Moment mal,
Das ist Doch …
 Rüthen. Die Schützenfestsaison hat wieder begonnen. Den Auftakt im Stadtgebiet macht der Schützenverein Menzel, die weiteren Termine finden Sie auch auf dem Titelbild unserer Ausgabe von Rüthen extrastark. Neben Tradition und Geselligkeit lohnt es auch, einen Blick in die Geschichte der Schützenvereine zu werfen. Von der Verteidigung der Stadt in vergangenen Jahrhunderten bis hin zu Militär und internationalen Auseinandersetzungen reicht die Historie in gewandelter Form in gewisser Weise kontrastreich bis in die Gegenwart und erinnert auch an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor rund 80 Jahren. Über die damaligen Geschehnisse auch im Stadtgebiet Rüthen lesen Sie auf den Sonderseiten in diesem Heft ab Seite 82. Wer vor den schicksalhaften Zeiten indessen bei einem friedlichen Umzug auf dem Foto oben zu sehen ist, das können Sie uns vielleicht sagen, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark, z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark.de.
 Rüthen. Das Stadtjubiläum zu Rüthens 825. Geburtstag wird Ende August mit einem Festwochenende gefeiert. Von dem Veranstaltungsgelände und Lageplan bis zu Bühnenprogramm, der Verköstigung und der Absprache mit den Ortschaften gab es auf einer weiteren Vorbesprechung für das Stadtjubiläum Einiges zu erfahren. Kurz gesagt, es tut sich was und die Sache wird langsam rund.
Für die Verköstigung auf dem Festgelände werden die Getränke von dem Festwirt bezogen und auch für die Speisen gibt es einheitliche Preise.
Lageplan zeigt Veranstaltungsgelände
Die Absprachen mit den Ortsvorstehern laufen auch gut, berichtete Beatrix Krüper. Klaus Hötte und Elke Wenge zeigten einen Lageplan, das Veranstaltungsgelände reicht von dem Hachtor die Straße hinauf bis zum Krummen Hagen und durch den Soestweg bis in die Niedere Straße und die Ritterstraße sowie rund um die Johanneskirche.
Themenmeilen und Gastliches Dorf
Vor dem Alten Rathaus betreiben Ortschaften aus dem nördlichen Stadtgebiet das Gastliche Dorf, neben Speisen und Getränken gibt es dort auch Musik. Das Tourismusbüro zählte außerdem auch Blaulichtmeile und Bildungsmeile auf.
Bühnenprogramm
Am Freitag gibt es ein Eröffnungskonzert des Kammerchores mit einem großen Werk, ein Marktschreier kündigt das Tagesgeschehen an, eine Lasershow, Auftritte der Schulen, und ein abendliches Konzert zur Party sind weitere Höhepunkte.
Am Sonntag ist Familientag. Kindergärten, herrH, Alphornbläser und die Bergstadtmusikanten treten damn auf der Bühne auf.
In der Niederen Straße nannte Hötte als einige Höhepunkte ein Weindorf, Alte Handwerksberufe, Kinderschützenfest, naturnahe Ausstellungen, Motorsägenschnitzen, Kleintierschau und Baumstammschätzen. Und neben gestrickten Socken soll es auch an Kulinarischem nicht fehlen, wurde mit einem Blick auf den Lageplan deutlich.
Einige Städte aus der Region werden sich ebenfalls mit Ständen auf dem Stadtjubiläum beteiligen und Werbung für Ihre Sehenswürdigkeiten machen.
"Für jeden Geschmack ist etwas dabei", fasste Klaus Hötte die Angebote zusammen und bat die Anwohner entsprechend darum, an den Festtagen Einschränkungen beispielsweise in der Erreichbarkeit ihrer Grundstücke in Kauf zu nehmen.
Und noch ein Tipp vom Tourismusbüro: Wer sich über die weiteren Planungen auf dem Laufenden halten möchte, kann sich auch auf der eigens dafür gestalteten Webseite informieren.
www.ruethen825.de
Planungen für das Stadtjubiläum gehen weiter
Ich, Sabine Warzecha bin eine erfahrene Heilpraktikerin, ganzheitliche Lebens- und Gesundheitsberaterin und Yogalehrerin mit über 20 Jahren Erfahrung. Mein Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass die richtige Versorgung des Körpers mit Vitalstoffen – Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen – entscheidend für Ihr Wohlbefinden ist. Mit meinem innovativen elektronischen Körper-Scan, der 256 Parameter Ihres Körpers misst, kann ich gezielt auf körperliche und emotionale Themen eingehen.
Ich bin darauf spezialisiert, Menschen zu unterstützen, die sich in stressigen und belastenden Situationen befinden. Meine umfangreichen Heilverfahren, wie z.B. die Kinesiologie, können sie wieder in ihre Kraft und Lebensfreude bringen.
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Stellen Sie sich vor, Ihr Leben in Leichtigkeit, mit Lebensfreude und Selbstvertrauen zu führen – es ist möglich, sich von Schwermut, depressiven Verstimmungen oder sogar Burnout zu befreien.
Jürgen Friedmann
Ich, Jürgen Friedmann bin seit über 20 Jahren als psychologischer Berater und Heiler tätig. Meine Expertise liegt in der emotionalen Unterstützung von Menschen, die ihr Leben mit Selbstvertrauen und Harmonie gestalten möchten. Durch die Kombination von psychologischen Ansätzen und kontemplativen Heilverfahren biete ich Ihnen eine effektive und zielgerichtete Behandlung. Ich arbeite feinfühlig, verständnisvoll, effizient und diskret, um Ihnen den Raum zu geben, den Sie für Ihre persönliche Entwicklung benötigen.
Auch ich biete ein erstes kostenloses Erstgespräch an, gerne auch als Zoom-Meeting, sodass Sie in einer vertraulichen Umgebung über Ihre Anliegen sprechen können.
Wir sind hier, um Sie auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensfreude zu begleiten. Kontaktieren Sie uns und lassen uns gemeinsam an Ihrer Zukunft arbeiten!
Sabine Warzecha:
Mobil: 0176 / 245 292 53
E-Mail:
sabine.warzecha@paderborn.com
Jürgen Friedmann:
Mobil: 0172 / 83 82 801
E-Mail:
j.friedmann@lebensfoerderung.de
Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für ein erfülltes und gesundes Leben!
 Rüthen. Willkommen in der neuen gemeinschaftlichen Naturheil- und Heilerpraxis von Sabine Warzecha und Jürgen Friedmann in Rüthen, Am Markt 10.
Unsere Praxis, die im März 2025 eröffnet worden ist, steht ganz im Zeichen der Gesundheit auf allen Ebenen. Wir sind hier, um Ihnen zu helfen, ein erfülltes und harmonisches Leben zu führen.
Sabine Warzecha
Ich, Sabine Warzecha bin eine erfahrene Heilpraktikerin, ganzheitliche Lebens- und Gesundheitsberaterin und Yogalehrerin mit über 20 Jahren Erfahrung. Mein Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass die richtige Versorgung des Körpers mit Vitalstoffen – Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen – entscheidend für Ihr Wohlbefinden ist. Mit meinem innovativen elektronischen Körper-Scan, der 256 Parameter Ihres Körpers misst, kann ich gezielt auf körperliche und emotionale Themen eingehen.
Patienten werden auf dem Weg zu den Grundlagen für ein erfülltes und gesundes Leben begleitet. Die Praxis findet sich im Zentrum der Stadt Am Markt 10 in Rüthen
Sabine Warzecha und Jürgen Friedmann haben eine gemeinschaftliche Naturheil- und Heilerpraxis in Rüthen eröffnet
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 Rüthen. Die Fußballspielerinnen und -spieler des Friedrich Spee-Gymnasiums Rüthen freuen sich über zwei neue Tri-kotsätze, die Sponsor WESTKALK zur Verfügung gestellt hat. Die je 15 Trikot-Einheiten statten die Schüler komplett mit Hose, Shirt und Stutzen aus. Das neue Outfit soll an dem Friedrich-Spee-Gymnasium in den Jahrgänge 7 und 8 sowie 9 und 10 zum Einsatz kommen und die Sportler des Gymnasiums künftig im Turnierbetrieb beispielsweise auch beim Landessportfest der Schulen in einem einheitlichen Erscheinungsbild auftreten lassen.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beim Empfang der Trikots erfreut und gleichzeitig motiviert. „Uns freut es, dass wir die Schule und den Breitensport erneut unterstützen können“, erklärte WESTKALK-Geschäftsführerin Verena Adler am Rande der Trikotübergabe im Beisein von Schulleiter Heinfried Lichte und Sportlehrer Stefan Schulze. Adler weiter: „Als heimisches Unternehmen ist es uns wichtig, die Jugend zu unterstützen. Sport vermittelt wichtige Werte wie Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen – Eigenschaften, die auch in der Berufswelt gefragt sind.“
Vor über zehn Jahren hatte WESTKALK erstmals Trikots gespendet; mittlerweile sind diese Textilien vom Spielbetrieb und vom Waschen abgenutzt. Die neuen Trikots verbleiben im Eigentum der Schule und werden nur für den Spielbetrieb ausgehändigt. „Trainiert wird in privaten Sportsachen“, sagte Stefan Schulze im Namen der Fachschaft Sport.
Das Friedrich-Spee-Gymnasium nimmt neben dem Fußball auch in weiteren Sportarten an diversen Wettkämpfen im Tennis, Tischtennis und Volleyball teil. Rund 700 Schüler aus dem Einzugsbereich Rüthen, Warstein, dem Möhnetal und dem Bereich Erwitte-Anröchte besuchen das städtische Gymnasium, entsprechend können zahlreiche Talente gefördert werden. Schulleiter Lichte dankte dem heimischen Steinbruchunternehmen. „Mit dieser Unterstützung setzt Westkalk ein starkes Zeichen für die Förderung des Nachwuchssports in Rüthen und zeigt einmal mehr sein Engagement für die Region“, blickte der Schulleiter auch auf die Zeiten neben der Schule.
Die Firma WESTKALK unterstützt erneut die Förderung des Nachwuchssports an dem Rüthener Gymnasium
Neue Trikots für FSG-Fußballerinnen und Fußballer
 Lippstad/Kallenhardt. Nach fast sieben Jahren steht ein Wechsel in der Sparkassenfiliale an der Overhagener Straße an. Linda Teipel übernimmt die Leitung und wird Nachfolgerin von Jens Behrens, der in den neuen Bundestag gewählt wurde.
Linda Teipel kommt aus Kallenhardt und war vierzehn Jahre als Kundenberaterin und stellvertretende Leiterin in der Filiale in Warstein tätig. In dieser Zeit bildete sie sich zur Sparkassen-Fachwirtin weiter und legte die Ausbilder-Eignungsprüfung ab. Dadurch und durch ihre jahrelange Erfahrung in der Kundenberatung bringt sie gute Voraussetzungen mit, den Kundinnen und Kunden in ihrer neuen Filiale in allen Fragen rund um Geld und Finanzen beratend zur Seite zu stehen. Die stellvertretende Bereichsleiterin Privatkunden Carina Weber wünschte ihr einen guten Start in ihrer neuen Position und dankte gleichzeitig Jens Behrens für seine engagierte und erfolgreiche Tätigkeit als Leiter der Sparkassenfiliale. „Ich gehe mit einem weinenden und lachenden Auge. Die Kundinnen und Kunden werde ich vermissen, freue mich aber auch auf meine neuen Herausforderungen als Mitglied des Bundestages in Berlin. Ich wünsche Linda alles Gute und viel Erfolg bei der Leitung der Filiale“, so Jens Behrens.
Linda Teipel übernimmt die Leitung der Sparkassen- Filiale an der Overhagener Straße
Über die BWG Lippstadt eG
Die BWG | Bau- und Wohnungsgenossenschaft Lippstadt eG ist in den Orten Städten Lippstadt, Geseke, Warstein, Erwitte, Anröchte und Rüthen aktiv. Insgesamt verfügt die Genossenschaft über einen Bestand von 1.334 Wohnungen (in 265 Häusern). Dort sorgt die Genossenschaft für sichere Wohnplätze und moderate Mieten.
Die Genossenschaft wurde am 26. August 1900 als „Spar- und Bauverein Lippstadt“ gegründet und ist somit wohl das älteste Wohnungsunternehmen in der Region des Altkreises Lippstadt. Der Gründung vor nunmehr 125 Jahren lag das Bedürfnis der Bevölkerung zugrunde, in ordentlichen und sicheren Wohnungsverhältnissen leben zu können. Es fehlte damals an Mietwohnungen für die Menschen, die vom Lande in die Stadt kamen, um in der aufblühenden Industrie Arbeit und Brot zu finden. So fanden sich am 26. August 1900 fünfzig Männer zur Gründung eines Bauvereins zusammen.
Neben jährlichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen des Wohnungsbestandes setzt das Unternehmen gezielt auch auf Neubauten in der Region. Das Wohnungsunternehmen ist das älteste in der Region Altkreis Lippstadt.
 Rüthen. Die Bau- und Wohnungsgenossenschaft Lippstadt eG (BWG) feiert in diesem Jahr ihr 125jähriges Bestehen. Dazu hat die BWG eine besondere Aktion gestartet und pflanzt im Laufe des Jahres zwölf Bäume, jeder Baum 125 cm hoch. Als erstes wurde ein Elstar-Apfelbaum auf dem Verwaltungsgrundstück der BWG in Lippstadt gepflanzt.
Alexander Loyal, Vorstand der BWG, erklärte dazu: „Mit dieser Aktion wollen wir unserer Verantwortung für die Umwelt gerecht werden und gleichzeitig die Region verschönern. Wir pflanzen im Jubiläumsjahr jeden Monat einen Baum, sofern es die Witterung zulässt.“ Die Baumpflanz-Aktionen finden nicht nur in Lippstadt, sondern auch in den Kommunen Warstein, Anröchte, Rüthen, Erwitte und Geseke statt, in denen die BWG Immobilien verwaltet.
Die BWG steht seit ihrer Gründung im Jahr 1900 für Tradition, Beständigkeit und Innovation. Diese Werte spiegeln sich nicht nur in der täglichen Teamarbeit wider, sondern auch in den zusätzlichen Dienstleistungen, die die Genossenschaft ihren Mietern bietet. „Unser Ziel ist es, immer offen für neue Ideen zu sein und zukunftsweisende Wohnkonzepte zu entwickeln“, so Loyal.
Die Jubiläumsfeierlichkeiten verteilen sich über den Jahresverlauf und finden in bescheidenem Rahmen an den Standorten der BWG gemeinsam mit den Mietern statt.
Jubiläum mit nachhaltiger Baumpflanz-Aktion
125 Jahre Bau- und Wohnungs- genossenschaft Lippstadt eG
 Rüthen. Im Rüthener Möhnetal ist auf dem ehemaligen Hünnebeck-Gelände ein großes Pulverbeschichtungswerk der Firma Thöne entstanden. Mit dem Umzug und der Erweiterung des Betriebes geht Inhaber Marcus Thöne den nächsten Schritt in der Firmengeschichte, die er nun schon in zweiter Generation leitet. Den Erfolgsweg der Thöne GmbH und die neuen Möglichkeiten in dem Betrieb stellt Rüthen extrastark in einem Firmenportrait vor und hat dabei ein absolut interessantes wie angenehmes Gespräch mit Georg und Marcus Thöne geführt.
Das Unternehmen wurde 1998 von Georg Thöne gegründet, bis 2005 war der Betrieb mit Werk I in ehemaligen Hünnebeck-Hallen ansässig, ehe er in Verbindung mit dem Kauf und Aufbau einer größeren Pulverbeschichtungsanlage in erweiterte Räumlichkeiten der Firma STAMA, ebenfalls im Rüthener Möhnetal, umgezogen ist. 2015 erfolgte die Zertifizierung nach Din EN 1090. Durch kurze Wege in dem familiengeführten Unternehmen und flexibles Arbeiten im Zweischichtbetrieb wurden auch seinerzeit schon eilige Kundenaufträge schnell und zuverlässig innerhalb von 48 Stunden ausgeführt. In "Werk II" wurde bis Anfang diesen Jahres gearbeitet, ehe nun der Umzug in eigene Hallen erfolgte. Doch bis dahin war es ein spannender Weg.
An dem Standort Rüthen wurden 7.000 quadratmeter Hallenfläche und ein Bürogebäude mit einem Investitionsvolumen von rund 6 Millionen Euro geschaffen. Drei Anlagen bieten Kapazitäten für unterschiedliche Anforderungen, nun ist Pulverbeschichtung für Teile bis 16 Meter Länge möglich
Pulverbeschichtung Thöne setzt mit seinem neuen Werk Maßstäbe in Produktpalette, Flexibilität und Zuverlässigkeit
Das ehemalige Hünnebeck-Gelände kannten die beiden aus den Anfangszeiten der Firma, im Alltag fuhr man regelmäßig entlang der Möhnestraße daran vorbei. Wegen des Verkaufs hatte Marcus Thöne Kontakt mit dem Eigentümer aufgenommen und war sich mit Familie Seiger bald einig geworden. Seit dem 01.08.2022 ist Marcus Thöne zudem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der GmbH, sein Vater Georg nun Privatier, aber noch weiterhin zeitweise in dem Unternehmen anzutreffen – was besonders in der Bauphase ein wichtiger Vorteil war. Jungunternehmer Marcus Thöne war indessen entschlossen, nun seine Pläne in Rüthen zu verwirklichen.
Das Unternehmen wurde 1998 von Georg Thöne gegründet, bis 2005 war der Betrieb mit Werk I in ehemaligen Hünnebeck-Hallen ansässig, ehe er in Verbindung mit dem Kauf und Aufbau einer größeren Pulverbeschichtungsanlage in erweiterte Räumlichkeiten der Firma STAMA, ebenfalls im Rüthener Möhnetal, umgezogen ist. 2015 erfolgte die Zertifizierung nach Din EN 1090. Durch kurze Wege in dem familiengeführten Unternehmen und flexibles Arbeiten im Zweischichtbetrieb wurden auch seinerzeit schon eilige Kundenaufträge schnell und zuverlässig innerhalb von 48 Stunden ausgeführt. In "Werk II" wurde bis Anfang diesen Jahres gearbeitet, ehe nun der Umzug in eigene Hallen erfolgte. Doch bis dahin war es ein spannender Weg.
Familienbetrieb in zweiter Generation
2012 ist Sohn Marcus als technischer Leiter in die Firma eingestiegen. Im Jahr 2017 wurde er Mitgesellschafter, 2019 hat Marcus Thöne für weitere Pläne das ehemalige Hünnebeck-Gelände gekauft. Wo zu Anfangszeiten der Firma eine Halle gemietet war, sollte nun ein komplett neuer Betrieb mit modernen Möglichkeiten und deutlich vergrößerten Dimensionen und erweitertem Leistungsangebot entstehen.
In 2021 begannen die ersten Planungen für Werk III. Marcus Thöne erläuterte die Hintergründe für die Entscheidung. Danach war die bisherige Firmenhalle nur gepachtet und für die Pläne in der Zukunft zu klein. Marcus und Georg Thöne wünschten sich einen nach ihren Vorstellungen zweckmäßig geplanten Betrieb, der neben den bisherigen Produkten auch größere Werkstücke bis 16 Metern Länge beschichten kann und so in der weiten Region ein Alleinstellungsmerkmal hat.
Das ehemalige Hünnebeck-Gelände kannten die beiden aus den Anfangszeiten der Firma, im Alltag fuhr man regelmäßig entlang der Möhnestraße daran vorbei. Wegen des Verkaufs hatte Marcus Thöne Kontakt mit dem Eigentümer aufgenommen und war sich mit Familie Seiger bald einig geworden. Seit dem 01.08.2022 ist Marcus Thöne zudem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der GmbH, sein Vater Georg nun Privatier, aber noch weiterhin zeitweise in dem Unternehmen anzutreffen – was besonders in der Bauphase ein wichtiger Vorteil war. Jungunternehmer Marcus Thöne war indessen entschlossen, nun seine Pläne in Rüthen zu verwirklichen.
Hier noch einige ZAhlen: 700 m² Bürogebäude und 7.000 m² Hallenfläche sind entstanden aus
400 Tonnen Stahl
80 Tonnen Trapezbleche mit einer Länge von 19,50 Metern
28 LKW-Ladungen Dämmung für das Dach
166 LKWs Beton für die Bodenplatte
17 km Kabel wurden verlegt
Das Vorhaben beeindruckt schon allein zahlenmäßig mit einem Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro – und das war zu dem Preis auch nur dank nennenswerter Eigenleistungen von Marcus und Georg Thöne sowie ihren Mitarbeitern möglich. Auch das verbaute Material und die geschaffenen Produktionskapazitäten beeindrucken mit ihren Zahlen. Doch es lief nicht alles rund, zu schaffen machte den Investoren die Bürokratie. "Die Genehmigung von dem Bauantrag, die Energieversorgung, Gutachten und andere Formalitäten haben „unglaublich“ lange gedauert und hohe Kosten verursacht", bemängelt Marcus Thöne das wenig unterstützende Umfeld im Land. Lob hat er hingegen für die Stadt Rüthen und insbesondere die Stadtwerke, von denen er die Freundlichkeit, Kompetenz und Schnelligkeit lobt.
2020 wurde der Bauantrag gestellt, im Oktober 2022 konnte dann mit dem Stahlbau begonnen werden. Im Frühjahr 2023 ging es mit den Bodenarbeiten und Fundamenten weiter. Im Sommer wurde der Stahlbau der Halle aufgestellt.
Außerdem wurde das dreigeschossige Bürogebäude mit Räumen für die Verwaltung und das Personal hochgezogen. Weiter ging es mit dem Hallendach und der Fassade.
Ende des Jahres wurden die Tore eingesetzt und die Bodenplatte wurde gegossen. Anfang 2024 wurden Licht und Strom in der Halle verlegt und die Fördertechnik für den Warentransport unter der Decke installiert. Dann wurde es konkret und die eigentlichen Produktionskapazitäten wurden eingerichtet. Im August wurde die erste von drei Pulverkabinen in der neuen Halle aufgebaut, von September bis Oktober der Einbrennofen aufgestellt, danach wurde in der Vorbehandlung die Waschanlage zum Reinigen des zu beschichtenden Materials installiert.
Anfang 2025 wurde die erste Inbetriebnahme erfolgreich durchgeführt und die ersten Teile in dem neuen Werk beschichtet.
Während die erste Pulverbeschichtungskabine neu angeschafft wurde, werden die Kabinen zwei und drei aus dem vorherigen Werk übernommen. Damit stehen nun drei Anlagen zur Verfügung, zwei davon werden automatisch gesteuert, die Sprühdüsen passen sich den Werkstücken an, was Farbe spart und für ein besonders gleichmäßiges Beschichtungsergebnis sorgt. Eine Kabine wird für helle Farben benutzt und eine für dunkele Beschichtungen.
Mitte Februar wurde entsprechend die zweite Pulverbeschichtungskabine über ein Wochenende in Werk II ab- und in Werk III aufgebaut, seitdem produziert der Betrieb an dem neuen Standort. Der Aufbau von Kabine drei erfolgte im vergangenen Monat.
Sandstrahlen vervollständigt zudem das Angebot von Pulverbeschichtung Thöne. Zwei Sandstrahlkabinen stehen für vorbereitende Arbeiten zur Verfügung, um alte Farbe oder Rost von Teilen zu entfernen, bevor sie neu beschichtet werden.
Das Vorhaben beeindruckt schon allein zahlenmäßig mit einem Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro – und das war zu dem Preis auch nur dank nennenswerter Eigenleistungen von Marcus und Georg Thöne sowie ihren Mitarbeitern möglich. Auch das verbaute Material und die geschaffenen Produktionskapazitäten beeindrucken mit ihren Zahlen. Doch es lief nicht alles rund, zu schaffen machte den Investoren die Bürokratie. "Die Genehmigung von dem Bauantrag, die Energieversorgung, Gutachten und andere Formalitäten haben „unglaublich“ lange gedauert und hohe Kosten verursacht", bemängelt Marcus Thöne das wenig unterstützende Umfeld im Land. Lob hat er hingegen für die Stadt Rüthen und insbesondere die Stadtwerke, von denen er die Freundlichkeit, Kompetenz und Schnelligkeit lobt.
Das Vorhaben beeindruckt schon allein zahlenmäßig mit einem Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro – und das war zu dem Preis auch nur dank nennenswerter Eigenleistungen von Marcus und Georg Thöne sowie ihren Mitarbeitern möglich. Auch das verbaute Material und die geschaffenen Produktionskapazitäten beeindrucken mit ihren Zahlen. Doch es lief nicht alles rund, zu schaffen machte den Investoren die Bürokratie. "Die Genehmigung von dem Bauantrag, die Energieversorgung, Gutachten und andere Formalitäten haben „unglaublich“ lange gedauert und hohe Kosten verursacht", bemängelt Marcus Thöne das wenig unterstützende Umfeld im Land. Lob hat er hingegen für die Stadt Rüthen und insbesondere die Stadtwerke, von denen er die Freundlichkeit, Kompetenz und Schnelligkeit lobt.
Firma Thöne bietet Arbeitsplätze in Verwaltung und Produktion
Sandstrahlen vervollständigt zudem das Angebot von Pulverbeschichtung Thöne. Zwei Sandstrahlkabinen stehen für vorbereitende Arbeiten zur Verfügung, um alte Farbe oder Rost von Teilen zu entfernen, bevor sie neu beschichtet werden.
Neue Dimensionen für bisherige Geschäftspartner und neue Kundenkreise
Was da entstanden ist, stimmt nicht nur Marcus und Georg Thöne zufrieden, sondern begeistert auch Mitarbeiter, Kunden und Besucher. Nun können doppelt so lange Teile wie bisher beschichtet werden, bis 16 Meter Länge können Werkstücke durch die Anlage fahren. Und auch die Gewichtskapazitäten wurden deutlich erweitert, waren es zuvor 800 kg, können nun 2.500 kg aufgehängt und Berechnungen zufolge ungefähr doppelt so viel Material durchgesetzt werden.
Das schafft auch zeitliche Entspannung im Betrieb, so kann von Zweischicht- auf Einschichtbetrieb umgestellt werden.
Zu den Kunden gehören Firmen ebenso wie Privatpersonen aus einem Umkreis von 60 Kilometern, aber auch aus anderen Teilen Deutschlands und dem Ausland.
Die Thöne GmbH beschäftigt an dem Firmensitz in Rüthen rund 30 Mitarbeiter in der Produktion, im Büro und der Logistik – denn die Firma hat auch einen eigenen LKW, der Sachen von Kunden abholt und sie wieder zu ihnen liefert.
Bei dem Aufbau des neuen Werkes konnte sich Marcus Thöne auf seine „Mannschaft“ verlassen. Besondere Unterstützung hatte er von Georg Thöne und dessen Frau Petra.
Als Projektleiter wurde der gelernte Maschinenbauingenieur Fabian Grobbel eingestellt, der das Gebäude und die komplette Anlage konstruiert und zu Papier gebracht hat.
Seit 25 Jahren sorgt außerdem Betriebsleiter Detlef Lausen im Betrieb für einen reibungslosen Ablauf.
Mit den neuen Möglichkeiten und optimierten Abläufen möchte Firma Thöne das Portfolio vergrößern und auch neue Kundenkreise ansprechen, die Kapazitäten für Teile bis 16 Meter Länge sind in der weiten Region ein Alleinstellungsmerkmal. Aber Marcus Thöne ist sich auch der Ursprünge des Betriebes bewusst und bleibt bodenständig. So ist der Betrieb auch gerne weiterhin für Sonderteile oder Einzelteile von Privatpersonen ein zuverlässiger Ansprechpartner.
 Rüthen. Die LogiMAT 2025 in Stuttgart war für die Rüthener Firma HaRo ein voller Erfolg. Unter dem Motto „Passion for solutions. Specialists – AI – Sustainability“ präsentierte das Unternehmen neue Entwicklungen im Bereich intelligenter und automatisierter Intralogistiklösungen.
Beeindruckende Präsentation und hohe Besucherzahlen
Die Messe zog rund 66.000 Fachbesucher an, und auch der Stand von Firma HaRo war gut besucht. Besonders erfreulich: Etwa 30 % der Besucher waren Neukontakte und viele kamen mit konkreten Investitionsvorhaben.
Das aufgebaute Exposé, bestehend aus zwei Vertikalförderern und moderner Kettenfördertechnik, stieß auf großes Interesse. Eindrucksvoll konnten die Firmenvertreter demonstrieren, wie ein effizienter und sicherer Materialfluss durch die optimale Vernetzung von Komponenten realisiert werden kann. Ein Highlight waren die eingesetzten SEW Movimotadvanced-Motoren in einer horizontalen Fördertechnik, die für eine präzise und schonende Materialhandhabung sorgen.
Konkrete Projekte und positive Resonanz
Die Gespräche mit den Besuchern waren nach Auskunft der Firma ausgesprochen vielversprechend, konkrete Projektanfragen mit einem Auftragsvolumen zwischen 25.000 EUR und 1.000.000 EUR standen in den Büchern. Das Vertriebsteam arbeitet nun mit Hochdruck daran, alle Kunden bestmöglich zu beraten und bei der Projektentwicklung zu unterstützen.
„Die konstante Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen motiviert uns, weiterhin erstklassige Arbeit zu leisten und kurze Reaktionszeiten zu garantieren“, freut sich Geschäftsführer Christoph Hackländer. „Besonders schön ist, dass auch viele langjährige Kunden die LogiMAT für einen Besuch genutzt haben. Diese persönlichen Beziehungen bedeuten uns sehr viel und spornen uns zusätzlich an.“
Ausblick auf die LogiMAT 2026
Aufgrund des großen Erfolgs steht für Firma HaRo bereits fest, auch an der LogiMAT 2026 teilnehmen zu wollen. Ein herzlicher Dank gilt allen Besuchern für ihr Interesse und die inspirierenden Gespräche, auch sonst steht das Unternehmen gerne für Anfragen zu effizienten und nachhaltigen Intralogistiklösungen zur Verfügung.
HaRo überzeugt auf der LogiMAT 2025 mit innovativen Intralogistiklösungen
Neben dem Praxisnamen sind auch die Räumlichkeiten neu. Monique Djeukam nennt die neuen technischen Möglichkeiten, ein Ultraschall-Raum wurde eingerichtet, auch EKG kann in der Praxis gemacht werden. Optisch hat sich ebenfalls einiges verändert, die Räume wurden komplett renoviert. Hell, weitläufig und einladend sind die Räume nun gestaltet, freut sich Monique Djeukam. Neben dem Behandlungszimmer ist beispielsweise auch das Wartezimmer entsprechend eingerichtet.
Wichtig ist der Ärztin ein gutes Miteinander in Rüthen. Von den Patienten kommen gute und dankbare Rückmeldungen und auch die Zusammenarbeit beispielsweise mit den Apotheken und der Stadtverwaltung sei gut, freut sich Monique Djeukam nach dem gelungenen Start in Rüthen.
Ein herzlicher Dank gilt auch ihrem Team um die Mitarbeiterinnen Heike Trebus und Melanie Böhme, Unterstützung in der Organisation hat sie auch von ihrem Ehemann.
Geöffnet ist die Praxis in der Mittleren Straße 23 werktags von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr, montags, dienstags und donnerstags außerdem von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung. Telefonisch ist die Praxis unter der Nummer 02952 453 erreichbar.
 Rüthen. Die „Praxis Djeukam“ trägt als wichtiger Baustein zu der hausärztlichen Versorgung in Rüthen bei, neben der Allgemeinmedizin ist Monique Djeukam seit Januar 2024 auch Fachärztin für Innere Medizin und bietet in der Praxis zudem auch ein breites diagnostisches Angebot wie EKG, Langzeit-Blutdruckmessung sowie Ultraschalluntersuchungen des Bauches, von Herz und der Schilddrüse an. Die Arztpraxis hat sich mit einem Tag der offenen Tür den Patienten, geladenen Gästen und allen Interessierten vorgestellt.
In Führungen haben Monique Djeukam und ihr Team die umfangreich renovierten und optisch wie in Teilen funktional neu gestalteten Praxisräume gezeigt und im Gespräch mit den Besuchern auch erläutert, wie die Idee zu der Übernahme in Rüthen entstand.
Vor 16 Jahren kam Monique Djeukam aus Kamerun nach Deutschland und studierte zunächst ein Jahr Chemie an der Universität Paderborn, ehe sie 2010 ein Medizinstudium in Göttingen begann. Nach dem Abschluss arbeitete sie im St.-Josefs-Krankenhaus in Salzkotten und später in der Kardiologie im Marienkrankenhaus Soest. Privat zog sie 2019 mit ihrem Ehemann und den drei Kindern von Paderborn nach Rüthen. Nach dem plötzlichen Tod von Dr. Eberhard Kauf entschied sie sich, ihre Pläne zur Eröffnung einer Hausarztpraxis in der Bergstadt umzusetzen und die seit Jahren etablierte Praxis von Dr. Kauf zu übernehmen, nachdem sie zuvor auch einen anderen Standort für den Schritt in die Selbständigkeit in Erwägung gezogen hatte. Die Praxisübernahme musste organisiert werden. Viel Unterstützung hatte sie dabei von ihrem Ehemann Christian und auch von Bürgermeister Peter Weiken, der sich wesentlich für einen reibungslosen Ablauf eingesetzt habe. Seit Oktober 2024 war sie als Ärztin für die Menschen in ihrem Wohnort zunächst stundenweise da, seit Jahresbeginn in 25-Stunden-Woche und ab dem 1. April mit den vollen Sprechzeiten.
Neben dem Praxisnamen sind auch die Räumlichkeiten neu. Monique Djeukam nennt die neuen technischen Möglichkeiten, ein Ultraschall-Raum wurde eingerichtet, auch EKG kann in der Praxis gemacht werden. Optisch hat sich ebenfalls einiges verändert, die Räume wurden komplett renoviert. Hell, weitläufig und einladend sind die Räume nun gestaltet, freut sich Monique Djeukam. Neben dem Behandlungszimmer ist beispielsweise auch das Wartezimmer entsprechend eingerichtet.
Hausärztliche Versorgung in Rüthen
Die „Praxis Djeukam“ stellte sich nach gelungenem Start mit einem Tag der offenen Tür vor
Tag der offenen Tür in der „Praxis Djeukam“
 Rüthen. Ein Ort der Begegnung soll der Generationenpark Haus Maria vom Stein sein, sagte Bürgermeister Peter Weiken bei der Eröffnung des ortsprägenden Projektes. Gemeinsam mit DRK-Geschäftsführer Dr. Hasan Sürgit wurde symbolisch ein rotes Band durchschnitten.
In dem Bereich der Tagespflege und des betreuten Wohnens nutzen erste Personen das Angebot des DRK, wie Einrichtungsleiter Manuel Simon erklärte. Für die weitere Belegung des Hauses werden auch noch Mitarbeiter gesucht, weitere Bewerbungen sind willkommen.
Im Rahmen einer Feierstunde wurde die Eröffnung mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert
Generationenpark soll ein Ort der Begegnung sein
In dem Bereich der Tagespflege und des betreuten Wohnens nutzen erste Personen das Angebot des DRK, wie Einrichtungsleiter Manuel Simon erklärte. Für die weitere Belegung des Hauses werden auch noch Mitarbeiter gesucht, weitere Bewerbungen sind willkommen.
Die Eröffnung wurde im Rahmen einer Feierstunde mit einem bunten Programm umrahmt. Neben Mitarbeitern und Repräsentanten des DRK sowie des Investors First Retail nahmen auch Bewohner und die Bevölkerung zahlreich daran teil. Zauberer Carsten Risse, die Bergstadtmusikanten und die Kindergarde der Karnevalsgesellschaft Rüthen trugen zur Unterhaltung bei, für das leibliche Wohl war mit Würstchen, Waffeln, Popcorn, Kaffee und kühlen Getränken gesorgt.
Hintergrund der Umstellung auf Elektromobilität sind die Ziele der EU-Kommission, ab 2035 nur emissionsfreie PKW zuzulassen. Schädliche Treibhausgase sollen nach Auskunft der BG im Verkehrssektor bis 2030 um mindestens 55% gegenüber 2021 reduziert werden. In Europa sind danach die nordischen Länder, insbesondere Norwegen, führend bei den E- Auto Neuzulassungen. Blickt man nach China, so erfährt das Land laut der BG die größten Steigerungsraten an Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen und auch der Weltmarkt bewege sich in Richtung Elektromobilität. Auch wenn das plötzliche Aussetzen der E-Auto-Förderung der Dynamik einen Dämpfer in den deutschen Zulassungszahlen beschert hat, sei die Antriebsart langfristig nicht aufzuhalten.
Neben reinen Elektroantrieben sind weitere Antriebsarten auf dem Markt, wie beispielsweise Hybrid oder Plug-In Fahrzeuge. Auch der Einsatz von E- Fuels und Wasserstofftechnologie wurde diskutiert, betrachtet wurden auch die energieintensiven, chemischen Umwandlungsprozesse, die nach dem momentanen Technikstand hohe Energieverluste aufweisen.
Auch die nach Aussage der BG oft kontrovers diskutierten Bereiche wie der Rohstoff-Bedarf, Brandlast, Ladeinfrastruktur, Stromnetze, Alltagstauglichkeit, Reichweite, Fahren im Winter, Kosten, CO2-Footprint und Umweltverträglichkeit wurden betrachtet und abgewogen. Bezüglich der Gesamtkosten sei ein Elektrofahrzeug oft günstiger, insbesondere bei einer eigenen Photovoltaikanlage. Aber auch der regelmäßig anfallende Ölwechsel fällt weg und der Halter sei von der KFZ-Steuer befreit. Der Blick in die nahe Zukunft bringt nach Aussage der BG noch einen weiteren Vorteil: eine bidirektionale Wallbox mit Wechselrichter kann zukünftig das Auto laden oder Strom ins Netz einspeisen. So kann das E- Fahrzeug als Speichermedium in der Haustechnik eingesetzt werden. Wertvoll waren auch die Faktenchecks, die halfen, einige Vorurteile, Mythen und veraltete Sichtweisen besser einordnen zu können.
Die BG Rüthen bedankte sich herzlich bei dem Team von Mobilitätscoaching Gödde und besonders bei Markus Gödde für die informative Veranstaltung.
 Rüthen. Zu einer kurzweiligen Veranstaltung hatte die Bürgergemeinschaft Rüthen (BG) auch alle interessierten Bürger zu Mobilitätscoaching Gödde eingeladen, um sich über das Thema „E-Mobilität“ zu informieren. Etwa 20 interessierte Teilnehmer diskutierten engagiert über Chancen und Herausforderungen dieser Zukunftstechnologie.
Zukunftsthemen spielen bei Mobilitätscoaching Gödde eine wichtige Rolle. Markus Gödde hat die Fahrschule seines Vaters Wilhelm 1997 übernommen und neben zusätzlichen Standorten auch das Fahrschulangebot erheblich erweitert. Neben MPU-Vorbereitungen, Schulungen im Alter und Berufskraftfahrerausbildungen werden in der Fahrschule auch Personen mit Handicap ausgebildet.
Auch die E-Mobilität steht bei Mobilitätscoaching Gödde im Blickpunkt. Bereits seit den Anfängen der Elektromobilität hat sich Markus Gödde intensiv mit dem Thema beschäftigt. So ist es nicht verwunderlich, dass Fahrschule Gödde nach eigener Aussage das erste E-Fahrschulfahrzeug im Kreis Soest einsetzte. Heute sind neben sieben Diesel-Pkw auch sechs E-Autos im Ausbildungsbetrieb. Die Fahrschule verfügt über 14 Schnellladesäulen und plant noch weitere zu erstellen, auch für LKW.
Hintergrund der Umstellung auf Elektromobilität sind die Ziele der EU-Kommission, ab 2035 nur emissionsfreie PKW zuzulassen. Schädliche Treibhausgase sollen nach Auskunft der BG im Verkehrssektor bis 2030 um mindestens 55% gegenüber 2021 reduziert werden. In Europa sind danach die nordischen Länder, insbesondere Norwegen, führend bei den E- Auto Neuzulassungen. Blickt man nach China, so erfährt das Land laut der BG die größten Steigerungsraten an Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen und auch der Weltmarkt bewege sich in Richtung Elektromobilität. Auch wenn das plötzliche Aussetzen der E-Auto-Förderung der Dynamik einen Dämpfer in den deutschen Zulassungszahlen beschert hat, sei die Antriebsart langfristig nicht aufzuhalten.
Markus Gödde war ein kompetenter Ansprechpartner, um sich über den Stand der Technik und Einsatzmöglichkeiten in der Praxis zu informieren
Die BG hatte zu einer Infoveranstaltung zur Elektromobilität eingeladen
 Rüthen. Die Politik in den USA und das Thema Nachhaltigkeit in der Wirtschaft waren Inhalte an einem Vortragsabend, zu dem BG-Vorsitzende Annette Herbst-Köller als Referenten Elmar Sulk begrüßte. Der ist in Rüthen aufgewachsen und zur Schule gegangen, nun lebt er in Wachington DC und berichtete lebensnah von der von ihm wahrgenommenen Stimmung der US-Bürger, wobei die Politik in den Vereinigten Staaten, Präsident Trump, ein Polarisieren in der Gesellschaft und Reaktionen der US-Bürger sowie die Ukraine wichtige Punkte waren.
Derzeit arbeitet Elmar Sulk als Referent bei einem Industrieverband in Berlin und Brüssel im Themenbereich "Nachhaltigkeit". Daher wurden ebenfalls die Politik in Berlin und die sich in Deutschland verändernde Gesellschaft sowie gesetzliche Vorschriften thematisiert. Als wirkungsvolle Maßnahmen beim Klimaschutz wurden Erneuerbaren Energien genannt. Insbesondere wurden der Umgang und die Akzeptanz in der Kommune, aber auch der Ausbau der Stromnetze und Speicherkapazitäten diskutiert.
Eine interessante Erkenntnis war auch, dass in den USA der Ausbau insbesondere der Windkraftanlagen mit Speicherkapazitäten konsequent umgesetzt wird. Lange und intensive Planverfahren sind danach auch aufgrund der großen Flächen nicht angesagt.
Nach Meinung der BG soll die Politik entsprechend in Deutschland den eingeschlagenen Weg in der Energiepolitik konsequent weiter gehen. Die Wirtschaft wartet auf klare Vorgaben und Richtlinien. Abschließend galt ein herzlicher Dank der BG Elmar Sulk für den interessanten und spannenden Abend.
Politik und Nachhaltigkeit waren Themen eines Vortragsabends mit Elmar Sulk
 Rüthen. Auf Initiative der BG Rüthen hat eine Fachfirma für Brandschutztechnik die Wartung von Feuerlöschern auf dem Hof Herbst-Köller angeboten. Neben Pulver- und Schaumlöschern wurden auch Fettbrandlöscher überprüft. Brandschutztechniker Markus Altenwerth öffnete für die Wartung die Feuerlöscher, um unter anderem den Zustand des Pulvers sowie die Druckkartusche zu überprüfen, anschließend versah er die Feuerlöscher wieder mit einem Prüfsiegel. Für private Haushalte gibt es zwar keine Pflicht für Feuerlöscher, dennoch sollten sie laut einer Pressemitteilung der BG insbesondere auch aus versicherungstechnischen Gründen alle zwei Jahre überprüft werden. Daher plant die BG, eine Wartung auch in 2027 wieder anzubieten, nachdem der Termin vor einigen Wochen gut angenommen worden sei, wie sich BG-Vorsitzende Annette Herbst-Köller freute.
Windkraft in den USA kann Vorbild sein
Wartung der Feuerlöscher kann auch im Versicherungsfall helfen
 Rüthen. Ein Blick auf die politische Arbeit in Rüthen und im Kreis, zahlreiche weitere Veranstaltungen im Stadtgebiet sowie die Kommunalwahl waren Themen auf der Jahreshauptversammlung der Bürgergemeinschaft Rüthen (BG). Vorsitzende Susanne Dönnecke nannte die Kreis-BG als übergeordnete Stelle, an der dortigen Arbeit beteiligt sich der Ortsverein Rüthen mit der Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen und Gremien. Geblickt wurde auf die anstehenden Kommunalwahlen, für die sich die BG in Rüthen wie im Kreis gut aufgestellt sieht. Wahlkampf analog und digital war dabei ein Thema. Kritik hatte Rüthens Vorsitzende an der Zustimmung der Kreis-BG zu dem Kreishaushalt. Der Landesverband hatte sich nach Diskussionen von einer Zusammenarbeit mit den Freien Wählern distanziert, wenn sich das in der Arbeit bestätigt, überlegt Rüthen auch wieder in den Landesverband einzutreten.
Die Mitgliederzahl ist mit 32 konstant geblieben, Susanne Dönnecke lobte die engagierte und kreative Zusammenarbeit der BG in Rüthen.
Fraktionsvorsitzende Annette Herbst-Köller erinnerte an das Richtfest auf dem DPSG-Diözesanzentrum am Eulenspiegel, verschiedene Veranstaltungen der Feuerwehr und Vortragsveranstaltungen zu Elektromobilität sowie Politik und Nachhaltigkeit in den USA und Berlin. Die Einweihung des Dorfparks Menzel, der Waldbegang des Stadtrates, das Sommergespräch mit den Ratsmitgliedern, die Pflege eines BG-Beetes am Schubstuhl und eine Besichtigung von Firma Constab waren weitere Themen. Die Fraktionsvorsitzende ging auch auf die Lokalpolitik ein und freute sich über die beantragte Stelle für Schul- und Sozialarbeit an dem Friedrich-Spee-Gymnasium. Der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden gehe gut voran. Die Anträge auf eine Reduzierung der Ratsmitglieder, eine Grundsteuer auch auf unbebaute Grundstücke und eine Abwassergebühr, die Wassersparen belohnt, wurden vom Stadtrat abgelehnt.
Ein barrierefreier Eingang in städtische Gebäude war ein weiteres Thema, an dem bunten Nachmittag der Stadt für Senioren hatte die BG mitgeholfen. Außerdem wurde eine Demonstration für Demokratie unterstützt. In Berlin nahm der Ortsverein zu dem Thema Wattbewerb an einem Empfang im Schloss Bellevue teil.
Die Grundsteuer möchte die BG differenziert haben, deshalb hatte der Ortsverein den städtischen Haushalt abgeleht. Insgesamt bezeichnet die BG den Haushalt als desolat und hatte keine Anträge für weitere Ausgaben gestellt.
Neben dem Kassenbericht von Thomas Rüther hatte Susanne Dönnecke auf der Jahreshauptversammlung noch ein klares Statement zu dem Pokitikverständnis der BG: man mache immer engagierte Arbeit, nicht nur im Wahlkampf, der in den kommenden Wochen ansteht. Im weiteren Ausblick plant die BG eine Fahrt nach Blomberg, zu der sich die Mitglieder noch anmelden können.
Schulsozialarbeit, Photovoltaik auf städtischen Gebäuden, der Kreishaushalt und lokale Politik waren Themen auf der Mitgliederversammlung der Bürgergemeinschaft Rüthen
Engagierte Arbeit, auch wenn kein Wahlkampf ist
Hintergrund
Regional wurde der „Hospizkreis Lippstadt“ unterstützt. Seit dreißig Jahren engagieren sich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizkreises in der Begleitung schwerkranker Menschen und deren Angehöriger. Mit dem Motto „Jeder Augenblick zählt“ leisten sie wertvolle Arbeit in der Region.
International geht eine Spende an den Verein „Schaukelpferd“ der sich für bedürftige Kinder in Osteuropa, mit aktuellem Fokus auf der Ukraine, einsetzt. Trotz der schwierigen Umstände bringt das Team um den Vorsitzenden Frank Ramstötter Menschlichkeit zu den Opfern des Krieges.
Seit dem Start der „Aktion Löwenstark“ im Jahr 2018 konnten fast 100.000 Euro an wohltätige Zwecke ausgeschüttet werden. Der Lions Club betont, dass alle Preise und die Spendensummen durch die großzügige Unterstützung von Sponsoren und durch den Erwerb der Lose möglich sind.
 Rüthen. Im Rahmen der jährlichen Weihnachtsverlosung „Aktion Löwenstark“ hat der Lions Club Anröchte – Warstein – Rüthen nun den Hauptgewinn, einen Mitsubishi Space Star, im Rahmen einer Feierstunde an den glücklichen Gewinner übergeben. Die Übergabe fand im Autohaus Modrow statt, wo zwei Mitglieder des Lions Clubs dem Gewinner Oleksandr Kochoian gratulierten.
In der „Aktion Löwenstark“ wurden im vergangenen Jahr 12.000 Lose zu einem Preis von je zwei Euro verkauft. Zusätzliche Spenden ermöglichen Preise im Gesamtwert von über 20.000 Euro. Als Hauptpreis ging der Mitsubishi Space Star an den 20jährigen Oleksandr Kochoian aus Kallenhardt, der beruflich als Koch arbeitet. Besonders bemerkenswert: Das Los, das ihm den Gewinn bescherte, erhielt er von seiner Geschäftsführung in der „Nikolaustüte“.
Alle Einnahmen der Verlosung fließen zu 100 % in drei wohltätige Projekte. In diesem Jahr wurde lokal das Lions Event „Ein zauberhafter Tag für Kinder“ in der Neuen Aula Belecke organisiert. Der Lions Club veranstaltete eine fantastische Zaubershow mit dem Steam Punk Magier Timothy Trust & Diamond, um Kindern in der Region unbeschwerte Momente voller Fantasie und Zauberei zu schenken.
Regional wurde der „Hospizkreis Lippstadt“ unterstützt. Seit dreißig Jahren engagieren sich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizkreises in der Begleitung schwerkranker Menschen und deren Angehöriger. Mit dem Motto „Jeder Augenblick zählt“ leisten sie wertvolle Arbeit in der Region.
Oleksandr Kochoian freute sich über einen Mitsubishi Space Star. Auto an glücklichen Gewinner überreicht
Der Hauptgewinn der Aktion Löwenstark ging an einen Koch aus Kallenhardt
Der Lions Club Anröchte–Warstein–Rüthen wurde im Jahr 2002 gegründet und ist Teil von Lions Clubs International, einer der größten Service-Organisationen der Welt. Mit dem globalen Motto „We serve“ engagieren sich die Mitglieder für soziale und humanitäre Projekte – lokal, regional und international.
Die „Aktion Löwenstark“ ist eine der zentralen Aktivitäten des Clubs. Mit Unterstützung durch die Gemeinschaft konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte erfolgreich gefördert werden. In diesem Jahr erreichte die Verlosung mit dem Verkauf aller Lose einen neuen Höhepunkt.
www.lions-awr.de
Von der Idee, ein Starterorchester zu gründen, waren die Vereine im Stadtgebiet schnell begeistert. Blecke ist momentan Dirigent der Bergstadtmusikanten, aber die Vereine sind untereinander vernetzt, und die anderen Kapellen waren von dem Konzept ebenfalls ohne zu zögern überzeugt. Auch der Musikverein Kneblinghausen macht als fünfte Blaskapelle im Stadtgebiet grundsätzlich bei dem Starterorchester mit, entsendet wegen der zeitlichen Planung der Jugendausbildung momentan aber keine Musiker in das gemeinsame Orchester. Auch Interessierte, die bisher in keinem Verein spielen und in dem Orchester mitmachen möchten, sind herzlich willkommen und können sich bei einer der teilnehmenden Kapellen oder Franz Blecke unter WhatsApp an 0170 9388088 melden.
Die Stückeauswahl orientiert sich an der Anfängerstufe, geprobt wird nun reihum in den Probenräumen der verschiedenen Kapellen. Auch erste Konzertauftritte schließt Franz Blecke für die Zukunft nicht aus, wie er schmunzelnd auf Nachfrage antwortete.
 Rüthen. In dem Stadtgebiet Rüthen spielen Nachwuchsmusiker in einem gemeinsamen Orchester. Die heimischen Nachwuchsmusiker haben sich nämlich in dem Starterorchester zusammengefunden, welches kürzlich unter der musikalischen Leitung von Franz Blecke seine erste Probe abhielt. Mehr als 20 Musikfreunde aus dem Blas- und Tanzorchester Kallenhardt, von den Bergstadtmusikanten, dem Instrumentalverein "Harmonie" Altenrüthen und dem Musikverein Drewer hatten sich dazu in dem Vereinsheim der Rüthener Musiker getroffen, um teils ihre ersten Töne gemeinsam in einem mit allen grundlegenden Registern besetzten Orchester zu spielen. Nachdem die Musiker vom Kindesalter bis zu jungen Erwachsenen zuvor in Theorie und Praxis Noten gelernt und erste musikalische Fähigkeiten an ihren Instrumenten gesammelt hatten, war das Zusammenspiel nun der nächste Schritt in der musikalischen Entwicklung. Den hält Dirigent Franz Blecke für unbedingt wichtig, um die Nachwuchsinstrumentalisten zu fördern. "Die Musiker haben so die Möglichkeit, ihre technischen und musikalischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und sich in dem Zusammenspiel in einem Orchester abzustimmen", sagt Blecke, der schon verschiedene Musikergenerationen in ihrer Ausbildung begleitet hat.
Von der Idee, ein Starterorchester zu gründen, waren die Vereine im Stadtgebiet schnell begeistert. Blecke ist momentan Dirigent der Bergstadtmusikanten, aber die Vereine sind untereinander vernetzt, und die anderen Kapellen waren von dem Konzept ebenfalls ohne zu zögern überzeugt. Auch der Musikverein Kneblinghausen macht als fünfte Blaskapelle im Stadtgebiet grundsätzlich bei dem Starterorchester mit, entsendet wegen der zeitlichen Planung der Jugendausbildung momentan aber keine Musiker in das gemeinsame Orchester. Auch Interessierte, die bisher in keinem Verein spielen und in dem Orchester mitmachen möchten, sind herzlich willkommen und können sich bei einer der teilnehmenden Kapellen oder Franz Blecke unter WhatsApp an 0170 9388088 melden.
Die Blaskapellen arbeiten in der Ausbildung zusammen, nächster Schritt in musikalischer Entwicklung
 Rüthen. In dem Stadtgebiet Rüthen spielen Nachwuchsmusiker in einem gemeinsamen Orchester. Die heimischen Nachwuchsmusiker haben sich nämlich in dem Starterorchester zusammengefunden, welches kürzlich unter der musikalischen Leitung von Franz Blecke seine erste Probe abhielt. Mehr als 20 Musikfreunde aus dem Blas- und Tanzorchester Kallenhardt, von den Bergstadtmusikanten, dem Instrumentalverein "Harmonie" Altenrüthen und dem Musikverein Drewer hatten sich dazu in dem Vereinsheim der Rüthener Musiker getroffen, um teils ihre ersten Töne gemeinsam in einem mit allen grundlegenden Registern besetzten Orchester zu spielen. Nachdem die Musiker vom Kindesalter bis zu jungen Erwachsenen zuvor in Theorie und Praxis Noten gelernt und erste musikalische Fähigkeiten an ihren Instrumenten gesammelt hatten, war das Zusammenspiel nun der nächste Schritt in der musikalischen Entwicklung. Den hält Dirigent Franz Blecke für unbedingt wichtig, um die Nachwuchsinstrumentalisten zu fördern. "Die Musiker haben so die Möglichkeit, ihre technischen und musikalischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und sich in dem Zusammenspiel in einem Orchester abzustimmen", sagt Blecke, der schon verschiedene Musikergenerationen in ihrer Ausbildung begleitet hat.
Starterorchester für Nachwuchsmusiker aus dem Stadtgebiet
 Rüthen. Die politische Arbeit im Landtag konnten die Mitglieder des Lions-Club Anröchte-Warstein-Rüthen hautnah miterleben, als sie den heimischen CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming in Düsseldorf besuchten.
In einer Führung besichtigten die Besucher die Räumlichkeiten und erfuhren etwas über die Geschichte des Landtags. Ein Höhepunkt war die Besichtigung des Plenarsaals, in welchem gerade eine Veranstaltung stattfand. Bei der anschließenden Diskussionsrunde berichtete Jörg Blöming von seiner politischen
Arbeit sowie aktuellen Themen, anschließend stand er für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Der Lions-Club Anröchte-Warstein-Rüthen war zu Gast in Düsseldorf
Grünkohl und Politik aus der Bundeshauptstadt
 Rüthen. Zu einem kommunalpolitischen Grünkohlessen hatte die CDU-Ortsunion Rüthen ihre Mitglieder in die Gaststätte Konrad Knickenberg eingeladen. Dorothee Giese, Vorsitzende der Ortsunion, begrüßte als Gast den CDU Bundestagskandidaten für den Kreis Soest, Oliver Pöpsel, der seit der Wahl nun die Region in Berlin vertritt. Nach dem gemeinsamen Essen stellte sich Pöpsel den Fragen der interessierten Gäste der Kernstadt CDU und diskutierte mit ihnen zahlreiche politische Themen.
 Rüthen. Die CDU Seniorenunion begrüßte zu einem ihrer Treffen Landrätin Eva Irrgang in Rüthen. Der Gast aus Soest berichtete in der Gaststätte Konrad Knickenberg über Themen aus dem Kreis, die auch für die Bergstadt von Bedeutung und Interesse sind. Irrgang gab einen Überblick über die Aufgaben des Kreises und ging auch offen auf deren Finanzierung ein, die Kreisumlage bereitet den Kommunen bekanntlich Probleme und sorgt verschiedentlich für Unbehagen.
Ein Thema war die Pflege, Eva Irrgang stellte das Zentrum für digitale Pflege vor, wo Menschen in Pflegeberufen auch durch digitale Möglichkeiten Unterstützung finden sollen.
Aus der Wirtschaftsförderung berichtete sie, wie mit dem Projekt "Arztlotse" auch in Rüthen Nachfolger für Hausarztpraxen vermittelt wurden. In der Windkraft sei ihrer Einschätzung nach momentan eine heterogene Lage, unterschiedliche Vorstellungen von verschiedenen Beteiligten verlangsamen das Vorankommen.
Vorsitzender Klaus Happe bedankte sich im Namen der Seniorenunion bei dem Gast aus Soest für den informativen Vortrag und verabschiedete Eva Irrgang mit Frühlingsboten in einer Blumenschale als kleinem Gastgeschenk.
Landrätin Eva Irrgang war zu Gast bei der Seniorenunion
Kreisumlage, Pflege und Hausärzte waren Thema
Der Schützenverein Oestereiden e.V. Besuchte den nordrhein-westfälischen Landtag
 Oestereiden. Auch der Hofstaat des Schützenvereins Oestereiden e.V. und Königspaar Melanie und Karsten Kußmann besuchte Jörg Blöming in Düsseldorf. Der heimische Landtagssbgeordnete empfing die Gruppe, die zuvor eine Führung durch die Räumlichkeiten hatte.
„Die politische Arbeit im Landtag sollte für alle transparent und erlebbar sein. Ich habe mich deswegen sehr über den Besuch aus der Heimat gefreut. Der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist für mich von großer Bedeutung, da ich immer wieder
wichtige Anregungen für meine politische Arbeit mitnehmen kann“, erklärte Jörg Blöming, der selber als Schützenoffizier im Ehrenamt engagiert ist.
Statt wie bisher an Kassenpatienten ein rosafarbenes Rezept als körperlichen Papierzettel auszustellen, wird das Rezept digital in einer gesicherten Cloud hochgeladen. Auf die erhält der Apotheker Zugriff, indem ihm der Patient seine Gesundheitskarte (die von der Krankenkasse ausgestellte Patientenkarte) in der Apotheke vorlegt. Insofern hat sich für die Beteiligten an dem Standard wenig geändert, statt Papier wird das Rezept digital in der Apotheke eingelöst und wenn ein Patient die im Quartal beim Arzt bereits vorgelegte Karte nicht bei hat, kann die Praxis auch einen papierhaften Ersatzbeleg ausstellen. Nun ist aber eben nicht jeder Kunde Standard und nicht gleich mobil. Nicht selten kommt es vor, dass Patienten ihre bekannten Medikamente wieder aufgeschrieben brauchen. Manche Personen sind aus gesundheitlichen Gründen oder altersbedingt aber nicht ohne Weiteres in der Lage, von zu Hause in die Apotheke zu kommen, um die Medizin abzuholen. In der Vergangenheit war das im Alltag kein Problem. Die Patienten riefen in der Praxis an und die Hausärzte gaben die rosafarbenen Rezepte an die Apotheken, wo die Medizin abgeholt werden konnte, alternativ bieten die Rüthener Apotheken auch einen Bringservice nach Hause an. Das geht nun nicht mehr ohne Weiteres. Zum einen läuft in manchen Praxen zum Medikamente bestellen nun eine automatische Telefonansage mit künstlicher Intelligenz, was für manchen Nutzer ohne den Faktor Mensch eine Hürde darstellt, außerdem soll die Gesundheitskarte für das Einlösen des Rezeptes vorgelegt werden. Doch auch da bieten der Gesetzgeber und die Gesundheitsbranche eine digitale Lösung an, für die beispielsweise auch ein Showmaster in den Medien für eine online-Apotheke Werbung macht.
 Rüthen. Seit vergangenem Jahr hat das E-Rezept bei Ärzten, Apothekern und Patienten verstärkt Einzug in den Alltag gehalten. Was sich dadurch für die Beteiligten geändert hat, über Probleme in den Routineabläufen, Tipps und Lösungswege für die Patienten informiert Dr. Eckart Tannhäuser, der seit 24 Jahren die Hirschapotheke in Rüthen leitet.
Seit 2023 ist es für Apotheken Pflicht, E-Rezepte annehmen und einlösen zu können. In 2024 waren dann die Ärzte durch den Gesetzgeber angehalten, E-Rezepte auszustellen – sonst drohte Abzug in den Honoraren. Entsprechend wurde das E-Rezept ab dem Zeitpunkt zu einem wichtigen Medium für Ärzte, Apotheker und Patienten.
Wie funktioniert das E-Rezept
Statt wie bisher an Kassenpatienten ein rosafarbenes Rezept als körperlichen Papierzettel auszustellen, wird das Rezept digital in einer gesicherten Cloud hochgeladen. Auf die erhält der Apotheker Zugriff, indem ihm der Patient seine Gesundheitskarte (die von der Krankenkasse ausgestellte Patientenkarte) in der Apotheke vorlegt. Insofern hat sich für die Beteiligten an dem Standard wenig geändert, statt Papier wird das Rezept digital in der Apotheke eingelöst und wenn ein Patient die im Quartal beim Arzt bereits vorgelegte Karte nicht bei hat, kann die Praxis auch einen papierhaften Ersatzbeleg ausstellen. Nun ist aber eben nicht jeder Kunde Standard und nicht gleich mobil. Nicht selten kommt es vor, dass Patienten ihre bekannten Medikamente wieder aufgeschrieben brauchen. Manche Personen sind aus gesundheitlichen Gründen oder altersbedingt aber nicht ohne Weiteres in der Lage, von zu Hause in die Apotheke zu kommen, um die Medizin abzuholen. In der Vergangenheit war das im Alltag kein Problem. Die Patienten riefen in der Praxis an und die Hausärzte gaben die rosafarbenen Rezepte an die Apotheken, wo die Medizin abgeholt werden konnte, alternativ bieten die Rüthener Apotheken auch einen Bringservice nach Hause an. Das geht nun nicht mehr ohne Weiteres. Zum einen läuft in manchen Praxen zum Medikamente bestellen nun eine automatische Telefonansage mit künstlicher Intelligenz, was für manchen Nutzer ohne den Faktor Mensch eine Hürde darstellt, außerdem soll die Gesundheitskarte für das Einlösen des Rezeptes vorgelegt werden. Doch auch da bieten der Gesetzgeber und die Gesundheitsbranche eine digitale Lösung an, für die beispielsweise auch ein Showmaster in den Medien für eine online-Apotheke Werbung macht.
Rezept per App: Wie das E-Rezept den Weg in die Apotheke verändert
Statt wie bisher an Kassenpatienten ein rosafarbenes Rezept als körperlichen Papierzettel auszustellen, wird das Rezept digital in einer gesicherten Cloud hochgeladen. Auf die erhält der Apotheker Zugriff, indem ihm der Patient seine Gesundheitskarte (die von der Krankenkasse ausgestellte Patientenkarte) in der Apotheke vorlegt. Insofern hat sich für die Beteiligten an dem Standard wenig geändert, statt Papier wird das Rezept digital in der Apotheke eingelöst und wenn ein Patient die im Quartal beim Arzt bereits vorgelegte Karte nicht bei hat, kann die Praxis auch einen papierhaften Ersatzbeleg ausstellen. Nun ist aber eben nicht jeder Kunde Standard und nicht gleich mobil. Nicht selten kommt es vor, dass Patienten ihre bekannten Medikamente wieder aufgeschrieben brauchen. Manche Personen sind aus gesundheitlichen Gründen oder altersbedingt aber nicht ohne Weiteres in der Lage, von zu Hause in die Apotheke zu kommen, um die Medizin abzuholen. In der Vergangenheit war das im Alltag kein Problem. Die Patienten riefen in der Praxis an und die Hausärzte gaben die rosafarbenen Rezepte an die Apotheken, wo die Medizin abgeholt werden konnte, alternativ bieten die Rüthener Apotheken auch einen Bringservice nach Hause an. Das geht nun nicht mehr ohne Weiteres. Zum einen läuft in manchen Praxen zum Medikamente bestellen nun eine automatische Telefonansage mit künstlicher Intelligenz, was für manchen Nutzer ohne den Faktor Mensch eine Hürde darstellt, außerdem soll die Gesundheitskarte für das Einlösen des Rezeptes vorgelegt werden. Doch auch da bieten der Gesetzgeber und die Gesundheitsbranche eine digitale Lösung an, für die beispielsweise auch ein Showmaster in den Medien für eine online-Apotheke Werbung macht.
Rezept in der App
einlösen
Danach kann man eine App auf sein Handy laden, seine Gesundheitskarte dort registrieren und das E-Rezept mit dem Smartphone einlösen, die Gesundheitskarte wird mit NFC-Technik ausgelesen. Die hinterlegte Apotheke erhält dann automatisch eine Nachricht und stellt das verschriebene Medikament zur Abholung bereit oder liefert es dem Kunden nach Hause. Die Rüthener Apotheken verwenden beide die iA.de-App, bundesweit gibt es eine handvoll weiterer Anbieter und online-Apotheken haben eigene Apps. Was da einfach und smart klingt, bringt in der Praxis aber doch manches Problem, wie Dr. Tannhäuser aus Erfahrung berichtet. Nicht selten kommt es vor, dass die App die Karte nicht liest, einfach nicht funktioniert. Einige Zeit später geht das dann wieder, bisweilen wichtige Stunden und Zeit, die die Patienten in dringenden Fällen nicht unbedingt haben. Außerdem sind nicht alle Patienten gleich technikaffin, besonders die älteren Kunden stellt der Umgang mit einem Smartphone bisweilen vor technische Herausforderungen, denen sie nicht gewachsen sind und vor denen manche Personen Angst haben.
Privatrezepte und Nicht-Arzneimittel wie Bandagen, Diabetiker-Ausstattung oder Verbandsmaterialien werden übrigens noch weiterhin als Papierrezept ausgestellt. Häufig ist nun aber das E-Rezept anzutreffen.
Vorteil für die lokalen Apotheken
Das kann auf den oben beschriebenen Wegen in der heimischen Apotheke oder bei einer Online-Apotheke aus dem Ausland eingelöst werden. Letzteres erscheint smart und wird entsprechend beworben. Schneller sind aber im Zweifelsfall die Hausapotheken und günstiger ist das E-Rezept online auch nicht, die Zuzahlung zu Rezepten ist gleich. Einen großen Teil der benötigten Medikamente haben die Apotheken vor Ort auf Lager und können sie sofort herausgeben oder am gleichen Tag zum Kunden nach Hause bringen. Wenn etwas fehlt, wird nachbestellt und die Apotheke innerhalb von Stunden beliefert. "Bis 15.00 Uhr vorgelegte Rezepte werden abends ab 18.00 Uhr ausgeliefert", nennt Dr. Tannhäuser eine beeindruckende Leistung der lokalen Apotheken. Den Service, Beratung und Schnelligkeit vor Ort sollten sich die Kunden bewusst machen und den Wert einordnen, ehe sie ein E-Rezept bei einer Versandapotheke einlösen. Insgesamt bieten digital und neue technische Möglichkeiten in dem Gesundheitswesen Wege, zeitlichen und personellen Engpässen sowie finanzielle Zwängen zu begegnen, neben Chancen und für manchen einfacheren Abläufen ein Stück weit aber auch auf Kosten des hilfebedürftigen Menschen.
Der Förderverein des Friedrich-Spee-Gymnasiums Rüthen freut sich über eine Spende über 1.500 Euro, mit der die Sparkasse Hellweg-Lippe ein Projekt zur Hanse unterstützt
 Rüthen. Der Förderverein des Friedrich-Spee-Gymnasiums Rüthen wurde von der Sparkasse Hellweg-Lippe mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro unterstützt. Die Lehrer Daniel Rikus und Stephan Jätzel nahmen den symbolischen Spendenscheck von Josef Conredel, Leiter der Sparkassenfiliale Rüthen, entgegen. Zur Spendenübergabe hatten sie auch einige Schülerinnen und Schüler mitgebracht.
„Im Rahmen unseres Projekts smARTe Hanse erkunden wir die Geschichte der Hanse und setzen sie mit modernen Technologien kreativ um. Schülerinnen und Schüler gestalten in Workshops historische Motive aus Rüthen und der Hansezeit neu, um die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erlebbar zu machen.
Dazu benötigen wir eine Stickmaschine, um hanseatische Symbole und Rüthener Geschichte in moderne Textildesigns zu übertragen. Die Produkte werden im Projektkontext genutzt und im Rahmen des 825jährigen Stadtjubiläums im August präsentiert, um den europäischen Gedanken sowie die städtische Hansepartnerschaft zu betonen“, erklärte Daniel Rikus
„Wir sind natürlich sehr froh über das Engagement der Sparkasse Hellweg-Lippe und freuen uns über die Spende, die unserem Förderverein ohne bürokratische Hürden von der Sparkasse schnell zugesagt wurde“, bedankte sich auch Stephan Jätzel.
Hansesymbole schlagen Bogen in die Gegenwart
Für den Weg zur Stadtmitte braucht es nur wenig Zeit und ist über die historische Stadtmauer gut zu erreichen.
Im unteren Bau des Parks befindet sich der St. Josefs Kindergarten. Er bietet auf einer Fläche von 930m² in vier Gruppen Betreuungsplätze an. Die Begegnung von Jung und Alt bietet für beide Seiten viel Abwechslung.
Das Modell ‚Jung und Alt‘ wird von der SPD besonders geschätzt.
Der Generationenpark in Rüthen besticht durch seine imposante Lage am Stadtrand.
Das Mehrgenerationenquartier umfasst ca. 8000 m².Das Konzept umfasst 80 Pflegeplätze, 29 barrierefreie Service-Wohnungen, eine Tagespflege mit 15 Plätzen sowie eine 4-gruppige Kita.
Ein Restaurant und ein Begegnungscafé mit Dachgarten ergänzen das Angebot. Besonders ist die Wiedereinbindung des Schwimmbades, das auch therapeutisch genutzt werden kann.
Die Fertigstellung ist für das 3. Quartal 2025 geplant.
Der Generationenpark liegt an einem Waldstück und lädt ein zum Spaziergang in der frischen Luft.
Für den Weg zur Stadtmitte braucht es nur wenig Zeit und ist über die historische Stadtmauer gut zu erreichen.
SPD Fraktion gratuliert zur Eröffnung des Generationenparks
Bürgermeister Peter Weiken begrüßte die Anwesenden am Waldschiff. „Den Rüthener Wald wieder auf Vordermann bekommen“, nannte er das, was mit 1 Million aufgeforsteter Bäume nun einen beeindruckenden Meilenstein erreicht hat. Nach den Schäden im Rüthener Wald durch Trockenheit und Borkenkäferbefall ging der Blick schnell wieder nach vorne. Die Flächen abgestorbener Fichten wurden gerodet und mit dem Aufforsten lag vor den Verantwortlichen und der Bevölkerung eine weitere Herkulesaufgabe, die aber beherzt angegangen wurde. 2,5 Millionen Fördergelder aus verschiedenen Töpfen von Land und Bund wurden abgerufen, im städtischen Haushalt Rückstellungen gebildet, um dem Wald finanziell zu helfen. Ungefähr 90% der gepflanzten Bäume wurden im Auftrag der Stadt gepflanzt, 80% davon durch Lohnunternehmen, zehn 10% durch die heimischen Forstwirte, die Förster Peter Bootz auch als „schnelle Eingreiftruppe“ für ihre Flexibilität und Genauigkeit lobte. Außerdem hat sich in der Bevölkerung der Förderverein Zukunftswald gegründet, der ebenfalls mit angepackt hat und ehrenamtlich etwa 10% der Aufforstungsarbeiten geleistet hat. Von den 4.000 ha Stadtwald waren 1.600 ha betroffen, nun sind davon etwa 40% wieder bewaldet – etwa 500 ha durch Aufforstung (rund 65% Laubholz, 35% Nadelbäume), weitere Flächen durch Naturverjüngung.
Rüthen. Nach Borkenkäferbefall und Hitzeschäden im Wald wurde ein wichtiger Meilenstein zur Aufforstung gefeiert. Im Rüthener Wald wurde der 1 millionste Baum zur Wiederbewaldung der Kalamitätsflächen gepflanzt, als eine Stileiche im Rahmen einer kleinen Feierstunde nahe des Biberteiches in den Boden gesetzt wurde. Die Stadt hatte dazu neben Mitarbeitern im Rüthener Forst, Jagdpächtern, Hegering und Schulen auch die gesamte Bevölkerung eingeladen.
Bürgermeister Peter Weiken begrüßte die Anwesenden am Waldschiff. „Den Rüthener Wald wieder auf Vordermann bekommen“, nannte er das, was mit 1 Million aufgeforsteter Bäume nun einen beeindruckenden Meilenstein erreicht hat. Nach den Schäden im Rüthener Wald durch Trockenheit und Borkenkäferbefall ging der Blick schnell wieder nach vorne. Die Flächen abgestorbener Fichten wurden gerodet und mit dem Aufforsten lag vor den Verantwortlichen und der Bevölkerung eine weitere Herkulesaufgabe, die aber beherzt angegangen wurde. 2,5 Millionen Fördergelder aus verschiedenen Töpfen von Land und Bund wurden abgerufen, im städtischen Haushalt Rückstellungen gebildet, um dem Wald finanziell zu helfen. Ungefähr 90% der gepflanzten Bäume wurden im Auftrag der Stadt gepflanzt, 80% davon durch Lohnunternehmen, zehn 10% durch die heimischen Forstwirte, die Förster Peter Bootz auch als „schnelle Eingreiftruppe“ für ihre Flexibilität und Genauigkeit lobte. Außerdem hat sich in der Bevölkerung der Förderverein Zukunftswald gegründet, der ebenfalls mit angepackt hat und ehrenamtlich etwa 10% der Aufforstungsarbeiten geleistet hat. Von den 4.000 ha Stadtwald waren 1.600 ha betroffen, nun sind davon etwa 40% wieder bewaldet – etwa 500 ha durch Aufforstung (rund 65% Laubholz, 35% Nadelbäume), weitere Flächen durch Naturverjüngung.
Zur Wiederaufforstung der Kalamitätsflächen wurden bisher 1 Million Bäume im Rüthener Stadtwald gepflanzt
Die Stadt hatte zu einer kleinen Feierstunde in das Bibertal eingeladen. stileiche kann nun hunderte Jahre wachsen
Nach einem kurzen Weg zu der Pflanzfläche wurde der Baum in die Erde gesetzt und „kann nun mehrere hundert Jahre wachsen“, wie Peter Weiken nach vorne blickte.
Im Anschluss waren alle am Waldschiff zu Grillwürstchen, Getränken und einem lockeren Beisammensein eingeladen.
Bürgermeister Peter Weiken begrüßte die Anwesenden am Waldschiff. „Den Rüthener Wald wieder auf Vordermann bekommen“, nannte er das, was mit 1 Million aufgeforsteter Bäume nun einen beeindruckenden Meilenstein erreicht hat. Nach den Schäden im Rüthener Wald durch Trockenheit und Borkenkäferbefall ging der Blick schnell wieder nach vorne. Die Flächen abgestorbener Fichten wurden gerodet und mit dem Aufforsten lag vor den Verantwortlichen und der Bevölkerung eine weitere Herkulesaufgabe, die aber beherzt angegangen wurde. 2,5 Millionen Fördergelder aus verschiedenen Töpfen von Land und Bund wurden abgerufen, im städtischen Haushalt Rückstellungen gebildet, um dem Wald finanziell zu helfen. Ungefähr 90% der gepflanzten Bäume wurden im Auftrag der Stadt gepflanzt, 80% davon durch Lohnunternehmen, zehn 10% durch die heimischen Forstwirte, die Förster Peter Bootz auch als „schnelle Eingreiftruppe“ für ihre Flexibilität und Genauigkeit lobte. Außerdem hat sich in der Bevölkerung der Förderverein Zukunftswald gegründet, der ebenfalls mit angepackt hat und ehrenamtlich etwa 10% der Aufforstungsarbeiten geleistet hat. Von den 4.000 ha Stadtwald waren 1.600 ha betroffen, nun sind davon etwa 40% wieder bewaldet – etwa 500 ha durch Aufforstung (rund 65% Laubholz, 35% Nadelbäume), weitere Flächen durch Naturverjüngung.
Peter Weiken lobte auch die gute Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern, der Wildbestand wird kontrolliert. Auf der anderen Seite wurde der Wald nicht wahllos eingezäunt, auf Jagdschneisen geachtet. Lob für die Beteiligten hatte auch der Vorsitzende des Wald- und Umweltausschusses, Johannes Erling, der sich von der Planung, Ausführung und gesammelten Spenden mit einem „Dankeschön und weiter so“ bedankte.
Nach einem kurzen Weg zu der Pflanzfläche wurde der Baum in die Erde gesetzt und „kann nun mehrere hundert Jahre wachsen“, wie Peter Weiken nach vorne blickte.
 Rüthen. Die Rüthener Schreiner und Zimmerer halten zusammen und pflegen traditionell ein gutes Miteinander. Nicht nur von dem 750. und 800. Stadtgeburtstag, sondern auch von dem Bau der Maximilian-Kolbe-Schule, der Stadthalle und des Maibaums und von manchem mehr war in dem Zunftbuch zu lesen, als sich die Mitglieder an dem Namenstag ihres Schutzpatrons, des Hl. Josef, traditionell zu ihrem Zunfttag getroffen hatten.
Zu dem Gottesdienst am Morgen war auch eine Figur des Hl. Josef in der Kirche aufgestellt. Neben den Zunftmitgliedern und der Gemeinde nahmen Bürgermeister Peter Weiken und Beigeordneter Hubert Betten an der von Pastor Stefan Gosmann gehaltenen Messe teil.
Im Anschluss hatte der diesjährige Richtmann Franz Hölscher zu einem geselligen Miteinander eingeladen. Nach einem ordentlichen Frühstück wurde vor dem Mittagessen auch in die alten Zunftbücher geguckt, wo der Richtmann alljährlich wichtige Geschehnisse in der Zunft, der Stadt und das Geschehen in der Welt aufschreibt. Da waren die Schreiner und Zimmerer offenbar schon vor 100 Jahren emanzipiert, als in dem Buch vermerkt war, künftig auch die Frauen der Zunftmitglieder zu der Feier am Josefstag mitzubringen. Außerdem wurden die Fahnenträger der Zunft besprochen. 1950 waren nach den Aufzeichnungen von Richtmann Alexander Ballhorn die Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg hart, das Handwerk hatte unter hohen Abgaben und Steuern zu leiden. Die Auftragslage war danach mäßig und die Holzzuteilung im Wald gering. Der 750. Stadtgeburtstag sollte aber durchdacht und gut organisiert gefeiert werden. An einem Handwerkertag nahmen seinerzeit hunderte Handwerker verschiedener Branchen teil, der Abschluss des Stadtgeburtstages wurde mit dem Bürgerschützenfest gefeiert. 1975 hatte Richtmann Heinz Hölscher den Bau der Maximilian-Kolbe-Schule für zwölf Millionen DM und Bauarbeiten an der Stadthalle vermerkt, mit der kommunalen Neuordnung wurde Rüthen zu einer Großgemeinde. Mit rund 1,2 Millionen Arbeitslosen wurde die Beschäftigungslage als schlecht beurteilt, in der Automobilindustrie gab es Kurzarbeit. An dem Zunfttag nahmen Vikar Konrad Schmidt und Pastor Albert Petermann auf einen Korn und ein Glas Bier teil. Der Jahrtausendwechsel war vor 25 Jahren ein Thema bei Richtmann Friedhelm Henze, die Computer hätten die Umstellung gut geschafft. Die Bürger waren zu Europawahl, Kommunalwahl und Kreistagswahl aufgerufen, in Rüthen wurde Rudolf Schieren hauptamtlicher Bürgermeister, die Innenstadt wurde saniert und das Friedrich-Spee-Gymnasium aufgestockt. Von den Kunden wurde vermehrt Buchenholz für die Einrichtung nachgefragt. Die Stadt hatte den 800. Geburtstag gefeiert, wozu die Schreiner und Zimmerer am Marktplatz einen Maibaum errichteten. Der wird nun wieder renoviert und erhält vor allem einen neuen Stamm.
An dem Namenstag ihres Schutzpatrons trafen sich die Mitglieder wieder und lasen nach einem Gottesdienst auch Eintragungen in dem Zunftbuch aus vergangenen Zeiten. Wirtschaftliche Lage, Bauten, Politik und Stadtgeburtstag waren auch seinerzeit Themen
Die Rüthener Schreiner und Zimmerer wahren die Tradition ihrer Zunft
Wegen der Bauarbeiten in der Innenstadt soll der Maibaum noch nicht wieder aufgestellt werden, stattdessen kann der Zunft bei der Arbeit an dem Maibaum auf dem Stadtjubiläum Ende August zugesehen werden, auch die hölzernen Zunftzeichen werden dann ausgestellt und können statt in luftiger Höhe an dem Maibaumstamm aus der Nähe in Augenschein genommen werden.
Im Anschluss hatte der diesjährige Richtmann Franz Hölscher zu einem geselligen Miteinander eingeladen. Nach einem ordentlichen Frühstück wurde vor dem Mittagessen auch in die alten Zunftbücher geguckt, wo der Richtmann alljährlich wichtige Geschehnisse in der Zunft, der Stadt und das Geschehen in der Welt aufschreibt. Da waren die Schreiner und Zimmerer offenbar schon vor 100 Jahren emanzipiert, als in dem Buch vermerkt war, künftig auch die Frauen der Zunftmitglieder zu der Feier am Josefstag mitzubringen. Außerdem wurden die Fahnenträger der Zunft besprochen. 1950 waren nach den Aufzeichnungen von Richtmann Alexander Ballhorn die Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg hart, das Handwerk hatte unter hohen Abgaben und Steuern zu leiden. Die Auftragslage war danach mäßig und die Holzzuteilung im Wald gering. Der 750. Stadtgeburtstag sollte aber durchdacht und gut organisiert gefeiert werden. An einem Handwerkertag nahmen seinerzeit hunderte Handwerker verschiedener Branchen teil, der Abschluss des Stadtgeburtstages wurde mit dem Bürgerschützenfest gefeiert. 1975 hatte Richtmann Heinz Hölscher den Bau der Maximilian-Kolbe-Schule für zwölf Millionen DM und Bauarbeiten an der Stadthalle vermerkt, mit der kommunalen Neuordnung wurde Rüthen zu einer Großgemeinde. Mit rund 1,2 Millionen Arbeitslosen wurde die Beschäftigungslage als schlecht beurteilt, in der Automobilindustrie gab es Kurzarbeit. An dem Zunfttag nahmen Vikar Konrad Schmidt und Pastor Albert Petermann auf einen Korn und ein Glas Bier teil. Der Jahrtausendwechsel war vor 25 Jahren ein Thema bei Richtmann Friedhelm Henze, die Computer hätten die Umstellung gut geschafft. Die Bürger waren zu Europawahl, Kommunalwahl und Kreistagswahl aufgerufen, in Rüthen wurde Rudolf Schieren hauptamtlicher Bürgermeister, die Innenstadt wurde saniert und das Friedrich-Spee-Gymnasium aufgestockt. Von den Kunden wurde vermehrt Buchenholz für die Einrichtung nachgefragt. Die Stadt hatte den 800. Geburtstag gefeiert, wozu die Schreiner und Zimmerer am Marktplatz einen Maibaum errichteten. Der wird nun wieder renoviert und erhält vor allem einen neuen Stamm.

Wegen der Bauarbeiten in der Innenstadt soll der Maibaum noch nicht wieder aufgestellt werden, stattdessen kann der Zunft bei der Arbeit an dem Maibaum auf dem Stadtjubiläum Ende August zugesehen werden, auch die hölzernen Zunftzeichen werden dann ausgestellt und können statt in luftiger Höhe an dem Maibaumstamm aus der Nähe in Augenschein genommen werden.
Musikschüler von "Voice on" rockten beim Benefizkonzert für den guten Zweck
 Rüthen. Die Musikschüler zeigten eine beeindruckende Bühnenpräsenz, als sie von Gestik und Auftreten bis natürlich zu dem Gesang bei einem Benefizkonzert der Gesangsschule „Voice On“ die Aula in Belecke rockten. Zum siebten Mal hatten Vocal-Coach Doro Eschweiler und rund zwei Dutzend Gesangsschüler ein breites Repertoire aus Rock und Pop präsentiert. Viele Ohrwürmer und eine leidenschaftliche Performance zeichneten die Akteure aus. Der Erlös des Konzertes geht an den Caritas-Verband, der mit dem Geld unter anderem bedürftige Familien unterstützt, im Namen des Verbandes bedankte sich Georg Karbowski für die Unterstützung.
Klanggewaltige Stimmen und leidenschaftliche Bühnenpräsenz
 Rüthen. Vier Forscherteams wurden an dem Friedrich-Spee-Gymnasium für ihre Projektideen von Windkraft und Bakterien bis zu Fingerabdrücken und Pflanzenschutzmitteln ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihren Studien nicht nur tiefgehende Überlegungen und naturwissenschaftliches Verständnis bewiesen, sondern sind für ihre Arbeiten auch in bemerkenswerter Weise von der Jury von „Jugend forscht“ ausgezeichnet worden.
Das Gymnasium hatte an dem bundesweiten Wettbewerb wie im Vorjahr wieder auf regionaler Ebene teilgenommen und war dafür in der Schülerschaft auf zunehmendes Interesse gestoßen. Vier Gruppen der Rüthener Schule machten mit, in dem Fach Biologie waren drei Teams angemeldet und eins in Technik/ Physik.
Die Schülerinnen und Schüler waren mit Eifer dabei und haben in dem Wahlpflichtfach Naturwissenschaften und darüber hinaus seit Oktober 2024 an ihren Projekten geforscht und eine Ausarbeitung zu den Experimenten erstellt. So ist ein ausführliches Versuchsprotokoll jeder Gruppe entstanden, auch Ergebnisse von Vorversuchen wurden dort eingefügt, ehe das Werk dann der Kommission des Regionalwettbewerbs eingereicht wurde. Die hat sich damit auseinandergesetzt und freute sich, die jungen Forscher kennenzulernen, als sie die Projekte bei der Wettbewerbspräsentation in dem Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn vorstellten. Jeder Versuch hatte einen eigenen Stand, der von der Jury bewertet wurde.
Im Gespräch mit Rüthen extrastark schilderten die Schüler ihre Themen, an denen sie gearbeitet haben. Lenja Holling, Flora Hage und Luise Kellermann haben mit ihrer Lehrerin Heike Warnecke-Tillmann untersucht, ob der analoge oder der biologische Fingerabdruck mehr aussagt und haben die Frage besonders auch bei eineiigen Zwillingen erforscht. Dazu haben sie drei Zwillingspaare ausgesucht und die analogen Fingerabdrücke verglichen. Dabei wurden Ähnlichkeiten aber auch Unterschiede festgestellt. Aufwändiger Technik bedurfte es zum Vergleich des biologischen Fingerabdrucks. An drei Tagen in der Hochschule Hamm-Lippstadt wurde ein genetischer Fingerabdruck erstellt und auf Unterschiede untersucht. Bei den ausgewählten Zwillingen waren alle 16 Orte auf der DNA gleich, weshalb sie durch den analogen Fingerabdruck besser unterschieden werden können. Honoriert wurden die Forschungen mit einem GEO-Sonderpreis.
Das Friedrich-Spee-Gymnasium freute sich über tolle Leistungen in den Fächern Biologie, Technik und Physik bei dem Wettbewerb „Jugend Forscht“. Schülergruppen wurden mit Preisen auf regionaler Ebene ausgezeichnet
Windräder, ökologische Landwirtschaft und der biologische Fingerabdruck waren Themen
Im Gespräch mit Rüthen extrastark schilderten die Schüler ihre Themen, an denen sie gearbeitet haben. Lenja Holling, Flora Hage und Luise Kellermann haben mit ihrer Lehrerin Heike Warnecke-Tillmann untersucht, ob der analoge oder der biologische Fingerabdruck mehr aussagt und haben die Frage besonders auch bei eineiigen Zwillingen erforscht. Dazu haben sie drei Zwillingspaare ausgesucht und die analogen Fingerabdrücke verglichen. Dabei wurden Ähnlichkeiten aber auch Unterschiede festgestellt. Aufwändiger Technik bedurfte es zum Vergleich des biologischen Fingerabdrucks. An drei Tagen in der Hochschule Hamm-Lippstadt wurde ein genetischer Fingerabdruck erstellt und auf Unterschiede untersucht. Bei den ausgewählten Zwillingen waren alle 16 Orte auf der DNA gleich, weshalb sie durch den analogen Fingerabdruck besser unterschieden werden können. Honoriert wurden die Forschungen mit einem GEO-Sonderpreis.
Kilian Lohkemper und Hendrik Will haben mit den Lehrern Heike Warnecke-Tillmann, Olaf Follmann und Henrik Dohmann untersucht, ob Windräder schon maximal effizient sind oder die Effektivität gesteigert werden kann, indem Tuberkel an den Flügeln der Windräder ergänzt werden. Tuberkel sind wellenförmige Erhebungen, die sich beispielsweise auch an Flossen von Buckelwalen finden. In der Zusammenarbeit mit der Firma Heggemann und Dr. Thomas Meyer wurden die von den Schülern entworfenen Rotorblätter in 3-D-Druck hergestellt und in einem Versuch ein herkömmliches Windradmodell mit einem Windrad mit den neuen Flügeln verglichen. Dafür wurde mit Unterstützung von Andreas Röring und der Firma ESB ein Windkanal gebaut, als Ergebnis zeigten die Tuberkel eine Steigerung von 60 auf 70 Umdrehungen in 30 Sekunden.
Der Versuch wurde mit einem Sonderpreis in dem Bereich Energie und Klimaschutz ausgezeichnet.
Sophia Cramer und Marleen Röring haben sich mit Heike Warnecke-Tillmann damit beschäftigt, wo in der Schule Bakterien sind. Auf Agar Agar – Nährböden wurden Abstriche von Türklinken, Tischen, Handläufen und Garderoben kultiviert. So wurde festgestellt, wo viele Bakterien zu finden sind. Anschließend wurde eine Stammkultur angelegt und damit ein Bakterienrasen gezüchtet. Die Kultur wurde mit ätherischen Ölen in verschiedenen Verdünnungen behandelt, als Ergebnis wurde festgestellt, dass Teebaumöl ähnlich wirkungsvoll wie Desinfektionsmittel ist. Gesponsert wurden die Schüler von der Firma Ruf und der Hachtorapotheke.
Lene Bürger und Franziska Mues haben sich mit den Lehrerinnen Heike Warnecke-Tillmann und Katja Beyer unter dem Motto „Nachhaltige Landwirtschaft, aber wie“ mit zwei Pflanzenschutzmitteln beschäftigt.
Ausgegangen sind sie von der Überlegung, dass in der Landwirtschaft ihrer Einschätzung nach häufig auf den ökonomischen Ertrag, aber weniger auf die Ökologie geachtet wird. Ein herkömmliches Pflanzenschutzmittel, das chemisch hergestellt wird, und ein auf natürlicher Weise hergestelltes und auf Silikaten basierendes Pflanzenschutzmittel, das auch als Booster für Pflanzen gilt, wurden miteinander auf einem Versuchsfeld mit Winterraps verglichen. Die Biomasse, Wurzeldurchmesser und Nährstoffe wurden dabei beispielsweise untersucht. Das Ergebnis war bei Pflanzen, die mit dem natürlichen Mittel behandelt wurden, ein größeres Wurzelvolumen und ein besseres Wachstum, sie können so mehr Biomasse bilden. Während beide Mittel ähnlich kosten, sind die neuen Erkenntnisse nun eine Transferaufgabe für die Landwirtschaft. Auf Ebene von „Jugend forscht“ wurde das Projekt mit dem dritten Platz im Fachgebiet Biologie ausgezeichnet, dabei wurden auch Innovation und wissenschaftliche Genauigkeit bewertet.
Das Friedrich-Spee-Gymnasium gratuliert seinen erfolgreichen jungen Forschern und zieht ein ausgesprochen zufriedenes Fazit von der Teilnahme an dem Wettbewerb. Unter 41 eingereichten Projekten hat das Friedrich-Spee-Gymnasium drei Preise gewonnen, was vergleichsweise beachtlich ist.
 Rüthen. Die Stadthalle war bis auf den letzten Platz besetzt, als Frieda Braun auf der Bühne loslegte. Das war Comedy hautnah. Die ehrliche Sauerländer Schnauze ist sicherlich ein Markenzeichen von Frieda Braun, wenn sie mit ihrem Retro anmutenden Kleid und Handtasche auf der Bühne steht. Modisch irgendwo in der Zeit stehengeblieben, hat sie doch diesen herrlichen Humor, der die Zuschauer ein auf das andere Mal mit einer gewissen Bauernschläue abholt und sie auch – oder gerade – über Alltägliches herzlich lachen lässt. „Guten Abend“, ein schlichter Gruß, und schon ist die Kabarettistin Karin Berkenkopf in ihrem Alter Ego mitten in ihrem Programm „Erst mal durchatmen!“, mit dem sie zu Gast in der Rüthener Stadthalle war. Wie da wohl zur Begrüßung eine Umarmung mit Kuss wirke, witzelte Frieda Braun weiter und erzählte, wie sie beim Yoga gelernt habe loszulassen – zum Beispiel die überzählige Schüssel aus dem Porzellanservice im Schrank. Nach dem Yoga hatte sie den Alten Herren bei der Fitness zugeguckt. Für die eigene Partnerschaft hatte sie aber den Ratschlag, eher nichts zu erwarten, denn „Macken schleifen sich nicht raus – sondern ein.“ Die Frau kümmere sich um das Abendessen und das Nägel schneiden der Schwiegermutter, während der Mann wegen der Aktentasche in der Hand nicht sehe, dass der Müll rausgebracht werden kann.
In Rüthen war Frieda Braun zu Gast und ließ kaum ein Auge trocken
Schwiegermutter, Partnerschaft und zerbrochenes Porzellan
 Rüthen. Die Stadthalle war bis auf den letzten Platz besetzt, als Frieda Braun auf der Bühne loslegte. Das war Comedy hautnah. Die ehrliche Sauerländer Schnauze ist sicherlich ein Markenzeichen von Frieda Braun, wenn sie mit ihrem Retro anmutenden Kleid und Handtasche auf der Bühne steht. Modisch irgendwo in der Zeit stehengeblieben, hat sie doch diesen herrlichen Humor, der die Zuschauer ein auf das andere Mal mit einer gewissen Bauernschläue abholt und sie auch – oder gerade – über Alltägliches herzlich lachen lässt. „Guten Abend“, ein schlichter Gruß, und schon ist die Kabarettistin Karin Berkenkopf in ihrem Alter Ego mitten in ihrem Programm „Erst mal durchatmen!“, mit dem sie zu Gast in der Rüthener Stadthalle war. Wie da wohl zur Begrüßung eine Umarmung mit Kuss wirke, witzelte Frieda Braun weiter und erzählte, wie sie beim Yoga gelernt habe loszulassen – zum Beispiel die überzählige Schüssel aus dem Porzellanservice im Schrank. Nach dem Yoga hatte sie den Alten Herren bei der Fitness zugeguckt. Für die eigene Partnerschaft hatte sie aber den Ratschlag, eher nichts zu erwarten, denn „Macken schleifen sich nicht raus – sondern ein.“ Die Frau kümmere sich um das Abendessen und das Nägel schneiden der Schwiegermutter, während der Mann wegen der Aktentasche in der Hand nicht sehe, dass der Müll rausgebracht werden kann.
Wohl auch ein Markenzeichen – bei ihrem Blick auf die Welt und was in ihr so geschieht – war, als Frieda Braun gleich in mehreren Persönlichkeiten auf der Bühne unterwegs war und in plakative Charaktere schlüpfte. Beispielsweise Mia („Gib mir mal eben nen feuchten Lappen“), die einen Internetblog über Ordnung im Haushalt macht und da schon viele Verfolger hat. Oder Brunhild, die Mia so gerne umarmt, um von deren aufgelegtem Parfum auch was abzubekommen.
Alltagstipps hat Frieda Braun, wenn man zum Beispiel eine Tupperdose im Kühlschrank findet: „Den Deckel vom Körper weg öffnen.“ Schnell entsteht bei dem Publikum lebhaftes Kopfkino und kaum ein Auge bleibt trocken, auch als es um den St. Martinsumzug oder in der Zugabe Federweißer und einen ausgewaschenen Schlüpfer geht. Oft ist Frieda Braun in ihrem Redefluss kaum zu bremsen. Mit Wortwitz und Freude schlüpft sie in die beschriebenen Situationen und weiß ihre Umgebung treffend mit einer köstlichen Mischung aus Neugier, Verlegenheit und Entrüstung zu parodieren.
Aber auch von den verschiedenen Caritas-Projekten gab es Einiges zu berichten. Die Rüthener Tafel hatte mit Erhard Nölleke einen neuen Leiter gefunden, mit dem Angebot werden zahlreiche finanziell bedürftige Personen und Familien im Stadtgebiet mit Lebensmitteln unterstützt. Monika Arens berichtete von dem Essensangebot "Mahl+Zeit" in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus in Haus Buuck sowie von der Handarbeitsgruppe, die selbstgestrickte Socken für den guten Zweck verkauft hatte. Hannelore Fromme berichtete von dem Caritas-Laden "aufgemöbelt", über den der "Dom" berichtet hatte, an dem Ortstermin mit den Redakteuren hatte auch der Caritas-Vorstand Paderborn teilgenommen. Das Möbellager hatte neue Ausstellung- und Lagerflächen in dem ehemaligen Plus-Markt in der Innenstadt bezogen, freute sich Christa Mertens, ein neues Angebot der Caritaskonferenz ist das Repair-Cafe, welches Theo Fromme vorstellte.

Monika Wieners hielt den Kassenbericht, im Ausblick möchte sich die Caritas-Sozialstation auch an dem Stadtjubiläum mit einem Stand in der Niederen Straße beteiligen.
 Rüthen. Die Caritas-Konferenz Rüthen gab auf ihrer Jahreshauptversammlung wieder in beeindruckender Weise Rechenschaft ihrer Arbeit für die Menschen, 78 Mitarbeiter engagieren sich dabei in verschiedenen Gruppen.
Elisabeth Schäfer begrüßte die Anwesenden im Namen des Vorstandes, auf den spirituellen Impuls von Christa Mertens erinnerte Hannelore Fromme in dem Jahresbericht an Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang auf Regionalebene, ein Seniorenfrühstück und das Ernte-Dank-Frühstück, Regionalarbeitskreise zu den Themen "Spiritualität und Ehrenamt" und "Trauer", das Senioren-Ferienangebot "Urlaub ohne Koffer", eine Studienfahrt nach Münster, Upcyclingkurse, die Teilnahme an dem Marienmarkt und an der Delegiertenversammlung des Caritaskreises Soest sowie eine Fahrt zu dem "Winterzauber" nach Kassel. Der Caritas-Sozialstation Rüthen wurde zu ihrem 30jährigen Bestehen gratuliert.
Aber auch von den verschiedenen Caritas-Projekten gab es Einiges zu berichten. Die Rüthener Tafel hatte mit Erhard Nölleke einen neuen Leiter gefunden, mit dem Angebot werden zahlreiche finanziell bedürftige Personen und Familien im Stadtgebiet mit Lebensmitteln unterstützt. Monika Arens berichtete von dem Essensangebot "Mahl+Zeit" in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus in Haus Buuck sowie von der Handarbeitsgruppe, die selbstgestrickte Socken für den guten Zweck verkauft hatte. Hannelore Fromme berichtete von dem Caritas-Laden "aufgemöbelt", über den der "Dom" berichtet hatte, an dem Ortstermin mit den Redakteuren hatte auch der Caritas-Vorstand Paderborn teilgenommen. Das Möbellager hatte neue Ausstellung- und Lagerflächen in dem ehemaligen Plus-Markt in der Innenstadt bezogen, freute sich Christa Mertens, ein neues Angebot der Caritaskonferenz ist das Repair-Cafe, welches Theo Fromme vorstellte.
Auf der Jahreshauptversammlung berichteten der Vorstand und verschiedene Gruppen
Die Caritas hat Angebote und Hilfe für Menschen
Pastor Götze fühlte sich bei einem Blick in die Runde „ein bisschen wie alte Familie“. Seinen Wortwitz hatte er sich offenkundig bewahrt und unterhielt die Zuhörer inhaltlich wie rhetorisch mit einem lebendigen Vortrag. Anfangen wollte er mit persönlichen Erlebnissen. In einem seiner letzten Jahre als Pfarrer in Rüthen hatte ihm die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten beim Aufhängen der Fahnen in der St. Johanneskirche von Schäden im Dachstuhl berichtet. Zimmermeister Franz-Josef Hüske hatte den morschen Balken notdürftig befestigt, doch die folgenden Untersuchungen deuteten die Notwendigkeit der nun laufenden Restaurierungsarbeiten an, über die sich Rüthens ehemaliger Pfarrer besonders freute („ein kleines Wunder“). Auch der Weggang der Schwestern aus dem Haus Maria vom Stein hatte ihn bewegt, nicht nur wegen der Frage, „wer nun Butterbrote am Lobetag schmiert?“. Noch etwas Schönes war ihm aufgefallen: das neue Diözesanzentrum der Pfadfinder auf dem Eulenspiegel hatte Götze Freude gemacht. Was das seiner Meinung nach alles mit dem Lobetag zu tun hat, machte Bernd Götze anschließend deutlich. Den Lebensraum richtig in den Blick nehmen, mit dem Kopf und mit dem Herzen, ermunterte er die Anwesenden. Ob die Menschen glauben oder nicht, sei dann relativ egal, „denn der Geist Gottes mogelt sich überall dazwischen“. Den Lobetag bezeichnete Götze als etwas Zentrales für Rüthen, das er als notwendig und zukunftsweisend einordnet. Als eine Veranstaltung der Zivilgesellschaft, von Kirche und Stadt, habe der Lobetag eine wichtige Verantwortung für unser Bewusstsein.
Dazu erinnerte sich Bernd Götze an die Zeit, als er nach Rüthen kam. Mit ein bisschen Schmunzeln bekannte er, sich der Erwartungen der Rüthener an den Lobetag bewusst gewesen zu sein. Das frühe Aufstehen, unter dem getragenen Himmel laufen, das mittelalterliche Lied „Strenger Richter aller Sünder“ („Das hört sich so an, als sei der dreißigjährige Krieg drei Wochen vorbei gewesen“) und das Rüthener „Te Deum“ (von dem er in Nachforschungen feststellte: „da steckt eine Menge Kultur drin“) waren ihm aufgefallen. Das war im Jahr 2006. Den Frühschoppen und die Gemeinschaft nach der Prozession bezeichnete er als „das schönste Bier im ganzen Jahr“.
Pastor Götze fühlte sich bei einem Blick in die Runde „ein bisschen wie alte Familie“. Seinen Wortwitz hatte er sich offenkundig bewahrt und unterhielt die Zuhörer inhaltlich wie rhetorisch mit einem lebendigen Vortrag. Anfangen wollte er mit persönlichen Erlebnissen. In einem seiner letzten Jahre als Pfarrer in Rüthen hatte ihm die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten beim Aufhängen der Fahnen in der St. Johanneskirche von Schäden im Dachstuhl berichtet. Zimmermeister Franz-Josef Hüske hatte den morschen Balken notdürftig befestigt, doch die folgenden Untersuchungen deuteten die Notwendigkeit der nun laufenden Restaurierungsarbeiten an, über die sich Rüthens ehemaliger Pfarrer besonders freute („ein kleines Wunder“). Auch der Weggang der Schwestern aus dem Haus Maria vom Stein hatte ihn bewegt, nicht nur wegen der Frage, „wer nun Butterbrote am Lobetag schmiert?“. Noch etwas Schönes war ihm aufgefallen: das neue Diözesanzentrum der Pfadfinder auf dem Eulenspiegel hatte Götze Freude gemacht. Was das seiner Meinung nach alles mit dem Lobetag zu tun hat, machte Bernd Götze anschließend deutlich. Den Lebensraum richtig in den Blick nehmen, mit dem Kopf und mit dem Herzen, ermunterte er die Anwesenden. Ob die Menschen glauben oder nicht, sei dann relativ egal, „denn der Geist Gottes mogelt sich überall dazwischen“. Den Lobetag bezeichnete Götze als etwas Zentrales für Rüthen, das er als notwendig und zukunftsweisend einordnet. Als eine Veranstaltung der Zivilgesellschaft, von Kirche und Stadt, habe der Lobetag eine wichtige Verantwortung für unser Bewusstsein.
Bürgermeister Peter Weiken begrüßte in dem Bürgersaal der renovierten Stadtverwaltung rund 120 Zuhörer, für die noch Stühle nachgestellt wurden. Der Versammlungsraum soll mit moderner Gestaltung und neuer Technik künftig für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden.
Pastor Götze fühlte sich bei einem Blick in die Runde „ein bisschen wie alte Familie“. Seinen Wortwitz hatte er sich offenkundig bewahrt und unterhielt die Zuhörer inhaltlich wie rhetorisch mit einem lebendigen Vortrag. Anfangen wollte er mit persönlichen Erlebnissen. In einem seiner letzten Jahre als Pfarrer in Rüthen hatte ihm die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten beim Aufhängen der Fahnen in der St. Johanneskirche von Schäden im Dachstuhl berichtet. Zimmermeister Franz-Josef Hüske hatte den morschen Balken notdürftig befestigt, doch die folgenden Untersuchungen deuteten die Notwendigkeit der nun laufenden Restaurierungsarbeiten an, über die sich Rüthens ehemaliger Pfarrer besonders freute („ein kleines Wunder“). Auch der Weggang der Schwestern aus dem Haus Maria vom Stein hatte ihn bewegt, nicht nur wegen der Frage, „wer nun Butterbrote am Lobetag schmiert?“. Noch etwas Schönes war ihm aufgefallen: das neue Diözesanzentrum der Pfadfinder auf dem Eulenspiegel hatte Götze Freude gemacht. Was das seiner Meinung nach alles mit dem Lobetag zu tun hat, machte Bernd Götze anschließend deutlich. Den Lebensraum richtig in den Blick nehmen, mit dem Kopf und mit dem Herzen, ermunterte er die Anwesenden. Ob die Menschen glauben oder nicht, sei dann relativ egal, „denn der Geist Gottes mogelt sich überall dazwischen“. Den Lobetag bezeichnete Götze als etwas Zentrales für Rüthen, das er als notwendig und zukunftsweisend einordnet. Als eine Veranstaltung der Zivilgesellschaft, von Kirche und Stadt, habe der Lobetag eine wichtige Verantwortung für unser Bewusstsein.
Zu "400 Jahre Lobetag" hielt Rüthens ehemaliger Pfarrer Bernd Götze einen Vortrag, der das alte Gelübde mit seiner Bedeutung für Vergangenheit und Zukunft einordnet
 Rüthen. Der Lobetag wird unter Bezug auf urkundliche Erwähnungen in diesem Jahr 400 Jahre alt. Als Tag mit viel Geschichte und Tradition ist er in der Bevölkerung verwurzelt, wie auch das große Interesse an einem Vortrag von Pastor Bernd Götze in dem Bürgersaal der Stadtverwaltung zeigte. Was steckt hinter der kulturellen Identität des Lobetages für die Stadt Rüthen? Die Frage war das Thema des Vortrages und wurde von Rüthens ehemaligem Pfarrer von verschiedenen Seiten betrachtet. Selbstgemachte Erfahrungen verband er mit einer geschichtlichen Einordnung, einem Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte und einem Blick auf die Bedeutung für die Zukunft.
Vielleicht ist der Lobetag auch älter als 400 Jahre, gibt es weitere Meinungen zu der Geschichte. Nimmt man das Jubiläum, wie es nun gefeiert wird, hat der Lobetag seine Anfänge inhaltlich in dem Gelöbnis aus Dankbarkeit für die Errettung aus Krankheit, Krieg und Hungersnot, geschichtlich in den Reformen während und nach dem Dreißigjährigen Krieg. Bernd Götze nannte nochmal das Lied „Strenger Richter aller Sünder“. Wir leben in einer anderen Zeit, aber auch die hat Probleme und Finsternisse. Da gelte es ebenfalls, Gutes gegenzusetzen, sich zu engagieren. In seiner Zeit in Rüthen habe Götze davon einiges spüren können, nannte er die Erfahrungen wertvoll. „Lauft weiter, es lohnt sich“, ermunterte er zum Weitermachen – auch ohne Pfarrrer in Rüthen.
Im Anschluss wurden aus dem Fundus von Johannes Martin Bilder von dem Lobetag aus vergangen Jahren gezeigt.
Von 1945 bis 1965 wurde in der Restaurationszeit auf vergangene Jahrhunderte geblickt, in ihrer Hochzeit entstand Mitte der 1950er Jahre ein Text, in dem die Rede von einem Opfergang war. Dabei gingen die Menschen in der Kirche aus den Bänken einmal um den Altar und legten eine Spende in den Opferkorb. Ein Areal zu durchschreiten und es sich zu eigen nehmen, sei ein im Mittelalter verbreitetes Denken gewesen. Bernd Götze nannte in dem Zusammenhang auch Schnadegänge und eine alte lange Prozession um die Urpfarrei Altenrüthen, die auch noch vorchristliche Ursprünge habe.
In der Zeit der Stadtgründung habe es ab 1200 nach Vermutungen zudem viele Prozessionen gegeben, auch dann wurde die Stadt umschritten, auch in dem Denken: „Wir sind es, die den Raum gestalten.“ Zu der Zeit der Soester Fehde wurden in der heutigen Kreisstadt auf den Wällen Prozessionen gelaufen, das war ein Zeichen, dass Gott mit der Stadt sei, geschossen werden durfte während der Veranstaltung nicht.
400 Jahre Lobetag
An dem Lobetag ist Bernd Götze offenkundig der Inhalt und die zukunftsweisende Tradition wesentlich. Wie alt er ist, erscheint da nicht als Wichtigstes und ist auch nicht so einfach zu sagen. "1963 wurde 300 Jahre Jubiläum gefeiert", nannte Götze eine zeitliche Diskrepanz, die er versuchte einzuordnen. 1625 sei nach urkundlichen Unterlagen das Gelöbnis der Stadt zu der Lobeprozession gegeben, wie das ausgelegt wird, sei später festgelegt worden. Neuordnungen seien nicht unwesentlich gewesen und auch in der Zeit der Reformation hat es Prozessionen gegeben. Evangelisch und katholisch habe sich recht gut vertragen, „Hauptsache es war schön“, schlug Götze den Bogen zu seiner Sicht auf die Gegenwart.
Weitere geschichtliche Erwähnungen in Zusammenhang mit dem Lobetag waren 1577 ein neuer Erzbischof, der eine reformierte Freundin hatte und sie heiraten wollte. Er wurde als Ergebnis exkommuniziert und abgesetzt. 1612 hatte ein neuer Erzbischof genehmigt, dass der Lobetag stattfindet, gefördert und gestaltet wurde der Lobetag auch von den Kapuzinern. 1662 gab es mit Altenrüthen einen Streit um den Lobetag, Hintergrund waren Ablässe und die Einnahmen daraus. In der nun bekannten Form sei der Lobetag seit ungefähr 1814 geordnet.
Vielleicht ist der Lobetag auch älter als 400 Jahre, gibt es weitere Meinungen zu der Geschichte. Nimmt man das Jubiläum, wie es nun gefeiert wird, hat der Lobetag seine Anfänge inhaltlich in dem Gelöbnis aus Dankbarkeit für die Errettung aus Krankheit, Krieg und Hungersnot, geschichtlich in den Reformen während und nach dem Dreißigjährigen Krieg. Bernd Götze nannte nochmal das Lied „Strenger Richter aller Sünder“. Wir leben in einer anderen Zeit, aber auch die hat Probleme und Finsternisse. Da gelte es ebenfalls, Gutes gegenzusetzen, sich zu engagieren. In seiner Zeit in Rüthen habe Götze davon einiges spüren können, nannte er die Erfahrungen wertvoll. „Lauft weiter, es lohnt sich“, ermunterte er zum Weitermachen – auch ohne Pfarrrer in Rüthen.
Er las einen Text aus dem Jahr 1953 vor, als sich der Autor Josef Oel aus Drewer daran erinnerte, wie man sich als Schulkind darauf freute, bei der Lobeprozession mitzumachen. Vor der Prozession wurde von dem Bürgermeister sorgfältig geprüft, ob der Prozessionsweg auch entsprechend hergerichtet war. Der Lohn für den Pfarrer waren am Lobetag 24 Pfennig und ein Weißbrot, der Küster erhielt acht Pfennig.
In der Zeit des Dritten Reiches lief die Prozession relativ gewohnt bis zu dem Krieg weiter, zu der städtischen Veranstaltung stellte die Stadt 2.800 Büsche und 70 Fichten, war aufgeschrieben.
Das Umschreiten der Stadtgrenzen
Von 1945 bis 1965 wurde in der Restaurationszeit auf vergangene Jahrhunderte geblickt, in ihrer Hochzeit entstand Mitte der 1950er Jahre ein Text, in dem die Rede von einem Opfergang war. Dabei gingen die Menschen in der Kirche aus den Bänken einmal um den Altar und legten eine Spende in den Opferkorb. Ein Areal zu durchschreiten und es sich zu eigen nehmen, sei ein im Mittelalter verbreitetes Denken gewesen. Bernd Götze nannte in dem Zusammenhang auch Schnadegänge und eine alte lange Prozession um die Urpfarrei Altenrüthen, die auch noch vorchristliche Ursprünge habe.
Dazu erinnerte sich Bernd Götze an die Zeit, als er nach Rüthen kam. Mit ein bisschen Schmunzeln bekannte er, sich der Erwartungen der Rüthener an den Lobetag bewusst gewesen zu sein. Das frühe Aufstehen, unter dem getragenen Himmel laufen, das mittelalterliche Lied „Strenger Richter aller Sünder“ („Das hört sich so an, als sei der dreißigjährige Krieg drei Wochen vorbei gewesen“) und das Rüthener „Te Deum“ (von dem er in Nachforschungen feststellte: „da steckt eine Menge Kultur drin“) waren ihm aufgefallen. Das war im Jahr 2006. Den Frühschoppen und die Gemeinschaft nach der Prozession bezeichnete er als „das schönste Bier im ganzen Jahr“.
Götze blickte auch auf die Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten. In den 1960er Jahren wurden die Blumenteppiche mit zunehmendem Verkehr in der Stadt schwieriger, weitere Rahmendaten und Abläufe (manchmal in der Bevölkerung leidenschaftlich oder erzürnt diskutiert) änderten sich, doch der Kern des Lobetages sei der gleiche geblieben, sagte Bernd Götze.
 Rüthen. Anlässlich des 825. Stadtjubiläums in diesem Jahr gibt es auch eine Rüthener Saatgutmischung. Realisiert wurde das von den Organisatorinnen des Jahres der Artenvielfalt mit Unterstützung von weiteren Mitstreitern.
Das Besondere an der Mischung ist, dass sie ausschließlich Samen von regionalen Wildblumen enthält, die es hier seit langer Zeit gibt und die somit auch schon zum Jahr der Stadtgründung in unserer Region gewachsen sind. Diese Pflanzen sind entsprechend gut an den hiesigen Standort und die regionale Tierwelt angepasst. Sie bieten Futter, Nektar und Lebensraum für heimische Insekten wie Käfer, Schmetterlinge und Bienen – Tiere, die in der heutigen Zeit selten geworden sind.
Der Erfolg der Ausgabe von zertifiziertem, regionalem Saatgut aus dem Kreis Soest im vergangenen Jahr hat die Gruppe ermuntert, nun eine Mischung speziell für Rüthen zu erstellen, wie Beate Berghoff, Hanna Hentschel und Marlene Arens erklärten.
Eine eigene Saatgutmischung für die Rüthener Bürgerinnen und Bürger
Heimische Insekten brauchen heimische Pflanzen. Sie passen zusammen wie Schloss und Schlüssel, da sie sich evolutionär zusammen entwickelt haben. Viele heimische Insekten sind nach Auskunft der Organisatorinnen bereits vom Aussterben bedroht, weil sie keine Nahrung mehr finden.
Blumenmischungen, die es oft im Supermarkt oder Baumarkt gibt, bieten den Insekten danach keine Nahrung und enthalten teilweise auch Arten aus fernen Ländern oder Kontinenten, sogenannte Neophyten. Oftmals blühen sie schön und bieten Nektar, weswegen sie von manchen Schmetterlingsarten gerne besucht werden. Ein Beispiel ist der beliebte Schmetterlingsflieder, der ursprünglich aus China kommt. Diese Pflanze gilt inzwischen als invasiver Neophyt, weil sie durch ihr großes Ausbreitungspotenzial andere heimische Pflanzen in der freien Natur verdrängt. Heimische Alternativen zum Schmetterlingsflieder sind der Blutweiderich (Lythrum salicaria) oder der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Sie blühen zur gleichen Zeit und bieten nicht nur Nektar für die Falter, sondern eben auch Futter für die Raupen. Der Schmetterlingsflieder hingegen bietet laut einer Presseinformation des "Jahres der Artenvielfalt" kein Futter für Raupen. Die Rüthener Mischung soll die Bürgerinnen und Bürger anregen, sich mehr mit den Pflanzen und Tieren vor Ort zu identifizieren.
Bunte Pflanzenvielfalt zum Stadtjubiläum – Die „Rüthener Mischung“ ist eingetroffen
Es gibt auch zahlreiche Insekten, die von einer ganz bestimmten Pflanze abhängig sind. Die Natternkopf-Mauerbiene zum Beispiel ist zwar nicht so wählerisch mit den Nistquartieren, aber sie braucht zwingend den Natternkopf als Nahrungspflanze. Oder die Glockenblumen-Scherenbiene. Sie sammelt Pollen ausschließlich an Glockenblumen. Es gibt auch eine Reihe von Faltern, deren Raupen ein spezialisiertes Fressverhalten haben. In der Rüthener Mischung sind Samen von diesen Pflanzen enthalten, beispielsweise auch der Kleine Wiesenknopf, die Rote Lichtnelke, Kornblumen, Margeriten, Flockenblumen, die Moschus-Malve sowie zwei Glockenblumenarten und andere. Ein paar Gräser sind auch dabei, die als Futterpflanze für die Raupen des Schachbrettfalters, des Wiesenvögelchens oder des Ochsenauges dienen.
Finanzielle Unterstützung für die 5000 Tütchen für je einen Quadratmeter Wiese gab es durch die BUND Ortsgruppe Lörmecketal, den NABU Warstein, NABU Lippstadt sowie durch die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz Soest (ABU). Luise Hauswirth von der ABU hat zudem zusammen mit der Firma Rieger-Hoffmann die Pflanzen ausgewählt.
Erhältlich ist die Rüthener Mischung auch über die Ortsvorsteher oder per eMail unter
ruethener-mischung@gmx.de.
Eine genaue Anleitung, wie die Mischung gesät und gepflegt wird, steht auf den Samentütchen und die Gruppe hat auch einen Flyer gestaltet. Gerne können Fotos von den erblühten Flächen geschickt werden an ruethener-mischung@gmx.de
Blumenmischungen, die es oft im Supermarkt oder Baumarkt gibt, bieten den Insekten danach keine Nahrung und enthalten teilweise auch Arten aus fernen Ländern oder Kontinenten, sogenannte Neophyten. Oftmals blühen sie schön und bieten Nektar, weswegen sie von manchen Schmetterlingsarten gerne besucht werden. Ein Beispiel ist der beliebte Schmetterlingsflieder, der ursprünglich aus China kommt. Diese Pflanze gilt inzwischen als invasiver Neophyt, weil sie durch ihr großes Ausbreitungspotenzial andere heimische Pflanzen in der freien Natur verdrängt. Heimische Alternativen zum Schmetterlingsflieder sind der Blutweiderich (Lythrum salicaria) oder der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Sie blühen zur gleichen Zeit und bieten nicht nur Nektar für die Falter, sondern eben auch Futter für die Raupen. Der Schmetterlingsflieder hingegen bietet laut einer Presseinformation des "Jahres der Artenvielfalt" kein Futter für Raupen. Die Rüthener Mischung soll die Bürgerinnen und Bürger anregen, sich mehr mit den Pflanzen und Tieren vor Ort zu identifizieren.
Mehr Platz für Wildpflanzen
Noch vor wenigen Jahrzehnten gab es für die Natur viel Platz. Wege waren nicht befestigt und hatten Wegraine; Äcker hatten Ackerrandstreifen, Wiesen wurden nicht gedüngt und Felder nicht mit Pestiziden behandelt. Heute seien Acker- und Wegränder artenärmer und oft auch kleiner. Sie werden häufig gemäht, gemulcht, gespritzt oder weggepflügt. Heimische Pflanzen finden kaum Platz und wenn sie doch noch da sind, werden sie nicht selten vor der Blüte gemäht.
Gärten bieten der Natur eine große Chance
Privaten Gärten in Deutschland sind in Summe etwa ähnlich groß wie alle Naturschutzgebiete bundesweit. Das zeigt, wie groß das Potential der privaten Gärten für die Natur sein kann. Denn heimische Insekten und Pflanzen können nur überleben, wenn sie neue Partner und Lebensräume finden. Dafür müssen sie in der heutigen zersiedelten Landschaft aber oft große Entfernungen überwinden. Für viele Insekten ist das nicht möglich und sie sterben aus. Naturnahe Gärten können aber für wandernde Tiere und Pflanzen unentbehrliche „Trittstein-Biotope“ sein. Ist kein Garten da, oder möchte man sich erst an heimische Pflanzen herantasten? Dann kann man die Rüthener Mischung auch in Töpfen und Kübeln aussäen.
Passgenaue Insekten-Pflanzen-Kombinationen
Es gibt auch zahlreiche Insekten, die von einer ganz bestimmten Pflanze abhängig sind. Die Natternkopf-Mauerbiene zum Beispiel ist zwar nicht so wählerisch mit den Nistquartieren, aber sie braucht zwingend den Natternkopf als Nahrungspflanze. Oder die Glockenblumen-Scherenbiene. Sie sammelt Pollen ausschließlich an Glockenblumen. Es gibt auch eine Reihe von Faltern, deren Raupen ein spezialisiertes Fressverhalten haben. In der Rüthener Mischung sind Samen von diesen Pflanzen enthalten, beispielsweise auch der Kleine Wiesenknopf, die Rote Lichtnelke, Kornblumen, Margeriten, Flockenblumen, die Moschus-Malve sowie zwei Glockenblumenarten und andere. Ein paar Gräser sind auch dabei, die als Futterpflanze für die Raupen des Schachbrettfalters, des Wiesenvögelchens oder des Ochsenauges dienen.
Das Deutsche Rote Kreuz ehrte treue Blutspender
 Rüthen. Zahlreichen treuen Blutspendern sagte das Deutsche Rote Kreuz bei verschiedenen Blutspendeterminen im Stadtgebiet Danke, einige Jubilare wurden mit Urkunden, Ehrennadeln und einem kleinen Flachgeschenk geehrt.
Die 150. Blutspende von Franz-Albert Köller war in Kallenhardt schon eine bemerkenswerte Auszeichnung, Maria Arnst Philippi wurde für 75 Spenden geehrt.
In Rüthen dankte der Ortsverein Christiane Lohkemper, Bernhard Fahle. Manfred Sachse und Michael Schrewe für 75 Spenden und Carolin Becker für den 25. Aderlass.
Mit ihrem Blut konnten die Spender nach Auskunft des DRK schon vielen Menschen helfen und sollen auch anderen Menschen ein Ansporn sein, "denn jeder Tropfen Blut ist kostbar", sagt Gabriele Stork von dem Ortsverein Rüthen.
Besonders stolz zeigte sich der Verein über die aktuell 13 Nachwuchsmusiker, die sich sowohl in der Verbunds- als auch in der vereinsinternen Ausbildung befinden.
Der Vorstand bedankte sich bei allen Mitgliedern und freut sich auf ein erfolgreiches Musikjahr.
Ehrungen für langjährige Mitglieder und Nachwuchsmusiker
Der Spielmannszug Langenstraße-Heddinghausen freut sich auf Schutzenfeste und das Kaiserschießen in dem Doppeldorf
 Langenstraße. Zu der Jahreshauptversammlung des Spielmannszuges Langenstraße-Heddinghausen begrüßte Vorsitzender Antonius Bertels die Mitglieder, auf der Tagesordnung standen die musikalischen Planungen, Ehrungen und Wahlen. Nach dem Kassenbericht von Marius Nüse verabschiedete sich der nach mehr als 20 Jahren Vorstandsarbeit aus dem Amt, zu seiner Nachfolgerin wurde Katrin Keller gewählt. Antonius Bertels bedankte sich im Namen aller Mitglieder bei dem scheidenden Kassierer für sein unermüdliches ehrenamtliches Engagement. Den Posten der Schriftführerin übernimmt künftig Annabell Habig, Melanie Raupach wurde einstimmig zur neuen musikalischen Leitung gewählt.
Nach der Vorstellung und Abstimmung der Termine für die kommende Saison wie beispielsweise der musikalischen Begleitung der Schützenfeste in Menzel, Oestereiden, Meiste, Weine, Langenstraße-Heddinghausen und Lipperbruch sowie des Kaiserschießens in Langenstraße-Heddinghausen wurden verschiedene Mitglieder geehrt. Emma Holland, Josefine Bertels, Leni Halberschmidt, Frieda Herting, Stefanie Rudat und Sabrina Kiebitz erhielten ihre Urkunden über die erfolgreich bestandenen E- und D1 Prüfungen. Corinna Ebert, Anna-Lena Kemper, Katrin Rodehutscord und Annika Götte wurden für 25jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt und Julian Klegraf nachträglich neben Daniel Rodehutscord und Alex Jaeschke als Spieler des Jahres 2024 ausgezeichnet.
Besonders stolz zeigte sich der Verein über die aktuell 13 Nachwuchsmusiker, die sich sowohl in der Verbunds- als auch in der vereinsinternen Ausbildung befinden.


GAST SEIN IN RÜTHEN
Ratsschänke
Richtig gut rüber kamen „The Top Dogs“, die in der Ratsschänke akustisch und mit Lust auf Musik loslegten – die Jungs sind mit ihren Auftritten schon alte Bekannte in Rüthen.
Rüthener Musiknacht
 Rüthen. Die Rüthener Musiknacht hat eine gelungene Neuauflage gefeiert. In den Kneipen war prima Musik und gut gelaunte Besucher zogen durch die Straßen, als in acht Kneipen in der Innenstadt Live-Musik, Feiern und Leute treffen angesagt war.
Abwechslungsreich war die Musik, von handgemacht und rockig bis Irish Folk, Akustik oder packendem Blues reichte das Spektrum.
Unterstützt wurde die Rüthener Musiknacht von der HMH-Gruppe, das Unternehmen mit Hauptsitz in dem Gewerbegebiet Hankerfeld in Rüthen hat als Sponsor die Durchführung der Veranstaltung ermöglicht.
Gaststätte zum Hexenturm
Mit feinfühligem bis rotzigem Blueseinschlag rockten „The Rathouse" in der Gaststätte zum Hexenturm musikalisch wie handwerklich anspruchsvoll. In dem Repertoire ging es in den 60ern los, aber auch eigene Songs standen auf der Playlist.
Henrichs
Pizzeria da franco
Eine Premiere war es auch für das HenrichS, eigentlich im Bibertal zu Hause. Wirt Frank Schnelle und sein Team hatten für den Abend kurzerhand spontan eine Location in der Hachtorstraße eröffnet, wo Christian Schwede und seine musikalische Partnerin Sarah Nauber als „Magnolia“ schnell Nähe zum Publikum aufbauten und gecoverte wie eigene Songs mit Leidenschaft rüberbrachten.
Und auch das „Young old man Duo“ rockte mit dem Publikum leidenschaftlich und barrierefrei in der Pizzeria da Franco. Das italienische Restaurant war erstmalig bei der Musiknacht dabei und Wirtin Karin Großmann war auf Anhieb begeistert von der Atmosphäre.
Café buuck
In Café Buuck steigerten die Lattrichs musikalische Leidenschaft noch mit Inbrunst. Danny und Alexandra Lattrich sind in dem benachbarten ältesten Haus der Stadt (heute Haus Buuck) aufgewachsen, zusammen mit Dannys Frau Nadine und Co-Musiker Gunnar zeigten sie sich musikalisch ebenso vielseitig wie packend und feierten ordentlich mit dem Publikum.
eiscafé Bella
In dem Eiscafe Bella am Marktplatz spielte Anderersaits vor alten und neuen Fans Klassiker aus Rock und Pop. Da ging es ordentlich ab. Während es in einigen Gaststätten Bratwurst und Pizza als Imbiss gab, waren am Marktplatz zur Freude vieler Besucher türkische Spezialitäten für den abendlichen Hunger vorbereitet (Foto unten rechts).
Konrad knickenberg
In Rock und Pop waren auch die Akustik-Jungs von „Flotter 4er“ in der Gaststätte Konrad Knickenberg unterwegs, gute Laune und ausgelassene Stimmung auf der improvisierten Tanzfläche waren da Programm.
Hachtorstube
Auch in der Hachtorstube konnten die Gäste gute Musik erleben. In der freundlichen Gaststätte gab es ein Wiedersehen mit „Brian Clifford“, der neben Rock auch die Folk-Musik von der irischen Insel in verschiedenen Ländern Europas auf die Bühne bringt und auch in Rüthen für einen gelungenen Musikabend sorgte.
Apropos gelungen, war auch Kulturringvorsitzender Klaus Herting (Foto unten, Mitte) zufrieden mit der Veranstaltung, die erstmalig unter Federführung des Dachverbandes heimischer Kulturschaffender ausgerichtet worden war. Die prima Stimmung, gute Besucherzahlen und ein einfach schöner Abend machten Lust auf eine Fortsetzung.
In dem Fastenmonat Ramadan fand in der Mensa der Sekundarschule wieder ein interkulturelles Fastenbrechen statt. Menschen verschiedener Nationalitäten begegneten sich
 Rüthen. Der Ramadan wurde als eine Zeit der Barmherzigkeit vorgestellt, als der Verein Wikult wieder zu einem interkulturellen Fastenbrechen in dem muslimischen Fastenmonat in die Mensaaula der Sekundarschule eingeladen hatte. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Kulturen und Glaubensrichtungen kamen da zusammen und das freute die Veranstalter, die "Vielfalt als Bereicherung" sehen. Der Ramadan dauerte in diesem Jahr vom 1. bis 29. März. Mitgefühl beispielsweise mit Menschen, die Hunger haben oder vertrieben sind, wurde betont. In einem Film erfuhren die Anwesenden Inhalte zu dem Fasten, spiritueller Hingabe und Gebeten. Das Wissen konnte später in einem interreligiösen Quiz unter Beweis gestellt werden. Auch Musik kann Kulturen verbinden, entsprechend wurde eine Kindergruppe vorgestellt, die in ihrer Sprache ein Lied sang. In dem freuten sie sich auf den Ramadan, Frieden und Hoffnung.
Später wurde auch ein Volkstanz aufgeführt, der ebenfalls Kultur erlebbar machte. Mit einem Ruf auf der Bühne wurde das Fasten gebrochen, anschließend konnten sich alle an einem Buffet Speisen und Getränke nehmen und frohe Gemeinschaft erleben.
Vielfalt, Frieden und Gemeinschaft
Nach wöchentlichen Bauabenden wurde der Wagen rechtzeitig fertiggestellt und in Betrieb genommen. Den Rosenmontag begann die Landjugend mit einem gemeinsamen Frühstück, anschließend wurden die Boxen ordentlich für den Umzug aufgedreht. Rund 45 Personen feierten so fröhlich mit, nach dem Umzug ging das fröhliche Treiben in der Stadthalle weiter.
An Rosenmontag hat die Landjugend Rüthen zum dritten Mal in Folge mit einem Wagen an dem närrischen Umzug durch die Stadt teilgenommen. In diesem Jahr hatten sich die jungen Leute das Motto „Apres‘ Ski“ ausgesucht.
Nach wöchentlichen Bauabenden wurde der Wagen rechtzeitig fertiggestellt und in Betrieb genommen. Den Rosenmontag begann die Landjugend mit einem gemeinsamen Frühstück, anschließend wurden die Boxen ordentlich für den Umzug aufgedreht. Rund 45 Personen feierten so fröhlich mit, nach dem Umzug ging das fröhliche Treiben in der Stadthalle weiter.
Die Landjugend Rüthen wählte auf ihrer Jahreshauptversammlung eine neue Vorsitzende und feierte Karneval im Rosenmontagsumzug
 Rüthen. In dem Vorstand der Landjugend Rüthen gibt es neue Gesichter. Auf der Jahreshauptversammlung stellte sich Vorsitzender Manuel Höttecke nicht mehr zur Wahl, die Landjugend dankte ihm für sein Engagement von der Gründung des Vereins bis zu der Entwicklung mit zahlreichen Veranstaltungen im Jahr. Zu der Nachfolgerin wurde Marie Walter gewählt, deren bisherigen Aufgabe als Schriftführerin Kim Langrehr übernahm. Kassierer Alexander Köller tauschte sein Amt mit der bisherigen 1. Beisitzerin Sarah Farke.
Neben einem Rückblick auf die Veranstaltungen in dem vergangenen Jahr blickte die Versammlung auch auf die kommenden Termine.
An Rosenmontag hat die Landjugend Rüthen zum dritten Mal in Folge mit einem Wagen an dem närrischen Umzug durch die Stadt teilgenommen. In diesem Jahr hatten sich die jungen Leute das Motto „Apres‘ Ski“ ausgesucht.
1.000 wurzelnackte vierjährige Setzlinge hatte der Förderverein Zukunftswald für die Pflanzaktion bereitgestellt. Von Hand wurden sie mit dem Neheimer Spaten und Wiedehopfhacke in den Boden gebracht und mit Stäben markiert. Für die Mädels von „M.I.R.“ (übrigens unterschiedlichen Alters von 18 bis ins hohe Berufsleben) war es nach der Gründung im Januar die erste offizielle Veranstaltung. Unterstützt wurden die Gruppe von den Fachleuten Peter Bootz, Andreas Goebel und Max Gottschalk. Zur Stärkung gab es Hot-Dogs, Erfrischungen und Sekt – und als Dankeschön für alle eine Waldbadenlotion.
Die Münze wurde nach dem Zweiten Weltkrieg herausgegeben, damals wurde das Land wieder aufgebaut – dazu gehörte auch den Wald aufzuforsten. Arbeitskräfte waren knapp, da packten auch die Frauen mit an und übernahmen das Pflanzen. Auch in den folgenden Jahrzehnten hat sich die Rolle der Frau im Forst geändert, erzählte Förster Peter Bootz der rund 30köpfigen Gruppe auf der Pflanzfläche am Kruhberg. Aus traditionell männlich dominierten Berufen wurden mit einem gedanklichen Wandel und technischem Fortschritt Tätigkeitsfelder für beide Geschlechter – „vom Forstwirt bis zum Waldarbeiter“, erzählte Bootz. Besonders gut klappt die Arbeit seiner Einschätzung nach im Teamwork. Das war auch ein gutes Stichwort für die Baumpflanzaktion. Auf der ausgesuchten Fläche zwischen Mählers Länder und dem Bibertal wuchsen alte Fichtenbestände, die unter preußischer Regentschaft um 1840 gepflanzt wurden und vor wenigen Jahren Trockenheit und Borkenkäfer zum Opfer fielen, wie Andreas Goebel berichtete. Aufforsten wollte man nun mit der Weißtannen. Die gehören traditionell zu dem heimischen Bergmischwald mit Buche, Eiche, Fichte und Ahorn. Wegen der Pfahlwurzeln hat sich die Weißtanne als klimaresilient erwiesen, die tiefen Wurzeln kommen an Wasser und geben dem Baum Stabilität.
1.000 wurzelnackte vierjährige Setzlinge hatte der Förderverein Zukunftswald für die Pflanzaktion bereitgestellt. Von Hand wurden sie mit dem Neheimer Spaten und Wiedehopfhacke in den Boden gebracht und mit Stäben markiert. Für die Mädels von „M.I.R.“ (übrigens unterschiedlichen Alters von 18 bis ins hohe Berufsleben) war es nach der Gründung im Januar die erste offizielle Veranstaltung. Unterstützt wurden die Gruppe von den Fachleuten Peter Bootz, Andreas Goebel und Max Gottschalk. Zur Stärkung gab es Hot-Dogs, Erfrischungen und Sekt – und als Dankeschön für alle eine Waldbadenlotion.
 Rüthen. Am Weltfrauentag gab es in dem Rüthener Wald eine besondere Pflanzaktion zur Wiederaufforstung, als der Förderverein Zukunftswald und die neue Gruppe „M.I.R. – Mädels in Rüthen“ gemeinsam eine Pflanzaktion im Rüthener Wald durchgeführt haben. Den heimischen Forst und die Rolle der Frauen verbinden interessante Zusammenhänge, wie Förster Peter Bootz bei der Begrüßung zu der Pflanzveranstaltung sagte und das 50 Pfennig – Stück nannte, auf dem eine Frau zu sehen ist, die einen Eichenbaum pflanzt.
Die Münze wurde nach dem Zweiten Weltkrieg herausgegeben, damals wurde das Land wieder aufgebaut – dazu gehörte auch den Wald aufzuforsten. Arbeitskräfte waren knapp, da packten auch die Frauen mit an und übernahmen das Pflanzen. Auch in den folgenden Jahrzehnten hat sich die Rolle der Frau im Forst geändert, erzählte Förster Peter Bootz der rund 30köpfigen Gruppe auf der Pflanzfläche am Kruhberg. Aus traditionell männlich dominierten Berufen wurden mit einem gedanklichen Wandel und technischem Fortschritt Tätigkeitsfelder für beide Geschlechter – „vom Forstwirt bis zum Waldarbeiter“, erzählte Bootz. Besonders gut klappt die Arbeit seiner Einschätzung nach im Teamwork. Das war auch ein gutes Stichwort für die Baumpflanzaktion. Auf der ausgesuchten Fläche zwischen Mählers Länder und dem Bibertal wuchsen alte Fichtenbestände, die unter preußischer Regentschaft um 1840 gepflanzt wurden und vor wenigen Jahren Trockenheit und Borkenkäfer zum Opfer fielen, wie Andreas Goebel berichtete. Aufforsten wollte man nun mit der Weißtannen. Die gehören traditionell zu dem heimischen Bergmischwald mit Buche, Eiche, Fichte und Ahorn. Wegen der Pfahlwurzeln hat sich die Weißtanne als klimaresilient erwiesen, die tiefen Wurzeln kommen an Wasser und geben dem Baum Stabilität.
Wie nach dem Zweiten Weltkrieg packten Frauen für den heimischen Wald an
Am Weltfrauentag wurden Bäume gepflanzt
Die vielen Auftritte zeigen, wie stark der Musikverein in der Region verankert ist. „Wir sind stolz darauf, dass immer wieder Anfragen von anderen Vereinen aus der Umgebung kommen“, so die Vorsitzende.
Über 250 Gäste kamen zum Gratulieren in die Dorfhalle. Befreundete Schützen- und Musikvereine, Spielmannszüge, Musikliebhaber, Freunde, Gönner und die ortsansässigen Vereine genossen die freundschaftlichen Gespräche, die in lockerer Runde von Volksmusik begleitet wurden.
Vorsitzende Jutta Kluthe begrüßte die Festgäste: “Wir haben uns immer weiterentwickelt. So wie guter Wein, der mit den Jahren immer besser wird. Unsere Stärke ist die bunte Mischung, … bis hin zum Multitalent“.
Sie erinnerte an zwei erlebnisreiche Jahrzehnte, der Musikverein hatte zu seinem Jubiläum 25 Mitglieder.
Die vielen Auftritte zeigen, wie stark der Musikverein in der Region verankert ist. „Wir sind stolz darauf, dass immer wieder Anfragen von anderen Vereinen aus der Umgebung kommen“, so die Vorsitzende.
 Kneblinghausen. Der Musikverein Kneblinghausen hatte eingeladen, um mit vielen Gästen und Musik seinen 20. Geburtstag zu feiern. Das Jubiläum war für die Musikerinnen und Musiker wieder ein schöner Anlass, ernsthaftes Musizieren und Freude am Zusammenwirken und Geselligkeit miteinander zu verbinden – so wie es bei dem Verein in Kneblinghausen seit 20 Jahren Usus ist.
Geselligkeit war Trumpf
Über 250 Gäste kamen zum Gratulieren in die Dorfhalle. Befreundete Schützen- und Musikvereine, Spielmannszüge, Musikliebhaber, Freunde, Gönner und die ortsansässigen Vereine genossen die freundschaftlichen Gespräche, die in lockerer Runde von Volksmusik begleitet wurden.
Zahlreiche Vereine und Freunde gratulierten zu zwei musikalischen Jahrzehnten. Blasmusik und Geselligkeit zum Jubiläum
Der Musikverein Kneblinghausen feierte den 20. Geburtstag
Tobias Fernim zitierte abschließend aus Briefen von Johannes Diemel, dem Bruder seines Großvaters, die er als junger Obergefreiter aus Russland in seine Heimat geschickt hatte, bevor er mit 23 Jahren im russischen Pleskau im Februar 1944 gefallen ist. Briefe mit mahnenden Worten, die die Kameraden nachdenklich stimmten in der Hoffnung, dass sich solche Tragödien wie der 2. Weltkrieg niemals wiederholen werden.
 Meiste. Mit einem einstimmigen Votum der Mitglieder der Kameradschaft ehemaliger Soldaten wurden Dirk Oesterhoff als Vorsitzender und Mike Arens als Kassierer in ihren Funktionen bestätigt. Oesterhoff hatte zuvor die Jahreshauptversammlung mit einem Bericht über die angespannte und schwierige weltpolitische Lage eröffnet.
Im Geschäftsbericht ließ Johannes Plate die zahlreichen Aktivitäten der 51 Mitglieder zählenden Kameradschaft Revue passieren. Die Teilnahme am Biwak in Lippstadt, am Waldfest in Anröchte, das Schießen in Augustdorf, der Kameradschaftsabend und die Restaurierung und Reinigung des Ehrenmals spiegeln ein reges Vereinsleben wider. Mike Arens präsentierte den Kameraden ein zufrieden stellendes Zahlenwerk.
Tobias Fernim zitierte abschließend aus Briefen von Johannes Diemel, dem Bruder seines Großvaters, die er als junger Obergefreiter aus Russland in seine Heimat geschickt hatte, bevor er mit 23 Jahren im russischen Pleskau im Februar 1944 gefallen ist. Briefe mit mahnenden Worten, die die Kameraden nachdenklich stimmten in der Hoffnung, dass sich solche Tragödien wie der 2. Weltkrieg niemals wiederholen werden.
Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Meiste machte sich auch Gedanken um Krieg und Politik
Kameraden hatten zahlreiche Veranstaltungen im Kalender
Mit Freude ernannte sie Josef Herting, der viele Jahre treu an der Pauke stand, zum Ehrenmitglied.
„Vielleicht stehen wir in 20 Jahren wieder hier, wie immer mit einem Lächeln und mit Musik. Auf die nächsten 20 Jahre voller Musik, Spaß und Gemeinschaft“ rief sie den Festgästen zu und freute sich mit ihnen auf eine schöne Jubiläumsparty, die bis spät in den Abend dauerte.
Die Komödie zündet von Anfang an. Mit spitzem Witz, liebevoll überzeichneten Charakteren und einem feinen Gespür für Timing jongliert das Ensemble mit Klischees, Ehealltag und generationsübergreifenden Missverständnissen. Besonders Butler James sorgt mit seiner trockenen Art für herrlich absurde Momente – wenn er etwa anerkennend feststellt: „Diese Menschen sind in ihrer Schlichtheit durchaus erheiternd und unterhaltsam.“
Das Publikum ist sich einig: genau das war der Nachmittag auch – unterhaltsam, erheiternd und voller Charme. Die Theatergruppe Westereiden hat einmal mehr bewiesen, dass gute Unterhaltung nicht aus der Ferne kommen muss. Sie lebt – ganz nah, auf der Bühne in Menzel.
 Menzel. Die Menzeler Schützenhalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Kein Wunder: Wenn die Theatergruppe Westereiden zur Komödie einlädt, wird nicht nur gelacht – es wird gelebt, gefühlt und mitgefiebert. Bei Kaffee, Kuchen und herzlichem Bühnenklamauk servierte das Ensemble diesmal Bernd Kietzes Stück „Butler heißen immer James“ – eine spritzige Komödie in drei Akten, die das Publikum sofort in ihren Bann zog.
Im Mittelpunkt: das frisch vermählte Ehepaar Felix (Sascha Ferdinand) und Bea Brummer (Ronja Theuner), das mit einem Lottogewinn nicht nur ein herrschaftliches Anwesen kauft, sondern auch das Personal gleich mit übernimmt. Mit dabei: der herrlich unterkühlte Butler James (Franz-Bernhard Meyer), stolzes Mitglied der englischen Butler-Dynastie Thithlesbraith aus – man glaubt es kaum – Braiththithle. Und Erwin „Hammer“ Nagel (Sixten Theuner), ihn hört man schon aus weiter Ferne.
Doch damit nicht genug: Kaum ist das neue Heim bezogen, rückt die gesamte Verwandtschaft an – und bringt das Chaos mit. Da ist Felix’ Vater Benno (Michael Bracht), der sich vor allem für die hochprozentigen Schätze in der Hausbar interessiert. Mutter Uschi (Margret Luig) hingegen fragt sich, ob ihr nicht ein Stück vom Gewinn zusteht – schließlich war der Lottoschein ein Hochzeitsgeschenk. Beas Mutter Alraune (Claudia Hagenhoff), nervöses Nervenbündel mit Faible für Selbsthilfegruppen, hat für fast alles eine Beschwerde parat. Ihr Lieblingssatz: „Ich war schon in Therapie, um das loszuwerden“ – ein Running Gag, den das Publikum bald lautstark mitsprach. Und dann wären da noch Sunny (Jil Pielsticker), ständig am Smartphone auf der Jagd nach Ruhm im Netz, und ihr Cousin Moritz (Jannik Pielsticker), introvertierter Schachfan mit Hosenträgern und Hornbrille.
Die Komödie zündet von Anfang an. Mit spitzem Witz, liebevoll überzeichneten Charakteren und einem feinen Gespür für Timing jongliert das Ensemble mit Klischees, Ehealltag und generationsübergreifenden Missverständnissen. Besonders Butler James sorgt mit seiner trockenen Art für herrlich absurde Momente – wenn er etwa anerkennend feststellt: „Diese Menschen sind in ihrer Schlichtheit durchaus erheiternd und unterhaltsam.“
Die Theatergruppe Westereiden begeisterte mit einer spritzigen Komödie in der Schützenhalle Menzel
„Butler heißen immer James“ oder wie die Verwandtschaft das Traumhaus besetzt
Wildrettung und das Mittelalter waren Themen
Die Obleute berichteten über verschiedene Übungsschießen, die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen verschiedener Jagdhunde und die Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Die Kasse war belastet von Ausgaben für die erworbene Drohne mit Wärmebildkamera.
Nach den Regularien trug der Leiter des städtischen Forstbetriebes, Peter Bootz, einen ausführlichen und informativen Bericht über die Entwicklung des städtischen Forstbetriebes seit dem Mittelalter bis zur Gegenwart mit den agierenden Personen vor. Zu erkennen war, wie eng Waldwirtschaft und Jagd verknüpft waren und dass die Jagd bisweilen den wichtigsten Part spielte.
Zum Abschluss berichtete Dr. Karoline Röper über Ihre wissenschaftlichen Untersuchungen an der Fachhochschule Soest über verschiedene Maßnahmen zur Wildrettung.
Außerdem wurden einige Mitglieder für die langjährige Vereinszugehörigkeit mit Ehrenurkunden und Nadeln ausgezeichnet. Frank Schwarz aus Kallenhardt wurde für 25 Jahre gedankt, Heiner Fisch und Walter Ising aus Hemmern für 50 Jahre sowie Franz Happe aus Meiste für bemerkenswerte 65 Jahre.
Der Hegering Rüthen ehrte auch langjährige Mitglieder, zahlreiche Veranstaltungen wurden auf der Jahreshauptversammlung Revue passiert
 Rüthen. Der Hegering Rüthen blickte auf seiner Jahreshauptversammlung besonders auch auf zahlreiche Veranstaltungen, von denen Hegeringleiter Bernd Rüther die Wildrettung mittels Drohne und Wärmebildkamera sowie Bastelaktion von Vogelfutterhäuschen bei den Kinderferienspielen und eine Info-Veranstaltung bei einer Exkursion im Rüthener Stadtwald hervorhob. Breiten Raum nahm außerdem ein Bericht über die Schulung zur Verhinderung der Afrikanischen Schweinepest sowie die zu ergreifenden Maßnahmen bei einem hoffentlich nie auftretenden Ausbruch ein.
Die Obleute berichteten über verschiedene Übungsschießen, die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen verschiedener Jagdhunde und die Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Die Kasse war belastet von Ausgaben für die erworbene Drohne mit Wärmebildkamera.
Der Arbeitskreis für Behinderte feierte mit Marianne und Michael
 Rüthen. Der Arbeitskreis für Behinderte feierte auch ordentlich Karneval. Die Stimmung war ausgelassen, als die Mitglieder im Pfarrheim mit Kaffee, Kuchen und Berlinern zahlreiche Karnevalslieder anstimmten. Fröhlich schunkelten sie und auch eine Polonaise sollte nicht fehlen.
In dem Bühnenprogramm führten einige Mitglieder verschiedene Tänze auf und ein Sketch von Loriot wurde zum besten gegeben. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Alexander Ballhorn und Angelika Funke als ‚Marianne und Michael‘. Mit ihren Hits ernteten sie tosenden Applaus und wurden nicht ohne Zugabe verabschiedet.
Auf der Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises für Behinderte "Vergissmeinnicht" wurde auch ein neuer Vorstand gewählt, Mitgliedern gratuliert und auf Veranstaltungen geblickt
 Rüthen. Auf der Jahreshauptversammlung verabschiedete der Arbeitskreis für Behinderte "Vergissmeinnicht" die langjährige Vorsitzende Gabi Köhne, die nach 26 Jahren Vorstandsarbeit aus privaten Gründen ihr Amt an die Nachfolger übergab. Die Mitglieder bedankten sich für ihr langjähriges Engagement. Mit dem neuen Vorstandsteam Stefanie Kamp und Andrea Kellermann möchte der Arbeitskreis auch weiterhin für seine Mitglieder da sein und Angebote für gesellige Veranstaltungen und Miteinander machen.
Für viele Jahre ehrenamtliche Unterstützung wurden außerdem Margret Aust und Christa Geesmann geehrt, Leni Hermes wurde als treuem Mitglied zum 90. Geburtstag gratuliert, sie hat die Zithergruppe des Arbeirskreises geleitet.
In dem Jahresrückblick erinnerten sich die Mitglieder an regelmäßige Kegelnachmittage, einen Besuch im Eiscafe oder die Jahresabschlussveranstaltung im Gasthof Grofe. Mit netten Gesprächen, Kaffee und Kuchen klang die Versammlung aus.
Dank an die langjährige Vorsitzende Gabi Köhne
 Kallenhardt. Von Johann Strauß, Harry Potter und "The Sound of Silence" bis zu Musical und Filmmusik waren "Alte Fässer – Große Meister" das Motto eines packenden Konzertes, für das sich das Blas- und Tanzorchester Kallenhardt mit der Sauerländer Edelbrennerei auch einen ebenso spannenden Veranstaltungsort ausgesucht hatte.
In den alten Fässern lagern in der Kallenhardter Brennerei zahlreiche hochwertige Destillate, für die Musik großer Meister trug das Blas- und Tanzorchester mit einem ausgearbeiteten musikalischen Vortrag bei, mit dem die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Holger Aust zu begeistern wussten.
Vorsitzender Tobias Kruse begrüßte als Nachfolger von Ludger Teipel das Publikum in den vollbesetzten Reihen, die Moderation der Stücke wurde von verschiedenen Orchestermitgliedern abwechselnd übernommen.
In einer Tombola war Ortsvorsteherin Elisabeth Teipel die Glücksfee, zum Abschluss des Konzertes verabschiedeten sich die Musiker erst nach vier Zugaben von dem begeisterten Publikum. Ein besonderer Dank galt am Ende des Programms dem ehemaligen Vorsitzenden Ludger Teipel, dem für seine lange Vorstandsarbeit und zahlreiche Jahre an der Spitze des Vereins als Dank ein symbolisches Präsent überreicht wurde.
Musikalische Meisterklasse zwischen alten Fässern
Im Bürgersaal durften die Gäste von Haus Buuck Platz nehmen und sich von der neu eingebauten Technik des multifunktionalen Raumkonzeptes bei einer Präsentation beeindrucken lassen.
„Das Gebäude wird mit Erdwärme und ohne fossile Brennstoffe betrieben, auf dem Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert“, erklärte Weiken. „Das gesamte Gebäude ist rollstuhlgerecht und mit taktilen Zeichen für Sehbehinderte ausgestattet.“
Beim Gang durch die Flure konnten sich die Besucher vom harmonischen Farbkonzept und der modernen Gestaltung überzeugen und zeigten sich begeistert: „Das ist wirklich richtig schön geworden und ein tolles Aushängeschild für Rüthen“, waren sich alle einig.
„Wir bedanken uns, dass dieser Besichtigungstermin so spontan geklappt hat“, freute sich Koordinatorin Monika Nolte. „Viele unserer Gäste hätten alleine vermutlich nicht die Möglichkeit gehabt, sich das neue Rüthener Rathaus einmal anzuschauen. In der Gruppe war es nicht nur informativ, sondern auch ein kurzweiliger, kleiner Ausflug.“
 Rüthen. „Ist das neue Rathaus eigentlich schon fertig?“, fragten sich vor kurzem die Besucher des Seniorenmittagstisches „Mahl und Zeit“. „Das würde ich mir so gerne mal ansehen.“ Einen Anruf beim Bürgermeister später hatten die „Mahl und Zeit“-Gäste einen Termin, um gemeinsam mit den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen zur Besichtigung zu kommen.
Die einen zu Fuß, die anderen mit Gehstock, Rollator oder gefahren im „Haus Buuck“-Fahrzeug machte sich die Gruppe auf zum neuen Verwaltungsgebäude und wurde im Foyer von Bürgermeister Peter Weiken empfangen und begrüßt: „Herzlich willkommen in unserem schönen neuen Rathaus!“ Am Stadtmodell, das nun hinter Glas repräsentativ die Empfangshalle aufwertet, gab der Bürgermeister den Seniorinnen und Senioren zunächst einen groben Überblick über das mit Mitteln der Städtebauförderung kernsanierte Gebäude.
„Wir sind im Zeitplan und im Kostenrahmen geblieben“, betonte das Stadtoberhaupt. Bereits im November vergangenen Jahres waren alle Arbeiten fertiggestellt. Die Mitarbeiter konnten in die neuen Räumlichkeiten umziehen.
Im Bürgersaal durften die Gäste von Haus Buuck Platz nehmen und sich von der neu eingebauten Technik des multifunktionalen Raumkonzeptes bei einer Präsentation beeindrucken lassen.
Die renovierte Stadtverwaltung beeindruckte optisch und mit moderner Technik
Neues aus Haus Buuck
„Vor 80 Jahren“ war Thema eines Heimatnachmittags in Altenrüthen
 Altenrüthen. Vor 80 Jahren ging im Frühjahr 1945 der Zweite Weltkrieg zu Ende. Zeitzeugen, die die damaligen Schrecken, Grausamkeiten und Entbehrungen miterlebt haben, gibt es noch. Sie können den nachwachsenden Generationen wichtiges Wissen mit auf den Weg geben. Das Geschehene kann gerade über die persönlichen Erlebnisse der vor Ort Betroffenen Mahnung sein für die heutige Zeit. Ursachen und Mechanismen in Politik und menschlichem Handeln haben traurige Aktualität. Auch in Rüthen und den umliegenden Ortschaften erlebten die Menschen zum Ende des Zweiten Weltkrieges bewegende Tage, die damaligen Geschehnisse hatten sich die Altenrüthener zum Thema eines Heimatnachmittages gemacht. „Vor 80 Jahren“ war die Überschrift, zu der Karl-Friedrich Hillesheim oft bedrückendes, aber auch wichtiges hintergründiges Wissen in einem lebhaften Vortrag zusammengestellt hatte. So berichtete er eingangs, dass Maria Ratte, eine vor zwei Jahren verstorbene 95-jährige Zeitzeugin, ihm mehrfach erzählt habe, dass in den letzten Kriegstagen ein bei ihr auf dem Hof einquartierter Soldat eines Tages völlig verstört mit blutbefleckter Uniform heimgekommen sei. Er habe ihr nur sagen können, dass etwas ganz Schreckliches passiert sei. Sie habe dann die blutige Uniform gewaschen.
Nach dem Einzug der Amerikaner wurden die Massengräber in Suttrop und Warstein entdeckt. Die Leichen mussten NSDAP Mitglieder exhumieren. Die Bevölkerung wurde verpflichtet, den ermordeten Zwangsarbeitern die letzte Ehre zu erweisen, berichtete Hillesheim mit Bildern und einem Filmausschnitt, auf denen Menschen an den Leichen vorbeigingen. Anschließend mussten die Parteigenossen die Leichen in Einzelgräbern bestatten. 1964 wurden die Opfer der beiden Massaker in Suttrop und Warstein auf die Kriegsgräberstätte an der Mescheder Fulmecke (sog. Franzosenfriedhof) umgebettet. Ein dort aufgestelltes Sühnekreuz wurde von der Bevölkerung unterschiedlich angenommen und geschändet. 1964 wurde es eingelagert, ehe das Kreuz erst 1981 einen Platz in der Beichtkapelle der Kirche Mariä Himmelfahrt fand. 
An einer Tatstelle zwischen Suttrop und Kallenhardt ist eine Gedenkstätte ausgeschildert und ein Mahnmal aufgestellt. Jahrelang war es zwischen Gras und Brennnesseln aber schwer zu finden, zeigte Hillesheim mit Bildern aus den Jahren 2012 und 2013. Er selbst hat den Ort damals mit der Sense in einen halbwegs würdigen Zustand gebracht.
Seit etlichen Jahren ist die Gedenkstätte jedoch gepflegt, in Absprache mit der Familie von Fürstenberg, der das Gelände gehört, und der Stadt Warstein kümmern sich Pia Fechner und ihre Geschwister um die Unterhaltung.
Aber auch andere Menschen stellen dort Blumen und Kerzen auf, hat Pia Fechner beobachtet und der Heimatverein Suttrop hat eine Bank errichtet. Ein Gedenkgottesdienst fand am 23.03.2025 in der Suttroper Kirche statt, außerdem gibt es eine Gedenkveranstaltung am Erschießungsort sowie eine Ausstellung „Ermordet. Verscharrt. Verdrängt". im Haus Kupferhammer).
Eine entscheidende Rolle bei den Erschießungen spielte der SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Dr. Hans Kammler, der in den letzten Kriegswochen als der drittmächtigste Nationalsozialist nach Hitler und Himmler galt und das Kommando über eine aus Angehörigen von Waffen-SS und Wehrmacht zusammengesetzte Division z.V. (zur Vergeltung) hatte. Weitere Ermordungen geschahen nahe Warstein und Eversberg. Ausgrabungen von LWL-Archäologen in den Jahren 2018 und 2019 geben mit über 400 Funden Aufschluss über die letzten Stunden im Leben der Ermordeten und den Ablauf der grausamen Taten.
Nach dem Einzug der Amerikaner wurden die Massengräber in Suttrop und Warstein entdeckt. Die Leichen mussten NSDAP Mitglieder exhumieren. Die Bevölkerung wurde verpflichtet, den ermordeten Zwangsarbeitern die letzte Ehre zu erweisen, berichtete Hillesheim mit Bildern und einem Filmausschnitt, auf denen Menschen an den Leichen vorbeigingen. Anschließend mussten die Parteigenossen die Leichen in Einzelgräbern bestatten. 1964 wurden die Opfer der beiden Massaker in Suttrop und Warstein auf die Kriegsgräberstätte an der Mescheder Fulmecke (sog. Franzosenfriedhof) umgebettet. Ein dort aufgestelltes Sühnekreuz wurde von der Bevölkerung unterschiedlich angenommen und geschändet. 1964 wurde es eingelagert, ehe das Kreuz erst 1981 einen Platz in der Beichtkapelle der Kirche Mariä Himmelfahrt fand. 
 Altenrüthen. Vor 80 Jahren ging im Frühjahr 1945 der Zweite Weltkrieg zu Ende. Zeitzeugen, die die damaligen Schrecken, Grausamkeiten und Entbehrungen miterlebt haben, gibt es noch. Sie können den nachwachsenden Generationen wichtiges Wissen mit auf den Weg geben. Das Geschehene kann gerade über die persönlichen Erlebnisse der vor Ort Betroffenen Mahnung sein für die heutige Zeit. Ursachen und Mechanismen in Politik und menschlichem Handeln haben traurige Aktualität. Auch in Rüthen und den umliegenden Ortschaften erlebten die Menschen zum Ende des Zweiten Weltkrieges bewegende Tage, die damaligen Geschehnisse hatten sich die Altenrüthener zum Thema eines Heimatnachmittages gemacht. „Vor 80 Jahren“ war die Überschrift, zu der Karl-Friedrich Hillesheim oft bedrückendes, aber auch wichtiges hintergründiges Wissen in einem lebhaften Vortrag zusammengestellt hatte. So berichtete er eingangs, dass Maria Ratte, eine vor zwei Jahren verstorbene 95-jährige Zeitzeugin, ihm mehrfach erzählt habe, dass in den letzten Kriegstagen ein bei ihr auf dem Hof einquartierter Soldat eines Tages völlig verstört mit blutbefleckter Uniform heimgekommen sei. Er habe ihr nur sagen können, dass etwas ganz Schreckliches passiert sei. Sie habe dann die blutige Uniform gewaschen.
Erst bei der Beschäftigung mit den Massakern im Arnsberger Wald wurde der Zusammenhang erkannt.
Vor unserer Haustür geschehen
Eines der größten NS-Massaker außerhalb der Konzentrationslager nannte Hillesheim die Tötung von 208 männlichen und weiblichen Zwangsarbeitern, darunter zwei Kinder, nahe Suttrop, Warstein und Eversberg zwischen dem 20. und 23. März 1945. „Es geschah direkt nebenan“, machte der Referent die Nähe drückend deutlich und musste doch bemängeln, dass im wahrsten Sinne des Wortes Gras über die Sache zu wachsen schien.
An einer Tatstelle zwischen Suttrop und Kallenhardt ist eine Gedenkstätte ausgeschildert und ein Mahnmal aufgestellt. Jahrelang war es zwischen Gras und Brennnesseln aber schwer zu finden, zeigte Hillesheim mit Bildern aus den Jahren 2012 und 2013. Er selbst hat den Ort damals mit der Sense in einen halbwegs würdigen Zustand gebracht.
Aber auch von dem Kriegsende in Altenrüthen hatte Karl-Friedrich Hillesheim lebensnahe Eindrücke und Erinnerungen zu berichten. Schon im Jahr 1937 berichtete „Der Patriot“ von der Einquartierung eines Bataillons in Altenrüthen, Drewer und Rüthen. Hillesheims Großmutter, die Dorfbewohnerin Maria Blome, hatte auch 1938 und 1940 Aufnahmen von Soldaten in ihrem Haus notiert. Da rückte der Krieg schon langsam näher. „In der Nacht zum 21. Juni [1940] fielen hier 4 Bomben. Fritz weckte mich gegen 2 Uhr mit den Worten: „Maria da ist ein Flugzeug, es ist ein feindliches, wir müssen aufstehen.“ Ich hörte den Motor, als ich zum offenen Fenster sah, kam es in ungefähr 80m Höhe von Norden aufs Haus zugeflogen. Im nächsten Augenblick ein Knall, die erste Bombe war in Klaus Garten gefallen. Danach fielen noch drei in Abständen aufs Feld. In der Treppe zu unserem Vorgarten lagen 2 im Schiefer, neben der Haustür steckte 1 Bombensplitter. Zuerst war kurz vorher eine Leuchtbombe bei Heine auf die Hausecke gefallen und hatte das Dach beschädigt“, berichtet sie. Ein Grund für den Luftangriff auf das Dorf kann sein, dass die Alliierten das Wifo-Lager auf dem Heidberg suchten und bombardieren wollten. In der Schulchronik von Altenrüthen werden die Beobachtungen der Dorfbewohnerin bestätigt: „In der Nacht zum 21. Juni kreiste ein englisches Flugzeug stundenlang über Rüthen und Altenrüthen. Es warf über Altenrüthen eine Leuchtrakete ab, die auf den Neubau von Heine … fiel und etwa 60-80 Dachziegel und die dazugehörigen Latten an der Nordseite des Dorfes zertrümmerte […]. 4 Bomben, die dann folgten, rissen große Sprengtrichter, 1 in Klaus Garten, 2 in Bentelers Kamp und 1 in Schulte-Höttes Kornfeld. Größerer Scha-den entstand nicht. Weitere 4 Bomben kamen in der Nähe des Rüthener Bahnhofs nieder. Die eine tötete den Müller Melchior Helle-Portemelcher. Die letzte Bombe fiel östlich von dem Eisenbahnübergang vor Belecke in eine Wiese. Nach dem 21. Juni war bald Nacht für Nacht Fliegeralarm bis in den Oktober hinein. Die während der Ernte abgeworfenen englischen Brandplättchen richteten Gott sei Dank keinen Schaden an.“ Vom 20.4.1944 ab musste der Unterricht an vielen Wochentagen wegen Fliegeralarms ganz oder zum Teil ausfallen.
Über die Befreiung Rüthens am Ostersonntag 1945 werden in den Lebenserinnerungen von Elisabeth Schwetschenau, geb, Kellerhoff (Loipers Else) interessante Einzelheiten berichtet. „… Zwei Soldaten bei den Amerikanern waren gebür-tige Rüthener Juden. [Auf dem Heimatnachmittag wurde der Name Ostheimer, Verwandtschaft der Familie Alexander, vermutet.] Sie wollten unbedingt vermeiden, dass ihre Heimat beschossen wurde. Einer von den beiden ging Samstag Abend … unerkannt in Zivil zum Pastor und gab sich zu erkennen. Der Pastor möchte morgen … doch bitte bekanntgeben, dass alle Rüthener Bürger nach den Messen in den Häusern bleiben sollten.
Es blieb geheim, der eine Bruder hatte sich in Frauenkleidung unter die Rüthener gemischt, die am Oesterntor an der Panzersperre standen. Die hatten die deutschen Soldaten noch angebracht, damit keiner rein kommen konnte. Er hatte sich bei einem früheren Schulfreund bekannt gemacht und ist in der Nacht zurück zu seinen Panzern gegangen. Der Sonntag verlief normal bis zur Dankandacht. Danach sagte Pastor Schulte: "Geht alle nach dieser Andacht nach Hause und bleibt von der Straße. Morgen könnt ihr wieder raus. Es verlief alles so. Die Straßen waren wie ausgestorben. Gegen 6 Uhr abends rollten die ersten Panzer langsam vors Hachtor.“ Zu dem weiteren Geschehen nennt Hillesheim noch verschiedene Zeitzeugenberichte.
Aber auch von dem Kriegsende in Altenrüthen hatte Karl-Friedrich Hillesheim lebensnahe Eindrücke und Erinnerungen zu berichten. Schon im Jahr 1937 berichtete „Der Patriot“ von der Einquartierung eines Bataillons in Altenrüthen, Drewer und Rüthen. Hillesheims Großmutter, die Dorfbewohnerin Maria Blome, hatte auch 1938 und 1940 Aufnahmen von Soldaten in ihrem Haus notiert. Da rückte der Krieg schon langsam näher. „In der Nacht zum 21. Juni [1940] fielen hier 4 Bomben. Fritz weckte mich gegen 2 Uhr mit den Worten: „Maria da ist ein Flugzeug, es ist ein feindliches, wir müssen aufstehen.“ Ich hörte den Motor, als ich zum offenen Fenster sah, kam es in ungefähr 80m Höhe von Norden aufs Haus zugeflogen. Im nächsten Augenblick ein Knall, die erste Bombe war in Klaus Garten gefallen. Danach fielen noch drei in Abständen aufs Feld. In der Treppe zu unserem Vorgarten lagen 2 im Schiefer, neben der Haustür steckte 1 Bombensplitter. Zuerst war kurz vorher eine Leuchtbombe bei Heine auf die Hausecke gefallen und hatte das Dach beschädigt“, berichtet sie. Ein Grund für den Luftangriff auf das Dorf kann sein, dass die Alliierten das Wifo-Lager auf dem Heidberg suchten und bombardieren wollten. In der Schulchronik von Altenrüthen werden die Beobachtungen der Dorfbewohnerin bestätigt: „In der Nacht zum 21. Juni kreiste ein englisches Flugzeug stundenlang über Rüthen und Altenrüthen. Es warf über Altenrüthen eine Leuchtrakete ab, die auf den Neubau von Heine … fiel und etwa 60-80 Dachziegel und die dazugehörigen Latten an der Nordseite des Dorfes zertrümmerte […]. 4 Bomben, die dann folgten, rissen große Sprengtrichter, 1 in Klaus Garten, 2 in Bentelers Kamp und 1 in Schulte-Höttes Kornfeld. Größerer Scha-den entstand nicht. Weitere 4 Bomben kamen in der Nähe des Rüthener Bahnhofs nieder. Die eine tötete den Müller Melchior Helle-Portemelcher. Die letzte Bombe fiel östlich von dem Eisenbahnübergang vor Belecke in eine Wiese. Nach dem 21. Juni war bald Nacht für Nacht Fliegeralarm bis in den Oktober hinein. Die während der Ernte abgeworfenen englischen Brandplättchen richteten Gott sei Dank keinen Schaden an.“ Vom 20.4.1944 ab musste der Unterricht an vielen Wochentagen wegen Fliegeralarms ganz oder zum Teil ausfallen.
Gerichtsverfahren gegen die an den Massakern beschuldigten Personen fanden vergleichsweise milde Urteile und wurden bundesweit kritisiert. Von Dr. Hans Kammler gab es Berichte über dessen Tod, aber auch Gerüchte, er habe sich in den Schutz der Amerikaner begeben und ihnen sein Wissen als Gegenleistung zur Bewahrung vor Strafe zur Verfügung gestellt.
Der Referent stellte abschließend heraus, dass die vielfältigen Aktionen der Aufarbeitung und des Gedenkens 80 Jahre nach Kriegsende hier an den Orten des Geschehens einen wichtigen Beitrag der Bewusstmachung, Erinnerung und Mahnung darstellen.
Das Kriegsende in Altenrüthen
Aber auch von dem Kriegsende in Altenrüthen hatte Karl-Friedrich Hillesheim lebensnahe Eindrücke und Erinnerungen zu berichten. Schon im Jahr 1937 berichtete „Der Patriot“ von der Einquartierung eines Bataillons in Altenrüthen, Drewer und Rüthen. Hillesheims Großmutter, die Dorfbewohnerin Maria Blome, hatte auch 1938 und 1940 Aufnahmen von Soldaten in ihrem Haus notiert. Da rückte der Krieg schon langsam näher. „In der Nacht zum 21. Juni [1940] fielen hier 4 Bomben. Fritz weckte mich gegen 2 Uhr mit den Worten: „Maria da ist ein Flugzeug, es ist ein feindliches, wir müssen aufstehen.“ Ich hörte den Motor, als ich zum offenen Fenster sah, kam es in ungefähr 80m Höhe von Norden aufs Haus zugeflogen. Im nächsten Augenblick ein Knall, die erste Bombe war in Klaus Garten gefallen. Danach fielen noch drei in Abständen aufs Feld. In der Treppe zu unserem Vorgarten lagen 2 im Schiefer, neben der Haustür steckte 1 Bombensplitter. Zuerst war kurz vorher eine Leuchtbombe bei Heine auf die Hausecke gefallen und hatte das Dach beschädigt“, berichtet sie. Ein Grund für den Luftangriff auf das Dorf kann sein, dass die Alliierten das Wifo-Lager auf dem Heidberg suchten und bombardieren wollten. In der Schulchronik von Altenrüthen werden die Beobachtungen der Dorfbewohnerin bestätigt: „In der Nacht zum 21. Juni kreiste ein englisches Flugzeug stundenlang über Rüthen und Altenrüthen. Es warf über Altenrüthen eine Leuchtrakete ab, die auf den Neubau von Heine … fiel und etwa 60-80 Dachziegel und die dazugehörigen Latten an der Nordseite des Dorfes zertrümmerte […]. 4 Bomben, die dann folgten, rissen große Sprengtrichter, 1 in Klaus Garten, 2 in Bentelers Kamp und 1 in Schulte-Höttes Kornfeld. Größerer Scha-den entstand nicht. Weitere 4 Bomben kamen in der Nähe des Rüthener Bahnhofs nieder. Die eine tötete den Müller Melchior Helle-Portemelcher. Die letzte Bombe fiel östlich von dem Eisenbahnübergang vor Belecke in eine Wiese. Nach dem 21. Juni war bald Nacht für Nacht Fliegeralarm bis in den Oktober hinein. Die während der Ernte abgeworfenen englischen Brandplättchen richteten Gott sei Dank keinen Schaden an.“ Vom 20.4.1944 ab musste der Unterricht an vielen Wochentagen wegen Fliegeralarms ganz oder zum Teil ausfallen.
Nach kleineren Gefechten wurde Rüthen danach eingenommen, es starben mindestens 14 Männer an Schussverletzungen, u.a. zwei Rüthener und ein Amerikaner. Dann ging der Blick nach Altenrüthen. In der Schulchronik wird berichtet: „Auf Befehl musste auch die hiesige Bevölkerung Panzersperren anlegen, die sich an den Ortsausgängen befanden. Doch als es hart auf hart ging in den letzten Märztagen des Jahres 1945 wurden die Sperren nicht geschlossen, um das Dorf Altenrüthen vor einer zu diesem Zeitpunkt sinnlosen Zerstörung zu bewahren. … in der Nacht von Ostersonntag zu Ostermontag gegen 24.00 Uhr [pirschten sich die USA Soldaten] von Rüthen kommend an das Dorf … heran und nahmen es kampflos in Besitz. Schwere Panzerwaffen folgten. Das Hauptquartier der Amis wurde bei dem Bauern Wiegelmann-Marx errichtet. Von Altenrüthen aus wurde der Vorstoß weiter westlich und südwestlich nach Drewer-Belecke und Suttrop – Warstein vorgetragen. Am Dienstagmittag, 3. April kam es am Westausgang des Dorfes … zu einem Feuergefecht zwischen einer von Drewer zu beiden Seiten des Kirchweges vorstoßenden aufklärenden R.A.D [Reichsarbeitsdienst] – Einheit und den Besatzungssoldaten. Die R.A.D. Gruppe bewaffnet mit einem L.M.G. bestand aus jungen Arbeitsmännern im Alter von 16-17 Jahren. Bei diesem Feuerüberfall kam der Vormann Franz Krause (gebürtig aus Bönen) auf dem Platz der Vogelstange durch Kopfschuss zu Tode. Krause wurde am nachfolgenden Sonntag auf dem Friedhof in Altenrüthen, erst dann wurde die Leiche von der Feindtruppe freigegeben, beigesetzt.“ 
Nach kleineren Gefechten wurde Rüthen danach eingenommen, es starben mindestens 14 Männer an Schussverletzungen, u.a. zwei Rüthener und ein Amerikaner. Dann ging der Blick nach Altenrüthen. In der Schulchronik wird berichtet: „Auf Befehl musste auch die hiesige Bevölkerung Panzersperren anlegen, die sich an den Ortsausgängen befanden. Doch als es hart auf hart ging in den letzten Märztagen des Jahres 1945 wurden die Sperren nicht geschlossen, um das Dorf Altenrüthen vor einer zu diesem Zeitpunkt sinnlosen Zerstörung zu bewahren. … in der Nacht von Ostersonntag zu Ostermontag gegen 24.00 Uhr [pirschten sich die USA Soldaten] von Rüthen kommend an das Dorf … heran und nahmen es kampflos in Besitz. Schwere Panzerwaffen folgten. Das Hauptquartier der Amis wurde bei dem Bauern Wiegelmann-Marx errichtet. Von Altenrüthen aus wurde der Vorstoß weiter westlich und südwestlich nach Drewer-Belecke und Suttrop – Warstein vorgetragen. Am Dienstagmittag, 3. April kam es am Westausgang des Dorfes … zu einem Feuergefecht zwischen einer von Drewer zu beiden Seiten des Kirchweges vorstoßenden aufklärenden R.A.D [Reichsarbeitsdienst] – Einheit und den Besatzungssoldaten. Die R.A.D. Gruppe bewaffnet mit einem L.M.G. bestand aus jungen Arbeitsmännern im Alter von 16-17 Jahren. Bei diesem Feuerüberfall kam der Vormann Franz Krause (gebürtig aus Bönen) auf dem Platz der Vogelstange durch Kopfschuss zu Tode. Krause wurde am nachfolgenden Sonntag auf dem Friedhof in Altenrüthen, erst dann wurde die Leiche von der Feindtruppe freigegeben, beigesetzt.“ 
In der Altenrüthener Schulchronik ist von Räumungsbefehlen, dem Verhalten der Besatzungssoldaten (sie machten sich über Goldschmuck und Vorräte her, waren aber sonst freundlich und bisweilen kinderlieb), Überfälle von ehemaligen russischen und polnischen Zwangsarbeitern („Russenplünderungen“) bis zu deren Rückführung in die Heimatländer zu lesen. Hillesheim fragte außerdem nach dem Schicksal von Altenrüthener Bürgern, die in Kriegsgefangenschaft geraten waren. Flucht und Vertreibung prägten ebenfalls das Dorfleben. Evakuierte konnten in der Regel nach einer bestimmten Zeit zurück, aber die Flüchtlinge und Vertriebenen hatten keine Perspektive. Sie hatten die Heimat verloren und waren in der neuen Umgebung „zugeteilt“ und bisweilen unerwünscht. In der Schulchronik heisst es: „So nahte der Winter 1945/46. Hunger und Not waren die Zeichen dieser Zeit. Knapp war das Brennmaterial. Kohlen wurden nicht geliefert. Dichtgedrängt wohnten viele deutsche Menschen, die in den Bombennächten der letzten Kriegsjahre ihre Wohnungen verloren hatten, in den Bauernhäusern. Und wieder wurde diese Lage noch schwieriger, noch unhaltvoller, durch die wahnsinnige Anordnung und Duldung der Siegermächte, Millionen deutsche Menschen, östlich der Oder-Neiße rücksichtslos zu vertreiben. So kamen Ende Juli 1946 etwa 50 Menschen in das Dorf Altenrüthen. Die Bauern haben und mussten Wohnstuben zur Verfügung stellen. Auf einem Zimmer hausten oft ganze Familien. 6 und mehr Personen. Die Einwohnerzahl wuchs durch all diese Geschehnisse von 340 auf 680. Im früheren R.A.D.-Lager wurde ein Altersheim eingeweiht. Die Leitung übernahmen Schwestern der Hl. Katharina, die selbst aus Ostpreußen geflüchtet waren.“ Rationierung und Tauschhandel prägten ebenfalls die weiteren Jahre, doch ging es aufwärts nach dem Krieg, in dem 35 Altenrüthener gefallen waren oder als vermisst gelten.
Beim Heimatnachmittag in Altenrüthen wurde insgesamt deutlich, dass man sich auch unbequemen und herausfordern-den Geschehnissen der Vergangenheit stellen muss, unter den Teilnehmern entwickelte sich ein reger Austausch. Hans-Josef Wessel hatte auch Respekt für die Generation, die den Krieg miterlebt hat, ihr Schweigen in der Zeit des Wieder-aufbaus und danach verstand er auch als eine Leistung, nachfolgende Generationen nicht damit zu belasten und das Geschehene selber zu verarbeiten. Eine Auseinandersetzung mit den damaligen Geschehnissen liefert gleichwohl nun 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs einen Beitrag zur Verhinderung von Unrecht und Unmenschlichkeit.
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 Rüthen. An der Ecke Niedere Straße/ Ritterstraße haben Nachbarn eine Bank in Eigeninitiative erneuert. Das hölzerne Sitzmöbel ist den Anwohnern wichtig. Früher standen vor vielen Häusern auch in Rüthen Bänke, die Nachbarn, Freunde und manchen vorbeikommenden Passanten zu einem Pläuschchen einluden. Auch an der St. Johanneskirche stand so eine Bank. Als die entfernt wurde, stellten Anwohner im Jahr 2012 damals mit Unterstützung des Heimatvereins an der Kreuzung eine Bank aus Eichenholz um eine Linde auf. Die war nun aber in die Jahre gekommen und sollte ersetzt werden, um die Nachbarschaft zu pflegen und Passanten wie Besuchern der St. Johanneskirche oder des Friedhofes eine Möglichkeit zum Rasten zu bieten. Der Schreiner Reimund Denkler wurde für das Projekt gewonnen, finanziell unterstützte Anwohner Hermann Krämer den Bau. Die neue Bank wurde von den Nachbarn und Freunden schon freudig in Betrieb genommen, wie unser Foto zeigt. "Die Bank kann auch als Mitfahrerbank für Besucher der St. Johanneskirche oder des Friedhofes dienen", ist eine Idee von Hermann Krämer, ausruhende Passanten auch gerne ein Stück die Straße mit hochzunehmen.
Als geschichtlich interessierter Bürger erinnert sich Krämer auch, wie früher Menschen "im Fenster lagen", um weiter an den dem gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, wenn sie beispielsweise nicht mehr so gut zu Fuß waren. Das ist nun in Zeiten von Fernsehen und Internet schwieriger geworden, doch setzt die neue Nachbarschaftsbank ein Zeichen und lädt nun Anwohner wie Passanten zum Ausruhen und gerne auch ein bisschen Gemeinschaft ein.
Nachbarn und Passanten freuen sich über erneuerte Bank
 Rüthen. Wettkampf statt Training war angesagt, als die DLRG Ortsgruppe Rüthen zu ihren Vereinsmeisterschaften eingeladen hatte. 36 Kinder starteten in unterschiedlichen Altersklassen und drei Disziplinen.
Das Team um Organisatorin Petra Golly sorgte mit Zeitnehmern, Schiedsrichtern, Fotograf und Auswertungsstelle für ordentlich Wettkampfatmosphäre, die schnell auf die Kinder übersprang. Es wurde mitgefiebert, angefeuert und geklatscht. Außerdem gab es zwischen den einzelnen Disziplinen auch Zeit zum Auspowern im Wasser. So verging der Wettkampfnachmittag wie im Fluge. Am Ende durfte natürlich die Siegerehrung nicht fehlen.
Mitgefiebert bei den DLRG-Vereins- meisterschaften
Die Katholische Öffentliche Bücherei hat 30 neue Tonies angeschafft
Durch eine Spende der Sparkasse Hellweg-Lippe konnte die Ausleihe in der Bücherei erweitert werden
 Rüthen. Die Katholische Öffentliche Bücherei Rüthen hat schon seit einigen Jahren Tonies in der Ausleihe und nach Auskunft von Bücherei-Leiterin Annette Dusny sind die Figuren, die auf eine entsprechende Box gestellt ein Hörspiel abspielen, nach wie vor der Renner bei Kindern.
Deshalb hat das Team den Bestand nun um 30 Tonies erweitert, möglichst gemacht wurde das durch eine Spende der Sparkasse Hellweg-Lippe.
Die Ausleihe von Büchern und Medien erfolgt in der Bücherei für 14 Tage, die Sachen können auch für einen späteren Ausleihezeitpunkt vorgemerkt werden. Das kann bei dem Büchereiteam oder im Internet unter www.eopac.net/bucherei-ruthen erfolgen.
Vorsitzender Ralf Helle zeichnete die Chorarbeit der 40 Aktiven – darunter 6 Neuzugänge – nach, die auf die beiden großen und gut besuchten Konzerte mit Filmmusik und Mozarts „Messias“ hinführte. Dies würdigte auch Chorleiter Harduin Boeven, der besonders das große Engagement der Sängerinnen und Sänger beim Erarbeiten der aus seiner Sicht äußerst anspruchsvollen Partien hervorhob.
Das Chorleben wurde auch bereichert durch einen von Volker Dumschat organisierten Ausflug nach Minden und ein „Open-Air-Singen im Rudel“ auf dem Hof von Anja Köhne-Volland.
In den Wahlen wurde Vorsitzender Ralf Helle im Amt bestätigt. Als Beisitzerinnen schieden Anja Köhne-Volland und Barbara Thonemann aus, neu in den Vorstand wurden Susanne Dönnecke und Evelin Simon gewählt. Für 20jährige Mitgliedschaft wurden Christiane Götte, Holger Spangardt und Michael Betten geehrt.
Der Ausblick auf das weitere Chorjahr wies vor allem auf das große Eröffnungskonzert anlässlich des Stadtjubiläums hin, bei dem der Chor festliche Werke von Mozart mit Orchesterbegleitung und unter Beteiligung befreundeter Chöre präsentieren wird. Interessierten neuen Sängern und Sängerinnen bietet sich in dem Zusammenhang ein idealer Einstiegszeitpunkt. Ein unverbindlicher Besuch einer Chorprobe im Alten Rathaus ist an jedem Dienstag um 20.00 Uhr möglich. Ein weiterer musikalischer Auftritt ist als Mitsingkonzert für den 4. Advent geplant.
Ein besonderes Anliegen ist dem Kammerchor die Pflege der Kontakte zu Rüthens Partnerstädten Egeln und Dereham. So ist für dieses Jahr ein Besuch in Egeln am Wochenende um den Tag der Deutschen Einheit geplant. Die Mid-Norfolk-Singers wiederum haben eine Einladung anlässlich ihres 80jährigen Bestehens in 2026 ausgesprochen. Beide Fahrten sollen im Rahmen der Buskapazitäten auch für weitere Freunde der Städtepartnerschaft geöffnet werden.
www.kammerchor-ruethen.de
Eröffnungskonzert zum Stadtjubiläum
Der Kammerchor Rüthen berichtete auf seiner Jahreshauptversammlung von der musikalischen Arbeit und möchte die Städtepartnerschaften pflegen
 Rüthen. Auf seiner Generalversammlung blickte der Kammerchor Rüthen auf die Ereignisse des vergangenen Jahres, außerdem standen Ehrungen und Wahlen sowie die Planungen für Konzerte und Chorfahrten auf der Tagesordnung.
Vorsitzender Ralf Helle zeichnete die Chorarbeit der 40 Aktiven – darunter 6 Neuzugänge – nach, die auf die beiden großen und gut besuchten Konzerte mit Filmmusik und Mozarts „Messias“ hinführte. Dies würdigte auch Chorleiter Harduin Boeven, der besonders das große Engagement der Sängerinnen und Sänger beim Erarbeiten der aus seiner Sicht äußerst anspruchsvollen Partien hervorhob.
Trabtritte und ein sicherer Stand
Die Reitlehrer des Reitvereins Rüthen bildeten sich fort
 Rüthen. Für die Reitlehrerinnen von dem Reiterverein Rüthen stand ein Longierlehrgang auf dem Programm.
Unter der Leitung von Eva Thiemann ging es um Grundlagen. "Wie longiere ich richtig, wie nehme ich die Longe auf und nutze die Peitsche korrekt", waren einige Fragestellungen. Die Teilnehmer lernten, dass es beim Longieren auf ein sicheres Auftreten und einen sicheren Stand im Longierzirkel ankommt, ebenso spielt die Stimme eine wichtige Rolle.
Dann ging es in die Praxis, unter Berücksichtigung der Skala der Ausbildung wurde longiert. In verschiedenen Übungen konnten korrekte Übergänge, Takt halten und verbessern, Zirkel verkleinern und vergrößern, Trabtritte verlängern und die Handhabung der langen Longierpeitsche geübt werden.
Den lehrreichen Nachmittag möchte der Reitverein angesichts des guten Fazits wiederholen.
 Rüthen. Ein voller Wanderkalender und Renovierungsarbeiten an der SGV-Hütte standen auf der Tagesordnung, als sich die verschiedenen Wandergruppen des SGV-Ortsvereins Rüthen zu ihrer Jahreshauptversammlung getroffen hatten und in dem Jahresrückblick wieder zahlreiche tolle Wanderungen, Fahrradausflüge und Mehrtagestouren Revue passieren ließen. Auch für das laufende Wanderjahr sind wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant, wie der gut gefüllte Wanderkalender aussagte. Außerdem stehen weitere Renovierungsarbeiten an der SGV-Hütte an und auch an dem Stadtjubiläum möchten sich die Wanderfreunde beteiligen, wie Vorsitzender Clemens Rieger bekanntgab.
Er dankte den Wanderführern, von denen die Abteilung Rüthen zahlreiche motivierte Mitglieder in ihren Reihen habe. Aber auch dem Vorstand und allen Teilnehmern galt ein Lob des Vorsitzenden. Auf Wanderungen kann man die Natur genießen, gedanklich abschalten und Gemeinschaft erleben, betonte Rieger den Wert der Vereinsaktivitäten. Arbeiten an der Vereinshütte mit Baumfällen und einem schwedenroten Anstrich hatten auch im vergangenen Jahr Dank vieler Helfer schon gut geklappt, zur Belohnung gab es einen Hüttentag. In diesem Jahr sollen die Arbeiten beispielsweise an der Veranda fortgesetzt werden.
Schriftführerin Indira Röring berichtete von gut 13.000 zurückgelegten Kilometern auf Schusters Rappen und mit dem Fahrrad. Das Sommerfest erhielt Applaus der Versammlung, außerdem berichtete sie von der Digitalisierung der Wanderwege im Bibertal. Wegewart Daniel Rikus und Mitglieder der Treckinggruppe haben zehn Wege in einem digitalen Routenplan gespeichert, der mit einem an dem Parkplatz am Waldschiff aufgehängten QR-Code von allen Spaziergängern und Wanderern abgerufen werden kann.
Wanderwart Ulrich Heise gab Einblick in die Ausflüge der Senioren sowie der Wander-, der Familien-, Fahrrad- und der Treckinggruppe. Die Gruppensprecher stellten einige der angesteuerten Ziele vor und ließen Erinnerungen wach werden. Auch ein Blick in den Wanderkalender des laufenden Jahres machte Lust auf das Teilnehmen. Der SGV lädt alle Interessierten herzlich ein, in die Angebote der Abteilung Rüthen hineinzuschnuppern und einfach mal unverbindlich an einer der Touren teilzunehmen. www.sgv-ruethen.de
 Rüthen. Ein voller Wanderkalender und Renovierungsarbeiten an der SGV-Hütte standen auf der Tagesordnung, als sich die verschiedenen Wandergruppen des SGV-Ortsvereins Rüthen zu ihrer Jahreshauptversammlung getroffen hatten und in dem Jahresrückblick wieder zahlreiche tolle Wanderungen, Fahrradausflüge und Mehrtagestouren Revue passieren ließen. Auch für das laufende Wanderjahr sind wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant, wie der gut gefüllte Wanderkalender aussagte. Außerdem stehen weitere Renovierungsarbeiten an der SGV-Hütte an und auch an dem Stadtjubiläum möchten sich die Wanderfreunde beteiligen, wie Vorsitzender Clemens Rieger bekanntgab.
Abwechslungsreiche Touren und Angebote für Familien, Trecking oder mit dem Fahrrad. SGV-Hütte wurde renoviert

