Moment mal,
Das ist Doch …
 Im Frühjahr werden die Felder bestellt, im Sommer und Herbst geerntet. Unser Bild mutet fast ein bisschen nostalgisch an, doch hinter Natur und der frischen Luft steckte auch harte Arbeit. Wer auf unserem historischen Foto seiner Tätigkeit nachgeht und wie das Leben seinerzeit war, lesen Sie in dem Bericht auf Seite 68 in diesem Heft, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie uns auch etwas zu dem Foto mitteilen möchten oder das Bild andere Erinnerungen wachruft, schreiben Sie gerne an Rüthen extrastark, z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark.de.
 Rüthen. Aus der über 180jährigen Geschichte und ihrem modernen Selbstverständnis heraus ist die Sparkasse Lippstadt tief in der Region verwurzelt. Daraus leitet sie auch eine gesellschaftliche und soziale Verantwortung für das Geschäftsgebiet ab, was Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe und sein Vorstandskollege Peter Königkamp kürzlich mit einer besonderen Scheckübergabe untermauerten. Die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Warstein-Rüthen erhält danach eine Zustiftung über 20.675 Euro. Das Stiftungskapital der Jubiläumsstiftung wurde seit 2009 um 52 % durch die fusionierte Sparkasse Lippstadt aufgestockt. „Die Stiftung kann diese hohe Zuführung gut gebrauchen. Stiftungen leben davon, dass sie einen Kapitalstock haben, der Zinsen erbringt, um davon Ausschüttungen machen zu können. Daher gilt mein Dank der Sparkasse Lippstadt, die das Kapital der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Warstein-Rüthen … auf nun 248.102 Euro aufgestockt hat“, sagte Marlies Stotz, Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung. „Unser Engagement hat viele Gesichter. Wir möchten Impulse setzen, Gesellschaft mitgestalten und den Zusammenhalt stärken. Daher engagieren wir uns seit jeher für soziale, kulturelle und sportliche Zwecke. Wir stehen zu unserer Region, bilden hier aus und zahlen Steuern – über 2,9 Mio. Euro an Gewerbesteuer in den vergangenen zehn Jahren. Durch Ausschüttungen aus der Stiftung, aber auch durch Spenden und Sponsoring wurden Projekte in Warstein und Rüthen mit über einer Million Euro seit 2009 unterstützt und viele konnten dadurch auch erst realisiert werden“, so Jürgen Riepe.
 Rüthen. Aus der über 180jährigen Geschichte und ihrem modernen Selbstverständnis heraus ist die Sparkasse Lippstadt tief in der Region verwurzelt. Daraus leitet sie auch eine gesellschaftliche und soziale Verantwortung für das Geschäftsgebiet ab, was Vorstandsvorsitzender Jürgen Riepe und sein Vorstandskollege Peter Königkamp kürzlich mit einer besonderen Scheckübergabe untermauerten. Die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Warstein-Rüthen erhält danach eine Zustiftung über 20.675 Euro. Das Stiftungskapital der Jubiläumsstiftung wurde seit 2009 um 52 % durch die fusionierte Sparkasse Lippstadt aufgestockt. „Die Stiftung kann diese hohe Zuführung gut gebrauchen. Stiftungen leben davon, dass sie einen Kapitalstock haben, der Zinsen erbringt, um davon Ausschüttungen machen zu können. Daher gilt mein Dank der Sparkasse Lippstadt, die das Kapital der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Warstein-Rüthen … auf nun 248.102 Euro aufgestockt hat“, sagte Marlies Stotz, Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung. „Unser Engagement hat viele Gesichter. Wir möchten Impulse setzen, Gesellschaft mitgestalten und den Zusammenhalt stärken. Daher engagieren wir uns seit jeher für soziale, kulturelle und sportliche Zwecke. Wir stehen zu unserer Region, bilden hier aus und zahlen Steuern – über 2,9 Mio. Euro an Gewerbesteuer in den vergangenen zehn Jahren. Durch Ausschüttungen aus der Stiftung, aber auch durch Spenden und Sponsoring wurden Projekte in Warstein und Rüthen mit über einer Million Euro seit 2009 unterstützt und viele konnten dadurch auch erst realisiert werden“, so Jürgen Riepe.
Die Sparkasse Lippstadt erhöht das Stiftungskapital der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Warstein-Rüthen um 20.675 Euro
Die Absprache wurde bei einer weiteren Versammlung heimischer Gewerbetreibender, die potentielle Aussteller auf der Gewerbeschau sind, getroffen. Erst wenige Wochen zuvor hatten eine Abstimmung ergeben, die im April 2022 geplante RüFa auf den Herbst zu verschieben. Die Suche nach einem geplanten Termin gestaltete sich aber schwierig, wollte man doch ein Überschneiden mit anderen Großveranstaltungen wie der Montgolfiade oder Gewerbeschauen in anderen Städten vermeiden. Letztere waren es auch, die den geplanten Termin Ende September ungünstig erscheinen ließen, wurde auf das Hexenstadtfest in Geseke und eine Veranstaltung in Brilon verwiesen. Doch gestaltete Christoph Scholz die Moderation offen und wollte keine Meinung vorgeben. Gespräche mit den Marktbeschickern für den im Rahmenprogramm stattfindenden Eselmarkt hätten ein geteiltes Echo gegeben, sagte Klaus Hötte. Statt sonst rund 30 Anmeldungen seien nach seiner Aussage nun gut ein Dutzend Händler für den Herbst interessiert. Das wären doch schon deutliche Abstriche, auf der anderen Seite seien Aussteller aber auch froh, überhaupt endlich wieder ihre Stände und Fahrgeschäfte aufbauen zu können, wurde betrachtet. Im Frühjahr nächsten Jahres habe man wieder den bewährten RüFa-Termin, wenn mit mehr Händlerzusagen gerechnet wird und mehr zeitlicher Vorlauf sei. Zudem sei das Frühjahr für viele Firmen eine gute Werbezeit, gab es Argumente für ein Verschieben auf einen späteren Termin.
Vielleicht sei es ein Fehler gewesen, die RüFa im Frühjahr abzusagen, in anderen Orten fänden Veranstaltungen statt, während Rüthen den Kopf einziehe, kamen kritische Stimmen auf. Besucher könnten auch mehrere Veranstaltungen an einem Tag besuchen, wollte ein Versammlungsteilnehmer beobachtet haben. Zudem könnten auch im nächsten Jahr die Umstände nicht günstig sein. Die Behauptung, man verstecke sich, wollte der städtische Beigeordnete und Wirtschaftsförderer Hubert Betten nicht gelten lassen, vielmehr stelle sich die Frage, ob es klug sei, sich gegen die Wettbewerbssituation im Herbst zu stellen. Die RüFa hat einen guten Namen, waren sich die Versammlungsteilnehmer einig. Den wolle man nicht mit einer schlechter besuchten Veranstaltung schwächen. Noch gewichtiger erschien aber wohl das Argument, dass das Frühjahr ein guter Werbezeitpunkt sei, viele Kunden planten dann mit den ersten warmen Tagen Anschaffungen für das Jahr in Haus und Garten. So war die namentliche Abstimmung am Ende eindeutig, die nächste RüFa soll im April 2023 stattfinden. Im Herbst könne man aber vielleicht den traditionellen Marienmarkt aufwerten, wurde von einem Teilnehmer konstruktiv angeregt.
 Rüthen. Im April 2020 sollte die Rüthener Fachmesse RüFa wieder in der Stadthalle und der Rüthener Innenstadt stattfinden. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage wurde die Veranstaltung zunächst in 2021 und dann auf dieses Jahr verschoben. Auch wenn die pandemische Lage noch keine verlässlichen Rahmenbedingungen und Rechtslagen gab, wurde zuversichtlich geplant und auch ein Treffen mit den teilnehmenden Firmen veranstaltet. Dann zogen Stadt und Werbegemeinschaft als Veranstalter in Absprache mit den Ausstellern aber doch nochmal die Notbremse und sprachen sich für ein weiteres Verschieben aus. Das Ergebnis fiel nach teils kontroverser Diskussion dann einvernehmlich aus, die nächste RüFa soll nun (erst) im April 2023 stattfinden und dann mit voller Kraft wieder durchstarten.
Die Absprache wurde bei einer weiteren Versammlung heimischer Gewerbetreibender, die potentielle Aussteller auf der Gewerbeschau sind, getroffen. Erst wenige Wochen zuvor hatten eine Abstimmung ergeben, die im April 2022 geplante RüFa auf den Herbst zu verschieben. Die Suche nach einem geplanten Termin gestaltete sich aber schwierig, wollte man doch ein Überschneiden mit anderen Großveranstaltungen wie der Montgolfiade oder Gewerbeschauen in anderen Städten vermeiden. Letztere waren es auch, die den geplanten Termin Ende September ungünstig erscheinen ließen, wurde auf das Hexenstadtfest in Geseke und eine Veranstaltung in Brilon verwiesen. Doch gestaltete Christoph Scholz die Moderation offen und wollte keine Meinung vorgeben. Gespräche mit den Marktbeschickern für den im Rahmenprogramm stattfindenden Eselmarkt hätten ein geteiltes Echo gegeben, sagte Klaus Hötte. Statt sonst rund 30 Anmeldungen seien nach seiner Aussage nun gut ein Dutzend Händler für den Herbst interessiert. Das wären doch schon deutliche Abstriche, auf der anderen Seite seien Aussteller aber auch froh, überhaupt endlich wieder ihre Stände und Fahrgeschäfte aufbauen zu können, wurde betrachtet. Im Frühjahr nächsten Jahres habe man wieder den bewährten RüFa-Termin, wenn mit mehr Händlerzusagen gerechnet wird und mehr zeitlicher Vorlauf sei. Zudem sei das Frühjahr für viele Firmen eine gute Werbezeit, gab es Argumente für ein Verschieben auf einen späteren Termin.
Die nächste RüFa soll im April des folgenden Jahres stattfinden
„Kopf einziehen“ oder kluger Schachzug
Weitere Permanent Make-Up- Kosmetik ist Lidstrich mit oder ohne Liedschatteneffekt, wobei feine bis starke Linien wahlweise entlang des oberen oder unteren Wimpernkranzes oder an beiden gezogen werden. Für Wimpernkranzverdichtung werden feine Striche zwischen die Wimpern gearbeitet, wirken optisch auch wie eine Wimpernverlängerung und öffnen das Auge.
Aquarell-Lips betonen die Lippen. Sie werden mit Farbe pigmentiert, wobei auch die Kontur am Lippenrand hervorgehoben werden kann, was wie ein Lippgloss-Effekt wirkt.
Vor der Behandlung führt Anja Randle ein Vorgespräch mit ihren Kunden. Neben allgemeinen Informationen werden dann auch individuelle Dinge und Details der Behandlung besprochen. Die Formen werden vorgezeichnet, Form und Farbe bestimmen die Kunden selber.
Die Nähe und gute Beratung wissen die Kunden zu schätzen. Im vergangenen Jahr hat Anja Randle ihr Studio „Mein Augenblick“ eröffnet und zieht nach den ersten Monaten ein zufriedenes Fazit, das Angebot werde gut angenommen. Neben Permanent Make-Up gehören dazu beispielsweise auch Microneedling, Wimpernverlängerung, Wimpernlifting, Gesichtsreinigung und andere kosmetische Behandlungen.
 Rüthen. Die Kosmetikerin Anja Randle stellt in ihrem Studio „Augenblick“ mit Permanent Make-Up ein neues Angebot vor. Nachdem sie zuvor eine Ausbildung in dem Bereich absolviert hat, berät Anja Randle ihre Kunden nun fachkundig in den verschiedenen Einsatzbereichen.
Für jeden Hauttyp und jedes Alter (ab 18 Jahren) geeignet, spricht sie mit Permanent Make-Up einen breiten Kundenkreis an. Die Linien werden mit dünnen Nadeln gestochen und gehen weniger tief unter die Haut, als Tattoos. Deshalb wird ein Permanent Make-Up nach ein bis drei Jahren wenn gewünscht wiederholt.
Eine häufige Behandlung sind Powderbrows, sagt Anja Randle. Sie sehen besonders natürlich aus. Zur Verdichtung oder Neugestaltung der Augenbrauen werden bei der Technik sorgfältig einzelne Pixel gestochen. Die Behandlung ist nicht schmerzhaft, kann Anja Randle ihren Kundinnen auch die Sorge nehmen.
Weitere Permanent Make-Up- Kosmetik ist Lidstrich mit oder ohne Liedschatteneffekt, wobei feine bis starke Linien wahlweise entlang des oberen oder unteren Wimpernkranzes oder an beiden gezogen werden. Für Wimpernkranzverdichtung werden feine Striche zwischen die Wimpern gearbeitet, wirken optisch auch wie eine Wimpernverlängerung und öffnen das Auge.
Permanent Make-Up
für jeden hauttyp
 Rüthen. Um ein flächendeckendes Netz mit zukunftsfähigem Glasfaserkabel im Stadtgebiet auszubauen, werden abschnittsweise Ortschaften, Gewerbegebiete und Außenlagen erschlossen. Ein privatwirtschaftler Ausbau ist nicht in allen Bereichen rentabel, doch kann dank Fördergelder auch in solchen Lagen Glasfaser verlegt werden. Nachdem die Westenergie Breitband im vergangenen Jahr den privatwirtschaftlichen Ausbau in den Dörfern Nettelstädt, Westereide, Langenstraße-Heddinghausen, Meiste und Kneblinghausen angeboten hat und die notwendigen Zustimmungsquoten von 40% in den fünf Orten erreicht wurden, erhielt Vodafone den Auftrag zu einem geförderten Ausbau in drei Gewerbegebieten im Stadtgebiet Rüthen.
Glasfaserausbau im Stadtgebiet
geht weiter voran
Die Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung wurde von Vertretern aus Rat und Verwaltung im Alten Rathaus empfangen und war gleich im Thema. Denn während Rüthens gute Stube einen repräsentativen Rahmen bot, sieht es in der Stadtverwaltung baulich nicht so gut aus, erfuhr Scharrenbach und erhielt in verschiedenen Vorträgen einen Überblick über ihren Bereich betreffende Umstände in Rüthen. Aber auch ein Ausblick auf die Gewährung von Städtebaufördermitteln für die Bergstadt war ein wichtiger Punkt, der vor Ort etwas bewegen kann.
Die Begrüßung von dem städtischen Beigeordneten Hubert Betten und dem stellvertretenden Bürgermeister Ewald Wenige fiel herzlich aus. Rüthen ist ein guter Schulstandort, leitete Betten zu dem ersten Thema über. Das Friedrich-Spee-Gymnasium mit seinen rund 700 Schülern genießt einen guten Ruf auch in der weiteren Region, wie auch Einpendler aus dem Möhnetal und Anröchte deutlich machen. Daneben ist die Private Sekundarschule ein erfolgreiches Leuchtturmprojekt und zwei Grundschulen bieten Standorte in der Kernstadt, Kallenhardt und Oestereiden. Gymnasium-Schulleiter Heinfried Lichte stellte in einem eindrucksvollen Vortrag die Schule als Lern- und Lebensraum vor. Die beiden vergangenen Jahre seien mit Distanzunterricht nicht einfach gewesen, doch habe das Gymnasium Chancen genutzt und sich auch dank eines innovativen Kollegiums entwickelt. Die Aufenthaltsqualität an einer Schule habe auch Auswirkungen auf das qualitative Lernen, wozu Lichte neben den räumlichen Möglichkeiten mit ordentlich eingerichteten Klassen- und Fachräumen beispielsweise auch die digitale Ausstattung mit Computerarbeitsplätzen, entsprechenden Lehrplänen, Präsentationsmedien und Glasfaser zählte. Aber auch Bewegung sei wichtig, zeigte er exemplarisch ein Bild von der neuen Kletterpyramide auf dem Schulhof. Ein besonders ausgestatteter Raum unterstütze integratives Arbeiten und biete Raum für Recherchen, Individualität und Kleingruppenarbeit. Er ist auch ein besonderes Angebot für Kinder aus geflüchteten Familien. Besonderes Interesse der Ministerin weckte der Bericht über angeschaffte VR-Brillen, mit denen die Schüler virtuell durch Gebäude und Orte auf der Welt gehen können und neue Möglichkeiten für einen praxisnahen Unterricht erleben.
Labdesministerin Ina Scharrenbach wurde von der Verwaltungsspitze und Vertretern der Ratsfraktionen in der Bergstadt begrüßt. In einem konstruktiven Gespräch wurden auch beantragte Fördergelder und Zukunftspläne für Rüthen besprochen
Städtebauförderung kann rüthen zukunftsfähiger machen
 Rüthen. Schule, Ehrenamt und Städtebau waren Themen bei einem Besuch von NRW-Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) in Rüthen. Die Stadt hat sich um Mittel aus der Städtebauförderung 2022 bis 2026 beworben und freute sich, mit der Ressortchefin darüber ins Gespräch zu kommen.
Die Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung wurde von Vertretern aus Rat und Verwaltung im Alten Rathaus empfangen und war gleich im Thema. Denn während Rüthens gute Stube einen repräsentativen Rahmen bot, sieht es in der Stadtverwaltung baulich nicht so gut aus, erfuhr Scharrenbach und erhielt in verschiedenen Vorträgen einen Überblick über ihren Bereich betreffende Umstände in Rüthen. Aber auch ein Ausblick auf die Gewährung von Städtebaufördermitteln für die Bergstadt war ein wichtiger Punkt, der vor Ort etwas bewegen kann.
Die Begrüßung von dem städtischen Beigeordneten Hubert Betten und dem stellvertretenden Bürgermeister Ewald Wenige fiel herzlich aus. Rüthen ist ein guter Schulstandort, leitete Betten zu dem ersten Thema über. Das Friedrich-Spee-Gymnasium mit seinen rund 700 Schülern genießt einen guten Ruf auch in der weiteren Region, wie auch Einpendler aus dem Möhnetal und Anröchte deutlich machen. Daneben ist die Private Sekundarschule ein erfolgreiches Leuchtturmprojekt und zwei Grundschulen bieten Standorte in der Kernstadt, Kallenhardt und Oestereiden. Gymnasium-Schulleiter Heinfried Lichte stellte in einem eindrucksvollen Vortrag die Schule als Lern- und Lebensraum vor. Die beiden vergangenen Jahre seien mit Distanzunterricht nicht einfach gewesen, doch habe das Gymnasium Chancen genutzt und sich auch dank eines innovativen Kollegiums entwickelt. Die Aufenthaltsqualität an einer Schule habe auch Auswirkungen auf das qualitative Lernen, wozu Lichte neben den räumlichen Möglichkeiten mit ordentlich eingerichteten Klassen- und Fachräumen beispielsweise auch die digitale Ausstattung mit Computerarbeitsplätzen, entsprechenden Lehrplänen, Präsentationsmedien und Glasfaser zählte. Aber auch Bewegung sei wichtig, zeigte er exemplarisch ein Bild von der neuen Kletterpyramide auf dem Schulhof. Ein besonders ausgestatteter Raum unterstütze integratives Arbeiten und biete Raum für Recherchen, Individualität und Kleingruppenarbeit. Er ist auch ein besonderes Angebot für Kinder aus geflüchteten Familien. Besonderes Interesse der Ministerin weckte der Bericht über angeschaffte VR-Brillen, mit denen die Schüler virtuell durch Gebäude und Orte auf der Welt gehen können und neue Möglichkeiten für einen praxisnahen Unterricht erleben.
Das Ehrenamt ist auch in Rüthen wichtig für das gesellschaftliche Leben. In vielen Vereinen und Gruppen engagieren sich Menschen mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Einen Beitrag leistet auch die Freiwillige Feuerwehr. Der stellvertretende Wehrleiter Thorsten Rose berichtete von 248 Einsatzkräften, 20 Fahrzeugen sowie der Jugendfeuerwehr und 25 möglichen Nachwuchskräften in der Kinderfeuerwehr. Für die Gefahrenabwehr sei man gut ausgerüstet, wurde auf die moderne Geräteausrüstung geblickt. Neben den Einsätzen wird in Aus- und Fortbildungen das Wissen auf dem Stand gehalten, auch in die Jugendarbeit legt die Freiwillige Feuerwehr einige Bemühungen.
Ein Leuchtturmprojekt in der Städtebauförderung war Haus Buuck. Das älteste Haus in der Stadt stammt aus dem Jahr 1609 und wurde 2012 saniert. Verwaltungsmitarbeiter Christoph Scholz ist auch Vorstandsmitglied des Rüthener Forums für Stadtentwicklung, welches sich als Trägerverein von Haus Buuck um die Erhaltung gekümmert hat. Das heutige Betreiberkonzept überzeugt mit einer Stadtgeschichtsherberge als größtem Übernachtungsbetrieb in der Innenstadt und einem Mehrgenerationenhaus mit verschiedenen Begegnungsangeboten für Menschen unterschiedlichen Alters. In der Deele fanden schon zahlreiche Trauungen statt, außerdem werden in Haus Buuck wechselnde Ausstellungen gezeigt.
Welcher Sanierungs- und Förderbedarf noch im Bereich der Städte- bauförderung besteht, wurde in dem Vortrag von Stefanie Luse deutlich. Das Rathaus wurde in den 1960er Jahren gebaut. Ministerin Scharrenbach sah Bilder von der undichten Decke in dem Sitzungssaal und Wasser nach der Schneeschmelze in den Fluren. Eine Sanierung von Gebäude und Umfeld schaffe einen Mehrwert, der die Innenstadt insgesamt aufwertet und attraktiver für Investoren macht. Die seinerzeit prämierte Architektur des Verwaltungsgebäudes solle erhalten bleiben, eine Sanierung im Bestand soll die feuchten Räume und das undichte Flachdach in guten Zustand versetzen, außerdem den CO2-Ausstoß reduzieren, eine Photovoltaikanlage berücksichtigen und den Sitzungssaal barrierefrei erreichbar machen. In den Außenanlagen ist geplant, Flächen zu entsiegeln und Lademöglichkeiten für E-Mobilität zu verbessern. „Wir werden mit der Sanierung beginnen“, betonte Stefanie Luse entschlossen und hatte wohl auch Ina Scharrenbach beeindruckt. Die Ministerin hatte während der Vorträge mit vielen detaillierten Fragen Interesse für das Geschehen in der Bergstadt gezeigt. Sie legt Wert auf städtische Infrastruktur, die einen Ort verstärkt zukunftsfähig macht. Mit Blick auf die Städtebauförderung war Rüthen von den Entscheidungsträgern vorab in Priorität A eingestuft worden, was eine wichtige Ausgangssituation sei. Der Fördertopf sei aber überzeichnet, auf der anderen Seite können Städte bei hohem und dringendem Förderbedarf auch mehr Geld als beantragt bekommen, hieß es von dem Gast aus Düsseldorf. Auf einen Geldbetrag von dem Land kann Rüthen sich wohl berechtigte Hoffnungen machen, wie hoch der ausfällt, bleibt noch abzuwarten. Allzu lange hinausziehen sollen sich die Sanierungsarbeiten aber wohl nicht. Auch wenn der Bundeshaushalt erst im Sommer beschlossen werde, können das Land eine Zustimmung zu einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn geben. Landtagsabgeordneter Jörg Blöming (CDU) betonte, es sei wichtig, parteiübergreifend an einem Strang zu ziehen. In den vergangenen fünf Jahren sei viel Geld nach Rüthen geflossen. Annette Herbst-Köller (BG) beklagte den oft hohen Antrags- und Verwaltungsaufwand, um vergleichsweise geringe Summen zu beantragen. Ina Scharrenbach gab ihr Recht und möchte sich für reduzierte Anforderungen und einfachere Ausschreibungen einsetzen. Hubert Betten gab der Ministerin noch einen Hinweis auf den heimischen Wald mit auf den Weg, auch für die Aufforstung werden weitere Fördergelder in Rüthen als waldreicher Kommune benötigt.
Welcher Sanierungs- und Förderbedarf noch im Bereich der Städte- bauförderung besteht, wurde in dem Vortrag von Stefanie Luse deutlich. Das Rathaus wurde in den 1960er Jahren gebaut. Ministerin Scharrenbach sah Bilder von der undichten Decke in dem Sitzungssaal und Wasser nach der Schneeschmelze in den Fluren. Eine Sanierung von Gebäude und Umfeld schaffe einen Mehrwert, der die Innenstadt insgesamt aufwertet und attraktiver für Investoren macht. Die seinerzeit prämierte Architektur des Verwaltungsgebäudes solle erhalten bleiben, eine Sanierung im Bestand soll die feuchten Räume und das undichte Flachdach in guten Zustand versetzen, außerdem den CO2-Ausstoß reduzieren, eine Photovoltaikanlage berücksichtigen und den Sitzungssaal barrierefrei erreichbar machen. In den Außenanlagen ist geplant, Flächen zu entsiegeln und Lademöglichkeiten für E-Mobilität zu verbessern. „Wir werden mit der Sanierung beginnen“, betonte Stefanie Luse entschlossen und hatte wohl auch Ina Scharrenbach beeindruckt. Die Ministerin hatte während der Vorträge mit vielen detaillierten Fragen Interesse für das Geschehen in der Bergstadt gezeigt. Sie legt Wert auf städtische Infrastruktur, die einen Ort verstärkt zukunftsfähig macht. Mit Blick auf die Städtebauförderung war Rüthen von den Entscheidungsträgern vorab in Priorität A eingestuft worden, was eine wichtige Ausgangssituation sei. Der Fördertopf sei aber überzeichnet, auf der anderen Seite können Städte bei hohem und dringendem Förderbedarf auch mehr Geld als beantragt bekommen, hieß es von dem Gast aus Düsseldorf. Auf einen Geldbetrag von dem Land kann Rüthen sich wohl berechtigte Hoffnungen machen, wie hoch der ausfällt, bleibt noch abzuwarten. Allzu lange hinausziehen sollen sich die Sanierungsarbeiten aber wohl nicht. Auch wenn der Bundeshaushalt erst im Sommer beschlossen werde, können das Land eine Zustimmung zu einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn geben. Landtagsabgeordneter Jörg Blöming (CDU) betonte, es sei wichtig, parteiübergreifend an einem Strang zu ziehen. In den vergangenen fünf Jahren sei viel Geld nach Rüthen geflossen. Annette Herbst-Köller (BG) beklagte den oft hohen Antrags- und Verwaltungsaufwand, um vergleichsweise geringe Summen zu beantragen. Ina Scharrenbach gab ihr Recht und möchte sich für reduzierte Anforderungen und einfachere Ausschreibungen einsetzen. Hubert Betten gab der Ministerin noch einen Hinweis auf den heimischen Wald mit auf den Weg, auch für die Aufforstung werden weitere Fördergelder in Rüthen als waldreicher Kommune benötigt.
Welcher Sanierungs- und Förderbedarf noch im Bereich der Städte- bauförderung besteht, wurde in dem Vortrag von Stefanie Luse deutlich. Das Rathaus wurde in den 1960er Jahren gebaut. Ministerin Scharrenbach sah Bilder von der undichten Decke in dem Sitzungssaal und Wasser nach der Schneeschmelze in den Fluren. Eine Sanierung von Gebäude und Umfeld schaffe einen Mehrwert, der die Innenstadt insgesamt aufwertet und attraktiver für Investoren macht. Die seinerzeit prämierte Architektur des Verwaltungsgebäudes solle erhalten bleiben, eine Sanierung im Bestand soll die feuchten Räume und das undichte Flachdach in guten Zustand versetzen, außerdem den CO2-Ausstoß reduzieren, eine Photovoltaikanlage berücksichtigen und den Sitzungssaal barrierefrei erreichbar machen. In den Außenanlagen ist geplant, Flächen zu entsiegeln und Lademöglichkeiten für E-Mobilität zu verbessern. „Wir werden mit der Sanierung beginnen“, betonte Stefanie Luse entschlossen und hatte wohl auch Ina Scharrenbach beeindruckt. Die Ministerin hatte während der Vorträge mit vielen detaillierten Fragen Interesse für das Geschehen in der Bergstadt gezeigt. Sie legt Wert auf städtische Infrastruktur, die einen Ort verstärkt zukunftsfähig macht. Mit Blick auf die Städtebauförderung war Rüthen von den Entscheidungsträgern vorab in Priorität A eingestuft worden, was eine wichtige Ausgangssituation sei. Der Fördertopf sei aber überzeichnet, auf der anderen Seite können Städte bei hohem und dringendem Förderbedarf auch mehr Geld als beantragt bekommen, hieß es von dem Gast aus Düsseldorf. Auf einen Geldbetrag von dem Land kann Rüthen sich wohl berechtigte Hoffnungen machen, wie hoch der ausfällt, bleibt noch abzuwarten. Allzu lange hinausziehen sollen sich die Sanierungsarbeiten aber wohl nicht. Auch wenn der Bundeshaushalt erst im Sommer beschlossen werde, können das Land eine Zustimmung zu einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn geben. Landtagsabgeordneter Jörg Blöming (CDU) betonte, es sei wichtig, parteiübergreifend an einem Strang zu ziehen. In den vergangenen fünf Jahren sei viel Geld nach Rüthen geflossen. Annette Herbst-Köller (BG) beklagte den oft hohen Antrags- und Verwaltungsaufwand, um vergleichsweise geringe Summen zu beantragen. Ina Scharrenbach gab ihr Recht und möchte sich für reduzierte Anforderungen und einfachere Ausschreibungen einsetzen. Hubert Betten gab der Ministerin noch einen Hinweis auf den heimischen Wald mit auf den Weg, auch für die Aufforstung werden weitere Fördergelder in Rüthen als waldreicher Kommune benötigt.
 Rüthen. Die „Aus:Zeit“ am Marktplatz feierte ihren fünften Geburtstag. Wirtin Martina Straßburg stieß mit zahlreichen treuen Kunden und ihren Mitarbeiterinnen mit einem Gläschen Sekt auf die Erfolgsgeschichte an, die im Jahr 2017 begann. Die Idee einer gemütlichen Gastronomie in Verbindung mit einem Verkaufssortiment hat sich bewährt und wurde bis heute beibehalten. Einen kulinarischen Konzeptstore nennt sie das, doch die „Aus:Zeit“ ist einfach auch viel Herzlichkeit. Von einem Frühstück über einen täglich wechselnden Mittagstisch bis zu Kaffee und Kuchen und dem Cocktailabend am Donnerstag reicht das gastronomische Angebot. Dabei haben Martina Straßburg und ihre Mitarbeiterinnen immer auch ein offenes Ohr für ihre Gäste, erklären den zahlreichen Touristen, die in das Lokal kommen, gerne Ausflugsziele, Wanderwege und Sehenswürdigkeiten in der Stadt oder halten einfach einen kleinen Schnack.
In dem Verkaufssortiment werden Biolebensmittel und Geschenkartikel häufig nachgefragt. Aber auch Schulbedarf, originelle Kleidungsstücke, Spezialitäten und kleine Kuriositäten gibt es in dem Sortiment immer wieder neu zu entdecken.
So erfolgreich wie die vergangenen fünf Jahre soll es auch weitergehen. Auf die zahlreichen treuen Kunden und immer wieder neue Gäste freut sich das Team in der „Aus:Zeit“ und lädt herzlich zu einem Besuch ein. In den warmen Monaten stehen dazu neben den Tischen in dem Lokal auch wieder Sitzmöglichkeiten auf dem Marktplatz bereit.
Die „Aus:Zeit“ feierte ihren fünften Geburtstag
 Rüthen. Der heimische Wald freut sich über Unterstützung von verschiedenen Seiten. Das ist momentan besonders wichtig, weil die abgestorbenen und gerodeten Fichtenflächen noch wenig bewachsen sind und dem Wald so neben der Naturverjüngung mit Pflanzungen unter die Arme gegriffen werden kann. Auch der Lions-Club Anröchte-Warstein-Rüthen machte dabei mit und hat eine Wald-Aktivität gestartet.
Im Bibertal ist eine Fläche Wald durch das Bemühen von Mitgliedern des Lions-Club mit Edelkastanien bepflanzt worden. Mit der Aktion möchte der Verein auch ein Vorbild geben und das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit in den Förderrichtlinien der Lions aufnehmen lassen. „Wir Lions haben uns entschlossen, konkret zu handeln“, sagte Wilhelm von Garrel bei der kleinen Feierstunde im Bibertal, in der zum Abschluss der Lions-Wald-Aktivity ein „Meilenstein“ aus Rüthener Grünsandstein enthüllt wurde.
Vor einigen Wochen hatte der Past-Präsident des Lions-Clubs Anröchte-Warstein in Absprache mit der Stadtverwaltung und den heimischen Förstern den Startschuss zu der Aktion gegeben und zu Spenden für den heimischen Wald aufgerufen, über das gelungene Ergebnis herrschte nun sichtliche Freude und verdiente Zufriedenheit.
Wilhelm von Garrel begrüßte zu der Veranstaltung auch Fritz Unruhe als den Past-Governor des Lions-Distriktes Westfalen-Lippe (WL), zu dem 108 regionale Clubs gehören. Über seine Unterstützung freute Wilhelm von Garrel sich vor und während der Aktion besonders, weil das Thema Klima und Umwelt bei den Lions nun stärker in den Fokus rücken soll und es nach Meinung der beiden offenkundig verdient habe, in den satzungsmäßigen Förderkatalog aufgenommen zu werden. In dieser Hinsicht kann die Aktion im Bibertal über die aufgeforsteten 10.000 Quadratmeter hinaus auch eine Leuchtturmfunktion haben, betonte von Garrel.
Der Lions-Club Anröchte-Warstein-Rüthen hatte Spenden für den heimischen Wald gesammelt und stellte einen Gedenkstein auf
Edelkastanien wurden auf einer Fläche im Bibertal angepflanzt
Aber auch das sichtbare Erreichte war schon aller Ehren wert. Als Standort war mit den Förstern Andreas Goebel und Peter Bootz im Hambören, eine Fläche oberhalb der Steinernen Brücke, ausgewählt worden. Bootz erklärte den anwesenden Lions-Mitgliedern und dem stellvertretenden Bürgermeister Ewald Wenge, dass der Hang viel Sonne bekomme, weshalb die wärmeliebende Edelkastanie für das Bepflanzen ausgesucht wurde. Das Engagement der Lions lobte er und betonte, der Wald brauche Unterstützung und Menschen, die mit anpacken. In diesem Jahr sollen im städtischen Forst 700.000 Baumsetzlinge gepflanzt werden. da sind die über 1.000 Edelkastanien, für deren Anschaffung das von den Lions gesammelte Spendengeld ausschließlich verwendet wurde, nur ein Bruchteil, der aber helfe, das Thema in der Öffentlichkeit zu halten und Bewusstsein zu schaffen.
Greifbar wurde die Situation im Wald auch schon bei dem Weg zu der Aufforstungsfläche, rief Ewald Wenge das zuvor Gesehene in Erinnerung und erklärte, die Stürme der vergangenen Tage hätten nun auch im Laubholzbestand Schaden angerichtet und Bäume entwurzelt. In dem Sinne möchte der aufgestellte Erinnerungsstein an das Etappenziel der Lions, aber auch die vorausliegenden Aufgaben erinnern.
Wilhelm von Garrel begrüßte zu der Veranstaltung auch Fritz Unruhe als den Past-Governor des Lions-Distriktes Westfalen-Lippe (WL), zu dem 108 regionale Clubs gehören. Über seine Unterstützung freute Wilhelm von Garrel sich vor und während der Aktion besonders, weil das Thema Klima und Umwelt bei den Lions nun stärker in den Fokus rücken soll und es nach Meinung der beiden offenkundig verdient habe, in den satzungsmäßigen Förderkatalog aufgenommen zu werden. In dieser Hinsicht kann die Aktion im Bibertal über die aufgeforsteten 10.000 Quadratmeter hinaus auch eine Leuchtturmfunktion haben, betonte von Garrel.
Aber auch das sichtbare Erreichte war schon aller Ehren wert. Als Standort war mit den Förstern Andreas Goebel und Peter Bootz im Hambören, eine Fläche oberhalb der Steinernen Brücke, ausgewählt worden. Bootz erklärte den anwesenden Lions-Mitgliedern und dem stellvertretenden Bürgermeister Ewald Wenge, dass der Hang viel Sonne bekomme, weshalb die wärmeliebende Edelkastanie für das Bepflanzen ausgesucht wurde. Das Engagement der Lions lobte er und betonte, der Wald brauche Unterstützung und Menschen, die mit anpacken. In diesem Jahr sollen im städtischen Forst 700.000 Baumsetzlinge gepflanzt werden. da sind die über 1.000 Edelkastanien, für deren Anschaffung das von den Lions gesammelte Spendengeld ausschließlich verwendet wurde, nur ein Bruchteil, der aber helfe, das Thema in der Öffentlichkeit zu halten und Bewusstsein zu schaffen.
 Rüthen. In dem Gasthaus „Zum Hexenturm“ werden die Kunden nun in einem nochmal aufgewerteten Ambiente empfangen, die mediterran anmutende offene Küche bietet mit dem originalen und doch modernen Holzofen zudem auch neue gastronomische Möglichkeiten.
Das Wirteehepaar Damiano und Anna-Rita de Caro hat die vergangenen Wochen genutzt, um den gastronomischen Betrieb in der Rüthener Innenstadt nochmal auszubauen und einige Wünsche an das berufliche Umfeld zu verwirklichen. In der Wand von dem Wintergarten zu dem Hauptgebäude wurde ein Durchbruch gemacht. So entstand Platz, um den Köchen bei der Arbeit zuzusehen.
Die Offene Küche kann der Gast einsehen und beim Zubereiten der Speisen zuschauen. Blickfang ist der neue Pizzaofen. Der Ofen wurde von einer alten italienischen Pizzaofenmanufaktur gebaut und nach den Wünschen von Damiano de Caro angepasst. Der Innenraum ist nach der Art eines Schildkrötenpanzers aus hochbrennbaren Schamottsteinen gemauert und kann bis auf 600°C aufgeheizt werden. Der Holzofen kann zudem auch mit Gas betrieben werden, nach drei Runden auf der rotierenden Lavasteinscheibe durch den Ofen ist die Pizza fertig und von allen Seiten knusprig frisch gebacken.
In einem modernen Holzofen backt die Pizza schnell und lecker. Mit dem Umbau im mediterranen Stil haben Damiano und Anna-Rita de Caro ihre gastronomischen Vorstellungen umgesetzt
Eine offene Küche ist der neue Blickfang in dem Gasthaus „Zum Hexenturm“
Vor zwei Jahren hatte sich Damiano de Caro mit der angebundenen Eisdiele und einem eigenen Eislabor bereits einen weiteren gastronomischen Traum erfüllt. Nun sind seine Wünsche umgesetzt und die Kunden wissen das Ambiente wie die leckeren Speisen zu schätzen. Neben vielen treuen Stammkunden kommen auch immer wieder neue Gäste aus der Region, das Gasthaus „Zum Hexenturm“ ist längst kein Geheimtipp mehr und ein Besuch lässt sich auch gut mit einem Spaziergang über die angrenzende Stadtmauer verbinden.
Die Offene Küche kann der Gast einsehen und beim Zubereiten der Speisen zuschauen. Blickfang ist der neue Pizzaofen. Der Ofen wurde von einer alten italienischen Pizzaofenmanufaktur gebaut und nach den Wünschen von Damiano de Caro angepasst. Der Innenraum ist nach der Art eines Schildkrötenpanzers aus hochbrennbaren Schamottsteinen gemauert und kann bis auf 600°C aufgeheizt werden. Der Holzofen kann zudem auch mit Gas betrieben werden, nach drei Runden auf der rotierenden Lavasteinscheibe durch den Ofen ist die Pizza fertig und von allen Seiten knusprig frisch gebacken.
Dahinter schließt sich der weitere Küchenbereich an, wo an Grill und Herd gekocht wird. Von der offenen Küche sind die Wege zum Kunden kurz und die Speisen werden schnell an den Tisch gebracht.
Vor zwei Jahren hatte sich Damiano de Caro mit der angebundenen Eisdiele und einem eigenen Eislabor bereits einen weiteren gastronomischen Traum erfüllt. Nun sind seine Wünsche umgesetzt und die Kunden wissen das Ambiente wie die leckeren Speisen zu schätzen. Neben vielen treuen Stammkunden kommen auch immer wieder neue Gäste aus der Region, das Gasthaus „Zum Hexenturm“ ist längst kein Geheimtipp mehr und ein Besuch lässt sich auch gut mit einem Spaziergang über die angrenzende Stadtmauer verbinden.
Der Maibaum am Marktplatz wird wegen Schäden am Holz ausgetauscht. Neuer Stamm aus Douglassienholz wurde im Rüthener Wald gefällt
Ohne Maibaum
kein Maifest
 Rüthen. Der Tanz unter´m Maibaum fällt in diesem Jahr aus. Aber nicht wegen der allgemeinen Gesundheitslage, sondern die Standfestigkeit des Maibaums ist der Grund. Als im vergangenen Jahr die Zunftzeichen und Vereinswappen auf den Baum gesetzt worden waren, fielen bereits erste Stellen an dem Stamm auf, über das Jahr habe die Witterung dem Baum weiter zugesetzt. Nach einer fachkundigen Begutachtung wurde entschieden, dass der Holzstamm ausgetauscht werden soll. Die Standfestigkeit des Maibaums am Marktplatz ist momentan ohne Bedenken gegeben, wenn aber die 25 handgeschnitzten Zunftzeichen auf die Armausleger aufgesetzt würden, wirkt das wie ein Segel und bietet dem Wind verstärkte Angriffsfläche.
Aber der Förderverein Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen hat sich schon eine Lösung überlegt. In Absprache mit der Stadt wurde ein neuer Maibaum geplant und dafür eine Douglasie im Rüthener Stadtwald gefällt. Den Baum hatte Bürgermeister Peter Weiken mit dem Förderverein und der Zunft der Rüthener Schreiner und Zimmerer ausgesucht.
Auch beim Fällen hat die Zunft mit angepackt und kümmert sich auch um die weiteren Austauscharbeiten. Der Stamm wird in nächster Zeit im Wald geschält und kann dann an der frischen Luft trocknen. Anschließend wird er geschliffen und imprägniert. Bis der neue Maibaum dann am Marktplatz aufgestellt wird, können ein oder zwei Jahre vergehen, sagt Vorsitzender Franz-Josef Krämer. Der alte Baum soll aus Sicherheitsgründen in nächster Zeit abgebaut werden, dann fehlt einige Zeit ein liebgewonnener Blickfang am Marktplatz, aber Abhilfe ist ja in Aussicht.
Und noch eine erfreuliche Nachricht gibt es von dem Maibaum, die Zunftzeichen wurden schon restauriert, der ehemalige Vorsitzende Ulrich Ohrmann hat zahlreiche Stunden in die Arbeit investiert. In nächster Zeit sollen auch noch die Vereinswappen, die den Stamm entlang ihren Platz haben, restauriert werden.
„Ohne Maibaum kein Maifest“, sagt der Förderverein und lässt den traditionellen Tanz am Marktplatz aus dem Grund dieses Jahr wieder ausfallen. Im Sommer ist eine alternative Veranstaltung in dem Historischen Handwerkerdorf geplant.
 Rüthen. Der Hl. Josef ist der Schutzpatron der Schreiner und Zimmerer. Wenn er seinen Namenstag feiert, trifft sich in Rüthen die mehr als 300 Jahre alte Zunft traditionell, um Dinge aus dem Handwerk zu besprechen und ihren Zunfttag zu feiern. Die Versammlung ist auch immer eine Zeitreise in die Geschichte, wenn die Schreiner und Zimmerer in dem Zunftbuch nachlesen, was das Handwerk in vergangenen Jahrzehnten bewegte. Die Einträge erinnern an gesellschaftliche Meilensteine, vor 100 Jahren wurden beispielsweise die Auswirkungen der damaligen Inflation aufgeschrieben.
Nach zwei Jahren hatten sich die Schreiner und Zimmerer erstmalig wieder an dem traditionellen Tag getroffen, nachdem sie zwischenzeitlich wegen Inzidenzen und staatlicher Verordnungen in den Herbst ausgewichen waren.
Die Zunft hatte am Morgen gemeinsam einen Gottesdienst besucht und war zum Frühstück bei Richtmann Wilfried Bitter eingekehrt. Als Gast begrüßten sie Bürgermeister Peter Weiken, der in seinen Grußworten auch auf die wirtschaftliche Entwicklung einging. Bis in den Abend dauerte das freundschaftliche Beisammensein, während dem sich die Kollegen über allgemeine und berufliche Dinge austauschten. Auch die gemeinsamen Veranstaltungen der Zunft in der Zeit der Pandemie waren ein Thema. Die Mitglieder hatten gemeinsam in der Natur angepackt und eine Schutzhütte bei Mählers Länder restauriert, neben der Hütte haben sie eine Bergulme gepflanzt. Außerdem wurden Sammlermünzen, die in der Zunfttruhe aufbewahrt wurden, eingetauscht, den Betrag haben die Schreiner und Zimmerer auf eine Spende von 1.000 € für den Rüthener Wald aufgestockt.
Die Aufgabe des Richtmannes wechselt jährlich, der vorherige Amtsinhaber Hubert Pardun hatte in das Zunftbuch wichtige Ereignisse der vergangenen zwölf Monate eingetragen. Coronamaßnahmen wurden gelockert, der Umbau an dem Haus Maria vom Stein zu einem Kindergarten und einer Pflegeeinrichtung, die Bundestagswahl und der Zustand des Rüthener Waldes sind dort nachzulesen. Der Bauwirtschaft gehe es recht gut, doch seien die Materialpreise hoch, hatte der Richtmann ebenso notiert wie das Hochwasser im vergangenen Jahr, die geplante Erneuerung des Maibaumes am Rüthener Marktplatz und die noch andauernden Auseinandersetzungen in der Ukraine.
Vor 100 Jahren bewegte eine Inflation das Handwerk und die Bevölkerung
Die Zunft der Schreiner und Zimmerer traf sich wieder zu ihrem traditionellen Fest und hatte neben aktuellen Themen auch Interessantes in dem Zunftbuch nachzulesen
Die Aufgabe des Richtmannes wechselt jährlich, der vorherige Amtsinhaber Hubert Pardun hatte in das Zunftbuch wichtige Ereignisse der vergangenen zwölf Monate eingetragen. Coronamaßnahmen wurden gelockert, der Umbau an dem Haus Maria vom Stein zu einem Kindergarten und einer Pflegeeinrichtung, die Bundestagswahl und der Zustand des Rüthener Waldes sind dort nachzulesen. Der Bauwirtschaft gehe es recht gut, doch seien die Materialpreise hoch, hatte der Richtmann ebenso notiert wie das Hochwasser im vergangenen Jahr, die geplante Erneuerung des Maibaumes am Rüthener Marktplatz und die noch andauernden Auseinandersetzungen in der Ukraine.
In dem Zunftbuch lasen die Mitglieder auch wieder interessiert nach, was den Berufsstand vor 50 Jahren bewegte. Johann Schnitker war Richtmann, Knecht Alex Ballhorn unterstützte ihn bei der Ausrichtung des Zunfttages. Friedhelm Henze und Franz Hölscher wurden in dem Jahr als Mitglieder in die Zunft aufgenommen. In Rüthen wurden die beiden katholischen Kirchen renoviert, ein Großfeuer war bei Gröver und in dem milden und schneearmen Winter konnte der Berufsstand lange draußen arbeiten.
An schicksalhafte Geschehnisse erinnerten die Eintragungen vor 100 Jahre, als nach dem Ersten Weltkrieg die wirtschaftliche Lage aus dem Gleichgewicht war und die Inflation für weitere Unsicherheit sorgte. Richtmann Josef Wendel hatte notiert, die Teuerung, die während des Krieges einsetzte, dauerte an. Belegt wurde das mit einigen Zahlen. Ein Meter Eichenholz kostete vor dem Krieg 60 (Reichs)Mark und 1922 4.000 Mark, ein Arbeiter verdiente vor dem Krieg 40 Pfennig und im Jahr 1922 einen Stundenlohn von 13 Mark, war ist in dem Zunftbuch zu lesen. Das Bürgermeistergehalt wurde von 5.000 Mark auf 65.000 Mark erhöht, doch auch das half nur wenig bei der weiter steigenden Inflation, die im folgenden Jahr an Dramatik zunahm. So waren nachrichtlich für einige Lebensmittel die Preise aus 1923 ergänzt worden. Brot kostete vor dem Ersten Weltkrieg 50 Pfennig, im Jahr 1922 schon 20 Mark und ein Jahr später 1.100 Mark. Der Preis für ein Ei betrug vor dem Krieg 5 Pfennig, 1922 3,50 Mark und im März 2023 schwer verständliche 300 Mark. Ähnlich waren die Preise für Weizen von acht Mark auf 850 Mark und 55.000 Mark oder für ein Pfund Butter von einer Mark auf 44 und 6.000 Mark gestiegen. In Großstädten waren die Nahrungsmittelpreise noch teurer, hatten die Schreiner und Zimmerer beobachtet. Weitere Aufzeichnungen vor 100 Jahren waren die Wahl von Papst Pius XI und eine „Heilige Mission“ in Rüthen. Josef Wendel und Hubert Pardun hatten die Meisterprüfung abgelegt, eine Autolinie Rüthen – Lippstadt wurde in Verkehr gesetzt, gemeint ist vermutlich eine Busverbindung.
Im Jahr 1872 traf sich die Zunft bei Johanes Bange und hatte die Ausgaben für die Messe in dem Zunftbuch notiert. Vor 250 Jahren ist Melchior Knickenberg in die Lehre gekommen und hatte dafür zwei Scheffel Gerste und ein Pfund Wachs als Aufwandsentschädigung für den Lehrherren aufgebracht.
Verstärkung gesucht!
In unserem „Café Buuck“ in direkter Nachbarschaft des Mehrgenerationenhaues legen wir großen Wert auf hochwertige Produkte, hausgemachte Kuchen und Torten und eine angenehme Atmosphäre. Zur Unterstützung und Vertretung der Café-Leitung suchen wir noch einen Mitarbeiter (m/w/d) mit Freude an der Gastronomie und gerne auch mit Freude am Backen. Wer Lust hat, in einem engagierten Team mitzuarbeiten und unsere Gäste mit Köstlichkeiten zu verwöhnen, ist bei uns genau richtig. Der Job ist als Minijob oder in Teilzeit möglich. Interessenten melden sich gerne telefonisch unter 02952-9027560 oder per Mail an monika.nolte@haus-buuck.de
 Rüthen. Der Spieletreff im Haus Buuck erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Woche für Woche kommen rund 25 spielfreudige Gäste immer mittwochs zusammen, um einen geselligen Nachmittag mit „Doppelkopf-“, „Rummikub-“ oder „Rommée-Runden“ zu verbringen.
Bei einer Tasse Kaffee und Keksen vergeht der Nachmittag meist wie im Fluge und die Seniorinnen und Senioren freuen sich bereits auf den nächsten Spielenachmittag. „Wir haben das Spielen in der Zeit der Schließung sehr vermisst“, betonten jetzt auch Christel Albring und Hedwig Hoche, die regelmäßig zum Rommée-Spielen kommen. „Für viele ist der Spielenachmittag das Highlight in der Woche.“
Zu jedem Treffen, das im Speicherstock des Hauses stattfindet, spenden die Gäste einen Euro für das Haus Buuck. So kommt im Laufe des Jahres eine schöne Summe zusammen. Anneliese Arens ist als „Finanzministerin“ des Spieletreffs aktiv und übergab jetzt die Spende für die vergangenen zwölf Monate an Koordinatorin Monika Nolte. „Da wir einige Monate nicht spielen konnten, fällt die Summe etwas geringer aus als vor der Pandemie“, erklärt Arens. Dennoch ermöglicht die Spende des „Spieletreffs“ auch in diesem Jahr eine besondere Anschaffung für das Haus. „Das Geld von unseren Spielern lege ich immer nachhaltig für Käufe an, die ansonsten nicht möglich wären“, so Nolte. So wurde von der letzten Spende eine Musikanlage angeschafft, die jetzt eine musikalische Untermalung bei den Feierlichkeiten des Mehrgenerationenhauses ermöglicht. „Auch in diesem Jahr werde ich mir wieder etwas Schönes zur Aufwertung unserer Räume überlegen“, verspricht die Koordinatorin.
Beim Spieletreff sind noch ein paar Plätze frei. Wer Lust hat, in geselliger Runde bei einer Tasse Kaffee oder einem Kaltgetränk am Mittwochnachmittag zu spielen, ist herzlich eingeladen, um 14.30 Uhr ins Haus Buuck zu kommen. Telefonische Auskünfte erteilt die Koordinatorin unter 02952-9027560.
Spieletreff spendet
Neues aus Haus Buuck
 Rüthen. Feuermachen mit unterschiedlichen Materialien und Notnahrung aus der Natur lernten die Teilnehmer bei einem Survival-Wildnis-Tag mit Jens Habich von Adrenalintours kennen. Das Leben und Überleben in der Natur war dabei ein wichtiges Thema, da schadete es auch nicht zu wissen, wie man einen Ofen aus Konservendosen baut oder Steinzeitkleber herstellt.
Ein Dutzend Naturfreunde auch aus der weiteren Region hatte sich zu der Tagesveranstaltung im Aschental getroffen, wo es nach einem unkomplizierten Kennenlernen erstmal ans Feuermachen ging.
Von aneinander geschlagenen Feuersteinen galt es die Funken aufzufangen, dafür eigneten sich feine Grashaare, Holzspäne, Watte oder auch zuvor hergestellte verkohlte Baumwolle.
Anders war die Technik beim Feuer-Bohren, als die erzeugte Hitze als Glut den Zunder zum Brennen bringen sollte. Aber auch mit eingefangenem Sonnenlicht konnte das im Brennpunkt eines Spiegels gelingen.
Werkzeuge wie einen Grabstock, ein Messer oder ein Beil kann man auch selber bauen, lernten die Survival-Abenteurer.
Wer in der Wildnis unterwegs ist, braucht nach einer gewissen Zeit auch etwas zu essen. Pflanzliche und tierische Notnahrung findet sich in der Natur. Besonders reich ist der Tisch gedeckt, wenn man sich auskennt und bespielsweise weiss, welche Eigenschaften Pflanzen haben. So kann man aus Löwenzahn, Breit- und Spitzwegerich und anderen Wildkräutern ein Salat machen, aus der Wurzel des Löwenzahns lässt sich ein Ersatzkaffee kochen, wenn man sie zuvor kleinschneidet und röstet. Auch junge Birkenblätter und Fichtentriebe sind essbar. Insekten, Käfer und Larven kann man auch nehmen, um Fische zu fangen. Wenn einer angebissen hat, gilt es ihn noch zuzubereiten. Das lernten die Kursteilnehmer am Nachmittag, als jeder eine Forelle am Feuer grillte. Um Sachen herzustellen oder Werkzeuge zu bauen, kann auch ein guter Kleber hilfreich sein. Ein Rezept aus der Steinzeit ist ein Gemisch aus Wachs, Harz und Kohle. „Das klebt bombenfest“, schmunzelte Jens Habich und zeigte außerdem, wie man auch aus Zivilisationsmüll etwas bauen kann. Einen HoBo-Ofen zum Beispiel, der geht auf die Homeboys, amerikanische Wanderarbeiter, zurück und besteht aus ineinander gesetzten Konservendosen. In einer wird unten Feuer gemacht, in der darüber gekocht.
Feuermachen und Steinzeitkleber beim Wildnis-Survival
Wer in der Wildnis unterwegs ist, braucht nach einer gewissen Zeit auch etwas zu essen. Pflanzliche und tierische Notnahrung findet sich in der Natur. Besonders reich ist der Tisch gedeckt, wenn man sich auskennt und bespielsweise weiss, welche Eigenschaften Pflanzen haben. So kann man aus Löwenzahn, Breit- und Spitzwegerich und anderen Wildkräutern ein Salat machen, aus der Wurzel des Löwenzahns lässt sich ein Ersatzkaffee kochen, wenn man sie zuvor kleinschneidet und röstet. Auch junge Birkenblätter und Fichtentriebe sind essbar. Insekten, Käfer und Larven kann man auch nehmen, um Fische zu fangen. Wenn einer angebissen hat, gilt es ihn noch zuzubereiten. Das lernten die Kursteilnehmer am Nachmittag, als jeder eine Forelle am Feuer grillte. Um Sachen herzustellen oder Werkzeuge zu bauen, kann auch ein guter Kleber hilfreich sein. Ein Rezept aus der Steinzeit ist ein Gemisch aus Wachs, Harz und Kohle. „Das klebt bombenfest“, schmunzelte Jens Habich und zeigte außerdem, wie man auch aus Zivilisationsmüll etwas bauen kann. Einen HoBo-Ofen zum Beispiel, der geht auf die Homeboys, amerikanische Wanderarbeiter, zurück und besteht aus ineinander gesetzten Konservendosen. In einer wird unten Feuer gemacht, in der darüber gekocht.
Noch wichtiger als Essen kann Trinken sein. Ein Wasserfilter lässt sich auch aus Blechdosen oder PETflaschen bauen, das Wasser reinigen Naturmaterialien wie Sand, Kies und Kohle.
Zaubersprüche und Hexerei verwandelten die Arche in einen magischen Ort
 Rüthen. Kleine Hexen und Zauberer versprühten in der Arche Kinderland jede Menge Magie, als eine lustige Kostümparty unter einem „verhexten“ Motto stand. Die Hexenküche zauberte ein besonderes Frühstück und auch einen leckeren frisch zubereiteten Hexenbraten mit Krötenschleim auf die lange Tafel der magischen Meister und Meisterinnen. Hexenbesen und Zauberstäbe wurden den ganzen Tag über in beiden Gruppen der „Arche“ geschwungen und der ein oder andere Zauberspruch war wohl geglückt, denn es gab Live-Musik zum Hexentanz auf der Zauberparty, leckere Zaubertränke und sogar ein echter Zauberer besuchte die Kinder in der Arche.
Fabian Rabe zeigte seine magischen Künste, indem er Ringe, Bälle und seinen Zauberzylinder wundersame Dinge tun ließ. Staunend und fasziniert konnten die kleinen Hexen und Zauberer zu Hause dann wohl den ein oder anderen Trick an ihren Eltern ausprobieren.
 Rüthen. Auf Antrag der SPD-Fraktion werden bei Stadtratsitzungen die Tagesordnungspunkte nun auf einer Großbildleinwand gezeigt. Das soll Besuchern das Verfolgen der Ratssitzungen erleichtern, erklären die Sozialdemokraten.
Tagesordnung wird groß angezeigt
 Rüthen. In der Karnevalszeit landete von dem Umsatz der verkauften Berliner in dem Edeka-Markt ein Anteil in der Kasse der Karnevalsgesellschaft, die damit ihre Jugendarbeit in dem Kinderelferrat und den Tanzgarden unterstützen möchte. Die Kunden hatten sich das Gebäck wohl gut schmecken lassen und es kam eine ordentliche Summe zusammen. Marktleiter Bernd Hoppe übergab den Spendenscheck von 250 Euro an Präsident Karsten Krebsbach und Kassierer Christian Kroll.
Berlinerverkauf unterstützt Karnevalsgesellschaft
 Rüthen. In der Pandemie hatte die Bürgergemeinschaft Rüthen auf Betriebsbesichtigungen und andere öffentliche Veranstaltungen verzichtet, trotzdem hatten Vorsitzender Franz-Josef Dohle und Fraktionsvorsitzende Annette-Herbst-Köller auf der Jahreshauptversammlung einiges zu berichten und bei den Wahlen wurden verschiedene Ämter neu besetzt. An der Spitze gab es einen Wechsel, als die bisherige Stellvertreterin Susanne Dönnecke den Vorsitz von Franz-Josef Dohle übernahm. Zweiter Vorsitzender ist künftig Klaus Augustinowitz. Nach 30 Jahren wurde Kassierer Wolfgang Steinweg verabschiedet. Für die geleistete Arbeit und seine gezeigte Herzlichkeit dankte ihm die BG und wählte Thomas Rüther zu seinem Nachfolger. Schriftführer Hermann Unterburger wurde auf seinen Wunsch von Elke Herbst abgelöst.
In dem vergangenen Jahr wurden zwei junge Mitglieder neu in der BG Rüthen begrüßt. Beschlossen wurde eine Satzungsänderung, in der einige Formalien angepasst wurden.
Den Ausblick auf die politische Arbeit der vergangenen Zeit begann Franz-Josef Dohle. Für den Zukunftswald hatte die BG gespendet, an Pflanzaktionen teilgenommen und angepflanzte Flächen gepflegt, berichtete der scheidende Vorsitzende. Ein neues Landschaftsschutzprogramm, von dem auch die Stadt Rüthen betroffen wäre, könnte Einschränkungen für die Stadt bringen, gab Dohle zu bedenken.
Annette Herbst-Köller berichtete von dem Antrag, in der offenen Ganztagsgrundschule einkommensabhängige Beiträge einzuführen. Unterstützt wurde der Kindergarten im „Haus Maria vom Stein“, Pläne für einen Bauernkindergarten lägen noch auf Eis.
Beantragt wurde der Beitritt in das Zukunftsnetz Mobilität NRW, umgesetzt wurde auch der Arbeitskreis Kommunalpolitik in Schulen. Die vier Ratsparteien haben sich dabei mit Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe über Themen wie Windkraft, Energie und Flüchtlingspolitik unterhalten. Auch das Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ war ein nachdenkenswerter Punkt, das Programm war aber überzeichnet, so dass Projekte wie ein Grünes Klassenzimmer noch nicht umgesetzt werden konnten.
Auf der Jahresversammlung wählten die Mitglieder Susanne Dönnecke zur neuen Vorsitzenden und dankten langjährigen Vorstandsmitgliedern, die ihre Ämter zur Verfügung stellten
Die Bürgergemeinschaft Rüthen setzte in der politischen Arbeit erfolgreiche Impulse
Beantragt wurde der Beitritt in das Zukunftsnetz Mobilität NRW, umgesetzt wurde auch der Arbeitskreis Kommunalpolitik in Schulen. Die vier Ratsparteien haben sich dabei mit Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe über Themen wie Windkraft, Energie und Flüchtlingspolitik unterhalten. Auch das Sonderprogramm „Klimaresilienz in Kommunen“ war ein nachdenkenswerter Punkt, das Programm war aber überzeichnet, so dass Projekte wie ein Grünes Klassenzimmer noch nicht umgesetzt werden konnten.
Der BG-Vorschlag, die Standgebühren auf dem Rüthener Wochenmarkt nicht zu erheben, wurde im Rat abgelehnt. Weitere BG-Themen waren eine Anfrage zu „evolving regions“, die erfolgte Anschaffung eines E-Fahrzeuges für die Stadt Rüthen und das Einstellen eines Klimaschutzmanagers gemeinsam mit Nachbarkommunen sowie die Anhebung der Grundstückspreise in den Rüthener Industriegebieten. Die RLG wurde zu einem Gespräch wegen der Verbesserung des Busverkehrs eingeladen, Themen waren auch die Einsätze von Sonderbussen wie zu der Allerheiligenkirmes. Dringend erscheint auch eine bessere Anbindung einiger Dörfer an den öffentlichen Nahverkehr. Und noch mehr gab es zu berichten.
Die KiTA Westereiden soll eine Phtovoltaikanlage und eine Wärmepumpe erhalten, dem Vorschlag der BG wurde zugestimmt. Ebenso dem Beitritt in das Mobilitätsnetzwerk NRW und der Ausweisung einer neuen Radroute durch Rüthen. Eine weitere Position der BG-Fraktion ist, Winkraftanlagen im Wald über eine stadteigene Gesellschaft selbst zu betreiben. Weiter ausgebaut werden sollen Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden und Elektroladesäulen im Stadtghebiet, eine Stelle „Schulsozialarbeit am Friedrich-Spee-Gymnasium“ soll eingerichtet werden, Nachpflanzungen sollen an städtischen Straßen und Wegen erfolgen und der Radverkehr weiter ausgebaut werden. Beantragt wurde auch ein Energiemanagementsystem, das aus Fördermitteln eingerichtet werden kann. Gebühren für kostenpflichtige Feuerwehreinsätze wurden nach einem Vorschlag der BG angehoben, wovon aber seltener Bürger, sondern häufiger Versicherungen betroffen seien. So entwickelten sich die Gebühren nun mehr Richtung Kostendeckung und belasten die Stadtkasse weniger.
Angesichts der langen Liste fiel das Fazit eindeutig aus: Auch in der zurückliegenden besonderen Zeit hat die BG Rüthen einiges auf die Beine gestellt.
Eine klare Position hat die BG Rüthen zu der möglichen Kooperation der Kreis-BG mit den Freien Wählern. Man wolle sich keiner übergeordneten Partei anschließen, stellte Susanne Dönnecke heraus. Rüthen steht an erster Stelle, die Arbeit gehe bis auf Kreisebene. Man identifiziere sich auch nicht mit der Politik der Freien Wähler, entsprechend solle eine Kooperation mit Freien Wählern auch nicht in die Satzung auf Kreisebene aufgenommen werden und Vorstandsmitglieder auf Kreisebene sollten nicht in anderen Parteien Mitglied sein. Und ganz deutlich: Die BG Rüthen möchte nicht mit den Freien Wählern in Zusammenhang gebracht werden. Wenn dem Rüthener Antrag auf Kreisebene nicht stattgegeben wird, soll die weitere Zusammenarbeit im Kreis überdacht werden.
An der geplanten Satzungsänderung der Kreis-BG hat die Rüthener Bürgergemeinschaft auch noch Anpassungswünsche bezüglich des Ausschlusses von Mitgliedern und der Zusammensetzung des Vorstandes unter Berücksichtigung der Ortsverbände.
Kassierer Wolfgang Steinweg gab die Zahlen der Bürgergemeinschaft bekannt. Die Pflege eines von der BG betreuten Blumenbeetes und ein Stein mit dem Rüthener Bürgereid waren weitere Themen. Eine Spende von 500 Euro macht die Bürgergemeinschaft für aus der Ukraine geflüchtete Menschen, die im Stadtgebiet untergebracht werden.
Über das gelungene Ergebnis freute sich Erling auf unserem Foto mit Bauhofleiter Marcus Buchholz, den Bauhof-Mitarbeitern Carsten Theine und Lukas Hoppe und Nachbar Franz-Josef Krämer. Erlings Dank galt darüber hinaus Bürgermeister Peter Weiken und Fachbereichsleiter Andreas Janning für die Unterstützung bei dem Vorhaben. „Die Stadtmauer wird täglich frequentiert von Besuchern, als auch von der einheimischen Bevölkerung“, freute sich der Antragsteller über den neuen Blickfang.
 Rüthen. Ein weiteres Teilstück der Stadtmauer unterhalb des Hachtores wurde gepflastert.
Auf Antrag von SPD Stadtvertreter Johannes Erling setzten die fleißigen Mitarbeiter des Bauhofes dabei eine schöne Idee um und arbeiteten das Rüthener Stadtwappen in das Pflaster in der Lindenbaumallee ein.
Über das gelungene Ergebnis freute sich Erling auf unserem Foto mit Bauhofleiter Marcus Buchholz, den Bauhof-Mitarbeitern Carsten Theine und Lukas Hoppe und Nachbar Franz-Josef Krämer. Erlings Dank galt darüber hinaus Bürgermeister Peter Weiken und Fachbereichsleiter Andreas Janning für die Unterstützung bei dem Vorhaben. „Die Stadtmauer wird täglich frequentiert von Besuchern, als auch von der einheimischen Bevölkerung“, freute sich der Antragsteller über den neuen Blickfang.
Johannes Erling dankte dem Bauhof der Stadtverwaltung für die gelungene Pflasterarbeit
Stadtwappen ist neuer Blickfang auf der Stadtmauer
 Rüthen. Die Jungschützen aus dem Kreisschützenbund Lippstadt waren aus zweierlei Grund gut gestimmt. Auf ihrem Kreisjung-schützentag feierten sie nicht nur ihren neuen König Niklas Kleegraf, sondern freuten sich auch sichtlich über das erste Fest in Uniform seit langer Zeit. Alle hatten Lust und waren gut gelaunt. Die gastgebenden St. Sebastianus Jungschützen aus Rüthen hatten sich auch von dem Schneefall der Vortage nicht die Freude verderben lassen und vormittags den Platz geschoben, Vorplatz und Vogelstange waren so für den Empfang der Gastvereine gerüstet.
„Ich freue mich, so viele Leute wieder in Uniform zu sehen“, sagte Rüthens Oberst Stefan Neumann in seinen Grußworten an die rund 700 Schützen. Kreisoberst Franz Westermann fügte an, bei dem vorherigen Kreisjungschützentag haben man ähnliches Wetter gehabt. Sein besonderer Gruß galt auch Kreiskönig Jannik Köhne und Kreisjungschützenkönig Fabian Friße, für letzteren galt es nach der Schützenmesse einen Nachfolger zu finden. „Alte Freundschaften festigen, neue Freunde finden“, merke man besonders, wenn einem etwas fehlt, wie wichtig es ist. Soziale Medien könnten persönliche Kontakte nicht ersetzen, so Westermanns Credo. Den Kreisjungschützentag wollte er auch als Auftakt in die Schützenfestsaison sehen und übersetzte die 3G aus Schützensicht mit Gemeinsamkeit, Geselligkeit und Gemütlichkeit.
Kreisjungschützenkönig Niklas Kleegraf wurde ordentlich gefeiert
Die St. Sebastianus Jungschützen Rüthen hatten zu dem 10. Kreisjungschützentag eingeladen
Kreisjungschützenkönig Niklas Kleegraf wurde ordentlich gefeiert
Eine Schützenmesse, Ansprachen, Vogelschießen und eine abendliche Party standen auf dem Programm
„Ich freue mich, so viele Leute wieder in Uniform zu sehen“, sagte Rüthens Oberst Stefan Neumann in seinen Grußworten an die rund 700 Schützen. Kreisoberst Franz Westermann fügte an, bei dem vorherigen Kreisjungschützentag haben man ähnliches Wetter gehabt. Sein besonderer Gruß galt auch Kreiskönig Jannik Köhne und Kreisjungschützenkönig Fabian Friße, für letzteren galt es nach der Schützenmesse einen Nachfolger zu finden. „Alte Freundschaften festigen, neue Freunde finden“, merke man besonders, wenn einem etwas fehlt, wie wichtig es ist. Soziale Medien könnten persönliche Kontakte nicht ersetzen, so Westermanns Credo. Den Kreisjungschützentag wollte er auch als Auftakt in die Schützenfestsaison sehen und übersetzte die 3G aus Schützensicht mit Gemeinsamkeit, Geselligkeit und Gemütlichkeit.
Sein Vorstandskollege Sebastian Lips hatte es da mehr mit Bier, Bratwurst, Blasmusik und kündigte an, eine Sammlung für in der Region untergebrachte Ukrainegeflüchtete durchzuführen.
GAST SEIN IN RÜTHEN
Party
Jungschützen
 Rüthen. Am Ostersonntag brannten vielerorts Osterfeuer. Auch im Rüthener Stadtgebiet kamen die Menschen zu dem alten Osterbrauch zusammen, sahen dem Feuer beim Abbrennen zu und erlebten gesellige Stunden. In Kallenhardt hatte der Stammtisch „Bier-Böcke“ die eingesammelten Weihnachtsbäume am Hochbehälter aufgestapelt und sorgte für die Bewirtung der Gäste.
In Rüthen hatte der Stammtisch „Runkelkeller“ mit Hilfe einiger Freunde die eingesammelten Weihnachtsbäume und Grünschnitt aufgeschichtet und brannte das Feuer ab, für die zahlreichen Besucher gab es Grillwürstchen, Steaks und Getränke. Lob bekamen die jungen Organisatoren auch für aufgestellte Sitzmöglichkeiten.
Osterfeuer brannten
im Stadtgebiet
In Altenrüthen war ebenfalls ein stattlicher Haufen für das Osterfeuer aufgeschichtet worden. Die Kinder des Ortes zündeten an der Osterkerze in der Kirche Fackeln an und zogen damit zu dem Osterfeuerplatz, wo der Schützenverein Getränke anbot und der Instru-mentalverein „Harmonie“ Alten- rüthen aufspielte.
Messdiener fuhren zu der Disco auf dem Eis
 Rüthen. Die Rüthener Messdiener hatten viel Freude, als sie mit vier Betreuern in die Eishalle nach Echttrop gefahren sind. Mit einem Bus wurde in der Bergstadt gestartet, für den Besuch in der Eislaufhalle hatten sich die Ministranten einen guten Tag ausgesucht, denn dort fand eine Kinderdisco statt. Gemeinsam wurde auch eine Polonaise auf dem Eis gestartet.
Einige Kinder waren am Anfang noch unsicher, doch nach einiger Zeit auf den Kufen konnten alle gut fahren und freuen sich schon auf den nächsten Besuch beim Schlittschuhlaufen. Auch darüber hinaus haben die Messdiener einiges vor, bald soll monatlich ein Gruppentag stattfinden. Neue Messdiener sind herzlich Willkommen, sagt Gruppenleiterin Maren Hötte.
Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) hatte zu einem Friedensgang eingeladen, zu dem sich eine große Teilnehmergruppe an der St. Johanneskirche getroffen hatte. Die Kolpingsfamilie zeigte mit ihrer Fahne Flagge. „Imagine all the people, living lifes in peace“, begrüßten Susanne Pieper und Maria Herbst-Koslowski die Gruppe mit der Friedenshymne von John Lennon, ehe in einem friedlichen Marsch durch die Stadt gezogen wurde. Auf dem Marktplatzt wurden weitere Texte zum Frieden gelesen.
Das Alte Rathaus wurde an zwei Tagen in den Farben der Ukraine beleuchtet, die Illumination hat Eventveranstalter Käpt´n Käse in Absprache mit der Stadt Rüthen gemacht.
Friedensgang und solidarität
 Rüthen. Der Frieden in Europa und der Welt ist den Menschen wichtig. Angesichts der Angriffe in der Ukraine wurden auch in Rüthen Zeichen gesetzt, die kriegerisches Handeln, Unrecht, Gewalt und Waffen ablehnen.
Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) hatte zu einem Friedensgang eingeladen, zu dem sich eine große Teilnehmergruppe an der St. Johanneskirche getroffen hatte. Die Kolpingsfamilie zeigte mit ihrer Fahne Flagge. „Imagine all the people, living lifes in peace“, begrüßten Susanne Pieper und Maria Herbst-Koslowski die Gruppe mit der Friedenshymne von John Lennon, ehe in einem friedlichen Marsch durch die Stadt gezogen wurde. Auf dem Marktplatzt wurden weitere Texte zum Frieden gelesen.
Eine
Kletter-pyramide
ist die neue Pausenattraktion an dem Friedrich- Spee-Gymnasium
 Rüthen. Auf einer neuen Attraktion können die Schülerinnen und Schüler an dem Friedrich-Spee-Gymnasium nun sportlich ihre Pausen verbringen. Auf dem Schulhof wurde eine Seilnetzpyramide aufgestellt, dort kann nun geklettert und der Gleichgewichtssinn trainiert werden. Das finden nicht nur die Schülerinnen und Schüler prima, auch die Lehrer freuen sich über das neue Bewegungsangebot auf dem Schulhof am Schlangenpfad.
Das Kletterseilgerüst ist heiß begehrt. „Die Resonanz ist der Hammer“, freut sich Schulleiter Heinfried Lichte über den großen Ansturm, der in den Pausen nun erstmal durch eine jahrgangsweise abwechselnde Nutzung gebändigt werden soll.
Die Anschaffung der Kletterpyramide geschah in Zusammenhang mit dem Konzept „Lern- und Lebensraum Schule“, erläuterte Heinfried Lichte. Damit möchten er und das Kollegium das Schulgelände unter Aspekten der Aufenthaltsqualität gestalten, man soll sich dort wohlfühlen und etwas sehen und erleben können. Dabei denkt Lichte auch an den Aspekt „offenes Schulgelände“, wonach der Schulhof und die Angebote dort in Absprache mit der Stadt auch nachmittags in der Freizeit genutzt werden können. Die nahe Neubausiedlung im Schlangenpfad und die Innenstadt beispielsweise bieten ein affines Einzugsgebiet. Da kann die neue Kletterpyramide vielleicht erst der Anfang sein. Flächen entsiegeln, Natur in dem Schulpark erlebbar machen und noch mehr – Ideen hat Heinfried Lichte noch viele, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung mit begeistert lebhaften Worten deutlich machte. Doch begonnen wurde erstmal mit der Seilnetzpyramide.
Auch bei deren Anschaffung war einiger Einsatz und ein bisschen Hartnäckigkeit gefordert. Innerhalb des Gestaltungs- und Entwicklungskonzeptes der Schule war die Idee in dem Teilprojekt „Bildung bewegt, bewegte Bildung“ entstanden. Dann galt es, eine Realisierungsmöglichkeit zu finden, erinnerte Lichte. Nachdem zunächst ein möglicher Fördertopf ausgeschöpft war, wurde die Schule auf die LEADER-Förderung aufmerksam. Rüthen gehört in dem Programm zu dem „5verBund“, der schon zahlreiche Projekte im Stadtgebiet unterstützt hat. Man habe freundliche und kompetente Ansprechpartner gefunden und schließlich über den Förderverein des Gymnasiums einen Antrag gestellt, der im vergangenen Jahr bewilligt wurde. Heinfried Lichte lobte die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Fördervereinsvorsitzendem Andre Wagner und Geschäftsführer Daniel Rikus, neben der formellen Antragstellung waren schließlich auch Eigenmittel aufzubringen.
Die Pyramide sollte angesichts des Standortes und der Schülerzahl Maxi-Maße haben, stand bald fest. Bei der Auswahl wurde auch die Schülerschaft mit einbezogen, konnte über Form und Farbe abstimmen. Gespannt wurde dann von Schülern und Lehrern der Aufbau von den Fundamenten und der Montage bis zu dem ausgebrachten Fallschutz aus Holzschnitzeln verfolgt. Nach der erfolgten Abnahme konnte das neue Klettergerät nun für die bewegungsfreudige Nutzung freigegeben werden und das quirlige Gewimmel in jeder großen Pause darauf zeigt, dass dabei wohl auch alles richtig gemacht wurde.
 Rüthen. Der musikalische Frühling am Friedrich-Spee-Gymnasium begann rockig und frisch, als die drei Chöre und das Schulorchester zu einem Konzertabend eingeladen hatten. Genau gesagt waren es zwei Aufführungen am Freitag und am Samstag, an denen vor ausverkauften 200 Besuchern konzertiert wurde.
Den Titel „Frühlingskonzert“ übersetzten die Musikensembles der Schule von Pop bis Rock und mit ein bisschen Jazz. Neben deutschen Texten hatten sich schon die „Voice Kids“ aus dem Unterstufenchor auch englische Lieder ausgesucht, wie sie in „Like a rainbow in the sky“ mit viel Freude an der Musik umsetzten. Aber auch in „Musik sein“ oder „Wie schön Du bist“ legten sie ordentlich los, hatten auch kleine Choreographien einstudiert und machten als „Schulfreunderocker“ ordentlich Stimmung, zu der auch das Publikum mitklatschte.
 Rüthen. Der musikalische Frühling am Friedrich-Spee-Gymnasium begann rockig und frisch, als die drei Chöre und das Schulorchester zu einem Konzertabend eingeladen hatten. Genau gesagt waren es zwei Aufführungen am Freitag und am Samstag, an denen vor ausverkauften 200 Besuchern konzertiert wurde.
Am Friedrich-Spee-Gymnasium hatten die Musikensembles der Schule zu einem abwechslungsreichen Konzertabend eingeladen
Frühlingskonzert mit einer musikalischen Agentenjagd
Den Anfang hatte das Schulorchester mit Bon Jovis „It´s my life“ gemacht. Die Posaunen traten dabei mutig hervor und gingen mit den anderen Instrumentenregistern rockig und doch konzertant ins Ohr.
Rhythmisch begann „King of the road“ mit Schnipsen, die Stimmung nahmen die jungen Künstler in dem Stück mit und ließen es auch in „California Dreamin‘“ nicht an Tempo fehlen, während ABBAs gefühlvoller Klassiker „The winner takes it all“ tonlich gut umgesetzt zu Herzen ging. Mit „Skyfall“ hatte das Schulorchester auch James Bond im Programm, passend zu den Abenteuern des Geheimagenten bauten die Instrumentenregister auch musikalisch Spannung auf, die sie in einem schmissigen Arrangement fortführten. Dirigiert wurde das Orchester bei der lautmalerischen Agentenjagd von Referendarin Lisa-Marie Menke, die auch den Mittelstufenchor „Voice Teens“ leitete.
Die jugendlichen Sängerinnen hatten ihren ersten Auftritt mit „City of stars“, auf den Spuren von Michael Jackson und Lionel Richie wandelten sie in „We are the world“ und zeigten auch bei der Botschaft viel Gefühl, wenn auch die aus gesundheitlichen Gründen erfolgte Reduzierung auf sechs Sängerinnen ein wenig Dynamik gekostet hatte. In „We´re all in this together“ zeigten die „Voice Teens“ selbstbewusst und gelungen Solopassagen und rhythmische Einlagen.
Das Solo in „Time of my life“ teilten sich Pia Kölbel und Johannes Ludwig (Freitag) und Marnie Worm und Lean Gerwin (Samstag), einen besonderen Applaus erhielt auch Celina Cholewik für ihre volle und gefühlvolle Solostimme in „This is me“ zum Ende des Konzertes.
Gemeinsam rockten dann die Chöre und das Orchester „Summer of ´69“und ließen auch eine Zugabe folgen. Dabei dachten sie und das Publikum an die Menschen in der Ukraine, als sie gemeinsam John Lennons Friedenshymne „Imagine“ sangen.
Mit dem Oberstufenchor hatte Dr. Michael Hucht auch an stimm-lichen Details gearbeitet, nach „Hit the road, Jack“ zeigten die oberen Jahrgänge in „Mambo“ mit gegenläufigen Stimmen musikalisches Gespür, während sie die Filmmusik „My heart will go on“ gestenreich untermalten
In einer Verabschiedungsrunde konnten weitere Fragen gestellt werden, glücklich und mit tollen Erinnerungen wurde die Heimreise angetreten, In Rüthen gab es für die Ausflügler dann noch eine Stärkung, alle waren sich dabei einig: Es war ein tolles Erlebnis.
In einer Karawane, zickzack und einen Kreis zu laufen war für die Gruppe eine besondere Herausforderung. Diese wurde aber auf Anhieb erfolgreich gemeistert. Zur Belohnung gab es für die Tiere zwischenzeitlich Alpkamüsli. Dazwischen war Zeit für Selfies, Schmuse- und Streicheleinheiten kamen natürlich auch nicht zu kurz.
In einer Verabschiedungsrunde konnten weitere Fragen gestellt werden, glücklich und mit tollen Erinnerungen wurde die Heimreise angetreten, In Rüthen gab es für die Ausflügler dann noch eine Stärkung, alle waren sich dabei einig: Es war ein tolles Erlebnis.
Musiker und Tiere erlebten gemeinsam einen schönen Tag
 Rüthen. Das Tambourcorps Rüthen machte mit seinem musikalischen Nachwuchs einen Ausflug. Zehn Kinder und drei Betreuer besuchten bei herrlichem Wetter den Ennerthof in Arnsberg, wo sie ein Meet & Greet mit den hofeigenen Alpaka-Tieren gebucht hatten.
Zur Begrüßung gab es für alle eine kleine Stärkung. Im Anschluss wurden die Rüthener Musiker von einer freundlichen Mitarbeiterin den Nachmittag begleitet. Sie hatte viele wichtige und interessante Informationen über das Verhalten, die Art und die Vorlieben der Alpakas für die Besucher.
Anschließend besuchte die Gruppe die Tiere auf einer großen Weide, wo sich jedes Kind um ein Alpaka kümmerte. Durch Streicheleinheiten und mit gutem Zureden wurden die Tiere und die Kinder schnell zu einem guten Team.
In einer Karawane, zickzack und einen Kreis zu laufen war für die Gruppe eine besondere Herausforderung. Diese wurde aber auf Anhieb erfolgreich gemeistert. Zur Belohnung gab es für die Tiere zwischenzeitlich Alpkamüsli. Dazwischen war Zeit für Selfies, Schmuse- und Streicheleinheiten kamen natürlich auch nicht zu kurz.
Das Tambourcorps Rüthen besuchte mit seinem Musiknachwuchs einen Alpakahof
In Westereiden wird ein neuer Kindergarten gebaut
Ein Platz für Kinder und dörfliche Infrastruktur
 Westereiden. In Westereiden wurde mit dem Bau eines neuen Kindergartens begonnen. Nach Fertigstellung können dort mehr Gruppen einziehen, womit die Stadt dem Bedarf nach Kindergartenplätzen entspricht. Gleichzeitig wird so die dörfliche Infrastruktur aufgewertet. Über den Baufortschritt freuen sich mit Bürgermeister Peter Weiken, Beigeordnetem Hubert Betten, Ortsvorsteher Bernhard Meyer, Kindergartenleiterin Heike Gockel und Bauleiter Frank Decker auch einige Kindergartenkinder.
Die ehemaligen Soildaten aus Meiste ehrten ihre Jubilare
Soldatenkameradschaft hofft auf ein Ende der Schrecken und blickte auf ein ereignisreiches Jahr
frühlingsputz an der johanneskirche
 Rüthen. Dirk Oesterhoff bleibt Vorsitzender der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Meiste. Er wurde ebenso wie Kassierer Mike Arens in seiner Funktion bestätigt. Auf ihrer Jahreshauptversammlung blickte die Kameradschaft auch auf das militärische Geschehen in der Welt. „Der Krieg in der Ukraine überschattet leider alles. Wir können nur hoffen, dass der Krieg bald beendet wird und es in Russland bald ein Umdenken gibt und die ukrainische Bevölkerung nicht noch mehr Leid ertragen muss“, so Oesterhoff. Spontan sammelten die ehemaligen Soldaten die Summe von 340 €, die aufgestockt auf den Betrag von 500 € der Aktion „ Deutschland hilft“ der Ukraine Hilfe nun zukommen soll.
In dem Geschäftsbericht ließ Schriftführer Johannes Plate die Aktivitäten der 57 Mitglieder zählenden Kameradschaft der vergangenen Jahre Revue passieren. Kassierer Mike Arens stelle einen ordentlich geführten Kassenbericht vor.
Eine große Zahl von Jubilaren wurde geehrt. Auf 50-jährige Mitgliedschaft blickten Franz-Josef Herting, Heinrich Hustermeier, Hubert Müller, Theo Küke, Willi Quante, Günter Stamm und Franz Thomas. 40 Jahre in der Kameradschaft sind Hermann Diemel, Josef Schulte, Hubert Diemel, Johannes Plate und Ralf Rudolf. Für 25 Jahre wurden Martin Diemel, Matthias Herting, Stefan Müller und Franz-Josef Schäffer geehrt.
Dirk Oesterhoff dankte Kamerad Hermann Markmann, der die Anschlagtafel im Ort renoviert. Im Ausblick stehen verschiedene Veranstalungen an. Das traditionelle und beliebte Bornfest mit der Musikkapelle Kneblinghausen ist am 27. August 2022 geplant. Erneut soll ein Berlin – Seminar stattfinden. Geselligkeit ist bei einer Brauereibesichtigung in Warstein angesagt. Die Kranzniederlegung am Ehrenmal am Volkstrauertag am 13. November 2022 ist der Kameradschaft ein wichtiges Anliegen. Am 7. März 2023 wird das Heeresmusikkorps Kassel in der Schützenhalle in Meiste aufspielen.
 Rüthen. Frühlingsputz an der St. Johanneskirche – mit Harke und Besen ging es rund um das Gotteshaus zur Sache, um die Außenanlagen zu pflegen. Zu dem Arbeitseinsatz hatte der Pfarrgemeinderat Rüthen aufgerufen, der tatkräftige Unterstützung von einigen Firmbewerbern hatte.
Die Kirchturmspitze der St. Johanneskirche wird restauriert
 Rüthen. Die Stürme in den vergangenen Wochen hatten ihre Spuren an dem Kirchturm der St. Johanneskirche hinterlassen. Der Wetterhahn und die Kugel auf dem höchsten Turm waren umgebogen und mancher Betrachter befürchtete, die geschätzt 200 Kilogramm schwere Metall- konstruktion könnte herunterfallen. Für schnelle Hilfe sorgte Firma Hüske, die Hahn und Kugel abtrennte und sicher zu Boden brachte. Dabei wurden die Handwerker von Rüthen extrastark begleitet, einen Eindruck von den Arbeiten zeigen die Bilder aus luftiger Höhe.
Die erhaltenswerte Kirchturmspitze kann nun restauriert werden und soll zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf dem Gotteshaus angebracht werden.
Mit Gebeten, Texten und Musik gedachten die Teilnehmer in dem Friedensgebet der Schrecken und Opfer der Auseinandersetzungen, die für viele Menschen in der Form unerwartet am Rand Europas ausgebrochen waren und fassungslos machten. So war das Zusammenkommen eine Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu ordnen, aber auch ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls wurde gesetzt. Der Wunsch nach einer friedlichen Welt und Menschen, die in Freundschaft miteinander leben, wurde auch in dem Gebet der Vereinten Nationen zum Ausdruck gebracht, in dem aufgerufen wird, eine Welt zu gestalten, die nicht nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung trennt. In weiteren Gebeten wünschten sich die Teilnehmer, Werkzeuge des Friedens zu sein und nach Jesu friedvollem Vorbild Veränderung ohne Gewalt und Dialog statt Waffen zu wählen.
Zwischen den Wortbeiträgen hatte die Orgelmusik ihre Wirkung auf die Menschen. Zum Eingang hatte Organist Rolf Gockel in „Wenn wir in höchsten Nöthen sein“ ein bedächtiges, aber doch nicht schwermütiges Choralvorspiel von Johann Sebastian Bach gewählt und behielt den Grundton auch in Georg Friedrich Händels Arie „Lascia di io pianga“ aus "Rinaldo" und in dem bittenden „Priere à Notre Dame“ aus "Suite Gothiqe" von Léon Boëllmann bei.
 Altenrüthen. „Um Frieden zu beten und ein Licht anzuzünden ist besser, als über Finsternis zu klagen“, sagte Martin Krüper und lud bei einem Friedensgebet in der Pfarrkirche Altenrüthen ein, für die Menschen zu beten, die um ihr Leben fürchten, verletzt, traumatisiert, geflüchtet oder gestorben sind und deren Welt aus den Fugen geraten ist.
Mit Gebeten, Texten und Musik gedachten die Teilnehmer in dem Friedensgebet der Schrecken und Opfer der Auseinandersetzungen, die für viele Menschen in der Form unerwartet am Rand Europas ausgebrochen waren und fassungslos machten. So war das Zusammenkommen eine Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu ordnen, aber auch ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls wurde gesetzt. Der Wunsch nach einer friedlichen Welt und Menschen, die in Freundschaft miteinander leben, wurde auch in dem Gebet der Vereinten Nationen zum Ausdruck gebracht, in dem aufgerufen wird, eine Welt zu gestalten, die nicht nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung trennt. In weiteren Gebeten wünschten sich die Teilnehmer, Werkzeuge des Friedens zu sein und nach Jesu friedvollem Vorbild Veränderung ohne Gewalt und Dialog statt Waffen zu wählen.
In einem Friedensgebet in Altenrüthen setzten Musik und Texte Zeichen für den Frieden
Eine friedliche Welt und Dialog statt Waffen
Zwischen den Wortbeiträgen hatte die Orgelmusik ihre Wirkung auf die Menschen. Zum Eingang hatte Organist Rolf Gockel in „Wenn wir in höchsten Nöthen sein“ ein bedächtiges, aber doch nicht schwermütiges Choralvorspiel von Johann Sebastian Bach gewählt und behielt den Grundton auch in Georg Friedrich Händels Arie „Lascia di io pianga“ aus "Rinaldo" und in dem bittenden „Priere à Notre Dame“ aus "Suite Gothiqe" von Léon Boëllmann bei.
Zwischendurch war die Gemeinde zu dem Vater Unser und zwei Liedern zum Mitsingen eingeladen, ehe die Orgel die Besucher mit entschlossenem und kraftvollem Spiel in Bachs „Praeludium und Fuge c-moll“ in ihren Gedanken weiterführte und sie in den Abend verabschiedete. Martin Krüper fasste den Dank in Worte, er galt allen, die sich für eine friedliche Lösung einsetzen, die mit ihrer Teilnahme an dem Friedensgebet ein Zeichen gesetzt haben und dem Ehepaar Rolf und Mechthild Gockel für die Ideengebung der Veranstaltung und für Rolf Gockels Orgelspiel.
 Rüthen. Was die Caritas-Konferenz in Rüthen leistet, wurde auf der Jahreshauptversammlung deutlich, auf der die verschiedenen Arbeitsgruppen Bericht erstatteten. Die Begrüßung übernahm Monika Arens aus dem Vorstandsteam. In einem spirituellen Impuls betrachtete Christa Mertens neue Wege von Kirche, wonach Umkehr in der Bibel mehr als eine Veränderung des Verhaltens meine, es gehe um eine Wendung zu Gott, für eine bessere Welt zu wirken und etwas zu bewirken.
Die Caritas-Konferenz freut sich über die Unterstützung von 83 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, vermeldete Hanne Fromme in dem Jahresbericht. Im vergangenen Jahr wurde den Senioren bei dem Vereinbaren von Impfterminen geholfen und Fahrten zu dem Impfzentrum organisiert. Der Caritas-Laden „Aufgemöbelt“ konnte wieder öffnen und freute sich über Besucher, die gut erhaltene Gebrauchtmöbel kauften oder das Gespräch mit den Caritasmitarbeitern suchten. Die Eröffnungsfeier wurde mit einem Tag der offenen Tür und zahlreichen Gästen nachgeholt. Auch zu dem Marienmarkt wurde geöffnet und draußen ein Stand aufgebaut, die Einrichtung wurde außerdem von der Regionalkonferenz der Caritas besichtigt. Verabschiedet wurden die Möbellager-Mitarbeiter Veronika Kura und Franz-Josef Henze. Zu der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten der Caritas-Sozialstation wurde eine Spende überreicht. Der Förderverein der Grundschule erhielt eine Zuwendung für neue Kopfhörer.
Auch die Rüthener Tafel feierte, zu ihrem zehnten Geburtstag war zu einem Tag der offenen Tür eingeladen worden, als die Öffentlichkeit auch die neugestalteten Räumlichkeiten in Augenschein nehmen konnte.
Neben Treffen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde auch ein Sommerfest gefeiert. Elisabeth Schäfer stellte den Kassenbericht in neu strukturierter Form vor. Nach zwölf Jahren übergab sie ihr Amt an Monika Wieners, die einstimmig gewählt wurde. In dem Vorstand arbeitet Elisabeth Schäfer weiterhin mit.
Die Caritaskonferenz Rüthen berichtete auf ihrer Jahreshauptversammlung wieder von wichtigen Hilfsangeboten für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen
Monika Arens berichtete von rund 30 Besuchern bei dem gemeinsamen Mittagessensangebot Mahl+Zeit. Für den guten Zweck hatten Frauen Socken und Mützen gestrickt. In „Net-to-help“ und „Kulturzeit“ wurde mit Flüchtlingen gearbeitet, von Deutschunterricht bis zu sozialen Kontakten reichte das integrative Angebot. Christa Richter berichtete auch von Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine, die in Rüthen aufgenommen wurden und möglicherweise verstärkt Angebote der Caritas nutzen können. Auch der Möbelkeller kann in dem Zusammenhang gefragt sein, das Lager sei voll und weitere Möbelspenden seien den Caritashelfern um Dieter und Helga Kooke angeboten worden.
Die Hospizgruppe hatte wenige Begleitungen, Elisabeth Schäfer berichtete aber auch von Informati-onsgesprächen. Da sich keine Leitungsnachfolge für die Rüthener Gruppe fand, wird das nun von Warstein und Erwitte mitorganisiert. Die Caritas-Konferenz hofft aber, bald wieder ein eigenes Angebot in Rüthen machen zu können.
Zum „Kaufen + Klönen“ fahren Heinz-Werner Stemann und Burkhard Reine Senioren aus dem Stadtgebiet zum Einkaufen, vor der Rückfahrt wird noch gemeinsam Kaffee getrunken.
Im Ausblick werden die Mitarbeiter am 15. Juni zu einer Stadtbesichtigung in Soest eingeladen.
In den Berichten der Arbeitsgruppen wurde wieder die vielseitige Arbeit der Caritas an verschiedenen Stellen, wo Hilfe benötigt wird, deutlich. Die Tafel solle eigenständig bleiben, wünschte sich Günter Keuthen. Die Arbeit sei vom Abholen von Lebensmittelspenden bis zu der Ausgabe gut organisiert. Weitere Renovierungen sollen optische und funktionale Verbesserungen bringen. Die Zahl der Besucher ist wöchentlich auf rund 130 Personen gestiegen. Nicht haltbar war wohl der Zustand, dass rund 50 Personen vom Heidberg die Tafel-Einkäufe zu Fuß abholten. Dafür wurde nun in Absprache mit der Stadt der Ehrenamtsbulli organisiert.
Monika Arens berichtete von rund 30 Besuchern bei dem gemeinsamen Mittagessensangebot Mahl+Zeit. Für den guten Zweck hatten Frauen Socken und Mützen gestrickt. In „Net-to-help“ und „Kulturzeit“ wurde mit Flüchtlingen gearbeitet, von Deutschunterricht bis zu sozialen Kontakten reichte das integrative Angebot. Christa Richter berichtete auch von Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine, die in Rüthen aufgenommen wurden und möglicherweise verstärkt Angebote der Caritas nutzen können. Auch der Möbelkeller kann in dem Zusammenhang gefragt sein, das Lager sei voll und weitere Möbelspenden seien den Caritashelfern um Dieter und Helga Kooke angeboten worden.
 Kallenhardt. Wer kann so etwas heute noch schaffen? Wer möchte körperlich so hart arbeiten? Für die junge Generation unvorstellbar, aber fangen wir erst mal ganz vorne an.
Hugo Menzel wurde am 30.01.1937 in Beißwalde, das lag im früheren Ostpreußen (heutigen Polen) geboren. In den Kriegsjahren dort aufgewachsen, floh er 1946 mit seinem Vater, seiner Stiefmutter sowie vier seiner fünf Brüder und gelangte so nach Kallenhardt. Auf der wochenlagen Flucht in den Wintermonaten aßen sie oft gefrorene Kartoffeln, nicht gekocht oder püriert, so wie heute, nein, roh und knüppelhart. Das prägte sich bei ihm ein und später liebte er weich gekochte Kartoffeln zum Mittag.
Angekommen in Kallenhardt hieß es für ihn mit 14 Jahren: „Du bist alt genug, verdien dir dein Brot selber“. Die Landwirtschaft war damals allgegenwärtig und so begann Hugo Menzel in der ersten von vier Generationen auf dem Dohlenhof zu arbeiten. Mit 14 Jahren musste er mit dem Pferd pflügen oder mit der Hand säen, düngen und ernten. Säcke von 50kg wurden kilometerweit von Hand getragen. Um sich in jungen Jahren neben der Arbeit am Hof noch Geld dazu zu verdienen, schachtete er in seiner „Freizeit“ für die RWE Fundamente für Telegraphenmasten aus – 3m x 3m breit und 1,5m tief. Nicht mit dem Bagger, wie man es heute kennt, mit Hacke und Schüppe. 15 Mark bekam er für jedes fertige Fundament. Wenn er davon erzählte, schmunzelte er, denn er sah die Fassungslosigkeit in den Gesichtern der jüngeren Generation.
Jeder von uns hat sie, Vorbilder. Oftmals sind es Sportler, Models oder heute auch Influencer. Doch dieses Vorbild von dem wir hier berichten, findet man heute nicht mehr oft. Hugo Menzel arbeitete 69 Jahre an einer Betriebsstätte, Dem Dohlenhof in Kallenhardt. Zu dem bemerkenswerten Lebensweg erreichte uns ein Artikel von Betram Dohle, der Hugo Menzel von seiner Kindheit an auf dem elterlichen Hof erlebt hat.
Ein Leben für die Arbeit
Angekommen in Kallenhardt hieß es für ihn mit 14 Jahren: „Du bist alt genug, verdien dir dein Brot selber“. Die Landwirtschaft war damals allgegenwärtig und so begann Hugo Menzel in der ersten von vier Generationen auf dem Dohlenhof zu arbeiten. Mit 14 Jahren musste er mit dem Pferd pflügen oder mit der Hand säen, düngen und ernten. Säcke von 50kg wurden kilometerweit von Hand getragen. Um sich in jungen Jahren neben der Arbeit am Hof noch Geld dazu zu verdienen, schachtete er in seiner „Freizeit“ für die RWE Fundamente für Telegraphenmasten aus – 3m x 3m breit und 1,5m tief. Nicht mit dem Bagger, wie man es heute kennt, mit Hacke und Schüppe. 15 Mark bekam er für jedes fertige Fundament. Wenn er davon erzählte, schmunzelte er, denn er sah die Fassungslosigkeit in den Gesichtern der jüngeren Generation.
1958 heiratete Menzel seine Frau Agathe Aust. Mit ihr brachte er drei Söhne zur Welt. Mittlerweile war auf dem Dohlenhof die 2. Generation für das Gelingen in der Landwirtschaft verantwortlich. 10 Jahre später, 1968, war ein Jahr, auf das Menzel nicht gerne zurückblickte. In einem Jahr starben neben seinem Schwiegervater, sein Vater und seine eigene Frau. Da stand er nun mit den drei kleinen Söhnen. Zum Glück half ihm seine Schwiegermutter bei der Erziehung, denn er musste ja arbeiten, um Geld zu verdienen für die Familie. Menzels Fähigkeiten lagen besonders im Bereich der Landmaschinen. „Ob der Umgang auf dem Feld oder die Reparatur in der Werkstatt, niemand beherrschte dies so gut wie er“, berichtet Franz Josef Dohle, bei dem Hugo Menzel in der 3. Generation am Hof arbeitete. Den Wandel und den technischen Fortschritt erlebte Menzel auf dem Dohlenhof hautnah. Früher mit Pferd und Einscharrpflug, wird heute mit digitalisierten Schleppern und Vierscharrpflug gearbeitet. Auch im Lohnbetrieb des Hofes, beim Mähdreschen, wurden Meilensteine der Geschichte der Landtechnik geschrieben. So baute er mit einem Mitarbeiter der Firma Claas in Dohlens Werkstatt den ersten Häcksler hinter einen Mähdrescher. Eine Revolution, die er mitgestaltete.
1958 heiratete Menzel seine Frau Agathe Aust. Mit ihr brachte er drei Söhne zur Welt. Mittlerweile war auf dem Dohlenhof die 2. Generation für das Gelingen in der Landwirtschaft verantwortlich. 10 Jahre später, 1968, war ein Jahr, auf das Menzel nicht gerne zurückblickte. In einem Jahr starben neben seinem Schwiegervater, sein Vater und seine eigene Frau. Da stand er nun mit den drei kleinen Söhnen. Zum Glück half ihm seine Schwiegermutter bei der Erziehung, denn er musste ja arbeiten, um Geld zu verdienen für die Familie. Menzels Fähigkeiten lagen besonders im Bereich der Landmaschinen. „Ob der Umgang auf dem Feld oder die Reparatur in der Werkstatt, niemand beherrschte dies so gut wie er“, berichtet Franz Josef Dohle, bei dem Hugo Menzel in der 3. Generation am Hof arbeitete. Den Wandel und den technischen Fortschritt erlebte Menzel auf dem Dohlenhof hautnah. Früher mit Pferd und Einscharrpflug, wird heute mit digitalisierten Schleppern und Vierscharrpflug gearbeitet. Auch im Lohnbetrieb des Hofes, beim Mähdreschen, wurden Meilensteine der Geschichte der Landtechnik geschrieben. So baute er mit einem Mitarbeiter der Firma Claas in Dohlens Werkstatt den ersten Häcksler hinter einen Mähdrescher. Eine Revolution, die er mitgestaltete.
Vor vier Jahren übernahm Bertram Dohle den Dohlenhof in der 4. Generation und wie konnte es auch anders sein, Hugo Menzel arbeitete immer noch fast täglich in der Werkstatt. „Hugo ist ein Vorbild für uns alle, niemand kennt diesen Betrieb besser als er“, schwärmt Bertram Dohle, wenn er von Ihm spricht. Jeder in Kallenhardt, der ihn kannte, weiß, dass der Mittelpunkt in seinem Leben die Arbeit in der Landwirtschaft war. Vor zwei Jahren ging Hugo Menzel in den schon längst verdienten Ruhestand. Im Januar dieses Jahr starb er nach kurzer Krankheit in seinem Haus in seiner Heimat Kallenhardt mit 84 Jahren.
Der Dohlenhof und alle Bekannte danken Hugo Menzel für seine Treue, unglaubliche geleistete Arbeit und Menschlichkeit, die unvergessen bleiben wird.
Ein Tagesordnungspunkt waren die Vorstandswahlen. Alter und neuer Vorsitzender der Bruderschaft ist Karl-Josef Beiteke. Mit einem einstimmigen Votum erhielt er das Vertrauen der 53 anwesenden Mitglieder. Zum neuen Oberst wählten die Nikolaus-Schützen den bisherigen Hauptmann des 2.Zuges Patrick Will, er löst Michael Nitsch ab, der nicht erneut kandidierte. Dem Vorstand bleibt Nitsch jedoch erhalten und wurde als Nachfolger von Andreas Rickert zum neuen Schriftführer gewählt. Neuer Kassierer ist Joachim Thomas, bisheriger Fähnrich des 1. Zuges. Der langjährige Kassierer Reimund Staba hatte ebenfalls zuvor auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Alle Wahlvorgänge zum geschäftsführenden Vorstand erfolgten mit einem einstimmigen Votum. Markus Schulze wurde in seiner Funktion als Hauptmann des 1.Zuges bestätigt. Neuer Fähnrich des 1. Zuges ist Ludger Schlüter, der künftig von den Fahnenoffizieren Frank Witthaut und Martin Authmann begleitet wird. In seiner Funktion als Adjudant bestätigt wurde Marcel Wallrabe. Neuer Jungschützenhauptmann wurde Tim Erdmann. Zum neuen Fähnrich des 2. Zuges wählte die Versammlung Sven Bödger, begleitet wird er künftig von den Fahnenoffizieren Nils Erdmann und Hendrik Walter.
Ein dickes Lob sowie Dank und Anerkennung richtete Beiteke an Ortsvorsteher Robert Oesterhoff und das Team von dem örtlichen Tischtennisverein um Christian Witthaut und Daniel Weber für das nach Einschätzung der Schützen großartige Engagement beim Umbau der Sozialräume und dem Anbau der Dorfhalle: „Ohne euren Einsatz wäre ein solches Projekt nicht möglich gewesen“, sagte der Schützenvorsitzende, die Versammlung unterstützte den Umbau mit einer vierstelligen Spende.
Das Schützenfest wird mit neuer Festfolge vom 10. – 12. Juni 2022 gefeiert. Erstmalig wird der Vogel schon am Freitag abgeschossen und der Nachfolger von König Christian Witthaut ermittelt. Die Gespräche mit dem Festwirt standen zu dem Zeitpunkt der Versammlung vor dem Abschluss. Ebenso der Bierpreis, der bei 1,50 € liegen soll. Erstmalig wird zu später Stunde anstatt einer Band künftig ein DJ für Stimmung sorgen. Unter Dach und Fach sind die Verträge mit dem Musikverein Suttrop und dem Tambourcorps Oestereiden. Deutlich richtete Karl-Josef Beiteke seinen Appell an die Mitglieder, sich auch am Schützenfest zu beteiligen.
Die St. Nikolaus Schützenbruderschaft Kneblinghausen wählte auf ihrer Jahreshauptversammlung und blickte auf das Schützenfest
Karl-Josef Beiteke einstimmig im Amt bestätigt
 Kneblinghausen. Vorsitzender Karl-Josef Beiteke freute sich in seinen Begrüßungsworten zu der Jahreshauptversammlung der St. Nikolaus Schützenbruderschaft, dass nach zwei Jahren Pause endlich wieder ein weitgehend normales Schützenjahr erwartet wird. „Hoffen wir doch alle, dass der Krieg in der Ukraine bald beendet wird“, blickte Beiteke auch auf die Weltpolitik.
Ein Tagesordnungspunkt waren die Vorstandswahlen. Alter und neuer Vorsitzender der Bruderschaft ist Karl-Josef Beiteke. Mit einem einstimmigen Votum erhielt er das Vertrauen der 53 anwesenden Mitglieder. Zum neuen Oberst wählten die Nikolaus-Schützen den bisherigen Hauptmann des 2.Zuges Patrick Will, er löst Michael Nitsch ab, der nicht erneut kandidierte. Dem Vorstand bleibt Nitsch jedoch erhalten und wurde als Nachfolger von Andreas Rickert zum neuen Schriftführer gewählt. Neuer Kassierer ist Joachim Thomas, bisheriger Fähnrich des 1. Zuges. Der langjährige Kassierer Reimund Staba hatte ebenfalls zuvor auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Alle Wahlvorgänge zum geschäftsführenden Vorstand erfolgten mit einem einstimmigen Votum. Markus Schulze wurde in seiner Funktion als Hauptmann des 1.Zuges bestätigt. Neuer Fähnrich des 1. Zuges ist Ludger Schlüter, der künftig von den Fahnenoffizieren Frank Witthaut und Martin Authmann begleitet wird. In seiner Funktion als Adjudant bestätigt wurde Marcel Wallrabe. Neuer Jungschützenhauptmann wurde Tim Erdmann. Zum neuen Fähnrich des 2. Zuges wählte die Versammlung Sven Bödger, begleitet wird er künftig von den Fahnenoffizieren Nils Erdmann und Hendrik Walter.
Die St. Sebastianus Bruderschaft kallenhardt hatte sich zu ihrer Generalversammlung getroffen
Dachsanierung, ein Vertrauensbeweis für den Vorstand und die Vorfreude auf das Schützenfest
 Kallenhardt. In diesem Jahr wird in Kallenhardt wieder Schützenfest gefeiert und auch die Dachsanierung und Vorstandswahlen waren wichtige Themen auf der Mitgliederversammlung.
Ein besonderer Gruß von Oberst Josef Risse galt eingangs König Klaus Knippschild, Ehrenoberst Franz Finger und Ehrenhauptmann Hans-Josef Mekus. Dem Totengedenken schloss Risse ein Gedenken der Menschen und Opfer der Auseinandersetzungen in der Ukraine an.
In dem Jahresbericht erinnerte Geschäftsführer Daniel Bauch an die Schützenmesse, im Anschluss wurde am Ehrenmal der Gefallenen der Weltkriege gedacht, Mit Eigenleistungen und der Beteiligung vieler Schützenbrüder wurde der Schützenplatz gepflastert und mit einem musikalischen Dämmerschoppen eingeweiht. Eine Tradition in Kallenhardt ist der Fackelzug für hohe Altersjubilare. Bei dem Schnadgang wurden keine Grenzverschiebungen festgestellt, resümmierte Daniel Bauch schmunzelnd und berichtete von freundschaftlichen Treffen mit den Grenznachbarn. Die St. Sebastianus Bruderschaft hatte auch an Veranstaltungen auf Ebenen der Schützenverbände teilgenommen und sich auf der Terminabsprache der Vereine wegen der Veranstaltungen im Ort abgestimmt. An dem Patronatsfest wurde zu dem Namenstag des Heiligen Clemens mit einer Fahnenabordnung teilgenommen.
Ein Plakat, auf dem alte Kallehardter Hausnamen in den Ortsgrenzen dargestellt werden, hat Ehrenoberst Franz Finger erstellt. Ein Entwurf wurde den Schützenbrüdern in der Versammlung vorgestellt und fand guten Anklang. Das Bild soll bald über den Schützenverein erhältlich sein und kann in verschiedenen Größen angeboten werden.
In dem Jahresbericht erinnerte Geschäftsführer Daniel Bauch an die Schützenmesse, im Anschluss wurde am Ehrenmal der Gefallenen der Weltkriege gedacht, Mit Eigenleistungen und der Beteiligung vieler Schützenbrüder wurde der Schützenplatz gepflastert und mit einem musikalischen Dämmerschoppen eingeweiht. Eine Tradition in Kallenhardt ist der Fackelzug für hohe Altersjubilare. Bei dem Schnadgang wurden keine Grenzverschiebungen festgestellt, resümmierte Daniel Bauch schmunzelnd und berichtete von freundschaftlichen Treffen mit den Grenznachbarn. Die St. Sebastianus Bruderschaft hatte auch an Veranstaltungen auf Ebenen der Schützenverbände teilgenommen und sich auf der Terminabsprache der Vereine wegen der Veranstaltungen im Ort abgestimmt. An dem Patronatsfest wurde zu dem Namenstag des Heiligen Clemens mit einer Fahnenabordnung teilgenommen.
Die Pandemie konnte auch in Zahlen festgestellt werden. Rendant Pascal Ernst gab einige andere Ergebnisse bekannt, als in Jahren mit einem regulären Terminkalender. Einstimmig wurde eine Beitragsanpassung auf 24 Euro beschlossen, Jungschützen zahlen acht Euro, ab 70 Jahren können sich Mitglieder von der Beitragszahlung freistellen lassen.
Einen deutlichen Vertrauensbeweis gab es bei den Wahlen für Oberst Josef Risse, der sich für die kommende Zeit wünscht, dass es bald wieder los geht. Er dankte dem Vorstand für die Unterstützung in der nicht einfachen zurückliegenden Zeit. „Wir müssen enger zusammenrücken“, rief er zu weiterer Einheit unter den Schützen auf. Rendant Pascal Ernst kandidierte für keine weitere Amtszeit, sein Nachfolger ist Matthias Mekus, dessen Posten an der kleinen Fahne Keanu Schleuter übernahm. An seiner Seite wurden die Fahnenoffiziere Alexander und Matthias Hoffmann bestätigt. Wiederwahl gab es auch für Adjudant Harald Köster, Leutnant Timo Koerdt und Beisitzer Frank Aust. Die alte renovierte Fahne des Schützenvereins wird weiter von Stefan Zeppenfeld, Michael Wulf und Frank Gregorsitza getragen. Als Schießmeister wurde Dominick Müller bestätigt, sein Stellvertreter bleibt Bernd Gerwiner.
Nach alter Tradition soll in diesem Jahr wieder an Pfingsten Schützenfest in Kallenhardt gefeiert werden. Oberst Josef Risse gab den Festablauf bekannt, der Bierpreis beträgt 1,50 €. Bemerkenswert: Sonntags zieht die Pfingstprozession aus, die Kallenhardter hoffen auf die Begleitung durch einen Pastor, was in den heutigen Zeiten wohl nicht mehr selbstverständlich sei.
Die Dachsanierung der Schützenhalle ist ein nächstes Projekt des Schützenvereins. Brandschutz, Fördergelder und die hohen Materialkosten sind Themen, die berücksichtigt werden sollen. Auch mit der Stadt werden Gespräche wegen des Vorhabens in sechsstelliger Größenordnung geführt. Das Dach sei noch in einem hinreichend guten Zustand.
Auf dem eingezäunten Areal hatten sich die Helfer für die Edelkastanie entschieden, 550 wurzelnackte Setzlinge wurden in die Erde gepflanzt. Dabei war diesmal besondere Muskelkraft angesagt, die Pflanzlöcher wurden von Hand mit sogenannten Neheimer Spaten ausgehoben.
Die Kallenhardter Bürgerholzberechtigten spendeten für den heimischen Wald
Während einer Pflanzaktion des Fördervereins Zukunftswald wurde eine Spende von 7.500 Euro übergeben
 Kallenhardt. Der Förderverein Zukunftswald hatte mit seinen Ortsgruppen wieder zu Pflanzaktionen eingeladen. In Kallenhardt war an dem Eichenkamp eine dritte Fläche mit zukunftsträchtigen Bäumen bepflanzt worden.
Auf dem eingezäunten Areal hatten sich die Helfer für die Edelkastanie entschieden, 550 wurzelnackte Setzlinge wurden in die Erde gepflanzt. Dabei war diesmal besondere Muskelkraft angesagt, die Pflanzlöcher wurden von Hand mit sogenannten Neheimer Spaten ausgehoben.
Eine weitere Besonderheit war, dass die zuvor auf der Fläche gewachsenen und abgestorbenen Fichten im oberen Hangbereich in etwa drei Meter Höhe abgesägt wurden und den Setzlingen so einen gewissen zusätzlichen Schutz bieten können
Neben der Unterstützung von zahlreichen freiwilligen Helfern freute sich der Förderverein Zukunftswald auch über eine großzügige Spende von den Kallenhardter Bürgerholzberechtigten. Diesen liegt der heimische Wald natürlich schon originär am Herzen, im Gespräch bei der Spendenübergabe wurde aber auch deutlich, dass den naturverbundenen Mitgliedern die Situation im Wald ein Herzensanliegen ist. Das machten die Bürgerholzberechtigten auch mit der Spende von beachtlichen 7.500 Euro deutlich, die Vorsitzender Franz-Josef Dohle und Geschäftsführer Herbert Cramer an Zukunftswald-Ortsgruppenleiter Bertram Dohle überreichten. Zu dem Betrag hatte jeder der 123 Bürgerholzberechtigten einen persönlichen Beitrag geleistet, betonte Franz-Josef Dohle. Das Geld soll für weitere Aufforstungsflächen verwendet werden.
 Rüthen. An dem Tag des Waldes hatte der Förderverein Zukunftswald im Bibertal einen Stand aufgebaut. Neben Informationen zu der Arbeit des Vereins und den Aufforstungsprojekten seiner drei Ortsgruppen gab es auch frisch gebackene Waffeln, Kaffee und kühle Getränke.
Nachdem im vergangenen Jahr die Edelkastanie von dem Förderverein als Zukunftsbaum vorgestellt wurde, rückt er in diesem Jahr die Roteiche in den Blickpunkt. Neben einem Informationsflyer wurde auch ein neuer Sammlerpin vorgestellt, der bei den Vorstandsmitgliedern erhältlich ist.
Der Förderverein Zukunftswald rückt die Roteiche in den Fokus
Im Bibertal wurde am Tag des Waldes ein Informationsstand aufgebaut. Neuer Sammlerpin wurde vorgestellt
Auch einiges Anschauungsmaterial zeigte der Förderverein, beispielsweise einen Brombeer-Rechen, um sonnenliebende Baumsetzlinge zu fördern. Für die Kinder gab es Suchaufträge im Wald, die Fundsachen konnten sie am Waldschiff in ein gespanntes Spinnennetz hängen.
Parallel zu dem Informationstag führte der Förderverein Zukunftswald an dem Wochenende Pflanzungen auf einer Fläche am Hambören im Bibertal oberhalb der Steinernen Brücke durch und freute sich über viele Helfer unterschiedlichen Alters, die neben Rüthen auch aus der weiteren Region kamen, um für den heimischen Wald mit anzupacken.
Dort konnten sie sich ein Bild von dem Status Quo machen, aber den beiden Fachleuten ging es auch darum zu zeigen, was schon gemacht wurde und was geplant ist. Von den rund 4.000 ha städtischen Waldes seien etwa die Hälfte mit Fichten bewachsen gewesen, rund 1.500 ha Nadelholzwald seien in den vergangenen Jahren wegen Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben, rief Goebel in Erinnerung. Fördergelder kämen nicht in dem gewünschten Umfang in Rüthen an, mit den vorhandenen Mitteln könnten geschätzt 20% der Fläche aufgeforstet werden, doch was ist mit dem Rest?
Dort konnten sie sich ein Bild von dem Status Quo machen, aber den beiden Fachleuten ging es auch darum zu zeigen, was schon gemacht wurde und was geplant ist. Von den rund 4.000 ha städtischen Waldes seien etwa die Hälfte mit Fichten bewachsen gewesen, rund 1.500 ha Nadelholzwald seien in den vergangenen Jahren wegen Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben, rief Goebel in Erinnerung. Fördergelder kämen nicht in dem gewünschten Umfang in Rüthen an, mit den vorhandenen Mitteln könnten geschätzt 20% der Fläche aufgeforstet werden, doch was ist mit dem Rest?
Dort konnten sie sich ein Bild von dem Status Quo machen, aber den beiden Fachleuten ging es auch darum zu zeigen, was schon gemacht wurde und was geplant ist. Von den rund 4.000 ha städtischen Waldes seien etwa die Hälfte mit Fichten bewachsen gewesen, rund 1.500 ha Nadelholzwald seien in den vergangenen Jahren wegen Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben, rief Goebel in Erinnerung. Fördergelder kämen nicht in dem gewünschten Umfang in Rüthen an, mit den vorhandenen Mitteln könnten geschätzt 20% der Fläche aufgeforstet werden, doch was ist mit dem Rest?
Auf einer Exkursion der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz erfuhren die Teilnehmer, wie es dem Wald geht und was für die nächste Zeit geplant ist
 Rüthen. Wie geht es dem heimischen Wald und was ist für die Zukunft geplant, um klimatischen Herausforderungen zu begegnen? Bilder von kahlen Waldhängen schrecken Menschen auf. Doch der Wald ist nicht tot, sagte Hans Joachim Berger bei einer Exkursion der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) durch das Bibertal. Gemeinsam mit Förster Andreas Goebel führte er eine große Teilnehmergruppe auch angrenzende Hänge hinauf durch betroffene Flächen.
Dort konnten sie sich ein Bild von dem Status Quo machen, aber den beiden Fachleuten ging es auch darum zu zeigen, was schon gemacht wurde und was geplant ist. Von den rund 4.000 ha städtischen Waldes seien etwa die Hälfte mit Fichten bewachsen gewesen, rund 1.500 ha Nadelholzwald seien in den vergangenen Jahren wegen Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben, rief Goebel in Erinnerung. Fördergelder kämen nicht in dem gewünschten Umfang in Rüthen an, mit den vorhandenen Mitteln könnten geschätzt 20% der Fläche aufgeforstet werden, doch was ist mit dem Rest?
Die Natur kann sich auch selber helfen
Die Antwort von Andreas Goebel und Hans Joachim Berger fiel aber nicht so negativ oder trüb aus, wie mancher vielleicht vermutet hätte. „Der Wald kann sich selbst helfen“, sagten sie. Es gelte, Potentiale zu bergen und entsprechend zu handeln. Damit meinten die beiden auch die Naturverjüngung, die sich beispielsweise auf ehemaligen Kyrillflächen bewährt habe. Die Gruppe wanderte oberhalb der Jugendherberge einen Hang hoch, wo auf einer von einem Sturm im Jahr 2018 verwüsteten Fläche inzwischen eine beachtliche Artenvielfalt mit beispielsweise Buche, Eiche, Kirsche, Birke, Hasel, Holunder, Berg- und Spitzahorn und Traubenkirsche wächst. Auch seltene Vogelarten und Insekten hätten sich angesiedelt. Noch ein Stück weiter oben auf dem Rabenknapp sei früher eine Heidelandschaft mit Birk- und Auerwild gewesen, berichtet Goebel weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Fichten angepflanzt worden. In so fern stellte sich auch die Frage, ob alle nun kahlen Flächen wieder aufgeforstet werden sollten und zu prüfen, ob auch eine andere Nutzung wie Beweidung in Frage komme. Das Waldgesetz und Aufforstungsverpflichtungen sollten angepasst werden, ermunterte Berger zu neuem Denken. Den Gedanken eines zukunftsfähigen Waldes mit der Wirtschaftlichkeit zu verbinden ist eine weitere wichtige Aufgabe, die für Bedeutung von dem Stadtwald ist. Bisher hat er jährlich eine Million Euro in den Haushalt der Verwaltung gebracht. Auch das ist vereinbar, aus einem Mischwald könnten einzelne Bäume entnommen werden, sei der Dauerwaldgedanke auch wirtschaftlich, erklärte Goebel. An guten Wald- standorten gelte es, die Aufforstung mit Impulspflanzungen zu fördern. Aber auch da, wo auf Naturverjüngung gesetzt wird, werde die Fichte nicht vollständig verschwinden, dachte Goebel an kleine Pflanzen und Samen im Boden. Auf der anderen Seite: Was in dem Rüthener Wald geschehen sei, könne in höheren Lagen noch bevorstehen.
Den Herausforderungen kann mit Wissen und vorausschauender Planung erfolgreicher begegnet werden. So werden weiterhin nennenswerte Niederschläge erwartet, die sich aber vermehrt außerhalb der Vegetationszeit verschieben. Weitere Kriterien sind Temperaturen, Wildbestand und der heimische Schieferverwitterungsboden. Einige Baumarten können zudem im Schatten anderer Bäume oder unter anderer Vegetation wachsen, während beispielsweise Eichen sonnenliebend seien. Dem zu begegnen, hatte man schon vor einigen Jahren mit einem Waldumbau begonnen. Ein Ansatz war dabei auch das Freistellen von Laubbäumen, die so ihre Samen für die Naturverjüngung ausbringen konnten. Seinerzeit hätte sich aber kaum jemand vorgestellt, dass durch Trockenheit, Borkenkäfer und Stürme eine so schnelle Veränderung eintreten würde. Was sonst 100 Jahre dauern konnte, sollte nun in einer halben Dekade geschehen.
Die Antwort von Andreas Goebel und Hans Joachim Berger fiel aber nicht so negativ oder trüb aus, wie mancher vielleicht vermutet hätte. „Der Wald kann sich selbst helfen“, sagten sie. Es gelte, Potentiale zu bergen und entsprechend zu handeln. Damit meinten die beiden auch die Naturverjüngung, die sich beispielsweise auf ehemaligen Kyrillflächen bewährt habe. Die Gruppe wanderte oberhalb der Jugendherberge einen Hang hoch, wo auf einer von einem Sturm im Jahr 2018 verwüsteten Fläche inzwischen eine beachtliche Artenvielfalt mit beispielsweise Buche, Eiche, Kirsche, Birke, Hasel, Holunder, Berg- und Spitzahorn und Traubenkirsche wächst. Auch seltene Vogelarten und Insekten hätten sich angesiedelt. Noch ein Stück weiter oben auf dem Rabenknapp sei früher eine Heidelandschaft mit Birk- und Auerwild gewesen, berichtet Goebel weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Fichten angepflanzt worden. In so fern stellte sich auch die Frage, ob alle nun kahlen Flächen wieder aufgeforstet werden sollten und zu prüfen, ob auch eine andere Nutzung wie Beweidung in Frage komme. Das Waldgesetz und Aufforstungsverpflichtungen sollten angepasst werden, ermunterte Berger zu neuem Denken. Den Gedanken eines zukunftsfähigen Waldes mit der Wirtschaftlichkeit zu verbinden ist eine weitere wichtige Aufgabe, die für Bedeutung von dem Stadtwald ist. Bisher hat er jährlich eine Million Euro in den Haushalt der Verwaltung gebracht. Auch das ist vereinbar, aus einem Mischwald könnten einzelne Bäume entnommen werden, sei der Dauerwaldgedanke auch wirtschaftlich, erklärte Goebel. An guten Wald- standorten gelte es, die Aufforstung mit Impulspflanzungen zu fördern. Aber auch da, wo auf Naturverjüngung gesetzt wird, werde die Fichte nicht vollständig verschwinden, dachte Goebel an kleine Pflanzen und Samen im Boden. Auf der anderen Seite: Was in dem Rüthener Wald geschehen sei, könne in höheren Lagen noch bevorstehen.
Weitere Samen können Tieren wie dem Eichhörnchen und Eichelhäher auf aufgestellten Futtertabletts angeboten werden, wodurch ebenfalls die Naturverjüngung gefördert wird.
Zu dem Thema Windkraft im Wald hatten die beiden Fachleute unterschiedliche Gedanken. Während Landschaftsarchitekt Hans Joachim Berger sich wünschte, den Wald als unbelastetes Umfeld zu belassen, sah Andreas Goebel die Frage angesichts der momentanen Geschehnisse dringender geworden, beantworten müsse sie die Politik.
Das Publikum wusste die Musik zu schätzen und ging gut mit.
Handgemachter Akustikrock in der Gaststätte Konrad Knickenberg
Kulturringvorsitzender Klaus Herting (l.) freute sich, dass es wieder mit Live-Musik losging, bei den nächsten Veranstaltungen hofft er auf vielleicht noch ein paar mehr Besucher, die wieder Lust auf Kunst und Kultur haben. Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter:
www.kulturring-ruethen.de.
 Rüthen. Live-Musik gab es in der Gaststätte Konrad Knickenberg wieder auf die Ohren. Der Rüthener Gastwirt und der Kulturring Rüthen begrüßten die Soester Band „The Top Dogs“ in der gemütlichen Kneipe, Handgemachte Akustikmusik zeichnet die Band in der Besetzung mit zwei Gitarren und Schlagzeug aus.
Sänger Nigel Prickett stammt aus Cornwall, da liegt die Pubatmospäre schon in der Luft. Zu dem Repertoire der Dreimannband gehören Rock- und Popmusik aus den vergangenen 50 Jahren. In Rüthen sind sie keine Unbekannten und haben dort schon auf heimischen Kneipenbühnen aufgespielt.
Als Gesangssolist intonierte StFW Markus Klöppner (unten) den Text, während HptFw. Svenja Borgstädt mit schnellen Läufen auf der Piccoloflöte in der „Pie in the face Polka“ eine lautmalerische Tortenschlacht toben ließ.
Als musikalische Botschafter für das Image der Bundeswehr verstehe man sich, das Konzert sollte in der momentanen Zeit aber auch in besonderer Weise eine musikalische Friedensbotschaft sein, erläuterte Terhardt und ließ an der Stelle angesichts des ernsten Hintergrundes noch seinen tiefsinnigen Humor beiseite, mit dem er später vortrefflich zu unterhalten wusste.
In der „Kaiser Friedrich Fanfare“ erklangen besagte Trompetenklänge frisch und zeigten die Lust auf das Musikmachen, mit der auch das Heeresmusikkorps nun wieder auf Konzerttouren geht. Nach der klassischen Konzerteröffnung war die Ouvertüre zu Egmont, op. 84 von Ludwig van Beethoven für den Zuhörer anspruchsvolle musikalische Kost, die konzertant an den 250. Geburtstag des Komponisten erinnerte und zwischen den Instrumentenregistern von einem akzentuierten Wechselspiel zu einem detailreichen Klangerlebnis entwickelt wurde. Aufmerksamkeit war auch in dem sinfonischen Marsch aus „Wallensteins Lager“ op. 14 gefordert, in dem Arrangement erinnerte Will van der Beek mit ehrenvollen Trompetenklängen in einer lautmalerischen Tondichtung an den Feldherren aus dem 30jährigen Krieg.
Unter den Hits von Udo Jürgens ist „Die Krone der Schöpfung“ ein besonderes Werk, in dem sich populäre Musik mit gesellschaftspolitischen Tönen verbindet und den Zuhörer in dem schmissigen Arrangement kontrast- voll nachdenklich werden lässt.
Das Heeresmusikkorps Kassel spielte ein ausdrucks- starkes Konzert als musikalische Friedensbotschaft
Als musikalische Botschafter für das Image der Bundeswehr verstehe man sich, das Konzert sollte in der momentanen Zeit aber auch in besonderer Weise eine musikalische Friedensbotschaft sein, erläuterte Terhardt und ließ an der Stelle angesichts des ernsten Hintergrundes noch seinen tiefsinnigen Humor beiseite, mit dem er später vortrefflich zu unterhalten wusste.
 Kallenhardt. Das Heeresmusikkorps Kassel war wieder gut aufgelegt, als es zum Auftakt des nachgeholten Jubiläums des Tambourcorps Kallenhardt in der Schützenhalle zu einem Benefizkonzert aufspielte. Von klassischer Militärmusik bis zu populären Arrangements im konzertanten Rahmen und Big Band – Stil reichte das musikalische Repertoire, mit dem das Orchester unter Leitung von Oberstleutnant Tobias Terhardt für den guten Zweck aufspielte.
Im Namen des Tambourcorps begrüßte Josef Becker die Gäste in der gut gefüllten Kallenhardter Schützenhalle und wusste zu berichten, dass das Tambourcorps auch in dem 101. Jahr seines Bestehens mit einem Durchschnittsalter der Musiker von 22 Jahren noch jung sei.
Als Zugaben gab es wieder Marschmusik. Nach „Alte Kameraden“ folgte „Regimentsgruß“, den sich Hartwig Thiele gewünscht hatte. Im Rahmen des Wohltätigkeitskonzertes ehrte das Tambourcorps Kallenhardt ihn. Seit fünf Jahrzehnten trägt er die Uniform der Spielleute, hat neben Vorstandsarbeit auch bei der Organisation der Oldie-Night und anderen Veranstaltungen mitgeholfen. In Anerkennung seiner Leistungen wurde ihm die Landesehrenplakette für besondere Verdienste des Volksmusikerbundes verliehen.
Mit der Deutschen Nationalhymne verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker dann endgültig an dem Konzertabend.
Die Feierlichkeiten zu dem 100. Geburtstag des Tambourcorps Kallenhardt gingen zwei Tage später mit einem musikalischen Freundschaftstreffen mit rund einem Dutzend Musikvereinen und einigen befreundeten Schützenvereinen weiter (siehe unser Bericht auf den folgenden Seiten).
Nach der Pause gehörten Ernst Uebels „Jubelklänge“ nochmal freudig und schnell zu der klassischen Militärmusik, ehe das Heeresmusikkorps zu populären Arrangements und manch eingebauter Überraschung umschwenkte. Eine solche war beispielsweise die Steel Drum, der HptFw Claudia Römer in dem „Steel Pan Medley“ wahrhaft karibische Töne entlockte und zu den Bundeswehruniformen auf der Bühne Baströckchen vor das geistige Auge zauberte.
Viel Raum hatte OFw Michael Sperer in „Somewhere over the rainbow“, in seinen Soli wechselte er sich mit einem einfühlsam gespielten Flügelhorn und kraftvollen Trompetenklängen ab.
Das jazzige Arrangement im Big Band – Stil wollte aber auch als Friedensbotschaft verstanden werden, ein Regenbogen könne auch Länder verbinden fokussierte Oberstleutnant Terhardt den Blick.
Die Posaunen traten als Satzinstrument zu viert in „TOTO for trombones“ mit den weltbekannten Hits der gleichnamigen Band in den Vordergrund, nacheinander stimmten die Solisten in das Spiel ein und gingen auch in schnellen und akzentuierten Läufen mit der Musik ins Ohr. Auch in dem finalen „Pur on tour“ – Medley bewahrte das Orchester in den bekannten Pop-Melodien den konzertanten Anspruch, was das eigens für das Heeresmusikkorps arrangierte Stück in Kombination mit dem durchweg hocklassigen musikalischen Können der Ausführenden unterstützte.
Als Zugaben gab es wieder Marschmusik. Nach „Alte Kameraden“ folgte „Regimentsgruß“, den sich Hartwig Thiele gewünscht hatte. Im Rahmen des Wohltätigkeitskonzertes ehrte das Tambourcorps Kallenhardt ihn. Seit fünf Jahrzehnten trägt er die Uniform der Spielleute, hat neben Vorstandsarbeit auch bei der Organisation der Oldie-Night und anderen Veranstaltungen mitgeholfen. In Anerkennung seiner Leistungen wurde ihm die Landesehrenplakette für besondere Verdienste des Volksmusikerbundes verliehen.
Man habe den Wetterbericht aufmerksam verfolgt, sagte Stephan Mekus und sagte den geplanten Festumzug durch das Dorf ab. Ein bisschen Mut wäre belohnt worden, blieb es doch trocken, und das geplante musikalische Gemeinschaftsspiel der Tambourcorps, Spielmannszüge und Musikkapellen fand statt. Die Vereine nahmen dafür statt während des Umzuges auf dem Schulhof nun auf dem Schützenhallenvorplatz Aufstellung und ließen klanggewaltig „Preußens Gloria! und „Das Lieben bringt groß Freud“ erklingen. Dabei hatte Kallenhardts stellvertretender Tambourmajor Sven Köster seinen großen Auftritt, der den erkranten Lars Geesmann vertrat und erstmalig bei einem Auftritt solcher Größe den Stab führte.
 Kallenhardt. Wenn jemand 100 Jahre Musik macht, schließt er in der Zeit wohl manche Freundschaft. Alte und jüngere Freunde hatte das Tambourcorps Kallenhardt zu einem musikalischen Freundschaftstreffen eingeladen, um den Vereinsgeburtstag gemeinsam zu feiern.
Wie viele Freunde das Tambourcorps in der Schützenhalle begrüßen konnte, war schon beeindruckend. Neben dem Blas- und Tanzorchester Kallenhardt, einem weiteren Orchester in dem knapp 2.000 Einwohner zählenden Ort, nahmen auch die Bergstadtmusikanten, die Tambourcorps aus Menzel und Oestereiden und der Spielmannszug Westereiden aus dem Stadtgebiet teil, mit Unitas Scharfenberg, dem Spielmannszug Suttrop, der Spielleutevereinigung Warstein 1897 und dem Spielmannszug TuS Belecke waren weitere Musikvereine aus der Umgebung angereist und neben dem Schützenverein Kallenhardt waren auch die Bruderschaften aus Esshoff, Brunskappel und natürlich aus Altenrüthen zu Gast, in den Orten spielt das Tambourcorps Kallenhardt zum Schützenfest auf.
Vorsitzender Stephan Mekus begrüßte die Gäste und lud zu einer Majorbesprechung ein. Da gab es Kuchen, den Grund erklärte Schriftführer Josef Becker schmunzelnd. Seine Tante Emmy aus Altenbüren sei ebenso alt wie das Tambourcorps Kallenhardt, Jahrgang 1921, und die hatte gesagt, es solle auf dem Jubiläum Torte geben, serviert wurde dann Apfelkuchen.
Man habe den Wetterbericht aufmerksam verfolgt, sagte Stephan Mekus und sagte den geplanten Festumzug durch das Dorf ab. Ein bisschen Mut wäre belohnt worden, blieb es doch trocken, und das geplante musikalische Gemeinschaftsspiel der Tambourcorps, Spielmannszüge und Musikkapellen fand statt. Die Vereine nahmen dafür statt während des Umzuges auf dem Schulhof nun auf dem Schützenhallenvorplatz Aufstellung und ließen klanggewaltig „Preußens Gloria! und „Das Lieben bringt groß Freud“ erklingen. Dabei hatte Kallenhardts stellvertretender Tambourmajor Sven Köster seinen großen Auftritt, der den erkranten Lars Geesmann vertrat und erstmalig bei einem Auftritt solcher Größe den Stab führte.
Freundschaftstreffen mit Musikkapellen und Schützenvereinen
Anschließend zeigten sich die Vereine und Gäste in der Halle gut aufgelegt, die Musikensembles spielten wechselweise auf, ehe abends DJ Pasquale Regina die Tondecks übernahm und zu einer fröhlichen Party auflegte.
100 Jahre
Tambourcorps Kallenhardt
Der neugewählte Vorstand stellt den Verein und das wöchentliche Sportprogramm vor
Der Sportverein Drewer bietet ein abwechslungsreiches Angebot
 Drewer. In Drewer ist einiges los. Zu dem abwechslungsreichen und vielseitigen gesellschaftlichen Leben trägt auch der örtliche Sportverein bei. Vor einigen Wochen wurde der Vorstand neu gewählt, in einem Portrait stellt er den Verein, das sportliche Angebot und die Pläne für die kommende Zeit vor.
Der Sportverein Drewer Breitensport e.V. wurde 1975 gegründet und hat rund 230 Mitglieder, was für ein Dorf mit etwa 700 Einwohner beachtlich ist, sind die Dreweraner zu Recht stolz auf ihren Sportverein. Ein Erfolgsgeheimnis ist wohl auch das abwechslungsreiche sportliche Angebot, das Bewegungsfreunde und Fitnessbegeisterte unterschiedlichen Alters und Männer wie Frauen, Kinder und Jugendliche anspricht. Von Kinderturnen und Line Dance bis Fun Sport oder Aerobic stehen wöchentliche Sportangebote auf dem Plan und auch die Tanzgarden des Karnevalsvereins mit einer Damengarde, Prinzengarde und Solomariechen Joel Seidelmann trainieren unter dem Dach des Sportvereins.
Zuhause ist der Sportverein Drewer in der örtlichen Schützenhalle. Nach der Renovierung des Gebäudes freut sich der Verein über einen neuen Sportboden. Über die Jahre wurden zuvor zahlreiche Sportgeräte erneuert, so dass auch da gute Voraussetzungen gegeben sind.
Donnerstag
19.30 Uhr
Fun Sportgruppe
überwiegend Mannschaftssport für Männer und Frauen
Mittwoch
19.00 Uhr
Line Dance Gruppe
In drei Kursen gibt es Angebote für Anfänger, Fortgeschrittene und erfahrene Line Dancer
Sportverein Drewer Breitensport e.V.
Das sportliche Angebot und Trainingszeiten
Montagnachmittag
16.30 Uhr
Kinderturnen
Dienstag
19.30 Uhr
Aerobic
Der Vorstand freut sich, demnächst montags am Abend verschiedene Schnupperangebote anzubieten, wenn passende Übungsleiter oder Trainer gefunden worden sind. Wer Interesse hat, einen Kurs über sechs oder acht Abende anzubieten, kann sich gerne beim Vorstand per E-Mail an svdrewer@gmail.de oder per Telefon 015141826242 melden. Auch traditionelle Veranstaltungen im Ort wie ein „Spiel ohne Grenzen“ oder eine Maiwanderung können wieder aufleben.
Im November hat die Generalversammlung stattgefunden, bei der es einen Wechsel im Vorstand gegeben hat. Die bisherige Vorsitzende Ute Fredebeul, Stellvertreterin Alexandra Schulte, Kassiererin Marion Pilkmann und Schriftführerin Daniela Köhne haben ihre Ämter übergeben. Mit vier tatenfreudigen Damen haben sich Nachfolgerinnen gefunden.
Marina Zuppa hat der Vorsitz übernommen, zweite Vorsitzende ist nun Sarah Jakoby und Carina Meschede führt die Kasse, Schriftführerin ist nun Christina Cordes. Mit dem neuen Vorstand sollen auch einige neue Ideen umgesetzt und neue Mitglieder gewonnen werden, sagt Marina Zuppa. Dafür soll es Schnupperangebote geben.
Am Montagabend können über eine Dauer von jeweils sechs Wochen wechselnde Kurse wie Zumba, Hula Hoop, Yoga oder Body-Fit und Body-Style oder andere Trendsportarten angeboten werden. Im Sommer können auch draußen Angebote stattfinden. Außerdem sind ein Lauftreff oder die Vorbereitung auf den Silvesterlauf Ideen, die in Drewer Schule machen können. Auch das Angebot „Sport im Park“ des Kreissportbundes kann über den Sportverein Drewer gemeinschaftlich in den Sommerferien besucht werden.
Am 8. Mai lädt die TSV-Leichtathletikabteilung zu der Laufveranstaltung in das Bibertal ein
 Rüthen. Von einer lockeren Laufrunde bis Marathon ist nach zwei Jahren Pause auch der Rüthener Volkslauf zurück. Die Organisatoren aus der TSV-Leichtathletikabteilung sind „heiß auf die Veranstaltung“, die am 8. Mai 2022 traditionell auf Muttertag geplant ist.
Die Rahmendaten sind abgeklärt. Von dem Ordnungsamt in der Stadtverwaltung gab es grünes Licht für die Durchführung der Laufveranstaltung und die Nutzung des Freibades. Auch mit dem Kreis seien Anträge wie Straßensperrungen und andere Formalitäten abgeklärt worden. Gleiches gilt für weitere Anträge wie eine Versicherungsbestätigung von dem Landessportbund oder eine Schankerlaubnis. Eine weitere Frage waren die Waldwege, die im hinreichenden Maße nutzbar seien, hatte Volkslaufwart Clemens Rieger mit Förster Andreas Goebel abgeklärt.
Die Schwimmmeister Lars Kemke und Manfred Müller haben sich ebenfalls gefreut und ihre Unterstützung zugesagt. Die Läufer dürfen nach ihren Starts das Freibad kostenlos nutzen. Zur Verpflegung von Läufern und Zuschauern gibt es warme und kühlte Getränke, Grillwürstchen und eine Cafeteria.
Die Organisatoren freuen sich, dass so wieder gute logistische Voraussetzungen gegeben sind. Die Veranstaltung findet wieder so statt, wie sie 2019 zuletzt veranstaltet wurde, betonte Volkslaufwart Clemens Rieger. Durch die Veränderungen im Wald bieten sich den Läufern neue Ansichten und Ausblicke in der heimischen Natur. Wichtig ist den Veranstaltern die familiäre Atmosphäre bei dem Rüthener Volkslauf, der auch wieder in den Hochsauerland-Laufcup eingebunden ist. In diesem Jahr soll er der dritte Wertungslauf in der Veranstaltungsreihe sein, in dem entsprechend Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden können.
Die Organisatoren freuen sich, dass so wieder gute logistische Voraussetzungen gegeben sind. Die Veranstaltung findet wieder so statt, wie sie 2019 zuletzt veranstaltet wurde, betonte Volkslaufwart Clemens Rieger. Durch die Veränderungen im Wald bieten sich den Läufern neue Ansichten und Ausblicke in der heimischen Natur. Wichtig ist den Veranstaltern die familiäre Atmosphäre bei dem Rüthener Volkslauf, der auch wieder in den Hochsauerland-Laufcup eingebunden ist. In diesem Jahr soll er der dritte Wertungslauf in der Veranstaltungsreihe sein, in dem entsprechend Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden können.
Starts werden in verschiedenen Disziplinen angeboten (siehe nebenstehender Kasten). Die Organisatoren freuen sich über die Unterstützung zahlreicher Helfer, die bei den Aufgaben von Zeit nehmen, Anmeldung und Wettkampfbüro bis Streckenposten oder Cafeteria mit anpacken.
Informationen zu dem Volkslauf und Bergstadtmarathon gibt es auch auf der neugestalteten Internetseite.
www.bergstadtmarathon-ruethen.de
Starts werden in verschiedenen Disziplinen angeboten
Nun darf auch auf Turnieren gestartet werden
In den Theorieeinheiten ging es um Pferdehaltung, Putzen, Satteln, Trensen und viel Pferdekunde. Reiterlich wurden die Teilnehmer in den Reitstunden von Julia Bertels, Lara Hölscher und Nadine Linnhoff erfolgreich vorbereitet – alle bestanden ihre Prüfungen. Gestartet wurde in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Beginnend mit dem Basispass Pferdekunde als reiner Theorieprüfung, folgte als erstem praktischen Abzeichen das Reitabzeichen 10, für das der Reiter sein Pferd in Schritt und Trab führt. Die Anforderungen an Reiter und Pferd steigen bei jedem weiteren Abzeichen. In der Prüfung zum Reitabzeichen 4, welches das höchste angebotene Abzeichen im Lehrgang des Reitvereins Rüthen war, zeigten die Reiter eine Dressurreiter- sowie eine Stilspringprüfung der Klasse A und mussten auch Theoriekenntnisse unter Beweis stellen.
Der Tag war nach Meinung einiger Teilnehmer gut geplant und durchgeführt. Am Morgen fanden die Bodenarbeit und die Reitaufgaben für die kleineren Abzeichen statt. Nach einer Mittagspause mit leckerer Suppe ging es weiter mit einer Dressuraufgabe der Klassen A und E sowie mit dem Springen und der Theorie. Ein Dank galt den Organisatorinnen und den verlässlichen Vierbeinern, ohne die die Prüfungen nicht möglich gewesen wären.
Der Reitverein Rüthen hatte einen Abzeichenlehrgang angeboten
 Rüthen. Das lange Üben hatte sich ausgezahlt, nach einigen Wochen Vorbereitung legten zahlreiche Teilnehmerinnen bei dem Reitverein Rüthen Abzeichenprüfungen der Reitabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ab. Neben Vereinsmitgliedern nahmen auch weitere Reiter an der Veranstaltung teil und erweiterten ihr Wissen um das Pferd. Gleichzeitig ist das Abzeichen Voraussetzung für die Teilnahme an Reitturnieren und wird benötigt, um eine Turnierlizenz erhalten zu können.
In den Theorieeinheiten ging es um Pferdehaltung, Putzen, Satteln, Trensen und viel Pferdekunde. Reiterlich wurden die Teilnehmer in den Reitstunden von Julia Bertels, Lara Hölscher und Nadine Linnhoff erfolgreich vorbereitet – alle bestanden ihre Prüfungen. Gestartet wurde in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Beginnend mit dem Basispass Pferdekunde als reiner Theorieprüfung, folgte als erstem praktischen Abzeichen das Reitabzeichen 10, für das der Reiter sein Pferd in Schritt und Trab führt. Die Anforderungen an Reiter und Pferd steigen bei jedem weiteren Abzeichen. In der Prüfung zum Reitabzeichen 4, welches das höchste angebotene Abzeichen im Lehrgang des Reitvereins Rüthen war, zeigten die Reiter eine Dressurreiter- sowie eine Stilspringprüfung der Klasse A und mussten auch Theoriekenntnisse unter Beweis stellen.
