Moment mal,
Das ist Doch …
 Zu dem Schützenfest gehört auch das Vogelschießen. Mancherorts ist die Vogelstange neben der Schützenhalle oder dem Festzelt, andere Vereine marschieren ein Stück zum Schießstand. So ist das auch in Rüthen, wo die Schützen den Schneringer Berg hinunterziehen, die Vogelstange ist idyllisch in der Natur gelegen. Die besondere Atmosphäre gehört für manchen Festbesucher wohl auch dazu und unser heutiges historisches Foto lässt vielleicht alte Erinnerungen wach werden. Wer auf dem Bild zu sehen ist, das können Sie uns vielleicht sagen, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark, z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark.de.
Martina Straßburg hat die Aus:Zeit im März 2017 eröffnet. Seit Weihnachten 2015 hatte sie überlegt, sich ihren Lebenstraum zu verwirklichen und die Pläne in gut einem Jahr mit Freundin Gaby umgesetzt. Seitdem können sich die Gäste mit einem Besuch gemütlich eine Auszeit nehmen, zu hausgemachten Speisen und leckeren Getränken gibt es ein herzliches Wort immer ehrlich gemeint dazu.
Besonders auch in der Anfangszeit hat das Team von der gastronomischen Erfahrung von Astrid Deimel profitiert, sie ist von Beginn an dabei. Seit 2018 hat Martina Straßburg die Aus:Zeit als alleinverantwortliche Inhaberin weitergeführt und mit ihrem gut zusammenhaltenden Team auch die Corona-Zeit überstanden.
Nun freut sie sich, die Aus:Zeit „bio, regional, fair und sehr persönlich“ zu übergeben. Für das Lokal blickt sie zuversichtlich in die Zukunft. Bei einer kleinen Abschiedsfeier sagte sie dazu: „Mehmet ist der neue Besitzer, Astrid und Carmen kümmern sich ums Wesentliche und das bekannte Team sorgt dafür, dass die Gäste weiterhin gut bedient werden“. In den rund sieben Jahren, in denen sie die Aus:Zeit geleitet hat, hat sie ungefähr 700 Käsekuchen gebacken, 21.000 Brötchen aus dem Ofen geholt und rund 40.000 Pötte Kaffee verkauft, hatte sie aus ihrer gastronomischen Vita ausgerechnet.
Dank für Erfolg und eine gute Zeit
Viel Dank geht an die Stammgäste und treuen Kunden, sie kommen auch weiterhin in die Aus:Zeit, hofft Martina Straßburg. Der größte Dank geht an ihren Mann Martin, der sie in der gesamten Zeit „seelisch, physisch und digital unterstützt hat“, schmunzelt Martina Straßburg und dankt natürlich auch ihrem Team für die gute Arbeit und ständige Flexibilität – „das war wirklich toll mit Euch“. Ein weiterer Dank geht an alle Helfer, die kaum alle aufgezählt werden können, insbesondere ihrer Freundin Sandra und deren Familie, die jederzeit spontan geholfen hat, und Reinhard für die ständige Hausmeisterhilfe und all den anderen, von denen sie etwas geliehen hat oder Hilfe bekam – zählte Martina Straßburg einige persönliche Botschaften auf.
Besondere Veranstaltungen wie Kneipenquiz, Krimi-Dinner, Wild- und Muschelessen sind ihr ebenfalls in guter Erinnerung. Die besonderen Veranstaltungen gehen nun übrigens in ähnlicher, aber doch abgewandelter Weise weiter: Künftig gibt es einmal im Monat einen türkischen Abend, zu dem vorab Plätze reserviert werden können.
Vielseitiges Verkaufssortiment
In dem Verkaufsangebot bleiben Bioartikel, Geschenkartikel, Schreibwaren und Karten sowie kleine Haushaltsartikel wie Tassen, Messer, Brotdosen oder Trinkflaschen Schwerpunkte. Zum neuen Schuljahr gibt es auch alles für den Schulanfang.
Rückblick auf die Anfänge
Martina Straßburg hat die Aus:Zeit im März 2017 eröffnet. Seit Weihnachten 2015 hatte sie überlegt, sich ihren Lebenstraum zu verwirklichen und die Pläne in gut einem Jahr mit Freundin Gaby umgesetzt. Seitdem können sich die Gäste mit einem Besuch gemütlich eine Auszeit nehmen, zu hausgemachten Speisen und leckeren Getränken gibt es ein herzliches Wort immer ehrlich gemeint dazu.
 Rüthen. Die Aus:Zeit am Marktplatz hat seit diesem Monat einen neuen Inhaber, doch sonst änderte sich für die Gäste – darunter viele treue Stammkunden – wenig, als Martina Straßburg die Schlüssel an Mehmet Yildiz übergab. Der betreibt gegenüber in dem Rüthener Stadtzentrum bereits seit 2021 das Eiscafe Bella, beide Betriebe sollen sich weiterhin ergänzen, Leben auf den Marktplatz bringen und so auch voneinander profitieren.
Bewährtes Konzept wird fortgeführt
Ab dem zweiten Mai ist nun unter dem neuem Inhaber geöffnet. „Eigentlich bleibt es, wie es war“, sagt Mehmet Yildiz und betont, dass das Personal und auch das Konzept mit einem kulinarischen Konzeptstore, einer Mischung aus Cafe, Bistro und einem Verkaufssortiment mit verschiedenen Sparten, im Wesentlichen gleich bleibt.
Für viele Gäste ist das morgendliche Frühstück von klein oder süß bis deftig ein liebgewonnenes Angebot, außerdem gibt es einen täglich wechselnden Mittagstisch. Bei den Lebensmitteln wird auf regional und bio geachtet, die Gerichte sind auch in einer vegetarischen Variante erhältlich. Außerdem gibt es hausgebackene Kuchen und an zwei Tagen in der Woche frische Waffeln, Kaffee sowie andere warme und kalte Getränke.
Bekanntes Team empfängt die Gäste
Auch das Personal bleibt – mit Ausnahme von Martina Straßburg, die sich nun auf einen Besuch vor der Theke freut – das gleiche. Astrid Deimel und Carmen Faulkner leiten die Aus:Zeit, sie haben schon seit Jahren in dem Team mitgearbeitet.
Leben am Marktplatz lockt auch Touristen
Das Eiscafe gegenüber bleibt ebenfalls geöffnet, betonte Mehmet Yildiz im Gespräch mit Rüthen extrastark ausdrücklich. Am Marktplatz sollen so ein abwechslungsreiches Angebot und viel Leben bleiben. Neben der Bevölkerung ist ein Besuch im Ortskern damit auch ein lohnenswerter Anlaufpunkt für Touristen.
Martina Straßburg hat das Lokal mit angeschlossenem Verkaufssortiment an Mehmet Yildiz übergeben. Bio, regional, fair und persönlich bleibt auch weiterhin erhalten
Die Aus:Zeit hat einen neuen Inhaber – Weiter geht es wie gewohnt
Es entsteht nun eine Filiale Rüthen mit komplett neuem Gesicht, die sich durch eine offene und freundliche Gestaltung auszeichnet. Zudem wurde die neue Filiale ebenerdig auf nur einer Etage entsprechend barrierefrei geplant. Die Kundenmietfachanlage bleibt aber wie gewohnt weiterhin im Kellergeschoss und die durch die Modernisierung frei werdenden Flächen im ersten Obergeschoss werden künftig anderweitig genutzt. In der Kundenhalle werden die Kunden das aus anderen Filialen bewährte und bekannte Design „Treffpunkt Sparkasse“ wiederfinden – ein Konzept, womit die Sparkasse als Finanzdienstleister Vorreiter in dem heimischen Geschäftsgebiet war und dazu in anderen Filialen von Kunden zufriedene Rückmeldung bekommen hat.
Die Kunden können an einem geräumigen Holztisch Platz nehmen und sich auf einem großen Bildschirm über Veranstaltungen in der Region, Angebote oder auch über das Tagesgeschehen informieren. „Dass wir unseren Kundinnen und Kunden in unseren Filialen kostenloses WLAN zur Verfügung stellen, ist für uns selbstverständlich“, so Peter Königkamp.
SB-Foyer mit modernen Geräten
Im Anschluss an den Eingang wird sich das großzügige SB-Foyer mit einem neuen Anstrich zeigen und weiterhin mit modernen und barrierefreien Geldausgabe- und -einzahlungsautomaten ausgestattet sein. Die Selbstbedienungsterminals zählen zu den modern- sten auf dem Markt. Neben Überweisungen, dem Einrichten und Ändern von Daueraufträgen und Kontoauszugsdruck können die Geräte auch ganze Rechnungen und Überweisungsbelege einscannen.
 Rüthen. Als regionaler Marktführer setzt die Sparkasse Hellweg-Lippe auch im digitalen Zeitalter auf moderne Filialen. Aus diesem Grund wird zur Zeit die Filiale in Rüthen umgebaut, die Planungen haben ein Investitionsvolumen von rund 1,4 Millionen Euro. Mit dem Umbau soll die Filiale modernisiert und modern gestaltet werden. Die Beratungsbüros und Serviceflächen werden an die veränderten Kundenbedürfnisse angepasst, die Sparkasse legt weiterhin besonderen Wert auf die Qualität der Beratung. Entsprechend orientieren sich Raumplanung und Aufteilung an den Anforderungen für eine moderne Sparkasse, vor allem mit Blick auf die Beratungs- und Servicebereiche und Diskretion. „Wir sind hier verwurzelt, mit der Region verbunden und nah an den Bedürfnissen der Menschen, die hier leben. Daher ist uns das Bekenntnis zu Rüthen sehr wichtig. Durch die Baumaßnahme können wir die Raumnutzung optimieren und … für die gestiegenen Kundenbedürfnisse erweitern“, sagt Peter Königkamp, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Hellweg-Lippe im Hinblick auf die Umbauarbeiten in der Hochstraße. Eine Investition, die den zentralen Standort stärkt und auch heimische Handwerksbetriebe mit Aufträgen versorgt.
Filiale Rüthen im neuen Gewand
Es entsteht nun eine Filiale Rüthen mit komplett neuem Gesicht, die sich durch eine offene und freundliche Gestaltung auszeichnet. Zudem wurde die neue Filiale ebenerdig auf nur einer Etage entsprechend barrierefrei geplant. Die Kundenmietfachanlage bleibt aber wie gewohnt weiterhin im Kellergeschoss und die durch die Modernisierung frei werdenden Flächen im ersten Obergeschoss werden künftig anderweitig genutzt. In der Kundenhalle werden die Kunden das aus anderen Filialen bewährte und bekannte Design „Treffpunkt Sparkasse“ wiederfinden – ein Konzept, womit die Sparkasse als Finanzdienstleister Vorreiter in dem heimischen Geschäftsgebiet war und dazu in anderen Filialen von Kunden zufriedene Rückmeldung bekommen hat.
Umbau und Modernisierung der Sparkasse in Rüthen: die Filiale erhält ein neues und modernes Erscheinungsbild im bekannten Stil „Treffpunkt Sparkasse“
Die Sparkasse Hellweg-Lippe gestaltet ihre Geschäftsstelle in der Hochstraße neu
Kunden, die während des Umbaus zu einem Beratungsgespräch kommen, müssen den Eingang auf der Südseite des Gebäudes (gegenüber des Hauses Wendel) nehmen. Wer den SB-Bereich oder die Servicetheken aufsuchen möchte, kann wie gewohnt den Haupteingang nutzen. Dazu wurden auch entsprechende Hinweisschilder im Eingangsbereich der Filiale aufgestellt, so dass sich die Kunden zurechtfinden. Der Abschluss des Umbaus ist für September 2024 geplant.
Im Anschluss an den Eingang wird sich das großzügige SB-Foyer mit einem neuen Anstrich zeigen und weiterhin mit modernen und barrierefreien Geldausgabe- und -einzahlungsautomaten ausgestattet sein. Die Selbstbedienungsterminals zählen zu den modern- sten auf dem Markt. Neben Überweisungen, dem Einrichten und Ändern von Daueraufträgen und Kontoauszugsdruck können die Geräte auch ganze Rechnungen und Überweisungsbelege einscannen.
Der Servicebereich mit Bezug zur Stadt Rüthen
Die barrierefreien Service- und Dialogtheken mit höhenverstellbaren Tischplatten finden wieder gegenüber des Haupteingangs ihren Platz. Vor einer großflächig beleuchteten Motivwand kümmern sich die Kolleginnen und Kollegen um die Anliegen der Kunden.
Beratung mit Wohlfühlatmosphäre
Im Wartebereich neben den Serviceplätzen werden die Kunden von ihrem Kundenberater zum Termin abgeholt und in die neuen Beratungskuben geführt. Bei der Gestaltung dieser modernen Büros wurde großer Wert auf die Verbundenheit der Sparkasse Hellweg-Lippe zur Region gelegt. Daher werden auch alle Beraterbüros mit Fotos von heimischen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen ausgestattet. „Wir möchten nicht nur die enge Verbundenheit der Sparkasse zur Region herausstellen, sondern auch für eine Wohlfühlatmosphäre sorgen. Denn im Mittelpunkt steht bei uns der Kunde. Dieser soll nicht nur unsere mehrfach ausgezeichnete Beratungsqualität genießen, sondern sich auch bei der Beratung wohlfühlen. Das war uns bei der Entscheidung sehr wichtig“, erklärt Peter Königkamp.
Fertigstellung im September
Kunden, die während des Umbaus zu einem Beratungsgespräch kommen, müssen den Eingang auf der Südseite des Gebäudes (gegenüber des Hauses Wendel) nehmen. Wer den SB-Bereich oder die Servicetheken aufsuchen möchte, kann wie gewohnt den Haupteingang nutzen. Dazu wurden auch entsprechende Hinweisschilder im Eingangsbereich der Filiale aufgestellt, so dass sich die Kunden zurechtfinden. Der Abschluss des Umbaus ist für September 2024 geplant.
 Rüthen. Die Sparkasse Hellweg-Lippe stellte in einem Bilanzpressegespräch die Zahlen des Geschäftsjahres 2023 vor. Trotz Inflation und schwächelnder Konjunktur ist die Sparkasse Hellweg-Lippe danach zufrieden mit dem ersten Geschäftsjahr nach der Fusion der Sparkassen Lippstadt und SoestWerl. Die Bilanzsumme beträgt nun rund 5,0 Milliarden Euro, die Marktanteile bewegen sich auf konstant hohem Niveau und das Kundengeschäft hat entsprechende Kennzahlen. Danach betrug das Kundengeschäftsvolumen 8,9 Milliarden Euro, das Kundenkreditgeschäft 3,6 Milliarden Euro und die Neuausleihungen 601 Millionen Euro, davon 336 Millionen Euro an gewerbliche Kunden und 265 Millionen Euro an Privatkunden. Die Kundeneinlagen betrugen 3,9 Milliarden Euro, die Geldvermögensbildung lag bei über 5,3 Milliarden Euro und der Bestand an Wertpapieren betrug 1,3 Milliarden Euro. Zufrieden ist die Sparkasse Hellweg-Lippe auch mit dem Zinsüberschuss von 86 Millionen Euro. Außerdem verweist das heimische Kreditinstitut auf eine beeindruckende Wertschöpfungsbilanz: 1,8 Millionen Euro wurden an mehr als 600 gemeinnützige Vereine und Institutionen ausgeschüttet, 14,6 Millionen Euro Steuern gezahlt. Die Beratungsqualität der Sparkasse wurde durch zwei verschiedene Institute in 2023 ausgezeichnet, sie war vierfacher Testsieger beim Bankentest „Die Welt“ in der Privatkunden-/ Firmenkunden- und Baufinanzierungsberatung und in der Kategorie Digital Banking. Außerdem erhielt die Sparkasse Hellweg-Lippe die Auszeichnung als „Beste Bank vor Ort 2023“ in der Privatkundenberatung und auch in 2024 wurden bereits weitere Qualitätstests als Sieger abgeschlossen. In ihrem Fazit freuten sich Vorstandsvorsitzender Peter Königkamp und Vorstandsmitglied Ulrich Kleinetigges, ein außergewöhnliches und herausforderndes erstes Jahr nach der Fusion erfolgreich abgeschlossen zu haben.
Jubiläum 200 Jahre Sparkasse Hellweg-Lippe
In diesem Jahr feiert die noch junge Sparkasse Hellweg-Lippe auch ihr 200jähriges Bestehen. Unter dem Motto „200 Jahre Sparkasse Hellweg-Lippe – Jederzeit gerne wieder“ sind viele Aktionen über das Jahr verteilt. Die Jubiläums-Webseite www.200-jahre miteinander.de ist dabei das zentrale Informationsmedium rund um die Jubiläums-Aktionen. Neben dem Jubiläums-Festakt stellt das Kreditinstitut die Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt des Jubiläums. Auch ein Jubiläums-Sparanlage-Angebot wurde aufgelegt und eigens zum Jubiläum wurde auch ein Film gedreht, der über die Social Media-Kanäle veröffentlicht wurde. Die Vereine und gemeinnützige Organisation im Geschäftsgebiet können sich an der Jubiläums Spendenaktion beteiligen, für die die Sparkasse 200 Spenden von je 500 Euro für Projekte unter dem Motto „Fit für die Zukunft“ zusätzlich ausschüttet. Die Aktion startete im April, nähere Informationen gibt es auf der Jubiläum-Webseite. Ebenso zu Veranstaltungen, bei denen die Sparkasse Hellweg-Lippe Hauptsponsor ist, wie beispielsweise dem Musical Amazing Grace Lippetal, Warstein live, dem Stadtjubiläum 1.400 Jahre Soest, Altstadtzauber Soest und weiteren.
 Rüthen. Die Sparkasse Hellweg-Lippe stellte in einem Bilanzpressegespräch die Zahlen des Geschäftsjahres 2023 vor. Trotz Inflation und schwächelnder Konjunktur ist die Sparkasse Hellweg-Lippe danach zufrieden mit dem ersten Geschäftsjahr nach der Fusion der Sparkassen Lippstadt und SoestWerl. Die Bilanzsumme beträgt nun rund 5,0 Milliarden Euro, die Marktanteile bewegen sich auf konstant hohem Niveau und das Kundengeschäft hat entsprechende Kennzahlen. Danach betrug das Kundengeschäftsvolumen 8,9 Milliarden Euro, das Kundenkreditgeschäft 3,6 Milliarden Euro und die Neuausleihungen 601 Millionen Euro, davon 336 Millionen Euro an gewerbliche Kunden und 265 Millionen Euro an Privatkunden. Die Kundeneinlagen betrugen 3,9 Milliarden Euro, die Geldvermögensbildung lag bei über 5,3 Milliarden Euro und der Bestand an Wertpapieren betrug 1,3 Milliarden Euro. Zufrieden ist die Sparkasse Hellweg-Lippe auch mit dem Zinsüberschuss von 86 Millionen Euro. Außerdem verweist das heimische Kreditinstitut auf eine beeindruckende Wertschöpfungsbilanz: 1,8 Millionen Euro wurden an mehr als 600 gemeinnützige Vereine und Institutionen ausgeschüttet, 14,6 Millionen Euro Steuern gezahlt. Die Beratungsqualität der Sparkasse wurde durch zwei verschiedene Institute in 2023 ausgezeichnet, sie war vierfacher Testsieger beim Bankentest „Die Welt“ in der Privatkunden-/ Firmenkunden- und Baufinanzierungsberatung und in der Kategorie Digital Banking. Außerdem erhielt die Sparkasse Hellweg-Lippe die Auszeichnung als „Beste Bank vor Ort 2023“ in der Privatkundenberatung und auch in 2024 wurden bereits weitere Qualitätstests als Sieger abgeschlossen. In ihrem Fazit freuten sich Vorstandsvorsitzender Peter Königkamp und Vorstandsmitglied Ulrich Kleinetigges, ein außergewöhnliches und herausforderndes erstes Jahr nach der Fusion erfolgreich abgeschlossen zu haben.
Die Sparkasse Hellweg-Lippe hatte zum Bilanzpressegespräch eingeladen. Die Sparkasse stellt zu ihrem 200jährigen Jubiläum die Kunden mit Sparanlageangeboten, Spenden und Veranstaltungen in den Mittelpunkt
Gute Geschäftszahlen und ausgezeichnete Beratungsqualität
Über WESTKALK
 Rüthen. In einem Steinbruch bieten sich auch attraktive berufliche Perspektiven, wie nun einige Schülerinnen und Schüler aus erster Hand erfahren konnten. Zu dem diesjährigen Girls‘Day / Boys‘Day begrüßte die Firma WESTKALK vier Mädchen und drei Jungen in zwei Firmenstandorten. Die jungen Leute verschafften sich dabei einen interessanten Einblick in die Arbeit eines modernen Steinbruchunternehmens. Der Warsteiner Aron Schulz (14) besichtigte zusammen mit Finn (12) und Ole (10) Reimann das Werk in Warstein. Im Werk Kallenhardt konnten vier weitere Schülerinnen einen Einblick in das Gesteinslabor von Westkalk bekommen. Im Rahmen der Qualitätskontrolle unterzieht das Unternehmen seine Produkte auch chemischen Analysen, um die Inhaltsstoffe des gewonnenen Kalksteins genau zu bestimmen. „Ich glaube, wir konnten zeigen, dass ein moderner Steinbruchbetrieb vielfältige technische Berufe zu bieten hat“, so Dr. Guido Mausbach, Technischer Leiter bei WESTKALK. „Wir haben beispielsweise Baustoffprüfer, Betriebsschlosser und Elektriker hier, die unglaublich spannende Aufgaben haben.“ Über diese Aufgaben konnten die jungen Leute anschließend ihren Mitschülern ausführlich berichten.
Vielfältige Berufe, imposante Maschinen
Am beeindruckendsten seien die großen Maschinen, also Bagger und Muldenkipper gewesen, berichteten die Jungen übereinstimmend. „Den Muldenkipper hatte ich mir so riesig nicht vorgestellt“, meinte Finn Schulz. „Die Sprengung, die wir sehen durften, war deutlich leiser, viel schneller und viel weniger heftig, als man sich das so vorstellt“, berichteten Ole und Finn Reimann übereinstimmend.
Das Besichtigungsprogramm sowohl für die Jungen in Warstein als auch für die Mädchen in Kallenhardt verschaffte den Schülern nicht nur einen unmittelbaren Eindruck von Arbeitsumgebung und Maschinen, sondern auch von den aufeinander abgestimmten Prozessschritten. „Mir war nicht so klar, wie das alles der Reihe nach abläuft, also von Sprengung über Zerkleinerung bis hin zum Verladen“, meinte Aron Schulz. Angeleitet wurden die Jungs in Warstein von Mechatronikermeister Daniel Klimek.
 Rüthen. In einem Steinbruch bieten sich auch attraktive berufliche Perspektiven, wie nun einige Schülerinnen und Schüler aus erster Hand erfahren konnten. Zu dem diesjährigen Girls‘Day / Boys‘Day begrüßte die Firma WESTKALK vier Mädchen und drei Jungen in zwei Firmenstandorten. Die jungen Leute verschafften sich dabei einen interessanten Einblick in die Arbeit eines modernen Steinbruchunternehmens. Der Warsteiner Aron Schulz (14) besichtigte zusammen mit Finn (12) und Ole (10) Reimann das Werk in Warstein. Im Werk Kallenhardt konnten vier weitere Schülerinnen einen Einblick in das Gesteinslabor von Westkalk bekommen. Im Rahmen der Qualitätskontrolle unterzieht das Unternehmen seine Produkte auch chemischen Analysen, um die Inhaltsstoffe des gewonnenen Kalksteins genau zu bestimmen. „Ich glaube, wir konnten zeigen, dass ein moderner Steinbruchbetrieb vielfältige technische Berufe zu bieten hat“, so Dr. Guido Mausbach, Technischer Leiter bei WESTKALK. „Wir haben beispielsweise Baustoffprüfer, Betriebsschlosser und Elektriker hier, die unglaublich spannende Aufgaben haben.“ Über diese Aufgaben konnten die jungen Leute anschließend ihren Mitschülern ausführlich berichten.
Schüler erhalten Einblicke in den Betriebsalltag
Girls’Day / Boys’Day bei Westkalk
 Rüthen. „Bei einem Geschäftstermin in Finnland hatte ich die Idee, die Qualität skandinavischer Holzbauweise mit deutschem Design zu kombinieren“, so Michael Wolffs Kommentar auf die Frage, wie es zur Gründung des Unternehmens Finnhaus Vertrieb M. Wolff GmbH vor 40 Jahren kam.
Sicher, Gartenhäuser gab es auch 1984 schon in Deutschland. Allerdings versprach die Qualität der auf dem hiesigen Markt erhältlichen Holz-Gartenhausmodelle nicht viel. Und die Finnen verstanden ihr Geschäft, denn im Norden Europas gab es bereits eine lange Tradition im Gartenhausbau. Michael Wolff hatte die Idee, aus beiden Welten eine Symbiose zu schaffen: Qualitäts-Gartenhäuser aus nordischem Holz mit dem aktuellen Design aus Deutschland!
Der erste eigene Gartenhaus-Katalog erschien 1996 und hatte 12 Seiten. Ein Jahr vorher wurde auf dem jetzigen Musterhauspark-Gelände ein großes Blockhaus als Bürogebäude gebaut. Es steht noch immer dort und wird seit einigen Jahren als Haupt-Verkaufshaus auf der von zuerst 4.000 Quadratmetern auf inzwischen über 7.000 Quadratmeter gewachsenen Verkaufsfläche genutzt.
40 Jahre Finnhaus Wolff
Und wen beliefert das Unternehmen? „Ganz besonders stolz sind wir auf unseren großen Musterhauspark in Rüthen, zu dem viele Privatkunden aus nah und fern kommen“, sagt Michael Wolff. Hier stehen über 80 Gartenhausmodelle aus Holz, WPC, und Metall auf einer der größten Ausstellungsflächen Deutschlands. Und die Kunden kommen teilweise von weit her, um sich die Freiluftausstellung und die verschiedensten Modelle anzuschauen, zu begehen und zu vergleichen.
Zudem bieten über 1.000 autorisierte Fachhändler, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz ansässig sind, in der jeweiligen Region das Sortiment von Finnhaus an. Ausgewählte Onlineshops und namhafte Baumarktgruppen zählen ebenfalls zu den Kunden und verkaufen die Finnhaus-Produkte.
2021 hat Finnhaus sich neu positioniert. „Relativ schnell fanden wir heraus, wohin die Reise gehen musste“, so Michael Wolff. Die Marke sollte eindeutig positioniert und in Zusammenarbeit mit einer Marketingagentur aus Bayern, Mitarbeiter, Händler und Kunden begeistern. Das sorgt für Sichtbarkeit und sichert letztlich den wirtschaftlichen Erfolg.
Der neue Claim: „Wir bringen Urlaub in den Garten“ bringt auf den Punkt, worum es bei Finnhaus tatsächlich geht: Um das gute Gefühl, im Garten abschalten zu können. Entspannung zu finden und den Alltag zu vergessen. Nach diesem Urlaubsgefühl sehnen sich die Menschen – und finden es bei Finnhaus Wolff.
Der erste eigene Gartenhaus-Katalog erschien 1996 und hatte 12 Seiten. Ein Jahr vorher wurde auf dem jetzigen Musterhauspark-Gelände ein großes Blockhaus als Bürogebäude gebaut. Es steht noch immer dort und wird seit einigen Jahren als Haupt-Verkaufshaus auf der von zuerst 4.000 Quadratmetern auf inzwischen über 7.000 Quadratmeter gewachsenen Verkaufsfläche genutzt.
Seit 2007 werden Vertrieb und Logistik von Warstein-Belecke aus betrieben. Hier ist Platz zum Lagern von zig Gartenhaus-Bausätzen und für die Büroräume von inzwischen über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Finnhaus Wolff.
Und wen beliefert das Unternehmen? „Ganz besonders stolz sind wir auf unseren großen Musterhauspark in Rüthen, zu dem viele Privatkunden aus nah und fern kommen“, sagt Michael Wolff. Hier stehen über 80 Gartenhausmodelle aus Holz, WPC, und Metall auf einer der größten Ausstellungsflächen Deutschlands. Und die Kunden kommen teilweise von weit her, um sich die Freiluftausstellung und die verschiedensten Modelle anzuschauen, zu begehen und zu vergleichen.
Besonders erwähnenswerte Projekte sind:
Ferienhäuser – unter anderem nach Österreich und Schweden
Zwei große Schrebergartenanlagen in Duisburg-Wedau und Cottbus exklusiv mit Finnhaus-Modellen
Ferien- und Freizeitparks
Landesgartenschau Höxter
Kindergärten
Der neue Claim: „Wir bringen Urlaub in den Garten“ bringt auf den Punkt, worum es bei Finnhaus tatsächlich geht: Um das gute Gefühl, im Garten abschalten zu können. Entspannung zu finden und den Alltag zu vergessen. Nach diesem Urlaubsgefühl sehnen sich die Menschen – und finden es bei Finnhaus Wolff.
Aber nochmal zurück zum Musterhauspark in Rüthen. Denn dort wurden schon viele außergewöhnliche Projekte angedacht und verwirklicht. Seine über 25-jährige Erfahrung bringt ganz besonders der Standortleiter Thomas Rüsing ein. Sein enormes Know-how über das Standard-Sortiment und über individuelle Häuser begeistert die Musterhauspark-Besucher. Er weiß, was machbar ist, welche Zusatzmöglichkeiten es gibt (Dämmung oder Kabelkanäle bei Ferienhäusern, etc.) und berät Interessenten bis ins kleinste Detail.
Und wie geht’s weiter? Da gibt’s nur eine Antwort von Michael Wolff: „Die Frontscheibe ist größer als der Rückspiegel“. Heißt, der Blick richtet sich nach vorne, Zukunftsmodelle werden angedacht und sind teilweise schon in der Umsetzung. So ist für 2025 das Projekt „Wohnen auf kleinem Raum“ ein Thema, mit dem sich das Finnhaus-Team schon jetzt intensiv auseinandersetzt.
 Rüthen. Die Dörfer machen beim Stadtjubiläum mit kreativen Beiträgen mit und noch eine wichtige Aussage gab es bei dem sechsten Planungstreffen für den 825. Geburtstag von Rüthen: Veranstalter wird die Stadt sein. Ursprünglich war geplant, die Organisation die Vereine tragen zu lassen, nun bekommen die Vorbereitungen eine feste Struktur auf rechtssicheren Beinen.
Wildwurst und Feldtag von den Ortschaften
Von den Ortsvorstehern war auf der Versammlung schon Einiges zu hören. Menzel möchte basteln oder sich anders kreativ beteiligen, berichtete Ortsvorsteherin Ute Oel. Langenstraße-Heddinghausen und Kellinghausen wollen Wildwurst und Wildburger anbieten, machte Antonius Wilmesmeier Appetit, und Robert Oesterhoff stellte einen Feldtag der Oldtimer-Treckerfreunde Kneblinghausen (im Vorfeld des Jubiläums) mit Dreschvorführungen und eine Ausstellung zu dem Festwochenende in Aussicht, daran beteiligen sich die Orte Meiste, Kneblinghausen und Hemmern. Hoinkhausen möchte gemeinsam mit Nettelstädt, Weickede und Westereiden Spiel, Sport und Spaß wie im Mittelalter anbieten, sagte Timo Zimmermann. Oestereiden bringt auch seine Vereine mit, um das Dorf zu präsentieren, das örtliche Tambourcorps möchte nach Absprache bei dem Stadtjubiläum aufspielen.
Veranstaltungsbühne, Blaulicht- und Bildungsmeile
Eine Veranstaltungsbühne kann eventuell nahe des Hachtores am Eingang der Innenstadt stehen, eine „Blaulichtmeile“ bietet eine Bühne für Feuerwehr, DRK, DLRG und die Polizei. Und auch die Schulen und Kindergärten waren eingeladen und wollen neben einer Vorstellung ihrer Einrichtungen auf einer Bildungsmeile beispielsweise das Bühnenprogramm mit Theater und musikalischen Beiträgen mitgestalten.
Die Planungen für das Stadtjubiläum gehen weiter voran. Die Stadt übernimmt Koordination und ist Veranstalter, Stadterstürmung und Belagerungsfest mit vereinten Kräften planen
Vereine, Ortschaften, Bühne und Veranstaltungsmeilen
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Weiter konkretisiert wurden die Beiträge der Vereine. Der Heimatverein möchte rund um das Backhaus vor dem Hachtor die Zeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellen und Bewirtung anbieten. Der Förderverein des St. Josefkindergartens baut einen Waffelstand auf und stellt die Kindertagesstätte vor. Der Heimatgeschichtliche Arbeits- kreis macht eine Ausstellung mit historischen Fotos zu verschiedenen Themen und die Bergstadtknappen wollen eine historische Kegelbahn und vielleicht andere Spiele im Rahmen einer mittelalterlichen Olympiade aufbauen. Einige Planungen sind auch noch nicht abgeschlossen und werden in den Vereinen weiter ausgearbeitet, aber auch das klang schon verheißungsvoll. Die Landjugend Rüthen sprach von einem Mähdrescherziehen, der Hegering von den Jagdhornbläsern und der Rollenden Waldschule, der SGV möchte noch zu benennende Angebotslücken im Programm schließen und das Historische Handwerkerdorf möchte die dort ausgestellten Berufe mit Schmiedefeuer und Handwerksvorführungen lebendig werden lassen.
Ortsvorsteher Rudolf Fromme dankte Tourismusmanager Klaus Hötte und Verwaltungsmitarbeiterin Elke Wenge für die bisherige Arbeit. Hötte stellte auch den bisherigen organisatorischen Planungsstand vor. Das Jubiläumslogo wurde an die beteiligten Vereine und Gruppen weitergeleitet, um es in Signaturen und auf Briefköpfen verwenden zu können. Ein erstes Werbeplakat weist mit „Save the date“ auf das Jubiläumswochenende vom 29. bis 31. August 2025 hin, ein QR verlinkt bald auf eine aktuell gehaltene Webseite. Bei der Werbung wird auf Print, digital und Radio gesetzt, eine eigene Webseite, Social Media und Plakate sollen in einem einheitlichen Auftritt im corporate design gestaltet werden. Hötte sprach auch schon von Budgets, man merkte, dass es konkret wird.
Schon im Vorfeld des Jubiläumsjahres werden Werbeartikel aufgelegt, so kann die Vorfreude auf den Stadtgeburtstag sichtbar werden. Das nächste Planungstreffen soll am 17. Juni 2024 um 19.00 Uhr in der Mensa der Privaten Sekundarschule stattfinden.
Eine Veranstaltungsbühne kann eventuell nahe des Hachtores am Eingang der Innenstadt stehen, eine „Blaulichtmeile“ bietet eine Bühne für Feuerwehr, DRK, DLRG und die Polizei. Und auch die Schulen und Kindergärten waren eingeladen und wollen neben einer Vorstellung ihrer Einrichtungen auf einer Bildungsmeile beispielsweise das Bühnenprogramm mit Theater und musikalischen Beiträgen mitgestalten.
Stadtmauererstürmung gemeinsam realisieren
Eine Herausforderung wird die Stadterstürmung, die sich viele Beteiligte wünschen. Die Organisation möchten nicht die Jungschützen in der Hauptverantwortung übernehmen, bei einem weiteren Treffen sollte überlegt werden, wie die Realisation möglich gemacht werden kann.
Vereine machen das Programm abwechslungsreich
Weiter konkretisiert wurden die Beiträge der Vereine. Der Heimatverein möchte rund um das Backhaus vor dem Hachtor die Zeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellen und Bewirtung anbieten. Der Förderverein des St. Josefkindergartens baut einen Waffelstand auf und stellt die Kindertagesstätte vor. Der Heimatgeschichtliche Arbeits- kreis macht eine Ausstellung mit historischen Fotos zu verschiedenen Themen und die Bergstadtknappen wollen eine historische Kegelbahn und vielleicht andere Spiele im Rahmen einer mittelalterlichen Olympiade aufbauen. Einige Planungen sind auch noch nicht abgeschlossen und werden in den Vereinen weiter ausgearbeitet, aber auch das klang schon verheißungsvoll. Die Landjugend Rüthen sprach von einem Mähdrescherziehen, der Hegering von den Jagdhornbläsern und der Rollenden Waldschule, der SGV möchte noch zu benennende Angebotslücken im Programm schließen und das Historische Handwerkerdorf möchte die dort ausgestellten Berufe mit Schmiedefeuer und Handwerksvorführungen lebendig werden lassen.
Umfangreich fiel der Jahresrückblick aus. Vorsitzende Susanne Dönnecke und Fraktionsvorsitzende Annette Herbst-Köller erinnerten an verschiedene Aktionen, Anträge und Besichtigungen wie des umgebauten Feuerwehrgerätehauses in Rüthen, eines neu errichteten Biomaststalls sowie der Dorfhalle und eines KIKOK Hähnchenmaststalls in Kneblinghausen. Ein Dorfrundgang durch Oestereiden zeigte Einblicke in das umgebaute Feuerwehrhaus, die Schule, das Grüne Klassenzimmer und in das Gewerbe- und Neubaugebiet. Außerdem hat die BG die neuen städtischen Mitarbeiter Dr. Lukas Grawe und Nadin Kaspari in einem Gespräch kennengelernt und von Wehrleiter Philipp Büngeler den Brandschutzbedarfsplan vorgelegt bekommen. Aus erster Hand informierte sich die BG auch zu dem Genehmigungsverfahren des Meister Bürgerwindparks. Weiterhin nahm sie an den Infoveranstaltungen der Stadt Rüthen zu den Windenergieanlagen in Meiste und zu der Unterbringung von Geflüchteten sowie an einem Werkstattgespräch zur Innenstadtsanierung teil. Ebenso an der Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses Meiste und Kneblinghausen sowie an dem Richtfest der DPSG am Eulenspiegel, an einem Waldbegang und dem Rüthener Schnatgang. Weiterhin unterstützt die BG seit vergangenem Jahr die Ehrenamtskarte aktiv durch Ausgabe eines Gutscheins der Aus:Zeit. Besonders stolz ist die Bürgergemeinschaft auf die neu aufgebauten Fahrradabstellanlagen im Stadtgebiet, bei der die BG den Förderantrag selbst gestellt und bei der konkreten Umsetzung mitgearbeitet hat.
„Aufgrund dieser vielen Aktionen, verbunden mit aufschlussreichen und informativen Gesprächen vor Ort, sind wir bei allen Themen sehr gut informiert und dadurch bestens in der Lage, die richtigen Entscheidungen für unsere Stadt Rüthen zu treffen“, ist sich Susanne Dönnecke sicher. Sie wurde erneut einstimmig zur Vorsitzenden gewählt, Thomas Rüther behält das Amt des Kassierers.
Während der Versammlung hat außerdem Gunnar Witthaut interessante Einblicke in den Bau und die zukünftige Ausstattung des Ärztehauses in der Hochstraße gegeben, das mit fünf Behandlungsräumen im November dieses Jahres fertig gestellt sein soll.
 Rüthen. Die Bürgergemeinschaft Rüthen (BG) sprach auf ihrer Jahresversammlung der Mitglieder Klartext und forderte, den Kreishaushalt abzulehnen. Und das aus wohlüberlegtem Grund. Knapp 40 % des städtischen Haushalts machen die Transferausgaben in Form von Kreis- und Jugendamtsumlage aus, Tendenz jährlich steigend. Die Kreisumlage, die von allen Städten und Gemeinden aufgebracht werden muss, ist nach Auskunft der BG in den vergangenen zehn Jahren von 37,7 Millionen Euro auf nunmehr 76, 4 Millionen Euro angestiegen und hat sich damit etwa verdoppelt. Der angekündigte Doppelhaushalt für 2025/2026 geht von weiteren Steigerungen aus, welche die Kommunen durch ihre Bürger finanzieren müssen. In Zeiten auch sonst hoher Preissteigerungen empfahl die BG Rüthen, neben weiteren Bürgergemeinschaften in Orten im Kreis Soest, der BG Kreistagsfraktion, den Haushalt des Kreises Soest abzulehnen und Sparmaßnahmen umzusetzen.
Umfangreich fiel der Jahresrückblick aus. Vorsitzende Susanne Dönnecke und Fraktionsvorsitzende Annette Herbst-Köller erinnerten an verschiedene Aktionen, Anträge und Besichtigungen wie des umgebauten Feuerwehrgerätehauses in Rüthen, eines neu errichteten Biomaststalls sowie der Dorfhalle und eines KIKOK Hähnchenmaststalls in Kneblinghausen. Ein Dorfrundgang durch Oestereiden zeigte Einblicke in das umgebaute Feuerwehrhaus, die Schule, das Grüne Klassenzimmer und in das Gewerbe- und Neubaugebiet. Außerdem hat die BG die neuen städtischen Mitarbeiter Dr. Lukas Grawe und Nadin Kaspari in einem Gespräch kennengelernt und von Wehrleiter Philipp Büngeler den Brandschutzbedarfsplan vorgelegt bekommen. Aus erster Hand informierte sich die BG auch zu dem Genehmigungsverfahren des Meister Bürgerwindparks. Weiterhin nahm sie an den Infoveranstaltungen der Stadt Rüthen zu den Windenergieanlagen in Meiste und zu der Unterbringung von Geflüchteten sowie an einem Werkstattgespräch zur Innenstadtsanierung teil. Ebenso an der Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses Meiste und Kneblinghausen sowie an dem Richtfest der DPSG am Eulenspiegel, an einem Waldbegang und dem Rüthener Schnatgang. Weiterhin unterstützt die BG seit vergangenem Jahr die Ehrenamtskarte aktiv durch Ausgabe eines Gutscheins der Aus:Zeit. Besonders stolz ist die Bürgergemeinschaft auf die neu aufgebauten Fahrradabstellanlagen im Stadtgebiet, bei der die BG den Förderantrag selbst gestellt und bei der konkreten Umsetzung mitgearbeitet hat.
Auf der Mitgliederversammlung wurde auch die Bilanz von zahlreichen Veranstaltungen und Terminen im Stadtgebiet gezogen. Nah am Bürger ermöglicht gute Entscheidungen für die Menschen in Rüthen
BG für Ablehnung des steigenden Kreishaushaltes
 Rüthen. Verlängerte Öffnungszeiten mit personallosem Training, einen neuen „Gesundheitsführerschein“, den die Krankenkasse bezahlt, eine neugestaltete Internetseite und einen Zug, der durch die Wand fährt, stellen Franz und Ann Kathrin Nagel vor. In ihrer Praxis für Physiotherapie gibt es einige Neuigkeiten und noch mehr Angebote und Informationen für die Kunden.
So sind die Öffnungszeiten für die Trainingsangebote auf den Geräteflächen deutlich erweitert worden, neben den betreuten Trainingszeiten kann nun auch werktags von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr individuell personallos trainiert werden.
Die betreuten Trainingszeiten mit Moritz Unterburger und Hanna Hartwig sind im gewohnten Umfang weiterhin von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr und am Freitag von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Dann ist auch die Rezeption besetzt, um beispielsweise Fragen zu beantworten oder auch, um Termine zu vereinbaren.
„Wir haben unser Serviceangebot erweitert, um der Frequenz und den Wünschen unserer Kunden zu entsprechen“, sagt Franz Nagel. Das neue Konzept ist personalfreundlich und gleichzeitig kundenorientiert, die Öffnungszeiten bieten nun viel Freiraum für das Trainieren in Abstimmung mit der persönlichen Tagesplanung. Damit man außerhalb der betreuten Zeiten trainieren kann, vereinbaren die Kunden in einer kleinen Einweisung mit der Praxis einen Haftungsausschluss, wonach man auf eigene Gefahr trainiert und zustimmt, dass die Fläche dann auch zur eigenen Sicherheit videoüberwacht ist.
Verlängerte Trainingszeiten, Gesundheitsführerschein und noch mehr Informationen auf der Internetseite gibt es nun beim Physio Team Nagel
„Einmal in Bewegung, hält Dich nichts mehr auf“
www.physioteam-nagel.de
„Wir haben unser Serviceangebot erweitert, um der Frequenz und den Wünschen unserer Kunden zu entsprechen“, sagt Franz Nagel. Das neue Konzept ist personalfreundlich und gleichzeitig kundenorientiert, die Öffnungszeiten bieten nun viel Freiraum für das Trainieren in Abstimmung mit der persönlichen Tagesplanung. Damit man außerhalb der betreuten Zeiten trainieren kann, vereinbaren die Kunden in einer kleinen Einweisung mit der Praxis einen Haftungsausschluss, wonach man auf eigene Gefahr trainiert und zustimmt, dass die Fläche dann auch zur eigenen Sicherheit videoüberwacht ist.
Danach kann es dann losgehen. In zwei Geräte-Zirkeln kann vom frühen Morgen bis in den späten Abend digitalgesteuert ein Muskel-Längen-Training für Flexibilität und Beweglichkeit und ein weiteres Training für Kraft gemacht werden. Außerdem steht eine weitere Trainingsfläche mit Kurz- und Langhanteln und Kraftmaschinen mit Steckgewichten in der oberen Etage ebenfalls für das Training zur Verfügung.
Seit diesem Jahr ist auch der Gesundheitsführerschein ein neues Angebot in der Praxis. Der Kurs gibt dem Teilnehmer über die Dauer hinaus mehr Hintergrundwissen zu dem Thema Gesundheit und dem eigenen Körper. Online kann die Theorie erlernt werden und es gibt Übungen für zu Hause. In der Praxis finden vier weitere Wochen lang zweimal wöchentlich insgesamt acht betreute Trainingseinheiten statt, die Kosten werden bis zu 100% von der Krankenkasse übernommen. Eine genaue Übersicht darüber ist auf der neu gestalteten Internetseite www.physioteam-nagel.de erhältlich.
Die Internetseite ist nun außerdem noch wesentlich informativer, hat mehr Angebote, Inhalte und größere Bilder. Der Kunde erhält so mehr Einblicke in das Behandlungs- und Dienstleistungsspektrum. Die verschiedenen Therapien wie Krankengymnastik, manuelle Therapie oder beispielsweise osteopathische Techniken und Krankengymnastik am Gerät werden gut strukturiert noch detaillierter erklärt. Auch nähere Informationen zu dem Gesundheitsführerschein sind dort zu finden. „Einmal in Bewegung, hält Dich nichts mehr auf“, ist das Motto, das auf der Internetseite auch mit einem Zug symbolisiert wird, der durch die Wand fährt, erklärt Franz Nagel schmunzelnd.
 Rüthen. Der Landgerichtsdirektor Dr. Hugo Stern ist Namensgeber für die Private Sekundarschule in Rüthen, im November 2022 wurde der Name des in Rüthen aufgewachsenen und begrabenen jüdischen Bürgers an die Benennung der Schule angehängt. Der Trägerverein der Schule sieht darin einen greifbaren Beitrag zu der örtlichen Erinnerungskultur. Der lokale Bezug von Dr. Hugo Stern und seinem Schicksal zu Rüthen soll bei Schülern, Lehrern und der Bevölkerung eine schnellere Identifikation und größere Aufmerksamkeit ermöglichen. Besonders hat sich der damalige Vorsitzende des Schulträgervereins, Dr. Hans-Günther Bracht, mit der Biographie des jüdischen Landgerichtsdirektors auseinandergesetzt, Daten und Fakten zusammengetragen, in zahlreichen Archiven geforscht und nun ein Buch über Dr. Hugo Stern geschrieben. Der Titel „Vertrieben und zurückgekehrt – Annäherung an den Lebensweg von Dr. Hugo Stern“ fasst zusammen und lässt erahnen, was das Buch in zwölf Kapiteln auf rund 100 Seiten hintergründig beschreibt. Das schicksalhafte Leben des Rüthener Juden kann dort anhand chronologischer Abschnitte nachgelesen werden. Der Beschreibung des Lebensumfeldes von der Kindheit in einem behüteten Elternhaus und der Integration in das gesellschaftliche Leben Rüthens folgen Hinweise auf Studium, Militärdienst und den Berufseinstieg. Schwerpunktmäßig werden die tiefgreifenden Lebenseinschränkungen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten abgehandelt, die die Emigration auch dieser jüdischen Familie erzwangen. Nur so konnte das Überleben gesichert werden. Die eher schwierigen wirtschaftlichen Lebensumstände in den USA führten zur Entfremdung von der Familie. Gefördert durch Heimweh kehrte Hugo Stern ohne seine Frau 1950 nach Deutschland zurück und wurde konfrontiert mit spürbaren Vorbehalten bei dem Wiedereintritt in den Beruf. Die Schilderungen von Dr. Hans-Günther Bracht lassen auch ohne weitführende wertende Ausführungen alleine aufgrund der bloßen Sachverhalte das damalige abwehrende Denken und Handeln in der Gesellschaft und einzelner Menschen nachempfindbar werden. Dem Autor gelingt es somit insgesamt, mit der Biografie Hugo Sterns viele allgemeine Abläufe der NS-Zeit und frühen Nachkriegszeit aufzuzeigen. Für Hugo Stern persönlich bestätigt sich, was der Schriftsteller Carl Zuckmayer festgestellt hat: „Die Fahrt ins Exil ist `the journey of no return`. Wer sie antritt und von der Heimkehr träumt, ist verloren. Er mag wiederkehren – aber der Ort, den er dann findet, ist nicht mehr der gleiche, den er verlassen hat, und er ist nicht mehr der gleiche, der fortgegangen ist.“
Auch Nachfahren von Dr. Hugo Stern, die beispielsweise zu der Namenserweiterung der Sekundarschule auch schon wiederholt in Rüthen waren, werden im Buch genannt und in Teilen ihrer Biographie vorgestellt. Ein spannendes und schicksalhaftes Leben mit Schauplätzen eben auch in Rüthen kann so nachgelesen werden. Wichtig ist dem Autor aber auch, dass die beschriebenen Entwicklungen zum Nachdenken anregen und als Mahnung zu geschärfter Aufmerksamkeit in der Gegenwart führen. In dem Vorwort nimmt Bracht Bezug zu aktuellen Geschehnissen in unserem gesellschaftlichen Denken und Handeln, konkret zu völkischen Tendenzen wie Remigration, und spricht sich für den Entwurf einer offenen, liberalen Gesellschaft aus.
Graphisch gestaltet wurde das Buch von Harald Jütte, der außerdem auch redaktionell an dem Buch mitgearbeitet hat, das vom Trägerverein der Privaten Sekundarschule Hugo Stern herausgegeben worden ist. Erhältlich ist das gebundene und mit zahlreichen Abbildungen versehene Buch in dem Sekretariat der Schule, der Rüthener Geschäftsstelle der Tageszeitung „Der Patriot“ und in dem Tourismusbüro der Stadtverwaltung (am Marktplatz) für 14 Euro.
 Rüthen. Der Landgerichtsdirektor Dr. Hugo Stern ist Namensgeber für die Private Sekundarschule in Rüthen, im November 2022 wurde der Name des in Rüthen aufgewachsenen und begrabenen jüdischen Bürgers an die Benennung der Schule angehängt. Der Trägerverein der Schule sieht darin einen greifbaren Beitrag zu der örtlichen Erinnerungskultur. Der lokale Bezug von Dr. Hugo Stern und seinem Schicksal zu Rüthen soll bei Schülern, Lehrern und der Bevölkerung eine schnellere Identifikation und größere Aufmerksamkeit ermöglichen. Besonders hat sich der damalige Vorsitzende des Schulträgervereins, Dr. Hans-Günther Bracht, mit der Biographie des jüdischen Landgerichtsdirektors auseinandergesetzt, Daten und Fakten zusammengetragen, in zahlreichen Archiven geforscht und nun ein Buch über Dr. Hugo Stern geschrieben. Der Titel „Vertrieben und zurückgekehrt – Annäherung an den Lebensweg von Dr. Hugo Stern“ fasst zusammen und lässt erahnen, was das Buch in zwölf Kapiteln auf rund 100 Seiten hintergründig beschreibt. Das schicksalhafte Leben des Rüthener Juden kann dort anhand chronologischer Abschnitte nachgelesen werden. Der Beschreibung des Lebensumfeldes von der Kindheit in einem behüteten Elternhaus und der Integration in das gesellschaftliche Leben Rüthens folgen Hinweise auf Studium, Militärdienst und den Berufseinstieg. Schwerpunktmäßig werden die tiefgreifenden Lebenseinschränkungen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten abgehandelt, die die Emigration auch dieser jüdischen Familie erzwangen. Nur so konnte das Überleben gesichert werden. Die eher schwierigen wirtschaftlichen Lebensumstände in den USA führten zur Entfremdung von der Familie. Gefördert durch Heimweh kehrte Hugo Stern ohne seine Frau 1950 nach Deutschland zurück und wurde konfrontiert mit spürbaren Vorbehalten bei dem Wiedereintritt in den Beruf. Die Schilderungen von Dr. Hans-Günther Bracht lassen auch ohne weitführende wertende Ausführungen alleine aufgrund der bloßen Sachverhalte das damalige abwehrende Denken und Handeln in der Gesellschaft und einzelner Menschen nachempfindbar werden. Dem Autor gelingt es somit insgesamt, mit der Biografie Hugo Sterns viele allgemeine Abläufe der NS-Zeit und frühen Nachkriegszeit aufzuzeigen. Für Hugo Stern persönlich bestätigt sich, was der Schriftsteller Carl Zuckmayer festgestellt hat: „Die Fahrt ins Exil ist `the journey of no return`. Wer sie antritt und von der Heimkehr träumt, ist verloren. Er mag wiederkehren – aber der Ort, den er dann findet, ist nicht mehr der gleiche, den er verlassen hat, und er ist nicht mehr der gleiche, der fortgegangen ist.“
Dr. Hans-Günther bracht hat ein Buch über Dr. Hugo Stern geschrieben, der Namensgeber der privaten Sekundarschule ist
„Vertrieben und zurückgekehrt“
Sonntag, 09. Juni 2024
14:30 Uhr: Antreten zum großen Festumzug sowie Abholen der Königspaare des JSV mit Hofdamen & BSV mit Hofstaat
ca. 16:00 Uhr: Ansprache und Ehrung der Königspaare und Jubilare (50 und 60 Jahre JSV / 50 und 60 Jahre BSV) auf dem Marktplatz und Ehrung Kinderschützenkönigspaar
ca. 18:00 Uhr: Kindertanz in der Stadthalle
ca. 20:30 Uhr: Festball in der Stadthalle mit der Tanz-Band „LIVE!“
Montag, 10. juni 2024
6:00 Uhr: Wecken der Vorstandsmitglieder durch das Tambourkorps Rüthen
9:00 Uhr: Schützenfrühstück in der Stadthalle, Anschließend Ehrung 25. und 40-jährige Jubilare JSV
10:00 Uhr: Antreten zum Vogelschießen
ca. 17:30 Uhr: Antreten zum Festumzug, abholen der neuen Königspaare sowie Kindertanz in der Stadthalle
Anschließend: Festball in der Stadthalle mit der Tanz-Band „LIVE!“
Samstag, 08. juni 2024
14:30 Uhr: Antreten der Jungschützen zum Ständchen bringen
15:00 Uhr: Antreten der Bürgerschützen zum Ständchen bringen
18:00 Uhr: Schützenmesse in der St. Johanneskirche unter Mitwirkung der Bergstadtmusikanten Rüthen, anschließend Gefallenenehrung auf dem Friedhof
ca. 20:00 Uhr: Ständchen Pastor, Bürgermeister, Ortsvorsteher
Anschließend: Festball in der Stadthalle
Festfolge 2024
Schützenfest in Rüthen
Festfolge 2022
Samstag, 08. Juni 2024
Marschweg Jungschützen:
14:30 Uhr: Antreten Stadthalle – Mittlere Straße – Hochstraße – Braugasse – Hachtorstraße – Fahnen abholen Altes Rathaus – Hachtorstraße – Ständchen 65.-jährige Jubelkönigin – Hachtorstraße – Königsstraße – Hochstraße – Ständchen 50-jährige Jubelkönigin – Hochstraße – Mittlerestraße – Hachtorstraße – Ritterstraße – Ständchen 25-jähriges Jubelpaar – Ritterstraße – 40-jähriges Jubelpaar – Ritterstraße – Seilerweg – Ständchen Königspaar – Ritterstraße – Johanneskirche
Marschwege Bürgerschützen:
15:00 Uhr: Antreten Stadthalle – Romberg – Grabenweg – Breitenbuscherweg – Boeklerstraße – Nölke-Schütten-Straße (Ständchen Königspaar Jörg + Birgit Sendler) – Von-Loen-Straße – Boeklerstraße – Haarstraße – Mildestraße – Lerchenweg (Ständchen Jubelkönigspaar Reinhold + Monika Höttecke) – Mildestraße – Grabenweg (Ständchen Jubelkönigin Maria Gödde) – Hachtorstraße (Ständchen Jubelkönig Georg Henze) – Burgstraße – Altes Rathaus (Ehrung 40jährige Mitgliedsjubilare) – Burgstraße – Niedere Straße – Johanneskirche
Marschweg gemeinsam:
Nach der Schützenmesse: Niederestraße – Ritterstraße – Kranzniederlegen auf dem Friedhof – Ritterstraße – Hachtorstraße – Mittlerestraße – Stadthalle
Sonntag, 09. juni 2024
14:30: Antreten Stadthalle – Mittlerestraße – Hochstraße – Fahnenabholen Nikolauskirche – Hochstraße – Königsstraße – Stadtmauer – Grüner Weg – Abholen Oberst JSV – Grüner Weg – Oesternstraße – Königsstraße – Windpothstraße – Abholen Königspaare Pfarrheim – Mittlerestraße – Hachtorstraße – Windpothstraße – Hochstraße – Ehrungen Markplatz – Hochstraße – Mittlere Straße – Stadthalle
Montag, 10. juni 2024
10:00 Uhr: Antreten Stadthalle zum Vogelschießen – Mittlere Straße – Hachtorstraße – Im Krummen Hagen – Schneringerstraße – Vogelstange
17.30 Uhr: Antreten Stadthalle – Mittlerestraße – Hochstraße – Königsstraße – Windpothstraße – Abholen neue Königspaare – Mittlere Straße – Hachtorstraße – Windpothstraße – Hochstraße – Mittlerestraße – Stadthalle
GAST SEIN IN RÜTHEN
Marschwege 2024
Änderungen Vorbehalten!
Oberst JSV & BSV
Schützenfest
Mein großer Dank gilt unserem Königspaar Jörg und Birgit Sendler sowie Ihrem Hofstaat für das vergangene Jahr. Unser Königspaar hat die Bruderschaft auf allen Veranstaltungen hervorragend vertreten und unsere Farben stolz getragen.
Wir freuen uns und gratulieren unseren Jubelmajestäten! Reinhold und Monika Höttecke für 15 Jahre, Maria Gödde für 25 Jahre. Nahezu einmalig feiern wir unseren 60jährigen Jubelkönig Georg Henze natürlich auch mit einem Ständchen.
Unser 25-jähriger Jubelkönig Wilhelm Gödde, sowie unser 40-jähriges Jubelkönigspaar Josef Plöger und Marianne Herbst und das 50-jährige Jubelkönigspaar Hubert Pardun und Klärchen Altstädt sind leider schon von uns gegangen – auch Ihnen gilt unser Dank und Erinnerung.
Ein Dankeschön für das vergangene Jahr gilt auch unserem Geckkönigspaar Elmar Brings und Knut Lohkemper, mit denen wir auch auf der einen und anderen Veranstaltung viel Spaß hatten.
Allen erkrankten Schützenbrüdern, die nicht an unserem Fest teilnehmen können, sende ich die besten Genesungswünsche und hoffe, dass Ihr bald wieder in unseren Reihen seid.
Die Weichen sind gestellt ein zünftiges Heimatfest zu feiern und ich bitte Euch: macht regen Gebrauch davon – beflaggt Eure Häuser, schwingt Euch in die weiße Hose und zeigt, dass Ihr Euch genauso auf die anstehenden Tage freut, wie wir das tun.
Empfangt alle Gäste, Musiker und das Thekenteam mit einem Lächeln, dann wird dieses prompt zurückgezahlt.
Wir sehen uns auf dem Schützenfest!
Christoph Helle
Oberst und 1. Vorsitzender St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen Rüthen e.V. 1447
Liebe Rüthener Mitbürger und Bürgerinnen, verehrte Gäste, liebe Schützenbrüder,
es ist wieder Schützenfestzeit in unserer schönen Bergstadt und wir laden Sie und Euch ein, mit uns zu feiern.
Im vergangenen Jahr haben wir, trotz des widrigen Wetter, ein fantastisches Fest gefeiert und auch für dieses Jahr haben die Vorstände von Jung- und Bürgerschützen wieder alles perfekt vorbereitet.
Grußwort Oberst JSV
Grußwort Oberst BSV
Zum diesjährigen Schützenfest, das wir zusammen mit der St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen Rüthen vom 08. Juni bis zum 10. Juni 2024 feiern, lade ich im Namen des Vorstands alle Schützenbrüder, Bürger und Bürgerinnen der Stadt Rüthen sowie unsere Freunde und Gäste aus nah und fern recht herzlich ein.
Nehmen wir uns ein wenig Zeit, um den hektischen und stressigen Alltag für ein paar Stunden hinter uns zu lassen. Das Schützenfest als Veranstaltung für die ganze Familie mit freundlichen Begegnungen und Gesprächen, Attraktionen für Kinder und Jugend sowie natürlich dem gemeinsamen Feiern mit Jung und Alt stärkt Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt und verbindet ganze Generationen. Unsere starke Gemeinschaft bietet ein solides Netzwerk, in dem Menschen aufeinander zählen können. Im Kollektiv wissen wir, dass wir nicht allein sind und auf andere zählen können, wenn wir Hilfe benötigen. Dies stärkt nicht nur unsere mentale Widerstandsfähigkeit, sondern fördert auch das Vertrauen und die Solidarität unter den Mitgliedern.
Großer Dank gilt unserem Königspaar Falk Herbst und Vanessa Biene mit ihrem Hofstaat, die unseren Schützenverein im letzten Jahr würdig vertreten haben. Zusammen haben wir einige schöne Stunden in Geselligkeit und Frohsinn verbracht. Ein Höhepunkt eurer Regentschaft war mit Sicherheit das Kreisschützenfest in Effeln. Nun genießt den Rest eurer Regentschaft.
Glückwünsche und herzliche Grüße richte ich an unsere 65- jährige Jubelkönigin Wilma Heuken, an unser 50-jähriges Jubelpaar Anton Sellerberg und Waltraud Röring-Wendel sowie unserem 40-jährigem Jubelpaar Franz-Josef Krämer und Christel Wittkamp und unserem 25-jährigem Jubelpaar Sven Bartsch-Erling und Susanne Erling. Ich hoffe, dass ihr alle euren Jubeltag im Kreise der Grün Weiß Roten Schützenfamilie feiern könnt.
Grüße auch an alle älteren und kranken Schützenbrüder und an diejenigen, die leider nicht am Schützenfest teilnehmen können. Ich hoffe wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.
Ein großes Dankeschön allen Vorstandskollegen, Schützen und Mitgliedern für ihren Einsatz zum Wohle unseres Jung-
schützenvereins. Nur dank eurer Mithilfe kann unser Verein weiter wachsen blühen und gedeihen.
Alle Voraussetzungen für ein großartiges und stimmungsvolles Fest sind geschaffen. Tretet zahlreich mit an und kommt mit euren Freunden und Familien zu den Festbällen.
In diesem Sinne wünsche ich uns ein frohes, friedliches und harmonisches Schützenfest.
Mit freundlichem Schützengruß
Stefan Neumann
Oberst und 1. Vorsitzender St. Sebastianus Jungschützenverein Rüthen 1759 e.V.
Liebe Schützenbrüder, liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen unserer schönen Bergstadt Rüthen, verehrte Freunde und Gäste aus nah und fern.
Als Oberst und 1. Vorsitzender des St. Sebastianus Jungschützenverein Rüthen e.V. 1759 ist es mir eine besondere Freude, dieses Grußwort an Sie richten zu dürfen.
Liebe Schützenbrüder, Bürgerinnen und Bürger Rüthens, liebe Freunde und Gäste von nah und fern.
Mit dem 33. Schuss am Montag, den 07. August 2023 begann ein neuer Lebensabschnitt in meinem und Vanessas Leben. Als ich an dem besagten Montag bei schlechtestem Wetter unter die Vogelstange trat und der Vogel bei jedem Schuss mehr zerbrach, habe ich meine Chance ergriffen und den Aar aus dem Kugelfang geschossen.
Nachdem Vanessa 2019 bis 2022 Kinderschützenkönigin war, wurde sie nach einer kurzen Auszeit als Königin wieder eingesetzt. Im Vorfeld hatten wir uns schon auf ein paar Sachen vorbereitet und abgesprochen, sodass wir, wenn es passiert ein Stück weit entlastet wären.
Trotz der im Vorfeld vorbereiteten Sachen mussten unsere Freunde und Familie eingreifen damit wir auf die Schnelle alles organisiert bekommen haben.
Ohne zu zögern haben alle sofort reagiert und ihr Bestes gegeben, was dem Montag bisher zum besten Tag in unserem Königsjahr gemacht hat. Wir haben kräftig gefeiert und das Schützenfest mit einem ausgiebigen Eierbacken ausklingen lassen.
Des Weiteren haben wir an vielen Veranstaltungen teilgenommen, wie dass Majestätentreffen der Montgolfiade und den Schnadgang in Rüthen sowie das Kreisschützenfest in Effeln und die Karnevalszeit in Rüthen.
Bei allen Veranstaltungen wurden wir kräftig unterstützt von unserem Hofstaat mit reger Teilnahme und Unterstützung beim Feiern. Somit war es bisher ein tolles Königsjahr, mit vielen Veranstaltungen und ereignisreichen Feiern.
Besonders bedanken möchten wir uns bei unserer Familie, unserem Stammtisch Runkelkeller, unserem Königsoffizier Niklas und den Hofdamen. Ohne eure Unterstützung jeglicher Art, die ihr schon geleistet habt und noch leisten werdet, wäre es nur halb so schön gewesen. Nicht zu vergessen, sind die Musikkapellen und der Jungschützenverein, die uns mit ihren Vorständen und Kameraden tatkräftig unterstützt haben.
Wir würden jedem dasselbe Glück wünschen was uns getroffen hat durch die Unterstützung von Freunden und Familie. Daher wünschen wir jetzt schon für die zukünftigen Königsaspiranten am Montagmorgen den 10. Juni nach einem ausgiebigen Frühstück ,,Gut Schuss!“.
Wir freuen uns jetzt schon auf das voraussichtliche Ende unserer Regentschaft und auf einen tollen Abschluss unseres Königsjahres und laden hiermit zum Schützenfest vom 08.-10. Juni 2024 herzlich ein. Wir wünschen allen Freude und Spaß an der Brauchtumspflege sowie hoffentlich ein tolles Schützenfest-Wochenende bei bestem Wetter.
Euer Königspaar
Falk- Henryk Herbst
und Vanessa Biene
Jungschützenverein Rüthen
Grußwort Königspaar JSV
Königspaar JSV
Schützenfest
Königspaar BSV
Schützenfest
Liebe Schützenbrüder, Mitbürgerinnen und Bürger der Stadt Rüthen, Gäste von nah und fern!
Als ich am Montagmorgen das Haus verlassen habe und mich auf den Weg gemacht habe, hat meine Frau wahrscheinlich nicht gedacht, dass sie mittags Königin des BSV sein wird. Mit etwas Glück, nach einem spannenden Schießen, trat dieses dann aber so ein. Etwas durchnässt aber glücklich wurden uns dann die Utensilien in der Stadthalle übergeben.
Nun ist es Zeit für das Schützenfestjahr danke zu sagen. Als erstes möchten wir uns bei unserer Familie bedanken, dass sie immer da waren und uns unterstützt haben. Ein besonderes Dankeschön gilt unserem Hofstaat, der mit vielen verschiedenen Kappen für Vielfalt sorgte. Und wurde eine Uniform beim Feiern auch mal nass, wurde sie schnell gegen ein anderes Outfit getauscht.
Im Hinblick auf das Schützenfest möchten wir uns schon im Vorfeld bei allen bedanken die dies möglich machen. Ganz besonders gilt dies für die Musikkapellen und dem DJ, ohne die wir auf der Straße und in der Schützenhalle nicht verzichten können.
Zum Schluss hoffen wir auf ein erfolgreiches Fest bei gutem Wetter, mit tollen Umzügen durch festlich geschmückte Straßen und auf das der BSV am Montag viele Anwärter mit ruhiger Hand und gutem Auge findet. Wir wüschen unseren Nachfolgern eine genauso schöne und unvergessliche Zeit beim BSV wie wir es erleben durften.
Euer Königspaar
Jörg und Birgit Sendler
Bürgerschützenverein Rüthen
Grußwort Königspaar BSV
60 Jahre
50 Jahre
40 Jahre
25 Jahre
Rudolf (†) & Elisabeth Sitzer (†)
Anton Sellerberg &
Waltraud Röring-Wendel
Franz-Josef Krämer &
Christel Wittkamp
Sven Bartsch-Erling & SUSANNE ERling
Theo Marx (†) & Wilma heuken, geb. Mertens
65 jahre
JUBELKÖNIGSPAARE JSV 2024
50 Jahre
40 Jahre
25 Jahre
60 Jahre
15 Jahre
Hubert Pardun (†) & Klärchen Altstädt (†)
Josef Plöger (†) &
Marianne Herbst (†)
Wilhelm (†) &
Maria Gödde
Georg Henze & Maria Schlüter (†)
Reinhold &
Monika Höttecke
JUBELKÖNIGSPAARE BSV 2024
Jubilare JSV
Jubilare BSV
Das kam folgender Maßen zu Stande: Im vergangenen Jahr hatten die beiden Vereine gemeinsam den Schnatgang ausgerichtet, nach einer alten Tradition werden die Teilnehmer an den Grenzsteinen dreimal auf den Stein gestubst, gegen eine Spende erwarb der „Gepohläste“ auch eine entsprechende Urkunde. Von denen wurden rund 200 Stück ausgestellt und für jede wollten die Vereine einen Baum im Rüthener Wald pflanzen. Damit sich der Arbeitseinsatz auch lohnte, hatten die Vereine die Zahl auf 500 aufgestockt und von der Stadt wurde die gleiche Menge zur Verfügung gestellt, so dass nun 1.000 Edelkastanien gepflanzt werden konnten, die klimaresilienten Bäume werden auch Esskastanie oder mit lateinischem Namen castanea sativa genannt.
Mit Hacken, Lochbohrern und anderen Arbeitsgeräten gut ausgestattet, ging es schon am frühen Morgen ans Werk. Gepflanzt wurden die Reihen in dem aufbereiteten Gelände in einem Reihenabstand von etwa zwei Metern. Gemeinsam ging die Arbeit gut von der Hand, wobei Jung- und Bürgerschützen wieder einmal bewiesen, wie gut sie in der Stadt zusammenarbeiten.
Das kam folgender Maßen zu Stande: Im vergangenen Jahr hatten die beiden Vereine gemeinsam den Schnatgang ausgerichtet, nach einer alten Tradition werden die Teilnehmer an den Grenzsteinen dreimal auf den Stein gestubst, gegen eine Spende erwarb der „Gepohläste“ auch eine entsprechende Urkunde. Von denen wurden rund 200 Stück ausgestellt und für jede wollten die Vereine einen Baum im Rüthener Wald pflanzen. Damit sich der Arbeitseinsatz auch lohnte, hatten die Vereine die Zahl auf 500 aufgestockt und von der Stadt wurde die gleiche Menge zur Verfügung gestellt, so dass nun 1.000 Edelkastanien gepflanzt werden konnten, die klimaresilienten Bäume werden auch Esskastanie oder mit lateinischem Namen castanea sativa genannt.
Die Rüthener Schützenvereine pflanzten gemeinsam
 Rüthen. Nach dem Pohläsen wurden nun Bäume gepflanzt: Die St. Hubertus Bürgerschützen und der Jungschützenverein packten gemeinsam an, um im Wald nahe des Landschaftspunktes „Kerstings Buche“ 1.000 Edelkastanien in den Boden zu setzen.
Das kam folgender Maßen zu Stande: Im vergangenen Jahr hatten die beiden Vereine gemeinsam den Schnatgang ausgerichtet, nach einer alten Tradition werden die Teilnehmer an den Grenzsteinen dreimal auf den Stein gestubst, gegen eine Spende erwarb der „Gepohläste“ auch eine entsprechende Urkunde. Von denen wurden rund 200 Stück ausgestellt und für jede wollten die Vereine einen Baum im Rüthener Wald pflanzen. Damit sich der Arbeitseinsatz auch lohnte, hatten die Vereine die Zahl auf 500 aufgestockt und von der Stadt wurde die gleiche Menge zur Verfügung gestellt, so dass nun 1.000 Edelkastanien gepflanzt werden konnten, die klimaresilienten Bäume werden auch Esskastanie oder mit lateinischem Namen castanea sativa genannt.
Die Jungschützen haben auf ihrer Generalversammlung Planungen bekanntgegeben, drei Vorstandsmitglieder verabschiedet und die zweite Fahne neu besetzt
Schützenfest, Europameisterschaft und Oktoberfest
 Rüthen. Die St. Sebastianus Jungschützen haben auf ihrer Generalversammlung den ersten Hauptmann Michael Hüske sowie die Deputierten Markus Ebert und Tom Fahle verabschiedet, neuer Hauptmann ist Dennis Polzin, für den Florian Tacke nun die Kasse führt.
Oberst Stefan Neumann begrüßte besonders König Falk Herbst, Kaiser Reinhold Höttecke, Ortsvorsteher Rudolf Fromme, Sebastian Lips als Beisitzer im Kreisschützenbund Lippstadt und Abordnungen befreundeter Vereine. Musikalisch wurde die Versammlung von den Bergstadtmusikanten gestaltet, die Bewirtung hatten wieder die ehemaligen Jungschützenvorstände aus dem Club der „Alten Säcke“ übernommen.
Oberst Stefan Neumann begrüßte besonders König Falk Herbst, Kaiser Reinhold Höttecke, Ortsvorsteher Rudolf Fromme, Sebastian Lips als Beisitzer im Kreisschützenbund Lippstadt und Abordnungen befreundeter Vereine. Musikalisch wurde die Versammlung von den Bergstadtmusikanten gestaltet, die Bewirtung hatten wieder die ehemaligen Jungschützenvorstände aus dem Club der „Alten Säcke“ übernommen.
An das Schützenfest im vergangenen Jahr, die Teilnahme an den Prozessionen, Karneval und andere Veranstaltungen in Rüthen sowie ein Menschenkicker-Turnier am Tag der Vereine auf der RüFa erinnerte Schriftführer Marvin Plesser. Der Jungschützenverein hatte zum Stichtag 639 Mitglieder.
Zahlmeister Dennis Polzin stellte den Kassenbericht vor, das Minus erklärte sich auch wegen Rückzahlungen von Förderungen nach der Zeit der Coronaverbote.
Der erste Hauptmann Michael Hüske wurde nach Erreichen der Altersgrenze aus dem Vorstand verabschiedet. Er war seit 2007 im Vorstand, König und Geckkönig des Vereins und „ein Vorbild“, wie ihn Oberst Neumann würdigte. Verlässlich habe er mit angepackt und geholfen, Lösungen zu finden. Michael Hüske hatte unter Oberst Carsten Theine angefangen, erinnerte er sich und bedankte sich bei den Schützenbrüdern und den Vorstandsmitgliedern, die ihn in der Amtszeit begleitet hatten. Seinen Posten übernahm Dennis Polzin, der seit 2017 das Amt als Kassierer ausgeübt hatte, die Aufgabe übernimmt Florian Tacke (bisher zweite Fahne).
Das Buschaufsetzen fand am 25. Mai statt, erstmalig wurde neben dem Geckkönigschießen und einem Kinderschützenfest auch ein Frauenvogelschießen veranstaltet. Das Schützenfest wird vom 8. bis 10. Juni gefeiert. Die Jungschützen gratulieren den Jubelpaaren Theo Marx (+) und Wilma Heuken (65 Jahre), Anton Sellerberg und Waltraud Röring-Wendel (50), Franz-Josef Krämer und Christel Wittkamp (40) sowie Sven Bartsch-Erling und Susanne Erling, die vor 25 Jahren regierten. Höchste Jubilare sind in diesem Jahr Josef Mertens und Friedel Weitekamp, die vor 60 Jahren in den Verein eintraten.
Als Musikkapellen wurden die Bergstadtmusikanten, der Musikverein Siddinghausen und die Tambourcorps aus Rüthen, Menzel und Anröchte verpflichtet. Am Samstagabend spielt die Band „Pffft … Spaß am Blasen“ auf, danach steht ein DJ hinter den Plattentellern. Am Sonntag und Montag spielt abends die Tanzband „Live“ von dem Musikverein Remblinghausen.
Während der Europameisterschaft übertragen die Jung-schützen die Spiele der deutschen Nationalmannschaft in der Stadthalle, am 28. September veranstaltet der Verein gemeinsam mit den Bergstadtmusikanten ein Oktoberfest, um 16.00 Uhr geht es mit Blasmusik los, danach legt ein DJ auf. Wer für das Schützenfest noch ein Schützenoutfit sucht, findet von Jacken, Hemden und Hose bis zu einer Schützenkappe die passende Größe in dem Modehaus Cruse in der Hachtorstraße.
Gesammelt wurde in der Versammlung für den Arbeitskreis „Vergissmeinnicht“ für Menschen mit Behinderung, die Spende stockte der Jungschützenverein auf 450 Euro auf.
Der erste Hauptmann Michael Hüske wurde nach Erreichen der Altersgrenze aus dem Vorstand verabschiedet. Er war seit 2007 im Vorstand, König und Geckkönig des Vereins und „ein Vorbild“, wie ihn Oberst Neumann würdigte. Verlässlich habe er mit angepackt und geholfen, Lösungen zu finden. Michael Hüske hatte unter Oberst Carsten Theine angefangen, erinnerte er sich und bedankte sich bei den Schützenbrüdern und den Vorstandsmitgliedern, die ihn in der Amtszeit begleitet hatten. Seinen Posten übernahm Dennis Polzin, der seit 2017 das Amt als Kassierer ausgeübt hatte, die Aufgabe übernimmt Florian Tacke (bisher zweite Fahne).
Zwei weitere langjährige Vorstandsmitglieder wurden auf eigenen Wunsch ebenfalls mit viel Dank verabschiedet. Markus Ebert war im Jahr 2012 Geckkönig, danach Schellenbaumträger, Fahnenoffizier und schließlich Erster Deputierter. Tom Fahle war in der Coronazeit drei Jahre Schützenkönig des Jungschützenvereins, im Vorstand hatte er seit 2021 mitgearbeitet und war zuletzt ebenfalls Deputierter.
Bestätigt wurden der stellvertretende Schriftführer Lukas Krämer und der zweite Hauptmann Marius Hoffmann, zu Deputierten rückten Hendrik Teipel, Lukas Schulte-Kroll, Jonas Höttecke und Falk Herbst auf, an die erste Fahne wurden Fabian Herbst, Fabian Frisse und Max Kellermann befördert. Offiziere an der zweiten Fahne sind die neu gewählten Andre Höttecke, Jannik Spanke und Luca Beineke.
Das Buschaufsetzen fand am 25. Mai statt, erstmalig wurde neben dem Geckkönigschießen und einem Kinderschützenfest auch ein Frauenvogelschießen veranstaltet. Das Schützenfest wird vom 8. bis 10. Juni gefeiert. Die Jungschützen gratulieren den Jubelpaaren Theo Marx (+) und Wilma Heuken (65 Jahre), Anton Sellerberg und Waltraud Röring-Wendel (50), Franz-Josef Krämer und Christel Wittkamp (40) sowie Sven Bartsch-Erling und Susanne Erling, die vor 25 Jahren regierten. Höchste Jubilare sind in diesem Jahr Josef Mertens und Friedel Weitekamp, die vor 60 Jahren in den Verein eintraten.
Nachdem sich der Kontakt zu Brilon gut entwickelt hatte, entstand bald die Idee einer gemeinsamen Pflanzaktion. Dafür hatten sich die Vereine eine Kalamitätsfläche an der gemeinsamen Grenze ausgesucht. Förster Peter Bootz erklärte den historischen Hintergrund des geradezu geschichtsträchtigen Ortes. Früher wurde zwischen den angrenzenden Ortschaften und dem Baron Papen von Antfeld um Grenze, Hude- und Jagdrechte eifrig verhandelt und gestritten, heute war das Treffen ein freundschaftliches und diente dem gemeinsamen Interesse an Wald und Natur. Während sich die Rüthener und Kallenhardter an dem Parkplatz Eichenkamp getroffen hatten und gemeinsam zur Glockenbuche aufbrachen, waren die Nachbarn angeführt von Udo Häger und dem zweiten Vorsitzenden Christoph Mause von Scharfenberg zu der Glockenbuche gezogen. Während auf Rüthener Seite hauptsächlich Lärchen, außerdem Edelkastanie und Küstentannen gesetzt wurden, pflanzten die Briloner Douglasien und ebenfalls Küstentannen. Die Baumarten sind klimaresilient und sollen sich deshalb besonders für die Aufforstung eignen. Peter Bootz betonte auch die Bedeutung der über Jahrhunderte bewährten Bewirtschaftung als Nutzwald, besonders auch in unserer Region hängen zahlreiche Berufe von der Holzindustrie ab. „!00 eingeschlagene Festmeter entsprechen in etwa einem Arbeitsplatz“, ergänzte Udo Häger.
Nachdem sich der Kontakt zu Brilon gut entwickelt hatte, entstand bald die Idee einer gemeinsamen Pflanzaktion. Dafür hatten sich die Vereine eine Kalamitätsfläche an der gemeinsamen Grenze ausgesucht. Förster Peter Bootz erklärte den historischen Hintergrund des geradezu geschichtsträchtigen Ortes. Früher wurde zwischen den angrenzenden Ortschaften und dem Baron Papen von Antfeld um Grenze, Hude- und Jagdrechte eifrig verhandelt und gestritten, heute war das Treffen ein freundschaftliches und diente dem gemeinsamen Interesse an Wald und Natur. Während sich die Rüthener und Kallenhardter an dem Parkplatz Eichenkamp getroffen hatten und gemeinsam zur Glockenbuche aufbrachen, waren die Nachbarn angeführt von Udo Häger und dem zweiten Vorsitzenden Christoph Mause von Scharfenberg zu der Glockenbuche gezogen. Während auf Rüthener Seite hauptsächlich Lärchen, außerdem Edelkastanie und Küstentannen gesetzt wurden, pflanzten die Briloner Douglasien und ebenfalls Küstentannen. Die Baumarten sind klimaresilient und sollen sich deshalb besonders für die Aufforstung eignen. Peter Bootz betonte auch die Bedeutung der über Jahrhunderte bewährten Bewirtschaftung als Nutzwald, besonders auch in unserer Region hängen zahlreiche Berufe von der Holzindustrie ab. „!00 eingeschlagene Festmeter entsprechen in etwa einem Arbeitsplatz“, ergänzte Udo Häger.
Grenzenloses pflanzen hilft dem Wald und zeigt die Freundschaft zu Brilon
 Kallenhardt. . „Der Wald kennt keine Grenzen“, sagte Hanna Hüske, Vorsitzende des Fördervereins Zukunftswald, als sie Mitglieder des befreundeten Bürgerwaldes Brilon zu einer gemeinsamen Pflanzaktion an der Grenze zwischen Rüthen, Kallenhardt, Scharfenberg und Brilon nahe der „Glockenbuche“ begrüßte. „Grenzenloses Pflanzen“ war der Tag überschrieben und das lag nahe. „Die beiden Vereine haben ähnliche Zielsetzungen“, stellte Hanna Hüske die Gemeinsamkeit heraus. Da hatte sich Anfang des Jahres ein inzwischen freundschaftlicher Kontakt und reger Austausch mit Brilon ergeben. Die Nachbarstadt ist mit fast 3.000 ha Kahlfläche durch den Borkenkäfer ähnlich betroffen wie Rüthen, sagte der dortige Bürgerwald-Vorsitzender Udo Häger.
Nachdem sich der Kontakt zu Brilon gut entwickelt hatte, entstand bald die Idee einer gemeinsamen Pflanzaktion. Dafür hatten sich die Vereine eine Kalamitätsfläche an der gemeinsamen Grenze ausgesucht. Förster Peter Bootz erklärte den historischen Hintergrund des geradezu geschichtsträchtigen Ortes. Früher wurde zwischen den angrenzenden Ortschaften und dem Baron Papen von Antfeld um Grenze, Hude- und Jagdrechte eifrig verhandelt und gestritten, heute war das Treffen ein freundschaftliches und diente dem gemeinsamen Interesse an Wald und Natur. Während sich die Rüthener und Kallenhardter an dem Parkplatz Eichenkamp getroffen hatten und gemeinsam zur Glockenbuche aufbrachen, waren die Nachbarn angeführt von Udo Häger und dem zweiten Vorsitzenden Christoph Mause von Scharfenberg zu der Glockenbuche gezogen. Während auf Rüthener Seite hauptsächlich Lärchen, außerdem Edelkastanie und Küstentannen gesetzt wurden, pflanzten die Briloner Douglasien und ebenfalls Küstentannen. Die Baumarten sind klimaresilient und sollen sich deshalb besonders für die Aufforstung eignen. Peter Bootz betonte auch die Bedeutung der über Jahrhunderte bewährten Bewirtschaftung als Nutzwald, besonders auch in unserer Region hängen zahlreiche Berufe von der Holzindustrie ab. „!00 eingeschlagene Festmeter entsprechen in etwa einem Arbeitsplatz“, ergänzte Udo Häger.
 Menzel. Die Runkelschützen Menzel sind im September Ausrichter des 9. Kreisrunkelschützenfestes. Die Terminankündigung verbindet Rüthen extrastark mit einem Portrait des Vereins zwischen Schützentradition und fröhlicher Geselligkeit.
Der Runkelschützenverein Menzel hat seine Ursprünge im Jahr 1979. Nach dem dreitägigen Schützenfest hatten einige Unermüdliche noch Lust auf mehr. So traf man sich am Dienstag nach dem Schützenfest auf dem heimischen Sportplatz, setzte eine Runkel auf und warf sie in einem sportlichen Wettbewerb ab. Hieraus hat sich seitdem ein traditionelles Dorffest entwickelt, das bis heute erhalten geblieben ist.
In den achtziger Jahren wurde das Fest vom Sportplatz in die Schützenhalle verlegt und in den vergangenen Jahren wurde es bei Sommers Scheune gefeiert. Auch der Termin wechselte im Laufe der Jahre, er wurde von Anfang Mai auf Fronleichnam verlegt.
Höhepunkte in der Vereinsgeschichte waren die Vereinsjubiläen 1989, 1994, 1999 und 2004, die jeweils mit einem Kaiserschießen gefeiert wurden. 1999 beging man gleichzeitig das erste Kreis Runkelschützenfest, bei dem knapp 20 Vereine und Gruppen in Menzel zu Gast waren.
Neben dem jährlichen Runkel-Schützenfest gehören Wanderungen für die Dorfgemeinschaft und Ausflüge zum Programm des Vereins. Auch beim Karneval ist man aktiv und hat mit einem eigenen Wagen am Rosenmontagsumzug in Rüthen teilgenommen. Zwar wurde der Wagen in den vergangenen Jahren nicht mehr gebaut, aber das ist wieder in Planung und die Runkelschützen wollen auch künftig wieder aktiv am Karneval teilnehmen. Auch soziale Belange finden sich im Vereinsleben wieder, regelmäßig wurden Geldbeträge an wohltätige Einrichtungen gespendet.
Amtierendes Königspaar der Runkelschützen Menzel sind Kevin Ising und Andreas Oel. Der Vorstand besteht aus Manuel Rüther, Thorsten Bachmurra, Sebastian Scheithauer, Heiko Halberschmidt und Jannik Mendelin.
Kreisrunkelschützenfest am 21. September in Menzel
 Rüthen. Der BVB Fanclubs Rüthen e.V. blickte auf seiner Jahreshauptversammlung auf ein abwechslungsreiches Jahr, neben dem gemeinsamen Interesse an Fußball und den Spielen von Borussia Dortmund mit Besuchen verschiedener Heimspiele im Signal Iduna Park unternahm der Verein auch zahlreiche gesellige Aktivitäten. So wurde ein Sommerfest gefeiert, eine Brauereibesichtigung unternommen und family and friends days im Vereinsheim angeboten. Außerdem besuchten die Rüthener das Jubiläum des befreundeten Fanclubs Go West in Belecke.
Im Ausblick sind wieder ein Sommerfest und Fahrten mit Bulli und Bus zu Heimspielen des BVB sowie eine Weihnachstsfeier, eine Stadionbesichtigung und noch einige weitere Veranstaltungen geplant.
Der BVB Fanclubs Rüthen hatte zum Stichtag 135 Mitglieder. Auf der Jahreshauptversammlung wurden Victoria Adams, Florian Bremerich, Leonie Gockel und Daniel Hoffmann aus dem Vorstand verabschiedet, Vorsitzender Christian Zigan dankte ihnen für die langjährige Arbeit in der Vereinsführung. Bei den Wahlen wurde Christian Zigan im Amt bestätigt, neu gewählt wurden Geschäftsführer Michael Steinhoff, Kassierer Kevin Kadric und Schriftführer Gunnar Witthaut.
Weitere Fans sind herzlich willkommen. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im BVB Fanclub hat, kann sich gerne beim Vorstand oder unter bvbfanclubruethen@gmx.de melden.
 Rüthen. An ihrem letzten Schultag zog die Abiturientia 2024 in schwarz und weiß gekleidet durch die Schule, später ging es weiter in die Stadt, wo die Abiturienten auch Bürgermeister Peter Weiken einen Besuch abstatteten. Nach den Abiturprüfungen geht es nun mit Studium, Ausbildung und zahlreichen neuen Erfahrungen weiter. Rüthen extrastark wünscht dem Jahrgang auf seinem weiteren Lebensweg viel Glück und Erfolg.
Neue Gesichter im Vorstand des BVB Fanclubs Rüthen
Der Abiturjahrgang 2024 feierte seinen letzten Schultag
Vorsitzender Timo Zimmermann verband seine Begrüßung mit einem Blick auf die Arbeit im Stadtverband. In den vergangenen zwei Jahren sei es auf der Ebene relativ ruhig gewesen, nun stehe der Europawahlkampf an. Timo Zimmermann betonte den Wert der Europäischen Union und begrüßte die CDU-Kandidatin Britta Feiler sowie Landtagsabgeordneten Jörg Blöming. „Mitglieder und Lokalpolitiker sind das Gesicht vor Ort“, betonte der Vorsitzende die Nähe zu den Menschen und das Ehrenamt. Angesichts der gesellschaftlichen Stimmungslage mit rechten und radikalen Tendenzen nannte er es eine Aufgabe, mit guten Ideen Menschen zu überzeugen und gegen politischen Extremismus zu arbeiten. „Aber Demonstrieren alleine reicht nicht, Demokratie braucht Engagement“, wünschte sich Zimmermann Menschen, die für die Sache einstehen. Die Bundesregierung nannte er substanzarm und machte Werbung dafür, in die CDU einzutreten. Entsprechend neu geschaffen wurde im Vorstand das Amt des Mitgliederberauftragten, der die Meinungen der Mitglieder aufnehmen und einbringen kann.
Gesundheit und Fördergelder waren Landesthemen
Landtagsabgeordneter Jörg Blöming nannte in seinem Bericht Landesfördermittel für den Straßenbau im heimischen Raum und Unterstützung durch die Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen für den Neubau des DPSG-Diözesanzentrums am Eulenspiegel.
Haushalt und Finanzen des Landes leiden unter schwachen Steuereinnahmen, trotzdem habe man den bisher größten Landeshaushalt aufgestellt, ohne neue Schulden zu machen. Aus dem Bereich Arbeit, Gesundheit und Soziales nannte Blöming die Fusion von Krankenhäusern im Altkreis Lippstadt, die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sei auch bezüglich angesiedelter Ärzte ein wichtiges Thema. Lob hatte Blöming für eine gestiegene Aufklärungsquote bei der Polizei, im Kreis wurden mehr Stellen für den Bereich geschaffen. Um Nachwuchs sicherzustellen, würden beispielsweise Kommissarsanwärter über den Bedarf ausgebildet.
 Rüthen. Auf ihrer Stadtverbandsversammlung wählte die CDU Rüthen mit Schatzmeisterin Dorothee Giese und Mitgliederbeauftragtem Thomas Stehrenberg zwei neue Vorstandsmitglieder und hörte Berichte aus Düsseldorf und Europa.
Vorsitzender Timo Zimmermann verband seine Begrüßung mit einem Blick auf die Arbeit im Stadtverband. In den vergangenen zwei Jahren sei es auf der Ebene relativ ruhig gewesen, nun stehe der Europawahlkampf an. Timo Zimmermann betonte den Wert der Europäischen Union und begrüßte die CDU-Kandidatin Britta Feiler sowie Landtagsabgeordneten Jörg Blöming. „Mitglieder und Lokalpolitiker sind das Gesicht vor Ort“, betonte der Vorsitzende die Nähe zu den Menschen und das Ehrenamt. Angesichts der gesellschaftlichen Stimmungslage mit rechten und radikalen Tendenzen nannte er es eine Aufgabe, mit guten Ideen Menschen zu überzeugen und gegen politischen Extremismus zu arbeiten. „Aber Demonstrieren alleine reicht nicht, Demokratie braucht Engagement“, wünschte sich Zimmermann Menschen, die für die Sache einstehen. Die Bundesregierung nannte er substanzarm und machte Werbung dafür, in die CDU einzutreten. Entsprechend neu geschaffen wurde im Vorstand das Amt des Mitgliederberauftragten, der die Meinungen der Mitglieder aufnehmen und einbringen kann.
Dorothee Giese und Thomas Stehrenberg wurden neu in den Vorstand des Stadtverbandes gewählt. Europa-Kandidatin Britta Feiler stellte sich mit engagiertem Vortrag vor, Jörg Blöming berichtete aus dem Landtag
Die CDU möchte sich an
Themen und Arbeit messen lassen
Haushalt und Finanzen des Landes leiden unter schwachen Steuereinnahmen, trotzdem habe man den bisher größten Landeshaushalt aufgestellt, ohne neue Schulden zu machen. Aus dem Bereich Arbeit, Gesundheit und Soziales nannte Blöming die Fusion von Krankenhäusern im Altkreis Lippstadt, die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sei auch bezüglich angesiedelter Ärzte ein wichtiges Thema. Lob hatte Blöming für eine gestiegene Aufklärungsquote bei der Polizei, im Kreis wurden mehr Stellen für den Bereich geschaffen. Um Nachwuchs sicherzustellen, würden beispielsweise Kommissarsanwärter über den Bedarf ausgebildet.
Wahlen im Stadtverband
Schatzmeister Jürgen Augustinowitz hielt den Kassenbericht, bei den anschließenden Wahlen wurde Vorsitzender Timo Zimmermann ohne Gegenstimme bestätigt, auch die drei Stellvertreter Anne Gudermann, Mario Kämpfer und Beatrix Krüper und Schriftführerin Michaela Schlüter freuten sich über die Zustimmung der Versammlung. Nachdem Jürgen Augustinowitz den Fraktionsvorsitz übernommen hatte, stellte er sein Amt als Schatzmeister im Stadtverband zur Verfügung. Als Nachfolgerin wurde Dorothee Giese gewählt. Das neue Amt des Mitgliederbeauftragten übernahm Thomas Stehrenberg, als Beisitzer wurden Günter Betten, Stephan Deimel, Maria Fromme, Ulrich Heimann, Matthias Herting und Klaus Müller gewählt.
Europakandidatin Britta Feiler im Portrait
In einem Familienunternehmen aufgewachsen, mache sie Arbeit, wenn sie anfällt, sagte Britta Feiler und zeigte Verständnis für die Wirtschaft: „Wir können nichts ausgeben, was wir nicht vorher erwirtschaftet haben“. Von der Idee einer Vier-Tage-Woche war sie da eher irritiert, sagte die Europawahlkandidatin gleich zu Beginn ihrer Antrittsrede.
In den vergangenen Jahren arbeitete sie als Trainerin und stellte sich der Versammlung über ihre Funktionen in der Frauenunion hinaus mit Daten aus ihrer Vita vor.
Engagierter Wahlkampf trotz hinteren Listenplatzes
Britta Feiler erklärte die Regelungen für die Europawahl, die unterschiedlich sein können. In Nordrhein-Westfalen werden die Kandidaten über eine Liste gewählt, über die Hälfte seien Frauen. Auch wenn ihre eigenen Chancen mit Platz 14 auf einen Sitz in dem Europäischen Parlament eher gering seien, wünscht sie sich, im Wahlkampf, Menschen mit Inhalten zu begeistern. Wählen dürfen Bürger ab 16 Jahren, junge Menschen bis 23 Jahren sind im Juni entsprechend Erstwähler. Nicht nur die wollen informiert sein und bilden sich eine Meinung vor der Stimmabgabe. „Was passiert in der Mitte der Gesellschaft?“, ist Britta Feiler von einigen Entwicklungen enttäuscht. Um so engagierter blickt sie auf den Europawahlkampf. „Was tut Europa, wofür ist Europa gut, was macht es für uns in Rüthen aus oder reguliert es uns nur?“, sprach Britta Feiler manche Frage aus und kannte auch negative Betrachtungswinkel.
Kernthemen machen zukunftsfest
Darauf hatte sie eine Antwort: Europa wird zukunftsfest, wenn es sich auf seine Kernaufgaben konzentriert. Das seien in der heutigen Zeit beispielsweise Sicherheit, der Europäische Binnenmarkt, illegale Migration und Nachhaltigkeit. Und da ist nach Sicht von Britta Feiler noch Einiges zu tun. „Wir machen uns in Europa unmöglich“, nannte sie das neue Unwort „German Voting“, wenn sich Deutschland in Brüssel in Abstimmungen unzuverlässig erweise.
Deutschland brauche eine kluge Standortpolitik und Investitionen beispielsweise in Zukunftsunternehmen. Sichere und bezahlbare Energie war ein Stichwort, zu dem sie ein Forschungszentrum für innovative Kernkraft nannte und mit Blick auf den Status Quo auf den Punkt brachte: „Auf Kernkraft können wir nicht verzichten.“ Weitere Themen waren der europäische Binnenmarkt („Eine starke EU braucht freien Handel“), eine Beendigung der illegalen Migration, Asylverfahren in sicheren Drittstaaten, solide Finanzen, gemeinsame Verteidigungspolitik und: Europa muss bis 2050 klimaneutral werden, das soll aber nicht mit Verboten geschehen, sondern mit dem Nutzen von Chancen, das Verbrennerverbot wolle die CDU zurücknehmen.
Circus Phantasia
Grundschüler waren Stars im
 Rüthen. Zum dritten Mal gastierte der Circus Phantasia in Rüthen und hat den 360 Schülerinnen und Schülern der Nikolausschule eine unvergessliche Zirkuswoche beschert. Aufgeteilt in zwei Gruppen haben die Kinder zwei Tage mit den Zirkuskünstlern als kleine Artisten, Clowns, Jongleure oder Zauberer trainiert und konnten dann in vier ausverkauften Vorstellungen ihren Familien das erlernte Können präsentieren. Da konnten die Grundschüler abseits des Alltags in den Klassenräumen Talente entwickeln oder ausbauen und gemeinsam an einer eindrucksvollen Zirkusaufführung mitwirken, die von dem Publikum mit viel Applaus belohnt wurde.
Die Narren aus Ninive blickten auf ein harmonisches Karnevalsjahr
 Kneblinghausen. Präsident Daniel Weber brachte auf der Jahreshauptversammlung der Kleinen Kneblinghauser Karnevalsgesellschaft (KKK) seine Freude über die große Teilnehmerzahl an der Versammlung zum Ausdruck und freute sich über die Verbundenheit der Dorfbevölkerung zur KKK. Dass manch ein Karnevalist sich auch noch in anderen Institutionen im Dorf ehrenamtlich engagiert wurde deutlich, als gleich ein halbes Dutzend Karnevalisten in Windeseile den Saal verließen, als ihr Melder sie zum Einsatz beim Großbrand zum Sägewerk Fisch alarmierte.
„Alles wieder zufriedenstellend angelaufen“, resümmierte Simone Authmann das vergangene Jahr. „Kappensitzung, Kinderkarneval und Rosenmontagsumzug konnten besser nicht laufen. Wir haben es wieder geschafft, zusammen mit Jung und Alt zu feiern, Gemeinschaft zu leben und sowohl den Kindern als auch der älteren Generation ein paar schöne Stunden Dorfkarneval zu bescheren“, bilanzierte Präsident Weber wichtige Veranstaltungen im Vereinskalender. Elferratstouren, gesellige Treffen mit den Freunden vom KCK Kallenhardt und Senatorentreffen rundeten die Termine der Karnevalisten ab. „Vielen Dank allen, die das närrische Treiben ermöglicht haben, lasst uns so weitermachen, wenn es am 16.11.24 wieder heißt: Ninive Helau!“, rief er den Karnevalisten zu und freute sich auf die neue Session.
Maik Erdmann konnte erfreuliche Zahlen aus seiner Bilanz verkünden, der Verein hatte zum Stichtag 164 Mitglieder. Bei den Wahlen wurden Erdmann als Vizepräsident und Simone Authmann als Schriftführerin bestätigt. Auf den aktuellen Stand der Dinge soll die neue Satzung gebracht werden. Das Thema Arbeitssicherheit beim Wagenbau wird optimiert. Auf der Bühne bei der Kappensitzung soll entweder eine neue Großleinwand oder ein neuer großer Flachbildschirm installiert werden, der dann dem Dorf im Laufe des Jahres zur Verfügung stehen wird.
 Kneblinghausen. Präsident Daniel Weber brachte auf der Jahreshauptversammlung der Kleinen Kneblinghauser Karnevalsgesellschaft (KKK) seine Freude über die große Teilnehmerzahl an der Versammlung zum Ausdruck und freute sich über die Verbundenheit der Dorfbevölkerung zur KKK. Dass manch ein Karnevalist sich auch noch in anderen Institutionen im Dorf ehrenamtlich engagiert wurde deutlich, als gleich ein halbes Dutzend Karnevalisten in Windeseile den Saal verließen, als ihr Melder sie zum Einsatz beim Großbrand zum Sägewerk Fisch alarmierte.
 Rüthen. Aus einer großzügigen Spende des Fördervereins der Nikolausschule konnte eine große Musikanlage für die Schule angeschafft werden. Erol Zavidic und Marina Meyer vom Förderverein übergaben das Gerät nun an Konrektor Stephan Hötte und Musiklehrerin Christiane Amelunxen.
Der Förderverein der Nikolausschule unterstützt zahlreiche Projekte für die Nikolausgrundschule und finanziert immer wieder großzügig Anschaffungen, die den Schülern zu gute kommen. Wer den Förderverein unterstützen möchte, kann das mit einer Mitgliedschaft oder auch durch Mitarbeit im Vorstand machen. Antragsformulare sind im Sekretariat der Nikolausschule erhältlich.
Der Förderverein der Schule unterstützt Anschaffungen und Projekte für die Kinder
Die Nikolausgrundschule freut sich über eine neue Musikanlage
 Rüthen. Der Neubau des DPSG-Diözesanzentrums am Eulenspiegel nimmt weitere Formen an, ein Etappenziel wurde mit dem Richtfest gefeiert. Die Pfadfinder freuten sich, das Zentrum am Standort Rüthen so in besonderer Weise zukunftsfähig zu gestalten, zu dem Richtfest begrüßten sie zahlreiche Gäste auf dem Gelände. Die waren beeindruckt von dem, was da entsteht und als Baustelle schonmal in Augenschein genommen werden konnte.
Diözesanvorstand Benedikt Janssen, Diözesankurat Thor-sten Hasse und der hauptamtlich angestellte Geschäftsführer Ulrich Weber waren mit Zimmermeister Christian Hüske und seinen Mitarbeitern zu dem freudigen Anlass auf das Gerüst oben auf dem Dach des vorderen Gebäudeteils hochgeklettert – trotz seiner Höhenangst, wie Hasse bekannte.
Der Kurat begrüßte aus luftiger Höhe alle an dem Bau Beteiligten, daneben Vertretern aus Bistum und Dekanat, Bauern und Jäger aus der Nachbarschaft, Mitarbeitern des Diözesanzentrums sowie aktive und ehemalige Pfadfinder. Sein besonderes Willkommen galt auch Bürgermeister Peter Weiken, Beigeordnetem Hubert Betten und Landtagsabgeordnetem Jörg Blöming sowie Pfarrer Waldemar Kolotzek.
Ein herzlicher Dank galt neben den Architekten auch der Firma Hüske, die den Rohbau zuverlässig und fachkundig erreichtet hat und mit einem zünftigen Richtspruch von Zimmermeister Christian Hüske und Zimmermannsmusik nun zeigte, dass sie auch Richtfest richtig gut kann.
Die Pfadfinder feierten an dem Neubau des DPSG-Diözesanzentrums Richtfest
14 Millionen wollen das „Haus am Eulenspiegel“ zukunftsfähig gestalten
Ein herzlicher Dank galt neben den Architekten auch der Firma Hüske, die den Rohbau zuverlässig und fachkundig erreichtet hat und mit einem zünftigen Richtspruch von Zimmermeister Christian Hüske und Zimmermannsmusik nun zeigte, dass sie auch Richtfest richtig gut kann.
Thorsten Hasse verglich in seiner Ansprache den hochgezogenen Richtkranz auch mit einem Zeichen der Gemeinschaft, sitze man in der Form eines Kreises doch beispielsweise auch am Lagerfeuer zusammen. So möchte sich auch das Diözesanzentrum künftig in noch offenerer Weise präsentieren. Die Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Erzbistum Paderborn spricht von einem neuen Zuhause für die Kinder- und Jugendarbeit und möchte im Sprachgebrauch für das Diözesanzentrum offenbar das „Haus am Eulenspiegel“ etablieren. Dahinter steckt, dass sich die Einrichtung neben Pfadfindern vermehrt auch anderen Gruppen und Schulen sowie für Seminare anbieten möchte. Begegnung und Gemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung steht im Vordergrund, Inklusion ist den Pfadfindern ein wichtiges Thema. Entsprechend wurde der Neubau geplant. Mit 96 Betten stehen in dem Haus nun in etwa die doppelten Übernachtungskapazitäten zur Verfügung, zwei Gruppen können dort parallel untergebracht werden.
Thorsten Hasse verglich in seiner Ansprache den hochgezogenen Richtkranz auch mit einem Zeichen der Gemeinschaft, sitze man in der Form eines Kreises doch beispielsweise auch am Lagerfeuer zusammen. So möchte sich auch das Diözesanzentrum künftig in noch offenerer Weise präsentieren. Die Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Erzbistum Paderborn spricht von einem neuen Zuhause für die Kinder- und Jugendarbeit und möchte im Sprachgebrauch für das Diözesanzentrum offenbar das „Haus am Eulenspiegel“ etablieren. Dahinter steckt, dass sich die Einrichtung neben Pfadfindern vermehrt auch anderen Gruppen und Schulen sowie für Seminare anbieten möchte. Begegnung und Gemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung steht im Vordergrund, Inklusion ist den Pfadfindern ein wichtiges Thema. Entsprechend wurde der Neubau geplant. Mit 96 Betten stehen in dem Haus nun in etwa die doppelten Übernachtungskapazitäten zur Verfügung, zwei Gruppen können dort parallel untergebracht werden.
Im Anschluss bestand die Möglichkeit zur Baustellenbesichtigung. Was man zuvor auf Plänen gesehen hat, konnte nun real erlebt werden. „So hätte ich mir das nicht vorgestellt“, beeindruckte das Gebäude manchen Besucher mit seiner Größe. Neben modernen Vierbett-Zimmern mit eigener Nasszelle und den Wirtschaftsräumen entstehen auch Gruppen- und Seminarräume für verschiedene Anforderungen in der Kinder- und Jugendarbeit. Doch nicht nur die Größe soll das Bildungshaus für den Diözesanverband zukunftssicher machen, auch der ökologische Aspekt und Nachhaltigkeit wurden berücksichtigt. In dem neuen Diözesanzentrum werden keine fossilen Brennstoffe mehr eingesetzt. Eine Luftwärmepumpe und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sowie eine öffentliche Ladeinfrastruktur mit zehn Ladepunkten für Elektromobilität sowie barrierearme Bauweise werden entsprechend des technischen Standes genannt. Für inklusive Gruppen, die als Tagesgäste den Seilgarten nutzen oder auf dem Zeltplatz übernachten, ist eine behindertengerechte WC-Anlage geplant, die von außen zugänglich ist.
Der Diözesanverband Paderborn der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG DV Paderborn) umfasst acht Bezirke zwischen Ruhrgebiet, Sauerland und dem Paderborner Umland. Etwa 6.900 Mitglieder in 84 Stämmen sind dort organisiert. Die DPSG ist einer der größten Kinder- und Jugendverbände Deutschlands.
Im Anschluss an den Festakt und die Baustellenbesichtigung waren alle zu einem Austausch und geselligen Beisammensein in dem Aufenthaltsraum der Kapelle St. Georg eingeladen. Dort waren auch nochmal die Baupläne ausgestellt, es gab Informationen zu der inhaltlichen Konzeption sowie einen Imbiss und gute Gespräche.
„Die Investition in das neue Diözesanzentrum wäre ohne die großzügige Unterstützung unserer Förderer, allen voran des Erzbistums Paderborn, nicht möglich. Aber auch die Zuwendungen des Landes, der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und der Aktion Mensch tragen einen großen Teil dazu bei, diese Pläne in die Tat umzusetzen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Förderung und die gute Zusammenarbeit im Sinne der pfadfinderischen Jugendarbeit.“, erläuterte Geschäftsführer Ulrich Weber vorab in einer Pressemitteilung.
Auch Landtagsabgeordneter Jörg Blöming lobte im Rahmen des Richtfestes die zusammengetragenen Fördermittel für die Jugendarbeit. Er bezifferte die Baukosten auf rund 14 Millionen. An dem Richtfest nahm er auch als Vertreter der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW teil, von der Seite werden 1,4 Millionen getragen, gab er einen detailierteren Einblick.
Im Anschluss an den Festakt und die Baustellenbesichtigung waren alle zu einem Austausch und geselligen Beisammensein in dem Aufenthaltsraum der Kapelle St. Georg eingeladen. Dort waren auch nochmal die Baupläne ausgestellt, es gab Informationen zu der inhaltlichen Konzeption sowie einen Imbiss und gute Gespräche.
Auf der Jahreshauptversammlung wurden auch Vorstandsämter neu gewählt
Die landjugend hat viele Angebote für Ihre Mitglieder
 Rüthen. Traktorpulling, Rosenmontag, RüFa und Partys – bei der Landjugend Rüthen war wieder einiges los und auf ihrer Jahreshauptversammlung blickten die jungen Leute auch auf zahlreiche geplante Veranstaltungen. So soll wieder eine Fahrt auf einen Weihnachtsmarkt angeboten werden, ebenso Betriebsbesichtigungen, eine Feldwegejagd, eine Wanderung am ersten Mai, eine Brauereibesichtigung, ein Sommerfest, eine Fahrt in einen Freizeitpark, ein Erntedankfest, eine Wochenendfahrt und eine Weihnachtsfeier. Im nächsten Jahr möchte die Landjugend außerdem wieder an dem Rosenmontag in Rüthen teilnehmen und sich auch an dem Stadtjubiläum beteiligen.
Umfangreich war auch der Rückblick, in dem Marie Walter an abwechslungsreiche Veranstaltungen erinnerte. An dem Rosenmontag nahm die Landjugend mit einem Wagen teil, auch ein Stand auf der Rüthener Fachmesse RüFa, Schlittschuhlaufen, Kartfahren, ein Traktorpulling in Füchtorf und ein Erntedankfest mit geselligem Ausklang waren Termine im Jahreskalender. Alexander Köller berichtete von einem Besuch auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die Landjugend organisierte außerdem eine große „Blacklight“-Party in der Stadthalle Rüthen. In der Adventszeit machte die Jugendorganisation eine Lichterfahrt mit geschmückten Treckern durch das Stadtgebiet und eine Fahrt auf den Weihnachtsmarkt nach Köln. Daneben nahm die Landjugend Rüthen auch an Veranstaltungen des Verbandes teil.
Die stellvertretende Vorsitzende von dem Landesverband der Landjugend in Westfalen (WLL) Lina Baukelmann berichtete von über 30 Ortsgruppen und Arbeitsschwerpunkten auf übergeordneter Ebene. In einem Bundesprojekt wird um Unterstützung für die Landjugend geworben. Den Deutschen Landjugendtag stellte sie als ein „Festival für die Landjugend“ vor, zu dem sie herzlich einlud. Gegen rechtsextreme Strömungen möchte die Landjugend mit bunten Farben Position beziehen, entsprechend überreichte Lina Baukelmann ein Paket mit regenbogenfarbenen Bechern und anderen Werbematerialien.
Angeschafft werden neue Landjugend – T-Shirts. Neue Impulse in der Arbeit der Landjugend in Rüthen soll das Eventteam setzen, es kann den Vorstand unterstützen, in der Gruppe arbeiten künftig auch Jannik Mendelin und Axel Köhne-Korte mit.
Umfangreich war auch der Rückblick, in dem Marie Walter an abwechslungsreiche Veranstaltungen erinnerte. An dem Rosenmontag nahm die Landjugend mit einem Wagen teil, auch ein Stand auf der Rüthener Fachmesse RüFa, Schlittschuhlaufen, Kartfahren, ein Traktorpulling in Füchtorf und ein Erntedankfest mit geselligem Ausklang waren Termine im Jahreskalender. Alexander Köller berichtete von einem Besuch auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die Landjugend organisierte außerdem eine große „Blacklight“-Party in der Stadthalle Rüthen. In der Adventszeit machte die Jugendorganisation eine Lichterfahrt mit geschmückten Treckern durch das Stadtgebiet und eine Fahrt auf den Weihnachtsmarkt nach Köln. Daneben nahm die Landjugend Rüthen auch an Veranstaltungen des Verbandes teil.
Der Vorstand traf sich neben seinen Sitzungen auch zu einem geselligen Frühschoppen, zu den Prozessionen in Rüthen hängte die Landjugend an den Kirchen, am Hachtor und auf dem Wasserturm die Fahnen auf. Marvin Sander freute sich über 25 neue Mitglieder und hielt den Kassenbericht. Mit neuen Gesichtern im Vorstand hat die Landjugend die Weichen für die nächste Zeit gestellt. Als Nachfolger der nicht mehr kandidierenden zweiten Vorsitzenden Simone Köller wurde Paul Ising gewählt, Jutta Dünschede übergab ihr Amt als stellvertretende Schriftführerin an Antonia Herting. Der stellvertretende Kassierer Marvin Sander wurde bestätigt, auf den zweiten Beisitzer Justus Jörger folgt Leon Buchholz, die Aufgaben von Getränkewart Sven Bödger übernimmt Erik Rüther.
Die stellvertretende Vorsitzende von dem Landesverband der Landjugend in Westfalen (WLL) Lina Baukelmann berichtete von über 30 Ortsgruppen und Arbeitsschwerpunkten auf übergeordneter Ebene. In einem Bundesprojekt wird um Unterstützung für die Landjugend geworben. Den Deutschen Landjugendtag stellte sie als ein „Festival für die Landjugend“ vor, zu dem sie herzlich einlud. Gegen rechtsextreme Strömungen möchte die Landjugend mit bunten Farben Position beziehen, entsprechend überreichte Lina Baukelmann ein Paket mit regenbogenfarbenen Bechern und anderen Werbematerialien.
Die Heimatfreunde Oestereiden e.V. hatten dort zu einer Gedenkfeier eingeladen, an der auch Bürgermeister Peter Weiken, Beigeordneter Hubert Betten und Pastor Theobald Wiechers teilnahmen. Georg Eickhoff erinnerte als Vorsitzender der Heimatfreunde in seiner Rede an die sechs Millionen Menschen, die dem NS-Rassenwahn zum Opfer fielen. Bezug nahm Georg Eickhoff auch auf die aktuelle politische Situation im Nahen Osten, auf antisemitische Demonstrationen und rechtsextreme Entwicklungen in Deutschland. Er nannte grausame Taten der Hamas, der es seiner Meinung nach nicht um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser im Gaza – Streifen, sondern um die Vernichtung des Staates Israels gehe. Er mahnte mit den Worten "Wehret den Anfängen.", merkte aber auch an: „Was ich nicht leugnen will: natürlich ist Kritik an der Politik Israels erlaubt.“
In Oestereiden fand eine Gedenkfeier zur Erinnerung an jüdische Schicksale in der NS-Zeit statt
Trauriger Bezug in der Gegenwart
 Oestereiden. An dem Holocaust- Gedenktag versammelten sich in Oestereiden wieder zahlreiche Teilnehmer an der Gedenktafel, auf der die sechs jüdischen Bürger verzeichnet sind, die in Oestereiden geboren und in der NS-Zeit getötet wurden oder durch Freitod gestorben sind.
Die Heimatfreunde Oestereiden e.V. hatten dort zu einer Gedenkfeier eingeladen, an der auch Bürgermeister Peter Weiken, Beigeordneter Hubert Betten und Pastor Theobald Wiechers teilnahmen. Georg Eickhoff erinnerte als Vorsitzender der Heimatfreunde in seiner Rede an die sechs Millionen Menschen, die dem NS-Rassenwahn zum Opfer fielen. Bezug nahm Georg Eickhoff auch auf die aktuelle politische Situation im Nahen Osten, auf antisemitische Demonstrationen und rechtsextreme Entwicklungen in Deutschland. Er nannte grausame Taten der Hamas, der es seiner Meinung nach nicht um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser im Gaza – Streifen, sondern um die Vernichtung des Staates Israels gehe. Er mahnte mit den Worten "Wehret den Anfängen.", merkte aber auch an: „Was ich nicht leugnen will: natürlich ist Kritik an der Politik Israels erlaubt.“
Tambourkorps- nachwuchs war Schlittschuhlaufen
 Rüthen. Die Jugendlichen vom Tambourkorps Rüthen besuchten die Eisdisco im Eislaufzentrum Möhnesee.
Bei Partymusik fuhren die Nachwuchsmusiker mehrere Runden Schlittschuh und erlebten einen tollen Ausflug.
Von ausgestellten Alphörnern, Zubehör und Varianten des Instrumentes wie etwa dem Alpsax (unten, rechts), quasi einem der Form nach aufgewickelten Alphorn, oder dem Middewinterhorn (links), das im Münsterland verbreitet ist und in den Niederlanden zum Weltkulturerbe erklärt wurde, bis hin zu Wokshops, Konzerten und verschiedenen Ständen mit naturnahen Angeboten (u.a. LIZ, Pilgerprojekt 3KLANG, Naturpark Arnsberger Wald), Kunst und Kulinarischem oder dem Clown Barbarelle reichte das Angebot, in dem für Musikenthusiasten, Naturfreunde und die ganze Familie etwas dabei war.
 Rüthen. Rüthen war wieder ein Wochenende lang ein Zentrum für Alphornfreunde, das zweitägige Treffen mit rund 100 Alphornisten war ein eindrucksvolles Ausflugsziel für die ganze Familie und ein Konzert mit dem Weltklassemusiker Arkady Shilkloper, Organist Harduin Boeven und den Waliboer Alphornbläsern beeindruckte die Besucher, als das Alphorn zum Konzertinstrument wurde.
Das 2. Internationale Rüthener Alphorntreffen zeichnete sich eben mit einer Verbindung aus Natur, Musik und einem bunten Rahmenprogramm aus. Die frühlingshafte Natur im Bibertal bot sich für die Neuauflage des musikalischen Treffens geradezu an. Im Naturpark Arnsberger Wald, umgeben von Berghängen des Sauerlandes, passten die Alphornklänge wie maßgeschneidert in die Kulisse.
Von ausgestellten Alphörnern, Zubehör und Varianten des Instrumentes wie etwa dem Alpsax (unten, rechts), quasi einem der Form nach aufgewickelten Alphorn, oder dem Middewinterhorn (links), das im Münsterland verbreitet ist und in den Niederlanden zum Weltkulturerbe erklärt wurde, bis hin zu Wokshops, Konzerten und verschiedenen Ständen mit naturnahen Angeboten (u.a. LIZ, Pilgerprojekt 3KLANG, Naturpark Arnsberger Wald), Kunst und Kulinarischem oder dem Clown Barbarelle reichte das Angebot, in dem für Musikenthusiasten, Naturfreunde und die ganze Familie etwas dabei war.
Das 2. Internationale Rüthener Alphorntreffen fand wieder im Bibertal statt. Workshops und Konzerte stellten das Instrument vor
Alphornmusik, Natur und ein buntes Rahmenprogramm
An einem Stand des Naturparks Arnsberger Wald konnten Holzplaketten mit einem Brennkolben gestaltet werden.
… und bot Planwagenfahrten durch das Bibertal an. Der Erlös war für einen guten Zweck bestimmt.
Das LIZ stellte Natur zum Anfassen vor.
Das Pilgerprojekt 3KLANG hatte einen Informationsstand aufgebaut …
An den beiden folgenden Tagen gab Arkady Shilkloper auf dem Festival an dem Waldschiff im Bibertal Workshops, in denen er Anfänger wie Fortgeschrittene mit Fachwissen und Tipps für das Alphornspielen begeisterte. Natürlich griff er auch selber zum Instrument und spielte wie die anderen Ensembles in einer Konzertstunde wechselweise für die Besucher, zum Abschluss gab es an beiden Tagen ein großes Zusammenspiel, das Norbert Großewinkelmann dirigierte.
Neben rund zwei Dutzend Alphornensembles und etwa 100 angereisten Musikern freute sich Tourismusmanager Klaus Hötte besonders, mit Arkady Shilkloper einen der weltweit renommiertesten Alphornisten in der Bergstadt begrüßen zu können. Der eröffnete das Alphorntreffen am Freitagabend gemeinsam mit Harduin Boeven (Orgel) und den Waliboer Alphornbläsern mit einem hochklassigen Konzert. (siehe Bericht ab Seite 58).
An den beiden folgenden Tagen gab Arkady Shilkloper auf dem Festival an dem Waldschiff im Bibertal Workshops, in denen er Anfänger wie Fortgeschrittene mit Fachwissen und Tipps für das Alphornspielen begeisterte. Natürlich griff er auch selber zum Instrument und spielte wie die anderen Ensembles in einer Konzertstunde wechselweise für die Besucher, zum Abschluss gab es an beiden Tagen ein großes Zusammenspiel, das Norbert Großewinkelmann dirigierte.
Bei einem Konzert mit dem Weltklassemusiker Arkady Shilkloper, Organist Harduin Boeven und den Waliboer Alphornbläsern wurde das Alphorn zum Konzertinstrument
Von jazzig bis zu Fanfarenklängen
Was man mit dem Alphorn in einem Konzert machen kann, zeigte Arkady Shilkloper in Auszügen schon in dem ersten Stück "Alpine Trail", die Suite aus vier Sätzen hatte er selbst komponiert und erstaunte lautmalerisch in der Abfolge von "Ruf", "Traum", "Spaziergang" und "Tanz" auch mit einzeln verklingenden experimentellen Tönen und konzertanten Läufen. Begleitet von der Orgel bekamen die Besucher da einen Eindruck von dem, was in dem weiteren Konzert folgen sollte.
 Rüthen. Den Auftakt zu dem 2. Internationalen Rüthener Alphorntreffen machte ein bemerkenswertes Konzert, in dem sich auch jazzige Klänge, experimentelle Töne und schnelle Läufe in die Musik der Berge mischten.
Tourismusmanager Klaus Hötte begrüßte als Künstler den Weltklasse-Alphornisten Arkady Shilkloper, Organist Harduin Boeven und die Waliboer Alphornbläser in der St. Johanneskirche. Da wurde das Alphorn zum Konzertinstrument und beeindruckte das Publikum in den vollbesetzen Reihen.
Als Zugabe gingen die Ausführenden mit einer musikalischen Variation von "Guten Abend, gute Nacht" nochmal richtig zu Gemüte, als sich die Alphornspieler im Altarraum mit zwei durch das Kirchenschiff ziehenden Trompeten abwechselten und in einem eingänglichen Spiel zusammenfanden.
Das Publikum bedankte sich mit langem Applaus und bei freiem Eintritt einer Spende, die verschiedenen Einrichtungen für wohltätige Zwecke zugute kommt.
Das bekannte musikalische Thema war in ein konzertantes Arrangement eingebettet, welches von einem gewaltigen Orgelspiel eröffnet wurde und die Königin der Instrumente auch danach passagenweise neben dem raumfüllenden Alphornklang in den Vordergrund treten ließ.
Als Zugabe gingen die Ausführenden mit einer musikalischen Variation von "Guten Abend, gute Nacht" nochmal richtig zu Gemüte, als sich die Alphornspieler im Altarraum mit zwei durch das Kirchenschiff ziehenden Trompeten abwechselten und in einem eingänglichen Spiel zusammenfanden.
Klassische Alphornklänge von den Waliboer Alphornbläsern hätten das Publikum danach in "Edelweiß, Glockenblume" einfach schwelgen lassen, hätte Arkady Shilkloper nicht seine eigene Komposition mit Höhen und konzertanten Läufen abgeändert, als Quartett gingen die Bläser klanggewaltig ins Ohr. Jazzig experimentierte Arkady Shilkloper dann noch begleitet von der Orgel in seinen "Alpine Sketch" und "Easy blues", ehe die Waliboer Alphornbläser Franz Schüsseles "Klangbild" von der Orgel begleitet als kraftvolles Konzertstück interpretierten.
Dietmar Schütz, Reinhard Hammelbeck und Norbert Großewinkelmann zeigten auch in der bedächtigen und harmonischen "Alphornballade" von Dennis Armitage ein abgestimmtes Zusammenspiel in den hohen und tiefen Tonlagen, ehe Matthias Köhler das Trio zum Abschluss in Anton Wickys "Heilig, heilg" mit dem 7,30 Meter langen Kontra F-Horn unterstützte (Foto oben rechts).
Das bekannte musikalische Thema war in ein konzertantes Arrangement eingebettet, welches von einem gewaltigen Orgelspiel eröffnet wurde und die Königin der Instrumente auch danach passagenweise neben dem raumfüllenden Alphornklang in den Vordergrund treten ließ.
Die Ballade "Crested Butte Mountain" hatte Shilkloper in moll komponiert und nahm das Publikum mit langen Tönen und einfühlsamem Spiel mit in die bedächtige Stimmung, ehe es in Leopold Mozarts "Sinfonia Pastorella" mit freudiger Stimmung und schnellen Läufen weiterging.
Das Alphorn hatte Arkady Shilkloper dafür mit dem Corno Pastoriccio getauscht (Foto rechts). Das besondere Instrument hatte ihm Hubert Hense nach Vorlagen reproduziert, mit dem besonderen Auftrag hatte der Alphornbauer aus Alten-mellrich einmal mehr sein Können unter Beweis gestellt, in dem er handwerkliches Geschick mit musikalischem Verständnis verbindet. Entsprechend gestimmt ließ Arkady Shilkloper sein Handwerkszeug in dem Kirchenschiff ähnlich eines Flügelhorns fanfarenhaft erklingen, an der Orgel unterstrich Harduin Boeven den festlichen Charakter.
Klassische Alphornklänge von den Waliboer Alphornbläsern hätten das Publikum danach in "Edelweiß, Glockenblume" einfach schwelgen lassen, hätte Arkady Shilkloper nicht seine eigene Komposition mit Höhen und konzertanten Läufen abgeändert, als Quartett gingen die Bläser klanggewaltig ins Ohr. Jazzig experimentierte Arkady Shilkloper dann noch begleitet von der Orgel in seinen "Alpine Sketch" und "Easy blues", ehe die Waliboer Alphornbläser Franz Schüsseles "Klangbild" von der Orgel begleitet als kraftvolles Konzertstück interpretierten.
Auf der Jahreshauptversammlung dachte der Verein an einen verstorbenen Vorstandskameraden. Fahne mit Abbildung überstrichener Marienfigur wird angeschafft
Kameradschaft stellt Fortbestand in Frage
 Rüthen. Die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten Rüthen bestätigte auf ihrer Generalversammlung den 2. Vorsitzenden und Major Karl Heinz Ziegan sowie Geschäftsführer Thomas Kettler. Der Platz des verstorbenen Beisitzers Frank Volmer blieb unbesetzt. Oberst Thomas Rüther erinnerte an das Vorstandsmitglied, wie lange der verkleinerte Vorstand die Arbeit des Vereins noch fortsetzen kann, wurde der Versammlung zum Nachdenken mit auf den Weg gegeben. Rüther stellte in die Zukunft blickend den Fortbestand des 1858 gegründeten Vereins in Frage, es fehle an Nachwuchs und Vorstandsmitgliedern.
In dem Geschäftsbericht wurde an die Ausrichtung des Volkstrauertages in Zusammenarbeit mit der Stadt Rüthen, die Teilnahme an den Prozessionen in Rüthen oder den Aufbau der Krippe in der St. Johanneskirche erinnert, Thomas Kettler hatte außerdem Vorstandssitzungen und Gratulationen in dem Tätigkeitsbericht vermerkt. Carsten Heilig hielt den Kassenbericht.
Die Kammeradschaft unterstützt den Heimatgeschichtlichen Arbeitskreis Rüthen bei der Anschaffung von zwei Fahnen mit dem Bild von der Mariadarstellung, die am Haus Maria vom Stein übergestrichen wurde. Der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis schmückt mit den Fahnen am Lobetag die Marienkapelle am Schneringertor. Die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten hatte dort vor Jahren schon einen Schubstuhl nach historischer Vorlage errichtet und übernimmt nun nach der Anfrage des Arbeitskreises auch die Kosten für die Fahnen.
Gesammelt wurde für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
 Rüthen. Zu dem Osterfeuer hatte in Rüthen der Stammtisch „Runkelkeller“ an den traditionellen Platz nahe der Stadtmauer eingeladen. Neben dem Aufschichten und Anzünden des Feuers kümmerten sich die jungen Leute auch um die Bewirtung der Gäste, die bis spät in den Abend an diesem alten Brauch teilnahmen.
Tradition und Bewirtung beim Osterfeuer
Dafür steht an jedem Donnerstagnachmittag für die acht teilnehmenden Rüthener Gymnasiasten das zdi-Schülerlabor der Hochschule in Lippstadt zur Verfügung. „Die technische Ausstattung ist ein echter Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler“, lobt Jan Emmerich die Geräte und Apparaturen für Forschungen auf Hochschulniveau und nennt da beispielsweise die Gelelektrophorese, mit der ein DNA-Vergleich durch Anlegen von Spannung und das Ablesen entsprechender Bandenmuster möglich wird. Betreut werden die Schüler bei ihren Workshops von der Schülerlabor-Dozentin der Hochschule Simone Matzak.In weiteren Workshopeinheiten standen auch Themen zur Trickfilmanimation und Computerdesign mit dem Programm Blender auf dem Plan. Bei der Programmsteuerung eines virtuellen Roboters wurde ein Code aus einzelnen Befehlen zusammengestellt, der es beispielsweise ermöglichte, am Bildschirm Edelsteine aufzusammeln. Die Programmierung sollte dabei kurz und zielgerichtet gehalten werden, wie Schüler Leonard Reiter erklärte. Die gewonnenen Programmierkenntnisse werden auch in den nächsten Wochen genutzt, wenn Legoroboter kleine Aufgaben lösen sollen. Außerdem werden noch Versuche zur 3D-Fotografie sowie Solarenergie und Brennstoffzellentechnik aufgebaut und so ein Einblick in die Grundlagen der Energietechnik gewonnen, ehe das "Abenteuer Wissenschaft" zum Schuljahresende für die Schüler des Friedrich-Spee-Gymnasiums dann zunächst einmal zu Ende geht.
Nach den Anregungen des Friedrich-Spee-Gymnasiums hat die HSHL erstmalig ein entsprechendes Angebot für Schulen aufgelegt. Noch bis zu den Sommerferien machen Schülerinnen und Schüler nach der Schule auf freiwilliger Basis in Workshops spannende Projekte und Experimente unter der Überschrift "Abenteuer Wissenschaft". Gearbeitet wird an verschiedenen Themen im MINT-Bereich, das sind die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Im Vordergrund steht das eigenständige Forschen und Experimentieren nach den Interessen der Schüler. Dabei bilden Standardverfahren der Chemie und Biologie sowie informatische Themen den Schwerpunkt. Den Auftakt machte ein Blick durch das Mikroskop. „Wie sieht unsere Erbsubstanz aus und wie ist sie aufgebaut? Lassen sich unsere Hautzellen im Mikroskop sehen? Wie isoliert man DNA aus Mundschleimhautzellen?“ sind einige der Fragestellungen, zu denen die jungen Wissenschaftler forschen können.
Eigenständiges Forschen mit Geräten auf Universitätsstandard
Dafür steht an jedem Donnerstagnachmittag für die acht teilnehmenden Rüthener Gymnasiasten das zdi-Schülerlabor der Hochschule in Lippstadt zur Verfügung. „Die technische Ausstattung ist ein echter Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler“, lobt Jan Emmerich die Geräte und Apparaturen für Forschungen auf Hochschulniveau und nennt da beispielsweise die Gelelektrophorese, mit der ein DNA-Vergleich durch Anlegen von Spannung und das Ablesen entsprechender Bandenmuster möglich wird. Betreut werden die Schüler bei ihren Workshops von der Schülerlabor-Dozentin der Hochschule Simone Matzak.In weiteren Workshopeinheiten standen auch Themen zur Trickfilmanimation und Computerdesign mit dem Programm Blender auf dem Plan. Bei der Programmsteuerung eines virtuellen Roboters wurde ein Code aus einzelnen Befehlen zusammengestellt, der es beispielsweise ermöglichte, am Bildschirm Edelsteine aufzusammeln. Die Programmierung sollte dabei kurz und zielgerichtet gehalten werden, wie Schüler Leonard Reiter erklärte. Die gewonnenen Programmierkenntnisse werden auch in den nächsten Wochen genutzt, wenn Legoroboter kleine Aufgaben lösen sollen. Außerdem werden noch Versuche zur 3D-Fotografie sowie Solarenergie und Brennstoffzellentechnik aufgebaut und so ein Einblick in die Grundlagen der Energietechnik gewonnen, ehe das "Abenteuer Wissenschaft" zum Schuljahresende für die Schüler des Friedrich-Spee-Gymnasiums dann zunächst einmal zu Ende geht.
Das Friedrich-Spee-Gymnasium bietet im Rahmen seiner Kooperation mit der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) Workshops in Naturwissenschaften an
"Abenteuer Wissenschaft" auf Universitätsstandard
 Rüthen. An dem Friedrich-Spee-Gymnasium sind in dem zweiten Schulhalbjahr junge Forscherinnen und Forscher auf Entdeckungstour. Im vergangenen Jahr hat das Gymnasium eine Kooperation mit der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) getroffen, die sollte mit Inhalten und Leben gefüllt werden, berichtet die stellvertretende Schulleiterin Dr. Barbara Kühle und hat gemeinsam mit ihrem Kollegen Jan Emmerich ein besonderes außerschulisches Angebot im naturwissenschaftlichen Bereich für die Jahrgangsstufen 9 und 10 angeregt. Den beiden ist ein praktischer Bezug im Unterricht wichtig, so wird das Lernen greifbar und handfest zu einem Erlebnis.
Rüthener Schule ist Vorreiter in Kooperationsangebot
Nach den Anregungen des Friedrich-Spee-Gymnasiums hat die HSHL erstmalig ein entsprechendes Angebot für Schulen aufgelegt. Noch bis zu den Sommerferien machen Schülerinnen und Schüler nach der Schule auf freiwilliger Basis in Workshops spannende Projekte und Experimente unter der Überschrift "Abenteuer Wissenschaft". Gearbeitet wird an verschiedenen Themen im MINT-Bereich, das sind die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Im Vordergrund steht das eigenständige Forschen und Experimentieren nach den Interessen der Schüler. Dabei bilden Standardverfahren der Chemie und Biologie sowie informatische Themen den Schwerpunkt. Den Auftakt machte ein Blick durch das Mikroskop. „Wie sieht unsere Erbsubstanz aus und wie ist sie aufgebaut? Lassen sich unsere Hautzellen im Mikroskop sehen? Wie isoliert man DNA aus Mundschleimhautzellen?“ sind einige der Fragestellungen, zu denen die jungen Wissenschaftler forschen können.
Zurück in der Unterkunft legte die Leiterrunde den Fokus auf die Termine und Vorbereitungen von Veranstaltungen im weiteren Jahr 2024, ehe es am späten Abend noch für zwei Stunden zum Bowling nach Fritzlar ging.
Am Sonntag fuhren die Pfadfinder nach dem Frühstück und einer kleinen Arbeitseinheit mit neuer Energie und Kraft für das Pfadfinderjahr 2024 nach Hause.
 Rüthen. An der Stammesversammlung der DPSG Rüthen nahmen neben dem Vorstand, Eltern und einigen Leitern auch zahlreiche Kinder und Jugendliche teil. Neben einem Rückblick auf das Stammesleben in dem Bericht des Trägervereins gab es auch spannende Zusammenfassungen der Arbeit in den verschiedenen Altersstufen. Zu den Höhepunkten zählte beispielsweise das gemeinsame Sommerlager in Großzerlang mit 60 Teilnehmern und das gemeinsame Stammeswochenende in Lennestadt mit 80 Teilnehmern.
Die Wahlen bestätigten Vorsitzende Lisa Wulff. Lukas Hölscher beendet mit der Versammlung seine Arbeit als Geschäftsführer im Trägerverein. Der Stamm verlieh ihm den Georgs-Pin der DPSG Bundesebene als Anerkennung für das neunjährige Engagement.
Im Anschluss an die Stammesversammlung fand ein Ehemaligentreffen mit Kaffee und Kuchen im Pfarrheim statt, hierbei wurden in Fotobüchern der vergangenen Jahrzehnte alte Erinnerungen und großartige Momente wach.
Spaß und Planungs-
runden am Edersee
Stammesversammlung
Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Graf Folke Bernadotte Rüthen
Die Pfadfinderleiter besprachen bei einer Wochenendfahrt auch die weitere Arbeit im Stamm
 Rüthen. Das diesjährige Leitungswochenende führte die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter der DPSG Rüthen an den Edersees auf einen Bauernhof. Dort gab es viel zu entdecken: Die Tiere, die mit zum Hof gehörten, mussten abends in den Stall getrieben werden, die Gruppenleiter bewunderten einen gigantischen Styropor-Tukan und lernten viel über Kochen in einer zu kleinen Küche für zu viele Personen – das kann auch im Sommerlager hilfreich sein.
In dem inhaltlichen Teil wurde das Pfadfinderjahr reflektiert, außerdem meisterte die Gruppe den Urwaldsteig des Edersees und konnte anschließend bei Kaffee und Kuchen den Ausblick des Schloßcafés Waldeck genießen, bevor eine Runde in der nahegelegenen Sommerrodelbahn gedreht wurde.
Gute Jugendarbeit und Potential für die erste Seniorenmannschaft
 Rüthen. Die Kicker des TSV Rüthen hatten auf ihrer Abteilungsversammlung Einiges zu berichten, Abteilungsleiter Jürgen Heppe gab mit Philipp Helle (Bisher Siddinghausen/ Büren) den neuen Trainer der ersten Mannschaft zu der Saison 2024/ 2025 bekannt. Neben den in Teilen noch unerfüllten Erwartungen an die verstärkte erste Seniorenmannschaft wurde auch ein Mangel an Trainern und Betreuern in der Jugend beklagt.
14 Mannschaften spielen in der Abteilung, neben den beiden Seniorenteams gehen elf Jugendmannschaften und die Alten Herren in der TSV-Fußballabteilung an den Start. In seinem Jahresbericht erinnerte Abteilungsleiter Jürgen Heppe an den plötzlichen Tod von Marvellous Idehen, der während eines C-Jugendspiels zusammengebrochen war. Der TSV hatte sich um die Unterstützung der Angehörigen gekümmert, neben inhaltlicher Hilfe über den Verband wurde zu einer Spendenaktion aufgerufen, auch die Blauen Funken aus Eschweiler haben sich daran beteiligt. Zwischenzeitlich hat der TSV einen Defibrillator für die Sportanlage Schneringer Berg angeschafft. Dort sei mit zwei Trainingseinheiten pro Mannschaft in der Woche viel Betrieb, eine weitere Trainingsfläche wurde aufbereitet, wofür Fördergelder beantragt wurden.
Ein besonderer Gruß galt den Vertretern des Gesamtvorstandes und Günter Schmidt von dem FLVW Lippstadt. Heppe betonte die gute Kommunikation unter den Mannschaften, er vermisste aber Nachwuchs in der Besetzung der Trainer- und Betreuerposten und appellierte, in dem Bereich mitzumachen. Ein Dank ging an alle, die sich dort schon engagieren oder andere Aufgaben in der Abteilung übernehmen.
Die Fußballabteilung des TSV hatte auf ihrer Jahresversammlung zahlreiche Berichte
Die erste Mannschaft hatte sich mit zahlreichen neuen Spielern verstärkt, spielerisch sei das Team noch hinter den eigenen Erwartungen. Trainer Ingo Hoppe legt sein Amt nach der Saison nieder, mit Philipp Helle von Siddinghausen/ Weine wurde ein junger Nachfolger gefunden. Der Abteilungsvorstand sei von seiner Spielphilosophie und seinen Ideen überzeugt“, gab es von Heppe Vorschusslorbeeren. Betreuer Stefan Neumann macht auch in der neuen Spielzeit weiter, der andere Betreuer Harald Dönnecke scheidet nach der Saison aus. TSV-Vorsitzender Elmar Brings zog in seinen Grußwortern ein sportliches Fazit. Zu der neuen Saison sei spielerisch Qualität in die Mannschaft gekommen, von dem bisherigen Ergebnis war er enttäuscht, zu der neuen Spielzeit wurden zwölf Neuzugänge begrüßt. Trainer Ingo Hoppe wies auf einige Verletzungen in der vergangenen Saison hin. Spielerisch wie charakterlich passten die Spieler zusammen, der Erfolg werde kommen, war Hoppe zuversichtlich. Nach Höhen und Tiefen liege das Team auf Platz acht. Im Namen der Mannschaft dankte Jan Brings dem Trainer für sein Engagement, die Spieler stehen hinter ihm und betonten das besondere Engagement für den Verein. "Ohne ihn hätten wir auch vielleicht keine zweite Mannschaft mehr", gab Brings zu bedenken.
Trainer Bernd Siefken hatte als Trainer der zweiten Mannschaft verlängert, Co-Trainer Philip Helle (namensgleich mit dem neuen Trainer) und Betreuer Markus Beineke bleiben ebenfalls dabei. Mit 24 Spielern war die Mannschaft in die Saison gestartet, nach einer guten Vorbereitung fehlte die Konstanz, was zur Winterpause Platz sieben ausmachte. Ein Hallenturnier wurde gewonnen.
Die „Alten Herren“ möchten nun „Ü32“ genannt werden, wie die erfahrenen Kicker auf ihrer Jahreshauptversammlung besprochen hatten. Die Spieler waren auf Turnieren und im Kreispokal angetreten, außerdem wurden Freundschaftsspiele bestritten und die Geselligkeit gepflegt.
Jugendgeschäftsführer Sascha Ziemke resümierte nach einer tollen Saison 2022 / 2023 (Titel und zahlreiche gute Platzierungen wurden erzielt) auch einen ordentlichen Start in die neue Spielzeit. Nachdem im vergangenen Jahr wieder 100 Kinder an einer Fußballschule teilgenommen hatten, war auch in den Osterferien wieder ein entsprechendes Trainingscamp in Rüthen. Weitere Angebote in den vergangenen Wochen waren das Fördermodul „Extra Zeit für Bewegung“ von dem Landessportbund und ein Besuch des DFB-Mobils zu dem Thema „Training in der Halle“. In der A-, B-, C- und D-Jugend wurde die Jugendspielgemeinschaft mit dem SuS Oestereiden und den Sportfreunden Effeln verlängert. In sechs Mannschaften spielen 115 Jugendliche, davon 67 aus dem TSV Rüthen. In der E-, F- und G-Jugend sind 79 Kinder in fünf Mannschaften gemeldet. Nochmal wurde der Mangel an Trainern und Betreuern im Nachwuchsbereich bemängelt.
In den Berichten der Mannschaften gab es weitere Informationen. Die A-Jugend hat 17 Spieler und benötigt zeitweise Vertretungen aus der B-Jugend. Neben dem Training wird auch auf den Zusammenhalt Wert gelegt, Saisonziel sei die Top3. Die B-Jugend trainiert an verschiedenen Orten der Jugendspielgemeinschaft, in der C-Jugend spielen auch zwei Mädchen mit, in der E-Jugend wurden umworbene Talente verortet. Sascha Ziemke berichtete auch von dem Flair-Play Tag in der F-Jugend, eine zweite Mannschaft wurde in der Altersgruppe nachgemeldet. Die G-Jugend war mit vier Spielern in die Saison gestartet, nun sind bei schwankenden Teilnehmerzahlen 21 Kinder gemeldet. In den verschiedenen Jugendmannschaften sind auch verschiedene Spieler, die in der Kreisauswahl mitspielen. Auch von einem Probetraining eines E-Jugendlichen bei Borussia Dortmund wurde berichtet.
Aus den Mannschaften
Die erste Mannschaft hatte sich mit zahlreichen neuen Spielern verstärkt, spielerisch sei das Team noch hinter den eigenen Erwartungen. Trainer Ingo Hoppe legt sein Amt nach der Saison nieder, mit Philipp Helle von Siddinghausen/ Weine wurde ein junger Nachfolger gefunden. Der Abteilungsvorstand sei von seiner Spielphilosophie und seinen Ideen überzeugt“, gab es von Heppe Vorschusslorbeeren. Betreuer Stefan Neumann macht auch in der neuen Spielzeit weiter, der andere Betreuer Harald Dönnecke scheidet nach der Saison aus. TSV-Vorsitzender Elmar Brings zog in seinen Grußwortern ein sportliches Fazit. Zu der neuen Saison sei spielerisch Qualität in die Mannschaft gekommen, von dem bisherigen Ergebnis war er enttäuscht, zu der neuen Spielzeit wurden zwölf Neuzugänge begrüßt. Trainer Ingo Hoppe wies auf einige Verletzungen in der vergangenen Saison hin. Spielerisch wie charakterlich passten die Spieler zusammen, der Erfolg werde kommen, war Hoppe zuversichtlich. Nach Höhen und Tiefen liege das Team auf Platz acht. Im Namen der Mannschaft dankte Jan Brings dem Trainer für sein Engagement, die Spieler stehen hinter ihm und betonten das besondere Engagement für den Verein. "Ohne ihn hätten wir auch vielleicht keine zweite Mannschaft mehr", gab Brings zu bedenken.
Michael Fuchs war von 2006 bis 2012 als Jugendtrainer in der Abteilung tätig, von 2012 bis 2014 war er Jugendgeschäftsführer und seit 2018 Vertreter der Fußballabteilung im Gesamtvorstand. Die Verdienste würdigte Kreisehrenamtsbeauftragter Günther Schmidt mit einer kleinen Ansprache und überreichte Michael Fuchs das Verbandsverdienstabzeichen des FLVW in Silber.
Zum Abschluss der Versammlung stimmte Gerhard Thiesbrummel das Vereinslied „Schwarz und Weiss“ an.
In den Berichten der Mannschaften gab es weitere Informationen. Die A-Jugend hat 17 Spieler und benötigt zeitweise Vertretungen aus der B-Jugend. Neben dem Training wird auch auf den Zusammenhalt Wert gelegt, Saisonziel sei die Top3. Die B-Jugend trainiert an verschiedenen Orten der Jugendspielgemeinschaft, in der C-Jugend spielen auch zwei Mädchen mit, in der E-Jugend wurden umworbene Talente verortet. Sascha Ziemke berichtete auch von dem Flair-Play Tag in der F-Jugend, eine zweite Mannschaft wurde in der Altersgruppe nachgemeldet. Die G-Jugend war mit vier Spielern in die Saison gestartet, nun sind bei schwankenden Teilnehmerzahlen 21 Kinder gemeldet. In den verschiedenen Jugendmannschaften sind auch verschiedene Spieler, die in der Kreisauswahl mitspielen. Auch von einem Probetraining eines E-Jugendlichen bei Borussia Dortmund wurde berichtet.
Kassierer Christian Cramer vermeldete außerordentliche Ausgaben für den Platz sowie Kosten für Neuzugänge. Die Wahlen bestätigten Abteilungsleiter Jürgen Heppe, Geschäftsführerin Michaela Drummer und Jugendobmann Thorsten Zühlke. Als Beisitzer in dem Gesamtvorstand schied Michael Fuchs auf seinen Wunsch aus, zum Nachfolger wurde in Abwesenheit Felix Lehmann gewählt. Bestätigt wurden die Beisitzer Stephan Arens, Egbert Worm, Lukas Wessel und Simon Sprenger.
Michael Fuchs war von 2006 bis 2012 als Jugendtrainer in der Abteilung tätig, von 2012 bis 2014 war er Jugendgeschäftsführer und seit 2018 Vertreter der Fußballabteilung im Gesamtvorstand. Die Verdienste würdigte Kreisehrenamtsbeauftragter Günther Schmidt mit einer kleinen Ansprache und überreichte Michael Fuchs das Verbandsverdienstabzeichen des FLVW in Silber.
Der Schwimmnachwuchs ging bei dEn DLRG-Vereinsmeisterschaften an den Start
 Rüthen. In drei Disziplinen gingen bei den DLRG Vereinsmeisterschaften 25 Teilnehmer an den Start. In drei gewerteten Disziplinen schwammen sie in verschiedenen Altersklassen um die Wette. Der erste Start war ein Hindernisschwimmen, in dem die jüngeren Schwimmer 25 Meter und die älteren Teilnehmer 50 Meter mit Untertauchen eines Hindernisses bewältigten. Danach wurde auf der gleichen Strecke die Geschwindigkeit beim Brustschwimmen gemessen. Als letzte Hürde galt es dann noch, sich im Kleiderschwimmen zu beweisen. Für die Kleineren hieß das im T-Shirt schwimmen, für die Größeren im kompletten Anzug, der von der DLRG Ortsgruppe Rüthen auch im Training für die Rettungsschwimmer eingesetzt wird. So konnten alle neben Wettkampf auch spüren, was es bedeutet, wenn man mal jemanden retten muss und man nicht nur in Badebekleidung ist. Während einige Teammitglieder sich dann schon mit der Auswertung beschäftigten, haben andere noch mit den Kindern eine Juxstaffel durchgeführt. So herrschte in der Schwimmhalle rund um das Lehrschwimmbecken im Friedrich-Spee-Gymnasium wieder richtige Wettkampfatmosphäre. Urkunden und Medaillen gab es für alle Teilnehmer. Kinder und Orgateam waren sich einig: Die Vereinsmeisterschaften sollen von nun an wieder regelmäßig stattfinden.
In den kommenden Wochen sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Baumlehrpfad und Fitnessparcour werden am 22.6.2024 eröffnet
Ansgar Wolf ist nun stellvertretender Vorsitzender der Heimatfreunde Oestereiden
 Oestereiden. Die Heimatfreunde Oestereiden blickten auf ihrer Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr, in dem beispielsweise Besichtigungen, Ausflüge und Arbeitseinsätze durchgeführt wurden. Im Ausblick wird auf einer Radtour am 1. Juni die Biogasanlage Böger besichtigt. Am 22.6.2024 werden in einer gemeinsamen Veranstaltung der Heimatfreunde mit dem SuS Oestereiden ab 15.00 Uhr der Baumlehrpfad, die Brücke über den Fangegraben sowie der Fitnessparcour eröffnet. Im September ist am 7.9.2024 eine Fahrt zum Freilichtmuseum nach Detmold geplant.
Als Nachfolger von Robert Kußmann wurde Ansgar Wolf zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, Kußmann arbeitet nun neben den wiedergewählten Sandra Rose und Olaf Zumbrink als Beisitzer im Vorstand mit.
Im weiteren Verlauf der Versammlung referierte Johannes Kobeloer von Westenergie über die Perspektiven der Energiewirtschaft in der Region.
„Was macht eigentlich der TSV“, fragte Beatrix Krüper in einer Ansprache und freute sich über das abwechslungsreiche Sportangebot in verschiedenen Abteilungen. Sie nannte auch die Ferienfreizeit auf Langeoog und verschiedene Veranstaltungen wie den Volkslauf im Bibertal. Ortsvorsteher Rudolf Fromme betonte auch die guten sportlichen Möglichkeiten mit zwei gut ausgestatteten Sportanlagen. Die Vielfalt wurde auch in dem folgenden Geschäftsbericht und den Abteilungsberichten deutlich.
Brings nannte das Jubiläum des TV Kallenhardt, die Eröffnung eines Kleinspielfeldes in Effeln, Sitzungen des Stadtsportverbandes, die Ferienfreizeit auf Langeoog wird nach 2023 auch in diesem Jahr wieder durchgeführt und auch an dem Stadtjubiläum im Jahr 2025 möchte der TSV personell unterstützen. Vorsitzender Elmar Brings war auch Geckkönig in Rüthen geworden und hatte seine Vorstandskollegen zum Feiern eingeladen.
Leichtathletik-Abteilungsleiter Franz Grawe erinnerte an einen Werfertag, Sportfeste und den Volkslauf, Mitbegründer Wolfgang Macdonald wurde im vergangenen Jahr als Helfer verabschiedet. In diesem Jahr wurde auf der Veranstaltung erstmalig eine elektronische Zeitmessung eingeführt. Die Abteilung freute sich über zwei neue Übungsleiter, in verschiedenen Gruppen wird trainiert und geturnt, die „Pampersgruppe“ (bis 5 Jahre) hat mit 70 Kindern besonders viele Teilnehmer.
Vorsitzender Elmar Brings begrüßte besonders auch den TSV-Ehrenrat sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Beatrix Krüper und Ortsvorsteher Rudolf Fromme.
„Was macht eigentlich der TSV“, fragte Beatrix Krüper in einer Ansprache und freute sich über das abwechslungsreiche Sportangebot in verschiedenen Abteilungen. Sie nannte auch die Ferienfreizeit auf Langeoog und verschiedene Veranstaltungen wie den Volkslauf im Bibertal. Ortsvorsteher Rudolf Fromme betonte auch die guten sportlichen Möglichkeiten mit zwei gut ausgestatteten Sportanlagen. Die Vielfalt wurde auch in dem folgenden Geschäftsbericht und den Abteilungsberichten deutlich.
Der TSV hat ein abwechslungsreiches Sportangebot und gratulierte seinen Jubilaren
Auf der Jahreshauptversammlung gaben die verschiedenen Abteilungen informative Berichte
 Rüthen. Der TSV Rüthen hatte mit dem 75jährigen Jubilar Wilhelm Henze, dem 65jährigen Mitglied Benno Brings sowie weiteren Ehrungen zahlreichen Mitgliedern auf seiner Jahreshauptversammlung Danke zu sagen. Aufgelöst wurde die Judo-Abteilung.
Die Fußball-Abteilung trauerte um einen verstorbenen Jugendspieler und hatte eine Spendenaktion für die Angehörigen durchgeführt. Jürgen Heppe berichtete außerdem von zahlreichen Neuzugängen in der ersten und zweiten Seniorenmannschaft sowie der Suche nach Trainern und Betreuern für die elf Jugendmannschaften, bei den jüngeren Nachwuchsspielern besteht eine Jugendspielgemeinschaft. Am Schneringer Berg wurde ein neues Trainingsfeld ausgebaut.
Ein Osterturnier, ein Beachvolleyball-Turnier und neue Gesichter in den verschiedenen Gruppen sowie verschiedene Mannschaften im Ligabetrieb vermeldete Volleyball-Abteilungsleiter Oliver Hetzel. Bei einer Veranstaltung an der Nikolausschule wurden Kinder für die Sportart begeistert.
Kassierer Joachim Stahlberg gab die Zahlen des Gesamtvereins bekannt, der TSV hat 1.333 Mitglieder. Ohne Gegenstimme wurde die Auflösung der zuletzt ruhenden Abteilung Judo beschlossen. Als zweiter Vorsitzender wurde Ralf Hähnel wiedergewählt, Kassierer Joachim Stahlberg bleibt ebenfalls im Amt, bestätigt wurden auch die Abteilungsvertreter im Gesamtvorstand und der Ehrenrat.
Die Ehrung von Wilhelm Henze für 75 Jahre Mitgliedschaft war eine besondere Auszeichnung, Benno Brings wurde für 65 Jahre gratuliert. Karl Becker, Heinz und Ralf Hähnel sowie Peter Brexel halten dem Verein seit 50 Jahren die Treue, Waltraud Sendler erhielt Urkunde und Nadel für 40 Jahre. Für 25 Jahre wurden Manuela und Jonas Diekfelder, Fabian Frisse, Christof Röring und Felix Jörger geehrt.
Als Freizeitleiter der Ferienfreizeit auf Langeoog stellte Sven Bartz-Erling die Planungen für 2024 vor. Im vergangenen Jahr war der TSV mit 103 Personen auf die Nordseeinsel gefahren, das Lager im nächsten Sommer ist bereits ausgebucht.
Auch am Stadtradeln hatte der TSV mitgemacht, der erfolgreichste Teilnehmer des Vereins war der kürzlich verstorbene Josef Ohrmann, der gemeinsam mit seiner Frau Irmgard gefahren war.
Leichtathletik-Abteilungsleiter Franz Grawe erinnerte an einen Werfertag, Sportfeste und den Volkslauf, Mitbegründer Wolfgang Macdonald wurde im vergangenen Jahr als Helfer verabschiedet. In diesem Jahr wurde auf der Veranstaltung erstmalig eine elektronische Zeitmessung eingeführt. Die Abteilung freute sich über zwei neue Übungsleiter, in verschiedenen Gruppen wird trainiert und geturnt, die „Pampersgruppe“ (bis 5 Jahre) hat mit 70 Kindern besonders viele Teilnehmer.
Im vergangenen Jahr wurden auch wieder zahlreiche Sportabzeichen abgelegt, bei verschiedenen Läufen nahmen Starter des TSV mit guten Erfolgen teil. Die TSV Leichtathleten kooperieren nun außerdem auch mit dem Kindergarten St. Josef.
Die Fußball-Abteilung trauerte um einen verstorbenen Jugendspieler und hatte eine Spendenaktion für die Angehörigen durchgeführt. Jürgen Heppe berichtete außerdem von zahlreichen Neuzugängen in der ersten und zweiten Seniorenmannschaft sowie der Suche nach Trainern und Betreuern für die elf Jugendmannschaften, bei den jüngeren Nachwuchsspielern besteht eine Jugendspielgemeinschaft. Am Schneringer Berg wurde ein neues Trainingsfeld ausgebaut.
Bauernschläue und das Suchen nach der Liebe
Vollbesetzt war die Schützenhalle in Menzel bei den vier Aufführungen, als Franz-Bernhard Meyer das Publikum humorig begrüßte. Bauernhof, Liebe und Landleben liefert das Stück aus der Feder von Carsten Lögering, in dessen Zentrum der landwirtschaftliche Betrieb von Familie Bolzmann steht. Entsprechend war das Bühnenbild rustikal liebevoll gestaltet: die gute Stube des Hofes hatte eine authentische Tapete und passendes Interieur wie Sofa, Esstisch, Blumenschmuck und sogar Kinderbilder von Anke (Ronja Theuner) und Alexander (Sascha Ferdinand). Derb und nicht immer freundlich ist der Umgangston: „Jetzt ist die alte, buckelige Brotspinne nicht mehr“, sagte Knecht Fiete (Michael Bracht) zum Tod von Oma Bolzmann, „Du hast doch gerade mal Muskeln wie ein kranker Spatz Krampfadern“, raunte Bolzmann-Tochter Anke zu ihrem Bruder Alexander und Mutter Berta Bolzmann (Walburga Hicker) schimpfte manches Mal feste.
So nahm die Handlung ihren Lauf. Als herauskam, dass die Familie den Hof nach Oma Bolzmanns Tod nur erbt, wenn die beiden Singles Anke und Alexander zeitnah heiraten und es ansonsten zum größten Teil an Pastor Selig (Sixten Theuner) und die katholische Kirche geht, ist die Aufregung groß. Während Berta Bolzmann nämlich versucht, ihre Kinder an den Mann zu bringen und sogar Verkuppler Hein Kuppelspecht (Franz-Bernhard Meyer) engagiert, versuchen Selig und seine Haushälterin Agnes Griese (Margret Luig) eher das Gegenteil.
Die Theatergruppe Westereiden pointierte die Charaktere bei ihrem Bühnenstück „Liebe vergeht, Hektar besteht“ und brachte das Publikum in der Schützenhalle Menzel herzhaft zum Lachen
 Menzel. Traditionelle Rollenbilder mit Humor aufs Korn genommen hatte die Theatergruppe Westereiden, als es bei den Aufführungen von „Liebe vergeht, Hektar besteht“ mit zehn herrlich schrägen Figuren auf der Bühne in drei Akten viel zu lachen gab.
Vollbesetzt war die Schützenhalle in Menzel bei den vier Aufführungen, als Franz-Bernhard Meyer das Publikum humorig begrüßte. Bauernhof, Liebe und Landleben liefert das Stück aus der Feder von Carsten Lögering, in dessen Zentrum der landwirtschaftliche Betrieb von Familie Bolzmann steht. Entsprechend war das Bühnenbild rustikal liebevoll gestaltet: die gute Stube des Hofes hatte eine authentische Tapete und passendes Interieur wie Sofa, Esstisch, Blumenschmuck und sogar Kinderbilder von Anke (Ronja Theuner) und Alexander (Sascha Ferdinand). Derb und nicht immer freundlich ist der Umgangston: „Jetzt ist die alte, buckelige Brotspinne nicht mehr“, sagte Knecht Fiete (Michael Bracht) zum Tod von Oma Bolzmann, „Du hast doch gerade mal Muskeln wie ein kranker Spatz Krampfadern“, raunte Bolzmann-Tochter Anke zu ihrem Bruder Alexander und Mutter Berta Bolzmann (Walburga Hicker) schimpfte manches Mal feste.
Postbotin Elke Hasenspeck (Claudia Hagenhoff ) hatte es auf Alexander abgesehen und dann war da noch ein besonderer Gast: Die Rosinenbrötchen-Liebe von Praktikant Peter Amtmann, gespielt von Bürgermeister Peter Weiken, sorgte für ein mächtiges Problem und am Ende kommt es doch anders, als die Handlung es erst wollte, doch auch da passte das Fazit „Auf dass die Liebe immer besteht – und der Hektar niemals vergeht“.
So nahm die Handlung ihren Lauf. Als herauskam, dass die Familie den Hof nach Oma Bolzmanns Tod nur erbt, wenn die beiden Singles Anke und Alexander zeitnah heiraten und es ansonsten zum größten Teil an Pastor Selig (Sixten Theuner) und die katholische Kirche geht, ist die Aufregung groß. Während Berta Bolzmann nämlich versucht, ihre Kinder an den Mann zu bringen und sogar Verkuppler Hein Kuppelspecht (Franz-Bernhard Meyer) engagiert, versuchen Selig und seine Haushälterin Agnes Griese (Margret Luig) eher das Gegenteil.
Die entsprechenden Wirrungen verstand die Theatergruppe pointiert auszuspielen und die Figuren bedienen das Cliche ihrer Charaktere: da waren noch Jill Pielsticker in ihrem Bühnen-Debut als Notarin Dörte Berger oder Jannik Pielsticker, der als Kai-Uwe Griese mit blauem Pullunder, bunter Krawatte und Hornbrille schon durch sein Aussehen das Publikum auf seiner Seite hatte.
Postbotin Elke Hasenspeck (Claudia Hagenhoff ) hatte es auf Alexander abgesehen und dann war da noch ein besonderer Gast: Die Rosinenbrötchen-Liebe von Praktikant Peter Amtmann, gespielt von Bürgermeister Peter Weiken, sorgte für ein mächtiges Problem und am Ende kommt es doch anders, als die Handlung es erst wollte, doch auch da passte das Fazit „Auf dass die Liebe immer besteht – und der Hektar niemals vergeht“.
Am Nachmittag gab es Musik von der Band „Anderersaits“ sowie Kaffee und selbstgebackene Kuchen in der Cafeteria, um die sich die Damen des Fördervereins kümmerten.
Auch an der Theke und am Grillstand hatte der Verein Unterstützung von einigen weiteren Helfern, während die Besucher in der Alten Seilerei auch selber Leinen und Stricke drehen durften.
 Rüthen. Den Mai begrüßten zahlreiche Wandergruppen auf einem Ausflug in die Natur mit Rucksack und Bollerwagen. Kein Wunder, die sommerlichen Temperaturen und herrlicher Sonenschein luden geradezu dazu ein und lockten die Menschen nach draußen. Schön ist es da natürlich auch, wenn man ein gastfreundliches Ausflugsziel als geselligen Schlusspunkt ansteuern kann oder von selbigem seinen Streifzug in den Wonnemonat startet. Als solches bot sich am Maifeiertag auch wieder das Historische Handwerkerdorf an, wo der Förderverein Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen zu fröhlichen Stunden mit Bewirtung, Musik und einem herzlichen Miteinander eingeladen hatte.
Zu dem Faßanstich begrüßte Fördervereinvorsitzender Franz-Josef Krämer auch Bürgermeister Peter Weiken, der den Hahn mit zwei gekonnten Schlägen zum Laufen brachte. Zahlreiche Gäste ließen sich schon am Vormittag den angebotenen Mittagstisch gut schmecken.
 Rüthen. Den Mai begrüßten zahlreiche Wandergruppen auf einem Ausflug in die Natur mit Rucksack und Bollerwagen. Kein Wunder, die sommerlichen Temperaturen und herrlicher Sonenschein luden geradezu dazu ein und lockten die Menschen nach draußen. Schön ist es da natürlich auch, wenn man ein gastfreundliches Ausflugsziel als geselligen Schlusspunkt ansteuern kann oder von selbigem seinen Streifzug in den Wonnemonat startet. Als solches bot sich am Maifeiertag auch wieder das Historische Handwerkerdorf an, wo der Förderverein Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen zu fröhlichen Stunden mit Bewirtung, Musik und einem herzlichen Miteinander eingeladen hatte.
Das Seilereimuseum soll künftig wieder vermehrt in den Blickpunkt von Besuchern gerückt werden, erklärte Dietmar Kruse, der schon Kontakt zu einem Seiler in Hessen aufgenommen hat und mehr über die alte Handwerkskunst nach Rüthen bringen möchte. Und noch ein alter Brauch soll wieder aufleben. Nachdem der Maibaum am Marktplatz wegen morscher Stellen am Stamm abgebaut wurde, soll dort pünktlich zu dem Stadtjubiläum im nächsten Jahr wieder ein stattlicher Maibaum stehen. Dafür wurde bereits eine Douglasie im Bibertal gefällt, die notwendigen Arbeiten (neben dem Schälen und Imprägnieren bekommt der Maibaum auch neue Astausleger aus Lärchenholz) macht der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Zunft der Schreiner und Zimmerer.
Nach einer zackigen Zugabe und langem Applaus waren im Anschluss an das Konzert alle noch zu einem lockeren Beisammensein und guten Gesprächen in dem besonderen Ambiente der Sauerländer Edelbrennerei eingeladen.
Das Blas- und Tanzorchester begrüßte viele Besucher in dem besonderen Ambiente
Rockiger Konzertgenuss in der Sauerländer Edelbrennerei
 Kallenhardt. Das Blas- und Tanzorchester Kalenhardt hatte für sein diesjähriges Konzert wieder einen besonderen Schauplatz ausgesucht und in die Sauerländer Edelbrennerei eingeladen, das ansprechende Ambiente machte das Publikum neugierig auf den kommenden Konzertgenuss. Die Musikerinnen und Musiker hatten mit Dirigent Holger Aust ein ansprechendes Programm zusammengestellt, mit Märschen wie Edwin Eugene Bagleys "National Emblem" oder der Fuchsgrabenpolka umrahmten sie konzertante Arrangements bekannter Pop- und Rockklassiker der vergangenen Jahrzehnte. Vorsitzender Ludger Teipel begrüßte das Publikum in der ausverkauften Brennerei. Schon vor dem Konzert konnten die Gäste die edlen Brände der Sauerländer Destillerie probieren und waren nach den kulinarischen Genüssen nun gespannt auf die musikalischen Leckerbissen. Neben einem Streifzug durch die kultigen 80er oder den Blues Brothers ging das Orchester auch mit Freddy Mercury ("Don’t stopp me now"), den Pet Shop Boys oder Totos "Africa" gut ins Ohr. Das Klarinettenregister machte Lars Eriksens "The Wellerman comes" mit einem gekonnten Solo zu einem besonderen Konzertstück und auch der musikalische Nachwuchs gab mit einem überzeugenden Auftritt eine Kostprobe seines Könnens. Das Jugendorchester hatte sich Peter Maffays "Nessaja" und "The police academy march" ausgesucht, als es mit dem Publikum lautmalerisch auf Verbrecherjagd ging.
In der Pause konnten die Besucher mit ihrer Eintrittskarte in einer Tombola schöne Preise gewinnen, als Glücksfee zog Schützenkönigin Carmen Thiele die Lose.
Auf der Bockparty wurde fröhlich gefeiert
 Kallenhardt. Richtig was los war auf der Bockparty, zu der der Stammtisch „Bierböcke“ nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr nun zum zweiten Mal in die Kallenhardter Schützenhalle eingeladen hatte. Hinter den Plattentellern sorgten DJ Lukas Bittner und DJ Olli Hötte für ausgelassene Stimmung auf der Tanzfläche und an der Theke, an der es reichlich Auswahl zu gün-stigen Preisen gab. Vor der Halle war ein Imbisswagen aufgebaut und so war eigentlich für alles gesorgt, damit generationenübergreifend bis tief in die Nacht gefeiert werden konnte – und davon machten wieder hunderte Gäste ausgiebig Gebrauch.
Eine besondere Anschaffung des Vereins war eine Drohne, 3.000€ hat der Hegering aus den Windparkmitteln erhalten, weitere 2.500€ wurden gespendet. Eine weitere Anschaffung war eine Kühlzelle. Heiner Grotenhöfer lobte ausdrücklich Bürgermeister Peter Weiken für seine großartige Unterstützung.
Markus Ising berichtete von dem erfolgreichen jagdlichen Übungsschießen in Bergkamen mit 20 Teilnehmern. Michael Funke nannte die Auftritte des Bläserkorps des Hegerings, das musikalischen Nachwuchs sucht. Wer Interesse hat, kann sich bei Markus Ising melden.
Heiner Grotenhöfer wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Hans-Theo Kellerhoff wurde aus Vorstand verabschiedet
 Effeln. Bernd Rüther (52) aus Menzel ist neuer Vorsitzender des Hegeringes Rüthen. Einstimmig wurde der Berufsschullehrer im Gasthof Grofe gewählt. Er tritt die Nachfolge von Heiner Grotenhöfer an, der nach neun Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hatte. Hans- Theo Kellerhoff (Meiste) war zwölf Jahre Geschäftsführer und Schatzmeister des Vereins, auf ihn folgt Sebastian Giese (50) aus Rüthen.
An der Jahreshauptversammlung nahmen auch Bürgermeister Peter Weiken und Beigeordneter Hubert Betten teil, eröffnet wurde die Veranstaltung mit dem musikalischen Signal „Begrüßung“ vom Bläserkorps des Hegerings.
Friedrich Eickhold von der Kreisjägerschaft ging in seinem Referat auf die Jagdscheinverlängerung ein. „Die Verlängerung der Jagdscheine beim Kreis Soest läuft sehr gut“ lobte er und nahm auch zu der Zuverlässigkeitsprüfung Stellung. „Das Interesse an der Jagd ist groß, 39 Teilnehmer hatten wir im Jungjägerkurs", blickte der Referent auf die Nachwuchs. Erschwert werde künftig die Jagdscheinprüfung, habe der theoretischen Teil bisher 500 Fragen, bald seien es 2.500 Aufgabenstellungen.
Eine besondere Anschaffung des Vereins war eine Drohne, 3.000€ hat der Hegering aus den Windparkmitteln erhalten, weitere 2.500€ wurden gespendet. Eine weitere Anschaffung war eine Kühlzelle. Heiner Grotenhöfer lobte ausdrücklich Bürgermeister Peter Weiken für seine großartige Unterstützung.
Bernd Rüther ist neuer Vorsitzender vom Hegering Rüthen
Grotenhöfer, sichtlich beeindruckt von der hohen Auszeichnung, bedankte sich besonders auch bei Hans-Theo Kellerhoff für die Unterstützung. Auch Hans-Theo Kellerhoff blickte dankbar auf seine Amtszeit zurück. „Die Arbeit, die Ausflüge, es hat Riesenspaß gemacht. Ich stehe euch jederzeit zur Verfügung, wenn ihr mich braucht."
Für 5ojährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband erhielten Heinfried Richter, Andreas Göbel und Heiner Grotenhöfer Urkunden und Anstecknadeln ausgehändigt, Dr. Tobias Schümmer und Markus Ising wurden für 25jährige Mitgliedschaft geehrt.
"Großartig, beeindruckend und pädagogisch äußerst wertvoll" schilderte Hubert Schümmer die Öffentlichkeitsarbeit des vergangenen Jahres. „Insgesamt haben wir 14 Aktionen im Zusammenhang mit dem Jahr der Artenvielfalt begleitet, und das sehr erfolgreich“, sagte Schümmer und nannte Stichworte wie Vogelnistkästen, Spechte, Wildkatzen, Wiederaufforstung und Kinderferienspiele.
Hans-Theo Kellerhoff gab den Kassenbericht, Tobias Gante und Franz-Josef Rüther–Blanke wurden zu Kassenprüfern gewählt.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends: Heiner Grotenhöfer wurde für sein überwältigendes Engagement unter dem lang anhaltenden Beifall zum Ehrenvorsitzenden des Hegerings gewählt.
"Großartig, beeindruckend und pädagogisch äußerst wertvoll" schilderte Hubert Schümmer die Öffentlichkeitsarbeit des vergangenen Jahres. „Insgesamt haben wir 14 Aktionen im Zusammenhang mit dem Jahr der Artenvielfalt begleitet, und das sehr erfolgreich“, sagte Schümmer und nannte Stichworte wie Vogelnistkästen, Spechte, Wildkatzen, Wiederaufforstung und Kinderferienspiele.
In einer emotionalen Rede berichtete Vorsitzender Gisbert Frisse auch über sportliche Erfolge sowie professionell durchgeführte Motorsportveranstaltungen auf dem Fahrsicherheitszentrum Kaiserkuhle, die im vergangenem Jahr wieder Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Deutschlands in die Bergstadt lockten. Sicherheitstrainings wurden in den Bereichen Automobil, LKW, Motorrad und in der Berufskraftfahrerweiterbildung angeboten und verzeichneten zunehmende Teilnehmerzahlen.
Die Berichte des Sportleiters und des Jugendleiters zeigten, dass die Rüthener Motorsportler deutschlandweit die Vereinsfarben in unterschiedlichen Wettbewerben vertreten haben. Auf der Kaiserkuhle führte der MSC Bergstadt Rüthen im vergangenen Jahr zum ersten Mal einen Lauf für die Deutsche Slalommeisterschaft aus, ferner beauftragte der ADAC Westfalen den Verein mit der Ausrichtung des NRW Cups der ADAC Slalom Youngster Nachwuchsserie.
Schatzmeister Jürgen Steinweg, dokumentierte dem Verein eine sehr gute finanzielle Grundlage. In den nächsten Jahren kommen Investition gerade in der Jugendarbeit auf den Verein zu, Jugendleiter Rainer Schnitger erläuterte den bevorstehenden Umstieg auf E Kart.
Nach 39 Jahren stellte Steinweg sich nicht mehr zur Wiederwahl. Er führte seit 1985 die Vereinskasse und die Finanzen des MSC Bergstadt Rüthen zuverlässig und vertrauensvoll, war bei Motorsportveranstaltungen dabei, organisierte viel im Hintergrund und machte sich um den Verein verdient. Vorsitzender Frisse würdigte seine hervorragende Arbeit, Tatkraft und Loyalität zum Verein und ernannte ihn zum Ehrenschatzmeister und Ehrenmitglied des MSC Bergstadt Rüthen. Nach seinen Dankworten erntete Steinweg Standing Ovation und minutenlangen Applaus, wie der MSC in einer Pressemitteilung berichtete. Bei der anschließenden Wahl wurde Oliver Frisse zum neuen Schatzmeister und Marvin Schnitger zum neuen stellvertretenden Sportleiter gewählt. Als 2. Vorsitzender wurde Peter Tembusch bestätigt, den Posten als Pressesprecherin übernahm Sandra Montenari in der kommenden Amtsperiode. Des Weiteren hat der Vorstand beschlossen, einen Vorstandsrat zu gründen, in den aktive Mitglieder berufen werden können.
Im Ausblick stehen neben dem Kartslalom und ADAC Youngster Cup auch wieder ein DMSB Slalom und eine Clubsportmeisterschaft auf dem Programm, auch die Jugendgruppe nimmt wieder ihr Training auf.
www.msc-bergstadt-ruethen.de
Generationswechsel beim MSC Bergstadt Rüthen. Jürgen Steinweg zum Ehrenmitglied ernannt
Sportliche Erfolge und Planungen für die Zukunft
 Rüthen. Emotionale Worte und Standing Ovation gab es beim MSC Bergstadt Rüthen, als Schatzmeister Jürgen Steinweg verabschiedet wurde. Sein Amt übernimmt Oliver Frisse, auf den Marvin Schnitger als stellvertretender Sportleiter folgt. Ein Schwerpunkt in der Arbeit des MSC bleibt die Jugend, dort sollen künftig E Karts gefahren werden.
In einer emotionalen Rede berichtete Vorsitzender Gisbert Frisse auch über sportliche Erfolge sowie professionell durchgeführte Motorsportveranstaltungen auf dem Fahrsicherheitszentrum Kaiserkuhle, die im vergangenem Jahr wieder Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Deutschlands in die Bergstadt lockten. Sicherheitstrainings wurden in den Bereichen Automobil, LKW, Motorrad und in der Berufskraftfahrerweiterbildung angeboten und verzeichneten zunehmende Teilnehmerzahlen.
 Rüthen. Gleich zwei Rennen über 4 Stunden standen an einem Wochenende für den Rüthener Oliver Friße auf dem Programm. Am Samstag lief zunächst alles nach Plan, Friße fuhr die schnellste Runde im Qualifying und konnte diese Position auch beim Start behalten. Er fuhr kontinuierlich schneller als der Rest der Klasse und übergab nach 1,5 Stunden den BMW 325i mit einem Vorsprung von 30 Sekunden an Jürgen Huber. Dieser funkte jedoch leider bald, dass der Motor an Leistung verliert. Später dann die Gewissheit fürs Team, kapitaler Motorschaden und somit keine Punkte.
Die Mechaniker haben gute Arbeit geleistet und das Team konnte am Sonntag wieder an den Start gehen. „Die Mechaniker haben die Nacht durchgeschraubt und waren am Sonntagmorgen mit getauschtem Motor zurück am Nürburgring“, freute sich der Rüthener Fahrer. Der Einsatz konnte mit einem souveränen Sieg belohnt werden, nach vier Stunden überquerte das Team mit 1,5 Minuten Vorsprung die Ziellinie.
Motorschaden und Sieg
am Nürburgring
 Rüthen. Gleich zwei Rennen über 4 Stunden standen an einem Wochenende für den Rüthener Oliver Friße auf dem Programm. Am Samstag lief zunächst alles nach Plan, Friße fuhr die schnellste Runde im Qualifying und konnte diese Position auch beim Start behalten. Er fuhr kontinuierlich schneller als der Rest der Klasse und übergab nach 1,5 Stunden den BMW 325i mit einem Vorsprung von 30 Sekunden an Jürgen Huber. Dieser funkte jedoch leider bald, dass der Motor an Leistung verliert. Später dann die Gewissheit fürs Team, kapitaler Motorschaden und somit keine Punkte.
Strahlende Gesichter beim Springlehrgang an der Spitzen Warte
 Rüthen. Auf der Reitanlage des Reiterverein Rüthen fand wieder ein Springlehrgang statt, wegen des guten Wetters konnten die Teilnehmer aus der Reithalle auf den Außenplatz der Vereinsanlage an der Spitzen Warte umziehen.
Als Trainer wurde Marco Lilienbecker gewonnen. Der in Arnsberg-Vosswinkel beheimatete Pferdewirtschaftsmeister und Ausbilder ist selbst erfolgreich in Springprüfungen der Klasse S unterwegs. An dem zweitägigem Lehrgang in Rüthen hatte er für die zwölf Teilnehmer viele wertvolle Tipps und abwechslungsreiche Übungen. Während der Fokus des ersten Lehrgangtages vermehrt auf der Gymnastikarbeit der Pferde und präzise Linienführung des Pferdes durch den Reiter lag, wurden am zweiten Tag die Übungen dann im Parcourspringen angewendet und vertieft. Im Fokus stand außerdem das rhythmische Reiten von Distanzen im Parcour. Dabei ist Marco Lilienebecker immer wieder individuell auf Pferd und Reiter eingegangen, sodass das Feedback zu dem Lehrgang entsprechend positiv ausfiel.
Der Lehrgang bot den Teilnehmern auch eine gute Vorbereitung für die anstehende Turniersaison, das Gelernte kann im eigenen Training fortgeführt werden.
 Rüthen. Im Schulbetrieb des Reitervereins Rüthen waren nach dem treuen Schulpferd Charly nun auch die Pferde Sabrina und Kasimir ausgeschieden. „Nicht jedes Pferd ist für den Job im Schulbetrieb gemacht und so hat sich der Verein im Sinne der Pferde entschieden und beide in ein zu Hause mit eigenen Bezugspersonen entlassen“, berichtet der Verein in einer Pressemitteilung.
Als neue Schulpferde wurden „Eismann“ und „Poldi“ auf der Spitzen Warte begrüßt. Beide Pferde haben sich nach Auskunft des Vereins gut eingelebt und werden von den Reitschülern gemocht. Der Reiterverein Rüthen freut sich auf die Zukunft mit den beiden und auf die Entwicklung, die sie noch machen können.
Gleich zwei neue Schulpferde für den Reiterverein Rüthen
 Rüthen. Im Schulbetrieb des Reitervereins Rüthen waren nach dem treuen Schulpferd Charly nun auch die Pferde Sabrina und Kasimir ausgeschieden. „Nicht jedes Pferd ist für den Job im Schulbetrieb gemacht und so hat sich der Verein im Sinne der Pferde entschieden und beide in ein zu Hause mit eigenen Bezugspersonen entlassen“, berichtet der Verein in einer Pressemitteilung.
Kläspern zogen durch den Ort
Karnevalssänger unterstützen Kindergarten
 Kellinghausen. In dem kinderreichen Dorf Kellinghausen hat das „Kläspern“ eine Tradition. Die Kinder und Jugendlichen klär-spern von Gründonnerstag bis
Karsamstag während die Kirchenglocken schweigen. Um 6.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr zogen sie mit den hölzernen Kläspern durch den Ort.
 Langenstraße. Die Karnevalsänger in Langenstraße-Heddinghausen sammelten in diesem Jahr 1.150 ,00 €, die sie dem Förderverein Langenstraße-Heddinghausen e.V. spendeten. Das Geld soll dem Kindergarten im Ort zu Gute kommen, der verschiedene Gruppenräume renovieren und neu gestalten möchte.
Erzählcafés sind eine besondere Art, sich gegenseitig Alltagsgeschichten zu vermitteln und die mündliche Erzähltradition zu pflegen. Die erzählten Geschichten kommen oft spontan und sorgen für eine anregende Dynamik durch die Gemeinschaft. Die Themenauswahl erfolgt zumeist jahreszeitlich bedingt. Wer etwas beitragen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Wer überwiegend nur zuhören möchte, ist aber ebenso gern gesehen.
Bei einigen Treffen wird je nach Lust und Interesse der Teilnehmer auch ein wenig gebastelt und dabei erzählt. So sind im vergangenen Jahr einige dekorative Bastelarbeiten entstanden – von Frühlingsblumen bis zu Weihnachtsgestecken.
Um noch viele weitere Geschichten zu erfahren, würden sich die regelmäßigen Gäste des „Erzählcafés“ über weitere Mitstreiter freuen. Jeder, der Spaß daran hat, sich mit Erfahrungen und Erlebtem aus der Vergangenheit auszutauschen, ist herzlich eingeladen, zum „Erzählcafé“ zu kommen. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 6. Juni, um 10 Uhr im Haus Buuck statt.
 Rüthen. An jedem ersten Donnerstag im Monat findet im Haus Buuck ein „Erzählcafé“ statt. Von 10 bis 12 Uhr treffen sich die TeilnehmerInnnen, um unter der Leitung von Annette Dusny und Brigitte Lieske von der Katholischen Öffentlichen Bücherei die Erzähltradition zu pflegen:
Sich in gemütlichem Rahmen treffen, zu einem bestimmten Thema aus dem eigenen Leben erzählen, den Berichten der Anderen zuhören, sich gemeinsam erinnern, neue Eindrücke gewinnen und angeregt mit vielen kostbaren Geschichten wieder auseinander gehen. Dabei ist das Erzählen selbstverständlich freiwillig, das Zuhören aber gehört auf jeden Fall dazu.
Erzählcafés sind eine besondere Art, sich gegenseitig Alltagsgeschichten zu vermitteln und die mündliche Erzähltradition zu pflegen. Die erzählten Geschichten kommen oft spontan und sorgen für eine anregende Dynamik durch die Gemeinschaft. Die Themenauswahl erfolgt zumeist jahreszeitlich bedingt. Wer etwas beitragen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Wer überwiegend nur zuhören möchte, ist aber ebenso gern gesehen.
Wir haben wieder Platz für eine Krabbelgruppe! Junge Eltern, die Lust haben, sich mit ihren Kleinkindern mit anderen Müttern und Vätern zu treffen, sind herzlich eingeladen, sich im Haus Buuck zu melden, um eine neue Krabbelgruppe zu gründen. Unser Krabbelzimmer ist voll ausgestattet mit Spielzeug für verschiedene Altersklassen und bietet im 400 Jahre alten Fachwerkhaus eine schöne Atmosphäre für gemütliche Treffen. Bei Interesse bitte unter 02952-9027560 im Büro melden.
Ein Plausch in gemütlicher Runde…
Neues aus Haus Buuck
Friedrich Kaup, Josef Püster und Franz Haselhorst berichteten vom Aufbau, technischen Details und Sicherheitsvorkehrungen der Anlage. Anschließend wurden die Gerätesätze zur Absturzsi-cherung aufgebaut und ein Teil der Feuerwehrgruppe machte sich bereit für den Aufstieg.
Während unten das Equipment zur Rettung einer im Turm verunfallten Person vorbereitet wurde, durften vier Kameraden jeweils mit einem der Geschäftsführer hinauf in rund 100 Meter Höhe fahren, wo sie die räumlichen Besonderheiten sowie die Handhabung der Sicherungen kennen lernten und den Ausblick vom Dach der Gondel genießen konnten.
Die Löschgruppe Oestereiden übte die Rettung einer Person im Windrad
 Drewer. Das Retten einer Person in einem Windrad war eine besondere Übung für rund ein Dutzend Feuerwehrleute der Löschgruppe Oestereiden. Die erdachte Situation wurde an der WEA 6 des Windparks Heddinghäuser Haar geprobt.
Die Windpark-Geschäftsführer
Friedrich Kaup, Josef Püster und Franz Haselhorst berichteten vom Aufbau, technischen Details und Sicherheitsvorkehrungen der Anlage. Anschließend wurden die Gerätesätze zur Absturzsi-cherung aufgebaut und ein Teil der Feuerwehrgruppe machte sich bereit für den Aufstieg.
Rettung und Ausblick aus luftiger Höhe
Zeitgleich wurde unten vor der ersten Plattform die Rettung der verunfallten Person durchgeführt, dabei wurde eine Kameradin mithilfe eines Flaschenzugs aus der angenommenen Lage befreit.
Die Übung endete mit Bratwurst und Getränken im Gerätehaus.
Im Trainingsbergwerk Recklinghausen wurde der Alltag von Bergleuten erlebt
 Rüthen. Die Bergstadtknappen waren wieder auf Auswärtstour und begleiteten den FC Schalke 04 zu dem Auswärtsspiel gegen Hertha BSC, wo sie ein Wochenende in der Bundeshauptstadt verbrachten. Neben dem Fußballspiel in dem Berliner Olympiastadion erkundeten die Rüthener die Stadt und besichtigten beispielsweise den Fernsehturm, andere wollten noch mehr Fußball und waren beim Spiel von Chemie Leipzig in Altglienicke, in dem Stadion von Union Berlin an der alten Försterei oder sie besuchten das Spiel des BFC Dynamo gegen Chemnitz.
Die Bergstadtknappen besichtigten außerdem auch den Reichstag, wo eine spannende Führung angeboten wurde. Das abwechslungsreiche Nachtleben von Berlin wurde ebenfalls erkundet, auf der Rückfahrt hatten die Bergstadtknappen zahlreiche neue Eindrücke und gute Erfahrungen im Gepäck.
Fußball, Reichstagsbesichtigung und tolle Eindrücke
Die Bergstadtknappen erkunden die Hauptstadt Berlin
 Rüthen. Der FC Schalke 04 ist ein Identifikationspunkt der Menschen in Gelsenkirchen. Die Stadt im Ruhrgebiet ist mit dem Bergbau verbunden, dort liegt auch ein Teil der Wurzeln des FC Schalke 04. Auf den Spuren der Kumpel unter Tage wandelten die Bergstadtknappen, als sie eine Jugendfahrt zu dem Trainingsbergwerk Recklinghausen anboten. Dort bekamen die Besucher einen Eindruck von dem Alltag der Bergleute und der Arbeit in einer Zeche.
 Rüthen. Die Bergstadtknappen waren wieder auf Auswärtstour und begleiteten den FC Schalke 04 zu dem Auswärtsspiel gegen Hertha BSC, wo sie ein Wochenende in der Bundeshauptstadt verbrachten. Neben dem Fußballspiel in dem Berliner Olympiastadion erkundeten die Rüthener die Stadt und besichtigten beispielsweise den Fernsehturm, andere wollten noch mehr Fußball und waren beim Spiel von Chemie Leipzig in Altglienicke, in dem Stadion von Union Berlin an der alten Försterei oder sie besuchten das Spiel des BFC Dynamo gegen Chemnitz.
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 Altenrüthen. „Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Altenrüthen“ hatte Karl-Friedrich Hillesheim einen weiteren Heimatnachmittag in Altenrüthen thematisch überschrieben, als er mit zahlreichen interessierten Besuchern auf Spurensuche jüdischen Lebens in dem Dorf ging. „Wie hießen sie? Wo wohnten sie? Was wissen wir über ihr Schicksal?“ waren Fragen, zu denen Hillesheim in Archiven geforscht und Daten zusammengetragen hatte.
Den Vortrag stellte Hillesheim in engen Zusammenhang zu momentanen Geschehnissen. „Ich glaube, man kann die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Altenrüthen nicht behandeln, ohne die heutige Situation im Nahen Osten in ihrer vielfältigen Problematik zu erwähnen.
Insbesondere angesichts des Krieges wird der Antisemitismus in der Öffentlichkeit wieder sichtbarer. Die aktuellen Zahlen bezüglich der antisemitischen Straftaten und Gewaltdelikte verzeichnen einen erheblichen Anstieg. Eine repräsentative Umfrage aus dem Jahr 2019, über die u.a. die Süddeutsche Zeitung berichtet hat, ermittelte: 27 % denken antisemitisch (also jeder 4. Deutsche). So dachten wohl auch die Nazis als sie 1933 mit dem Terror gegen die Juden begannen, der schließlich mit deren Ermordung endete.“
Hillesheim verwies auf die Kampagne #NieWiederIstJetzt der Landesregierung.
www.land.nrw/niewiederistjetzt
Auf einem Heimatnachmittag in Altenrüthen hatten Karl-Friedrich Hillesheim und Hans-Josef Wessel interessante Themen aus der Geschichte des Ortes für ein aufmerksames Publikum vorbereitet
 Altenrüthen. „Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Altenrüthen“ hatte Karl-Friedrich Hillesheim einen weiteren Heimatnachmittag in Altenrüthen thematisch überschrieben, als er mit zahlreichen interessierten Besuchern auf Spurensuche jüdischen Lebens in dem Dorf ging. „Wie hießen sie? Wo wohnten sie? Was wissen wir über ihr Schicksal?“ waren Fragen, zu denen Hillesheim in Archiven geforscht und Daten zusammengetragen hatte.
Auf den Spuren von jüdischen Menschen, Waldwirtschaft und Pferden in Altenrüthen
In Altenrüthen gab es wie in verschiedenen Dörfern am Hellweg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine verstärkte Ansiedlung von Juden, womöglich auch aus wirtschaftlichen Gründen. Es gab aber Einschränkungen in der Berufsausübung und dem Erwerb von Grundbesitz, Handwerk und Landwirtschaft waren grundsätzlich verboten. Karl-Friedrich Hillesheim hatte 1686 eine erste jüdische Familie nachgewiesen, 1752 waren es zwei und 1802 drei Familien. In dem Urkataster von 1832 waren die Häuser von Hirsch Michel Stern gen. Herz (Haus Nr. 8, heute Stefanusstr. 2), Leibmann Friedmann, gen. Abraham (Haus Nr. 18, heute Kirchtal 4) und Johannis Stern gt. Jeremias (Haus Nr. 47, es wurde 1970/´71 bei einer Verbreiterung der Ortsdurchfahrt abgerissen) verzeichnet.
1846 waren es 25 Personen in fünf Haushalten, danach nahm die Zahl auf fünf Personen in 1895 ab. Im Jahr 1925 lebten in Altenrüthen keine Juden mehr, die Familien Stern und Alexander waren in den 1880er Jahren nach Rüthen gezogen. Nach Hillesheims Recherchen wurden auch drei in Altenrüthen geborene Juden in der NS-Zeit ermordet: Albert Stern, Frieda Stern und Emma Friedmann.
„Was wissen wir über das Zusammenleben und die Integration der Juden in Rüthen und Altenrüthen?“, fragte Hillesheim weiter und hatte zu berichten, dass der Hass gegen Juden auch schon in früheren Jahrhunderten ein verbreitetes Phänomen war. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gibt es auch in Altenrüthen Aufzeichnungen zu judenfeindlichen Aktivitäten wie Körperverletzungen und Hausbeschädigungen. Diese sporadischen Angriffe, stets vom Rat mit hohen Strafen geahndet, eskalierten 1727/28 aufgrund des Gerüchts, Juden seien an einem ungeklärten Todesfall in "des Mesmachers Haus" beteiligt gewesen. Sämtliche Rüthener Juden wurden daraufhin in Haft genommen. Das Haus des vorrangig beschuldigten Laitzar zu Altenrüthen wurde abgebrochen; die nutzbaren Bestandteile wurden öffentlich verkauft, er und seine Familie wurden – als rechtlose Personen ohne Verhandlung – aus dem Rüthener Stadtgebiet vertrieben. Ein weiterer negativer Vorfall war bei der Beerdigung des in Altenrüthen geborenen Viehhändlers Joseph Alexander im Jahr 1935 bekannt. Bei der Beerdigung sollte die große Beteiligung der Bevölkerung durch ein Aufgebot der SA verhindert werden. Ein Altenrüthener hat dabei Steine auf den Sarg geworfen und wurde dafür vom Amtsgericht Rüthen zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt, weil er ein jüdisches Begräbnis „durch Werfen eines Steines“ gestört habe. Es gibt aber auch Belege von einem guten Einbinden in das städtische Leben. Neben Josef Alexander war der ebenfalls in Altenrüthen geborene Jude Heinrich Stern im Rüthener Stadtrat stellvertretender Vorsitzender und Mitglied in einem bekannten Stammtisch sowie im Vorstand des Rüthener Kriegervereins (1870/71 Bückeburger Jäger), außerdem Mitglied im Sparkassenrat und Mitbegründer der Rüthener Feuerwehr. Auch die Rüthener Familie Pollack war aktiver Teil des Gemeindelebens, so war Norbert Pollack Kassenwart beim „VfR Rüthen“ (Verein für Rasensport Rüthen), seine Schwester Helene wurde 1926 bei den Junggesellenschützen zur Königin gewählt. 1930 wird der Blumenschmuck von Albert und Sally Pollack vom SGV prämiert.
Eng mit den Juden in Altenrüthen ist auch jüdisches Leben in Rüthen verbunden, wie Hillesheim ausführte. In Rüthen hatte er auch alte Erwähnungen zu einer langen jüdischen Tradition gefunden und wies darauf hin, dass seit 1587 eine kontinuierliche Ansiedlung von Juden in Rüthen belegt sei. Auch der „Judenhagen“, die jüdische Begräbnisstätte in Rü- then, war Thema des Vortrages.
Interessant war auch die Entwicklung des Bevölkerungsanteils der Juden. 1818 betrug er in Rüthen 2,4%, in Altenrüthen 7,7%. 1933 betrug er in Rüthen 1,2% (0,77% im Deutschen Reich), 1945 lebten keine jüdischen Bürger mehr in Rüthen. 2018 waren es in Deutschland 0,14%. Hillesheim wies auf die Stolpersteine hin, von denen auch welche in Rüthen zur dauerhaften Mahnung verlegt sind. Sie erinnern an individuelle Schicksale, an einer Stolperstein AP des WDR hat Karl-Friedrich Hillesheim inhaltlich für Rüthen mitgearbeitet. Auf dem Heimatnachmittag zeigte er exemplarisch die Familie von Willi Alexander. Die handelte mit Pferden und war in das Leben in der Stadt eingebunden. Willis Vater Josef Alexander war 1896, 1913 und 1926 in Rüthen Bürgerschützenkönig. Er stammte aus Altenrüthen, galt als größter Pferdehändler in Westfalen und soll auf dem Soester Pferdemarkt eine Institution gewesen sein.
In Altenrüthen gab es wie in verschiedenen Dörfern am Hellweg in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine verstärkte Ansiedlung von Juden, womöglich auch aus wirtschaftlichen Gründen. Es gab aber Einschränkungen in der Berufsausübung und dem Erwerb von Grundbesitz, Handwerk und Landwirtschaft waren grundsätzlich verboten. Karl-Friedrich Hillesheim hatte 1686 eine erste jüdische Familie nachgewiesen, 1752 waren es zwei und 1802 drei Familien. In dem Urkataster von 1832 waren die Häuser von Hirsch Michel Stern gen. Herz (Haus Nr. 8, heute Stefanusstr. 2), Leibmann Friedmann, gen. Abraham (Haus Nr. 18, heute Kirchtal 4) und Johannis Stern gt. Jeremias (Haus Nr. 47, es wurde 1970/´71 bei einer Verbreiterung der Ortsdurchfahrt abgerissen) verzeichnet.
Im Stadtarchiv hatte Wessel umfangreiche Informationen zu dem Thema gefunden, er begann mit der historischen Nutzung des Waldes. Adlige Eigentümer wie der Graf von Arnsberg wollte ihn als Jagdwald erhalten, während andere Waldstücke unter der kommunalen Aufsicht der Stadt Rüthen standen und eine intensivere Bewirtschaftung ermöglichten.
Bis zur Glockenbuche erstreckt sich der Altenrüthener Wald, er wurde neben der Holzwirtschaft auch zur Viehhude (Waldweide) genutzt, damit Ackerflächen für Landwirtschaft zur Verfügung standen.
Schweine durchwühlten den Boden und richteten damit vergleichswesie wenig Schaden an. Kühe und besonders auch Ziegen bissen Triebe ab. Laubstreu wurde zusammengeharkt, um damit in den Ställen zu streuen. Den unter dem Laub liegenden Boden konnte man als Dünger oder Brennmaterial verwenden. Die Nutzung des Waldes schränkte aber die Naturverjüngung ein. So wurde im Jahr 1808 mit der „Markenteilungsordnung“ auch angesichts einer steigenden Bevölkerungszahl und eines zunehmenden Bedarfs an Holz und Waldfläche mit der Aufforstung der Fichte („Hessenbaum“) begonnen, die Monokultur galt als „Brotbaum“. Auch die industrielle Entwicklung wollte den Wald zur Gewinnung von Holzkohle, zur Verhüttung von Eisenerz oder für die Eisenbahn nutzen. Eingriffe in bestehende Besitzverhältnisse wurden 1830 und 1852 rechtlich mit Holznutzungsrechten abgegolten, in Altenrüthen waren 53 Holzberechtigte verzeichnet.
„Was wissen wir über das Zusammenleben und die Integration der Juden in Rüthen und Altenrüthen?“, fragte Hillesheim weiter und hatte zu berichten, dass der Hass gegen Juden auch schon in früheren Jahrhunderten ein verbreitetes Phänomen war. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gibt es auch in Altenrüthen Aufzeichnungen zu judenfeindlichen Aktivitäten wie Körperverletzungen und Hausbeschädigungen. Diese sporadischen Angriffe, stets vom Rat mit hohen Strafen geahndet, eskalierten 1727/28 aufgrund des Gerüchts, Juden seien an einem ungeklärten Todesfall in "des Mesmachers Haus" beteiligt gewesen. Sämtliche Rüthener Juden wurden daraufhin in Haft genommen. Das Haus des vorrangig beschuldigten Laitzar zu Altenrüthen wurde abgebrochen; die nutzbaren Bestandteile wurden öffentlich verkauft, er und seine Familie wurden – als rechtlose Personen ohne Verhandlung – aus dem Rüthener Stadtgebiet vertrieben. Ein weiterer negativer Vorfall war bei der Beerdigung des in Altenrüthen geborenen Viehhändlers Joseph Alexander im Jahr 1935 bekannt. Bei der Beerdigung sollte die große Beteiligung der Bevölkerung durch ein Aufgebot der SA verhindert werden. Ein Altenrüthener hat dabei Steine auf den Sarg geworfen und wurde dafür vom Amtsgericht Rüthen zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt, weil er ein jüdisches Begräbnis „durch Werfen eines Steines“ gestört habe. Es gibt aber auch Belege von einem guten Einbinden in das städtische Leben. Neben Josef Alexander war der ebenfalls in Altenrüthen geborene Jude Heinrich Stern im Rüthener Stadtrat stellvertretender Vorsitzender und Mitglied in einem bekannten Stammtisch sowie im Vorstand des Rüthener Kriegervereins (1870/71 Bückeburger Jäger), außerdem Mitglied im Sparkassenrat und Mitbegründer der Rüthener Feuerwehr. Auch die Rüthener Familie Pollack war aktiver Teil des Gemeindelebens, so war Norbert Pollack Kassenwart beim „VfR Rüthen“ (Verein für Rasensport Rüthen), seine Schwester Helene wurde 1926 bei den Junggesellenschützen zur Königin gewählt. 1930 wird der Blumenschmuck von Albert und Sally Pollack vom SGV prämiert.
„Wir haben gesehen, dass auch in Altenrüthen Juden Teil der Dorfgeschichte sind. Wir haben geklärt, wo sie wohnten und haben auch einiges über ihr Leben erfahren.
Das Wissen um die jüdische Geschichte hier vor Ort kann und soll einen Beitrag leisten, auch uns heute für den immer wieder aufkeimenden Antisemitismus zu sensibilisieren“, schloss Hillesheim seinen Vortrag.
Ein weiteres Thema des Heimat-nachmittages war der Altenrüthener Wald
Hans-Josef Wessel stellte in seinem Vortrag die Nutzung des Waldes und die in ihm verrichtete Arbeit vor.
„Was wissen wir über das Zusammenleben und die Integration der Juden in Rüthen und Altenrüthen?“, fragte Hillesheim weiter und hatte zu berichten, dass der Hass gegen Juden auch schon in früheren Jahrhunderten ein verbreitetes Phänomen war. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gibt es auch in Altenrüthen Aufzeichnungen zu judenfeindlichen Aktivitäten wie Körperverletzungen und Hausbeschädigungen. Diese sporadischen Angriffe, stets vom Rat mit hohen Strafen geahndet, eskalierten 1727/28 aufgrund des Gerüchts, Juden seien an einem ungeklärten Todesfall in "des Mesmachers Haus" beteiligt gewesen. Sämtliche Rüthener Juden wurden daraufhin in Haft genommen. Das Haus des vorrangig beschuldigten Laitzar zu Altenrüthen wurde abgebrochen; die nutzbaren Bestandteile wurden öffentlich verkauft, er und seine Familie wurden – als rechtlose Personen ohne Verhandlung – aus dem Rüthener Stadtgebiet vertrieben. Ein weiterer negativer Vorfall war bei der Beerdigung des in Altenrüthen geborenen Viehhändlers Joseph Alexander im Jahr 1935 bekannt. Bei der Beerdigung sollte die große Beteiligung der Bevölkerung durch ein Aufgebot der SA verhindert werden. Ein Altenrüthener hat dabei Steine auf den Sarg geworfen und wurde dafür vom Amtsgericht Rüthen zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt, weil er ein jüdisches Begräbnis „durch Werfen eines Steines“ gestört habe. Es gibt aber auch Belege von einem guten Einbinden in das städtische Leben. Neben Josef Alexander war der ebenfalls in Altenrüthen geborene Jude Heinrich Stern im Rüthener Stadtrat stellvertretender Vorsitzender und Mitglied in einem bekannten Stammtisch sowie im Vorstand des Rüthener Kriegervereins (1870/71 Bückeburger Jäger), außerdem Mitglied im Sparkassenrat und Mitbegründer der Rüthener Feuerwehr. Auch die Rüthener Familie Pollack war aktiver Teil des Gemeindelebens, so war Norbert Pollack Kassenwart beim „VfR Rüthen“ (Verein für Rasensport Rüthen), seine Schwester Helene wurde 1926 bei den Junggesellenschützen zur Königin gewählt. 1930 wird der Blumenschmuck von Albert und Sally Pollack vom SGV prämiert.
„Wo immer Menschen ihre Fußabdrücke hinterließen, fand man Hufabdrücke neben ihnen“, leitete Hans-Josef Wessel einen weiteren Vortrag über Pferde und die Pferdehaltung in Altenrüthen ein. Zwischen Mensch und Pferd gab es bisweilen eine emotionale Verbindung, aber es war auch ein Arbeitstier. Im Jahr 1897 war die Zahl der Pferde im Dorf vergleichsweise hoch, vielleicht um die weitläufigen Ländereien zu bewirtschaften. Kuhgespanne waren weniger belastbar, die Dampfmaschine brachte Entlastung für die Tiere.
Trabrennen und Springpferde
In Trabrennen wurden ebenfalls Pferde eingesetzt, auch in Altenrüthen gab es eine entsprechende Zucht.
Der Hengst „Kodastar“ (oben)war im Besitz der Familie Plesser und im Jahr 1985 das schnellste Pferd in Deutschland.
Schweine durchwühlten den Boden und richteten damit vergleichswesie wenig Schaden an. Kühe und besonders auch Ziegen bissen Triebe ab. Laubstreu wurde zusammengeharkt, um damit in den Ställen zu streuen. Den unter dem Laub liegenden Boden konnte man als Dünger oder Brennmaterial verwenden. Die Nutzung des Waldes schränkte aber die Naturverjüngung ein. So wurde im Jahr 1808 mit der „Markenteilungsordnung“ auch angesichts einer steigenden Bevölkerungszahl und eines zunehmenden Bedarfs an Holz und Waldfläche mit der Aufforstung der Fichte („Hessenbaum“) begonnen, die Monokultur galt als „Brotbaum“. Auch die industrielle Entwicklung wollte den Wald zur Gewinnung von Holzkohle, zur Verhüttung von Eisenerz oder für die Eisenbahn nutzen. Eingriffe in bestehende Besitzverhältnisse wurden 1830 und 1852 rechtlich mit Holznutzungsrechten abgegolten, in Altenrüthen waren 53 Holzberechtigte verzeichnet.
Die Arbeit im Wald hatte wenig mit Idylle zu tun, verdeutlichte Wessel die harte Arbeit, auch Unfälle und Todesfälle passierten. Die Entlohnung war vergleichsweise gering.
Geschmunzelt wurde über eine Pa-rallele zu dem Jahr 2022, als Wessel „Energiesparmaßnahmen um 1850“ vorstellte, zu denen er Aufzeichnungen gefunden hatte. Auch damals wurde den Menschen vorgegeben, Energie zu sparen und das Holz entsprechend nur für die Stubenheizung nur zur gewöhnlichen Verwendung zu nutzen, das Heizen war mit der Erwärmung des Wassers zu verbinden, so die Verordnung.
„Wo immer Menschen ihre Fußabdrücke hinterließen, fand man Hufabdrücke neben ihnen“, leitete Hans-Josef Wessel einen weiteren Vortrag über Pferde und die Pferdehaltung in Altenrüthen ein. Zwischen Mensch und Pferd gab es bisweilen eine emotionale Verbindung, aber es war auch ein Arbeitstier. Im Jahr 1897 war die Zahl der Pferde im Dorf vergleichsweise hoch, vielleicht um die weitläufigen Ländereien zu bewirtschaften. Kuhgespanne waren weniger belastbar, die Dampfmaschine brachte Entlastung für die Tiere.
Auf dem Hof Schulte-Hötte wurden erfolgreich Springpferde gezüchtet.
Im Zweiten Weltkrieg waren Pferde ein wichtiges Transportmittel. Die Tiere wurden entsprechend gemustert und nach der Pferdekriegsverordnung auf ihre Tauglichkeit geprüft und nach Bedarfslisten zum kräftezehrenden Militärdienst eingezogen.

