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Ausgabe 190



Biolandhof Kroll-Fiedler

Wenn man im Sommer über die Haar radelt und am Biolandhof Kroll-Fiedler vorbei-kommt, dann sieht es ein bisschen aus wie Bullerbü: Dort stehen Kühe auf der saftigen grünen Wiese und zwischen ihnen wuseln Kälbchen herum – gut genährt und glücklich. Denn hier wird das Projekt „Geschwisterkalb“ gelebt: Ammenkühe ziehen den Nachwuchs auf – vor allem die Bullenkälber. Denen möchte Sophie Kroll-Fiedler das Leben so schön wie möglich machen. Dabei ist das gar nicht so selbstverständlich.

Ein Bullenkalb, das von einem Milchvieh-Betrieb kommt, hat es nämlich normalerweise nicht leicht: Direkt nach der Geburt wird es von der Mutter getrennt, zieht in ein kleines Iglu und wird zwei Wochen später an einen Händler verkauft. Dann kommt es in einen Kälbermaststall, wohin genau, wissen die Milchviehbetriebe häufig gar nicht, meistens geht es in die Niederlande. Mehrere Monate lang wird der kleine Bulle dort auf Spaltenboden, mit wenig Platz und ohne Stroh gehalten, bis er schließlich geschlachtet wird. Nur wenige Milchviehhalter mästen ihre Bullenkälber selbst. Denn so groß ihr Herz für Tiere auch ist: Sie müssen wirtschaftlich denken. Um ein Bullenkalb selbst aufzuziehen, werden viele 100 Liter Milch benötigt, die sonst an die Molkerei verkauft werden würden. Oft fehlt es an Platz im Stall für die Aufzucht der zusätzlichen Tiere. Ein Manko: die Milchrassen setzen nicht so viel Fleisch an wie die Fleischrassen.

Sophie Kroll-Fiedler möchte aber beides: Ein schönes Leben fürs Tier und wirtschaftlich rentabel kalkulieren. Im Zuge des Generationenwechsels hat sie auf dem Betrieb, der seit 1989 nach strengen Bioland-Richtlinien bewirtschaftet wird, das Projekt „Geschwisterkalb“ gestartet. Seit Anfang 2020 hat sie kein Kalb mehr abgegeben. Die kleinen Racker leben im Herdenverband mit ihren Müttern oder Ammenkühen von Frühjahr bis Herbst auf der Weide und im Winter toben sie in einer geräumigen Halle mit viel Heu und Stroh. Mit etwa sieben Monaten werden die jungen Bullen dann geschlachtet, dann sind sie keine niedlichen Kälbchen mehr, sondern schon richtig große Tiere.

Geschlachtet wird in Lippstadt. Direkt nebenan gibt es einen auf Direktvermarktung spezialisierten Zerlegebetrieb. Hier wird das feinfaserige und magere Kalbsfleisch u.a. zu klassichen Schnitzeln, köstlichen Braten, Osso Buco, Flanksteaks, Bratwurst und Patties verarbeitet, pariert und vakuumiert sowie sachgemäß heruntergekühlt.

Geschlachtet wird in Lippstadt. Direkt nebenan gibt es einen auf Direktvermarktung spezialisierten Zerlegebetrieb. Hier wird das feinfaserige und magere Kalbsfleisch u.a. zu klassichen Schnitzeln, köstlichen Braten, Osso Buco, Flanksteaks, Bratwurst und Patties verarbeitet, pariert und vakuumiert sowie sachgemäß heruntergekühlt.

„Milch kommt nicht einfach so“, sagt die 28-Jährige. „Dafür muss immer ein Kalb dagewesen sein.“ Man könne also nicht sagen: Lass das doch mit den Kälbern. Außerdem seien die Tiere wichtig für den Kreislauf, sind sie doch Düngerlieferant für die Felder und machen Grünlandpflege – und nebenbei sind die vielen Wiesen und Weiden ein großer CO2-Speicher. Aber die 75 Milchkühe, die auf dem Hof Kroll-Fiedler leben, bekommen nicht mehr jedes Jahr ein Kalb, die Zwischenkalbezeit wurde auf etwa eineinhalb Jahre verlängert, also gibt es weniger Nachzucht als früher. Für die Kühe, mit denen weitergezüchtet werden soll, nutzt die Familie gesextes Sperma, bei dem die Kälber sehr wahrscheinlich weiblich sind. Für die anderen Kühe haben sie mittlerweile einen Fleischrinder Deckbullen der Rasse Angus, sodass die daraus entstehenden Kälber Angus- Kreuzungskälber werden.

Als Amme werden die Kühe ausgewählt, die zum Beispiel Euterprobleme haben. Da Kälber das Euter leerer ziehen, als die Melkmaschine, verschwinden die Euterprobleme dadurch sogar.

Vor gut einem Jahr hat sie nun den ersten Bullen zum Schlachter gebracht und anschließend das zarte Fleisch beim Hofverkauf angeboten. Mittlerweile gibt es etwa einmal im Monat solch einen Hofverkauf – mit wechselndem Programm, mal Musik, mal andere Aktionen. „Das wird sehr gut angenommen“, berichtet die 28-Jährige. Seit einigen Wochen gibt es auf dem Hof einen Verkaufsraum, der 24/7 als Selbstbedienungsladen geöffnet ist. Über die Homepage gelangt man seit kurzem zur Online-Bestellliste. Dort gibt es die Produkte, die die Familie selber anbaut: neben Fleisch-Teilstücken, Innereien und Wurstwaren auch Apfelsaft, Dinkelmehl, Dinkelnudeln, Dinkelburger-Buns, Haferflocken und Hanföl. Um das Sortiment zu ergänzen, gibt es mittlerweile auch Produkte von Kooperationspartnern, ausgefallene Senfe und Saucen von der Senfmanufaktur Münchner Kindl, Tomatenmark und Tomaten von Rapunzel sowie Kräuter und Teesorten von Sonnentor.

"Schnitzel vom Kalb sind der Renner, die sollten frühzeitig bestellt werden", informiert Sophie. "Der nächste Ab- Hofverkauf ist der 11.Dezemmber."

Moment mal,

Das ist Doch …

 Menzel feiert in diesem Jahr seinen 800. Geburtstag. Geschichte und Geschichten des Dorfes möchte eine Chronik zeigen, die ein Arbeitskreis des Heimatvereins "Unser Menzel e.V." erstellt hat.

Ursprünglich wurde ein anderes Datum für die Gründung des Dorfes angenommen. Wie es dazu kam, dass der Ort heute nach urkundlichen Erwähnungen noch älter ist, was alles in der Chronik zu lesen ist und was sonst in Menzel in den vergangenen Wochen los war, das lesen Sie auf den Sonderseiten in diesem Heft.

Ein Blick in die Geschichte von Menzel verrät auch unser heutiges historisches Foto. Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark, Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per E-Mail an redaktion@ruethen-extrastark.de.

 Kneblinghausen. Der TTV Kneblinghausen e.V. freut sich über eine Spende der Sparkasse Lippstadt in Höhe von 1.000 Euro. Christian Witthaut, erster Vorsitzender des Tischtennisvereins, nahm den symbolischen Scheck von Josef Conredel, Leiter der Sparkassen-Filiale in Rüthen, entgegen. „Unser Verein ist der einzige Sportverein im Ort und vereinigit eine Gymnastikgruppe, die Fitnessgruppe und den Tischtennisverein. Hierfür steht leider nur eine Umkleide und eine Dusche zur Verfügung. Das ist aber bald Geschichte, denn wir planen den Anbau zusätzlicher Duschen und Umkleiden. Die Spende der Sparkasse kommt dafür zur richtigen Zeit, denn diese werden wir sofort in den Anbau investieren“, so Christian Witthaut. Mit der Spende leistet die Sparkasse Lippstadt erneut einen Beitrag für den Sport in ihrem Geschäftsgebiet und unterstreicht damit wieder, dass sie einer der größten Förderer des Breitensports in der Region ist.

 Rüthen. Michael Wolff war beeindruckt von der Hilfe, die in Rüthen für die Hochwasseropfer geleistet wurde. Verschiedene Rüthener Vereine hatten bekanntlich zu Geld- und Sachspenden für die Menschen in Eschweiler aufgerufen und waren dabei auf große Unterstützung aus der Bevölkerung gestoßen. Dazu wollte auch Michael Wolff einen Beitrag leisten und hatte bei dem Sommerfest seiner Firma Finnhaus Wolff einen Spendentopf aufgestellt. Den gesammelten Betrag wolle er als Eigenbeitrag vervierfachen, hatte der Rüthener Gartenhausspezialist den Gästen im Vorfeld angekündigt und so einen besonderen Anreiz für eine großzügige Unterstützung geschaffen. Damit war er auf offene Ohren gestoßen, die Besucher vergaßen beim Feiern den guten Zweck nicht. 450 € waren so zusammengekommen, die Michael Wolff um 1.800 € aufstockte. Den Spendenscheck von 2.250 € nahmen stellvertretend für die Rüthener Vereine Prinzenpaar Carolin und Benedikt Becker entgegen. Die beiden betonten noch einmal, dass das Geld aus Rüthen ohne Umwege in Eschweiler ankommt und da hilft, wo es benötigt wird.

Der TTV Kneblinghausen wird mit einer Spende über 1.000 Euro von der Sparkasse Lippstadt unterstützt

Finnhaus Wolff spendete 2.250 Euro für Hochwasseropfer

Auf die Kunden warteten chicke Mode, tolle Rabatte und Angebote. Am Glücksrad konnte gewonnen werden

Cruse Moden feierte nachträglich Eröffnung

 Rüthen. Bei Cruse Moden wurde nachträglich Eröffnung gefeiert. Mit chicker aktueller Mode ist das Geschäft in Rüthen schon seit einigen Wochen geöffnet, wegen der allgemeinen Gesundheitslage wurde zunächst auf eine Eröffnungsfeier verzichtet, was im vergangenen Monat nun nachgeholt wurde. Auf die Kunden warteten tolle Angebote und Rabatte, die bei der großen Auswahl besonders Spaß machten. 20% auf den gesamten Einkauf, wer eine Winterjacke kaufte, bekam einen hochwertigen Schal dazu und zwei Hosen gab es zum kombinierten Sonderpreis. Das freundliche Team half gerne weiter, um die Garderobe modisch für die Herbst- und Wintersaison zu kombinieren.

Tolle Preise gab es an einem Glücksrad zu gewinnen, das jeder Kunde drehen durfte. Neben vielen glücklichen Kundinnen konnten übrigens auch die männlichen Kunden in der Herrenabteilung chicke Herbstmode entdecken.



 Rüthen. Aus der Zeit, als vor 100 Jahren der Strom nach Rüthen kam, und andere interessante Dinge gab es auf dem Zunfttag der Rüthener Schreiner und Zimmerer viel zu hören. Die Zunft blickt auf eine über 300 Jahre alte Geschichte, die die Mitglieder pflegen. Traditionell treffen sie sich am 19. März, dem Namenstag ihres Schutzpatrons, zu dem Josefsfest.

In diesem Jahr war der Zunfttag an dem Datum wegen der allgemeinen Gesundheitslage wie schon im Vorjahr auf eine Basisprozedur zurückgefahren. Im jährlichen Turnus wechseln in der Zunft die Ämter des Richtmanns (der das Zunfttreffen ausrichtet) und des Knechts (der ihn dabei unterstützt). So hatten am Vorabend des Namenstags des Hl. Josefs der alte Richtmann Franz-Josef Hüske und Knecht Wilfried Bitter die Zunfttruhe mit den Jahresbüchern und zeitgeschichtlichen Dokumenten zu dem neuen Richtmann Hubert Pardun getragen, wie es die Tradition vorgibt. Am folgenden Tag hatten die Schreiner und Zimmerleute einen Gottesdienst mit Vikar Johannes Sanders besucht. Mehr sollte seinerzeit wegen der gesetzlichen Kontaktbeschränkungen nicht passieren.

Doch wie im Vorjahr holte die Zunft ihr Josefsfest nun im Oktober nach. Üblicherweise treffen sich die zwölf Mitglieder dann etwa ein halbes Jahr nach dem Zunftfest in kleinerem Rahmen, um Angelegenheiten des Berufsstandes zu besprechen. Das wurde nun größer gefeiert. Die Schreiner und Zimmerer versammelten sich in dem gastfreundlichen Haus Pardun zu einem Frühstück, Richtmann Hubert Pardun begrüßte als besondere Gäste den städtischen Beigeordneten und Wirtschaftsförderer Hubert Betten sowie Pastor Stefan Gosmann, der anschließend einen Zunftgottesdienst in der St. Nikolauskirche feierte. Nach dem Kirchgang kehrten die Zunftmitglieder wieder bei dem Richtmann ein, wo sie sich über Angelegenheiten des Berufsstandes austauschten und neben fachlichen Gesprächen auch die Geselligkeit pflegten. Traditionell warfen sie auch einen Blick in die alten Zunftbücher, in denen jährlich wichtige Geschehnisse im Handwerk und in der Stadt aufgeschrieben werden. Das war auch in diesem Jahr wieder spannend. Während vor 50 Jahren Pastor Albert Petermann Ehrengast bei dem Zunftreffen bei Richtmann Josef Krämer war, die „Industrieansammlung“ im Möhnetal voranging und dort auch Holzverarbeitende Betriebe ansässig wurden, hatte vor 100 Jahren die Elektrizität in Rüthen Einzug gehalten. Nachdem die Stromversorgung zuvor wohl nicht flächendeckend war, hatte das Elektrizitätswerk die Bergstadt im Oktober 1920 an das Stromkabel angeschlossen. Die Investititionskosten hätten seinerzeit rund eine Million Mark betragen, die Kilowattstunde kostete 2,80 Mark. Nach den Kriegsjahren blickte auch die Zunft nach vorne, zwei Söhne von Mitgliedsbetrieben und zwei weitere junge Männer hatten ihre Gesellenprüfung bestanden, nachdem sie ihre Ausbildung während des Ersten Weltkrieges unterbrechen mussten.

Auch im Jahr 1871 hatte sich die Zunft getroffen, an ihrem Josefstag hatten die Schreiner und Zimmerer einen Reichstaler und drei Silbergroschen als Auslage an den Pastor und weitere Silbergroschen für Kirchendienste notiert.

Zuversichtlich blickt die Zunft in die kommende Zeit und hofft neben einer guten Auftragslage der Betriebe auch auf ein Josefsfest in gewohnter Weise im nächsten Jahr.

Silbergroschen, Stromkabel und aktuelle Themen

Die Rüthener Schreiner und Zimmerer hatten sich auf ihrem Zunfttag viel zu erzählen. Der gute Zusammenhalt der Handwerkskollegen zeigte sich in vertrauensvollen Gesprächen und einem geselligen Miteinander

 Rüthen. Die Firma „Andreas Jühe Dienstleistungen“ ist mit ihren Geschäftsräumen in die Hachtorstraße 11 umgezogen. „Das Geschäftslokal ist an der Kreuzung gut zu sehen und die Räume sind gut aufgeteilt“, freut sich Andreas Jühe über die gelungene Veränderung. Ein Vorteil ist auch, dass der Eingang nun ebenerdig ist und zusätzlich zu dem Geschäftslokal mit Empfang, Besprechungsraum, Büro sowie einer Ausstellung mit Tapeten- und Fußbodenmustern ein Lager und Kellerräume zur Verfügung stehen.

Das Geschäftslokal ist Anlaufstelle für Kunden, die sich wegen des Dienstleistungsangebotes informieren oder einen Auftrag erteilen möchten. Zu dem Leistungsspektrum gehört neben einem Schwerpunkt in dem Hausmeisterservice für Geschäfts- und Privatkunden sowie der Grün- und Gartenpflege auch die Pflege von Parkplätzen, ebenso Reinigungsarbeiten, Winterdienst, die Wartung und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern sowie die Aufsicht, Pflege und Instandhaltung von Immobilien und Renovierungsarbeiten wie beispielsweise Fußböden und Wandbeläge.

Und auch die Mitarbeiter haben in der Hachtorstraße 11 eine gut erreichbare Anlaufstelle, um bei ihren Arbeiten bei den Kunden Materialien wie Reinigungsmittel, Werkzeuge und Geräte zu holen und oder zu tauschen. Große Maschinen wie zwei Kommunaltraktoren stehen an dem privaten Wohnsitz in der Heroldstraße.

Das Geschäftslokal in der Hachtorstraße 11 ist die neue Anlaufstation für die Kunden. Hausmeisterarbeiten, und andere Dienstleistungen, Tapeten und Bodenbeläge gehören zu dem Angebot

Andreas Jühe Dienstleistungen nun in neuen Räumlichkeiten



 Kneblinghausen. In Kneblinghausen fand eine Geschäftseröffnung statt. „Herzenslust Deko Manufaktur“, heißt das neue Geschäft am Brunnenweg, Inhaberin Anna Maria Nitsch möchte sich mit dem Schritt in die Selbstständigkeit einen langgehegten Herzenswusch erfüllen. In der frei gewordenen Etage in ihrem Wohnhaus bietet sie allesamt selbst gestaltete Dekorationsartikel und Wohnaccessoires verschiedener Art an. Hinzu kommen Geschenkartikel, Glückwunschkarten und alles, was das Leben verschönt und Atmosphäre verschafft, sagt die Inhaberin. Großen Wert legt die Hobby – Künstlerin darauf, dass das Material der Deko – Artikel ausnahmslos aus der heimischen Region kommt. „Ich habe immer viel Wert auf schöne Deko-Artikel gelegt“, so Nitsch. Ob beim Schützenfest in der Schützenhalle oder kürzlich bei den Gartentagen. Ihr Herz schlägt für schöne und natürliche Dekorationen. Im Portfolio stehen weiterhin stimmungsvolle Tischdekorationen bei Geburtstagen und Hochzeiten.

Geöffnet hat „Herzenslust“ mittwochs und freitags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am Samstag von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr sowie nach telefonischer Anmeldung gerne auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Die „Herzenslust Deko Manufaktur Nitsch“ hat in Kneblinghausen eröffnet

Schöne Dekoration und Wohnaccessoires

Und auch die Mitarbeiter haben in der Hachtorstraße 11 eine gut erreichbare Anlaufstelle, um bei ihren Arbeiten bei den Kunden Materialien wie Reinigungsmittel, Werkzeuge und Geräte zu holen und oder zu tauschen. Große Maschinen wie zwei Kommunaltraktoren stehen an dem privaten Wohnsitz in der Heroldstraße.

Im nächsten Jahr wird die Firma im Juni zehn Jahre alt, in dem Zeitraum hat sich der Betrieb von einem Kleingewerbe zu einem etablierten Dienstleistungsunternehmen entwickelt, das stolz auf seine zuverlässigen Mitarbeiter ist. Neben vier Angestellten arbeitet auch Ehefrau Tanja in dem Betrieb mit.

Für Anfragen und Beratungen bietet Andreas Jühe flexibel Termine nach Vereinbarung an. Erreichbar ist der Betrieb unter Telefon 02952/ 9706405 oder per Email an info@juehe-service.de.



Die SPD möchte die Standsicherheit von Mauern prüfen

 Kallenhardt. Verschiedene Stützmauern im Ortskern von Kallenhardt (siehe Skizze) weisen nach Einschätzung der SPD-Fraktion erhebliche Mängel auf. Von den meist aus Bruchstein erstellten Mauern, die zuletzt in den 1960/70er Jahren teilsaniert wurden, lösen sich Fugenmörtel und einzelne Bruchsteine heraus. Einige Mauerzüge, welche durch die obige verlaufende Straße befahren werden, drücken sich in Richtung Hang ab. Durch nicht intakte Wasserführungen werden Bereiche unterspült und gefährden nach einer Pressemitteilung der Genossen die Standsicherheit. Einige Hausbauten liegen ebenfalls in der Nähe einer Stützmauer, an ihnen sollten etwaige Bauschäden verhindert werden, warnt die SPD. Durch vorbeugende Maßnahmen und Kleinreparaturen wie dem Ausfugen der Steine, Abdichten der Risse oder Entfernen vom Pflanzenbewuchs könne die Lebensdauer mancher Mauern verlängert werden. Die SPD-Fraktion beantragte eine Prüfung der Standsicherheit und Kostenermittlung für eine eventuelle Sanierung der Stützmauern im Ortsteil Kallenhardt.

 Rüthen. Unter der Leitung von Saskia Latta von Mika Hundetraining fand ein kleines Agility Fun Turnier für die Teilnehmer eines Agility Kurses statt. Bei dem Agility -Training legt ein Hund einen vorgegebenen Parcours zurück und beweist dabei Fähigkeiten wie Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Koordination. Voraussetzung für die Teilnahme ist, das die Hunde gesund und schmerzfrei sind.

Das Turnier war für die Hund-Mensch Teams ein tolles Erlebnis, bei dem Tier und Herrchen vom kleinen Chihuahua bis hin zum Golden Retriever bewiesen haben, dass es nicht darauf ankommt, wie groß, klein, schwer oder leicht das Tier ist. Und es waren auch unterschiedliche Altersgruppen vertreten. Die Anforderungen wurden den jeweiligen Hunden angepasst.

Die Teilnehmer durften auch Familienmitglieder zum Anfeuern mitbringen. Am Ende gab es bei der Siegerehrung auch Preise für die Gewinner, beispielsweise eine selbstgemachte Leine oder Leckereien für die Hunde.

Raus aus dem Alltag und gemeinsam mit dem Hund etwas erleben, nach dem Motto fand auch eine große Wanderung von 16 Hund-Mensch Teams in Kallenhardt statt, zu der ebenfalls Mika Hundetraining eingeladen hatte. Bei schönem Spätsommerwetter ging es rund drei Stunden durch die Rüthener Natur, ein Abstecher zum Hohlen Stein inklusive. Auch dabei waren unterschiedliche Rassen wie kleine Havaneser bis zu großen Malamute-Hunden vertreten. Auf dem Weg wurden Aufgaben wie Balancieren über Baumstämme, eine kleine Renneinheit mit dem Hundefreund oder Planschen im Wasser bewältigt.

Ein kleines Agility-Turnier und eine Wanderung von mehreren Hund-Mensch Teams machten den Teilnehmern Freude. Erlebnisse mit dem Hund und eine bessere Bindung zwischen Mensch und Tier ließen beide voneinander lernen

Mika Hundetraining entführte Mensch und Tier raus aus dem Alltag

Seit Anfang Oktober bietet Mika Hundetraining nicht nur Hundetraining an, sondern auch noch Leinen und Halsbänder für die Vierbeiner, nach Wunsch der Hundehalter angefertigt. Die Leinen und Halsbänder werden individuell in Handarbeit hergestellt.

Es stehen über 100 verschiedene Farben zur Auswahl. Mika Hundetraining arbeitet mit reißfestem PPM-Seil und Hundeleine-Seil oder auch Biothane.

Weitere Details sowie eine aktuelle Preisliste auf www.mika-hundetraining.de unter dem Punkt „Mikas-Leinenwelt“

Leinen und Halsbänder nach wunsch

"MikaS-Leinenwelt"

Raus aus dem Alltag und gemeinsam mit dem Hund etwas erleben, nach dem Motto fand auch eine große Wanderung von 16 Hund-Mensch Teams in Kallenhardt statt, zu der ebenfalls Mika Hundetraining eingeladen hatte. Bei schönem Spätsommerwetter ging es rund drei Stunden durch die Rüthener Natur, ein Abstecher zum Hohlen Stein inklusive. Auch dabei waren unterschiedliche Rassen wie kleine Havaneser bis zu großen Malamute-Hunden vertreten. Auf dem Weg wurden Aufgaben wie Balancieren über Baumstämme, eine kleine Renneinheit mit dem Hundefreund oder Planschen im Wasser bewältigt.

Und die nächste Wanderung ist bereits geplant, Mitte Dezember, soll es passend zu Weihnachten eine Advents-Wanderung geben, alle Details dazu finden Hundehalter auf der Website www.mika-hundetraining.de.



 Rüthen. Haarverlängerung und Haarverdichtung ist ein neues Dienstleistungsangebot von Busch Coiffeure in Zusammenarbeit mit der Firma "great lengths", die zu den Marktführern in dem Bereich zählt. Zum Einsatz kommt Echthaar, das Busch Coiffeure fachmännisch an den Kunden mit einer haarschonenenden Ultraschall-Technik einarbeitet. Drei Mitarbeiterinnen aus dem Team sind entsprechend zertifiziert, sagt Pamela Bühler. Die Friseurin hat seit sechs Jahren Erfahrung mit Haarverlängerungen und Haarverdichtung, worauf sie sich in Hamburg spezialisiert hat. Zusammen mit Deborah Topp und Leonie Bathe ist sie nun bei Busch Coiffeure für die Kunden mit diesem besonderen Dienstleistungsangebot zuständig, gerne kann in dem Salon ein kostenloses Informations- und Beratungsgespräch vereinbart werden.

Haarschneideseminar zeigte Herbst- und Wintertrends

Vor kurzem fand auch erstmalig wieder ein Haarschneideseminar für das Team von Busch Coiffeure statt. Die Mitarbeiterinnen aus den vier Salons und Studios, von denen zwei in Rüthen sind, haben dabei drei Trendfrisuren für den Herbst und Winter erarbeitet. Dabei wurden auch spezielle Fön- und Stylingtechniken angewendet. Das Seminar wurde von den Haarpflegeprofis der Firma Alcina angeboten und war für die Mitarbeiterinnen eine wertvolle Fortbildung. Im Trend liegt danach beispielsweise der Woolf-Cut, ein Kurzhaarschnitt mit ausgeprägten Stufen. Wer sein Haar länger trägt, ist mit dem Long-Soft-Cut, einem Langhaarschnitt mit unsichtbaren Stufungen, aktuell unterwegs.

 Rüthen. Haarverlängerung und Haarverdichtung ist ein neues Dienstleistungsangebot von Busch Coiffeure in Zusammenarbeit mit der Firma "great lengths", die zu den Marktführern in dem Bereich zählt. Zum Einsatz kommt Echthaar, das Busch Coiffeure fachmännisch an den Kunden mit einer haarschonenenden Ultraschall-Technik einarbeitet. Drei Mitarbeiterinnen aus dem Team sind entsprechend zertifiziert, sagt Pamela Bühler. Die Friseurin hat seit sechs Jahren Erfahrung mit Haarverlängerungen und Haarverdichtung, worauf sie sich in Hamburg spezialisiert hat. Zusammen mit Deborah Topp und Leonie Bathe ist sie nun bei Busch Coiffeure für die Kunden mit diesem besonderen Dienstleistungsangebot zuständig, gerne kann in dem Salon ein kostenloses Informations- und Beratungsgespräch vereinbart werden.

Das Team hat sich außerdem in einem ALCINA-Seminar zu aktuellen Herbst- und Winterfrisuren fortgebildet

Busch Coiffeure bietet nun auch Haarverlängerung und Haarverdichtung an



 Rüthen. Mit der Eröffnung von Café Buuck ist die nächste Vision des Rüthener Forums für Stadtentwicklung Realität geworden. Im vergangenen Monat hat die freundliche Gastronomie in der Niederen Straße eröffnet und hat sich in den ersten Wochen schon zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Ein geschmackvolles Ambiente, leckere hausgebackene Kuchen und Torten und das freundliche Team um Monika Nolte und Marlies Krämer sind wohl das Erfolgsrezept, das Café Buuck zu einem beliebten Anlauf- ort gemacht hat.

Die Gäste können in dem Cafémit allen Sinnen genießen, das gilt für die stilvolle Atmosphäre ebenso wie für das kulinarische Angebot. Die Kuchentheke bietet viel Auswahl, ein Bestseller ist beispielsweise die selbstkreierte Buuck-Torte, von deren Rezeptur Monika Nolte verrät, dass es eine 3-Nuss-Torte mit leichter Aprikosennote und Marzipandecke ist. Auch Baiser-Torten, Friesentorte oder Klassiker wie ein leckerer Käsekuchen finden sich in der wechselnden Auswahl. Alle Kuchen und Torten sind nach erprobten Rezepten hausgebacken, dafür wurde eigens „Kuchenfee“ Angelika Gerwin eingestellt. Eine weitere Spezialität des Hauses ist auch die eigene Kaffeeröstung aus 100% handverlesenen Bio-Arabica-Bohnen, die in der Kaffeeemanufaktur Arnsberg langsam und schonend geröstet werden. So wird der Kaffee besonders säurearm und enthält wenige Bitterstoffe. Der Buuck-Kaffee schmeckt schwarz oder als Milchgetränk lecker.

Das Rüthener Forum für Stadtentwicklung betreibt neben Haus Buuck nun auch das benachbarte Cafe. Am Freitag wird die Gastronomie abends zur Feierabend-Bar

Café Buuck lädt im stilvollen Ambiente zu hausgebackenen Kuchen und Torten ein



Betrieben wird Café Buuck von dem Rüthener Forum für Stadtentwicklung, das auch nebenan Haus Buuck betreibt. Der gleiche Name und die räumliche Nähe zu dem Rüthener Mehrgenerationenhaus und der Stadtgeschichtsherberge sind kein Zufall. Das benachbarte Café hat schon eine gewisse Tradition. Als „Frauenzimmer“ gestartet, hatte es zwischenzeitlich zwei weitere liebevolle Betreiberinnen, ehe nun das Rüthener Forum für Stadtentwicklung die Gelegenheit ergriff und die freigewordene Immobilie anmietete, um zusammenzufügen, was wohl ganz offensichtlich zusammengehört. In dem Café können künftig die Übernachtungsgäste aus Haus Buuck einkehren, aber das neue Café ist natürlich ein Angebot an alle Bürger und Gäste in der Bergstadt. Damit die sich dort wohlfühlen, gibt sich das Team von Café Buuck unter Leitung von Marlies Krämer und Haus Buuck – Koordinatorin Monika Nolte viel Mühe.

An dem Eröffnungswochenende hatte das Rüthener Forum für Stadtentwicklung Nachbarn, Vermieter sowie Vertreter aus Verwaltung und Politik zu einer kleinen Eröffnungsfeier in die Deele von Haus Buuck eingeladen. „Ohne Vision keine Zukunft“, nannte Bernd Lehmann als Vorsitzender des Rüthener Forums für Stadtentwicklung einen Leitsatz, der auch schon bei der recht aufwendigen Restaurierung von Buuck zum Erfolg geführt haben.

Wer mal etwas anderes als Kaffee und Kuchen sucht, ist am Freitag zum „Feierabend“ richtig. Dann wird das Cafe zu einer Bar und lädt zu saisonalen Snacks, gepflegten kühlen Getränken und guten Gesprächen ein. Passend zum Herbst kamen beispielsweise die – ebenfalls hausgebackenen – Flammkuchen und Federweißer gut an.

Betrieben wird Café Buuck von dem Rüthener Forum für Stadtentwicklung, das auch nebenan Haus Buuck betreibt. Der gleiche Name und die räumliche Nähe zu dem Rüthener Mehrgenerationenhaus und der Stadtgeschichtsherberge sind kein Zufall. Das benachbarte Café hat schon eine gewisse Tradition. Als „Frauenzimmer“ gestartet, hatte es zwischenzeitlich zwei weitere liebevolle Betreiberinnen, ehe nun das Rüthener Forum für Stadtentwicklung die Gelegenheit ergriff und die freigewordene Immobilie anmietete, um zusammenzufügen, was wohl ganz offensichtlich zusammengehört. In dem Café können künftig die Übernachtungsgäste aus Haus Buuck einkehren, aber das neue Café ist natürlich ein Angebot an alle Bürger und Gäste in der Bergstadt. Damit die sich dort wohlfühlen, gibt sich das Team von Café Buuck unter Leitung von Marlies Krämer und Haus Buuck – Koordinatorin Monika Nolte viel Mühe.

Die Gäste können in dem Cafémit allen Sinnen genießen, das gilt für die stilvolle Atmosphäre ebenso wie für das kulinarische Angebot. Die Kuchentheke bietet viel Auswahl, ein Bestseller ist beispielsweise die selbstkreierte Buuck-Torte, von deren Rezeptur Monika Nolte verrät, dass es eine 3-Nuss-Torte mit leichter Aprikosennote und Marzipandecke ist. Auch Baiser-Torten, Friesentorte oder Klassiker wie ein leckerer Käsekuchen finden sich in der wechselnden Auswahl. Alle Kuchen und Torten sind nach erprobten Rezepten hausgebacken, dafür wurde eigens „Kuchenfee“ Angelika Gerwin eingestellt. Eine weitere Spezialität des Hauses ist auch die eigene Kaffeeröstung aus 100% handverlesenen Bio-Arabica-Bohnen, die in der Kaffeeemanufaktur Arnsberg langsam und schonend geröstet werden. So wird der Kaffee besonders säurearm und enthält wenige Bitterstoffe. Der Buuck-Kaffee schmeckt schwarz oder als Milchgetränk lecker.

Wer mal etwas anderes als Kaffee und Kuchen sucht, ist am Freitag zum „Feierabend“ richtig. Dann wird das Cafe zu einer Bar und lädt zu saisonalen Snacks, gepflegten kühlen Getränken und guten Gesprächen ein. Passend zum Herbst kamen beispielsweise die – ebenfalls hausgebackenen – Flammkuchen und Federweißer gut an.

Die Gäste können in dem Cafémit allen Sinnen genießen, das gilt für die stilvolle Atmosphäre ebenso wie für das kulinarische Angebot. Die Kuchentheke bietet viel Auswahl, ein Bestseller ist beispielsweise die selbstkreierte Buuck-Torte, von deren Rezeptur Monika Nolte verrät, dass es eine 3-Nuss-Torte mit leichter Aprikosennote und Marzipandecke ist. Auch Baiser-Torten, Friesentorte oder Klassiker wie ein leckerer Käsekuchen finden sich in der wechselnden Auswahl. Alle Kuchen und Torten sind nach erprobten Rezepten hausgebacken, dafür wurde eigens „Kuchenfee“ Angelika Gerwin eingestellt. Eine weitere Spezialität des Hauses ist auch die eigene Kaffeeröstung aus 100% handverlesenen Bio-Arabica-Bohnen, die in der Kaffeeemanufaktur Arnsberg langsam und schonend geröstet werden. So wird der Kaffee besonders säurearm und enthält wenige Bitterstoffe. Der Buuck-Kaffee schmeckt schwarz oder als Milchgetränk lecker.



Geöffnet hat Café Buuck von Donnerstag bis Sonntag in der Hauptzeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freitags ist darüber hinaus bis 21.00 Uhr geöffnet, sonntags öffnet das Cafe schon um 13.00 Uhr.

Die erfolgreich umgesetzte Vision lobte auch Bürgermeister Peter Weiken in seiner Ansprache, das Café stehe in einer Reihe von guten Dingen, die Haus Buuck als Stadtgeschichtsherberge mit Übernachtungsmöglichkeiten in der Innenstadt und Mehrgenerationenhaus mit Angeboten wie dem gemeinsamen Mittagessen Mahl+Zeit, einem Spieletreff und mehr für die Stadt geschaffen hat. Das Haus sei zu einem Mittelpunkt geworden, nun noch ein Stück mehr, beschrieb er die Erfolgsgeschichte.

Mit der Eröffnung des Cafés wird ein Leerstand gelöst, was auch zur Stadtentwicklung beitrage. Wichtig war dem Verein eine professionelle Führung, wofür ein entsprechender Rahmen geschaffen wurde. Nun freut sich Café Buuck auf Gäste vom Kaffeekränzchen bis zu Wanderern und Radfahrern. Bei entsprechender Witterung ist auch eine einladende Außengastronomie geöffnet.

Die erfolgreich umgesetzte Vision lobte auch Bürgermeister Peter Weiken in seiner Ansprache, das Café stehe in einer Reihe von guten Dingen, die Haus Buuck als Stadtgeschichtsherberge mit Übernachtungsmöglichkeiten in der Innenstadt und Mehrgenerationenhaus mit Angeboten wie dem gemeinsamen Mittagessen Mahl+Zeit, einem Spieletreff und mehr für die Stadt geschaffen hat. Das Haus sei zu einem Mittelpunkt geworden, nun noch ein Stück mehr, beschrieb er die Erfolgsgeschichte.



So wird für einige Wochen aus der Wunderbar die Winterbar. Für die Auswahl der Wintercocktails geben die beiden Schwestern sich einige Mühe – und das kann auch ordentlich Spaß machen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen treffen sie sich zu einem Tasting und feilen an der endgültigen Rezeptur. Was dabei herauskommt, soll noch eine Überraschung bleiben. Eine hitverdächtige Punschkreation mit 43er, Orange, Zimt verraten Jana und Janice Wolff aber doch schon.

Mit ihrer mobilen Cocktailbar haben sie schon viele schöne Veranstaltungen erlebt. Gebucht werden sie zu verschiedenen Terminen wie Straßenfesten, Gartenfesten, Junggesellenabschieden & Hochzeiten, Vereinsfeiern, Reitturnieren, Firmenfeiern und auch bei einem Tennisturnier waren sie schon – und auch schon an einigen außergewöhnlichen Orten wie in Wäldern und Feldern, erzählen die beiden schmunzelnd. Jeder Termin ist eben anders und ein Stück weit einzigartig.

 Rüthen. An den Adventswochenenden gibt es bei Wolffs Winterbar leckere Cocktails für die kalte Jahreszeit. Seit vergangenem Jahr sind die Schwestern Jana und Janice Wolff mit ihren mobilen Cocktails in „Wolffs Wunderbar“ in Rüthen und der Region unterwegs, in der Adventszeit setzen sie sich und ihrer Getränkekarte nun die rote Weihnachtsmütze auf und haben besondere Wintercocktails und Glühwein in ihrer Cocktailkarte, daneben gibt es aber natürlich auch die bisherigen Bestseller mit einem Lächeln serviert.

So wird für einige Wochen aus der Wunderbar die Winterbar. Für die Auswahl der Wintercocktails geben die beiden Schwestern sich einige Mühe – und das kann auch ordentlich Spaß machen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen treffen sie sich zu einem Tasting und feilen an der endgültigen Rezeptur. Was dabei herauskommt, soll noch eine Überraschung bleiben. Eine hitverdächtige Punschkreation mit 43er, Orange, Zimt verraten Jana und Janice Wolff aber doch schon.

Wolffs Winterbar

ist an den Adventswochenenden unterwegs



Mit ihrer mobilen Cocktailbar haben sie schon viele schöne Veranstaltungen erlebt. Gebucht werden sie zu verschiedenen Terminen wie Straßenfesten, Gartenfesten, Junggesellenabschieden & Hochzeiten, Vereinsfeiern, Reitturnieren, Firmenfeiern und auch bei einem Tennisturnier waren sie schon – und auch schon an einigen außergewöhnlichen Orten wie in Wäldern und Feldern, erzählen die beiden schmunzelnd. Jeder Termin ist eben anders und ein Stück weit einzigartig.

Gebucht wird Wolffs Wunderbar telefonisch oder über die sozialen Medien, per WhatsApp oder auf der Homepage, die entsprechenden Kontaktdaten stehen in der Anzeige unten auf dieser Seite. In der verabredeten Buchung wird dann ein time slot vergeben, zu dem die mobile Cocktailbar dann pünktlich angefahren kommt und ihre lecker gemixten Getränke serviert. Anfahrtskosten werden dafür in der Region übrigens nicht berechnet.

Die Idee zu Wolffs Wunderbar kam den Schwestern im Mai vergangenen Jahres, als wegen der allgemeinen Gesundheitslage Veranstaltungen abgesagt wurden und die Menschen sich nur noch privat treffen durften. „Wir wollten dann Getränke und gute Laune zu den Menschen bringen“, sagt Janice Wolff und berichtet, wie die beiden zunächst einen Bulli ausgeliehen und anschließend als Cocktailbulli ausgebaut haben.

Das Angebot wurde gut angenommen, nach einer Winterpause ging es 2021 weiter und auch nach Corona sehen die Schwestern Bedarf für ihre mobile Cocktailbar. Nach den Adventswochenenden mit der Winterbar sind sie ab Ostern in der warmen Jahreszeit wieder regelmäßig unterwegs, in der Zwischenzeit können Termine auf Anfrage abgesprochen werden.

Ein Dank der beiden Jungunternehmerinnen gilt ihren fünf Mitarbeitern, die sie tatkräftig und motiviert als Barkeeper unterstützen und mit ihnen gemeinsam bei der Arbeit Spaß haben.



 Rüthen. Bürgermeister Peter Weiken sprach wohl vielen Veranstaltungsteilnehmern aus der Seele, als er sich bei dem jüngsten Treffen des Rüthener Firmenforums einmal darüber freute, dass die Veranstaltung nach Monaten erstmals wieder in Präsenz stattfand, andererseits war er aber auch begeistert von den geschmackvollen und urig eingerichteten Räumlichkeiten des neuen Eventraums der Sauerländer Edelbrennerei, wo die Veranstaltung stattfand. Sehe man sich um, gebe es immer wieder etwas Neues und liebevolle Details zu entdecken.

Ulreich Wolfkühler dankte dem Verwaltungschef für die Unterstützung bei den Genehmigungen zu dem Erweiterungsbau, Julius Vosloh lud im Anschluss an die folgenden Vorträge zu einem Besuch in der Sauerländer Edelbrennerei ein, bei dem die Gäste in seinen humorvollen Worten etwas über die Geschichte der Sauerländer Edelbrennerei von kleinen Anfängen bis hin zu den heutigen Anlagen erfuhren. Der neue Eventraum schafft zusätzliche Möglichkeiten für Veranstaltungen verschiedener Art. Aber auch über den Prozess von dem Vergären der Maische bis hin zu dem Destillieren von hochwertigen Bränden, Geisten, Likören, Whisky und Gin gab es interessante Dinge zu berichten und zu besichtigen.

Insektenschutz, Versicherungen, Breitbandausbau, Windkraft und Baugebiete waren Themen. Der neue Eventraum der Kallenhardter Brennerei beeindruckte die Teilnehmer

Das Rüthener Firmenforum war in der Sauerländer Edelbrennerei zu Gast

Das Baugebiet Rüthen Nord war optimistisch angegangen worden, sagte Weiken. Bauplätze seien im Stadtgebiet rar geworden, doch nun sei das Vorhaben in dem geplanten Umfang zum Stocken gekommen. Aber der Verwaltungschef hatte auch eine Lösung parat, im Bebauungsplan ausgewiesene Flächen im Norden könnten für die Bebauung erschlossen werden, zudem habe die Stadt eine Fläche am Bahnhofsberg erworben, wo gut ein Dutzend Bauplätze entstehen können. Die Stadt kann dann Interessierten wieder Bauplätze anbieten, wird ein auch für junge Familien wichtiger Standortfaktor erfüllt. Ein weiterer Punkt des Bürgermeisters war das geplante Fachmarktzentrum nahe des nördlichen Stadtrandes. Auch dabei galt es Verwaltungsvorschriften zu beachten, ein Einzelhandelskonzept zu erstellen und den Flächennutzungsplan zu ändern, wenn bestehende Märkte nicht benachteiligt würden. Ein fundiertes Konzept sehe aber den entsprechenden Bedarf, scheint eine Realisierung zukunftsweisend. In einem nächsten Schritt soll das Projekt der Bürgerschaft vorgestellt werden. Und auch die bestehenden Märkte Edeka und Aldi sowie der Nettomarkt hätten ebenfalls Ausbaupläne, stellte Peter Weiken in Aussicht, dass in den nächsten Jahren noch einiges geschehen könne.

Betriebe stellen sich vor

Auf dem Rüthener Firmenforum stellten einige heimische Betriebe ihr Leistungsspektrum vor. Thomas und Sara Alferink zeigten, dass sich hinter dem Thema Insektenschutz zahlreiche innovative Produkte verbergen.

Ulreich Wolfkühler dankte dem Verwaltungschef für die Unterstützung bei den Genehmigungen zu dem Erweiterungsbau, Julius Vosloh lud im Anschluss an die folgenden Vorträge zu einem Besuch in der Sauerländer Edelbrennerei ein, bei dem die Gäste in seinen humorvollen Worten etwas über die Geschichte der Sauerländer Edelbrennerei von kleinen Anfängen bis hin zu den heutigen Anlagen erfuhren. Der neue Eventraum schafft zusätzliche Möglichkeiten für Veranstaltungen verschiedener Art. Aber auch über den Prozess von dem Vergären der Maische bis hin zu dem Destillieren von hochwertigen Bränden, Geisten, Likören, Whisky und Gin gab es interessante Dinge zu berichten und zu besichtigen.

Zuvor erhielten auch die Vorträge der teilnhemenden Betriebe des Firmenforums die verdiente Aufmerksamkeit. „Schnelles Internet für Rüthen interessierte die Unternehmer im ländlichen Raum besonders“, machte Andreas Kerschl vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft in seiner Begrüßung neugierig auf einen später folgenden Beitrag.

Der erste Part gehörte aber Bürgermeister Peter Weiken, der von der aktuellen lokalpolitischen Agenda das Thema Windkraft im Wald nannte, welches momentan in der Politik kontrovers diskutiert werde. Richtung Nuttlar könnten Anlagen aufgestellt werden, doch müsse das Windkraftkonzept beispielsweise bezüglich des Standortes im Wald und der Beschränkung auf einige Flächen geändert werden. Neben einem umfangreichen Genehmigungsverfahren und Punkten wie dem Artenschutz oder Abstandsflächen gelte es dann zu bedenken, dass nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung auch auf weiteren Flächen mögliche Standorte für andere Investoren wären. Dazu soll auch die Akzeptanz in der Bevölkerung abgefragt werden.

Das Baugebiet Rüthen Nord war optimistisch angegangen worden, sagte Weiken. Bauplätze seien im Stadtgebiet rar geworden, doch nun sei das Vorhaben in dem geplanten Umfang zum Stocken gekommen. Aber der Verwaltungschef hatte auch eine Lösung parat, im Bebauungsplan ausgewiesene Flächen im Norden könnten für die Bebauung erschlossen werden, zudem habe die Stadt eine Fläche am Bahnhofsberg erworben, wo gut ein Dutzend Bauplätze entstehen können. Die Stadt kann dann Interessierten wieder Bauplätze anbieten, wird ein auch für junge Familien wichtiger Standortfaktor erfüllt. Ein weiterer Punkt des Bürgermeisters war das geplante Fachmarktzentrum nahe des nördlichen Stadtrandes. Auch dabei galt es Verwaltungsvorschriften zu beachten, ein Einzelhandelskonzept zu erstellen und den Flächennutzungsplan zu ändern, wenn bestehende Märkte nicht benachteiligt würden. Ein fundiertes Konzept sehe aber den entsprechenden Bedarf, scheint eine Realisierung zukunftsweisend. In einem nächsten Schritt soll das Projekt der Bürgerschaft vorgestellt werden. Und auch die bestehenden Märkte Edeka und Aldi sowie der Nettomarkt hätten ebenfalls Ausbaupläne, stellte Peter Weiken in Aussicht, dass in den nächsten Jahren noch einiges geschehen könne.

Und natürlich gibt es bei Firma Alferink Insektenschutz zu dem passgenauen Produkt auch die Montage. Interessierte Fragen aus der Praxis zeigten das Interesse an dem Thema, das einem im Alltag immer wieder begegnet. Ein paar Tipps gab es noch aus der Praxis. Bei dem Spannrahmen sei die Montage kinderleicht und ohne Beschädigungen an Fenstern nachrüstbar, erklärte Sara Alferink und nannte als weitere Produkte Plissees, Dreh- und Pendeltüren. Eine Schiebetür eigne sich besonders für große Öffnungen und barrierefreie Bedürfnisse. Auf dem Boden finden sich Lichtschachtabdeckungen, die in der Ausführung von Firma Alferink auch befahrbar sind.

Bernd und Felix Lehmann stellten ihre Agentur als moderner Versicherungsmakler vor. Die Ursprünge des Betriebes waren 1966, als Günther Lehmann eine Allianzvertretung in Rüthen eröffnet hatte. 1988 zog die Versicherungsagentur aus dem Büro in der heimischen Wohnung in eine Geschäftsstelle um, 1994 übernahm Sohn Bernd die Generalvertretung. Im Jahr 2011 strukturierte er das Geschäftsmodell auf einen Maklerbetrieb um. Die Bernd Lehmann Versicherungs- und Finanzmakler GmbH begeisterte auch Sohn Felix, der nach seiner Ausbildung im Jahr 2019 in dritter Generation in den Betrieb einstieg. Als Makler mit rund 90 Produktpartnern verstehe sich der Betrieb als Anwalt des Kunden, der die Versicherten aus einer Hand betreuen möchte und für jeden Kundenwunsch die passende Strategie finde.

Thomas Alferink ist gelernter Metallbauer im Fensterbau und hat sich 2018 in dem Beruf selbständig gemacht. Im nächsten Jahr soll eine eigene Produktionshalle gebaut und ein vierter Mitarbeiter eingestellt werden. Zu dem Kundenkreis gehören Privatleute ebenso wie Geschäftskunden, darunter Fensterfirmen, Tischlereien und Raumausstatter.

Die Arbeit beginne im privaten Bereich mit dem Aufmaß beim Kunden vor Ort. Zu dem Leistungsspektrum gehört individuelle Maßanfertigung aus verschiedenen Profilen und Geweben. Von der Qualität konnten sich die Teilnehmer des Rüthener Firmenforums anhand herumgereichter Muster überzeugen.

Und natürlich gibt es bei Firma Alferink Insektenschutz zu dem passgenauen Produkt auch die Montage. Interessierte Fragen aus der Praxis zeigten das Interesse an dem Thema, das einem im Alltag immer wieder begegnet. Ein paar Tipps gab es noch aus der Praxis. Bei dem Spannrahmen sei die Montage kinderleicht und ohne Beschädigungen an Fenstern nachrüstbar, erklärte Sara Alferink und nannte als weitere Produkte Plissees, Dreh- und Pendeltüren. Eine Schiebetür eigne sich besonders für große Öffnungen und barrierefreie Bedürfnisse. Auf dem Boden finden sich Lichtschachtabdeckungen, die in der Ausführung von Firma Alferink auch befahrbar sind.



Johannes Kobeloer von der Westenergie AG berichtete von den Breitbandaktivitäten der Westenergie in der Stadt Rüthen. Er unterschied zwischen dem geförderten und dem privatwirtschaftlichen Breitbandausbau. Förderung bringt Infrastruktur, auch in Außenbereiche, erläuterte er und wollte Verständnis für die zukunftsweisende Glasfaser-Technologie wecken. Das Angebot, Ortsteile und Haushalte anzuschließen, sei eine sich bietende Gelegenheit für die Stadt. Das Unternehmen hat in verschiedenen Etappen Infrastruktur im Kreis Soest errichtet und eine „Datenautobahn“ durch die Region verlegt. Für bisher unterdurchschnittlich versorgte Haushalte hatte man in einem ersten Förderabschnitt 500 km Tiefbau und 7.200 Hausanschlüsse ausfindig gemacht, von denen sich 50 km Tiefbaus auf Rüthen bezogen. Im Ergebnis seien 223 von 302 möglichen Hausanschlüssen in Altenrüthen, Kellinghausen, Weikede und einigen Gewerbegebieten kostenlos angeschlossen worden, was auch eine Aufwertung von Infrastruktur im Stadtgebiet bedeute. Der Dozent nannte Synergiemaßnahmen und den Einsatz innovativer Verlegemethoden, auf die ein neuer Förderabschnitt mit weiteren 650 km Tiefbau und maximal 2.768 Hausanschlüssen startet. Als Einzellagen im Stadtgebiet Rüthen nannte er 63 km Tiefbau und maximal 143 Hausanschlüsse, die die Westenergie verlegen kann. Hinzu kämen im gewerblichen Bereich noch rund 30 Betriebe, die durch Vodafone angeschlossen werden können.

Der geförderte Ausbau schafft auch Synergien und Vorbereitungen für eigenwirtschaftliche Erschließungen. In einem privatwirtschaftlichen Breitbandausbau können in Rüthen als nächster Schritt fünf weitere Ortsteile an das Glasfasernetz angeschlossen werden, wenn in den Dörfern entsprechende Zustimmungsquoten von 40% bis zum Jahresende gemeldet werden. Meiste, Kneblinghausen, Nettelstädt, Westereiden und Langenstraße haben insgesamt 550 Haushalte mit über 800 Wohneinheiten, wobei für jeden Ort eine eigne Quote bezüglich der Entscheidung über den Ausbau gerechnet wird. Später kann das Angebot auch für weitere Ortschaften gemacht werden.

Bernd und Felix Lehmann stellten ihre Agentur als moderner Versicherungsmakler vor. Die Ursprünge des Betriebes waren 1966, als Günther Lehmann eine Allianzvertretung in Rüthen eröffnet hatte. 1988 zog die Versicherungsagentur aus dem Büro in der heimischen Wohnung in eine Geschäftsstelle um, 1994 übernahm Sohn Bernd die Generalvertretung. Im Jahr 2011 strukturierte er das Geschäftsmodell auf einen Maklerbetrieb um. Die Bernd Lehmann Versicherungs- und Finanzmakler GmbH begeisterte auch Sohn Felix, der nach seiner Ausbildung im Jahr 2019 in dritter Generation in den Betrieb einstieg. Als Makler mit rund 90 Produktpartnern verstehe sich der Betrieb als Anwalt des Kunden, der die Versicherten aus einer Hand betreuen möchte und für jeden Kundenwunsch die passende Strategie finde.

Als modernes Produkt stieß eine Cyberversicherung auf Interesse der Anwesenden, das Produkt schützt gegen Datenattacken aus dem Internet. Bernd Lehmann nannte sie als notwendige Versicherung in der heutigen Zeit, die momentan noch zu günstigen Preisen in dem dynamischen Markt zu haben sei. Als weitere Eckpunkte in dem Versicherungsangebot erklärte er Produktmerkmale wie Besitzstandsgarantie, die Mitversicherung grober Fahrlässigkeit, eine Leistungsupdategarantie auf das aktuelle Versicherungswerk, Summen- und Konditionsdifferenzdeckung und eine Marktgarantie, die greifen kann, wenn eine Risiko nicht mitversichert ist, das ein anderer Anbieter in seinem vergleichbaren Produkt anbietet.

Auch online-Beratung und digitale Unterschrift oder Risikoprüfung online mit direktem Votum sind realitätgewordene Zukunftsthemen.

Im Ausblick möchte sich die Versicherungsagentur weiter zwischen Privat- und Gewerbekunden spezialisieren. Als Riskmanager sollen gemeinsam mit dem Kunden Risiken aufgedeckt werden, statt einfach Produkte zu verkaufen.

Johannes Kobeloer von der Westenergie AG berichtete von den Breitbandaktivitäten der Westenergie in der Stadt Rüthen. Er unterschied zwischen dem geförderten und dem privatwirtschaftlichen Breitbandausbau. Förderung bringt Infrastruktur, auch in Außenbereiche, erläuterte er und wollte Verständnis für die zukunftsweisende Glasfaser-Technologie wecken. Das Angebot, Ortsteile und Haushalte anzuschließen, sei eine sich bietende Gelegenheit für die Stadt. Das Unternehmen hat in verschiedenen Etappen Infrastruktur im Kreis Soest errichtet und eine „Datenautobahn“ durch die Region verlegt. Für bisher unterdurchschnittlich versorgte Haushalte hatte man in einem ersten Förderabschnitt 500 km Tiefbau und 7.200 Hausanschlüsse ausfindig gemacht, von denen sich 50 km Tiefbaus auf Rüthen bezogen. Im Ergebnis seien 223 von 302 möglichen Hausanschlüssen in Altenrüthen, Kellinghausen, Weikede und einigen Gewerbegebieten kostenlos angeschlossen worden, was auch eine Aufwertung von Infrastruktur im Stadtgebiet bedeute. Der Dozent nannte Synergiemaßnahmen und den Einsatz innovativer Verlegemethoden, auf die ein neuer Förderabschnitt mit weiteren 650 km Tiefbau und maximal 2.768 Hausanschlüssen startet. Als Einzellagen im Stadtgebiet Rüthen nannte er 63 km Tiefbau und maximal 143 Hausanschlüsse, die die Westenergie verlegen kann. Hinzu kämen im gewerblichen Bereich noch rund 30 Betriebe, die durch Vodafone angeschlossen werden können.

Advent im Handwerkerdorf

 Rüthen. Der Förderverein Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen lädt am dritten Adventswochenende traditionell wieder zu dem Advent im Handwerkerdorf ein. Die Besucher erwartet am 11. und 12. Dezember Lichterglanz und Budenzauber in der heimelichen Atmosphäre an der Stadtmauer. Die Dach-konstruktion über dem Innenhof wird in diesem Jahr wegen der allgemeinen Gesundheitslage nicht aufgebaut, aber auch so gibt es viel zu erleben, was zu einem echten Weihnachtsmarkt dazugehört – und noch ein bisschen mehr. Denn neben Kulinarischem und weihnachtlicher Dekoration werden im Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes passend zu dem eigentlichen Thema des Historischen Handwerkerdorfes alte Handwerksberufe vorgeführt. Als Schmiede formen Wilfried Betten und Heinz Hähnel glühende Eisen, Drechsler Andreas Wilmes können die Besucher bei der Arbeit zusehen und Kathrin Plöger stellt ihre selbstgeschneiderten Kindersachen und Taschen vor. Lecker duften lassen es die Rüthener Spekulatiusbäcker, die ihr Backwerk in traditionellen Holzmodeln formen und die dekorativen Brettchen auch zum Kauf anbieten.

Draußen werden die Weihnachtsmarktbuden aufgebaut, wo es Glühwein, hausgemachten Eierpunsch, Waffeln, Reibekuchen, Würstchen, Steaks, Pommes, eine Wildgulasch-Suppe und hausmacher Schnittchen gibt. An der Theke können kalte Getränke erworben werden.

Am Samstag beginnt der Advent im Handwerkerdorf um 14.00 Uhr. Am Sonntag werden die Besucher schon ab 12.00 Uhr zum Frühschoppen und Mittagstisch erwartet, am Nachmittag verteilt der Nikolaus Geschenke an die Kinder. Die Seilerei ist geöffnet. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die 3G Regeln gelten und freuen sich auf viele Besucher, die für die ehrenamtlichen Helfer der beste Dank für ihr Engagement sind.



3. Advent:

4. Advent

2. Advent

Weihnachtskonzert des Blasorchesters Lichtenau am Sonntag um 17.00 Uhr in der Kirche (3G)

im Kirchhof der St. Pankratius-Kirche

Weihnachtsmarkt

in Hoinkhausen



 Rüthen.Vieles, wenn nicht alles, lief in diesem Jahr anders als geplant – doch ist das nicht ein Grund mehr, an liebgewonnenen Aktionen festzuhalten?

Die Sänger und Sängerinnen des Paderborner Vokalansembles "Art de Chor" möchten sich ihr traditionelles Adventskonzert in Rüthen keinesfalls nehmen lassen und freuen sich sehr über die Einladung des Kulturrings, am Samstag, den 18. Dezember 2021 ihr diesjähriges Programm im Alten Rathaus Rüthen zu präsentieren.

Ensembleleiter Thomas John hat in diesem Jahr Chorkompositionen aus Skandinavien (von Edvard Grieg, Knut Nystedt u.a.) ausgewählt, die sich durch besondere Klanghomogenität, spezielle harmonische Wendungen und einer Nähe zur nordischen Folklore kennzeichnen. Ergänzt werden sie durch Chormusik von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy, wie auch durch solistisch vorgetragene Adventslieder mit Klavierbegleitung. Abgerundet wird das musikalische Programm durch kleine besinnliche oder heitere Rezitationen, die hoffentich darüber hinwegtrösten, dass aufgrund der aktuellen Situation auf die beliebten Mitsinglieder verzichtet wird.

Das Ensemble "Art de Chor" freut sich sehr darauf, die Rüthener in diesem Jahr wieder auf den 4. Advent einzustimmen. Das Konzert beginnt um 19 Uhr und der Eintritt ist frei, eine Spende für die Chorarbeit wird aber gerne angenommen.

Aufgrund der aktuellen, sich täglich ändernden Corona-Situation wird das Konzert bisher nach den 3G-Regeln geplant. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass diese Regeln entsprechend der Entwicklungen in Rüthen unter Umständen noch angepasst werden. Selbstverständlich wird in der Tagespresse über eventuelle Änderungen informiert. Bei Nachfragen wenden Sie sich auch gern per Mail an artdechor-konzert@gmx.de.

Adventskonzert von "Art de Chor" im Alten Rathaus Rüthen

4. Advent



Kallenhardter Adventskalender:

„Unser Dorf ist ein Adventskalender“

Informationen auf Facebook: „Wir in Kallenhardt“

Die Fenster werden jeweils ab 17.00 Uhr leuchten.

Die Vereine bieten an ihren Terminen Getränke und Kleinigkeiten für das leibliche Wohl gegen Abgabe einer Spende an.

Aus Nachhaltigkeitsgründen: Bitte gern ein Trinkgefäß (Tasse o.ä.) mitbringen.

Der Überschuss der Aktionen wird gemeinsam den Opfern der Flutkatastrophe gespendet.

24

Freitag

21

Dienstag

18 – Samstag

5 – Sonntag

2

Donnerstag

23

Donnerstag

20

Montag

17

Freitag

15

Mittwoch

14

Dienstag

11 – Samstag

8

Mittwoch

4 – Samstag

1

Mittwoch

22

Mittwoch

19 – Sonntag

16

Donnerstag

13

Montag

10 – Freitag

7

Dienstag

3 – Freitag

28.11.2021

1. Adventssonntag

12

Sonntag

9

Donnerstag

6

Montag

26.11.2021

Freitag

Begehbarer Adventskalender 2021 in Oestereiden

 Kallenhardt. Eine Idee nimmt in der Kallenhardterr Heimatgeschichte Gestalt an. Seit nunmehr zwei Jahren arbeitet Franz-Josef Finger an einer Dokumentation über die Gefallenen und Vermissten Kallenhardter. Das Buchprojekt „Der Platz in der Heimat“ zeigt neben den persönlichen Daten auch das Haus, von dem der junge Soldat in den Krieg ziehen musste.

Darüber hinaus ist neben dem Familiennamen auch der früher übliche Beinamen genannt. Bei den Recherchen und der Arbeit an dem Buch kam Franz-Josef Finger die Idee, auch die alten Haus- und Beinamen für die Zukunft zu erhalten und in passender Weise zu dokumentieren. Dafür entschied er sich zu einem Plakat, das die Namen eingedrückt in die Ortsgrenzen von Kallenhardt zeigt. Nun ist der zweite Entwurf fertig. Ein paar Korrekturen sind noch erforderlich, sagt Franz-Josef Finger, weshalb die Übersicht erst im Jahr 2022 (vielleicht zu dem Ortsjubiläum) über den Schützenverein zum Kauf angeboten wird.

Bereits in den 90iger Jahren befasste sich eine Arbeitsgruppe mit Heinz Gerwiner, Alfred Teipel, Paul-Heinz Aust, Ferdi Aust und Georg Köller mit der Registrierung der Häuser, deren Haus- und Beinamen sowie den Erbauern und späteren Nutzern. Somit wird deren Arbeit mit dieser Übersicht zu einem Teilabschluss gebracht.

Alte Kallenhardter Namen werden anschaulich dokumentiert



 Rüthen. „Die Zeit des Wartens ist vorbei“, freute sich Karnevalspräsident Karsten Krebsbach bei der Sessionseröffnung über den Beginn der fünften Jahreszeit, in der er sich wieder unbeschwerte Veranstaltungen und bunte Kostüme wünscht. Entsprechend verkündete er auch passend das Sessionsmotto „Von Spaß und Freude lange verbannt, ist Rüthen jetzt wieder in Jeckenhand“. Der Präsident ermunterte dazu, sich von dem Motto begeistern zu lassen und erinnerte daran, wie die Karnevalisten in Rüthen sich auch in der vergangenen Zeit nicht haben entmutigen lassen. Neben einer Karnevalskiste mit allerlei Narrenbedarf fanden verschiedene online-Karnevalsveranstaltungen statt und vor dem Haus von Prinzenpaar Benedikt und Carolin Becker fuhr ein närrischer Autokorso vorbei. Die beiden waren auch bei der Sessionseröffnung gemeinsam mit Kinderprinzenpaar Maja Alferink und Constantin Henze, dem Elferrat, Senatoren, Gardentrainerinnen und Elferratsdamen vor der Stadtverwaltung unter den Narren. Während Prinz Benedikt erstmalig das neue Regentenkostüm präsentierte, reimte Pronzessin Carolin in ihrer Rede über freudige Stunden im Karneval und dankte Freunden und der Familie für die Unterstützung.

Bürgermeister und Senator Peter Weiken lobte den Elan der heimischen Narren, der Rüthener Karneval habe nicht eingebüßt und der neue Präsident mache seine Arbeit schon routiniert.

Eine besondere Ehrung holte die Karnevalsgesellschaft im Rahmen der Sessionseröffnung nach und überreichte Senator August Becker die Urkunde und das Abzeichen für 55jährige Mitgliedschaft.

Die Karnevalsgesellschaft wies auch auf die Sessionshöhepunkte in der fünften Jahreszeit hin. Als nächstes freuten sich die Jecken am nächsten Tag auf eine Karnevalsparty in der Hachtorstube (siehe nebenstehender Bericht). Danach steht dann am fünften Februar 2022 die Prunk- und Galasitzung auf dem Programm, am 13.02.2022 folgt der Kinderkarneval, am 24.02.2022 ist Mädelsabend, zwei Tage später wird „Jecken live“ gefeiert und am 28. Februar 2022 zieht der Rosenmontagsumzug wieder durch Rüthen.

Die Karnevalsgesellschaft Rüthen feierte die Sessionseröffnung vor der Stadtverwaltung

„Von Spaß und Freude lange verbannt, ist Rüthen jetzt wieder in Jeckenhand“

Das Rüthener Wirteforum lädt Sie herzlich ein!

GAST SEIN IN RÜTHEN

 Rüthen. Nachdem bereits einige Orte im Stadtgebiet, die bis dahin eine unterdurchschnittliche Internetversorgung hatten, mit einem geförderten Ausbau an das Glasfasernetz angeschlossen wurden, plant die Westenergie Breitband derzeit den privatwirtschaftlichen Anschluss in fünf weiteren Dörfern und hofft bis Jahresende auf entsprechende Zustimmungsquoten aus der Bevölkerung in den angesprochen Ortschaften. In der Summe tragen die Maßnahmen dazu bei, das Glasfasernetz im Stadtgebiet weiter auszubauen und ein zukunftsfähiges Netz von Leitungen zu verlegen, das Dank der Förderungen auch bis in die Außenlagen reicht.

Das Glasfasernetz im Stadtgebiet weiter ausbauen



 Rüthen. In der Hachtorstube hatte Wirt Novica Stanisic eine bunte Karnevalsparty organisiert und damit nicht nur dem Elferrat eine Freude gemacht. „Helau again“ stand auf dem T-Shirt von DJ Tim Tuchel, als er Karnevalsmusik und Charthits auflegte. Unter den Gästen war die Karnevalsgesellschaft ebenso wie mancher Senator und einige Gardetänzerinnen, die mit den gutgelaunten Narren teils sogar kostümiert die fünfte Jahreszeit feierten.

in der Hachtorstube

Karnevalsparty

In der Kapelle St. Georg begrüßten Diözesangeschäftsführer Ulrich Weber und Vertreter aus der Stadtverwaltung die Interessierten. Diözesanvorsitzender Patrick Höckelmann erklärte, Barrierefreiheit sei neben ihrer generellen Bedeutung auch in Buchungsanfragen ein wichtiger Punkt. In Planungsrunden war man zu der Meinung gelangt, dass ein weiterer Anbau an dem in den 1960er Jahren errichteten Diözesanzentrum zur Lösung nicht sinnvoll erschien.

Stattdessen wollte man eine zeitgemäße und zukunftsweisende Lösung. In die Pläne war auch das Außengelände des Diözesanzentrums mit einbezogen worden, um für die mögliche spätere Umsetzung weiterer Bauvorhaben wie einer Außenküche, einer Schlafhütte („auch im Winter Bollerofen anmachen und mit Schlafsack und Luftmatratze übernachten“, Ulrich Weber) oder einer Zufahrtstraße Handlungsfreiheit zu haben.

Das Bauleitplanungsverfahren sieht vor, die Öffentlichkeit frühzeitige zu informieren und ihr die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen, erklärte Joachim Heidrich. Die Pläne hingen im Rathaus aus, in einem zweiten Schritt werden auch Träger öffentlicher Belange wie Nachbarstädte, Freizeiteinrichtungen und Naturschutzverbände informiert, da es sich um eine übergeordnete Planung handele und die DPSG als Nicht-Landwirt auch nicht unbedingt privilegiert sei. Die Stadt Rüthen habe bei dem Vorhaben die Planungshoheit, der Rat müsse dem Bauvorhaben zustimmen, der Kreis Soest ist aber die zuständige Baugenehmigungsbehörde, erklärte Heidrich das komplizierte deutsche Behördenrecht. Komplizierter wurde das für den geplanten Neubau auch, weil die vorhandene prägende Substanz, auf der bei Erweiterungen aufgebaut werden kann, nun weggerissen werden soll.

Rüthen. Der DPSG-Diözesanverband Paderborn hat am Eulenspiegel große Pläne. Die Pfadfinder möchten dort das Haupthaus ihres Diözesanzentrums abreißen und einen modernen, größeren Neubau errichten. Das Investitionsvolumen beträgt den Planungen nach acht Millionen Euro, die Bettenzahl soll von 46 auf 96 steigen. Wie es dazu kam, erfuhren die Besucher bei einer öffentlichen Vorstellung der Pläne im Rahmen eines zweistufigen Bauleitplanungsverfahrens.

In der Kapelle St. Georg begrüßten Diözesangeschäftsführer Ulrich Weber und Vertreter aus der Stadtverwaltung die Interessierten. Diözesanvorsitzender Patrick Höckelmann erklärte, Barrierefreiheit sei neben ihrer generellen Bedeutung auch in Buchungsanfragen ein wichtiger Punkt. In Planungsrunden war man zu der Meinung gelangt, dass ein weiterer Anbau an dem in den 1960er Jahren errichteten Diözesanzentrum zur Lösung nicht sinnvoll erschien.

Rüthen. Der DPSG-Diözesanverband Paderborn hat am Eulenspiegel große Pläne. Die Pfadfinder möchten dort das Haupthaus ihres Diözesanzentrums abreißen und einen modernen, größeren Neubau errichten. Das Investitionsvolumen beträgt den Planungen nach acht Millionen Euro, die Bettenzahl soll von 46 auf 96 steigen. Wie es dazu kam, erfuhren die Besucher bei einer öffentlichen Vorstellung der Pläne im Rahmen eines zweistufigen Bauleitplanungsverfahrens.

Die Baupläne der Pfadfinder wurden bei einem Ortstermin vorgestellt. Acht Millionen Euro werden in dem DPSG-Diözesanzentrum investiert

Am Eulenspiegel wird investiert und ein neues Haupthaus gebaut

Ulrich Weber erklärte auf Nachfrage von Ortsvorsteher Rudolf Fromme das Finanzierungsmodell. Die Acht Millionen Investitionsvolumen sollen mit finanzieller Unterstützung der Kirche aufgebracht werden, die bekanntlich auf der Suche nach neuen Wegen zu den Menschen ist und sich freue, dass der Ort angenommen werde. Weitere Mittel sollen von der Aktion Mensch, der Stiftung Wohlfahrtspflege und dem Land NRW kommen, daneben plant der Diözesanverband einen zu finanzierenden eigenen Anteil. Mit den Planungen sei man weit, könne mit Fachfirmen wegen Heizung, Sanitär, Akustik und anderem schon im Detail sprechen, sagte Weber. Der Diözesangeschäftsführer möchte bald einen Bauantrag stellen und die Gewerke auch im Interesse einer finanziellen Planungssicherheit ausschreiben. Mit den Abrissarbeiten könne man im Oktober nächsten Jahres beginnen, hofft er. Auf weitere Nachfrage nannte er die Verbesserung der Stromversorgung durch die Baumaßnahme, die weitere Infrastruktur wie Wasser sei für die zusätzlichen Betten vorhanden, da der Zeltplatz für 800 Personen ausgelegt ist und entsprechende Kapazitäten vorhanden seien. Das neue Gebäude soll in einer Hybridbauweise mit Säulen und aus Holz gearbeiteten Gefachen errichtet werden.

Als gut bezeichneten Weber wie auch Beigeordneter Hubert Betten die Verbindung des Diözesanzentrums zur Stadt. Mitglieder des Rüthener Pfadfinderstammes Graf Folke Bernadotte arbeiteten am Eulenspiegel als Honorarkräfte. Daneben gebe es eine Kooperation mit Tourismusmanager Klaus Hötte, gerne gingen Gruppen auf den Wasserturm oder in das Freibad, machten Stadtführungen und Stadtspiele in Rüthen und der Eulenspiegel sei Station und Treffpunkt von dem Pilgerprojekt 3KLANG, außerdem ein wirtschaftlicher Faktor für Einkäufe und Handwerker in der Stadt sowie ein Ort für Ausflüge oder Spaziergänge. Mit seinen vielen Übernachtungen mache das Diözesanzentrum Rüthen als Ausflugsziel bekannt. Hubert Betten lobte auch, die DPSG habe ein Ohr für die Menschen und pflege eine gute Nachbarschaft.

Auf dem 1,77 ha großen Gelände befinden sich neben dem Hauptgebäude und Zeltplätzen auch Waschhäuser oder ein Amphitheater, die in die Planungen einbezogen wurden. Zusammenhängende Gehölzstrukturen und Einzelbäume sollen nach Möglichkeit erhalten bleiben, den Versiegelungsgrad möchten die Planungsparteien auf 4.000 m2 einschränken. Der bisherige Spielplatzbereich werde den Plänen nach umstrukturiert, Lager- und Geräteschuppen werden teilweise ersetzt.

Ein Umweltgutachten werde erarbeitet, erklärte Sabine Keßler. Bisherigen Erkenntnissen nach seien keine relevanten Tierarten nachgewiesen worden, bezüglich Fledermäusen werde man nochmal nachprüfen. Und auch mit Blick auf die Umwelt seien keine nennenswerten Beeinträchtigungen zu erwarten.

Ulrich Weber erklärte auf Nachfrage von Ortsvorsteher Rudolf Fromme das Finanzierungsmodell. Die Acht Millionen Investitionsvolumen sollen mit finanzieller Unterstützung der Kirche aufgebracht werden, die bekanntlich auf der Suche nach neuen Wegen zu den Menschen ist und sich freue, dass der Ort angenommen werde. Weitere Mittel sollen von der Aktion Mensch, der Stiftung Wohlfahrtspflege und dem Land NRW kommen, daneben plant der Diözesanverband einen zu finanzierenden eigenen Anteil. Mit den Planungen sei man weit, könne mit Fachfirmen wegen Heizung, Sanitär, Akustik und anderem schon im Detail sprechen, sagte Weber. Der Diözesangeschäftsführer möchte bald einen Bauantrag stellen und die Gewerke auch im Interesse einer finanziellen Planungssicherheit ausschreiben. Mit den Abrissarbeiten könne man im Oktober nächsten Jahres beginnen, hofft er. Auf weitere Nachfrage nannte er die Verbesserung der Stromversorgung durch die Baumaßnahme, die weitere Infrastruktur wie Wasser sei für die zusätzlichen Betten vorhanden, da der Zeltplatz für 800 Personen ausgelegt ist und entsprechende Kapazitäten vorhanden seien. Das neue Gebäude soll in einer Hybridbauweise mit Säulen und aus Holz gearbeiteten Gefachen errichtet werden.

Doch abseits der theoretischen Hürden überzeugte das Vorhaben die Anwesenden in der Praxis. Sabine Keßler von dem beauftragten Ingenieurbüro Gierse & Klauke (IGK) aus Meschede stellte weitere Inhalte zu dem Planungsanlass als Fläche für Gemeinbedarf und einer Zweckbestimmung für die Bildungs- und Freizeiteinrichtung, einschließlich Beherbergung vor. Die Bauzeichnungen zeigen zwei parallel-versetzte Gebäudeflügel, die barrierearm gestaltet werden sollen. Der straßenseitig vordere Gebäudeteil eingeschossig, der rückwärtige zweigeschossig. Architektonisch soll sich der Bau an der Kapelle orientieren.

Das Bauleitplanungsverfahren sieht vor, die Öffentlichkeit frühzeitige zu informieren und ihr die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen, erklärte Joachim Heidrich. Die Pläne hingen im Rathaus aus, in einem zweiten Schritt werden auch Träger öffentlicher Belange wie Nachbarstädte, Freizeiteinrichtungen und Naturschutzverbände informiert, da es sich um eine übergeordnete Planung handele und die DPSG als Nicht-Landwirt auch nicht unbedingt privilegiert sei. Die Stadt Rüthen habe bei dem Vorhaben die Planungshoheit, der Rat müsse dem Bauvorhaben zustimmen, der Kreis Soest ist aber die zuständige Baugenehmigungsbehörde, erklärte Heidrich das komplizierte deutsche Behördenrecht. Komplizierter wurde das für den geplanten Neubau auch, weil die vorhandene prägende Substanz, auf der bei Erweiterungen aufgebaut werden kann, nun weggerissen werden soll.

Doch abseits der theoretischen Hürden überzeugte das Vorhaben die Anwesenden in der Praxis. Sabine Keßler von dem beauftragten Ingenieurbüro Gierse & Klauke (IGK) aus Meschede stellte weitere Inhalte zu dem Planungsanlass als Fläche für Gemeinbedarf und einer Zweckbestimmung für die Bildungs- und Freizeiteinrichtung, einschließlich Beherbergung vor. Die Bauzeichnungen zeigen zwei parallel-versetzte Gebäudeflügel, die barrierearm gestaltet werden sollen. Der straßenseitig vordere Gebäudeteil eingeschossig, der rückwärtige zweigeschossig. Architektonisch soll sich der Bau an der Kapelle orientieren.

 Rüthen. Der TSV Rüthen besteht in diesem Jahr seit 100 Jahren und hat nach der pandemiebedingten Pause in weiten Teilen wieder Fahrt aufgenommen, wie die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung eindrucksvoll bilanzierten. Vorsitzender Peter Brexel begrüßte besonders den Ehrenrat, Jubilare und Ortsvorsteher Rudolf Fromme, der neben der erfolgreichen Jugendarbeit auch das abwechslungsreiche Angebot der verschiedenen Abteilungen des TSV lobte.

Vieles laufe fast wie vorher, verwies Peter Brexel auf die kommenden Abteilungsberichte, hob aber einige besondere Punkte aus dem Vereinsleben hervor und nannte vor allem den Vereinsgeburtstag. Im August war ein Festwochenende geplant, das angesichts der allgemeinen Gesundheitslage schwer planbar war, eine Veranstaltung unter Auflagen und Einschränkungen wollte der Vorstand aber nicht durchführen. Im Frühjahr 2022 möchte der TSV sein Jubiläum in einem eher internen Rahmen nachholen. In der Pandemiezeit hatte der Verein für ein Halbjahr seinen Mitgliedsbeitrag reduziert, um für das ausgefallene Sportangebot zu entschädigen.

Brexel freute sich, dass die Judoabteilung neue Impulse bekommen hat und als selbständige Abteilung weitergeführt werden soll. In einer Kooperation mit dem Kindergarten Tabaluga Meiste wurde der TSV als kinderfreundlicher Sportverein ausgezeichnet. Joachim Stahlberg und Lothar Klette haben den Kontakt zu dem Bewegungskindergarten aufgebaut. Im Bereich der Grundschulen hat die Abteilung Volleyball mit der Nikolausschule kooperiert, wie die Abteilung in ihrem Bericht weiter ausführte. Erfreuliches auch aus dem Bereich der Sporthallen – in der Dreifachturnhalle werden der Fußboden und Sportgeräte saniert, freute sich Peter Brexel. An der Spendenaktion der Rüthener Vereine für die Hochwasseropfer hat der TSV mit Helfern bei dem Spendenpicknick mitgeholfen, die Abteilungen haben insgesamt 3.000 Euro gespendet. Die Ferienfreizeit auf Langeoog hat nach einer pandemiebedingten Pause im Vorjahr im vergangenen Sommer wieder stattgefunden.

Auf der Jahreshauptversammlung wurden Jubilare geehrt und verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet. Elmar Brings ist neuer Geschäftsführer

Die TSV-Abteilungen hatten im Jubiläumsjahr auch Planungen für die nächste Zeit zu berichten

Brexel freute sich, dass die Judoabteilung neue Impulse bekommen hat und als selbständige Abteilung weitergeführt werden soll. In einer Kooperation mit dem Kindergarten Tabaluga Meiste wurde der TSV als kinderfreundlicher Sportverein ausgezeichnet. Joachim Stahlberg und Lothar Klette haben den Kontakt zu dem Bewegungskindergarten aufgebaut. Im Bereich der Grundschulen hat die Abteilung Volleyball mit der Nikolausschule kooperiert, wie die Abteilung in ihrem Bericht weiter ausführte. Erfreuliches auch aus dem Bereich der Sporthallen – in der Dreifachturnhalle werden der Fußboden und Sportgeräte saniert, freute sich Peter Brexel. An der Spendenaktion der Rüthener Vereine für die Hochwasseropfer hat der TSV mit Helfern bei dem Spendenpicknick mitgeholfen, die Abteilungen haben insgesamt 3.000 Euro gespendet. Die Ferienfreizeit auf Langeoog hat nach einer pandemiebedingten Pause im Vorjahr im vergangenen Sommer wieder stattgefunden.

Joachim Stahlberg gab in dem Kassenbericht neben einer soliden Finanzlage auch die Zahl von 1.251 Mitgliedern bekannt. Im Vorjahr waren es 1.296 Personen, den Rückgang um 45 Mitglieder wertete er angesichts der pandemischen Rahmenumstände und ausgefallener Sportangebote als Erfolg und bilanzierte auch eine ausgeglichene Aufteilung nach Alter und Geschlecht.

Abteilung Fußball

Einen Blick in die abwechslungsreichen Sportangebote unter dem Dach des TSV Rüthen gaben die Abteilungsberichte. Jürgen Heppe berichtete, dass im Bereich Fußball 13 Mannschaften gestellt werden. Von der Jugend über zwei Seniorenmannschaften bis zu den Alten Herren ist der TSV gut aufgestellt. Heppe lobte die Jugendspielgemeinschaft mit Oestereiden und Effeln, die erfolgreich sei. In der neuen Saison wird keine A-Jugend gestellt.

Der Spielbetrieb in den Ligen wurde entsprechend der staatlichen Regelungen unterbrochen. Trainer Rüdiger Arens hatte seinen Vertrag beendet, zur neuen Saison wurde Bernd Siefken als Trainer der zweiten Mannschaft verpflichtet. Sportliche Erfolge hatte die Alte Herren – Mannschaft im Kreispokal vorzuweisen, stolz ist Jürgen Heppe aber auch auf 140 Nachwuchsspieler in den Jugendmannschaften.

Frühzeitig habe die Abteilung Fußball in der Pandemie das Training wieder aufgenommen. In der laufenden Saison haben sich die C- und E-Jugend für die A-Liga qualifiziert, die B-Jugend habe in nächster Zeit die Möglichkeit dazu. Investiert wurde in eine Musikanlage, die die Moderation auf dem Fußballplatz am Schneringer Berg verbessert. Zu dem Jubiläum bekamen die Fußball-Mannschaften von der Abteilung Taschen mit dem Jubuiläumslogo geschenkt, außerdem wurden Jubiläumsschals und eine Sportkollektion aufgelegt.

Frühzeitig habe die Abteilung Fußball in der Pandemie das Training wieder aufgenommen. In der laufenden Saison haben sich die C- und E-Jugend für die A-Liga qualifiziert, die B-Jugend habe in nächster Zeit die Möglichkeit dazu. Investiert wurde in eine Musikanlage, die die Moderation auf dem Fußballplatz am Schneringer Berg verbessert. Zu dem Jubiläum bekamen die Fußball-Mannschaften von der Abteilung Taschen mit dem Jubuiläumslogo geschenkt, außerdem wurden Jubiläumsschals und eine Sportkollektion aufgelegt.

Abteilung Judo

Edeltraud Schrewe erläuterte, dass Judosport wegen der Hygieneauflagen und Reinigung der Matten noch nicht stattfinde, für die Arbeit im Vorstand sollen junge Leute begeistert werden.

Abteilung Leichtathletik

Die Leichtathletikabteilung kooperiert mit den Rüthener Schulen beispielsweise im Rahmen des Deutschen Sportabzeichens und freute sich über gute Teilnehmerzahlen, mit denen Rüthen in der Region Spitzenplätze belegt. Von sechs geplanten Leichtathletikwettkämpfen fanden nur die Rüthener Hallenmeisterschaften statt, berichtete Abteilungsleiter Franz Grawe. Der Volkslauf hatte neben der Pandemie auch mit dem Borkenkäfer zu kämpfen, so dass die Veranstaltung zweimal ausgefallen ist.

Mit den Leistungssportlern wurde im Freien trainiert, bei den NRW-Winterwurf-Hallenmeisterschaften wurde Kenny Molitor Vizemeister im Diskuswurf. Die Renovierung der Dreifachturnhalle soll die sportlichen Möglichkeiten verbessern, worüber sich besonders die Abteilungen Leichtathletik und Volleyball freuen. Die Arbeiten sollten nach den Herbstferien beginnen. Neben einem neuen Boden ist auch die Renovierung der Tribüne ein wichtiger Arbeits- und Kostenblock. Das Kleinspielfeld auf dem Sportplatz am Schlangenpfad hat schon ein neues Spielfeld, berichtete Franz Grawe.

Abteilung Volleyball

Neuer Abteilungsleiter Volleyball ist Oliver Hetzel, der berichtete, dass der Trainingsbetrieb der Jugend-, Damen- und Hobbygruppen wieder voll gestartet ist. Das Osterturnier soll am 23. April stattfinden, am 25. Juni 2022 ist ein Beachvolleyball-Turnier für die Jugend und die Erwachsenen geplant. Im Rahmen der Zusammenarbeit des Westfälischen Volleyballverbandes mit der Grundschule hat auch die TSV-Volleyballabteilung die Kooperation mit initiiert.

Ehrungen

Vor den Wahlen galt ein Dank nachträglich dem langjährigen Vorsitzenden Philipp Jörger, 18 Jahre an der Spitze des TSV Rüthen sind in der Vereinsgeschichte herausragend, lobte Peter Brexel. In die Amtszeit fielen die Renovierung der Sportplätze, der Bau des Sportlerheimes und das Aufstellen von Outdoor-Sportgeräten. Die Ferienfreizeit auf Langeoog organisiert Philipp Jörger bis heute. Verabschiedet wurde auch Geschäftsführer Lothar Klette, der nach zehn Jahren aus dem Vorstand verabschiedet wurde.

Die Wahlen leitete Ehrenratsmitglied Gerhard Thiesbrummel. Im Amt bestätigt wurden Vorsitzender Peter Brexel, der zweite Vorsitzende Ralf Hähnel und Kassierer Joachim Stahlberg. Neuer Hauptgeschäftsführer ist Elmar Brings, dem die Versammlung einstimmig das Vertrauen schenkte. Die Abteilungsleiter Jürgen Heppe, Franz Grawe, Oliver Hetzel und Edeltraud Schrewe gehören satzungsgemäß dem erweiterten Vorstand an, als Jugendvertreter arbeiten Thorsten Zühlke, Marc Rieger und Lina Fahle in dem Gremium mit, weiterhin wurden die Beisitzer Michael Fuchs, Brunhilde Kringe, Gisela Ring und Thorsten Will bestätigt. Die Kasse prüfen Dirk Rabe und Felix Jörger.

Die Wahlen leitete Ehrenratsmitglied Gerhard Thiesbrummel. Im Amt bestätigt wurden Vorsitzender Peter Brexel, der zweite Vorsitzende Ralf Hähnel und Kassierer Joachim Stahlberg. Neuer Hauptgeschäftsführer ist Elmar Brings, dem die Versammlung einstimmig das Vertrauen schenkte. Die Abteilungsleiter Jürgen Heppe, Franz Grawe, Oliver Hetzel und Edeltraud Schrewe gehören satzungsgemäß dem erweiterten Vorstand an, als Jugendvertreter arbeiten Thorsten Zühlke, Marc Rieger und Lina Fahle in dem Gremium mit, weiterhin wurden die Beisitzer Michael Fuchs, Brunhilde Kringe, Gisela Ring und Thorsten Will bestätigt. Die Kasse prüfen Dirk Rabe und Felix Jörger.

Drei hohe Jubilare ehrte der TSV für 70 Jahre Mitgliedschaft, die besondere Auszeichnung nahmen Karl-Heinz Dreikauß, Friedhelm Oelke und Hans Hötte entgegen. Vor 60 Jahren traten Josef Bause, Paul Röring, Bertold Arens, Hubert Sauerborn, Theo Markmann, Ferdinand Schäfer, Gerhard Thiesbrumnmel, Günther Ebbert, Hermann Schrewe und Horst Ring in den Verein ein, seit 50 Jahren sind Gisela Ring, Christa Schrewe-Richter, Christel Albring, Walter Falkner, Dieter Sasse, Wolfgang Streinhoff, Helmut Grüttner, Wilhelm Pardun, Franz Pieper, Rudolf Hötte, Josef Conredel, Udo Arens, Konrad Knickenberg, Hubert Kannengießer, Johannes Weinstock, Franz-Josef Ebert und Andreas Wutzler Mitglied. Für 40 Jahre wurden Franz Bernhard Meyer, Joachim Brusis, Birgit Lüning, Sarah Samland, Erika Röring, Irmgard Ohrmann und Brunhilde Kringe Mitglied im TSV Rüthen, 25jährige Jubilare sind Maria Stratmann, Getrud Püster, Jennifer Bräutigam, Ingrid Rieger, Jessica Markmann, Ralf Markmann, Patric Markmann, Theresa Wutzler, Lars Rieck, Marc Ebbert, Cagdas Yalinci, Christian Klemm, Jan Eickhoff, Franz-Josef Vogt, Eberhard Wormstall, Daniel Voßbein, Marius Müller, Michael Neumann, Michael Hüske, Robert Funke, Michael Steinhoff, Magdalena Ibing, Kurt Feege und Christiane Fuchs.

In einer Ansprache blickte Rainer Geesmann in die Geschichte von Ostervelde und erklärte, wie man nach Radarortungen zu neuen Erkenntnissen über die alte Siedlung und zu der Aufstellung des Kreuzes kam. Nach dem Ortsjubiläum im Jahr 1997 wollte der Förderverein weiter in der Geschichte des Ortes forschen, erinnerte der ehemalige Vorsitzende. Bis es an dem vermuteten Lageplatz des alten Ostervelde dazu kam, verging einige Zeit. Im Jahr 2018 wurde dann die Wiese an dem nördlichen Hand von Kallenhardt mit entsprechendem technischen Gerät abgelaufen, was zur Freude der Beteiligten die erhofften Ergebnisse lieferte und die Fundamente im Boden lokalisierte. „Ausgraben heisst zerstören“, hatte Geesmann schon bei einem früheren Ortstermin Denkmalschützer zitiert, die Ruinen sollten im Boden bleiben. Doch um dem Platz trotzdem eine gewisse Würde zu geben und ihn auch sichtbar an die Geschichte erinnern zu lassen, wurde an dem Standort der ehemaligen Kirche das Kreuz errichtet, das nun von Pastor Theobald Wiechers gesegnet wurde. Schließlich seien Denkmäler und geschichtliche Zeugen auch Identitätsstiftend.

 Kallenhardt. Ein Kreuz macht an dem Standort der ehemaligen Kirche von Ostervelde auf die Ursprünge von Kallenhardt aufmerksam, im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde das Kreuz kürzlich nun von Pastor Theobald Wiechers eingeweiht. Während die Fundamente des alten Ostervelde im Erdreich liegen, ist das Kreuz ein sichtbares Zeichen, das die Bevölkerung und Besucher an den geschichtsträchtigen Ort und die Historie von Kallenhardt erinnert.

In einer Ansprache blickte Rainer Geesmann in die Geschichte von Ostervelde und erklärte, wie man nach Radarortungen zu neuen Erkenntnissen über die alte Siedlung und zu der Aufstellung des Kreuzes kam. Nach dem Ortsjubiläum im Jahr 1997 wollte der Förderverein weiter in der Geschichte des Ortes forschen, erinnerte der ehemalige Vorsitzende. Bis es an dem vermuteten Lageplatz des alten Ostervelde dazu kam, verging einige Zeit. Im Jahr 2018 wurde dann die Wiese an dem nördlichen Hand von Kallenhardt mit entsprechendem technischen Gerät abgelaufen, was zur Freude der Beteiligten die erhofften Ergebnisse lieferte und die Fundamente im Boden lokalisierte. „Ausgraben heisst zerstören“, hatte Geesmann schon bei einem früheren Ortstermin Denkmalschützer zitiert, die Ruinen sollten im Boden bleiben. Doch um dem Platz trotzdem eine gewisse Würde zu geben und ihn auch sichtbar an die Geschichte erinnern zu lassen, wurde an dem Standort der ehemaligen Kirche das Kreuz errichtet, das nun von Pastor Theobald Wiechers gesegnet wurde. Schließlich seien Denkmäler und geschichtliche Zeugen auch Identitätsstiftend.

 Kallenhardt. Ein Kreuz macht an dem Standort der ehemaligen Kirche von Ostervelde auf die Ursprünge von Kallenhardt aufmerksam, im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde das Kreuz kürzlich nun von Pastor Theobald Wiechers eingeweiht. Während die Fundamente des alten Ostervelde im Erdreich liegen, ist das Kreuz ein sichtbares Zeichen, das die Bevölkerung und Besucher an den geschichtsträchtigen Ort und die Historie von Kallenhardt erinnert.

Ein Kreuz erinnert an das alte Ostervelde



Viele der Anwesenden nahmen anschließend an einem gemeinsamen Gang über den Auszeit-Weg des Pilgerprojektes 3KLANG teil, zu dem dieses eingeladen hatte. Das besondere an dem Angebot war, dass der Weg gemeinschaftlich in der anderen als der ausgewiesenen Richtung gegangen wurde, wodurch sich unterwegs neue Sichtweisen ergaben.

In einer Ansprache blickte Rainer Geesmann in die Geschichte von Ostervelde und erklärte, wie man nach Radarortungen zu neuen Erkenntnissen über die alte Siedlung und zu der Aufstellung des Kreuzes kam. Nach dem Ortsjubiläum im Jahr 1997 wollte der Förderverein weiter in der Geschichte des Ortes forschen, erinnerte der ehemalige Vorsitzende. Bis es an dem vermuteten Lageplatz des alten Ostervelde dazu kam, verging einige Zeit. Im Jahr 2018 wurde dann die Wiese an dem nördlichen Hand von Kallenhardt mit entsprechendem technischen Gerät abgelaufen, was zur Freude der Beteiligten die erhofften Ergebnisse lieferte und die Fundamente im Boden lokalisierte. „Ausgraben heisst zerstören“, hatte Geesmann schon bei einem früheren Ortstermin Denkmalschützer zitiert, die Ruinen sollten im Boden bleiben. Doch um dem Platz trotzdem eine gewisse Würde zu geben und ihn auch sichtbar an die Geschichte erinnern zu lassen, wurde an dem Standort der ehemaligen Kirche das Kreuz errichtet, das nun von Pastor Theobald Wiechers gesegnet wurde. Schließlich seien Denkmäler und geschichtliche Zeugen auch Identitätsstiftend.

Rainer Geesmann gab den Anwesenden auch einen kleinen Blick in die Zeit der Gründung von Ostervelde. Er ging zurück zu Karl dem Großen, nach der Christianisierung wurde die Kirche nach seinen Informationen in die Siedlung Ostervelde gebaut. Der Förderverein Traditionelles Brauchtum und Heimatpflege hat an der Wiese auch ein Schild aufgestellt, auf dem er den Besuchern öffentlich zugänglich Informationen über die alte Siedlung und die Kirche gibt. Geesmanns Dank galt allen an den Forschungen Beteiligten, ebenso den Helfern bei der Errichtung von Kreuz und Schild sowie Pastor Theobald Wiechers, der im Anschluss das Kreuz mit einer kleinen Liturgie einsegnete.

Im Anschluss hatte der Pfarrgemeinderat Kallenhardt zu Getränken und Gesprächen eingeladen.

Viele der Anwesenden nahmen anschließend an einem gemeinsamen Gang über den Auszeit-Weg des Pilgerprojektes 3KLANG teil, zu dem dieses eingeladen hatte. Das besondere an dem Angebot war, dass der Weg gemeinschaftlich in der anderen als der ausgewiesenen Richtung gegangen wurde, wodurch sich unterwegs neue Sichtweisen ergaben.



 Kallenhardt. An dem 6. Kallenhardter Wandertag war das Dorf wieder auf den Beinen. Der SGV und Heimatverein hatte zu der Veranstaltung eingeladen, bei der in vier unterschiedlich langen Routen rund um Kallenhardt gewandert wurde. Als Datum hat sich der Tag der Deutschen Einheit etabliert, erklärte Herbert Cramer und freute sich, 53 Teilnehmer zu begrüßen. Auch 17 Kinder hatten die Wanderstiefel geschnürt, war der Tag eine Veranstaltung für die ganze Familie. Von dem rund sechs Kilometer langen Familienweg über eine Tour durch „Feld und Flur“ mit etwa zehn Kilometern Länge bis zu der 16 Kilometer-Strecke „Wald und Wiese“ konnten die Teilnehmer sich ab 8.30 Uhr anmelden und starten oder auch später beginnen. Wer es zünftig mochte und die Natur „Rund um Kallenhardt“ ausgiebig genießen wollte, sollte bei den frühen Startern sein, um sich am Morgen auf den 28 Kilometer langen Wanderweg zu machen. Unterwegs waren Verpflegungsstationen aufgebaut, an denen sich die Wanderer erfrischen konnten. Die energiegebenden Nahrungsmittel wie Bananen und Müsliriegel hatte der Edeka-Markt Dumke gespendet.

So war für jeden das passende Angebot dabei, nach einer schönen Wanderung konnten sich alle auf den gemeinsamen Zielpunkt an der Schützenhalle freuen.

Der SGV und Heimatverein Kallenhardt hatte dort zu einer geselligen Einkehr bei Gegrilltem, selbstgebackenen Kuchen und Torten, Kaffee und selbstgepresstem Apfelsaft eingeladen. Die Teilnehmer bekamen außerdem eine hölzerne Wandermedaille als Erinnerung.

 Kallenhardt. An dem 6. Kallenhardter Wandertag war das Dorf wieder auf den Beinen. Der SGV und Heimatverein hatte zu der Veranstaltung eingeladen, bei der in vier unterschiedlich langen Routen rund um Kallenhardt gewandert wurde. Als Datum hat sich der Tag der Deutschen Einheit etabliert, erklärte Herbert Cramer und freute sich, 53 Teilnehmer zu begrüßen. Auch 17 Kinder hatten die Wanderstiefel geschnürt, war der Tag eine Veranstaltung für die ganze Familie. Von dem rund sechs Kilometer langen Familienweg über eine Tour durch „Feld und Flur“ mit etwa zehn Kilometern Länge bis zu der 16 Kilometer-Strecke „Wald und Wiese“ konnten die Teilnehmer sich ab 8.30 Uhr anmelden und starten oder auch später beginnen. Wer es zünftig mochte und die Natur „Rund um Kallenhardt“ ausgiebig genießen wollte, sollte bei den frühen Startern sein, um sich am Morgen auf den 28 Kilometer langen Wanderweg zu machen. Unterwegs waren Verpflegungsstationen aufgebaut, an denen sich die Wanderer erfrischen konnten. Die energiegebenden Nahrungsmittel wie Bananen und Müsliriegel hatte der Edeka-Markt Dumke gespendet.

In Kallenhardt schnürten die Wanderfreunde wieder die Stiefel. Geselliger Abschluss in der Schützenhalle

Bei dem 6. Kallenhardter Wandertag ging es rund um Kallenhardt





 Effeln. Der Kindergarten Effeln besuchte den Baumlehrpfad, den der Heimatverein Effeln im Ort angelegt hat. Die angehenden Schulkinder erfuhren viel Interessantes über die Natur und den angrenzenden Wald als Wohnung der dort lebenden Tiere. Heruntergefallene Blätter wurden unter Anleitung der Heimatfreunde begutachtet und nach Form und Aufbau analysiert. Früchte wurden kennengelernt und den zugehörigen Bäumen zugeordnet.

Der Heimatverein Effeln freute sich über das Interesse der Kinder und wünscht nach dem Kindergartenjahr einen guten Start in der Schule.

Kindergarten- kinder entdeckten Baumarten und den Wald als Wohnung von Tieren







 Kallenhardt. In Kallenhardt standen wieder Polkas, Märsche und Walzer auf dem Programm. Das Blas- und Tanzorchester Kallenhardt hatte zu seinem beliebten Egerländer Frühschoppen eingeladen und unterhielt das Publikum in der Schützenhalle mit einem volkstümlichen Repertoire.

Unter der musikalischen Leitung von Holger Aust bot das Blas- und Tanzorchester genussvolle Musik, zu der das Publikum einen geselligen Frühschoppen erlebte. Für das leibliche Wohl der Gäste war mit einem deftigen Mittagstisch und gepflegten Getränken gesorgt. Am Nachmittag trugen auch Gesangseinlagen aus dem Publikum zur Unterhaltung bei und Schützenoberst Josef Risse dirigierte einige Stücke. Im Rahmenprogramm des musikalischen Frühschoppens ehrte das Blas- und Tanzorchester langjährige Fördermitglieder, seit 25 Jahren unterstützen Manfred Frohne, Martin Kellermann, Gerd Rüther und Holger Rüther die Blasmusik in Kallenhardt, Vorsitzender Ludger Teipel überreichte die Urkunden.

Das Blas- und Tanzorchester Kallenhardt hatte in die Schützenhalle eingeladen

Fröhliche Gäste und volkstümliche Musik beim Egerländer Frühschoppen



 Kallenhardt. Das Blas- und Tanzorchester hat ein eigenständiges Ausbildungsorchester, das im Rahmen der Jugend- und Nachwuchsarbeit junge Musiker und auch Quereinsteiger beim Erlernen eines Instrumentes unterstützt. Ausgebildet werden alle Register eines Blasorchesters von Blechblasinstrumenten über Flöten und Klarinetten bis zu dem Schlagwerk. Die musikalische Theorie wird in Gruppenunterricht mit Musikschullehrer Stefan Schlenke angeboten, für die Praxis stehen Ausbilder aus Reihen des Blas- und Tanz- orchesters Kallenhardt zur Verfügung. Schülerinstrumente werden dem Musiknachwuchs gestellt. Für Informationen und Anmeldungen ist Ausbildungsorchester-Vorsitzender Matthias Aust Ansprechpartner unter Telefon 0160/ 7226594 oder Email matth.aust123@gmail.com

Das Blas und Tanzorchester Kallenhardt beginnt musikalische Jugendausbildung

In dem letzten Rennen der Saison in der MSR-Meisterschaft war der junge Fahrer aus Hemmern angespannt, aber auch höchstkonzentriert. In Geisleden ging Fiete Buckenthien taktisch vor. Beim freien Training wurde die Strecke genau studiert, das Wissen beim Zeittraining umgesetzt und mit der zweischnellsten Zeit belohnt. Leider verlief beim ersten Lauf der Start nicht optimal und Fiete musste sich von Platz neun nach vorne kämpfen. Er kam als Dritter ins Ziel, hatte aber noch 7 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten in der Meisterschaft. Dann stand der zweite Lauf an. Alle Meisterträume konnten noch wie eine Seifenblase zerplatzen. Der Start verlief diesmal besser, doch die Situation vorne war eine völlig andere. Der Fünftplatzierte war auf einmal Zweiter. Zur Verwunderung der Eltern blieb Fiete hinter dem Drittplazierten, ohne diesen zu attackieren. Auf die Frage, warum er so gefahren ist, antwortete Fiete ganz gelassen: „Als ich gesehen hatte, dass der Fünfplatzierte Zweiter war, rechnete ich mir kurz die Punkte aus und entschloss mich, hinter meinen stärksten Kontrahenten zu bleiben, um mir damit die Meisterschaft zu sichern“, welches dann auch das Endresultat war.

 Hemmern. Im vergangenen Jahr ist Fiete Buckenthien von der 65er auf die 85er ccm Klasse umgestiegen, nachdem er zuvor in Dortmund beim ADAC SuperCross vor 9.500 Zuschauer den fünften Platz in der alten Klasse belegt hatte. In der neuen Saison war das Fahrleistungsniveau trotz eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten von Anfang an hoch. Fiete Buckenthien entschied sich nach Beratungen mit seiner Familie, an dem ADAC Nordrhein MX-Cup mit 34 eingeschriebenen Fahrern und der MSR-Meisterschaft mit 17 Teilnehmern zu starten und bei einigen anderen Rennen als Gastfahrer Erfahrungen zu sammeln. Trotz eines Motorschadens rund 300 Meter vor dem Ziel auf Platz drei liegend, oder einer Verletzung durch einen Sturz bei einem anderen Rennen, welches Fiete auf Platz sieben zurückkatapultierte, ließ sich der 12jährige nicht entmutigen. Das zahlte sich aus, war auch ein gutes Fahrtraining und brachte Strategiefinesse.

Der 12jährige Fahrer des AMC Geseke startet für das Juniorteam und hat sich nun den Titel in seiner Klasse geholt

gewann die MSR-Meisterschaft im Motocross

Fiete Buckenthien





In dem letzten Rennen der Saison in der MSR-Meisterschaft war der junge Fahrer aus Hemmern angespannt, aber auch höchstkonzentriert. In Geisleden ging Fiete Buckenthien taktisch vor. Beim freien Training wurde die Strecke genau studiert, das Wissen beim Zeittraining umgesetzt und mit der zweischnellsten Zeit belohnt. Leider verlief beim ersten Lauf der Start nicht optimal und Fiete musste sich von Platz neun nach vorne kämpfen. Er kam als Dritter ins Ziel, hatte aber noch 7 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten in der Meisterschaft. Dann stand der zweite Lauf an. Alle Meisterträume konnten noch wie eine Seifenblase zerplatzen. Der Start verlief diesmal besser, doch die Situation vorne war eine völlig andere. Der Fünftplatzierte war auf einmal Zweiter. Zur Verwunderung der Eltern blieb Fiete hinter dem Drittplazierten, ohne diesen zu attackieren. Auf die Frage, warum er so gefahren ist, antwortete Fiete ganz gelassen: „Als ich gesehen hatte, dass der Fünfplatzierte Zweiter war, rechnete ich mir kurz die Punkte aus und entschloss mich, hinter meinen stärksten Kontrahenten zu bleiben, um mir damit die Meisterschaft zu sichern“, welches dann auch das Endresultat war.





Musikalisch drückten dem Konzert ausgewählte Ouvertüren und besonders die Musik Ludwig van Beethovens den Stempel auf. Gewaltig ging es schon in seiner Ouvertüre zu der Oper „Fidelio“ los. Am Anfang wirkten einzelne Töne als musikalisches Element fast experimentell, ehe das Duo die Stimmung zu einem melodischen Spiel, farbiger Lautmalerei und einem zunehmend kraftvollen Ausdruck steigerte.

Das Thema aus Franz Schuberts folgender Ouvertüre zu dem Schauspiel „Rosamunde“ hatte Ioana Ionescu schon seit den Proben im Ohr, bekannte sie in ihrer Moderation. Das Stück nahm nach bedächtigem Beginn bald Anlauf und bändigte das musikalische Thema in einem konzertanten Arrangement, das mit seinem flotten Spiel Freude machte.

In der Ouvertüre zu dem Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ ließ Ludwig van Beethoven es an Dramatik nicht vermissen. Wie alle Stücke des Konzertabends vierhändig arrangiert, zeigten Ioana Corina Ionescu und Michael Baronowsky auch dort, dass sie nicht nur musikalisch, sondern auch in Körpersprache und musikalischem Ausdruck eingespielt miteinander harmonieren.

Auf der Jahresversammlung des Kulturringes hatte Gockel den Vorsitz an Klaus Herting abgegeben, im Rahmen des Konzertes wurde er von dem Dachverband Kulturschaffender in Rüthen offiziell verabschiedet.

Musikalisch drückten dem Konzert ausgewählte Ouvertüren und besonders die Musik Ludwig van Beethovens den Stempel auf. Gewaltig ging es schon in seiner Ouvertüre zu der Oper „Fidelio“ los. Am Anfang wirkten einzelne Töne als musikalisches Element fast experimentell, ehe das Duo die Stimmung zu einem melodischen Spiel, farbiger Lautmalerei und einem zunehmend kraftvollen Ausdruck steigerte.

Auf der Jahresversammlung des Kulturringes hatte Gockel den Vorsitz an Klaus Herting abgegeben, im Rahmen des Konzertes wurde er von dem Dachverband Kulturschaffender in Rüthen offiziell verabschiedet.

 Rüthen. Ein Musikgenuss für Liebhaber klassischer Musik und anspruchsvoller Arrangements war das Klavierkonzert mit dem arrivierten Duo loana Corina lonescu und Michael Baronowsky, zu dem der Kulturring Rüthen in das Alte Rathaus eingeladen hatte. Von Rosamunde bis zu Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie D-Dur konzertierten die beiden bereits zum sechsten Mal in Rüthens guter Stube und zogen ein großes Publikum an. Darüber freute sich Kulturring-Ehrenvorsitzender Rolf Gockel in seinen Grußworten.

Auf der Jahresversammlung des Kulturringes hatte Gockel den Vorsitz an Klaus Herting abgegeben, im Rahmen des Konzertes wurde er von dem Dachverband Kulturschaffender in Rüthen offiziell verabschiedet.

ioana Corina ionescu und Michael Baronowsky gaben auf Einladung des Kulturringes ein Klavierkonzert im Alten Rathaus



Rolf Gockel

Der Kulturring Rüthen verabschiedete

In der Ouvertüre zu dem Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ ließ Ludwig van Beethoven es an Dramatik nicht vermissen. Wie alle Stücke des Konzertabends vierhändig arrangiert, zeigten Ioana Corina Ionescu und Michael Baronowsky auch dort, dass sie nicht nur musikalisch, sondern auch in Körpersprache und musikalischem Ausdruck eingespielt miteinander harmonieren.

Eine Überraschung hielten die beiden im ersten Konzertteil mit dem Auftritt der erst 14-jährigen Musikschülerin Annika Köhne bereit, die in ihrem ersten Konzert mit anspruchsvollem Spiel und musikalischen Gefühl in Clara Schumanns „Pieces fugitives“ und „Sonata facile* von Wolfgang Amadeus Mozart beeindruckte und mit besonderem Applaus belohnt wurde.

Nach der Pause offenbarte Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie D-Dur, op. 36 mit ihrem Adagio molto – Allegro con brio, Larghetto, Scherzo: Allegro, Allegro molto musikalische Stimmungen. Mal gefühlvoll, mal selbstbewusstes, freudiges Spiel und gegenläufige Stimmen, mal Zeit, die Gedanken schweifen zu lassen, mal musikalische Dramatik. Von dem Publikum wurde das Klavierduo erst nach einer Zugabe mit dem verdienten Applaus entlassen.

 Rüthen. Rolf Gockel war 26 Jahre Vorsitzender des Kulturringes Rüthen, ehe er auf der vergangenen Jahreshauptversammlung nicht mehr für das Amt an der Spitze des Dachverbandes der heimischen Kulturschaffenden kandidierte. Das von dem Kulturring organisierte Klavierkonzert bot den Rahmen, den langjährigen Vorsitzenden offiziell zu verabschieden. Gockels Nachfolger Klaus Herting würdigte die Verdienste des langjährigen Vorsitzenden, der viel für Rüthen geleistet habe. Kultur sei keine Dekoration, sondern ein Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens, betonte Herting.

Vor 26 Jahren haben die Menschen kein Handy besessen, das Land hat drei Bundeskanzler erlebt, machte er Gockels lange Amtszeit deutlich und nannte als Eckpfeiler in dessen Schaffen neben der Orgnaisation zahlreicher Konzerte, eigenen Benefizkonzerten und Museumsfahrten auch die Walnussaktion mit Rüthens Partnerstadt Egeln und die Unterstützung für heimische Theatergruppen, musikalische Veranstaltungen, den Kunstkreis Rüthen und den Heimatgeschichtlichen Arbeitskreis. Peter Weiken dankte ebenfalls Rolf Gockel, dessen Schüler er früher am Städtischen Gymnasium Rüthen war, über sein Amt als Kulturringgeschäftsführer hinaus sprach er die Worte auch als Bürgermeister der Stadt Rüthen. Persönlich wurde Gockels Ruhe und Tatkraft bis in sein erreichtes Alter gewürdigt, auch beim Beschaffen von Spenden sei er findig und erfolgreich gewesen, erinnerte Weiken an rund 70.000 DM für die Investition in einen Konzertflügel im Alten Rathaus, die Ausstellung in dem Hexenturm oder die Finanzierung der Orgelrenovierung in der St. Nikolauskirche. In den Dank wurde aber auch Rolf Gockels Ehefrau Mechthild einbezogen, die ihrem Mann unterstützend zur Seite gestanden habe.

Neben dem überreichten Abschiedsgeschenk wurden die Verdienste auch schon symbolträchtig auf der Jahreshauptversammlung mit der Ernennung von Rolf Gockel zum Ehrenvorsitzenden des Kulturringes Rüthen gewürdigt.



Mo-Torres

 Rüthen. Ein besonderes Gartenkonzert erlebte Kyra Diekfelder mit ihren Verwandten und Freunden in dem Garten des Wohnhauses der Familie in der Harringhuser Straße. Mit Mo-Torres hatte sie sich nicht nur einen ihrer Lieblingssänger eingeladen, Mo-Torres ist auch ein anerkannter und nicht nur in Szenekreisen bekannter deutscher Pop- und Rap-Artist, der mit seinen selbstgeschriebenen Songs wohl ins Ohr geht und dem Publikum etwas zu sagen hat. Während er sonst auch auf großen Bühnen unterwegs ist, zeigte er sich im Garten der Familie Diekfelder nicht minder gut aufgelegt.

Wie der besondere live-act zustande kam, erzählte Kyra Diekfelder ganz gelassen. Sie hatte ihn einfach gewonnen, als sie ein Fan-Merchandising-Paket von Mo-Torres kaufte und darin neben dem neuen Album und allerlei Fanausstattung auch einer von drei ausgelobten Gutscheinen für einen Auftritt des Künstlers war.

Kyra Diekfelder hatte ein privates Konzert mit dem bekannten Pop- und Rap-Artist gewonnen und dazu Freunde und Verwandte eingeladen

kam zum Gartenkonzert



Dann war Mo-Torres auch schon plötzlich im Garten, seine Crew hatte die Technik vorab auf der zur Bühne umfunktionierten Terrasse aufgebaut und nach ein paar herzlichen und ehrlich klingenden Grußworten ging es einfach los. Der Songwriter sang von Heimat und dem letzten Hemd, seiner Stadt Köln und dem EffZeh (1. FC Köln, Anmerkung der Redaktion). In den Liedern erzählte er beispielsweise von Gedanken und Empfindungen, doch statt Gefühlsduselei durfte es auf der Bühne auch richtig abgehen und Mo-Torres rappte mit seinem musikalischen Partner Cengiz, was das Zeug hält. Das Publikum ging locker mit und erlebte einen schönen Spätsommertag mit handgemachter Musik, bei der am Ende auch ein besonderer Hit nicht fehlen durfte, den Mo-Torres zusammen mit Cat Balou und Lukas Podolski hatte. „Liebe deine Stadt“ war ein echter Höhepunkt, ehe sich der musikalische Gast verabschiedete und im Garten von Familie Diekfelder noch freudig weitergefeiert wurde.



Dort geht sie ihrem Hobby nach und das macht sie nicht immer alleine, sondern gerne auch in Gesellschaft ihrer Kunstfreunde. Vor einigen Wochen traf sich der Kunstkreis dort zu einem mehrtägigen Workshop, bei dem Malerei, Holzbildhauerei und Pappmache auf dem Programm standen. Das kleine Haus mit seinen verwinkelten Räumen bot sich für das kreative Schaffen prima an und förderte die Inspiration. Einen Namen für das Haus hat Gisela Michel auch schon gefunden, sie mag die Farbe blau, die sich von der Haustür bis zu manchen Accessoires in dem Atelier findet und zu dem Namen „Blaues Haus“ inspirrierte. Dort hatten die Teilnehmer nicht nur sichtlich gute Laune, sondern gestalteten auch phantasievolle Bilder und Kunstwerke, mit denen sie ihre Phantasie in Objekte umsetzten und sich gegenseitig unterstützten. Auch für Geselligkeit war beim Arbeiten und in den Pausen Raum. Von der Kaffeepause bis zu einem Mittagsimbiss war außerdem auch gut für die Verpflegung gesorgt. Nach dem gelungenen Workshop hofft der Kunstkreis Rüthen nun, im nächstem Jahr wieder seine öffentlichen Kreativtage anbieten zu können.

 Rüthen. Der Kunstkreis Rüthen lädt von Malen über Bildhauerei bis zu Beton und Pappmache zum kreativen Schaffen ein. Kunstinteressierte Personen aus Rüthen und der Umgebung haben sich in dem Kreis zusammengeschlossen, um in einer fröhlichen und inspirierenden Gemeinschaft ihrem Hobby nachzugehen. Jährlich wurden die Kreativtage in dem Historischen Handwerkerdorf organisiert, die auch viele auswärtige Teilnehmer anzogen und in der weiten Region bekannt sind. Die Veranstaltung fiel in den vergangenen beiden Sommerferien wegen der allgemeinen Gesundheitslage aus, doch auf ihr kreatives Schaffen wollten die Mitglieder des Kunstkreises Rüthen nicht vollständig verzichten und trafen sich im privaten Kreis bei Gisela Michel. Die ist seit Jahren in dem Kunstkreis engagiert und hat vor einiger Zeit ein Grundstück erworben, auf dem ein altes uriges Haus steht, das sie zu einem Atelier umgestaltet hat.

Dort geht sie ihrem Hobby nach und das macht sie nicht immer alleine, sondern gerne auch in Gesellschaft ihrer Kunstfreunde. Vor einigen Wochen traf sich der Kunstkreis dort zu einem mehrtägigen Workshop, bei dem Malerei, Holzbildhauerei und Pappmache auf dem Programm standen. Das kleine Haus mit seinen verwinkelten Räumen bot sich für das kreative Schaffen prima an und förderte die Inspiration. Einen Namen für das Haus hat Gisela Michel auch schon gefunden, sie mag die Farbe blau, die sich von der Haustür bis zu manchen Accessoires in dem Atelier findet und zu dem Namen „Blaues Haus“ inspirrierte. Dort hatten die Teilnehmer nicht nur sichtlich gute Laune, sondern gestalteten auch phantasievolle Bilder und Kunstwerke, mit denen sie ihre Phantasie in Objekte umsetzten und sich gegenseitig unterstützten. Auch für Geselligkeit war beim Arbeiten und in den Pausen Raum. Von der Kaffeepause bis zu einem Mittagsimbiss war außerdem auch gut für die Verpflegung gesorgt. Nach dem gelungenen Workshop hofft der Kunstkreis Rüthen nun, im nächstem Jahr wieder seine öffentlichen Kreativtage anbieten zu können.

 Rüthen. Der Kunstkreis Rüthen lädt von Malen über Bildhauerei bis zu Beton und Pappmache zum kreativen Schaffen ein. Kunstinteressierte Personen aus Rüthen und der Umgebung haben sich in dem Kreis zusammengeschlossen, um in einer fröhlichen und inspirierenden Gemeinschaft ihrem Hobby nachzugehen. Jährlich wurden die Kreativtage in dem Historischen Handwerkerdorf organisiert, die auch viele auswärtige Teilnehmer anzogen und in der weiten Region bekannt sind. Die Veranstaltung fiel in den vergangenen beiden Sommerferien wegen der allgemeinen Gesundheitslage aus, doch auf ihr kreatives Schaffen wollten die Mitglieder des Kunstkreises Rüthen nicht vollständig verzichten und trafen sich im privaten Kreis bei Gisela Michel. Die ist seit Jahren in dem Kunstkreis engagiert und hat vor einiger Zeit ein Grundstück erworben, auf dem ein altes uriges Haus steht, das sie zu einem Atelier umgestaltet hat.

Der Kunstkreis Rüthen hatte sich zum kreativen Schaffen bei Gisela Michel getroffen

im Blauen Haus

Kreative Workshops





Gisela Michel mag die Farbe blau und hat ihr Atelier danach „Blaues Haus“ genannt.



Die Kartoffel

Die Kinder des St. Marienkindergartens dankten für die gute Ernte und feierten nach einem Gottesdienst ein Fest rund um die Kartoffel

stand bei dem Erntedankfest im Mittelpunkt

Endlich war es dann soweit, die Kartoffeln konnten geerntet werden. Stolz präsentierten die Kinder die ausgebuddelten Knollen und staunten über die unterschiedlichen Formen und Größen. Die dickste Kartoffel wurde als Kartoffelkönig prämiert.

 Rüthen. Die Vorbereitung für das Erntedankfest startete eigentlich schon im Frühjahr. Der erste Impuls, “Ernten für die Kinder erlebbar zu machen“, wurde durch die Anschaffung mehrerer Kistenhochbeete in die Tat umgesetzt. Mit viel Freude und Eifer legten die Kinder Saatkartoffeln in die Erde der Hochbeete und beobachteten gespannt den Sommer über das Wachsen und Gedeihen der Früchte bis zum Herbst.



Zum Abschluss des Morgens erwartete die Kinder eine Überraschung auf dem Außengelände, wo Spielstationen „Rund um die Kartoffel“ aufgebaut waren.

Mit einer Geschichte, Liedern, dem Bringen der Gaben und Gebeten gestaltete der Kindergarten die Messe mit. Bei dem anschließenden, gemeinsamen Frühstück ließen sich alle das gesunde Kartoffelbrot, Obst und Gemüse gut schmecken.

Mit Begeisterung wurden Kartoffeln verschiedentlich transportiert oder aus dem Sandkasten gebuddelt. Mit Bällen versuchten sie den Mund des Kartoffelkönigs zu treffen und die Figur mit verschiedenen Materialien zu legen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind einen „Kartoffelkönigorden“ zur Erinnerung an das Erntedankfest.

Gespannt lauschten die Kinder der Geschichte vom Kartoffelkönig. Viele Kleingruppenangebote zu der Geschichte folgten mit Malen, Turnen, Sinnesübungen, Spielen und Liedern.

Für das Erntedankfest backten die Kinder mit ihren Erzieherinnen auch Kartoffelbrote. Das Fest begannen sie mit einem Wortgottesdienst, den die Kinder und Erzieherinnen gemeinsam mit Pastor Stefan Gosmann feierten, um für die gute Ernte zu danken.



 Rüthen. Am Volkstrauertag fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, um an die Schrecken der Weltkriege zu erinnern und zu mahnen. In Rüthen hatte die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten in Absprache mit der Stadt eine Gedenkfeier organisiert, nach einem Gottesdienst in der St. Johanneskirche wurde am Ehrenmal auf dem Friedhof ein Kranz niedergelegt. Kameradschaftsoberst Thomas Rüther übergab das Wort an Wolfgang Henze. Der FDP-Vorsitzende betonte in seiner Rede, wie bemerkenswert es ist, dass Deutschland nach seiner sich aufgeladenen Kriegsschuld von den Staaten aufgefangen wurde, über die es so unvorstellbar großes Grauen gebracht hatte. In einer intensiven Auseinandersetzung mit Kriegsschuld, Kriegsverbrechen und Völkermord sah er einen wichtigen Auftrag auch des Volkstrauertages, der über das Gedenken in wichtiger Weise hinausgeht. „Und es sind nicht nur terroristische Anschläge“, sieht er Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit auch durch die Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft gefährdet, in der beispielsweise digitale Medien eine Plattform für undemokratisches Gedankengut bieten. Vor dem Hintergrund rief Henze zu einer intensiven Auseinandersetzung mit unserer widersprüchlichen Geschichte und den Werten unserer Gesellschaft auf.

 Rüthen. Am Volkstrauertag fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, um an die Schrecken der Weltkriege zu erinnern und zu mahnen. In Rüthen hatte die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten in Absprache mit der Stadt eine Gedenkfeier organisiert, nach einem Gottesdienst in der St. Johanneskirche wurde am Ehrenmal auf dem Friedhof ein Kranz niedergelegt. Kameradschaftsoberst Thomas Rüther übergab das Wort an Wolfgang Henze. Der FDP-Vorsitzende betonte in seiner Rede, wie bemerkenswert es ist, dass Deutschland nach seiner sich aufgeladenen Kriegsschuld von den Staaten aufgefangen wurde, über die es so unvorstellbar großes Grauen gebracht hatte. In einer intensiven Auseinandersetzung mit Kriegsschuld, Kriegsverbrechen und Völkermord sah er einen wichtigen Auftrag auch des Volkstrauertages, der über das Gedenken in wichtiger Weise hinausgeht. „Und es sind nicht nur terroristische Anschläge“, sieht er Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit auch durch die Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft gefährdet, in der beispielsweise digitale Medien eine Plattform für undemokratisches Gedankengut bieten. Vor dem Hintergrund rief Henze zu einer intensiven Auseinandersetzung mit unserer widersprüchlichen Geschichte und den Werten unserer Gesellschaft auf.

Volkstrauertag





 Rüthen. Von einer neuen Jungkolpinggruppe bis zu einem Seniorenbeauftragten möchte die Kolpingsfamilie Rüthen wieder Angebote für ihre Mitglieder machen und gab auf ihrer Jahreshauptversammlung neben Wahlen und Ehrungen auch verschiedene Termine bekannt. Den generationenverbindenden Charakter betonte Vorsitzender Andreas Plenge angesichts der geplanten Veranstaltungen. In den vergangenen Wochen fand wieder ein Männerkochkurs statt, die Kolpingmitglieder trafen sich zu einer Wald-Pflanz-Aktion und sammelten bei der Aktion Rumpelkammer Altkleider und Schuhe für den guten Zweck. Im weiteren Ausblick soll vom 13. bis 19.08.2022 ein Segeln auf dem Ijsselmeer stattfinden, das in den vergangenen beiden Sommerzeiten nach Auskunft der Kolpingsfamilie wegen der allgemeinen Gesundheitslage ausgefallen ist. Auch eine Party plant der Verein nach mehrjähriger Pause wieder, Thema können die 80er sein. Und auch für die Senioren soll es Angebote geben, um beispielsweise Vereinsamung vorzubeugen. Das scheint auch angesichts des Jahresberichtes wichtig, der wegen der staatlichen Regulatorik zur Pandemie kurz ausfiel. Anfang 2020 hatte noch ein Familienabend stattgefunden, Vorstandsmitglieder nahmen an einer Sitzung zur Neuordnung des Kolpingbezirkes Möhne-Lippe teil.

Wahlen, Ehrungen und Pläne für die nächste Zeit waren Themen auf der Jahreshauptversammlung

Von der Jugend bis zur Seniorenarbeit verbindet die Kolpingsfamilie Rüthen verschiedene Generationen

 Rüthen. Von einer neuen Jungkolpinggruppe bis zu einem Seniorenbeauftragten möchte die Kolpingsfamilie Rüthen wieder Angebote für ihre Mitglieder machen und gab auf ihrer Jahreshauptversammlung neben Wahlen und Ehrungen auch verschiedene Termine bekannt. Den generationenverbindenden Charakter betonte Vorsitzender Andreas Plenge angesichts der geplanten Veranstaltungen. In den vergangenen Wochen fand wieder ein Männerkochkurs statt, die Kolpingmitglieder trafen sich zu einer Wald-Pflanz-Aktion und sammelten bei der Aktion Rumpelkammer Altkleider und Schuhe für den guten Zweck. Im weiteren Ausblick soll vom 13. bis 19.08.2022 ein Segeln auf dem Ijsselmeer stattfinden, das in den vergangenen beiden Sommerzeiten nach Auskunft der Kolpingsfamilie wegen der allgemeinen Gesundheitslage ausgefallen ist. Auch eine Party plant der Verein nach mehrjähriger Pause wieder, Thema können die 80er sein. Und auch für die Senioren soll es Angebote geben, um beispielsweise Vereinsamung vorzubeugen. Das scheint auch angesichts des Jahresberichtes wichtig, der wegen der staatlichen Regulatorik zur Pandemie kurz ausfiel. Anfang 2020 hatte noch ein Familienabend stattgefunden, Vorstandsmitglieder nahmen an einer Sitzung zur Neuordnung des Kolpingbezirkes Möhne-Lippe teil.



 Rüthen. Von einer neuen Jungkolpinggruppe bis zu einem Seniorenbeauftragten möchte die Kolpingsfamilie Rüthen wieder Angebote für ihre Mitglieder machen und gab auf ihrer Jahreshauptversammlung neben Wahlen und Ehrungen auch verschiedene Termine bekannt. Den generationenverbindenden Charakter betonte Vorsitzender Andreas Plenge angesichts der geplanten Veranstaltungen. In den vergangenen Wochen fand wieder ein Männerkochkurs statt, die Kolpingmitglieder trafen sich zu einer Wald-Pflanz-Aktion und sammelten bei der Aktion Rumpelkammer Altkleider und Schuhe für den guten Zweck. Im weiteren Ausblick soll vom 13. bis 19.08.2022 ein Segeln auf dem Ijsselmeer stattfinden, das in den vergangenen beiden Sommerzeiten nach Auskunft der Kolpingsfamilie wegen der allgemeinen Gesundheitslage ausgefallen ist. Auch eine Party plant der Verein nach mehrjähriger Pause wieder, Thema können die 80er sein. Und auch für die Senioren soll es Angebote geben, um beispielsweise Vereinsamung vorzubeugen. Das scheint auch angesichts des Jahresberichtes wichtig, der wegen der staatlichen Regulatorik zur Pandemie kurz ausfiel. Anfang 2020 hatte noch ein Familienabend stattgefunden, Vorstandsmitglieder nahmen an einer Sitzung zur Neuordnung des Kolpingbezirkes Möhne-Lippe teil.

Mit den Wahlen wurde der Vorstand an die neue Satzung angepasst, die das Kolpingswerk Köln den Ortsgruppen vorgab. Danach erhält der bisherige Vorsitzende Andreas Plenge nun von Heike Henze und dem bisherigen zweiten Vorsitzenden Mike Knapp Unterstützung in einem Vorstandsteam. Jürgen Biermann übernahm das Amt des Schriftführers von seiner Frau Sandra, die das Amt der Frauenbeauftragten von Hildegard Gockel übernahm. Letztere wurde nach zahlreichen Jahren aus dem Vorstand verabschiedet und wurde dafür ebenso geehrt wie die bisherigen Hausvorstände Franz Schäfer und Dietmar Henze. Der Hausvorstand war für die Verwaltung des Kolpinghauses zuständig, nachdem die Kolpingsfamilie das vor einigen Jahren verkauft hatte, wurde die Aufgabe hinfällig.

Die Hauskasse wurde in die Vereinskasse übertragen, Franz Schäfer übernahm das Amt des Beauftragten für Seniorenarbeit, Dietmar Henze arbeitet künftig als Beauftragter für Kultur- und Bildungsarbeit im Vorstand mit. Bestätigt wurden Kassierer Helmut Mertens und Norbert Gockel als Beauftragter für Bezirksarbeit. Besonders freute sich die Kolpingsfamilie, mit Viktoria Adams und Niklas Henze zwei junge Mitglieder neu im Vorstand zu begrüßen. Die beiden möchten in leitender Funktion die Arbeit einer Jungkolpinggruppe aufbauen.



 Rüthen. Eine Pilgergruppe des Pastoralverbundes Rüthen machte sich im vergangenen Monat auf, um unter der spirituellen Leitung von Gemeindereferentin Christa Mertens das „Land, wo die Zitronen blühen“ zu erkunden. Nach einer Morgenandacht und mit einem Reisesegen versehen, ging es mit dem Bus Richtung Süden. „Beim Pilgern kommt es nicht auf die Form an, sondern auf die innere Einstellung“, sagte Christa Mertens. Über Kassel, Würzburg, Ulm und Bregenz, vorbei an der malerischen Viamala-Schlucht und über den San Bernadino Pass wurde Baveno am Lago Maggiore angesteuert.

Die tägliche kurze Morgenandacht ist den Pilgern längst zur vertrauten Gewohnheit geworden und gehört einfach dazu. In Italien wird die Gottesmutter Maria besonders verehrt, ähnlich ist es mit dem Hl. Franziskus. Auch über Karl Borromeo, geb. 1538, erfuhren die Pilger wichtige Dinge. Er war Kardinal und Erzbischof von Mailand. Oberitalien christianisierte er mit Schwert und Feuer, für seinen Einsatz während der Pestepidemie von 1576 – 1578 werde er als Heiliger verehrt.

Der Lago Maggiore ist der zweit- größte See in Oberitalien und beherbergt die fünf „Borromäischen Inseln“, die vom Hotel aus zum Greifen nahe schienen. Von Baveno aus wurden die Reiseziele der verschiedenen Tage angefahren. Begleitet von einer ortskundigen Reiseführerin besuchte die Gruppe den Lago d`Orta mit der gleichnamigen Ortschaft. Oberhalb des Ortes befindet sich der „Sacro Monte d`Orta“. 100 Kapellen und Kirchen zu Ehren des heiligen Franziskus sind dort zu finden, und so nutzte die Pilgergruppe die Möglichkeit zu einem von Mitreisenden vorbereiteten Wortgottesdienst.

 Rüthen. Eine Pilgergruppe des Pastoralverbundes Rüthen machte sich im vergangenen Monat auf, um unter der spirituellen Leitung von Gemeindereferentin Christa Mertens das „Land, wo die Zitronen blühen“ zu erkunden. Nach einer Morgenandacht und mit einem Reisesegen versehen, ging es mit dem Bus Richtung Süden. „Beim Pilgern kommt es nicht auf die Form an, sondern auf die innere Einstellung“, sagte Christa Mertens. Über Kassel, Würzburg, Ulm und Bregenz, vorbei an der malerischen Viamala-Schlucht und über den San Bernadino Pass wurde Baveno am Lago Maggiore angesteuert.

Der Pastoralverbund war auf Pilgertour am Lago Maggiore

Geschichte und Religion in Norditalien erlebt



Der Lago Maggiore ist der zweit- größte See in Oberitalien und beherbergt die fünf „Borromäischen Inseln“, die vom Hotel aus zum Greifen nahe schienen. Von Baveno aus wurden die Reiseziele der verschiedenen Tage angefahren. Begleitet von einer ortskundigen Reiseführerin besuchte die Gruppe den Lago d`Orta mit der gleichnamigen Ortschaft. Oberhalb des Ortes befindet sich der „Sacro Monte d`Orta“. 100 Kapellen und Kirchen zu Ehren des heiligen Franziskus sind dort zu finden, und so nutzte die Pilgergruppe die Möglichkeit zu einem von Mitreisenden vorbereiteten Wortgottesdienst.

Am folgenden Tag reiste die Gruppe in das Vigezzo Tal, um die Wallfahrtkirche „Madonna del Sangue“ in Re zu besuchen. Der Sage nach soll nach einem Steinwurf dem Gemälde der Heiligen Maria 20 Tage lang Blut aus dem Auge geflossen sein und es soll verschiedene Wunderheilungen gegeben haben. Der Bischof von Novara ließ eine Wallfahrtskirche errichten, die heute ein beliebter Pilgerort ist.

Ein Höhepunkt war tags darauf der Besuch Mailands mit einer kurzen Stadtrundfahrt. Der herrliche gotische Dom, dessen Fassade sich aus barocken und neugotischen Stilelementen zusammensetzt und erst in der napoleonischen Zeit vollendet wurde, ist der Gottesmutter Maria geweiht. Die 1,3 Millionen Einwohner zählende Stadt ist das Finanz- und Modezentrum Italiens. Bei einer leckeren Pizza in einem Straßenrestaurant konnte man die neueste Mailänder Mode vorbeiflanieren sehen.

Der nächste Reisetag führte auf zwei Inseln im Lago Maggiore. Die Isola Pescatori ist eine urtümliche Fischerinsel mit nur wenigen Einwohnern, die aber den Tourismus als Einnahmequelle für sich erkannt haben. Weiter ging es im Boot auf die Nachbarinsel Isola Bella. Der Palazzo Borromeo ist ein beeindruckendes Beispiel für Architektur und Ausstattung. Illustre Gäste wie Kaiser Napoleon und Lady Di haben dort bereits gewohnt. Die dazugehörige großartige Gartenanlage wird von 19 festangestellten Gärtnern gepflegt und beherbergt viele seltene Pflanzen und Bäume.

Nach Stresa ging der letzte Besuch mit der Reiseführerin. Malerische, verwinkelte Gassen und ein schöner Marktplatz sowie Geschäfte luden zum Verweilen ein.

Vor der Abreise wurde ein Ruhetag von einigen Teilnehmern genutzt, um die Landschaft und Orte auf eigene Faust zu erkunden. So wurde unter anderem die Blumeninsel „Isola Madre“ per Schiff angefahren. In Baveno konnte man an der barocken Kirche den Kreuzweg unter einer Arkade im Freien bewundern. Auch die Uferpromenade zog viele an, um dort einfach nur zu relaxen. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen ging die Fahrt am nächsten Morgen zurück ins heimische Sauerland.

Fackeln, Spiele, Bastelangebote und leckere Hot-Dogs

 Menzel. An dem Erntedank-Wochenende in Menzel hatten Angelika Sommer und Karin Bunse aus dem Pfarrgemeinderat mit Unterstützung des Heimatvereins „Unser Menzel e.V.“ einen bunten Nachmittag für die Kinder aus dem Ort an „Sommers Scheune“ organisiert. Aufgestapelten Strauchschnitt zündeten die Kinder mit Fackeln für ein großes Herbstfeuer an und konnten sich mit Backwerk stärken.

Gebastelt wurden hübsche Deko-Leitern, außerdem gab es ein Glücksrad und fröhliche Spieleangebote. Abends stärkten sich die rund 30 Kinder mit Hot-Dogs, ehe der Tag dann langsam ausklang.

Ein bunter Erntedanknachmittag für die Kinder in Menzel lockte rund 30 Teilnehmer an Sommers Scheune



Das Projektteam um Stephan und Bernd Rüther und Katja Füser stellte das beeindruckende Ergebnis im Pfarrhaus vor. „Geschichte und Geschichten eines Haardorfes und seiner Bewohner“ heisst es da verheißungsvoll auf dem Titel, entsprechend finden sich in dem Buch Kapitel verschiedener Autoren von den Anfängen der Ortschaft und dem Haus Menzel, einem alten Adelssitz, über verschiedene Zeiten und ihre prägenden Besonderheiten, bis hin zu der Geschichte der Häuser und Höfe, örtlichen Flurnamen und Menzel in der heutigen Zeit mit seinen Menschen und Vereinen. Am Bildschirm konnte schon durch die Chronik geblättert werden, wobei zahlreiche Dorfbewohner auch auf Zeitreise in die eigene Familiengeschichte gingen. Manche kannten auch noch die alten Hausnummern, mit denen die Gebäude gekennzeichnet wurden, ehe die Straßennamen eingeführt wurden. Das half bei der Suche nach dem Familienwohnsitz in dem entsprechenden Kapitel. Zu zahlreichen Gebäuden sind Bilder aus alter und der heutigen Zeit gesammelt worden, die in der Chronik nebeneinandergestellt werden. Das Buch ist derzeit im Druck und konnte schon vorbestellt werden. Rechtzeitig zur Adventszeit soll es eintreffen und eignet sich damit für das eigene Bücherregal oder als Geschenk unter dem Tannenbaum. Wer sich noch vorab schon ein Exemplar sichern möchte, kann das unter info@unser-menzel.de oder bei Stephan Rüther unter Telefon 0160/ 6626802 machen.

Adventskalender, Dorfchronik und Glühwein

 Menzel. Bei dem Oktoberausklang an dem Pfarrhaus in Menzel konnten die Dorfbewohner einige frohe Stunden miteinander verleben und zwischen Würstchen, Kaffee und Kuchen auch auf ihren Dorfgeburtstag blicken und am Bildschirm in die Geschichte der Ortschaft eintauchen. Das Dorf feiert in diesem Jahr seinen 800. Geburtstag und hat dazu eine umfangreiche Chronik erstellt.

Das Projektteam um Stephan und Bernd Rüther und Katja Füser stellte das beeindruckende Ergebnis im Pfarrhaus vor. „Geschichte und Geschichten eines Haardorfes und seiner Bewohner“ heisst es da verheißungsvoll auf dem Titel, entsprechend finden sich in dem Buch Kapitel verschiedener Autoren von den Anfängen der Ortschaft und dem Haus Menzel, einem alten Adelssitz, über verschiedene Zeiten und ihre prägenden Besonderheiten, bis hin zu der Geschichte der Häuser und Höfe, örtlichen Flurnamen und Menzel in der heutigen Zeit mit seinen Menschen und Vereinen. Am Bildschirm konnte schon durch die Chronik geblättert werden, wobei zahlreiche Dorfbewohner auch auf Zeitreise in die eigene Familiengeschichte gingen. Manche kannten auch noch die alten Hausnummern, mit denen die Gebäude gekennzeichnet wurden, ehe die Straßennamen eingeführt wurden. Das half bei der Suche nach dem Familienwohnsitz in dem entsprechenden Kapitel. Zu zahlreichen Gebäuden sind Bilder aus alter und der heutigen Zeit gesammelt worden, die in der Chronik nebeneinandergestellt werden. Das Buch ist derzeit im Druck und konnte schon vorbestellt werden. Rechtzeitig zur Adventszeit soll es eintreffen und eignet sich damit für das eigene Bücherregal oder als Geschenk unter dem Tannenbaum. Wer sich noch vorab schon ein Exemplar sichern möchte, kann das unter info@unser-menzel.de oder bei Stephan Rüther unter Telefon 0160/ 6626802 machen.

Menzel feierte bei dem Oktoberausklang im Zeichen des 800. Dorfgeburtstages und blickte auch in die Geschichte des Ortes



Eine Idee war auch der Menzeler Adventskalender, bei dem es nicht nur schöne Preise zu gewinnen gibt, sondern der sicherlich auch als ein Baustein zu dem Zusammenhalt im Ort beiträgt. Dafür hatte Katja Füser nämlich im Vorfeld zu Spenden aufgerufen und war auf offene Ohren gestoßen. Von frischen Eiern oder einem Brötchenbringservice über eine Rehkeule, eine Gartenbank oder einen Weihnachtsbaum bis hin zu einem Rundflug mit einem Motorflugzeug oder einer Brauereibesichtigung für den Freundeskreis waren viele kreative und auch wertvolle Preise zusammengekommen. Rund 80 Gewinne locken bei einer limitierten Zahl von 250 Adventskalendern. Ab dem ersten Dezember kann dann bis Heiligabend täglich ein Kläppchen geöffnet werden. Wer die Preise, die sich hinter dem Türchen verbergen, gewonnen hat, wird in der WhatsApp-Gruppe des Dorfes, auf der Internetseite www.unser-menzel.de und in einem Aushang im Ort bekanntgegeben. Auch die Kalender erfreuten sich bei dem Oktoberausklang großer Beliebtheit. Daneben war natürlich auch für das leibliche Wohl gut gesorgt.

In dem warmen Pfarrhaus lud der Verein zusammen mit der KFD zu Kaffee und Kuchen ein, draußen gab es den vielleicht ersten Glühwein der Saison und frischgegrillte Bratwurst.

Das Projektteam um Stephan und Bernd Rüther und Katja Füser stellte das beeindruckende Ergebnis im Pfarrhaus vor. „Geschichte und Geschichten eines Haardorfes und seiner Bewohner“ heisst es da verheißungsvoll auf dem Titel, entsprechend finden sich in dem Buch Kapitel verschiedener Autoren von den Anfängen der Ortschaft und dem Haus Menzel, einem alten Adelssitz, über verschiedene Zeiten und ihre prägenden Besonderheiten, bis hin zu der Geschichte der Häuser und Höfe, örtlichen Flurnamen und Menzel in der heutigen Zeit mit seinen Menschen und Vereinen. Am Bildschirm konnte schon durch die Chronik geblättert werden, wobei zahlreiche Dorfbewohner auch auf Zeitreise in die eigene Familiengeschichte gingen. Manche kannten auch noch die alten Hausnummern, mit denen die Gebäude gekennzeichnet wurden, ehe die Straßennamen eingeführt wurden. Das half bei der Suche nach dem Familienwohnsitz in dem entsprechenden Kapitel. Zu zahlreichen Gebäuden sind Bilder aus alter und der heutigen Zeit gesammelt worden, die in der Chronik nebeneinandergestellt werden. Das Buch ist derzeit im Druck und konnte schon vorbestellt werden. Rechtzeitig zur Adventszeit soll es eintreffen und eignet sich damit für das eigene Bücherregal oder als Geschenk unter dem Tannenbaum. Wer sich noch vorab schon ein Exemplar sichern möchte, kann das unter info@unser-menzel.de oder bei Stephan Rüther unter Telefon 0160/ 6626802 machen.

Veranstalter des Oktoberausklangs und Herausgeber der Dorfchronik ist der Verein „Unser Menzel e.V.“, der sich vor einigen Jahren auch zur Organisation des Dorfgeburtstages gegründet hat. Auch wenn wegen der allgemeinen Gesundheitslage die geplanten Veranstaltungen bisher ausfallen mussten, hat sich der Verein einiges einfallen lassen, um mit den Dorfbewohnern den Geburtstag zu feiern.

Eine Idee war auch der Menzeler Adventskalender, bei dem es nicht nur schöne Preise zu gewinnen gibt, sondern der sicherlich auch als ein Baustein zu dem Zusammenhalt im Ort beiträgt. Dafür hatte Katja Füser nämlich im Vorfeld zu Spenden aufgerufen und war auf offene Ohren gestoßen. Von frischen Eiern oder einem Brötchenbringservice über eine Rehkeule, eine Gartenbank oder einen Weihnachtsbaum bis hin zu einem Rundflug mit einem Motorflugzeug oder einer Brauereibesichtigung für den Freundeskreis waren viele kreative und auch wertvolle Preise zusammengekommen. Rund 80 Gewinne locken bei einer limitierten Zahl von 250 Adventskalendern. Ab dem ersten Dezember kann dann bis Heiligabend täglich ein Kläppchen geöffnet werden. Wer die Preise, die sich hinter dem Türchen verbergen, gewonnen hat, wird in der WhatsApp-Gruppe des Dorfes, auf der Internetseite www.unser-menzel.de und in einem Aushang im Ort bekanntgegeben. Auch die Kalender erfreuten sich bei dem Oktoberausklang großer Beliebtheit. Daneben war natürlich auch für das leibliche Wohl gut gesorgt.



800 Jahre

Menzel

Die Kinder konnten an einem Glücksrad Preise gewinnen, gutgelaunt kamen die Besucher miteinander ins Gespräch und hatten sich viel zu erzählen. Das können sie spätestens Silvester fortsetzen, wenn das Jahr des Dorfgeburtstages mit einer gemeinsamen Silvesterfeier zuende geht, einige bisher ausgefallene Veranstaltungen wie der Menzeler Budenzauber und ein Ehemaligentreffen sollen im nächsten Jahr noch nachgeholt werden und auch eine Rocknacht mit Liveband ist zu einem späteren Zeitpunkt in Planung.



 Menzel. Zu dem 800. Dorfgeburtstag von Menzel stellt der örtliche Heimatverein „Unser Menzel e.V.“ eine umfangreiche Chronik vor, an der eine Projektgruppe lange und intensiv gearbeitet hat. Das Ergebnis beeindruckt schon rein optisch, rund 580 Seiten sind mit den verschiedenen Kapiteln in Text und Bildern zusammengekommen. Inhaltlich betrachtet die Chronik verschiedene Zeiten aus der Geschichte des Dorfes, zu denen heimische und auswärtige Autoren Material zusammengetragen, ausgewertet und in verschiedenen Quellen geforscht haben. Über die Unterstützung ist Stephan Rüther dankbar, der Verein „Unser Menzel“ alleine hätte das Werk wohl kaum in dem Umfang und so fundiert erstellen können. Stephan Rüther erzählte, wie es überhaupt zu der Chronik kam. Als nämlich der örtliche Schützenverein 1998 ein Jubiläumsbuch erstellte, stieß man auf die Jahreszahl 1221 als erste urkundliche Erwähnung von Menzel, bis dahin wurde als Gründung des Ortes das Jahr 1262 angenommen. Mit den neuen Erkenntnissen wurde die Geschichte des Dorfes ein Stück weit neu geschrieben und als nächstes Ortsjubiläum stand der 800. Geburtstag im Jahr 2021 in Aussicht. Stephan Rüther ist seit rund zehn Jahren Ortsheimatpfleger und sammelte gemeinsam mit Werner Oel-Lammert alte Fotos aus dem Dorf, die sortiert und archiviert wurden. Die Bilder wurden im Rahmen von Seniorennachmittagen und weiteren Veranstaltungen gezeigt. Später engagierte er sich mit einigen Mitstreitern auch bei der Gründung des Heimatvereins „Unser Menzel e.V.“ im Jahr 2017. Der Verein hatte schon das Dorfjubiläum im Blick. Auch eine Arbeitsgruppe „Dorfchronik“ bildete sich. Die gesammelten Bilder waren ein Baustein, zur geordneten Planung des Buches wurden Themen gesammelt und ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Ein Schwerpunkt sollte auf den Häusern und Höfen in Menzel liegen, das Kapitel hatten sich Stephan und Bernd Rüther vorgenommen. Doch ergaben sich bei den Planungen auch weitere Kontakte und nach und nach wurde ein Netzwerk aufgebaut, erinnert sich Stephan Rüther. Er gewann weitere Autoren, die das Projekt mit unterschiedlichen Interessensschwerpunkten qualitativ wie quantitativ auf eine breitere Basis stellten. Sein Dank gilt Friederika Meinhardt (aus Mudersbach, deren Urahnen aus Menzel stammen), Karl-Friedrich Hillesheim (der seine Staatsarbeit u.a. über Menzeler Flurnamen geschrieben hat), Dr. Hans-Günther Bracht (der sich besonders in die NS-Zeit eingearbeitet hat), Friedhelm Sommer (Stadtarchiv Rüthen) und Friedegard Willems (aus Leverkusen, die im 2. Weltkrieg für ein paar Jahre in Menzel wohnte) für ihre Beiträge, die offenkundig viel ehrenamtliche Arbeit und Recherche erforderten. Stephan Rüther erzählt von langen und intensiven Gesprächen, beispielsweise mit Friederika Meinhardt. In ihrem Kapitel „Bienenfleiß und Gottvertrauen“ berichtet sie über das Schicksal des Gutes Hövelmann im Laufe der Jahrhunderte und nennt das auch einen Auftrag aus der Vergangenheit, den sie gewissermaßen erhalten hat, als sie ein altes Schulbuch aus dem Jahr 1832 von einem Vorfahr fand und sich fragte, wer wohl der Ludwig Prinz aus Menzel war.

Ihren zweiten Aufsatz „Mit Skalpell und Tonband“ widmet sie Dr. Maria Fisch, die im Kavango in Afrika lebte und arbeitete. Friederika Meinhardt war aber auch eine große Hilfe, wenn es darum ging, alte Dokumente wie Schatzungsliste (alte Steuerlisten) oder Berichte von Hexenprozessen zu transkribieren. Karl-Friedrich Hillesheim kannte Stephan Rüther von dem Heimatgeschichtlichen Arbeitskreis Rüthen und hatte auch in ihm einen ebenso versierten wie leidenschaftlichen Autor über die "Menzeler Flurnamen Früher und Heute" gefunden, einen Schwerpunkt hat Hillesheim auf den Aussagegehalt der Flurnamen für die Geschichte und Gegenwart Menzels gelegt. Stadtarchivar Friedhelm Sommer hat das erste Kapitel des Buches über „Haus und Dorfschaft Menzel“ geschrieben und betrachtet dabei Provenienzen, Strukturen und Zusammenhänge über die Geschichte des Dorfes, die eng mit dem Haus Menzel zusammenhängt. Das aus Stein gebaute Gebäude wurde im Jahr 1750 fertiggestellt. Der alte Adelssitz am nördlichen Ortsausgang wurde als letztem Adligen vom Grafen von Bocholtz bewohnt, hatte aber auch noch Vorgängerbauten, die weiter im Ortszentrum lagen. Das Haus wurde im Volksmund auch „Burg“ genannt.

In seinem Aufsatz „Zeitenwende“ schreibt Sommer über die Kriegsjahre, Besatzungszeit und Neuanfänge in der Zeit von 1939-1949. Einige interessante Dokumente wie Flugblätter aus den Jahren illustrieren den Artikel. Von einer etwas anderen Seite nähert sich Dr. Hans-Günter Bracht in seinem Kapitel „Menzel zwischen den Weltkriegen“ der Zeit und dem Gebahren des NS-Regimes, indem ihm eine beeindruckende Annäherung an das politisch-gesellschaftliche Leben der Dorfgemeinschaft unter dem Einfluß der damaligen Zeit gelingt. Mit dem einfachen Stilmittel nüchterner Sachlichkeit hält er totalitärem Gedankengut, Obrigkeitshörigkeit, Vorteilsnahme und vermeintlicher Alternativlosigkeit doch entlarvend den Spiegel vor.

 Menzel. Zu dem 800. Dorfgeburtstag von Menzel stellt der örtliche Heimatverein „Unser Menzel e.V.“ eine umfangreiche Chronik vor, an der eine Projektgruppe lange und intensiv gearbeitet hat. Das Ergebnis beeindruckt schon rein optisch, rund 580 Seiten sind mit den verschiedenen Kapiteln in Text und Bildern zusammengekommen. Inhaltlich betrachtet die Chronik verschiedene Zeiten aus der Geschichte des Dorfes, zu denen heimische und auswärtige Autoren Material zusammengetragen, ausgewertet und in verschiedenen Quellen geforscht haben. Über die Unterstützung ist Stephan Rüther dankbar, der Verein „Unser Menzel“ alleine hätte das Werk wohl kaum in dem Umfang und so fundiert erstellen können. Stephan Rüther erzählte, wie es überhaupt zu der Chronik kam. Als nämlich der örtliche Schützenverein 1998 ein Jubiläumsbuch erstellte, stieß man auf die Jahreszahl 1221 als erste urkundliche Erwähnung von Menzel, bis dahin wurde als Gründung des Ortes das Jahr 1262 angenommen. Mit den neuen Erkenntnissen wurde die Geschichte des Dorfes ein Stück weit neu geschrieben und als nächstes Ortsjubiläum stand der 800. Geburtstag im Jahr 2021 in Aussicht. Stephan Rüther ist seit rund zehn Jahren Ortsheimatpfleger und sammelte gemeinsam mit Werner Oel-Lammert alte Fotos aus dem Dorf, die sortiert und archiviert wurden. Die Bilder wurden im Rahmen von Seniorennachmittagen und weiteren Veranstaltungen gezeigt. Später engagierte er sich mit einigen Mitstreitern auch bei der Gründung des Heimatvereins „Unser Menzel e.V.“ im Jahr 2017. Der Verein hatte schon das Dorfjubiläum im Blick. Auch eine Arbeitsgruppe „Dorfchronik“ bildete sich. Die gesammelten Bilder waren ein Baustein, zur geordneten Planung des Buches wurden Themen gesammelt und ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Ein Schwerpunkt sollte auf den Häusern und Höfen in Menzel liegen, das Kapitel hatten sich Stephan und Bernd Rüther vorgenommen. Doch ergaben sich bei den Planungen auch weitere Kontakte und nach und nach wurde ein Netzwerk aufgebaut, erinnert sich Stephan Rüther. Er gewann weitere Autoren, die das Projekt mit unterschiedlichen Interessensschwerpunkten qualitativ wie quantitativ auf eine breitere Basis stellten. Sein Dank gilt Friederika Meinhardt (aus Mudersbach, deren Urahnen aus Menzel stammen), Karl-Friedrich Hillesheim (der seine Staatsarbeit u.a. über Menzeler Flurnamen geschrieben hat), Dr. Hans-Günther Bracht (der sich besonders in die NS-Zeit eingearbeitet hat), Friedhelm Sommer (Stadtarchiv Rüthen) und Friedegard Willems (aus Leverkusen, die im 2. Weltkrieg für ein paar Jahre in Menzel wohnte) für ihre Beiträge, die offenkundig viel ehrenamtliche Arbeit und Recherche erforderten. Stephan Rüther erzählt von langen und intensiven Gesprächen, beispielsweise mit Friederika Meinhardt. In ihrem Kapitel „Bienenfleiß und Gottvertrauen“ berichtet sie über das Schicksal des Gutes Hövelmann im Laufe der Jahrhunderte und nennt das auch einen Auftrag aus der Vergangenheit, den sie gewissermaßen erhalten hat, als sie ein altes Schulbuch aus dem Jahr 1832 von einem Vorfahr fand und sich fragte, wer wohl der Ludwig Prinz aus Menzel war.

 Menzel. Zu dem 800. Dorfgeburtstag von Menzel stellt der örtliche Heimatverein „Unser Menzel e.V.“ eine umfangreiche Chronik vor, an der eine Projektgruppe lange und intensiv gearbeitet hat. Das Ergebnis beeindruckt schon rein optisch, rund 580 Seiten sind mit den verschiedenen Kapiteln in Text und Bildern zusammengekommen. Inhaltlich betrachtet die Chronik verschiedene Zeiten aus der Geschichte des Dorfes, zu denen heimische und auswärtige Autoren Material zusammengetragen, ausgewertet und in verschiedenen Quellen geforscht haben. Über die Unterstützung ist Stephan Rüther dankbar, der Verein „Unser Menzel“ alleine hätte das Werk wohl kaum in dem Umfang und so fundiert erstellen können. Stephan Rüther erzählte, wie es überhaupt zu der Chronik kam. Als nämlich der örtliche Schützenverein 1998 ein Jubiläumsbuch erstellte, stieß man auf die Jahreszahl 1221 als erste urkundliche Erwähnung von Menzel, bis dahin wurde als Gründung des Ortes das Jahr 1262 angenommen. Mit den neuen Erkenntnissen wurde die Geschichte des Dorfes ein Stück weit neu geschrieben und als nächstes Ortsjubiläum stand der 800. Geburtstag im Jahr 2021 in Aussicht. Stephan Rüther ist seit rund zehn Jahren Ortsheimatpfleger und sammelte gemeinsam mit Werner Oel-Lammert alte Fotos aus dem Dorf, die sortiert und archiviert wurden. Die Bilder wurden im Rahmen von Seniorennachmittagen und weiteren Veranstaltungen gezeigt. Später engagierte er sich mit einigen Mitstreitern auch bei der Gründung des Heimatvereins „Unser Menzel e.V.“ im Jahr 2017. Der Verein hatte schon das Dorfjubiläum im Blick. Auch eine Arbeitsgruppe „Dorfchronik“ bildete sich. Die gesammelten Bilder waren ein Baustein, zur geordneten Planung des Buches wurden Themen gesammelt und ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Ein Schwerpunkt sollte auf den Häusern und Höfen in Menzel liegen, das Kapitel hatten sich Stephan und Bernd Rüther vorgenommen. Doch ergaben sich bei den Planungen auch weitere Kontakte und nach und nach wurde ein Netzwerk aufgebaut, erinnert sich Stephan Rüther. Er gewann weitere Autoren, die das Projekt mit unterschiedlichen Interessensschwerpunkten qualitativ wie quantitativ auf eine breitere Basis stellten. Sein Dank gilt Friederika Meinhardt (aus Mudersbach, deren Urahnen aus Menzel stammen), Karl-Friedrich Hillesheim (der seine Staatsarbeit u.a. über Menzeler Flurnamen geschrieben hat), Dr. Hans-Günther Bracht (der sich besonders in die NS-Zeit eingearbeitet hat), Friedhelm Sommer (Stadtarchiv Rüthen) und Friedegard Willems (aus Leverkusen, die im 2. Weltkrieg für ein paar Jahre in Menzel wohnte) für ihre Beiträge, die offenkundig viel ehrenamtliche Arbeit und Recherche erforderten. Stephan Rüther erzählt von langen und intensiven Gesprächen, beispielsweise mit Friederika Meinhardt. In ihrem Kapitel „Bienenfleiß und Gottvertrauen“ berichtet sie über das Schicksal des Gutes Hövelmann im Laufe der Jahrhunderte und nennt das auch einen Auftrag aus der Vergangenheit, den sie gewissermaßen erhalten hat, als sie ein altes Schulbuch aus dem Jahr 1832 von einem Vorfahr fand und sich fragte, wer wohl der Ludwig Prinz aus Menzel war.

Menzel stellte zu dem 800. Dorfgeburtstag eine Chronik vor, die von den Anfängen des Ortes den Bogen in die Gegenwart schlägt

Geschichte und Geschichten eines Haardorfes und seiner Bewohner

Aus 800 Jahren Menzel gibt es so viel in der Chronik zu entdecken. Das Werk wird von der NRW-Stiftung und dem Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe finanziell gefördert und wird in einer Auflage von 400 Exemplaren gedruckt. Erworben werden kann es ab Ende des Monats bei dem Verein „Unser Menzel e.V.“, Vorbestellungen sind unter info@unser-menzel.de oder telefonisch bei Stephan Rüther unter 0160/ 6626802 möglich.

Aus 800 Jahren Menzel gibt es so viel in der Chronik zu entdecken. Das Werk wird von der NRW-Stiftung und dem Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe finanziell gefördert und wird in einer Auflage von 400 Exemplaren gedruckt. Erworben werden kann es ab Ende des Monats bei dem Verein „Unser Menzel e.V.“, Vorbestellungen sind unter info@unser-menzel.de oder telefonisch bei Stephan Rüther unter 0160/ 6626802 möglich.

Das längste Kapitel haben Stephan und Bernd Rüther über die „Geschichte Menzeler Häuser und Höfe“ geschrieben. Auf 198 umfangreich bebilderten Seiten werden die Häuser und ihre früheren und heutigen Bewohner vorgestellt. Den beiden war wichtig, mit der Dorfchronik nicht nur ein Geschichtsbuch zu erstellen, sondern auch die heutigen Bewohner zu zeigen. Passend haben sie auch den Buchtitel „Geschichte und Geschichten eines Haardorfes und seiner Bewohner“ gewählt. In ihrem Kapitel machen sie an passenden Stellen Exkurse zum Gogerichtshaus zu Menzel, dem Menzeler Spar- und Darlehenskassenverein, der Schulgeschichte des Dorfes, seinen Kirchbauten und ihrer Geschichte sowie der Entwicklung seit den 1960er Jahren.

Dass das Haarmännchen nicht nur nach Rüthen gehört, sondern vielleicht sogar noch mehr nach Menzel, verrät Kathrin Behrendt in ihrem Beitrag über die Sagengestalt. In dem hinteren Teil des Buches schließen sich Vorstellungen der Menzeler Vereine von ihrer Geschichte bis in die heutige Zeit an.

Aus 800 Jahren Menzel gibt es so viel in der Chronik zu entdecken. Das Werk wird von der NRW-Stiftung und dem Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe finanziell gefördert und wird in einer Auflage von 400 Exemplaren gedruckt. Erworben werden kann es ab Ende des Monats bei dem Verein „Unser Menzel e.V.“, Vorbestellungen sind unter info@unser-menzel.de oder telefonisch bei Stephan Rüther unter 0160/ 6626802 möglich.

In seinem Aufsatz „Zeitenwende“ schreibt Sommer über die Kriegsjahre, Besatzungszeit und Neuanfänge in der Zeit von 1939-1949. Einige interessante Dokumente wie Flugblätter aus den Jahren illustrieren den Artikel. Von einer etwas anderen Seite nähert sich Dr. Hans-Günter Bracht in seinem Kapitel „Menzel zwischen den Weltkriegen“ der Zeit und dem Gebahren des NS-Regimes, indem ihm eine beeindruckende Annäherung an das politisch-gesellschaftliche Leben der Dorfgemeinschaft unter dem Einfluß der damaligen Zeit gelingt. Mit dem einfachen Stilmittel nüchterner Sachlichkeit hält er totalitärem Gedankengut, Obrigkeitshörigkeit, Vorteilsnahme und vermeintlicher Alternativlosigkeit doch entlarvend den Spiegel vor.

Aus den Jahren während und nach dem Zweiten Weltkrieg schreibt Friedegard Willems über „Kindheitsjahre in Menzel“. Sie wohnte in Köln, wo die Wohnung ausgebombt wurde und die Autorin im Anschluss einige Jahre in Menzel wohnte und dort zur Schule ging.

Das längste Kapitel haben Stephan und Bernd Rüther über die „Geschichte Menzeler Häuser und Höfe“ geschrieben. Auf 198 umfangreich bebilderten Seiten werden die Häuser und ihre früheren und heutigen Bewohner vorgestellt. Den beiden war wichtig, mit der Dorfchronik nicht nur ein Geschichtsbuch zu erstellen, sondern auch die heutigen Bewohner zu zeigen. Passend haben sie auch den Buchtitel „Geschichte und Geschichten eines Haardorfes und seiner Bewohner“ gewählt. In ihrem Kapitel machen sie an passenden Stellen Exkurse zum Gogerichtshaus zu Menzel, dem Menzeler Spar- und Darlehenskassenverein, der Schulgeschichte des Dorfes, seinen Kirchbauten und ihrer Geschichte sowie der Entwicklung seit den 1960er Jahren.



Vorsitzender Hermann Krämer begrüßte dazu neben Vereinsmitgliedern besonders auch den stellvertretenden Bürgermeister Ewald Wenge, Kreisheimatpfleger Norbert Dodt sowie Vertreter von Bürgerschützen, Jungschützen, der Kameradschaft ehemaliger Soldaten und des Fördervereins Heimatpflege und Traditionelles Brauchtum Rüthen.

Bereits ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Heimatverein im Jahr 1946 gegründet, nannte Krämer das angesichts der damaligen Umstände bemerkenswerte Datum. Zum Vorsitzenden wurde damals Eberhard Henneböle gewählt, der schon vorher mit Freunden Objekte aus früheren Zeiten gesammelt hatte. Angeschlossen war der Heimatverein an den Heimatbund Lippstadt, in den Anfangsjahren wurden plattdeutsche Theaterstücke aufgeführt, Ausflüge unternommen und das Osterfeuer aufgebaut. Später wurden in Zusammenarbeit mit dem Sauerländischen Gebirgsvereins im Trappenwald Bänke aufgestellt. Neue Impulse erhielt der Verein 1999, als der damalige Vorstand aus Altersgründen aufhören wollte und sich um Hermann Krämer neue Mitglieder fanden, die den Verein weiterführten. Als Projekte nannte Krämer beispielsweise die Beschilderung der Stadtmauer, aufgestellte Ruhebänke, die Restaurierung von Heiligenfiguren und einem Erntewagen, die Pflege des Caracavanischen Kreuzes in der nördlichen Feldflur, Ausflüge oder die Mitbegleitung der ersten Gespräche wegen der Restaurierung von Haus Buuck. Herausragend waren wohl die Einrichtung eines Heimatmuseums und der Bau des Backhauses. 2005 wurden die Rüthener Heimatstuben eingerichtet, ein Jahr später wurde für die Dauerausstellungen wie Archäologischen Fundstücken, einer Sakralen Ausstellung, der Elektrizität, Rüthen in alter Zeit und alten Haushaltsgeräten eine zweite Etage hinzugenommen. Trotzdem sind die Räumlichkeiten noch zu klein, schmunzelt Hermann Krämer und erinnert an Wechselausstellungen, die auch zu besonderen Anlässen in dem vorderen Bereich des Museums stattfinden. Momentan zeigt der Heimatverein dort ergänzend zu dem Buchprojekt Objekte aus der Zeit der Weltkriege und eine Bilderausstellung aus 75 Jahren Heimatverein. Vor einiger Zeit wurde das Museum nach dem Vereinsgründer in Eberhard-Henneböle-Museum umbenannt, finanziert wurde es ebenso wie der Bau eines Backhauses im Jahr 2012 aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Backhäuser gehörten früher zu dem Ortsbild in Städten und Dörfern. Um daran zu erinnern, stellte die Stadt Rüthen ein Grundstück zur Verfügung, ein Jahr später wurde der Bau fertiggestellt und seitdem zahlreiche Backtage durchgeführt. Hermann Krämers Dank galt in der „Arbeit zum Wohle der Stadt und der Ortsteile“ allen Helfern, Spendern, dem Vorstand und den Mitgliedern. Nun hoffe er, dass die Geschichte des Heimatvereins weitergeschrieben wird, blickte Hermann Krämer auf die kommenden Jahre.

Der Heimatverein Rüthen stellte zu seinem 75. Geburtstag eine Dokumentation über Opfer von Krieg und totalitärem Gedankengut vor

Vorsitzender Hermann Krämer begrüßte dazu neben Vereinsmitgliedern besonders auch den stellvertretenden Bürgermeister Ewald Wenge, Kreisheimatpfleger Norbert Dodt sowie Vertreter von Bürgerschützen, Jungschützen, der Kameradschaft ehemaliger Soldaten und des Fördervereins Heimatpflege und Traditionelles Brauchtum Rüthen.

Bereits ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Heimatverein im Jahr 1946 gegründet, nannte Krämer das angesichts der damaligen Umstände bemerkenswerte Datum. Zum Vorsitzenden wurde damals Eberhard Henneböle gewählt, der schon vorher mit Freunden Objekte aus früheren Zeiten gesammelt hatte. Angeschlossen war der Heimatverein an den Heimatbund Lippstadt, in den Anfangsjahren wurden plattdeutsche Theaterstücke aufgeführt, Ausflüge unternommen und das Osterfeuer aufgebaut. Später wurden in Zusammenarbeit mit dem Sauerländischen Gebirgsvereins im Trappenwald Bänke aufgestellt. Neue Impulse erhielt der Verein 1999, als der damalige Vorstand aus Altersgründen aufhören wollte und sich um Hermann Krämer neue Mitglieder fanden, die den Verein weiterführten. Als Projekte nannte Krämer beispielsweise die Beschilderung der Stadtmauer, aufgestellte Ruhebänke, die Restaurierung von Heiligenfiguren und einem Erntewagen, die Pflege des Caracavanischen Kreuzes in der nördlichen Feldflur, Ausflüge oder die Mitbegleitung der ersten Gespräche wegen der Restaurierung von Haus Buuck. Herausragend waren wohl die Einrichtung eines Heimatmuseums und der Bau des Backhauses. 2005 wurden die Rüthener Heimatstuben eingerichtet, ein Jahr später wurde für die Dauerausstellungen wie Archäologischen Fundstücken, einer Sakralen Ausstellung, der Elektrizität, Rüthen in alter Zeit und alten Haushaltsgeräten eine zweite Etage hinzugenommen. Trotzdem sind die Räumlichkeiten noch zu klein, schmunzelt Hermann Krämer und erinnert an Wechselausstellungen, die auch zu besonderen Anlässen in dem vorderen Bereich des Museums stattfinden. Momentan zeigt der Heimatverein dort ergänzend zu dem Buchprojekt Objekte aus der Zeit der Weltkriege und eine Bilderausstellung aus 75 Jahren Heimatverein. Vor einiger Zeit wurde das Museum nach dem Vereinsgründer in Eberhard-Henneböle-Museum umbenannt, finanziert wurde es ebenso wie der Bau eines Backhauses im Jahr 2012 aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

 Rüthen. Der Heimatverein Rüthen feierte sein 75jähriges Bestehen, thematisch war die Veranstaltung im Alten Rathaus mit der Vorstellung eines Buchprojektes des Vereins über Gefallene und Vermisste aus den beiden Weltkriegen überschrieben.

Doch zunächst war auch ein Blick in die Vereinsgeschichte interessant.

Vorsitzender Hermann Krämer begrüßte dazu neben Vereinsmitgliedern besonders auch den stellvertretenden Bürgermeister Ewald Wenge, Kreisheimatpfleger Norbert Dodt sowie Vertreter von Bürgerschützen, Jungschützen, der Kameradschaft ehemaliger Soldaten und des Fördervereins Heimatpflege und Traditionelles Brauchtum Rüthen.

Frieden und Freiheit als wichtiges Gut



Die erklärte im Anschluss mit Steffen Gockel die Arbeit und Herausforderungen bei der Erstellung des Buches. Zu dem Ersten Weltkrieg seien die Recherchen in den wenigen vorhandenen Quellen schwierig gewesen, nannte Gockel die Namen auf dem Ehrenmal und Personenstandslisten im Standesamt. Da galt es Daten zu sammeln und zu bestätigen, nicht alle Angaben zu den Gefallenen und Vermissten konnten geklärt werden. Zu dem Zweiten Weltkrieg sei die Informationslage besser gewesen, doch seien die Namen am Ehrenmal offenkundig nicht vollständig. Im Rahmen der Arbeiten an dem Buch galt es, auch auswärts geborene Personen, die in Rüthen gelebt und gearbeitet haben, oder gefallene oder vermisste Angehörige von Personen, die nach dem Krieg ausgebombt waren und nach Rüthen gekommen sind, zu berücksichtigen.

Die erklärte im Anschluss mit Steffen Gockel die Arbeit und Herausforderungen bei der Erstellung des Buches. Zu dem Ersten Weltkrieg seien die Recherchen in den wenigen vorhandenen Quellen schwierig gewesen, nannte Gockel die Namen auf dem Ehrenmal und Personenstandslisten im Standesamt. Da galt es Daten zu sammeln und zu bestätigen, nicht alle Angaben zu den Gefallenen und Vermissten konnten geklärt werden. Zu dem Zweiten Weltkrieg sei die Informationslage besser gewesen, doch seien die Namen am Ehrenmal offenkundig nicht vollständig. Im Rahmen der Arbeiten an dem Buch galt es, auch auswärts geborene Personen, die in Rüthen gelebt und gearbeitet haben, oder gefallene oder vermisste Angehörige von Personen, die nach dem Krieg ausgebombt waren und nach Rüthen gekommen sind, zu berücksichtigen.

Ein Wegweiser dahin ist auch das Buchprojekt mit Gefallenen und Vermissten aus der Zeit der Weltkriege, welches Christin Krämer und Steffen Gockel im Anschluss vorstellten. „Was hat uns bewegt, nach so vielen Jahren ein Buch mit einer Dokumentation von Gefallenen und Vermissten zu erstellen“, leitete Hermann Krämer ein und erklärte, dass der Heimatverein zahlreiche Totenzettel aus der Zeit überlassen bekommen habe. „Man vergisst heute leicht, was die Menschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebt haben“, mahnte der Vorsitzende und schätzte wert, heute in Frieden und Freiheit leben zu können. Das Gut gelte es auch in Zukunft zu bewahren, wofür das Buch mit der Dokumentation der Totenzettel sowie einem Beiwerk mit exemplarischen Berichten aus der damaligen Zeit aufmerksam machen möchte. Es gibt dem Leser keine vorgearbeitete Antwort darauf, weshalb das Dargestellte geschehen ist, sondern möchte die Dokumentation mit kleinen Beschreibungen für sich sprechen lassen. Krämers Dank galt als Quellen dem Stadtarchiv und dem Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, den Zeitzeugen Bruno Sommer, Helmut Grüttner und Edeltraud Koslowski, Dr. Hans-Günther Bracht für Material aus einem Volkshochschulvortrag und dem Land NRW für die finanzielle Förderung mit einem Heimatscheck. In der Arbeitsgruppe hat besonders Christin Krämer viele redaktionelle Stunden investiert, dankte der Vorsitzende seiner Tochter.

Die erklärte im Anschluss mit Steffen Gockel die Arbeit und Herausforderungen bei der Erstellung des Buches. Zu dem Ersten Weltkrieg seien die Recherchen in den wenigen vorhandenen Quellen schwierig gewesen, nannte Gockel die Namen auf dem Ehrenmal und Personenstandslisten im Standesamt. Da galt es Daten zu sammeln und zu bestätigen, nicht alle Angaben zu den Gefallenen und Vermissten konnten geklärt werden. Zu dem Zweiten Weltkrieg sei die Informationslage besser gewesen, doch seien die Namen am Ehrenmal offenkundig nicht vollständig. Im Rahmen der Arbeiten an dem Buch galt es, auch auswärts geborene Personen, die in Rüthen gelebt und gearbeitet haben, oder gefallene oder vermisste Angehörige von Personen, die nach dem Krieg ausgebombt waren und nach Rüthen gekommen sind, zu berücksichtigen.

Backhäuser gehörten früher zu dem Ortsbild in Städten und Dörfern. Um daran zu erinnern, stellte die Stadt Rüthen ein Grundstück zur Verfügung, ein Jahr später wurde der Bau fertiggestellt und seitdem zahlreiche Backtage durchgeführt. Hermann Krämers Dank galt in der „Arbeit zum Wohle der Stadt und der Ortsteile“ allen Helfern, Spendern, dem Vorstand und den Mitgliedern. Nun hoffe er, dass die Geschichte des Heimatvereins weitergeschrieben wird, blickte Hermann Krämer auf die kommenden Jahre.

Ein Wegweiser dahin ist auch das Buchprojekt mit Gefallenen und Vermissten aus der Zeit der Weltkriege, welches Christin Krämer und Steffen Gockel im Anschluss vorstellten. „Was hat uns bewegt, nach so vielen Jahren ein Buch mit einer Dokumentation von Gefallenen und Vermissten zu erstellen“, leitete Hermann Krämer ein und erklärte, dass der Heimatverein zahlreiche Totenzettel aus der Zeit überlassen bekommen habe. „Man vergisst heute leicht, was die Menschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebt haben“, mahnte der Vorsitzende und schätzte wert, heute in Frieden und Freiheit leben zu können. Das Gut gelte es auch in Zukunft zu bewahren, wofür das Buch mit der Dokumentation der Totenzettel sowie einem Beiwerk mit exemplarischen Berichten aus der damaligen Zeit aufmerksam machen möchte. Es gibt dem Leser keine vorgearbeitete Antwort darauf, weshalb das Dargestellte geschehen ist, sondern möchte die Dokumentation mit kleinen Beschreibungen für sich sprechen lassen. Krämers Dank galt als Quellen dem Stadtarchiv und dem Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, den Zeitzeugen Bruno Sommer, Helmut Grüttner und Edeltraud Koslowski, Dr. Hans-Günther Bracht für Material aus einem Volkshochschulvortrag und dem Land NRW für die finanzielle Förderung mit einem Heimatscheck. In der Arbeitsgruppe hat besonders Christin Krämer viele redaktionelle Stunden investiert, dankte der Vorsitzende seiner Tochter.



Ebenso wurden in den gesammelten Daten soweit bekannt spätere Umbettungen berücksichtigt. Zu den Opfern der Kriege zählt die Dokumentation ausdrücklich auch jüdische Bürger, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die ebenfalls genannt sind, ohne damit Täter und Opfer auf eine Stufe stellen zu wollen.

In einer kleinen Auswertung resümiert der Heimatverein, dass im Zweiten Weltkrieg mehr als Dreiviertel der aus Rüthen stammenden Soldaten an der Ostfront gestorben sind, bei dem Einmarsch der Alliierten in Rüthen verloren 17 Menschen ihr Leben.

Das Buch möchte neben der Dokumentation auch individuelle Schicksale aufbereiten, stellte Christin Krämer exemplarisch abgebildete Zeitzeugenberichte vor. Wichtige Hinweise für den Leser können da sein, dass Briefe und Beileidsschreiben von der Front oft zensiert waren. Zudem waren befragte Zeitzeugen zu der Zeit der Handlung noch jung und wollten vielleicht auch nicht alles erzählen, war die Arbeit an dem Buch nicht einfach, aber auch interessant. Es kann bereits bei dem Heimatverein vorbestellt werden und soll noch in der Adventszeit fertiggestellt sein.



Manche Erinnerung wurde so wach, an die die ehemaligen Klassenkameraden gerne zurückdachten. Von dem Friedrich-Spee-Gymnasium aus gingen sie in fröhlicher Runde durch die Stadt in die Aus:Zeit am Marktplatz, wo sie gemütlich Kaffee tranken, abends war eine Einkehr in dem Gasthaus „Zum Hexenturm“ geplant, wo der Gesprächsstoff auch noch lange nicht ausging. Während dann mancher zu später Stunde noch die Heimreise antrat, nutzten andere die Übernachtungsmöglichkeiten in Haus Buuck, das steht dann auch zum nächsten Klassentreffen im Frühjahr 2022 wieder bereit.

 Rüthen. Vor 50 Jahren legte der Abiturjahrgang 1971 seine Reifeprüfungen an dem Gymnasium in Rüthen ab. Für eine Wiedersehensfeier hatten sich die Teilnehmer auf dem Unterstufenschulhof verabredet, wo sich die ehemaligen Klassenkameraden viel zu erzählen hatten. Dabei lag das letzte Treffen noch gar nicht so lange zurück, Dank der Tatenfreude von Organisator Wolfgang Kirmes finden schon seit vielen Jahren Klassentreffen statt. Zuerst alle 5 Jahre, dann alle zweieinhalb Jahre und jetzt will man sich jährlich treffen. Zu dem runden Abiturjubiläum war natürlich ebenfalls ein Zusammenkommen angesagt, wozu Einladungen von Schleswig bis Freiburg versandt wurden.

Bei den Schilderungen von Wolfgang Kirmes und den Jahrgangsmitgliedern Berthold Schmidt und Theo Markmann wurde bald klar, dass es sich bei der Abiturientia 1971 um einen besonderen Jahrgang handelte. Nicht nur, dass es seinerzeit der letzte Jahrgang war, der bis zum Abitur im Klassenverband unterrichtet wurde, man gehörte in der Summe auch zu den bekennenden Spät-68ern, schmunzelte Berthold Schmidt. Was den Klassenverband von anfangs 33 (ab der Untertertia = Klasse 8) und zum Ende noch 20 Mitschülern angeht, waren er und die anderen Teilnehmer in einer Klasse aus Rüthener Schülern und Einpendlern aus der Umgebung. In anderen drei Klassen waren auch Aussiedler und Internatsschüler, gegen die mit mäßigem Erfolg sportliche Wettkämpfe ausgetragen wurden. Was den Geist der 68er betrifft, rebellierte der Abiturjahrgang seinerzeit beispielsweise in der Form, dass man kein Abiturfoto und keine Abiturfeier machen wollte. Die Reifezeugnisse wurden vom Klassenlehrer im Klassenraum in der Schule überreicht. Besonders zum Schmunzeln war aber ein anderer Streich, an den sich die Abiturjubilare gerne erinnerten. So war es Schülern wohl gelungen, in der Pause eine Kuh die Treppe einige Stockwerke hoch bis vor den Musiksaal zu treiben. Musiklehrer Ferdinand Koch habe Raum und Inventar nach Kräften verteidigt, doch die Kuh die Treppen wieder hinunterzuführen, war wohl aufwändiger als hinauf und nur mit Hilfe einiger Schüler von Bauernhöfen möglich.

Manche Erinnerung wurde so wach, an die die ehemaligen Klassenkameraden gerne zurückdachten. Von dem Friedrich-Spee-Gymnasium aus gingen sie in fröhlicher Runde durch die Stadt in die Aus:Zeit am Marktplatz, wo sie gemütlich Kaffee tranken, abends war eine Einkehr in dem Gasthaus „Zum Hexenturm“ geplant, wo der Gesprächsstoff auch noch lange nicht ausging. Während dann mancher zu später Stunde noch die Heimreise antrat, nutzten andere die Übernachtungsmöglichkeiten in Haus Buuck, das steht dann auch zum nächsten Klassentreffen im Frühjahr 2022 wieder bereit.



Auf der Wiedersehensfeier kamen auch Schülerstreiche zur Sprache

Der Abiturjahrgang 1971 feierte 50 Jahre nach den Reifeprüfungen in vertrauter Runde

Die Mitglieder erinnerten sich an Horst Rüntker, der nach einer Coronaerkrankung verstorben ist. In der Pandemie hatte die AWO Tagesstätte finanzielle Unterstützung von dem Kreisvorstand und besonders dem Kreisvorsitzenden Sascha Quient, die Stadt Rüthen hatte im Lockdown die Räumlichkeiten mietfrei zur Verfügung gestellt, galt auch Bürgermeister Weiken ein Dank. Nun freuen sich die Mitglieder, dass die Tagesstätte wieder geöffnet ist, der „Montagskaffee und Klönen“ sowie das Frühstück am Mittwoch finden wieder statt und erfreuen sich sichtlicher Beliebtheit. Zu dem Marienmarkt hatte die AWO Reibekuchen und Waffeln gebacken. Im Ausblick soll bald auch wieder Qigong mit Birgit Liggesmeier-Harthun angeboten werden, der Kurs soll voraussichtlich im Alten Rathaus stattfinden, wie Johannes Erling in dem Jahresbericht ankündigte. Für die Gymnastik am Dienstag wird noch ein Übungsleiter/in mit den entsprechenden Qualifikationen gesucht.

Auch Halbtagesfahrten sollen wieder angeboten werden, gewünschte Ausflugsziele können bei Schriftführerin Renate Heidmann angegeben werden. Eine Adventsfeier ist ebenfalls in Planung.

 Rüthen. Geselligkeit, Sport und Ausflüge stehen auf dem Programm der Arbeiterwohlfahrt in Rüthen. Auf ihrer Jahreshauptversammlung dankte die AWO besonders Renate Reuter, die lange zu den abwechslungsreichen Angeboten beigetragen hat und „eine halbe Ewigkeit“ die Öffnung der Tagesstätte leitete. Nun wurde sie auf eigenen Wunsch in den verdienten Ehrenamts-Ruhestand verabschiedet. Die Aufgaben übernimmt künftig ein Team, das die Gäste in der Tagesstätte verwöhnt. Mechtild Erling, Walburga Mertens und Margret Tröger haben sich dafür bereitgefunden und freuen sich über weitere Unterstützung und Anregungen der Mitglieder. Geehrt wurde Ingrid Hopp für 50 Jahre Mitgliedschaft in der AWO, eine Auszeichnung für 25 Jahre erhielten Johannes und Mechthild Erling sowie Edith Helle.

Die Mitglieder erinnerten sich an Horst Rüntker, der nach einer Coronaerkrankung verstorben ist. In der Pandemie hatte die AWO Tagesstätte finanzielle Unterstützung von dem Kreisvorstand und besonders dem Kreisvorsitzenden Sascha Quient, die Stadt Rüthen hatte im Lockdown die Räumlichkeiten mietfrei zur Verfügung gestellt, galt auch Bürgermeister Weiken ein Dank. Nun freuen sich die Mitglieder, dass die Tagesstätte wieder geöffnet ist, der „Montagskaffee und Klönen“ sowie das Frühstück am Mittwoch finden wieder statt und erfreuen sich sichtlicher Beliebtheit. Zu dem Marienmarkt hatte die AWO Reibekuchen und Waffeln gebacken. Im Ausblick soll bald auch wieder Qigong mit Birgit Liggesmeier-Harthun angeboten werden, der Kurs soll voraussichtlich im Alten Rathaus stattfinden, wie Johannes Erling in dem Jahresbericht ankündigte. Für die Gymnastik am Dienstag wird noch ein Übungsleiter/in mit den entsprechenden Qualifikationen gesucht.

 Rüthen. Geselligkeit, Sport und Ausflüge stehen auf dem Programm der Arbeiterwohlfahrt in Rüthen. Auf ihrer Jahreshauptversammlung dankte die AWO besonders Renate Reuter, die lange zu den abwechslungsreichen Angeboten beigetragen hat und „eine halbe Ewigkeit“ die Öffnung der Tagesstätte leitete. Nun wurde sie auf eigenen Wunsch in den verdienten Ehrenamts-Ruhestand verabschiedet. Die Aufgaben übernimmt künftig ein Team, das die Gäste in der Tagesstätte verwöhnt. Mechtild Erling, Walburga Mertens und Margret Tröger haben sich dafür bereitgefunden und freuen sich über weitere Unterstützung und Anregungen der Mitglieder. Geehrt wurde Ingrid Hopp für 50 Jahre Mitgliedschaft in der AWO, eine Auszeichnung für 25 Jahre erhielten Johannes und Mechthild Erling sowie Edith Helle.

Neben Vorstandswahlen und Ehrungen hatte die Arbeiterwohlfahrt in Rüthen auf ihrer Jahreshauptversammlung auch zahlreiche Pläne für die Zukunft

Renate Reuter wurde in den AWO-Ruhestand verabschiedet



Auch Halbtagesfahrten sollen wieder angeboten werden, gewünschte Ausflugsziele können bei Schriftführerin Renate Heidmann angegeben werden. Eine Adventsfeier ist ebenfalls in Planung.

Siegfried Gieger hielt den Kassenbericht, danach moderierte Wahlleiterin Ingrid Henkenherm die Wiederwahl von Vorsitzendem Johannes Erling. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Klaus Türk, der das Amt von Renate Reuter übernahm. Bestätigt wurden Schriftführerin Renate Heidmann und Kassierer Siegfried Gieger. Als Beisitzerinnen arbeiten Walburga Mertens und Margret Tröger in dem Vorstand mit.

Mit der traditionellen Bockwurst auf der Fähre begann für die Gruppe wieder ein erholsamer Urlaub. Da der langjährige Kutscher Kuper nun seinen wohlverdienten Ruhestand genießt, marschierten die Besucher aus Rüthen in diesem Jahr erstmalig den Weg vom Inselbahnhof zum Zeltlager zu Fuß, was ihnen bei strahlendem Sonnenschein und einem lauen Lüftchen nicht schwerfiel. Lediglich das Gepäck wurde mit einem Elektrofahrzeug transportiert.

 Rüthen. Nach einem Jahr Pause besuchte die „Herbstfreizeit“ – Gruppe wieder die Insel Langeoog. Einst entstanden aus der Familienfreizeit des TSV Rüthen, trifft sich mittlerweile seit 20 Jahren eine größere Gemeinschaft aus Rüthener Inselfans zum gemeinsamen Urlaub im Zeltlager der Sportjugend Niedersachsen in der Nähe der höchsten Erhebung von Langeoog, der Melkhörndüne. Genauer gesagt beziehen die Teilnehmer die festen Unterkünfte und Blockhütten in der wunderschönen Dünenlandschaft vier Kilometer vom eigentlichen Dorf entfernt.

Mit der traditionellen Bockwurst auf der Fähre begann für die Gruppe wieder ein erholsamer Urlaub. Da der langjährige Kutscher Kuper nun seinen wohlverdienten Ruhestand genießt, marschierten die Besucher aus Rüthen in diesem Jahr erstmalig den Weg vom Inselbahnhof zum Zeltlager zu Fuß, was ihnen bei strahlendem Sonnenschein und einem lauen Lüftchen nicht schwerfiel. Lediglich das Gepäck wurde mit einem Elektrofahrzeug transportiert.

 Rüthen. Nach einem Jahr Pause besuchte die „Herbstfreizeit“ – Gruppe wieder die Insel Langeoog. Einst entstanden aus der Familienfreizeit des TSV Rüthen, trifft sich mittlerweile seit 20 Jahren eine größere Gemeinschaft aus Rüthener Inselfans zum gemeinsamen Urlaub im Zeltlager der Sportjugend Niedersachsen in der Nähe der höchsten Erhebung von Langeoog, der Melkhörndüne. Genauer gesagt beziehen die Teilnehmer die festen Unterkünfte und Blockhütten in der wunderschönen Dünenlandschaft vier Kilometer vom eigentlichen Dorf entfernt.



Täglich wurde die Insel auch mit dem Fahrrad erkundet. Egal, ob es zum Ostende zur Beobachtung der Seehunde ging oder zum Westende, an dem sich der Hauptstrand, Flinthörn und ein Naturpark befinden. Jeder Ort auf dem Eiland hatte seine besonderen Reize. Dazu gehörte wohl auch der Besuch bei Dagmar in der Meierei, in der die Gäste gerne bei Kaffee und Kuchen verweilten.

Mit Gesellschaftsspielen, Klönen und Beisammensein von Jung und Alt klangen die Tage gemütlich aus. Die jungen Erwachsenen, die schon als Kinder mit dabei waren, zog es an manchen Abenden jedoch in die Szenekneipe Düne 13, in der auch der Rüthener DJ Käptn Käse an einem Abend aktuelle Charts auflegte.

Dank der hervorragenden Organisation von Lagerleiter Philipp Jörger und Küchenfee Iris, die zu den Mahlzeiten leckere Gerichte zubereitete, wurde der Urlaub bei bester Laune und Beköstigung auf Langeoog genossen.

In dem Gästebuch der Sportjugend Niedersachsen haben sich die Rü-thener mit zahlreichen Gedichten verewigt, die häufig eine gleiche Endzeile haben: „Und wenn wir leider müssen gehen, oh Langeoog, wie bist du schee…..“

Mit der traditionellen Bockwurst auf der Fähre begann für die Gruppe wieder ein erholsamer Urlaub. Da der langjährige Kutscher Kuper nun seinen wohlverdienten Ruhestand genießt, marschierten die Besucher aus Rüthen in diesem Jahr erstmalig den Weg vom Inselbahnhof zum Zeltlager zu Fuß, was ihnen bei strahlendem Sonnenschein und einem lauen Lüftchen nicht schwerfiel. Lediglich das Gepäck wurde mit einem Elektrofahrzeug transportiert.

Natürlich stand auch Zeit zur Erholung auf dem Programm, aber im Vordergrund standen natürlich die beliebten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten der Insel, die nach Belieben in kleineren Gruppen, mit der Familie oder auch mal alleine besucht wurden.

Hoch im Kurs stand natürlich das Meer. Nach dem Erklimmen der Melkhörndüne erreichten die Urlauber nach wenigen hundert Metern Fußweg durch die Dünenlandschaft den kilometerlangen, feinsandigen Strand und die tosenden Wellen der Nordsee. Die naturbelassene, endlos erscheinende Landschaft wirkte auf alle gleichermaßen entschleunigend und ergreifend.

Täglich wurde die Insel auch mit dem Fahrrad erkundet. Egal, ob es zum Ostende zur Beobachtung der Seehunde ging oder zum Westende, an dem sich der Hauptstrand, Flinthörn und ein Naturpark befinden. Jeder Ort auf dem Eiland hatte seine besonderen Reize. Dazu gehörte wohl auch der Besuch bei Dagmar in der Meierei, in der die Gäste gerne bei Kaffee und Kuchen verweilten.

Dankbar für die Früchte aus Feld und Wald

Ferienspaß auf dem Ninja-Parcour

 Meiste. Der Familiengottes- dienst am Erntedankfest für die Gemeinden Meiste, Kneblinghausen und Hemmern wurde wegen der Witterung in der Pfarrkirche St. Ursula gefeiert. Den Erntedankaltar hatten Johannes Fernim und Marielies Heine mit vielen Gaben gestaltet. In dem Gottesdienst bekamen die Kirchgänger gedankliche Impulse zu dem Thema „Was sich die Gaben wohl für Gedanken machen würden, falls sie es könnten“.

 Meiste. Die Herbstfahrt des Pfarrgemeinderates Meiste-Kneblinghausen-Hemmern ging in diesem Jahr zu dem „AVENTURA SpielBerg“ nach Medebach, wo die Kinder aus den Ortschaften in den Herbstferien einen schönen Tag erlebten. Finanziell wurde die Veranstaltung von dem Kreis Soest und dem Hegering Rüthen unterstützt.

Gut gelaunt konnten sich über 20 Kinder aus den drei Ortschaften bei bestem Wetter an den unterschiedlichen Klettergeräten austoben. Sehr beliebt waren der Ninja-Parcour, die Riesenschaukel, das Labyrinth und die schier unendlich langen Rutschen. Am späten Nachmittag kamen alle satt, zufrieden und müde wieder Zuhause an.

 Kneblinghausen. Über eine Geldspende von Anna Maria und Michael Nitsch in Höhe von 600 Euro freute sich der Musikverein Kneblinghausen. Familie Nitsch hatte im Rahmen der Gartentage des Kreises Soest ihren liebevoll gestalteten „Talblick“ Garten der Öffentlichkeit vorgestellt und freute sich, dass dreihundert Garteninteressierte der Einladung gefolgt waren. Neben dem schönen Garten und glücklichen Besuchern war auch das finanzielle Ergebnis erfreulich. Mit dem Eintrittsgeld von 1 € und dem Verkauf von Waffeln, Kaffee und Getränken kam eine stolze Summe von 600 € zusammen, die Familie Nitsch dem Musikverein Kneblinghausen spendete. „Uns liegt der Verein am Herzen“, betonte das Ehepaar.

In einer kleinen Feierstunde bedankte sich Musikverein-Vorsitzende Jutta Dünschede für die Spende. "Wir freuen uns riesig und können das Geld gut gebrauchen. Wir nehmen von unseren 25 Musikern keine Beiträge und haben somit nur das Geld zur Verfügung, das wir einspielen. Da wir pandemiebedingt aktuell kaum Auftritte hatten, kommt die heutige Spende zum richtigen Zeitpunkt“, so Dünschede. Als kleines Gegengeschenk überreichte sie den Spendern eine Holztafel, die an die Gartentage 2021 erinnert, und die Zusage für einen musikalischen Gruß.

 Kneblinghausen. Über eine Geldspende von Anna Maria und Michael Nitsch in Höhe von 600 Euro freute sich der Musikverein Kneblinghausen. Familie Nitsch hatte im Rahmen der Gartentage des Kreises Soest ihren liebevoll gestalteten „Talblick“ Garten der Öffentlichkeit vorgestellt und freute sich, dass dreihundert Garteninteressierte der Einladung gefolgt waren. Neben dem schönen Garten und glücklichen Besuchern war auch das finanzielle Ergebnis erfreulich. Mit dem Eintrittsgeld von 1 € und dem Verkauf von Waffeln, Kaffee und Getränken kam eine stolze Summe von 600 € zusammen, die Familie Nitsch dem Musikverein Kneblinghausen spendete. „Uns liegt der Verein am Herzen“, betonte das Ehepaar.

 Kneblinghausen. Über eine Geldspende von Anna Maria und Michael Nitsch in Höhe von 600 Euro freute sich der Musikverein Kneblinghausen. Familie Nitsch hatte im Rahmen der Gartentage des Kreises Soest ihren liebevoll gestalteten „Talblick“ Garten der Öffentlichkeit vorgestellt und freute sich, dass dreihundert Garteninteressierte der Einladung gefolgt waren. Neben dem schönen Garten und glücklichen Besuchern war auch das finanzielle Ergebnis erfreulich. Mit dem Eintrittsgeld von 1 € und dem Verkauf von Waffeln, Kaffee und Getränken kam eine stolze Summe von 600 € zusammen, die Familie Nitsch dem Musikverein Kneblinghausen spendete. „Uns liegt der Verein am Herzen“, betonte das Ehepaar.

Der Erlös der Gartentage unterstützt den Musikverein Kneblinghausen

Bei der Büchereiveranstaltung „Ich bin ein Leseheld“ entdeckten die Kinder Freude am Lesen und spielten auch in der Natur

In der Bücherei und am Waldschiff wurde den kleinen Lesehelden vorgelesen

 Rüthen. In der Katholischen Öffentlichen Bücherei Rüthen wurden wieder zahlreiche junge „Lesehelden“ begrüßt. Zum achten Mal fand die Aktion "Ich bin ein Leseheld" für den Lesenachwuchs statt, diesmal nahm der Kindergarten Tabaluga Meiste an der Veranstaltung teil.

Aus dem Büchereiteam hatten Brigitte Lieske und Annette Dusny die Veranstaltung mit „Vorleseheld“ Klaus-Dieter Hötte vorbereitet.

Los ging es in der Bücherei, wo Hötte von Willibarts Wald vorlas. Anschließend bekam jedes Kind einen Rucksack geschenkt und ein Bilderbuch zum Vorlesen mit den Eltern, Großeltern oder Geschwistern zu Hause ausgeliehen.

Das Thema "Wald und Musik" wurde bei den folgenden Treffen auch in der Natur bearbeitet wofür sich die Gruppe am Waldschiff traf. Da war ordentlich was los, als die Kinder im Bibertal Bucheckern, Eicheln, Stöcke und Kastanien sammelten, um daraus Musikinstrumente zu bauen. Mit einer Rassel aus einer Toilettenpapierrolle und den Naturmaterialien wurde anschließend das Bewegungslied "Stark wie ein Baum" musikalisch begleitet.





Ein Höhepunkt für die zwölf Kinder war bei dem nächsten Treffen der Besuch des Bilsteintals mit der Fütterung von Füchsen und Luchsen. Begeistert waren die künftigen Lesehelden auch von einem Salamander, der sich in dem Futtertrog versteckt hatte.

Bei der Abschlußfeier im und am Waldschiff nahmen viele Eltern, Geschwister und Großeltern teil, ein Großelternpaar war sogar aus Hessen angereist. Alle machten begeistert beim Bewegsungslied mit und stärkten sich an einem Buffet. Während danach der Vorleseheld vom "kleinen roten Traktor" erzählte, wobei die Kinder muchsmäuschen still waren, berichtete Annette Dusny den Erwachsenen von den Veranstaltungstagen. Zum Abschluß bekamen alle jungen Lesehelden eine Urkunde sowie ein kleines Album mit Bildern von den Aktionstagen als Erinnerung.

Bei den Lesehelden geht es nun weiter mit dem Superleseheldenpass: Bei jedem Büchereibesuch bekommen die Kinder einen Stempel. Nach dem 12. Besuch bekommen sie dann als Anerkennung ein Buchpräsent.





Ein Rückblick auf das Jahr 2020 war geprägt von Bau- und Erneuerungsmaßnahmen wie einer neuen Bande und einem neuen Boden in der Reithalle, wofür sich der Verein über Fördergelder freute. Der Aufenthaltsraum und die Toiletten wurden saniert. Ebenso konnte auf die Durchführung jeweils eines Dressur- und Springlehrgangs sowie die Ferienspiele zurückgeblickt werden.

Im Jahr 2021 wurde die Modernisierung der Reitanlage mit einer erneuerten Zaunanlage fortgesetzt, der innenliegende Stall wurde grundlegend neu ausgestattet. In modernen, hellen Boxen haben die Pferde nun reichlich Platz zum Wohlfühlen, sagt der Reitverein. Ebenso konnte das Frühjahrsturnier in diesem Jahr wieder stattfinden. Das Wetter spielte mit und die Organisatoren blickten auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Auch das Ferienprogramm konnte wieder ausgeweitet werden, so dass Kinder in unterschiedlichen Aktionen wie bei einem Spaziergang mit Pferd, dem Schuli-Pass oder einem Pferde-Fitnessprogramm den Vierbeinern näherkommen konnten.

In einem Ausblick ist ein Reitabzeichenlehrgang in Planung, auch die Ferienspiele sollen wieder stattfinden.

Neu ausgestattete Pferdeboxen und ein neuer Reithallenboden

Der Reitverein Rüthen hat an der Reitanlage investiert. Vorstandsämter wurden bei Wahlen besetzt

 Rüthen. Der Reitverein Rüthen berichtete bei seiner Jahreshauptversammlung für die Jahre 2020 und 2021, dass das „Coronajahr“ auch am Reitverein nicht ohne Spuren vorbeigegangen ist. Durch das zeitweilige Einstellen des Reitschulbetriebs wurden Einnahmen eingebüßt, dennoch, so wurde lobend erwähnt, sind nahezu alle Mitglieder dem Verein treu geblieben. Vorsitzender Willi Hage sprach den Mitgliedern entsprechend Dank aus. Im Laufe des Jahres konnte der Reitschulbetrieb dann langsam wieder angeschoben werden, so dass die Schulpferde durch kontrolliertes Bewegen wieder eingesetzt werden konnten.

In den anschließenden Wahlen wurden Willi Hage sowie die Geschäftsführerin Karin Scheithauer in ihren Ämtern bestätigt. Das neue Amt der Turnierwartin konnte mit Beate Gante besetzt werden. Für das Geschäftsjahr 2021 wurden der zweite Vorsitzende Christoph Hackländer und Kassiererin Friederike Hackländer im Amt bestätigt.



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