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Ausgabe 191

Moment mal,

Das ist Doch …

 In diesem Jahr feiern Kallenhardt und Altenrüthen ihren 950. Ortsgeburtstag. Von den Planungen war in Rüthen extrastark schon einiges zu lesen und auch in der aktuellen Ausgabe berichten die Alten- rüthener, was das Jahr über im Dorf geplant ist. Dabei ist ein solches Jubiläum auch immer wieder eine Zeitreise in die Geschichte, sei es in frühere Jahrhunderte oder vergangene Jahrzehnte. Zu letzterem lädt vielleicht auch unser heutiges historisches Foto ein, auf dem eine Gruppe offenbar einen Ausflug unternommen hat. Wer auf dem Bild zu sehen ist, das können Sie uns vielleicht sagen, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark, z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark.de.

Für die Ausrichter liegt die Quintessenz des Praktischen Leistungswettbewerbes auf der Hand. „Die hervorragende Platzierung von Finn Köster ist ein eindrucksvoller Erfolg für den Auszubildenden, aber auch für den Lehrbetrieb“, so Kreishandwerksmeister Christoph Knepper. „Junge Menschen, die in einem Traditionsbetrieb das Handwerk erlernen, erhalten damit nachweislich eine solide Basis für den weiteren beruflichen Lebensweg.“ Bereits seit dem Bestehen der Zimmerei Hüske bildet der Betrieb junge Menschen aus – inzwischen absolvierten zahlreiche Lehrlinge ihre Ausbildung in dem Rüthener Handwerksbetrieb. „Es geht uns darum, die handwerklichen Fähigkeiten der jungen Menschen früh zu entdecken und zu fördern, um ihnen Geschick, Wissen und Begeisterung für den Beruf mit auf den Weg zu geben“, so Franz-Josef Hüske. Tatsächlich sei es für die Auszubildenden im Zimmererhandwerk möglich, nicht nur die handwerklichen Tätigkeiten zu erleben, sondern auch vom ersten Tag an Projekten mitzuarbeiten. Gemeinsam mit berufserfahrenen Kollegen sei es in der „Lehre“ möglich, kleine und große Bauten mitzugestalten und entstehen zu lassen. Junior-Zimmermeister Christian Hüske ergänzt: „Die Arbeit mit Holz motiviert und die sichtbaren Ergebnisse sind der Beweis für die Leistungsfähigkeit – das macht junge Menschen auch berufszufrieden.“

 Rüthen. Das Rüthener Zimmerer-Handwerk hat goldenen Boden – und das schon in der Ausbildung. Finn Köster ist es gelungen, im vergangenen Jahr erster Kammersieger beim Praktischen Leistungswettbewerb (PLW) zu werden und auch zu den Landessiegern in Nordrhein-Westfalen zu zählen. Zu dem Erfolg gratulierte ihm sein Ausbildungsbetrieb. „Es macht unser gesamtes Team stolz, wenn unser Auszubildender solch einen vielversprechenden Weg nimmt – die Lernkurve in den letzten drei Jahren war enorm. Finn hat sich diese Platzierung in der Zimmerer-Innung Hellweg-Lippe wirklich verdient“, sagt Zimmermeister Franz-Josef Hüske. Ausbildung sei letztlich auch Talentförderung, was auch der erneute Sieg auf Landesebene bestätige.

Eindrucksvoller Erfolg ist ein Ergebnis solider Ausbildung

Für die Ausrichter liegt die Quintessenz des Praktischen Leistungswettbewerbes auf der Hand. „Die hervorragende Platzierung von Finn Köster ist ein eindrucksvoller Erfolg für den Auszubildenden, aber auch für den Lehrbetrieb“, so Kreishandwerksmeister Christoph Knepper. „Junge Menschen, die in einem Traditionsbetrieb das Handwerk erlernen, erhalten damit nachweislich eine solide Basis für den weiteren beruflichen Lebensweg.“ Bereits seit dem Bestehen der Zimmerei Hüske bildet der Betrieb junge Menschen aus – inzwischen absolvierten zahlreiche Lehrlinge ihre Ausbildung in dem Rüthener Handwerksbetrieb. „Es geht uns darum, die handwerklichen Fähigkeiten der jungen Menschen früh zu entdecken und zu fördern, um ihnen Geschick, Wissen und Begeisterung für den Beruf mit auf den Weg zu geben“, so Franz-Josef Hüske. Tatsächlich sei es für die Auszubildenden im Zimmererhandwerk möglich, nicht nur die handwerklichen Tätigkeiten zu erleben, sondern auch vom ersten Tag an Projekten mitzuarbeiten. Gemeinsam mit berufserfahrenen Kollegen sei es in der „Lehre“ möglich, kleine und große Bauten mitzugestalten und entstehen zu lassen. Junior-Zimmermeister Christian Hüske ergänzt: „Die Arbeit mit Holz motiviert und die sichtbaren Ergebnisse sind der Beweis für die Leistungsfähigkeit – das macht junge Menschen auch berufszufrieden.“

Die Zimmerei Hüske gratuliert ihrem erfolgreichen Gesellen und fördert handwerkliche Talente

Finn Köster wurde erster Kammersieger im Praktischen Leistungswettbewerb und nun auch zum Landessieger gekürt



 Rüthen. Der Arbeitskreis für Behinderte „Vergissmeinnicht“ veranstaltete seine Weihnachtsfeier in dem Gasthof Grofe in Effeln. Alle freuten sich, dass man sich nach so langer Zeit wiedersehen konnte und genossen die Feier. Bei gutem Essen und Getränken wurde manches anregende Gespräch geführt.

Zur musikalischen Unterhaltung trugen Helene Hermes und Thomas Walter bei. Auch einige Weihnachtsgeschichten und Gedichte wurden vorgetragen. Zum Abschluß gab es noch einen von Gabi Köhne kreierten Corona-Weihnachtsmann mit Überraschungen im Bauch.

Auch eine schöne Überraschung war die Spende vom Verlag „Der Patriot“ über 2.500 Euro, welche der Vorstand dankend im Dezember entgegen nahm. Da der Verein sich nur aus Spenden finanziert, war die Unterstützung ein willkommenes „Weihnachtsgeschenk.

 Rüthen. In dem Rüthener Adventskalender hatten die Geschäfte und Firmen wieder besondere Angebote und Geschenke für die Kunden. Von satten Rabatten bis zu kleinen weihnachtlichen Aufmerksamkeiten gab es in den Kläppchen viele schöne Überraschungen zu entdecken. Rund zwei Dutzend Firmen haben bei dem Adventskalender der Werbegemeinschaft Rüthen mitgemacht und etwa 60 Angebote beigesteuert. Gestaltet wurde der Kalender von dem Team von Rüthen extrastark.

Nach langer Zeit gab es auf der Weihnachtsfeier viel zu erzählen

Rüthener Adventskalender hatte Angebote und Überraschungen für die Kunden

 Rüthen. Die Treppe von der Hochstraße zur St. Nikolauskirche wurde renoviert. Über die ausgebesserten Stufen können sich Gottesdienstbesucher und Passanten freuen. Ausgeführt wurden die Arbeiten von dem Rüthener Bauunternehmer Klaus Henneböhl, der dabei Unterstützung von seinem treuen Verbeiner hatte.

Kirchentreppe wurde restauriert

 Rüthen. Einen Weihnachtsmarkt gab es in Rüthen im vergangenen Jahr wegen der allgemeinen Gesundheitslage nicht, über ein bisschen Budenzauber konnten sich die Besucher aber vor Café Buuck freuen. Dort hatten Monika Nolte, Marlies Krämer und ihr Team eine adventlich dekorierte Hütte aufgebaut, an der es heißen Glühwein, Punsch, hausgemachten Bratapfellikör und kleine Leckereien aus der Backstube zu erwerben gab. Die Gäste nahmen das Angebot gut an und freuten sich über den weihnachtlichen Flair, den Café Buuck ihnen bescherte.

Cafe Buuck erfreute die Besucher mit einem Adventsstand in der Außengastronomie

Bratapfellikör und heißer Glühwein ließen Weihnachtsstimmung aufkommen



 Rüthen. Der Spendenaufruf „Wir helfen unserem Wald!“ der Stadt Rüthen wurde von der Sparkasse Lippstadt mit einer Spende über 1.000 Euro unterstützt. Ranger Klaus-Dieter Hötte freute sich über die Finanzmittel, die ihm Sparkassen- Filialleiter Josef Conredel bei einer Baumpflanzaktion im Bibertal symbolisch überreichte. „Unser heimischer Wald leidet unter dem Klimawandel und auch unter der Borkenkäferplage. Die Aufforstung vieler Flächen wird uns noch länger beschäftigen. Daher freuen wir uns sehr über das Engagement der Sparkasse Lippstadt“, so Klaus-Dieter Hötte. „Wir als Sparkasse Lippstadt sind stolz darauf, dass wir unseren Beitrag zum Klimaschutz und für eine bessere Umwelt in unserem Geschäftsgebiet leisten können. Denn schon im letzten Jahr hatten wir die Aktion „Bäume statt Kalender“ ins Leben gerufen. … Wir haben uns entschlossen, keine Kalender mehr herauszugeben und das eingesparte Geld sinnvoll zu investieren und zwar in die Aufforstung unserer Wälder“, ergänzte Josef Conredel.

Die Rüthener SpendenAktion Wir helfen unserem Wald! wird von der Sparkasse Lippstadt unterstützt

 Rüthen. Gleich zwei Spenden konnte Sparkassenfilialleiter Josef Conredel an Rüthener Vereine überreichen. Das Tambourkorps freut sich über 1.250 Euro. „Mit der Spende haben wir für unsere jungen Musiker neue Notenständer und Marschgabeln gekauft. Dadurch ist gewährleistet, dass wir den Corona-Auflagen gerecht werden und beim Proben den Mindestabstand einhalten können. Mein Dank gilt der Sparkasse Lippstadt, die uns die Spende schnell zugesagt hat“, so Andreas Felbecker, Kassierer des Tambourkorps.

Auch der Tennisclub Rüthen freute sich über die Unterstützung der Sparkasse. Vorsitzender Christoph Helle nahm die Spende über 650 Euro entgegen. „Den Betrag haben wir in Tennisnetze investiert“, so Christoph Helle.

 Rüthen. Gleich zwei Spenden hatte Josef Conredel, Leiter der Sparkassen-Filiale in Rüthen, für Vereine in dem nördlichen Stadtgebiet im Gepäck. Der Förderverein Herold´sches Erbe freute sich über 500 Euro. Der neue Vorsitzende des Vereins, Bernd Lukas, nahm die Spende gerne entgegen. „Mit dem Geld haben wir die ortsbildprägende Wandertafel am Spielplatz in Nettelstädt erneuert. Wanderfreunde können sich hier nicht nur nach einer geeigneten Route informieren, sondern auch per QR-Code die Vogellaute der heimischen Vögel aufrufen. Eine Erweiterung um Laute der Waldtiere ist schon in Planung“, so Bernd Lukas.

Eine zweite Spende ging an den Schützenverein Hoinkhausen-Nettelstädt-Weickede. „Die Spende wurde uns schnell und ohne bürokratische Hürden von der Sparkasse zugesagt. Diese haben wir bereits in die Strominfrastruktur am Schützenplatz in Hoinkhausen investiert. Denn in der Vergangenheit haben wir den Strom für das Schützenfest von einem Anwohner genutzt. Jetzt ist das zum Glück nicht mehr nötig“, freute sich Vorsitzender Rainer Dahlhoff.

Doppelte Freude in Rüthen:

die Sparkasse Lippstadt unterstützte den Tennisclub und das Tambourkorps

Der Schützenverein Hoinkhausen-Nettelstädt-Weickede und der Förderverein Herold´sches Erbe wurden von der Sparkasse Lippstadt mit einer Spende bezuschusst



Groß war die Freude am Heiligabend bei Kira Kloß, denn das letzte Türchen brachte ihr den Hauptgewinn, den Rundflug für zwei Personen. Eine Holzbank, Eier und Brötchenservice – rund 80 weitere glückliche Gewinner und die Tatsache, dass viele Dorfbewohner in der Adventszeit mit Spannung verfolgten, welche Gewinnzahlen gezogen wurden, machten den Menzeler Adventskalender zu einem großen Erfolg, schnell war auch die aufgelegte Stückzahl von 250 Kalendern verkauft. Das erwirtschaftete Geld kommt dem Verein „Unser Menzel e.V.“ zugute, der es wiederum für Aktionen in Menzel aufwenden wird. Bereits im nächsten Jahr könnte die Aktion aufgrund der guten Resonanz wiederholt werden, sagte Katja Füser aus dem Organisationsteam.

 Menzel. Zur Feier des 800jährigen Jubiläums des Ortes Menzel wurden zahlreiche Veranstaltungen von den Menzelern geplant, leider durften wegen der allgemeinen Gesundheitslage nicht alle stattfinden. Eine tolle Idee der Planungsgruppe des Dorfvereins „Unser Menzel e.V.“ war aber der Menzeler Adventskalender, der erstmals in dem Ort herausgegeben wurde,

Die Aktion kam gut bei den Menschen an, was bereits daran zu erkennen war, dass in der gesamten Adventszeit überall darüber gesprochen wurde, wer was gespendet hat und wer was gewonnen hat. Hinter jedem Türchen verbargen sich drei oder vier Gewinne, die aus den Reihen der Dorfgemeinschaft gespendet wurde. Dabei entschied die Nummer des Kalenders, wer den Tagespreis abholen durfte. Diese Gewinne reichten von selbst gemachten Likören, Marmeladen und Plätzchen bis hin zu einem Rundflug für zwei Personen. Einige der gespendeten Artikel konnten bereits an Weihnachten genutzt werden. Darunter ein Weihnachtsbaum, ein küchenfertiger Hahn oder ein Rehrücken, welcher mit Rezept und Schmortopf ausgeliefert wurde, sodass der Weihnachtsbraten problemlos gelingen konnte.

Spender und Beschenkte sorgten für Bindung und Gemeinschaftsgefühl im Dorf. Von einem Truthahn bis zu Holzbank und Frühstücksbrötchen waren kreative Geschenke ausgelobt

Menzeler Adventskalender

hatte rund 80 glückliche Gewinner

Die Aktion kam gut bei den Menschen an, was bereits daran zu erkennen war, dass in der gesamten Adventszeit überall darüber gesprochen wurde, wer was gespendet hat und wer was gewonnen hat. Hinter jedem Türchen verbargen sich drei oder vier Gewinne, die aus den Reihen der Dorfgemeinschaft gespendet wurde. Dabei entschied die Nummer des Kalenders, wer den Tagespreis abholen durfte. Diese Gewinne reichten von selbst gemachten Likören, Marmeladen und Plätzchen bis hin zu einem Rundflug für zwei Personen. Einige der gespendeten Artikel konnten bereits an Weihnachten genutzt werden. Darunter ein Weihnachtsbaum, ein küchenfertiger Hahn oder ein Rehrücken, welcher mit Rezept und Schmortopf ausgeliefert wurde, sodass der Weihnachtsbraten problemlos gelingen konnte.

Einer der zwei größeren Gewinne, die Brauereibesichtigung für 20 Person, ging an Fritz Ebers, welcher sich riesig darüber freute, da er die Brauerei zuletzt als Kind von innen sah.

Groß war die Freude am Heiligabend bei Kira Kloß, denn das letzte Türchen brachte ihr den Hauptgewinn, den Rundflug für zwei Personen. Eine Holzbank, Eier und Brötchenservice – rund 80 weitere glückliche Gewinner und die Tatsache, dass viele Dorfbewohner in der Adventszeit mit Spannung verfolgten, welche Gewinnzahlen gezogen wurden, machten den Menzeler Adventskalender zu einem großen Erfolg, schnell war auch die aufgelegte Stückzahl von 250 Kalendern verkauft. Das erwirtschaftete Geld kommt dem Verein „Unser Menzel e.V.“ zugute, der es wiederum für Aktionen in Menzel aufwenden wird. Bereits im nächsten Jahr könnte die Aktion aufgrund der guten Resonanz wiederholt werden, sagte Katja Füser aus dem Organisationsteam.

 Rüthen. Die Rüthener Tafel freute sich auch über eine Spende der Dorfbewohner aus Wickede. Die 39 Einwohner hatten wieder Lebensmittel gesammelt und dafür einen Korb in der Kapelle aufgestellt. Besonders haltbare Produkte waren gefragt, um das Angebot der Rüthener Tafel zu ergänzen. Die Lebensmittelspende überreichte Simone Eichinger im Namen der Dorfbewohner an Günther Keuthen, der sich herzlich für die Unterstützung bedankte.

Lebensmittelspende aus Weickede für die Rüthener Tafel

 Menzel. Der neu gewählte Pfarrgemeinderat von Menzel, bestehend aus Karin Bunse, Melanie Köster und Angelika Sommer, bedankt sich herzlich bei den Dorfbewohnern für die Unterstützung bei einer adventlichen Spendenaktion zu Gunsten der Rüthener Tafel. Neben Sachspenden wurden auch fast 500 Euro gesammelt.

Eine weitere geplante Veranstaltung des Pfarrgemeinderates war ein Kinder-Bastelnachmittag, der aber wegen der allgemeinen Gesundheitslage nicht stattfand. Um den Kindern trotzdem eine Freude zu machen, bekam der Nachwuchs das Bastelmaterial für einen beleuchteten Weihnachtsstern geschenkt, verpackt in einer schönen Adventstüte und mit etwas Süßem.

Der Pfarrgemeinderat Menzel unterstützte die Rüthener Tafel und die Kinder im Ort

 Rüthen. Die SPD Fraktion Rüthen teilte in einer Pressemitteilung mit, dass sie die Entscheidung von NRW Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, die emissionsfreie Stromerzeugung aus Wind voran zu treiben, begrüßt. „Der Bau von Windrädern auf sogenannten Kalamitätsflächen soll erleichtert werden“, lautet es nach Auskunft der Rüthener Genossen in der Mitteilung des Ministers. Zu den Kalamitätsflächen gehören danach auch die baumfreien Waldstücke in Rüthen. „Wie bekannt, hatte der Borkenkäfer in den Fichtenbeständen ganze Arbeit geleistet. Die Fichten, welche älter als 15 Jahre sind, wurden vernichtet. Im Antrag der SPD Fraktion von 2019 hatten wir gefordert: Nach 30 Jahren müssen die Windmasten wieder demontiert werden. In diesem Zeitraum haben die gepflanzten Setzlinge oder die sich selbst gesäten Bäume ausreichend Zeit, sich zu entwickeln. Wenn man die Energiewende will, den Klimaschutz ernst nimmt, der Natur helfen möchte muss man für jede Diskussion sein. Unser Antrag wurde damals von allen Fraktionen heftig bombardiert“, schreibt die SPD und findet den Gedanken nun in den Aussagen von Andreas Pinkwart wider. Mischwälder und Windkraftanlagen sollen entstehen und die baumfreien Flächen zukunftsträchtig machen. Inzwischen behandelt ein Arbeitskreis das Themengebiet, weist die SPD auf lokalpolitische Arbeit hin und bestätigt, sich weiterhin für die Errichtung der Windkraftanlagen auf baumfreien Waldflächen einzusetzen. Aber auch für einen anderen Blickwinkel zeigt sich die Fraktion offen und betont, dass Waldflächen mit besonderer Bedeutung für die Erhaltungs- und Entwicklungsziele des Naturschutzes nicht mit alternativen Stromanlagen bebaut werden sollen.

 Rüthen. Die SPD Fraktion Rüthen teilte in einer Pressemitteilung mit, dass sie die Entscheidung von NRW Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, die emissionsfreie Stromerzeugung aus Wind voran zu treiben, begrüßt. „Der Bau von Windrädern auf sogenannten Kalamitätsflächen soll erleichtert werden“, lautet es nach Auskunft der Rüthener Genossen in der Mitteilung des Ministers. Zu den Kalamitätsflächen gehören danach auch die baumfreien Waldstücke in Rüthen. „Wie bekannt, hatte der Borkenkäfer in den Fichtenbeständen ganze Arbeit geleistet. Die Fichten, welche älter als 15 Jahre sind, wurden vernichtet. Im Antrag der SPD Fraktion von 2019 hatten wir gefordert: Nach 30 Jahren müssen die Windmasten wieder demontiert werden. In diesem Zeitraum haben die gepflanzten Setzlinge oder die sich selbst gesäten Bäume ausreichend Zeit, sich zu entwickeln. Wenn man die Energiewende will, den Klimaschutz ernst nimmt, der Natur helfen möchte muss man für jede Diskussion sein. Unser Antrag wurde damals von allen Fraktionen heftig bombardiert“, schreibt die SPD und findet den Gedanken nun in den Aussagen von Andreas Pinkwart wider. Mischwälder und Windkraftanlagen sollen entstehen und die baumfreien Flächen zukunftsträchtig machen. Inzwischen behandelt ein Arbeitskreis das Themengebiet, weist die SPD auf lokalpolitische Arbeit hin und bestätigt, sich weiterhin für die Errichtung der Windkraftanlagen auf baumfreien Waldflächen einzusetzen. Aber auch für einen anderen Blickwinkel zeigt sich die Fraktion offen und betont, dass Waldflächen mit besonderer Bedeutung für die Erhaltungs- und Entwicklungsziele des Naturschutzes nicht mit alternativen Stromanlagen bebaut werden sollen.

 Kallenhardt. Die SPD setzt sich dafür ein, den Wankelweg in Kallenhardt zu sanieren und mit einem neuen Straßennamen zu versehen. In einem Antrag an die Verwaltung erklären die Genossen den Hintergrund. Unterhalb der Burgtorstraße befindet sich ein Schotterweg. Dieser Weg diente als Zuwegung zu den vorhandenen Stallungen und Hinterhöfen zwischen den Häuserreihen der Burgtorstraße und der Unteren Straße. Aktuell werden nach Auskunft der SPD die meisten Stallungen nicht mehr genutzt und wurden zu Zier- und Nutzgärten umgebaut. Bei der großen Sanierung der Burgtorstraße, der Unteren Straße und der Kirchstraße in den 1980er Jahren wurde dieser Weg nicht berücksichtigt. Der Weg muss aber benutzt werden, um Grundstücke dieser Häuserreihen zu erreichen. Der Weg muss dringend saniert werden, sagt die SPD und zeigt sich dabei ortskundig. Zudem sollte der Weg mit einem neuen Straßennahmen versehen werden, meint die Partei. Eine Widmung ist bisher noch nicht erfolgt. Der Name Wankelweg ist keine offizielle Bezeichnung, sondern ein von Einwohnern des Dorfes gebrauchter Name.

Als Ergebnis eines Ortstermines mit der Stadtverwaltung sei bisher erreicht worden, dass der Wankelweg begradigt und geschottert wird. Das mache ihn angenehmer begehbar, für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen sei er nicht vorgesehen. Zudem wird der Weg an der Mauerseite leicht geschrägt und mit Wasserabläufen versehen, so dass Regenwasser die Stützmauern nicht weiter unterspülen kann. Die SPD möchte sich weiter dafür einsetzen, den Weg mit einem neuen Namen zu versehen. Der bisherige Name Burgtorstraße ist für Besucher, Rettungswagen, Feuerwehr und andere Heranfahrende irreführend, da die Burgtorstraße bereits existiert. Zu der Namensfindung möchten die Genossen die Kallenhardter Bevölkerung mit einbinden.

 Kallenhardt. Die SPD setzt sich dafür ein, den Wankelweg in Kallenhardt zu sanieren und mit einem neuen Straßennamen zu versehen. In einem Antrag an die Verwaltung erklären die Genossen den Hintergrund. Unterhalb der Burgtorstraße befindet sich ein Schotterweg. Dieser Weg diente als Zuwegung zu den vorhandenen Stallungen und Hinterhöfen zwischen den Häuserreihen der Burgtorstraße und der Unteren Straße. Aktuell werden nach Auskunft der SPD die meisten Stallungen nicht mehr genutzt und wurden zu Zier- und Nutzgärten umgebaut. Bei der großen Sanierung der Burgtorstraße, der Unteren Straße und der Kirchstraße in den 1980er Jahren wurde dieser Weg nicht berücksichtigt. Der Weg muss aber benutzt werden, um Grundstücke dieser Häuserreihen zu erreichen. Der Weg muss dringend saniert werden, sagt die SPD und zeigt sich dabei ortskundig. Zudem sollte der Weg mit einem neuen Straßennahmen versehen werden, meint die Partei. Eine Widmung ist bisher noch nicht erfolgt. Der Name Wankelweg ist keine offizielle Bezeichnung, sondern ein von Einwohnern des Dorfes gebrauchter Name.

Zukunftsthema Wind und Wald

SPD sieht sich als Vorreiter in dem Thema Windkraft und möchte sich weiter für den Bau von Anlagen auf entwaldeten Flächen engagieren

Weg als Zugang zu

Grundstücken sanieren



 Meiste. Auch der MFC Meiste meldete sich zurück in der neuen Session, die der örtliche Faschings- club mit zahlreichen Karnevalisten zum Auftakt in der Gaststätte Schlüter begrüßte.

Zuvor jedoch fand an gleicher Stelle noch die Jahreshauptversammlung statt. Sowohl der Jahresbericht von Schriftführer Maximilian Untiedt, als auch der Kassenbericht von Ulrich Langer waren umfangreich und auch einige Wahlen im Vorstand waren Tagesordnungspunkte. Einstimmig sprach die Versammlung Präsident Marco Schlüter das Vertrauen für drei weitere Jahre an der Spitze des MFC aus. Einen Teil seiner Vorstandsarbeit legte Ulrich Langer ab. Ihm galt ein ganz besonderer Dank, führte er doch nun schon seit 1998 die Finanzen des MFC. Er übergab die Kasse an Eric Plaßwilm. Als Siebenerrats-Mitglied bestätigt wurden Marvin Langer und Sebastian Weber, mit Sven Habig konnte ein neues Siebenerratsmitgleid in dem Vorstand des MFC Meiste begrüßt werden.

Nachdem Präsident Marco Schlüter die Versammlung schloss und direkt in die darauf folgende Sessionseröffnung überleitete, waren die Gäste schon auf den Höhepunkt des Abends gespannt. Das war die Bekanngabe des Mottos der neuen Session, die Meiste nun unter dem Thema "Sumo, Drachen, große Mauer, den Meister Bär gibt´s heut süß-sauer" feiert.

An dem Abend hallte noch oft ein dreifaches Helau aus "Hüls Kneipe" und machte zu Sessionsbeginn deutlich, wie sehr sich alle auf ein neues karnevalistisches Jahr freuten.

 Rüthen. Zur Sessionseröffnung hatte der Edeka-Markt Buschkühle mit der Karnevalsgesellschaft Rüthen eine Bierkistenaktion gestartet. Zu jeder Kiste Warsteiner bekamen die Kunden ein Geschenk und von dem Verkaufspreis landete ein Euro in der Spendenkasse der Karnevalisten. So ist eine stattliche Summe zusammengekommen. Den Spendenscheck überreichte Marktleiter Bernd Hoppe in dem Frischemarkt. Über den Betrag freuten sich mit ihm Präsident Karsten Krebsbach, Vizepräsident Thorsten Will, Sitzungspräsident Wolfgang Henze und Vertreterinnen der Tanzgarden. Das Geld soll der Jugendarbeit des Rüthener Karnevals zu Gute kommen.

Nach der Jahreshauptversammlung wurde in Meiste der Beginn der fünften Jahreszeit gefeiert

Dank an Kassierer Ulrich Langer, Vertrauen für Präsident Marco Schlüter

Edeka-Markt unterstützt Rüthener Karnevalisten

Auf der NiKolausratssitzung wurden den Stadtvertreter sechs Vereinsprojekte vorgestellt, die sich für das Allgemeinwohl einsetzen

Rüthener heimatpreis für Maibaum und Historisches Handwerkerdorf

 Drewer. Die Nikolausratssitzung fand wieder in einem besonderen Rahmen statt. Nicht nur, dass sich der Magistrat am Namenstag des Schutzpatrons der Stadt wegen der allgemeinen Gesundheitslage in der geräumigen Halle in Drewer traf, auch die Tagesordnung der Nikolausratssitzung war traditionell anders als an anderen Tagen im Jahr. So wurden statt politischer Diskussionen und Beschlüsse Projekte heimischer Vereine in den Blickpunkt gerückt. Unter sechs vorgestellten Themen aus der Kernstadt und verschiedenen Ortschaften wurde der Heimatpreis 2021 ausgelobt. Im Anschluss an die Projektvorstellungen stimmte der Stadtrat über den Sieger ab, wobei der Schützenverein Westereiden für seine Mehrgenerationen-Freizeitfläche hinter der Netzwerkstatt und der Förderverein Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen als Unterhalter des Maibaums und des Historischen Handwerkerdorfes die meisten Stimmen auf sich vereinten. Das Los entschied für die Rüthener Heimatfreunde, die sich über 2.500 Euro Siegpreis freuten, nach Westereiden gingen 1.500 Euro. Auf Platz drei wurde das Pilgerprojekt Dreiklang mit 1.000 Euro unterstützt. Der Rüthener Wald, der bekanntlich auch viel Hilfe braucht, stand bei den Stadtvertretern an dem Abend nicht so hoch im Kurs, der Förderverein Zukunftswald teilte sich mit den Heimatfreunden Oestereiden und dem Dofverein „Unser Menzel e.V.“ den vierten Platz.

Lob und Anerkennung gab es von Bürgermeister Peter Weiken und dem Magistrat aber für alle vorgestellten Projekte, die in verschiedener Weise das Gemeinwohl fördern und neben ihrem identitätsstiftenden Charakter auch Freizeitangebote und Lebensqualität der Bürger und Besucher steigern. Aufmerksam hörten die Sitzungsteilnehmer den Vorstellungen der Vereinsvertreter zu.

Schützenverein Westereiden

Den Anfang machte der Schützenverein St. Georg Westereiden. Ortsvorsteher Bernhard Meyer und Projektleiter Christoph Mendelin veranschaulichten in ihrer Präsentation, wie nach dem vorangegangenen Bau der Dorfbegegnungsstätte „Netzwerkstatt“ auf dem dahinter liegenden Areal auf rund 1.000 Quadratmetern mit sehr viel Herzblut und Liebe zum Detail eine Freizeitfläche entstand, auf der verschiedene Generationen Erholung und Freizeitmöglichkeiten finden. Neben Sitz- und Ruhebänken wurden beispielsweise eine Kletterpyramide und eine Sandfläche mit großem Spielturm sowie ein Boule-Platz installiert. Neben Fördergeldern und Eigenmitteln hatte der Verein dabei in mehr als 1.800 Arbeitsstunden auch erhebliche Eigenleistungen investiert. So wurden neben der gesamten Planung letztendlich auch alle Arbeiten zu 100 % in Eigenleistung durchgeführt. Die Freizeitfläche hat sich als beliebter Treffpunkt für Jung und Alt weit über die Ortsgrenzen von Westereiden hinaus etabliert und ist von der Konzeptionierung wie im Umfang eine Bereicherung für das Spielplatzangebot im Stadtgebiet.

Unser Menzel

Der Heimatverein „Unser Menzel e.V.“ hat verschiedene Projekte im Ort umgesetzt, erklärte Vorsitzender Stephan Rüther. So wurde in Menzel eine Schutzhütte errichtet und der Platz daneben mit Unterstützung des Bauhofs gepflastert. Das umliegende Gelände im Dorfpark pflegt der Heimatverein „Unser Menzel e.V.“ selber. Nun werde der Spielplatz mehr genutzt und auch Fahrradfahrer und auswärtige Besucher machen dort Station, erklärte Stephan Rüther.

Der Heimatverein „Unser Menzel e.V.“ hat verschiedene Projekte im Ort umgesetzt, erklärte Vorsitzender Stephan Rüther. So wurde in Menzel eine Schutzhütte errichtet und der Platz daneben mit Unterstützung des Bauhofs gepflastert. Das umliegende Gelände im Dorfpark pflegt der Heimatverein „Unser Menzel e.V.“ selber. Nun werde der Spielplatz mehr genutzt und auch Fahrradfahrer und auswärtige Besucher machen dort Station, erklärte Stephan Rüther.

Heimatfreunde Oestereiden

Die Heimatfreunde Oestereiden stellten Georg Eickhoff und Engelbert Fromme vor.

Traditionelles zu bewahren und den Ort zu gestalten seien Anliegen des Vereins. Die beiden Dozenten erinnerten an 2017, als eine Ausstellung zu „30 Jahre Hochwasser“ gezeigt wurde, 2019 bauten die Heimatfreunde einen Bouleplatz. Momentan werde ein Baumlehrpfad angelegt, außerdem hat der Verein Infotafeln im Ort aufgestellt. Als ein Beitrag zur Heimatgeschichte wird dort beispielsweise auf mehreren Schildern die Schulgeschichte an verschiedenen Standorten vorgestellt. Auch die jüdische Geschichte von dem Friedhof bis zu sechs Opfern des Holocausts nennt wichtige Informationen. Am 27. Januar veranstalten die Heimatfreunde Oestereiden nun jährlich eine Gedenkfeier für die Opfer des Holocausts. Die 15 Infotafeln haben auch einen QR-Code für einen einfachen digitalen Informationsabruf, auf Haltbarkeit wurde ebenfalls geachtet.

Pilgerprojekt

Mit einer Idee habe das Pilgerprojekt 3KLANG in Kallenhardt begonnen, berichtete Gemeindereferentin Hildegard Langer. Nach Anregungen aus einem anderen Ort wurde überlegt, eine Lichterkirche und einen Pilgerweg darum herum zu gestalten.



Mit einer Idee habe das Pilgerprojekt 3KLANG in Kallenhardt begonnen, berichtete Gemeindereferentin Hildegard Langer. Nach Anregungen aus einem anderen Ort wurde überlegt, eine Lichterkirche und einen Pilgerweg darum herum zu gestalten.

Der SGV und andere Helfer haben dann mitgemacht, drei Pilgerwege erarbeitet und mit Holzstelen, Sitzbänken und weiteren Elementen wie einem Panoramabildrahmen, einem Fernrohr und einem Zwitscherkasten am Wegesrand ausgebaut. Weitere Ideen werden nach und nach umgesetzt, beispielsweise wurden Pilgerfiguren aufgestellt und ein Holzspecht macht nicht nur Kindern Freude. In dem 3KLANG-Projekt arbeiten Wegbegleiter als Ansprechpartner für Pilger mit. Helfer pflegen die Wege und führen Reparaturen aus. Außerdem gibt es Teams für die Technik in der Lichterkirche und die Texte. „Die Pilgerwege haben sich zu einer touristischen Wanderaktion entwickelt“, resümierte Georg Köller ortskundig die Ausführungen. angeschafft werden soll ein Planwagen, um auch Menschen mit Gehbehinderung die Pilgerwege zugänglich zu machen.

Förderverein Zukunftswald

Den Förderverein Zukunftswald mit seinen Ortsgruppen in Rüthen, Kallenhardt und Meiste/ Kneblinghausen stellten Betram Dohle und Hannah Höttecke vor.

Die Kahlfächen und Schäden durch den Borkenkäfer seien immens und hätten die Heimat verändert. Der Förderverein möchte dem Wald mit seinem Wert für Natur und Erholung helfen. Im vergangenen Sommer gegründet, habe der Verein rund 250 Mitglieder, darunter ebenso Jugendliche wie Senioren. 15.700 Bäume wurden von dem Verein bis zu dem Stichtag finanziert und mit der Stadt weitere Bäume gesetzt, so das erfreuliche Fazit. Pflanztage wurden im Frühling und im Herbst durchgeführt und Zäune auch mit Unterstützung der Landjugend gesetzt. Der Verein freut sich neben tatkräftiger Hilfe auch über Spenden, die auf unmittelbare Weise der Allgemeinheit wieder zu Gute kommen.

 Rüthen. Am 12. Januar feierte Altbürgermeister Rolf Gockel seinen 85. Geburtstag. Neben der Familie gratulierten auch viele Freunde und Bekannte sowie Weggefährten aus Rüthens Partnerstädten Dereham und Egeln sowie Pater Sebastian aus Indien. Bis heute ist Rolf Gockel vielfältig im gesellschaftlichen Leben engagiert, beispielsweise als Organist, Ehrenvorsitzender des Kulturringes Rüthen oder Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. Auch Rüthen extrastark gratuliert dem ehemaligen Stadtoberhaupt herzlich, in der nächsten Ausgabe blicken wir in einem Portrait auf seine bisherige Arbeit, die an vielen Stellen in Rüthen zu finden ist.

Rolf Gockel feierte seinen 85. Geburtstag



Die Kahlfächen und Schäden durch den Borkenkäfer seien immens und hätten die Heimat verändert. Der Förderverein möchte dem Wald mit seinem Wert für Natur und Erholung helfen. Im vergangenen Sommer gegründet, habe der Verein rund 250 Mitglieder, darunter ebenso Jugendliche wie Senioren. 15.700 Bäume wurden von dem Verein bis zu dem Stichtag finanziert und mit der Stadt weitere Bäume gesetzt, so das erfreuliche Fazit. Pflanztage wurden im Frühling und im Herbst durchgeführt und Zäune auch mit Unterstützung der Landjugend gesetzt. Der Verein freut sich neben tatkräftiger Hilfe auch über Spenden, die auf unmittelbare Weise der Allgemeinheit wieder zu Gute kommen.

Ein weiteres Thema ist die Waldbildung, die auch bei der jungen Generation und Pädagogen Bewusstsein für den Wald schaffen möchte.

Die Ortsgruppe Kallenhardt habe bisher vier Flächen angepflanzt. Am Eichenkamp wurde durch das Areal ein Lehrpfad angelegt, wo es Informationen zu den Baumarten gibt. Für Kinder sollen weitere Attraktionen aufgestellt werden. Die Flächen werden von Kallenhardter Vereinen gepflegt.

Die Ortsgruppe Rüthen hat ebenfalls in Absprache mit den Förstern auf verschiedenen Flächen im Bibertal rund 11.000 Pflanzen gesetzt. Von Vereinen wie der Kolpingsfamilie oder dem Hegering bis zu einem Lehrerkollegium, Firmen, Familien und Einzelpersonen hatten sie von vielen Helfern Unterstützung.

Die Ortsgruppe Meiste/ Kneblinghausen wurde im vergangenen Jahr gegründet und hat ebenfalls schon Pflanzungen durchgeführt.

Förderverein Heimat- pflege und traditionelles Brauchtum Rüthen

Der Förderverein Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen wurde 1997 vor dem 800jährigen Stadtjubiläum gegründet und kümmerte sich um die Koordination der Feierlichkeiten. Aus dem Erlös wurden beispielsweise Scherenstühle angeschafft.

Danach befasste sich der Verein mit neuen Aufgaben und hat beispielsweise die Seilerei Hartmann restauriert. Nebenan wurde später das Historische Handwerkerdorf errichtet, wo besonders die Geschichte und Gewinnung des Rüthener Grünsandstein vorgestellt wird. 2017 wurde zu dem 300. Geburtstag der Schreiner- und Zimmererzunft eine Ausstellung hinzugefügt, mit der Zeidlerei kam 2019 ein weiterer alter Handwerksberuf in die Präsentation. Das Historische Handwerkerdorf war in den vergangenen jahren auch Gastgeber für die Kreativtage des Kunstkreises Rüthen, am dritten Advent veranstaltet der Förderverein dort traditionell einen Weihnachtsmarkt, erläuterte Vorsitzender Franz-Josef Krämer. Der Verein betreut auch den Maibaum, den die Schreiner und Zimmerer zu dem Stadtjubiläum im Jahr 2000 am Marktplatz zwischen Sparkasse und Stadtverwaltung aufgestellt haben. Am ersten Mai wird dort der Tanz unter´m Maibaum ausgerichtet. Der Maibaum wurde im Jahr 2007 wegen morscher Stellen erneuert, in nächster Zeit soll der Stamm abermals ersetzt werden, berichtete Krämer von anstehenden Arbeiten.

Den Ausblick stellte der zweite Vorsitzende Burkhard Reine vor und betrachtete das Historische Handwerkerdorf als Anlaufstelle bei Stadtführungen. Auch einige Arbeiten stehen dort auf dem Plan.



 Rüthen. Die Landjugend Rüthen hat an der bundesweiten Aktion „Ein Funken Hoffnung" des Vereins "Land sichert Versorgung" (LSV) teilgenommen und Traktoren für eine weihnachtliche Lichterfahrt geschmückt. Tannenbäume und Lichterketten zierten die landwirtschaftlichen Fahrzeuge, als die Landjugend von Warstein nach Rüthen fuhr und auf dem Marktplatz einen Halt einlegte. Zahlreiche Zuschauer und Passanten sahen sich gerne das Spektakel an und dankten den jungen Leuten für ihr Engagement.

Mit dem Motto „Ein Funken Hoffnung – Ohne Bauern geht es nicht!“ möchte die Landwirtschaft aber auch noch auf eine andere wichtige Botschaft aufmerksam machen: Ohne die Landwirtschaft geht es nicht. „In der Coronakrise, als es Lieferengpässe in verschiedenen Bereichen gab und die Regale leer waren, haben die deutschen Landwirte weiterhin ihre tägliche Arbeit getan und somit die Lebensmittelsicherung der Bevölkerung sichergestellt. Spätestens seit der Flut- katastrophe Mitte vergangenen Jahres wurde deutlich, dass auf die deutschen Landwirte Verlass ist“, hieß es in der Ankündigung.

Die Landjugend Rüthen wollte mit einer weihnachtlichen Lichterfahrt auch Hoffnung geben



 Westereiden. Der CDU Stadtverband Rüthen hat einen einmütigen Stadtparteitag in der Netzwerkstatt in Westereiden abgehalten. Im Blickpunkt standen Vorstandsneuwahlen, bei denen Timo Zimmermann (Hoinkhausen) von den anwesenden Mitgliedern als Vorsitzender der CDU wiedergewählt wurde. Ihm zur Seite stehen die drei Stellvertreterinnen Beatrix Krüper (Rüthen), Anne Gudermann (Oestereiden) und Dorothee Giese (Rüthen). Frank Burg und Jürgen Steinmetz stellten sich nicht wieder zur Wahl für den geschäftsführenden Vorstand. Jürgen Augustinowitz (Rüthen) wurde als Schatzmeister wiedergewählt, neue Schriftführerin ist Michaela Schlüter (Kneblinghausen), zum Mitgliederbeauftragten wurde Stephan Deimel (Hemmern) bestimmt. Als Beisitzer votierte die Versammlung für Maria Fromme (Westereiden), Frank Burg (Kallenhardt), Thomas Stehrenberg (Hemmern), Stephan Rüther (Menzel), Uli Heimann (Drewer), Klaus Müller (Altenrüthen) und Mario Kämpfer (Oestereiden).

In seinem Bericht ging Timo Zimmermann auf die vergangenen zwei Jahre ein. In denen die Vorbereitungen zur Kommunalwahl im Jahr 2020 und der Bundestagswahlkampf einen großen Raum einnahmen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Antonius Krane, berichtete zu aktuellen politischen Themen in Rüthen von der Situation der Kindergärten im Stadtgebiet über die Planungen zum neuen Einzelhandelszentrum bis hin zur Situation des Waldes.

Landtagsabgeordneter Jörg Blöming gab einen Bericht zur Landespolitik und zählte viele Projekte auf, von denen die Stadt Rüthen und die Dörfer in den vergangenen Jahren profitiert haben: So summierten sich in den vergangenen Jahren Förderungen über die Programme "Struktur- entwicklung ländliche Räume" und "Dorferneuerungen" auf rund 360.000 Euro. Gefördert wurden unter anderem der Spielplatz hinter der Netzwerkstatt in Westereiden, das Grüne Klassenzimmer an der Grundschule in Oestereiden, die Umgestaltung des Dorfplatzes in Hemmern, die barrierefreie Sanierung der Sanitärbereiche in der Schützenhalle Kneblinghausen, diverse private und öffentliche Sanierungs- und Abrissarbeiten sowie die Sanierung der Dreifachturnhalle an der Maximilian-Kolbe-Schule. Mit weiteren 40.000 Euro wurde die Beleuchtung der Stadtmauer bezuschusst.

Zudem wurden im Stadtgebiet bisher rund 30 Heimatchecks an Vereine und Dörfer vergeben, woraus sich rund 60.000 Euro für kleinere Projekte errechnen.

Timo Zimmermann bedankte sich im Namen der CDU Rüthen bei Jörg Blöming für das Engagement für die Stadt und ihre Dörfer. Dieser sagte auch weiterhin seine Unterstützung zu, „wo immer er helfen kann“, zeigte sich Blöming einmal mehr bürgernah.

Auf dem Stadtparteitag fanden Vorstandsneuwahlen statt, auch die Berichte von Antonius Krane und Jörg Blöming gaben interessante Einblicke

Timo Zimmermann steht weiterhin an der Spitze der CDU Rüthen

 Rüthen. Das Alte Aula – Kino hat an dem Friedrich-Spee-Gymnasium einen Kultstatus, der früheren Schülergenerationen eine Institution in ihrer Jugend war. Alle zwei Wochen mittwochs wurden in der geschichtsträchtigen Alten Aula des Gymnasium Filme gezeigt, die auch am nächsten Tag noch Gesprächsstoff auf dem Schulhof waren. Den alten Kult möchte der Kulturring Rüthen heute auch und gerade in der Zeit von Netflix und anderen modernen Videoanbietern zurückbringen und zwischen Filmklassikern, Popcorn und Flaschenbier zu ein bisschen Nostalgie beim gemeinsamen Filmeschauen einladen.

Zur Premiere gab es „Die Klapperschlange“, der Leinwandklassiker wurde auch vor Jahren schonmal gezeigt, erinnerte sich Kulturringvorsitzender Klaus Herting in den Grußworten an seine Schülerzeit an dem Städtischen Gymnasium Rüthen. Mit dem Alten Aula Kino möchte er das Angebot des Kulturringes um ein weiteres Angebot bereichern und einen zusätzlichen Publikumskreis ansprechen.

In einem Filmquizz gab es Gutscheine aus der Rüthener Gastro- nomie zu gewinnen, wobei das Publikum auch knifflige Fragen fachkundig beantworten konnte.

Ein Dank galt dem freundlichen Helferteam aus der Schülerschaft, die vor dem Film Getränke und Popcorn verkauften. Vielleicht zwei- oder dreimal im Jahr soll künftig das Alte Aula Kino wieder stattfinden, stellt sich Klaus Herting vor. Welcher Film dann in dem nostalgischen Kinospaß für Jung und Alt läuft, wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 Rüthen. Das Alte Aula – Kino hat an dem Friedrich-Spee-Gymnasium einen Kultstatus, der früheren Schülergenerationen eine Institution in ihrer Jugend war. Alle zwei Wochen mittwochs wurden in der geschichtsträchtigen Alten Aula des Gymnasium Filme gezeigt, die auch am nächsten Tag noch Gesprächsstoff auf dem Schulhof waren. Den alten Kult möchte der Kulturring Rüthen heute auch und gerade in der Zeit von Netflix und anderen modernen Videoanbietern zurückbringen und zwischen Filmklassikern, Popcorn und Flaschenbier zu ein bisschen Nostalgie beim gemeinsamen Filmeschauen einladen.

Der Kulturring Rüthen möchte mit Leinwandklassikern, Popcorn und Getränken aus der Flasche ein bisschen Kinonostalgie wieder erlebbar machen

Kinoerlebnis Alte Aula ist wieder da

Öffnungszeiten:

Donnerstag: 14-18 Uhr

Freitag 14-22 Uhr

Samstag 14-18 Uhr

Sonntag 13-18 Uhr.

 Rüthen. Seit Oktober betreibt das Rüthener Forum für Stadtentwicklung e.V. auch das in direkter Nachbarschaft zum Haus Buuck gelegene Café. „Wir sind mit der Entwicklung bisher sehr zufrieden“ erklärt Monika Nolte. Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung schätzten die gemütliche Atmosphäre und das Angebot an hausgemachten Kuchen und Torten. Auch der „Feierabend im Café“ mit kleinen saisonalen Snacks und einer vielfältigen Getränkeauswahl am Freitag ab 18 Uhr werde gut angenommen. Zwar seien die Zeiten für die Gastronomie wegen der aktuellen Auflagen nicht ganz einfach, aber auch im Café seien beinahe 100 Prozent der Gäste bereits geboostert und bräuchten entsprechend keinen Testnachweis. „Wir bleiben für unsere Gäste da“, hoffen die Betreiber auf eine Besserung der Pandemie-Situation zum Frühjahr.

 Rüthen. „Wir waren sehr gespannt, ob es nach der kurzen Weihnachtspause für unsere Angebote weitergehen würden“, berichtet Haus Buuck-Koordinatorin Monika Nolte zum aktuellen Stand im Mehrgenerationenhaus. „Zum Glück sind unsere Gäste aber alle bereits geboostert.“ So starteten im Januar unter den Auflagen der 2Gplus-Regelung der Mittagstisch „Mahl und Zeit“, der Spieletreff und auch der Silver Surfer-Kurs. Gleich beim ersten Treffen wurde der Impfstatus der Gäste überprüft, denn gerade beim Mittagessen. wo das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht möglich ist, ist besondere Vorsicht geboten.

Schon seit Beginn der Pandemie sitzen die Gäste in Kleingruppen an ihren Tischen, behalten dabei immer die gleichen Tischkonstellationen. Handdesinfektion und das Tragen von Schutzmasken bis zum Sitzplatz gehören selbstverständlich zum Hygienekonzept. „Wir sind froh, dass wir diese gesellige Treffen vor allem für die älteren Mitbürger weiter aufrecht erhalten können“, betont Nolte.

Auch dank der Hilfe der ehrenamtlich Aktiven kann so weiterhin zwei Mal wöchentlich der beliebte Mittagstisch im Haus Buuck stattfinden. „Es ist nicht nur das gemeinsame Essen, das die Seniorinnen und Senioren gerne in Anspruch nehmen, auch die jahreszeitlichen Feste sowie Geburtstage gehören fest ins Programm.“ Besonders gemütlich ging es in der Adventszeit im „Speicherstock“ des Hauses zu. Bei Kerzenschein trug auch die ein oder andere vorgetragene Weihnachtsgeschichte am Weihnachtsbaum zur vorweihnachtlichen Stimmung bei. Am letzten Dienstag vor dem Fest ließen die Senioren das Jahr bei einer kleinen Weihnachtsfeier ausklingen. Leni Hermes brachte ihr Keyboard mit und begleitete die Gruppe beim Singen von Weihnachtsliedern.

„Wir haben noch ein paar Plätze frei bei unserem Mittagstisch“, lädt die Koordinatorin ein, sich zu melden, wer gerne zum Mittagessen dienstags und/oder freitags ins Haus Buuck kommen möchte.

Café Buuck erfolgreich gestartet

Mit 2Gplus zum Mittagstisch und Spieletreff

Neues aus Haus Buuck



Das Krippenspiel hatten die Kinder mit Carina Bocklitz, Ricarda Neumann, Carolin Becker und Ellen Steinmetz in Absprache mit dem Pfarrgemeinderat eingeprobt. „Die Rollen waren schnell vergeben“, freute sich Carina Bocklitz über die Begeisterung, mit der die Kinder dabei waren.

 Rüthen. An Heiligabend hatte die Katholische Kirchengemeinde zu einem Krippenspiel an dem Stall der Familie Hüske im Hankerfeld eingeladen. Auf ihrer Herbergssuche hatten Maria und Josef es nicht einfach und waren froh, für die Nacht einen Stall gefunden zu haben, in dem Jesus geboren wurde. Den Eindruck konnten die kleinen und großen Besucher vielleicht auch deshalb so gut nachempfinden, weil neben dem detailreichen Spiel der Kinder das regnerische Wetter daran erinnerte, wie sich Maria und Josef auf ihrem Weg nach Bethlehem gefühlt haben mögen, wie auch Gemeindereferentin Christa Mertens in ihrer Begrüßung sagte.

Krippenspiel am Stall erinnerte an Herbergssuche



Das Krippenspiel hatten die Kinder mit Carina Bocklitz, Ricarda Neumann, Carolin Becker und Ellen Steinmetz in Absprache mit dem Pfarrgemeinderat eingeprobt. „Die Rollen waren schnell vergeben“, freute sich Carina Bocklitz über die Begeisterung, mit der die Kinder dabei waren.

Während im Vorjahr ein Schattenspiel aufgeführt wurde, waren die Akteure diesmal wieder in Natur zu sehen. Der Text wurde von einer Vorleserin im Wechsel mit Musikeinspielungen vorgetragen.

Vor der authentischen Kulisse war das Krippenspiel für die kleinen und großen Besucher ein besonderes Erlebnis und ließ die frohen Weihnachtswünsche noch inniger klingen, mit denen sie sich in den Abend verabschiedeten und zu Hause nachsahen, ob das Christkind Geschenke gebracht hatte.



Von Ihren handwerklichen Fähigkeiten konnte auch bei der Restaurierung der Krippe in der Nikolauskirche profitiert werden. "Ich habe mit den Figuren gefrühstückt", erzählt die 82jährige Altenrüthenerin schmunzelnd, wie sie zu den Figuren schon eine gewisse Beziehung aufgebaut hat. Sie ist eben mit Liebe und Einsatz bei ihrer Arbeit, hat schon im jungen Alter gerne gemalt und schöpferisch gestaltet.

Während die Figuren aus Gips sind, ist ihr Material Ton, mit dem sie auch die Restaurierungen ausgeführt hat. Beide Materialien harmonieren miteinander, sagt Helga Hauck. Je kleiner und filigraner die nachzuarbeitenden Stellen wurden, umso anspruchsvoller war die Arbeit, erinnert sie sich an nachgebildete Finger und Nasen der Figuren, die im aufgerichteten Zustand 68 cm groß sind. Nach dieser Messart werden Krippen eingeteilt, war bei der Vorstellung des Restaurierungsprojektes zu erfahren. Ähnlich anspruchsvoll wie das Nachformen beschädigter Stellen und ähnlich zeitaufwendig war auch die Farbgestaltung. Von dem Nachmischen der Töne bis zu Schattierungen und dem Vergolden einiger Stellen hat Helga Hauck Wert auf Perfektion gelegt und beeindruckt mit dem Ergebnis, an dem die Arbeit der Künstlerin intentionsgerecht eben nicht zu sehen ist- die Figuren sehen aus wie aus einem Guss.

 Rüthen. Die Krippenfiguren in der St. Nikolauskirche wurden restauriert. Wie die Altenrüthener Krippenkünstlerin Helga Hauck dabei vorgegangen ist, auf welche Herausforderungen sie stieß und welch besonderes Kleinod die Krippe ist, wurde bei einem Ortstermin an der in neuem Glanz erstrahlenden Krippe mit dem Pfarrgemeinderat vorgestellt.

Die Figuren der Krippe stammen nach Forschungen wohl aus der Düsseldorfer Kunstanstalt für religiöse Figuren Gerhard Winning. Später wurde der Betrieb Winning an die steyler missionare verkauft und unter dem Namen deutsches Kunsthaus G.m.b.H. geführt. Der Pfarrgemeinderat stützt sich dabei auf eine Arbeit von Dr. Michael Cramer. Vermutlich wurde die Krippe in Rüthen in den 1920er oder 30er Jahren von Pfarrer Behrens angeschafft. Seither wurde sie Jahr für Jahr aufgebaut, wobei die Figuren auch mal aneinander stießen oder beim Einlagern die ein oder andere Blessur davon trugen. Deshalb hatte der Pfarrgemeinderat angeregt, das wertvolle Ensemble restaurieren zu lassen und freute sich, dafür Helga Hauck gewonnen zu haben.

Die Altenrüthener Krippenkünstlerin kennt sich mit der Materie bestens aus. Sie hat nicht nur regelmäßig in der Krippenausstellung in Telgte und anderen Sammlungen eigene Arbeiten gezeigt, sondern auch an zahlreichen Krippenkongressen teilgenommen und in Fachkreisen einen Namen.

Von Ihren handwerklichen Fähigkeiten konnte auch bei der Restaurierung der Krippe in der Nikolauskirche profitiert werden. "Ich habe mit den Figuren gefrühstückt", erzählt die 82jährige Altenrüthenerin schmunzelnd, wie sie zu den Figuren schon eine gewisse Beziehung aufgebaut hat. Sie ist eben mit Liebe und Einsatz bei ihrer Arbeit, hat schon im jungen Alter gerne gemalt und schöpferisch gestaltet.

Filigrane Arbeiten und farbliche Schattierungen waren besondere Herausforderungen füe Helga Hauck. Ganzjährig aufgebaut kann Krippe Pilger und Besucher anziehen

Die Krippe in der St. Nikolauskirche wurde fachmännisch restauriert



Während die Figuren aus Gips sind, ist ihr Material Ton, mit dem sie auch die Restaurierungen ausgeführt hat. Beide Materialien harmonieren miteinander, sagt Helga Hauck. Je kleiner und filigraner die nachzuarbeitenden Stellen wurden, umso anspruchsvoller war die Arbeit, erinnert sie sich an nachgebildete Finger und Nasen der Figuren, die im aufgerichteten Zustand 68 cm groß sind. Nach dieser Messart werden Krippen eingeteilt, war bei der Vorstellung des Restaurierungsprojektes zu erfahren. Ähnlich anspruchsvoll wie das Nachformen beschädigter Stellen und ähnlich zeitaufwendig war auch die Farbgestaltung. Von dem Nachmischen der Töne bis zu Schattierungen und dem Vergolden einiger Stellen hat Helga Hauck Wert auf Perfektion gelegt und beeindruckt mit dem Ergebnis, an dem die Arbeit der Künstlerin intentionsgerecht eben nicht zu sehen ist- die Figuren sehen aus wie aus einem Guss.

Die Arbeit hat Helga Hauck Freude gemacht, sagt sie, und die Begeisterung ist ihr anzumerken. Finanziert wurde die Restaurierung zu einem wesentlichen Teil durch die Dr. Tillman Stiftung, aber auch die Pfarrgemeinde hat einen Obolus beigesteuert und der Pfarrgemeinderat hat Geld gesammelt. So konnten auch neue Transport- und Aufbewahrungskisten angeschafft werden.

Der Wert der Krippe in der St. Nikolauskirche zeigt sich auch daran, dass ein ähnliches Exponat in einem anderen Ort von dem LWL-Denkmalamt ausgezeichnet worden sei, berichtet Martin Krüper. Helga Hauck regte an, die Krippe ganzjährig in der Kirche zu zeigen. Das kennt sie aus anderen Städten und von dem Austausch auf Krippenkongressen, sagt die Fachfrau. So kann eine Kirche einen zusätzlichen Anziehungspunkt im Sinne der Zukunftskirche oder als Pilgerort entwickeln.



 Hoinkhausen. In Hoinkhausen hatten die Dorfbewohner im Kirchhof der St. Pankratiuskirche einen gemütlichen Weihnachtsmarkt aufgebaut. Die Menschen wussten das Angebot zu schätzen, genossen die adventliche Atmosphäre und trafen sich zu guten Gesprächen.

Auch am Abend hatte der Weihnachtsmarkt seinen besonderen Flair, als der Budenzauber im Lichterglanz besonders strahlte und es schonmal ein Stück weit Weihnachten werden ließ.

Weihnachtsmarkt mit guten Gesprächen





 Altenrüthen. In Altenrüthen hatten die Kommunionkinder für die Eltern in diesem Jahr ein Krippenspiel eingeübt und sich dafür die malerische Kulisse des Hofes Oel – Schulte-Angels ausgesucht. „Wir haben mit sechs Kommunionkindern im Dorf eine spielfähige Besetzung“, erzählte Christiane Schirk, wie bei einem Bastelnachmittag die Idee zu dem Krippenspiel entstand. Die Kinder waren schnell mit Begeisterung dabei, was sich auch daran zeigte, dass sie nicht nur fleißig probten, sondern auch ein handgeschriebenes und mit Bildern illustriertes Heftchen zu dem Krippenspiel gestalteten.

Einige Geschwisterkinder machten auch noch mit, so dass Maria und Josef auf der Herbergssuche von einem Engel, einem Herbergsvater und mehreren Hirten begleitet wurden. Die ersten Proben fanden in der Kapelle der Pfarrkirche statt, zu den Hauptproben trafen sie sich auf dem Hof Oel – Schulte-Angels. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage fand die Aufführung im Kreis der Eltern statt, obwohl das detailreiche Spiel der Kommunionkinder auch noch mehr Zuschauer verdient hätte.

Zur Einstimmung war ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut, auf dem die Kinder selbstgebackene Plätzchen und weihnachtliche Bastelartikel verkauften.

Auf dem Hof Oel – Schulte-Angels führten die Kommunionkinder ein Krippenspiel auf

Krippenspiel und Weihnachtslieder



Zur Einstimmung war ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut, auf dem die Kinder selbstgebackene Plätzchen und weihnachtliche Bastelartikel verkauften.

Ein warmer Glühwein oder gepflegte Getränke, Waffeln und Pfannkuchen verpflegten die kleinen und großen Besucher, ehe in der einsetzenden Dämmerung das ersehnte Krippenspiel begann. Nachdem die Weihnachtsgeschichte schauspielerisch erzählt worden war, sangen Kinder und Eltern im Kreis Weihnachtslieder. Der verdiente Applaus für die jungen Akteure verband sich mit einem Dank an die Regisseurinnen Katja Müller, Christiane Schirk und Nida Hermans.

Caspar, Melchior und Balthasar bedankten sich bei allen, die Sie herzlich empfangen haben. Zusammengekommen ist eine beachtliche Spendensumme, mit der Projekte für Kinder in Afrika und anderen Ländern der Welt unterstützt werden. Die Sternsinger freuten sich zudem über Süßigkeiten, mit denen sich die Gemeindemitglieder bei ihnen bedankten.

Spenden unterstützen Projekte für Kinder in verschiedenen Ländern

Sternsinger brachten Segen in die Häuser

 Meiste. In Meiste, Kneblinghausen und Hemmern waren die Sternsinger unterwegs. Nach einem Gottesdienst wurden sie draussen gesegnet und verteilten den Segen unter Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen wegen der allgemeinen Gesundheitslage in den Dörfern an den Häusern.

Caspar, Melchior und Balthasar bedankten sich bei allen, die Sie herzlich empfangen haben. Zusammengekommen ist eine beachtliche Spendensumme, mit der Projekte für Kinder in Afrika und anderen Ländern der Welt unterstützt werden. Die Sternsinger freuten sich zudem über Süßigkeiten, mit denen sich die Gemeindemitglieder bei ihnen bedankten.

Das Rüthener Wirteforum lädt Sie herzlich ein!

GAST SEIN IN RÜTHEN

„Gerade die aktuelle Pandemie hat durch den Wegfall diverser Ausbildungsmessen gezeigt, dass die Kontaktaufnahme zwischen Ausbildungsbetrieben und Jugendlichen auch auf digitale Beine gestellt werden muss. „Passt!“ ist hier die praxisgerechte Antwort der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe und ihrer beiden Partner, um das direkte Kennenlernen zu unterstützen“, begründet Schönberger das Engagement des Handwerks vor Ort. Die App setzt in der Bedienung besonders auf selbsterklärende grafische Elemente; sie kann kostenfrei in den Android- und iOS-App-Stores heruntergeladen werden. Bei Fragen steht den Schülerinnen und Schülern sowie den Innungsbetrieben auch immer Dietmar Stemann als Ausbildungs-Coach der Kreishandwerkerschaft für ein persönliches Gespräch, per Videomeeting, telefonisch oder E-Mail zur Verfügung. Er begleitet die Jugendlichen auf Wunsch zum ersten persönlichen Gespräch mit den Betrieben und stellt auch den Kontakt zu den Berufsberatern der Agentur für Arbeit her (Dietmar Stemann, Mobil: 0173-5284269, E-Mail: stemann@kh-hl.de). www.passt-app.de.

 Rüthen. Die neue Smartphone-App der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe mit dem aussagekräftigen Namen „Passt!“ funktioniert wie eine Dating-App, die interessierte Jugendliche und Handwerksunternehmen – allesamt Innungsbetriebe vor Ort – miteinander vernetzt. „Beide Seiten finden schnell und unkompliziert mit nur wenigen Klicks zusammen. Die ersten positiven Praxis-erfahrungen zeigen, dass wir mit unseren Umsetzungspartnern Kreishandwerkerschaft Ruhr und netzfactor in Bochum genau in das Herz der Jugendlichen getroffen haben“, so Detlef Schönberger, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe.

Und so funktioniert die App

Interessierte Schülerinnen und Schüler geben einfach ihre Inter-essen und mögliche Vorerfahrungen ein und bekommen sofort einen oder mehrere passende Ausbildungsbetriebe in der Hellweg-Lippe-Region vorgeschlagen, sogenannte Matches. „Die Jugendlichen werden mit der „Passt!“-App fortlaufend unterhalten und informiert. Während des Matching-Prozesses bekommen sie regelmäßig Push-Nachrichten, exakt wie bei einer Dating-App. Dasselbe gilt natürlich auch für die Innungsbetriebe“, erläutert Prof. Dr. Jörg Muschiol (netzfactor GmbH). Sind beide Seiten an- einander interessiert, können sie sich über die App miteinander vernetzen und haben ein „Passt!“-Match. Am Ende kommt es über den App-Kontakt vielfach zu einem Videotermin und im besten Fall dadurch zum Praktikum und/oder Ausbildungsvertrag.

„Gerade die aktuelle Pandemie hat durch den Wegfall diverser Ausbildungsmessen gezeigt, dass die Kontaktaufnahme zwischen Ausbildungsbetrieben und Jugendlichen auch auf digitale Beine gestellt werden muss. „Passt!“ ist hier die praxisgerechte Antwort der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe und ihrer beiden Partner, um das direkte Kennenlernen zu unterstützen“, begründet Schönberger das Engagement des Handwerks vor Ort. Die App setzt in der Bedienung besonders auf selbsterklärende grafische Elemente; sie kann kostenfrei in den Android- und iOS-App-Stores heruntergeladen werden. Bei Fragen steht den Schülerinnen und Schülern sowie den Innungsbetrieben auch immer Dietmar Stemann als Ausbildungs-Coach der Kreishandwerkerschaft für ein persönliches Gespräch, per Videomeeting, telefonisch oder E-Mail zur Verfügung. Er begleitet die Jugendlichen auf Wunsch zum ersten persönlichen Gespräch mit den Betrieben und stellt auch den Kontakt zu den Berufsberatern der Agentur für Arbeit her (Dietmar Stemann, Mobil: 0173-5284269, E-Mail: stemann@kh-hl.de). www.passt-app.de.

Neue „Passt!“-App der Kreishandwerkerschaft vernetzt Jugendliche und Betriebe

Ausbildungsplatz mit wenigen Klicks

Apple app Store

Google Play Store



 Rüthen. In Rüthen haben sich einige begeisterte Fahrradfreunde zu den Bergstadt Bikern zusammengeschlossen. Nach gemeinsamen Touren 2019 und 2020 auf dem Ruhrtal-Radweg starteten sie in diesem Jahr ihre ersten Etappen auf dem Weser-Radweg.

Am Weserstein in Hann. Münden, wo Werra und Fulda zusammen zur Weser werden, ging die Tour los. Die erste Etappe führte nach Höxter, von wo es am folgenden Tag nach Hameln weiterging, ehe Minden das Ziel des dritten Abschnittes war.

Die Tagesetappen waren rund 70 Kilometer lang. Vorbei an unzähligen Fähren und skurrilen Skulpturen trafen die Bergstadt Biker in der Stadt des Barons von Münchhausen auch Teilnehmer einer Deutschlandrallye.

Burgen, Schlösser und auch imposante Felswände mit Apfelwiesen säumten den Radweg, der an der Weser entlang führte. In Hameln bewegten sie sich auf den Spuren des Rattenfängers und genossen eine ausgiebige Pause.

Die Bergstadt Biker waren wieder auf Tour

Der Weser entlang an Fähren und Skulpturen



die_bergstadt_biker

Burgen, Schlösser und auch imposante Felswände mit Apfelwiesen säumten den Radweg, der an der Weser entlang führte. In Hameln bewegten sie sich auf den Spuren des Rattenfängers und genossen eine ausgiebige Pause.

Am dritten Tag machte dann das Wetter der Gruppe einen Strich durch ihr Vorhaben, als sie die letzte Etappe abbrachen.

Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben. In diesem Jahr wollen die Bergstadt Biker die nächsten Etappen des 520 km langen Weserradwegs in Angriff nehmen und bis nach Verden fahren, ehe im nächsten Jahr in Cuxhaven die Mündung der Weser erreicht werden soll.



 Rüthen. Der Pfarrgemeinderat Rüthen hatte in der Adventszeit wieder vor, Licht, Farbe und Besinnliches in die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest zu bringen und wollte die St. Johanneskirche zwei Tage von außen und innen beleuchten, dazu waren Musik- und Textbeiträge geplant. Das Bistum Paderborn hatte schon Fördergelder bereitgestellt. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage hatte der Pfarrgemeinderat dann aber beschlossen, auf ein Programm zu verzichten und stattdessen am Marktplatz die St. Nikolauskirche in ein Lichterspiel zu hüllen. Das Gotteshaus wurde dafür von außen farbig illuminiert, am Eingang der Kirche konnten sich die Menschen eine Kerze abholen.

Beleuchtete Nikolauskirche brachte Farbe in die Adventszeit



Neben Pastor Stefan Gosmann als geborenem Mitglied besteht das Gremium aus acht gewählten und drei berufenen Pfarrgemeinderäten. Neu dabei sind Gabi Hötte und Mechthild Helle, eine weitere Amtszeit machen Michael Sander, Alexander Ballhorn, Verena Dahlhoff, Martin Dorenkamp, Antonius Dünschede, Sylvia Steinmetz, Beate Neumann, Dr. Eckart Tannhäuser und Martin Krüper, der auch wieder zum Vorsitzenden gewählt wurde. Seine Stellvertreterin ist Beate Neumann, die Aufgabe als Schriftführerin hat Verena Dahlhoff übernommen.

In seiner konstituierenden Sitzung hatte sich der neu gewählte Pfarrgemeinderat zusammengefunden und stellte sich nun der Gemeinde vor.



 Kallenhardt. Als in Kallenhardt zu dem Namenstag des Hl. Clemens das Patronatsfest gefeiert wurde, kam schon ein bisschen Weihnachtsmarktatmosphäre auf. Vor dem Pfarrheim war ein Budenzauber aufgebaut, an den Ständen heimischer Vereine, Gruppen und Privatpersonen gab es von Kulinarischem bis Bastelarbeiten viel zu entdecken, das eine Woche vor dem ersten Advent schon auf die Weihnachtszeit einstimmte.

An dem zweitägigen Clemensmarkt machte auch wieder das Pilgerprojekt 3KLANG mit und der Förderverein Traditionelles Brauchtum und Heimatpflege Kallenhardt informierte über die Planungen zu dem 950jährigen Ortsjubiläum in 2022, auch erste Mercandisimgartikel von Kalendern und Tassen bis zu Pullovern und Taschen waren erhältlich. Im Pfarrheim konnten sich die Besucher in der Cafeteria stärken und aufwärmen, für die Kinder gab es dort Bastelangebote.

Organist Dietmar Lange zeigte in der Führung „Gold und Silber“ liturgische Schätze in der Pfarrkirche.

In Kallenhardt feierte die Gemeinde ihr Patronatsfest und lud zu einem voradventlichen Budenzauber ein

Weihnachtlicher Markt mit Kirchenschätzen und Kinderbasteln







Einen Namen hatte sich die Gruppe auch bald gegeben, bei den "Kallenhardter Schweißkunstfreunden" war der Name Programm. Aus Metallteilen und Schrott entstanden phantasievolle Figuren und Silhouetten, die neben handwerklichem Geschick auch von viel kreativer Inspiration zeugten. Da wurde aus einer Schüppe ein filigraner Vogel oder aus einer Forkengabel und einem angeschweißten Motorradritzel eine Tiersilhouette, die auf den ersten Blick keiner definierten Species zuzuordnen war. Ein Teilnehmer hatte einen Storch aus einem Mopedtank und einer Feder, die Günter Berkenbusch in einem Graben gefunden hatte, geschaffen und dem Objekt mit kreativer Intuation aus dem harten Ausgangsmaterial doch einen filigranen Ausdruck verliehen. Auch weihnachtliche Engel und kunstvolle Lampensilhouetten wurden passend zu der bevorstehenden Adventszeit aus Metallresten komponiert und zierten das Zuhause der Schweißkünstler mit einem besonderen Akzent aus kaltem Metall und wohligem Lichterglanz.

Die Kreativtage des Kunstkreises Kallenhardt erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Verschiedene Kunstrichtungen von Malerei bis zu Holzbildhauern und Pappmache laden die Teilnehmer zum kreativen Schaffen rund um die Kirche ein. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage war das Angebot der verschiedenen Workshops im offiziellen Rahmen ausgefallen, doch einige Metallkunstfreunde hatten sich trotzdem nicht von ihrem schöpferischen Hobby abhalten lassen. Die drei Teilnehmer – zwei Frauen und ein Mann – kannten sich von den Kreativtagen in den Vorjahren und hatten nun auf privater Ebene eine dreitägige Kunstakademie in einer Halle der Spedition Finger-Wördehoff organisiert. Als Kursleiter stand Günter Berkenbusch in bewährter Weise mit Rat und Tat zur Seite.

Einen Namen hatte sich die Gruppe auch bald gegeben, bei den "Kallenhardter Schweißkunstfreunden" war der Name Programm. Aus Metallteilen und Schrott entstanden phantasievolle Figuren und Silhouetten, die neben handwerklichem Geschick auch von viel kreativer Inspiration zeugten. Da wurde aus einer Schüppe ein filigraner Vogel oder aus einer Forkengabel und einem angeschweißten Motorradritzel eine Tiersilhouette, die auf den ersten Blick keiner definierten Species zuzuordnen war. Ein Teilnehmer hatte einen Storch aus einem Mopedtank und einer Feder, die Günter Berkenbusch in einem Graben gefunden hatte, geschaffen und dem Objekt mit kreativer Intuation aus dem harten Ausgangsmaterial doch einen filigranen Ausdruck verliehen. Auch weihnachtliche Engel und kunstvolle Lampensilhouetten wurden passend zu der bevorstehenden Adventszeit aus Metallresten komponiert und zierten das Zuhause der Schweißkünstler mit einem besonderen Akzent aus kaltem Metall und wohligem Lichterglanz.

 Kallenhardt. In Kallenhardt wurde wieder künstlerisch gestaltet, wobei diesmal die Metallkunst im Vordergrund stand.

Die Kreativtage des Kunstkreises Kallenhardt erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Verschiedene Kunstrichtungen von Malerei bis zu Holzbildhauern und Pappmache laden die Teilnehmer zum kreativen Schaffen rund um die Kirche ein. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage war das Angebot der verschiedenen Workshops im offiziellen Rahmen ausgefallen, doch einige Metallkunstfreunde hatten sich trotzdem nicht von ihrem schöpferischen Hobby abhalten lassen. Die drei Teilnehmer – zwei Frauen und ein Mann – kannten sich von den Kreativtagen in den Vorjahren und hatten nun auf privater Ebene eine dreitägige Kunstakademie in einer Halle der Spedition Finger-Wördehoff organisiert. Als Kursleiter stand Günter Berkenbusch in bewährter Weise mit Rat und Tat zur Seite.

Die "Kallenhardter Schweißkunstfreunde" gingen ihrem Hobby in einer Halle der Spedition Finger-Wördehoff nach

Filigrane Kunst aus Schüppe und Forkengabel

Einen Namen hatte sich die Gruppe auch bald gegeben, bei den "Kallenhardter Schweißkunstfreunden" war der Name Programm. Aus Metallteilen und Schrott entstanden phantasievolle Figuren und Silhouetten, die neben handwerklichem Geschick auch von viel kreativer Inspiration zeugten. Da wurde aus einer Schüppe ein filigraner Vogel oder aus einer Forkengabel und einem angeschweißten Motorradritzel eine Tiersilhouette, die auf den ersten Blick keiner definierten Species zuzuordnen war. Ein Teilnehmer hatte einen Storch aus einem Mopedtank und einer Feder, die Günter Berkenbusch in einem Graben gefunden hatte, geschaffen und dem Objekt mit kreativer Intuation aus dem harten Ausgangsmaterial doch einen filigranen Ausdruck verliehen. Auch weihnachtliche Engel und kunstvolle Lampensilhouetten wurden passend zu der bevorstehenden Adventszeit aus Metallresten komponiert und zierten das Zuhause der Schweißkünstler mit einem besonderen Akzent aus kaltem Metall und wohligem Lichterglanz.

Die Teilnehmer waren mit Eifer und viel Kreativität bei der Sache und hatten miteinander herzlichen Spaß, in diesem Jahr möchten Sie aber wieder in großer Runde bei den Kallenhardter Kunsttagen kreativ Schaffen und die Arbeiten in einer Abschlussausstellung zeigen, wünschen sich die Künstler.

950.

Ortsvorsteherin Cindy Friedrich erklärte, dass es den Altenrüthener Jubiläumstropfen in den Geschmacksrichtungen Kräuter und Johannisbeere gibt. Entwickelt wurde das spezielle Rezept in Zusammenarbeit mit der Sauerländer Edelbrennerei in Kallenhardt. Die Spirituosen sind bei der Ortsvorsteherin, den Altenrüthener Vereinen und in der Sauerländer Edelbrennerei zum Preis von 20,22 € erhältlich.

Den Altenrüthener Kalender zu gestalten, war eine recht aufwändige und anspruchsvolle Aufgabe, um die sich federführend Hans-Josef Wessel gekümmert hat. Die Idee war, einen Kalender zu gestalten, der auch etwas über das Dorf, Ereignisse, Anekdoten und persönliche Berichte erzählt. Um entsprechende Bilder und Texte zu sammeln, hat er mit zahlreichen Altenrüthenern gesprochen, sich besonders von der älteren Generation viel erzählen lassen und zwölf Kalendergeschichten zusammengestellt. Das Ergebnis ist beeindruckend und lädt zu einer Reise in verschiedene Epochen der Dorfgeschichte ein. Während auf der Vorderseite schmucke Bilder die Tage des Kalendermonats überschreiben, sind auf der Rückseite nicht weniger interessante Kalendergeschichten abgedruckt. Die Themen wurden passend zu der Jahreszeit gewählt.

 Altenrüthen. Altenrüthen hat sich auf seinen 800. Dorfgeburtstag in diesem Jahr gut vorbereitet. Das gesamte Jahr über finden in dem Ort Veranstaltungen im Zeichen des Jubiläums statt, neben einem Heimatnachmittag bekommen einige Termine im Jahreskalender wie der Martinsumzug, das Weihnachtskonzert des Instrumentalvereins oder der Weihnachtsmarkt einen besonderen Rahmen. Zusätzlich zu dem Schützenfest wird in dem Jubiläumsjahr ein Kaiserschießen und ein Kinderschützenfest veranstaltet. Besondere Höhepunkte im Rahmen des Dorfgeburtstages sind die Jubiläumsfeierlichkeiten an dem 10. September, wenn in Altenrüthen traditionell das Fest der Kreuzerhöhung gefeiert wird, und im März ein Seniorennachmittag der Vereine. Der erinnert an die alte Pfingstprozession, die früher einen ganzen Tag durch die Urpfarrei zog. Um das Jubiläumsjahr zu organisieren, hat sich eine Planungsgruppe gebildet, in der Vertreter aus den Altenrüthener Vereinen und interessierte Bürger zusammenarbeiten. Die Gruppe hat auch schon zwei Produkte herausgebracht und stellte einen Heimatkalender sowie einen Jubiläumstropfen vor.

Altenrüthener Jubiläumstropfen kommt aus Kallenhardt

Ortsvorsteherin Cindy Friedrich erklärte, dass es den Altenrüthener Jubiläumstropfen in den Geschmacksrichtungen Kräuter und Johannisbeere gibt. Entwickelt wurde das spezielle Rezept in Zusammenarbeit mit der Sauerländer Edelbrennerei in Kallenhardt. Die Spirituosen sind bei der Ortsvorsteherin, den Altenrüthener Vereinen und in der Sauerländer Edelbrennerei zum Preis von 20,22 € erhältlich.

Altenrüthen ist

in das jahr seines

Geburtstag gestartet









Kalender zeigt Dorfgeschichte in verschiedenen Epochen

Der Januar beginnt mit einer Kollage Schnee schippender Menschen und schlittenfahrender Kinder. Auf der Rückseite wird von der Tradition der Sternsinger berichtet und ein Zeitungsartikel aus dem Patriot handelt über einen Brand der Kirche.

Das Kalenderblatt vom Februar zeigt das alte Haus Ratte, das abgerissen wurde. Die Abbildung ist ein Gemälde des im Ort bekannten Malers Alfons Heurich. „Lütke, lütke Fastenacht“ heisst es auf der Rückseite, die Kalendergeschichte fragt, was hinter dem Karnevalslied steckt und stellt den Februar als einen Schlachtemonat vor. Im März wird die ehemalige Belegschaft der Ziegelei Möller abgebildet. Seit 1884 wird die Ziegelei aufgeführt, produziert wurde dort bis in die 1950er Jahre. Ein weiteres Kapitel des Monats befasst sich damit, was ein Dorfkind alles machen konnte und berichtet vom Spielen auf dem Hof, Budenbauen in den Scheunen oder Baden in der Glenne.

Für das Kalenderblatt im April hatte Adolf Blecke berichtet, wie er früher seinen Vater als Ortsdiener vertreten hat und beim Ausrufen von Nachrichten mit der Glocke schellte. Auf der Rückseite werden Traditionen in der Karwoche und Ostern wie das Kläspern und Palmbunde erklärt.

Der Mai steht in Altenrüthen im Zeichen des Schützenfestes, von dem ein Foto vor dem Haus Henne aus dem Jahr 1955 gezeigt wird. Hinten wird berichtet, dass ein Bier 45 Pfennig kostete, ein weiteres Bild zeigt Hofdamen als Kranzträgerinnen.

Im Juni wird Heu gemacht, zu sehen ist in dem Kalender Werner Adams beim Heuwenden. Auf der Rückseite wird der Juni als Prozessionsmonat vorgestellt, neben der Tradition geht es auch um das sagenhafte Altenrüthen. Der Juli zeigt ein altes Dorfbild und berichtet von dem jährlichen Pokalfest des SV Altenrüthen, welches früher eine wichtige Veranstaltung im Ort war. Mit Musik wurden die Mannschaften zum Sportplatz begleitet. Passend beschreibt ein Bericht aus einer Jubiläumszeitung des Sportvereins ein Pokalfest in humoriger Versform.

Im Juni wird Heu gemacht, zu sehen ist in dem Kalender Werner Adams beim Heuwenden. Auf der Rückseite wird der Juni als Prozessionsmonat vorgestellt, neben der Tradition geht es auch um das sagenhafte Altenrüthen. Der Juli zeigt ein altes Dorfbild und berichtet von dem jährlichen Pokalfest des SV Altenrüthen, welches früher eine wichtige Veranstaltung im Ort war. Mit Musik wurden die Mannschaften zum Sportplatz begleitet. Passend beschreibt ein Bericht aus einer Jubiläumszeitung des Sportvereins ein Pokalfest in humoriger Versform.

Die Ernte, das Dreschen des Korns und die Landwirtschaft früher sind die Kalenderthemen im August. Was das Dreschen kostete und andere interessante Sachen dazu wird auf der Rückseite erklärt. An Vertriebene aus den Ostgebieten wird im September erinnert, zahlreiche Menschen kamen seinerzeit auch nach Altenrüthen und konnten Zeitzeugenberichte geben. Im Oktober werden die Schäfer Günter Halbey auf dem Titel und Engelbert Ising auf der Rückseite vorgestellt. Interessant beispielsweise die Erzählung, wie die Altenrüthener Schafherden noch 1951 bis nach Köln oder in das Münsterland zogen.

Der November ist ein Monat des Gedenkens und der Erinnerung, das Kalenderblatt zeigt das Ehrenmal und erzählt auf der Rückseite von der Entstehung des Instrumentalvereins im Jahr 1900, als der Pastor und die Gemeinde statt einer Sechsmannkapelle aus Belecke selber Musik im Ort haben wollten. Für den Kauf von Instrumenten wurde noch gebürgt, wird auf dem Blatt in Hochdeutsch und Plattdeutsch geschrieben. Das Kalenderjahr beschließt im Dezember ein Bild von der Krippe mit dem Herrgott von Altenrüthen. Das im Ort besonders verehrte Kreuz enthält der Überlieferung nach einen Partikel einer Heiligenreliquie. Hintergründe dazu wie zu der Pfingstprozession sind auf der Rückseite nachzulesen.

Hilfreiche Unterstützung hatte Hans-Josef Wessel bei der Erstellung des Kalenders von Sven Donner-Hötte. Wessel freute sich auch darüber, dass zahlreiche Dorfbewohner Bilder zur Verfügung gestellt und von Erinnerungen berichtet haben. Die guten Gespräche mit älteren Dorfbewohnern sind ihm besonders wertvoll gewesen.

Im Juni wird Heu gemacht, zu sehen ist in dem Kalender Werner Adams beim Heuwenden. Auf der Rückseite wird der Juni als Prozessionsmonat vorgestellt, neben der Tradition geht es auch um das sagenhafte Altenrüthen. Der Juli zeigt ein altes Dorfbild und berichtet von dem jährlichen Pokalfest des SV Altenrüthen, welches früher eine wichtige Veranstaltung im Ort war. Mit Musik wurden die Mannschaften zum Sportplatz begleitet. Passend beschreibt ein Bericht aus einer Jubiläumszeitung des Sportvereins ein Pokalfest in humoriger Versform.



 Altenrüthen. In Altenrüthen kümmern sich die Dorfbewohner mit viel Engagement um die Gemeindehalle, um den örtlichen Veranstaltungsort und Treffpunkt in gutem Zustand zu erhalten. Trotz bisher erfolgter Reparatur- und Sanierungsarbeiten seien weitere Investitionen notwendig, wofür ein Spendenaufruf und die „Mission (Im)possible“ gestartet wurden. Augenmerk wurde zunächst auf die sanitären Anlagen gelegt. Die Toiletten seien aus dem Jahr 1972, berichteten Claus Wiegelmann-Marx und Ingo Wittig. Letzterer koordiniert gemeinsam mit Sebastian Blecke die Sanierungsarbeiten, die ein gemeinsames Projekt örtlicher Vereine sind.

Und wo viele Helfer mit anpacken, machen die Altenrüthener keine halben Sachen. Die Damen- und Herrentoilette wurden komplett entkernt und werden neu und moderner gestaltet. Auf der Herrenanlage weicht die bisherige Rinne einzelnen Urinalen, die Fenster werden erneuert und auch an das Thema Legionellen wird mit entsprechenden Spülleitungen gedacht. Die Kosten teilen sich die Stadt und das Dorf zu ähnlichen Teilen. Während aus dem Säckel der Verwaltung 25.000 Euro kommen, packen die Vereine bei den Arbeiten mit Eigenleistung an und die Altenrüthener wollen auch 20.000 Euro beisteuern. Dafür haben sie ein Crowdfunding gestartet und Spenden gesammelt.

 Altenrüthen. In Altenrüthen kümmern sich die Dorfbewohner mit viel Engagement um die Gemeindehalle, um den örtlichen Veranstaltungsort und Treffpunkt in gutem Zustand zu erhalten. Trotz bisher erfolgter Reparatur- und Sanierungsarbeiten seien weitere Investitionen notwendig, wofür ein Spendenaufruf und die „Mission (Im)possible“ gestartet wurden. Augenmerk wurde zunächst auf die sanitären Anlagen gelegt. Die Toiletten seien aus dem Jahr 1972, berichteten Claus Wiegelmann-Marx und Ingo Wittig. Letzterer koordiniert gemeinsam mit Sebastian Blecke die Sanierungsarbeiten, die ein gemeinsames Projekt örtlicher Vereine sind.

Die örtlichen Vereine hatten für die Sanierungsarbeiten in der Gemeindehalle einen Spendenaufruf gestartet

Die Dorfbewohner packen beim Toilettenbau gemeinsam an

Als Unterkunft für ihr Leiterwochenende hatten sich die Pfadfinder eine alte Mühle in Kalkar ausgesucht.

Mit einem Abendessen wurde gemütlich in den Abend gestartet.

Am nächsten Tag beschäftigten sich die Gruppenleiter mit den Planungen des Stammes in 2022. Alle festen Termine haben ein Planungsteam gefunden und wurden vorstrukturiert. Darüber hinaus überlegten sie, wie sie neue Leitungskräfte akquirieren können, und widmeten sich dem Thema "Institutionelles Schutzkonzept".

Am Abend gingen die Pfadfinder gemeinsam essen und haben mit einigen Gesellschaftsspielen eine gute Zeit verbracht, ehe am Folgetag die Abreise mit einer Runde 3D-Schwarzlicht-Minigolf verbunden wurde.

 Rüthen. Für die Organisation des Stammeslebens der Rüthener Pfadfinder und der Planung der künftigen Arbeit in den Stufen hat sich seit Jahren ein Leiterwochenende als hilfreich erwiesen. Losgelöst von den Alltagsaufgaben kann dann strukturiert an Themen gearbeitet werden.

Leitungswochenende 2021

dpsg rüthen

 Rüthen. Der Diözesanarbeitskreis Paderborn der Pfadfinderstufe feierte mit der "Fahrt ins Grüne – die zwanzigste" ein kleines Jubiläum. Auch der Pfadfinderstamm Rüthen war dabei und machte in der Jugendherberge Biggesee bei der Vorstellungsrunde am ersten Abend „auf dem grünen Teppich“ mit.

Am Samstag konnte aus zahlreichen Workshops wie Jutebeutel besticken, Tanzen, Geburtstagsspielen, Spiel des Lebens, Jaggar, Schweißen, Gebärdensprache und Pinatas basteln ausgewählt werden. Nach dem Gottesdienst am Abend war eine Grüne Party mit grünen Getränken und guter Musik angesagt.

Am Abschlusstag gab es eine Olympiade mit humorvollen Geburtstagspielen wie Limbo, Reise nach Jerusalem, Stopp-Tanzen und Selfies. Nach der Reflexion des Wochenendes blieb die Vorfreude auf eine nächste Fahrt ins Grüne in 2022.

Workshops, neue Freundschaften und eine Party standen auf dem Programm. An der Veranstaltung des Diözesanarbeitskreises Paderborn nahm auch eine Gruppe aus Rüthen teil

Die Pfadfinderstufe machte eine Reise inS Grüne

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Graf Folke Bernadotte Rüthen

 Rüthen. Der Rüthener Pfadfinderstamm Graf Folke Bernadotte war wieder unterwegs und verband sein jährliches Stammeswochenende wieder mit dem Stufenwechsel in den verschiedenen Altersstufen. Mit rund 60 Teilnehmern führte die Fahrt in die Jugendbildungsstätte Saerbeck (nahe Münster), wo schon am ersten Abend ein Stationsspiel und der Stufenwechsel mit Versprechensfeier anstanden. So wurden einige neue Pfadfinder und Pfadfinderinnen in dem Stamm begrüßt und einige langjährige Mitglieder sind in die nächste Altersstufe gewechselt.

Die Rüthener Pfadfinder fuhren zu ihrem Stufenwechsel in die Jugendbildungsstätte Saerbeck

Stammeswochenende von Nachhaltigkeit bis Tattoo-Party

dpsg rüthen

Auch Workshopzeiten wurden angeboten. Von Indoor-Spielen, über Basteln und Malen, Rätseln, Outdoor-Spielen und vielen Runden „Werwolf“ konnte am Nachmittag noch in der Küche unterstützt werden, um für den Abend Snacks vorzubereiten. Denn dann stand Party auf dem Programm. Auch abwaschbare Tattoos sollten dabei nicht fehlen.

Zum Abschluss des Wochenendes gab es eine Reflexion und Zeit für gute Gespräche.

 Rüthen. Der Rüthener Pfadfinderstamm Graf Folke Bernadotte war wieder unterwegs und verband sein jährliches Stammeswochenende wieder mit dem Stufenwechsel in den verschiedenen Altersstufen. Mit rund 60 Teilnehmern führte die Fahrt in die Jugendbildungsstätte Saerbeck (nahe Münster), wo schon am ersten Abend ein Stationsspiel und der Stufenwechsel mit Versprechensfeier anstanden. So wurden einige neue Pfadfinder und Pfadfinderinnen in dem Stamm begrüßt und einige langjährige Mitglieder sind in die nächste Altersstufe gewechselt.

An den folgenden Tagen konnten sich die Gruppen in ihrer neuen Zusammensetzung finden. Unterschiedliche Programmpunkte von den 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung (17 SDGs) über Kennenlernrunden, T-Shirt batiken und einem eigenen Projekt boten zahlreiche Angebote. Abends gab es im Pfadfinderkino drei verschiedene Filme, passend zu den Altersstufen.

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Graf Folke Bernadotte Rüthen



Mozart-Requiem wird das nächste große Werk des Kammerchores Rüthen

 Rüthen. Der Kammerchor Rü-then freut sich auf die Aufführung des Mozart-Requiems am 27. März 2022, für das er seit einigen Wochen probt. Auf ihrer Jahreshauptversammlung verabschiedeten die Sängerinnen und Sänger außerdem Volker Dumschat als Vorsitzenden und wählten Ralf Helle zu seinem Nachfolger.

In dem Jahresbericht blickte Volker Dumschat auch auf seine Amtszeit zurück. Seit 32 Jahren ist er Mitglied im Kammerchor, die Hälfte der Zeit war er Vorsitzender des Ensembles. Er dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz und lobte die unterschiedlichen Chorleiter, die er erlebt hat. In die Zeit fielen einige große Auftritte des Kammerchores, aber auch Fahrten und Besuche bei den Mid-Norfolk Singers in Dereham und bei dem Chor in Egeln.

Seit Monaten proben die Sängerinnen und Sänger für die Aufführung am 27. März 2022 in der St. Johanneskirche. Volker Dumschat gab Vorsitz an Ralf Helle weiter

Im weiteren Ausblick folgt auf ein geistliches Konzert ein weltliches. Im Sommer ist ein Chorprogramm aus Film und Musical in Kooperation mit einem Literaturkurs des Friedrich-Spee-Gymnasium und einem Chor aus Lippstadt geplant, kündigte der Chorleiter an. Für ein Probenwochenende und ein Singen im Rudel im nächsten Jahr werden noch Termine bekanntgegeben. Harduin Boevens besonderer Dank galt Volker Dumschat für die fruchtbare Zusammenarbeit. Die Amtszeit passte mit der von Angela Merkel fast überein, ohne Volker Dumschat stehe der Chor heute nicht da, wo er ist, würdigte der zweite Vorsitzende Harald Dönnecke die Verdienste, was die Mitglieder mit Applaus belohnten.

Als Nachfolger von Volker Dumschat wurde Ralf Helle zum Vorsitzenden gewählt, seine Dankesworte an den Vorgänger verband er mit dem Wunsch, dass alle Mitglieder mit anpacken, um die Chorarbeit weiter erfolgreich zu gestalten. Bisher hatte Helle den Beisitzerposten bekleidet, in das Amt wurden Anja Köhne-Volland und Barbara Thonemann gewählt. Auch um die Noten hatte sich Ralf Helle gekümmert, neuer Notenwart ist nun Holger Spanghardt. Marie Kaja hielt den Kassenbericht, zur Unterstützung der Chorarbeit sind einige Spenden eingegangen.

Im weiteren Ausblick folgt auf ein geistliches Konzert ein weltliches. Im Sommer ist ein Chorprogramm aus Film und Musical in Kooperation mit einem Literaturkurs des Friedrich-Spee-Gymnasium und einem Chor aus Lippstadt geplant, kündigte der Chorleiter an. Für ein Probenwochenende und ein Singen im Rudel im nächsten Jahr werden noch Termine bekanntgegeben. Harduin Boevens besonderer Dank galt Volker Dumschat für die fruchtbare Zusammenarbeit. Die Amtszeit passte mit der von Angela Merkel fast überein, ohne Volker Dumschat stehe der Chor heute nicht da, wo er ist, würdigte der zweite Vorsitzende Harald Dönnecke die Verdienste, was die Mitglieder mit Applaus belohnten.



In dem Jahresbericht blickte Volker Dumschat auch auf seine Amtszeit zurück. Seit 32 Jahren ist er Mitglied im Kammerchor, die Hälfte der Zeit war er Vorsitzender des Ensembles. Er dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz und lobte die unterschiedlichen Chorleiter, die er erlebt hat. In die Zeit fielen einige große Auftritte des Kammerchores, aber auch Fahrten und Besuche bei den Mid-Norfolk Singers in Dereham und bei dem Chor in Egeln.

Obwohl die Chorarbeit im vergangenen Jahr eingeschränkt war, wurde dem Hobby beispielsweise bei virtuellen Proben nachgegangen, bilanzierte Dumschat. Das gemeinsame Singen ist wichtig, war den Mitgliedern deutlich geworden. Das war online anders, als gewohnt, aber besser, als kein gemeinsames Musizieren, so das Fazit des Vorsitzenden.

Für das nächste Konzert wird fleißig geübt. Nachdem einige Zeit open-air – Proben stattfanden und die Mitglieder auch mit einigen Freunden ein öffentliches Singen veranstaltet hatten, wird seit einigen Wochen wieder im Alten Rathaus gesungen. Der Kammerchor hat sich mit dem Mozart-Requiem ein anspruchsvolles Probenziel vorgenommen. An der Aufführung werden auch auswärtige Solisten und ein Orchester aus Münster mitwirken.

Chorleiter Harduin Boeven erinnerte an das Bruckner-Konzert Anfang vergangenen Jahres, welches ein musikalischer Erfolg war. Angesichts der allgemeinen Gesundheitslage freute er sich über die online-Proben und die gute Beteiligung der Mitglieder. In Absprache mit den Mitgliedern wurden die Proben für das Mozart-Requiem geplant.

Im weiteren Ausblick folgt auf ein geistliches Konzert ein weltliches. Im Sommer ist ein Chorprogramm aus Film und Musical in Kooperation mit einem Literaturkurs des Friedrich-Spee-Gymnasium und einem Chor aus Lippstadt geplant, kündigte der Chorleiter an. Für ein Probenwochenende und ein Singen im Rudel im nächsten Jahr werden noch Termine bekanntgegeben. Harduin Boevens besonderer Dank galt Volker Dumschat für die fruchtbare Zusammenarbeit. Die Amtszeit passte mit der von Angela Merkel fast überein, ohne Volker Dumschat stehe der Chor heute nicht da, wo er ist, würdigte der zweite Vorsitzende Harald Dönnecke die Verdienste, was die Mitglieder mit Applaus belohnten.

Die von einer Forstbaumschule aus Österreich angelieferten Stieleichen waren einjährig mit einer Höhe von rund 30 bis 50 cm. Das Besondere war die Anzucht aus Einzelkornsaat in Topfplatten im Gewächshaus, die ‚Containerpflanzen‘ sind nach Auskunft des Hegeringes von Forstbaumschulen aus Deutschland momentan noch nicht erhältlich. Im Gegensatz zu wurzelnackten Forstpflanzen hätten die Containerpflanen einen höheren Anwuchserfolg, denn der Topf gebe Starthilfe auch auf schwierigen Standorten.

Die Hegeringsmitglieder verstanden bei der Pflanzaktion ihr Handwerk. Mit einer Wiedehopfhacke wurde die Grasnarbe an der Pflanzstelle abgezogen und mit einem Spezial-Setzeisen das Pflanzloch in Größe des Topfballens ausgestochen.

Anschließend wurde die Pflanze eingesetzt und der Boden angedrückt. Der Abstand zur nächsten Pflanze beträgt rund einen Meter. Bei der Jungpflanzenhöhe und dem gewählten Standort war kein Fiberglasstab zur Markierung notwendig. Anders als zum Beispiel bei jungen Weißtannen, die ohne diese Stäbe bei weiteren Pflegemaßnahmen kaum wiederzufinden sind, wenn die Begleitvegetation bis auf Augenhöhe wächst.

Anfang November haben Laub- und Nadelgehölze ihr Wachstum abgeschlossen, berichtet der Hegering. Dann können die Pflanzen bis zum Wintereinbruch aufgeforstet werden und dann im nächsten Jahr zügig weiterwachsen. Wenn sie eine gewisse Wuchshöhe erreicht haben und ‚aus dem Äser raus sind‘, das bedeutet die Terminal- und Leittriebe der Pflanzen sind für Reh- und Rotwild nicht mehr erreichbar, wird der Wildschutzzaun wieder abgebaut und es entsteht ein Rückzugsplatz für alle Wildarten.

natürlichen Lebensraum Wald erhalten

 Rüthen. Dem Hegering Rüthen ist der heimische Wald wichtig. "Es ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild", zitiert der Verein in einer Pressemitteilung aus dem Gedicht "Waidmannsheil" aus dem Jahr 1880 von Oskar von Riesenthal. Von dem Gedanken angeregt, pflanzten Mitglieder des Hegeringes vor einigen Wochen 550 von dem Verein gespendete Stieleichen (Botanisch: Quercus robur). Als Standort hatten sie sich ‚Die Mark‘ im Stadtwald Rüthen zwischen Möhnetal und Rabenknapp ausgesucht. Die Stadt Rüthen hatte die Fläche zur Verfügung gestellt, für die Neuanpflanzung vorbereitet und ein Gatter mit Wildschutzzaun zur Vorbeugung von Verbiss der jungen Pflanzen errichtet. Anschließend wurden in der verkrauteten Fläche Pflanzschneisen mit dem Freischneider angelegt.

Vormals standen dort alte Fichten, die Opfer der Kalamität durch den Borkenkäfer und die Trockenheit in den vergangenen Jahren wurden. Die Folge waren kahle Flächen im Wald und fehlende Ruhezonen fürs Wild.

Hegeringsleiter Heiner Grotenhöfer und Revierförster Andreas Goebel, ebenfalls Hegeringsmitglied, begrüßten die ehrenamtlichen Helfer.

Die von einer Forstbaumschule aus Österreich angelieferten Stieleichen waren einjährig mit einer Höhe von rund 30 bis 50 cm. Das Besondere war die Anzucht aus Einzelkornsaat in Topfplatten im Gewächshaus, die ‚Containerpflanzen‘ sind nach Auskunft des Hegeringes von Forstbaumschulen aus Deutschland momentan noch nicht erhältlich. Im Gegensatz zu wurzelnackten Forstpflanzen hätten die Containerpflanen einen höheren Anwuchserfolg, denn der Topf gebe Starthilfe auch auf schwierigen Standorten.

Der Hegering Rüthen pflanzte Stieleichen zwischen Möhnetal und Rabenknapp





In einer Pause konnte sich das Pflanzteam mit Kaffee, Kuchen und Getränken stärken. Der Hegering Rüthen möchte auch die weitere Betreuung der angelegten Pflanzfläche übernehmen, erklärte der Verein. www.hegering-ruethen.de

Anfang November haben Laub- und Nadelgehölze ihr Wachstum abgeschlossen, berichtet der Hegering. Dann können die Pflanzen bis zum Wintereinbruch aufgeforstet werden und dann im nächsten Jahr zügig weiterwachsen. Wenn sie eine gewisse Wuchshöhe erreicht haben und ‚aus dem Äser raus sind‘, das bedeutet die Terminal- und Leittriebe der Pflanzen sind für Reh- und Rotwild nicht mehr erreichbar, wird der Wildschutzzaun wieder abgebaut und es entsteht ein Rückzugsplatz für alle Wildarten.

Der Hegering freute sich, zu der Aufforstung der vom Fichtensterben betroffenen Flächen im heimischen Wald mitgeholfen zu haben. Die leeren Topfplatten gehen als Pfandartikel zurück an die Forstbaumschule in Österreich für die weitere Verwendung.



Erzieher pflanzten 100 junge Bäume im Rüthener Stadtwald

 Rüthen. Angehende Erzieherinnen und Erzieher des INI Berufskollegs Warstein verlegten jüngst ihren Praxisunterricht in das Bibertal (Revier Besenliet) auf eine Wiederaufforstungsfläche mit vorhandener Naturverjüngung.

Im Rahmen der Ausbildung gehören „Nachhaltiges Leben, Arbeiten und Wirtschaften unter ökologischen Fragestellungen“ nach Auskunft der Schule zum Pflichtkanon, ebenso wie Projekte im Arnsberger Naturpark.

Der Rüthener Stadtförster Peter Bootz und Diplomforstingenieur Hans Georg Bünner als Fachlehrer stellten besonders die Bedeutung des heimischen Waldes mit seinen wichtigen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen heraus und betonten: „Unser Wald ist unsere grüne Lunge, CO²- und Wasserspeicher. Durch die Beimischung tiefwurzelnder Tannen und Buchen wird der Baumbestand insgesamt widerstandsfähiger gegenüber zunehmender Stürme und längerer Trockenperioden“.

Insgesamt wurden von den Teilnehmern der Exkursion 50 Große Küstentannen und 50 Rotbuchen gepflanzt, die von den Studenten gespendet wurden.

Das Saatgut dieser Pflanzen stammt aus anerkannten Saatgutbeständen des Stadtwaldes Schmallenberg und wurde vor acht Jahren von Schülern des INI Berufskollegs auf dem ökologischen Gutshof in Warstein ausgesät und verschult.

Für die nächsten Jahre werden unter anderem Umweltassistenten, Sozialassistenten und Erzieher nachhaltig ihre Tätigkeiten in Absprache mit dem Rüthener Stadtforst fortsetzen und vertiefen, hat sich die INI vorgenommen.



Zu einem weiteren Aufgabengebiet des Klimamanagers gehört die auch über das Expertennetzwerk „Sanieren mit Zukunft im Kreis Soest“ getragene Beratung zu Förderprogrammen für energetische Sanierungen in Kommunen (www.sanierenmitzukunft.de). Dort werden die Kommunen direkt beim Angebot dezentraler Beratungsleistungen für Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Daneben unterstützt Frank Hockelmann eine Gesamtstrategieentwicklung zur Klimafolgenanpassung (www.evolvingregions.com). Auch die Klimabildung steht auf der Agenda. Bei dem Projekt „Ökoprofit“, dessen Ziel es ist, Wirtschaftsunternehmen aus ökologischer und ökonomischer Sicht zu optimieren, können sich alle Unternehmen im Kreis Soest beteiligen. Bisher kam es immer zu effektiven monetären Einsparungen in den Unternehmen, so eine Aussage aus der Veranstaltung. Die Amortisationszeiten der umgesetzten Maßnahmen seien oft schon nach drei Jahren erreicht worden.

Weiterhin berichtete Hockelmann, dass der Kreis Soest im September als neue „Hystarter Region“ benannt wurde. Ziel sei es, die Akzeptanz für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien im Kreisgebiet zu stärken und ein Konzept zur Etablierung einer Wasserstoffwirtschaft mit Fokus auf Verkehrsanwendungen zu erstellen.

„Klimaschutz findet vor Ort statt“

 Rüthen. „Klimaschutz findet vor Ort statt“, das ist der Tenor einer Infoveranstaltung des Klimaschutzmanagers des Kreises Soest, Frank Hockelmann. Über die aktuellen und geplanten Projekte sowie sein umfangreiches Aufgabengebiet informierte er die Mitglieder der Klimagruppe Rü-then sowie die Klima AG des Friedrich-Spee-Gymnasiums.

Das Klimaschutzkonzept des Kreises, das 2013 erstmalig gestartet war, wird ab 2022 aktualisiert. Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden können darauf aufbauend über lokale Klimawerkstätten eigene Maßnahmenpläne entwickeln. Da es in Rüthen mehr Fahrzeuge als Bewohner gebe, liege der CO² Ausstoß bei 10,9t, und damit um rund zwei Tonnen/ Kopf höher als der des Kreisdurchschnitts, sagte Hockelmann und ergänzte, dass es gerade im Verkehrssektor bundesweit noch zu keinen CO² Reduktionen gekommen sei. Daher herrsche in dem Bereich großer Handlungsbedarf. Das Elektromobilitätskonzept des Kreises Soest zeige, dass die Elektromobilität ausgebaut und Ladepunkte gezielt gewählt werden müssten. In den kommenden Jahren könne die benötigte Ladeinfrastruktur in nahezu allen Fällen problemlos in die vorhandene Netzstruktur integriert werden. Sehr überrascht waren die Zuhörer, dass erst 7% der Bundesbürger Ökostrom beziehen, obwohl dieser nach Aussage der Klimagruppe oft günstiger beziehungsweise preisgleich sei. Der Schlüssel von Klimaschutzmaßnahmen liege weiterhin im Ausbau der erneuerbaren Energien wie Windkraft und Photovoltaik. Der Anteil an erneuerbaren Energien beim Stromverbrauch liege im Kreis Soest noch unter 50%. Eine Hoffnung liege auf neuen Vorgaben der Bundesregierung zu Beschleunigungen der Genehmigungsverfahren.

Zu einem weiteren Aufgabengebiet des Klimamanagers gehört die auch über das Expertennetzwerk „Sanieren mit Zukunft im Kreis Soest“ getragene Beratung zu Förderprogrammen für energetische Sanierungen in Kommunen (www.sanierenmitzukunft.de). Dort werden die Kommunen direkt beim Angebot dezentraler Beratungsleistungen für Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Daneben unterstützt Frank Hockelmann eine Gesamtstrategieentwicklung zur Klimafolgenanpassung (www.evolvingregions.com). Auch die Klimabildung steht auf der Agenda. Bei dem Projekt „Ökoprofit“, dessen Ziel es ist, Wirtschaftsunternehmen aus ökologischer und ökonomischer Sicht zu optimieren, können sich alle Unternehmen im Kreis Soest beteiligen. Bisher kam es immer zu effektiven monetären Einsparungen in den Unternehmen, so eine Aussage aus der Veranstaltung. Die Amortisationszeiten der umgesetzten Maßnahmen seien oft schon nach drei Jahren erreicht worden.



Auf der Zeitreise im Mittelalter angekommen, meldeten sich u.a. Jannes, der Hütejunge, Schwuins Stoffel, der Schweinehirt, sowie eine Zeidlerin zu Wort, die allesamt den Wald intensiv als Holz- Nahrungs- und Futterlieferant nutzten.

Besonders „holzfressende“, da energieintensive Gewerbe wie der Bergbau, die Köhlerei, Salzgewinnung und Glasbläserei führten zu einer Verwüstung der Buchen- und Eichenwälder zwischen 1750 und 1850.

Bei der interaktiven Wanderung schlüpften die Teilnehmer in unterschiedliche Rollen. So kam zunächst Tacitus, der römische Geschichtsschreiber zu Wort, der klar zum Ausdruck brachte, „…dass Germanien ein unwirtliches, raues und trostloses Land mit Schauder erregenden (Buchen-) Wäldern sei“. Wahrscheinlich seien die Römer nur an Kneblinghausen vorbeigezogen.

Alexandra Stallmeister (r.), Gründungsmitglied der Förderverein Zukunsftwald – Ortsgruppe Meiste begann die Zeitreise am Parkplatz Römerlager vor ca. 12.000 Jahren, dem Ende der letzten Eiszeit, in der auch unsere Region mit einer bis zu drei km dicken Eisschicht überdeckt gewesen sein soll. Nach Steppe und Tundra besiedelten bei ansteigenden Temperaturen zunächst Birken und Kiefern, später die lichtliebenden Eichen und andere Laubgehölze die Flächen. So entwickelte sich schon damals sukzessive der Wald.

Bei der interaktiven Wanderung schlüpften die Teilnehmer in unterschiedliche Rollen. So kam zunächst Tacitus, der römische Geschichtsschreiber zu Wort, der klar zum Ausdruck brachte, „…dass Germanien ein unwirtliches, raues und trostloses Land mit Schauder erregenden (Buchen-) Wäldern sei“. Wahrscheinlich seien die Römer nur an Kneblinghausen vorbeigezogen.

„Unser Wald im Wandel der Zeit“

 Meiste. Einen Einblick in die Geschichte des heimischen Waldes erhielten 26 Interessierte (und 2 Hunde) bei einer Wanderung durch den Meister und Kneblinghauser Wald.

Alexandra Stallmeister (r.), Gründungsmitglied der Förderverein Zukunsftwald – Ortsgruppe Meiste begann die Zeitreise am Parkplatz Römerlager vor ca. 12.000 Jahren, dem Ende der letzten Eiszeit, in der auch unsere Region mit einer bis zu drei km dicken Eisschicht überdeckt gewesen sein soll. Nach Steppe und Tundra besiedelten bei ansteigenden Temperaturen zunächst Birken und Kiefern, später die lichtliebenden Eichen und andere Laubgehölze die Flächen. So entwickelte sich schon damals sukzessive der Wald.

Der Förderverein Zukunftswald hatte zu einer Wanderung durch den Wald um Meiste und Kneblinghausen eingeladen



Besonders „holzfressende“, da energieintensive Gewerbe wie der Bergbau, die Köhlerei, Salzgewinnung und Glasbläserei führten zu einer Verwüstung der Buchen- und Eichenwälder zwischen 1750 und 1850.

Ein „preußischer Beamter“ mahnte zum Einhalt der intensiven Waldnutzung und erließ per Dekret, „dass dieser Wald fortan nicht mehr frei zur Hude, zur Brennholzgewinnung, zur Streunutzung ist. Jegliche Nutzung wird zukünftig verwaltet, denn es soll nicht mehr geschlagen werden, als nachwachsen kann. Und jetzt wird aufgeforstet!“, übrigens schon damals überwiegend mit Fichte, denn man hoffte, den Holzbedarf so in absehbarer Zeit abdecken zu können.

Die vielen Versuche, die Waldnutzung zu regulieren, um den Wald zu schützen, führten seinerzeit mitunter auch zu heftigen Konflikten mit den Forstbeamten, gelegentlich weisen noch „Förstergedenksteine“ auf besonders tragische Vorfälle hin.

Der zweite Weltkrieg sorgte für erhebliche Abholzungen, einerseits um Reparationsleistungen an die Alliierten zu zahlen, andererseits, um Energie für das Ruhrgebiet zu liefern. So mussten nach dem Krieg viele junge Leute während der Schulzeit Fichtenpflanzen setzen. Die Pflanzerin auf dem 50 Pfennig Stück erinnert an diese mühevolle Tätigkeit.

Zum Schluss der Wanderung kamen die Förster zu Wort: Nach den trockenen Jahren und der Borkenkäferplage stehen sie mit der Wiederbewaldung vor einer wahrlichen Mammutaufgabe. Den Jägern kommt unter anderem die wichtige Aufgabe zuteil, die jungen Pflanzen vor Verbiss zu schützen.

Die Wanderung hat einmal mehr gezeigt, dass jede Zeit unterschiedliche Auswirkungen auf den Zustand der Wälder hatte. Die große Herausforderung heute sei es, den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen. Um die vielen wichtigen Funktionen des Waldes – unter anderem Kohlenstoffbindung, Bodenbedeckung und damit Erosionsschutz, Schattenspende, Temperaturausgleich, Wasserspeicherung, Holzlieferant oder als ein Ort der Erholung – zu erhalten, sei es wichtig, die Kahlflächen mit einem zukunftsfähigen Mischwald aufzuforsten.

Als Dank für die interessante, interaktive Wanderung klingelte es ordentlich im Spendenbeutel, von dem Geld können rund 70 junge Bäume gepflanzt werden.

Die Themen-Wanderung kann gerne für interessierte Gruppen wiederholt werden, ist der Förderverein Zukunftswald offen für interessierte Personen und Gruppen.

Zukunftsbäume wachsen auf dem Gelände der Privaten Sekundarschule

Die Schülerinnen und Schüler können die Entwicklung der Bäume verfolgen

Als Anschauungsobjekte haben Schülerinnen und Schüler der Privaten Sekundarschule vor einigen Monaten im Rahmen ihrer Baumpflanztage verschiedene junge Bäume auf dem Gelände ihrer Schule gepflanzt. Regelmäßig wird bei der Esskastanie, dem kalifornischen Mammutbaum, dem Bergahorn und der Thuja die Entwicklung und das Wachstum der Bäume festgehalten. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich, dass die Zukunftsbäume gut angegangen sind und unter guten Bedingungen, da freistehend, kräftig gewachsen sind.



Die einen Drittel Hektar große Fläche hatte zuvor die Landjugend Rüthen eingezäunt, so dass die jungen Pflanzen einen gewissen Schutz beispielsweise vor hungrigen Tieren haben. Generationenübergreifend waren die ehrenamtlichen Helfer da im Einsatz und nebenbei gab es auch reichlich Interessantes über den Wald und die Bäume zu lernen.

Statt Ballenware, bei der die Wurzeln der Setzlinge mit Erde ummantelt sind, wurden diesmal wurzelnackte Edelkastanien gepflanzt. Dabei war es besonders wichtig, die Pfahlwurzeln gerade in die Erde zu setzen, erklärte Antje Hopp den Kindern. Dann können die Wurzeln gut in das umliegende Erdreich wachsen und den Baum auch in trockenen Zeiten besser versorgen. Der November sei eine gute Pflanzzeit, auch wenn die Bäume dann keine Blätter haben. „Die Kraft geht in die Wurzeln“, erfuhren die jungen Baumpflanzer, dass die Setzlinge so für den Winter geschützt sind.

Enkel und Uropa pflanzten Bäume für den Zukunftswald

 Rüthen. Der Förderverein Zukunftswald war an einem seiner Pflanztage gleich dreifach im Einsatz und hatte auf verschiedenen Flächen Arbeitseinsätze organisiert. Für eine Familienpflanzung hatte der Verein gemeinsam mit Förster Peter Bootz eine Fläche oberhalb der Weitsprunganlage im Bibertal ausgesucht. Richtig was los war da schon am Morgen, als bereits zahlreiche Familien mit dem Pflanzen der 1.500 bestellten Edelkastaniensetzlinge begonnen hatten.

Die einen Drittel Hektar große Fläche hatte zuvor die Landjugend Rüthen eingezäunt, so dass die jungen Pflanzen einen gewissen Schutz beispielsweise vor hungrigen Tieren haben. Generationenübergreifend waren die ehrenamtlichen Helfer da im Einsatz und nebenbei gab es auch reichlich Interessantes über den Wald und die Bäume zu lernen.



Statt Ballenware, bei der die Wurzeln der Setzlinge mit Erde ummantelt sind, wurden diesmal wurzelnackte Edelkastanien gepflanzt. Dabei war es besonders wichtig, die Pfahlwurzeln gerade in die Erde zu setzen, erklärte Antje Hopp den Kindern. Dann können die Wurzeln gut in das umliegende Erdreich wachsen und den Baum auch in trockenen Zeiten besser versorgen. Der November sei eine gute Pflanzzeit, auch wenn die Bäume dann keine Blätter haben. „Die Kraft geht in die Wurzeln“, erfuhren die jungen Baumpflanzer, dass die Setzlinge so für den Winter geschützt sind.

Eine Familie war sogar eigens aus Arnsberg angereist, um auf einem Kindergeburtstag dem Wald zu helfen, zur Stärkung waren heißer Tee und Kuchen in dem Picknickkorb. Von dem Nachwuchs bis zum Uropa waren da vier Generationen im Einsatz.

Auf zwei weiteren Flächen wurden in Abstimmung mit dem Forstamt Traubeneichen gepflanzt. Dort waren auf einer Fläche Erwachsene, teils ebenfalls mit Unterstützung von Kindern, und auf der dritten Fläche sogar eine Firma mit ihren Auszubildenden fleißig und brachten weitere 4.263 Setzlinge in die Erde. Die Helfer kamen aus Rüthen und der Umgebung, aber auch aus Wadersloh, Werl, Meschede, Beckum, Erwitte und Lippstadt waren Ehrenamtliche in Sachen Wald und Aufforstung angereist. Der Förderverein Zukunftswald freute sich besonders über die Aufmerksamkeit für das Thema und die Unterstützung von Helfern auch aus der weiteren Region, der Wald kann die Hilfe brauchen.

Die Kinder bekamen zum Andenken an den Familienpflanztag eine Holzmedaille mit ihrem Namen.



Noch länger als der Verein in Kallenhardt besteht, ist Franz-Josef Finger Mitglied in dem bundesweiten Reservistenverband und wurde für 45 Jahre geehrt. Seit 40 Jahren sind Horst Cramer, Hans-Josef Mekus, Dr. Hermann Burg und Arnold Ebers in dem Verein, eine Auszeichnung für 30 Jahre erhielt Hubertus Teipel, als 20jährige Mitglieder wurden Volker Burg und Dennis Aust geehrt, für 15 Jahre Jannik Burg und Björn Müller, vor zehn Jahren ist Matthias Aust in die Reservistenkameradschaft eingetreten.

Der Jahresrückblick fiel kurz aus, wegen der allgemeinen Gesundheitslage hatte die Reservistenkameradschaft Kallenhardt nicht an Schießen und Wettkämpfen teilgenommen, am Volkstrauertag legte der Verein in einer Feierstunde mit den Schützen und der Stadt einen Kranz nieder, im Ausblick ist das traditionelle Grünkohlessen geplant, im nächsten Jahr möchte sich die Reservistenkameradschaft an dem Dorfjubiläum beteiligen und arbeitet in dem Zusammenhang an den Planungen zu dem Thema Wald und Forst mit.

Noch länger als der Verein in Kallenhardt besteht, ist Franz-Josef Finger Mitglied in dem bundesweiten Reservistenverband und wurde für 45 Jahre geehrt. Seit 40 Jahren sind Horst Cramer, Hans-Josef Mekus, Dr. Hermann Burg und Arnold Ebers in dem Verein, eine Auszeichnung für 30 Jahre erhielt Hubertus Teipel, als 20jährige Mitglieder wurden Volker Burg und Dennis Aust geehrt, für 15 Jahre Jannik Burg und Björn Müller, vor zehn Jahren ist Matthias Aust in die Reservistenkameradschaft eingetreten.

Auf ihrer Versammlung bestätigten die Mitglieder den Vorstand und ehrten verdiente Jubilare

Die Reservistenkameradschaft Kallenhardt besteht seit 40 Jahren

 Kallenhardt. In dem Jahr ihres 40jährigen Bestehens ehrte die Reservistenkameradschaft Kallenhardt zahlreiche Mitglieder und sprach ihrem Vorstand das Vertrauen aus. Auf ihrer Jahreshauptversammlung bestätigten die Anwesenden Vorsitzenden Volker Burg, den zweiten Vorsitzenden Jannik Burg, Schriftführer Dr. Hermann Burg und Kassierer Matthias Aust im Amt.

Noch länger als der Verein in Kallenhardt besteht, ist Franz-Josef Finger Mitglied in dem bundesweiten Reservistenverband und wurde für 45 Jahre geehrt. Seit 40 Jahren sind Horst Cramer, Hans-Josef Mekus, Dr. Hermann Burg und Arnold Ebers in dem Verein, eine Auszeichnung für 30 Jahre erhielt Hubertus Teipel, als 20jährige Mitglieder wurden Volker Burg und Dennis Aust geehrt, für 15 Jahre Jannik Burg und Björn Müller, vor zehn Jahren ist Matthias Aust in die Reservistenkameradschaft eingetreten.



 Altenrüthen. Altenrüthen wurde ein Wochenende lang zu dem Zentrum der Kleintierzüchter in der Region. Auf einer Kleintierausstellung in der Gemeindehalle zeigten die Züchter von W 693 Rüthen zwei Tage lang ihre Rassekaninchen.

An der Eröffnung der Schau im Rahmen einer kleinen Feierstunde nahmen auch Vertreter aus Politik und Vereinswelt teil.

Rüthens Ortsvorsteher Rudolf Fromme betonte als Schirmherr der Veranstaltung neben der Wichtigkeit der Vereinsarbeit besonders auch die Bedeutung für Kinder und Jugendliche. Bezogen auf die Kleintierzucht pointierte er, dass mancher Jugendliche wohl eher den Unterschied zwischen Soft- und Hardware als zwischen einem Huhn und einer Ente erklären könne.

In dem Kleintierzuchtverein W 693 Rüthen sind Kaninchen- und Geflügelzüchter engagiert, in der Schau in Altenrüthen zeigten sie ausschließlich Rassekaninchen.



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Rassekaninchen wurden in der Gemeindehalle Altenrüthen ausgestellt

 Altenrüthen. Altenrüthen wurde ein Wochenende lang zu dem Zentrum der Kleintierzüchter in der Region. Auf einer Kleintierausstellung in der Gemeindehalle zeigten die Züchter von W 693 Rüthen zwei Tage lang ihre Rassekaninchen.

Vorsitzender Heiner Fahle freute sich über das gute Meldeergebnis von 183 Tieren, die nicht nur den zahlreichen Besuchern, sondern auch den Preisrichtern gut gefielen. Fahle lobte auch die Teilnahme von Ausstellern aus den benachbarten Kreisverbänden Paderborn und Hochsauerland sowie aus Halle. Unter allen Züchtern wurde in einer Allgemeinen Schau der Bergstadtmeister ermittelt, den sich Hans-Jürgen Blase mit seinen Alaska-Rassekaninchen und 388,5 Punkten holte. Er stellte auch den besten Hasen. Zweiter Bergstadtmeister wurde Berthold Beck (Weißrex RA) vor Patrick Hennecke auf Kleinsilber grau-braun. Die beste Häsin kam mit der Rasse Zwergwidder von Willi Schreiber, das beste Zeichnungstier stellte Johannes Hennecke auf Russen schwarz-weiß.

Vorsitzender Heiner Fahle freute sich über das gute Meldeergebnis von 183 Tieren, die nicht nur den zahlreichen Besuchern, sondern auch den Preisrichtern gut gefielen. Fahle lobte auch die Teilnahme von Ausstellern aus den benachbarten Kreisverbänden Paderborn und Hochsauerland sowie aus Halle. Unter allen Züchtern wurde in einer Allgemeinen Schau der Bergstadtmeister ermittelt, den sich Hans-Jürgen Blase mit seinen Alaska-Rassekaninchen und 388,5 Punkten holte. Er stellte auch den besten Hasen. Zweiter Bergstadtmeister wurde Berthold Beck (Weißrex RA) vor Patrick Hennecke auf Kleinsilber grau-braun. Die beste Häsin kam mit der Rasse Zwergwidder von Willi Schreiber, das beste Zeichnungstier stellte Johannes Hennecke auf Russen schwarz-weiß.

In der angeschlossenen Lokalschau suchten die Züchter von W 693 Rüthen ihren Vereinsmeister, den sie in Wolfgang Henkemeier fanden. Er wurde für seine Zuchtgruppe Blaue Wiener mit 484 Punkten bewertet, die gleiche Zahl erreichten auch als Zweitplatzierte die Zuchtgemeinschaft Topp/ Korte auf Wiener, dunkel eisengrau sowie Thorsten Finke mit seinen Schwarzgrannen. Wolfgang Henkemeier wurde zudem mit einer Landesverbandsmedaille ausgezeichnet, ebenso wie Dietmar Buschkühle (Kleinchinchilla) und die Zuchtgemeinschaft Topp/ Korte. Den besten Hasen stellte Heinrich Schweighöfer auf Großchinchilla mit 97,5 Punkten. Die gleiche Bewertung erhielt Thorsten Finke für die beste Häsin (Schwarzgrannen), für das beste Zeichnungstier bekam er für ein Rhönkaninchen 97 Punkte. Vereinsmeister Jugend wurde Heinrich Fahle jun. mit seinen Zwergwidder wildfarben, er erhielt auch eine Auszeichnung für die beste Jungtiersammlung.



In der angeschlossenen Lokalschau suchten die Züchter von W 693 Rüthen ihren Vereinsmeister, den sie in Wolfgang Henkemeier fanden. Er wurde für seine Zuchtgruppe Blaue Wiener mit 484 Punkten bewertet, die gleiche Zahl erreichten auch als Zweitplatzierte die Zuchtgemeinschaft Topp/ Korte auf Wiener, dunkel eisengrau sowie Thorsten Finke mit seinen Schwarzgrannen. Wolfgang Henkemeier wurde zudem mit einer Landesverbandsmedaille ausgezeichnet, ebenso wie Dietmar Buschkühle (Kleinchinchilla) und die Zuchtgemeinschaft Topp/ Korte. Den besten Hasen stellte Heinrich Schweighöfer auf Großchinchilla mit 97,5 Punkten. Die gleiche Bewertung erhielt Thorsten Finke für die beste Häsin (Schwarzgrannen), für das beste Zeichnungstier bekam er für ein Rhönkaninchen 97 Punkte. Vereinsmeister Jugend wurde Heinrich Fahle jun. mit seinen Zwergwidder wildfarben, er erhielt auch eine Auszeichnung für die beste Jungtiersammlung.

Neben dem Betrachten der ausgestellten Tiere konnten die Besucher und Züchter in der Cafeteria eine Pause mit Kaffee und Kuchen machen. Vorsitzender Heiner Fahle und Schirmherr Rudolf Fromme dankten allen Helfern, die zu dem Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.

Im Rahmen der Kleintierausstellung in der Gemeindehalle Altenrüthen ehrte der Kleintierzuchtverein W 693 Rüthen sein langjähriges Mitglied Josef Bücker für 50 Jahre in Reihen der Kleintierzüchter mit der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes. Kaninchen und Hühner habe der Jubilar gezüchtet, lobte Vorsitzender Heiner Fahle. Bei den Ausstellungen und Schauen des Vereins hat Josef Bücker, der auch gerne mit seinem Rufnamen „Bube“ angesprochen wird, tatkräftig mit angepackt und sich lange Jahre um die Tombola gekümmert.



Michael Thöne hielt den Kassenbericht, einen Generationswechsel gab es danach im Vorstand. Vorsitzender Richard Sellerberg kandidierte nicht mehr an der Spitze des Musikvereins, zu seinem Nachfolger wurde Stefan Morgenroth gewählt, dessen bisherigen Stellvertreterposten Niklas Henze übernahm. Zur Kassiererin wurde Carolin Cordes gewählt, die Michael Thöne ablöste, ihr Stellvertreter ist Fabian Henze. Geschäftsführerin Christiane Götte übergab ihr Amt als Geschäftsführerin an Katrin Schmidt, als Stellvertreterin wurde Maike Herbst bestätigt. Wiederwahl gab es auch für die Notenwarte Daniel Will und Lena Simon sowie Beisitzer Christopher Sellerberg und Jugendleiterin Pia Cordes, die nun von Regina Hunold unterstützt wird. Die Uniformen des Orchesters verwaltet Luise Schulenberg.

Als 40jährige Jubilare wurden Andrea Kellermann, Thomas Kettler und Richard Sellerberg mit der Ehrennadel des Volksmusikerbundes in Gold geehrt. Fabian Henze, Christopher Sellerberg und Luise Schulenberg erhielten für zehnjährige Mitgliedschaft die Auszeichnung in Bronze.

Im Ausblick spielten die Bergstadtmusikanten zwischenzeitlich den St. Martinsumzug von dem Kindergarten St. Josef und haben die Gedenkfeier am Volkstrauertag musikalisch gestaltet. Ebenso möchten sie an dem Jubiläum des Tambourcorps Kallenhardt, Palmsonntag, der Ostermesse, der Jungschützenversammlung und den Rüthener Prozessionen sowie den Schützenfesten in Mönninghausen, Kallenhardt und Rüthen sowie an dem Jubiläum der St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen musikalisch mitwirken. Die befreundete Dereham-Band aus Rüthens englischer Partnerstadt plant einen Besuch in der Bergstadt, der wegen der allgemeinen Gesundheitslage aber verschoben wurde.

 Rüthen. Die Bergstadtmusikanten sind im vergangenen Jahr wieder in die musikalische Probenarbeit gestartet und hatten auch schon wieder einige Auftritte. Auf ihrer Jahreshauptversammlung zogen die Musiker nach der Zwangspause eine Bilanz und blickten tatenfreudig in die Zukunft. Die Mitgliederzahl beträgt 37 Musiker, drei Nachwuchskräfte sind in Ausbildung. Eine neue Jugendausbildung soll in nächster Zeit beginnen. Auch ein Weihnachtskonzert haben sie geplant, die Veranstaltung wurde aber später wegen der allgemeinen Gesundheitslage verschoben. Im organisatorischen Bereich ist die Aufteilung des Orchesters in einen gemeinnützigen musizierenden Verein und einen Hausverein, der das Vereinsheim unterhält, vollzogen.

In dem Geschäftsbericht blickte Christiane Götte auf zwei Jahre. Vor der angeordneten Zwangspause nannte sie Martinsumzug, Nikolaus- umzug und mit dem Weihnachtskonzert noch einen musikalischen Höhepunkt. Anfang 2020 fand die Versammlung der Bürgerschützen statt, nach einem Lockdown wurde auf dem befahrbaren Jahrmarkt auf der Kaiserkuhle ein Ständchen gebracht, die Lobeprozession musikalisch gestaltet und an dem Schützenfesttermin bei der Kranzniederlegung und der Schützenmesse Musik gemacht. Die beiden letztgenannten Termine fanden auch im Jahr 2021 statt, ebenso spielten die Bergstadtmusikanten auf dem Spendenpicknick der Rüthener Vereine im Bibertal, auf einer musikalischen Veranstaltung in Mönninghausen und probten in verschiedenen Gärten.

Michael Thöne hielt den Kassenbericht, einen Generationswechsel gab es danach im Vorstand. Vorsitzender Richard Sellerberg kandidierte nicht mehr an der Spitze des Musikvereins, zu seinem Nachfolger wurde Stefan Morgenroth gewählt, dessen bisherigen Stellvertreterposten Niklas Henze übernahm. Zur Kassiererin wurde Carolin Cordes gewählt, die Michael Thöne ablöste, ihr Stellvertreter ist Fabian Henze. Geschäftsführerin Christiane Götte übergab ihr Amt als Geschäftsführerin an Katrin Schmidt, als Stellvertreterin wurde Maike Herbst bestätigt. Wiederwahl gab es auch für die Notenwarte Daniel Will und Lena Simon sowie Beisitzer Christopher Sellerberg und Jugendleiterin Pia Cordes, die nun von Regina Hunold unterstützt wird. Die Uniformen des Orchesters verwaltet Luise Schulenberg.

Stefan Morgenroth hat den Vorsitz des Rüthener Orchesters übernommen. Gemeinnützigkeit und Ehrungen waren weitere Themen auf der Jahreshauptversammlung

Die Bergstadtmusikanten sind für die musikalische Zukunft gerüstet



Im Ausblick spielten die Bergstadtmusikanten zwischenzeitlich den St. Martinsumzug von dem Kindergarten St. Josef und haben die Gedenkfeier am Volkstrauertag musikalisch gestaltet. Ebenso möchten sie an dem Jubiläum des Tambourcorps Kallenhardt, Palmsonntag, der Ostermesse, der Jungschützenversammlung und den Rüthener Prozessionen sowie den Schützenfesten in Mönninghausen, Kallenhardt und Rüthen sowie an dem Jubiläum der St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen musikalisch mitwirken. Die befreundete Dereham-Band aus Rüthens englischer Partnerstadt plant einen Besuch in der Bergstadt, der wegen der allgemeinen Gesundheitslage aber verschoben wurde.

Den Bericht des Hausvereins gab Geschäftsführer Leon Herbst, in dem Vereinsheim wurden eine neue Schließanlage und eine neue Decke in der Küche installiert. An der Wand des Probenraumes ist nun ein großes Vereinslogo zu sehen, vor dem Haus wurde eine Blumenwiese gesät und auf Zustimmung stieß auch die neue Zapfanlage. Nachdem Niklas Henze den stellvertretenden Vorsitz des Musikvereins übernommen hatte, übergab er den Vorsitz vom Haus an Richard Sellerberg. Kassierer Fabian Henze verzichtete auf sein Amt zugunsten von Michael Thöne und Christiane Götte folgte als Geschäftsführerin auf Leon Herbst, der nun gemeinsam mit Niklas Henze Beisitzer ist.

 Rüthen. Die Bergstadtmusikanten zogen am vierten Advent spontan mit ihren Instrumenten um die Stadtmauer, besuchten einige Vereinsmitglieder und erfreuten sie bei ihrer „mobilen Probe“ mit einigen traditionellen Weisen. In diesem Jahr möchten die Bergstadtmusikanten wieder neue Probenziele verfolgen und freuen sich auf die kommenden Veranstaltungen.

Traditionelle Weisen an der Stadtmauer





Vorsitzender Bernd Lehmann und Haus Buuck – Koordinatorin Monika Nolte freuten sich in ihren Berichten über die Eröffnung von Cafe Buuck. Nach den ersten Planungen zum Betreiben des neben Haus Buuck gelegenen Cafés im Frühjahr 2021 wurde im Oktober Eröffnung gefeiert. Mit geladenen Gästen wurde in einer Feierstunde auf die Fertigstellung angestoßen. Bis dahin mussten von dem Konzept mit hausgebackenen Kuchen und Torten, einer eigenen Kaffeeröstung, besonderen Angeboten am Freitagabend, einem geschmackvollen Ambiente, den Mitarbeitern und weiteren Punkten einige Dinge geplant werden, erinnerte Monika Nolte. Ihr organisatorisches Talent lobte Bernd Lehmann besonders. Als Ergebnis wurden ein Leerstand in Rüthen behoben, ein attraktives gastronomisches Angebot und Arbeitsplätze geschaffen und eine Symbiose zwischen Café und Haus Buuck ermöglicht. Und bei aller Arbeit wiederholten sich Lehmann und Nolte in ihren Berichten mit dem Satz „Es hat Spaß gemacht“. In der Arbeitsgruppe hatte auch Christoph Scholz engagiert mitgearbeitet.

Ein weiteres Projekt des Rüthener Forums für Stadtentwicklung ist der Umbau eines ehemaligen Trafoturmes zu einem Mikroappartment für Übernachtungsgäste (wir berichteten). Nach ersten Vorstellungen der Pläne und einem Crowdfunding für das Projekt war es manchem Beobachter in der öffentlichen Wahrnehmung eher ruhig um das Vorhaben geworden. Doch wer da Stillstand vermutete, hatte offenbar weit gefehlt. Von erfreulicher Post aus Düsseldorf berichtete Christoph Scholz, dass die Fördergelder zugesagt wurden. Im Vorfeld war es wohl kein leichtes Unterfangen, einen passenden Topf für das Projekt zu finden und wegen einer Baugenehmigung der deutschen Bürokratie zu genügen, deutete die Versammlung an. Doch um so mehr freuten sich die Mitglieder, dass die Finanzen nun bereitständen. 170.000 Euro betrage das Investitionsvolumen, wichtige 110.000 Euro kommen aus der Förderung, die restlichen 60.000 seien durch das Crowdfunding über die Sparkasse Lippstadt und Spenden sichergestellt. Auch mit der Baugenehmigung sehe es nun gut aus. In dem Gebäude wurden Abschlüsse für Wasser, Gas und Strom gelegt, Im Frühjahr soll der Turm eingerüstet und das Dach restauriert werden. Ein Höhepunkt in dem Mikroappartment soll ein Panoramafenster sein, das in das Mauerwerk gebrochen, einen Blick in die Natur und auf die Stadtmauer bieten soll. Es gebe schon Buchungsanfragen, berichtete Bernd Lehmann. Die potentiellen Übernachtungsgäste müssen sich aber wohl noch ein wenig gedulden, bis zum Herbst soll das Vorhaben aber fertiggestellt sein, auch um den Förderzeitraum bis Ende 2022 einzuhalten.

Vorsitzender Bernd Lehmann und Haus Buuck – Koordinatorin Monika Nolte freuten sich in ihren Berichten über die Eröffnung von Cafe Buuck. Nach den ersten Planungen zum Betreiben des neben Haus Buuck gelegenen Cafés im Frühjahr 2021 wurde im Oktober Eröffnung gefeiert. Mit geladenen Gästen wurde in einer Feierstunde auf die Fertigstellung angestoßen. Bis dahin mussten von dem Konzept mit hausgebackenen Kuchen und Torten, einer eigenen Kaffeeröstung, besonderen Angeboten am Freitagabend, einem geschmackvollen Ambiente, den Mitarbeitern und weiteren Punkten einige Dinge geplant werden, erinnerte Monika Nolte. Ihr organisatorisches Talent lobte Bernd Lehmann besonders. Als Ergebnis wurden ein Leerstand in Rüthen behoben, ein attraktives gastronomisches Angebot und Arbeitsplätze geschaffen und eine Symbiose zwischen Café und Haus Buuck ermöglicht. Und bei aller Arbeit wiederholten sich Lehmann und Nolte in ihren Berichten mit dem Satz „Es hat Spaß gemacht“. In der Arbeitsgruppe hatte auch Christoph Scholz engagiert mitgearbeitet.

 Rüthen. In der vergangenen Zeit war bei dem Rüthener Forum für Stadtentwicklung einiges los, von Microappartment bis Cafe Buuck standen in Arbeitsgruppen Zukunftsprojekte an. Zwar waren die Angebote als Trägerverein von Haus Buuck mit seinem Mehrgenerationenhaus und der Stadtgeschichtsherberge über Monate wegen des staatlich verhängten Lockdowns ausgefallen, doch hatte der Verein die Zeit sinnvoll genutzt, wie auf der Jahreshauptversammlung des Rüthener Forums deutlich wurde.

Vorsitzender Bernd Lehmann und Haus Buuck – Koordinatorin Monika Nolte freuten sich in ihren Berichten über die Eröffnung von Cafe Buuck. Nach den ersten Planungen zum Betreiben des neben Haus Buuck gelegenen Cafés im Frühjahr 2021 wurde im Oktober Eröffnung gefeiert. Mit geladenen Gästen wurde in einer Feierstunde auf die Fertigstellung angestoßen. Bis dahin mussten von dem Konzept mit hausgebackenen Kuchen und Torten, einer eigenen Kaffeeröstung, besonderen Angeboten am Freitagabend, einem geschmackvollen Ambiente, den Mitarbeitern und weiteren Punkten einige Dinge geplant werden, erinnerte Monika Nolte. Ihr organisatorisches Talent lobte Bernd Lehmann besonders. Als Ergebnis wurden ein Leerstand in Rüthen behoben, ein attraktives gastronomisches Angebot und Arbeitsplätze geschaffen und eine Symbiose zwischen Café und Haus Buuck ermöglicht. Und bei aller Arbeit wiederholten sich Lehmann und Nolte in ihren Berichten mit dem Satz „Es hat Spaß gemacht“. In der Arbeitsgruppe hatte auch Christoph Scholz engagiert mitgearbeitet.

Das Rüthener Forum für Stadtentwicklung blickte auf die Arbeit des vergangenen Jahres und hat auch in den nächsten monaten einige Arbeit

Café Buuck und Mikroappartment waren Projektthemen

In dem Kassenbericht von Andreas Falkenstein waren ebenfalls Folgen des Lockdowns zu vermerken, doch konnten Umsatzausfälle durch höhere Fördergelder zu einem Teil ausgeglichen werden. Die ausgefallenen Angebote des Mehrgenerationenhauses hätten den Besuchern gefehlt, gab Monika Nolte einen Erfahrungsbericht. Als der Betrieb wieder erlaubt wurde, liefen das gemeinsame Essensangebot Mahl+Zeit, der Spieletreff oder Kurse wie Literatur und Silver-Surfer zufriedenstellend an, für Veranstaltungen werde Haus Buuck in der Corona-Zeit weiterhin wenig gebucht und auch Übernachtungen wurden storniert. Monika Nolte hatte die ruhige Zeit genutzt, um sich als Senioren- und Demenzberaterin weiterzubilden, für Senioren hatte sie Fahrdienste zu Impfterminen angeboten und für das ehrenamtliche Helferteam einen gemeinsamen Impftermin organisiert. Außerdem hatten in 2021 die Vorbereitungen für Café Buuck Zeit in Anspruch genommen. In nächster Zeit soll die Außengastronomie vor dem Café um Sitzgelegenheiten in dem Garten erweitert werden.

Einen Vertrauensbeweis brachten die Vorstandswahlen, in denen Christoph Scholz als stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer bestätigt wurde, im Amt bleiben auch Schriftführer Jürgen Steinmetz und Beisitzerin Carina Bocklitz.

Ein weiteres Projekt des Rüthener Forums für Stadtentwicklung ist der Umbau eines ehemaligen Trafoturmes zu einem Mikroappartment für Übernachtungsgäste (wir berichteten). Nach ersten Vorstellungen der Pläne und einem Crowdfunding für das Projekt war es manchem Beobachter in der öffentlichen Wahrnehmung eher ruhig um das Vorhaben geworden. Doch wer da Stillstand vermutete, hatte offenbar weit gefehlt. Von erfreulicher Post aus Düsseldorf berichtete Christoph Scholz, dass die Fördergelder zugesagt wurden. Im Vorfeld war es wohl kein leichtes Unterfangen, einen passenden Topf für das Projekt zu finden und wegen einer Baugenehmigung der deutschen Bürokratie zu genügen, deutete die Versammlung an. Doch um so mehr freuten sich die Mitglieder, dass die Finanzen nun bereitständen. 170.000 Euro betrage das Investitionsvolumen, wichtige 110.000 Euro kommen aus der Förderung, die restlichen 60.000 seien durch das Crowdfunding über die Sparkasse Lippstadt und Spenden sichergestellt. Auch mit der Baugenehmigung sehe es nun gut aus. In dem Gebäude wurden Abschlüsse für Wasser, Gas und Strom gelegt, Im Frühjahr soll der Turm eingerüstet und das Dach restauriert werden. Ein Höhepunkt in dem Mikroappartment soll ein Panoramafenster sein, das in das Mauerwerk gebrochen, einen Blick in die Natur und auf die Stadtmauer bieten soll. Es gebe schon Buchungsanfragen, berichtete Bernd Lehmann. Die potentiellen Übernachtungsgäste müssen sich aber wohl noch ein wenig gedulden, bis zum Herbst soll das Vorhaben aber fertiggestellt sein, auch um den Förderzeitraum bis Ende 2022 einzuhalten.

In dem Kassenbericht von Andreas Falkenstein waren ebenfalls Folgen des Lockdowns zu vermerken, doch konnten Umsatzausfälle durch höhere Fördergelder zu einem Teil ausgeglichen werden. Die ausgefallenen Angebote des Mehrgenerationenhauses hätten den Besuchern gefehlt, gab Monika Nolte einen Erfahrungsbericht. Als der Betrieb wieder erlaubt wurde, liefen das gemeinsame Essensangebot Mahl+Zeit, der Spieletreff oder Kurse wie Literatur und Silver-Surfer zufriedenstellend an, für Veranstaltungen werde Haus Buuck in der Corona-Zeit weiterhin wenig gebucht und auch Übernachtungen wurden storniert. Monika Nolte hatte die ruhige Zeit genutzt, um sich als Senioren- und Demenzberaterin weiterzubilden, für Senioren hatte sie Fahrdienste zu Impfterminen angeboten und für das ehrenamtliche Helferteam einen gemeinsamen Impftermin organisiert. Außerdem hatten in 2021 die Vorbereitungen für Café Buuck Zeit in Anspruch genommen. In nächster Zeit soll die Außengastronomie vor dem Café um Sitzgelegenheiten in dem Garten erweitert werden.



„Wie kam es dazu, so viele Jahrzehnte nach Ende des 1. und 2. Weltkrieges ein Buch zu veröffentlichen, in dem die Rüthener Opfer aus der Zeit aufgelistet sind?“, leitet Vorsitzender Hermann Krämer sein Vorwort in dem Buch ein und gibt im Folgenden auch eine aussagestarke Antwort. Einige Bürger haben dem Heimatverein Rüthen in den vergangenen Jahren sogenannte Totenzettel von Kriegsgefallenen übergeben, die damals von den Eltern oder später von deren Nachkommen sorgsam aufbewahrt wurden. Zwar hatten die Übermittler zu den Kriegstoten keine persönliche Bindung mehr, wollten diese besonderen Erinnerungsrelikte aber auch nicht einfach vernichten. Da es bislang in Rüthen keine biografisch aussagekräftigen Auflistungen beziehungsweise Zusammenstellungen über die örtlichen Opfer der Kriege und der NS-Zeit gab, hat sich der Heimatverein entschlossen, durch einen Arbeitskreis dieses ortsgeschichtliche Defizit aufzuarbeiten und möchte damit in erster Linie ein Stück wichtiger örtlicher Erinnerungskultur leisten. Das Buch möchte an alle Opfer erinnern, die die beiden Weltkriege und die Gewaltherrschaft des NS-Staates in Rüthen gefordert haben. Dabei handelt es sich neben den Soldaten um ausländische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, die in Deutschland verhungerten, an Entkräftung starben oder sogar hingerichtet wurden, und um die jüdischen Rüthener, die aus rassistischer Verblendung ermordet wurden. Ein Gedenken gilt auch den Vertriebenen, die ihre Heimat verlassen mussten und von denen viele auf der Flucht verstorben sind. Gleichzeitig werden wichtige örtliche Ereignisse dieser schlimmen Zeit zwischen 1933 und 1945/46 anhand exemplarischer Berichte dargestellt. Deutlich wird, auch hier vor Ort hatten Krieg, Rassismus und Völkermord sowie die unzähligen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine politische, gesellschaftliche und moralische Vorentwicklung. „Umso mehr müssen wir deshalb dankbar sein, dass wir in einer Demokratie mit Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit leben können. Diese zu wahren und weiterhin zu fördern, soll deshalb bewusste Mahnung dieses Erinnerungs- und Gedenkbuches sein“, erklärt Hermann Krämer und freut sich, dass in der Redaktion mit Christin Krämer und Steffen Gockel auch Angehörigen der jungen Generation mitgearbeitet haben. Das Buch ist zu einem Preis von 15 Euro in dem Tourismusbüro der Stadtverwaltung, der Rüthener Gerschäftstelle der Tageszeitung „Der Patriot“ und in der Gärtnerei Rüberg erhältlich.

„Wie kam es dazu, so viele Jahrzehnte nach Ende des 1. und 2. Weltkrieges ein Buch zu veröffentlichen, in dem die Rüthener Opfer aus der Zeit aufgelistet sind?“, leitet Vorsitzender Hermann Krämer sein Vorwort in dem Buch ein und gibt im Folgenden auch eine aussagestarke Antwort. Einige Bürger haben dem Heimatverein Rüthen in den vergangenen Jahren sogenannte Totenzettel von Kriegsgefallenen übergeben, die damals von den Eltern oder später von deren Nachkommen sorgsam aufbewahrt wurden. Zwar hatten die Übermittler zu den Kriegstoten keine persönliche Bindung mehr, wollten diese besonderen Erinnerungsrelikte aber auch nicht einfach vernichten. Da es bislang in Rüthen keine biografisch aussagekräftigen Auflistungen beziehungsweise Zusammenstellungen über die örtlichen Opfer der Kriege und der NS-Zeit gab, hat sich der Heimatverein entschlossen, durch einen Arbeitskreis dieses ortsgeschichtliche Defizit aufzuarbeiten und möchte damit in erster Linie ein Stück wichtiger örtlicher Erinnerungskultur leisten. Das Buch möchte an alle Opfer erinnern, die die beiden Weltkriege und die Gewaltherrschaft des NS-Staates in Rüthen gefordert haben. Dabei handelt es sich neben den Soldaten um ausländische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, die in Deutschland verhungerten, an Entkräftung starben oder sogar hingerichtet wurden, und um die jüdischen Rüthener, die aus rassistischer Verblendung ermordet wurden. Ein Gedenken gilt auch den Vertriebenen, die ihre Heimat verlassen mussten und von denen viele auf der Flucht verstorben sind. Gleichzeitig werden wichtige örtliche Ereignisse dieser schlimmen Zeit zwischen 1933 und 1945/46 anhand exemplarischer Berichte dargestellt. Deutlich wird, auch hier vor Ort hatten Krieg, Rassismus und Völkermord sowie die unzähligen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine politische, gesellschaftliche und moralische Vorentwicklung. „Umso mehr müssen wir deshalb dankbar sein, dass wir in einer Demokratie mit Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit leben können. Diese zu wahren und weiterhin zu fördern, soll deshalb bewusste Mahnung dieses Erinnerungs- und Gedenkbuches sein“, erklärt Hermann Krämer und freut sich, dass in der Redaktion mit Christin Krämer und Steffen Gockel auch Angehörigen der jungen Generation mitgearbeitet haben. Das Buch ist zu einem Preis von 15 Euro in dem Tourismusbüro der Stadtverwaltung, der Rüthener Gerschäftstelle der Tageszeitung „Der Patriot“ und in der Gärtnerei Rüberg erhältlich.

 Rüthen. Der Heimatverein Rüthen stellte sein Buch „Rüthen in der Zeit der Weltkriege“ vor. Nach einjähriger Arbeit sind 164 Seiten entstanden, auf denen neben Totenzetteln von gefallenen Soldaten und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkrieges auch Artikel und Zeitzeugenberichte aus der Zeit Ausschnitte individueller Schicksale zeigen.

„Wie kam es dazu, so viele Jahrzehnte nach Ende des 1. und 2. Weltkrieges ein Buch zu veröffentlichen, in dem die Rüthener Opfer aus der Zeit aufgelistet sind?“, leitet Vorsitzender Hermann Krämer sein Vorwort in dem Buch ein und gibt im Folgenden auch eine aussagestarke Antwort. Einige Bürger haben dem Heimatverein Rüthen in den vergangenen Jahren sogenannte Totenzettel von Kriegsgefallenen übergeben, die damals von den Eltern oder später von deren Nachkommen sorgsam aufbewahrt wurden. Zwar hatten die Übermittler zu den Kriegstoten keine persönliche Bindung mehr, wollten diese besonderen Erinnerungsrelikte aber auch nicht einfach vernichten. Da es bislang in Rüthen keine biografisch aussagekräftigen Auflistungen beziehungsweise Zusammenstellungen über die örtlichen Opfer der Kriege und der NS-Zeit gab, hat sich der Heimatverein entschlossen, durch einen Arbeitskreis dieses ortsgeschichtliche Defizit aufzuarbeiten und möchte damit in erster Linie ein Stück wichtiger örtlicher Erinnerungskultur leisten. Das Buch möchte an alle Opfer erinnern, die die beiden Weltkriege und die Gewaltherrschaft des NS-Staates in Rüthen gefordert haben. Dabei handelt es sich neben den Soldaten um ausländische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, die in Deutschland verhungerten, an Entkräftung starben oder sogar hingerichtet wurden, und um die jüdischen Rüthener, die aus rassistischer Verblendung ermordet wurden. Ein Gedenken gilt auch den Vertriebenen, die ihre Heimat verlassen mussten und von denen viele auf der Flucht verstorben sind. Gleichzeitig werden wichtige örtliche Ereignisse dieser schlimmen Zeit zwischen 1933 und 1945/46 anhand exemplarischer Berichte dargestellt. Deutlich wird, auch hier vor Ort hatten Krieg, Rassismus und Völkermord sowie die unzähligen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine politische, gesellschaftliche und moralische Vorentwicklung. „Umso mehr müssen wir deshalb dankbar sein, dass wir in einer Demokratie mit Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit leben können. Diese zu wahren und weiterhin zu fördern, soll deshalb bewusste Mahnung dieses Erinnerungs- und Gedenkbuches sein“, erklärt Hermann Krämer und freut sich, dass in der Redaktion mit Christin Krämer und Steffen Gockel auch Angehörigen der jungen Generation mitgearbeitet haben. Das Buch ist zu einem Preis von 15 Euro in dem Tourismusbüro der Stadtverwaltung, der Rüthener Gerschäftstelle der Tageszeitung „Der Patriot“ und in der Gärtnerei Rüberg erhältlich.

Der Heimatverein Rüthen stellte sein Buch mit Berichten und Dokumentationen von Rüthen in der Zeit der Weltkriege vor

Gestorbene, Vermisste und individuelle Schicksale



Menzeler Dorfchronik erzählt Geschichte und Geschichten

 Menzel. Zu dem 800. Dorfgeburtstag von Menzel hat der Heimatverein "Unser Menzel e.V." eine umfangreiche Dorfchronik erstellt. Das Buch wurde vor der historischen Kulisse des ehemaligen Adelssitzes Haus Menzel von vier der insgesamt zehn Autoren vorgestellt. Die Dorfchronik mit dem Titel „800 Jahre Menzel – Geschichte und Geschichten eines Haardorfes und seiner Bewohner“ erfreute sich über den Ort hinaus guter Beliebtheit und steht schon in manchem Bücherregal. Auch unter dem Tannenbaum war das rund 580 Seiten starke Werk ein beliebtes Geschenk. Das Buch ist erhältlich in der Patriot-Geschäftsstelle in Rüthen, in der Stadtverwaltung Rüthen, der Volksbank Anröchte Geschäftsstelle Rüthen oder über Stephan Rüther unter der Emailadresse info@unser-menzel.de oder Telefon 0160 6626802.

100.

Geburtstag

Das Tambourcorps Kallenhardt feiert seinen

 Kallenhardt. Das Tambourcorps Kallenhardt traf sich traditionell am letzten Freitag im November zu seiner Jahreshauptversammlung, bei der Vorsitzende Isabel Söhl und ihr bisheriger Stellvertreter Stephan Mekus die Ämter tauschten. Daneben warfen die Mitglieder einen Blick auf ihren 100. Vereinsgeburtstag in diesem Jahr, die Feierlichkeiten wurden wegen der Auflagen angesichts der allgemeinen Gesundheitslage auf das nächste Jahr verschoben.

Der Geschäftsbericht fiel trotz des Blickes auf zwei Jahre eher kurz aus. Da war der anschließende historische Jahresbericht aus 1996 eine willkommene lustige Abwechslung, die bei den älteren Versammlungsteilnehmern manche Erinnerungen weckten und den jüngeren Mitgliedern zeigte, dass es in der Knüppelmusik auch schon vor 25 Jahren rund um Flöte und Trommel sehr spannend, gesellig und amüsant zuging. Seit der damaligen Zeit hat sich die Anzahl der aktiven Mitglieder fast verdreifacht und die Anzahl der fördernden Mitglieder mehr als vervierfacht, resümierte das Tambourcorps selbstbewusst.

Mit einem Blumenstrauß und Dankesworte für neun Jahre erfolgreicher Vereinsführung bedankte sich das Tambourcorps bei Isabel Söhl. Sie sieht weiterem Mutterglück entgegen und tauschte den Vorsitz mit ihrem bisherigen Stellvertreter Stephan Mekus. Die neu geschaffene Vorstandsaufgabe des zweiten Beisitzers wurde von Tim Hoppe übernommen und Sophie Brandschwede folgt als stellvertretende Schriftführerin auf Sven Köster, der sich nun verstärkt auf die Themen musikalische Leitung, Stabführung und Jugendausbildung konzentriert. Die Kasse prüfen Alicia Eickhof und Larissa Müller.

Im Vorstand wurden auf der Jahreshauptversammlung Ämter getauscht und die Planungen für die näch-sten Monate vorgestellt



Mit einem Blumenstrauß und Dankesworte für neun Jahre erfolgreicher Vereinsführung bedankte sich das Tambourcorps bei Isabel Söhl. Sie sieht weiterem Mutterglück entgegen und tauschte den Vorsitz mit ihrem bisherigen Stellvertreter Stephan Mekus. Die neu geschaffene Vorstandsaufgabe des zweiten Beisitzers wurde von Tim Hoppe übernommen und Sophie Brandschwede folgt als stellvertretende Schriftführerin auf Sven Köster, der sich nun verstärkt auf die Themen musikalische Leitung, Stabführung und Jugendausbildung konzentriert. Die Kasse prüfen Alicia Eickhof und Larissa Müller.

Für das nächste Jahr plant das Tambourcorps Kallenhardt wieder die üblichen Auftritte und Veranstaltungen von der musikalischen Begleitung der Schützenfeste in Altenrüthen und Kallenhardter bis zu der Oldie Night. Außerdem steht das Jahr 2022 auch im Zeichen des 100. Geburtsages des Tambourkorps „Einigkeit“ Kallenhardt, der im vergangenen Jahr nicht gefeiert werden konnte. Nun soll die Feier am 7. und 9. April nachgeholt werden. Für das am 7. April 2022 geplante Konzert des Heeresmusikkorps Kassel wird es im März einen Kartenvorverkauf geben. Am 9. April wird bei einem Freundschaftstreffen und der anschließenden Party das Gesellige im Fokus stehen. Wie in der Versammlung zu hören war, laufen die Vorbereitungen schon seit einiger Zeit auf Hochtouren.

Das Tambourcorps hatte Ehrungen aus zwei Jahren vorzunehmen. Ein hohes Jubiläum feierte Hartwig Thiele, der für 50 Jahre geehrt wurde. Bernd Cramer (40 Jahre), Martin Kellermann (30 Jahre) und Stephan Mekus (20 Jahre) halten dem Verein ebenfalls lange die Treue.

Im Anschluss an den fast dreistündigen offiziellen Teil der Versammlung, der lediglich durch eine Fechner-Schnitzel-Brötchen-Pause unterbrochen worden war, wurde noch intensiv mit den zahlreich anwesenden fördernden Mitgliedern aus Kallenhardt und Altenrüthen das gemütliche Beisammensein genossen.



Mediterrane Spezialitäten standen auch aus der italienischen Küche auf dem Kochplan. Auf eine Florentiner Spinatsuppe folgten ein Toast Toskana und toskanische Hähnchenbrustfilets, ehe der Kochabend mit Mini-Giotto-Käseküchlein aus dem Glas abgerundet wurde.

Nachdem zunächst gemeinsam gekocht wurde, verzehrten die Teilnehmer die Gerichte anschließend in geselliger Runde.

Ein besonderer Dank von Organisator Andreas Plenge galt neben den aufmerksamen Männern am Herd auch Dozent Ralf Hähnel, der den Männerkochkurs bereits zum 20. Mal geleitet hat. Als nächster Kochtermin ist im Frühjahr ein gemeinsamer Grill-Abend in einer Kota von Michael Wolff geplant.

Mediterrane Spezialitäten standen auch aus der italienischen Küche auf dem Kochplan. Auf eine Florentiner Spinatsuppe folgten ein Toast Toskana und toskanische Hähnchenbrustfilets, ehe der Kochabend mit Mini-Giotto-Käseküchlein aus dem Glas abgerundet wurde.

Die Kolpingsfamilie Rüthen hatte wieder einen Männerkochkurs angeboten

Männer kochten sich durch europäische Küchen

 Rüthen. Die Küchen europäischer Urlaubsländer hatte sich der Männerkochkurs der Kolpingsfamilie Rüthen in die Bergstadt geholt und seine drei Kochabende unter das Motto „Urlaubziele“ gestellt. An einem Kochabend reisten sie dafür kulinarisch nach Griechenland, dessen Aromen und Gewürze sie mit einer Roten Linsensuppe, Moussaka und einem Schichtdessert aus griechischem Honigjoghurt erlebten

Auf die iberische Halbinsel ging die Reise nach Portugal. Einen landestypischen Eintopf kochten die Herren ebenso wie Gemüse-Tortilla mit Oliven, Fischfilet und zum Nachtisch süße Fadennudeln.





Kolping- Rumpelkammer sammelte für den guten Zweck

 Rüthen. Altkleider und Schuhe hat die Kolpingsfamilie Rüthen bei ihrer Aktion Rumpelkammer wieder für den guten Zweck gesammelt. Als Anlaufstelle zum Abgeben der Spendensäcke hatten die Helfer einen Anhänger an der Maximilian-Kolbe-Schule aufgestellt, der sich ordentlich füllte. Allen ehrenamtlichen Unterstützern und den zahlreichen Spendern dankt Andreas Plenge aus dem Vorstandsteam im Namen der Kolpingsfamilie herzlich.

 Rüthen. Die Kolpingsfamilie Rüthen engagiert sich auch für den heimischen Wald und hat in einer Baumpflanzaktion begonnen, am Kallenhardter Berg eine "Obstbaum-Allee" anzulegen. Fachkundige Unterstützung hatten sie dabei von Ralf Sander, der sich als Vorsitzender des Fördervereins Zukunftswald über das Engagement der Kolpingsfamilie freute. Beim Pflanzen galt es kräftig mit anzupacken, denn die Bäume hatten bereits einen ausgeprägten Wurzel-Ballen. Entsprechend groß sollten die entsprechenden Pflanzlöcher ausgehoben werden.

„Die Aktion wird im Frühjahr fortgesetzt“, erklärte Andreas Plenge aus dem Vorstandsteam der Kolpingsfamilie. Der Verein habe sich in Rüthen zum Ziel gesetzt, für jedes der rund 100 Mitglieder einen Baum zu pflanzen.



Die Kolpingsfamilie pflanzte eine Obstbaum-Allee am Kallenhardter Berg



Neue Ministranten wurden in Meiste begrüßt

 Meiste. Vier neue Messdiener wurden in der Pfarrgemeinde Meiste/ Kneblinghausen in den Kreis der Ministranten aufgenommen. Zuvor wurden sie ausgebildet und auf ihr neues Ehrenamt am Altar vorbereitet. Pastor Stefan Gosmann erfragte ihre Bereitschaft zum Dienst am Altar, anschließend wurden Maya Bödger, Pauline Markmann, Greta Fernim und Bennet Finger im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Pfarrkirche in Meiste der Gemeinde vorgestellt und eingeführt.

Sebastian Weber, ht-100@t-online.de, 015112283948

Cornelia Langer, 68connylanger@gmail.com, 01701893017

Anne Gerhardt, am.gerhardt@t-online.de, 01707956696

Ricarda Heine, RicardaHeine@web.de, 01702811926

 Meiste. In Meiste, Kneblinghausen und Hemmern möchte nun ein Pfarrgemeindegremium Bindeglied zwischen der Gemeinde und den Verantwortlichen im Pastoralverbund sein. Nachdem sich für die Wahlen im vergangenen Jahr kein neuer Pfarrgemeinderat gefunden hatte, möchten Cornelia Langer, Sebastian Weber, Ricarda Heine aus Meiste und Anne Gerhardt aus Hemmern als Pfarrgemeindegremium die Arbeit im Rahmen der Möglichkeiten fortführen. Sie sehen sich als Vermittler, Ansprechpartner und Organisator zwischen der Pfarrgemeinde nach Rüthen und Anröchte sowie auch für die Gruppen, Aktionen, Vereine und Gemeindemitglieder. Als Aufgaben hat sich das Pfarrgemeindegremium beispielsweise Messen und Veranstaltungen wie Sternsinger, Karneval, Ostern, Prozessionen, Erntedank, Nikolaus , Weihnachten, Messdiener, Gemeindetreff, Ferienspiele und Freizeiten, Beerdigungen, Taufen, Kinderkirche, Kindergruppen, Geburtstags- und Weihnachtsbesuche auf die Aufgabenliste geschrieben. Die Gruppe hofft auf Unterstützung aus der Gemeinde.

Einen herzlichen Dank möchte das Pfarrgemeindegremium den ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäten sagen. Die bisherige Vorsitzende Hildegard Schlüter arbeitete zwölf Jahre mit, Simone Authmann elf Jahre, Heike Oesterhoff, Peter Plasswilm und Tanja Langer jeweils acht Jahre.

Ihr Dank geht aber auch an alle, die weiterhin in der Gemeinde mitarbeiten und sich beispielsweise als Gruppenleiter, Organisator, Aufpasser oder Helfer engagieren. Auch weitere Unterstützung als Mitglied in dem Pfarrgemeindegremium ist willkommen.

Die Kontaktdaten des neuen Gemeindegremiums Meiste, Kneblinghausen, Hemmern

Dank an bisherigen Pfarrgemeinderat. Arbeit soll aufrechterhalten werden

Das Pfarrgemeinde-gremium Meiste, Kneblinghausen und Hemmern stellt sich vor

 Meiste. In Meiste, Kneblinghausen und Hemmern möchte nun ein Pfarrgemeindegremium Bindeglied zwischen der Gemeinde und den Verantwortlichen im Pastoralverbund sein. Nachdem sich für die Wahlen im vergangenen Jahr kein neuer Pfarrgemeinderat gefunden hatte, möchten Cornelia Langer, Sebastian Weber, Ricarda Heine aus Meiste und Anne Gerhardt aus Hemmern als Pfarrgemeindegremium die Arbeit im Rahmen der Möglichkeiten fortführen. Sie sehen sich als Vermittler, Ansprechpartner und Organisator zwischen der Pfarrgemeinde nach Rüthen und Anröchte sowie auch für die Gruppen, Aktionen, Vereine und Gemeindemitglieder. Als Aufgaben hat sich das Pfarrgemeindegremium beispielsweise Messen und Veranstaltungen wie Sternsinger, Karneval, Ostern, Prozessionen, Erntedank, Nikolaus , Weihnachten, Messdiener, Gemeindetreff, Ferienspiele und Freizeiten, Beerdigungen, Taufen, Kinderkirche, Kindergruppen, Geburtstags- und Weihnachtsbesuche auf die Aufgabenliste geschrieben. Die Gruppe hofft auf Unterstützung aus der Gemeinde.

Dressurlehrgang ging auf individuellen Leistungsstand ein

 Rüthen. Der Reitverein Rüthen bot auf der Spitzen Warte einen Dressurlehrgang mit Christiane Gast an. Die lizensierte Trainerin achtete darauf, das Training individuell für jeden Reiter zu gestalten und auf jedes Reiter-Pferde-Paar je nach Leistungsstand einzugehen. Ziel des Trainings war eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Pferd und Reiter.

Nach zwei anstrengenden und schönen Tagen bedankte sich der Reitverein Rüthen bei Christiane Gast für das lehrreiche Wochenende.

Die nächsthöhere Instanz war dann der Dressurreiterwettbewerb. Mit einfachen Schlangenlinien durch die Bahn inklusive Fußwechsel und dem Galoppieren in der Gruppe war das Niveau schon verhältnismäßig hoch.

Reitschüler zeigten in verschiedenen Klassen ihr Können

 Rüthen. „Ein Tag nur für die Reitschüler“, hieß es bei dem Reitverein Rüthen. Das Reitlehrerteam um Nadine Linnhoff, Julia Bertels, Amy Linnhoff, Sarah Jäger, Lara Hölscher und Sonja Picht hatte die Organisation übernommen und begrüßten auch zahlreiche Zuschauer.

Vorsitzender Willi Hage eröffnete die Veranstaltung und wünschte allen viel Erfolg und einen schönen Tag. Los ging es mit den Kleinen in der Führzügelklasse. Dort wurden die Kinder auf den Pferden geführt und es ging um einen ordentlichen Grundsitz, beim Leichttraben konnte schon erstes Können gezeigt werden.

In der nächsten Prüfung, der Führzügelklasse Cross, stiegen die Anforderungen und die Kinder mussten ihre Pferde durch einen Parcour lenken und traben. Hier achteten die Richterinnen Beate Gante und Cathi Clausmeyer auch schon auf die richtige Technik.

In dem Reiterwettbewerb ohne Galopp ritten die Kinder vollständig alleine und mussten zeigen, was sie in Sachen Hufschlagfiguren gelernt haben.

Weiter ging es mit dem „Reiterwettbewerb mit Galopp“. In den drei Gangarten zeigten die Reitschüler den Zuschauern und ihren Familien den Umgang mit den Pferden.

In der letzten Prüfung des Tages durften mal die jungen und unerfahrenen Pferde in die Bahn und unter Turnierbedingungen erste Erfahrungen sammeln.

Nach ihrem Auftritt gab es ein umfangreiches Feedback für die Reiter. Die Siegerehrung führten dann Willi Hage und Karin Scheithauer durch. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, zu familienfreundlichen Preisen gab es Getränke und leckeren Kuchen.



 Rüthen. Die Aufgabe ist geschafft, fünf weitere Rüthener Dörfer bekommen schnelles Internet. Nachdem bereits einige Dörfer und Gewerbegebiete mit Fördergeldern in verschiedenen Abschnitten an das Glasfasernetz angeschlossen wurden, hatte die Westenergie Breitband im vergangenen Jahr einen privatwirtschaftlichen Ausbau mit dem Anschluss der Ortschaften Westereiden, Nettelstädt, Meiste, Kneblinghausen, Langenstraße und Heddinghausen angeboten. Notwendig dafür war, dass in dem jeweiligen Dorf mindestens 40% der Haushalte mitmachten und das Angebot der Westenergie Breitband annahmen und mit ihrem Anschluss zu der E-On – Tochter wechselten. Für das Projekt engagierten sich die Stadtverwaltung und die Politik gleichermaßen, besonders leisteten auch die Ortsvorsteher in ihren Dörfer Informations- und Aufklärungsarbeit. Mit einem Glasfaseranschluss zieht ein Stück Zukunftstechnologie in die Dörfer und Häuser ein, die auch eine Wertsteigerung für die Immobilien bedeute, so die einhellige Botschaft. In Gesprächen und Bürgerveranstaltungen standen auch Mitarbeiter der Westenergie Breitband mit Informationen und für Fragen zur Verfügung.

Bis Ende vergangenen Jahres sollten die Quoten erreicht sein, wobei für jeden Ort einzeln über einen möglichen Anschluss entschieden wurde, so die Vorgaben des Technologieunternehmens. Groß war die Freude aller Beteiligten, als schon deutlich vor Weihnachten alle Dörfer die Hürde genommen hatten und nun mit dem privatwirtschaftlichen Ausbau begonnen werden kann. Um Platz eins lieferten sich Nettelstädt und Westereiden ein enges Rennen um die höchsten Anschlussquoten, mehr als die Hälfte der Haushalte in den Orten macht anfangs mit und spart sich damit die bei einer späteren Teilnahme anfallende Hausansachlusskosten von rund 1.500 Euro. Aber auch in Meiste, Kneblinghausen sowie in Langenstraße-Heddinghausen stieß das Angebot auf Zustimmung, wie die Ortsvorsteher berichteten. Stefan Rüther (Nettelstädt), Bernhard Meyer (Westereiden), Rolf Langer (Meiste), Robert Oesterhoff (Kneblinghausen) und Antonius Wilmesmeier (Langenstraße-Heddinghausen) hatten sich mit Bürgermeister Peter Weiken, Beigeordnetem Hubert Betten, Johannes Kobeloer und Heiko Grebe (Westenergie Breitband) zu einem Pressegespräch in der Stadtverwaltung getroffen, wo Weiken das erfreuliche Zwischenfazit bekanntgab. Während die Planungen für den Ausbau nun schon die baulichen Maßnahmen beinhalten, sollen die praktischen Arbeiten auch in den nächsten Monaten beginnen.

Schnelles Internet für

fünf weitere orte kann nun geplant werden

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