Moment mal,
Das ist Doch …
 Die Welt erkunden kann man mit dem Auto, mit der Bahn oder dem Flugzeug. Aber auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder eben auf dem Motorrad kann es spannend sein, sich auf den Weg zu machen. Das Gefühl von Freiheit und sich den Wind um die Nase wehen lassen, tut manchem wohl auch momentan gut und gibt Hoffnung für die kommende Zeit. Welche Damen auf unserem heutigen historischen Ratebild auf zwei motorisierten Rädern unterwegs sind, das können Sie uns vielleicht sagen, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark, z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark.de.
 Rüthen. Der Förderverein Zukunftswald freute sich über eine Spende von 500 Euro, die der Edeka-Markt Buschkühle und die Warsteiner Brauerei gemeinsam überreichten. „Wir wollten in der momentanen Zeit etwas für die Region machen“, erklärte Marktleiter Bernd Hoppe und nannte da schnell den heimischen Wald. „Der Zustand ist erschreckend“, erinnerte er an kahle Flächen, wo vor einiger Zeit noch Fichten standen. Dafür hatte er sich eine Spendenaktion einfallen lassen, bei der die Kunden die Natur unterstützen konnten. In Zusammenarbeit mit der Warsteiner Brauerei spendete der Frischemarkt für jede verkaufte Kiste Bier der regionalen Marke einen Euro und die Brauerei legte noch einen Euro oben drauf. Die Spendensumme rundeten die beiden Firmen auf 500 Euro auf. Den Spendenscheck nahm Förderverein-Vorsitzender Ralf Sander in dem Markt von Bernd Hoppe entgegen und bedankte sich für die Unterstützung, mit der weitere Zukunftsbäume in dem heimischen Wald gepflanzt werden sollen.
 Rüthen. Der Förderverein Zukunftswald freute sich über eine Spende von 500 Euro, die der Edeka-Markt Buschkühle und die Warsteiner Brauerei gemeinsam überreichten. „Wir wollten in der momentanen Zeit etwas für die Region machen“, erklärte Marktleiter Bernd Hoppe und nannte da schnell den heimischen Wald. „Der Zustand ist erschreckend“, erinnerte er an kahle Flächen, wo vor einiger Zeit noch Fichten standen. Dafür hatte er sich eine Spendenaktion einfallen lassen, bei der die Kunden die Natur unterstützen konnten. In Zusammenarbeit mit der Warsteiner Brauerei spendete der Frischemarkt für jede verkaufte Kiste Bier der regionalen Marke einen Euro und die Brauerei legte noch einen Euro oben drauf. Die Spendensumme rundeten die beiden Firmen auf 500 Euro auf. Den Spendenscheck nahm Förderverein-Vorsitzender Ralf Sander in dem Markt von Bernd Hoppe entgegen und bedankte sich für die Unterstützung, mit der weitere Zukunftsbäume in dem heimischen Wald gepflanzt werden sollen.
Der Förderverein Zukunftswald freute sich über eine Spende, die Marktleiter Bernd Hoppe an Ralf Sander überreichte
 Rüthen. In dem Weihnachtsgewinnspiel des Edeka-Frischemarktes Buschkühle waren die Kunden eingeladen, auf dem Teilnahmecoupon ihr Weihnachtsessen einzutragen. Danach brauchte man nur noch den Namen und die Adresse eintragen und mit etwas Glück wurde der Teilnahmeschein unter den zehn Gewinnern gezogen. Über einen Einkaufsgutschein von jeweils 200 Euro freuten sich Agnes Tigges aus Drewer, Heinz-Werner und Eva Stemann, Petra Maier (beide Rüthen), Heidrun Kellermann (Kallenhardt) sowie Michael und Ines Ehrich aus Meiste. Weitere fünf Gewinne gingen nach Geseke. Stellvertretend für alle Gewinner überreichte Marktleiter Bernd Hoppe den Gutschein an Eva Stemann, die spontan erklärte, mit dem Losglück auch die Rüthener Tafel unterstützen zu wollen.
In dem Weihnachtsgewinnspiel des Frischemarktes Buschkühle wurden zehn Gutscheine über 200 Euro verlost
Der Edeka-Markt Buschkühle und die Warsteiner Brauerei unterstützen den Rüthener Wald
Edeka-Kunden freuen sich über Einkaufsgutscheine
 Rüthen. Kürzlich stattete Pater Reinhard Kellerhoff dem DPSG-Diözesanzentrum Eulenspiegel einen Besuch ab. Der 87jährige war 1964 dabei, als das Diözsanzentrum in Rüthen geplant wurde. Bis dahin waren die Pfadfinder in Sennelager, wo ein Truppenübungsplatz entstehen sollte. Gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Wenge wurde geplant und schließlich das neue Diözesanzentrum am Eulenspiegel gebaut, erinnerte sich Pater Kellerhoff im Gespräch mit Gisela Hölscher. Bei seinem Besuch wurde er begleitet von seinen damaligen Weggefährten Erich Hellmann und Volker Odenbach, die ebenfalls bei dem Bau des Diözesanzentrums dabei waren. Gisela Hölscher führte die Gäste über das Gelände, natürlich besuchten sie auch die vor wenigen Jahren gebaute Kapelle St. Georg. Auch der behindertengerechte Kletterseilgarten nebenan und manche bauliche Veränderung beeindruckten die Besucher. Als das Diözesanzentrum gebaut wurde, ging es noch deutlich einfacher und ursprünglicher, aber auch unkomplizierter zu. Die ersten Pläne waren ein Zeltplatz mit Toilettenanlage und einer Kochgelegenheit, die heutige Veranstaltungsarena war ein aufgeschütteter Erdhaufen, schmunzelten die Besucher.
Auch für die nächste Zeit hat das DPSG-Diözesanzentrum Eulenspiegel große Pläne und möchte das Hauptgebäude komplett erneuern, die Übernachtungsgelegenheiten sollen von 46 auf 96 Betten steigen.
Hintergrund:
Für die Teilnahme am „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ für 2021 konnten die Kommunen ihre Anträge bei der zuständigen Bezirksregierung einreichen. Die in 2020 gestellten Anträge, die noch keine Förderung erhalten haben, bleiben weiterhin bestehen.
Aus dem Investitionsprogramm werden Projekte mit unterschiedlichen Zielrichtungen gefördert: Moderne niederschwellige Sportangebote für Kinder und Jugendliche, ebenso Einrichtungen und Anlagen, die unterschiedliche Breitenportangebote für weite Bevölkerungsgruppen ermöglichen sowie die attraktivere Gestaltung, Modernisierung und Ausbau bestehender und, aufgrund baulicher Mängel, bisweilen geschlossener Sporteinrichtungen.
 Rüthen. Im Juli vergangenen Jahres ist der Projektaufruf für den „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Bund auf den Weg gebracht worden. Er dient zur Erneuerung und zum Neubau von kommunalen Sportstätten für die Jahre 2020 und 2021. Nur fünf Monate später stehen die 47 Millionen Euro Fördergelder für rund 80 Projekte in den Startlöchern. Rüthen erhält insgesamt 210.000 Euro von dem Investitionsprogramm. Über die Gelder der öffentlichen Hand für den lokalen Bereich freut sich auch der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Blöming: „Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtig, Impulse für die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden zu setzen. Das Programm 2020 zum Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten hilft, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen zur Erneuerung ihrer Infrastruktur zu bewahren und den Ausgleich von Bewegungsmangel sowie den Spaß am Sport in den Städten und Gemeinden zu fördern. In Rüthen wird die Sanierung und der Umbau der Kleinspielfelder im Schlangenpfad in Höhe von 210.000 Euro finanziert“, so Blöming.
Rüthen profitiert von dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ des Landes
210.000 Euro für die Kleinspielfelder im Schlangenpfad Rüthen
Pater Reinhard Kellerhoff besuchte das Diözesanzentrum Eulenspiegel
 Rüthen. Kürzlich stattete Pater Reinhard Kellerhoff dem DPSG-Diözesanzentrum Eulenspiegel einen Besuch ab. Der 87jährige war 1964 dabei, als das Diözsanzentrum in Rüthen geplant wurde. Bis dahin waren die Pfadfinder in Sennelager, wo ein Truppenübungsplatz entstehen sollte. Gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Wenge wurde geplant und schließlich das neue Diözesanzentrum am Eulenspiegel gebaut, erinnerte sich Pater Kellerhoff im Gespräch mit Gisela Hölscher. Bei seinem Besuch wurde er begleitet von seinen damaligen Weggefährten Erich Hellmann und Volker Odenbach, die ebenfalls bei dem Bau des Diözesanzentrums dabei waren. Gisela Hölscher führte die Gäste über das Gelände, natürlich besuchten sie auch die vor wenigen Jahren gebaute Kapelle St. Georg. Auch der behindertengerechte Kletterseilgarten nebenan und manche bauliche Veränderung beeindruckten die Besucher. Als das Diözesanzentrum gebaut wurde, ging es noch deutlich einfacher und ursprünglicher, aber auch unkomplizierter zu. Die ersten Pläne waren ein Zeltplatz mit Toilettenanlage und einer Kochgelegenheit, die heutige Veranstaltungsarena war ein aufgeschütteter Erdhaufen, schmunzelten die Besucher.
In einem Behandlungsraum gehören im Bereich der Kosmetik unterschiedliche Gesichtsbehandlungen zu dem Angebot.
Beratung gibt es auch in Sachen Make-Up, vom guten Aussehen an jedem Tag bis zu besonderen Anlässen für die Braut, Schützenfeste, Feiern und Bälle. Mittwochs ist an dem wöchentlichen offenen Studiotag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Kunden auch ohne Termin für Beratung und Verkauf geöffnet. Ein Besuch lohnt sich immer wieder, weil mit der Präsentation von Neuheiten und Angeboten regelmäßig neue Dinge zu entdecken sind. Die Kunden können dann auch bestellte Ware abholen.
 Rüthen. Geschmackvoll eingerichtet, bietet das neue Studio von Déesse Beratung & Kosmetik Susanne Lehmann auch viele Möglichkeiten. Zu dem Angebot gehören Kosmetik, Visagistik und Nahrungsergänzung, neben den hochwertigen Produkten der Schweizer Qualitätsmarke Déesse bietet Susanne Lehmann auch Beratung und Workshops an. Dafür gibt das neue Studio in der Hochstraße 12 hervorragende Möglichkeiten. Herzstück ist ein großer Verkaufs- und Beratungsraum, der multifunktional eingerichtet ist und auch für Kundenveranstaltungen den richtigen Rahmen und ein besonderes Ambiente bietet.
Räumlichkeiten für Beratung, Verkauf, Kosmetikbehandlungen und Workshops bieten neue Möglichkeiten in einem geschmackvollen Ambiente
Déesse Beratung & Kosmetik Susanne Lehmann hat in der Hochstraße 12 ein Studio eröffnet
 Lippstadt. Die Sparkasse Lippstadt unterstützt mit ihrer Aktion "Bäume statt Kalender" die Städte und Gemeinden in ihrem Geschäftsgebiet bei der Pflanzung von Bäumen. Jede Stadt hat dabei andere Ideen und Projekte, die umgesetzt und unterstützt werden.
Nun wurden zum Abschluss der Aktion Bäume im Rüthener Bibertal gepflanzt. "Die Aktion der Sparkasse Lippstadt kam für uns wie gerufen. Auch im Bibertal ist das Baumsterben aufgrund der Borkenkäferplage groß. So wird der Baumbestand auch durch die Folgen des Klimawandels immer geringer und die Flächen müssen durch Aufforstungsprojekte neu bepflanzt werden. Daher freuen wir uns sehr, dass durch die Hilfe der Sparkasse Lippstadt bereits tausend neue Rotbuchen gepflanzt werden konnten", so Ranger Klaus-Dieter Hötte von der Stadt Rüthen. Josef Conredel, Leiter der Sparkassenfiliale Rüthen sowie seine Mitarbeiter Nicole Mayer und Marcus Kloer hatten Freude dabei, die Aktion zu unterstützen.
Aktion Bäume statt Kalender
Die Sparkasse Lippstadt pflanzt Rotbuchen im Rüthener Bibertal
Egal ob Fördern, Heben, Lagern oder Wenden, werden individuelle Lösungen nach dem Bedarf der Kunden gebaut. Der qualifizierte Mitarbeiterstamm, moderne 3D-Konstruktionswerkzeuge und ein leistungsstarker Maschinenpark der CNC-Bearbeitung ermöglichen es dem Familienunternehmen, innovative Maschinen zu entwickeln und den hohen Ansprüchen der Kunden mit gleichzeitig robusten und langlebigen Produkten gerecht zu werden. Ein Erfolgsfaktor ist dabei auch die Ausbildung von Mitarbeitern. Wer sich für einen Beruf in dem Anlagenbau oder der Metallverarbeitung interessiert, hat bei Firma Bitter eine gute Berufsperspektive. „Wir fangen da an, wo andere aufhören“, bringt Onno Bitter die besondere Ausrichtung seines Betriebes auf den Punkt. Die Schwerlast-Rollenbahnen von Firma Bitter können beispielsweise problemlos für bis zu 70 Tonnen ausgelegt werden.
Besonders ist das Unternehmen auch ein zuverlässiger Partner bei der mechanischen Bearbeitung von Großteilen. Die Dimensionen der Bearbeitungsmöglichkeiten überschreiten bei weitem jene üblicher Bearbeiter. Der vielseitige Maschinenpark bietet die Kapazitäten für Bauteile bis zu einer Größe von 13.000 mm x 1.200 mm beziehungsweise 8.500 mm x 2.500 mm.
 Rüthen. Die Firma BITTER Anlagenbau GmbH ist seit 30 Jahren ein Spezialist für die Entwicklung und Fertigung praxisgerechter Förderelemente. Überall dort, wo Firmen innerbetrieblich paletten-, platten- oder stapelförmige Güter transportieren oder lagern wollen, ist Firma Bitter ein kompetenter Ansprechpartner für einen internationalen Kundenkreis.
Egal ob Fördern, Heben, Lagern oder Wenden, werden individuelle Lösungen nach dem Bedarf der Kunden gebaut. Der qualifizierte Mitarbeiterstamm, moderne 3D-Konstruktionswerkzeuge und ein leistungsstarker Maschinenpark der CNC-Bearbeitung ermöglichen es dem Familienunternehmen, innovative Maschinen zu entwickeln und den hohen Ansprüchen der Kunden mit gleichzeitig robusten und langlebigen Produkten gerecht zu werden. Ein Erfolgsfaktor ist dabei auch die Ausbildung von Mitarbeitern. Wer sich für einen Beruf in dem Anlagenbau oder der Metallverarbeitung interessiert, hat bei Firma Bitter eine gute Berufsperspektive. „Wir fangen da an, wo andere aufhören“, bringt Onno Bitter die besondere Ausrichtung seines Betriebes auf den Punkt. Die Schwerlast-Rollenbahnen von Firma Bitter können beispielsweise problemlos für bis zu 70 Tonnen ausgelegt werden.
Vor 30 Jahren haben Horst und Onno Bitter das Unternehmen gegründet. Zwei Firmen unter einem Dach bieten Flexibilität im Wirtschaftsleben
Bitter Anlagenbau ist im Hankerfeld ein kompetenter Partner für Anlagenbau und Förderelemente
Hohe Wertschöpfung sorgt auch für zufriedene Kunden
Eine weitere Stärke des Unternehmens ist das Abbilden der gesamten Produktionskette aus einer Hand. Der Komplettservice geht weit über die Möglichkeiten reiner Bearbeitung hinaus und umfasst von der Materialbeschaffung über die nötigen Schweißarbeiten, die spanabhebende Bearbeitung bis hin zur Lackierung des fertigen Produktes die gesamte Wertschöpfungskette. So ist Firma Bitter flexibel und nicht auf Zulieferer angewiesen. Das sorgt für zufriedene Kunden und eine gute Beziehung zwischen Auftraggebern und dem Rüthener Unternehmen. Ein gutes Miteinander gibt es zudem mit den Nachbarbetrieben im Hankerfeld, wo beispielsweise auch mit den Firmen Kontra, Accent, Pardun, Henneböhl, Hüske und Lattrich immer mal wieder zusammengearbeitet wird. „Man hilft sich“, freut sich Onno Bitter über die gut vernetzten Betriebe. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit der Firma SirTec in dem Rüthener Gewerbegebiet Lindental.
Besonders ist das Unternehmen auch ein zuverlässiger Partner bei der mechanischen Bearbeitung von Großteilen. Die Dimensionen der Bearbeitungsmöglichkeiten überschreiten bei weitem jene üblicher Bearbeiter. Der vielseitige Maschinenpark bietet die Kapazitäten für Bauteile bis zu einer Größe von 13.000 mm x 1.200 mm beziehungsweise 8.500 mm x 2.500 mm.
Eine weitere Stärke des Unternehmens ist das Abbilden der gesamten Produktionskette aus einer Hand. Der Komplettservice geht weit über die Möglichkeiten reiner Bearbeitung hinaus und umfasst von der Materialbeschaffung über die nötigen Schweißarbeiten, die spanabhebende Bearbeitung bis hin zur Lackierung des fertigen Produktes die gesamte Wertschöpfungskette. So ist Firma Bitter flexibel und nicht auf Zulieferer angewiesen. Das sorgt für zufriedene Kunden und eine gute Beziehung zwischen Auftraggebern und dem Rüthener Unternehmen. Ein gutes Miteinander gibt es zudem mit den Nachbarbetrieben im Hankerfeld, wo beispielsweise auch mit den Firmen Kontra, Accent, Pardun, Henneböhl, Hüske und Lattrich immer mal wieder zusammengearbeitet wird. „Man hilft sich“, freut sich Onno Bitter über die gut vernetzten Betriebe. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit der Firma SirTec in dem Rüthener Gewerbegebiet Lindental.
Zwei Firmen – ein Ansprechpartner
Mit den beiden Standbeinen Anlagenbau und Förderelemente ist das Familienunternehmen variabel aufgestellt und kann sich in seiner Arbeit auf verschiedene Marktlagen einstellen. Zwei Firmen – ein Ansprechpartner, das bedeutet bei Firma Bitter die passende Lösung für den Bedarf des Kunden. „Ob einzelne Förderelemente oder ganze Förderstraßen: Wir sind spezialisiert auf die Konstruktion und Fertigung von modernen Förderanlagen aller Art“, beschreibt Onno Bitter den lösungsorientierten Ansatz.
Eine weitere Stärke des Unternehmens ist das Abbilden der gesamten Produktionskette aus einer Hand. Der Komplettservice geht weit über die Möglichkeiten reiner Bearbeitung hinaus und umfasst von der Materialbeschaffung über die nötigen Schweißarbeiten, die spanabhebende Bearbeitung bis hin zur Lackierung des fertigen Produktes die gesamte Wertschöpfungskette. So ist Firma Bitter flexibel und nicht auf Zulieferer angewiesen. Das sorgt für zufriedene Kunden und eine gute Beziehung zwischen Auftraggebern und dem Rüthener Unternehmen. Ein gutes Miteinander gibt es zudem mit den Nachbarbetrieben im Hankerfeld, wo beispielsweise auch mit den Firmen Kontra, Accent, Pardun, Henneböhl, Hüske und Lattrich immer mal wieder zusammengearbeitet wird. „Man hilft sich“, freut sich Onno Bitter über die gut vernetzten Betriebe. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit der Firma SirTec in dem Rüthener Gewerbegebiet Lindental.
In den Projekten entstehen Förderanlagen, die auf jeden Kundenwunsch angepasst werden. Das Erreichen der Kundenziele und die Kundenzufriedenheit haben nach dem selbstgesetzten Anspruch von Firma Bitter Anlagenbau höchste Priorität. Nach 30 Jahren am Markt kann der Rüthener Spezialist auf zahlreiche erfolgreiche Projekte im Maschinenbau verweisen, zu den Kunden zählen beispielsweise auch Betriebe aus der Möbelindustrie.
„Wir bekommen jedes Produkt von A nach B“
Die Anlagen bieten Lösungen, die nach den individuellen Anforderungen der Kunden entworfen werden. Sie fördern nicht nur Längs und Quer, Hub- und Schwenk-Einrichtungen sorgen dafür, dass die Produkte genau dahin kommen, wo Sie gebraucht werden. Dabei werden die Kunden nicht in ein Raster oder Schema vorgefertigter Lösungen gezwungen, gemeinsam wird eine optimale und wirtschaftliche Lösung entwickelt.
Warum Fördertechnik der Firma BITTER?
Eine Investition in die Fördertechnik der Firma BITTER Anlagenbau GmbH lohnt sich nach der Firmenphilosophie des Unternehmens für die Kunden genau deshalb, weil sich die Maschinen durch eine hohe Lebensdauer, einen geringen Wartungsaufwand und eine kostengünstige Fertigung auszeichnen.
Mit den beiden Standbeinen Anlagenbau und Förderelemente ist das Familienunternehmen variabel aufgestellt und kann sich in seiner Arbeit auf verschiedene Marktlagen einstellen. Zwei Firmen – ein Ansprechpartner, das bedeutet bei Firma Bitter die passende Lösung für den Bedarf des Kunden. „Ob einzelne Förderelemente oder ganze Förderstraßen: Wir sind spezialisiert auf die Konstruktion und Fertigung von modernen Förderanlagen aller Art“, beschreibt Onno Bitter den lösungsorientierten Ansatz.
Schwerlast-Tragrollen der Firma BITTER Förderelmente GmbH gehören in vielen Firmen heute zum Erstausrüster-Standard. Für jede einzelne Tragrolle gilt dabei der Anspruch robust, langlebig und höchst belastbar. Die Förderelemente werden schnell und zuverlässig nach den Vorstellungen der Kunden gefertigt. Mit seinem Angebot an individuellen Tragrollen und Walzen erfüllt das Unternehmen unterschiedliche Anforderungen. Der Tragrollen- und Walzendurchmesser kann bis 1.200mm bei einer Länge bis 6.000 mm und variabler Wandstärke betragen. Rollen- und Walzenkörper können aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium hergestellt werden, die Außenfläche kann nach Bedarf verzinkt, beschichtet oder gummiert werden. Variabel sind auch die Einsatzgebiete, Tragrollen können beispielsweise mit einem Kettenrad, einem Antriebszapfen, einer Riemenscheibe oder einer Sicke versehen werden. Dabei gilt: Egal ob eine Rolle oder 500 Rollen – mit Firma Bitter haben die Kunden einen zuverlässigen Lieferanten für jeden Sonderfall an der Hand.
Mit den beiden Standbeinen Anlagenbau und Förderelemente ist das Familienunternehmen variabel aufgestellt und kann sich in seiner Arbeit auf verschiedene Marktlagen einstellen. Zwei Firmen – ein Ansprechpartner, das bedeutet bei Firma Bitter die passende Lösung für den Bedarf des Kunden. „Ob einzelne Förderelemente oder ganze Förderstraßen: Wir sind spezialisiert auf die Konstruktion und Fertigung von modernen Förderanlagen aller Art“, beschreibt Onno Bitter den lösungsorientierten Ansatz.
Zu dem Leistungsspektrum gehört so neben dem Anlagenbau, der Konstruktion und Fertigung nach Kundenwunsch und der Fertigung nach Konstruktionsvorgaben auch die Lohnarbeit nach Kundenzeichnungen.
„Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Fördertechnik.“
– Onno Bitter
Das Familienunternehmen wird nun schon in zweiter Generation von Onno Bitter geführt, im Jahr 1990 hat der Metallbaumeister den Betrieb gemeinsam mit seinem Vater Horst Bitter gegründet. Die jahrzehntelange Erfahrung zahlt sich aus. Die Kunden vertrauen der Erfahrung von Firma Bitter im Anlagenbau, das Unternehmen ist für viele langjährige Kunden der erste Ansprechpartner in Sachen Fördertechnik. Das Unternehmen hat seinen Sitz in dem Hankerfeld 28, erreichbar ist es unter Telefon 02952 / 9723-0, per Fax an 02952 / 9723-98 oder E-Mail info@bitter-gmbh.de. Web: www.bitter-gmbh.de
 Rüthen/ Lippstadt. Vor Beginn des (Teil-)Lockdowns im November haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Lippstadt Gedanken gemacht, wie sie als Sparkasse die heimischen Gewerbetreibenden, die besonders durch die aktuellen Schließungen betroffen sind, unterstützen können. Als ein Ergebnis wurde ein Gewinnspiel gestartet, das über die Social Media-Kanäle der Sparkasse Lippstadt lief. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spendeten 750 Euro aus der "Personalkasse" für diese Aktion. Der Vorstand der Sparkasse Lippstadt hat den Betrag um das Doppelte aufgestockt, sodass ein Budget von 2.250 Euro für das Gewinnspiel zur Verfügung stand. Eine Intention war, die heimische Wirtschaft zu unterstützen, damit es auch nach dem Lockdown eine bunte und belebte Innenstadt gibt. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, war es erforderlich, einen lokalen und vom Lockdown betroffenen Gewerbetreibenden aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Lippstadt durch den Kauf einer Ware, Dienstleistung oder eines Gutscheins zu unterstützen. Anschließend wurde ein Foto des Kassenbons per E-Mail an die Sparkasse geschickt und mit etwas Glück gewann der Einsender einen 75 Euro Gutschein von dem Unternehmen, das den Kassenbon ausgestellt hat. Das Gewinnspiel lief bis Weihmachten und die Sparkasse freute sich über viele Teilnehmer, denn jeder Gutscheinkauf hilft der heimischen Wirtschaft.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Lippstadt unterstützen mit Verlosungsaktion die heimische Wirtschaft
 Rüthen. Die Sparkasse Lippstadt hat schon zu Beginn der Corona-Pandemie zusammen mit den bundesweiten Sparkassen die Online-Gutschein-Plattform „gemeinsamdadurch“ ins Leben gerufen. Seitdem haben viele Unternehmen aus der Region ihre Gutscheine darüber verkauft. Gerade in der nun durch den zweiten Lockdown schwierigen Zeit, in der Umsätze für Inhaber von Restaurants, FitnessStudios, Bars, etc. wegfallen, stellt das Gutscheinportal eine gute Möglichkeit dar, Umsätze durch den Gutscheinverkauf zu generieren. Über die Plattform helfen.gemeinsamdadurch.de können Verbraucher Gutscheine erwerben, die sie einlösen können, wenn der Gutscheinanbieter wieder öffnen darf.
„Bereits im ersten Lockdown haben wir gemerkt, dass viele Menschen einen Beitrag dafür leisten wollen, dass trotz der Corona-Krise die vielen Läden und Geschäfte erhalten bleiben, die unsere Region so lebenswert machen“, begründet Jürgen Riepe, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Lippstadt, das Engagement seines Instituts. Gerade die Unternehmen, die im Kampf gegen die Pandemie ihre Türen nun auch wieder schließen mussten, brauchen jetzt kurzfristig Umsätze – auch wenn sie ihre Leistungen erst in einigen Wochen erbringen.
„Die beiden Interessen – die Hilfsbereitschaft der Menschen und die Leistungsbereitschaft der Unternehmer – wollen wir nun auch … wieder zusammenbringen“, sagt Jürgen Riepe.
Gutscheine gibt es unter helfen.gemeinsamdadurch.de über 10 Euro, 25 Euro, 50 Euro oder 100 Euro. Der Gegenwert jedes verkauften Gutscheins kommt 1:1 bei dem ausgewählten Unternehmen an und kann beim ausgewählten Empfänger eingelöst werden, wenn dieser seine Türen wieder öffnen darf.
DIE Sparkasse Lippstadt hilft mit DER Online-Gutschein-Plattform helfen.gemeinsamdadurch.de
 Rüthen. Die Rüthener Schreiner-und Zimmererzunft ist mit dem heimischen Wald verbunden und möchte einen nennenswerten Beitrag zur Wiederaufforstung der gerodeten städtischen Flächen leisten. „Unsere Zunft hat seit drei Jahrhunderten von und mit dem heimischen Wald gelebt – da fühlen wir uns verpflichtet”, sagt Richtmann Franz-Josef Hüske. Es sei ein bemitleidenswerter Zustand, in dem man heute den Wald vorfinde. Die heimischen Schreiner und Zimmerer wollen mit einer Unterstützungsspende von 1000 Euro helfen, dass es wieder bergauf geht. Hüske erinnert an die einstige Tradition, als die Stadt Rüthen im vorigen Jahrhundert dicke Eichen und andere Hölzer geschlagen hat und dann alle heimischen Schreiner und Zimmerer zum Kaufangebot geladen waren. „Unsere Vorfahren konnten die Stämme abschreiten und diese begutachten, um dann ihr Gebot abzugeben.” Dabei sei es oft heiß hergegangen, weil man in der Zunft gemeinsames Handwerk und Interessen pflegte, aber im täglichen Wettbewerb durchaus kaufmännisch zu Werke ging.
Rüthener Forst seit jeher der Rohstoffversorger der Zunftmitglieder
Der Rüthener Forst sei seit jeher so etwas wie der Rohstoffversorger Nummer eins gewesen. Immerhin wurden mit den gekauften Stämmen sämtliche Aufträge, die über das Jahr anlagen, erledigt. Nach den Kriegen konnten viele der Zunftmitglieder von ihren Holzreserven profitieren, weil sie diese mit Weitsicht aus dem Rüthener Wald geholt und eingelagert hatten. Damit war der Wiederaufschwung ihres handwerklichen Betriebes schneller erreicht, als anderswo. Immerhin über eine 300 Jahre alte Traditionen verfügt die Rüthener Schreiner- und Zimmererzunft. Der diesjährige Knecht an der Seite des Richtmanns, Hubert Pardun, schlägt die Brücke von der Historie zur Gegenwart: „Die Mitglieder sind zu Recht stolz auf ihre Tradition, aber auch auf die Geschichte, die sie mit der Stadt Rüthen verbindet.“ Deshalb sei es geradezu selbstverständlich, dass allen Beteiligten am Wohl des Stadtwaldes liege.
 Rüthen. Die Rüthener Schreiner-und Zimmererzunft ist mit dem heimischen Wald verbunden und möchte einen nennenswerten Beitrag zur Wiederaufforstung der gerodeten städtischen Flächen leisten. „Unsere Zunft hat seit drei Jahrhunderten von und mit dem heimischen Wald gelebt – da fühlen wir uns verpflichtet”, sagt Richtmann Franz-Josef Hüske. Es sei ein bemitleidenswerter Zustand, in dem man heute den Wald vorfinde. Die heimischen Schreiner und Zimmerer wollen mit einer Unterstützungsspende von 1000 Euro helfen, dass es wieder bergauf geht. Hüske erinnert an die einstige Tradition, als die Stadt Rüthen im vorigen Jahrhundert dicke Eichen und andere Hölzer geschlagen hat und dann alle heimischen Schreiner und Zimmerer zum Kaufangebot geladen waren. „Unsere Vorfahren konnten die Stämme abschreiten und diese begutachten, um dann ihr Gebot abzugeben.” Dabei sei es oft heiß hergegangen, weil man in der Zunft gemeinsames Handwerk und Interessen pflegte, aber im täglichen Wettbewerb durchaus kaufmännisch zu Werke ging.
1000-Euro-Spende an die Stadt Rüthen wird zweckgebunden für den heimischen Wald eingesetzt. Die Rüthener Zunft der Schreiner und Zimmerer weiß seit jeher um die Bedeutung des Waldes und hat schon vor Jahrhunderten ihren Holzvorrat im Forst gedeckt
Die Rüthener Schreiner und Zimmerer helfen der Stadt bei der Wiederaufforstung des heimischen Waldes
Der Rüthener Forst sei seit jeher so etwas wie der Rohstoffversorger Nummer eins gewesen. Immerhin wurden mit den gekauften Stämmen sämtliche Aufträge, die über das Jahr anlagen, erledigt. Nach den Kriegen konnten viele der Zunftmitglieder von ihren Holzreserven profitieren, weil sie diese mit Weitsicht aus dem Rüthener Wald geholt und eingelagert hatten. Damit war der Wiederaufschwung ihres handwerklichen Betriebes schneller erreicht, als anderswo. Immerhin über eine 300 Jahre alte Traditionen verfügt die Rüthener Schreiner- und Zimmererzunft. Der diesjährige Knecht an der Seite des Richtmanns, Hubert Pardun, schlägt die Brücke von der Historie zur Gegenwart: „Die Mitglieder sind zu Recht stolz auf ihre Tradition, aber auch auf die Geschichte, die sie mit der Stadt Rüthen verbindet.“ Deshalb sei es geradezu selbstverständlich, dass allen Beteiligten am Wohl des Stadtwaldes liege.
Die Zunft der Schreiner und Zimmerer ist in Rüthen mehr als 300 Jahre alt. In ihrem Handwerk pflegen die Mitglieder ein gutes Miteinander, zu ihrem Zunftfest treffen sie sich alljährlich an dem Namenstag ihres Schutzpatrons, auch der Heilige Josef war ein Zimmermann.
Wir freuen uns, Sie bald wieder in unserer Gastronomie zu begrüßen.
Beachten Sie unsere angepassten Angebote und Öffnungszeiten in dieser besonderen Zeit.
Das Rüthener Wirteforum lädt Sie herzlich ein!
GAST SEIN IN RÜTHEN
Eine weitere Spende überreichte der Pfarrgemeinderat Meiste-Kneblinghausen-Hemmern (Foto), der sich trotz der Abstandsregeln eine Form der Lebensmittelsammlung hatte einfallen lassen. Einige Gemeindemitglieder hatten auch Geldspenden gegeben. So überreichte der Pfarrgemeinderat um Vorsitzende Hildegard Schlüter neben einigen Körben, die randvoll mit Naturalien gefüllt waren, auch einen Umschlag mit 200 Euro. Das Geld kann auch für den Zukauf haltbarer Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Nudeln und Salz verwendet werden, die in den Supermärkten selten das Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen und entsprechend selten auf dem Weg in den Regalen der Rüthener Tafel landen.
 Rüthen. Auch in Zeiten von eingeschränkten Kontakten freute sich die Rüthener Tafel über Unterstützung. Während in dem Edeka-Markt Buschkühle mit dem Spendenaufruf „zwei kaufen –eins spenden“ ein Einkaufswagen für überlassene Lebensmittel bereitstand, hieß es bei dem Kindergarten Westereiden „Wir teilen wie St. Martin“. Für die Spende gilt ein Dank von Tafel-Koordinator Günther Keuthen an den Kindergarten und das Erzieherinnenteam um Leiterin Heike Gockel.
Eine weitere Spende überreichte der Pfarrgemeinderat Meiste-Kneblinghausen-Hemmern (Foto), der sich trotz der Abstandsregeln eine Form der Lebensmittelsammlung hatte einfallen lassen. Einige Gemeindemitglieder hatten auch Geldspenden gegeben. So überreichte der Pfarrgemeinderat um Vorsitzende Hildegard Schlüter neben einigen Körben, die randvoll mit Naturalien gefüllt waren, auch einen Umschlag mit 200 Euro. Das Geld kann auch für den Zukauf haltbarer Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Nudeln und Salz verwendet werden, die in den Supermärkten selten das Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen und entsprechend selten auf dem Weg in den Regalen der Rüthener Tafel landen.
Der Pfarrgemeinderat Meiste-Kneblinghausen-Hemmern hatte Lebensmittel für die Einrichtung gesammelt. Die Kinder in Westereiden „teilten wie St. Martin“ und überreichten ebenfalls eine Spende
Unterstützung für die Rüthener Tafel
Mode Cruse eröffnet am ersten März in Rüthen
In komplett renovierten Räumlichkeiten wird auf 400 m2 neben Damenmode auch Herrenkleidung angeboten. Große Auswahl, saisonale Mode, faire Preise, gute Beratung und Kundennähe gehören zu der Geschäftsphilosophie
„Kleidung zur Anprobe mit nach Hause nehmen, kannte ich nur von früher“, zeigt sich auch Rüthens Beigeordneter und Wirtschaftsförderer Hubert Betten begeistert von der Geschäftsphilosophie. Er freut sich, dass mit Mode Cruse wieder ein etablierter Textilhändler in Rüthen seine Tore öffnet und damit in der heutigen Zeit ein Zeichen setzt. Er hatte gemeinsam mit dem Ehepaar Stemann der Geschäftsführerin Claudia Sonntag, Ramona Kloos (ebenfalls Geschäftsführung Mode Cruse) und Immobilienkaufmann Marc Rodorigo Rüthen gezeigt. Viel Überzeugungsarbeit brauchte er aber gar nicht leisten, denn neben einer Marktanalyse mit Zahlen der IHK zu der Kaufkraft in Rüthen gefiel Claudia Sonntag die Immobilie auf Anhieb. Sie machte Nägel mit Köpfen und kaufte das geschichtsträchtige Geschäftshaus in der Rüthener Innenstadt.
 Rüthen. In das ehemalige Modehaus Stemann zieht wieder ein Textilhandel ein. Größer als zuvor und mit einem modernen Konzept eröffnet am ersten März Mode Cruse in den komplett renovierten Räumlichkeiten in der Hachtorstraße 29. Die Verkaufsfläche wurde auf 400m2 erweitert, um das Modekonzept der Cruse fashion group entsprechend präsentieren und umsetzen zu können.
Angesagte Mode in vielen Größen und für jedes Alter
Einen Schwerpunkt bildet die Damenmode für Kunden von Jung bis in das reife Alter. Zu dem textilen Sortiment gehören beliebte Marken wie S.Oliver, Street One, Cecil, QS, More and More, Garcia oder Only. Auch für die Herren gibt es moderne Kleidung beispielsweise von Tom Tailer, Hattric oder Mac. Zu dem Konzept von Mode Cruse gehört neben der großen Auswahl und fairen Preisen auch gute Beratung und Nähe zum Kunden. Das ist die gelebte Unternehmenskultur in den 38 Filialen. Die hauseigene Kundenkarte bietet zahlreiche Vorteile, neben Post und persönlichen Informationen zu Aktionen und Angeboten können die Kunden auch Kleidungsstücke zur Auswahl mit nach Hause nehmen, für einen Umtausch sind die Kassenbons gespeichert und immer parat. Außerdem sind Mode Cruse ortsübliche Traditionen wichtig, Schützenkleidung und Zubehör sollen ebenfalls zum Sortiment gehören.
„Kleidung zur Anprobe mit nach Hause nehmen, kannte ich nur von früher“, zeigt sich auch Rüthens Beigeordneter und Wirtschaftsförderer Hubert Betten begeistert von der Geschäftsphilosophie. Er freut sich, dass mit Mode Cruse wieder ein etablierter Textilhändler in Rüthen seine Tore öffnet und damit in der heutigen Zeit ein Zeichen setzt. Er hatte gemeinsam mit dem Ehepaar Stemann der Geschäftsführerin Claudia Sonntag, Ramona Kloos (ebenfalls Geschäftsführung Mode Cruse) und Immobilienkaufmann Marc Rodorigo Rüthen gezeigt. Viel Überzeugungsarbeit brauchte er aber gar nicht leisten, denn neben einer Marktanalyse mit Zahlen der IHK zu der Kaufkraft in Rüthen gefiel Claudia Sonntag die Immobilie auf Anhieb. Sie machte Nägel mit Köpfen und kaufte das geschichtsträchtige Geschäftshaus in der Rüthener Innenstadt.
Neuwertige Wohnungen mit großem Garten in zentraler Lage
Während die untere Etage für das Modehaus umgebaut und renoviert wird, werden auch die darüber liegenden Wohnungen kernsaniert. „Die sind danach wie ein Neubau“, zeigt sich auch Immobilienkaufmann Marc Rodorigo von dem Objekt und der Lage mitten in der Innenstadt begeistert. Erneuert werden beispielsweise die Elektrik, Wasser, Fenster, Türen und die Bäder. In der zweiten Etage stehen so rund 180 m2 zur Verfügung, die als Eigentumswohnung verkauft werden.
Marc Rodorigo lobt die gute Raumaufteilung, neben dem großen Wohnbereich und drei Schlafzimmern gibt die große Fensterfront viel Licht. Ein besonderer Höhepunkt ist der Garten, der trotz zentraler Lage Platz für Erholung und Privatsphäre bietet.
Die Wohnung im Dachgeschoß ist rund 80 m2 groß und wird vermietet. Ebenfalls komplett renoviert ist die Wohnqualität wie ein Erstbezug. Neben einem geräumigen und modernen Wohn-Ess-Bereich bietet sie zwei Schlafzimmer und ein großes Bad.
Für Informationen zu der Eigentumswohnung und der Mietwohnung sowie für Führungen können sich Interessenten bei Marc Rodorigo, CS Immobilien GmbH unter Telefon 02924/ 88457 melden.
Geschichtsträchtiges Modehaus mit Tradition
Über die neue Nutzung des Hauses freuen sich auch die ehemaligen Besitzer Heinz-Werner und Eva Stemann. Sie haben an dem Standort bis vor zwei Jahren ein etabliertes Modehaus betrieben, ehe sie es aus Altersgründen schlossen. Ihnen war wichtig, die Immobilie in gute Hände zu geben, die weitere Nutzung im textilen Bereich bestätigte sie darin, sich für Mode Cruse als Käufer zu entscheiden. So beginnt für das Haus ein neuer Abschnitt, von dem Familie Stemann zuvor mehr als ein halbes Jahrhundert mitgestaltet hat. 1930 wurde das Modehaus Stemann gegründet, im Jahr 1958 zog der Betrieb in die Hachtorstraße 29 um. Einen Bericht über die Historie des Hauses und die Tradition als Textilhandel lesen Sie auf der folgenden Seite.
Das Modehaus Stemann gehörte jahrzehntelang zu den etablierten Geschäften in der Rüthener Innenstadt und war eine beliebte Adresse in Sachen Mode und Kleidung. Der Betrieb blickte auf eine lange Familien- und Firmentradition zurück. 1930 eröffnete Heinz Stemann sen. in der Hochstraße ein Bekleidungsgeschäft. Zehn Jahre später schaffte er in der Hachtorstraße (gegenüber Haus Buuck) mit der späteren Ehefrau Maria Thiesmeyer einen neuen Verkaufsladen. Der Umzug in die heutigen Räumlichkeiten ein Stück weiter die Straße hinauf in die Hachtorstraße 29 erfolgte mit dem Neubau im Jahr 1958.
1975 kam der 27jährige Heinz-Werner Stemann in den Betrieb. "Das waren goldene Zeiten damals", erinnert er sich heute rückblickend. Mit seiner Frau Eva und seiner Mutter führte er das Geschäft. Vier Verkäuferinnen, zwei Auszubildende und zwei Änderungsschneiderinnen gehörten zu dem Verkaufsteam. "Wir haben immer gute Geschäfte gehabt", betonte auch Eva Stemann. Ein geändertes Konsumverhalten und das Internet seien zu merken, aber treue Stammkunden und immer wieder neue Gesichter in der Kundschaft haben eine solide wirtschaftliche Basis gegeben. Bekannt war das Modehaus Stemann auch für seine Schützenbekleidung, auch montags während des Schützenfestes konnte man dort noch eine Kappe und eine Schützenkrawatte erwerben.
Das Modehaus Stemann hatte in Rüthen eine lange Tradition
 Rüthen. Der Rüthener Adventskalender war eine schöne Idee der Werbegemeinschaft Rüthen, mit der die Gewerbetreibenden vom ersten bis 24. Dezember ihre Kunden überraschten. An jedem Tag öffneten ein oder mehrere Geschäfte dort ein Kläppchen, hinter dem sich besondere Angebote, Rabatte oder kleine Geschenke für die Kunden verbargen. Ein Kaffee to go, Rabatte auf Markenbrillen, Kosmetikprodukte oder eine Kiste hausgebrautes Bier und andere schöne Ideen hatten Angebote für verschiedene Bedürfnisse und Interessen. In der Pizzeria da Franco gab es an dem Geburtstag von Wirtin Karin einen Gutschein, der auch für Lieferungen des Pizzataxis zählt und sogar ein Hundekurs oder ein MPU-Training gab es zum Vorteilspreis und besonders Mutige konnten für die Zeit nach den Kontaktbeschränkungen auch schon einen Survivalkurs buchen.
Rüthener Adventskalender
Rüthen. Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen hatte Imker Ditmar Kruse schon vorgestellt, dass in dem Historischen Handwerkerdorf an der Stadtmauer die Ausstellung alter Handwerksberufe um die Zeidlerei erweitert wird. Die wildlebenden Bienen können in Baumhöhlen oder in von dem Zeidler aufgehängten Klotzbeuten leben und Waben bauen. Darüber informiert die Ausstellung mit Hinweistafeln und zeigt zusätzlich Handwerkszeug und Arbeitsgeräte des Zeidlers.
Dazu gehören beispielsweise die gedrehten Hanfseile zum Erklettern der Bäume, Eimer, Spuntnägel und auch eine Klotzbeute.
Wilde Bienen am Hexenturm
Eine Klotzbeute kann man nun auch in der Nähe des Historischen Handwerkerdorfes in Aktion sehen. Auf der Wiese unterhalb des Hexenturmes wurde in einem freistehenden Baum ein ausgehöhlter Stamm aufgehängt, den Ditmar Kruse bei einem Zeidlerkurs selber hergestellt hat.
Rüthen. Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Heimatpflege und traditionelles Brauchtum Rüthen hatte Imker Ditmar Kruse schon vorgestellt, dass in dem Historischen Handwerkerdorf an der Stadtmauer die Ausstellung alter Handwerksberufe um die Zeidlerei erweitert wird. Die wildlebenden Bienen können in Baumhöhlen oder in von dem Zeidler aufgehängten Klotzbeuten leben und Waben bauen. Darüber informiert die Ausstellung mit Hinweistafeln und zeigt zusätzlich Handwerkszeug und Arbeitsgeräte des Zeidlers.
In einem Baum an der Stadtmauer wurde eine Klotzbeute aufgehängt, die sich den nützlichen Insekten als zuhause anbietet. Förderung mit LEADER-Mitteln
Am Hexenturm können nun wilde Bienen einziehen
Eine Klotzbeute kann man nun auch in der Nähe des Historischen Handwerkerdorfes in Aktion sehen. Auf der Wiese unterhalb des Hexenturmes wurde in einem freistehenden Baum ein ausgehöhlter Stamm aufgehängt, den Ditmar Kruse bei einem Zeidlerkurs selber hergestellt hat.
Um den Stamm sicher in dem Baum anzubringen, wurde in einigen Meter Höhe ein Podest gebaut, auf dem die Klotzbeute zusätzlich befestigt sicher steht.
Ausgeführt wurden die Arbeiten professionell von Volker Kroos. Der Forsttechniker und Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung arbeitet in der Kompetenzförderung Schloss Hamborn, aus der Jugendhilfeeinrichtung hatte er zwei junge Helfer mit nach Rüthen gebracht, die ihn bei den Arbeiten unterstützten. Sie hatten in dem Baum eine Seilwinde angebracht, die Klotzbeute wurde mit einer Riggingtechnik – einer in der Baumpflege benutzten Seiltechnik, um Lasten in die Höhe zu befördern – und ordentlich Muskelkraft auf das Podest gezogen und befestigt.
Noch ist die Klotzbeute unbewohnt, doch das soll sich möglichst bald ändern. Ditmar Kruse und Fördervereinvorsitzender Franz-Josef Krämer freuen sich darauf, wenn ein Kunstschwarm in den Stamm einlaufen kann. So haben Ditmar Kruse und die Zeidlerin Sabine Bergmann es auch im Bibertal schon erfolgreich gemacht. Danach werden die Bienen auch regelmäßig untersucht und wenn nötig beispielsweise wegen der Varroa Milbe behandelt.
Was ist eine Klotzbeute?
Eine Klotzbeute ist ein von Menschen ausgehöhlter Baumstamm, der im Wald aufgehängt wird und sich ausschwärmenden Bienen als neues Zuhause anbietet.
Noch ist die Klotzbeute unbewohnt, doch das soll sich möglichst bald ändern. Ditmar Kruse und Fördervereinvorsitzender Franz-Josef Krämer freuen sich darauf, wenn ein Kunstschwarm in den Stamm einlaufen kann. So haben Ditmar Kruse und die Zeidlerin Sabine Bergmann es auch im Bibertal schon erfolgreich gemacht. Danach werden die Bienen auch regelmäßig untersucht und wenn nötig beispielsweise wegen der Varroa Milbe behandelt.
Das Zeidlerprojekt in Rüthen wird mit Mitteln aus dem europäischen LEADER Programm gefördert. Neben dem Historischen Handwerkerdorf werden auch im Bibertal und den umliegenden Höhenwegen Klotzbeuten aufgehängt, die man bei einem erlebnisreichen Spaziergang auf einem Zeidler-Rundweg erwandern kann, auf Tafeln wird an einigen Standorten über die Zeidlerei informiert. Vor den Bienen braucht man übrigens keine Angst zu haben, erklärte Ditmar Kruse nochmal. Die nützlichen Insekten helfen den Pflanzen durch die Bestäubung, unter einem Bienennest könne man in aller Ruhe auf einer Bank sitzen und sich an den friedliebenden Tieren erfreuen.
In der Zeit des Lockdowns bietet die Koordinatorin – wie schon im Frühjahr/Sommer – einen Einkaufsservice für die Stammgäste von Haus Buuck an. Wer Bedarf hat, kann sich gerne telefonisch im Haus Buuck, Telefon 02952-9027560, melden.
 Rüthen. Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown haben auch das Haus Buuck weiterhin fest im Griff. Sämtliche Veranstaltungen sind vorübergehend gestrichen. Das Haus ist nur nach vorheriger Absprache in Ausnahmefällen geöffnet, Übernachtungen sind nur für geschäftlich Reisende gestattet.
Dennoch sind die Mitarbeiter natürlich nicht untätig. So gab es zu Weihnachten eine kleine Überraschung für die Stammgäste von „Mahl und Zeit“. In den Wochen vor dem Fest wurde in der Küche des Speicherstocks fleißig gebacken: Knuspriges Spritzgebäck, saftige Nussecken und mürbe Sandtaler entstanden gleich in größeren Mengen. Diese wurden in kleine Tütchen verpackt und mit einer Weihnachtskarte versehen zu den Seniorinnen und Senioren gebracht. Die Mittagstisch-Gäste freuten sich über den Besuch und die kurze Plauderei an der Haustür. „Unsere Gäste sind sehr traurig darüber, dass das Haus aktuell geschlossen ist“, berichtet Koordinatorin Monika Nolte. „Die meisten kommen schon seit langer Zeit regelmäßig zwei Mal in der Woche, um in Gemeinschaft zu Mittag zu essen.“ Umso größer ist die Hoffnung, vielleicht im Frühjahr wieder die Türen öffnen zu können. „Das bleibt allerdings noch abzuwarten“, meint die Koordinatorin. „Sobald es wieder möglich ist, werden wir selbstverständlich sofort öffnen.“
Neues aus Haus Buuck
Dennoch sind die Mitarbeiter natürlich nicht untätig. So gab es zu Weihnachten eine kleine Überraschung für die Stammgäste von „Mahl und Zeit“. In den Wochen vor dem Fest wurde in der Küche des Speicherstocks fleißig gebacken: Knuspriges Spritzgebäck, saftige Nussecken und mürbe Sandtaler entstanden gleich in größeren Mengen. Diese wurden in kleine Tütchen verpackt und mit einer Weihnachtskarte versehen zu den Seniorinnen und Senioren gebracht. Die Mittagstisch-Gäste freuten sich über den Besuch und die kurze Plauderei an der Haustür. „Unsere Gäste sind sehr traurig darüber, dass das Haus aktuell geschlossen ist“, berichtet Koordinatorin Monika Nolte. „Die meisten kommen schon seit langer Zeit regelmäßig zwei Mal in der Woche, um in Gemeinschaft zu Mittag zu essen.“ Umso größer ist die Hoffnung, vielleicht im Frühjahr wieder die Türen öffnen zu können. „Das bleibt allerdings noch abzuwarten“, meint die Koordinatorin. „Sobald es wieder möglich ist, werden wir selbstverständlich sofort öffnen.“
Ein Weihnachtsgruß ging auch an die Gäste des beliebten „Spieletreff“ am Mittwoch. Auch sie vermissen ihre geselligen Treffen sehr.
Damit die regelmäßigen Angebote im Haus Buuck in dieser Form durchgeführt werden können, braucht es viele helfende Hände. „Die Weihnachtszeit ist immer auch die Zeit, einmal Danke zu sagen“, so Nolte. Das geplante Dankeschön-Frühstück mit allen ehrenamtlichen Helferinnen konnte leider ebenso wenig stattfinden. So machten sich die Mitarbeiterinnen kurz vor Weihnachten auf den Weg, um alle Helferinnen mit einem kleinen Präsent zu überraschen. „Wir sind sehr, sehr froh, dass wir diese fleißigen Damen haben“, betont die Koordinatorin. „Ohne sie wäre unser Mittagstisch mit im Normalfall rund 30 Gästen gar nicht möglich.“
Ende Mai und Juni:
Erste Treffen des Arbeitskreises und Vorbereitung zur Gründungsversammlung, Kooperationsgespräche mit der Uni Höxter und Wald & Holz NRW
25. Juni 2020: Gründungsversammlung
Juli: erste Treffen des Vorstandes mit den Ortsgruppen, Besuch Testgebiet in Sundern-Stemel
20. Mai 2020: Antrag zur Gründung wird in der Ratssitzung der Stadt Rüthen stattgeben
Ein kleiner Jahresrückblick des Fördervereins Zukunftswald e.V.
 Rüthen. „Unser erstes (halbes) Jahr mit dem Förderverein Zukunftswald war ein sehr spannendes und aufregendes Jahr.
Von der Idee bis zur Umsetzung gab es viele Herausforderungen, die wir gemeinsam gemeistert haben. Einen gemeinnützigen Verein zu gründen, ist vermutlich kaum eines Mitbürgers Alltagsgeschäft und es bedarf einiges an Durchhaltevermögen. Hinzu kamen die Planungsunsicherheiten, die uns Corona beschert hat. Trotz der Hürden haben wir nun am Ende des ersten halben Jahres in unserem Verein schon viel erreicht“, sagt Pressesprecherin Julia Schaffstein und verbindet ihren Jahresrückblick mit einem Dankeschön an viele Unterstützer.
Der Förderverein Zukunftswald Zieht zum JahresWechsel BilANZ
„Alles in allem sind viele spannende Projekte mit einigen Experimenten entstanden, die uns hoffentlich auf Dauer zeigen werden, wie wir erfolgreich junge und gesunde Pflanzen in unserem Wald großziehen können.“
Dezember:
weitere Pflanzungen auf den Flächen,
Projekt Beschilderung
November:
Schulpflanzungen der Sekundarschule in Rüthen, weitere Pflanzungen in Rüthen und Kallenhardt; Anbringen der Saatgutkästen
September:
Probepflanzungen und Planung der Pflanztage in Rüthen und Kallenhardt; Workshop mit Kitas und Schulen zum Thema Waldbildung; Start der Saatgutsammelaktion
Oktober: Einzäunen der Fläche in Rüthen durch die Landjugend
24. September 2020:
Gründung Ortsgruppe Kallenhardt
01. September 2020:
Anerkennung der Gemeinnützigkeit
Dankeschön
In diesem Zuge möchten wir allen Freiwilligen und Unterstützern ganz herzlich dafür danken, dass sie diese ersten Schritte gemeinsam mit uns gegangen sind und es ermöglicht haben, schon in unserem Gründungsjahr im Wald mehrere tausend neue Pflanzen zu setzen. Der riesige Zuspruch von unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern bestärkt uns sehr, weiter zu machen.
Ein besonderes DANKESCHÖN gilt:
Dem Sägewerk Lattrich und der INI Lippstadt für die Unterstützung beim Bau der Saatguttische.
Der Landjugend Rüthen für das Aufstellen der Wildzäune.
Ferdi Ohrmann, Josef Eickhoff sowie Roland und Beate Berghoff, die regelmäßig die Saatguttische befüllen.
Der Feuerwehr Kallenhardt für das Bereitstellen von Wassertanks beim Pflanzen.
Dem SGV Kallenhardt für die tolle Zusammenarbeit und dem Aufstellen der Wildzäune.
Den vielen Freiwilligen, die die Bäume gepflanzt und gespritzt haben.
Rainer Strunz für seine unermüdliche Unterstützung unserer Projekte.
Den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern der privaten Sekundarschule Rüthen, die im Klassenverbund gepflanzt haben.
Der Stadt Rüthen, insbesondere unserem Förster Andreas Göbel mit seinem Team von Waldarbeitern.
Und ganz besonders Andreas Lenze, der aus seiner privaten Anzucht viele Flatterulmen gespendet und gemeinsam mit uns in Rüthen und Kallenhardt in die Erde gebracht hat. Zudem hat er uns noch die Gerüste für die neuen Infotafeln entworfen.
Dem Buschkühle-EDEKA Rüthen und der Warsteiner, die gemeinsam eine Bierkistenaktion für uns gestartet haben.
Der Firma Kleeschulte, die uns mit ihren Produkten beim Schutz der Pflanzen unterstützt hat
Der Uni-Höxter und Wald & Holz für ihren Expertenrat.
Unserer zahlreichen und immer größer werdenden Anzahl an Mitgliedern.
Der Rüthen Extrastark für die regelmäßige und tolle Berichterstattung.
Wir wünschen allen Waldfreunden und Unterstützern unseres Vereins ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr und freuen uns auf neue gemeinsame Projekte für eine lebenswerte Zukunft.
Saatguttische
Zukunftswald
 Rüthen. Der Sinn des Aufstellens der Saattische liegt darin, dass Tiere wie Eichelhäher und Eichhörnchen die Samen wie beispielsweise Eicheln, Bucheckern oder Baumhasel als Vorrat verstecken und nicht mehr wiederfinden. Samen, die tief genug in der Erde stecken, haben die Chance zu keimen und sich zu einem Baum zu entwickeln. Dieses Verfahren, das die Naturverjüngung unterstützt, wird in verschiedenen Regionen in NRW, beispielsweise auch im Sauerland, seit einiger Zeit erfolgreich eingesetzt. Der Literatur zufolge kann ein einziger Eichelhäher bis zu 5.000 Eicheln aus ausgewählten Standorten im Herbst vergraben. Phänomenal ist, dass er sich diese hohe Anzahl von Verstecken auch merken kann. Im Gegensatz zum Eichhörnchen, welches ein Siebgedächtnis hat, ist er nämlich ein wahrer Gedächtniskünstler. Zudem ist er in der Lage, bis zu zehn Eicheln in Kehlsack und Schnabel vom Fundort bis zum Versteck zu transportieren. Angeblich sortiert er die Eicheln genau durch, schlechte Eicheln lässt er liegen. Neben dem Eichelhäher soll das Eichhörnchen ebenfalls die Naturverjüngung unterstützen. Im Kallenhardter Wald wurden insgesamt 40 Saattische im Wald befestigt und mit Saatgut bestückt. Im Bibertal wurden von Mitgliedern des Fördervereins entlang des Weges vom Bibertal hinauf zur Mark 20 durchnummerierte Saattische und weitere 16 Saattische Richtung Eulenspiegel aufgestellt. Weitere Tische folgen. Die genauen Standorte wurden jeweils kartiert. Infoschilder an beiden Orten erklären den Wanderern die Funktion der Tische. Bei dem zu verteilenden Saatgut handelt es sich um die Samen, die im Oktober im Bibertal in einer Kiste am Waldschiff gesammelt wurde. So kamen einige Zentner zusammen. Freiwillige des Vereins kontrollieren nun regelmäßig die Saattische und füllen nach Bedarf nach. Alle sind sehr gespannt, ob und wie die Tiere uns bei der „Wiederaufforstung“ unterstützen. Nach den letzten Erkenntnissen werden einige Tische mehr, andere weniger frequentiert. Das muss, so die Vermutung, an den Standorten liegen. Zudem müssen die Tiere das Angebot zunächst erstmal kennenlernen und annehmen. Der Förderverein ist auf die Erkenntnisse des Projektes sehr gespannt und nimmt die Erfahrungen mit in die nächste Saison, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.
Die Arbeit des Fördervereins
Neben den Saatguttischen gab es noch einige andere Projekte im Verein. Da die Pflanztage in der Form nicht wie geplant durchgeführt werden konnten, hat die Sekundarschule in Rüthen mit einigen Klassen tatkräftig im November einige Flächen in Rüthen bepflanzt.
Zunächst wurden die Flächen von der Stadt Rüthen für die Pflanzungen vorbereitet. Dann wurden die Flächen eingezäunt, um sie vor Wild zu schützen. In Rüthen wurden die Zäune durch die Landjugend aufgestellt, in Kallenhardt hat der SGV kräftig mit angepackt. Da im Rüthener Wald besonders viel Rotwild lebt, sind die Zäune höher als andere bekannte Wildzäune.
Danach wurden die Flächen genau nach Plan eingeteilt und so abgesteckt, dass einige Wege auf den Flächen entstehen können, um sie als Rückegasse für die Pflanzenpflege nutzen zu können.
Es wurden verschiedene, zukunftsfähige Pflanzen mit Hilfe von Pflanzspaten und Erdbohrer in die Erde gebracht.
Geschützt werden diese durch Humus, Koskosmatten oder Holzscheiben, diese Maßnahmen dienen dem Überleben und Wachstum der Bäume bei anhaltender Hitze. Außerhalb der eingezäunten Flächen wurden auch einige Pflanzen gesetzt. Diese und andere junge Pflanzen wurden von einigen Freiwilligen Anfang Dezember mit einem Verbissschutz gespritzt, denn gerade wenn es kalt und frostig wird, steigt die Gefahr, dass die Pflanzen vom Wild gefressen werden und sich so nicht entwickeln können.
Eine ganz besondere Freude ein Mitglied aus Geseke gemacht. Insgesamt 1.400 Flatterulmen hat Andreas Lenze im Frühjahr in Pflanzbehältern ausgesät und diese in seinem Garten großgezogen. Ca. 500 Flatterulmen, die im November schon fast 50 cm groß waren, hat er mit dem Verein gemeinsam im Wald auf die Flächen gepflanzt. Zudem hat er ehrenamtlich zwei Holzkonstruktionen für Infotafeln gebaut.
Förderverein Zukunftswald
ortsgruppe kallenhardt
Damit die jungen Setzlinge eine gute Chance haben, zu stattlichen Bäumen heranzuwachsen, wurde die Pflanzfläche zunächst eingezäunt. Genau gesagt, sind es zwei nahe beieinander liegende Areale mit einer Gesamtfläche von etwa 5 ha. Die 1.300 Meter Zaun auf dem recht bergigen Gelände zu ziehen, war ordentlich anstrengend, berichtete Ortsgruppenleiter Bertram Dohle. Er wusste, wovon er redet und hat bei den 60 Kilogramm schweren Rollen mit angepackt, sie den Hang hinauf entlang der gesetzten Pfosten abzuwickeln und zu befestigen.
 Kallenhardt. Besonders tatenfreudig war auch schon die Ortsgruppe Kallenhardt des Fördervereins Zukunftswald. Nahe des Parkplatzes Eichenkamps hat sie eine Aufforstungsfläche eingezäunt und mit Zukunftsbäumen bepflanzt.
Während die geplanten öffentlichen Pflanztage bisher ausfallen mussten, machten sich die Zukunftswald-Mitglieder der Ortsgruppe Kallenhardt in Absprache mit der Stadtverwaltung an die Arbeit und begannen in kleinen Gruppen und auf Abstand mit dem Aufforstungsprojekt.
Damit die jungen Setzlinge eine gute Chance haben, zu stattlichen Bäumen heranzuwachsen, wurde die Pflanzfläche zunächst eingezäunt. Genau gesagt, sind es zwei nahe beieinander liegende Areale mit einer Gesamtfläche von etwa 5 ha. Die 1.300 Meter Zaun auf dem recht bergigen Gelände zu ziehen, war ordentlich anstrengend, berichtete Ortsgruppenleiter Bertram Dohle. Er wusste, wovon er redet und hat bei den 60 Kilogramm schweren Rollen mit angepackt, sie den Hang hinauf entlang der gesetzten Pfosten abzuwickeln und zu befestigen.
Um andere Baumsetzlinge wurde Humuserde angeschüttet, die mit Hilfe der Firma Kleeschulte ausgewählt und von dem Rüthener Erdenwerk gesponsert wurde. Sie soll ebenfalls helfen, besser das Wasser zu halten und liefert außerdem Nährstoffe für das Wachstum. Ein weiteres Drittel der jungen Pflanzen wurde normal in den Waldboden gepflanzt, so möchte man sehen, wie die Natur damit zurechtkommt. Um die Wasserversorgung für das Angießen der Pflanzen hatte sich die Freiwillige Feuerwehr aus dem Dorf gekümmert, auf dem bergigen Gelände war für die Helfer dann Handarbeit mit der Gießkanne angesagt.
„Wir haben eine gute Pflanzzeit ausgesucht“, freute sich Bertram Dohle über den erfolgreichen Arbeitseinsatz, bei dem er und seine Mitstreiter fünf Tage im Einsatz waren. Neben der Aufforstungsfläche hatten sich Dohle und Manuela Meschede aus dem Vorstand der Ortsgruppe noch mehr für den Kallenhardter Zukunftswald einfallen lassen und auch Naturerlebnis und einen pädagogischen Ansatz eingeplant. Die Planungen wurden bei einer Versammlung in Kallenhardt vorgestellt und ernteten große Zustimmung (wir berichteten). Dazu gehört auch ein pädagogisches Konzept, das sich für Besucher und Schulklassen eignet. Dafür wurde im Tal schon von dem SGV ein Pflanzgarten angelegt: Franz Padberg hatte eine Pflanzaktion organisiert, bei der auch die Kinder mithelfen konnten, 4.000 bis 5.000 Sämlinge wie Kastanien und Walnüsse in den Boden zu bringen. Geht die Saat auf und wächst heran, können auch die jungen Pflanzen zum kostengünstigen Aufforsten anderer Flächen mit heimischen Setzlingen verwendet werden. Auf einer anderen Waldfläche sollen abgestorbene Flächen der Natur überlassen werden, auch das ist ein Experiment, dessen Entwicklung man in Kallenhardt gespannt verfolgen kann. In nächster Zeit soll auch der andere Teil der Aufforstungsfläche bepflanzt werden. Dafür möchte der Förderverein einige weitere Zukunftsbaumarten aussuchen und hofft auch noch auf einige weitere Spenden.
Während die Stadt das Material für den Zaun zur Verfügung gestellt hatte, hat der Förderverein Zukunftswald die ersten 2.800 jungen Bäume aus Spendengeldern finanziert, die zweckgebunden für die Ortsgruppe Kallenhardt für den guten Zweck überwiesen wurden. 7.000 Euro stehen so zu Buche, mit den Setzlingen können rund 2,5 ha und damit die Hälfte der Aufforstungsfläche bepflanzt werden. Die Bäume werden in einem quadratischen Muster mit drei Metern Abstand zu dem nächsten Setzling gepflanzt. Sieben Zukunftsbaumarten wurden dafür zunächst nach einer Auswertung der Universität Höxter ausgewählt, Edelkastanie, Rotzeder, Küstenmammutbaum, Hemlocktanne, Winterlinde, Spitzahorn und Atlaszeder stehen auf der Liste von Bertram Dohle. Die Bäume sollen mit im Schnitt rund 4° C wärmeren Temperaturen zurechtkommen, ob das allen ausgewählten Arten gelingt und welche in den Höhenlagen des Sauerlandes am besten wachsen, soll nun empirisch in den folgenden Jahren herausgefunden werden. Ebenfalls ein Versuch ist die Unterstützung der Setzlinge bei ihrem Start auf der Aufforstungsfläche.
Bei einem Teil der Pflanzen werden Kokosmatten um die Stämme gelegt, die sollen den Boden darunter auch im Sommer feucht halten, neben einem besseren Mikroklima hemmen sie auch das Hochwachsen von konkurrierenden Pflanzen an dem Standort.
Um andere Baumsetzlinge wurde Humuserde angeschüttet, die mit Hilfe der Firma Kleeschulte ausgewählt und von dem Rüthener Erdenwerk gesponsert wurde. Sie soll ebenfalls helfen, besser das Wasser zu halten und liefert außerdem Nährstoffe für das Wachstum. Ein weiteres Drittel der jungen Pflanzen wurde normal in den Waldboden gepflanzt, so möchte man sehen, wie die Natur damit zurechtkommt. Um die Wasserversorgung für das Angießen der Pflanzen hatte sich die Freiwillige Feuerwehr aus dem Dorf gekümmert, auf dem bergigen Gelände war für die Helfer dann Handarbeit mit der Gießkanne angesagt.
„Wir haben eine gute Pflanzzeit ausgesucht“, freute sich Bertram Dohle über den erfolgreichen Arbeitseinsatz, bei dem er und seine Mitstreiter fünf Tage im Einsatz waren. Neben der Aufforstungsfläche hatten sich Dohle und Manuela Meschede aus dem Vorstand der Ortsgruppe noch mehr für den Kallenhardter Zukunftswald einfallen lassen und auch Naturerlebnis und einen pädagogischen Ansatz eingeplant. Die Planungen wurden bei einer Versammlung in Kallenhardt vorgestellt und ernteten große Zustimmung (wir berichteten). Dazu gehört auch ein pädagogisches Konzept, das sich für Besucher und Schulklassen eignet. Dafür wurde im Tal schon von dem SGV ein Pflanzgarten angelegt: Franz Padberg hatte eine Pflanzaktion organisiert, bei der auch die Kinder mithelfen konnten, 4.000 bis 5.000 Sämlinge wie Kastanien und Walnüsse in den Boden zu bringen. Geht die Saat auf und wächst heran, können auch die jungen Pflanzen zum kostengünstigen Aufforsten anderer Flächen mit heimischen Setzlingen verwendet werden. Auf einer anderen Waldfläche sollen abgestorbene Flächen der Natur überlassen werden, auch das ist ein Experiment, dessen Entwicklung man in Kallenhardt gespannt verfolgen kann. In nächster Zeit soll auch der andere Teil der Aufforstungsfläche bepflanzt werden. Dafür möchte der Förderverein einige weitere Zukunftsbaumarten aussuchen und hofft auch noch auf einige weitere Spenden.
 Rüthen. Die Sauerländer Edelbrennerei baut ihr Angebot weiter aus, aktuell ist ein Eventraum im Bau. Seit dem Jahr 2000 werden in Kallenhardt hochwertige Spirituosen destilliert, nach dem Umzug im Jahr 2016 in das ehemalige Sägewerk Brüggemann wurde die Brennerei in mehreren Schritten erweitert. So passen die Kapazitäten zu der gestiegenen Nachfrage, eine Theke lädt bei Brennereiführungen zur Verkostung ein, Tastings können in einem eigens eingerichteten Raum stilvoll durchgeführt werden und auch der Verkaufsladen wurde passend zu dem Stil der Sauerländer Edelbrennerei mit alten Fässern und Regalen urig eingerichtet. Neben den räumlichen Möglichkeiten finden sich auch immer wieder neue Kreationen und Sonderabfüllungen in dem Spirituosen-Sortiment aus hochwertigen Bränden, Geisten, Likören und natürlich dem prämierten Thousand Mountains Mc Raven Single Malt Whisky.
wird um einen Eventraum erweitert
Tastings, Firmenveranstaltungen, Seminare und eine BBQ-Schule sind Ideen für den neuen Raum, der aus massiven Holzstämmen und mit rustikaler Dekoration gebaut wird
 Rüthen. Die Sauerländer Edelbrennerei baut ihr Angebot weiter aus, aktuell ist ein Eventraum im Bau. Seit dem Jahr 2000 werden in Kallenhardt hochwertige Spirituosen destilliert, nach dem Umzug im Jahr 2016 in das ehemalige Sägewerk Brüggemann wurde die Brennerei in mehreren Schritten erweitert. So passen die Kapazitäten zu der gestiegenen Nachfrage, eine Theke lädt bei Brennereiführungen zur Verkostung ein, Tastings können in einem eigens eingerichteten Raum stilvoll durchgeführt werden und auch der Verkaufsladen wurde passend zu dem Stil der Sauerländer Edelbrennerei mit alten Fässern und Regalen urig eingerichtet. Neben den räumlichen Möglichkeiten finden sich auch immer wieder neue Kreationen und Sonderabfüllungen in dem Spirituosen-Sortiment aus hochwertigen Bränden, Geisten, Likören und natürlich dem prämierten Thousand Mountains Mc Raven Single Malt Whisky.
Der geplante Eventraum passt in ein langfristiges Konzept, nach dem die Sauerländer Edelbrennerei weiter entwickelt wird. Es geht um den Erlebnisfaktor und den Angebotsreichtum für Besucher. „Wir möchten das Dorf im Sauerland um eine Attraktion reicher machen“, erklärt der Marketingleiter. Besucher sollen in der Brennerei einen ganzen Tag verbringen können. Neben Führungen durch die Produktion und das Lager sowie Tastings mit der Verkostung von Whisky oder den anderen hochwertigen Destillaten aus Kallenhardt denkt Dr. Thomas Lesniowski auch an Firmenveranstaltungen und Seminare. Eine weitere Idee ist eine BBQ-Schule. Dafür schafft der Eventraum neue Möglichkeiten.
„Eigentlich lag es an Corona“, sagt Dr. Thomas Lesniowski und schmunzelt über den eigenen Tatendrang. Während die Brennerei weiter arbeitete, konnten Führungen und Tastings wegen der Schließung in der Gastronomie nicht stattfinden. Da war Zeit, sich mit einer anderen Idee zu befassen.
Eventraum passt in langfristiges Konzept
Der geplante Eventraum passt in ein langfristiges Konzept, nach dem die Sauerländer Edelbrennerei weiter entwickelt wird. Es geht um den Erlebnisfaktor und den Angebotsreichtum für Besucher. „Wir möchten das Dorf im Sauerland um eine Attraktion reicher machen“, erklärt der Marketingleiter. Besucher sollen in der Brennerei einen ganzen Tag verbringen können. Neben Führungen durch die Produktion und das Lager sowie Tastings mit der Verkostung von Whisky oder den anderen hochwertigen Destillaten aus Kallenhardt denkt Dr. Thomas Lesniowski auch an Firmenveranstaltungen und Seminare. Eine weitere Idee ist eine BBQ-Schule. Dafür schafft der Eventraum neue Möglichkeiten.
„Eigentlich lag es an Corona“, sagt Dr. Thomas Lesniowski und schmunzelt über den eigenen Tatendrang. Während die Brennerei weiter arbeitete, konnten Führungen und Tastings wegen der Schließung in der Gastronomie nicht stattfinden. Da war Zeit, sich mit einer anderen Idee zu befassen.
Das aktuelle Projekt von Brennmeister Julian Wellhausen, Marketingleiter Dr. Thomas Lesniowski und Julius Vosloh (EDV, Büro) ist ein geplanter Eventraum, der schon im Bau ist und im Sommer 2021 eröffnet werden soll.
Die Einrichtung soll wie aus einem Guss mit der übrigen Brennerei erscheinen. Gebaut wird mit massivem Holz, die Balken werden verzapftet und auf Schrauben wird weitgehend verzichtet. Die Wände werden mit Fachwerk gestaltet, in ausgemauerten Fächern passen die Ziegel zu dem Gebäude des alten Sägewerkes. In anderen Fenstern finden sich Dekoelemente und Brennereiuntensilien, zu Anschauungszwecken zum Teil aufgesägt. Und auch ein großes Fensterbild von Ottmar Alt darf nicht fehlen, der Künstler ist ein langjähriger Freund des Hauses. Auf dem Boden werden Schiffsplanken verlegt. Das können die Handwerker besonders gut, sie sind Schiffsbauer von der Ostsee. Die Fenster können aufgeschoben werden und geben dann den Durchgang auf die Terrasse frei, die den Innenraum bei gutem Wetter gewissermaßen erweitert. Das schafft auch ein hervorragendes Ambiente für die Tastings, die künftig in den Eventraum umziehen können.
Für die BBQ-Schule wird eine eigene Grillterrasse neben dem Eventraum gebaut. Sobald die allgemeine Gesundheitslage es wieder zulässt, kommen Grillgourmets dann einmal im Monat freitags von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr oder Samstag nachmittags auf ihre Kosten. Dabei stehen verschiedene Themen wie ein Steakseminar, Wintergrillen, Vegetarisches oder Hamburger-Basics zur Auswahl, Tickets und Gutscheine dafür können bereits erworben werden.
Ausgestattet mit Internet, Beamer und Leinwand sowie Tischen in modularer Bauweise eignet er sich für Veranstaltungen, Workshops und Seminare. Auch für ein passendes Catering zur Beköstigung der Teilnehmer kann gesorgt werden. Eine gute Zusammenarbeit besteht auch mit der Warsteiner Brauerei und dem hiesigen Romantik Hotel Knippschild.
Die Einrichtung soll wie aus einem Guss mit der übrigen Brennerei erscheinen. Gebaut wird mit massivem Holz, die Balken werden verzapftet und auf Schrauben wird weitgehend verzichtet. Die Wände werden mit Fachwerk gestaltet, in ausgemauerten Fächern passen die Ziegel zu dem Gebäude des alten Sägewerkes. In anderen Fenstern finden sich Dekoelemente und Brennereiuntensilien, zu Anschauungszwecken zum Teil aufgesägt. Und auch ein großes Fensterbild von Ottmar Alt darf nicht fehlen, der Künstler ist ein langjähriger Freund des Hauses. Auf dem Boden werden Schiffsplanken verlegt. Das können die Handwerker besonders gut, sie sind Schiffsbauer von der Ostsee. Die Fenster können aufgeschoben werden und geben dann den Durchgang auf die Terrasse frei, die den Innenraum bei gutem Wetter gewissermaßen erweitert. Das schafft auch ein hervorragendes Ambiente für die Tastings, die künftig in den Eventraum umziehen können.
Der geplante Eventraum passt in ein langfristiges Konzept, nach dem die Sauerländer Edelbrennerei weiter entwickelt wird. Es geht um den Erlebnisfaktor und den Angebotsreichtum für Besucher. „Wir möchten das Dorf im Sauerland um eine Attraktion reicher machen“, erklärt der Marketingleiter. Besucher sollen in der Brennerei einen ganzen Tag verbringen können. Neben Führungen durch die Produktion und das Lager sowie Tastings mit der Verkostung von Whisky oder den anderen hochwertigen Destillaten aus Kallenhardt denkt Dr. Thomas Lesniowski auch an Firmenveranstaltungen und Seminare. Eine weitere Idee ist eine BBQ-Schule. Dafür schafft der Eventraum neue Möglichkeiten.
Ausgestattet mit Internet, Beamer und Leinwand sowie Tischen in modularer Bauweise eignet er sich für Veranstaltungen, Workshops und Seminare. Auch für ein passendes Catering zur Beköstigung der Teilnehmer kann gesorgt werden. Eine gute Zusammenarbeit besteht auch mit der Warsteiner Brauerei und dem hiesigen Romantik Hotel Knippschild.
Der geplante Eventraum passt in ein langfristiges Konzept, nach dem die Sauerländer Edelbrennerei weiter entwickelt wird. Es geht um den Erlebnisfaktor und den Angebotsreichtum für Besucher. „Wir möchten das Dorf im Sauerland um eine Attraktion reicher machen“, erklärt der Marketingleiter. Besucher sollen in der Brennerei einen ganzen Tag verbringen können. Neben Führungen durch die Produktion und das Lager sowie Tastings mit der Verkostung von Whisky oder den anderen hochwertigen Destillaten aus Kallenhardt denkt Dr. Thomas Lesniowski auch an Firmenveranstaltungen und Seminare. Eine weitere Idee ist eine BBQ-Schule. Dafür schafft der Eventraum neue Möglichkeiten.
Für die BBQ-Schule wird eine eigene Grillterrasse neben dem Eventraum gebaut. Sobald die allgemeine Gesundheitslage es wieder zulässt, kommen Grillgourmets dann einmal im Monat freitags von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr oder Samstag nachmittags auf ihre Kosten. Dabei stehen verschiedene Themen wie ein Steakseminar, Wintergrillen, Vegetarisches oder Hamburger-Basics zur Auswahl, Tickets und Gutscheine dafür können bereits erworben werden.
Der Grundstein für den Bau des Eventraumes auf dem Gelände des ehemaligen Spähnebunkers ist bereits gelegt, die Arbeiten haben im Sommer begonnen, die Fertigstellung ist für den 1. Juni 2021 geplant.
Kürzlich hatte die Sauerländer Edelbrennerei Besuch von Fernsehkoch Björn Freitag. Für seine Sendung „Der Vorkoster“ drehte der Küchenchef eine Folge über Wurzelgemüse. Und neben ökologischem Anbau, seltenen und alten Wurzelgemüse-Sorten und leckeren Rezepten zeigte Björn Freitag den Zuschauern dabei auch, wie die Wurzel als leckeres Destillat in die Flasche kommt. Einen Möhrenbrand und Zuckerrübe gibt es in der Sauerländer Edelbrennerei. Vor den laufenden Kameras wurde gezeigt, wie aus den vom Bauern angelieferten orangenen Karotten ein leckerer klarer Brand in der Flasche wurde. In Wirklichkeit dauert das natürlich einige Wochen, weil die geriebenen Möhren ja vergoren werden müssen, ehe die Maische gebrannt werden kann. Deshalb hatten Brennmeister Julian Wellhausen, Dr. Thomas Lesniowski und Julius Vosloh schon einige Wochen vorher einen Gäransatz gemacht, der bei dem Besuch von Björn Freitag in einer kleinen Brenn-anlage destilliert wurde. Zunächst sahen die Fernsehzuschauer aber die vorangehenden Stationen der Möhrenbrandproduktion. Das Putzen der Möhren ist viel Handarbeit, beim Raspeln hilft eine Maschine, ehe die Masse abgepumpt und in einem Gärtank mit Hefe versetzt wird. Nach drei bis vier Wochen hat die Maische gut 1% Alkohol, da braucht man für einige Liter hochprozentiges Destillat 200 Kilogramm Möhren. Ehe der Brand abgefüllt wird, wird er erst mindestens 100 Tage bis zu einem Jahr lang gelagert und langsam mit Wasser auf eine Trinkstärke von 40% verdünnt. Neben Wasser und Alkohol sind für ein hochwertiges Destillat besonders auch die eingefangenen Aromen wichtig. Von denen konnte sich Björn Freitag vor Ort überzeugen und schon mal probieren. Zwischen dem frischen Brand und der ein Jahr gelagerten Spirituose entdeckte er einen Unterschied, die Reifung hatte das Aroma auch durch chemische Prozesse entfalten lassen. Der Möhrenbrand zeigt beim Riechen eine erstaunlich fruchtige Süße, ähnlich wie frisch geriebene Karotten, bei der Verkostung schmeckt man am Gaumen eine leichte Erdigkeit des Wurzelgemüses. Das ist ein Unterschied zu der Zuckerrübe, die ebenfalls erdig schmeckt, aber auch schon beim Nosing diese Noten entwickelt und über eine Verkostung hinaus besonders Liebhaber rustikaler Aromen auf ihre Kosten kommen lässt.
Fernsehkoch Björn Freitag besuchte die Sauerländer Edelbrennerei, als er in seiner Sendung „Der Vorkoster“ eine Folge über Wurzelgemüse drehte
Kürzlich hatte die Sauerländer Edelbrennerei Besuch von Fernsehkoch Björn Freitag. Für seine Sendung „Der Vorkoster“ drehte der Küchenchef eine Folge über Wurzelgemüse. Und neben ökologischem Anbau, seltenen und alten Wurzelgemüse-Sorten und leckeren Rezepten zeigte Björn Freitag den Zuschauern dabei auch, wie die Wurzel als leckeres Destillat in die Flasche kommt. Einen Möhrenbrand und Zuckerrübe gibt es in der Sauerländer Edelbrennerei. Vor den laufenden Kameras wurde gezeigt, wie aus den vom Bauern angelieferten orangenen Karotten ein leckerer klarer Brand in der Flasche wurde. In Wirklichkeit dauert das natürlich einige Wochen, weil die geriebenen Möhren ja vergoren werden müssen, ehe die Maische gebrannt werden kann. Deshalb hatten Brennmeister Julian Wellhausen, Dr. Thomas Lesniowski und Julius Vosloh schon einige Wochen vorher einen Gäransatz gemacht, der bei dem Besuch von Björn Freitag in einer kleinen Brenn-anlage destilliert wurde. Zunächst sahen die Fernsehzuschauer aber die vorangehenden Stationen der Möhrenbrandproduktion. Das Putzen der Möhren ist viel Handarbeit, beim Raspeln hilft eine Maschine, ehe die Masse abgepumpt und in einem Gärtank mit Hefe versetzt wird. Nach drei bis vier Wochen hat die Maische gut 1% Alkohol, da braucht man für einige Liter hochprozentiges Destillat 200 Kilogramm Möhren. Ehe der Brand abgefüllt wird, wird er erst mindestens 100 Tage bis zu einem Jahr lang gelagert und langsam mit Wasser auf eine Trinkstärke von 40% verdünnt. Neben Wasser und Alkohol sind für ein hochwertiges Destillat besonders auch die eingefangenen Aromen wichtig. Von denen konnte sich Björn Freitag vor Ort überzeugen und schon mal probieren. Zwischen dem frischen Brand und der ein Jahr gelagerten Spirituose entdeckte er einen Unterschied, die Reifung hatte das Aroma auch durch chemische Prozesse entfalten lassen. Der Möhrenbrand zeigt beim Riechen eine erstaunlich fruchtige Süße, ähnlich wie frisch geriebene Karotten, bei der Verkostung schmeckt man am Gaumen eine leichte Erdigkeit des Wurzelgemüses. Das ist ein Unterschied zu der Zuckerrübe, die ebenfalls erdig schmeckt, aber auch schon beim Nosing diese Noten entwickelt und über eine Verkostung hinaus besonders Liebhaber rustikaler Aromen auf ihre Kosten kommen lässt.
Wie die Möhre in die Flasche kommt
Martinsbrezel für die Kindergarten- kinder und Grundschüler
 Kallenhardt. In Kallenhardt gab es für die jungen Dorfbewohner in dem Kindergarten St. Clemens und dem örtlichen Teilstandort der Grundschule eine Überraschung. Auch in Kallenhardt war der traditionelle Martinsumzug wegen der allgemeinen Gesundheitslage abgesagt worden. Neben einem Fensterbilder-Rundgang durch den Ort (siehe unser Bericht auf Seite 48) als eine kreative Idee des Kindergartens brauchten die Kinder auch nicht auf ihre alljährliche Martinsbrezel verzichten. Das traditionelle Backwerk wurde von der Sauerländer Edelbrennerei gespendet und von den Geschäftsführern Dr. Thomas Lesniowski und Julian Wellhausen an die beiden Einrichtungen überreicht. Die beiden Besucher sorgten so für strahlende Kinderaugen und ernteten von den Schulkindern ein lautstarkes "Dankeschön", welches im sicheren Corona-Abstand aus den Fenstern und über den Schulhof schallte.
Dem Dank schließt sich auch der Förderverein des Kindergartens St. Clemens und der Verein der Freunde der Ostervelde-Schule Kallenhardt im Namen der Kinder an.
Die Sauerländer Edelbrennerei spendete das traditionelle Martinsgebäck und sorgte für glückliche Kindergesichter
 Kallenhardt. Der beliebte St. Martinsumzug fiel in Kallenhardt wegen der allgemeinen Gesundheitslage aus. Damit die Kinder sich trotzdem in stimmungsvoller Atmosphäre bei einem Laternenrundgang an die Geschichte des Heiligen Bischofs erinnern konnten, hatte Nadine Aust aus dem Kindergarten St. Clemens eine tolle Idee und organisierte einen „St. Martinsumzug to go“. An fünf Häusern in der Kampstraße, der Königsgasse und an dem Kindergarten hatten die Erzieherinnen Fensterbilder zu der Geschichte von St. Martin gestaltet. In den Abendstunden waren sie einige Tage lang beleuchtet und die Kinder konnten mit ihren Eltern die Stationen besuchen. Auf einem Begleitzettel gab es eine kurze Geschichte zu den Fenstern.
in Kallenhardt
5 Martin wird ein guter Bischof. Er reist durch das ganze Land. Mit Freude erzählt er von Jesus. Er heilt Kranke und teilt alles, was er hat, mit den Armen. Für die Menschen ist er ein guter Freund, der ihnen hilft. Auch für uns heute ist er ein Vorbild. Er hat gezeigt, wie einfach es ist, zu teilen.
4 Martin lässt sich taufen und wird Priester. Die Menschen mögen ihn sehr. Eines Tages wollen sie ihn zum Bischof ernennen. Aber Martin möchte kein Bischof sein. Er versteckt sich in einem Gänsestall. Doch die aufgeschreckten Gänse schnatttern so laut, dass die Menschen nachsehen und Martin im Stall entdecken.
3 Die Soldaten lachen, als sie Martin mit einem halben Mantel sehen. Doch Martin kümmert dies nicht. In der Nacht hat er einen Traum. Er sieht Jesus mit der anderen Hälfte des Mantels. Jesus sagt zu ihm: „Du hast dem armen Mann geholfen. Damit hast Du mir geholfen.“ Da weiß Martin, er möchte kein Soldat mehr sein. Er möchte zu Jesus gehören.
2 Vor dem Stadttor sitzt ein Mann, der nur ein dünnes Hemd trägt und vor Kälte zittert. „Helft mir“, bittet er leise. Da zügelt Martin sein Pferd und steigt ab. Er will helfen. Mit dem Schwert teilt er den Mantel. Dann legt er eine Hälfte dem Mann um, der sich dankbar darin einhüllt.
1 Martin ist ein junger Soldat. Er kämpft für den römischen Kaiser. Den ganzen Tag waren sie im Auftrag des Kaisers unterwegs. Nun reitet Martin mit seinen Freunden nach Hause. Es ist ein eisiger Winterabend und ein kalter Wind weht ihnen entgegen.
Die Idee fand in Kallenhardt guten Anklang und viele Kinder zogen mit ihren Laternen durch die Straßen.
Wer genau hinsah, konnte in Kallenardt auch noch mehr beleuchtete Martinsfensterbilder finden. Die Grundschule hatte mitgemacht und auch bei einer Familie in der Kampstraße war gemalt und gebastelt worden.
Eben solche Wege geht auch die Katholische Kirchengemeinde Rüthen. In einem Informationsblatt, das an die Haushalte verteilt wurde, rief sie zum Zusammenhalten auf und stellten die Planungen in diesem Jahr vor. Die Sternsinger gingen in der Kernstadt nicht von Haus zu Haus, statt dessen konnten sich die Menschen in Rüthen den Segen kontaktlos in der St. Nikolauskirche oder in der Marienkapelle der St. Johanneskirche abholen, in Form eines Aufklebers mit dem Kreideschriftzug 20*C+M+B+21. Die Aktion verband die Kirchengemeinde mit einem Spendenaufruf. Wer die Sternsinger mit einem finanziellen Beitrag unterstützen wollte, konnte das (ebenfalls kontaktlos) per Überweisung auf das Spendenkonto der Katholischen Kirchengemeinde Rüthen, IBAN DE18416612063601616000 unter Angabe des Verwendungszwecks Sternsinger „Rüthen“ 2021 machen oder seine Spende persönlich in einem Gottesdienst in die Kollekte legen. In den Gottesdiensten waren auch die Sternsinger anwesend und sprachen ihren Segen.
Das Einkleiden vieler Sternsinger, das gemeinsame Leeren der Spendendosen und Aufteilen der Süßigkeiten fehlte damit freilich in diesem Jahr. „Man besinnt sich wieder mehr auf den eigentlichen Sinn der Veranstaltung“, sieht Pfarrgemeinderatsvorsitzender Martin Krüper darin aber auch eine gute Seite. Er erinnert an die Kinderhilfsprojekte, die weltweit in verschiedenen Ländern stattfinden. Alljährlich wird ein Beispielland in den Vordergrund gestellt, in diesem Jahr lenken die Sternsinger den Blick so auf die Ukraine.
Die Sternsingeraktion ist dem Pfarrgemeinderat wichtig. In Rüthen ist es auch eine liebe Tradition, dass Caspar, Melchior und Balthasar die Bürgerschützen auf ihrer Jahreshauptversammlung besuchen, doch auch die fiel aus. Da hatte der Pfarrgemeinderat die Idee, mehrere große Vereine mit einem Spendenaufruf anzusprechen. „Von allen gab es ein Ja, das ist richtig gut und nicht selbstverständlich“, freute sich Martin Krüper darüber, wie in Rüthen auch in den momentanen Zeiten zusammengehalten wird. An einer kurzen Informationsveranstaltung in der St. Nikolauskirche nahmen kleine Abordnungen von den Jung- und Bürgerschützen, der Karnevalsgesellschaft, dem Heimatverein, Kolping und der Katholische Frauengemeinschaft kfd teil, der Pfarrgemeinderat freute sich dabei schon über erste abgegebene Spenden für Kinder in der Welt.
 Rüthen. Die Botschaft der Sternsinger sollte auch 2021 gehört werden. In der bundesweiten Aktion zu dem Fest der Heiligen Drei Könige besuchen Caspar, Melchior und Balthasar in anderen Jahren die Menschen zu Hause und bringen ihnen ihren Segen, in diesem Jahr steht der gesundheitliche Schutz im Vordergrund. Trotzdem sollte die Aktion nicht ausfallen. „Die Menschen freuen sich auf die Sternsinger und warten gerade in diesen Zeiten auf die Botschaft der Hoffnung und auf den Segen“, heisst es auf der Internetseite des Erzbistums Paderborn. Weihbischof Matthias König ermunterte dort dazu, in Zeiten der Pandemie unter Beachtung von Sicherheit und Vorschriften neue kreative Wege zu finden.
Eben solche Wege geht auch die Katholische Kirchengemeinde Rüthen. In einem Informationsblatt, das an die Haushalte verteilt wurde, rief sie zum Zusammenhalten auf und stellten die Planungen in diesem Jahr vor. Die Sternsinger gingen in der Kernstadt nicht von Haus zu Haus, statt dessen konnten sich die Menschen in Rüthen den Segen kontaktlos in der St. Nikolauskirche oder in der Marienkapelle der St. Johanneskirche abholen, in Form eines Aufklebers mit dem Kreideschriftzug 20*C+M+B+21. Die Aktion verband die Kirchengemeinde mit einem Spendenaufruf. Wer die Sternsinger mit einem finanziellen Beitrag unterstützen wollte, konnte das (ebenfalls kontaktlos) per Überweisung auf das Spendenkonto der Katholischen Kirchengemeinde Rüthen, IBAN DE18416612063601616000 unter Angabe des Verwendungszwecks Sternsinger „Rüthen“ 2021 machen oder seine Spende persönlich in einem Gottesdienst in die Kollekte legen. In den Gottesdiensten waren auch die Sternsinger anwesend und sprachen ihren Segen.
Die Heiligen Drei Könige besuchten die Gottesdienste. Der Pfarrgemeinderat hatte zu Spenden für Kinder in der Welt aufgerufen
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Weitere Informationen Meiste. Wenn Menschen in gewöhnlichen Zeiten um ihren Lebensunterhalt und Bildungschancen bangen, brauchen sie in der momentanen Lage auf der Welt besonders unsere Unterstützung. Das haben sich auch die Sternsinger in Meiste gesagt und wollten die alljährlich womöglich "größte Spendensammelaktion von Kindern für Kinder" auch angesichts von Kontaktbeschränkungen nicht einfach ausfallen lassen. Statt die Menschen persönlich zu Hause zu besuchen und ihnen den Segen zu bringen, verteilten Caspar, Melchior und Balthasar in Meiste in diesem Jahr Segenspakete. Darin war neben einem Informationsblatt auch ein Segensaufkleber und eine Spendentüte enthalten.
In ihrem Informationsschreiben wiesen die Sternsinger darauf hin, dass sich in der Pandemie die Lebenssituation vieler Kinder dramatisch verschlechtert hat. Als Beispielland nannten sie die Situation in der Ukraine, wo Kinder bei Großeltern oder Pflegekräften aufwachsen, weil ihre Eltern im Ausland arbeiten. Aber auch in zahlreichen anderen Ländern unterstützen die Sternsinger weltweit Hilfsprojekte für Kinder.
In Meiste beteiligten sich 20 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 17 Jahren an der Aktion. Wer eine Spende geben wollte, konnte die Tüte bei der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hildegard Schlüter abgeben oder das Geld auf ein Spendenkonto überweisen. Damit die Menschen die Sternsinger auch persönlich sehen konnten, hatten sie zusätzlich zu dem Verteilen der Segenspakete einen Film gedreht, der mit einem Text des Erzbistums unterlegt war. Das Ergebnis ist eine persönliche Botschaft an die Gemeindemitglieder, die auch unsere Leserinnen und Leser unter dem folgenden Link aufrufen können.
In Meiste waren 20 Kinder und Jugendliche unterwegs, brachten den Segen und sammelten für den guten Zweck
 Rüthen. Am 11. November, dem Namenstag des Heiligen Martins, feierten die Kinder und Erzieherinnen des St. Marienkindergartens gemeinsam das Fest von St. Martin mit einem internen Umzug auf dem Kindergartengelände. Gerade wegen der Coronapandemie war es Kindergartenleiterin Elke Romstadt und ihrem Team wichtig, eine stimmungsvolle Alternative zu dem ausgefallenen traditionellen Martinsumzug zu schaffen. Es wurden im Team und mit den Kindern Ideen für den St. Martinstag entwickelt. So gelang es, unter den vorgeschriebenen Hygienevorschriften einen erlebnisreichen Tag zu gestalten.
Gemeinsam teilten die Kinder am Martinsmorgen eine Riesenbrezel, und die Krippenkinder ließen anschließend ihre gebastelten Laternen bei einem kleinen Umzug durch den Kindergarten leuchten.
Am Nachmittag trafen sich alle älteren Kinder mit ihren Eulen-, Blätter- und Igellaternen zu einem Wortgottesdienst mit Martinsspiel und anschließendem Laternenumzug. Im Vorfeld wurde eine hauseigene Kindermusikkapelle ins Leben gerufen.
 Rüthen. Am 11. November, dem Namenstag des Heiligen Martins, feierten die Kinder und Erzieherinnen des St. Marienkindergartens gemeinsam das Fest von St. Martin mit einem internen Umzug auf dem Kindergartengelände. Gerade wegen der Coronapandemie war es Kindergartenleiterin Elke Romstadt und ihrem Team wichtig, eine stimmungsvolle Alternative zu dem ausgefallenen traditionellen Martinsumzug zu schaffen. Es wurden im Team und mit den Kindern Ideen für den St. Martinstag entwickelt. So gelang es, unter den vorgeschriebenen Hygienevorschriften einen erlebnisreichen Tag zu gestalten.
Auch in dem besonderen Jahr 2020 sollte der Namenstag des Heiligen Martins gefeiert werden. Die Kinder machten einen Laternenumzug durch den Kindergarten und freuten sich über Martinsplätzchen
Martinsumzug mit Kindermusikapelle im St. Marienkindergarten
Zum Abschluss trafen sich die Kinder in ihren Gruppenräumen, tranken leckeren Kinderpunsch und knusperten süße Martinsplätzchen, die vom Elternbeirat gebacken und gespendet wurden. Kinder, Eltern und Erzieherinnen waren sich einig – der Martinstag war wunderschön. Viele Eltern bekundeten dies im Nachhinein, darüber freute sich das Kindergartenteam natürlich besonders.
So ging es gruppenweise, angeführt von St. Martin (gespielt von Kindergartenkind Caspar), dem Bettler (Schauspieler Kindergartenkind Noah) und mit musikalischer Unterstützung der Kindermusikapelle über das Kindergartengelände. Mit kräftigem Gesang, begleitet von Trommeln, Triangeln, Schellenbaum und Becken erklangen die schönsten Martinslieder in der einbrechenden Dunkelheit.
Zum Abschluss trafen sich die Kinder in ihren Gruppenräumen, tranken leckeren Kinderpunsch und knusperten süße Martinsplätzchen, die vom Elternbeirat gebacken und gespendet wurden. Kinder, Eltern und Erzieherinnen waren sich einig – der Martinstag war wunderschön. Viele Eltern bekundeten dies im Nachhinein, darüber freute sich das Kindergartenteam natürlich besonders.
So ging es gruppenweise, angeführt von St. Martin (gespielt von Kindergartenkind Caspar), dem Bettler (Schauspieler Kindergartenkind Noah) und mit musikalischer Unterstützung der Kindermusikapelle über das Kindergartengelände. Mit kräftigem Gesang, begleitet von Trommeln, Triangeln, Schellenbaum und Becken erklangen die schönsten Martinslieder in der einbrechenden Dunkelheit.
 Rüthen. „Licht – Musik – Wort“ war das Thema einer adventlichen Veranstaltung der katholischen Kirchengemeinde, zu der sie am dritten Advent in die Nikolauskirche eingeladen hatte. Schon von außen erstrahlte das Gotteshaus in buntem Licht, im Inneren wurden die Besucher von einem weiteren Farbenspiel empfangen und zu einer besinnlichen Einkehr eingeladen. Die Idee dazu hatte der Pfarrgemeinderat. Man entdeckt durch die Akzente des Lichts neue Details, erklärte Pfarrgemeinderatvorsitzender Martin Krüper. Die Veranstaltung war ein offenes Angebot, bei dem jeder Besucher kommen und gehen konnte, wie er mochte. Man habe einen Raum für ein besinnliches Erleben und spirituelle Momente schaffen wollen. Die farbige Beleuchtung schaffte Atmosphäre, passend dazu lasen Mitglieder des Pfarrgemeinderates, Lektoren und andere Gemeindemitglieder Texte zur Weihnachtszeit, die sie selbst aussuchen. Andere Zeiten wurden von dem Orgelspiel und weihnachtlichen Melodien der Rüthener Organisten gestaltet. Außerdem standen in der Kirche Weihnachtskerzen bereit, die die Besucher mit nach Hause nehmen konnten. Wer möchte, konnte eine Spende geben, die für caritative Zwecke in Rüthen verwendet wird.
An drei Tagen gestalteten verschiedene Lektoren und Organisten das Programm, zu der ersten Einkehr war am Freitagabend eingeladen.
lud zu besinnlichen Momeneten in der Adventszeit ein. Die Katholische Kirche hatte am dritten Advent eine besondere Veranstaltung in der St. Nikolauskirche organisiert. Der Weihnachtsfonds des Erzbistums Paderborn stellte finanzielle Mittel bereit

 Rüthen. „Licht – Musik – Wort“ war das Thema einer adventlichen Veranstaltung der katholischen Kirchengemeinde, zu der sie am dritten Advent in die Nikolauskirche eingeladen hatte. Schon von außen erstrahlte das Gotteshaus in buntem Licht, im Inneren wurden die Besucher von einem weiteren Farbenspiel empfangen und zu einer besinnlichen Einkehr eingeladen. Die Idee dazu hatte der Pfarrgemeinderat. Man entdeckt durch die Akzente des Lichts neue Details, erklärte Pfarrgemeinderatvorsitzender Martin Krüper. Die Veranstaltung war ein offenes Angebot, bei dem jeder Besucher kommen und gehen konnte, wie er mochte. Man habe einen Raum für ein besinnliches Erleben und spirituelle Momente schaffen wollen. Die farbige Beleuchtung schaffte Atmosphäre, passend dazu lasen Mitglieder des Pfarrgemeinderates, Lektoren und andere Gemeindemitglieder Texte zur Weihnachtszeit, die sie selbst aussuchen. Andere Zeiten wurden von dem Orgelspiel und weihnachtlichen Melodien der Rüthener Organisten gestaltet. Außerdem standen in der Kirche Weihnachtskerzen bereit, die die Besucher mit nach Hause nehmen konnten. Wer möchte, konnte eine Spende geben, die für caritative Zwecke in Rüthen verwendet wird.
„Gaudete – freut Euch“ heißt es in der katholischen Kirche zum dritten Advent, mit den Worten begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Martin Krüper die Besucher in einer Zeit, in der die allgemeine Lage wenig Freude gebe.
Unter der Decke des Kirchenschiffes und im Altarraum erleuchtete ein Sternenhimmel, Engel und Tannenbäume tauchten dort als Lichtspiel auf, während die Besucher in der St. Nikolauskirche von Gregorianischem Gesang empfangen wurden.
Er verglich diese mit heutiger Not und sozialen Brennpunkten.
Den Blick auf das Kreuz, die Kleinen und Schwachen und zu Gott zu richten, war auch ein Gedanke in den von Silvia Rüther vorgelesenen Texten.Nach dem Auftakt am Freitag waren die Menschen auch am Samstag und Sonntag zu weiteren Vorträgen und besinnlichen Augenblicken eingeladen – unter Beachtung der Abstandsregeln, aber mit guten Gedanken und weihnachtlichen Gefühlen – zur Erinnerung daran konnte man Weihnachtskerzen und ein Adventsheft mit nach Hause nehmen.
Maria Herbst-Koslowski hatte in einer Weihnachtsgeschichte von Susanne Niemeyer die Botschaft: einfach mal den Strom ausschalten, eine Kerze anmachen und an das Wichtige denken.
Während der gregorianische Gesang noch vom Band kam, eröffnete Daniela Kleine am Freitag das Programm mit ihrem Orgelspiel. „O Heiland, reiß die Himmel auf“ oder „Kündet allen in der Not“ hatte sie sich getragenen Arrangements ausgesucht, in denen sie doch verschiedene Klangfarben der Orgel ausspielen konnte. Als Schlusspunkt hatte sie sich ebenso wie später Susanne Erling als zweite Organistin des Abends eine Pastorale von Domenico Zipoli ausgesucht. Ehe Susanne Erling außerdem mit einer konzertanten Interpretation von „Macht hoch die Tür" und eingangs einem Praeludium von Markus Nickel konzertierte, stellte Marian Krüper in einem Text von Bernd Mönkebüscher die weihnachtliche Idylle mit dem Kind in der Krippe den ärmlichen Verhältnissen, in denen Jesus geboren wurde, gegenüber.
Im Innenraum hatte Eventveranstalter Käpt´n Käse sich effektvolle Lichtspiele einfallen lassen, die das Gotteshaus wortwörtlich in einem besonderen Licht erstrahlen ließen.

Den Blick auf das Kreuz, die Kleinen und Schwachen und zu Gott zu richten, war auch ein Gedanke in den von Silvia Rüther vorgelesenen Texten.Nach dem Auftakt am Freitag waren die Menschen auch am Samstag und Sonntag zu weiteren Vorträgen und besinnlichen Augenblicken eingeladen – unter Beachtung der Abstandsregeln, aber mit guten Gedanken und weihnachtlichen Gefühlen – zur Erinnerung daran konnte man Weihnachtskerzen und ein Adventsheft mit nach Hause nehmen.
„Menschen haben ein Bedürfnis nach Emotionalität und der Besinnung auf Weihnachten“, erklärte Dr. Eckart Tannhäuser aus dem Pfarrgemeinderat den konzeptionellen Ansatz. Die Beleuchtung hatte Eventveranstalter Karsten Krebsbach geplant, er realisierte die Illumination in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma und hatte sich manche effektvolle Überraschung einfallen lassen. Die Kosten für das Projekt wurden mit Unterstützung des Weihnachtsfonds des Erzbistums Paderborn und einem Zuschuss der Kirchengemeinde getragen. Zur Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln war der Zugang über den hinteren Eingang im Turm und der Ausgang an der Seite des Kirchenschiffes geplant.
„Wir können uns vorstellen, wie das war. Kalt, und Jesus wurde in einem einfachen Stall geboren“, erinnerte Christa Mertens an die in der Bibel beschriebenen Umstände und schlug damit den Bogen zu den Armen und Kranken in unserer heutigen Gesellschaft. Sie trug ein geistliches Gewand, mit dem sie darauf hinweisen wollte, dass die Besucher bei dem Krippenspiel die Botschaft Gottes hören. Sie wollte ihre Herzen öffnen und sie bereit machen für das, was das Krippenspiel den Menschen auch heute sagen möchte.
 Rüthen. "Wir können das Gefühl erleben, das die Menschen vielleicht damals hatten“, nahm Gemeindereferentin Christa Mertens die Besucher des Krippenspiels am Heiligen Abend mit auf eine gedankliche Zeitreise. Mit ihren Worten und den beschriebenen Empfindungen meinte sie besonders auch die Atmosphäre des Ortes, an dem sich Kinder, Eltern und Großeltern versammelt hatten, um die Geschichte der Geburt Christi in einem Theaterstück zu erleben. Statt in einer Kirche hatte sich die Gemeinde in dem Hankerfeld am Fuße der Stadt bei der Zimmerei Hüske getroffen. Das hinter dem eigentlichen Firmengelände gelegene Gebäude dient auch als Stall für die Pferde der Familie und bot eine idyllische Kulisse für das Krippenspiel. Entstanden war die Idee zu dem Ort wegen der allgemeinen Gesundheitslage, doch hatte die Kirchengemeinde offenkundig aus der Not eine Tugend gemacht und nutzte die Gelegenheit für ein bewusste Rückbesinnen.
„Wir können uns vorstellen, wie das war. Kalt, und Jesus wurde in einem einfachen Stall geboren“, erinnerte Christa Mertens an die in der Bibel beschriebenen Umstände und schlug damit den Bogen zu den Armen und Kranken in unserer heutigen Gesellschaft. Sie trug ein geistliches Gewand, mit dem sie darauf hinweisen wollte, dass die Besucher bei dem Krippenspiel die Botschaft Gottes hören. Sie wollte ihre Herzen öffnen und sie bereit machen für das, was das Krippenspiel den Menschen auch heute sagen möchte.
 Rüthen. "Wir können das Gefühl erleben, das die Menschen vielleicht damals hatten“, nahm Gemeindereferentin Christa Mertens die Besucher des Krippenspiels am Heiligen Abend mit auf eine gedankliche Zeitreise. Mit ihren Worten und den beschriebenen Empfindungen meinte sie besonders auch die Atmosphäre des Ortes, an dem sich Kinder, Eltern und Großeltern versammelt hatten, um die Geschichte der Geburt Christi in einem Theaterstück zu erleben. Statt in einer Kirche hatte sich die Gemeinde in dem Hankerfeld am Fuße der Stadt bei der Zimmerei Hüske getroffen. Das hinter dem eigentlichen Firmengelände gelegene Gebäude dient auch als Stall für die Pferde der Familie und bot eine idyllische Kulisse für das Krippenspiel. Entstanden war die Idee zu dem Ort wegen der allgemeinen Gesundheitslage, doch hatte die Kirchengemeinde offenkundig aus der Not eine Tugend gemacht und nutzte die Gelegenheit für ein bewusste Rückbesinnen.
Die Katholische Kirchengemeinde hatte zu einem Schattenspiel unter freiem Himmel eingeladen. Ein Stall, Strohballen, Lagerfeuer und Pferde empfingen die Besucher
Sie spielten in verschiedenen Szenen, wie Maria und Josef auf Herbergssuche waren, die Hirten die Botschaft von der Geburt eines Kindes hörten und Jesus in einem Stall zur Welt kam. Zwischendurch erzählten Musikeinlagen die Geschichte weiter, in Kinderliedern hieß da beispielsweise „Jesus hat Geburtstag und das feiern wir“. Zum Abschluss gab es kräftigen Applaus und einen herzlichen Dank von Christa Mertens an alle Mitwirkende. Ihr Dank und Mitgefühl galt aber auch allen, die von der momentanen Gesundheitslage besonders betroffen sind. Sie freute sich über die weihnachtliche Botschaft und wünschte mit einem gesegneten Weihnachtsfest auch, dass es heller und froher werden möge in der Welt. Die Kinder machte sie neugierig, während des Krippenspiels könne bei ihnen zu Hause das Christkind zu Besuch gekommen sein. Mit guten Gedanken und gespannt auf die Geschenke unter dem Tannenbaum brachen alle dann zu dem Weihnachtsfest zu Hause auf.
Da wurde es trotz der kühlen Temperaturen schnell heimelig. Für das Krippenspiel hatte sich das Helferteam ein Schattentheater ausgedacht, die zwei Vorleserinnen und die drei Schauspieler hinter der Wand kannten sich auch aus der Schule.
Sie spielten in verschiedenen Szenen, wie Maria und Josef auf Herbergssuche waren, die Hirten die Botschaft von der Geburt eines Kindes hörten und Jesus in einem Stall zur Welt kam. Zwischendurch erzählten Musikeinlagen die Geschichte weiter, in Kinderliedern hieß da beispielsweise „Jesus hat Geburtstag und das feiern wir“. Zum Abschluss gab es kräftigen Applaus und einen herzlichen Dank von Christa Mertens an alle Mitwirkende. Ihr Dank und Mitgefühl galt aber auch allen, die von der momentanen Gesundheitslage besonders betroffen sind. Sie freute sich über die weihnachtliche Botschaft und wünschte mit einem gesegneten Weihnachtsfest auch, dass es heller und froher werden möge in der Welt. Die Kinder machte sie neugierig, während des Krippenspiels könne bei ihnen zu Hause das Christkind zu Besuch gekommen sein. Mit guten Gedanken und gespannt auf die Geschenke unter dem Tannenbaum brachen alle dann zu dem Weihnachtsfest zu Hause auf.
Bevor es aber mit dem Theaterstück losging, konnten die Besucher erst einmal die Atmosphäre auf sich wirken lassen. Vor dem Gebäude waren Strohballen als Sitzfläche aufgestellt – schon mit dem nötigen Abstand, um die Gesundheit zu schützen. Die Bühne war mit einem Lichterkreis abgetrennt und die Pferde waren aus ihrem Stall gekommen und ließen sich streicheln.
Der Pfarrgemeinderat hatte das Angebot so gestaltet, dass man in der Adventszeit mehrmals wiederkommen konnte, denn entsprechend des Kirchenkalenders gab es immer wieder neue Angebote. Da kam an seinem Namenstag der Nikolaus zu Besuch, auch die Geschichte der Heiligen Barbara konnte anschaulich erfahren werden und zu dem Lichterfest am Namenstag der Heiligen Luzia konnten die Kinder Laternen basteln. Weil das Ausschneiden, Malen und Kleben wegen der allgemeinen Gesundheitslage in der Kapelle nicht möglich war, konnten die Kinder die Bastelsachen in einer Tüte mit nach Hause nehmen und später wieder mitbringen und aufhängen.
 Altenrüthen. In der Turmkapelle der Altenrüthener Pfarrkirche konnten die Besucher in der Adventszeit viel entdecken und sich auf das Weihnachtsfest besinnen. Das Angebot hatte sich der Pfarrgemeinderat einfallen lassen und dabei besonders auch an die Kinder im Dorf gedacht. Die Kapelle war weihnachtlich geschmückt, in mehreren Etappen wurde eine Krippe aufgebaut, man konnte eine Kerze anzünden, biblische Geschichten entdecken, Wünsche aufschreiben und etwas zum Basteln mit nach Hause nehmen.
Der Pfarrgemeinderat hatte das Angebot so gestaltet, dass man in der Adventszeit mehrmals wiederkommen konnte, denn entsprechend des Kirchenkalenders gab es immer wieder neue Angebote. Da kam an seinem Namenstag der Nikolaus zu Besuch, auch die Geschichte der Heiligen Barbara konnte anschaulich erfahren werden und zu dem Lichterfest am Namenstag der Heiligen Luzia konnten die Kinder Laternen basteln. Weil das Ausschneiden, Malen und Kleben wegen der allgemeinen Gesundheitslage in der Kapelle nicht möglich war, konnten die Kinder die Bastelsachen in einer Tüte mit nach Hause nehmen und später wieder mitbringen und aufhängen.
In der Turmkapelle wurde es Weihnachten mit Bastelangeboten und biblischen Geschichten
Der Pfarrgemeindetrat Altenrüthen hatte in der Adventszeit ein Abgebot für die Besucher gemacht, bei dem sie immer wieder neue Dinge entdecken konnten
Die Eröffnung der Caritas-Begegnungsstätte
Das große Interesse mag auch an dem Charme von Christa Mertens gelegen haben, mit dem sie die Passanten vor der Tür begrüßte und sie zu einem Besuch einlud. Die Herzlichkeit beeindruckte schon, ehe man in das Lokal eingetreten war.
Das galt dann aber auch für den Empfang drinnen, wo Hanne Fromme, Helga und Dieter Kooke die Besucher rundführten. Die vier sind das Organisationsteam der Begegnungsstätte und freuten sich, nach den ersten Aufrufen schon vier weitere ehrenamtliche Mitarbeiter gefunden zu haben. So kann nun von Dienstag bis Samstag geöffnet werden.
„Ich komme mit einem Zollstock wieder“, meinte eine Besucherin, der es ein großes Bild an der Wand angetan hatte. Auf einer Bank, die im Schaufenster ausgestellt ist, wurde probegesessen und ebenfalls nachgemessen.
Neben großen Möbeln fanden sich auch kleinere Stücke, Haushaltsgegenstände, Glas, Porzellan und manches mehr. Beliebt waren auch Dekorationsartikel oder Weihnachtsschmuck, der ebenfalls in den Regalen präsentiert wurde.
 Rüthen. Mit ihrer neuen Begegnungsstätte macht die Caritas für die Menschen in Rüthen ein neues Angebot. „Aufgemöbelt by Caritas“ heißt es da, das Konzept der Begegnungsstätte ist eine Mischung aus sozialen Kontakten mit Kaffeetrinken, Gesprächen und Veranstaltungen und dem Verkauf guterhaltener gebrauchter Möbel und Haushaltsgegenstände aus dem Möbellager der Caritas. Betrieben wird die Begegnungsstätte von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Caritaskonferenz. Während das Kaffeetrinken und Veranstaltungen angesichts der allgemeinen Gesundheitslage noch auf sich warten lassen, wollte die Caritas aber gerne schon im Rahmen der Möglichkeiten beginnen und ihre Türen öffnen. Am ersten Advent ging es los – wenn auch ohne große Eröffnungsfeier – und zahlreiche Besucher wussten das Angebot schon zu schätzen. Sie konnten sich in der Begegnungsstätte umsehen und alles kaufen, was in dem Lokal ihre Blicke auf sich zieht. Dabei gab es viel Lob für die kreative Idee und die geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten.
Mancher wurde in dem liebevoll präsentierten Sortiment auch schon fündig, freute sich über etwas lange Gesuchtes oder einen spontanen Fund und unterstützte mit dem Kauf auch die soziale Arbeit der Caritas. Der Erlös aus dem Verkauf ist für den guten Zweck bestimmt, neben den Projekten der Caritas in Rüthen wird auch in den Sozialfonds der Caritas im Kreis Soest eingezahlt, wo Bedürftige mit weniger Hemmschwelle oder Schamgefühl anonyme Hilfe bekommen.
Das Konzept verbindet einen Raum für Begegnung und Miteinander mit dem nachhaltigen Weiterverkauf guterhaltener Möbel und Haushaltsgegenstände
Neben zahlreichen Spenden im Vorfeld wurden auch an dem Eröffnungstag körbeweise Spenden zu der Caritas gebracht. Darüber freuen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch weiterhin. Größere Möbel und Haushaltsauflösungen können nach Rücksprache auch von den Mitarbeitern des Caritas-Möbellagers abgeholt werden. Aus dem Fundus wird auch die Einrichtung der Begegnungsstätte immer wieder neu bestückt.
Zu entdecken gibt es also immer etwas und die Caritasmitarbeiter laden alle Interessierte ein, einfach mal hereinzukommen, sich umzusehen und sich zu informieren. Geöffnet hat die Begegnungsstätte dienstags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, freitags geht es morgens schon eine halbe Stunde eher los, samstags ist von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.
Einige Sachen werden in der Begegnungsstätte auch für einen besonderen Zweck angeboten. Elisabeth Happe hatte Walnüsse gesammelt und sie der Caritas gespendet, der Erlös soll für die Arbeit des Hospizkreises verwendet werden. Die von einigen Frauen selbstgestrickten Socken werden sonst auch auf dem Adventsmarkt in Rüthen verkauft, nun gibt es sie in der Begegnungsstätte. Der Erlös ist für die Rüthener Tafel bestimmt, die von der Caritaskonferenz betrieben wird. Selbstgenähte Alltagsmasken hat Christa Mertens mit rund 30 Frauen in dem Netzwerk „Corona Couture“ genäht, der Erlös kommt jungen Familien und Alleinerziehenden zu Gute.
Neben zahlreichen Spenden im Vorfeld wurden auch an dem Eröffnungstag körbeweise Spenden zu der Caritas gebracht. Darüber freuen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch weiterhin. Größere Möbel und Haushaltsauflösungen können nach Rücksprache auch von den Mitarbeitern des Caritas-Möbellagers abgeholt werden. Aus dem Fundus wird auch die Einrichtung der Begegnungsstätte immer wieder neu bestückt.
Ein Baugebiet im Rüthener Norden soll die Stadtentwicklung voranbringen
Die Stadt RüthEn hatte zu einer Informationsveranstaltung für das „Baugebiet Nord“ eingeladen. Interessen der Landwirte sollen berücksichtigt werden
 Rüthen. Bauplätze sind ein wichtiger Standortfaktor für eine Stadt. Wie groß die Nachfrage ist, sah man zuletzt in dem zweiten Abschnitt des Baugebietes Schlangenpfad, der sich schnell füllte. Nun möchte die Stadt gerne ein neues Baugebiet ausweisen und plant dafür im Anschluss an die Bebauung im Norden der Kernstadt. Bei einer Informationsveranstaltung der Stadt wurde deutlich: entschieden ist noch nichts, es gilt verschiedene Interessen miteinander abzuwägen und doch braucht Rüthen ein Baugebiet für eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt. Wie wichtig der Verwaltung das Vorhaben und der Dialog mit den Bürgern ist, erkannte man auch an der Tatsache, dass sie trotz der aktuellen Gesundheitslage zu einer persönlichen Veranstaltung in die Stadthalle eingeladen hatte.
Auf dem Papier ging es um die 31. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Rüthen für das angestrebte Baugebiet „Rüthen Nord“ und diverse „Tauschflächen“ sowie die Aufstellung des Bebauungsplanes RT Nr. 34 „Rüthen Nord“ der Stadt Rüthen im Parallelverfahren. Was dahinter steckt, machten Bürgermeister Peter Weiken und aus der Verwaltung Stadtplaner Joachim Heidrich, Christoph Scholz (Liegenschaften) und Andreas Janning im Podium deutlich.
„Die Stadt Rüthen hat bisher Bauland vorgehalten und im Schlangenpfad in den Bauabschnitten 1 und 2 zu günstigen Preisen veräußert. Die Nachfrage nach Bauland ist weiterhin groß“, konstatierte Bürgermeister Peter Weiken den Status Quo. Das Baugebiet sei jedoch weitgehend verkauft und ein Blick in die Zukunft gestaltete sich zunächst schwierig. Zwar ist im Stadtgebiet in der Kernstadt wie in Ortsteilen bebaubares Land ausgewiesen, das die Eigentümer aber in vielen Fällen trotz intensiver Gespräche nicht veräußerten. Von privater Seite werde wenig angeboten. Gleichwohl sei es wichtig, beispielsweise interessierten jungen Familien Bauland anzubieten und so Einzelhandel, Kindergärten und Schulen perspektivisch zu stärken. Die Stadt habe verschiedene Optionen betrachtet, war aber von keiner der Flächen Grundstückseigentümer und freute sich schließlich umso mehr, als ihr die Fläche angeboten wurde, die momentan als „Baugebiet Nord“ projektiert wird. Auch wegen der Nähe von einigen landwirtschaftlichen Betrieben stellte Weiken wohl auch wegen der aufwändigeren Planungsphase klar: „Es gibt bessere Lagen“, doch die angebotene war die wohl einzige machbare Option. Da gilt es nun Interessen abzugleichen und nach einer machbaren Lösung zu suchen. Dafür hat die Stadt noch ein Jahr Zeit. Sie hat mit den Eigentümern Vorverträge geschlossen, nach denen sie bis Ende 2021 Eigentümer werden kann. Man sei mitten im Verfahren, Bauplätze könne man noch nicht kaufen, vielmehr befasse man sich mit dem Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan, wobei viel zu beachten sei. Weiken nannte beispielsweise Vogelschutz, Bodenkunde, Gewässer und eben die Landwirtschaft in der Nähe. In die bisherigen Planungen und Gutachten habe die Stadt bisher einen sechsstelligen Betrag investiert.
Planungsrechtlich sei man im Außenbereich, der nach dem Baugesetzbuch zunächst von Bebauung frei bleiben und der Land- und Forstwirtschaft vorbehalten werden soll. Kommunen haben aber das Recht, den Außenbereich einer anderen Nutzung zuzuführen, wofür aber eine Planungserfordernis notwendig ist, stellte Heidrich die rechtlichen Rahmendaten vor. Bei dem Projekt „Baugebiet Nord“ plane die Stadt zweigleisig an einer Änderung des Flächennutzungsplanes und dem Bebauungsplan.
„Die Stadt Rüthen hat bisher Bauland vorgehalten und im Schlangenpfad in den Bauabschnitten 1 und 2 zu günstigen Preisen veräußert. Die Nachfrage nach Bauland ist weiterhin groß“, konstatierte Bürgermeister Peter Weiken den Status Quo. Das Baugebiet sei jedoch weitgehend verkauft und ein Blick in die Zukunft gestaltete sich zunächst schwierig. Zwar ist im Stadtgebiet in der Kernstadt wie in Ortsteilen bebaubares Land ausgewiesen, das die Eigentümer aber in vielen Fällen trotz intensiver Gespräche nicht veräußerten. Von privater Seite werde wenig angeboten. Gleichwohl sei es wichtig, beispielsweise interessierten jungen Familien Bauland anzubieten und so Einzelhandel, Kindergärten und Schulen perspektivisch zu stärken. Die Stadt habe verschiedene Optionen betrachtet, war aber von keiner der Flächen Grundstückseigentümer und freute sich schließlich umso mehr, als ihr die Fläche angeboten wurde, die momentan als „Baugebiet Nord“ projektiert wird. Auch wegen der Nähe von einigen landwirtschaftlichen Betrieben stellte Weiken wohl auch wegen der aufwändigeren Planungsphase klar: „Es gibt bessere Lagen“, doch die angebotene war die wohl einzige machbare Option. Da gilt es nun Interessen abzugleichen und nach einer machbaren Lösung zu suchen. Dafür hat die Stadt noch ein Jahr Zeit. Sie hat mit den Eigentümern Vorverträge geschlossen, nach denen sie bis Ende 2021 Eigentümer werden kann. Man sei mitten im Verfahren, Bauplätze könne man noch nicht kaufen, vielmehr befasse man sich mit dem Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan, wobei viel zu beachten sei. Weiken nannte beispielsweise Vogelschutz, Bodenkunde, Gewässer und eben die Landwirtschaft in der Nähe. In die bisherigen Planungen und Gutachten habe die Stadt bisher einen sechsstelligen Betrag investiert.
Die Informationsveranstaltung sei ausdrücklich auch dafür gedacht, dass Bürger Anregungen geben und auch Bedenken äußern können. „Wir können über alles sprechen“, zeigte sich der Bürgermeister offen und setzt auf einen Dialog. Abschließend müsse sich neben einer Zustimmung der Bezirksregierung auch der Stadtrat für das Vorhaben aussprechen.
Inhalte und Details des Vorhabens stellte Stadtplaner Joachim Heidrich vor. Östlich des Breitenbuscher Weges könne demnach auf mehreren Hektar eine Wohnbebauung ausgewiesen werden. Die umliegenden Landwirte sind beispielsweise wegen Geruchsemissionen ihrer Betriebe und dem erwarteten Straßenverkehr auf landwirtschaftlichen Wegen betroffen. Erweiterungen der Betriebe könnten erschwert werden. Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen kann auch bisherige Anwohner in eher ruhiger Wohnlage beeinträchtigen und Bebauung kann ihnen die Aussicht einschränken. Aber es gebe eben auch die Befürworter, darunter Bauinteressierte und Politische Entscheidungsträger, die der Auffassung seien, etwas gegen das knappe Baulandangebot in Rüthen unternehmen zu wollen.
Planungsrechtlich sei man im Außenbereich, der nach dem Baugesetzbuch zunächst von Bebauung frei bleiben und der Land- und Forstwirtschaft vorbehalten werden soll. Kommunen haben aber das Recht, den Außenbereich einer anderen Nutzung zuzuführen, wofür aber eine Planungserfordernis notwendig ist, stellte Heidrich die rechtlichen Rahmendaten vor. Bei dem Projekt „Baugebiet Nord“ plane die Stadt zweigleisig an einer Änderung des Flächennutzungsplanes und dem Bebauungsplan.
Planungsrechtlich sei man im Außenbereich, der nach dem Baugesetzbuch zunächst von Bebauung frei bleiben und der Land- und Forstwirtschaft vorbehalten werden soll. Kommunen haben aber das Recht, den Außenbereich einer anderen Nutzung zuzuführen, wofür aber eine Planungserfordernis notwendig ist, stellte Heidrich die rechtlichen Rahmendaten vor. Bei dem Projekt „Baugebiet Nord“ plane die Stadt zweigleisig an einer Änderung des Flächennutzungsplanes und dem Bebauungsplan.
Der Flächennutzungsplan sieht ein Baugebiet „Rüthen Nord“ noch nicht vor. Vor einem Jahr habe man in der Stadtverwaltung damit auch noch nicht geplant. Eine Änderung muss auch von der Bezirksregierung genehmigt werden. Zu den notwendigen Anforderungen an die Änderung gehört auch die Prüfung von Umweltbericht und Verfahrensbeschlüssen, eine rechtzeitige Information von Öffentlichkeit und Trägern öffentlicher Belange. Umweltschutzvereine und Behörden machen sich zu Anwälten von Tieren und Natur.
Unter den Teilnehmern in der Stadthalle waren zahlreiche Landwirte. Sieben landwirtschaftliche Betriebe liegen um das geplante Baugebiet herum, darunter alle Vollerwerbsbetriebe, die es noch in der Kernstadt gibt. Nach einem Gutachten kämen vertretbare zehn bis 15% Geruchsemissionen in dem Baugebiet an, bezog sich Heidrich auf Berechnungen von Fachleuten. Bauherren können im Vorfeld auf Geruchshäufigkeiten hingewiesen werden und wenn Viehbestände aufgestockt werden sollen, gibt es technische Möglichkeiten, zeigte sich Heidrich lösungsorientiert. Die Stadt ist bemüht, die Pläne der Landwirte in Einklang mit dem Baugebiet zu bringen. Zudem seien auf Grund der heute schon bestehenden Bebauung Erweiterungen in der Landwirtschaft begrenzt. Die Stadt habe jedoch ein Interesse, die betriebliche Existenzgrundlage der Landwirte zu erhalten und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich entwickeln zu können. In der Entscheidungsempfindung sind weitere Arbeiten wie Erläuterungsbericht, Umweltbericht, ein Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag und eine FFH Verträglichkeitsstudie zu beachten. In der Summe gelte es eben, zwischen unterschiedlichen Interessenlagen einen Kompromiss zu finden.
Bezirksregierung möchte Flächenreserven der Kommunen reduzieren
Das gilt wohl auch für die benötigte Zustimmung der Bezirksregierung zur Änderung des Flächennutzungsplanes. Der bisherige Flächennutzungsplan ist von 1980 und wurde zwischenzeitlich neuen Planungszielen angepasst, erklärte Heidrich. Wichtig war beispielsweise 2001 die 12. Änderung, als an verschiedenen Standorten neues Bauerwartungsgebiet ausgewiesen wurde. Fakt sei aber, dass die Flächenreserven wegen mangelnder Verkaufsbereitschaft wie von dem Bürgermeister zuvor schon ausgeführt nur theoretisch zur Verfügung standen. Die Bezirksregierung arbeite wohl auch aus ökologischen Beweggründen auf eine Reduzierung der Flächenreserven hin, kann aber in die Planungshoheit der Kommunen nicht eingreifen. Bei der Ausweisung neuer Flächen kann sie aber von den Kommunen Tauschflächen in einem gewissen Verhältnis verlangen. Die Stadt Rüthen habe diesbezüglich grundsätzlich positive Vorgespräche geführt, es steht ein Flächentausch von 1:2,4 im Raum. Bauerwartungsland in Altenrüthn und Drewer soll danach wieder zu Ackerland zurückstrukturiert werden, ebenso Flächen in der Kernstadt in Hanglage und nahe der Jugendherberge. Was auf den ersten Blick nachteilig für die Stadtplanung klinge, sei aber eigentlich ein Vorteil, tausche man angesichts der offenkundigen Unverkaufbarkeit der Tauschflächen quasi 1:0, sprach Bürgermeister Peter Weiken bei der anschließenden Fragerunde Tacheles.
Zahl der Baugrundstücke kann verändert werden
Der Bebauungsplan wird auf den Flächennutzungsplan aufbauend entwickelt, wurde es dann interessant für potentielle Bauherren. Die ausgewiesene Fläche wird erschlossen, eine grundlegende Planungsfrage ist die Wegeführung. In dem möglichen „Baugebiet Nord“ zwischen der Verländerung des Breitenbuscher Weges und dem Papenweg seien die vorhandenen Wirtschaftswege nicht besonders gut zur Erschließung geeignet. Heidrich möchte eine bessere Lösung finden und schlägt eine innere Erschließung vor. Dabei führt eine Straße im Rechteck durch das Baugebiet und erschließt die mittleren Grundstücke mit einer weiteren Stichstraße (siehe Schaubild auf der folgenden Seite). Die Anbindung an die Hauptverkehrsstraßen kann über die Haarstraße und den Breitenbuscher Weg erfolgen. An Fußgänger und Fahrradfahrer wird mit Öffentlichem Grün gedacht, über das ein Fußweg vom Nordwesten diagonal zu der Anbindung Lippstädter Straße, den Schulen und Einkaufsmöglichkeiten führt und das Gebiet in die Stadtstruktur einbindet. Östlich kann das Baugebiet nach Heidrichs Vorstellungen von einem begrünten Wall als Schutz vor Geruch und für einen Blick auf die Grünanlage gesäumt werden. Ein weiteres Stichwort ist Verkehrsberuhigung, durch die die Wohnqualität gehoben werden soll.
Peter Weiken verbreitete Zuversicht. Man solle sich keine Sorgen machen, berechtigte Interessen würden gehört und gerecht abgewogen. Fragen, Anregungen und Bedenken konnten im Folgenden vorgebracht werden, aber auch noch in den folgenden Tagen. Die Unterlagen sind im Internet unter
http://www.ruethen.de/aktuelles.html ersichtlich.
Interessierte Fragen aus der Versammlung sorgten sich anschließend angesichts der Investitionskosten um die Erfolgsaussichten des Planungsvorhabens. Unwägbarkeiten habe man abgecheckt, das Vorhaben sei realistisch und keine hohen Hürden bekannt, war Weikens Antwort. Eine Teilnehmerin wunderte sich über die schnelle Meinungsänderung in der Stadtverwaltung, vor eineinhalb Jahren habe man eine Baubauung auf der geplanten Fläche für unwahrscheinlich gehalten und überrasche nun Bauherren auf der davorliegenden, erst vor Kurzem bebauten Fläche. Ob das Gutachten zur Geruchsbelästigung auch das geänderte Klima mit mehr Wind berücksichtige, war eine weitere Frage, die die Verwaltung mit einem Ja beantwortete. Ortslandwirt Reinhold Höttecke fand klare Worte seiner Zunft und sprach von einer „Vernichtung der Landwirtschaft in Rüthen“. Die landwirtschaftlichen Betriebe seien rund um das Baugebiet angesiedelt, die Landwirtschaft bleibe auf der Strecke. Von Gutachten zeigte er sich enttäuscht, die Landwirte fühlten sich nicht hinreichend nach ihren betrieblichen Plänen gefragt. Zufahrten zu dem Baugebiet können den landwirtschaftlichen Verkehr beeinträchtigen. Joachim Heidrich erinnerte sich, die Verwaltung habe die Betriebe nach Zukunftsplänen gefragt, zwei Landwirte hätten nun konkrete Bauanträge eingereicht. Bürgermeister Peter Weiken verwehrt sich deutlich gegen den latent immer mal wieder aufkommenden Vorwurf, die Stadt sei gegen Landwirte. Man wolle eben nicht kategorisch Nein sagen. Er warb für das geplante Baugebiet nochmal um Verständnis: es sei nicht das Wunschgebiet, eine andere Möglichkeiten habe sich nicht ergeben. Jutta Füser ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen. Sie stellte endlichen Ackerflächen verödende Ortskerne und Fördergelder für die Restaurierung der Innenstädte gegenüber. Die Förderprogramme seien bekannt, gab ihr Weiken recht und nannte Projekte in Kallenhardt und Rüthen. In anderen Fällen hapere es an der Verkaufsbereitschaft zu einem realistischen Preis, weshalb sich keine hinreichende Alternative zu der Ausweisung eines Baugebietes bietet. Als Anwohnerin neben dem neuen Baugebiet widersprach Jutta Füser dem Emissionsgutachten, nach dem bei ihr gar kein Geruch ankäme und in dem geplanten Gebiet an zehn bis 15% der Tage. Ihre Erfahrung im Alltag war eine andere, sie empfahl, potentielle Bauherren klar darauf hinzuweisen, um einer möglichen Klagewelle zuvorzukommen. Sie hatte auch Fledermäuse und Igel in ihrem Garten beobachtet, aber auch dazu gebe es ein Gutachten, entkräftete Heidrich. Ein Anwohner in der Hennebölestraße merkte an, dass das Verkehrsverhalten in dem Wohngebiet schon bisher nicht den Geschwindigkeitsvorgaben entspreche, durch das Baugebiet vermutet er wohl zu Recht ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und fordert Verkehrsberuhigung. Wenn das neue Baugebiet ähnlich schnell wie im Schlangenpfad bebaut werde, empfahl er als einen Appell an die Stadtentwicklung, die Kapazitäten von Kindergärten und Schulen sowie Einkaufsmöglichkeiten parallel zu erweitern.
Der Bebauungsplan wird auf den Flächennutzungsplan aufbauend entwickelt, wurde es dann interessant für potentielle Bauherren. Die ausgewiesene Fläche wird erschlossen, eine grundlegende Planungsfrage ist die Wegeführung. In dem möglichen „Baugebiet Nord“ zwischen der Verländerung des Breitenbuscher Weges und dem Papenweg seien die vorhandenen Wirtschaftswege nicht besonders gut zur Erschließung geeignet. Heidrich möchte eine bessere Lösung finden und schlägt eine innere Erschließung vor. Dabei führt eine Straße im Rechteck durch das Baugebiet und erschließt die mittleren Grundstücke mit einer weiteren Stichstraße (siehe Schaubild auf der folgenden Seite). Die Anbindung an die Hauptverkehrsstraßen kann über die Haarstraße und den Breitenbuscher Weg erfolgen. An Fußgänger und Fahrradfahrer wird mit Öffentlichem Grün gedacht, über das ein Fußweg vom Nordwesten diagonal zu der Anbindung Lippstädter Straße, den Schulen und Einkaufsmöglichkeiten führt und das Gebiet in die Stadtstruktur einbindet. Östlich kann das Baugebiet nach Heidrichs Vorstellungen von einem begrünten Wall als Schutz vor Geruch und für einen Blick auf die Grünanlage gesäumt werden. Ein weiteres Stichwort ist Verkehrsberuhigung, durch die die Wohnqualität gehoben werden soll.
Bei der Grundstücksgröße plant die Stadt mit 750 bis 800 Quadratmetern. Das seien die Erfahrungen aus dem Baugebiet Schlangenpfad. Man kann aber auf Käuferwünsche eingehen, auch Doppelhäuser und geänderte Grundstückszuschnitte sind denkbar. 46 Bauplätze sind erstmal geplant. Ob und welche Vorschriften es bei der Gestaltung für Bauherren gibt, steht noch nicht fest. Man möchte wohl viel Freiheit geben, aber auch der optische Gesamteindruck des Baugebietes, der Schutz von Nachbarn beispielsweise bei Grenzbebauung oder die Topographie mit sieben Metern Höhenunterschied spielen eine Rolle. Die Stadt ist für weitere Meinungen und Anregungen zu dem Thema dankbar.
Die besonders günstigen Bodenpreise wie in dem Baugebiet Schlangenpfad werden wohl nicht mehr gehalten werden. Auch die Planungs-und Erschließungskosten werden in den Quadratmeterpreis umgelegt, der werde dann wohl nicht mehr zweistellig sein, rechnen Heidrich und Weiken hoch.
Bodengutachten, Regenwasser und Schmutzwasser sind weitere Themen bei der Planung. Altlasten seien auf der Fläche nicht vorhanden, hatte Joachim Heidrich sich schon vergewissert. Möglicherweise finde man bei Bauarbeiten aber auch Reste der in dem Gebiet vermuteten alten Siedlung Helwardighusen.
Peter Weiken verbreitete Zuversicht. Man solle sich keine Sorgen machen, berechtigte Interessen würden gehört und gerecht abgewogen. Fragen, Anregungen und Bedenken konnten im Folgenden vorgebracht werden, aber auch noch in den folgenden Tagen. Die Unterlagen sind im Internet unter
Interessierte Fragen aus der Versammlung sorgten sich anschließend angesichts der Investitionskosten um die Erfolgsaussichten des Planungsvorhabens. Unwägbarkeiten habe man abgecheckt, das Vorhaben sei realistisch und keine hohen Hürden bekannt, war Weikens Antwort. Eine Teilnehmerin wunderte sich über die schnelle Meinungsänderung in der Stadtverwaltung, vor eineinhalb Jahren habe man eine Baubauung auf der geplanten Fläche für unwahrscheinlich gehalten und überrasche nun Bauherren auf der davorliegenden, erst vor Kurzem bebauten Fläche. Ob das Gutachten zur Geruchsbelästigung auch das geänderte Klima mit mehr Wind berücksichtige, war eine weitere Frage, die die Verwaltung mit einem Ja beantwortete. Ortslandwirt Reinhold Höttecke fand klare Worte seiner Zunft und sprach von einer „Vernichtung der Landwirtschaft in Rüthen“. Die landwirtschaftlichen Betriebe seien rund um das Baugebiet angesiedelt, die Landwirtschaft bleibe auf der Strecke. Von Gutachten zeigte er sich enttäuscht, die Landwirte fühlten sich nicht hinreichend nach ihren betrieblichen Plänen gefragt. Zufahrten zu dem Baugebiet können den landwirtschaftlichen Verkehr beeinträchtigen. Joachim Heidrich erinnerte sich, die Verwaltung habe die Betriebe nach Zukunftsplänen gefragt, zwei Landwirte hätten nun konkrete Bauanträge eingereicht. Bürgermeister Peter Weiken verwehrt sich deutlich gegen den latent immer mal wieder aufkommenden Vorwurf, die Stadt sei gegen Landwirte. Man wolle eben nicht kategorisch Nein sagen. Er warb für das geplante Baugebiet nochmal um Verständnis: es sei nicht das Wunschgebiet, eine andere Möglichkeiten habe sich nicht ergeben. Jutta Füser ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen. Sie stellte endlichen Ackerflächen verödende Ortskerne und Fördergelder für die Restaurierung der Innenstädte gegenüber. Die Förderprogramme seien bekannt, gab ihr Weiken recht und nannte Projekte in Kallenhardt und Rüthen. In anderen Fällen hapere es an der Verkaufsbereitschaft zu einem realistischen Preis, weshalb sich keine hinreichende Alternative zu der Ausweisung eines Baugebietes bietet. Als Anwohnerin neben dem neuen Baugebiet widersprach Jutta Füser dem Emissionsgutachten, nach dem bei ihr gar kein Geruch ankäme und in dem geplanten Gebiet an zehn bis 15% der Tage. Ihre Erfahrung im Alltag war eine andere, sie empfahl, potentielle Bauherren klar darauf hinzuweisen, um einer möglichen Klagewelle zuvorzukommen. Sie hatte auch Fledermäuse und Igel in ihrem Garten beobachtet, aber auch dazu gebe es ein Gutachten, entkräftete Heidrich. Ein Anwohner in der Hennebölestraße merkte an, dass das Verkehrsverhalten in dem Wohngebiet schon bisher nicht den Geschwindigkeitsvorgaben entspreche, durch das Baugebiet vermutet er wohl zu Recht ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und fordert Verkehrsberuhigung. Wenn das neue Baugebiet ähnlich schnell wie im Schlangenpfad bebaut werde, empfahl er als einen Appell an die Stadtentwicklung, die Kapazitäten von Kindergärten und Schulen sowie Einkaufsmöglichkeiten parallel zu erweitern.
Interessierte Fragen aus der Versammlung sorgten sich anschließend angesichts der Investitionskosten um die Erfolgsaussichten des Planungsvorhabens. Unwägbarkeiten habe man abgecheckt, das Vorhaben sei realistisch und keine hohen Hürden bekannt, war Weikens Antwort. Eine Teilnehmerin wunderte sich über die schnelle Meinungsänderung in der Stadtverwaltung, vor eineinhalb Jahren habe man eine Baubauung auf der geplanten Fläche für unwahrscheinlich gehalten und überrasche nun Bauherren auf der davorliegenden, erst vor Kurzem bebauten Fläche. Ob das Gutachten zur Geruchsbelästigung auch das geänderte Klima mit mehr Wind berücksichtige, war eine weitere Frage, die die Verwaltung mit einem Ja beantwortete. Ortslandwirt Reinhold Höttecke fand klare Worte seiner Zunft und sprach von einer „Vernichtung der Landwirtschaft in Rüthen“. Die landwirtschaftlichen Betriebe seien rund um das Baugebiet angesiedelt, die Landwirtschaft bleibe auf der Strecke. Von Gutachten zeigte er sich enttäuscht, die Landwirte fühlten sich nicht hinreichend nach ihren betrieblichen Plänen gefragt. Zufahrten zu dem Baugebiet können den landwirtschaftlichen Verkehr beeinträchtigen. Joachim Heidrich erinnerte sich, die Verwaltung habe die Betriebe nach Zukunftsplänen gefragt, zwei Landwirte hätten nun konkrete Bauanträge eingereicht. Bürgermeister Peter Weiken verwehrt sich deutlich gegen den latent immer mal wieder aufkommenden Vorwurf, die Stadt sei gegen Landwirte. Man wolle eben nicht kategorisch Nein sagen. Er warb für das geplante Baugebiet nochmal um Verständnis: es sei nicht das Wunschgebiet, eine andere Möglichkeiten habe sich nicht ergeben. Jutta Füser ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen. Sie stellte endlichen Ackerflächen verödende Ortskerne und Fördergelder für die Restaurierung der Innenstädte gegenüber. Die Förderprogramme seien bekannt, gab ihr Weiken recht und nannte Projekte in Kallenhardt und Rüthen. In anderen Fällen hapere es an der Verkaufsbereitschaft zu einem realistischen Preis, weshalb sich keine hinreichende Alternative zu der Ausweisung eines Baugebietes bietet. Als Anwohnerin neben dem neuen Baugebiet widersprach Jutta Füser dem Emissionsgutachten, nach dem bei ihr gar kein Geruch ankäme und in dem geplanten Gebiet an zehn bis 15% der Tage. Ihre Erfahrung im Alltag war eine andere, sie empfahl, potentielle Bauherren klar darauf hinzuweisen, um einer möglichen Klagewelle zuvorzukommen. Sie hatte auch Fledermäuse und Igel in ihrem Garten beobachtet, aber auch dazu gebe es ein Gutachten, entkräftete Heidrich. Ein Anwohner in der Hennebölestraße merkte an, dass das Verkehrsverhalten in dem Wohngebiet schon bisher nicht den Geschwindigkeitsvorgaben entspreche, durch das Baugebiet vermutet er wohl zu Recht ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und fordert Verkehrsberuhigung. Wenn das neue Baugebiet ähnlich schnell wie im Schlangenpfad bebaut werde, empfahl er als einen Appell an die Stadtentwicklung, die Kapazitäten von Kindergärten und Schulen sowie Einkaufsmöglichkeiten parallel zu erweitern.
 Rüthen. Auch wenn der 70. Geburtstag der Nikolausschule am 6. Dezember coronabedingt ohne Feierlichkeiten auskommen musste, konnten sich die Schülerinnen und Schüler an dem Namenstag des Heiligen Bischofs dennoch über eine Überraschung freuen.
Ortsvorsteher Rudolf Fromme stattete der Schule einen Besuch ab und hatte für die Kinder und das Kollegium etwas mitgebracht. Bunte Weihnachtstüten, gefüllt mit leckeren Donuts, überreichte Fromme an Schulleiterin Astrid Falkenstein und die Grundschüler Paula und Nick, die die Geschenke stellvertretend für alle Kinder der Schule entgegennahmen.
Die Nikolausschule möchte ihren Geburtstag mit weiteren kleinen Aktionen begehen, die entsprechend der allgemeinen Gesundheitslage über das Jahr verteilt werden.
Die Grundschule feiert ihren 70. Geburtstag mit verschiedenen Veranstaltungen
Ortsvorsteher Rudolf Fromme gratulierte der Nikolausschule mit einer süßen Überraschung
Im Jahr 1962 trat ihr Vater in die Gruppe Bochum im DTK 1888 ein. Er war ein begeisterter Jäger und Hundeführer. Im Laufe der Jahre wurde er 2. Vorsitzender der Gruppe, Richter für jagdliche Prüfungen und Ausbilder für Jagdhunde. Jedes Wochenende waren er und seine Tochter gemeinsam für Jagd und Hund unterwegs. So lernte Martina Altmeyer über die Jagd und die Ausbildung der Hunde auch ihren Mann Hubert kennen, der sich ebenfalls in der Züchtergruppe engagierte. Ab 1975 war er Zuchtwart im DTK und fast jedes Wochenende mit seinem Schwiegervater in Sachen Hund unterwegs.
Das Ehepaar Altmeyer entschloss sich, den Weg nun gemeinsam zu gehen und seinen Traum, den kleinsten Jagdgebrauchshund, den Teckel, auch Dackel oder Dachshund genannt, zu züchten. Hubert Altmeyer arbeitete bis zu seiner Berentung bei einem großen Energieversorger, Martina Altmeyer absolvierte ein Staatsexamen im medizinischen Bereich. Das gemeinsame Hobby, nämlich die Zucht und Ausbildung des Teckels sowie das Führen auf Ausstellungen und jagdlichen Prüfungen, hatte daneben eine große Bedeutung.
Im Jahr 1977 beantragte Martina Altmeyer einen eigenen Teckelzwinger im DTK/VDH/FCI, so nennt man in Fachkreisen eine namentlich regis-trierte Zucht.
 Kallenhardt. Einer der erfolgreichsten Kurz- und Rauhhaarteckelzüchter im DTK/YDH/FCI kommt aus Kallenhardt und geht nun in den verdienten Ruhestand. Das Ehepaar Martina und Hubert Altmeyer hat in der Hundezucht zahlreiche Erfolge verbucht, in Vereinen und Verbänden Ämter bekleidet und seine Hunde in verschiedene Länder verkauft. Froh und dankbar blicken sie auf ihre Züchterzeit zurück. Martina Altmeyer erzählt, dass sie geprägt durch ihr Elternhaus schon als „kleiner Stoppelhopser“ begeistert von Hunden und der Jagd war.
Martina und Hubert Altmeyer haben viel Zeit und Arbeit in ihr Hobby investiert und sich für die Hundezucht auch in Verbänden engagiert. Nun gehen sie in den Ruhestand
Teckel aus Kallenhardt waren weltweit erfolgreich
Martina Altmeyer war im Hauptvorstand des DTK, des zweitgrößtem Rassehundverein mit damals 25.000 Mitgliedern, als Bundeszuchtwart, Landeszuchtwart und Tierschutzbeauftragte tätig. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Spezialzuchtrichterin, Körrichterin und Gruppenrichterin. Ebenso bildete sie Anwärter für dieses Amt aus.
Auch weiterhin stellten sich Zuchterfolge ein. Die Hunde errangen teils mehrfach die Titel „Internationaler Arbeitschampion“, „Gebrauchssieger“, „Welt Union Champion“, „Bundesieger“, „Europasieger“, „Landessieger“ sowie Clubsieger national und international.
Ein guter, leider schon verstorbener Teckelfreund der Familie war seine königliche Hoheit Prinz Rasso von Bayern, der bei Martina und Hubert Altmeyer öfters zum stundenlangen fachsimpeln weilte. Zu den Käufern der Teckel aus Kallenhardt gehörten auch Doktoren, Professoren, Anwälte und hohe Amtsträger der Justiz sowie viele andere Hundefreunde, die von den Tieren teils bis heute begeistert sind.
Über 40 Jahre erfolgreiche Zucht gehen nun in den Ruhestand. Das Ehepaar Altmeyer ist nach eigenem Bekunden dankbar für die tollen Hunde, die es züchten durfte. Die Welpenkäufer führen die Hunde weiter und erinnern an den Namen von Camman FCI auch in folgenden Generationen.
Ohne Hunde sind Martina und Hubert Altmeyer aber auch künftig nicht. Sie möchten nun als Privatleute ihre Teckel hegen und pflegen und stehen anderen Hundefreunden auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.
Das Ehepaar zog mit seinem ersten Sohn im Dezember 1979 von Bochum Wattenscheid nach Kallenhardt. Auch Dank der Toleranz und Geduld der netten Nachbarn konnten sie dort in Ruhe erfolgreich züchten, erzählten sie. Weit über die Grenzen der Stadt hinaus waren ihre Hunde erfolgreich, bekannt und begehrt. Ein deutscher Farmer und Hotelier aus Swakopmund (Namibia) beispielsweise baute seine Zucht mit ihren Hunden auf. Sie verkauften Tiere auch nach Kanada, Sankt Petersburg, Frankreich, Ungarn, Spanien und Belgien.
Auch neben der Zucht engagierten sich Martina und Hubert Altmeyer in dem Hobby und den zugehörigen Verbänden. Hubert Altmeyer war Verbandsrichter für Jagdgebrauchshunde sowie Verbandschweissrichter und bildete die Hunde auch jagdlich aus. Tiere aus der eigenen Zucht wurden erfolgreich in Ungarn, Polen, Frankreich und Deutschland auf jagdlichen Prüfungen geführt.
Martina Altmeyer war im Hauptvorstand des DTK, des zweitgrößtem Rassehundverein mit damals 25.000 Mitgliedern, als Bundeszuchtwart, Landeszuchtwart und Tierschutzbeauftragte tätig. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Spezialzuchtrichterin, Körrichterin und Gruppenrichterin. Ebenso bildete sie Anwärter für dieses Amt aus.
In Anlehnung an ihre Großmutter von väterlicher Seite, eine geborene Freifrau von Cammann aus einem alten Adelsgeschlecht mit eigenem Wappen Anno 1560, nannte sie ihren Teckelzwinger „von Camman FCI“. Martina Altmeyer erinnert sich: „Mein Bruder und ich waren oft bei meiner Großmutter, die uns aus ihrer Kindheit viel erzählen konnte. Sie lehrte uns, dass im Leben Wahrheit, Liebe, Anstand und Respekt das Wichtigste sind. Da ich sehr stolz auf meine Großmutter war, die durch ihre Heirat meines Großvaters, eines Zigarrenfabrikanten, einen bürgerlichen Namen annahm, lag es nahe, dass ich den Namen `von Camman` als gutes Omen ansah und meinen Zwinger danach benannte."
Das Ehepaar zog mit seinem ersten Sohn im Dezember 1979 von Bochum Wattenscheid nach Kallenhardt. Auch Dank der Toleranz und Geduld der netten Nachbarn konnten sie dort in Ruhe erfolgreich züchten, erzählten sie. Weit über die Grenzen der Stadt hinaus waren ihre Hunde erfolgreich, bekannt und begehrt. Ein deutscher Farmer und Hotelier aus Swakopmund (Namibia) beispielsweise baute seine Zucht mit ihren Hunden auf. Sie verkauften Tiere auch nach Kanada, Sankt Petersburg, Frankreich, Ungarn, Spanien und Belgien.
 Rüthen. Zu den 2. Rüthener Darts Open trafen sich in diesem Jahr 14 Freunde des beliebten Wurfpfeil Sports in der Bergstadt, um in einem spannenden und turbulenten Turnier den diesjährigen Champion zu ermitteln.
Gastgeber Bastian Stork funktionierte die Doppelgarage seines Hauses kurzerhand wieder zu einer stimmungsvollen Darts Arena um und hieß die Teilnehmer aus Paderborn, Landkern, Büchel, Belecke, Iserlohn und natürlich Rüthen herzlich willkommen.
Auch an den Pfeilen zeigten die Starter gut Leistungen. Bis zum letzten Gruppenspiel blieb es spannend und zwischen ihren Starts hatten die Teilnehmer Zeit zum Erholen, zu kleinen Fachgesprächen und Geselligkeit. Auch für das Catering in der Rüthener Darts Arena war gesorgt. Die Teilnehmer konnten sich mit leckeren Snacks stärken, frisch gezapftes Bier vom Party-Mobil verköstigen und gegen Abend gab es zur Überraschung aller noch erfrischende Cocktails der mobilen Cocktailbar Wolffs Wunderbar.
Der Spielmodus
Im Vorfeld wurden zwei Gruppen mit je sieben Teilnehmern ausgelost. Am Turniertag ging es dann in jeder Gruppe in dem Modus „jeder gegen jeden“ in den Vorrundenspielen los.
An Atmosphäre mangelte es dabei nicht und das Turnier in Rüthen stand Veranstaltungen in großen Stadien in Sachen Stimmung nicht hinten an. Die Spieler wurden mit ihrem eigenen Einlaufsong und Nebelmaschine beim Walk-On von den Zuschauern lautstark begrüßt. Der ein oder andere überraschte dabei auch mit einer einfallsreichen Kostümierung
Spannende Spiele um die obersten Plätze
In dem ersten Halbfinale standen sich Thomas „Tommy“ Arens und Basti Stork gegenüber, wobei sich Routinier Arens klar mit 3:0 durchsetzen konnte.
Im zweiten Halbfinale siegte Sebastian Arens gegen Jan Müller knapper mit 3:2 und zog ebenfalls in das Finale ein, in dem nun der Name Arens dominierte.
Zunächst wurde aber das kleine Finale um Platz drei ausgespielt, in dem Gastgeber Basti Stork sich Bronze erspielte. Danach kam es zu dem mit Spannung erwarteten Finale zwischen Tommy Arens und Sebastian Arens.
In einem packenden Spiel konzentrierten sich beide nochmal und zeigten sehr ansehnlichen Dartsport mit Spannung und Niveau. Das Drehbuch des Matches hätte man wohl kaum fesselnder schreiben können. Beim Stand von 3:3 kam es zum alles entscheidenden Leg, welches Tommy Arens für sich entschied und sich zum Sieger krönte. Auf den Triumph konnte er wohl zu Recht stolz sein und die Siegertrophäe mit nach Hause nehmen. Pokale und kleine Geschenke gab es aber auch in diesem Jahr für alle Teilnehmer.
Nach rund sieben Stunden standen die Viertelfinalpaarungen fest und die Spannung im Turnier erreichte einen neuen Level. Auch da ging es spannend zu und die Starter zeigten Dartssport auf hohem Niveau. Nach sportlich fairem Kampf und packenden Spielen waren dann die Teilnehmer für die Halbfinalpaarungen ermittelt.
 Rüthen. Wenn ein neues Auto im Rennsport zum Einsatz kommt, ist fachmännische Abstimmungsarbeit gefragt. Für einen solchen Auftrag reiste der Rüthener Oliver Friße zum Hockenheimring in Baden-Württemberg. Das Team qtq race performance hat für die kommende Saison einen nagelneuen BMW 330i mit 2 Liter Turbomotor aufgebaut. Dieser leistet um die 280 PS und soll im kommenden Jahr neben dem bekannten 325i in der NLS (Nürburgring Langstrecken Serie) eingesetzt werden.
Nach dem ersten Rollout Anfang November vergangenen Jahres wollte Teamchef Florian Quante nun wissen, was in dem Auto steckt. Er engagierte den Rüthener Oliver Frisse, um die Grenzen des Fahrzeuges auszuloten. „An so einem Tag geht es darum, einige Dinge am Fahrwerk zu verstellen und zu gucken, wie das Fahrzeug darauf reagiert“, erklärte Frisse. Wichtig sei dort das berühmt berüchtigte Popometer, mit dem die Rennfahrer spüren, was das Fahrzeug macht. Im Langstreckensport sei es demnach wichtig, dass Fahrzeug so abzustimmen, dass es schnell und trotzdem sicher zu fahren ist. „Wenn Du zwei Stunden hinterm Steuer sitzt und das Auto immer kurz vorm Abflug ist, ist das nicht angenehm – jedoch darf auch der Speed nicht darunter leiden. Hier kommt Oliver Friße ins Spiel“, erklärt Quante und lobt den Rüthener: „Durch seine jahrelange Erfahrung weiß er genau, wie so ein Fahrzeug abzustimmen ist, damit es schnell und trotzdem sicher zu bewegen ist.
Oliver Frisse plant auch in der neuen Saison wieder, bei allen Rennen der NLS und beim legendären 24h Rennen dabei zu sein. Ziel ist es wieder, um Klassensiege zu fahren und mit ein wenig Glück eine Rolle im Kampf um die Gesamtmeisterschaft zu spielen.
Oliver Friße ist auch als Entwicklungsfahrer gefragt
Vor dem ersten Start wird ein Rennauto für den Einsatz im Motorsport abgestimmt
 Rüthen. Auch das Kinderprinzenpaar Constantin Henze und Maya Alferink hat einen Gruß an das jecke Volk und sendet ihm eine Videobotschaft, die unter dem folgenden Link angesehen werden kann.
Das Kinderprinzenpaar grüßt die Narren
 Rüthen. Mit der Enthüllung ihres Sessionsmottos am 11. November hatte die Karnevalsgesellschaft Rüthen schon ein närrisches Ausrufezeichen zum Durchhalten in der momentanen Zeit gesetzt. Die karnevalistischen Sessionshöhepunkte sind abgesagt, die Gesundheit geht vor das jecke Treiben. Das ist den Rüthener Karnevalisten auch wichtig, trotzdem wollten sie in der fünften Jahreszeit ein weiteres Zeichen für Zuversicht und ein bisschen Heiterkeit in dem sonst so karnevalarmen Alltag setzen und haben sich die Rüthener Karnevalskiste einfallen lassen. „Die jecke Box – Helau mit Abstand 2020/ 21“ steht auf dem Karton, in dem alles drin ist, was ein Narr braucht, um auch alleine und zu Hause gut durch die Zeit zu kommen. Was genau in der Kiste ist, daraus haben die Karnevalisten zunächst ein kleines Geheimnis gemacht und das Narrenvolk mitraten lassen. „Ein Teil, das schützt, was Buntes, was zum Befüllen, ein Gruß vom Prinzen, etwas Unentbehrliches für den nächsten Rosenmontagsumzug, was zum Öffnen, was zum Dekorieren“ und mehr, haben sie die närrischen Utensilien beschrieben und 11+1 Sachen hineingelegt. Jede Box ist nummeriert und original versiegelt, da darf der Karnevalist beim Auspacken gespannt sein. Wenn er den Deckel öffnet, findet er beispielsweise eine Bierflasche mit exklusivem Karnevalsetikett, eine rote Pappnase, Luftschlangen, Konfetti und Schokokekse. Auf einer Kaffeetasse ist ebenso der Rüthener Karnevalsesel gedruckt, wie auf einem wiederverwendbaren Stoffbeutel. Das „Teil zum Schützen“ ist tatsächlich ein Mund-Nasen-Schutz, aber „etwas Ansteckendes“ ist bei den Karnevalisten gar nicht schlimm, sondern ein bunter Pin. Mit dem Kauf einer Kiste nahm man außerdem an einer Verlosung teil. In drei Paketen war zusätzlich ein Gutschein für eine Karnevalsveranstaltung in Rüthen.
Eigentlich wollte die Karnevalsgesellschaft mit der Vorstellung der Karnevalskisten auch Werbung für das närrische Survival-Utensil machen, doch waren die 199 Kisten schon in wenigen Tagen ausverkauft. Seit Nikolaus waren sie bei den Elferräten zu einem Preis von 19,58 € erhältlich. Der Gegenwert liegt deutlich höher, ein Dank für das Sponsoring gilt der Warsteiner Brauerei. Wer sich bei dem Preis übrigens wundert, warum er nicht eine jecke Schnapszahl enthält und mit 58 Cent endet, dem sei erklärt, dass sich darin das Gründungsjahr 1958 der Karnevalsgesellschaft verbirgt.
 Rüthen. Mit der Enthüllung ihres Sessionsmottos am 11. November hatte die Karnevalsgesellschaft Rüthen schon ein närrisches Ausrufezeichen zum Durchhalten in der momentanen Zeit gesetzt. Die karnevalistischen Sessionshöhepunkte sind abgesagt, die Gesundheit geht vor das jecke Treiben. Das ist den Rüthener Karnevalisten auch wichtig, trotzdem wollten sie in der fünften Jahreszeit ein weiteres Zeichen für Zuversicht und ein bisschen Heiterkeit in dem sonst so karnevalarmen Alltag setzen und haben sich die Rüthener Karnevalskiste einfallen lassen. „Die jecke Box – Helau mit Abstand 2020/ 21“ steht auf dem Karton, in dem alles drin ist, was ein Narr braucht, um auch alleine und zu Hause gut durch die Zeit zu kommen. Was genau in der Kiste ist, daraus haben die Karnevalisten zunächst ein kleines Geheimnis gemacht und das Narrenvolk mitraten lassen. „Ein Teil, das schützt, was Buntes, was zum Befüllen, ein Gruß vom Prinzen, etwas Unentbehrliches für den nächsten Rosenmontagsumzug, was zum Öffnen, was zum Dekorieren“ und mehr, haben sie die närrischen Utensilien beschrieben und 11+1 Sachen hineingelegt. Jede Box ist nummeriert und original versiegelt, da darf der Karnevalist beim Auspacken gespannt sein. Wenn er den Deckel öffnet, findet er beispielsweise eine Bierflasche mit exklusivem Karnevalsetikett, eine rote Pappnase, Luftschlangen, Konfetti und Schokokekse. Auf einer Kaffeetasse ist ebenso der Rüthener Karnevalsesel gedruckt, wie auf einem wiederverwendbaren Stoffbeutel. Das „Teil zum Schützen“ ist tatsächlich ein Mund-Nasen-Schutz, aber „etwas Ansteckendes“ ist bei den Karnevalisten gar nicht schlimm, sondern ein bunter Pin. Mit dem Kauf einer Kiste nahm man außerdem an einer Verlosung teil. In drei Paketen war zusätzlich ein Gutschein für eine Karnevalsveranstaltung in Rüthen.
 Rüthen. Mit der Enthüllung ihres Sessionsmottos am 11. November hatte die Karnevalsgesellschaft Rüthen schon ein närrisches Ausrufezeichen zum Durchhalten in der momentanen Zeit gesetzt. Die karnevalistischen Sessionshöhepunkte sind abgesagt, die Gesundheit geht vor das jecke Treiben. Das ist den Rüthener Karnevalisten auch wichtig, trotzdem wollten sie in der fünften Jahreszeit ein weiteres Zeichen für Zuversicht und ein bisschen Heiterkeit in dem sonst so karnevalarmen Alltag setzen und haben sich die Rüthener Karnevalskiste einfallen lassen. „Die jecke Box – Helau mit Abstand 2020/ 21“ steht auf dem Karton, in dem alles drin ist, was ein Narr braucht, um auch alleine und zu Hause gut durch die Zeit zu kommen. Was genau in der Kiste ist, daraus haben die Karnevalisten zunächst ein kleines Geheimnis gemacht und das Narrenvolk mitraten lassen. „Ein Teil, das schützt, was Buntes, was zum Befüllen, ein Gruß vom Prinzen, etwas Unentbehrliches für den nächsten Rosenmontagsumzug, was zum Öffnen, was zum Dekorieren“ und mehr, haben sie die närrischen Utensilien beschrieben und 11+1 Sachen hineingelegt. Jede Box ist nummeriert und original versiegelt, da darf der Karnevalist beim Auspacken gespannt sein. Wenn er den Deckel öffnet, findet er beispielsweise eine Bierflasche mit exklusivem Karnevalsetikett, eine rote Pappnase, Luftschlangen, Konfetti und Schokokekse. Auf einer Kaffeetasse ist ebenso der Rüthener Karnevalsesel gedruckt, wie auf einem wiederverwendbaren Stoffbeutel. Das „Teil zum Schützen“ ist tatsächlich ein Mund-Nasen-Schutz, aber „etwas Ansteckendes“ ist bei den Karnevalisten gar nicht schlimm, sondern ein bunter Pin. Mit dem Kauf einer Kiste nahm man außerdem an einer Verlosung teil. In drei Paketen war zusätzlich ein Gutschein für eine Karnevalsveranstaltung in Rüthen.
Die Karnevalskiste der rüthener karnevalisten macht Narren Freude. Die Karnevalsgesellschaft Rüthen hat sich für die Session verschiedene Sachen ausgedacht, um den jecken Frohsinn nicht zu vergessen
