Moment mal,
Das ist Doch …
 Auf dem Foto aus vergangenen Jahrzehnten sieht man Menschen, die Karneval feiern: Kostüme, die heute vielleicht ein wenig aus der Mode gefallen sind, und Gesichter, auf denen sich ausgelassene Freude spiegelt. Es ist ein Bild, das nicht laut sein muss, um zu erzählen. Es reicht ein genauer Blick, und man erkennt: Karneval war schon damals weniger eine Frage des Trends als vielmehr eine Haltung zum Leben.
Karneval verbindet Generationen. Die Menschen auf dem Bild feierten in ihrer Gegenwart, so wie wir heute in der unseren feiern. Die Zeiten ändern sich, Musik, Kostüme und Ausdrucksformen wandeln sich, doch das Grundgefühl bleibt erstaunlich konstant: Gemeinschaft, Leichtigkeit und das stille Einverständnis, dass Ordnung und Alltag für eine kurze Weile Pause machen dürfen.
Die fünfte Jahreszeit steht erneut vor der Tür, und mit ihr die Vorfreude auf Lachen und gemeinsames Feiern, Rüthen extrastark wünscht allen Jecken fröhliche Tage.
Wer oben auf dem Bild feiert, das können Sie uns vielleicht sagen, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark, z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark.de.
Die Stadt Rüthen organisiert seit einigen Jahren kostenlose Ferienaktionen an mehreren Nachmittagen in den Sommerferien. Bei der Piratenparty im Biberbad, der Auftaktveranstaltung in diesem Sommer, packten die Schwimmmeister und die DLRG Ortsgruppe Rüthen tatkräftig mit an. Zusätzlich konnten die Kinder bei einer Familienstadtführung viel über die Stadt Rüthen lernen. Diese wurde gemeinsam mit Renate Bracht und Anke Beckmann durchgeführt, begleitet von Hexenturmwächter Christian Schrewe. Eine weitere Veranstaltung war wieder die Nistkasten-Bastelaktion, die im Bibertal unter der Leitung von Hubert Schümmer und dem Team vom Hegering Rüthen stattfand. Einer der sportlichen Höhepunkte war das Schnupper-Kart-Training beim MSC Bergstadt Rüthen, das von Nicole Fechner und Marcus Meier geleitet wurde und an der Kaiserkuhle stattfand. Außerdem sorgten Ramona und Jens Kortmann mit ihren „Hellweg Bubbles“ für Begeisterung bei den Kindern.
Nun besuchten Klaus-Dieter Hötte und Elke Wenge das Team von Hellwegradio und übergaben die Spende persönlich.
 Rüthen. Die Sommerferien brachten nicht nur Spaß und Abenteuer für die Kinder in Rüthen, sondern auch eine Spendenaktion zugunsten der „Aktion Lichtblicke“. Dank des Engagements von Klaus-Dieter Hötte und Elke Wenge aus dem Tourismusbüro der Stadtverwaltung und verschiedener Veranstaltungen der Stadt in Zusammenarbeit mit den heimischen Vereinen wurden insgesamt 150 Euro gesammelt.
Hintergrund
Die Stadt Rüthen organisiert seit einigen Jahren kostenlose Ferienaktionen an mehreren Nachmittagen in den Sommerferien. Bei der Piratenparty im Biberbad, der Auftaktveranstaltung in diesem Sommer, packten die Schwimmmeister und die DLRG Ortsgruppe Rüthen tatkräftig mit an. Zusätzlich konnten die Kinder bei einer Familienstadtführung viel über die Stadt Rüthen lernen. Diese wurde gemeinsam mit Renate Bracht und Anke Beckmann durchgeführt, begleitet von Hexenturmwächter Christian Schrewe. Eine weitere Veranstaltung war wieder die Nistkasten-Bastelaktion, die im Bibertal unter der Leitung von Hubert Schümmer und dem Team vom Hegering Rüthen stattfand. Einer der sportlichen Höhepunkte war das Schnupper-Kart-Training beim MSC Bergstadt Rüthen, das von Nicole Fechner und Marcus Meier geleitet wurde und an der Kaiserkuhle stattfand. Außerdem sorgten Ramona und Jens Kortmann mit ihren „Hellweg Bubbles“ für Begeisterung bei den Kindern.
Geschäftsführer Markus Gödde betonte bei der Übergabe, wie wichtig ihm die Arbeit der Pfadfinder ist. In Rüthen leisten sie seit vielen Jahren vorbildliche Jugendarbeit, fördern Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein. Die Spende soll unter anderem dabei helfen, neues Material wie Zelte anzuschaffen und so die Angebote für Kinder und Jugendliche weiter auszubauen.
Auch zur Feuerwehr besteht eine enge Verbindung. Markus Gödde führt dort regelmäßig Unterweisungen zu Sonderrechtsfahrten durch. In diesem Rahmen erfuhr er vom Ausbau eines Schulungs- und Gemeinschaftsraums, der größtenteils in Eigenleistung realisiert wird und bereits Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft erfährt. Um die noch fehlenden Mittel aufzubringen, wollte Mobilitätscoaching Gödde einen Beitrag leisten und das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte würdigen.
Die Spendenschecks wurden in den Räumen der Fahrschule Gödde überreicht. Neben Markus Gödde waren auch seine Frau Sabine sowie Maria Gödde dabei. Für die Pfadfinder nahm Till Lütkenhaus die Spende entgegen. Der Förderverein der Feuerwehr war durch Karl-Heinz Mayer, Löschzugführer Dominik Ohrmann und Frank Föllmer vertreten. Sie bedankten sich für die Unterstützung, die auch ein Zeichen dafür ist, wie wichtig Zusammenhalt und Unterstützung vor Ort sind – nicht nur in der Adventszeit.
 Rüthen. In der Adventszeit zeigt Mobilitätscoaching Gödde seit Jahren Herz für den guten Zweck – besonders, wenn es um das örtliche Ehrenamt geht. Auch im vergangenen Jahr durften sich gleich zwei Rüthener Vereine über eine großzügige Unterstützung freuen. Die Pfadfinder des Stammes Graf Bernadotte Rüthen sowie der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr erhielten jeweils eine Spende in Höhe von 2.000 Euro.
Geschäftsführer Markus Gödde betonte bei der Übergabe, wie wichtig ihm die Arbeit der Pfadfinder ist. In Rüthen leisten sie seit vielen Jahren vorbildliche Jugendarbeit, fördern Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein. Die Spende soll unter anderem dabei helfen, neues Material wie Zelte anzuschaffen und so die Angebote für Kinder und Jugendliche weiter auszubauen.
Mobilitätscoaching Gödde unterstützte die Pfadfinder und die Feuerwehr
Ferienveranstaltungen unterstützten den guten Zweck
Eine Spende von 4.000 Euro für Ehrenamt und Jugendarbeit in Rüthen
Erstellt wurde das Buch von der Medienagentur cb medien+design, Satz und Grafik hat Christoph Blecke gemacht, die Fotos und Texte stammen von Marcus Kloer.
Das Jubiläumsjahr bot eine Reihe von Veranstaltungen, die in dem Buch eindrucksvoll dokumentiert sind: die Rüthener Musiknacht, 400 Jahre Lobetag, die Feldtage in Meiste, das Stadtschützenfest sowie das große Jubiläumswochenende im August. Zahlreiche Fotografien und kurze Begleittexte lassen die Ereignisse lebendig werden und laden dazu ein, die schönen Momente noch einmal Revue passieren zu lassen.
Durch das gewählte DIN-A4-Querformat kommen auch großflächige Bilder gut zur Geltung. Damit eignet sich das Jubiläumsbuch nicht nur als Erinnerungsstück für alle, die die Feierlichkeiten miterlebt haben, sondern auch als ansprechendes Geschenk und für künftige Generationen.
Nachdem das Buch in der Adventszeit auch in Hirsch- und Hachtorapotheke sowie in der AusZeit zu einem Preis von 20 Euro erhältlich war, kann es auch weiterhin noch an dem Infoschalter in der Stadtverwaltung erworben werden.
Das Jubiläumsbuch ist eine liebevoll gestaltete Erinnerung an ein besonderes Jahr – und ein Stück Rüthener Geschichte zum Durchblättern.
 Rüthen. Das Jubiläumsbuch zum Stadtgeburtstag ist im November passend vor der Weihnachtszeit erschienen. Auf 204 abwechslungsreich bebilderten Seiten hält es die besonderen Momente des Geburtstages der Bergstadt fest, die im vergangenen Jahr das 825jährige Bestehen feierte. Die Stadt wurde im Jahr 1200 gegründet, das Jahr 2025 stand ganz im Zeichen dieses historischen Jubiläums. Herausgegeben wurde das Buch von dem Förderverein Heimatpflege und Traditionelles Brauchtum Rüthen, gefördert durch einen Heimatscheck des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt von der Stadtverwaltung Rüthen.
Erstellt wurde das Buch von der Medienagentur cb medien+design, Satz und Grafik hat Christoph Blecke gemacht, die Fotos und Texte stammen von Marcus Kloer.
204 Seiten Erinnerungen an 825 Jahre Rüthen
Jubiläumsbuch zum Stadtjubiläum
Ein Höhepunkt folgte am Abend: Beim Ballonglühen standen die aufgeheizten Ballone im Halbdunkel nebeneinander und leuchteten – ein beeindruckender Anblick, der viele Gäste in seinen Bann zog. Gastgeber Frank Schnelle freute sich gemeinsam mit Freunden und Unterstützern über die gelungene Atmosphäre.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Das Henrichs bot warme Getränke, frisch gebackene Waffeln und herzhafte Speisen an – perfekt, um sich zwischendurch aufzuwärmen und die Eindrücke wirken zu lassen.
Am Rande der Veranstaltung erinnerte Frank Schnelle an die Ursprünge der Heißluftballonfahrt. Genau 242 Jahre zuvor, im November 1783, gelang in Frankreich die erste bemannte Fahrt mit einem Heißluftballon. Die Brüder Joseph-Michel und Jacques-Étienne Montgolfier ließen damals ihren Ballon in Paris aufsteigen und legten damit den Grund-stein für die moderne Ballonfahrt. Ihr Erfolg gilt bis heute als Meilenstein der Luftfahrtgeschichte.
Für die zahlreichen Besucher bot das Wochenende im HenrichS ein eindrucksvolles Erlebnis – eine Mischung aus Technik und gemütlichem Beisammensein. Direkt am naturnahen Eingang zum Bibertal konnten sie spannende Vorführungen genießen und zugleich ein paar gesellige Stunden verbringen.
 Rüthen. Das HenrichS am Eingang des Bibertals war wieder Treffpunkt zahlreicher Ballonfreunde. Die gemütliche Gastronomie bot den Rahmen für ein besonderes Ereignis: den „Happy Montgolfiere Day“, bei dem sich zwei Tage lang wieder alles um Modell-Heißluftballone drehte.
Bereits tagsüber konnten die Besucher verfolgen, wie sich die farbenfrohen Ballonhüllen mit heißer Luft füllten und langsam aufrichteten. Mehrere Teams präsentierten ihre Modelle, darunter auch ein Ballonfreund aus Belgien, der eigens für die Veranstaltung angereist war.
Ein Höhepunkt folgte am Abend: Beim Ballonglühen standen die aufgeheizten Ballone im Halbdunkel nebeneinander und leuchteten – ein beeindruckender Anblick, der viele Gäste in seinen Bann zog. Gastgeber Frank Schnelle freute sich gemeinsam mit Freunden und Unterstützern über die gelungene Atmosphäre.
Heiße Luft und bunte Farben sorgten für Atmosphäre im Bibertal
Heißluftballon-Zauber
am HenrichS
 Altenrüthen. Wer ein Pferd oder einen Hund hat, weiß: Kleine Auffälligkeiten im Bewegungsablauf oder im Verhalten können Hinweise auf körperliche Probleme sein. Genau hier setzt Sandra Heider an. Die Therapeutin arbeitet im Bereich Osteopathie, Physiotherapie und Akupunktur für Pferde und Hunde. Ihr Ansatz: den Körper als Einheit betrachten, Ursachen erkennen und gezielt behandeln. Der Vorteil für Tier und Halter liegt in der Kombination mehrerer bewährter Therapieformen innerhalb eines ganzheitlichen Konzepts.
Osteopathie: Beweglichkeit wiederherstellen
Die Pferde- oder Hundeosteopathie beschäftigt sich mit der Funktion von Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien. Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, sogenannte Läsionen oder Blockaden, werden mit manuellen Techniken behandelt. Ergänzend kommen craniosakrale sowie viszerale Techniken zum Einsatz, die sich auf das Nervensystem und die Organe beziehen.
Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen, damit das Pferd sein körperliches Gleichgewicht wiederfindet und alle Strukturen funktionell zusammenarbeiten können. Grundlage sind wissenschaftliche Kenntnisse der Anatomie, Biomechanik und Physiologie.
Physiotherapie: Schmerzen lindern und Leistung unterstützen
Die Physiotherapie bei Pferden und Hunden verfolgt mehrere Ziele: Schmerzlinderung, Lösung von Verspannungen und Blockaden, Leistungssteigerung sowie die Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.
Zum Einsatz kommen unter anderem Dehnungen, Massagen, Bewegungstherapie, Lymphdrainage und verschiedene Formen der Elektrotherapie wie Rotlichttherapie, TENS, EMS oder der Beosigner. Physiotherapie eignet sich sowohl als akute Maßnahme bei Verspannungen, als auch präventiv zur Unterstützung im Training. Behandelt werden vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Wirbelsäule und der Muskulatur.
Ganzheitliche Pferde- und Hundetherapie
Sandra Heider verbindet Osteopathie, Physiotherapie und Akupunktur
Zum Einsatz kommen unter anderem Dehnungen, Massagen, Bewegungstherapie, Lymphdrainage und verschiedene Formen der Elektrotherapie wie Rotlichttherapie, TENS, EMS oder der Beosigner. Physiotherapie eignet sich sowohl als akute Maßnahme bei Verspannungen, als auch präventiv zur Unterstützung im Training. Behandelt werden vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Wirbelsäule und der Muskulatur.
Pferdeheilpraktik: Den Blick aufs Ganze richten
Als ganzheitlich arbeitende Pferdeheilpraktikerin bezieht Sandra Heider Faktoren wie Fütterung, Haltung, Training, Umfeld und den seelischen Zustand des Pferdes in ihre Arbeit ein. Jedes Tier wird individuell betrachtet.
Ein Schwerpunkt liegt auch auf Akupunktur, energetischer Arbeit, energetischer Traumatherapie und der Bioresonanztherapie. Der Ansatz basiert auf der Betrachtung von Körper, Geist und Seele als Einheit.
Wenn das Pferd Signale sendet
Leistungsabfall, häufiges Stolpern, Taktunreinheiten, Probleme in der Biegung, Zähneknirschen, schiefer Schweif, Schwierigkeiten beim Angaloppieren oder Veränderungen im Verhalten können Anzeichen für Schmerzen oder körperliche Einschränkungen sein. Auch Stressanzeichen oder eine verminderte Losgelassenheit deuten auf Handlungsbedarf hin.
Kombination als Lösungsansatz
Die Verbindung von Osteopathie, Physiotherapie und Akupunktur ermöglicht es, Blockaden z. B. im Bereich der Wirbelsäule oder des Kreuzbeins zu beheben, ebenso wie das fasziale und neurologische System zu unterstützen. Ziel ist es, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzlinderung zu erzielen.
Die ganzheitliche Betrachtung stellt sicher, dass nicht nur einzelne Symptome, sondern das gesamte Pferd berücksichtigt wird.
Abschließend werden gezielte Übungen empfohlen, um die Behandlung nachhaltig zu unterstützen. Nach etwa vier Wochen folgt in der Regel ein Kontrolltermin, um tieferliegende Strukturen weiter zu behandeln und die erzielten Fortschritte zu festigen.
Wer ist Sandra Heider?
Sandra Heider kommt ursprünglich aus der Humanmedizin. Die Arbeit mit Pferden begleitet sie seit ihrer Kindheit, seit rund 20 Jahren lebt sie mit eigenen Pferden. Reiterlich ist sie in der klassischen Dressur verwurzelt, sammelte aber auch Erfahrungen im Westernreitsport.
Seit 2008 führt sie eine mobile Pferdepraxis im Kreis Soest, Paderborn, Warendorf, Gütersloh und dem nahegelegene Sauerland. 2020 begann sie zudem mit der Ausbildung ganzheitlicher Pferdephysiotherapeuten. Seit 2019 führt sie ebenso eine Hundephysiotherapie-Praxis bei sich auf dem Hof in Altenrüthen.
Ausbildung und Erfahrung
Zu ihren Qualifikationen zählen unter anderem die Ausbildungen zur Pferdeheilpraktikerin, Osteopathin für Pferde, Physiotherapeutin für Pferde und Hunde sowie Akupunkteurin für Pferde und Hunde. Hinzu kommen Weiterbildungen in Bioresonanztherapie, Sportpferdephysiotherapie und verschiedenen energetischen Verfahren. Mehr als 17 Jahre Praxiserfahrung prägen ihre tägliche Arbeit.
Ziel der Therapie
Im Mittelpunkt stehen Schmerzfreiheit, Wiederherstellung der Beweglichkeit, Lösung von Verspannungen und eine langfristige Stabilisierung des gesamten Bewegungsapparates. Durch gezielte Therapie und individuell angepasstes Training sollen Pferde und Hunde gesund, belastbar und beweglich bleiben – oder es wieder werden.
Behandlungsablauf in der Praxis
Zu Beginn steht eine ausführliche Anamnese.
Das Pferd oder der Hund werden im Stand und in der Bewegung beobachtet, Gelenke und Muskulatur werden überprüft, Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule getestet. Während der Befunderhebung beginnt oft bereits die Behandlung, da sich Blockaden beim Durchbewegen lösen können.
Abschließend werden gezielte Übungen empfohlen, um die Behandlung nachhaltig zu unterstützen. Nach etwa vier Wochen folgt in der Regel ein Kontrolltermin, um tieferliegende Strukturen weiter zu behandeln und die erzielten Fortschritte zu festigen.
Als Referenten waren Rafael und Louis Grabenschröer von der Lippstädter Firma Scoreworx eingeladen. Scoreworx wertet Unternehmensdaten aus, bereitet sie übersichtlich auf und zeigt, welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen. Geschäftsführer Rafael Grabenschröer erklärte, wie aussagekräftige Kennzahlen helfen, Abläufe besser zu verstehen und Entscheidungen sicherer zu treffen – wobei Finanzzahlen oder auch operative Daten aus dem Tagesgeschäft ausgewertet werden können.
Anschaulich zeigte er Beispiele aus dem Vertrieb: Wie lange braucht ein Angebot vom Eingang der Anfrage bis zum Angebot an den Kunden? Wo entstehen Engpässe? Wie viele Anfragen werden tatsächlich zu Aufträgen? Und welche Produkte verkaufen sich konstant, während andere an Bedeutung verlieren? Auch Daten wie neue Kundenkontakte, Wiedervorlagen oder Klickzahlen auf der Webseite können wertvolle Hinweise liefern.
Die von Scoreworx entwickelte Lösung führt all diese Daten automatisch zusammen und macht sie täglich einsehbar. Ein integriertes Maßnahmen-Tool schlägt anschließend mögliche Schritte vor und überprüft deren Wirkung – ein Angebot, das besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen gedacht ist.
 Kallenhardt. Eine Veranstaltung des BVMW im Rahmen des Rüthener Firmenforums führte zahlreiche Interessierte in die rustikale Atmosphäre der Sauerländer Edelbrennerei.
Dort begrüßte Andreas Kerschl die Gäste im Namen des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft und leitete direkt zum Schwerpunktthema des Abends über: moderne, transparente und praxisnahe Vertriebsarbeit.
Als Referenten waren Rafael und Louis Grabenschröer von der Lippstädter Firma Scoreworx eingeladen. Scoreworx wertet Unternehmensdaten aus, bereitet sie übersichtlich auf und zeigt, welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen. Geschäftsführer Rafael Grabenschröer erklärte, wie aussagekräftige Kennzahlen helfen, Abläufe besser zu verstehen und Entscheidungen sicherer zu treffen – wobei Finanzzahlen oder auch operative Daten aus dem Tagesgeschäft ausgewertet werden können.
Nach einem Vortrag über die Auswertung von Unternehmensdaten waren die Teilnehmer zu einer Brennereiführung eingeladen
Professioneller Vertrieb im Fokus: Firmenforum zu Gast in der Sauerländer Edelbrennerei
Die von Scoreworx entwickelte Lösung führt all diese Daten automatisch zusammen und macht sie täglich einsehbar. Ein integriertes Maßnahmen-Tool schlägt anschließend mögliche Schritte vor und überprüft deren Wirkung – ein Angebot, das besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen gedacht ist.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigte Louis Grabenschröer. Er führte die Gäste leicht verständlich durch die verschiedenen Seiten, Tabellen und Filter des Programms und machte deutlich, wie schnell sich aus strukturierten Daten klare Erkenntnisse gewinnen lassen.
Im Anschluss blieb es nicht beim theoretischen Austausch: Bei einem kleinen Imbiss wurde lebhaft weiterdiskutiert und genetzwerkt.
Zum Abschluss führte Thomas Lesniowski die Besucher durch die Brennerei und gab spannende Einblicke in die Herstellung der Edeldestillate – eine Kostprobe selbstverständlich inklusive. So endete ein informativer und zugleich entspannter Abend in Kallenhardt.
GAST SEIN IN RÜTHEN
Wegen der Vergabe der Plätze habe man auch darauf geachtet, wohin der Heimatpreis in den vergangenen Jahren ging, wie viele Menschen bei dem ehrenamtlichen Engagement mitgenommen wurden und was geschaffen wurde.
 Rüthen. Auf der Nikolausratssitzung wurde es bekanntgegeben, der Heimatpreis 2025 der Stadt Rüthen ging an Altenrüthen. Dort hatten sich die Dorfgemeinschaft und Heimatforscher Karl-Friedrich Hillesheim mit ausgerichteten Heimatnachmittagen („Was haben Menschen aus dem Dorf in ihrem Leben geschaffen“, Bürgermeister Peter Weiken) und der Schützenverein mit der Sanierung der Gemeindehalle beworben. Letzteres Projekt hatte in den vergangenen Jahren einige Rückschläge erlitten und wurde nun mit viel Eigenleistung umgesetzt. Man habe sich nicht entmutigen lassen, lobte Weiken und gratulierte den beiden Anträgen als gemeinsamem Projekt zu dem Gewinn des Heimatpreises und einem Preisgeld von 2.500,00 €. Zwei weitere Projekte wurden auf den Plätzen ausgezeichnet. Auch in Oestereiden wurde zahlreiche Stunden ehrenamtlich geleistet, bedankte sich Weiken bei dem SuS Oestereiden und den Heimatfreunden aus dem Dorf, wo Outdoor-Sportgeräte aufgestellt und eine Fläche an dem Sportplatz beispielsweise mit einer Baumallee ökologisch aufgewertet wurden. Der zweite Platz war mit 1.500,00 € dotiert. Der Verein M.I.R. ("Mädels in Rüthen*) schafft mit seinen Veranstaltungen Angebote für Frauen in Rüthen, von dem guten Zweck wie Bäume pflanzen und Müll sammeln bis zu Stadtführungen, Basteln oder Alte Aula Kino gibt es verschiedene Unternehmungen, Bürgermeister Peter Weiken würdigte besonders auch die Innovativität der Frauen und beglückwünschte sie zu dem dritten Platz, der mit 1.000 Euro belohnt wurde.
Auf der Nikolausratssitzung wurden Mandatsträger verabschiedet und der Heimatpreis vergeben
Altenrüthener Engagement wurde belohnt,
Dank an langjährige Ratsvertreter
Bürgermeister Peter Weiken eröffnete die Sitzung eingangs und begrüßte neben dem Stadtrat und den Ortsvorstehern auch die nach den vergangenen Kommunalwahlen ausgeschiedenen Mandatsträger sowie Vertreter der Vereine, die sich um den Heimatpreis 2025 beworben hatten. Weiken lobte ordentliche Diskussionen und eine gute Zusammenarbeit in Stadtrat und Politik. Er nannte die Sanierung der Stadtverwaltung, das Haus Maria vom Stein, geschaffene Infrastruktur in den Ortschaften und den Neubau am Eulenspiegel in den vergangenen fünf Jahren sowie die laufende Innenstadtsanierung als wichtige Meilensteine und lokale Infrastruktur. Daran haben auch die ausgeschiedenen Funktions- und Mandatsträger einen Anteil, dankte Weiken verschiedenen Personen für kommunalpolitische Tätigkeit.
Nach 36 Jahren schied Franz-Josef Dohle aus der Lokalpolitik aus, nachdem er 1989 in den Stadtrat gewählt worden war. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Wasserversorgung gewesen, würdigte Weiken. Hubert Mertens hatte dem Stadtrat seit 1994 angehört und wurde nach 31 Jahren verabschiedet. Werner Kroll hatte 16 Jahre als Mandatsträger in der Lokalpolitik mitgearbeitet, ebenfalls hatte Susanne Dönnecke 2009 in der Ratsarbeit begonnen („engagierte Art“). Frank Burg und Jürgen Augustinowitz hatten seit 2010 in der Lokalpolitik mitgearbeitet, Matthias Horstschäfer wurde für 14 Jahre in Stadtrat beziehungsweise verschiedenen Ausschüssen gedankt, Andre Grüne für 14 Jahre sowie Elke Herbst für fünf Jahre im Stadtrat.
Antonius Wilmesmeier war 31 Jahre Ortsvorsteher von Langenstraße-Heddinghausen, Theo Fromme war nach zahlreichen Jahren als Haarmännchen verabschiedet worden und hatte mit seinem rhetorischen Geschick in dem Mantel des Hl. Bischofs auch die Nikolausratssitzungen begleitet. Außerdem erinnerte Weiken an die verstorbenen Ratsmitglieder Antonius Kirse und Jürgen Steinmetz.
Wegen der Vergabe der Plätze habe man auch darauf geachtet, wohin der Heimatpreis in den vergangenen Jahren ging, wie viele Menschen bei dem ehrenamtlichen Engagement mitgenommen wurden und was geschaffen wurde.
Auch die anderen Bewerbungen wurden zwar ohne einen Geldpreis, aber ebenfalls mit Lob bedacht. Der Kammerchor Rüthen hatte eine große musikalische Aufführung in der St. Johanneskirche zu dem Stadtjubiläum umgesetzt. Kallenhardt hatte sich in dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erfolgreich präsentiert und auf Landesebene eine Silbermedaille bekommen.
Bürgermeister Peter Weiken eröffnete die Sitzung eingangs und begrüßte neben dem Stadtrat und den Ortsvorstehern auch die nach den vergangenen Kommunalwahlen ausgeschiedenen Mandatsträger sowie Vertreter der Vereine, die sich um den Heimatpreis 2025 beworben hatten. Weiken lobte ordentliche Diskussionen und eine gute Zusammenarbeit in Stadtrat und Politik. Er nannte die Sanierung der Stadtverwaltung, das Haus Maria vom Stein, geschaffene Infrastruktur in den Ortschaften und den Neubau am Eulenspiegel in den vergangenen fünf Jahren sowie die laufende Innenstadtsanierung als wichtige Meilensteine und lokale Infrastruktur. Daran haben auch die ausgeschiedenen Funktions- und Mandatsträger einen Anteil, dankte Weiken verschiedenen Personen für kommunalpolitische Tätigkeit.
Ein getöpfertes Abbild des Nikolauses von der verstorbenen Künstlerin Helga Hauck stellte Beatrix Krüper vor, das die Familie der Künstlerin der Stadt zur Verfügung stellten. Ein Blick in die Vita der Künstlerin ließ ihr Schaffen in der naiven Kunst und besonders als Krippenkünstlerin in Erinnerung treten. Beatrix Krüper lobte sie ebenfalls als charakterstarke Frau, die sich auch um die Kunst in Rüthen verdient gemacht hat. Die Nikolausfigur wird in einer Vitrine im Alten Rathaus ausgestellt, in der auch eine Madonna steht, die Helga Hauck der Stadt zum 800jährigen Stadtgeburtstag geschenkt hat.
Antonius Wilmesmeier war 31 Jahre Ortsvorsteher von Langenstraße-Heddinghausen, Theo Fromme war nach zahlreichen Jahren als Haarmännchen verabschiedet worden und hatte mit seinem rhetorischen Geschick in dem Mantel des Hl. Bischofs auch die Nikolausratssitzungen begleitet. Außerdem erinnerte Weiken an die verstorbenen Ratsmitglieder Antonius Kirse und Jürgen Steinmetz.
Der Nikolaus war sanft zu dem neugebildeten Stadtrat und lobte die Sanierung der Stadtverwaltung um Zeit- und Kostenplan.
Auch die Innenstadtsanierung komme nicht zu früh, zu dem Stadtjubiläum habe die variantenreiche Organisation doch das gelungene Ergebnis nicht gemindert. Windkraft fand ebenfalls das Wohlwollen des Heiligen Bischofs, von dem Leben in den Ortschaften zeichnete der Nikolaus ein romantisches Bild. „Mit Meisterhand und Geschick, packt er die Arbeit beim Genick“, lobte er den Bürgermeister. Ein Lob auf die Demokratie auch als ein Rezept gegen Engstirnigkeit verband der Nikolaus mit dem Wunsch einer frohen Weihnacht und eines guten neuen Jahres.
Ein getöpfertes Abbild des Nikolauses von der verstorbenen Künstlerin Helga Hauck stellte Beatrix Krüper vor, das die Familie der Künstlerin der Stadt zur Verfügung stellten. Ein Blick in die Vita der Künstlerin ließ ihr Schaffen in der naiven Kunst und besonders als Krippenkünstlerin in Erinnerung treten. Beatrix Krüper lobte sie ebenfalls als charakterstarke Frau, die sich auch um die Kunst in Rüthen verdient gemacht hat. Die Nikolausfigur wird in einer Vitrine im Alten Rathaus ausgestellt, in der auch eine Madonna steht, die Helga Hauck der Stadt zum 800jährigen Stadtgeburtstag geschenkt hat.
Das Prinzip war denkbar einfach: Am Wunschbaum in der Praxis von Stefanie Scholz hingen zahlreiche Kugeln, auf denen die kleinen und großen Wünsche der Tierheimbewohner notiert waren. Von speziellem Diätfutter über strapazierfähigem Spielzeug bis hin zu kuscheligen Decken für die kalten Winternächte – die Bedürfnisse der Hunde, Katzen und Kleintiere waren vielfältig.
Welle der Hilfsbereitschaft
Schon wenige Tage nach dem Start der Aktion zeichnete sich ab, wie groß das Herz der Patientenbesitzer und Bürger ist. „Wir sind absolut überwältigt von der Resonanz“, berichtet das Team der Tierarztpraxis. „Dass so viele Menschen mitgemacht haben und teilweise sogar ganze Pakete gespendet wurden, rührt uns sehr.“
Am Ende der Aktion stapelten sich die Spenden im Empfangsbereich der Praxis. Neben den Sachspenden kamen auch Geldspenden zusammen, die nun direkt in die medizinische Versorgung und den Unterhalt des Tierheims fließen.
Freude im Tierheim Brilon
Bei der Übergabe der Spenden war die Freude groß. Die Mitarbeiter des Tierheims Brilon zeigten sich dankbar für die Unterstützung, die wichtiger denn je genannt wurde. „Jede Dose Futter und jedes Spielzeug bedeutet für unsere Tiere ein Stück Lebensqualität“, so die Rückmeldung aus dem Tierheim. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern, die die Aktion zu einem solch großen Erfolg gemacht haben. Dank der Initiative von Stefanie Scholz und ihrem Team sowie der Großzügigkeit der Spender steht einem glücklichen Winter für die Fellnasen nichts mehr im Weg.
 Rüthen. In der Vorweihnachtszeit ist die Spendenbereitschaft der Menschen traditionell groß, doch das Ergebnis der Wunschbaum-Aktion der Tierarztpraxis Stefanie Scholz in Rüthen hat nach Auskunft der Organisatoren auch optimistische Erwartungen übertroffen. Innerhalb kurzer Zeit leerten sich die Zweige des festlich geschmückten Baumes, um Platz für einen Berg an Geschenken für das Tierheim Brilon zu machen.
Ein Baum voller Hoffnung
Das Prinzip war denkbar einfach: Am Wunschbaum in der Praxis von Stefanie Scholz hingen zahlreiche Kugeln, auf denen die kleinen und großen Wünsche der Tierheimbewohner notiert waren. Von speziellem Diätfutter über strapazierfähigem Spielzeug bis hin zu kuscheligen Decken für die kalten Winternächte – die Bedürfnisse der Hunde, Katzen und Kleintiere waren vielfältig.
Die Wunschbaum-Aktion der Tierarztpraxis Stefanie Scholz war ein überwältigender Erfolg
Bescherung für Vierbeiner
 Rüthen. Auch im vergangenen Jahr verzichtete die Sparkasse Hellweg-Lippe auf den Versand von Weihnachtskarten. Stattdessen spendete das heimische Kreditinstitut das dadurch eingesparte Geld wieder an Organisationen, die sich in der Region ehrenamtlich um hilfsbedürftige Menschen kümmern und hatte nun die Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes des Kreises Soest ausgewählt, um sie mit einer Weihnachtsspende in Höhe von insgesamt 13.000 Euro zu unterstützen. Zehn Vereinsvertreter freuten sich im Namen der Jugendfeuerwehren bei der Übergabe der Spende über das willkommene Geschenk, das Thomas Schnabel (Abteilungsleiter Kommunikation der Sparkasse Hellweg-Lippd) zusammen mit Pressesprecher Thomas Raulf überreichte. „Diese jährliche Spende der Sparkasse ist ein tolles Signal an das Ehrenamt und damit wird auch unsere Arbeit am und für die Menschen im Kreis Soest gewürdigt und auch in den Fokus der Bevölkerung gesetzt. Außerdem sind Spenden für unsere Feuerwehren wichtig, um überhaupt den Dienst am Menschen weiter ausüben und auch wichtige Projekte und die wertvolle Nachwuchsarbeit leisten zu können“, sagte Thomas Wienecke, erster Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, stellvertretend für alle Feuerwehren im Kreis Soest.
 Rüthen. Mit einer Spende über 2.100 Euro unterstützt die Sparkasse Hellweg-Lippe den Tambourkorps Rüthen. Josef Conredel, Leiter der Filiale Rüthen, überreichte den symbolischen Spendenscheck an Vorsitzenden René Dünschede und Kilian Lohkemper. Im Namen aller Mitglieder des Tambourkorps bedankte sich René Dünschede. „Über die Spende haben wir uns sehr gefreut und diese auch schon investiert, und zwar in dringend benötigte Poloshirts für unsere jungen Musikerinnen und Musiker. Außerdem konnten wir noch einige Instrumente kaufen und können dadurch unserem Nachwuchs eine optimale Ausbildung bieten“, sagte der Vorsitzende. „Mit den Poloshirts ist nun sichergestellt, dass wir bei zukünftigen Auftritten einheitlich und repräsentativ auftreten können“, freute sich auch Kilian Lohkemper.
Josef Conredel betonte: „Wir sind stolz und freuen uns, dass wir mit unserer Spende einen Beitrag zur nachhaltigen Nachwuchsarbeit und guten Außendarstellung des Tambourkorps leisten können“.
Die Sparkasse Hellweg-Lippe unterstützt die Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes des Kreises Soest mit einer Spende von 13.000 Euro
Der Tambourkorps Rüthen freut sich über eine Spende in Höhe von 2.100 Euro von der Sparkasse Hellweg-Lippe
„Tolles Signal an das Ehrenamt“
Neue Poloshirts und Instrumente für die Jugend
Carsten Risse folgt Susanne Dönnecke als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der BG Fraktion
Mitgliederversammlung und Fraktionssitzung der Bürgergemeinschaft
 Rüthen. In einer Mitgliederversammlung in Kombination mit einer Fraktionssitzung blickte die BG Rüthen auf das positive Wahlergebnis der Kommunalwahl, in der sie 20,48 Prozent erzielte und wiederholt als zweitstärkste Fraktion aus der Wahl hervorging.
Dennoch sehen die Mitglieder aus ihrer Sicht eine Legislaturperiode vor sich, in der die CDU allein viele Entscheidungen treffen kann. Der Grund liegt in der Größe der Ausschüsse. Diese werden nach jeder Wahl von allen gewählten Fraktionen festgelegt. Dem Wahlergebnis entsprechend repräsentieren nach dieser Kommunalwahl nach Aussage der BG Ausschüsse mit einer geraden Anzahl von Mitgliedern (z.B. 10 oder 12 Personen) am besten das Wahlergebnis 2025. Zum Bedauern der BG haben sich die Fraktionen CDU, SPD und FDP für Ausschüsse mit 13 Personen festgelegt. Das bedeutet, dass die CDU, obwohl sie keine absolute Mehrheit (48,97%) der Wählerstimmen erzielt hat, nun in den Ausschüssen allein entscheiden kann. Konkret ist die CDU mit 7 Stimmen, BG mit 3, SPD mit 2 und FDP mit 1 Stimme an den Entscheidungen in den Ausschüssen beteiligt. Das bedeutet, dass die CDU mit 7 Stimmen immer allen anderen Fraktionen, die gemeinsam auf 6 Stimmen kommen können, bei allen Entscheidungen überlegen sein wird. Dies widerspricht nach einer Pressemitteilung der BG dem Leitsatz, den das Bundesverwaltungsgesetz festgesetzt hat: Gemeinderatsbeschlüsse müssen die Zusammensetzung des Plenums und das darin wirksame politische Meinungs- und Kräftespektrum widerspiegeln. "Es bleibt festzuhalten, dass das Gebot der Spiegelbildlichkeit, also das Widerspiegeln des Wahlergebnisses der Kommunalwahl 2025 in Rüthen in den Ausschüssen für die kommende Legislaturperiode nicht umgesetzt wird", bedauert die BG, dass SPD und FDP nicht die Chance nutzten, das Wahlergebnis entsprechend umzusetzen und die eigene Opposition nach Aussage der BG schon aufgegeben haben. Damit verlieren sie die Möglichkeit des Mitentscheidens und träten die Entscheidungen für die nächsten fünf Jahre an die CDU ab.
Dank an Ratsvertreter
Während der Mitgliederversammlung dankten die Vorsitzenden den ausgeschiedenen Ratsvertretern für ihren Einsatz und intensives Engagement.
Die BG Rüthen bedankte sich herzlich bei Franz-Josef Dohle für sein langjähriges Mitarbeiten in der BG und damit in der Rüthener Kommunalpolitik. Seit 1989 hat er als Ratsmitglied die Stadtvertretung maßgeblich mitgestaltet und in zahlreichen Ausschüssen wie Haupt- und Finanz, Bau-, Wirtschaftsförderungsausschuss Verantwortung übernommen. Im Wald- und Landschaftsausschuss übernahm er von 1999 bis 2009 in zwei Legislaturperioden den Vorsitz. Danach war er von 2009 bis 2014 Vorsitzender des Betriebsausschusses, danach stellvertretender Ausschussvorsitzender. Insbesondere in der Zeit als Ausschussvorsitzender habe Franz-Josef Dohle wesentlich zur Entwicklung der Stadt beigetragen. Sein kontinuierliches Engagement in der Politik und für die BG Rüthen zeige seine außerordentliche Beständigkeit. Sehr wichtig sind und waren ihm immer die städtischen Finanzen und vor allem zusätzliche Einnahmen, die die Stadt generieren könnte.
Weiterhin ist Susanne Dönnecke als Stadtvertreterin ausgeschieden. Auch für ihr intensives Engagement über drei Legislaturperioden im Rat sowie in verschiedenen Ausschüssen bedankte sich die BG herzlich. Susanne Dönnecke war über Jahre eine aktive und engagierte stellvertretende Fraktionsvorsitzende und arbeitet auch künftig weiter bei der Kreis BG mit, lobte die Bürgergemeinschaft.
Aus persönlichen Gründen ist auch Elke Herbst als Stadtvertreterin ausgeschieden. Über zwei Legislaturperioden hatte sie in Rat und verschiedenen Ausschüssen die Finanzen der Stadt im Blick. Weiterhin ist Matthias Horstschäfer aus dem Stadtrat ausgeschieden, er folgte dem verstorbenen Antonius Kirse und war etwa eine halbe Legislaturperiode im Rat. Die ausgeschiedenen Stadtvertrezer wollen sich weiterhin in verschiedenen Ausschüssen an der Kommunalpolitik beteiligen, deren Besetzung ebenfalls festgelegt wurde. Einstimmig wählte die BG zudem Carsten Risse zum neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden.
Bereits Anfang August hatten die Arbeiten begonnen. Eine Spezialfirma entfernte das alte, asbestbelastete Eternitdach und entsorgte es fachgerecht. Anschließend übernahm die Zimmerei Hüske aus Rüthen die weiteren Arbeiten: Der Dachstuhl wurde verstärkt, gedämmt und mit grauen Blechplatten neu eingedeckt. Auch die 13 Fenster wurden ausgetauscht – eine Maßnahme, die die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich verbessert.
Neben den Fördergeldern half auch der KCK, das Projekt zu stemmen. „Von den Einnahmen unserer KaWu-Party spenden wir jedes Jahr einen Teil für einen guten Zweck“, erklärte Vorsitzender Patrick Padberg. Nachdem im vergangenen Jahr der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes bedacht wurde, blieb die Unterstützung diesmal im eigenen Ort. „Wir haben ja auch was davon“, ergänzt KCK-Schriftführer Chris Gaebel mit einem Augenzwinkern – schließlich finden alle Karnevalsveranstaltungen des Vereins in der Schützenhalle statt.
Oberst Josef Risse vom Schützenverein zeigt sich erfreut: „Für die großzügige Spende sind wir sehr dankbar. Unzählige Stunden haben unsere Helfer investiert – und dabei sogar noch die letzten Reste Konfetti von den Deckenbalken geputzt“, berichtete Risse schmunzelnd.
Mit der Dachsanierung ist die Halle nun fit für die Zukunft. „So ist die Halle erst mal wieder für die nachfolgenden Generationen gesichert. Sie ist wichtig für Kallenhardt“, freut sich Risse – und lobt zugleich die gute Zusammenarbeit zwischen Schützenverein und Karnevalsclub.
Schützen brachten Eigenleistung, der Elferrat spendete 1.000 Euro für das Projekt
 Kallenhardt. Das Dach der Schützenhalle Kallenhardt wurde saniert. Mit tatkräftiger Unterstützung vieler Helfer, einer Förderung in Höhe von 170.000 Euro, vielen Stunden Eigenleistung der Schützenbrüder und auch einer Spende des Elferrats des Karnevalsclubs Kallenhardt (KCK) in Höhe von 1.000 Euro konnte das große Bauvorhaben umgesetzt werden.
Pünktlich zur Blue Beats Night des Tambourcorps Kallenhardt Mitte Oktober befand sich die Sanierung in den letzten Zügen: Das Baugerüst an der Vorderseite war bereits abgebaut, und die Halle konnte wieder für Veranstaltungen genutzt werden.
Bereits Anfang August hatten die Arbeiten begonnen. Eine Spezialfirma entfernte das alte, asbestbelastete Eternitdach und entsorgte es fachgerecht. Anschließend übernahm die Zimmerei Hüske aus Rüthen die weiteren Arbeiten: Der Dachstuhl wurde verstärkt, gedämmt und mit grauen Blechplatten neu eingedeckt. Auch die 13 Fenster wurden ausgetauscht – eine Maßnahme, die die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich verbessert.
Dach der Schützenhalle Kallenhardt wurde saniert
 Altenrüthen. In den Advent stimmten sich wieder zahlreiche Besucher schwungvoll und harmonisch bei dem Konzert des Instrumentalvereins „Harmonie“ Altenrüthen in der Gemeindehalle ein. Humorvoll kündigten die Moderatorinnen Hanna Hüske und Hannah-Marie Langer einen Vormittag zum Musik hören an, bei dem es auch Kaffee, Kuchen und gekühlte Getränke gab.
Den Auftakt zu dem Konzert machte das Starterorchester mit Nachwuchsmusikern aus dem Stadtgebiet, in dem auch junge Musiker aus Altenrüthen mitspielen. Unter der Leitung von Franz Blecke wurde der Konzertmarsch Transformers gespielt, auf die Ballade „Irish Dreams“ ging es musikalisch vielseitig mit der Polka „Omi und Opi“ weiter.
 Altenrüthen. In den Advent stimmten sich wieder zahlreiche Besucher schwungvoll und harmonisch bei dem Konzert des Instrumentalvereins „Harmonie“ Altenrüthen in der Gemeindehalle ein. Humorvoll kündigten die Moderatorinnen Hanna Hüske und Hannah-Marie Langer einen Vormittag zum Musik hören an, bei dem es auch Kaffee, Kuchen und gekühlte Getränke gab.
Der Instrumentalverein „Harmonie“ Altenrüthen begeistertE mit einem festlichem Konzert, Nachwuchs und emotionalen Momenten in der Gemeindehalle
Klangvoller Auftakt in die Adventszeit
An eine Fahrt des Instrumentalvereins nach Leipzig erinnerte danach „Ein Leben lang“, womit die Musikerinnen und Musiker lautmalerisch davon erzählten, welche Bedeutung Musik für die Menschen hat und welche Freude sie gibt. Zwischendurch wurde auch gesungen und das Publikum war zum Mitschunkeln eingeladen. Majestätisch lud „Kaiser Sissi“ zu zackigen Marschklängen an den österreichischen Hof ein und nahm das Publikum mit dem eingänglichen Thema mit in die Pause.
Bevor es weiterging, ehrte Vorsitzender Jonathan Blecke seine Vereinskollegen Frederick Adams für 25 Jahre und Eva Beumer für 20 Jahre mit der silbernen Ehrennadel des Volksmusikerbundes. Herzlich sagte der Verein außerdem Regina Arens Danke, die 22 Jahre Geschäftsführerin der Altenrüthener Musiker war.
Dann ging es mit Freude an der Musik in den zweiten Teil. In „Pur in concert“ intonierte der Instrumentalverein Ohrwürmer der gleichnamigen Band und machte mit dem emotionalen „Don´t stop believin´“ weiter, dessen bekanntes Thema packend und konzertant umgesetzt wurde. Ein anderer Welthit war „Viva La Vida“, der sich für Orchester arrangiert schwungvoll in das freudige Thema steigerte.
Den Schlusspunkt setzte „Ehrenwort“, bei dem emotionalen Stück wurden die Musiker von Sängerin Tatjana Bertels unterstützt und packten das Publikum, das sich mit begeistertem Applaus bedankte, ehe sich das Orchester mit dem konzertant arrangierten Bergsteigermarsch als Zugabe von der Bühne verabschiedete.
An eine Fahrt des Instrumentalvereins nach Leipzig erinnerte danach „Ein Leben lang“, womit die Musikerinnen und Musiker lautmalerisch davon erzählten, welche Bedeutung Musik für die Menschen hat und welche Freude sie gibt. Zwischendurch wurde auch gesungen und das Publikum war zum Mitschunkeln eingeladen. Majestätisch lud „Kaiser Sissi“ zu zackigen Marschklängen an den österreichischen Hof ein und nahm das Publikum mit dem eingänglichen Thema mit in die Pause.
Den Auftakt zu dem Konzert machte das Starterorchester mit Nachwuchsmusikern aus dem Stadtgebiet, in dem auch junge Musiker aus Altenrüthen mitspielen. Unter der Leitung von Franz Blecke wurde der Konzertmarsch Transformers gespielt, auf die Ballade „Irish Dreams“ ging es musikalisch vielseitig mit der Polka „Omi und Opi“ weiter.
Das klanggewaltige Werk „Hymnus Festalis“ eröffnete dann den Konzertreigen von „Harmonie“ Altenrüthen mit festlichen Klänge um die Solotrompete, worauf es mit „Viva la Woodstock“ weiterging. Erinnert wurde damit an das heutige „Woodstock der Blasmusik“, bekannte Egerländer Melodien wechselten sich in einem konzertanten Arrangement zwischen melodischen Passagen und dem zackigen Thema ab, das Dirigent Maximilian Buchberger mit dem Orchester diszipliniert herausgearbeitet hatte. Die volkstümlichen Klänge setzten sich in dem Marsch „Gruß an Böhmen“ fort.
An eine Fahrt des Instrumentalvereins nach Leipzig erinnerte danach „Ein Leben lang“, womit die Musikerinnen und Musiker lautmalerisch davon erzählten, welche Bedeutung Musik für die Menschen hat und welche Freude sie gibt. Zwischendurch wurde auch gesungen und das Publikum war zum Mitschunkeln eingeladen. Majestätisch lud „Kaiser Sissi“ zu zackigen Marschklängen an den österreichischen Hof ein und nahm das Publikum mit dem eingänglichen Thema mit in die Pause.
Die Kindergartenkinder des Familienzentrums St. Josef schmückten den Tannenbaum
Vorweihnachtliche Stimmung im DRK Haus Maria vom Stein
 Rüthen. Der Kindergarten St. Josef besuchte die Senioreneinrichtung DRK Haus Maria vom Stein und brachte den Bewohnern vorweihnachtliche Freude.
Nach einer fröhlichen Gesangseinlage überraschten die Kinder die Senioren mit selbst gebackenen Plätzchen, die sie gemeinsam mit ihren Eltern und dem Förderverein des Kindergartens gebacken hatten.
Der Tannenbaum der Senioreneinrichtung wurde außerdem mit selbst gebasteltem Weihnachtsschmuck festlich dekoriert. Die Bewohner waren von der Kreativität und dem Engagement der Kinder begeistert. Zum Abschluss wurden gemeinsam traditionelle Adventslieder gesungen.
Das DRK Haus Maria vom Stein wird vom Familienzentrum St. Josef regelmäßig zu gemeinsamen Gruppenstunden besucht, um die Begegnungen zwischen Jung und Alt zu fördern. Die Besuche schaffen wertvolle Momente des Miteinanders und bringen Abwechslung in den Alltag beider Generationen.
Weihnachtsfeier beim Senioren-Mittagstisch „Mahl und Zeit“
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Koordinatorin Monika Nolte nutzte den feierlichen Rahmen, um den ehrenamtlich Aktiven einmal Danke zu sagen. Woche für Woche unterstützen diese Damen den Mittagstisch, bereiten die Tische vor, richten das Essen portionsweise an, kümmern sich um die Gäste und sorgen dafür, dass alles wieder hergerichtet wird. „Eure Arbeit ist sehr, sehr wertvoll“, betonte Monika Nolte. „Ohne Eure Unterstützung wäre diese schöne Einrichtung des Mittagstisches so nicht möglich.“
Seniorinnen und Senioren, die gerne mal am Mittagstisch in Haus Buuck teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, das Angebot auszuprobieren. Wir freuen uns über Anmeldungen unter 02952-9027560.
 Zwei Mal wöchentlich, jeweils dienstags und freitags, gibt es im Haus Buuck den Senioren-Mittagstisch „Mahl und Zeit“. Hier treffen sich Seniorinnen und Senioren, um gemeinsam in gemütlicher Runde Mittag zu essen und Zeit miteinander zu verbringen. Hier treffen sich Gleichgesinnte und längst sind aus diesen regelmäßigen Begegnungen auch Freundschaften entstanden.
In der letzten Adventswoche gehört eine gemeinsame Weihnachtsfeier zur festen Tradition. So kamen auch im Dezember wieder ein paar Tage vor Weihnachten alle Gäste von „Mahl und Zeit“ mit den Mitarbeiterinnen und den ehrenamtlich Aktiven zu einer gemütlichen Feier zusammen. Nach dem leckeren Mittagessen ließen alle bei Kaffee, Kuchen, weihnachtlichem Gebäck und Eierpunsch in festlicher Stimmung das Jahr ausklingen. Viele Weihnachtslieder wurden gesungen, begleitet am Keyboard von Leni Hermes. Ebenso durften Weihnachtsgeschichten und -gedichte nicht fehlen.
Koordinatorin Monika Nolte nutzte den feierlichen Rahmen, um den ehrenamtlich Aktiven einmal Danke zu sagen. Woche für Woche unterstützen diese Damen den Mittagstisch, bereiten die Tische vor, richten das Essen portionsweise an, kümmern sich um die Gäste und sorgen dafür, dass alles wieder hergerichtet wird. „Eure Arbeit ist sehr, sehr wertvoll“, betonte Monika Nolte. „Ohne Eure Unterstützung wäre diese schöne Einrichtung des Mittagstisches so nicht möglich.“
Neues aus Haus Buuck
 Rüthen. Die St. Sebastianus Jungschützen Rüthen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen hatten zu einer gemeinsamen Mitgliederversammlung eingeladen, um über die Zukunft des Schützenfestes zu sprechen. Hintergrund ist, dass das Fest nach den Corona-Jahren noch nicht wieder vollständig an frühere Zahlen anknüpfen konnte und besonders im vorletzten Jahr ein deutliches Defizit entstanden war.
Um Lösungen zu finden, hatte sich zuvor ein Arbeitskreis gebildet – bestehend aus Vorstandsmitgliedern beider Vereine, engagierten Schützenbrüdern und einer Frau aus Rüthen. In mehreren Treffen wurden Ideen gesammelt, Meinungen ausgetauscht und Vorschläge ausgearbeitet. Ziel war es, einen attraktiven Festablauf zu gestalten, traditionelle Elemente zu bewahren und gleichzeitig Möglichkeiten zur Kosteneinsparung zu prüfen. Auf der Mitgliederversammlung wurden nun die Vorschläge und Zahlen von dem Schützenfest 2025 vorgestellt und Stimmen und Meinungsbilder der Schützen eingeholt.
"Schützenfest ist kompliziert", leitete Arbeitskreismitglied Dr. Thomas Meyer hintergründig schmunzelnd seine Vortragspräsentation in der Versammlung ein. Er stellte für den Ablauf des Schützenfestes mehrere Varianten vor, die sich teils deutlich unterscheiden. In dem Arbeitskreis war entsprechend kontrovers diskutiert worden, berichtete Meyer, es war danach nicht immer einfach, auf einen Nenner zu kommen, entsprechend mussten auch Vorschläge nebeneinander für eine Abstimmung vorgestellt werden. Bei der Bewertung spielten insbesondere wirtschaftliche Aspekte eine Rolle, aber auch der emotionale und traditionelle Wert des Festes.
Dabei zeigte sich, dass der bisherige Ablauf – mit einigen Anpassungen – weiterhin eine gute Grundlage für die kommenden Jahre sein kann. Vor allem Einsparungen beim Schützenfrühstück durch einen Kostenbeitrag und bei der Abendmusik könnten dazu beitragen, das Fest wirtschaftlicher zu gestalten, wurde auf der Versammlung besprochen. Andere Varianten stießen hingegen auf deutliche Bedenken. Ein gemeinsames Antreten der beiden Vereine zum Ständchenbringen kann für den Teil zwei Musikkapellen einsparen, aber wird das den Königspaaren, Jubelpaaren und Jubilaren gerecht? Am Sonntag könnte sich hingegen zur Frühschoppenzeit Freiraum für Miteinander finden und soll es wieder eine Cafeteria geben? Wenn das Vogelschießen an die Schützenhalle verlegt würde, wie beispielsweise bei dem Stadtschützenfest mit einer mobilen Vogelstange praktiziert, können sich Aufwand und Kosten für die Logistik an der Vogelstange am Schneringer Berg sparen lassen, außerdem kann das Vorteile bei schlechtem Wetter haben, aber was sagen Schützen und Bevölkerung zu dem Umzug von der idyllischen und in der Natur gelegenen Vogelstange auf den Nikolausschulhof? Auf der Versammlung war das Echo geteilt. Ein Vorschlag war auch, am Montag nach dem Vogelschießen wieder einen Mittagstisch in der Stadthalle anzubieten. Weitere Überlegungen betrachteten zusätzliche Optionen. Ein ausgelagerter Samstag zum Vogelschießen wäre organisatorisch problematisch umzusetzen, neben Buschaufsetzen, Prozessionen und dem Schützenfest lässt sich nur schwer ein weiterer Termin finden und ergäbe sich eine Kostenersparnis? Auch ein Start bereits am Freitag mit Vogelschießen am Samstag sorgte ebenfalls für nachdenkliche Rückmeldungen – auch wegen der damit verbundenen Kleiderfrage für Königin und Damen. Überhaupt gab es neben vereinzelten Zuspruchs Bedenken gegen den Freitag, neben der Gewohnheit würde samstags auch Rasen gemäht, gab ein erfahrener Schützenbruder zu bedenken und aus wirtschaftlicher Sicht fanden sich keine überzeugenden Argumente für ein Verlegen.
Die St. Sebastianus Jungschützen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen haben über die Zukunft des Schützenfestes beraten und über Tradition, Emotionen und Wirtschaftlichkeit diskutiert
„An den kleinen Schrauben wird gedreht“
Dabei zeigte sich, dass der bisherige Ablauf – mit einigen Anpassungen – weiterhin eine gute Grundlage für die kommenden Jahre sein kann. Vor allem Einsparungen beim Schützenfrühstück durch einen Kostenbeitrag und bei der Abendmusik könnten dazu beitragen, das Fest wirtschaftlicher zu gestalten, wurde auf der Versammlung besprochen. Andere Varianten stießen hingegen auf deutliche Bedenken. Ein gemeinsames Antreten der beiden Vereine zum Ständchenbringen kann für den Teil zwei Musikkapellen einsparen, aber wird das den Königspaaren, Jubelpaaren und Jubilaren gerecht? Am Sonntag könnte sich hingegen zur Frühschoppenzeit Freiraum für Miteinander finden und soll es wieder eine Cafeteria geben? Wenn das Vogelschießen an die Schützenhalle verlegt würde, wie beispielsweise bei dem Stadtschützenfest mit einer mobilen Vogelstange praktiziert, können sich Aufwand und Kosten für die Logistik an der Vogelstange am Schneringer Berg sparen lassen, außerdem kann das Vorteile bei schlechtem Wetter haben, aber was sagen Schützen und Bevölkerung zu dem Umzug von der idyllischen und in der Natur gelegenen Vogelstange auf den Nikolausschulhof? Auf der Versammlung war das Echo geteilt. Ein Vorschlag war auch, am Montag nach dem Vogelschießen wieder einen Mittagstisch in der Stadthalle anzubieten. Weitere Überlegungen betrachteten zusätzliche Optionen. Ein ausgelagerter Samstag zum Vogelschießen wäre organisatorisch problematisch umzusetzen, neben Buschaufsetzen, Prozessionen und dem Schützenfest lässt sich nur schwer ein weiterer Termin finden und ergäbe sich eine Kostenersparnis? Auch ein Start bereits am Freitag mit Vogelschießen am Samstag sorgte ebenfalls für nachdenkliche Rückmeldungen – auch wegen der damit verbundenen Kleiderfrage für Königin und Damen. Überhaupt gab es neben vereinzelten Zuspruchs Bedenken gegen den Freitag, neben der Gewohnheit würde samstags auch Rasen gemäht, gab ein erfahrener Schützenbruder zu bedenken und aus wirtschaftlicher Sicht fanden sich keine überzeugenden Argumente für ein Verlegen.
Interessant war auch die Bekanntgabe der Zahlen von dem Schützenfest 2025. Daraus konnte abgeleitet werden, ob der Handlungsbedarf für wirtschaftliche Einsparungen und Reformen nicht mehr so groß ist, wie nach dem Minus aus 2024. Zufriedene Gesichter angesichts des Zahlenwerkes zeigten, dass Druck aus dem Kessel war. Auch Dank eines gut gelaufenen Buschaufsetzens und Werbeeinnahmen war in diesem Jahr ein Plus erwirtschaftet worden.
Am Ende wurde wegen der elementaren Änderungen zu dem Schützenfestablauf abgestimmt. Das dabei gefundene Meinungsbild war eindeutig, bei vier Gegenstimmen votierten rund 100 anwesende Schützenbrüder dafür, weiterhin von Samstag bis Montag zu feiern. Die weitere Umsetzung ebenso wie Details wurden nun wieder an die Vorstände und den Arbeitskreis verwiesen. "Wir drehen an den kleinen Schrauben", sagte Bürgerschützenoberst Christoph Helle. Wenn das nicht mehr reiche, müsse man wieder sehen, Vorarbeit sei in dem Arbeitskreis geleistet worden.
Erste Änderungen wie zu dem Schützenfrühstück können vielleicht schon in dem laufenden Jahr umgesetzt werden, beispielsweise bezüglich des Schützenfrühstücks, insgesamt soll der Festablauf ab 2027 stehen. Die nächste Mitgliederversammlung, in der erneut über den Stand der Planungen informiert werden soll, findet nach Ankündigung der beiden Vereine im Herbst 2026 statt.
Die wichtigsten Karnevalstermine 2026 in Rüthen
24 Januar:
Prunk- und Galasitzung
1. Februar:
Kinderkarneval
12. Februar:
Mädelsabend
14. Februar:
Narrentanz
16. Februar:
Rosenmontag
 Rüthen. Punkt 11. November hieß es in Rüthen wieder: Bühne frei für den Karneval. Vor dem Alten Rathaus versammelten sich zahlreiche Närrinnen und Narren, um gemeinsam den Startschuss für die Session 2025/2026 zu feiern. Das Wetter spielte mit – zwar wolkig, aber bei rund elf Grad durchaus karnevalstauglich. Beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Auftakt.
Nach den obligatorischen elf Böllerschüssen erklärte Präsident Benedikt Becker die neue Session offiziell für eröffnet. Gut gelaunt begrüßte er die Jecken aus der Stadt und der Umgebung und machte deutlich: Jetzt beginnt die Zeit, in der Frohsinn und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Mit der Bekanntgabe des neuen Sessionsmottos wurde es dann richtig laut auf dem Rathausplatz. Unter dem Leitspruch „Rambo Zambo Karneval, steht Rüthen auf dem Gaspedal“ setzte die Karnevalsgesellschaft ein klares Zeichen für eine schwungvolle und energiegeladene Session. Das erste gemeinsame „Rüthen Helau“ ließ nicht lange auf sich warten.
Wertschätzung gab es an diesem Morgen reichlich: Becker dankte allen, die den Karneval in Rüthen tragen und gestalten – vom Elferrat über Senatoren bis hin zu den vielen Aktiven im Hintergrund. Besonders hervorgehoben wurden auch die amtierenden Prinzenpaare. Prinz Stefan Neumann und Prinzessin Wibke Frenzel sowie das Kinderprinzenpaar Prinz Hannes Helle und Prinzessin Nele Sendier hätten ihre Rollen mit viel Herz und Engagement ausgefüllt und Rüthen bestens repräsentiert.
Prinzessin Wibke blickte zufrieden auf ein ereignisreiches Prinzenjahr zurück und machte zugleich Lust auf alles, was nun vor der Karnevalsgesellschaft liegt. Auch Bürgermeister Peter Weiken wandte sich an das närrische Volk. Er versprach eine Session mit vielen Höhepunkten und bedankte sich bei allen, die Jahr für Jahr dafür sorgen, dass der Karneval in Rüthen lebendig bleibt.
Ein kurzer Moment der Besinnung kam ebenfalls nicht zu kurz: Ortsvorsteher Rudolf Fromme erinnerte daran, dass der 11. November traditionell auch im Zeichen des Martinstages steht.
Mit einem kräftigen, dreifachen „Rüthen Helau“ endete die offizielle Eröffnung. Gleichzeitig begann damit die Zeit des Rätselratens: Wer wird das nächste Prinzenpaar? Im Netz wird bereits eifrig spekuliert.
Rüthen gibt Gas: Karnevalssession feierlich eröffnet
 Rüthen. Die närrische Zeit wirft ihre Schatten voraus: Mit großer Vorfreude auf die neue Session hat die Karnevalsgesellschaft Rüthen alle Vereine und Gruppen, die am traditionellen Rosenmontagsumzug teilnehmen möchten, zu einer Wagenbauervorbesprechung eingeladen. Dass die Rüthener Karnevalisten bereit für die neue Saison sind, zeigte sich schon beim Blick in den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal der Hachtorstube.
Präsident Benedikt Becker begrüßte zahlreiche Vertreter der heimischen Vereine und Gruppen. Neben den Fußgruppen gab es besonders auch für die Wagenbauer viele wichtige Informationen. Elferratsmitglied Jörg Schrewe informierte über technische und organisatorische Anforderungen – vom Technikcheck über TÜV- und Versicherungsfragen bis hin zu dem erforderlichen Brauchtumsgutachten.
Trotz der Vielzahl an Vorschriften und Auflagen lassen sich die engagierten Wagenbauer nicht entmutigen. „Neue Regelungen sind in diesem Jahr zum Glück nicht hinzugekommen“, erklärte die Karnevalsgesellschaft. Eine spürbare Entlastung durch das Bürokratie-Entlastungsgesetz sei zwar noch nicht eingetreten, doch man sei froh, dass die bestehenden Anforderungen stabil geblieben sind.
Damit alle Teilnehmer gut vorbereitet sind, hat die Karnevalsgesellschaft alle wichtigen Hinweise in einem Merkblatt zusammengefasst. Dieses steht auf der Internetseite www.kg-ruethen.de zum Download bereit.
Mit so viel Engagement und guter Laune steht einem stimmungsvollen Rosenmontagsumzug in Rüthen wohl nichts mehr im Wege. Die Vorfreude auf die närrischen Tage war schon deutlich zu spüren.
Großes Interesse an der Vorbesprechung zum Rosenmontagsumzug – Wagenbauer bestens informiert
Rüthener KarnevalistEn starten mit Vorfreude in die neue Session
Der Kammerchor stimmte ein zahlenmäßig großes Publikum auf die Weihnachtszeit ein
Mitsingkonzert und anspruchsvoller Chorgesang
 Rüthen. Weihnachtslieder mitsingen und konzertanten Chorgesang erleben konnten die Besucher in der gut gefüllten St. Nikolauskirche, als der Kammerchor Rüthen am 4. Advent in St. Nikolaus eingeladen hatte. Gleich zu Beginn waren die Zuhörer gefordert, der Kammerchor stimmte bekannte Weihnachtslieder an, bei denen nach Herzenslust mitgesungen werden konnte. Anspruchsvoll ergänzten die Sänger das Programm mit Stücken, die sie konzertant arrangiert als mehrstimmigen Chorgesang passend zu der besinnlichen Jahreszeit ausgewählt hatten.
Vorsitzender Ralf Helle begrüßte die Zuhörer in der gut besuchten Kirche und stimmte sie auf das gemeinsame Singen ein. Chorleiter Harduin Boeven begleitete die klassischen Weihnachtslieder an der Orgel mit seinem gekonnten Spiel, in dem er die Königin der Instrumente wiederholt klanggewaltig in den Vordergrund treten ließ und bereits das erste Stück kraftvoll einleitete. Die Konzertstücke dirigierte er vor dem Chor im Altarraum und spielte dabei am Keyboard.
Zwischen den musikalischen Beiträgen wurden besinnliche Texte vorgetragen. Ein Beispiel machte die Absurdität des Krieges deutlich: „Wenn man sich um die Menschen kümmert, ist an Krieg nicht mehr zu denken.“
Im Altarraum beeindruckte Chorgesang mehrstimmig
Der Kammerchor eröffnete seinen Konzertteil mit der traditionellen ukrainischen Weise "Carol of the bells". Das Stück lebt von seinem markanten, glockenähnlichen Rhythmus und der sich stetig verdichtenden Mehrstimmigkeit, die eine spannungsvolle, festliche Atmosphäre entstehen lässt.
Es folgte Musik von Georg Friedrich Händel in einem Arrangement von Wolfgang Amadeus Mozart. In den Stücken, in denen die Herrlichkeit Gottes gerühmt, die Wonne in Zion verkündet und zum Abschluss „Uns ist zum Heil ein Kind geboren“ lautmalerisch vorgetragen wurde, zeigte der Kammerchor sein Können, das gemeinsam mit dem Dirigenten intentionsgerecht erarbeitet worden war.
Nach weiteren Weihnachtsliedern erklang Panis angelicus mit einem bedächtigen Vorspiel, nach dem der Kammerchor die Stimmung in einer zauberhaften Weise fortführte. Mit C. Saint-Saëns’ Tollite hostias waren auch Sängerinnen und Sänger aus dem Publikum eingeladen, mitzusingen und zum Chor in den Altarraum zu kommen. Das Experiment funktionierte und machte sichtlich Freude.
Klanggewaltig endete das Konzert mit J. Schnabels "Transeamus usque Bethlehem" und setzte einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter das Mitsingkonzert.
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Der Schutz Ihres Kindes liegt Ihnen am Herzen. Deshalb haben Sie für Ihr Kind bereits einige Absicherungen getroffen. Haben Sie dabei auch schon an die Absicherung der Arbeitskraft gedacht? Eine frühzeitige Absicherung hat zahlreiche Vorteile. Es gilt aber auch einiges zu beachten.
Arbeitskraftabsicherung – was ist das eigentlich? Mit dem Start ins Berufsleben beginnt Ihr Kind selbstständig zu werden und eigenes Geld zu verdienen. Damit Ihr Kind ein Leben lang selbstständig sein kann, sollte das (künftige) Einkommen – sprich die Arbeitskraft – abgesichert sein.
Die staatliche Leistung ist in diesem Bereich unzureichend. Um die Leistungskriterien für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zu erfüllen, muss eine schwerwiegende Beeinträchtigung vorliegen. Auch die Höhe der Erwerbsminderungsrente ist absolut unzureichend. So liegt die durchschnittlich gezahlte Rentenhöhe selbst bei vollständiger Erwerbsminderung deutlich unter 800,00 EUR mtl. Eine private Absicherung der Arbeitskraft ist auch aus Sicht von Verbraucherschützern unerlässlich. Das hierzu bekannteste Produkt ist die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung bezieht sich auf den zuletzt ausgeübten Beruf und kann bereits ab dem 6. Lebensjahr der versicherten Person abgeschlossen werden. Die Tätigkeit als Schüler sollte vom Versicherer als Beruf anerkannt werden und möglichst auch dann leisten, wenn das Kind nach Eintritt des Leistungsfalls eine Sonder- oder Förderschule besuchen muss.
Der frühzeitige Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wirkt sich dauerhaft positiv auf den Beitrag aus. Denn je höher das Eintrittsalter der versicherten Person, desto höher auch der Beitrag.
Notwendige Beitragszuschläge oder der Ausschluss von Vorerkrankungen sind bei Kindern unwahrscheinlicher, da Kinder in der Regel noch mit keinen gesundheitlichen Einschränkungen belastet sind (z. B. Allergien, Rückenbeschwerden o. ä.).
Des Weiteren ist die sogenannte Berufsgruppe ausschlaggebend für den Beitrag. Körperlich Tätige werden i.d.R. deutlich höher tarifiert als z.B. Bürokräfte, da ihr Risiko, berufsunfähig zu werden, statistisch höher ist. Auch Schüler haben meist eine bessere Berufsgruppe als körperlich Tätige. Deshalb lohnt es sich, Ihr Kind noch als Schüler abzusichern, bevor es eine Ausbildung beginnt.
Tätigkeitswechsel und Weiterbildungen sind heutzutage normal – deshalb ist es optimal, wenn eine spätere Verbesserung der Berufsgruppe möglich ist.
Ist bereits ein Ausbildungsvertrag unterschrieben, ist die Auswahl der Versicherer, die noch mit der Einstufung als Schüler policieren, begrenzt. Die meisten Versicherer verlangen, dass Ihr Kind bereits im künftigen Ausbildungsberuf versichert wird.
Da das künftige Einkommen und die damit verbundene Absicherungslücke durchaus höher sein können als die zu Beginn vereinbarte Rente, empfehlen sich Tarife mit umfangreichen Nachversicherungsgarantien, damit die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden kann.
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Rüthen. Traditionell stattete der Nikolaus der Rüthener Grundschule, deren Namensgeber er ist, zu seinem Namenstag einen Besuch ab. Im vergangenen Jahr gab es aber noch einen weiteren Grund zu feiern. Vor 75 Jahren wurde der Grundstein für den Bau der heutigen Nikolausschule gelegt und so konnten nun fast 400 Kinder der beiden Grundschulstandorte in Rüthen und Kallenhardt mit Eltern und geladenen Gästen den besonderen Geburtstag feiern. Ein buntes Programm, gestaltet von den Kindern, und ein neues, eigenes Nikolauslied begeisterten die Gäste.
Neben „Hausaufgabenfrei“ vom Nikolaus ließen es sich die Fördervereine beider Standorte und auch Gemeindereferentin Hildegard Langer und Pastor Stefan Gosmann nicht nehmen, Geschenke und Gratulationen an Schulleiterin Astrid Falkenstein zu übergeben. Auch für den Verein „Children for Children – Kinder für Kinder“, mit dem die Schule seit vielen Jahren eng verbunden ist und schulische Projekte in Afrika unterstützt, gab es einen Grund zur Freude, denn Astrid Falkenstein konnte eine Spende über 400 Euro an Helga und Georg Berndmeyer und Hajo Büttner übergeben.
Der Nikolaus feierte mit hunderten Kindern und Eltern seinen Namenstag
Die Aufführungen des Theaters Maximal boten den Schülern einen wichtigen Impuls, sich mit den Gefahren und Auswirkungen von Mobbing in ihrem schulischen, persönlichen und medialen Umfeld auseinanderzusetzen.
In der Geschichte von Lisa und Jonas werden parallel zwei Schicksale erzählt, die verdeutlichen, wie schnell und unbemerkt Mobbing – auch im digitalen Raum – eskalieren kann. Die Handlung fördert das Verständnis und die Empathie der jungen Zuschauer für die betroffenen Protagonisten und zeigt gleichzeitig mögliche Lösungswege auf. Das Stück hat verdeutlicht, wie wichtig es ist, hinzusehen und einzugreifen, sei es als Betroffener, Mitbeteiligter oder als Außenstehender.
Im anschließenden Gesprächsforum zeigten die Schüler in engagierten Beiträgen, dass sie bereits ein gutes Gespür für typische Dynamiken und Risikosituationen haben, die sie im Stück aus der Perspektive Betroffener wahrnehmen und reflektieren konnten. Was kann ich tun? So lautete beispielsweise eine einfache Frage des Theaterpädagogen Philipp Maurer, auf die die Schüler breit gefächerte Antworten gaben, die gemeinsam durchdacht wurden. Dabei stellte der Theaterpädagoge mehrfach den Bezug zur konkreten Situation der beiden Protagonisten her.
Im anschließenden Gesprächsforum zeigten die Schüler in engagierten Beiträgen, dass sie bereits ein gutes Gespür für typische Dynamiken und Risikosituationen haben, die sie im Stück aus der Perspektive Betroffener wahrnehmen und reflektieren konnten. Was kann ich tun? So lautete beispielsweise eine einfache Frage des Theaterpädagogen Philipp Maurer, auf die die Schüler breit gefächerte Antworten gaben, die gemeinsam durchdacht wurden. Dabei stellte der Theaterpädagoge mehrfach den Bezug zur konkreten Situation der beiden Protagonisten her.
Am selben Abend konnten auch die Eltern eine weitere Aufführung des Stücks besuchen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich in der Gesprächsrunde mit den drei Theaterpädagogen einerseits begeistert von der Art der Inszenierung und den schauspielerischen Leistungen, brachten aber auch ihre Sorgen und Emotionen offen in die Diskussion ein. So konnte der Elternabend ein Stück weit dazu beitragen, mögliche Anzeichen besser einzuschätzen, Gesprächsanlässe zu erkennen und die Herausforderungen der digitalen Kommunikation der eigenen Kinder noch besser zu verstehen.
Ein besonderer Dank geht an die Bürgerstiftung Rüthen, die die Veranstaltungen gesponsort hat, sodass der Eintritt für alle Teilnehmer kostenlos war. Franz-Josef Wessel hatte als Vorsitzender des Stiftungsrats bereits im Frühjahr beide Schulen auf das Projekt aufmerksam gemacht und die Kontakte geknüpft. Volker Dumschat nahm stellvertretend für die Stiftung an dem Abend teil.
 Rüthen. Kürzlich konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 an dem Friedrich-Spee-Gymnasium und der Privaten Sekundarschule das Theaterstück „Lisas Welt 24/7“ erleben. Das mobile Präventionsstück widmet sich auf eine einfühlsame und nachvollziehbare Weise den Themen Mobbing und Cybermobbing. Zunächst gastierte das Theaterstück in der Alten Aula des Friedrich-Spee-Gymnasiums, am nächsten Tag konnten auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Rüthen das Angebot an ihrer Schule sehen.
Die Aufführungen des Theaters Maximal boten den Schülern einen wichtigen Impuls, sich mit den Gefahren und Auswirkungen von Mobbing in ihrem schulischen, persönlichen und medialen Umfeld auseinanderzusetzen.
„Lisas Welt 24/7“ war ein Mobiles Theaterstück gegen Mobbing und Cybermobbing an den weiterführenden Schulen in der Stadt Rüthen
Schüler und Eltern für die Gefahren der digitalen Welt sensibilisiert
Eine weitere Gruppe analysiert die Entwicklung der Unterrichtsfächer seit den 1920er-Jahren. Dazu wurden Schulbücher im Stadtarchiv und im Schulmagazin gesichtet. Außerdem untersuchen die vier Schülerinnen Abiturreden aus verschiedenen Jahrzehnten und sind besonders noch auf der Suche nach Reden aus den Anfangsjahren der Schule zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren.
Podcast-Projekt mit Zeitzeugen
Leni Voß und Amelie Schwerm haben sich vorgenommen, ehemalige Schüler und Lehrer kennenzulernen und ihre Erinnerungen in einem Podcast festzuhalten. Besonders Zeitzeugen älterer Generationen werden noch gesucht. Neben allgemeinen Fragen zur Schulzeit sollen auch prägende Epochen wie die Corona-Zeit thematisiert werden.
Öffentliche Präsentation und Einladung an Zeitzeugen
Anfang Juni werden alle Arbeitsergebnisse im Rahmen einer Abendveranstaltung mit dem ehemaligen Schulleiter Dr. Hans-Günter Bracht vorgestellt. Nach den Präsentationen ist eine offene Gesprächsrunde vorgesehen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Außerdem werden die Präsentationen der Arbeitsgruppen Mitte Juni auf der Projektwoche am Friedrich-Spee-Gymnasium vorgestellt.
Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen teilen oder Unterlagen zur Verfügung stellen möchten, können sich telefonisch über das Schulsekretariat oder per E-Mail an schuljubilaeumfsg@web.de melden.
 Rüthen. Das Rüthener Gymnasium blickt in diesem Jahr auf sein 100jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum wirft bereits jetzt seine Schatten voraus – mit verschiedenen geplanten Aktionen, an denen die gesamte Schulge-meinschaft beteiligt ist. Besonders engagiert sind dabei auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1, die sich im Rahmen einer Arbeitsgruppe intensiv mit der Schulgeschichte beschäftigen. Sie stellen ihre bisherige Arbeit vor und sind moch auf der Suche nach Material, Dokumenten und Zeitzeugen für ihre Nachforschungen.
Vielfältige Veranstaltungen zum Jubiläum
Der Auftakt zu den Jubiläumsaktivitäten liegt bereits hinter der Schule: Vor einigen Wochen fand ein Sponsorenlauf statt. Weitere Programmpunkte folgen im Laufe des Schuljahres, darunter Musik. kulturelle Veranstaltungen und eine Projektwoche im Juni. Ein besonderes Highlight ist außerdem das Ehemaligentreffen, das der Verein der Ehemaligen, Eltern und Freunde im September organisiert.
Geschichte im Stundenplan verankert
Passend zum Schuljubiläum hat sich am Friedrich-Spee-Gymnasium auch die oben genannte Arbeitsgruppe gebildet, die angelehnt an den Geschichtsunterricht einen festen Platz im Stundenplan hat. Geleitet wird der Kurs von den Lehrerinnen Monika Pickmeier und Verena Böger. Seit Beginn des Schuljahres arbeiten die Q1-Schülerinnen und -schüler in mehreren Gruppen an unterschiedlichen historischen Schwerpunkten der Schulgeschichte. Die Ergebnisse sollen Anfang Juni im Rahmen der Projektwoche vorgestellt werden.
Blick in die NS-Zeit und auf Prüfungen von früher
Eine Gruppe setzt sich mit dem Nationalsozialismus an der Schule auseinander. Untersucht wird unter anderem, welche Unterrichtsfächer es damals gab. Dabei stellten die Schülerinnen fest, dass die Fächerstruktur der heutigen ähnelt, Inhalte jedoch stark von der NS-Ideologie geprägt waren. Hitler, nationalsozialistische Literatur und eine positive Darstellung der Regierung spielten eine zentrale Rolle. Für ihre Recherchen arbeiteten Cassandra Luse und Fjona Hoxha auch im Stadtarchiv Rüthen sowie mit Materialien aus dem Schulmagazin.
Caspar Farke widmet sich den Abiturprüfungen vergangener Zeiten. Er möchte herausfinden, ob diese früher leichter oder schwerer waren und welche Unterschiede es im Vergleich zu heute gab.
Schulgründung, Koedukation und Schülerinnen in dEn Anfangsjahren
Eine weitere Gruppe beschäftigt sich mit der Zeit der Schulgründung und dem Thema Koedukation. Im Fokus steht die Frage, wie viele Mädchen und junge Frauen damals das Gymnasium besuchten. Auch hier wurden Quellen im Stadtarchiv ausgewertet. Zusätzlich wird die Gründungsgeschichte der Schule beleuchtet. Dabei zeigte sich, dass das Schulgebäude bereits vor 1926 bestand und zunächst als Aufbauschule genutzt wurde.
Flüchtlinge und Integration im Wandel der Zeit
Ein eigener Arbeitskreis untersucht die Integration von Flüchtlingen an der Schule im historischen Überblick. Thematisiert werden unter anderem Spätaussiedler, für die es zeitweise das Fach Russisch gab, sowie vietnamesische Flüchtlinge, die sogenannten „Boat-People“. An sie erinnert ein Ehrenmal im Schulpark. Viele von ihnen lebten damals im Wohnheim nahe des Gymnasiums. Auch neuere Fluchtbewegungen, etwa aus Afghanistan, Syrien oder aktuell aus der Ukraine, werden betrachtet. Heute nehmen geflüchtete Schülerinnen und Schüler am Klassenunterricht teil und werden in dem Fach Deutsch als Zweitsprache unterrichtet.
Unterrichtsfächer und Abiturreden im Wandel
Eine weitere Gruppe analysiert die Entwicklung der Unterrichtsfächer seit den 1920er-Jahren. Dazu wurden Schulbücher im Stadtarchiv und im Schulmagazin gesichtet. Außerdem untersuchen die vier Schülerinnen Abiturreden aus verschiedenen Jahrzehnten und sind besonders noch auf der Suche nach Reden aus den Anfangsjahren der Schule zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren.
Zeitzeugen wurden für Interviews gesucht
100 Jahre: Friedrich-Spee-Gymnasium bereitet den Schulgeburtstag auch geschichtlich vor
Bereits im Vorfeld hatten die angehenden Abiturienten die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Interessen und Neigungen per Online-Formular für zwei der insgesamt 21 angebotenen Studien- und Berufsbereiche einzutragen. Stark nachgefragt waren insbesondere die Bereiche Finanzen und Steuern, Medizin und Psychologie. Angeboten werden konnten aber auch Kleingruppen für ein bis vier Teilnehmer, in denen eine sehr individuelle Beratung und Betreuung erfolgte.
Erstmalig konnte eine Infoveranstaltung zu einem dualen Studium an der FHDW Paderborn mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Informatik sowie zu den Ausbildungsangeboten am bib International College mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Informatik, Mediendesign und Gaming angeboten werden. Außerdem informierte das Ausbildungszentrum für Pflegeberufe in Lippstadt über Ausbildungs- und Praktikumsangebote.
Im nächsten Schuljahr wird der schon traditionelle Studien- und Berufsinformationstag wieder für die Jahrgangsstufen Q1 und Q2 stattfinden, wenn es nach dem Wechsel von G8 auf G9 wieder einen Abiturjahrgang an dem Gymnasium in Rüthen gibt.
 Rüthen. Im Rahmen eines Studien- und Berufsinformationstages sind wieder zahlreiche Referenten der Einladung des Friedrich-Spee-Gymnasiums gefolgt, um Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q1 differenzierte Einblicke in die Studien- und Berufswelt zu vermitteln und ihre persönlichen Erfahrungen weiterzugeben.
Organisatorin Dr. Barbara Kühle dankte den Firmenvertretern für Ihre Teilnahme und forderte die Schüler auf, die Chance zu nutzen und sich in den Gesprächsrunden umfassend über verschiedene Aspekte der Berufsfelder und Studiengänge zu informieren.
Bereits im Vorfeld hatten die angehenden Abiturienten die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Interessen und Neigungen per Online-Formular für zwei der insgesamt 21 angebotenen Studien- und Berufsbereiche einzutragen. Stark nachgefragt waren insbesondere die Bereiche Finanzen und Steuern, Medizin und Psychologie. Angeboten werden konnten aber auch Kleingruppen für ein bis vier Teilnehmer, in denen eine sehr individuelle Beratung und Betreuung erfolgte.
Auf dem Studien- und Berufsinformationstag am Friedrich-Spee-Gymnasium informierten sich Oberstufenschüler über Berufsfelder
Von Wirtschaft bis Psychologie
Am Ende des lehrreichen Unterrichtsbesuchs waren die Schüler nicht nur mit neuen, faszinierenden Erkenntnissen über das Weltall ausgestattet, sondern auch mit dem Gefühl, eine spannende Reise zu den Sternen unternommen zu haben.
 Rüthen. Spannenden Phänomenen zwischen Planeten und dem Weltall waren Schüler des Friedrich-Spee-Gymnasiums Rüthen auf der Spur. Seit einigen Jahren ist das Schulplanetarium auf Einladung von Dr. Barbara Kühle regelmäßig zu Gast an dem Gymnasium und hatte seine Kuppel wieder in Form des Media-Dome in der Altbau-Sporthalle für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 8 des Gymnasiums aufgeschlagen.
In der 360°-Kuppel wurden die jungen Entdecker auf eine Reise durch unser Sonnensystem und darüber hinaus entführt. Warum wird es Tag und Nacht auf der Erde? Was hat es mit den Jahreszeiten auf sich? Welche Entfernungen liegen zwischen der Erde und der Sonne sowie den anderen Planeten unseres Sonnensystems und wie schnell ist das Licht unterwegs? Sie erfuhren viel Wissenswertes über die Erde, die Planeten und die unzähligen Sterne am Himmel. Bequem auf Turnmatten liegend, lauschten die Schüler den informativen und anschaulichen Ausführungen des Planetariums-Mitarbeiters und konnten dabei unter anderem ihr eigenes Sternzeichen entdecken. Auch praktische Tipps, wie man mithilfe des „Großen Wagens“ und des Polarsterns nachts die Nordrichtung bestimmt, sorgten für spannende Aha-Momente.
Eindrucksvoll war auch die Visualisierung der Erdrotation als Ursache für den Wechsel von Tag und Nacht. Anhand der Umlaufbahnen der Planeten erhielten die Schüler Einblicke in die Größe, Geschwindigkeit und Temperatur der verschiedenen Himmelskörper, von Mars über Pluto bis Neptun. Einen weiteren Höhepunkt und den Abschluss der insgesamt fünf jeweils 45minütigen Aufführungen bildete ein virtueller Besuch der internationalen Raumstation ISS, wobei die Anwesenden in beeindruckenden Bildern und Zahlen interessante Informationen über das Leben und Arbeiten der Astronauten im All erhielten.
Am Ende des lehrreichen Unterrichtsbesuchs waren die Schüler nicht nur mit neuen, faszinierenden Erkenntnissen über das Weltall ausgestattet, sondern auch mit dem Gefühl, eine spannende Reise zu den Sternen unternommen zu haben.
Das Mobile Planetarium faszinierte Schüler am Friedrich-Spee-Gymnasium
Planeten, Sonnenaufgang und die Jahreszeiten
 Rüthen. „KohlrABI – Wir machen uns vom Acker“, das war das Motto des Abiturjahrgangs 2005. Einige Stufenmitglieder haben das wohl wortwörtlich genommen, denn auch wenn einige der Heimat bis heute treu geblieben oder sogar zurückgekehrt sind und es andere in die nähere Umgebung verschlagen hat, so wurden anlässlich des 20jährigen Abiturjubiläums Einladungen auch in verschiedene Ecken Europas und bis in die USA geschickt.
Rund 30 Jahrgangsmitglieder trafen sich entsprechend kürzlich zu einem fröhlichen Wiedersehen. Und wie konnte es anders sein, war an das Abidenkmal am Eingang des Friedrich-Spee-Gymnasiums eingeladen worden.
"20 Jahre – wow, wer hätte gedacht, dass so viel Zeit so schnell vergehen kann? So viel hat sich verändert, aber am Ende doch gar nicht so viel", schreibt der Abiturjahrgang in einer Pressemitteilung. Bei einer Schulführung durch das Gymnasium mit Lehrer Christian Kühle konnten zahlreiche neue Sachen entdeckt werden. Der Informatik-Raum sah deutlich anders aus, die Oberstufen-Bibliothek bekam ein komplettes Make-Over, Chemie- und Physikräume gleichen im Vergleich zu früher schon fast einem Tech-Labor und wo ist eigentlich die fragwürdige Couch aus dem damaligen Oberstufen-Raum geblieben? Anderes, wie z.B. diverse Bilder in der Pausenhalle oder das Mobiliar in den Klassenräumen, war interessanterweise immer noch so wie früher.
All dies weckte Erinnerungen. „Weißt du noch, als … ?“ und „Hier haben wir immer …“ war in den Unterhaltungen zu hören, beim Schlendern durch die Flure hatten sich die ehemaligen Jahrgangskollegen viel zu erzählen.
Im Anschluss an den Schul-Rundgang wurde zur Erinnerung ein Gruppenfoto gemacht, bevor "Abi 2005" sich auf den Weg in die Hachtorstube machte, um dort den Abend bei leckerem Essen und dem ein oder anderen Bierchen zu verbringen Und während sich alle noch weiter viel zu erzählen hatten und sich gegenseitig auf den neuesten Stand brachten, war es eigentlich doch wieder so, als hätte man sich gerade erst vor Kurzem das letzte Mal gesehen. Man konnte mit den gleichen Leuten über die gleichen witzigen Dinge lachen, Anekdoten über Mitschüler und natürlich damalige Lehrer austauschen und sich erinnern, warum es eigentlich gar nicht mal so schlecht war, am Friedrich-Spee-Gymnasium die Schulbank zu drücken.
Viel zu schnell ging der Abend aber dann auch schon dem Ende entgegen. Das nächste Jubiläum in 5 Jahren ist fest eingeplant. Aber glücklicherweise gibt es ja schon einen ersten Zwischenstopp, um die Wartezeit zu verkürzen, wenn im kommenden Jahr das Gymnasium selbst seinen großen Geburtstag feiert. Denn auch da werden ganz bestimmt viele KohlrABIs zurück nach Rüthen kommen und wieder dabei sein.
Nach 20 Jahren kam „KohlrABI“ zurück auf den Acker
Eine Schülergruppe der Privaten Sekundarschule besuchte den Landtag in Düsseldorf
Landtag ab 16?
 Rüthen. Bei den nächsten Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen könnten erstmals auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben – wenn ein aktueller Gesetzentwurf im Landtag beschlossen wird. CDU, SPD, Grüne und FDP haben sich auf eine gemeinsame Initiative verständigt, um das Wahlalter für Landtagswahlen auf 16 Jahre zu senken. Noch ist es aber ein Entwurf – das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.
Der Gesetzentwurf zur Änderung der Landesverfassung soll in der kommenden Plenarwoche in den Landtag einge-bracht werden. Ziel ist es, die Änderung rechtzeitig vor der nächsten Landtagswahl im Jahr 2027 umzusetzen.
Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming begrüßt den Vorstoß: „Unsere Gesellschaft lebt davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen. Gerade junge Menschen zeigen heute ein bemerkenswertes politisches Interesse – sei es beim Engagement in Vereinen, bei Demonstrationen oder in der kommunalen Jugendarbeit.“
Tatsächlich dürfen Jugendliche ab 16 Jahren in NRW bereits bei Kommunal- und Europawahlen wählen. Das Wahlrecht auch auf die Landesebene auszuweiten, sei daher – so Blöming – nur folgerichtig.
Für junge Menschen in Rüthen und Umgebung könnte das bedeuten: Wer 2027 mindestens 16 Jahre alt ist, darf viel-leicht schon mitentscheiden, wer im Düsseldorfer Landtag sitzt. Noch ist es nicht so weit, doch der politische Weg für mehr Jugendbeteiligung scheint eingeschlagen.
 Rüthen. Bei den nächsten Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen könnten erstmals auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben – wenn ein aktueller Gesetzentwurf im Landtag beschlossen wird. CDU, SPD, Grüne und FDP haben sich auf eine gemeinsame Initiative verständigt, um das Wahlalter für Landtagswahlen auf 16 Jahre zu senken. Noch ist es aber ein Entwurf – das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.
Politische Bildung konnte mit dem Landtagsabgeordneten Jörg Blöming erlebt werden
Gesetzentwurf soll 16- und 17-Jährigen schon bei der nächsten Landtagswahl 2027 die Stimme geben – auch Rüthener Jugendliche könnten profitieren
NRW plant neues Wahlrecht für Jugendliche
 Rüthen. Eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 10 der Privaten Sekundarschule Hugo Stern aus Rüthen besuchte kürzlich den nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming begrüßte die Schülerinnen und Schüler persönlich und führte sie durch die Räumlichkeiten des Parlaments. Dabei erhielten sie nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Landtags, sondern durften auch im Plenarsaal ein Planspiel durchführen, das die parlamentarische Arbeit simulierte. Im Anschluss stand Blöming für eine Diskussionsrunde zur Verfügung, in der er über seine politische Arbeit berichtete und sich den Fragen der Jugendlichen stellte. Der Austausch mit der Hugo-Stern-Sekundarschule hat bei ihm bereits Tradition. Er empfängt regelmäßig Schülerinnen und Schüler und kommt dann auch zum Gegenbesuch vor Ort in die Schule. „Die politische Arbeit im Landtag sollte für alle nahbar sein. Ein Besuch im Landtag bietet die Möglichkeit, mehr über Politik und über die parlamentarische Arbeit zu erfahren“, so der CDU-Landtagsabgeordnete. „Gerade den Austausch mit Schülerinnen und Schülern finde ich besonders wichtig. Dadurch können wir bereits junge Menschen für Politik und vor allem für Demokratie begeistern. Denn wie die Situation in verschiedenen Ländern der Welt zeigt, ist Demokratie keineswegs etwas Selbstverständliches, sondern muss von uns allen immer wieder neu gelebt werden.“
 Rüthen. Eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 10 der Privaten Sekundarschule Hugo Stern aus Rüthen besuchte kürzlich den nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming begrüßte die Schülerinnen und Schüler persönlich und führte sie durch die Räumlichkeiten des Parlaments. Dabei erhielten sie nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Landtags, sondern durften auch im Plenarsaal ein Planspiel durchführen, das die parlamentarische Arbeit simulierte. Im Anschluss stand Blöming für eine Diskussionsrunde zur Verfügung, in der er über seine politische Arbeit berichtete und sich den Fragen der Jugendlichen stellte. Der Austausch mit der Hugo-Stern-Sekundarschule hat bei ihm bereits Tradition. Er empfängt regelmäßig Schülerinnen und Schüler und kommt dann auch zum Gegenbesuch vor Ort in die Schule. „Die politische Arbeit im Landtag sollte für alle nahbar sein. Ein Besuch im Landtag bietet die Möglichkeit, mehr über Politik und über die parlamentarische Arbeit zu erfahren“, so der CDU-Landtagsabgeordnete. „Gerade den Austausch mit Schülerinnen und Schülern finde ich besonders wichtig. Dadurch können wir bereits junge Menschen für Politik und vor allem für Demokratie begeistern. Denn wie die Situation in verschiedenen Ländern der Welt zeigt, ist Demokratie keineswegs etwas Selbstverständliches, sondern muss von uns allen immer wieder neu gelebt werden.“
Demokratie erleben:
Die Junge Union Rüthen besuchte den Landtag
 Rüthen. Landtagsabgeodneter Jörg Blöming begrüßte die Junge Union Rüthen im nordrhein-westfälischen Landtag, wo die Jugendlichen die politische Arbeit im Landtag hautnah miterleben konnten, außerdem lud Blöming die Gruppe zu einer Gesprächsrunde ein. „Die politische Arbeit im Landtag sollte für alle nahbar sein. Ein Besuch im Landtag bietet die Möglichkeit, mehr über Politik und über die parlamentarische Arbeit zu erfahren. Gerade den Austausch mit jungen Menschen finde ich besonders wichtig. Dadurch können wir sie für Politik und vor allem für Demokratie begeistern. Denn wie die Situation in verschiedenen Ländern der Welt zeigt, ist Demokratie keineswegs etwas Selbstverständliches, sondern muss von uns allen immer wieder neu gelebt werden“, so der heimische CDU-Landtagsabgeordnete, der den Besuchern persönlich die Sitzungsräume im Landtag zeigte, wobei sich auch ein Gespräch mit Landtagspräsident André Kuper ergab. Auch eine Reise in die Geschichte des Landtags und ein Besuch des Plenarsaals gehörten zu der Besichtigung.
Bei der anschließenden Diskussionsrunde berichtete Jörg Blöming auch von aktuellen Themen im Landtag und stand für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Den Auftakt des Abends gestaltete das Starter-Orchester mit Nachwuchsmusikern aus dem Stadtgebiet. Unter der Leitung von Franz Blecke präsentierten sie einen Marsch, eine Ballade und ein Weihnachtslied, zeigten dabei sicher und konzentriert ihr Können und setzten einen passenden Einstieg für den weiteren Abend, den die Bergstadtmusikanten im Altarraum der St. Johanneskirche gestalteten. Mit Fanfaren und Kesselpauken eröffneten sie ihr Programm wirkungsvoll. Schon zu Beginn wurde das Publikum mit einem konzertanten Arrangement von „Macht hoch die Tür“ eingebunden, Mitsingen war ausdrücklich erwünscht.
Es folgte mit „Leningrad“ ein ruhiger, nachdenklicher Programmpunkt, der Themen wie Krieg und Frieden, aber auch Menschlichkeit und Freundschaft lautmalerisch aufgriff und spürbaren Eindruck bei den Zuhörern hinterließ. Mit „Nessaja“ von Peter Maffay wechselte die Stimmung zu einem helleren, festlichen Klangbild, das musikalisch die Frage nach dem inneren Kind aufgriff, das auch noch in Erwachsenen steckt.
Beim bekannten Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ sang das Publikum erneut mit, bevor mit „Music“ von John Miles ein Klassiker der Unterhaltungsmusik auf dem Programm stand, der musikalisch facettenreich für Abwechslung sorgte und mit kräftigem Applaus bedacht wurde. Gefühlvoll und bewusst gestaltet setzten die Musiker das Programm mit „The Sound of Silence“ fort.
 Rüthen. Eine ruhige, adventliche Stimmung lag in der St. Johanneskirche und der Raum füllte sich schnell mit der Musik, die getragen und einladend auf das Fest der Geburt Christie einstimmen wollte, als das Konzert der Bergstadtmusikanten wieder eine gelungene Mischung aus Besinnlichkeit und musikalischem Genuss bot.
Den Auftakt des Abends gestaltete das Starter-Orchester mit Nachwuchsmusikern aus dem Stadtgebiet. Unter der Leitung von Franz Blecke präsentierten sie einen Marsch, eine Ballade und ein Weihnachtslied, zeigten dabei sicher und konzentriert ihr Können und setzten einen passenden Einstieg für den weiteren Abend, den die Bergstadtmusikanten im Altarraum der St. Johanneskirche gestalteten. Mit Fanfaren und Kesselpauken eröffneten sie ihr Programm wirkungsvoll. Schon zu Beginn wurde das Publikum mit einem konzertanten Arrangement von „Macht hoch die Tür“ eingebunden, Mitsingen war ausdrücklich erwünscht.
Die Bergstadtmusikanten holten den Advent bei ihrem Konzert musikalisch in die St. Johanneskirche
Festliche Klänge und eingängliche Melodien stimmten auf Weihnachten ein
Beim bekannten Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ sang das Publikum erneut mit, bevor mit „Music“ von John Miles ein Klassiker der Unterhaltungsmusik auf dem Programm stand, der musikalisch facettenreich für Abwechslung sorgte und mit kräftigem Applaus bedacht wurde. Gefühlvoll und bewusst gestaltet setzten die Musiker das Programm mit „The Sound of Silence“ fort.
Traditionelle Weihnachtslieder erhielten im weiteren Verlauf auch neue Interpretationen: „Schneeflöckchen“ erklang in einem ungewöhnlichen, aber stimmigen Arrangement. Kreativ zeigte sich das Orchester auch in der „Speedbase Fantasy“, in der „Süßer die Glocken nie klingen“ orchestral verarbeitet wurde. Eine weitere Fantasie verband „Lasst uns froh und munter sein“ mit dem bekannten Coca-Cola-Thema und dem Motiv des Weihnachtsmanns – eingebettet in einen disziplinierten und konzertanten Vortrag.
Mit der „Weihnachtsbäckerei“ wurde es wieder lebhafter im Kirchenraum, bevor Thomas Kettler mit einem Gedicht über den Stern von Bethlehem einen nachdenklichen Impuls gab. Die besinnliche Stimmung wurde mit „O Holy Night“ fortgeführt, ehe das englische Weihnachtslied „The Christmas King“ auch rhythmische Akzente setzte.
Zum Abschluss sang das Publikum bei „O du fröhliche“ gemeinsam mit, bevor sich die Bergstadtmusikanten mit Neujahrsgrüßen und „Happy New Year“ verabschiedeten. Als Zugabe erklang der „Cinderella Dance“ mit Musik aus dem Märchen Aschenputtel. Langanhaltender Applaus dankte den Musikern für den lohnenswerten Abend.
Am Ausgang bestand die Möglichkeit, für die Jugendarbeit der Bergstadtmusikanten zu spenden, wovon die Besucher gerne Gebrauch machten.
 Rüthen. Am 4. Advent hatte das Vokalensemble Art de Chor wieder zu einem Konzert in den barocken Saal des Alten Rathauses eingeladen. Auf dem Programm stand anspruchsvolle Chormusik, die ausgeprägten Stimmen der acht Sängerinnen und Sänger brauchten keine instrumentale Begleitung. Ausgesucht hatte das Ensemble diesmal Werke aus der Romantik des 19. Jahrhunderts sowie zeitgenössische Kompositionen.
Chorleiter Thomas John freute sich, wieder in den historischen Gemäuern von Rüthens guter Stube zu Gast zu sein. Jede Lokalität besitze ihre eigene Akustik, betonte er, und zur Adventszeit gehöre für ihn neben Weihnachtsmärkten und Lichterglanz vor allem auch die passende Musik.
Genau damit empfing das Ensemble sein Publikum: festlich, feierlich und besinnliche Töne passten in die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.
Den Auftakt des musikalischen Genusses bildete „Tollite portas“ von Franz Xaver Witt. Das feierliche Werk des Musikers, der sich bereits im 19. Jahrhundert für Reformen in der Kirchenmusik eingesetzt hatte, eröffnete den Abend würdevoll. Es folgte „Die Nacht ist vorgedrungen“, ein klassisch mehrstimmig gesetztes Lied, das das Thema der Rettung aufgriff und seinen hoffnungsvollen Kern klanglich ausleuchtete. Auch „O komm, o komm, du Morgenstern“ erklang in einem festlichen Arrangement, dem die Sängerinnen und Sänger einen leicht schwebenden Ton gaben.
 Rüthen. Am 4. Advent hatte das Vokalensemble Art de Chor wieder zu einem Konzert in den barocken Saal des Alten Rathauses eingeladen. Auf dem Programm stand anspruchsvolle Chormusik, die ausgeprägten Stimmen der acht Sängerinnen und Sänger brauchten keine instrumentale Begleitung. Ausgesucht hatte das Ensemble diesmal Werke aus der Romantik des 19. Jahrhunderts sowie zeitgenössische Kompositionen.
Das Vokalensemble Art de Chor war wieder zu Gast im Alten Rathaus
Musikalische Genüsse von der Romantik bis in die Gegenwart
Ein besonderer Höhepunkt war „Es kommt ein Schiff geladen“ in einem Arrangement von Oliver Gies. Die alte elsässische Volksweise aus dem 15. Jahrhundert begann mit einer Einleitung, die locker, rhythmisch an einen Swing-Chanson erinnert. Der Chor begleitete sich dabei selbst, verfremdete die bekannte Melodie spielerisch und führte sie experimentell und mehrstimmig weiter. Mit „Merry Christmas, Darling“ schlug Art de Chor anschließend die Brücke zur englischsprachigen Weihnachtsmusik. Nach weiteren Liedern zum Mitsingen und Gedichten über die selige Weihnachtszeit und den Weihnachtskonsum wurde es zum Ende des Konzertes noch einmal klassisch. „Siehe, eine Jungfrau wird empfangen“ von Ulrich Maihofer aus dem 19. Jahrhundert leitete diesen Abschnitt ein. Die feierliche Grundstimmung setzte sich fort in „Maria durch ein Dornwald ging“, schön und fröhlich mehrstimmig arrangiert.
Den Abschluss bildete „O Heiland, reiß die Himmel auf“ in einer vierstimmigen Motette von Johannes Brahms. Das verzweigte Klangbild nahm die Zuhörer noch einmal packend mit in die stimmungsvolle Weihnachtsmusik. Als Zugabe erklang „Ave Maria, gratia plena“. Das Publikum bedankte sich mit herzlichem Applaus und einer Spende am Ausgang, die Art de Chor an die Aktion Lichtblicke weiterleiten möchte.
Den Auftakt des musikalischen Genusses bildete „Tollite portas“ von Franz Xaver Witt. Das feierliche Werk des Musikers, der sich bereits im 19. Jahrhundert für Reformen in der Kirchenmusik eingesetzt hatte, eröffnete den Abend würdevoll. Es folgte „Die Nacht ist vorgedrungen“, ein klassisch mehrstimmig gesetztes Lied, das das Thema der Rettung aufgriff und seinen hoffnungsvollen Kern klanglich ausleuchtete. Auch „O komm, o komm, du Morgenstern“ erklang in einem festlichen Arrangement, dem die Sängerinnen und Sänger einen leicht schwebenden Ton gaben.
Es gab auch eigene Kompositionen zu Gehör. „Als die Welt verloren“ war aus der Feder von Thomas John, komponiert 2013. Das Arrangement passte in die adventliche Zeit und ließ den Sopran besonders hervortreten. Das huldigende „Gloria“ fügte sich harmonisch in den Gesamtklang und blieb im Ohr.
In einem weiteren Block folgten traditionelle Weihnachtslieder und Gedichte. Texte fragten danach, wann Weihnachten eigentlich beginne – nämlich dann, wenn Menschen nicht zögern zu helfen – während ein Gedicht vom geklauten Tannenbaum für ein Schmunzeln im Publikum sorgte.
Zeitgenössisch besann sich Art de Chor zurück auf seinen anspruchsvollen Gesang. „The brightest lights upon the tree“ war ebenfalls von Thomas John komponiert, den Text hatte Sopranistin Trixie Bücker treffend beigesteuert. Die bedächtige Stimmung arbeitete das Ensemble klar und fein akzentuiert heraus.
Ein besonderer Höhepunkt war „Es kommt ein Schiff geladen“ in einem Arrangement von Oliver Gies. Die alte elsässische Volksweise aus dem 15. Jahrhundert begann mit einer Einleitung, die locker, rhythmisch an einen Swing-Chanson erinnert. Der Chor begleitete sich dabei selbst, verfremdete die bekannte Melodie spielerisch und führte sie experimentell und mehrstimmig weiter. Mit „Merry Christmas, Darling“ schlug Art de Chor anschließend die Brücke zur englischsprachigen Weihnachtsmusik. Nach weiteren Liedern zum Mitsingen und Gedichten über die selige Weihnachtszeit und den Weihnachtskonsum wurde es zum Ende des Konzertes noch einmal klassisch. „Siehe, eine Jungfrau wird empfangen“ von Ulrich Maihofer aus dem 19. Jahrhundert leitete diesen Abschnitt ein. Die feierliche Grundstimmung setzte sich fort in „Maria durch ein Dornwald ging“, schön und fröhlich mehrstimmig arrangiert.
 Kallenhardt. Eine Woche vor dem ersten Advent ging es in Kallenhardt mit dem Budenzauber los, als der inzwischen traditionelle Clemensmarkt erneut zu einem stimmungsvollen Zusammenkommen eingeladen hatte und für einen gelungenen Start in die Vorweihnachtszeit sorgte. Das Fest wurde wie jedes Jahr zu Ehren des Schutzpatrons St. Clemens gefeiert, die Organisation lag wieder beim Schützenverein, der sich über die große Unterstützung aus dem Ort freute.
Rund um den Platz reihten sich zahlreiche Stände aneinander, die von örtlichen Vereinen und engagierten Privatleuten liebevoll hergerichtet worden waren. Die Besucher freuten sich über ein vielfältiges Angebot. Glühwein, Reibeplätzchen, Bratwurst, Eierpunsch, selbstgemachte Liköre sowie verschiedene Dekorationsartikel sorgten für eine gemütliche Atmosphäre.
Clemensmarkt stimmte auf besinnliche Jahreszeit ein
Rund um den Platz reihten sich zahlreiche Stände aneinander, die von örtlichen Vereinen und engagierten Privatleuten liebevoll hergerichtet worden waren. Die Besucher freuten sich über ein vielfältiges Angebot. Glühwein, Reibeplätzchen, Bratwurst, Eierpunsch, selbstgemachte Liköre sowie verschiedene Dekorationsartikel sorgten für eine gemütliche Atmosphäre.
Für eine kleine Verschnaufpause stand zudem eine Cafeteria bereit, in der bei Kaffee und Kuchen geplaudert werden konnte.
Auch die jüngsten Gäste kamen nicht zu kurz. In der Wichtelwerkstatt konnten Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und das bunte Kinderkarussell sorgte an den beiden Tagen für fröhliche Gesichter.
Ein besonderer Programmpunkt war der Gottesdienst am Sonntag, der viele Familien und Besucher anlockte und einen ruhigen, spirituellen Inhalt zu dem Namenstag des Hl. Clemens ausmachte.
Oberst Josef Risse und Geschäftsführer Daniel Bauch vom Schützenverein St. Sebastian zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf des Marktes. Beide betonten, wie wichtig die gemeinsame Vorbereitung und die breite Beteiligung aus dem Dorf für das Gelingen des Clemensmarktes seien. So habe die Veranstaltung wieder bewiesen, welchen Stellenwert der Clemensmarkt für Kallenhardt hat und wie sehr er zur Einstimmung auf die besinnliche Jahreszeit beiträgt.
Auf Gut Körtlinghausen wurden wieder die „Oberuferer Christgeburtspiele“ aufgeführt
 Kallenhardt. Der Duft von Stroh, gedämpftes Licht und die einfache Umgebung in dem Stall auf Gut Körtlinghausen erinnerten an die biblische Weihnachtsgeschichte – ganz ohne große Worte, aber mit viel Atmosphäre, als dort wieder die Aufführung des „Oberuferer Christgeburtspiels“ stattfand.
Großer Zuspruch in naturnaher Atmosphäre
Das Angebot wurde gut angenommen: Zahlreiche Besucher aus verschiedenen Altersgruppen kamen nach Körtlinghausen, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. In der naturnahen Umgebung des Kuhstalls entstand schnell eine gemeinschaftliche, fast familiäre Stimmung, die das Geschehen auf besondere Weise trug.
Eine lebendige Tradition
Seit über 30 Jahren bringen Mitarbeiter und Freunde des Gutes das Oberuferer Christgeburtspiel zur Aufführung. Gespielt wird nach den original überlieferten Texten und im charakteristischen Dialekt. Das Stück hat seinen Ursprung auf der Donauinsel Oberufer, heute ein Stadtteil von Bratislava, und wurde vor rund 400 Jahren von wandernden Männern weitergegeben. Über Generationen blieb es nahezu unverändert erhalten und war fester Bestandteil des bäuerlichen Jahreslaufs in der Adventszeit.
Ein Stall wird zur Bühne
Ganz im Sinne dieser Tradition wird auch auf Gut Körtlinghausen nicht auf einer klassischen Bühne gespielt. Der Kuhstall dient als Aufführungsort, Sitzplätze bestehen aus Strohballen. Mit einfachen Requisiten und viel Stroh entsteht eine warme, einladende Kulisse, die das Geschehen authentisch unterstreicht. Die Besucher waren eingeladen, sich warm anzuziehen und bei Bedarf Decken mitzubringen.
Spenden für den guten Zweck
Der Eintritt zur Aufführung war frei. Stattdessen wurden freiwillige Spenden gesammelt, die dem Kinderhospiz Lächelwerk in Schmallenberg zugutekommen.
So verband die Aufführung auf Gut Körtlinghausen gelebte Tradition, Gemeinschaft und soziales Engagement – und schenkte vielen Gästen einen ruhigen, besinnlichen Moment in der bisweilen hektischen Vorweihnachtszeit.
Besinnliche Weihnachtsstimmung im Kuhstall
 Rüthen. Es war ausgesprochen spannend zu sehen, wie vielfältig die alten Ansichten waren, die der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis Rüthen für einen Bildernachmittag zusammengetragen hatte. Die geschichtlich interessierte Gruppe hatte bereits auf dem Stadtjubiläum historische Fotos präsentiert und war damit auf großes Interesse gestoßen. Nun zeigten die Heimatforscher erneut Bilder aus vergangenen Jahrzehnten, diesmal mit ausführlichen Erläuterungen und einem besonderen Schwerpunkt auf dem Marktplatz, der früheren Kirchstraße, Hochstraße und Hachtorstraße.
Harald Jütte begrüßte die Gäste, stellte den Arbeitskreis vor und leitete anschließend zum Rundgang durch die historischen Ansichten über.
Marktplatz mit Gärten und Häusern
Gezeigt wurden eingangs auch Postkarten, einige mit naturgetreu nachgezeichneten und in Teilen idealisierten Ansichten, andere mit Fotografien – darunter auch eine, auf der Rüthen als „Luftkurort“ bezeichnet wurde.
Besonders eindrucksvoll waren auch Fotos des Marktplatzes, der einst bebaut war und auch Platz für Gärten bot. Später wurden die Flächen eingeebnet, sodass Busse verkehren und eine Kirmes aufgebaut werden konnten. Auch die Entwicklung der heutigen Sparkasse wurde gezeigt: Das Gebäude war 1962 am Marktplatz eingeweiht worden. Zuvor standen an dieser Stelle ältere Häuser, von denen ebenfalls historische Aufnahmen zu sehen waren, wie Hermann Fahle erläuterte.
Ein weiteres Thema war der Rathausbau. Nachdem im Alten Rathaus ein Lehrerseminar untergebracht worden war, entstand am Marktplatz der Neubau – ungefähr an der Stelle, an der sich heute die Stadtverwaltung befindet.
Einblicke in die Hochstraße und die alte Kirchstraße
Und es waren weitere interessante Ansichten der Hochstraße zu sehen. Bilder der früheren Bebauung, unter anderem der Elisabeth-Vikari, von Wohnhäusern oder einiger Flachdächern, außerdem das Krankenhaus St. Pantalon sowie eine Stelle, an der früher eine Synagoge gestanden hatte, bevor diese abbrannte und später an anderer Stelle neu errichtet wurde.
Auch Geschäfte, Gaststätten und Häuser, die einst jüdischen Familien gehörten, wurden dokumentiert. Interessant war außerdem die Geschichte des frühere Amtsgerichts, das früher ein Kapuzinerkloster war. Über 125 Jahre hinweg hatten die Bettelmönche dort Besitz erworben und insgesamt zehn Hofstätten zusammengetragen. Heute befinden sich in dem Gebäude Mietwohnungen.
Der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis hatte zu einem Foto-Nachmittag in den Bürgersaal eingeladen
Ein Blick in vergangene Jahrzehnte
Harald Jütte, Thomas Wieners und Hermann Fahle zeigte Bilder aus vergangenen Jahrzehnten.
Der Andrang zu dem Bildernachmittag war so groß, dass zusätzliche Stühle aus den Büros der Stadtverwaltung geholt wurden. Die Besucher nutzten die Gelegenheit rege, in die vergangenen Jahrzehnte der Stadt einzutauchen, eine Fortsetzung der Veranstaltung ist geplant.
Zum Abschluss rief der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis dazu auf, weitere alte Fotos und Dias zur Verfügung zu stellen, auch um künftige Präsentationen zu bereichern.
Auch Geschäfte, Gaststätten und Häuser, die einst jüdischen Familien gehörten, wurden dokumentiert. Interessant war außerdem die Geschichte des frühere Amtsgerichts, das früher ein Kapuzinerkloster war. Über 125 Jahre hinweg hatten die Bettelmönche dort Besitz erworben und insgesamt zehn Hofstätten zusammengetragen. Heute befinden sich in dem Gebäude Mietwohnungen.
Nebenan befand sich einst ein Nonnenkloster, das später als Kornbrennerei, Gaststätte, Hotel und landwirtschaftlicher Betrieb der Familie Wormstall genutzt wurde.
Kirchstraße – Spuren früherer Bebauung
Obwohl es die Kirchstraße heute nicht mehr gibt, lassen sich an einigen Stellen noch Reste erkennen – etwa alte Bürgersteigkanten oder frühere Wegeführungen. In diesem Zusammenhang wurde auch das heutige Pfarrheim erwähnt: Es war 1822 als Knabenschule errichtet worden, später diente es als Mädchenschule und Nähschule.
Die Hachtorstraße und ihre Geschichten
Anschließend erläuterte Thomas Wieners anhand von alten Ansichten der Hachtorstraße das frühere Leben in der Stadt. Erwähnt wurde unter anderem der frühere Friseur Goldmann, der zugleich als Dentist tätig war, was mit Zahntechniker übersetzt wurde – eine alte Anzeige aus dem Jahr 1920 zeugte davon, er versprach "schonende Behandlung". Später befand sich in seinem Haus die Bäckerei und das Café Willi Teutenberg.
Ein weiteres Beispiel für die wechselvolle Geschichte historischer Gebäude war die Ratschänke: Sie gehörte über Jahrzehnte der Brauerei Helle und bewirtete Gäste mit dem Hausausschank. In dem Jahr 1926 brannte sie ab, wurde anschließend wieder aufgebaut und erhielt später durch Rüthens Ehrenbürger Eduard Bufé eine neue Inneneinrichtung.
Großer Zuspruch im Bürgersaal
Der Andrang zu dem Bildernachmittag war so groß, dass zusätzliche Stühle aus den Büros der Stadtverwaltung geholt wurden. Die Besucher nutzten die Gelegenheit rege, in die vergangenen Jahrzehnte der Stadt einzutauchen, eine Fortsetzung der Veranstaltung ist geplant.
Die gesammelten Spenden stockte der Arbeitskreis auf 250 Euro auf. Bei der Übergabe in dem Kinder- und Jugendzentrum bedankte sich Einrichtungsleiterin Silvia Schomacher herzlich bei den Vertretern des Arbeitskreises, Harald Jütte, Thomas Wieners und Hermann Fahle. Die Spende soll für gemeinsame Aktionen wie Schlittschuhlaufen und andere Veranstaltungen genutzt werden. Auch eine Weihnachtsfeier ist in Planung.
 Rüthen. Der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis Rüthen hat mit seinem Bildernachmittag nicht nur viele Gäste angelockt, sondern auch etwas für die Jugend in der Stadt getan. Während unter dem Motto „Bilder aus vergangenen Tagen“ alte Aufnahmen gezeigt wurden – darunter auch einige von Hans Martin, dem der Arbeitskreis herzlich für die Bereitstellung dankt – kam auch eine schöne Spendensumme für das Kinder- und Jugendzentrum „treff“ in der Hachtorstraße zusammen. So wurden mit den Erinnerungen von früher ganz nebenbei die Kinder und Jugendlichen in der Stadt unterstützt.
Die gesammelten Spenden stockte der Arbeitskreis auf 250 Euro auf. Bei der Übergabe in dem Kinder- und Jugendzentrum bedankte sich Einrichtungsleiterin Silvia Schomacher herzlich bei den Vertretern des Arbeitskreises, Harald Jütte, Thomas Wieners und Hermann Fahle. Die Spende soll für gemeinsame Aktionen wie Schlittschuhlaufen und andere Veranstaltungen genutzt werden. Auch eine Weihnachtsfeier ist in Planung.
Spende für den treff
Bildernachmittag bringt 250 Euro Spende
 Rüthen. Die St. Johanneskirche war wieder Veranstaltungsort der Hubertusmesse, zu der viele Gemeindemitglieder gekommen waren, um den besonderen Gottesdienst mitzuerleben. Die herbstliche Gestaltung des Altarraumes hatte der Hegering Rüthen übernommen, er hatte gemeinsam mit der St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen zu der Feier des Namenstags ihres Schutzpatrons eingeladen. Pastor Stefan Gosmann hielt den Gottesdienst.
Die Bläser des Hegeringes Rüthen begleiteten die Messe mit ihren Instrumenten. Immer wieder erklangen dabei jagdliche Signale auf den Hörnern, in deren Ton die Jäger ihr Gebet richteten. Die Solostellen spielte Heiner Grotenhöfer.
Traditionelle Jagdsignale und festliche Klänge machten den Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis und prägten die Hubertusmesse, die Glaube, Natur und die jagdliche Tradition miteinander verbindet und zu einem eindrucksvollen Stimmungsbild macht.
Im Anschluss hatten die Bürgerschützen in die Gaststätte Konrad Knickenberg zu einem geselligen Beisammensein eingeladen.
 Rüthen. Die St. Johanneskirche war wieder Veranstaltungsort der Hubertusmesse, zu der viele Gemeindemitglieder gekommen waren, um den besonderen Gottesdienst mitzuerleben. Die herbstliche Gestaltung des Altarraumes hatte der Hegering Rüthen übernommen, er hatte gemeinsam mit der St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen zu der Feier des Namenstags ihres Schutzpatrons eingeladen. Pastor Stefan Gosmann hielt den Gottesdienst.
Hubertusmesse in der St. Johanneskirche verknüpfte Brauchtum und Musik
Das Bläsercorps des Hegeringes Rüthen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen feierten den Namenstag ihres Schutzpatrons
 Rüthen. Budenzauber vor der Stadthalle und in den beiden Hallen eine Rassekaninchenausstellung des Kleintierzuchtvereins W693 Rüthen, das passte am zweiten Advent gut zusammen.
Das neue Konzept hatten die Kleintierzüchter und die Jungschützen erarbeitet und weitere Vereine machten mit. So empfing die Besucher draußen ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt, während in der Halle Dutzende Kaninchen unterschiedlicher Rassen ausgestellt waren sowie Theke und Cafeteria im Rahmenprogramm einluden.
Vorsitzender Heiner Fahle begrüßte zu der Eröffnung der Lokalschau in Verbindung mit der angeschlossenen 15. Allgemeinen Schau Vertreter aus Politik, Verwaltung und Vereinen, die Eröffnung der Ausstellung übernahm Schirmherr Rudolf Fromme, der sich auch als Ortsvorsteher über das Engagement der Kleintierzüchter freute. An den folgenden beiden Tagen waren unter den zahlreichen Besuchern auch viele Kinder, die fasziniert die unterschiedlichen Kaninchen vom etwas über einem Kilogramm wiegenden „Hermelin“ bis zu den nahezu zehnmal so schweren „grauen Riesen“ betrachteten und von der Vielseitigkeit der Natur beeindruckt waren.
Weihnachtsmarkt und Kleintierausstellung luden am zweiten Advent ein
Für die Kleintierzüchter von W 693 Rüthen war die Ausstellung wieder ein Höhepunkt, der alljährlich im Jahreskalender steht. Sie haben einer breiten Öffentlichkeit das Hobby der Kleintierzucht vorgestellt, sich unter Züchterkollegen ausgetauscht und die Tiere auch von fachkundigen Preisrichtern bewerten lassen, um die Vereinsmeister und weitere Sieger zu ermitteln. Zum Abschluss der Schau übergab Vorsitzender Heiner Fahle die Pokale und Preise an die Sieger, als er die Ehrung am Mikrofon moderierte. Vereinsmeister wurde die Zuchtgemeinschaft Topp mit ihren Grauen Wienern vor Dietmar Buschkühle (Kleinchinchilla) und Alfred Menzel, der Kleinchecken havannafarbig-weiß ausgestellt hatte. Von der Zuchtgemeinschaft Topp kam auch der beste Hase, während die beste Häsin von Alexander Schmidt mit einem Deutschen Riesen gestellt wurde. Die beste Jungtiersammlung hatte Thorsten Finke (Schwarzgrannen), als Jugendvereinsmeister wurde Heinrich Fahle jun. auch mit einer Landesverbandsmedaille ausgezeichnet, außerdem stellte er den besten Hasen (Zwergwidder wildfarben), während die beste Häsin in der Jugend von Fiona Kamperschroer (Zwergwidder chinchillafarbig weiß) kam. An die Lokalschau war wieder eine Allgemeine Schau angeschlossen, die auch auswärtigen Züchtern, die nicht in dem Rüthener Verein sind, eine Möglichkeit zum Vergleich ihrer Tiere bot und den Titel Bergstadtmeister auslobte. Manfred Rasper gewann mit Kleinsilber hell vor Antonius Zeppenfeld (Alaska) und Sascha Hesse (Zwergwidder weiß RA), Rasper stellte auch den besten Hasen, die beste Häsin kam von Gerhard Hesse (Blaue Hollicer).
 Westereiden. Der Verein „Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Westereiden“ blickte in einer gut besuchten Versammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück und erinnerte beispielsweise an eine Kräuterwanderung im Frühling, den Abschluss einer Baumpflanzaktion sowie die Organisation und Durchführung der Cafeteria zusammen mit den anderen Norddörfern beim 825-jährigen Stadtjubiläum der Stadt Rüthen. Auch die vom Heimatverein initiierte Schilderaktion, bei der Schilder mit alten Haus- und Hofnamen im Dorf angebracht wurden, ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen.
Nach beeindruckenden 20 Jahren im Dienst stellten sich sowohl der bisherige Vorsitzende Antonius Krane als auch Kassiererin Elisabeth Pieper-Gottbrath nicht erneut zur Wahl. Die Mitglieder dankten beiden für ihr langjähriges Engagement und wählten Dr. Barbara Kühle zur neuen Vorsitzenden des Heimatvereins, das Amt des Kassierers übernimmt künftig Dieter Horstmann. Sowohl Antonius Krane als auch Elisabeth Pieper-Gottbrath bleiben dem Vorstand jedoch erhalten, sie wurden als Beisitzer gewählt. In ihren Ämtern als Beisitzerinnen bestätigt wurden außerdem Maria Dickhut, Maria Wenner und Ruth Klein. Ebenfalls gewählt wurden Susanne Luig, die das Amt der Schriftführerin als Nachfolgerin von Barbara Kühle übernimmt, und Annegret Welz, die Hubertus Bartholome als Kassenprüfer ablöst.
Zum Abschluss des offiziellen Teils warf der Vorstand einen Blick auf kommende Veranstaltungen. Auf einem für den Frühling geplanten Spaziergang durch den Ort sollen interessierte Dorfbewohner die Möglichkeit bekommen, weitere Informationen und Erzählungen zu den mehreren Dutzend angebrachten alten Haus- und Hofnamen zu erhalten. Vorgeschlagen wurde außerdem, die Bushaltestellen zu verschönern, eventuell in Zusammenarbeit mit den Firmlingen. Größtes Projekt im Jahr 2026 ist die Veranstaltung des Adventsmarkts, der voraussichtlich am 2. Adventssamstag auf dem Hof Kühle in Westereiden stattfinden soll.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung folgte ein inhaltlicher Programmhöhepunkt: Eric Klein hielt einen Vortrag zum Thema „Neue Heimat Westfalen? – Flucht, Vertreibung und Ankunft“, in dem er zunächst allgemein die Situation nach dem 2. Weltkrieg und die daraus resultierenden Flüchtlingsbewegungen nannte. Anschließend ging er anhand von Schriftstücken und Formularen aus dem Archiv der Stadt Rüthen auf Flüchtlinge ein, die Familien in Westereiden zugewiesen wurden. Antonius Krane verlas einen Brief des Zeitzeugen Herrn Langner aus Lippstadt, der 1946 mit seiner Familie fliehen musste. Die lebhaften Schilderungen seiner Erinnerungen an die Nachkriegszeit in Westereiden und die Ausführungen von Eric Klein brachten den Zuhörern das Schicksal der Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem Verlust ihrer Heimat näher.
Zuversichtlich blicken die Heimatfreunde Westereiden nach vorne, mit ehrenamtlichem Einsatz, neuen Impulsen und einem Blick für die Geschichte und die Zukunft des Ortes wollen sie auch weiterhin Vergangenheit und zukunftsgewandte Projekte miteinander verbinden.
Der Heimatverein Westereiden dankte langjährigen Vorstandsmitgliedern. Auf Antonius Krane folgt Dr. Barbara Kühle
Weihnachtsmarkt und alte Hausnamen waren Thema
 Rüthen. Die beliebte Weihnachtsbastel-Aktion der DLRG Ortsgruppe Rüthen lockte wieder zahlreiche junge Mitglieder ab fünf Jahren zum kteativen Schaffen. In diesem Jahr wurden dekorative Teelichthalter gestaltet. Mit viel Kreativität, bunten Materialien und tatkräftiger Unterstützung des Helferteams entstanden individuelle kleine Kunstwerke, die passend zur Adventszeit für festliche Stimmung sorgten.
Kinder und Betreuer zeigten sich begeistert von der gemeinsamen Zeit, den gelungenen Bastelergebnissen und dem Start in die Adventszeit, der damit für viele schon fast zur Tradition geworden ist. Die DLRG Ortsgruppe Rüthen hat auch in diesem Jahr wieder einige Aktionen auf dem Plan.
Das Weihnachtsbasteln der DLRG Rüthen war wieder ein schönes Angebot für zahlreiche Kinder
Kreative Teelichthalter gestaltet
 Rüthen. Von Lichterglanz und stimmungsvoller Atmosphäre wurden die Besucher beim Betreten des Historischen Handwerkerdorfes empfangen, als dort wieder zum "Advent im Handwerkerdorf" eingeladen war.
Zahlreiche Stände präsentierten sich mit liebevoll gestalteten Weihnachtsangeboten, verschiedene Vereine beteiligten sich mit Glühwein und Punsch, Reibeplätzchen und einem Grillstand, tamilischen Spezialitäten oder heißen Waffeln mit Kirschen an dem kulinarischen Angebot, in dem der Flammlachs der Karnevalsgesellschaft und „Bettys Eierpunsch“, serviert von der Damengarde, ebenfalls wieder Höhepunkte waren.
Der Jugendherbergsverband Westfalen-Lippe kooperiert mit dem Kosmos-Spieleverlag, der den Jugendherbergen Spiele zum Ausprobieren zur Verfügung stellt. Für die Rüthener Spieletage hatte Herbergsvater Fabian Lange darüber hinaus zusätzliche Auswahl angefragt und Unterstützung erhalten. Zusätzlich erhielt die Jugendherberge Rüthen Spiele von Brettspiel-Bloggern, sodass den Gästen ein umfangreicher Fundus zur Auswahl stand.
Auch die Paderborner Spielefreunde begleiteten die Veranstaltung. Sie waren mit mehreren Personen in Rüthen vor Ort, erklärten den Gästen verschiedene Spiele und spielten selbst mit. Das machen sie gerne auf solchen Veranstaltungen, ansonsten treffen sich die Spielefreunde auch regelmäßig in Paderborn zu gemeinsamen Spielenachmittagen, wie Frank Kämper die Gruppe beschrieb, der er auch selber mit Begeisterung angehört.
Beworben wurden die Rüthener Spieletage im Vorfeld in Spieleläden in der Region sowie von der Stadt Rüthen über die sozialen Medien und die Internetseite der Jugendherberge. Entsprechend groß war das Interesse, um das Catering bis zu Kaffee und Kuchen sorgte das freundliche Team der Jugendherberge.
Flohmarkt und Spielen bis spät in die Nacht
Bereits am Freitag reisten die Wochenendgäste an und spielten bis spät in die Nacht. Auch am Samstagabend dauerten viele Spielrunden lange an. Einige Gäste hatten auch eigene Spiele mitgebracht, die sie auf einem Flohmarkt anboten, wo sie dankbare neue Besitzer fanden. Außerdem wurden in einer Tombola ein halbes Dutzend Brettspiele verlost.
In der Jugendherberge fanden die Rüthener Spieletage statt
Von Alkoholschmugglern und Pyramidenbauern
 Rüthen. Nach Herzenslust konnte gespielt, gewürfelt und ausprobiert werden, als sich in der Jugendherberge Rüthen alles um Brettspiele drehte. Bei den ersten Rüthener Spieletagen nutzten die Gäste nahezu jede freie Minute, um neue Spiele kennenzulernen, bekannte Klassiker wieder auf den Tisch zu bringen und gemeinsam bis spät in die Nacht zu spielen.
Rund 20 fest angemeldete Übernachtungsgäste waren angereist. Am Samstag kamen zum Familientag fast ebenso viele Tagesgäste hinzu. Sie verwandelten die Jugendherberge in einen lebendigen Treffpunkt für Spielebegeisterte, die in mehreren Räumen ausgiebig Brettspiele ausprobieren konnten.
Kooperation mit Spieleverlag
Der Jugendherbergsverband Westfalen-Lippe kooperiert mit dem Kosmos-Spieleverlag, der den Jugendherbergen Spiele zum Ausprobieren zur Verfügung stellt. Für die Rüthener Spieletage hatte Herbergsvater Fabian Lange darüber hinaus zusätzliche Auswahl angefragt und Unterstützung erhalten. Zusätzlich erhielt die Jugendherberge Rüthen Spiele von Brettspiel-Bloggern, sodass den Gästen ein umfangreicher Fundus zur Auswahl stand.
Bereits am Freitag reisten die Wochenendgäste an und spielten bis spät in die Nacht. Auch am Samstagabend dauerten viele Spielrunden lange an. Einige Gäste hatten auch eigene Spiele mitgebracht, die sie auf einem Flohmarkt anboten, wo sie dankbare neue Besitzer fanden. Außerdem wurden in einer Tombola ein halbes Dutzend Brettspiele verlost.
Bei einem Rundgang durch die Spielräume zeigten sich Herbergsvater Fabian Lange und sein Team erfreut über die gute Resonanz. Neben Klassikern standen auch "echte Kracher" und besonders aufwendige Spiele zur Verfügung, die im Handel teilweise mehr als 200 Euro kosten und sich daher gut zum Ausprobieren eigneten.
Den Mars besiedeln und Tempel bauen
So wurde unter anderem „Terraforming Mars“ gespielt, bei dem der Mars nach festen Spielregeln besiedelt wird, während bei "Arche Nova" ein Zoo gebaut wird.
In einer anderen Runde schlüpften die Gäste in die Rolle von Mafia-Clans zur Zeit der Prohibition in Manhattan. Ziel war es, Alkohol unter die Bevölkerung zu bringen, wie ein Teilnehmer mit einem Schmunzeln erklärte.
Eindruck hinterließen auch Spiele mit umfangreichem Zubehör, etwa „Nuratoc“, bei dem ein Eis- tempel mehrere Stockwerke hoch auf dem Spielbrett aufgebaut wird.
Organisiert wurden die Rüthener Spieletage von Herbergsvater Fabian Lange und der stellvertretenden Hausleiterin Katharina Kälble. Die Veranstaltung wurde bewusst erstmals im Dezember durchgeführt, da es in dieser Zeit in der Jugendherberge ruhiger ist und entsprechende Kapazitäten zur Verfügung stehen. Aufgrund der guten Resonanz sollen die Rüthener Spieletage eine Fortsetzung finden, die nächste Ausgabe ist für den 20. bis 22. Februar 2026, am Wochenende nach Karneval, geplant. Auch in den kommenden Herbstferien sollen weitere Spieletage stattfinden.
 Rüthen. An dem bundesweiten Tag des Vorlesens hieß es wieder „Rüthen liest“, womit die Katholische Öffentliche Bücherei Rüthen wieder darauf aufmerksam machen wollte, wie wichtig gemeinsame Leseerlebnisse für Sprache, Fantasie und soziale Gemeinschaft sind. Die Veranstaltung sollte zeigen, dass Vorlesen nicht nur Kindern guttut, sondern Menschen jeden Alters inspiriert und sie miteinander ins Gespräch bringt. Organisiert wurde der Abend von Ute Rikus, unterstützt von Büchereileiterin Anette Dusny, die beide seit Jahren mit verschiedenen Veranstaltungen dafür sorgen, dass Lesen in Rüthen gefördert wird und Medien in der Bücherei barrierearm erreichbar sind.
In Haus Buuck eröffnete Monika Nolte den Abend mit Kurzgeschichten. Danach nahm Anke Beckmann ihr Publikum mit in die heitere und zugleich nachdenkliche Welt von Eckart von Hirschhausen. Sein Buch „Glück kommt selten allein“ verband humorvolle Alltags-beobachtungen mit wissenschaftlich fundierten Gedanken darüber, was Menschen wirklich zufriedener macht. Später las Carina Bocklitz die bekannte Erzählung „Das Geschenk der Weisen“ von O. Henry, die berührend davon erzählte, wie zwei Liebende aus selbstloser Zuneigung füreinander auf ihr Wertvollstes verzichteten – ein zeitloses Plädoyer für Großherzigkeit.
Rüthen erlebte einen besonderen Literaturabend mit der Katholischen Öffentlichen Bücherei Rüthen und neun Vorlesern
Vorlesen als Brücke zwischen Menschen
Anschließend stellte Rebecca Kleine ihr eigenes Buch „Nobody but you“ vor, bevor Maria Herbst aus „Vor hundert Sommern“ von Katharina Fuchs las – einem Roman, der die Lebenswege verschiedener Frauen über Jahrzehnte hinweg verband und dabei zeigt, wie persönliche Entscheidungen und historische Umbrüche ineinandergreifen.
In Haus Buuck eröffnete Monika Nolte den Abend mit Kurzgeschichten. Danach nahm Anke Beckmann ihr Publikum mit in die heitere und zugleich nachdenkliche Welt von Eckart von Hirschhausen. Sein Buch „Glück kommt selten allein“ verband humorvolle Alltags-beobachtungen mit wissenschaftlich fundierten Gedanken darüber, was Menschen wirklich zufriedener macht. Später las Carina Bocklitz die bekannte Erzählung „Das Geschenk der Weisen“ von O. Henry, die berührend davon erzählte, wie zwei Liebende aus selbstloser Zuneigung füreinander auf ihr Wertvollstes verzichteten – ein zeitloses Plädoyer für Großherzigkeit.
Auch bei Raumausstattung Becker wurde es literarisch abwechslungsreich.
Klaus Herting widmete sich einem Werk von Joachim Meyerhoff. „Man kann auch in die Höhe fallen“ gehörte zu Meyerhoffs autobiografisch gefärbten Romanen, die mit feinem Humor und viel Lebensbeobachtung persönliche Erfahrungen verarbeiten.
Anschließend stellte Rebecca Kleine ihr eigenes Buch „Nobody but you“ vor, bevor Maria Herbst aus „Vor hundert Sommern“ von Katharina Fuchs las – einem Roman, der die Lebenswege verschiedener Frauen über Jahrzehnte hinweg verband und dabei zeigt, wie persönliche Entscheidungen und historische Umbrüche ineinandergreifen.
Im Bürgersaal des Rathauses begann Ida Jacobs mit einer Lesung aus ihrem Buch „Weg zum Licht“, bevor Stefanie Luse mit einem Küstenkrimi nachlegte. „Friesengier“ von Stefan Wollschläger spielte in der norddeutschen Landschaft und erzählte von Ermittlungen, bei denen menschliche Abgründe ebenso eine Rolle spielen wie die besondere Atmosphäre des Nordens.
Den Abschluss machte Eckart Tannhäuser mit Truman Capotes Erzählung „Miriam“, einer psychologisch dichten, leicht unheimlichen Geschichte über die Begegnung einer älteren Frau mit einem rätselhaften Mädchen – ein Beispiel für Capotes Fähigkeit, Spannung und subtile Beklemmung auf wenigen Seiten zu entfalten.
So entstand ein Abend voller Stimmen, Stimmungen und Geschichten, der eindrucksvoll zeigte, wie lebendig Literatur in Rüthen und anderswo erlebt werden kann.
Anschließend stellte Rebecca Kleine ihr eigenes Buch „Nobody but you“ vor, bevor Maria Herbst aus „Vor hundert Sommern“ von Katharina Fuchs las – einem Roman, der die Lebenswege verschiedener Frauen über Jahrzehnte hinweg verband und dabei zeigt, wie persönliche Entscheidungen und historische Umbrüche ineinandergreifen.
Im Bürgersaal des Rathauses begann Ida Jacobs mit einer Lesung aus ihrem Buch „Weg zum Licht“, bevor Stefanie Luse mit einem Küstenkrimi nachlegte. „Friesengier“ von Stefan Wollschläger spielte in der norddeutschen Landschaft und erzählte von Ermittlungen, bei denen menschliche Abgründe ebenso eine Rolle spielen wie die besondere Atmosphäre des Nordens.
 Meiste. Das Team des Gemeindecafés Meiste sammelte mit einer beleuchteten Spendenbox bei einer Cafeteria und bei verschiedenen Aktivitäten im Dorf 3.000,00 Euro für das WDR 2 Weihnachtswunder. Der Betrag wurde am Glashaus des Rundfunksenders bei einer der Adventsveranstaltungen in Essen übergeben.
Meiste spendete für das WDR 2 Weihnachtswunder
In der Fotoausstellung mit rund 700 Bildern und dem gut einstündigen Film wurden neben dem Schützenvolk auch beeindruckende Beispiele für Geschlossenheit, Zusammenhalt und Leistungsstärke eines Dorfes ins rechte Licht gesetzt.
In der Rückbetrachtung bleibt festzustellen, dass ein Dorf wie Meiste mit rund 350 Einwohnern ein großartiges Kreisschützenfest auf die Beine stellen konnte, weil der Ort zusamnenhält, weil viele mit angepackt haben und weil mutmaßlich alle im Dorf infiziert waren von diesem "Virus" Kreisschützenfest.
 Meiste. Ein wunderschöner Film, hunderte Fotos von Königspaaren, Schützen, Musikkapellen, unzähligen gutgelaunten Menschen, von vielen tausend Besuchern und einzigartige Schnappschüsse wurden in einer Ausstellung zum Jubiläumsfest „25 Jahre Kreisschützenfest in Meiste“ in der Schützenhalle gezeigt.
Die Veranstaltung war eine schöne Idee der Meister Schützen, die das Kreisschützenfest vom Jahr 2000 mit dem Film und einer Fotoausstellung wieder in Erinnerung rufen wollten. Hermann Diemel, Theo Kellerhoff und Arno Langer hatten bei der Organisation der Jubiläumsveranstaltung gute Arbeit geleistet, lobte der Verein.
Vorsitzender Hubert Diemel betonte in seinen Begrüßungsworten, dass das Kreisschützenfest ln Meiste seinerzeit nur möglich war, weil Johannes Schulte die Idee hatte, in seiner neuen Werkhalle zu feiern und spontan diese zur Verfügung gestellt hatte. Franz Westermann, Chef des Kreisschützenbundes und damaliger Kreiskönig erinnerte sich: „Durch dieses grandiose Fest sind viele Freundschaften entstanden“.
In der Fotoausstellung mit rund 700 Bildern und dem gut einstündigen Film wurden neben dem Schützenvolk auch beeindruckende Beispiele für Geschlossenheit, Zusammenhalt und Leistungsstärke eines Dorfes ins rechte Licht gesetzt.
„So schön war das Kreisschützenfest vor 25 Jahren!“
Meiste erinnerte sich
 Kneblinghausen. In der Rekordzeit von 35 Minuten wickelten die Schützen der St. Nikolaus Schützenbruderschaft ihre gut besuchte Jahreshauptversammlung in der Dorfhalle ab. Vorsitzender Markus Schulze freute sich über die gute Beteiligung bei den Veranstaltungen im vergangenen Jahr und dankte allen Schützen für die tolle Unterstützung. Schriftführer Michael Nitsch ließ die Höhepunkte des Vereinsjahres in einem informativen Geschäftsbericht Revue passieren, Kassierer Joachim Thomas sagte zu dem Schützenfest 2025: „Wir im Vorstand sind dankbar und demütig, dass die Zahlen wegen des guten Zuspruchs zum Schützenfest und zum Sponsoring so gut sind.“ Vorsitzender Markus Schulze gab bekannt, dass die Vertragsabschlüsse mit den bewährten Partnern wie dem Festwirt, dem Tambourcorps Oestereiden und der Musikkapelle Suttrop für das Schützenfest 2026, das vom 29.- 31. Mai 2026 gefeiert wird, unter Dach und Fach sind. Die einzige Änderung wird sein, dass die Longdrinkbar in die Theke integriert wird.
Sichtlich zufrieden war der Vorstand mit dem harmonischen Verlauf der Versammlung, nun freuen sich die Schützen auf die kommenden Veranstaltungen.
Der Schützenverein Kneblinghausen setzt auf bewährte Partner
Schriftführer Martin Belda verlas den Kassenbericht, nach der Entlastung des Vorstandes wurden Oberst Hubertus Küke, Schriftführer Martin Belda, Adjudant Bernd Soerries sowie Alexander Köller, Ludger Köller und Paul Ising an der zweiten Fahne im Amt bestätigt.
In diesem Jahr ist im Februar wieder ein Männerfrühstück geplant, das Dorffest soll an dem dritten Juliwochenende im Sommer stattfinden, wenn mit gutem Wetter und warmen Temperaturen gerechnet wird. Im Anschluss an die Versammlung waren die Schützen zu einem geselligen Beisammensein und einem Imbiss eingeladen.
 Kellinghausen. In Kellinghausen war im vergangenen Jahr Schützenfest gefeiert worden, alle drei Jahre ist das in dem Ort Usus, und auch das Stadtschützenfest hatte den Schützen aus Kellinghausen gut gefallen, wie auf der Jahreshauptversammlung des Vereins zu hören war.
Vorsitzender Matthias Horstschäfer begrüßte besonders Kaiser und Ehrenvorsitzenden Walter Ising und König Alexander Köller. Der Rückblick von Hauptmann Toni Bertels auf das Schützenfest fiel von dem Buschaufsetzen, der Durchführung in Eigenregie ohne Festwirt, den Ständchen, einem Frühschoppen mit Freibier, den Festumzügen, Jubilarehrungen, Schützenfrühstück, Vogelschießen und Kindertanz zufrieden aus und sorgte für glückliche Erinnerungen bei den Versammlungsteilnehmern. Erinnert wurde auch an den Winterball in Langenstraße, Versammlungen auf übergeordneten Schützenebenen, das Osterfeuer, eine Prozession im Ort, eine Dankeschönfeier nach dem Schützenfest in dem Dorfhaus, einen St. Martinsumzug, die Teilnahme an dem Volkstrauertag in Langenstraße, Jubiläen befreundeter Vereine, den Kreisschützenball und an die Teilnahme an dem Stadtschützenfest, zu dem in der Nachbetrachtung die Resonanz gut ausfiel. Nach Aussage des Vorstandes ist im Stadtverband geplant, die Veranstaltung nun durch wechselnde Vereine im Abstand von drei Jahren auszurichten.
Schriftführer Martin Belda verlas den Kassenbericht, nach der Entlastung des Vorstandes wurden Oberst Hubertus Küke, Schriftführer Martin Belda, Adjudant Bernd Soerries sowie Alexander Köller, Ludger Köller und Paul Ising an der zweiten Fahne im Amt bestätigt.
Der Schützenverein Kellinghausen blickte auf das Schützenfest im vergangenen Jahr und die nächsten Veranstaltungen
Dorffest, Frühstück und Prozessionen
Umfangreiche Erweiterung des Baumlehrpfades in Oestereiden
 Oestereiden. Um 22 heimische Obstbäume wurde der Baumlehrpfad der Heimatfreunde Oestereiden in nördlicher Richtung entlang des Fangegrabens im Dorf erweitert. Neben den Menschen können sich auch Insekten und andere Tiere daran erfreuen.
Finanziert wurde die Maßnahme neben Eigenmitteln des Vereins durch private Spenden sowie durch einen Umweltscheck des NRW – Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr.
Nach der umfangreichen Pflanzaktion wurde die Aktion am Lagerfeuer bei Glühwein abgeschlossen.
Nach einem Kaffeetrinken traten die Nachtwächter aus Belecke auf und nahmen die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise in vergangene Zeiten. Mit humorvollen Erzählungen, musikalischen Beiträgen und lebhaften Anekdoten berichteten sie von den Aufgaben, der traditionellen Kleidung und dem Alltag der historischen Nachtwächter – zur großen Freude des Publikums. Im Anschluss sorgte das Seniorenorchester Anröchte für musikalische Adventsstimmung. Bekannte Lieder luden zum Mitsingen ein. In geselligen Gesprächsrunden klang der Nachmittag musikalisch und harmonisch aus. Der Heimatverein präsentierte zudem einen Effelner Kalender 2026 – ein Kalender von Effelnern für Effelner, gefüllt mit Bildern und Geschichten aus dem Dorf.
Nach einem Kaffeetrinken traten die Nachtwächter aus Belecke auf und nahmen die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise in vergangene Zeiten. Mit humorvollen Erzählungen, musikalischen Beiträgen und lebhaften Anekdoten berichteten sie von den Aufgaben, der traditionellen Kleidung und dem Alltag der historischen Nachtwächter – zur großen Freude des Publikums. Im Anschluss sorgte das Seniorenorchester Anröchte für musikalische Adventsstimmung. Bekannte Lieder luden zum Mitsingen ein. In geselligen Gesprächsrunden klang der Nachmittag musikalisch und harmonisch aus. Der Heimatverein präsentierte zudem einen Effelner Kalender 2026 – ein Kalender von Effelnern für Effelner, gefüllt mit Bildern und Geschichten aus dem Dorf.
 Effeln. Zu einem stimmungsvollen Seniorennachmittag hatten der Heimatverein und der Ortsvorsteher aus Effeln in den Gasthof Grofe eingeladen. Zahlreiche Seniorinnen und Senioren aus dem Ort und der Umgebung waren der Einladung gefolgt und verbrachten dort gemütliche und abwechslungsreiche Stunden.
Zu Beginn begrüßte der Heimatverein Effeln gemeinsam mit Ortsvorsteher Lars Besse sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Anröchte, Alfred Schmidt, die Gäste herzlich. Sie hoben die Bedeutung des gemeinschaftlichen Miteinanders und der Pflege lokaler Traditionen hervor.
Nach einem Kaffeetrinken traten die Nachtwächter aus Belecke auf und nahmen die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise in vergangene Zeiten. Mit humorvollen Erzählungen, musikalischen Beiträgen und lebhaften Anekdoten berichteten sie von den Aufgaben, der traditionellen Kleidung und dem Alltag der historischen Nachtwächter – zur großen Freude des Publikums. Im Anschluss sorgte das Seniorenorchester Anröchte für musikalische Adventsstimmung. Bekannte Lieder luden zum Mitsingen ein. In geselligen Gesprächsrunden klang der Nachmittag musikalisch und harmonisch aus. Der Heimatverein präsentierte zudem einen Effelner Kalender 2026 – ein Kalender von Effelnern für Effelner, gefüllt mit Bildern und Geschichten aus dem Dorf.
Seniorennachmittag in Effeln begeistertE zahlreiche Besucher
Zahlreiche Zuhörer waren zu dem heimatgeschichtlich interessanten und abwechslungsreichen Vortrag gekommen und erlebten eine lebhafte geschichtliche Zeitreise durch die Entwicklung der örtlichen Landwirtschaft.
Entstehung und Grundlagen der Landwirtschaft
Die Landwirtschaft entstand vor rund 10.000 Jahren, als sesshafte Wildbeuterkulturen wegen Klimaveränderungen, Überjagung und wachsender Bevölkerung neue Nahrungsquellen brauchten. Ackerbau und Viehzucht setzten sich durch und ermöglichten eine bessere Versorgung, erläuterte Geesmann. Bis ins 19. Jahrhundert erhöhte die eher extensive Bewirtschaftung sogar die biologische Vielfalt, erst die moderne Intensivierung kehrte diesen Trend um. Der Bauernstand bestand traditionell aus freien oder unfreien Bauern, die als Eigentümer oder Pächter ihre Höfe betrieben.
Mittelalterlicher Ackerbau und Ertragssteigerung
Im Mittelalter prägte die Dreifelderwirtschaft mit Wintergetreide, Sommergetreide und Brache den Ackerbau. Heuernte und später der zweite Schnitt, das sogenannte Grummet, gewannen an Bedeutung. Düngung war indessen schon in der Antike bekannt, ebenso die Gründüngung. Ohne Düngung waren Brachezeiten nötig. Ertragssteigerungen wurden außerdem durch gezielte Saatgutauswahl und verbesserte Getreidesorten erreicht. Ab dem 16. Jahrhundert nahm die Intensivierung zu, neue Feldfrüchte wie die aus Südamerika eingeführte Kartoffel und der Einsatz von Pferden als Zugtiere setzten sich durch.
 Kallenhardt. Nicht nur um allgemeine Entwicklungen und die Geschichte der Landwirtschaft, sondern immer wieder auch um die konkrete Situation vor Ort und um die enge Verbindung zwischen Landwirtschaft, Dorfgeschichte und dem Leben der Menschen in Kallenhardt ging es auf dem inzwischen schon traditionellen Silvester-Heimatnachmittag in Kallenhardt, den Ortsheimatpfleger Rainer Geesmann im alten Rathaus des Ortes diesmal zu dem Thema "Die Landwirtschaft früher und heute" hielt.
Landwirtschaft früher und heute verriet in einem Vortrag des Ortsheimatpflegers auch viel aus der Kallenhardter Geschichte
Das Dorf und seine Landwirtschaft
vom Selbstversorger zum Agrarunternehmen
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland noch stark agrarisch geprägt. Viele Betriebe waren klein und durch Realteilung stark zersplittert, auch in Kallenhardt. Die Dreifelderwirtschaft wurde aufgegeben, Erträge stiegen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Heute leben nur noch rund zwei Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft. In Kallenhardt sind von einst über 100 Betrieben nur noch fünf Vollerwerbsbetriebe geblieben, meist als Aussiedlerhöfe, hatte Geesmann nachgeforscht. Die Flurbereinigung scheiterte in den 1960er Jahren, weshalb die Betriebe bis heute weite Wege zu ihren Feldern haben. Gearbeitet werde in der Gegenwart überwiegend nach den Regeln des integrierten Landbaus, vereinzelt auch ökologisch.
Im Mittelalter prägte die Dreifelderwirtschaft mit Wintergetreide, Sommergetreide und Brache den Ackerbau. Heuernte und später der zweite Schnitt, das sogenannte Grummet, gewannen an Bedeutung. Düngung war indessen schon in der Antike bekannt, ebenso die Gründüngung. Ohne Düngung waren Brachezeiten nötig. Ertragssteigerungen wurden außerdem durch gezielte Saatgutauswahl und verbesserte Getreidesorten erreicht. Ab dem 16. Jahrhundert nahm die Intensivierung zu, neue Feldfrüchte wie die aus Südamerika eingeführte Kartoffel und der Einsatz von Pferden als Zugtiere setzten sich durch.
Landwirtschaft in Kallenhardt bis ins 20. Jahrhundert
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland noch stark agrarisch geprägt. Viele Betriebe waren klein und durch Realteilung stark zersplittert, auch in Kallenhardt. Die Dreifelderwirtschaft wurde aufgegeben, Erträge stiegen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Heute leben nur noch rund zwei Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft. In Kallenhardt sind von einst über 100 Betrieben nur noch fünf Vollerwerbsbetriebe geblieben, meist als Aussiedlerhöfe, hatte Geesmann nachgeforscht. Die Flurbereinigung scheiterte in den 1960er Jahren, weshalb die Betriebe bis heute weite Wege zu ihren Feldern haben. Gearbeitet werde in der Gegenwart überwiegend nach den Regeln des integrierten Landbaus, vereinzelt auch ökologisch.
Soziale Ordnung, Erträge und Verarbeitung
Je nach Hofgröße unterschied man früher Voll-, Halb- und Einspänner sowie Kötter. Wohlhabende Bauern erzielten beachtliche Einkünfte, während Abgaben wie der Zehnte eine große Rolle spielten. Das Getreide wurde in Genossenschaften gedroschen und in regionalen Mühlen vermahlen. Gutscheine regelten den Austausch zwischen Müller und Bäcker. Noch bis in die 1960er Jahre gab es mehrere Bäckereien in Kallenhardt. Erntedank wurde im Ort mit einem Umzug gefeiert (Foto oben links).
Viehzucht und Bestandsentwicklung
Viehzucht hatte neben dem Ackerbau einen hohen Stellenwert, da etwa die Hälfte der Flächen Wiesen waren. Historische Viehzählungen belegen große Bestände an Rindern, Pferden, Schweinen und Schafen. Heute gibt es rund 1.000 "Kuhköppe" (plattdeutscher Begriff für alle Rindviecher des Hofes, vom Kalb bis zur ausgewachsenen Kuh) im Dorf, während Schweinezucht verschwunden ist. Schafe und Ziegen haben wieder stark zugenommen, begünstigt durch geeignete Landschaften wie die Wacholderheide.
Arbeitspferde wurden in vergangenen Jahrzehnten zunehmend durch Maschinen ersetzt, Reit- und Freizeitpferde sind dagegen zahlreich, schlug Rainer Geesmann einen weiteren Bogen in die Gegenwart.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland noch stark agrarisch geprägt. Viele Betriebe waren klein und durch Realteilung stark zersplittert, auch in Kallenhardt. Die Dreifelderwirtschaft wurde aufgegeben, Erträge stiegen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Heute leben nur noch rund zwei Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft. In Kallenhardt sind von einst über 100 Betrieben nur noch fünf Vollerwerbsbetriebe geblieben, meist als Aussiedlerhöfe, hatte Geesmann nachgeforscht. Die Flurbereinigung scheiterte in den 1960er Jahren, weshalb die Betriebe bis heute weite Wege zu ihren Feldern haben. Gearbeitet werde in der Gegenwart überwiegend nach den Regeln des integrierten Landbaus, vereinzelt auch ökologisch.
Arbeitspferde wurden in vergangenen Jahrzehnten zunehmend durch Maschinen ersetzt, Reit- und Freizeitpferde sind dagegen zahlreich, schlug Rainer Geesmann einen weiteren Bogen in die Gegenwart.
Huderechte, Landwehren und Bürgerholz
Die Allmende (historisch gemeinschaftlich genutztes Land wie Weiden, Wälder oder Gewässer, das allen Bewohnern eines Dorfes zur Nutzung zustand) spielte eine zentrale Rolle, Weide- und Nutzungsrechte standen allen Bürgern zu. Hirten trieben das Vieh auf Wiesen und in Wälder, geschützt durch Landwehren, Hecken und Schlagbäume. Mit der Abschaffung der Huderechte wurde der Wald wirtschaftlich genutzt, erläuterte Geesmann.
Nach langen Rechtsstreitigkeiten erhielten die Kallenhardter Bürger das dauerhaft bestätigte Recht auf Buchenbrennholz, das sogenannte Bürgerholz, das bis heute besteht.
Schloss Körtling- hausen und Landwirtschaft heute
Schloss Körtlinghausen ist seit dem Mittelalter Teil der Ortsgeschichte. Die Landwirtschaft wird heute verpachtet, darunter auch ein biologisch-dynamisch wirtschaftender Betrieb.
Insgesamt ist die Landwirtschaft in Kallenhardt stark konzentriert, konstatierte Geesmann. Flächen sind verpachtet, Betriebe größer und hoch technisiert. Moderne Maschinen, IT-gestützte Verfahren und globale Marktanforderungen prägen den Alltag. Mit dieser Entwicklung verschwinden viele traditionelle Formen und Geschichten – ein Zeichen der Zeit, das den Wandel der Landwirtschaft deutlich macht.
Pferdesport und vorweihnachtliche Stimmung beim Adventsreiten und der Nikolaus kam zu Besuch
 Rüthen. Das Adventsreiten bot ein buntes Rahmenprogramm für die zahlreichen Zuschauer. Vom Voltigieren und dem gewandeten Voltipferd bis zu einer Quadrillie der Reitengel, Tanz auf den Pferden und Freiarbeit sowie einer Springvorführung mit Lichtern und einer Freispringaufführung gab es bei Kaffee, Kinderpunsch und Torten einiges zu Sehen. Der krönende Abschluss war der Besuch des Nikolauses, der die Kinderaugen zum Leuchten brachte und Geschenke für den Nachwuchs in seinem Beutel hatte.
Der Reitverein Rüthen blickte auf das vergangene Jahr an der Spitzen Warte
Wahlen, Turniere und Futterberatung
 Rüthen. Der Reiterverein Rüthen traf sich zu seiner Jahreshauptversammlung in dem Reiterstübchen der Vereinsanlage. Vorsitzende Beate Schulte-Hötte begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern auch einen Vertreter der Firma Ahlbrand, die eine Futterberatung gab, Futterproben mitgebracht hatte und anschließend Fragen der Mitglieder beantwortete.
In den Regularien der Versammlung verlas Schriftführerin Vera Hölscher das vorherige Protokoll, Kassiererin Isabell Hage gab die Zahlen bekannt. Die Mitglieder waren zufrieden, der Verein schreibt trotz regelmäßiger Investitionen in die Aufwertung der Anlage, schwarze Zahlen. Christine Weber und Alexander Scheithauer hatten die Kasse geprüft und um Entlastung des Vorstandes gebeten. Christine Weber wurde turnusmäßig aus dem Amt entlassen, neue Kassenprüferin ist Sinead Fitzgerald-Stäwen. Die weiteren Wahlen bestätigten die zweite Vorsitzende Heike Prinz-Rüther und Kassenwartin Isabell Hage.
Anschließend kam der Vereinsbericht von Sonja Picht. Es war ein spannendes und schönes Jahr mit tollen Aktionen, an das sie erinnerte und beispielsweise einen Märchentag, die Jugendversammlung, einen vom Landessportbund organisierten Tag zur Jugendarbeit und zahlreiche Lehrgänge zu Longierarbeit, Gelassenheitstraining oder Bodenarbeit nannte. Eine Gruppe der Caritaswerkstätten aus Paderborn besuchte den Reitverein, die Jugendlichen backten Waffeln im Rahmen des Dressurturnieres und organisierten einen Trödel beim Springturnier. Des Weiteren fand wieder ein Reitertag für die Reitschulkids statt und weitere Veranstaltungen wie eine Übernachtung, Erwachsenenreitstunden, Ponyspiele oder Ausritte, ein Kinonachmittag mit Pizza essen und das Adventsreiten mit einem bunten Programm und dem Besuch des Nikolauses. Aus dem Erlös der Veranstaltung werden 250 Euro an die Aktion Lichtblicke gespendet.
Beate Schulte-Hötte lobte das Engagement der Reitlehrerinnen und gab bekannt, dass vom 29.05-31.05.26 ein Turnier mit Dressur- und Springprüfungen auf der Spitzen Warte geplant ist. In Wertungsprüfungen bei verschiedenen Turnieren können die Reiter zudem Punkte sammeln, zu gewinnen gibt es ein Preisgeld und Prämien für die ersten Plätze in den Prüfungen A, M und L. Wünsche der Mitglieder zum weiteren Ausbau der Reitanlage werden geprüft.
Die Nachwuchsspieler der Fußballabteilung zeigten ein kleines Gastfußballspiel. Außerdem standen Badminton, ein Sprung- und Koordinationslauf sowie Hockey der Kinder und Jugendlichen als Vorführungen auf dem Plan.
Auch die TSV-Ferienfreizeit auf Langeoog stellte sich vor und machte Werbung für das Zeltlager im Sommer. Zum Abschluss präsentierte eine Gruppe Übungen zur Anlauf- und Sprungtechnik, bei denen auch Hürden zum Einsatz kamen.
Nach dem sportlichen Teil bekam die Feier noch besonderen Besuch: Der Nikolaus schaute in der Dreifachturnhalle vorbei, lobte die fleißigen Sportlerinnen und Sportler und hatte für alle Stutenkerle mitgebracht – ein gelungener Abschluss des sportlichen Jahres.
 Rüthen. Mit Freude am Sport und jeder Menge Einsatz ging es in der Dreifachturnhalle in Rüthen alles andere als ruhig zu. Bei der Jahresabschlussfeier der Leichtathletik-Abteilung des TSV Rüthen zeigten Kinder und Jugendliche, welche abwechslungsreichen Angebote es für die TSV-Leichtathleten gibt – darunter Staffelläufe, Badminton, Sprung- und Koordinationsläufe sowie Übungen zur Anlauf- und Sprungtechnik.
Den Auftakt machte ein Staffellauf der jüngeren Kinder, bei dem verschiedene Disziplinen zu absolvieren waren.
Die Nachwuchsspieler der Fußballabteilung zeigten ein kleines Gastfußballspiel. Außerdem standen Badminton, ein Sprung- und Koordinationslauf sowie Hockey der Kinder und Jugendlichen als Vorführungen auf dem Plan.
 Rüthen. Mit Freude am Sport und jeder Menge Einsatz ging es in der Dreifachturnhalle in Rüthen alles andere als ruhig zu. Bei der Jahresabschlussfeier der Leichtathletik-Abteilung des TSV Rüthen zeigten Kinder und Jugendliche, welche abwechslungsreichen Angebote es für die TSV-Leichtathleten gibt – darunter Staffelläufe, Badminton, Sprung- und Koordinationsläufe sowie Übungen zur Anlauf- und Sprungtechnik.
Abwechslungsreiche Sportvorführungen von Badminton bis Sprungtechnik gestalteten ein buntes Programm für Kinder, Jugendliche und Eltern
Zwischen und nach den Solostücken präsentierten die Pianisten weitere Ouvertüren, die ein breites Spektrum an Stimmungen zeigten. Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ bestach durch frische Themen und beschwingte Motive, während Strauss’ „Die Fledermaus“ mit festlicher Energie und schwungvollen Walzerpassagen glänzte. Mendelssohns „Die Hebriden“ eröffnete weite, wellenartige Klangflächen, die die Atmosphäre schottischer Küstenlandschaften heraufbeschworen, bevor Rossinis „Wilhelm Tell“ mit seinem ruhigen Beginn und dem kraftvollen Finale einen eindrucksvollen Abschluss bildete.
Das Duo Ionescu und Baronowsky zeigte sich erneut als arriviertes, erfahrenes Ensemble, das mit spielerischer Leichtigkeit und künstlerischem Ausdruck die Intentionen der Komponisten treffend umsetzte und das Publikum spürbar mitnahm. Zum Schluss gab es lang anhaltenden Applaus für den gelungenen Konzertabend im Alten Rathaus.
 Rüthen. Auf dem Programm standen romantischen Ouvertüren und auch zwei Solostücke, als das Klavierduo Ionescu & Baronowsky wieder im Alten Rathaus für einen stimmungsvollen Konzertabend gastierte. Die ausgewählten Stücke hatten mal feinfühlig, mal fordernd abwechslungsreiche musikalische Ausdruckskraft. So führten die Musiker das Publikum durch ein abwechslungsreiches Klangspektrum, das von heiteren Passagen bis zu intensiver Dramatik reichte.
Das jüngste Konzert des Kulturrings Rüthen lockte ein treues, zugleich stets neugierig wechselndes Publikum in den barocken Sitzungssaal. Die beiden Musiker präsentierten ein abwechslungsreiches Programm mit Ouvertüren für Klavier vierhändig.
Der Abend stand in Erinnerung an den früheren Kulturring-Vorsitzenden Rolf Gockel, der sich über viele Jahre hinweg um die Organisation klassischer Konzerte in Rüthen verdient gemacht hat.
Das Programm eröffneten die Ouvertüren mit Lortzings „Zar und Zimmermann“, das mit schwungvollen Wechseln zwischen heiteren Passagen und feiner Spannung das Publikum sofort in den Bann zog. Es folgte Rossinis „La Cenerentola“, dessen leichtfüßige Melodien und lebhafte Akzente den eleganten, humorvollen Charakter des Stücks zum Ausdruck brachten. Direkt im Anschluss spielte Ioana Corina Ionescu im ersten Teil das sogenannte „Todesstück“ von Rachmaninow, die Etude-Tableau a-Moll op. 39 Nr. 2, ein Werk mit dunklen, fließenden Linien und intensiver Atmosphäre. Nach der Pause übernahm Michael Baronowsky ein Solostück und intonierte Brahms’ Intermezzo A-Dur op. 118 Nr. 2, ein warmes, lyrisches Werk, dessen sanfte Harmonien eine ruhige, innige Stimmung erzeugten.
Das Klavierduo Ionescu & Baronowsky begeisterte mit Ouvertüren im Alten Rathaus
Romantische Ouvertüren und musikalischer Ausdruck
Derzeit befinden sich 10 Flötistinnen und 6 Trommler in der Ausbildung. Zudem haben 6 Jugendliche erfolgreich am D1-Lehrgang und 2 weitere am E-Lehrgang teilgenommen. Für das kommende Jahr ist wieder ein Probetag im Frühjahr geplant, außerdem startet die Grundausbildung auf Stadtverbund- ebene.
Jugend im Verein aktiv
Derzeit sind 17 Jugendliche zwischen 9 und 21 Jahren im Tambourkorps aktiv. Die Jugendlichen waren Wasserskifahren und nahmen an verschiedenen Veranstaltungen der Kreismusikjugend Soest teil. Ein besonderer Höhepunkt war das Musikertreffen während der Montgolfiade in Warstein.
Bei der im Vorfeld stattgefundenen Jugendversammlung wurde Kilian Lohkemper als Jugendsprecher im Amt bestätigt. Zur neuen stellvertretenden Jugendsprecherin wurde Malin Lohkemper gewählt.
Ausblick 2026
Im kommenden Jahr wird das Tambourkorps wieder die bekannten Schützenfeste spielen und an einem Freundschaftstreffen in Anröchte teilnehmen.
Nach Begrüßung sowie den Berichten des Vorsitzenden, des Kassierers und der Kassenprüfer inklusive der Entlastung des Vorstandes standen die Ergänzungswahlen auf der Tagesordnung. Zum 1. Vorsitzenden wurde erneut René Dünschede gewählt. Für den nach 13 Jahren im Amt ausscheidenden Kassierer Andreas Felbecker wurde Corinna Diemel als neue Kassiererin gewählt. Die beiden Kassenprüferinnen Maren Hötte und Stephanie Bitter wurden für ein weiteres Jahr bestätigt.
Musikalische Leitung und Aktivitäten
Musikalisch war das Tambourkorps ebenfalls aktiv: Neben fünf Schützenfesten standen ein Freundschaftstreffen in Anröchte auf dem Programm. Ein Probewochenende im April 2025 auf der Wewelsburg stärkte nicht nur die musikalische Qualität, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl im Verein.
 Rüthen. Auf der Jahreshauptversammlung des Tambourkorps Rüthen wurden verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Engagement geehrt. Wolfgang Schrewe wurde für 65 Jahre aktive Mitgliedschaft mit dem Landesehrenteller NRW ausgezeichnet und zudem zum Ehrenmitglied des Tambourkorps ernannt. Jürgen Bause und Franz-Josef Kleine erhielten für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft einen Vereinsorden. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Stephanie Bitter, Jan Cramer und Daniel Voßbein geehrt und mit einem Vereinsorden ausgezeichnet.
Vorstand und Kassenprüfer
Nach Begrüßung sowie den Berichten des Vorsitzenden, des Kassierers und der Kassenprüfer inklusive der Entlastung des Vorstandes standen die Ergänzungswahlen auf der Tagesordnung. Zum 1. Vorsitzenden wurde erneut René Dünschede gewählt. Für den nach 13 Jahren im Amt ausscheidenden Kassierer Andreas Felbecker wurde Corinna Diemel als neue Kassiererin gewählt. Die beiden Kassenprüferinnen Maren Hötte und Stephanie Bitter wurden für ein weiteres Jahr bestätigt.
Das Tambourkorps Rüthen ehrte langjährige Mitglieder
 Rüthen. Der Bunte Nachmittag in der vollbesetzten Rüthener Stadthalle bot alles, was zu einer gelungenen Veranstaltung für die Senioren aus dem Stadtgebiet dazugehört: Tanzvorführungen, musikalische Beiträge, eine humorvolle Büttenrede und viel Raum für Begegnungen.
In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Peter Weiken den Seniorinnen und Senioren für ihre Lebensleistung und ihren wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in der Stadt.
Er blickte auf zahlreiche Entwicklungen in Rüthen. Die Renovierung der Stadtverwaltung wurde im Zeit- und Kostenplan abgeschlossen, das neue Gebäude am Diözesanzentrum Eulenspiegel sowie das Haus Maria vom Stein wurden eröffnet. Innenstadt, Park- und Spielplatzanlagen – unter anderem in Menzel und Altenrüthen – waren weitere Themen, die in der Summe neue Angebote für Jugendliche, barrierefreie Wohnungen und pflegerische Unterstützung bieten. Besonders freue ihn, dass in Zeiten, wenn diskutiert wird, einen St. Martinsumzug in Laternenfest umzubenennen, der Generationenpark mit dem Namen "Haus Maria vom Stein" ein Stück Identität und Tradition bewahre.
Lebensleistung, Gemeinschaft und ein vielseitiges Programm mit Tanz, Musik und Bütt
Bunter nachmittag in rüthen
So erlebten die Besucher einen abwechslungsreichen Nachmittag, der Gemeinschaft, Anerkennung und Lebensfreude eindrucksvoll verband.
Unter den Anwesenden waren auch Bürgermeister Peter Weiken, Ortsvorsteher Rudolf Fromme und Pastor Stefan Gosmann, die mit ihrer Teilnahme die Bedeutung des Gedenktages für die Stadt unterstrichen.
Eine Ansprache hielt Stadtbrandinspektor Philipp Büngeler. Die Veranstaltung erinnerte daran, dass der Volkstrauertag nicht nur Raum für Trauer und stilles Gedenken bietet, sondern auch vor den Schrecken und Gefahren von Krieg mahnt. Das Erinnern an Leid und Verlust vergangener Generationen ist zugleich ein Auftrag für Gegenwart und Zukunft, sich für Frieden, Toleranz und Menschlichkeit einzusetzen.
Im Anschluss an die Gedenkfeier lud die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Rüthen zu einem geselligen Beisammensein ein. In persönlicher Atmosphäre klang der Volkstrauertag mit Gesprächen und gemeinsamem Austausch aus.
Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der St. Johanneskirche. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil, ebenso Abordnungen verschiedener Rüthener Vereine, die der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen gaben.
Im Anschluss an den Gottesdienst zog die Gemeinschaft zum Friedhof. Begleitet von den Vereinsabordnungen wurde ein Kran
Moment mal,
Das ist Doch …
 Auf dem Foto aus vergangenen Jahrzehnten sieht man Menschen, die Karneval feiern: Kostüme, die heute vielleicht ein wenig aus der Mode gefallen sind, und Gesichter, auf denen sich ausgelassene Freude spiegelt. Es ist ein Bild, das nicht laut sein muss, um zu erzählen. Es reicht ein genauer Blick, und man erkennt: Karneval war schon damals weniger eine Frage des Trends als vielmehr eine Haltung zum Leben.
Karneval verbindet Generationen. Die Menschen auf dem Bild feierten in ihrer Gegenwart, so wie wir heute in der unseren feiern. Die Zeiten ändern sich, Musik, Kostüme und Ausdrucksformen wandeln sich, doch das Grundgefühl bleibt erstaunlich konstant: Gemeinschaft, Leichtigkeit und das stille Einverständnis, dass Ordnung und Alltag für eine kurze Weile Pause machen dürfen.
Die fünfte Jahreszeit steht erneut vor der Tür, und mit ihr die Vorfreude auf Lachen und gemeinsames Feiern, Rüthen extrastark wünscht allen Jecken fröhliche Tage.
Wer oben auf dem Bild feiert, das können Sie uns vielleicht sagen, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark, z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark.de.
Die Stadt Rüthen organisiert seit einigen Jahren kostenlose Ferienaktionen an mehreren Nachmittagen in den Sommerferien. Bei der Piratenparty im Biberbad, der Auftaktveranstaltung in diesem Sommer, packten die Schwimmmeister und die DLRG Ortsgruppe Rüthen tatkräftig mit an. Zusätzlich konnten die Kinder bei einer Familienstadtführung viel über die Stadt Rüthen lernen. Diese wurde gemeinsam mit Renate Bracht und Anke Beckmann durchgeführt, begleitet von Hexenturmwächter Christian Schrewe. Eine weitere Veranstaltung war wieder die Nistkasten-Bastelaktion, die im Bibertal unter der Leitung von Hubert Schümmer und dem Team vom Hegering Rüthen stattfand. Einer der sportlichen Höhepunkte war das Schnupper-Kart-Training beim MSC Bergstadt Rüthen, das von Nicole Fechner und Marcus Meier geleitet wurde und an der Kaiserkuhle stattfand. Außerdem sorgten Ramona und Jens Kortmann mit ihren „Hellweg Bubbles“ für Begeisterung bei den Kindern.
Nun besuchten Klaus-Dieter Hötte und Elke Wenge das Team von Hellwegradio und übergaben die Spende persönlich.
 Rüthen. Die Sommerferien brachten nicht nur Spaß und Abenteuer für die Kinder in Rüthen, sondern auch eine Spendenaktion zugunsten der „Aktion Lichtblicke“. Dank des Engagements von Klaus-Dieter Hötte und Elke Wenge aus dem Tourismusbüro der Stadtverwaltung und verschiedener Veranstaltungen der Stadt in Zusammenarbeit mit den heimischen Vereinen wurden insgesamt 150 Euro gesammelt.
Hintergrund
Die Stadt Rüthen organisiert seit einigen Jahren kostenlose Ferienaktionen an mehreren Nachmittagen in den Sommerferien. Bei der Piratenparty im Biberbad, der Auftaktveranstaltung in diesem Sommer, packten die Schwimmmeister und die DLRG Ortsgruppe Rüthen tatkräftig mit an. Zusätzlich konnten die Kinder bei einer Familienstadtführung viel über die Stadt Rüthen lernen. Diese wurde gemeinsam mit Renate Bracht und Anke Beckmann durchgeführt, begleitet von Hexenturmwächter Christian Schrewe. Eine weitere Veranstaltung war wieder die Nistkasten-Bastelaktion, die im Bibertal unter der Leitung von Hubert Schümmer und dem Team vom Hegering Rüthen stattfand. Einer der sportlichen Höhepunkte war das Schnupper-Kart-Training beim MSC Bergstadt Rüthen, das von Nicole Fechner und Marcus Meier geleitet wurde und an der Kaiserkuhle stattfand. Außerdem sorgten Ramona und Jens Kortmann mit ihren „Hellweg Bubbles“ für Begeisterung bei den Kindern.
Geschäftsführer Markus Gödde betonte bei der Übergabe, wie wichtig ihm die Arbeit der Pfadfinder ist. In Rüthen leisten sie seit vielen Jahren vorbildliche Jugendarbeit, fördern Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein. Die Spende soll unter anderem dabei helfen, neues Material wie Zelte anzuschaffen und so die Angebote für Kinder und Jugendliche weiter auszubauen.
Auch zur Feuerwehr besteht eine enge Verbindung. Markus Gödde führt dort regelmäßig Unterweisungen zu Sonderrechtsfahrten durch. In diesem Rahmen erfuhr er vom Ausbau eines Schulungs- und Gemeinschaftsraums, der größtenteils in Eigenleistung realisiert wird und bereits Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft erfährt. Um die noch fehlenden Mittel aufzubringen, wollte Mobilitätscoaching Gödde einen Beitrag leisten und das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte würdigen.
Die Spendenschecks wurden in den Räumen der Fahrschule Gödde überreicht. Neben Markus Gödde waren auch seine Frau Sabine sowie Maria Gödde dabei. Für die Pfadfinder nahm Till Lütkenhaus die Spende entgegen. Der Förderverein der Feuerwehr war durch Karl-Heinz Mayer, Löschzugführer Dominik Ohrmann und Frank Föllmer vertreten. Sie bedankten sich für die Unterstützung, die auch ein Zeichen dafür ist, wie wichtig Zusammenhalt und Unterstützung vor Ort sind – nicht nur in der Adventszeit.
 Rüthen. In der Adventszeit zeigt Mobilitätscoaching Gödde seit Jahren Herz für den guten Zweck – besonders, wenn es um das örtliche Ehrenamt geht. Auch im vergangenen Jahr durften sich gleich zwei Rüthener Vereine über eine großzügige Unterstützung freuen. Die Pfadfinder des Stammes Graf Bernadotte Rüthen sowie der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr erhielten jeweils eine Spende in Höhe von 2.000 Euro.
Geschäftsführer Markus Gödde betonte bei der Übergabe, wie wichtig ihm die Arbeit der Pfadfinder ist. In Rüthen leisten sie seit vielen Jahren vorbildliche Jugendarbeit, fördern Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein. Die Spende soll unter anderem dabei helfen, neues Material wie Zelte anzuschaffen und so die Angebote für Kinder und Jugendliche weiter auszubauen.
Mobilitätscoaching Gödde unterstützte die Pfadfinder und die Feuerwehr
Ferienveranstaltungen unterstützten den guten Zweck
Eine Spende von 4.000 Euro für Ehrenamt und Jugendarbeit in Rüthen
Erstellt wurde das Buch von der Medienagentur cb medien+design, Satz und Grafik hat Christoph Blecke gemacht, die Fotos und Texte stammen von Marcus Kloer.
Das Jubiläumsjahr bot eine Reihe von Veranstaltungen, die in dem Buch eindrucksvoll dokumentiert sind: die Rüthener Musiknacht, 400 Jahre Lobetag, die Feldtage in Meiste, das Stadtschützenfest sowie das große Jubiläumswochenende im August. Zahlreiche Fotografien und kurze Begleittexte lassen die Ereignisse lebendig werden und laden dazu ein, die schönen Momente noch einmal Revue passieren zu lassen.
Durch das gewählte DIN-A4-Querformat kommen auch großflächige Bilder gut zur Geltung. Damit eignet sich das Jubiläumsbuch nicht nur als Erinnerungsstück für alle, die die Feierlichkeiten miterlebt haben, sondern auch als ansprechendes Geschenk und für künftige Generationen.
Nachdem das Buch in der Adventszeit auch in Hirsch- und Hachtorapotheke sowie in der AusZeit zu einem Preis von 20 Euro erhältlich war, kann es auch weiterhin noch an dem Infoschalter in der Stadtverwaltung erworben werden.
Das Jubiläumsbuch ist eine liebevoll gestaltete Erinnerung an ein besonderes Jahr – und ein Stück Rüthener Geschichte zum Durchblättern.
 Rüthen. Das Jubiläumsbuch zum Stadtgeburtstag ist im November passend vor der Weihnachtszeit erschienen. Auf 204 abwechslungsreich bebilderten Seiten hält es die besonderen Momente des Geburtstages der Bergstadt fest, die im vergangenen Jahr das 825jährige Bestehen feierte. Die Stadt wurde im Jahr 1200 gegründet, das Jahr 2025 stand ganz im Zeichen dieses historischen Jubiläums. Herausgegeben wurde das Buch von dem Förderverein Heimatpflege und Traditionelles Brauchtum Rüthen, gefördert durch einen Heimatscheck des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt von der Stadtverwaltung Rüthen.
Erstellt wurde das Buch von der Medienagentur cb medien+design, Satz und Grafik hat Christoph Blecke gemacht, die Fotos und Texte stammen von Marcus Kloer.
204 Seiten Erinnerungen an 825 Jahre Rüthen
Jubiläumsbuch zum Stadtjubiläum
Ein Höhepunkt folgte am Abend: Beim Ballonglühen standen die aufgeheizten Ballone im Halbdunkel nebeneinander und leuchteten – ein beeindruckender Anblick, der viele Gäste in seinen Bann zog. Gastgeber Frank Schnelle freute sich gemeinsam mit Freunden und Unterstützern über die gelungene Atmosphäre.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Das Henrichs bot warme Getränke, frisch gebackene Waffeln und herzhafte Speisen an – perfekt, um sich zwischendurch aufzuwärmen und die Eindrücke wirken zu lassen.
Am Rande der Veranstaltung erinnerte Frank Schnelle an die Ursprünge der Heißluftballonfahrt. Genau 242 Jahre zuvor, im November 1783, gelang in Frankreich die erste bemannte Fahrt mit einem Heißluftballon. Die Brüder Joseph-Michel und Jacques-Étienne Montgolfier ließen damals ihren Ballon in Paris aufsteigen und legten damit den Grund-stein für die moderne Ballonfahrt. Ihr Erfolg gilt bis heute als Meilenstein der Luftfahrtgeschichte.
Für die zahlreichen Besucher bot das Wochenende im HenrichS ein eindrucksvolles Erlebnis – eine Mischung aus Technik und gemütlichem Beisammensein. Direkt am naturnahen Eingang zum Bibertal konnten sie spannende Vorführungen genießen und zugleich ein paar gesellige Stunden verbringen.
 Rüthen. Das HenrichS am Eingang des Bibertals war wieder Treffpunkt zahlreicher Ballonfreunde. Die gemütliche Gastronomie bot den Rahmen für ein besonderes Ereignis: den „Happy Montgolfiere Day“, bei dem sich zwei Tage lang wieder alles um Modell-Heißluftballone drehte.
Bereits tagsüber konnten die Besucher verfolgen, wie sich die farbenfrohen Ballonhüllen mit heißer Luft füllten und langsam aufrichteten. Mehrere Teams präsentierten ihre Modelle, darunter auch ein Ballonfreund aus Belgien, der eigens für die Veranstaltung angereist war.
Ein Höhepunkt folgte am Abend: Beim Ballonglühen standen die aufgeheizten Ballone im Halbdunkel nebeneinander und leuchteten – ein beeindruckender Anblick, der viele Gäste in seinen Bann zog. Gastgeber Frank Schnelle freute sich gemeinsam mit Freunden und Unterstützern über die gelungene Atmosphäre.
Heiße Luft und bunte Farben sorgten für Atmosphäre im Bibertal
Heißluftballon-Zauber
am HenrichS
 Altenrüthen. Wer ein Pferd oder einen Hund hat, weiß: Kleine Auffälligkeiten im Bewegungsablauf oder im Verhalten können Hinweise auf körperliche Probleme sein. Genau hier setzt Sandra Heider an. Die Therapeutin arbeitet im Bereich Osteopathie, Physiotherapie und Akupunktur für Pferde und Hunde. Ihr Ansatz: den Körper als Einheit betrachten, Ursachen erkennen und gezielt behandeln. Der Vorteil für Tier und Halter liegt in der Kombination mehrerer bewährter Therapieformen innerhalb eines ganzheitlichen Konzepts.
Osteopathie: Beweglichkeit wiederherstellen
Die Pferde- oder Hundeosteopathie beschäftigt sich mit der Funktion von Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien. Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, sogenannte Läsionen oder Blockaden, werden mit manuellen Techniken behandelt. Ergänzend kommen craniosakrale sowie viszerale Techniken zum Einsatz, die sich auf das Nervensystem und die Organe beziehen.
Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen, damit das Pferd sein körperliches Gleichgewicht wiederfindet und alle Strukturen funktionell zusammenarbeiten können. Grundlage sind wissenschaftliche Kenntnisse der Anatomie, Biomechanik und Physiologie.
Physiotherapie: Schmerzen lindern und Leistung unterstützen
Die Physiotherapie bei Pferden und Hunden verfolgt mehrere Ziele: Schmerzlinderung, Lösung von Verspannungen und Blockaden, Leistungssteigerung sowie die Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.
Zum Einsatz kommen unter anderem Dehnungen, Massagen, Bewegungstherapie, Lymphdrainage und verschiedene Formen der Elektrotherapie wie Rotlichttherapie, TENS, EMS oder der Beosigner. Physiotherapie eignet sich sowohl als akute Maßnahme bei Verspannungen, als auch präventiv zur Unterstützung im Training. Behandelt werden vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Wirbelsäule und der Muskulatur.
Ganzheitliche Pferde- und Hundetherapie
Sandra Heider verbindet Osteopathie, Physiotherapie und Akupunktur
Zum Einsatz kommen unter anderem Dehnungen, Massagen, Bewegungstherapie, Lymphdrainage und verschiedene Formen der Elektrotherapie wie Rotlichttherapie, TENS, EMS oder der Beosigner. Physiotherapie eignet sich sowohl als akute Maßnahme bei Verspannungen, als auch präventiv zur Unterstützung im Training. Behandelt werden vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Wirbelsäule und der Muskulatur.
Pferdeheilpraktik: Den Blick aufs Ganze richten
Als ganzheitlich arbeitende Pferdeheilpraktikerin bezieht Sandra Heider Faktoren wie Fütterung, Haltung, Training, Umfeld und den seelischen Zustand des Pferdes in ihre Arbeit ein. Jedes Tier wird individuell betrachtet.
Ein Schwerpunkt liegt auch auf Akupunktur, energetischer Arbeit, energetischer Traumatherapie und der Bioresonanztherapie. Der Ansatz basiert auf der Betrachtung von Körper, Geist und Seele als Einheit.
Wenn das Pferd Signale sendet
Leistungsabfall, häufiges Stolpern, Taktunreinheiten, Probleme in der Biegung, Zähneknirschen, schiefer Schweif, Schwierigkeiten beim Angaloppieren oder Veränderungen im Verhalten können Anzeichen für Schmerzen oder körperliche Einschränkungen sein. Auch Stressanzeichen oder eine verminderte Losgelassenheit deuten auf Handlungsbedarf hin.
Kombination als Lösungsansatz
Die Verbindung von Osteopathie, Physiotherapie und Akupunktur ermöglicht es, Blockaden z. B. im Bereich der Wirbelsäule oder des Kreuzbeins zu beheben, ebenso wie das fasziale und neurologische System zu unterstützen. Ziel ist es, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzlinderung zu erzielen.
Die ganzheitliche Betrachtung stellt sicher, dass nicht nur einzelne Symptome, sondern das gesamte Pferd berücksichtigt wird.
Abschließend werden gezielte Übungen empfohlen, um die Behandlung nachhaltig zu unterstützen. Nach etwa vier Wochen folgt in der Regel ein Kontrolltermin, um tieferliegende Strukturen weiter zu behandeln und die erzielten Fortschritte zu festigen.
Wer ist Sandra Heider?
Sandra Heider kommt ursprünglich aus der Humanmedizin. Die Arbeit mit Pferden begleitet sie seit ihrer Kindheit, seit rund 20 Jahren lebt sie mit eigenen Pferden. Reiterlich ist sie in der klassischen Dressur verwurzelt, sammelte aber auch Erfahrungen im Westernreitsport.
Seit 2008 führt sie eine mobile Pferdepraxis im Kreis Soest, Paderborn, Warendorf, Gütersloh und dem nahegelegene Sauerland. 2020 begann sie zudem mit der Ausbildung ganzheitlicher Pferdephysiotherapeuten. Seit 2019 führt sie ebenso eine Hundephysiotherapie-Praxis bei sich auf dem Hof in Altenrüthen.
Ausbildung und Erfahrung
Zu ihren Qualifikationen zählen unter anderem die Ausbildungen zur Pferdeheilpraktikerin, Osteopathin für Pferde, Physiotherapeutin für Pferde und Hunde sowie Akupunkteurin für Pferde und Hunde. Hinzu kommen Weiterbildungen in Bioresonanztherapie, Sportpferdephysiotherapie und verschiedenen energetischen Verfahren. Mehr als 17 Jahre Praxiserfahrung prägen ihre tägliche Arbeit.
Ziel der Therapie
Im Mittelpunkt stehen Schmerzfreiheit, Wiederherstellung der Beweglichkeit, Lösung von Verspannungen und eine langfristige Stabilisierung des gesamten Bewegungsapparates. Durch gezielte Therapie und individuell angepasstes Training sollen Pferde und Hunde gesund, belastbar und beweglich bleiben – oder es wieder werden.
Behandlungsablauf in der Praxis
Zu Beginn steht eine ausführliche Anamnese.
Das Pferd oder der Hund werden im Stand und in der Bewegung beobachtet, Gelenke und Muskulatur werden überprüft, Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule getestet. Während der Befunderhebung beginnt oft bereits die Behandlung, da sich Blockaden beim Durchbewegen lösen können.
Abschließend werden gezielte Übungen empfohlen, um die Behandlung nachhaltig zu unterstützen. Nach etwa vier Wochen folgt in der Regel ein Kontrolltermin, um tieferliegende Strukturen weiter zu behandeln und die erzielten Fortschritte zu festigen.
Als Referenten waren Rafael und Louis Grabenschröer von der Lippstädter Firma Scoreworx eingeladen. Scoreworx wertet Unternehmensdaten aus, bereitet sie übersichtlich auf und zeigt, welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen. Geschäftsführer Rafael Grabenschröer erklärte, wie aussagekräftige Kennzahlen helfen, Abläufe besser zu verstehen und Entscheidungen sicherer zu treffen – wobei Finanzzahlen oder auch operative Daten aus dem Tagesgeschäft ausgewertet werden können.
Anschaulich zeigte er Beispiele aus dem Vertrieb: Wie lange braucht ein Angebot vom Eingang der Anfrage bis zum Angebot an den Kunden? Wo entstehen Engpässe? Wie viele Anfragen werden tatsächlich zu Aufträgen? Und welche Produkte verkaufen sich konstant, während andere an Bedeutung verlieren? Auch Daten wie neue Kundenkontakte, Wiedervorlagen oder Klickzahlen auf der Webseite können wertvolle Hinweise liefern.
Die von Scoreworx entwickelte Lösung führt all diese Daten automatisch zusammen und macht sie täglich einsehbar. Ein integriertes Maßnahmen-Tool schlägt anschließend mögliche Schritte vor und überprüft deren Wirkung – ein Angebot, das besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen gedacht ist.
 Kallenhardt. Eine Veranstaltung des BVMW im Rahmen des Rüthener Firmenforums führte zahlreiche Interessierte in die rustikale Atmosphäre der Sauerländer Edelbrennerei.
Dort begrüßte Andreas Kerschl die Gäste im Namen des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft und leitete direkt zum Schwerpunktthema des Abends über: moderne, transparente und praxisnahe Vertriebsarbeit.
Als Referenten waren Rafael und Louis Grabenschröer von der Lippstädter Firma Scoreworx eingeladen. Scoreworx wertet Unternehmensdaten aus, bereitet sie übersichtlich auf und zeigt, welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen. Geschäftsführer Rafael Grabenschröer erklärte, wie aussagekräftige Kennzahlen helfen, Abläufe besser zu verstehen und Entscheidungen sicherer zu treffen – wobei Finanzzahlen oder auch operative Daten aus dem Tagesgeschäft ausgewertet werden können.
Nach einem Vortrag über die Auswertung von Unternehmensdaten waren die Teilnehmer zu einer Brennereiführung eingeladen
Professioneller Vertrieb im Fokus: Firmenforum zu Gast in der Sauerländer Edelbrennerei
Die von Scoreworx entwickelte Lösung führt all diese Daten automatisch zusammen und macht sie täglich einsehbar. Ein integriertes Maßnahmen-Tool schlägt anschließend mögliche Schritte vor und überprüft deren Wirkung – ein Angebot, das besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen gedacht ist.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigte Louis Grabenschröer. Er führte die Gäste leicht verständlich durch die verschiedenen Seiten, Tabellen und Filter des Programms und machte deutlich, wie schnell sich aus strukturierten Daten klare Erkenntnisse gewinnen lassen.
Im Anschluss blieb es nicht beim theoretischen Austausch: Bei einem kleinen Imbiss wurde lebhaft weiterdiskutiert und genetzwerkt.
Zum Abschluss führte Thomas Lesniowski die Besucher durch die Brennerei und gab spannende Einblicke in die Herstellung der Edeldestillate – eine Kostprobe selbstverständlich inklusive. So endete ein informativer und zugleich entspannter Abend in Kallenhardt.
GAST SEIN IN RÜTHEN
Wegen der Vergabe der Plätze habe man auch darauf geachtet, wohin der Heimatpreis in den vergangenen Jahren ging, wie viele Menschen bei dem ehrenamtlichen Engagement mitgenommen wurden und was geschaffen wurde.
 Rüthen. Auf der Nikolausratssitzung wurde es bekanntgegeben, der Heimatpreis 2025 der Stadt Rüthen ging an Altenrüthen. Dort hatten sich die Dorfgemeinschaft und Heimatforscher Karl-Friedrich Hillesheim mit ausgerichteten Heimatnachmittagen („Was haben Menschen aus dem Dorf in ihrem Leben geschaffen“, Bürgermeister Peter Weiken) und der Schützenverein mit der Sanierung der Gemeindehalle beworben. Letzteres Projekt hatte in den vergangenen Jahren einige Rückschläge erlitten und wurde nun mit viel Eigenleistung umgesetzt. Man habe sich nicht entmutigen lassen, lobte Weiken und gratulierte den beiden Anträgen als gemeinsamem Projekt zu dem Gewinn des Heimatpreises und einem Preisgeld von 2.500,00 €. Zwei weitere Projekte wurden auf den Plätzen ausgezeichnet. Auch in Oestereiden wurde zahlreiche Stunden ehrenamtlich geleistet, bedankte sich Weiken bei dem SuS Oestereiden und den Heimatfreunden aus dem Dorf, wo Outdoor-Sportgeräte aufgestellt und eine Fläche an dem Sportplatz beispielsweise mit einer Baumallee ökologisch aufgewertet wurden. Der zweite Platz war mit 1.500,00 € dotiert. Der Verein M.I.R. ("Mädels in Rüthen*) schafft mit seinen Veranstaltungen Angebote für Frauen in Rüthen, von dem guten Zweck wie Bäume pflanzen und Müll sammeln bis zu Stadtführungen, Basteln oder Alte Aula Kino gibt es verschiedene Unternehmungen, Bürgermeister Peter Weiken würdigte besonders auch die Innovativität der Frauen und beglückwünschte sie zu dem dritten Platz, der mit 1.000 Euro belohnt wurde.
Auf der Nikolausratssitzung wurden Mandatsträger verabschiedet und der Heimatpreis vergeben
Altenrüthener Engagement wurde belohnt,
Dank an langjährige Ratsvertreter
Bürgermeister Peter Weiken eröffnete die Sitzung eingangs und begrüßte neben dem Stadtrat und den Ortsvorstehern auch die nach den vergangenen Kommunalwahlen ausgeschiedenen Mandatsträger sowie Vertreter der Vereine, die sich um den Heimatpreis 2025 beworben hatten. Weiken lobte ordentliche Diskussionen und eine gute Zusammenarbeit in Stadtrat und Politik. Er nannte die Sanierung der Stadtverwaltung, das Haus Maria vom Stein, geschaffene Infrastruktur in den Ortschaften und den Neubau am Eulenspiegel in den vergangenen fünf Jahren sowie die laufende Innenstadtsanierung als wichtige Meilensteine und lokale Infrastruktur. Daran haben auch die ausgeschiedenen Funktions- und Mandatsträger einen Anteil, dankte Weiken verschiedenen Personen für kommunalpolitische Tätigkeit.
Nach 36 Jahren schied Franz-Josef Dohle aus der Lokalpolitik aus, nachdem er 1989 in den Stadtrat gewählt worden war. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Wasserversorgung gewesen, würdigte Weiken. Hubert Mertens hatte dem Stadtrat seit 1994 angehört und wurde nach 31 Jahren verabschiedet. Werner Kroll hatte 16 Jahre als Mandatsträger in der Lokalpolitik mitgearbeitet, ebenfalls hatte Susanne Dönnecke 2009 in der Ratsarbeit begonnen („engagierte Art“). Frank Burg und Jürgen Augustinowitz hatten seit 2010 in der Lokalpolitik mitgearbeitet, Matthias Horstschäfer wurde für 14 Jahre in Stadtrat beziehungsweise verschiedenen Ausschüssen gedankt, Andre Grüne für 14 Jahre sowie Elke Herbst für fünf Jahre im Stadtrat.
Antonius Wilmesmeier war 31 Jahre Ortsvorsteher von Langenstraße-Heddinghausen, Theo Fromme war nach zahlreichen Jahren als Haarmännchen verabschiedet worden und hatte mit seinem rhetorischen Geschick in dem Mantel des Hl. Bischofs auch die Nikolausratssitzungen begleitet. Außerdem erinnerte Weiken an die verstorbenen Ratsmitglieder Antonius Kirse und Jürgen Steinmetz.
Wegen der Vergabe der Plätze habe man auch darauf geachtet, wohin der Heimatpreis in den vergangenen Jahren ging, wie viele Menschen bei dem ehrenamtlichen Engagement mitgenommen wurden und was geschaffen wurde.
Auch die anderen Bewerbungen wurden zwar ohne einen Geldpreis, aber ebenfalls mit Lob bedacht. Der Kammerchor Rüthen hatte eine große musikalische Aufführung in der St. Johanneskirche zu dem Stadtjubiläum umgesetzt. Kallenhardt hatte sich in dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erfolgreich präsentiert und auf Landesebene eine Silbermedaille bekommen.
Bürgermeister Peter Weiken eröffnete die Sitzung eingangs und begrüßte neben dem Stadtrat und den Ortsvorstehern auch die nach den vergangenen Kommunalwahlen ausgeschiedenen Mandatsträger sowie Vertreter der Vereine, die sich um den Heimatpreis 2025 beworben hatten. Weiken lobte ordentliche Diskussionen und eine gute Zusammenarbeit in Stadtrat und Politik. Er nannte die Sanierung der Stadtverwaltung, das Haus Maria vom Stein, geschaffene Infrastruktur in den Ortschaften und den Neubau am Eulenspiegel in den vergangenen fünf Jahren sowie die laufende Innenstadtsanierung als wichtige Meilensteine und lokale Infrastruktur. Daran haben auch die ausgeschiedenen Funktions- und Mandatsträger einen Anteil, dankte Weiken verschiedenen Personen für kommunalpolitische Tätigkeit.
Ein getöpfertes Abbild des Nikolauses von der verstorbenen Künstlerin Helga Hauck stellte Beatrix Krüper vor, das die Familie der Künstlerin der Stadt zur Verfügung stellten. Ein Blick in die Vita der Künstlerin ließ ihr Schaffen in der naiven Kunst und besonders als Krippenkünstlerin in Erinnerung treten. Beatrix Krüper lobte sie ebenfalls als charakterstarke Frau, die sich auch um die Kunst in Rüthen verdient gemacht hat. Die Nikolausfigur wird in einer Vitrine im Alten Rathaus ausgestellt, in der auch eine Madonna steht, die Helga Hauck der Stadt zum 800jährigen Stadtgeburtstag geschenkt hat.
Antonius Wilmesmeier war 31 Jahre Ortsvorsteher von Langenstraße-Heddinghausen, Theo Fromme war nach zahlreichen Jahren als Haarmännchen verabschiedet worden und hatte mit seinem rhetorischen Geschick in dem Mantel des Hl. Bischofs auch die Nikolausratssitzungen begleitet. Außerdem erinnerte Weiken an die verstorbenen Ratsmitglieder Antonius Kirse und Jürgen Steinmetz.
Der Nikolaus war sanft zu dem neugebildeten Stadtrat und lobte die Sanierung der Stadtverwaltung um Zeit- und Kostenplan.
Auch die Innenstadtsanierung komme nicht zu früh, zu dem Stadtjubiläum habe die variantenreiche Organisation doch das gelungene Ergebnis nicht gemindert. Windkraft fand ebenfalls das Wohlwollen des Heiligen Bischofs, von dem Leben in den Ortschaften zeichnete der Nikolaus ein romantisches Bild. „Mit Meisterhand und Geschick, packt er die Arbeit beim Genick“, lobte er den Bürgermeister. Ein Lob auf die Demokratie auch als ein Rezept gegen Engstirnigkeit verband der Nikolaus mit dem Wunsch einer frohen Weihnacht und eines guten neuen Jahres.
Ein getöpfertes Abbild des Nikolauses von der verstorbenen Künstlerin Helga Hauck stellte Beatrix Krüper vor, das die Familie der Künstlerin der Stadt zur Verfügung stellten. Ein Blick in die Vita der Künstlerin ließ ihr Schaffen in der naiven Kunst und besonders als Krippenkünstlerin in Erinnerung treten. Beatrix Krüper lobte sie ebenfalls als charakterstarke Frau, die sich auch um die Kunst in Rüthen verdient gemacht hat. Die Nikolausfigur wird in einer Vitrine im Alten Rathaus ausgestellt, in der auch eine Madonna steht, die Helga Hauck der Stadt zum 800jährigen Stadtgeburtstag geschenkt hat.
Das Prinzip war denkbar einfach: Am Wunschbaum in der Praxis von Stefanie Scholz hingen zahlreiche Kugeln, auf denen die kleinen und großen Wünsche der Tierheimbewohner notiert waren. Von speziellem Diätfutter über strapazierfähigem Spielzeug bis hin zu kuscheligen Decken für die kalten Winternächte – die Bedürfnisse der Hunde, Katzen und Kleintiere waren vielfältig.
Welle der Hilfsbereitschaft
Schon wenige Tage nach dem Start der Aktion zeichnete sich ab, wie groß das Herz der Patientenbesitzer und Bürger ist. „Wir sind absolut überwältigt von der Resonanz“, berichtet das Team der Tierarztpraxis. „Dass so viele Menschen mitgemacht haben und teilweise sogar ganze Pakete gespendet wurden, rührt uns sehr.“
Am Ende der Aktion stapelten sich die Spenden im Empfangsbereich der Praxis. Neben den Sachspenden kamen auch Geldspenden zusammen, die nun direkt in die medizinische Versorgung und den Unterhalt des Tierheims fließen.
Freude im Tierheim Brilon
Bei der Übergabe der Spenden war die Freude groß. Die Mitarbeiter des Tierheims Brilon zeigten sich dankbar für die Unterstützung, die wichtiger denn je genannt wurde. „Jede Dose Futter und jedes Spielzeug bedeutet für unsere Tiere ein Stück Lebensqualität“, so die Rückmeldung aus dem Tierheim. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern, die die Aktion zu einem solch großen Erfolg gemacht haben. Dank der Initiative von Stefanie Scholz und ihrem Team sowie der Großzügigkeit der Spender steht einem glücklichen Winter für die Fellnasen nichts mehr im Weg.
 Rüthen. In der Vorweihnachtszeit ist die Spendenbereitschaft der Menschen traditionell groß, doch das Ergebnis der Wunschbaum-Aktion der Tierarztpraxis Stefanie Scholz in Rüthen hat nach Auskunft der Organisatoren auch optimistische Erwartungen übertroffen. Innerhalb kurzer Zeit leerten sich die Zweige des festlich geschmückten Baumes, um Platz für einen Berg an Geschenken für das Tierheim Brilon zu machen.
Ein Baum voller Hoffnung
Das Prinzip war denkbar einfach: Am Wunschbaum in der Praxis von Stefanie Scholz hingen zahlreiche Kugeln, auf denen die kleinen und großen Wünsche der Tierheimbewohner notiert waren. Von speziellem Diätfutter über strapazierfähigem Spielzeug bis hin zu kuscheligen Decken für die kalten Winternächte – die Bedürfnisse der Hunde, Katzen und Kleintiere waren vielfältig.
Die Wunschbaum-Aktion der Tierarztpraxis Stefanie Scholz war ein überwältigender Erfolg
Bescherung für Vierbeiner
 Rüthen. Auch im vergangenen Jahr verzichtete die Sparkasse Hellweg-Lippe auf den Versand von Weihnachtskarten. Stattdessen spendete das heimische Kreditinstitut das dadurch eingesparte Geld wieder an Organisationen, die sich in der Region ehrenamtlich um hilfsbedürftige Menschen kümmern und hatte nun die Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes des Kreises Soest ausgewählt, um sie mit einer Weihnachtsspende in Höhe von insgesamt 13.000 Euro zu unterstützen. Zehn Vereinsvertreter freuten sich im Namen der Jugendfeuerwehren bei der Übergabe der Spende über das willkommene Geschenk, das Thomas Schnabel (Abteilungsleiter Kommunikation der Sparkasse Hellweg-Lippd) zusammen mit Pressesprecher Thomas Raulf überreichte. „Diese jährliche Spende der Sparkasse ist ein tolles Signal an das Ehrenamt und damit wird auch unsere Arbeit am und für die Menschen im Kreis Soest gewürdigt und auch in den Fokus der Bevölkerung gesetzt. Außerdem sind Spenden für unsere Feuerwehren wichtig, um überhaupt den Dienst am Menschen weiter ausüben und auch wichtige Projekte und die wertvolle Nachwuchsarbeit leisten zu können“, sagte Thomas Wienecke, erster Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, stellvertretend für alle Feuerwehren im Kreis Soest.
 Rüthen. Mit einer Spende über 2.100 Euro unterstützt die Sparkasse Hellweg-Lippe den Tambourkorps Rüthen. Josef Conredel, Leiter der Filiale Rüthen, überreichte den symbolischen Spendenscheck an Vorsitzenden René Dünschede und Kilian Lohkemper. Im Namen aller Mitglieder des Tambourkorps bedankte sich René Dünschede. „Über die Spende haben wir uns sehr gefreut und diese auch schon investiert, und zwar in dringend benötigte Poloshirts für unsere jungen Musikerinnen und Musiker. Außerdem konnten wir noch einige Instrumente kaufen und können dadurch unserem Nachwuchs eine optimale Ausbildung bieten“, sagte der Vorsitzende. „Mit den Poloshirts ist nun sichergestellt, dass wir bei zukünftigen Auftritten einheitlich und repräsentativ auftreten können“, freute sich auch Kilian Lohkemper.
Josef Conredel betonte: „Wir sind stolz und freuen uns, dass wir mit unserer Spende einen Beitrag zur nachhaltigen Nachwuchsarbeit und guten Außendarstellung des Tambourkorps leisten können“.
Die Sparkasse Hellweg-Lippe unterstützt die Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes des Kreises Soest mit einer Spende von 13.000 Euro
Der Tambourkorps Rüthen freut sich über eine Spende in Höhe von 2.100 Euro von der Sparkasse Hellweg-Lippe
„Tolles Signal an das Ehrenamt“
Neue Poloshirts und Instrumente für die Jugend
Carsten Risse folgt Susanne Dönnecke als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der BG Fraktion
Mitgliederversammlung und Fraktionssitzung der Bürgergemeinschaft
 Rüthen. In einer Mitgliederversammlung in Kombination mit einer Fraktionssitzung blickte die BG Rüthen auf das positive Wahlergebnis der Kommunalwahl, in der sie 20,48 Prozent erzielte und wiederholt als zweitstärkste Fraktion aus der Wahl hervorging.
Dennoch sehen die Mitglieder aus ihrer Sicht eine Legislaturperiode vor sich, in der die CDU allein viele Entscheidungen treffen kann. Der Grund liegt in der Größe der Ausschüsse. Diese werden nach jeder Wahl von allen gewählten Fraktionen festgelegt. Dem Wahlergebnis entsprechend repräsentieren nach dieser Kommunalwahl nach Aussage der BG Ausschüsse mit einer geraden Anzahl von Mitgliedern (z.B. 10 oder 12 Personen) am besten das Wahlergebnis 2025. Zum Bedauern der BG haben sich die Fraktionen CDU, SPD und FDP für Ausschüsse mit 13 Personen festgelegt. Das bedeutet, dass die CDU, obwohl sie keine absolute Mehrheit (48,97%) der Wählerstimmen erzielt hat, nun in den Ausschüssen allein entscheiden kann. Konkret ist die CDU mit 7 Stimmen, BG mit 3, SPD mit 2 und FDP mit 1 Stimme an den Entscheidungen in den Ausschüssen beteiligt. Das bedeutet, dass die CDU mit 7 Stimmen immer allen anderen Fraktionen, die gemeinsam auf 6 Stimmen kommen können, bei allen Entscheidungen überlegen sein wird. Dies widerspricht nach einer Pressemitteilung der BG dem Leitsatz, den das Bundesverwaltungsgesetz festgesetzt hat: Gemeinderatsbeschlüsse müssen die Zusammensetzung des Plenums und das darin wirksame politische Meinungs- und Kräftespektrum widerspiegeln. "Es bleibt festzuhalten, dass das Gebot der Spiegelbildlichkeit, also das Widerspiegeln des Wahlergebnisses der Kommunalwahl 2025 in Rüthen in den Ausschüssen für die kommende Legislaturperiode nicht umgesetzt wird", bedauert die BG, dass SPD und FDP nicht die Chance nutzten, das Wahlergebnis entsprechend umzusetzen und die eigene Opposition nach Aussage der BG schon aufgegeben haben. Damit verlieren sie die Möglichkeit des Mitentscheidens und träten die Entscheidungen für die nächsten fünf Jahre an die CDU ab.
Dank an Ratsvertreter
Während der Mitgliederversammlung dankten die Vorsitzenden den ausgeschiedenen Ratsvertretern für ihren Einsatz und intensives Engagement.
Die BG Rüthen bedankte sich herzlich bei Franz-Josef Dohle für sein langjähriges Mitarbeiten in der BG und damit in der Rüthener Kommunalpolitik. Seit 1989 hat er als Ratsmitglied die Stadtvertretung maßgeblich mitgestaltet und in zahlreichen Ausschüssen wie Haupt- und Finanz, Bau-, Wirtschaftsförderungsausschuss Verantwortung übernommen. Im Wald- und Landschaftsausschuss übernahm er von 1999 bis 2009 in zwei Legislaturperioden den Vorsitz. Danach war er von 2009 bis 2014 Vorsitzender des Betriebsausschusses, danach stellvertretender Ausschussvorsitzender. Insbesondere in der Zeit als Ausschussvorsitzender habe Franz-Josef Dohle wesentlich zur Entwicklung der Stadt beigetragen. Sein kontinuierliches Engagement in der Politik und für die BG Rüthen zeige seine außerordentliche Beständigkeit. Sehr wichtig sind und waren ihm immer die städtischen Finanzen und vor allem zusätzliche Einnahmen, die die Stadt generieren könnte.
Weiterhin ist Susanne Dönnecke als Stadtvertreterin ausgeschieden. Auch für ihr intensives Engagement über drei Legislaturperioden im Rat sowie in verschiedenen Ausschüssen bedankte sich die BG herzlich. Susanne Dönnecke war über Jahre eine aktive und engagierte stellvertretende Fraktionsvorsitzende und arbeitet auch künftig weiter bei der Kreis BG mit, lobte die Bürgergemeinschaft.
Aus persönlichen Gründen ist auch Elke Herbst als Stadtvertreterin ausgeschieden. Über zwei Legislaturperioden hatte sie in Rat und verschiedenen Ausschüssen die Finanzen der Stadt im Blick. Weiterhin ist Matthias Horstschäfer aus dem Stadtrat ausgeschieden, er folgte dem verstorbenen Antonius Kirse und war etwa eine halbe Legislaturperiode im Rat. Die ausgeschiedenen Stadtvertrezer wollen sich weiterhin in verschiedenen Ausschüssen an der Kommunalpolitik beteiligen, deren Besetzung ebenfalls festgelegt wurde. Einstimmig wählte die BG zudem Carsten Risse zum neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden.
Bereits Anfang August hatten die Arbeiten begonnen. Eine Spezialfirma entfernte das alte, asbestbelastete Eternitdach und entsorgte es fachgerecht. Anschließend übernahm die Zimmerei Hüske aus Rüthen die weiteren Arbeiten: Der Dachstuhl wurde verstärkt, gedämmt und mit grauen Blechplatten neu eingedeckt. Auch die 13 Fenster wurden ausgetauscht – eine Maßnahme, die die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich verbessert.
Neben den Fördergeldern half auch der KCK, das Projekt zu stemmen. „Von den Einnahmen unserer KaWu-Party spenden wir jedes Jahr einen Teil für einen guten Zweck“, erklärte Vorsitzender Patrick Padberg. Nachdem im vergangenen Jahr der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes bedacht wurde, blieb die Unterstützung diesmal im eigenen Ort. „Wir haben ja auch was davon“, ergänzt KCK-Schriftführer Chris Gaebel mit einem Augenzwinkern – schließlich finden alle Karnevalsveranstaltungen des Vereins in der Schützenhalle statt.
Oberst Josef Risse vom Schützenverein zeigt sich erfreut: „Für die großzügige Spende sind wir sehr dankbar. Unzählige Stunden haben unsere Helfer investiert – und dabei sogar noch die letzten Reste Konfetti von den Deckenbalken geputzt“, berichtete Risse schmunzelnd.
Mit der Dachsanierung ist die Halle nun fit für die Zukunft. „So ist die Halle erst mal wieder für die nachfolgenden Generationen gesichert. Sie ist wichtig für Kallenhardt“, freut sich Risse – und lobt zugleich die gute Zusammenarbeit zwischen Schützenverein und Karnevalsclub.
Schützen brachten Eigenleistung, der Elferrat spendete 1.000 Euro für das Projekt
 Kallenhardt. Das Dach der Schützenhalle Kallenhardt wurde saniert. Mit tatkräftiger Unterstützung vieler Helfer, einer Förderung in Höhe von 170.000 Euro, vielen Stunden Eigenleistung der Schützenbrüder und auch einer Spende des Elferrats des Karnevalsclubs Kallenhardt (KCK) in Höhe von 1.000 Euro konnte das große Bauvorhaben umgesetzt werden.
Pünktlich zur Blue Beats Night des Tambourcorps Kallenhardt Mitte Oktober befand sich die Sanierung in den letzten Zügen: Das Baugerüst an der Vorderseite war bereits abgebaut, und die Halle konnte wieder für Veranstaltungen genutzt werden.
Bereits Anfang August hatten die Arbeiten begonnen. Eine Spezialfirma entfernte das alte, asbestbelastete Eternitdach und entsorgte es fachgerecht. Anschließend übernahm die Zimmerei Hüske aus Rüthen die weiteren Arbeiten: Der Dachstuhl wurde verstärkt, gedämmt und mit grauen Blechplatten neu eingedeckt. Auch die 13 Fenster wurden ausgetauscht – eine Maßnahme, die die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich verbessert.
Dach der Schützenhalle Kallenhardt wurde saniert
 Altenrüthen. In den Advent stimmten sich wieder zahlreiche Besucher schwungvoll und harmonisch bei dem Konzert des Instrumentalvereins „Harmonie“ Altenrüthen in der Gemeindehalle ein. Humorvoll kündigten die Moderatorinnen Hanna Hüske und Hannah-Marie Langer einen Vormittag zum Musik hören an, bei dem es auch Kaffee, Kuchen und gekühlte Getränke gab.
Den Auftakt zu dem Konzert machte das Starterorchester mit Nachwuchsmusikern aus dem Stadtgebiet, in dem auch junge Musiker aus Altenrüthen mitspielen. Unter der Leitung von Franz Blecke wurde der Konzertmarsch Transformers gespielt, auf die Ballade „Irish Dreams“ ging es musikalisch vielseitig mit der Polka „Omi und Opi“ weiter.
 Altenrüthen. In den Advent stimmten sich wieder zahlreiche Besucher schwungvoll und harmonisch bei dem Konzert des Instrumentalvereins „Harmonie“ Altenrüthen in der Gemeindehalle ein. Humorvoll kündigten die Moderatorinnen Hanna Hüske und Hannah-Marie Langer einen Vormittag zum Musik hören an, bei dem es auch Kaffee, Kuchen und gekühlte Getränke gab.
Der Instrumentalverein „Harmonie“ Altenrüthen begeistertE mit einem festlichem Konzert, Nachwuchs und emotionalen Momenten in der Gemeindehalle
Klangvoller Auftakt in die Adventszeit
An eine Fahrt des Instrumentalvereins nach Leipzig erinnerte danach „Ein Leben lang“, womit die Musikerinnen und Musiker lautmalerisch davon erzählten, welche Bedeutung Musik für die Menschen hat und welche Freude sie gibt. Zwischendurch wurde auch gesungen und das Publikum war zum Mitschunkeln eingeladen. Majestätisch lud „Kaiser Sissi“ zu zackigen Marschklängen an den österreichischen Hof ein und nahm das Publikum mit dem eingänglichen Thema mit in die Pause.
Bevor es weiterging, ehrte Vorsitzender Jonathan Blecke seine Vereinskollegen Frederick Adams für 25 Jahre und Eva Beumer für 20 Jahre mit der silbernen Ehrennadel des Volksmusikerbundes. Herzlich sagte der Verein außerdem Regina Arens Danke, die 22 Jahre Geschäftsführerin der Altenrüthener Musiker war.
Dann ging es mit Freude an der Musik in den zweiten Teil. In „Pur in concert“ intonierte der Instrumentalverein Ohrwürmer der gleichnamigen Band und machte mit dem emotionalen „Don´t stop believin´“ weiter, dessen bekanntes Thema packend und konzertant umgesetzt wurde. Ein anderer Welthit war „Viva La Vida“, der sich für Orchester arrangiert schwungvoll in das freudige Thema steigerte.
Den Schlusspunkt setzte „Ehrenwort“, bei dem emotionalen Stück wurden die Musiker von Sängerin Tatjana Bertels unterstützt und packten das Publikum, das sich mit begeistertem Applaus bedankte, ehe sich das Orchester mit dem konzertant arrangierten Bergsteigermarsch als Zugabe von der Bühne verabschiedete.
An eine Fahrt des Instrumentalvereins nach Leipzig erinnerte danach „Ein Leben lang“, womit die Musikerinnen und Musiker lautmalerisch davon erzählten, welche Bedeutung Musik für die Menschen hat und welche Freude sie gibt. Zwischendurch wurde auch gesungen und das Publikum war zum Mitschunkeln eingeladen. Majestätisch lud „Kaiser Sissi“ zu zackigen Marschklängen an den österreichischen Hof ein und nahm das Publikum mit dem eingänglichen Thema mit in die Pause.
Den Auftakt zu dem Konzert machte das Starterorchester mit Nachwuchsmusikern aus dem Stadtgebiet, in dem auch junge Musiker aus Altenrüthen mitspielen. Unter der Leitung von Franz Blecke wurde der Konzertmarsch Transformers gespielt, auf die Ballade „Irish Dreams“ ging es musikalisch vielseitig mit der Polka „Omi und Opi“ weiter.
Das klanggewaltige Werk „Hymnus Festalis“ eröffnete dann den Konzertreigen von „Harmonie“ Altenrüthen mit festlichen Klänge um die Solotrompete, worauf es mit „Viva la Woodstock“ weiterging. Erinnert wurde damit an das heutige „Woodstock der Blasmusik“, bekannte Egerländer Melodien wechselten sich in einem konzertanten Arrangement zwischen melodischen Passagen und dem zackigen Thema ab, das Dirigent Maximilian Buchberger mit dem Orchester diszipliniert herausgearbeitet hatte. Die volkstümlichen Klänge setzten sich in dem Marsch „Gruß an Böhmen“ fort.
An eine Fahrt des Instrumentalvereins nach Leipzig erinnerte danach „Ein Leben lang“, womit die Musikerinnen und Musiker lautmalerisch davon erzählten, welche Bedeutung Musik für die Menschen hat und welche Freude sie gibt. Zwischendurch wurde auch gesungen und das Publikum war zum Mitschunkeln eingeladen. Majestätisch lud „Kaiser Sissi“ zu zackigen Marschklängen an den österreichischen Hof ein und nahm das Publikum mit dem eingänglichen Thema mit in die Pause.
Die Kindergartenkinder des Familienzentrums St. Josef schmückten den Tannenbaum
Vorweihnachtliche Stimmung im DRK Haus Maria vom Stein
 Rüthen. Der Kindergarten St. Josef besuchte die Senioreneinrichtung DRK Haus Maria vom Stein und brachte den Bewohnern vorweihnachtliche Freude.
Nach einer fröhlichen Gesangseinlage überraschten die Kinder die Senioren mit selbst gebackenen Plätzchen, die sie gemeinsam mit ihren Eltern und dem Förderverein des Kindergartens gebacken hatten.
Der Tannenbaum der Senioreneinrichtung wurde außerdem mit selbst gebasteltem Weihnachtsschmuck festlich dekoriert. Die Bewohner waren von der Kreativität und dem Engagement der Kinder begeistert. Zum Abschluss wurden gemeinsam traditionelle Adventslieder gesungen.
Das DRK Haus Maria vom Stein wird vom Familienzentrum St. Josef regelmäßig zu gemeinsamen Gruppenstunden besucht, um die Begegnungen zwischen Jung und Alt zu fördern. Die Besuche schaffen wertvolle Momente des Miteinanders und bringen Abwechslung in den Alltag beider Generationen.
Weihnachtsfeier beim Senioren-Mittagstisch „Mahl und Zeit“
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Mitarbeiter (m/w/d)
für verschiedene Bereiche im Mehrgenerationenhaus Haus Buuck und in unserem Cafè Buuck
Wenn Du Lust hast, Teil unseres Teams zu werden, dann ruf uns einfach an
Rüthener Forum für Stadtentwicklung e.V., Telefon 02952-9027560
oder schreib uns eine Mail an post@ruethener-forum.de
Koordinatorin Monika Nolte nutzte den feierlichen Rahmen, um den ehrenamtlich Aktiven einmal Danke zu sagen. Woche für Woche unterstützen diese Damen den Mittagstisch, bereiten die Tische vor, richten das Essen portionsweise an, kümmern sich um die Gäste und sorgen dafür, dass alles wieder hergerichtet wird. „Eure Arbeit ist sehr, sehr wertvoll“, betonte Monika Nolte. „Ohne Eure Unterstützung wäre diese schöne Einrichtung des Mittagstisches so nicht möglich.“
Seniorinnen und Senioren, die gerne mal am Mittagstisch in Haus Buuck teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, das Angebot auszuprobieren. Wir freuen uns über Anmeldungen unter 02952-9027560.
 Zwei Mal wöchentlich, jeweils dienstags und freitags, gibt es im Haus Buuck den Senioren-Mittagstisch „Mahl und Zeit“. Hier treffen sich Seniorinnen und Senioren, um gemeinsam in gemütlicher Runde Mittag zu essen und Zeit miteinander zu verbringen. Hier treffen sich Gleichgesinnte und längst sind aus diesen regelmäßigen Begegnungen auch Freundschaften entstanden.
In der letzten Adventswoche gehört eine gemeinsame Weihnachtsfeier zur festen Tradition. So kamen auch im Dezember wieder ein paar Tage vor Weihnachten alle Gäste von „Mahl und Zeit“ mit den Mitarbeiterinnen und den ehrenamtlich Aktiven zu einer gemütlichen Feier zusammen. Nach dem leckeren Mittagessen ließen alle bei Kaffee, Kuchen, weihnachtlichem Gebäck und Eierpunsch in festlicher Stimmung das Jahr ausklingen. Viele Weihnachtslieder wurden gesungen, begleitet am Keyboard von Leni Hermes. Ebenso durften Weihnachtsgeschichten und -gedichte nicht fehlen.
Koordinatorin Monika Nolte nutzte den feierlichen Rahmen, um den ehrenamtlich Aktiven einmal Danke zu sagen. Woche für Woche unterstützen diese Damen den Mittagstisch, bereiten die Tische vor, richten das Essen portionsweise an, kümmern sich um die Gäste und sorgen dafür, dass alles wieder hergerichtet wird. „Eure Arbeit ist sehr, sehr wertvoll“, betonte Monika Nolte. „Ohne Eure Unterstützung wäre diese schöne Einrichtung des Mittagstisches so nicht möglich.“
Neues aus Haus Buuck
 Rüthen. Die St. Sebastianus Jungschützen Rüthen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen hatten zu einer gemeinsamen Mitgliederversammlung eingeladen, um über die Zukunft des Schützenfestes zu sprechen. Hintergrund ist, dass das Fest nach den Corona-Jahren noch nicht wieder vollständig an frühere Zahlen anknüpfen konnte und besonders im vorletzten Jahr ein deutliches Defizit entstanden war.
Um Lösungen zu finden, hatte sich zuvor ein Arbeitskreis gebildet – bestehend aus Vorstandsmitgliedern beider Vereine, engagierten Schützenbrüdern und einer Frau aus Rüthen. In mehreren Treffen wurden Ideen gesammelt, Meinungen ausgetauscht und Vorschläge ausgearbeitet. Ziel war es, einen attraktiven Festablauf zu gestalten, traditionelle Elemente zu bewahren und gleichzeitig Möglichkeiten zur Kosteneinsparung zu prüfen. Auf der Mitgliederversammlung wurden nun die Vorschläge und Zahlen von dem Schützenfest 2025 vorgestellt und Stimmen und Meinungsbilder der Schützen eingeholt.
"Schützenfest ist kompliziert", leitete Arbeitskreismitglied Dr. Thomas Meyer hintergründig schmunzelnd seine Vortragspräsentation in der Versammlung ein. Er stellte für den Ablauf des Schützenfestes mehrere Varianten vor, die sich teils deutlich unterscheiden. In dem Arbeitskreis war entsprechend kontrovers diskutiert worden, berichtete Meyer, es war danach nicht immer einfach, auf einen Nenner zu kommen, entsprechend mussten auch Vorschläge nebeneinander für eine Abstimmung vorgestellt werden. Bei der Bewertung spielten insbesondere wirtschaftliche Aspekte eine Rolle, aber auch der emotionale und traditionelle Wert des Festes.
Dabei zeigte sich, dass der bisherige Ablauf – mit einigen Anpassungen – weiterhin eine gute Grundlage für die kommenden Jahre sein kann. Vor allem Einsparungen beim Schützenfrühstück durch einen Kostenbeitrag und bei der Abendmusik könnten dazu beitragen, das Fest wirtschaftlicher zu gestalten, wurde auf der Versammlung besprochen. Andere Varianten stießen hingegen auf deutliche Bedenken. Ein gemeinsames Antreten der beiden Vereine zum Ständchenbringen kann für den Teil zwei Musikkapellen einsparen, aber wird das den Königspaaren, Jubelpaaren und Jubilaren gerecht? Am Sonntag könnte sich hingegen zur Frühschoppenzeit Freiraum für Miteinander finden und soll es wieder eine Cafeteria geben? Wenn das Vogelschießen an die Schützenhalle verlegt würde, wie beispielsweise bei dem Stadtschützenfest mit einer mobilen Vogelstange praktiziert, können sich Aufwand und Kosten für die Logistik an der Vogelstange am Schneringer Berg sparen lassen, außerdem kann das Vorteile bei schlechtem Wetter haben, aber was sagen Schützen und Bevölkerung zu dem Umzug von der idyllischen und in der Natur gelegenen Vogelstange auf den Nikolausschulhof? Auf der Versammlung war das Echo geteilt. Ein Vorschlag war auch, am Montag nach dem Vogelschießen wieder einen Mittagstisch in der Stadthalle anzubieten. Weitere Überlegungen betrachteten zusätzliche Optionen. Ein ausgelagerter Samstag zum Vogelschießen wäre organisatorisch problematisch umzusetzen, neben Buschaufsetzen, Prozessionen und dem Schützenfest lässt sich nur schwer ein weiterer Termin finden und ergäbe sich eine Kostenersparnis? Auch ein Start bereits am Freitag mit Vogelschießen am Samstag sorgte ebenfalls für nachdenkliche Rückmeldungen – auch wegen der damit verbundenen Kleiderfrage für Königin und Damen. Überhaupt gab es neben vereinzelten Zuspruchs Bedenken gegen den Freitag, neben der Gewohnheit würde samstags auch Rasen gemäht, gab ein erfahrener Schützenbruder zu bedenken und aus wirtschaftlicher Sicht fanden sich keine überzeugenden Argumente für ein Verlegen.
Die St. Sebastianus Jungschützen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen haben über die Zukunft des Schützenfestes beraten und über Tradition, Emotionen und Wirtschaftlichkeit diskutiert
„An den kleinen Schrauben wird gedreht“
Dabei zeigte sich, dass der bisherige Ablauf – mit einigen Anpassungen – weiterhin eine gute Grundlage für die kommenden Jahre sein kann. Vor allem Einsparungen beim Schützenfrühstück durch einen Kostenbeitrag und bei der Abendmusik könnten dazu beitragen, das Fest wirtschaftlicher zu gestalten, wurde auf der Versammlung besprochen. Andere Varianten stießen hingegen auf deutliche Bedenken. Ein gemeinsames Antreten der beiden Vereine zum Ständchenbringen kann für den Teil zwei Musikkapellen einsparen, aber wird das den Königspaaren, Jubelpaaren und Jubilaren gerecht? Am Sonntag könnte sich hingegen zur Frühschoppenzeit Freiraum für Miteinander finden und soll es wieder eine Cafeteria geben? Wenn das Vogelschießen an die Schützenhalle verlegt würde, wie beispielsweise bei dem Stadtschützenfest mit einer mobilen Vogelstange praktiziert, können sich Aufwand und Kosten für die Logistik an der Vogelstange am Schneringer Berg sparen lassen, außerdem kann das Vorteile bei schlechtem Wetter haben, aber was sagen Schützen und Bevölkerung zu dem Umzug von der idyllischen und in der Natur gelegenen Vogelstange auf den Nikolausschulhof? Auf der Versammlung war das Echo geteilt. Ein Vorschlag war auch, am Montag nach dem Vogelschießen wieder einen Mittagstisch in der Stadthalle anzubieten. Weitere Überlegungen betrachteten zusätzliche Optionen. Ein ausgelagerter Samstag zum Vogelschießen wäre organisatorisch problematisch umzusetzen, neben Buschaufsetzen, Prozessionen und dem Schützenfest lässt sich nur schwer ein weiterer Termin finden und ergäbe sich eine Kostenersparnis? Auch ein Start bereits am Freitag mit Vogelschießen am Samstag sorgte ebenfalls für nachdenkliche Rückmeldungen – auch wegen der damit verbundenen Kleiderfrage für Königin und Damen. Überhaupt gab es neben vereinzelten Zuspruchs Bedenken gegen den Freitag, neben der Gewohnheit würde samstags auch Rasen gemäht, gab ein erfahrener Schützenbruder zu bedenken und aus wirtschaftlicher Sicht fanden sich keine überzeugenden Argumente für ein Verlegen.
Interessant war auch die Bekanntgabe der Zahlen von dem Schützenfest 2025. Daraus konnte abgeleitet werden, ob der Handlungsbedarf für wirtschaftliche Einsparungen und Reformen nicht mehr so groß ist, wie nach dem Minus aus 2024. Zufriedene Gesichter angesichts des Zahlenwerkes zeigten, dass Druck aus dem Kessel war. Auch Dank eines gut gelaufenen Buschaufsetzens und Werbeeinnahmen war in diesem Jahr ein Plus erwirtschaftet worden.
Am Ende wurde wegen der elementaren Änderungen zu dem Schützenfestablauf abgestimmt. Das dabei gefundene Meinungsbild war eindeutig, bei vier Gegenstimmen votierten rund 100 anwesende Schützenbrüder dafür, weiterhin von Samstag bis Montag zu feiern. Die weitere Umsetzung ebenso wie Details wurden nun wieder an die Vorstände und den Arbeitskreis verwiesen. "Wir drehen an den kleinen Schrauben", sagte Bürgerschützenoberst Christoph Helle. Wenn das nicht mehr reiche, müsse man wieder sehen, Vorarbeit sei in dem Arbeitskreis geleistet worden.
Erste Änderungen wie zu dem Schützenfrühstück können vielleicht schon in dem laufenden Jahr umgesetzt werden, beispielsweise bezüglich des Schützenfrühstücks, insgesamt soll der Festablauf ab 2027 stehen. Die nächste Mitgliederversammlung, in der erneut über den Stand der Planungen informiert werden soll, findet nach Ankündigung der beiden Vereine im Herbst 2026 statt.
Die wichtigsten Karnevalstermine 2026 in Rüthen
24 Januar:
Prunk- und Galasitzung
1. Februar:
Kinderkarneval
12. Februar:
Mädelsabend
14. Februar:
Narrentanz
16. Februar:
Rosenmontag
 Rüthen. Punkt 11. November hieß es in Rüthen wieder: Bühne frei für den Karneval. Vor dem Alten Rathaus versammelten sich zahlreiche Närrinnen und Narren, um gemeinsam den Startschuss für die Session 2025/2026 zu feiern. Das Wetter spielte mit – zwar wolkig, aber bei rund elf Grad durchaus karnevalstauglich. Beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Auftakt.
Nach den obligatorischen elf Böllerschüssen erklärte Präsident Benedikt Becker die neue Session offiziell für eröffnet. Gut gelaunt begrüßte er die Jecken aus der Stadt und der Umgebung und machte deutlich: Jetzt beginnt die Zeit, in der Frohsinn und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.
Mit der Bekanntgabe des neuen Sessionsmottos wurde es dann richtig laut auf dem Rathausplatz. Unter dem Leitspruch „Rambo Zambo Karneval, steht Rüthen auf dem Gaspedal“ setzte die Karnevalsgesellschaft ein klares Zeichen für eine schwungvolle und energiegeladene Session. Das erste gemeinsame „Rüthen Helau“ ließ nicht lange auf sich warten.
Wertschätzung gab es an diesem Morgen reichlich: Becker dankte allen, die den Karneval in Rüthen tragen und gestalten – vom Elferrat über Senatoren bis hin zu den vielen Aktiven im Hintergrund. Besonders hervorgehoben wurden auch die amtierenden Prinzenpaare. Prinz Stefan Neumann und Prinzessin Wibke Frenzel sowie das Kinderprinzenpaar Prinz Hannes Helle und Prinzessin Nele Sendier hätten ihre Rollen mit viel Herz und Engagement ausgefüllt und Rüthen bestens repräsentiert.
Prinzessin Wibke blickte zufrieden auf ein ereignisreiches Prinzenjahr zurück und machte zugleich Lust auf alles, was nun vor der Karnevalsgesellschaft liegt. Auch Bürgermeister Peter Weiken wandte sich an das närrische Volk. Er versprach eine Session mit vielen Höhepunkten und bedankte sich bei allen, die Jahr für Jahr dafür sorgen, dass der Karneval in Rüthen lebendig bleibt.
Ein kurzer Moment der Besinnung kam ebenfalls nicht zu kurz: Ortsvorsteher Rudolf Fromme erinnerte daran, dass der 11. November traditionell auch im Zeichen des Martinstages steht.
Mit einem kräftigen, dreifachen „Rüthen Helau“ endete die offizielle Eröffnung. Gleichzeitig begann damit die Zeit des Rätselratens: Wer wird das nächste Prinzenpaar? Im Netz wird bereits eifrig spekuliert.
Rüthen gibt Gas: Karnevalssession feierlich eröffnet
 Rüthen. Die närrische Zeit wirft ihre Schatten voraus: Mit großer Vorfreude auf die neue Session hat die Karnevalsgesellschaft Rüthen alle Vereine und Gruppen, die am traditionellen Rosenmontagsumzug teilnehmen möchten, zu einer Wagenbauervorbesprechung eingeladen. Dass die Rüthener Karnevalisten bereit für die neue Saison sind, zeigte sich schon beim Blick in den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal der Hachtorstube.
Präsident Benedikt Becker begrüßte zahlreiche Vertreter der heimischen Vereine und Gruppen. Neben den Fußgruppen gab es besonders auch für die Wagenbauer viele wichtige Informationen. Elferratsmitglied Jörg Schrewe informierte über technische und organisatorische Anforderungen – vom Technikcheck über TÜV- und Versicherungsfragen bis hin zu dem erforderlichen Brauchtumsgutachten.
Trotz der Vielzahl an Vorschriften und Auflagen lassen sich die engagierten Wagenbauer nicht entmutigen. „Neue Regelungen sind in diesem Jahr zum Glück nicht hinzugekommen“, erklärte die Karnevalsgesellschaft. Eine spürbare Entlastung durch das Bürokratie-Entlastungsgesetz sei zwar noch nicht eingetreten, doch man sei froh, dass die bestehenden Anforderungen stabil geblieben sind.
Damit alle Teilnehmer gut vorbereitet sind, hat die Karnevalsgesellschaft alle wichtigen Hinweise in einem Merkblatt zusammengefasst. Dieses steht auf der Internetseite www.kg-ruethen.de zum Download bereit.
Mit so viel Engagement und guter Laune steht einem stimmungsvollen Rosenmontagsumzug in Rüthen wohl nichts mehr im Wege. Die Vorfreude auf die närrischen Tage war schon deutlich zu spüren.
Großes Interesse an der Vorbesprechung zum Rosenmontagsumzug – Wagenbauer bestens informiert
Rüthener KarnevalistEn starten mit Vorfreude in die neue Session
Der Kammerchor stimmte ein zahlenmäßig großes Publikum auf die Weihnachtszeit ein
Mitsingkonzert und anspruchsvoller Chorgesang
 Rüthen. Weihnachtslieder mitsingen und konzertanten Chorgesang erleben konnten die Besucher in der gut gefüllten St. Nikolauskirche, als der Kammerchor Rüthen am 4. Advent in St. Nikolaus eingeladen hatte. Gleich zu Beginn waren die Zuhörer gefordert, der Kammerchor stimmte bekannte Weihnachtslieder an, bei denen nach Herzenslust mitgesungen werden konnte. Anspruchsvoll ergänzten die Sänger das Programm mit Stücken, die sie konzertant arrangiert als mehrstimmigen Chorgesang passend zu der besinnlichen Jahreszeit ausgewählt hatten.
Vorsitzender Ralf Helle begrüßte die Zuhörer in der gut besuchten Kirche und stimmte sie auf das gemeinsame Singen ein. Chorleiter Harduin Boeven begleitete die klassischen Weihnachtslieder an der Orgel mit seinem gekonnten Spiel, in dem er die Königin der Instrumente wiederholt klanggewaltig in den Vordergrund treten ließ und bereits das erste Stück kraftvoll einleitete. Die Konzertstücke dirigierte er vor dem Chor im Altarraum und spielte dabei am Keyboard.
Zwischen den musikalischen Beiträgen wurden besinnliche Texte vorgetragen. Ein Beispiel machte die Absurdität des Krieges deutlich: „Wenn man sich um die Menschen kümmert, ist an Krieg nicht mehr zu denken.“
Im Altarraum beeindruckte Chorgesang mehrstimmig
Der Kammerchor eröffnete seinen Konzertteil mit der traditionellen ukrainischen Weise "Carol of the bells". Das Stück lebt von seinem markanten, glockenähnlichen Rhythmus und der sich stetig verdichtenden Mehrstimmigkeit, die eine spannungsvolle, festliche Atmosphäre entstehen lässt.
Es folgte Musik von Georg Friedrich Händel in einem Arrangement von Wolfgang Amadeus Mozart. In den Stücken, in denen die Herrlichkeit Gottes gerühmt, die Wonne in Zion verkündet und zum Abschluss „Uns ist zum Heil ein Kind geboren“ lautmalerisch vorgetragen wurde, zeigte der Kammerchor sein Können, das gemeinsam mit dem Dirigenten intentionsgerecht erarbeitet worden war.
Nach weiteren Weihnachtsliedern erklang Panis angelicus mit einem bedächtigen Vorspiel, nach dem der Kammerchor die Stimmung in einer zauberhaften Weise fortführte. Mit C. Saint-Saëns’ Tollite hostias waren auch Sängerinnen und Sänger aus dem Publikum eingeladen, mitzusingen und zum Chor in den Altarraum zu kommen. Das Experiment funktionierte und machte sichtlich Freude.
Klanggewaltig endete das Konzert mit J. Schnabels "Transeamus usque Bethlehem" und setzte einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter das Mitsingkonzert.
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Der Schutz Ihres Kindes liegt Ihnen am Herzen. Deshalb haben Sie für Ihr Kind bereits einige Absicherungen getroffen. Haben Sie dabei auch schon an die Absicherung der Arbeitskraft gedacht? Eine frühzeitige Absicherung hat zahlreiche Vorteile. Es gilt aber auch einiges zu beachten.
Arbeitskraftabsicherung – was ist das eigentlich? Mit dem Start ins Berufsleben beginnt Ihr Kind selbstständig zu werden und eigenes Geld zu verdienen. Damit Ihr Kind ein Leben lang selbstständig sein kann, sollte das (künftige) Einkommen – sprich die Arbeitskraft – abgesichert sein.
Die staatliche Leistung ist in diesem Bereich unzureichend. Um die Leistungskriterien für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zu erfüllen, muss eine schwerwiegende Beeinträchtigung vorliegen. Auch die Höhe der Erwerbsminderungsrente ist absolut unzureichend. So liegt die durchschnittlich gezahlte Rentenhöhe selbst bei vollständiger Erwerbsminderung deutlich unter 800,00 EUR mtl. Eine private Absicherung der Arbeitskraft ist auch aus Sicht von Verbraucherschützern unerlässlich. Das hierzu bekannteste Produkt ist die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung bezieht sich auf den zuletzt ausgeübten Beruf und kann bereits ab dem 6. Lebensjahr der versicherten Person abgeschlossen werden. Die Tätigkeit als Schüler sollte vom Versicherer als Beruf anerkannt werden und möglichst auch dann leisten, wenn das Kind nach Eintritt des Leistungsfalls eine Sonder- oder Förderschule besuchen muss.
Der frühzeitige Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wirkt sich dauerhaft positiv auf den Beitrag aus. Denn je höher das Eintrittsalter der versicherten Person, desto höher auch der Beitrag.
Notwendige Beitragszuschläge oder der Ausschluss von Vorerkrankungen sind bei Kindern unwahrscheinlicher, da Kinder in der Regel noch mit keinen gesundheitlichen Einschränkungen belastet sind (z. B. Allergien, Rückenbeschwerden o. ä.).
Des Weiteren ist die sogenannte Berufsgruppe ausschlaggebend für den Beitrag. Körperlich Tätige werden i.d.R. deutlich höher tarifiert als z.B. Bürokräfte, da ihr Risiko, berufsunfähig zu werden, statistisch höher ist. Auch Schüler haben meist eine bessere Berufsgruppe als körperlich Tätige. Deshalb lohnt es sich, Ihr Kind noch als Schüler abzusichern, bevor es eine Ausbildung beginnt.
Tätigkeitswechsel und Weiterbildungen sind heutzutage normal – deshalb ist es optimal, wenn eine spätere Verbesserung der Berufsgruppe möglich ist.
Ist bereits ein Ausbildungsvertrag unterschrieben, ist die Auswahl der Versicherer, die noch mit der Einstufung als Schüler policieren, begrenzt. Die meisten Versicherer verlangen, dass Ihr Kind bereits im künftigen Ausbildungsberuf versichert wird.
Da das künftige Einkommen und die damit verbundene Absicherungslücke durchaus höher sein können als die zu Beginn vereinbarte Rente, empfehlen sich Tarife mit umfangreichen Nachversicherungsgarantien, damit die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden kann.
Die zahlreichen Besonderheiten und Unterschiede zwischen den Versicherern und Tarifen machen einen Vergleich und tiefgehendes Know-how unerlässlich. Wir übernehmen das gerne für Sie!
P.S.: Auch für Studierende gibt es unterschiedliche Sondereinstufungen und Erhöhungsoptionen, die insbesondere aufgrund der perspektivisch deutlich umfangreicheren Gehaltsentwicklungen nach Ausbildungsende entscheidend sein können.
Rüthen. Traditionell stattete der Nikolaus der Rüthener Grundschule, deren Namensgeber er ist, zu seinem Namenstag einen Besuch ab. Im vergangenen Jahr gab es aber noch einen weiteren Grund zu feiern. Vor 75 Jahren wurde der Grundstein für den Bau der heutigen Nikolausschule gelegt und so konnten nun fast 400 Kinder der beiden Grundschulstandorte in Rüthen und Kallenhardt mit Eltern und geladenen Gästen den besonderen Geburtstag feiern. Ein buntes Programm, gestaltet von den Kindern, und ein neues, eigenes Nikolauslied begeisterten die Gäste.
Neben „Hausaufgabenfrei“ vom Nikolaus ließen es sich die Fördervereine beider Standorte und auch Gemeindereferentin Hildegard Langer und Pastor Stefan Gosmann nicht nehmen, Geschenke und Gratulationen an Schulleiterin Astrid Falkenstein zu übergeben. Auch für den Verein „Children for Children – Kinder für Kinder“, mit dem die Schule seit vielen Jahren eng verbunden ist und schulische Projekte in Afrika unterstützt, gab es einen Grund zur Freude, denn Astrid Falkenstein konnte eine Spende über 400 Euro an Helga und Georg Berndmeyer und Hajo Büttner übergeben.
Der Nikolaus feierte mit hunderten Kindern und Eltern seinen Namenstag
Die Aufführungen des Theaters Maximal boten den Schülern einen wichtigen Impuls, sich mit den Gefahren und Auswirkungen von Mobbing in ihrem schulischen, persönlichen und medialen Umfeld auseinanderzusetzen.
In der Geschichte von Lisa und Jonas werden parallel zwei Schicksale erzählt, die verdeutlichen, wie schnell und unbemerkt Mobbing – auch im digitalen Raum – eskalieren kann. Die Handlung fördert das Verständnis und die Empathie der jungen Zuschauer für die betroffenen Protagonisten und zeigt gleichzeitig mögliche Lösungswege auf. Das Stück hat verdeutlicht, wie wichtig es ist, hinzusehen und einzugreifen, sei es als Betroffener, Mitbeteiligter oder als Außenstehender.
Im anschließenden Gesprächsforum zeigten die Schüler in engagierten Beiträgen, dass sie bereits ein gutes Gespür für typische Dynamiken und Risikosituationen haben, die sie im Stück aus der Perspektive Betroffener wahrnehmen und reflektieren konnten. Was kann ich tun? So lautete beispielsweise eine einfache Frage des Theaterpädagogen Philipp Maurer, auf die die Schüler breit gefächerte Antworten gaben, die gemeinsam durchdacht wurden. Dabei stellte der Theaterpädagoge mehrfach den Bezug zur konkreten Situation der beiden Protagonisten her.
Im anschließenden Gesprächsforum zeigten die Schüler in engagierten Beiträgen, dass sie bereits ein gutes Gespür für typische Dynamiken und Risikosituationen haben, die sie im Stück aus der Perspektive Betroffener wahrnehmen und reflektieren konnten. Was kann ich tun? So lautete beispielsweise eine einfache Frage des Theaterpädagogen Philipp Maurer, auf die die Schüler breit gefächerte Antworten gaben, die gemeinsam durchdacht wurden. Dabei stellte der Theaterpädagoge mehrfach den Bezug zur konkreten Situation der beiden Protagonisten her.
Am selben Abend konnten auch die Eltern eine weitere Aufführung des Stücks besuchen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich in der Gesprächsrunde mit den drei Theaterpädagogen einerseits begeistert von der Art der Inszenierung und den schauspielerischen Leistungen, brachten aber auch ihre Sorgen und Emotionen offen in die Diskussion ein. So konnte der Elternabend ein Stück weit dazu beitragen, mögliche Anzeichen besser einzuschätzen, Gesprächsanlässe zu erkennen und die Herausforderungen der digitalen Kommunikation der eigenen Kinder noch besser zu verstehen.
Ein besonderer Dank geht an die Bürgerstiftung Rüthen, die die Veranstaltungen gesponsort hat, sodass der Eintritt für alle Teilnehmer kostenlos war. Franz-Josef Wessel hatte als Vorsitzender des Stiftungsrats bereits im Frühjahr beide Schulen auf das Projekt aufmerksam gemacht und die Kontakte geknüpft. Volker Dumschat nahm stellvertretend für die Stiftung an dem Abend teil.
 Rüthen. Kürzlich konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 an dem Friedrich-Spee-Gymnasium und der Privaten Sekundarschule das Theaterstück „Lisas Welt 24/7“ erleben. Das mobile Präventionsstück widmet sich auf eine einfühlsame und nachvollziehbare Weise den Themen Mobbing und Cybermobbing. Zunächst gastierte das Theaterstück in der Alten Aula des Friedrich-Spee-Gymnasiums, am nächsten Tag konnten auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Rüthen das Angebot an ihrer Schule sehen.
Die Aufführungen des Theaters Maximal boten den Schülern einen wichtigen Impuls, sich mit den Gefahren und Auswirkungen von Mobbing in ihrem schulischen, persönlichen und medialen Umfeld auseinanderzusetzen.
„Lisas Welt 24/7“ war ein Mobiles Theaterstück gegen Mobbing und Cybermobbing an den weiterführenden Schulen in der Stadt Rüthen
Schüler und Eltern für die Gefahren der digitalen Welt sensibilisiert
Eine weitere Gruppe analysiert die Entwicklung der Unterrichtsfächer seit den 1920er-Jahren. Dazu wurden Schulbücher im Stadtarchiv und im Schulmagazin gesichtet. Außerdem untersuchen die vier Schülerinnen Abiturreden aus verschiedenen Jahrzehnten und sind besonders noch auf der Suche nach Reden aus den Anfangsjahren der Schule zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren.
Podcast-Projekt mit Zeitzeugen
Leni Voß und Amelie Schwerm haben sich vorgenommen, ehemalige Schüler und Lehrer kennenzulernen und ihre Erinnerungen in einem Podcast festzuhalten. Besonders Zeitzeugen älterer Generationen werden noch gesucht. Neben allgemeinen Fragen zur Schulzeit sollen auch prägende Epochen wie die Corona-Zeit thematisiert werden.
Öffentliche Präsentation und Einladung an Zeitzeugen
Anfang Juni werden alle Arbeitsergebnisse im Rahmen einer Abendveranstaltung mit dem ehemaligen Schulleiter Dr. Hans-Günter Bracht vorgestellt. Nach den Präsentationen ist eine offene Gesprächsrunde vorgesehen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Außerdem werden die Präsentationen der Arbeitsgruppen Mitte Juni auf der Projektwoche am Friedrich-Spee-Gymnasium vorgestellt.
Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen teilen oder Unterlagen zur Verfügung stellen möchten, können sich telefonisch über das Schulsekretariat oder per E-Mail an schuljubilaeumfsg@web.de melden.
 Rüthen. Das Rüthener Gymnasium blickt in diesem Jahr auf sein 100jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum wirft bereits jetzt seine Schatten voraus – mit verschiedenen geplanten Aktionen, an denen die gesamte Schulge-meinschaft beteiligt ist. Besonders engagiert sind dabei auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1, die sich im Rahmen einer Arbeitsgruppe intensiv mit der Schulgeschichte beschäftigen. Sie stellen ihre bisherige Arbeit vor und sind moch auf der Suche nach Material, Dokumenten und Zeitzeugen für ihre Nachforschungen.
Vielfältige Veranstaltungen zum Jubiläum
Der Auftakt zu den Jubiläumsaktivitäten liegt bereits hinter der Schule: Vor einigen Wochen fand ein Sponsorenlauf statt. Weitere Programmpunkte folgen im Laufe des Schuljahres, darunter Musik. kulturelle Veranstaltungen und eine Projektwoche im Juni. Ein besonderes Highlight ist außerdem das Ehemaligentreffen, das der Verein der Ehemaligen, Eltern und Freunde im September organisiert.
Geschichte im Stundenplan verankert
Passend zum Schuljubiläum hat sich am Friedrich-Spee-Gymnasium auch die oben genannte Arbeitsgruppe gebildet, die angelehnt an den Geschichtsunterricht einen festen Platz im Stundenplan hat. Geleitet wird der Kurs von den Lehrerinnen Monika Pickmeier und Verena Böger. Seit Beginn des Schuljahres arbeiten die Q1-Schülerinnen und -schüler in mehreren Gruppen an unterschiedlichen historischen Schwerpunkten der Schulgeschichte. Die Ergebnisse sollen Anfang Juni im Rahmen der Projektwoche vorgestellt werden.
Blick in die NS-Zeit und auf Prüfungen von früher
Eine Gruppe setzt sich mit dem Nationalsozialismus an der Schule auseinander. Untersucht wird unter anderem, welche Unterrichtsfächer es damals gab. Dabei stellten die Schülerinnen fest, dass die Fächerstruktur der heutigen ähnelt, Inhalte jedoch stark von der NS-Ideologie geprägt waren. Hitler, nationalsozialistische Literatur und eine positive Darstellung der Regierung spielten eine zentrale Rolle. Für ihre Recherchen arbeiteten Cassandra Luse und Fjona Hoxha auch im Stadtarchiv Rüthen sowie mit Materialien aus dem Schulmagazin.
Caspar Farke widmet sich den Abiturprüfungen vergangener Zeiten. Er möchte herausfinden, ob diese früher leichter oder schwerer waren und welche Unterschiede es im Vergleich zu heute gab.
Schulgründung, Koedukation und Schülerinnen in dEn Anfangsjahren
Eine weitere Gruppe beschäftigt sich mit der Zeit der Schulgründung und dem Thema Koedukation. Im Fokus steht die Frage, wie viele Mädchen und junge Frauen damals das Gymnasium besuchten. Auch hier wurden Quellen im Stadtarchiv ausgewertet. Zusätzlich wird die Gründungsgeschichte der Schule beleuchtet. Dabei zeigte sich, dass das Schulgebäude bereits vor 1926 bestand und zunächst als Aufbauschule genutzt wurde.
Flüchtlinge und Integration im Wandel der Zeit
Ein eigener Arbeitskreis untersucht die Integration von Flüchtlingen an der Schule im historischen Überblick. Thematisiert werden unter anderem Spätaussiedler, für die es zeitweise das Fach Russisch gab, sowie vietnamesische Flüchtlinge, die sogenannten „Boat-People“. An sie erinnert ein Ehrenmal im Schulpark. Viele von ihnen lebten damals im Wohnheim nahe des Gymnasiums. Auch neuere Fluchtbewegungen, etwa aus Afghanistan, Syrien oder aktuell aus der Ukraine, werden betrachtet. Heute nehmen geflüchtete Schülerinnen und Schüler am Klassenunterricht teil und werden in dem Fach Deutsch als Zweitsprache unterrichtet.
Unterrichtsfächer und Abiturreden im Wandel
Eine weitere Gruppe analysiert die Entwicklung der Unterrichtsfächer seit den 1920er-Jahren. Dazu wurden Schulbücher im Stadtarchiv und im Schulmagazin gesichtet. Außerdem untersuchen die vier Schülerinnen Abiturreden aus verschiedenen Jahrzehnten und sind besonders noch auf der Suche nach Reden aus den Anfangsjahren der Schule zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren.
Zeitzeugen wurden für Interviews gesucht
100 Jahre: Friedrich-Spee-Gymnasium bereitet den Schulgeburtstag auch geschichtlich vor
Bereits im Vorfeld hatten die angehenden Abiturienten die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Interessen und Neigungen per Online-Formular für zwei der insgesamt 21 angebotenen Studien- und Berufsbereiche einzutragen. Stark nachgefragt waren insbesondere die Bereiche Finanzen und Steuern, Medizin und Psychologie. Angeboten werden konnten aber auch Kleingruppen für ein bis vier Teilnehmer, in denen eine sehr individuelle Beratung und Betreuung erfolgte.
Erstmalig konnte eine Infoveranstaltung zu einem dualen Studium an der FHDW Paderborn mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Informatik sowie zu den Ausbildungsangeboten am bib International College mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Informatik, Mediendesign und Gaming angeboten werden. Außerdem informierte das Ausbildungszentrum für Pflegeberufe in Lippstadt über Ausbildungs- und Praktikumsangebote.
Im nächsten Schuljahr wird der schon traditionelle Studien- und Berufsinformationstag wieder für die Jahrgangsstufen Q1 und Q2 stattfinden, wenn es nach dem Wechsel von G8 auf G9 wieder einen Abiturjahrgang an dem Gymnasium in Rüthen gibt.
 Rüthen. Im Rahmen eines Studien- und Berufsinformationstages sind wieder zahlreiche Referenten der Einladung des Friedrich-Spee-Gymnasiums gefolgt, um Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q1 differenzierte Einblicke in die Studien- und Berufswelt zu vermitteln und ihre persönlichen Erfahrungen weiterzugeben.
Organisatorin Dr. Barbara Kühle dankte den Firmenvertretern für Ihre Teilnahme und forderte die Schüler auf, die Chance zu nutzen und sich in den Gesprächsrunden umfassend über verschiedene Aspekte der Berufsfelder und Studiengänge zu informieren.
Bereits im Vorfeld hatten die angehenden Abiturienten die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Interessen und Neigungen per Online-Formular für zwei der insgesamt 21 angebotenen Studien- und Berufsbereiche einzutragen. Stark nachgefragt waren insbesondere die Bereiche Finanzen und Steuern, Medizin und Psychologie. Angeboten werden konnten aber auch Kleingruppen für ein bis vier Teilnehmer, in denen eine sehr individuelle Beratung und Betreuung erfolgte.
Auf dem Studien- und Berufsinformationstag am Friedrich-Spee-Gymnasium informierten sich Oberstufenschüler über Berufsfelder
Von Wirtschaft bis Psychologie
Am Ende des lehrreichen Unterrichtsbesuchs waren die Schüler nicht nur mit neuen, faszinierenden Erkenntnissen über das Weltall ausgestattet, sondern auch mit dem Gefühl, eine spannende Reise zu den Sternen unternommen zu haben.
 Rüthen. Spannenden Phänomenen zwischen Planeten und dem Weltall waren Schüler des Friedrich-Spee-Gymnasiums Rüthen auf der Spur. Seit einigen Jahren ist das Schulplanetarium auf Einladung von Dr. Barbara Kühle regelmäßig zu Gast an dem Gymnasium und hatte seine Kuppel wieder in Form des Media-Dome in der Altbau-Sporthalle für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 8 des Gymnasiums aufgeschlagen.
In der 360°-Kuppel wurden die jungen Entdecker auf eine Reise durch unser Sonnensystem und darüber hinaus entführt. Warum wird es Tag und Nacht auf der Erde? Was hat es mit den Jahreszeiten auf sich? Welche Entfernungen liegen zwischen der Erde und der Sonne sowie den anderen Planeten unseres Sonnensystems und wie schnell ist das Licht unterwegs? Sie erfuhren viel Wissenswertes über die Erde, die Planeten und die unzähligen Sterne am Himmel. Bequem auf Turnmatten liegend, lauschten die Schüler den informativen und anschaulichen Ausführungen des Planetariums-Mitarbeiters und konnten dabei unter anderem ihr eigenes Sternzeichen entdecken. Auch praktische Tipps, wie man mithilfe des „Großen Wagens“ und des Polarsterns nachts die Nordrichtung bestimmt, sorgten für spannende Aha-Momente.
Eindrucksvoll war auch die Visualisierung der Erdrotation als Ursache für den Wechsel von Tag und Nacht. Anhand der Umlaufbahnen der Planeten erhielten die Schüler Einblicke in die Größe, Geschwindigkeit und Temperatur der verschiedenen Himmelskörper, von Mars über Pluto bis Neptun. Einen weiteren Höhepunkt und den Abschluss der insgesamt fünf jeweils 45minütigen Aufführungen bildete ein virtueller Besuch der internationalen Raumstation ISS, wobei die Anwesenden in beeindruckenden Bildern und Zahlen interessante Informationen über das Leben und Arbeiten der Astronauten im All erhielten.
Am Ende des lehrreichen Unterrichtsbesuchs waren die Schüler nicht nur mit neuen, faszinierenden Erkenntnissen über das Weltall ausgestattet, sondern auch mit dem Gefühl, eine spannende Reise zu den Sternen unternommen zu haben.
Das Mobile Planetarium faszinierte Schüler am Friedrich-Spee-Gymnasium
Planeten, Sonnenaufgang und die Jahreszeiten
 Rüthen. „KohlrABI – Wir machen uns vom Acker“, das war das Motto des Abiturjahrgangs 2005. Einige Stufenmitglieder haben das wohl wortwörtlich genommen, denn auch wenn einige der Heimat bis heute treu geblieben oder sogar zurückgekehrt sind und es andere in die nähere Umgebung verschlagen hat, so wurden anlässlich des 20jährigen Abiturjubiläums Einladungen auch in verschiedene Ecken Europas und bis in die USA geschickt.
Rund 30 Jahrgangsmitglieder trafen sich entsprechend kürzlich zu einem fröhlichen Wiedersehen. Und wie konnte es anders sein, war an das Abidenkmal am Eingang des Friedrich-Spee-Gymnasiums eingeladen worden.
"20 Jahre – wow, wer hätte gedacht, dass so viel Zeit so schnell vergehen kann? So viel hat sich verändert, aber am Ende doch gar nicht so viel", schreibt der Abiturjahrgang in einer Pressemitteilung. Bei einer Schulführung durch das Gymnasium mit Lehrer Christian Kühle konnten zahlreiche neue Sachen entdeckt werden. Der Informatik-Raum sah deutlich anders aus, die Oberstufen-Bibliothek bekam ein komplettes Make-Over, Chemie- und Physikräume gleichen im Vergleich zu früher schon fast einem Tech-Labor und wo ist eigentlich die fragwürdige Couch aus dem damaligen Oberstufen-Raum geblieben? Anderes, wie z.B. diverse Bilder in der Pausenhalle oder das Mobiliar in den Klassenräumen, war interessanterweise immer noch so wie früher.
All dies weckte Erinnerungen. „Weißt du noch, als … ?“ und „Hier haben wir immer …“ war in den Unterhaltungen zu hören, beim Schlendern durch die Flure hatten sich die ehemaligen Jahrgangskollegen viel zu erzählen.
Im Anschluss an den Schul-Rundgang wurde zur Erinnerung ein Gruppenfoto gemacht, bevor "Abi 2005" sich auf den Weg in die Hachtorstube machte, um dort den Abend bei leckerem Essen und dem ein oder anderen Bierchen zu verbringen Und während sich alle noch weiter viel zu erzählen hatten und sich gegenseitig auf den neuesten Stand brachten, war es eigentlich doch wieder so, als hätte man sich gerade erst vor Kurzem das letzte Mal gesehen. Man konnte mit den gleichen Leuten über die gleichen witzigen Dinge lachen, Anekdoten über Mitschüler und natürlich damalige Lehrer austauschen und sich erinnern, warum es eigentlich gar nicht mal so schlecht war, am Friedrich-Spee-Gymnasium die Schulbank zu drücken.
Viel zu schnell ging der Abend aber dann auch schon dem Ende entgegen. Das nächste Jubiläum in 5 Jahren ist fest eingeplant. Aber glücklicherweise gibt es ja schon einen ersten Zwischenstopp, um die Wartezeit zu verkürzen, wenn im kommenden Jahr das Gymnasium selbst seinen großen Geburtstag feiert. Denn auch da werden ganz bestimmt viele KohlrABIs zurück nach Rüthen kommen und wieder dabei sein.
Nach 20 Jahren kam „KohlrABI“ zurück auf den Acker
Eine Schülergruppe der Privaten Sekundarschule besuchte den Landtag in Düsseldorf
Landtag ab 16?
 Rüthen. Bei den nächsten Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen könnten erstmals auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben – wenn ein aktueller Gesetzentwurf im Landtag beschlossen wird. CDU, SPD, Grüne und FDP haben sich auf eine gemeinsame Initiative verständigt, um das Wahlalter für Landtagswahlen auf 16 Jahre zu senken. Noch ist es aber ein Entwurf – das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.
Der Gesetzentwurf zur Änderung der Landesverfassung soll in der kommenden Plenarwoche in den Landtag einge-bracht werden. Ziel ist es, die Änderung rechtzeitig vor der nächsten Landtagswahl im Jahr 2027 umzusetzen.
Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming begrüßt den Vorstoß: „Unsere Gesellschaft lebt davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen. Gerade junge Menschen zeigen heute ein bemerkenswertes politisches Interesse – sei es beim Engagement in Vereinen, bei Demonstrationen oder in der kommunalen Jugendarbeit.“
Tatsächlich dürfen Jugendliche ab 16 Jahren in NRW bereits bei Kommunal- und Europawahlen wählen. Das Wahlrecht auch auf die Landesebene auszuweiten, sei daher – so Blöming – nur folgerichtig.
Für junge Menschen in Rüthen und Umgebung könnte das bedeuten: Wer 2027 mindestens 16 Jahre alt ist, darf viel-leicht schon mitentscheiden, wer im Düsseldorfer Landtag sitzt. Noch ist es nicht so weit, doch der politische Weg für mehr Jugendbeteiligung scheint eingeschlagen.
 Rüthen. Bei den nächsten Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen könnten erstmals auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben – wenn ein aktueller Gesetzentwurf im Landtag beschlossen wird. CDU, SPD, Grüne und FDP haben sich auf eine gemeinsame Initiative verständigt, um das Wahlalter für Landtagswahlen auf 16 Jahre zu senken. Noch ist es aber ein Entwurf – das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.
Politische Bildung konnte mit dem Landtagsabgeordneten Jörg Blöming erlebt werden
Gesetzentwurf soll 16- und 17-Jährigen schon bei der nächsten Landtagswahl 2027 die Stimme geben – auch Rüthener Jugendliche könnten profitieren
NRW plant neues Wahlrecht für Jugendliche
 Rüthen. Eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 10 der Privaten Sekundarschule Hugo Stern aus Rüthen besuchte kürzlich den nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming begrüßte die Schülerinnen und Schüler persönlich und führte sie durch die Räumlichkeiten des Parlaments. Dabei erhielten sie nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Landtags, sondern durften auch im Plenarsaal ein Planspiel durchführen, das die parlamentarische Arbeit simulierte. Im Anschluss stand Blöming für eine Diskussionsrunde zur Verfügung, in der er über seine politische Arbeit berichtete und sich den Fragen der Jugendlichen stellte. Der Austausch mit der Hugo-Stern-Sekundarschule hat bei ihm bereits Tradition. Er empfängt regelmäßig Schülerinnen und Schüler und kommt dann auch zum Gegenbesuch vor Ort in die Schule. „Die politische Arbeit im Landtag sollte für alle nahbar sein. Ein Besuch im Landtag bietet die Möglichkeit, mehr über Politik und über die parlamentarische Arbeit zu erfahren“, so der CDU-Landtagsabgeordnete. „Gerade den Austausch mit Schülerinnen und Schülern finde ich besonders wichtig. Dadurch können wir bereits junge Menschen für Politik und vor allem für Demokratie begeistern. Denn wie die Situation in verschiedenen Ländern der Welt zeigt, ist Demokratie keineswegs etwas Selbstverständliches, sondern muss von uns allen immer wieder neu gelebt werden.“
 Rüthen. Eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 10 der Privaten Sekundarschule Hugo Stern aus Rüthen besuchte kürzlich den nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming begrüßte die Schülerinnen und Schüler persönlich und führte sie durch die Räumlichkeiten des Parlaments. Dabei erhielten sie nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Landtags, sondern durften auch im Plenarsaal ein Planspiel durchführen, das die parlamentarische Arbeit simulierte. Im Anschluss stand Blöming für eine Diskussionsrunde zur Verfügung, in der er über seine politische Arbeit berichtete und sich den Fragen der Jugendlichen stellte. Der Austausch mit der Hugo-Stern-Sekundarschule hat bei ihm bereits Tradition. Er empfängt regelmäßig Schülerinnen und Schüler und kommt dann auch zum Gegenbesuch vor Ort in die Schule. „Die politische Arbeit im Landtag sollte für alle nahbar sein. Ein Besuch im Landtag bietet die Möglichkeit, mehr über Politik und über die parlamentarische Arbeit zu erfahren“, so der CDU-Landtagsabgeordnete. „Gerade den Austausch mit Schülerinnen und Schülern finde ich besonders wichtig. Dadurch können wir bereits junge Menschen für Politik und vor allem für Demokratie begeistern. Denn wie die Situation in verschiedenen Ländern der Welt zeigt, ist Demokratie keineswegs etwas Selbstverständliches, sondern muss von uns allen immer wieder neu gelebt werden.“
Demokratie erleben:
Die Junge Union Rüthen besuchte den Landtag
 Rüthen. Landtagsabgeodneter Jörg Blöming begrüßte die Junge Union Rüthen im nordrhein-westfälischen Landtag, wo die Jugendlichen die politische Arbeit im Landtag hautnah miterleben konnten, außerdem lud Blöming die Gruppe zu einer Gesprächsrunde ein. „Die politische Arbeit im Landtag sollte für alle nahbar sein. Ein Besuch im Landtag bietet die Möglichkeit, mehr über Politik und über die parlamentarische Arbeit zu erfahren. Gerade den Austausch mit jungen Menschen finde ich besonders wichtig. Dadurch können wir sie für Politik und vor allem für Demokratie begeistern. Denn wie die Situation in verschiedenen Ländern der Welt zeigt, ist Demokratie keineswegs etwas Selbstverständliches, sondern muss von uns allen immer wieder neu gelebt werden“, so der heimische CDU-Landtagsabgeordnete, der den Besuchern persönlich die Sitzungsräume im Landtag zeigte, wobei sich auch ein Gespräch mit Landtagspräsident André Kuper ergab. Auch eine Reise in die Geschichte des Landtags und ein Besuch des Plenarsaals gehörten zu der Besichtigung.
Bei der anschließenden Diskussionsrunde berichtete Jörg Blöming auch von aktuellen Themen im Landtag und stand für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Den Auftakt des Abends gestaltete das Starter-Orchester mit Nachwuchsmusikern aus dem Stadtgebiet. Unter der Leitung von Franz Blecke präsentierten sie einen Marsch, eine Ballade und ein Weihnachtslied, zeigten dabei sicher und konzentriert ihr Können und setzten einen passenden Einstieg für den weiteren Abend, den die Bergstadtmusikanten im Altarraum der St. Johanneskirche gestalteten. Mit Fanfaren und Kesselpauken eröffneten sie ihr Programm wirkungsvoll. Schon zu Beginn wurde das Publikum mit einem konzertanten Arrangement von „Macht hoch die Tür“ eingebunden, Mitsingen war ausdrücklich erwünscht.
Es folgte mit „Leningrad“ ein ruhiger, nachdenklicher Programmpunkt, der Themen wie Krieg und Frieden, aber auch Menschlichkeit und Freundschaft lautmalerisch aufgriff und spürbaren Eindruck bei den Zuhörern hinterließ. Mit „Nessaja“ von Peter Maffay wechselte die Stimmung zu einem helleren, festlichen Klangbild, das musikalisch die Frage nach dem inneren Kind aufgriff, das auch noch in Erwachsenen steckt.
Beim bekannten Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ sang das Publikum erneut mit, bevor mit „Music“ von John Miles ein Klassiker der Unterhaltungsmusik auf dem Programm stand, der musikalisch facettenreich für Abwechslung sorgte und mit kräftigem Applaus bedacht wurde. Gefühlvoll und bewusst gestaltet setzten die Musiker das Programm mit „The Sound of Silence“ fort.
 Rüthen. Eine ruhige, adventliche Stimmung lag in der St. Johanneskirche und der Raum füllte sich schnell mit der Musik, die getragen und einladend auf das Fest der Geburt Christie einstimmen wollte, als das Konzert der Bergstadtmusikanten wieder eine gelungene Mischung aus Besinnlichkeit und musikalischem Genuss bot.
Den Auftakt des Abends gestaltete das Starter-Orchester mit Nachwuchsmusikern aus dem Stadtgebiet. Unter der Leitung von Franz Blecke präsentierten sie einen Marsch, eine Ballade und ein Weihnachtslied, zeigten dabei sicher und konzentriert ihr Können und setzten einen passenden Einstieg für den weiteren Abend, den die Bergstadtmusikanten im Altarraum der St. Johanneskirche gestalteten. Mit Fanfaren und Kesselpauken eröffneten sie ihr Programm wirkungsvoll. Schon zu Beginn wurde das Publikum mit einem konzertanten Arrangement von „Macht hoch die Tür“ eingebunden, Mitsingen war ausdrücklich erwünscht.
Die Bergstadtmusikanten holten den Advent bei ihrem Konzert musikalisch in die St. Johanneskirche
Festliche Klänge und eingängliche Melodien stimmten auf Weihnachten ein
Beim bekannten Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ sang das Publikum erneut mit, bevor mit „Music“ von John Miles ein Klassiker der Unterhaltungsmusik auf dem Programm stand, der musikalisch facettenreich für Abwechslung sorgte und mit kräftigem Applaus bedacht wurde. Gefühlvoll und bewusst gestaltet setzten die Musiker das Programm mit „The Sound of Silence“ fort.
Traditionelle Weihnachtslieder erhielten im weiteren Verlauf auch neue Interpretationen: „Schneeflöckchen“ erklang in einem ungewöhnlichen, aber stimmigen Arrangement. Kreativ zeigte sich das Orchester auch in der „Speedbase Fantasy“, in der „Süßer die Glocken nie klingen“ orchestral verarbeitet wurde. Eine weitere Fantasie verband „Lasst uns froh und munter sein“ mit dem bekannten Coca-Cola-Thema und dem Motiv des Weihnachtsmanns – eingebettet in einen disziplinierten und konzertanten Vortrag.
Mit der „Weihnachtsbäckerei“ wurde es wieder lebhafter im Kirchenraum, bevor Thomas Kettler mit einem Gedicht über den Stern von Bethlehem einen nachdenklichen Impuls gab. Die besinnliche Stimmung wurde mit „O Holy Night“ fortgeführt, ehe das englische Weihnachtslied „The Christmas King“ auch rhythmische Akzente setzte.
Zum Abschluss sang das Publikum bei „O du fröhliche“ gemeinsam mit, bevor sich die Bergstadtmusikanten mit Neujahrsgrüßen und „Happy New Year“ verabschiedeten. Als Zugabe erklang der „Cinderella Dance“ mit Musik aus dem Märchen Aschenputtel. Langanhaltender Applaus dankte den Musikern für den lohnenswerten Abend.
Am Ausgang bestand die Möglichkeit, für die Jugendarbeit der Bergstadtmusikanten zu spenden, wovon die Besucher gerne Gebrauch machten.
 Rüthen. Am 4. Advent hatte das Vokalensemble Art de Chor wieder zu einem Konzert in den barocken Saal des Alten Rathauses eingeladen. Auf dem Programm stand anspruchsvolle Chormusik, die ausgeprägten Stimmen der acht Sängerinnen und Sänger brauchten keine instrumentale Begleitung. Ausgesucht hatte das Ensemble diesmal Werke aus der Romantik des 19. Jahrhunderts sowie zeitgenössische Kompositionen.
Chorleiter Thomas John freute sich, wieder in den historischen Gemäuern von Rüthens guter Stube zu Gast zu sein. Jede Lokalität besitze ihre eigene Akustik, betonte er, und zur Adventszeit gehöre für ihn neben Weihnachtsmärkten und Lichterglanz vor allem auch die passende Musik.
Genau damit empfing das Ensemble sein Publikum: festlich, feierlich und besinnliche Töne passten in die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.
Den Auftakt des musikalischen Genusses bildete „Tollite portas“ von Franz Xaver Witt. Das feierliche Werk des Musikers, der sich bereits im 19. Jahrhundert für Reformen in der Kirchenmusik eingesetzt hatte, eröffnete den Abend würdevoll. Es folgte „Die Nacht ist vorgedrungen“, ein klassisch mehrstimmig gesetztes Lied, das das Thema der Rettung aufgriff und seinen hoffnungsvollen Kern klanglich ausleuchtete. Auch „O komm, o komm, du Morgenstern“ erklang in einem festlichen Arrangement, dem die Sängerinnen und Sänger einen leicht schwebenden Ton gaben.
 Rüthen. Am 4. Advent hatte das Vokalensemble Art de Chor wieder zu einem Konzert in den barocken Saal des Alten Rathauses eingeladen. Auf dem Programm stand anspruchsvolle Chormusik, die ausgeprägten Stimmen der acht Sängerinnen und Sänger brauchten keine instrumentale Begleitung. Ausgesucht hatte das Ensemble diesmal Werke aus der Romantik des 19. Jahrhunderts sowie zeitgenössische Kompositionen.
Das Vokalensemble Art de Chor war wieder zu Gast im Alten Rathaus
Musikalische Genüsse von der Romantik bis in die Gegenwart
Ein besonderer Höhepunkt war „Es kommt ein Schiff geladen“ in einem Arrangement von Oliver Gies. Die alte elsässische Volksweise aus dem 15. Jahrhundert begann mit einer Einleitung, die locker, rhythmisch an einen Swing-Chanson erinnert. Der Chor begleitete sich dabei selbst, verfremdete die bekannte Melodie spielerisch und führte sie experimentell und mehrstimmig weiter. Mit „Merry Christmas, Darling“ schlug Art de Chor anschließend die Brücke zur englischsprachigen Weihnachtsmusik. Nach weiteren Liedern zum Mitsingen und Gedichten über die selige Weihnachtszeit und den Weihnachtskonsum wurde es zum Ende des Konzertes noch einmal klassisch. „Siehe, eine Jungfrau wird empfangen“ von Ulrich Maihofer aus dem 19. Jahrhundert leitete diesen Abschnitt ein. Die feierliche Grundstimmung setzte sich fort in „Maria durch ein Dornwald ging“, schön und fröhlich mehrstimmig arrangiert.
Den Abschluss bildete „O Heiland, reiß die Himmel auf“ in einer vierstimmigen Motette von Johannes Brahms. Das verzweigte Klangbild nahm die Zuhörer noch einmal packend mit in die stimmungsvolle Weihnachtsmusik. Als Zugabe erklang „Ave Maria, gratia plena“. Das Publikum bedankte sich mit herzlichem Applaus und einer Spende am Ausgang, die Art de Chor an die Aktion Lichtblicke weiterleiten möchte.
Den Auftakt des musikalischen Genusses bildete „Tollite portas“ von Franz Xaver Witt. Das feierliche Werk des Musikers, der sich bereits im 19. Jahrhundert für Reformen in der Kirchenmusik eingesetzt hatte, eröffnete den Abend würdevoll. Es folgte „Die Nacht ist vorgedrungen“, ein klassisch mehrstimmig gesetztes Lied, das das Thema der Rettung aufgriff und seinen hoffnungsvollen Kern klanglich ausleuchtete. Auch „O komm, o komm, du Morgenstern“ erklang in einem festlichen Arrangement, dem die Sängerinnen und Sänger einen leicht schwebenden Ton gaben.
Es gab auch eigene Kompositionen zu Gehör. „Als die Welt verloren“ war aus der Feder von Thomas John, komponiert 2013. Das Arrangement passte in die adventliche Zeit und ließ den Sopran besonders hervortreten. Das huldigende „Gloria“ fügte sich harmonisch in den Gesamtklang und blieb im Ohr.
In einem weiteren Block folgten traditionelle Weihnachtslieder und Gedichte. Texte fragten danach, wann Weihnachten eigentlich beginne – nämlich dann, wenn Menschen nicht zögern zu helfen – während ein Gedicht vom geklauten Tannenbaum für ein Schmunzeln im Publikum sorgte.
Zeitgenössisch besann sich Art de Chor zurück auf seinen anspruchsvollen Gesang. „The brightest lights upon the tree“ war ebenfalls von Thomas John komponiert, den Text hatte Sopranistin Trixie Bücker treffend beigesteuert. Die bedächtige Stimmung arbeitete das Ensemble klar und fein akzentuiert heraus.
Ein besonderer Höhepunkt war „Es kommt ein Schiff geladen“ in einem Arrangement von Oliver Gies. Die alte elsässische Volksweise aus dem 15. Jahrhundert begann mit einer Einleitung, die locker, rhythmisch an einen Swing-Chanson erinnert. Der Chor begleitete sich dabei selbst, verfremdete die bekannte Melodie spielerisch und führte sie experimentell und mehrstimmig weiter. Mit „Merry Christmas, Darling“ schlug Art de Chor anschließend die Brücke zur englischsprachigen Weihnachtsmusik. Nach weiteren Liedern zum Mitsingen und Gedichten über die selige Weihnachtszeit und den Weihnachtskonsum wurde es zum Ende des Konzertes noch einmal klassisch. „Siehe, eine Jungfrau wird empfangen“ von Ulrich Maihofer aus dem 19. Jahrhundert leitete diesen Abschnitt ein. Die feierliche Grundstimmung setzte sich fort in „Maria durch ein Dornwald ging“, schön und fröhlich mehrstimmig arrangiert.
 Kallenhardt. Eine Woche vor dem ersten Advent ging es in Kallenhardt mit dem Budenzauber los, als der inzwischen traditionelle Clemensmarkt erneut zu einem stimmungsvollen Zusammenkommen eingeladen hatte und für einen gelungenen Start in die Vorweihnachtszeit sorgte. Das Fest wurde wie jedes Jahr zu Ehren des Schutzpatrons St. Clemens gefeiert, die Organisation lag wieder beim Schützenverein, der sich über die große Unterstützung aus dem Ort freute.
Rund um den Platz reihten sich zahlreiche Stände aneinander, die von örtlichen Vereinen und engagierten Privatleuten liebevoll hergerichtet worden waren. Die Besucher freuten sich über ein vielfältiges Angebot. Glühwein, Reibeplätzchen, Bratwurst, Eierpunsch, selbstgemachte Liköre sowie verschiedene Dekorationsartikel sorgten für eine gemütliche Atmosphäre.
Clemensmarkt stimmte auf besinnliche Jahreszeit ein
Rund um den Platz reihten sich zahlreiche Stände aneinander, die von örtlichen Vereinen und engagierten Privatleuten liebevoll hergerichtet worden waren. Die Besucher freuten sich über ein vielfältiges Angebot. Glühwein, Reibeplätzchen, Bratwurst, Eierpunsch, selbstgemachte Liköre sowie verschiedene Dekorationsartikel sorgten für eine gemütliche Atmosphäre.
Für eine kleine Verschnaufpause stand zudem eine Cafeteria bereit, in der bei Kaffee und Kuchen geplaudert werden konnte.
Auch die jüngsten Gäste kamen nicht zu kurz. In der Wichtelwerkstatt konnten Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und das bunte Kinderkarussell sorgte an den beiden Tagen für fröhliche Gesichter.
Ein besonderer Programmpunkt war der Gottesdienst am Sonntag, der viele Familien und Besucher anlockte und einen ruhigen, spirituellen Inhalt zu dem Namenstag des Hl. Clemens ausmachte.
Oberst Josef Risse und Geschäftsführer Daniel Bauch vom Schützenverein St. Sebastian zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf des Marktes. Beide betonten, wie wichtig die gemeinsame Vorbereitung und die breite Beteiligung aus dem Dorf für das Gelingen des Clemensmarktes seien. So habe die Veranstaltung wieder bewiesen, welchen Stellenwert der Clemensmarkt für Kallenhardt hat und wie sehr er zur Einstimmung auf die besinnliche Jahreszeit beiträgt.
Auf Gut Körtlinghausen wurden wieder die „Oberuferer Christgeburtspiele“ aufgeführt
 Kallenhardt. Der Duft von Stroh, gedämpftes Licht und die einfache Umgebung in dem Stall auf Gut Körtlinghausen erinnerten an die biblische Weihnachtsgeschichte – ganz ohne große Worte, aber mit viel Atmosphäre, als dort wieder die Aufführung des „Oberuferer Christgeburtspiels“ stattfand.
Großer Zuspruch in naturnaher Atmosphäre
Das Angebot wurde gut angenommen: Zahlreiche Besucher aus verschiedenen Altersgruppen kamen nach Körtlinghausen, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. In der naturnahen Umgebung des Kuhstalls entstand schnell eine gemeinschaftliche, fast familiäre Stimmung, die das Geschehen auf besondere Weise trug.
Eine lebendige Tradition
Seit über 30 Jahren bringen Mitarbeiter und Freunde des Gutes das Oberuferer Christgeburtspiel zur Aufführung. Gespielt wird nach den original überlieferten Texten und im charakteristischen Dialekt. Das Stück hat seinen Ursprung auf der Donauinsel Oberufer, heute ein Stadtteil von Bratislava, und wurde vor rund 400 Jahren von wandernden Männern weitergegeben. Über Generationen blieb es nahezu unverändert erhalten und war fester Bestandteil des bäuerlichen Jahreslaufs in der Adventszeit.
Ein Stall wird zur Bühne
Ganz im Sinne dieser Tradition wird auch auf Gut Körtlinghausen nicht auf einer klassischen Bühne gespielt. Der Kuhstall dient als Aufführungsort, Sitzplätze bestehen aus Strohballen. Mit einfachen Requisiten und viel Stroh entsteht eine warme, einladende Kulisse, die das Geschehen authentisch unterstreicht. Die Besucher waren eingeladen, sich warm anzuziehen und bei Bedarf Decken mitzubringen.
Spenden für den guten Zweck
Der Eintritt zur Aufführung war frei. Stattdessen wurden freiwillige Spenden gesammelt, die dem Kinderhospiz Lächelwerk in Schmallenberg zugutekommen.
So verband die Aufführung auf Gut Körtlinghausen gelebte Tradition, Gemeinschaft und soziales Engagement – und schenkte vielen Gästen einen ruhigen, besinnlichen Moment in der bisweilen hektischen Vorweihnachtszeit.
Besinnliche Weihnachtsstimmung im Kuhstall
 Rüthen. Es war ausgesprochen spannend zu sehen, wie vielfältig die alten Ansichten waren, die der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis Rüthen für einen Bildernachmittag zusammengetragen hatte. Die geschichtlich interessierte Gruppe hatte bereits auf dem Stadtjubiläum historische Fotos präsentiert und war damit auf großes Interesse gestoßen. Nun zeigten die Heimatforscher erneut Bilder aus vergangenen Jahrzehnten, diesmal mit ausführlichen Erläuterungen und einem besonderen Schwerpunkt auf dem Marktplatz, der früheren Kirchstraße, Hochstraße und Hachtorstraße.
Harald Jütte begrüßte die Gäste, stellte den Arbeitskreis vor und leitete anschließend zum Rundgang durch die historischen Ansichten über.
Marktplatz mit Gärten und Häusern
Gezeigt wurden eingangs auch Postkarten, einige mit naturgetreu nachgezeichneten und in Teilen idealisierten Ansichten, andere mit Fotografien – darunter auch eine, auf der Rüthen als „Luftkurort“ bezeichnet wurde.
Besonders eindrucksvoll waren auch Fotos des Marktplatzes, der einst bebaut war und auch Platz für Gärten bot. Später wurden die Flächen eingeebnet, sodass Busse verkehren und eine Kirmes aufgebaut werden konnten. Auch die Entwicklung der heutigen Sparkasse wurde gezeigt: Das Gebäude war 1962 am Marktplatz eingeweiht worden. Zuvor standen an dieser Stelle ältere Häuser, von denen ebenfalls historische Aufnahmen zu sehen waren, wie Hermann Fahle erläuterte.
Ein weiteres Thema war der Rathausbau. Nachdem im Alten Rathaus ein Lehrerseminar untergebracht worden war, entstand am Marktplatz der Neubau – ungefähr an der Stelle, an der sich heute die Stadtverwaltung befindet.
Einblicke in die Hochstraße und die alte Kirchstraße
Und es waren weitere interessante Ansichten der Hochstraße zu sehen. Bilder der früheren Bebauung, unter anderem der Elisabeth-Vikari, von Wohnhäusern oder einiger Flachdächern, außerdem das Krankenhaus St. Pantalon sowie eine Stelle, an der früher eine Synagoge gestanden hatte, bevor diese abbrannte und später an anderer Stelle neu errichtet wurde.
Auch Geschäfte, Gaststätten und Häuser, die einst jüdischen Familien gehörten, wurden dokumentiert. Interessant war außerdem die Geschichte des frühere Amtsgerichts, das früher ein Kapuzinerkloster war. Über 125 Jahre hinweg hatten die Bettelmönche dort Besitz erworben und insgesamt zehn Hofstätten zusammengetragen. Heute befinden sich in dem Gebäude Mietwohnungen.
Der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis hatte zu einem Foto-Nachmittag in den Bürgersaal eingeladen
Ein Blick in vergangene Jahrzehnte
Harald Jütte, Thomas Wieners und Hermann Fahle zeigte Bilder aus vergangenen Jahrzehnten.
Der Andrang zu dem Bildernachmittag war so groß, dass zusätzliche Stühle aus den Büros der Stadtverwaltung geholt wurden. Die Besucher nutzten die Gelegenheit rege, in die vergangenen Jahrzehnte der Stadt einzutauchen, eine Fortsetzung der Veranstaltung ist geplant.
Zum Abschluss rief der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis dazu auf, weitere alte Fotos und Dias zur Verfügung zu stellen, auch um künftige Präsentationen zu bereichern.
Auch Geschäfte, Gaststätten und Häuser, die einst jüdischen Familien gehörten, wurden dokumentiert. Interessant war außerdem die Geschichte des frühere Amtsgerichts, das früher ein Kapuzinerkloster war. Über 125 Jahre hinweg hatten die Bettelmönche dort Besitz erworben und insgesamt zehn Hofstätten zusammengetragen. Heute befinden sich in dem Gebäude Mietwohnungen.
Nebenan befand sich einst ein Nonnenkloster, das später als Kornbrennerei, Gaststätte, Hotel und landwirtschaftlicher Betrieb der Familie Wormstall genutzt wurde.
Kirchstraße – Spuren früherer Bebauung
Obwohl es die Kirchstraße heute nicht mehr gibt, lassen sich an einigen Stellen noch Reste erkennen – etwa alte Bürgersteigkanten oder frühere Wegeführungen. In diesem Zusammenhang wurde auch das heutige Pfarrheim erwähnt: Es war 1822 als Knabenschule errichtet worden, später diente es als Mädchenschule und Nähschule.
Die Hachtorstraße und ihre Geschichten
Anschließend erläuterte Thomas Wieners anhand von alten Ansichten der Hachtorstraße das frühere Leben in der Stadt. Erwähnt wurde unter anderem der frühere Friseur Goldmann, der zugleich als Dentist tätig war, was mit Zahntechniker übersetzt wurde – eine alte Anzeige aus dem Jahr 1920 zeugte davon, er versprach "schonende Behandlung". Später befand sich in seinem Haus die Bäckerei und das Café Willi Teutenberg.
Ein weiteres Beispiel für die wechselvolle Geschichte historischer Gebäude war die Ratschänke: Sie gehörte über Jahrzehnte der Brauerei Helle und bewirtete Gäste mit dem Hausausschank. In dem Jahr 1926 brannte sie ab, wurde anschließend wieder aufgebaut und erhielt später durch Rüthens Ehrenbürger Eduard Bufé eine neue Inneneinrichtung.
Großer Zuspruch im Bürgersaal
Der Andrang zu dem Bildernachmittag war so groß, dass zusätzliche Stühle aus den Büros der Stadtverwaltung geholt wurden. Die Besucher nutzten die Gelegenheit rege, in die vergangenen Jahrzehnte der Stadt einzutauchen, eine Fortsetzung der Veranstaltung ist geplant.
Die gesammelten Spenden stockte der Arbeitskreis auf 250 Euro auf. Bei der Übergabe in dem Kinder- und Jugendzentrum bedankte sich Einrichtungsleiterin Silvia Schomacher herzlich bei den Vertretern des Arbeitskreises, Harald Jütte, Thomas Wieners und Hermann Fahle. Die Spende soll für gemeinsame Aktionen wie Schlittschuhlaufen und andere Veranstaltungen genutzt werden. Auch eine Weihnachtsfeier ist in Planung.
 Rüthen. Der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis Rüthen hat mit seinem Bildernachmittag nicht nur viele Gäste angelockt, sondern auch etwas für die Jugend in der Stadt getan. Während unter dem Motto „Bilder aus vergangenen Tagen“ alte Aufnahmen gezeigt wurden – darunter auch einige von Hans Martin, dem der Arbeitskreis herzlich für die Bereitstellung dankt – kam auch eine schöne Spendensumme für das Kinder- und Jugendzentrum „treff“ in der Hachtorstraße zusammen. So wurden mit den Erinnerungen von früher ganz nebenbei die Kinder und Jugendlichen in der Stadt unterstützt.
Die gesammelten Spenden stockte der Arbeitskreis auf 250 Euro auf. Bei der Übergabe in dem Kinder- und Jugendzentrum bedankte sich Einrichtungsleiterin Silvia Schomacher herzlich bei den Vertretern des Arbeitskreises, Harald Jütte, Thomas Wieners und Hermann Fahle. Die Spende soll für gemeinsame Aktionen wie Schlittschuhlaufen und andere Veranstaltungen genutzt werden. Auch eine Weihnachtsfeier ist in Planung.
Spende für den treff
Bildernachmittag bringt 250 Euro Spende
 Rüthen. Die St. Johanneskirche war wieder Veranstaltungsort der Hubertusmesse, zu der viele Gemeindemitglieder gekommen waren, um den besonderen Gottesdienst mitzuerleben. Die herbstliche Gestaltung des Altarraumes hatte der Hegering Rüthen übernommen, er hatte gemeinsam mit der St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen zu der Feier des Namenstags ihres Schutzpatrons eingeladen. Pastor Stefan Gosmann hielt den Gottesdienst.
Die Bläser des Hegeringes Rüthen begleiteten die Messe mit ihren Instrumenten. Immer wieder erklangen dabei jagdliche Signale auf den Hörnern, in deren Ton die Jäger ihr Gebet richteten. Die Solostellen spielte Heiner Grotenhöfer.
Traditionelle Jagdsignale und festliche Klänge machten den Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis und prägten die Hubertusmesse, die Glaube, Natur und die jagdliche Tradition miteinander verbindet und zu einem eindrucksvollen Stimmungsbild macht.
Im Anschluss hatten die Bürgerschützen in die Gaststätte Konrad Knickenberg zu einem geselligen Beisammensein eingeladen.
 Rüthen. Die St. Johanneskirche war wieder Veranstaltungsort der Hubertusmesse, zu der viele Gemeindemitglieder gekommen waren, um den besonderen Gottesdienst mitzuerleben. Die herbstliche Gestaltung des Altarraumes hatte der Hegering Rüthen übernommen, er hatte gemeinsam mit der St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen zu der Feier des Namenstags ihres Schutzpatrons eingeladen. Pastor Stefan Gosmann hielt den Gottesdienst.
Hubertusmesse in der St. Johanneskirche verknüpfte Brauchtum und Musik
Das Bläsercorps des Hegeringes Rüthen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen feierten den Namenstag ihres Schutzpatrons
 Rüthen. Budenzauber vor der Stadthalle und in den beiden Hallen eine Rassekaninchenausstellung des Kleintierzuchtvereins W693 Rüthen, das passte am zweiten Advent gut zusammen.
Das neue Konzept hatten die Kleintierzüchter und die Jungschützen erarbeitet und weitere Vereine machten mit. So empfing die Besucher draußen ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt, während in der Halle Dutzende Kaninchen unterschiedlicher Rassen ausgestellt waren sowie Theke und Cafeteria im Rahmenprogramm einluden.
Vorsitzender Heiner Fahle begrüßte zu der Eröffnung der Lokalschau in Verbindung mit der angeschlossenen 15. Allgemeinen Schau Vertreter aus Politik, Verwaltung und Vereinen, die Eröffnung der Ausstellung übernahm Schirmherr Rudolf Fromme, der sich auch als Ortsvorsteher über das Engagement der Kleintierzüchter freute. An den folgenden beiden Tagen waren unter den zahlreichen Besuchern auch viele Kinder, die fasziniert die unterschiedlichen Kaninchen vom etwas über einem Kilogramm wiegenden „Hermelin“ bis zu den nahezu zehnmal so schweren „grauen Riesen“ betrachteten und von der Vielseitigkeit der Natur beeindruckt waren.
Weihnachtsmarkt und Kleintierausstellung luden am zweiten Advent ein
Für die Kleintierzüchter von W 693 Rüthen war die Ausstellung wieder ein Höhepunkt, der alljährlich im Jahreskalender steht. Sie haben einer breiten Öffentlichkeit das Hobby der Kleintierzucht vorgestellt, sich unter Züchterkollegen ausgetauscht und die Tiere auch von fachkundigen Preisrichtern bewerten lassen, um die Vereinsmeister und weitere Sieger zu ermitteln. Zum Abschluss der Schau übergab Vorsitzender Heiner Fahle die Pokale und Preise an die Sieger, als er die Ehrung am Mikrofon moderierte. Vereinsmeister wurde die Zuchtgemeinschaft Topp mit ihren Grauen Wienern vor Dietmar Buschkühle (Kleinchinchilla) und Alfred Menzel, der Kleinchecken havannafarbig-weiß ausgestellt hatte. Von der Zuchtgemeinschaft Topp kam auch der beste Hase, während die beste Häsin von Alexander Schmidt mit einem Deutschen Riesen gestellt wurde. Die beste Jungtiersammlung hatte Thorsten Finke (Schwarzgrannen), als Jugendvereinsmeister wurde Heinrich Fahle jun. auch mit einer Landesverbandsmedaille ausgezeichnet, außerdem stellte er den besten Hasen (Zwergwidder wildfarben), während die beste Häsin in der Jugend von Fiona Kamperschroer (Zwergwidder chinchillafarbig weiß) kam. An die Lokalschau war wieder eine Allgemeine Schau angeschlossen, die auch auswärtigen Züchtern, die nicht in dem Rüthener Verein sind, eine Möglichkeit zum Vergleich ihrer Tiere bot und den Titel Bergstadtmeister auslobte. Manfred Rasper gewann mit Kleinsilber hell vor Antonius Zeppenfeld (Alaska) und Sascha Hesse (Zwergwidder weiß RA), Rasper stellte auch den besten Hasen, die beste Häsin kam von Gerhard Hesse (Blaue Hollicer).
 Westereiden. Der Verein „Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Westereiden“ blickte in einer gut besuchten Versammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück und erinnerte beispielsweise an eine Kräuterwanderung im Frühling, den Abschluss einer Baumpflanzaktion sowie die Organisation und Durchführung der Cafeteria zusammen mit den anderen Norddörfern beim 825-jährigen Stadtjubiläum der Stadt Rüthen. Auch die vom Heimatverein initiierte Schilderaktion, bei der Schilder mit alten Haus- und Hofnamen im Dorf angebracht wurden, ist mittlerweile erfolgreich abgeschlossen.
Nach beeindruckenden 20 Jahren im Dienst stellten sich sowohl der bisherige Vorsitzende Antonius Krane als auch Kassiererin Elisabeth Pieper-Gottbrath nicht erneut zur Wahl. Die Mitglieder dankten beiden für ihr langjähriges Engagement und wählten Dr. Barbara Kühle zur neuen Vorsitzenden des Heimatvereins, das Amt des Kassierers übernimmt künftig Dieter Horstmann. Sowohl Antonius Krane als auch Elisabeth Pieper-Gottbrath bleiben dem Vorstand jedoch erhalten, sie wurden als Beisitzer gewählt. In ihren Ämtern als Beisitzerinnen bestätigt wurden außerdem Maria Dickhut, Maria Wenner und Ruth Klein. Ebenfalls gewählt wurden Susanne Luig, die das Amt der Schriftführerin als Nachfolgerin von Barbara Kühle übernimmt, und Annegret Welz, die Hubertus Bartholome als Kassenprüfer ablöst.
Zum Abschluss des offiziellen Teils warf der Vorstand einen Blick auf kommende Veranstaltungen. Auf einem für den Frühling geplanten Spaziergang durch den Ort sollen interessierte Dorfbewohner die Möglichkeit bekommen, weitere Informationen und Erzählungen zu den mehreren Dutzend angebrachten alten Haus- und Hofnamen zu erhalten. Vorgeschlagen wurde außerdem, die Bushaltestellen zu verschönern, eventuell in Zusammenarbeit mit den Firmlingen. Größtes Projekt im Jahr 2026 ist die Veranstaltung des Adventsmarkts, der voraussichtlich am 2. Adventssamstag auf dem Hof Kühle in Westereiden stattfinden soll.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung folgte ein inhaltlicher Programmhöhepunkt: Eric Klein hielt einen Vortrag zum Thema „Neue Heimat Westfalen? – Flucht, Vertreibung und Ankunft“, in dem er zunächst allgemein die Situation nach dem 2. Weltkrieg und die daraus resultierenden Flüchtlingsbewegungen nannte. Anschließend ging er anhand von Schriftstücken und Formularen aus dem Archiv der Stadt Rüthen auf Flüchtlinge ein, die Familien in Westereiden zugewiesen wurden. Antonius Krane verlas einen Brief des Zeitzeugen Herrn Langner aus Lippstadt, der 1946 mit seiner Familie fliehen musste. Die lebhaften Schilderungen seiner Erinnerungen an die Nachkriegszeit in Westereiden und die Ausführungen von Eric Klein brachten den Zuhörern das Schicksal der Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem Verlust ihrer Heimat näher.
Zuversichtlich blicken die Heimatfreunde Westereiden nach vorne, mit ehrenamtlichem Einsatz, neuen Impulsen und einem Blick für die Geschichte und die Zukunft des Ortes wollen sie auch weiterhin Vergangenheit und zukunftsgewandte Projekte miteinander verbinden.
Der Heimatverein Westereiden dankte langjährigen Vorstandsmitgliedern. Auf Antonius Krane folgt Dr. Barbara Kühle
Weihnachtsmarkt und alte Hausnamen waren Thema
 Rüthen. Die beliebte Weihnachtsbastel-Aktion der DLRG Ortsgruppe Rüthen lockte wieder zahlreiche junge Mitglieder ab fünf Jahren zum kteativen Schaffen. In diesem Jahr wurden dekorative Teelichthalter gestaltet. Mit viel Kreativität, bunten Materialien und tatkräftiger Unterstützung des Helferteams entstanden individuelle kleine Kunstwerke, die passend zur Adventszeit für festliche Stimmung sorgten.
Kinder und Betreuer zeigten sich begeistert von der gemeinsamen Zeit, den gelungenen Bastelergebnissen und dem Start in die Adventszeit, der damit für viele schon fast zur Tradition geworden ist. Die DLRG Ortsgruppe Rüthen hat auch in diesem Jahr wieder einige Aktionen auf dem Plan.
Das Weihnachtsbasteln der DLRG Rüthen war wieder ein schönes Angebot für zahlreiche Kinder
Kreative Teelichthalter gestaltet
 Rüthen. Von Lichterglanz und stimmungsvoller Atmosphäre wurden die Besucher beim Betreten des Historischen Handwerkerdorfes empfangen, als dort wieder zum "Advent im Handwerkerdorf" eingeladen war.
Zahlreiche Stände präsentierten sich mit liebevoll gestalteten Weihnachtsangeboten, verschiedene Vereine beteiligten sich mit Glühwein und Punsch, Reibeplätzchen und einem Grillstand, tamilischen Spezialitäten oder heißen Waffeln mit Kirschen an dem kulinarischen Angebot, in dem der Flammlachs der Karnevalsgesellschaft und „Bettys Eierpunsch“, serviert von der Damengarde, ebenfalls wieder Höhepunkte waren.
Der Jugendherbergsverband Westfalen-Lippe kooperiert mit dem Kosmos-Spieleverlag, der den Jugendherbergen Spiele zum Ausprobieren zur Verfügung stellt. Für die Rüthener Spieletage hatte Herbergsvater Fabian Lange darüber hinaus zusätzliche Auswahl angefragt und Unterstützung erhalten. Zusätzlich erhielt die Jugendherberge Rüthen Spiele von Brettspiel-Bloggern, sodass den Gästen ein umfangreicher Fundus zur Auswahl stand.
Auch die Paderborner Spielefreunde begleiteten die Veranstaltung. Sie waren mit mehreren Personen in Rüthen vor Ort, erklärten den Gästen verschiedene Spiele und spielten selbst mit. Das machen sie gerne auf solchen Veranstaltungen, ansonsten treffen sich die Spielefreunde auch regelmäßig in Paderborn zu gemeinsamen Spielenachmittagen, wie Frank Kämper die Gruppe beschrieb, der er auch selber mit Begeisterung angehört.
Beworben wurden die Rüthener Spieletage im Vorfeld in Spieleläden in der Region sowie von der Stadt Rüthen über die sozialen Medien und die Internetseite der Jugendherberge. Entsprechend groß war das Interesse, um das Catering bis zu Kaffee und Kuchen sorgte das freundliche Team der Jugendherberge.
Flohmarkt und Spielen bis spät in die Nacht
Bereits am Freitag reisten die Wochenendgäste an und spielten bis spät in die Nacht. Auch am Samstagabend dauerten viele Spielrunden lange an. Einige Gäste hatten auch eigene Spiele mitgebracht, die sie auf einem Flohmarkt anboten, wo sie dankbare neue Besitzer fanden. Außerdem wurden in einer Tombola ein halbes Dutzend Brettspiele verlost.
In der Jugendherberge fanden die Rüthener Spieletage statt
Von Alkoholschmugglern und Pyramidenbauern
 Rüthen. Nach Herzenslust konnte gespielt, gewürfelt und ausprobiert werden, als sich in der Jugendherberge Rüthen alles um Brettspiele drehte. Bei den ersten Rüthener Spieletagen nutzten die Gäste nahezu jede freie Minute, um neue Spiele kennenzulernen, bekannte Klassiker wieder auf den Tisch zu bringen und gemeinsam bis spät in die Nacht zu spielen.
Rund 20 fest angemeldete Übernachtungsgäste waren angereist. Am Samstag kamen zum Familientag fast ebenso viele Tagesgäste hinzu. Sie verwandelten die Jugendherberge in einen lebendigen Treffpunkt für Spielebegeisterte, die in mehreren Räumen ausgiebig Brettspiele ausprobieren konnten.
Kooperation mit Spieleverlag
Der Jugendherbergsverband Westfalen-Lippe kooperiert mit dem Kosmos-Spieleverlag, der den Jugendherbergen Spiele zum Ausprobieren zur Verfügung stellt. Für die Rüthener Spieletage hatte Herbergsvater Fabian Lange darüber hinaus zusätzliche Auswahl angefragt und Unterstützung erhalten. Zusätzlich erhielt die Jugendherberge Rüthen Spiele von Brettspiel-Bloggern, sodass den Gästen ein umfangreicher Fundus zur Auswahl stand.
Bereits am Freitag reisten die Wochenendgäste an und spielten bis spät in die Nacht. Auch am Samstagabend dauerten viele Spielrunden lange an. Einige Gäste hatten auch eigene Spiele mitgebracht, die sie auf einem Flohmarkt anboten, wo sie dankbare neue Besitzer fanden. Außerdem wurden in einer Tombola ein halbes Dutzend Brettspiele verlost.
Bei einem Rundgang durch die Spielräume zeigten sich Herbergsvater Fabian Lange und sein Team erfreut über die gute Resonanz. Neben Klassikern standen auch "echte Kracher" und besonders aufwendige Spiele zur Verfügung, die im Handel teilweise mehr als 200 Euro kosten und sich daher gut zum Ausprobieren eigneten.
Den Mars besiedeln und Tempel bauen
So wurde unter anderem „Terraforming Mars“ gespielt, bei dem der Mars nach festen Spielregeln besiedelt wird, während bei "Arche Nova" ein Zoo gebaut wird.
In einer anderen Runde schlüpften die Gäste in die Rolle von Mafia-Clans zur Zeit der Prohibition in Manhattan. Ziel war es, Alkohol unter die Bevölkerung zu bringen, wie ein Teilnehmer mit einem Schmunzeln erklärte.
Eindruck hinterließen auch Spiele mit umfangreichem Zubehör, etwa „Nuratoc“, bei dem ein Eis- tempel mehrere Stockwerke hoch auf dem Spielbrett aufgebaut wird.
Organisiert wurden die Rüthener Spieletage von Herbergsvater Fabian Lange und der stellvertretenden Hausleiterin Katharina Kälble. Die Veranstaltung wurde bewusst erstmals im Dezember durchgeführt, da es in dieser Zeit in der Jugendherberge ruhiger ist und entsprechende Kapazitäten zur Verfügung stehen. Aufgrund der guten Resonanz sollen die Rüthener Spieletage eine Fortsetzung finden, die nächste Ausgabe ist für den 20. bis 22. Februar 2026, am Wochenende nach Karneval, geplant. Auch in den kommenden Herbstferien sollen weitere Spieletage stattfinden.
 Rüthen. An dem bundesweiten Tag des Vorlesens hieß es wieder „Rüthen liest“, womit die Katholische Öffentliche Bücherei Rüthen wieder darauf aufmerksam machen wollte, wie wichtig gemeinsame Leseerlebnisse für Sprache, Fantasie und soziale Gemeinschaft sind. Die Veranstaltung sollte zeigen, dass Vorlesen nicht nur Kindern guttut, sondern Menschen jeden Alters inspiriert und sie miteinander ins Gespräch bringt. Organisiert wurde der Abend von Ute Rikus, unterstützt von Büchereileiterin Anette Dusny, die beide seit Jahren mit verschiedenen Veranstaltungen dafür sorgen, dass Lesen in Rüthen gefördert wird und Medien in der Bücherei barrierearm erreichbar sind.
In Haus Buuck eröffnete Monika Nolte den Abend mit Kurzgeschichten. Danach nahm Anke Beckmann ihr Publikum mit in die heitere und zugleich nachdenkliche Welt von Eckart von Hirschhausen. Sein Buch „Glück kommt selten allein“ verband humorvolle Alltags-beobachtungen mit wissenschaftlich fundierten Gedanken darüber, was Menschen wirklich zufriedener macht. Später las Carina Bocklitz die bekannte Erzählung „Das Geschenk der Weisen“ von O. Henry, die berührend davon erzählte, wie zwei Liebende aus selbstloser Zuneigung füreinander auf ihr Wertvollstes verzichteten – ein zeitloses Plädoyer für Großherzigkeit.
Rüthen erlebte einen besonderen Literaturabend mit der Katholischen Öffentlichen Bücherei Rüthen und neun Vorlesern
Vorlesen als Brücke zwischen Menschen
Anschließend stellte Rebecca Kleine ihr eigenes Buch „Nobody but you“ vor, bevor Maria Herbst aus „Vor hundert Sommern“ von Katharina Fuchs las – einem Roman, der die Lebenswege verschiedener Frauen über Jahrzehnte hinweg verband und dabei zeigt, wie persönliche Entscheidungen und historische Umbrüche ineinandergreifen.
In Haus Buuck eröffnete Monika Nolte den Abend mit Kurzgeschichten. Danach nahm Anke Beckmann ihr Publikum mit in die heitere und zugleich nachdenkliche Welt von Eckart von Hirschhausen. Sein Buch „Glück kommt selten allein“ verband humorvolle Alltags-beobachtungen mit wissenschaftlich fundierten Gedanken darüber, was Menschen wirklich zufriedener macht. Später las Carina Bocklitz die bekannte Erzählung „Das Geschenk der Weisen“ von O. Henry, die berührend davon erzählte, wie zwei Liebende aus selbstloser Zuneigung füreinander auf ihr Wertvollstes verzichteten – ein zeitloses Plädoyer für Großherzigkeit.
Auch bei Raumausstattung Becker wurde es literarisch abwechslungsreich.
Klaus Herting widmete sich einem Werk von Joachim Meyerhoff. „Man kann auch in die Höhe fallen“ gehörte zu Meyerhoffs autobiografisch gefärbten Romanen, die mit feinem Humor und viel Lebensbeobachtung persönliche Erfahrungen verarbeiten.
Anschließend stellte Rebecca Kleine ihr eigenes Buch „Nobody but you“ vor, bevor Maria Herbst aus „Vor hundert Sommern“ von Katharina Fuchs las – einem Roman, der die Lebenswege verschiedener Frauen über Jahrzehnte hinweg verband und dabei zeigt, wie persönliche Entscheidungen und historische Umbrüche ineinandergreifen.
Im Bürgersaal des Rathauses begann Ida Jacobs mit einer Lesung aus ihrem Buch „Weg zum Licht“, bevor Stefanie Luse mit einem Küstenkrimi nachlegte. „Friesengier“ von Stefan Wollschläger spielte in der norddeutschen Landschaft und erzählte von Ermittlungen, bei denen menschliche Abgründe ebenso eine Rolle spielen wie die besondere Atmosphäre des Nordens.
Den Abschluss machte Eckart Tannhäuser mit Truman Capotes Erzählung „Miriam“, einer psychologisch dichten, leicht unheimlichen Geschichte über die Begegnung einer älteren Frau mit einem rätselhaften Mädchen – ein Beispiel für Capotes Fähigkeit, Spannung und subtile Beklemmung auf wenigen Seiten zu entfalten.
So entstand ein Abend voller Stimmen, Stimmungen und Geschichten, der eindrucksvoll zeigte, wie lebendig Literatur in Rüthen und anderswo erlebt werden kann.
Anschließend stellte Rebecca Kleine ihr eigenes Buch „Nobody but you“ vor, bevor Maria Herbst aus „Vor hundert Sommern“ von Katharina Fuchs las – einem Roman, der die Lebenswege verschiedener Frauen über Jahrzehnte hinweg verband und dabei zeigt, wie persönliche Entscheidungen und historische Umbrüche ineinandergreifen.
Im Bürgersaal des Rathauses begann Ida Jacobs mit einer Lesung aus ihrem Buch „Weg zum Licht“, bevor Stefanie Luse mit einem Küstenkrimi nachlegte. „Friesengier“ von Stefan Wollschläger spielte in der norddeutschen Landschaft und erzählte von Ermittlungen, bei denen menschliche Abgründe ebenso eine Rolle spielen wie die besondere Atmosphäre des Nordens.
 Meiste. Das Team des Gemeindecafés Meiste sammelte mit einer beleuchteten Spendenbox bei einer Cafeteria und bei verschiedenen Aktivitäten im Dorf 3.000,00 Euro für das WDR 2 Weihnachtswunder. Der Betrag wurde am Glashaus des Rundfunksenders bei einer der Adventsveranstaltungen in Essen übergeben.
Meiste spendete für das WDR 2 Weihnachtswunder
In der Fotoausstellung mit rund 700 Bildern und dem gut einstündigen Film wurden neben dem Schützenvolk auch beeindruckende Beispiele für Geschlossenheit, Zusammenhalt und Leistungsstärke eines Dorfes ins rechte Licht gesetzt.
In der Rückbetrachtung bleibt festzustellen, dass ein Dorf wie Meiste mit rund 350 Einwohnern ein großartiges Kreisschützenfest auf die Beine stellen konnte, weil der Ort zusamnenhält, weil viele mit angepackt haben und weil mutmaßlich alle im Dorf infiziert waren von diesem "Virus" Kreisschützenfest.
 Meiste. Ein wunderschöner Film, hunderte Fotos von Königspaaren, Schützen, Musikkapellen, unzähligen gutgelaunten Menschen, von vielen tausend Besuchern und einzigartige Schnappschüsse wurden in einer Ausstellung zum Jubiläumsfest „25 Jahre Kreisschützenfest in Meiste“ in der Schützenhalle gezeigt.
Die Veranstaltung war eine schöne Idee der Meister Schützen, die das Kreisschützenfest vom Jahr 2000 mit dem Film und einer Fotoausstellung wieder in Erinnerung rufen wollten. Hermann Diemel, Theo Kellerhoff und Arno Langer hatten bei der Organisation der Jubiläumsveranstaltung gute Arbeit geleistet, lobte der Verein.
Vorsitzender Hubert Diemel betonte in seinen Begrüßungsworten, dass das Kreisschützenfest ln Meiste seinerzeit nur möglich war, weil Johannes Schulte die Idee hatte, in seiner neuen Werkhalle zu feiern und spontan diese zur Verfügung gestellt hatte. Franz Westermann, Chef des Kreisschützenbundes und damaliger Kreiskönig erinnerte sich: „Durch dieses grandiose Fest sind viele Freundschaften entstanden“.
In der Fotoausstellung mit rund 700 Bildern und dem gut einstündigen Film wurden neben dem Schützenvolk auch beeindruckende Beispiele für Geschlossenheit, Zusammenhalt und Leistungsstärke eines Dorfes ins rechte Licht gesetzt.
„So schön war das Kreisschützenfest vor 25 Jahren!“
Meiste erinnerte sich
 Kneblinghausen. In der Rekordzeit von 35 Minuten wickelten die Schützen der St. Nikolaus Schützenbruderschaft ihre gut besuchte Jahreshauptversammlung in der Dorfhalle ab. Vorsitzender Markus Schulze freute sich über die gute Beteiligung bei den Veranstaltungen im vergangenen Jahr und dankte allen Schützen für die tolle Unterstützung. Schriftführer Michael Nitsch ließ die Höhepunkte des Vereinsjahres in einem informativen Geschäftsbericht Revue passieren, Kassierer Joachim Thomas sagte zu dem Schützenfest 2025: „Wir im Vorstand sind dankbar und demütig, dass die Zahlen wegen des guten Zuspruchs zum Schützenfest und zum Sponsoring so gut sind.“ Vorsitzender Markus Schulze gab bekannt, dass die Vertragsabschlüsse mit den bewährten Partnern wie dem Festwirt, dem Tambourcorps Oestereiden und der Musikkapelle Suttrop für das Schützenfest 2026, das vom 29.- 31. Mai 2026 gefeiert wird, unter Dach und Fach sind. Die einzige Änderung wird sein, dass die Longdrinkbar in die Theke integriert wird.
Sichtlich zufrieden war der Vorstand mit dem harmonischen Verlauf der Versammlung, nun freuen sich die Schützen auf die kommenden Veranstaltungen.
Der Schützenverein Kneblinghausen setzt auf bewährte Partner
Schriftführer Martin Belda verlas den Kassenbericht, nach der Entlastung des Vorstandes wurden Oberst Hubertus Küke, Schriftführer Martin Belda, Adjudant Bernd Soerries sowie Alexander Köller, Ludger Köller und Paul Ising an der zweiten Fahne im Amt bestätigt.
In diesem Jahr ist im Februar wieder ein Männerfrühstück geplant, das Dorffest soll an dem dritten Juliwochenende im Sommer stattfinden, wenn mit gutem Wetter und warmen Temperaturen gerechnet wird. Im Anschluss an die Versammlung waren die Schützen zu einem geselligen Beisammensein und einem Imbiss eingeladen.
 Kellinghausen. In Kellinghausen war im vergangenen Jahr Schützenfest gefeiert worden, alle drei Jahre ist das in dem Ort Usus, und auch das Stadtschützenfest hatte den Schützen aus Kellinghausen gut gefallen, wie auf der Jahreshauptversammlung des Vereins zu hören war.
Vorsitzender Matthias Horstschäfer begrüßte besonders Kaiser und Ehrenvorsitzenden Walter Ising und König Alexander Köller. Der Rückblick von Hauptmann Toni Bertels auf das Schützenfest fiel von dem Buschaufsetzen, der Durchführung in Eigenregie ohne Festwirt, den Ständchen, einem Frühschoppen mit Freibier, den Festumzügen, Jubilarehrungen, Schützenfrühstück, Vogelschießen und Kindertanz zufrieden aus und sorgte für glückliche Erinnerungen bei den Versammlungsteilnehmern. Erinnert wurde auch an den Winterball in Langenstraße, Versammlungen auf übergeordneten Schützenebenen, das Osterfeuer, eine Prozession im Ort, eine Dankeschönfeier nach dem Schützenfest in dem Dorfhaus, einen St. Martinsumzug, die Teilnahme an dem Volkstrauertag in Langenstraße, Jubiläen befreundeter Vereine, den Kreisschützenball und an die Teilnahme an dem Stadtschützenfest, zu dem in der Nachbetrachtung die Resonanz gut ausfiel. Nach Aussage des Vorstandes ist im Stadtverband geplant, die Veranstaltung nun durch wechselnde Vereine im Abstand von drei Jahren auszurichten.
Schriftführer Martin Belda verlas den Kassenbericht, nach der Entlastung des Vorstandes wurden Oberst Hubertus Küke, Schriftführer Martin Belda, Adjudant Bernd Soerries sowie Alexander Köller, Ludger Köller und Paul Ising an der zweiten Fahne im Amt bestätigt.
Der Schützenverein Kellinghausen blickte auf das Schützenfest im vergangenen Jahr und die nächsten Veranstaltungen
Dorffest, Frühstück und Prozessionen
Umfangreiche Erweiterung des Baumlehrpfades in Oestereiden
 Oestereiden. Um 22 heimische Obstbäume wurde der Baumlehrpfad der Heimatfreunde Oestereiden in nördlicher Richtung entlang des Fangegrabens im Dorf erweitert. Neben den Menschen können sich auch Insekten und andere Tiere daran erfreuen.
Finanziert wurde die Maßnahme neben Eigenmitteln des Vereins durch private Spenden sowie durch einen Umweltscheck des NRW – Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr.
Nach der umfangreichen Pflanzaktion wurde die Aktion am Lagerfeuer bei Glühwein abgeschlossen.
Nach einem Kaffeetrinken traten die Nachtwächter aus Belecke auf und nahmen die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise in vergangene Zeiten. Mit humorvollen Erzählungen, musikalischen Beiträgen und lebhaften Anekdoten berichteten sie von den Aufgaben, der traditionellen Kleidung und dem Alltag der historischen Nachtwächter – zur großen Freude des Publikums. Im Anschluss sorgte das Seniorenorchester Anröchte für musikalische Adventsstimmung. Bekannte Lieder luden zum Mitsingen ein. In geselligen Gesprächsrunden klang der Nachmittag musikalisch und harmonisch aus. Der Heimatverein präsentierte zudem einen Effelner Kalender 2026 – ein Kalender von Effelnern für Effelner, gefüllt mit Bildern und Geschichten aus dem Dorf.
Nach einem Kaffeetrinken traten die Nachtwächter aus Belecke auf und nahmen die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise in vergangene Zeiten. Mit humorvollen Erzählungen, musikalischen Beiträgen und lebhaften Anekdoten berichteten sie von den Aufgaben, der traditionellen Kleidung und dem Alltag der historischen Nachtwächter – zur großen Freude des Publikums. Im Anschluss sorgte das Seniorenorchester Anröchte für musikalische Adventsstimmung. Bekannte Lieder luden zum Mitsingen ein. In geselligen Gesprächsrunden klang der Nachmittag musikalisch und harmonisch aus. Der Heimatverein präsentierte zudem einen Effelner Kalender 2026 – ein Kalender von Effelnern für Effelner, gefüllt mit Bildern und Geschichten aus dem Dorf.
 Effeln. Zu einem stimmungsvollen Seniorennachmittag hatten der Heimatverein und der Ortsvorsteher aus Effeln in den Gasthof Grofe eingeladen. Zahlreiche Seniorinnen und Senioren aus dem Ort und der Umgebung waren der Einladung gefolgt und verbrachten dort gemütliche und abwechslungsreiche Stunden.
Zu Beginn begrüßte der Heimatverein Effeln gemeinsam mit Ortsvorsteher Lars Besse sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Anröchte, Alfred Schmidt, die Gäste herzlich. Sie hoben die Bedeutung des gemeinschaftlichen Miteinanders und der Pflege lokaler Traditionen hervor.
Nach einem Kaffeetrinken traten die Nachtwächter aus Belecke auf und nahmen die Anwesenden mit auf eine unterhaltsame Reise in vergangene Zeiten. Mit humorvollen Erzählungen, musikalischen Beiträgen und lebhaften Anekdoten berichteten sie von den Aufgaben, der traditionellen Kleidung und dem Alltag der historischen Nachtwächter – zur großen Freude des Publikums. Im Anschluss sorgte das Seniorenorchester Anröchte für musikalische Adventsstimmung. Bekannte Lieder luden zum Mitsingen ein. In geselligen Gesprächsrunden klang der Nachmittag musikalisch und harmonisch aus. Der Heimatverein präsentierte zudem einen Effelner Kalender 2026 – ein Kalender von Effelnern für Effelner, gefüllt mit Bildern und Geschichten aus dem Dorf.
Seniorennachmittag in Effeln begeistertE zahlreiche Besucher
Zahlreiche Zuhörer waren zu dem heimatgeschichtlich interessanten und abwechslungsreichen Vortrag gekommen und erlebten eine lebhafte geschichtliche Zeitreise durch die Entwicklung der örtlichen Landwirtschaft.
Entstehung und Grundlagen der Landwirtschaft
Die Landwirtschaft entstand vor rund 10.000 Jahren, als sesshafte Wildbeuterkulturen wegen Klimaveränderungen, Überjagung und wachsender Bevölkerung neue Nahrungsquellen brauchten. Ackerbau und Viehzucht setzten sich durch und ermöglichten eine bessere Versorgung, erläuterte Geesmann. Bis ins 19. Jahrhundert erhöhte die eher extensive Bewirtschaftung sogar die biologische Vielfalt, erst die moderne Intensivierung kehrte diesen Trend um. Der Bauernstand bestand traditionell aus freien oder unfreien Bauern, die als Eigentümer oder Pächter ihre Höfe betrieben.
Mittelalterlicher Ackerbau und Ertragssteigerung
Im Mittelalter prägte die Dreifelderwirtschaft mit Wintergetreide, Sommergetreide und Brache den Ackerbau. Heuernte und später der zweite Schnitt, das sogenannte Grummet, gewannen an Bedeutung. Düngung war indessen schon in der Antike bekannt, ebenso die Gründüngung. Ohne Düngung waren Brachezeiten nötig. Ertragssteigerungen wurden außerdem durch gezielte Saatgutauswahl und verbesserte Getreidesorten erreicht. Ab dem 16. Jahrhundert nahm die Intensivierung zu, neue Feldfrüchte wie die aus Südamerika eingeführte Kartoffel und der Einsatz von Pferden als Zugtiere setzten sich durch.
 Kallenhardt. Nicht nur um allgemeine Entwicklungen und die Geschichte der Landwirtschaft, sondern immer wieder auch um die konkrete Situation vor Ort und um die enge Verbindung zwischen Landwirtschaft, Dorfgeschichte und dem Leben der Menschen in Kallenhardt ging es auf dem inzwischen schon traditionellen Silvester-Heimatnachmittag in Kallenhardt, den Ortsheimatpfleger Rainer Geesmann im alten Rathaus des Ortes diesmal zu dem Thema "Die Landwirtschaft früher und heute" hielt.
Landwirtschaft früher und heute verriet in einem Vortrag des Ortsheimatpflegers auch viel aus der Kallenhardter Geschichte
Das Dorf und seine Landwirtschaft
vom Selbstversorger zum Agrarunternehmen
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland noch stark agrarisch geprägt. Viele Betriebe waren klein und durch Realteilung stark zersplittert, auch in Kallenhardt. Die Dreifelderwirtschaft wurde aufgegeben, Erträge stiegen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Heute leben nur noch rund zwei Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft. In Kallenhardt sind von einst über 100 Betrieben nur noch fünf Vollerwerbsbetriebe geblieben, meist als Aussiedlerhöfe, hatte Geesmann nachgeforscht. Die Flurbereinigung scheiterte in den 1960er Jahren, weshalb die Betriebe bis heute weite Wege zu ihren Feldern haben. Gearbeitet werde in der Gegenwart überwiegend nach den Regeln des integrierten Landbaus, vereinzelt auch ökologisch.
Im Mittelalter prägte die Dreifelderwirtschaft mit Wintergetreide, Sommergetreide und Brache den Ackerbau. Heuernte und später der zweite Schnitt, das sogenannte Grummet, gewannen an Bedeutung. Düngung war indessen schon in der Antike bekannt, ebenso die Gründüngung. Ohne Düngung waren Brachezeiten nötig. Ertragssteigerungen wurden außerdem durch gezielte Saatgutauswahl und verbesserte Getreidesorten erreicht. Ab dem 16. Jahrhundert nahm die Intensivierung zu, neue Feldfrüchte wie die aus Südamerika eingeführte Kartoffel und der Einsatz von Pferden als Zugtiere setzten sich durch.
Landwirtschaft in Kallenhardt bis ins 20. Jahrhundert
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland noch stark agrarisch geprägt. Viele Betriebe waren klein und durch Realteilung stark zersplittert, auch in Kallenhardt. Die Dreifelderwirtschaft wurde aufgegeben, Erträge stiegen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Heute leben nur noch rund zwei Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft. In Kallenhardt sind von einst über 100 Betrieben nur noch fünf Vollerwerbsbetriebe geblieben, meist als Aussiedlerhöfe, hatte Geesmann nachgeforscht. Die Flurbereinigung scheiterte in den 1960er Jahren, weshalb die Betriebe bis heute weite Wege zu ihren Feldern haben. Gearbeitet werde in der Gegenwart überwiegend nach den Regeln des integrierten Landbaus, vereinzelt auch ökologisch.
Soziale Ordnung, Erträge und Verarbeitung
Je nach Hofgröße unterschied man früher Voll-, Halb- und Einspänner sowie Kötter. Wohlhabende Bauern erzielten beachtliche Einkünfte, während Abgaben wie der Zehnte eine große Rolle spielten. Das Getreide wurde in Genossenschaften gedroschen und in regionalen Mühlen vermahlen. Gutscheine regelten den Austausch zwischen Müller und Bäcker. Noch bis in die 1960er Jahre gab es mehrere Bäckereien in Kallenhardt. Erntedank wurde im Ort mit einem Umzug gefeiert (Foto oben links).
Viehzucht und Bestandsentwicklung
Viehzucht hatte neben dem Ackerbau einen hohen Stellenwert, da etwa die Hälfte der Flächen Wiesen waren. Historische Viehzählungen belegen große Bestände an Rindern, Pferden, Schweinen und Schafen. Heute gibt es rund 1.000 "Kuhköppe" (plattdeutscher Begriff für alle Rindviecher des Hofes, vom Kalb bis zur ausgewachsenen Kuh) im Dorf, während Schweinezucht verschwunden ist. Schafe und Ziegen haben wieder stark zugenommen, begünstigt durch geeignete Landschaften wie die Wacholderheide.
Arbeitspferde wurden in vergangenen Jahrzehnten zunehmend durch Maschinen ersetzt, Reit- und Freizeitpferde sind dagegen zahlreich, schlug Rainer Geesmann einen weiteren Bogen in die Gegenwart.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland noch stark agrarisch geprägt. Viele Betriebe waren klein und durch Realteilung stark zersplittert, auch in Kallenhardt. Die Dreifelderwirtschaft wurde aufgegeben, Erträge stiegen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Heute leben nur noch rund zwei Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft. In Kallenhardt sind von einst über 100 Betrieben nur noch fünf Vollerwerbsbetriebe geblieben, meist als Aussiedlerhöfe, hatte Geesmann nachgeforscht. Die Flurbereinigung scheiterte in den 1960er Jahren, weshalb die Betriebe bis heute weite Wege zu ihren Feldern haben. Gearbeitet werde in der Gegenwart überwiegend nach den Regeln des integrierten Landbaus, vereinzelt auch ökologisch.
Arbeitspferde wurden in vergangenen Jahrzehnten zunehmend durch Maschinen ersetzt, Reit- und Freizeitpferde sind dagegen zahlreich, schlug Rainer Geesmann einen weiteren Bogen in die Gegenwart.
Huderechte, Landwehren und Bürgerholz
Die Allmende (historisch gemeinschaftlich genutztes Land wie Weiden, Wälder oder Gewässer, das allen Bewohnern eines Dorfes zur Nutzung zustand) spielte eine zentrale Rolle, Weide- und Nutzungsrechte standen allen Bürgern zu. Hirten trieben das Vieh auf Wiesen und in Wälder, geschützt durch Landwehren, Hecken und Schlagbäume. Mit der Abschaffung der Huderechte wurde der Wald wirtschaftlich genutzt, erläuterte Geesmann.
Nach langen Rechtsstreitigkeiten erhielten die Kallenhardter Bürger das dauerhaft bestätigte Recht auf Buchenbrennholz, das sogenannte Bürgerholz, das bis heute besteht.
Schloss Körtling- hausen und Landwirtschaft heute
Schloss Körtlinghausen ist seit dem Mittelalter Teil der Ortsgeschichte. Die Landwirtschaft wird heute verpachtet, darunter auch ein biologisch-dynamisch wirtschaftender Betrieb.
Insgesamt ist die Landwirtschaft in Kallenhardt stark konzentriert, konstatierte Geesmann. Flächen sind verpachtet, Betriebe größer und hoch technisiert. Moderne Maschinen, IT-gestützte Verfahren und globale Marktanforderungen prägen den Alltag. Mit dieser Entwicklung verschwinden viele traditionelle Formen und Geschichten – ein Zeichen der Zeit, das den Wandel der Landwirtschaft deutlich macht.
Pferdesport und vorweihnachtliche Stimmung beim Adventsreiten und der Nikolaus kam zu Besuch
 Rüthen. Das Adventsreiten bot ein buntes Rahmenprogramm für die zahlreichen Zuschauer. Vom Voltigieren und dem gewandeten Voltipferd bis zu einer Quadrillie der Reitengel, Tanz auf den Pferden und Freiarbeit sowie einer Springvorführung mit Lichtern und einer Freispringaufführung gab es bei Kaffee, Kinderpunsch und Torten einiges zu Sehen. Der krönende Abschluss war der Besuch des Nikolauses, der die Kinderaugen zum Leuchten brachte und Geschenke für den Nachwuchs in seinem Beutel hatte.
Der Reitverein Rüthen blickte auf das vergangene Jahr an der Spitzen Warte
Wahlen, Turniere und Futterberatung
 Rüthen. Der Reiterverein Rüthen traf sich zu seiner Jahreshauptversammlung in dem Reiterstübchen der Vereinsanlage. Vorsitzende Beate Schulte-Hötte begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern auch einen Vertreter der Firma Ahlbrand, die eine Futterberatung gab, Futterproben mitgebracht hatte und anschließend Fragen der Mitglieder beantwortete.
In den Regularien der Versammlung verlas Schriftführerin Vera Hölscher das vorherige Protokoll, Kassiererin Isabell Hage gab die Zahlen bekannt. Die Mitglieder waren zufrieden, der Verein schreibt trotz regelmäßiger Investitionen in die Aufwertung der Anlage, schwarze Zahlen. Christine Weber und Alexander Scheithauer hatten die Kasse geprüft und um Entlastung des Vorstandes gebeten. Christine Weber wurde turnusmäßig aus dem Amt entlassen, neue Kassenprüferin ist Sinead Fitzgerald-Stäwen. Die weiteren Wahlen bestätigten die zweite Vorsitzende Heike Prinz-Rüther und Kassenwartin Isabell Hage.
Anschließend kam der Vereinsbericht von Sonja Picht. Es war ein spannendes und schönes Jahr mit tollen Aktionen, an das sie erinnerte und beispielsweise einen Märchentag, die Jugendversammlung, einen vom Landessportbund organisierten Tag zur Jugendarbeit und zahlreiche Lehrgänge zu Longierarbeit, Gelassenheitstraining oder Bodenarbeit nannte. Eine Gruppe der Caritaswerkstätten aus Paderborn besuchte den Reitverein, die Jugendlichen backten Waffeln im Rahmen des Dressurturnieres und organisierten einen Trödel beim Springturnier. Des Weiteren fand wieder ein Reitertag für die Reitschulkids statt und weitere Veranstaltungen wie eine Übernachtung, Erwachsenenreitstunden, Ponyspiele oder Ausritte, ein Kinonachmittag mit Pizza essen und das Adventsreiten mit einem bunten Programm und dem Besuch des Nikolauses. Aus dem Erlös der Veranstaltung werden 250 Euro an die Aktion Lichtblicke gespendet.
Beate Schulte-Hötte lobte das Engagement der Reitlehrerinnen und gab bekannt, dass vom 29.05-31.05.26 ein Turnier mit Dressur- und Springprüfungen auf der Spitzen Warte geplant ist. In Wertungsprüfungen bei verschiedenen Turnieren können die Reiter zudem Punkte sammeln, zu gewinnen gibt es ein Preisgeld und Prämien für die ersten Plätze in den Prüfungen A, M und L. Wünsche der Mitglieder zum weiteren Ausbau der Reitanlage werden geprüft.
Die Nachwuchsspieler der Fußballabteilung zeigten ein kleines Gastfußballspiel. Außerdem standen Badminton, ein Sprung- und Koordinationslauf sowie Hockey der Kinder und Jugendlichen als Vorführungen auf dem Plan.
Auch die TSV-Ferienfreizeit auf Langeoog stellte sich vor und machte Werbung für das Zeltlager im Sommer. Zum Abschluss präsentierte eine Gruppe Übungen zur Anlauf- und Sprungtechnik, bei denen auch Hürden zum Einsatz kamen.
Nach dem sportlichen Teil bekam die Feier noch besonderen Besuch: Der Nikolaus schaute in der Dreifachturnhalle vorbei, lobte die fleißigen Sportlerinnen und Sportler und hatte für alle Stutenkerle mitgebracht – ein gelungener Abschluss des sportlichen Jahres.
 Rüthen. Mit Freude am Sport und jeder Menge Einsatz ging es in der Dreifachturnhalle in Rüthen alles andere als ruhig zu. Bei der Jahresabschlussfeier der Leichtathletik-Abteilung des TSV Rüthen zeigten Kinder und Jugendliche, welche abwechslungsreichen Angebote es für die TSV-Leichtathleten gibt – darunter Staffelläufe, Badminton, Sprung- und Koordinationsläufe sowie Übungen zur Anlauf- und Sprungtechnik.
Den Auftakt machte ein Staffellauf der jüngeren Kinder, bei dem verschiedene Disziplinen zu absolvieren waren.
Die Nachwuchsspieler der Fußballabteilung zeigten ein kleines Gastfußballspiel. Außerdem standen Badminton, ein Sprung- und Koordinationslauf sowie Hockey der Kinder und Jugendlichen als Vorführungen auf dem Plan.
 Rüthen. Mit Freude am Sport und jeder Menge Einsatz ging es in der Dreifachturnhalle in Rüthen alles andere als ruhig zu. Bei der Jahresabschlussfeier der Leichtathletik-Abteilung des TSV Rüthen zeigten Kinder und Jugendliche, welche abwechslungsreichen Angebote es für die TSV-Leichtathleten gibt – darunter Staffelläufe, Badminton, Sprung- und Koordinationsläufe sowie Übungen zur Anlauf- und Sprungtechnik.
Abwechslungsreiche Sportvorführungen von Badminton bis Sprungtechnik gestalteten ein buntes Programm für Kinder, Jugendliche und Eltern
Zwischen und nach den Solostücken präsentierten die Pianisten weitere Ouvertüren, die ein breites Spektrum an Stimmungen zeigten. Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ bestach durch frische Themen und beschwingte Motive, während Strauss’ „Die Fledermaus“ mit festlicher Energie und schwungvollen Walzerpassagen glänzte. Mendelssohns „Die Hebriden“ eröffnete weite, wellenartige Klangflächen, die die Atmosphäre schottischer Küstenlandschaften heraufbeschworen, bevor Rossinis „Wilhelm Tell“ mit seinem ruhigen Beginn und dem kraftvollen Finale einen eindrucksvollen Abschluss bildete.
Das Duo Ionescu und Baronowsky zeigte sich erneut als arriviertes, erfahrenes Ensemble, das mit spielerischer Leichtigkeit und künstlerischem Ausdruck die Intentionen der Komponisten treffend umsetzte und das Publikum spürbar mitnahm. Zum Schluss gab es lang anhaltenden Applaus für den gelungenen Konzertabend im Alten Rathaus.
 Rüthen. Auf dem Programm standen romantischen Ouvertüren und auch zwei Solostücke, als das Klavierduo Ionescu & Baronowsky wieder im Alten Rathaus für einen stimmungsvollen Konzertabend gastierte. Die ausgewählten Stücke hatten mal feinfühlig, mal fordernd abwechslungsreiche musikalische Ausdruckskraft. So führten die Musiker das Publikum durch ein abwechslungsreiches Klangspektrum, das von heiteren Passagen bis zu intensiver Dramatik reichte.
Das jüngste Konzert des Kulturrings Rüthen lockte ein treues, zugleich stets neugierig wechselndes Publikum in den barocken Sitzungssaal. Die beiden Musiker präsentierten ein abwechslungsreiches Programm mit Ouvertüren für Klavier vierhändig.
Der Abend stand in Erinnerung an den früheren Kulturring-Vorsitzenden Rolf Gockel, der sich über viele Jahre hinweg um die Organisation klassischer Konzerte in Rüthen verdient gemacht hat.
Das Programm eröffneten die Ouvertüren mit Lortzings „Zar und Zimmermann“, das mit schwungvollen Wechseln zwischen heiteren Passagen und feiner Spannung das Publikum sofort in den Bann zog. Es folgte Rossinis „La Cenerentola“, dessen leichtfüßige Melodien und lebhafte Akzente den eleganten, humorvollen Charakter des Stücks zum Ausdruck brachten. Direkt im Anschluss spielte Ioana Corina Ionescu im ersten Teil das sogenannte „Todesstück“ von Rachmaninow, die Etude-Tableau a-Moll op. 39 Nr. 2, ein Werk mit dunklen, fließenden Linien und intensiver Atmosphäre. Nach der Pause übernahm Michael Baronowsky ein Solostück und intonierte Brahms’ Intermezzo A-Dur op. 118 Nr. 2, ein warmes, lyrisches Werk, dessen sanfte Harmonien eine ruhige, innige Stimmung erzeugten.
Das Klavierduo Ionescu & Baronowsky begeisterte mit Ouvertüren im Alten Rathaus
Romantische Ouvertüren und musikalischer Ausdruck
Derzeit befinden sich 10 Flötistinnen und 6 Trommler in der Ausbildung. Zudem haben 6 Jugendliche erfolgreich am D1-Lehrgang und 2 weitere am E-Lehrgang teilgenommen. Für das kommende Jahr ist wieder ein Probetag im Frühjahr geplant, außerdem startet die Grundausbildung auf Stadtverbund- ebene.
Jugend im Verein aktiv
Derzeit sind 17 Jugendliche zwischen 9 und 21 Jahren im Tambourkorps aktiv. Die Jugendlichen waren Wasserskifahren und nahmen an verschiedenen Veranstaltungen der Kreismusikjugend Soest teil. Ein besonderer Höhepunkt war das Musikertreffen während der Montgolfiade in Warstein.
Bei der im Vorfeld stattgefundenen Jugendversammlung wurde Kilian Lohkemper als Jugendsprecher im Amt bestätigt. Zur neuen stellvertretenden Jugendsprecherin wurde Malin Lohkemper gewählt.
Ausblick 2026
Im kommenden Jahr wird das Tambourkorps wieder die bekannten Schützenfeste spielen und an einem Freundschaftstreffen in Anröchte teilnehmen.
Nach Begrüßung sowie den Berichten des Vorsitzenden, des Kassierers und der Kassenprüfer inklusive der Entlastung des Vorstandes standen die Ergänzungswahlen auf der Tagesordnung. Zum 1. Vorsitzenden wurde erneut René Dünschede gewählt. Für den nach 13 Jahren im Amt ausscheidenden Kassierer Andreas Felbecker wurde Corinna Diemel als neue Kassiererin gewählt. Die beiden Kassenprüferinnen Maren Hötte und Stephanie Bitter wurden für ein weiteres Jahr bestätigt.
Musikalische Leitung und Aktivitäten
Musikalisch war das Tambourkorps ebenfalls aktiv: Neben fünf Schützenfesten standen ein Freundschaftstreffen in Anröchte auf dem Programm. Ein Probewochenende im April 2025 auf der Wewelsburg stärkte nicht nur die musikalische Qualität, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl im Verein.
 Rüthen. Auf der Jahreshauptversammlung des Tambourkorps Rüthen wurden verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Engagement geehrt. Wolfgang Schrewe wurde für 65 Jahre aktive Mitgliedschaft mit dem Landesehrenteller NRW ausgezeichnet und zudem zum Ehrenmitglied des Tambourkorps ernannt. Jürgen Bause und Franz-Josef Kleine erhielten für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft einen Vereinsorden. Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Stephanie Bitter, Jan Cramer und Daniel Voßbein geehrt und mit einem Vereinsorden ausgezeichnet.
Vorstand und Kassenprüfer
Nach Begrüßung sowie den Berichten des Vorsitzenden, des Kassierers und der Kassenprüfer inklusive der Entlastung des Vorstandes standen die Ergänzungswahlen auf der Tagesordnung. Zum 1. Vorsitzenden wurde erneut René Dünschede gewählt. Für den nach 13 Jahren im Amt ausscheidenden Kassierer Andreas Felbecker wurde Corinna Diemel als neue Kassiererin gewählt. Die beiden Kassenprüferinnen Maren Hötte und Stephanie Bitter wurden für ein weiteres Jahr bestätigt.
Das Tambourkorps Rüthen ehrte langjährige Mitglieder
 Rüthen. Der Bunte Nachmittag in der vollbesetzten Rüthener Stadthalle bot alles, was zu einer gelungenen Veranstaltung für die Senioren aus dem Stadtgebiet dazugehört: Tanzvorführungen, musikalische Beiträge, eine humorvolle Büttenrede und viel Raum für Begegnungen.
In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Peter Weiken den Seniorinnen und Senioren für ihre Lebensleistung und ihren wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in der Stadt.
Er blickte auf zahlreiche Entwicklungen in Rüthen. Die Renovierung der Stadtverwaltung wurde im Zeit- und Kostenplan abgeschlossen, das neue Gebäude am Diözesanzentrum Eulenspiegel sowie das Haus Maria vom Stein wurden eröffnet. Innenstadt, Park- und Spielplatzanlagen – unter anderem in Menzel und Altenrüthen – waren weitere Themen, die in der Summe neue Angebote für Jugendliche, barrierefreie Wohnungen und pflegerische Unterstützung bieten. Besonders freue ihn, dass in Zeiten, wenn diskutiert wird, einen St. Martinsumzug in Laternenfest umzubenennen, der Generationenpark mit dem Namen "Haus Maria vom Stein" ein Stück Identität und Tradition bewahre.
Lebensleistung, Gemeinschaft und ein vielseitiges Programm mit Tanz, Musik und Bütt
Bunter nachmittag in rüthen
So erlebten die Besucher einen abwechslungsreichen Nachmittag, der Gemeinschaft, Anerkennung und Lebensfreude eindrucksvoll verband.
Unter den Anwesenden waren auch Bürgermeister Peter Weiken, Ortsvorsteher Rudolf Fromme und Pastor Stefan Gosmann, die mit ihrer Teilnahme die Bedeutung des Gedenktages für die Stadt unterstrichen.
Eine Ansprache hielt Stadtbrandinspektor Philipp Büngeler. Die Veranstaltung erinnerte daran, dass der Volkstrauertag nicht nur Raum für Trauer und stilles Gedenken bietet, sondern auch vor den Schrecken und Gefahren von Krieg mahnt. Das Erinnern an Leid und Verlust vergangener Generationen ist zugleich ein Auftrag für Gegenwart und Zukunft, sich für Frieden, Toleranz und Menschlichkeit einzusetzen.
Im Anschluss an die Gedenkfeier lud die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Rüthen zu einem geselligen Beisammensein ein. In persönlicher Atmosphäre klang der Volkstrauertag mit Gesprächen und gemeinsamem Austausch aus.
Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der St. Johanneskirche. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil, ebenso Abordnungen verschiedener Rüthener Vereine, die der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen gaben.
Im Anschluss an den Gottesdienst zog die Gemeinschaft zum Friedhof. Begleitet von den Vereinsabordnungen wurde ein Kranz zum Ehrenmal getragen und dort niedergelegt.
Unter den Anwesenden waren auch Bürgermeister Peter Weiken, Ortsvorsteher Rudolf Fromme und Pastor Stefan Gosmann, die mit ihrer Teilnahme die Bedeutung des Gedenktages für die Stadt unterstrichen.
Rüthen. Wie vielerorts fand auch in Rüthen im vergangenen Jahr an Volkstrauertag eine würdige Gedenkfeier statt. Veranstaltet wurde sie von der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Rüthen, die erneut zum gemeinsamen Erinnern an die Opfer von Krieg und Gewalt einlud.
Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der St. Johanneskirche. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil, ebenso Abordnungen verschiedener Rüthener Vereine, die der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen gaben.
Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Rüthen richtete wieder eine Gedenkfeier am Volkstrauertag aus
Erinnerung an Krieg als Mahnung für Gegenwart und Zukunft
Unter den Anwesenden waren auch Bürgermeister Peter Weiken, Ortsvorsteher Rudolf Fromme und Pastor Stefan Gosmann, die mit ihrer Teilnahme die Bedeutung des Gedenktages für die Stadt unterstrichen.
Rüthen. Wie vielerorts fand auch in Rüthen im vergangenen Jahr an Volkstrauertag eine würdige Gedenkfeier statt. Veranstaltet wurde sie von der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Rüthen, die erneut zum gemeinsamen Erinnern an die Opfer von Krieg und Gewalt einlud.
Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der St. Johanneskirche. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil, ebenso Abordnungen verschiedener Rüthener Vereine, die der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen gaben.
Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Rüthen richtete wieder eine Gedenkfeier am Volkstrauertag aus

