Moment mal,
Das ist Doch …
 Unser Foto oben zeigt Steinbrucharbeiter in früheren Jahrzehnten – Männer mit Werkzeugen, die hart arbeiten und eine Pause machen. Die Aufnahme erinnert an eine Zeit, in der körperliche Kraft, Erfahrung und handwerkliches Können die wichtigste Ausrüstung im Steinbruch waren.
Passend dazu findet sich in diesem Heft ein Artikel über den Generationswechsel im Grünsandsteinwerk Kirsch. Dort wird sichtbar, wie sich Generationen ablösen, Technik weiterentwickelt und zugleich etwas Wichtiges bewahrt wird: die Bedeutung von Erfahrung, Verantwortung und solider Handwerksarbeit. So zeigt sich, wie eng Tradition und Wandel miteinander verbunden sind – und wie sehr Betriebe von Menschen getragen werden, die ihre Arbeit mit Leidenschaft ausüben.
Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark, z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8. 59602 Rüthen, oder per E-Mail an redaktion@ruethen-extrastark.de.
Wegen der laufenden Sanierung der Innenstadt steht zur Diskussion, die Veranstaltung ins Gewerbegebiet Lindental zu verlegen. Erste Überlegungen wurden in der Versammlung vorgestellt. Gespräche mit der Stadt sollen nun folgen, um die Rahmenbedingungen zu klären. Auch bei einem neuen Standort soll die Veranstaltung ein Schaufenster heimischer Wirtschaftsleistung bleiben – eine Plattform, auf der sich Handel, Handwerk und Dienstleister wirkungsvoll präsentieren können.
Gutscheine laufen aus
Die Rüthen-Gutscheine werden künftig nicht mehr angeboten. Aufgrund der zurückgegangenen Nachfrage hat sich die Werbegemeinschaft dazu entschlossen, den Verkauf einzustellen. Bereits ausgegebene Wertgutscheine behalten bis zum 31. Dezember 2027 ihre Gültigkeit.
„Rüthen extrastark“ mit guter Resonanz
Das von der Werbegemeinschaft herausgegebene Magazin „Rüthen extrastark“ bleibt ein fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit. Die Mitglieder freuen sich darüber, dass das Heft bei den Leserinnen und Lesern gut ankommt und regelmäßig positive Rückmeldungen erhält.
Vorstand: Neuwahlen und weiterer Generationswechsel
Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstands wurde Martina Wolff offiziell zur Schriftführerin gewählt – sie hatte das Amt zuvor bereits kommissarisch übernommen. Andre Kettler wurde als Beisitzer im Amt bestätigt. Jan Cramer und Bernd Schulte-Kroll wurden neu als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Für die kommenden Vorstandswahlen wünscht sich Vorsitzender Lothar Hopp eine weitere Verjüngung des Teams und neue engagierte Mitarbeiter.
Firmenforum im Blick
Abschließend betonten die Mitglieder, sich künftig auch stärker an dem Rüthener Firmenforum beteiligen zu wollen – einer Veranstaltungsreihe der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Die Treffen sollen nicht nur regelmäßig besucht, sondern auch innerhalb der Mitgliedsbetriebe offen kommuniziert werden.
 Rüthen. Inhaltlich und personell möchte sich die Werbegemeinschaft Rüthen im kommenden Jahr mit frischem Wind wieder tatkräftig aufstellen. Auf der Jahreshauptversammlung des Dachverbandes der heimischen Gewerbetreibenden war spürbar: Es bewegt sich etwas – und das mit Rückenwind.
Vorsitzender Lothar Hopp wertete die erfreuliche Teilnehmerzahl als Zeichen für frischen Schwung in der Gemeinschaft. Nach einer eher ruhigen Phase wolle die Werbegemeinschaft nun wieder mit Elan ihre Arbeit fortsetzen, neue Projekte angehen und Ideen verwirklichen, so Hopp.
Gewerbeschau 2026: Standort Lindental im Gespräch
Ein zentrales Thema der Versammlung war die RüFa, die von der Stadt Rüthen in Kooperation mit der Werbegemeinschaft organisiert wird. Nach dem Rückblick auf die RüFa 2023 richtet sich der Blick nun auf die nächste Gewerbeausstellung im Jahr 2026.
Wegen der laufenden Sanierung der Innenstadt steht zur Diskussion, die Veranstaltung ins Gewerbegebiet Lindental zu verlegen. Erste Überlegungen wurden in der Versammlung vorgestellt. Gespräche mit der Stadt sollen nun folgen, um die Rahmenbedingungen zu klären. Auch bei einem neuen Standort soll die Veranstaltung ein Schaufenster heimischer Wirtschaftsleistung bleiben – eine Plattform, auf der sich Handel, Handwerk und Dienstleister wirkungsvoll präsentieren können.
Tatendrang und Aufbruchstimmung bei der Jahreshauptversammlung
Werbegemeinschaft Rüthen plant Neuausrichtung
Seit Anfang November steht in der Hirsch-Apotheke wieder der festlich geschmückte Weihnachtsbaum. Daran hängen kleine Herzen mit anonymisierten Wunschzetteln. Wer möchte, kann sich ein solches Herz nehmen, den darauf notierten Wunsch erfüllen und so direkt einem Menschen in Rüthen eine Freude bereiten.
Die Wunschzettel liegen in der Hirsch-Apotheke aus und können dort ausgefüllt und in einen Briefkasten eingeworfen werden. Bis zum 17. Dezember 2025 werden die Geschenke in der Apotheke entgegengenommen. Anschließend verteilt die Bürgerstiftung die Päckchen an die Empfängerinnen und Empfänger.
Wie berührend diese Aktion ist, zeigte sich bereits im vergangenen Jahr. „Viele der Wünsche waren ganz bescheiden – ein Pullover, eine warme Decke oder ein paar Socken“, erinnert sich Hans-Josef Wessel. Dank der großen Hilfsbereitschaft der Rüthener Bürgerinnen und Bürger konnten alle Wünsche erfüllt werden, und zahlreiche Spenden kamen zusätzlich zusammen.
Wer helfen möchte, kann entweder selbst ein Herz vom Baum nehmen oder die Aktion mit einer Spende auf das Konto der Bürgerstiftung Rüthen (IBAN: DE88 4146 0116 3267 3752 00) unterstützen. Jede Beteiligung – ob als Wunscherfüller oder Spender – trägt dazu bei, dass Weihnachten für ältere und bedürftige Menschen in Rüthen ein bisschen heller und herzlicher wird.
 Rüthen. Gerade in der Weihnachtszeit soll niemand übersehen werden – vor allem nicht die Menschen, bei denen das Leben manchmal nicht so einfach ist. Mit der Aktion „Weihnachtswunschbaum“ möchte die Bürgerstiftung Rüthen auch in diesem Jahr älteren und bedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine kleine Freude bereiten und ihnen zeigen: Ihr seid nicht allein.
Unter dem Leitsatz „Nehmen Sie sich ein Herz!“ lädt die Bürgerstiftung gemeinsam mit der Hirsch-Apotheke, Apotheker Dr. Eckart Tannhäuser und der Caritas-Sozialstation Rüthen dazu ein, Herzenswünsche zu erfüllen. Ziel der Aktion ist es, Menschen in Rüthen und seinen Ortsteilen zu unterstützen, die sich selbst kleine Wünsche nicht erfüllen können – oft ältere, manchmal auch besonders bedürftige Personen.
„Wir möchten ermöglichen, dass sich diejenigen, denen es nicht so gut geht, zu Weihnachten einen kleinen Wunsch erfüllen können“, erklären die Stiftungsratsmitglieder Volker Dumschat und Hans-Josef Wessel. Die Aktion soll dazu beitragen, dass sich diese Menschen in der Adventszeit bedacht und geschätzt fühlen.
Seit Anfang November steht in der Hirsch-Apotheke wieder der festlich geschmückte Weihnachtsbaum. Daran hängen kleine Herzen mit anonymisierten Wunschzetteln. Wer möchte, kann sich ein solches Herz nehmen, den darauf notierten Wunsch erfüllen und so direkt einem Menschen in Rüthen eine Freude bereiten.
Ein Herz schenken:
Weihnachtswunschbaum der Bürgerstiftung Rüthen möchte wieder Hilfe und Freude geben
 Effeln. Der Gasthof Grofe in Effeln hat sein Restaurant umfassend renoviert und präsentiert sich nun in einem modernen, aber weiterhin gemütlichen Ambiente.
Der neu gestaltete Gastraum bietet Platz für bis zu 38 Personen und lädt Gäste zum leckeren Speisen und fröhlichen Verweilen ein. Im Zuge der Renovierung hat die Familie auch ein neues Logo vorgestellt, das die Kombination aus Tradition und moderner Gastronomie versinnbildlicht.
Zum Angebot gehören neben dem Restaurantbetrieb eine Gaststube mit einladender Theke, ein großer Saal für bis zu 180 Personen sowie ein Salon für Versammlungen und Veranstaltungen bis 20 Personen. Zwei Kegelbahnen, auf denen noch vereinzelt Termine verfügbar sind, bieten ein sportliches Freizeitangebot. Außerdem stehen neun Hotelzimmer zur Verfügung, die gerne von Firmen aus der Umgebung, aber auch von Wanderern, Radfahrern und Motorradreisenden gemietet werden.
Der Gasthof Grofe in Effeln erstrahlt in neuem Glanz
Zum Angebot gehören neben dem Restaurantbetrieb eine Gaststube mit einladender Theke, ein großer Saal für bis zu 180 Personen sowie ein Salon für Versammlungen und Veranstaltungen bis 20 Personen. Zwei Kegelbahnen, auf denen noch vereinzelt Termine verfügbar sind, bieten ein sportliches Freizeitangebot. Außerdem stehen neun Hotelzimmer zur Verfügung, die gerne von Firmen aus der Umgebung, aber auch von Wanderern, Radfahrern und Motorradreisenden gemietet werden.
Geführt wird der Familienbetrieb von Sebastian Grofe, seiner Schwester Sabrina Förster, sowie den Eltern Georg „Jürgen“ und Marie-Theres. Unterstützt werden sie dabei von einem freundlichen Team in Service, Küche und Housekeeping.
Die Familie ist seit Jahrhunderten fest in Effeln verwurzelt – ihre Geschichte reicht etwa bis ins Jahr 1640 zurück. Kurz nach 1800 wurde die Gaststätte eröffnet und über die Jahre gehörten auch zeitweise eine Bäckerei und eine Post zum Haus. Eine Landwirtschaft wird noch aktiv betrieben. Der Beiname der Familie und des Gasthofs „Schiller“ ist bis heute übermittelt.
Der Gasthof Grofe ist ein beliebter Treffpunkt im Dorf und zieht regelmäßig auch Gäste aus der Umgebung an. Ob Familienfeiern, Firmenveranstaltungen oder Beerdigungen – das Haus bietet den passenden Rahmen für viele Anlässe. Zudem finden dort immer wieder besondere Veranstaltungen statt, etwa der Kneipen- und Frauenkarneval oder der hauseigene Keglerball. Aktuelle Informationen und Einblicke in das Geschehen rund um den Gasthof gibt es auch auf dem Instagram-Account der Familie Grofe.
Wasserschadenservice Risse ist in neue Räumlichkeiten in Drewer umgezogen:
Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten erweitern Leistungsspektrum
 Drewer. Die Firma Wasserschadenservice Risse ist in Drewer in neue größere Räumlichkeiten umgezogen. Auf rund 800 Quadratmetern steht auf dem neuen Firmengelände in der ehemaligen Molkerei nun ausreichend Platz für Büro, Lager mit Werkzeugen, Maschinen und Materialien sowie für Mitarbeiterräume und den Fuhrpark zur Verfügung.
Der Umzug erfolgte Anfang des Jahres. In den neuen Räumen wurde nicht nur funktional gedacht – der Empfangsbereich ist modern und ansprechend gestaltet. Ein besonderer Höhepunkt ist das große Firmenlogo als Graffiti an der Wand, das dem Eingangsbereich eine persönliche Note verleiht.
Für die Leckageortung nutzt das Unternehmen moderne Verfahren wie akustische Ortung, Thermografie, Feuchtemessung, Tracer-Gas, Endoskopie, Farbstofftests und Druckprüfungen. Spezialisierte Methoden kommen bei Flachdächern zum Einsatz, darunter MTA Roof Scan, Elektro-impuls, Prüfgas, Thermografie und Vakuumglocken. Zusätzlich bietet Risse Dachüberwachung, Abnahmen und umfassende Dokumentation für Versicherungen. So lassen sich Schäden punktgenau feststellen, Zeit und Kosten sparen und die Versicherungsabwicklung erleichtern.
Die Bautrocknung erfolgt mit Adsorptions- oder Kondensationstrocknung sowie Dämmschichttrocknung. Neubauten werden dadurch vor Schimmel geschützt, Heizkosten gesenkt und ein schnelleres Einziehen ermöglicht. Mobile Elektroheizzentralen und automatische Estrichaufheizungen nach DIN 1264-4 sorgen für flexible, emissionsfreie Wärmeversorgung bei Neubau, Umbau, Sanierung oder Notfällen.
Der Umzug erfolgte Anfang des Jahres. In den neuen Räumen wurde nicht nur funktional gedacht – der Empfangsbereich ist modern und ansprechend gestaltet. Ein besonderer Höhepunkt ist das große Firmenlogo als Graffiti an der Wand, das dem Eingangsbereich eine persönliche Note verleiht.
Mit dem Umzug hat das Unternehmen sein Angebot deutlich erweitert. Neben der professionellen Leckageortung, bei der Feuchtigkeit und Wasserschäden präzise erkannt werden, gehören nun Renovierung, Sanierung und Innenausbau fest zum Leistungsspektrum. Seit der Gründung 2023 durch Robin Risse kombiniert die Firma Fachwissen in dem Bereich Sanitär, Heizung und Klima mit moderner Technik und legt besonderen Wert auf einen Rundum-Service. Robin Risse selbst konzentriert sich auf Leckortung, während das Team aus Fachleuten sämtliche Sanierungsarbeiten abdeckt.
Die Leistungen reichen von Bautrocknung in Neubau-, Wohn- und Gewerbeobjekten über Estrichaufheizung und Baubeheizung bis hin zur Schimmelpilzbeseitigung, fachgerechter Reparatur von Rohrleitungen und Sanitäranlagen, Kanalbefahrung, Rohrreinigung und Luftreinigung mit HEPA-H14-Filtertechnik. Auch Innenraum- und Oberflächensanierungen – vom Rückbau über Trockenbau, Spachtel- und Beschichtungsarbeiten bis zur Bodenverlegung – werden aus einer Hand durchgeführt.
Für die Leckageortung nutzt das Unternehmen moderne Verfahren wie akustische Ortung, Thermografie, Feuchtemessung, Tracer-Gas, Endoskopie, Farbstofftests und Druckprüfungen. Spezialisierte Methoden kommen bei Flachdächern zum Einsatz, darunter MTA Roof Scan, Elektro-impuls, Prüfgas, Thermografie und Vakuumglocken. Zusätzlich bietet Risse Dachüberwachung, Abnahmen und umfassende Dokumentation für Versicherungen. So lassen sich Schäden punktgenau feststellen, Zeit und Kosten sparen und die Versicherungsabwicklung erleichtern.
Die Bautrocknung erfolgt mit Adsorptions- oder Kondensationstrocknung sowie Dämmschichttrocknung. Neubauten werden dadurch vor Schimmel geschützt, Heizkosten gesenkt und ein schnelleres Einziehen ermöglicht. Mobile Elektroheizzentralen und automatische Estrichaufheizungen nach DIN 1264-4 sorgen für flexible, emissionsfreie Wärmeversorgung bei Neubau, Umbau, Sanierung oder Notfällen.
Besonderen Wert legt das Unternehmen auf Gesundheit und Nachhaltigkeit. Die Schimmelpilzbeseitigung erfolgt nach gründlicher Ursachenanalyse, inklusive Desinfektion und Luftreinigung. Diese Technik kommt auch in sensiblen Einrichtungen wie Arztpraxen, Schulen oder Pflegeheimen zum Einsatz, um Viren, Bakterien, Schimmelsporen und Pollen zuverlässig zu entfernen.
Das Angebot wird durch Sanitär- und Heizungsarbeiten ergänzt – von Installation über Reparatur bis hin zur Modernisierung. Auch der Einbau von Leckageschutzsystemen, hydraulischer Abgleich und Effizienzsteigerung von Anlagen gehören dazu. So stellt das Unternehmen sicher, dass alle Arbeiten von eigenem Fachpersonal durchgeführt werden und gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet ist.
Robin Risse betont, dass der Betrieb einen 24-Stunden-Notdienst bei akuten Wasserschäden anbietet. Das Team unterstützt Kunden außerdem bei der Dokumentation von Schäden und der Kommunikation mit Versicherungen, Hausverwaltungen oder Handwerkern. Vom ersten Leckageeinsatz über Trocknung, Reparatur, Rückbau bis hin zur abschließenden Sanierung wird alles aus einer Hand erledigt. Die TÜV-Rheinland-Zertifizierung bestätigt geprüfte Qualität, hohe Sicherheitsstandards und kontinuierliche Weiterbildung des Teams.
Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten und einem breiteren Leistungsspektrum ist der Wasserschadenservice Risse nun bestens aufgestellt, um Kunden weit über das Stadtgebiet hinaus auch künftig zuverlässig bei Wasserschäden, Flachdachproblemen und Gebäudesanierungen zu unterstützen.
Kinderschützenfest wurde von drei Dörfern gemeinsam gefeiert
Herbstlicher Seniorennachmittag mit viel guter Laune in Kneblinghausen
 Kneblinghausen. Beim bunten Nachmittag für Seniorinnen und Senioren in Kneblinghausen herrschte beste Stimmung – und das nicht nur dank des liebevoll geschmückten Gesellschaftsraums in der Dorfhalle. Über 40 Gäste folgten der Einladung der Schützenbruderschaft und sorgten damit für eine erfreulich volle Runde, wie sie seit Jahren nicht mehr erlebt wurde.
Markus Schulze von der Schützenbruderschaft zeigte sich begeistert über die große Beteiligung. Mit herzlichen Worten begrüßte er die Anwesenden, besonders die 97jährige Hilde Haselhorst, die als älteste Teilnehmerin geehrt wurde. Ebenfalls willkommen geheißen wurden das amtierende Königspaar Michel Nitsch und Franka Groß sowie Ortsvorsteher Robert Oesterhoff.
Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war der Film über das 275-jährige Jubiläum des Schützenvereins aus dem Jahr 1980, den Heribert Schlüter präsentierte. Viele Erinnerungen wurden wach, und so manche vergessene Anekdote sorgte für Schmunzeln und Gesprächsstoff.
Für das leibliche Wohl sorgten die Vorstandsdamen, die mit Kaffee und selbstgebackenen Torten keine Wünsche offen-ließen. Die fröhliche Atmosphäre hielt bis in den Abend an, als ein kleiner Imbiss den geselligen Tag abrundete.
Ein gelungener Nachmittag, der zeigte, wie wertvoll Gemeinschaft und gelebte Tradition im Dorfleben sind.
 Kneblinghausen. Jung und Alt war auf den Beinen, als die Schützenvereine Hemmern, Meiste und Kneblinghausen gemeinsam Kinderschützenfest feierten. Speisen und Getränkestände, eine Hüpfburg, eine Cafeteria, eine Schnuckerbude und die Musikkapelle Kneblinghausen bildeten den passenden Rahmen für ein gelungenes Familienfest in und an der Dorfhalle, das in diesem Jahr von der St. Nikolaus Schützenbruderschaft Kneblinghausen ausgerichtet wurde.
Los ging es mit dem Abholen des amtierenden Königspaares Moritz Schulte und Nia Deimel mitsamt des Hofstaats. Richtig spannend wurde es dann beim Kinderkönigsschießen. Hanna Großmann aus Hemmern gelang der glückliche Treffer. Gemeinsam mit Luca Bolley aus Kneblinghausen sind die beiden nun das Kinderkönigspaar und präsentierten sich unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer beim Festumzug durch das Dorf.
 Kneblinghausen. Beim bunten Nachmittag für Seniorinnen und Senioren in Kneblinghausen herrschte beste Stimmung – und das nicht nur dank des liebevoll geschmückten Gesellschaftsraums in der Dorfhalle. Über 40 Gäste folgten der Einladung der Schützenbruderschaft und sorgten damit für eine erfreulich volle Runde, wie sie seit Jahren nicht mehr erlebt wurde.
 Rüthen. Die Aus:Zeit am Marktplatz hat wieder geöffnet – und das mit einem frischen Konzept und neuem Schwung. Die Aus:Zeit – Café · Bar · Pizzeria lädt ihre Gäste herzlich ein, in gemütlicher Atmosphäre zu verweilen und zu genießen.
Das beliebte Frühstücksangebot bleibt selbstverständlich erhalten: Täglich ab 8:30 Uhr können Besucherinnen und Besucher in den Tag starten. Frühstück gibt es bis 11:30 Uhr, danach stehen abwechslungsreiche Gerichte aus der neuen Speisekarte bereit.
Auf dieser finden sich nun Pizza aus dem Steinofen, Pasta, Schnitzel, Pizzabrötchen, Rollos, Hamburger, kleine Snacks und frische Salate. Alle Speisen werden frisch zubereitet – ein neu eingestellter Koch mit 25 Jahren Berufserfahrung sorgt dafür. Die Küche wurde professionell erweitert und modern ausgestattet, unter anderem mit einem Steinofen.
Aus:Zeit – Café · Bar · Pizzeria am Marktplatz hat wieder eröffnet
Auf dieser finden sich nun Pizza aus dem Steinofen, Pasta, Schnitzel, Pizzabrötchen, Rollos, Hamburger, kleine Snacks und frische Salate. Alle Speisen werden frisch zubereitet – ein neu eingestellter Koch mit 25 Jahren Berufserfahrung sorgt dafür. Die Küche wurde professionell erweitert und modern ausgestattet, unter anderem mit einem Steinofen.
Natürlich kommen auch Caféliebhaber auf ihre Kosten: Kaffee und ausgebackene Kuchen gehören weiterhin zum Angebot.
Auch optisch hat sich einiges getan: Die Einrichtung wurde komplett erneuert, optisch strukturiert und mit modernem Mobiliar eine freundliche Atmosphäre geschaffen.
Außerdem gibt es für Familien eine gemütliche Spielecke mit Teppich und Spielzeug – so können die Kleinen spielen, während die Eltern entspannt am Tisch sitzen.
Im hinteren Bereich findet sich zudem weiterhin ein kleines Verkaufsortiment mit liebevoll ausgewählten Produkten – darunter Seifen, Spirituosen wie Brände und Liköre, Karten zu verschiedenen Anlässen, Dekorationsartikel und Kerzenständer.
Hinter dem neuen Konzept steht Inhaber Mehmet Yildiz, der gemeinsam mit seinem engagierten Team für das Wohl der Gäste sorgt.
Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 21:00 Uhr, Freitag von 8:30 bis 21:30 Uhr, Samstag von 9:00 bis 21:30 Uhr und Sonntag von 9:00 bis 21:00 Uhr. Für Veranstaltungen oder besondere Anlässe können die Öffnungszeiten nach Vereinbarung verlängert werden.
Mit ihrem neuen Konzept verbindet die Aus:Zeit traditionelle Gemütlichkeit und frische Ideen – ein Ort zum Genießen, Entspannen und Zusammenkommen mitten im Herzen der Stadt.
 Rüthen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Jubilare der Sparkasse Hellweg-Lippe für langjährige Betriebszuge-hörigkeit geehrt. Im Jahr 2025 blicken insgesamt 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine 50-, 45-, 40-, 30-, 25-, 20- und 10jährige Dienstzeit zurück, darunter ist auch ein Kollege aus Rüthen. Vorstandsvorsitzender Peter Königkamp blickte auf die Zeit zurück, in der die Jubilare für die Sparkasse tätig waren. Er hob den hohen Stellenwert langjähriger und erfahrener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervor, die als Kulturträger für jedes Unternehmen von großer Bedeutung seien und dankte ihnen für ihre Treue. Personalratsvorsitzender Wilfried Arens schloss sich den Glückwünschen an.
 Lippstadt. Der Malteser Hilfsdienst im Kreis Soest, die DLRG Bezirk Kreis Soest und das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Soest freuen sich über eine Spende von insgesamt 19.500 Euro. Die Spende wird in digitale Meldeempfänger investiert, da die Alarmierungsstruktur aufgrund rechtlicher Vorgaben und datenschutzrechtlicher Notwendigkeit im Kreis Soest umgestellt wurde. Gemeinsam wurde von den Hilfsorganisationen ein entsprechender Antrag an die Städte und Gemeinden im Kreis Soest gestellt und die Sparkasse Hellweg-Lippe für die Finanzierung gewonnen. Das Geld wurde schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt. „Wir übernehmen gerne Verantwortung in unserem Geschäftsgebiet, das, bis auf eine Stadt, den ganzen Kreis Soest umfasst. Für uns war sofort klar, dass wir den Hilfsdiensten finanziell unter die Arme greifen. Denn ehrenamtliche Tätigkeiten unterstützen wir immer gerne – gerade auch dieses Projekt, wenn es um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Geschäftsgebiet geht“, so Peter Königkamp, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Hellweg-Lippe.
70 Jubilare der Sparkasse Hellweg-Lippe blicken auf insgesamt 1.960 Dienstjahre
Die Sparkasse Hellweg-Lippe spendete an Hilfsorganisationen im Geschäftsgebiet
Den Gottesdienst im historischen Handwerkerdorf plant der Pfarrgemeinderat jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien. Spirituelle Impulse setzen die sogenannten Früh- und Spätschichten, bei denen nach dem Morgengebet oft ein Frühstück, abends bisweilen eine gemütliche Runde mit Kartoffelsuppe und Eierlikör auf dem Programm steht.
In der Adventszeit wird die Kirche festlich geschmückt, das Krippenspiel vorbereitet und begleitet. Auch das Taufcafé, bei dem Eltern und Kinder aus den vergangenen beiden Taufjahren eingeladen werden, ist eine Gelegenheit, um den Kontakt zur Gemeinde zu stärken. Regelmäßige Treffen – etwa acht im Jahr – dienen der Planung und Koordination der Arbeit. Zusätzlich traf sich das Gremium kürzlich zu einer Klausurtagung, um Schwerpunkte zu setzen und das eigene Wirken zu reflektieren.
Ein besonderer Höhepunkt war 2025 rückblickend der Lobetag, an dem rund 1.000 Menschen teilnamen. Ein Vortrag von Pastor Götze zu "400 Jahre Lobetag" im Vorfeld und gezielte Öffentlichkeitsarbeit haben offenbar bewegt – ein starkes Zeichen für lebendige Gemeinde.
Hinter all den Aktivitäten stehen Menschen, die sich aus Überzeugung engagieren. Alexander Ballhorn etwa schätzt die konstruktive Zusammenarbeit im Team und findet Orientierung in den Worten kirchlicher Persönlichkeiten wie Papst Leo oder dem Paderborner Erzbischof. Eckart Tannhäuser betont die Bedeutung von Gemeinschaft im Glauben. Für Martin Krüper, derzeitiger Vorsitzender, ist es ein Herzensanliegen, das kirchliche Leben vor Ort zu bewahren. Andere betonen, Kirche als Teil der Heimat und kulturellen Identität zu verstehen. Ohne Kirche würde den Menschen etwas fehlen.
Zur Wahle gab es auch personelle Veränderungen: Michael Sander schied aus dem Gremium aus, auch Pastor Stefan Gosmann ist kein geborenes Mitglied mehr, neu dabei sind Miriam Helle und Tina Ohrmann. Künftig sollen die Aufgaben nach den Vorstellungen der oberen Kircheninstanzen stärker in der Verantwortung von Laien liegen. Außerdem wird sich der Name des Gremiums ändern – aus dem „Pfarrgemeinderat“ wird der „Gemeinderat“. Martin Krüper sieht diesen Schritt mit gemischten Gefühlen: Die Zusammenarbeit mit dem Pastor beispieksweise könne durch dessen Ausscheiden schwieriger werden, befürchtet er.
Ein zentrales Thema der näch-sten Zeit ist den Erwartungen nach der Strukturwandel im Erzbistum Paderborn. Der bisherige Pastorale Raum Anröchte-Rüthen wird wie andere aufgelöst, stattdessen entstehen in der Diözese 25 neue Seelsorgeräume, die sich in der flächenmäßigen Zusammensetzung vermutlich grob an den bisherigen Dekanaten orientieren sollen. Grund dafür sind sinkende Mitgliederzahlen und weniger hauptamtliche Seelsorger, wie der Pfarrgemeinderat auf Nachfrage antwortete. Die Kirche befindet sich im Wandel – weg von der klassischen Volkskirche hin zu neuen Formen von Gemeinschaft, deren genaue Ausgestaltung noch offen ist.
Trotz dieser Veränderungen bleibt das Ziel des Pfarrgemeinderats in Rüthen klar: das kirchliche Leben mitgestalten, den Glauben teilen und Gemeinschaft ermöglichen – engagiert, offen und mitten in der Gemeinde.
Doch was macht der Pfarrgemeinderat eigentlich genau? Die Antwort darauf zeigt sich im Lauf des Jahres bei zahlreichen Gelegenheiten. So übernehmen die Mitglieder etwa die Vorbereitung und Begleitung der Sternsingeraktion, gestalten die Kreuzwegandacht in der Fastenzeit und wirken bei der Organisation der Osternacht mit. Auch an Fronleichnam und Lobetag ist das Gremium gefragt – von der Organisation der Gestaltung der Prozessionsstationen über das Aufstellen von Fahnen bis zur Abstimmung mit der Stadt Rüthen, die gute Zusamnenarbeit wurde gelobt.
Den Gottesdienst im historischen Handwerkerdorf plant der Pfarrgemeinderat jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien. Spirituelle Impulse setzen die sogenannten Früh- und Spätschichten, bei denen nach dem Morgengebet oft ein Frühstück, abends bisweilen eine gemütliche Runde mit Kartoffelsuppe und Eierlikör auf dem Programm steht.
 Rüthen. Die Wahlen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand standen an, was der Pfarrgemeinderat Rüthen als Gelegenheit nutzte, sich und seine Arbeit in der Gemeinde näher vorzustellen. Dabei gaben die Mitglieder nicht nur Einblicke in ihre vielfältigen Aufgaben, sondern auch in ihre persönlichen Beweggründe für das kirchliche Engagement. Gleichzeitig informieren sie über anstehende Veränderungen in der kirchlichen Struktur. Die Wahl wurde anders als gewohnt ausgerichtet, nach Beschluss des Bistums ausschließlich online oder per Briefwahl.
Die bisherige Wahlperiode endete in diesem Jahr. Rund 2.200 wahlberechtigte Gemeindemitglieder ab 14 Jahren hatten in Rüthen Wahlunterlagen vom Erzbistum Paderborn erhalten. Die Stimmabgabe war online oder per Brief möglich. Zur Wahl standen elf Kandidatinnen und Kandidaten, weitere Personen können später bei Bedarf berufen werden. In der heutigen Zeit freut man sich über jeden, der mitmachen möchte, so sollen nach Aussage der Mitglieder dem neuen Pfarrgemeinderat voraussichtlich zwölf Personen angehören.
Doch was macht der Pfarrgemeinderat eigentlich genau? Die Antwort darauf zeigt sich im Lauf des Jahres bei zahlreichen Gelegenheiten. So übernehmen die Mitglieder etwa die Vorbereitung und Begleitung der Sternsingeraktion, gestalten die Kreuzwegandacht in der Fastenzeit und wirken bei der Organisation der Osternacht mit. Auch an Fronleichnam und Lobetag ist das Gremium gefragt – von der Organisation der Gestaltung der Prozessionsstationen über das Aufstellen von Fahnen bis zur Abstimmung mit der Stadt Rüthen, die gute Zusamnenarbeit wurde gelobt.
Neue Gesichter, ehrenamtliches Engagement für Kirche und Wahlen
Der Pfarrgemeinderat Rüthen stellt sich und die Arbeit im Jahr vor
Mehr Lebensqualität zuhause – mit der Agentur für Haushaltshilfe
 Rüthen. Als Nr. 1 in Deutschland bietet die Agentur für Haushaltshilfe professionelle Alltagsbegleitung und Unterstützung im Haushalt für Menschen mit Pflegegrad oder ärztlicher Verordnung. Ihre Mission ist klar: Jeder soll so lange wie möglich dort leben können, wo er sich am wohlsten fühlt – zu Hause.
Der Betreuungsdienst umfasst weit mehr als reine Haushaltshilfe. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schenken Zeit, Zuwendung und eine helfende Hand. Ob beim Putzen, Kochen, Einkaufen oder einfach als vertrauensvolle Ansprechperson – die Agentur steigert die Lebensqualität ihrer Kundinnen und Kunden deutlich und entlastet Angehörige spürbar.
Zum Leistungsspektrum gehören alle Bereiche der hauswirtschaftlichen Versorgung: regelmäßige Reinigung von Wohnräumen, Unterstützung beim Wäschewaschen und Bügeln, Hilfe beim Kochen und bei der Essensvorbereitung sowie Begleitung beim Einkaufen oder zu Arztterminen. Auch kleine organisatorische Dinge, die im Alltag anfallen, übernehmen die Mitarbeiter zuverlässig. Durch diese praktische Unterstützung werden Betroffene entlastet und können trotz Einschränkungen ein komfortables Leben führen.
Ein weiterer Vorteil: Die Kosten für die Haushaltshilfe werden – je nach Situation – ganz oder teilweise von der Kranken- oder Pflegekasse übernommen. So ist die Unterstützung für viele Menschen nicht nur eine große Hilfe, sondern auch finanziell gut abgesichert.
Gerade für ältere Menschen, aber auch für Familien in Ausnahmesituationen – etwa nach einer Erkrankung oder während einer Schwangerschaft – ist diese Form der Hilfe ein entscheidender Beitrag zu mehr Stabilität, Sicherheit und Lebensfreude.
Auch in Rüthen und Umgebung steht die Agentur für Haushaltshilfe mit einem verlässlichen Team fest an der Seite der Menschen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen die Bedürfnisse vor Ort und bringen Herz, Erfahrung und Verbindlichkeit mit. So schafft die Agentur nicht nur praktische Unterstützung im Alltag, sondern auch Vertrauen und Nähe.
Kontakt kann telefonisch unter 029527999740 oder per Email an ruethen@agfh.de aufgenommen werden. www.agfh.de
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 Kneblinghausen. Die Landjugend Rüthen veranstaltete an ihrem Vereinsraum kürzlich einen Frühschoppen in Form eines Oktoberfestes. Rund 20 Mitglieder trafen sich zu einem geselligen Beisammensein bei bayrischem Bier, Leberkäse und frischen Brezeln. Bei strahlendem Spätsommerwetter wurde der Sonntag in entspannter Atmosphäre genossen.
Als nächste Aktion steht bereits die Lichterfahrt am 23. Dezember auf dem Programm. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Weitere Informationen zu Startzeit und Strecke folgen im Dezember.
Die Landjugend Rüthen feierte Oktoberfest
Gesundheit auf allen Ebenen – ein Ort des ganzheitlichen Wohlbefindens in Rüthen
Mitten im Herzen von Rüthen ist im März 2025 ein besonderer Ort der Ruhe und ganzheitlichen Gesundheit entstanden: Die neue Praxis von Sabine Langner (vormals Warzecha) und Jürgen Friedmann vereint jahrzehntelange Erfahrung, tiefes Einfühlungsvermögen und moderne wie traditionelle Behandlungsmethoden. Hier steht nicht nur die Linderung von Symptomen im Mittelpunkt, sondern vor allem das Verstehen des gesamten Menschen – auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.
„Gesundheit auf allen Ebenen“ ist nicht nur das Leitmotiv der beiden Therapeuten, sondern auch ihr gelebter Ansatz. Sabine Langner, Heilpraktikerin, Lebens- und Gesundheitsberaterin sowie Yogalehrerin, und Jürgen Friedmann, psychologischer Berater und Heiler, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die wahren Ursachen hinter körperlichen und psychischen Beschwerden zu finden. Ihr gemeinsames Ziel: nicht nur behandeln, sondern verstehen, warum eine Krankheit überhaupt entstehen konnte – und wie sie sich in Zukunft vermeiden lässt.
Dabei verbinden sie ihre unterschiedlichen Schwerpunkte zu einer wirkungsvollen Symbiose:
Mit feinfühliger Kinesiologie spürt Sabine Langner die energetischen Blockaden und Hintergründe von Beschwerden auf. Durch gezielte Tests und sanfte Methoden bringt sie Körper, Geist und Seele wieder in Einklang. Parallel dazu beleuchtet Jürgen Friedmann die psychologischen Dimensionen hinter den körperlichen Symptomen. Mit großem Einfühlungsvermögen hilft er, tiefsitzende Erlebnisse zu erkennen und zu lösen. Seine energetischen Behandlungsmethoden unterstützen den Prozess der inneren Balance und fördern die Selbstheilungskräfte.
Das Ergebnis ist ein umfassender, individuell abgestimmter Gesundungsansatz – ein Weg, der über reine Symptombehandlung hinausgeht und die Menschen wieder in ihre eigene Kraft führt.
Doch damit nicht genug: Neben der therapeutischen Arbeit bietet Sabine Langner als erfahrene Yogalehrerin ein vielseitiges Kursprogramm an. In Rüthen, Kallenhardt und Warstein finden regelmäßig Yogastunden für Einsteiger und Fortgeschrittene statt, die Körper und Seele gleichermaßen stärken. Ob sanftes Hatha Yoga, Yin Yoga oder Indian Balance®, indigenes Heilyoga – das Angebot richtet sich an alle, die mehr Ausgeglichenheit und Vitalität in ihr Leben bringen möchten.
Ein weiteres Highlight: In Zusammenarbeit mit der VHS Lippstadt dürfen sich Interessierte auch im Jahr 2026 auf spannende Vorträge rund um Gesundheit, Bewusstsein und Prävention freuen. Themen wie Stressabbau oder die Sprache des Körpers versprechen tiefgehende Einblicke und wertvolle Impulse für den Alltag.
So ist in Rüthen ein besonderer Ort für alle entstanden, die mehr als nur schnelle Lösungen suchen – ein Raum für Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstsein und Wachstum. Sabine Langner und Jürgen Friedmann laden Menschen ein, ihre Gesundheit neu zu entdecken und zu erleben, was ganzheitliche Begleitung wirklich bedeutet: den Menschen als Ganzes zu sehen – und nicht nur seine Symptome.
Ein Besuch in ihrer Praxis ist mehr als ein Termin – es ist eine Reise zu sich selbst.
 Rüthen. Ein Stück Geschichte kehrt zurück: Im Eingangsbereich des DRK-Hauses Maria vom Stein wurde nun wieder ein Marienbild mit dem Jesuskind angebracht.
Das Kunstwerk stammt von Dennis Fauter, der den Entwurf und die Ausführung in nur zwei Tagen fertigstellte.
Das Bild ersetzt eine frühere, eher abstrakte Darstellung der Gottesmutter, die nach Renovierungsarbeiten an dem Haus nicht mehr zu sehen ist. Das Bildnis war bereits auf die Wand gemalt, als das Gebäude noch als Krankenhaus genutzt wurde und später Ordensschwestern von den Vinzentinerinnen dort lebten. Mit dem neuen Werk knüpft man bewusst an diese Tradition an.
Bei der feierlichen Vorstellung betonte Lutz Remmert von der Investorengruppe First Retail, wie wichtig die Rückkehr des Marienmotivs für das Haus sei: „Wir wollen damit etwas wiederfinden, das schon die Schwestern hier geprägt hat. Das Bild steht für die Werte, die mit dem Namen Maria vom Stein verbunden sind.“
Neben Lutz Remmert und seinem Bruder Frank von First Retail nahmen auch Bauleiter Julian van der Made-Blome, DRK-Einrichtungsleiter Manuel Simon sowie Rüthens Bürgermeister Peter Weiken und Beigeordneter Hubert Betten an der Vorstellung teil.
Neues Marienbild schmückt Eingang des DRK-Hauses Maria vom Stein
 Rüthen. Der Jahrgang 1950/51 aus Rüthen hat sein dreitägiges Wiedersehen gefeiert – und die Freude war groß. Am ersten Tag traf sich der Jahrgang in der Gaststätte Konrad Knickenberg. Schnell entstand eine herzliche, lebhafte Atmosphäre, und die Gespräche drehten sich rund um alte Erinnerungen. Eigentlich findet das Treffen alle fünf Jahre statt, doch pandemiebedingt fiel es einmal aus. Einige Teilnehmer hatten sich deshalb ganze zehn Jahre nicht gesehen und konnten nun endlich wieder miteinander plaudern.
Am zweiten Tag ging es gemütlich weiter: Bei einer Planwagenfahrt durch die Umgebung blieb reichlich Zeit für Anekdoten und Gespräche. Den Abend ließ der Jahrgang in der Wanderbar in Kallenhardt ausklingen.
Der Sonntag stand im Zeichen der Lobeprozession, die in diesem Jahr auf eine 400jährige Tradition zurückblickte. Im Anschluss traf sich der Jahrgang zu einem geselligen Beisammensein in der Stadthalle, zu dem alle eingeladen waren. Dort hatte der Jahrgang einen eigenen Tisch, an dem die Gespräche und Erinnerungen weitergeführt wurden.
Der Jahrgang 1950/51 nahm auch an der Lobeprozession teil
Drei Tage voller Wiedersehensfreude
Neben Lutz Remmert und seinem Bruder Frank von First Retail nahmen auch Bauleiter Julian van der Made-Blome, DRK-Einrichtungsleiter Manuel Simon sowie Rüthens Bürgermeister Peter Weiken und Beigeordneter Hubert Betten an der Vorstellung teil.
Die ersten Reaktionen auf das neue Marienbild waren durchweg positiv – sowohl vonseiten der Stadtverwaltung als auch aus der Bürgerschaft gab es Lob für die gelungene Gestaltung und die Rückbesinnung auf die Wurzeln des Hauses.
Am Rande der Veranstaltung informierte Lutz Remmert auch über den aktuellen Stand im Haus Maria vom Stein. Der Generationenpark ist inzwischen eröffnet, die Kindertagesstätte St. Josef hat schon im vergangenen Jahr ihren Betrieb aufgenommen. Neu hinzugekommen sind nun eine Physiotherapiepraxis, stationäre Pflege und Tagespflege. Darüber hinaus stehen barrierefreie Wohnungen zur Verfügung: Von insgesamt 29 Wohnungen sind derzeit 18 vermietet. Eine Wohnung soll künftig Angehörigen von Pflegebedürftigen für kurzfristige Übernachtungen zur Verfügung stehen. Zehn Wohnungen – zwischen rund 50 und 65 Quadratmetern groß – sind aktuell noch frei.
Das Haus bietet zudem Gemeinschaftsräume, die Möglichkeit zur Buchung von Serviceleistungen wie Pflege- und Hauswirtschaftsdiensten oder Hausmeisterservice sowie regelmäßige Angebote wie Frühstück, Kaffeerunden und monatliche Sprechstunden. Auch ein Mittagstisch wird angeboten.
Derzeit entsteht im Gebäude eine Großküche, in der künftig auch Mahlzeiten für größere Veranstaltungen mit bis zu 700 Personen zubereitet werden können.
Eine Besonderheit des Hauses ist die Kombination von stationärer und ambulanter Pflege, die hier unter einem Dach angeboten wird – ein organisatorisch seltenes, aber sehr praktisches Konzept. Mieterinnen und Mieter der privaten Wohnungen profitieren davon ebenfalls und können an Veranstaltungen der Pflegeeinrichtungen teilnehmen, etwa bei musikalischen Nachmittagen oder Gemeinschaftsaktionen.
Für die Tagespflege stehen 15 Plätze zur Verfügung, derzeit sind noch einige frei. Besucherinnen und Besucher der Tagespflege werden bei Bedarf auch von zu Hause abgeholt. Besonders schön: Vom Gelände aus können Bewohner und Gäste die Kinder der angrenzenden Kita beim Spielen beobachten – ein lebendiges Miteinander der Generationen.
Schon seit dem Jahr 1310 wird der charakteristische Grünsandstein in Rüthen gewonnen. Seine grünliche Farbe erhält der Stein durch das Meeresmineral Glaukonit, seine Härte durch kieselsäuregebundenen Quarzsand – eine Kombination, die ihn besonders widerstandsfähig macht.
Handwerk mit Herz und moderner Technik
Das Grünsandsteinwerk Kirsch verbindet Tradition mit moderner Technik.
Für den Abbau der Steine werden mit Pressluft Löcher in den Fels gebohrt, Ölhydraulik löst die Blöcke, und in der Sägehalle entstehen daraus Steine für Mauerwerk, Wandverkleidungen, Grabmale und individuelle Kundenwünsche. Neben den klassischen Produkten für Bau und Gartengestaltung entstehen auch besondere Auftragsarbeiten – etwa Tische, Bänke oder Dekorationsstücke aus Naturstein. Das Zusammenspiel aus Präzision, Kreativität und handwerklichem Gespür ist das, was den Familienbetrieb auszeichnet.
Rüthen. Ein Stück Rüthener Handwerksgeschichte geht in neue Hände: Am Mittwoch, den 13. August 2025, hat Philipp Kirsch offiziell das Rüthener Grünsandsteinwerk übernommen. Damit setzt der 31jährige die Familientradition in vierter Generation fort.
„Ich bin dankbar für das Vertrauen, stolz auf unsere Geschichte und motiviert, die Zukunft in unserem Sinn zu gestalten“, sagt der junge Steinmetz- und Bildhauermeister.
Ein Familienunternehmen mit über 110 Jahren Geschichte
Die Wurzeln des Betriebs reichen weit zurück. 1911 machte sich Cölestin Kirsch in Hoinkhausen als Steinmetz selbstständig und fertigte dort Grabmale an.
1934 erwarb er den heutigen Betrieb in Rüthen – der Beginn einer langen Erfolgsgeschichte.
Sein Sohn Alfons Kirsch führte das Unternehmen weiter, bevor Martin Kirsch, Philipps Vater, 1997 die Leitung übernahm. Über Generationen hinweg wurde das handwerkliche Wissen weitergegeben – und stets mit neuen Ideen verbunden.
Vom Steinbruch bis zum fertigen Werkstück – alles aus einer Hand
Das Rüthener Grünsandsteinwerk steht für echte Handarbeit und regionale Wertschöpfung.
Der Betrieb baut den Rüthener Grünsandstein selbst ab und verarbeitet ihn zu hochwertigen Natursteinprodukten.
Insgesamt verfügt die Firma über drei aktive Steinbrüche und Abbaurechte auf rund 70 Millionen Quadratmetern Fläche.
Schon seit dem Jahr 1310 wird der charakteristische Grünsandstein in Rüthen gewonnen. Seine grünliche Farbe erhält der Stein durch das Meeresmineral Glaukonit, seine Härte durch kieselsäuregebundenen Quarzsand – eine Kombination, die ihn besonders widerstandsfähig macht.
Philipp Kirsch führt traditionsreichen Familienbetrieb in vierter Generation weiter
Generationenwechsel im Rüthener Grünsandsteinwerk Kirsch
Ob mit Handeisen oder Sandstrahlgerät – von der groben Steinform bis zur feinen Inschrift wird jedes Werkstück individuell gestaltet.
Beratung und Ausstellung vor Ort
In der Ausstellung an der Sauerdrift 9 in Rüthen können Besucher verschiedene Natursteinprodukte und Gestaltungsmöglichkeiten für Grabmale besichtigen.
Neben eigenem Rüthener Grünsandstein bietet Firma Kirsch auch Grabsteine und Platten aus Granit an.
Interessierte erreichen das Unternehmen telefonisch unter 02952-1661 oder mobil unter 0171-2715003.
Vier Generationen – ein gemeinsamer Weg
Mit der Übergabe an Philipp Kirsch bleibt das Rüthener Grünsandsteinwerk fest in Familienhand.
Seit über einem Jahrhundert steht der Name Kirsch für handwerkliche Qualität, Regionalität und Leidenschaft für Naturstein – Werte, die auch in Zukunft den Weg des Unternehmens prägen sollen.
Für den Abbau der Steine werden mit Pressluft Löcher in den Fels gebohrt, Ölhydraulik löst die Blöcke, und in der Sägehalle entstehen daraus Steine für Mauerwerk, Wandverkleidungen, Grabmale und individuelle Kundenwünsche. Neben den klassischen Produkten für Bau und Gartengestaltung entstehen auch besondere Auftragsarbeiten – etwa Tische, Bänke oder Dekorationsstücke aus Naturstein. Das Zusammenspiel aus Präzision, Kreativität und handwerklichem Gespür ist das, was den Familienbetrieb auszeichnet.
Kunstvolle Restaurierungen und feine Details
Neben der Fertigung neuer Werke gehören auch Restaurierungen zu den Aufgaben des Betriebs. So wurde etwa ein Kreuz auf dem Friedhof Altenrüthen nachgearbeitet.
Neu in der Praxis ist ein Seminarraum mit Beamer und kleiner Küche, der vielfältig genutzt werden kann. Neben kreativen Angeboten finden dort auch Yoga- und Erste-Hilfe-Kurse der Volkshochschule statt. Der Raum kann zudem von anderen Gruppen und Veranstaltern angemietet werden.
Das Angebot der Praxis wächst stetig weiter. Neben der klassischen Hebammenbetreuung ergänzen verschiedene Fachfrauen das Programm. Anna Odenthal bietet Informationen zu Trageberatung an und erklärt beispielsweise, wie wertvoll und hilfreich "gesund" tragen ist. Sie versteht Tragen als eine bedürfnis- und situationsorientierte Betreuung und als einen Teil der Erfüllung von Babys Grundbedürfnissen. Karin Schlüter bietet im Rahmen ihrer Autismus-Beratung praktische Hilfe bei der Schaffung von Ressourcen, beim Nachteilsausgleich, beim richtigen Beantragen von Pflegegraden sowie Analysen, Hilfestellungen und Impulsvorträge für Eltern und Fachleute an. Mareike Hage ist als Entspannungstrainerin tätig und hat Kurse im Programm, die Wege zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit aufzeigen.
 Rüthen. Mit einem abwechslungsreichen Tag der offenen Tür feierte die Hebammen- und Familienpraxis „Familienanker“ ihr einjähriges Bestehen. Die Praxis, deren Angebot sich nicht nur an Schwangere und junge Mütter, sondern an die gesamte Familie und Frauengesundheit richtet, öffnete ihre Türen für Interessierte, Familien und Freunde. Der Name und das Logo der Praxis stehen sinnbildlich für dieses Konzept: Hebammen- und Familienangebote als Anker im Alltag.
Besonders willkommen hießen die Inhaberinnen Janine Schulte und Jacqueline Weber zahlreiche der 37 Mütter und Familien, die im vergangenen Jahr in der Schwangerschaft und der ersten Zeit danach begleitet wurden. Als liebevolles Andenken erhielt jedes betreute Kind ein kleines Ankersymbol mit seinem Namen – eine Erinnerung an den gemeinsamen Start ins Familienleben.
In den freundlich gestalteten Praxisräumen konnten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Arbeit des Teams gewinnen.
Bei Kaffee und Kuchen im Kursraum bot sich Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen. Dort, wo sonst Matten und Bälle für Sport- und Gymnastikangebote wie Kinder- und Erwachsenenyoga bereitliegen, herrschte an diesem Tag eine besonders lebendige Atmosphäre.
Neu in der Praxis ist ein Seminarraum mit Beamer und kleiner Küche, der vielfältig genutzt werden kann. Neben kreativen Angeboten finden dort auch Yoga- und Erste-Hilfe-Kurse der Volkshochschule statt. Der Raum kann zudem von anderen Gruppen und Veranstaltern angemietet werden.
Ein Jahr „Familienanker“
Die Hebammen- und Familienpraxis feierte Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür
Durch die Zusammenarbeit der Hebammenpraxis mit der Stadt Rüthen wurde die Kommune als erste stillfreundliche Gemeinde im Kreis ausgezeichnet (Foto rechts). In der Stadtverwaltung steht während der Öffnungszeiten ein Raum zur Verfügung, in dem Kinder gestillt und gewickelt werden können – ein Angebot, das Familien im Alltag helfen kann.
Die Inhaberinnen zeigten sich begeistert von der positiven Resonanz: „Wir sind dankbar für das Vertrauen der Familien und die Unterstützung unseres großartigen Teams“, so Janine Schulte und Jacqueline Weber. Das erste Jahr habe gezeigt, dass der „Familienanker“ für viele Familien in der Region ein Ort für hilfreiche Angebote und Kurse, Information und Begegnung geworden ist.
Das Angebot der Praxis wächst stetig weiter. Neben der klassischen Hebammenbetreuung ergänzen verschiedene Fachfrauen das Programm. Anna Odenthal bietet Informationen zu Trageberatung an und erklärt beispielsweise, wie wertvoll und hilfreich "gesund" tragen ist. Sie versteht Tragen als eine bedürfnis- und situationsorientierte Betreuung und als einen Teil der Erfüllung von Babys Grundbedürfnissen. Karin Schlüter bietet im Rahmen ihrer Autismus-Beratung praktische Hilfe bei der Schaffung von Ressourcen, beim Nachteilsausgleich, beim richtigen Beantragen von Pflegegraden sowie Analysen, Hilfestellungen und Impulsvorträge für Eltern und Fachleute an. Mareike Hage ist als Entspannungstrainerin tätig und hat Kurse im Programm, die Wege zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit aufzeigen.
Unter dem Titel „Aroma-Momente“ begleitet Larissa Jarosz mit ätherischen Ölen zu Themen wie erholsamer Schlaf, Stressreduktion, Immunsystemstärkung und allgemeinem Wohlbefinden. Neben persönlicher Aromaberatung gibt es Workshops und Gruppenangebote oder Beratung zu der individuellen Zusammenstellung von Aroma-Paketen.
Durch die Zusammenarbeit der Hebammenpraxis mit der Stadt Rüthen wurde die Kommune als erste stillfreundliche Gemeinde im Kreis ausgezeichnet (Foto rechts). In der Stadtverwaltung steht während der Öffnungszeiten ein Raum zur Verfügung, in dem Kinder gestillt und gewickelt werden können – ein Angebot, das Familien im Alltag helfen kann.
WESTKALK in Kallenhardt war erneut Lernort für die Kommunionvorbereitung
Im WESTKALK-Besucherzentrum bemalten die Kinder handgroße Kalksteine, die sie zuvor gemeinsam mit ihren Eltern bei der Erkundung des Betriebsgeländes selbst gesammelt hatten.
Auf der etwa einstündigen Führung erklärten Dr. Guido Mausbach, Technischer Leiter bei WESTKALK, unterstützt durch Mineralien-Expertin Birgit Dute die Abläufe im Steinbruch. Sie zeigten den Teilnehmern die technischen Anlagen, Produkthalden, Bagger und Muldenkipper.
Zum Abschluss gestalteten die Kinder aus den bemalten Steinen ein farbenfrohes Steinkreuz, das als Symbol für Gemeinschaft und Glauben diente. Nach einem gemeinsamen Gebet durfte jedes Kind seinen Stein als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Für die Kinder war der Besuch im rund 380 Millionen Jahre alten Kalksteinmassiv eine eindrucksvolle naturwissenschaftliche Ergänzung zur biblischen Schöpfungsgeschichte – verbunden mit den Fragen: Woher kommt die Welt? Und wie gehen wir verantwortungsvoll mit ihr um? Das Echo auf die Veranstaltung sei wieder positiv gewesen, berichtete Dr. Mausbach. Auch im kommenden Jahr sind die Kommunionkindern im Steinbruch herzlich willkommen.
 Kallenhardt. Bereits zum zweiten Mal fand ein Teil der Vorbereitung auf die Erstkommunion im Werk Kallenhardt der Firma WESTKALK statt. Rund 75 Kinder, ihre Eltern sowie Gemeindereferentin Renate Bracht erkundeten in vier Gruppen jeweils an einem Samstag das Werksgelände und den Steinbruch. Im vergangenen Jahr hatte die Veranstaltung mit 45 Teilnehmern Premiere gefeiert – das Interesse ist seitdem deutlich gewachsen.
Hintergrund des Besuchs ist ein neues Konzept zur Kommunionvorbereitung im Pastoralen Raum Warstein. Dabei sollen die Kinder Einblicke in unterschiedliche Lebens- und Arbeitswelten erhalten und diese Erfahrungen mit Fragen des Glaubens verbinden. „Ich hatte mich auf der Internetseite von WESTKALK umgeschaut und entdeckt, in wie vielen Produkten Kalkstein steckt. Da dachte ich: Das kann doch spannend werden für die Kinder“, erklärte Renate Bracht.
Tatsächlich begegnet man Kalksteinprodukten in vielen Lebensbereichen – vom Beton und Straßenbau über Tierfutter und industrielle Rauchgasreinigung bis hin zur Medizin.
Im WESTKALK-Besucherzentrum bemalten die Kinder handgroße Kalksteine, die sie zuvor gemeinsam mit ihren Eltern bei der Erkundung des Betriebsgeländes selbst gesammelt hatten.
Erstkommunionkinder entdeckten den Kalksteinbruch
GAST SEIN IN RÜTHEN
2. Advent
Im Dezember
Licht – Gemeinschaft – Begegnung
Adventsfenster
in Oestereiden
Wann: Jeden Donnerstag bis Sonntag im Dezember, Beginn jeweils um 17:00 Uhr
Wo: Jeden Abend öffnet sich ein anderes, liebevoll geschmücktes Fenster in Oestereiden
Was euch erwartet:
Ein festlich beleuchtetes Adventsfenster
Ein Ort der Gemeinschaft und Begegnung
Kleine Überraschungen hinter jedem Fenster
Die Fenster bleiben bis Weihnachten beleuchtet
Lasst uns gemeinsam Licht und Freude in die Adventszeit bringen!
Kommt vorbei, spaziert durch den Ort, genießt die Atmosphäre und lasst euch von den Adventsfenstern verzaubern.
Advent in Rüthen
3. Advent
Kulinarisches
Süß & Deftig
Sonntag: Der Kindergarten St. Josef tritt auf
Besuch des Nikolauses
Handwerksvorführungen
Konditor-Stollen
Flammlachs
Seilereivorführungen in der Alten Seilerei
Budenzauber und Lichterglanz an der Stadtmauer
Advent im Handwerkerdorf
3. Advent
Adventskonzert zum Mitsingen
St. Nikolaus-Kirche, Rüthen
21. Dezember 2025
ab 18:00 Uhr
Kammerchor Rüthen
Leitung: Harduin Boeven
Eintritt frei – Zur Deckung der Kosten führen wir eine Türkollekte durch
Mit großer Freude kündigen die Sänger und Sängerinnen des Paderborner Vokalensembles „Art de Chor“ für dieses Jahr erneut ihr traditionelles Adventskonzert in Rüthen an: Am Samstag, den 20.12.2025, um 19 Uhr wird im Alten Rathaus auf den letzten Adventssonntag eingestimmt.
Das Ensemble unter der Leitung von Thomas John präsentiert in diesem Jahr eine Mischung von Chorkompositionen aus unterschiedlichen Epochen. Zu festlichen Klängen von Brahms und Zöbeley gesellen sich Sätze aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die in ihrer Klangvielfalt und ihren Arrangements zur adventlichen Stimmung beitragen. Abgerundet wird das musikalische Programm durch kleine besinnliche oder heitere Rezitationen und beliebte Lieder zum Mitsingen.
Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Chorarbeit wird aber gerne angenommen.
„Art de Chor“
Samstag, 20. Dezember 2025
Adventskonzert im Alten Rathaus
4. Advent
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung
Ihr Schutz für die Zukunft
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Extrastarke Versicherungstipps
Das Leben ist unvorhersehbar. Unfall, Krankheit oder Alter können uns schneller in Situationen bringen, in denen wir nicht mehr selbst bestimmen können, als uns lieb ist. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Vorsorge zu treffen – für sich selbst und seine Liebsten. Doch viele Menschen wissen gar nicht, was Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung bedeuten und warum sie so entscheidend sind.
Warum sind diese Dokumente so wichtig?
Niemand denkt gerne daran, dass er einmal nicht mehr in der Lage sein könnte, Entscheidungen zu treffen – sei es durch einen Unfall, einen Schlaganfall oder eine schwere Erkrankung. Doch in solchen Momenten ist es wichtig, dass Ihre Wünsche und Vorstellungen klar geregelt sind. Ohne eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung könnten Entscheidungen über Ihre medizinische Behandlung oder finanzielle Angelegenheiten von fremden Personen getroffen werden – oft gegen Ihren Willen.
Die Vorsorgevollmacht
Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie eine Vertrauensperson, die in Ihrem Namen handeln darf, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind. Ob es um finanzielle Angelegenheiten, Verträge oder medizinische Themen geht – Ihre Bevollmächtigten sorgen dafür, dass Ihre Interessen gewahrt bleiben. Ohne eine solche Vollmacht kann es passieren, dass ein Gericht einen Betreuer bestellt, den Sie vielleicht gar nicht kennen.
Die Betreuungsverfügung
Falls keine Vorsorgevollmacht vorliegt, gibt es die Möglichkeit, mit einer Betreuungsverfügung festzulegen, wer im Fall der Fälle als Betreuer eingesetzt werden soll. So behalten Sie selbst die Kontrolle darüber, wer für Sie Entscheidungen treffen darf, und vermeiden, dass ein fremder Betreuer eingesetzt wird.
Die Patientenverfügung
Die Patientenverfügung ist eines der wichtigsten Dokumente, wenn es um medizinische Entscheidungen geht. Sie regelt, welche Behandlungen Sie wünschen oder ablehnen – beispielsweise lebensverlängernde Maßnahmen oder die künstliche Ernährung. So stellen Sie sicher, dass Ihre persönlichen Vorstellungen auch dann respektiert werden, wenn Sie selbst nicht mehr dazu in der Lage sind, diese zu äußern.
Worauf kommt es an?
Die Erstellung dieser Dokumente ist keine einfache Aufgabe. Es gibt rechtliche Feinheiten, die beachtet werden müssen, damit Ihre Vorsorge tatsächlich wirksam ist. Pauschale Formulare aus dem Internet reichen oft nicht aus, da sie nicht individuell auf Ihre Wünsche und Lebenssituation eingehen.
Hier kommen wir als Versicherungsmakler ins Spiel: Wir arbeiten eng mit unserem Partner JuraDirekt zusammen, einem erfahrenen Spezialisten für rechtssichere Vorsorgedokumente. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ihre Vorsorge perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und Sie sich in allen Lebenslagen abgesichert fühlen.
Ihre Experten für Vorsorge
Unser Ziel ist es, Sie umfassend aufzuklären und zu unterstützen. Wir zeigen Ihnen, welche Dokumente Sie benötigen, helfen Ihnen bei der Klärung rechtlicher Fragen und begleiten Sie Schritt für Schritt bei der Erstellung Ihrer individuellen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Mit uns und JuraDirekt an Ihrer Seite können Sie sicher sein, dass Ihre Wünsche respektiert werden – egal, was das Leben bringt. JuraDirekt kann hier auf qualifizierte Fachanwälte bei Bedarf zugreifen.
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Warten Sie nicht zu lange, um Ihre Vorsorge zu regeln. Jeder Moment zählt. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Sie beruhigt in die Zukunft blicken können – weil Sie wissen, dass alles geregelt ist.
Im Keller der Schule lagerten rund 20 Schachbretter und Spielfiguren. Der Vorschlag eine Schau-AG zu gründen, stieß bei den Schülerinnen und Schülern sofort auf großes Interesse, freute sich Kusche. Rund acht Teilnehmer starteten seinerzeit, vor allem Schüler aus den Klassen fünf bis neun waren dabei.
Schüler werden in anderem Kontext gefördert
Schachspielen stärkt generell die Konzentrationsfähigkeit und das logische Denken, entsprechend war es Maximilian Kusche wichtig, in dem Schulkontext ein anderes Angebot zu machen. In dem Unterricht wurde Schach in den Mathematikkurs des Neigungsbandes „Mathe und Schach“ aufgenommen, recht schnell stieg die Zahl der Schüler in der Schach-AG auf rund 20 Mitglieder. Neben der Betreuung durch die Lehrer Maximilian Kusche und Jan Freund wird sie von der Schülerin Anna Mollerus geleitet, die sich darum kümmert, dass der Raum geöffnet ist, die Bretter bereit stehen und die Anwesenheitsliste geführt wird.
Aber auch außerhalb der Schach-AG -Zeiten kann man sich am Friedrich-Spee-Gymnasium in dem Spiel der Könige messen, in dem Forum steht ein großes Schachspiel für Pausen und Freistunden bereit.
Ein weiterer Meilenstein waren im Februar diesen Jahres die Kreismeisterschaften des Kreises Soest, auf denen die Rüthener Gymnasiasten in Lippstadt den zweiten Platz belegten – „ein beachtlicher Erfolg“, wie Maximilian Kusche resümierte.
Auch weiterhin sollte das Schachspielen im Schulalltag etabliert werden, Unterstützung hat Maximilian Kusche dabei seit einigen Monaten von seinem Kollegen Jan Freund. Auf dem Stadtjubiläumswochenende hatte das Friedrich-Spee-Gymnasium auf der Bildungsmeile das große Schaubrett aufgebaut, an dem auch fleißig gespielt wurde. Das Bemühen um den Denksport wurde nun außerdem von der Deutschen Schachjugend e.V. honoriert, die dem Rüthener Gymnasium das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ in Bronze verlieh. Nachdem der Antrag gestellt wurde, war die Jury von den Schilderungen und eingereichten Fotos aus Rüthen überzeugt. Die Auszeichnung gilt zunächst von 2025 bis 2028 und kann dann rezertifiziert werden. Über die Auszeichnung freute sich die Schule, als nächste Ziele hat sich Rüthen um die Austragung der Kreismeisterschaften beworben, eine erfolgreiche Teilnahme dort berechtigt auch zu der Teilnahme an dem Landesfinale, blickt Maximilian Kusche nach vorne.
 Rüthen. Wenn am Friedrich-Spee-Gymnasium Türme ziehen, Pferde springen oder ein Bauer die Dame schützt, dann ist wieder Schach angesagt.
"Die Schach-AG gibt es seit 2023 an dem Friedrich-Spee-Gymnasium", sagt Lehrer Maximilian Kusche, der die AG gegründet hat und dem Schachsport schon seit Jahren verbunden ist. Er war selber Vereinsspieler, hat Liga gespielt und war mehrmaliger HSK-Jugendmeister. Die Begeisterung brachte der junge Lehrer mit an das Friedrich-Spee-Gymnasium.
Im Keller der Schule lagerten rund 20 Schachbretter und Spielfiguren. Der Vorschlag eine Schau-AG zu gründen, stieß bei den Schülerinnen und Schülern sofort auf großes Interesse, freute sich Kusche. Rund acht Teilnehmer starteten seinerzeit, vor allem Schüler aus den Klassen fünf bis neun waren dabei.
Das Friedrich-Spee-Gymnasium ist „Deutsche Schachschule“
Im Anschluss führte der Weg zum Abidenkmal im Schulpark. Bei einem gemeinsamen Picknick wurden Erinnerungen ausgetauscht, alte Geschichten aufgegriffen und manch nachdenklicher Moment geteilt. Das sonnige Wetter trug zur guten Stimmung bei, als sich die Gruppe anschließend auf eine Wanderung über die Haar zum Gasthof Grofe machte. Unterwegs wurde viel gelacht, aber auch intensiv über Lebenswege und Erfahrungen gesprochen.
Im Anschluss führte der Weg zum Abidenkmal im Schulpark. Bei einem gemeinsamen Picknick wurden Erinnerungen ausgetauscht, alte Geschichten aufgegriffen und manch nachdenklicher Moment geteilt. Das sonnige Wetter trug zur guten Stimmung bei, als sich die Gruppe anschließend auf eine Wanderung über die Haar zum Gasthof Grofe machte. Unterwegs wurde viel gelacht, aber auch intensiv über Lebenswege und Erfahrungen gesprochen.
Im Gasthof erwarteten die Ehemaligen Kaffee und Kuchen, später ein reichhaltiges Buffet, danach wurde das Wiederse-hen bis spät in den Abend gefeiert. Ein besonderer Höhepunkt war das Wiedersehen mit einer ehemaligen Lehrerin und einem früheren Mitschüler, die sich Zeit nahmen, um mit den Abiturientinnen und Abiturienten von damals in Erinnerungen zu schwelgen und Anekdoten beizusteuern.
So wurde das Wiedersehen des Jahrgangs 2000 zu einem Tag voller Freude und Erinnerungen, der vielen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
 Rüthen. Ein Vierteljahrhundert nach dem Schulabschluss traf sich der Abiturjahrgang 2000 des Friedrich-Spee-Gymnasiums zu einem besonderen Jubiläum. Zahlreiche ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler kamen in die Bergstadt, um gemeinsam Erinnerungen aufleben zu lassen, alte Freundschaften zu pflegen und neue Geschichten miteinander zu teilen.
Der Tag begann mit einer Führung durch das vertraute, aber deutlich modernisierte Schulgebäude. Besonders der Blick in die früheren Klassenräume sorgte für viele emotionale Momente. Während sich manches verändert hat – etwa neue Fachräume und moderne Technik – blieb doch vieles vertraut.
So mischten sich Staunen und Nostalgie, als die Gruppe durch die Flure ging, in denen einst Schulalltag und Pausengespräche stattfanden.
Im Anschluss führte der Weg zum Abidenkmal im Schulpark. Bei einem gemeinsamen Picknick wurden Erinnerungen ausgetauscht, alte Geschichten aufgegriffen und manch nachdenklicher Moment geteilt. Das sonnige Wetter trug zur guten Stimmung bei, als sich die Gruppe anschließend auf eine Wanderung über die Haar zum Gasthof Grofe machte. Unterwegs wurde viel gelacht, aber auch intensiv über Lebenswege und Erfahrungen gesprochen.
Der Abijahrgang 2000 feierte Wiedersehen in der Bergstadt
Treue und langjährige Mitarbeiterinnen unterstützen die Arbeit der Frauengemeinschaft Rüthen, auf einer musikalischen Zeitreise galt den Jubilarinnen ein besonderer Dank. Unter den Geehrten wurde besonders Mechtild Krewett mit 60 Jahren genannt. Blumen gab es auch für Elisabeth Hövelbrinks, die seit 50 Jahren mitarbeitet, sowie für Irmchen Steinmetz als Dank für 30 Jahre und Ursula Diemel, die seit 20 Jahren hilft.
Janine Schulte von der Hebammenpraxis „Familienanker“ stellte die räumlichen Möglichkeiten und das Team vor. Außerdem informierte sie in einem Vortrag, wie sie in ihrem Berufsbild das gesamte Familienspektrum betrachtet. Neben einer umfassenden Hebammenbetreuung in der Schwangerschaft und der Zeit danach gehören auch ortsnahe Angebote für Gesundheit von Frauen und Familien, barrierearme Angebote und Kurse zu verschiedenen Themen von Geburtsvorbereitung und Rückbildung, Stillberatung, Babymassage, Akupunktur und Gymnastikangeboten bis Sternenkinder dazu. Das Milch-Café ist ein kostenloses Treff-Angebot. Aber auch Themen wie die Pille und das Wohlbefinden von Frauen werden in der Hebammenpraxis angesprochen. Unterstützung gibt es aus Fördertöpfen, Bürgermeister Peter Weiken habe zudem ein offenes Ohr für Familien, lobte Janine Schulte und lud alle Anwesenden und Interessierte zu dem einjährigen Hebammenpraxis-Jubiläum in den Räumlichkeiten am Markt 10 ein.
 Rüthen. Auf der Jahreshauptversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Rüthen (kfd) gab es neben einem Blick in das Jahr auch einen Vortrag der Hebammen- und Familienpraxis "Mein Familienanker", in dem verschiedene Angebote für Frauengesundheit vorgestellt wurden. Außerdem wurden langjährige Mitarbeiterinnen geehrt und die Frauen hatten sich bei einem geselligen Kaffeetrinken viel zu erzählen.
Heike Gockel dankte allen, die sich mit Zeit und Engagement für die kfd einsetzen und nannte Gottesdienste, Ausflüge und andere Veranstaltungen. Die Freude am Miteinander mache einen Teil der Arbeit aus. Nach einem besinnlichen Impuls zu der stimmungsvollen Herbstzeit, in der die Frauen das Laub als Naturdeko betrachten, es morgens frisch, mittags warm und abends gemütlich finden und auch in der Jahreszeit zum Gelingen der Welt beitragen wollen, waren die Anwesenden zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
In dem Jahresbericht nannte Stefanie Sander vier aufgenommene Mitglieder. Jeden ersten Dienstag im Monat wird die Frauenmesse mit anschließendem Frühstück gefeiert. Zu Jahresanfang fand eine Laternenwanderung statt, auf der kleine Geschichten vorgelesen wurden. Gemeinsam wurden das Patronatsfest „Maria Lichtmess“ und in Menzel der ökumenische Weltgebetstag der Frauen gefeiert und es fand ein Bezirkskreuzweg statt. Den Frauen war auch noch eine Fahrt nach Venlo in Erinnerung, wo Spazieren gehen und Einkaufen auf dem Programm stand. Im Sommer wurde ein Cocktailabend veranstaltet und eine Andacht zu Maria Himmelfahrt gehalten. „Das Leben ist wie eine Pflaume, manchmal sauer, aber oft süß und immer lohnenswert“ hieß es, als sich die Frauen zu einem Buffet mit Quizz und Geschichten im Schatten der St. Nikolauskirche getroffen hatten.
Im November findet eine Fahrt zum Weihnachtszauber nach Schloss Bückeburg statt, die bereits ausgebucht ist. In der Adventszeit werden außerdem Sterne gebastelt. Nach dem Kassenbericht von Maria Herbst-Koslowski wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.
Die kfd Rüthen hatte sich zu ihrer Mitgliedersammlung im Pfarrheim getroffen
Angebote für Frauen luden zu ab- wechslungsreichen Jahresprogramm ein
Unterstützt wurde das Aufstellen und Schmücken des Wunschbaums von Tochter Mia Scholz (Foto) und Jana Meywirth, Auszubildende im Tierheim Brilon. Für Stefanie Scholz hat die Aktion einen besonderen Stellenwert, denn sie hat früher selbst in dem Tierheim mitgearbeitet. „Gerade in der kalten Jahreszeit möchten wir den Tieren, die auf ein neues Zuhause warten, eine Freude machen“, sagt sie und bedankt sich schon jetzt bei allen, die sich beteiligen. Auch das Tierheim Brilon zeigt sich dankbar für die Initiative und hofft auf viele tierliebe Unterstützer.
Die gesammelten Spenden werden kurz vor Weihnachten an das Tierheim übergeben – damit die Tiere dort ein warmes und liebevolles Fest erleben dürfen.
Praxis Haut.Fell.Futter.Doc
Tierärztin Stefanie Scholz
Röinghstraße 14, 59602 Rüthen
Telefon: 02952 49 80 747
Weitere Infos: hautfelldoc.de
 Rüthen. Pünktlich zur Adventszeit startet Tierärztin Stefanie Scholz von der Praxis Haut.Fell.Futter.Doc eine liebevoll gestaltete Spendenaktion für das Tierheim Brilon. Vor dem Eingang ihrer Praxis in der Röinghstraße steht ab sofort ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum, der mit Wunschkugeln bestückt ist – jede Kugel enthält den Wunsch eines tierischen Bewohners des Briloner Tierheims.
Auf den Kärtchen stehen Dinge, die den Alltag der Tiere erleichtern und verschönern: hochwertiges Futter, kuschelige Decken und Kissen, gemütliche Körbchen oder leckere Snacks. Wer mitmachen möchte, kann sich jederzeit – auch außerhalb der Öffnungszeiten – eine Kugel vom Baum nehmen und den jeweiligen Wunsch erfüllen. Die Spenden dürfen während der Sprechzeiten in der Praxis abgegeben werden; alternativ kann man sie einfach in der Tasche vor dem Baum hinterlegen.
Unterstützt wurde das Aufstellen und Schmücken des Wunschbaums von Tochter Mia Scholz (Foto) und Jana Meywirth, Auszubildende im Tierheim Brilon. Für Stefanie Scholz hat die Aktion einen besonderen Stellenwert, denn sie hat früher selbst in dem Tierheim mitgearbeitet. „Gerade in der kalten Jahreszeit möchten wir den Tieren, die auf ein neues Zuhause warten, eine Freude machen“, sagt sie und bedankt sich schon jetzt bei allen, die sich beteiligen. Auch das Tierheim Brilon zeigt sich dankbar für die Initiative und hofft auf viele tierliebe Unterstützer.
Ein Herz für Tiere: Wunschbaum-Aktion der Tierärztin Stefanie Scholz zugunsten des Tierheims Brilon
Messdiener aus Rüthen genießen erlebnisreichen Tag in Fort Fun
 Effeln. In der Effelner Schützenhalle fand die 16. Bücher- und Gesellschaftsspielbörse der kfd Effeln statt. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, in einer umfangreichen Auswahl gut erhaltener Bücher und Gesellschaftsspiele zu stöbern. Das Angebot reichte von spannenden Romanen über Kinderbücher bis hin zu Familienspielen und Puzzles – für jede Altersgruppe war etwas Passendes dabei.
Großen Zuspruch erhielt auch die liebevoll hergerichtete Cafeteria. Dort wurden selbstgebackene Kuchen und frische Waffeln angeboten, die vor Ort genossen oder mitgenommen werden konnten.
Wie in den Vorjahren ging ein Teil des Erlöses an einen guten Zweck in der Region. Organisiert wurde die Börse von einem engagierten Team der kfd Effeln, das sich über die positive Resonanz und die zahlreichen Gäste freute.
16. Effelner Bücher- und Gesellschaftsspielbörse lockte zahlreiche Besucher an
 Rüthen. Nach einem Sonntagsgottesdienst stand für die Messdiener aus Rüthen ein besonderer Ausflug auf dem Programm: Als Dankeschön für ihren engagierten Dienst am Altar ging es gemeinsam in den Freizeitpark Fort Fun.
Die Jugendlichen hatten sichtlich viel Spaß und nutzten die Gelegenheit, die Attraktionen des Parks ausgiebig zu erkunden. Besonders beliebt waren die Achterbahn „Snake“ sowie die Wasserbahn, die mehrfach hintereinander gefahren wurden. Ein Teilnehmer beeindruckte mit sage und schreibe über 30 Fahrten in den verschiedenen Fahrgeschäften – das war schon eine beachtliche Leistung.
Der Ausflug bot den Messdienern nicht nur spannende Erlebnisse, sondern auch die Möglichkeit, gemeinsam Zeit außerhalb der Kirche zu verbringen und den Zusammenhalt zu stärken.
Aus dem Erlös des Schätzspiels wurden nun zwei Bäume gepflanzt. Gewinnerin Veronika Brinkhaus benannte den einen, eine Eiche, nach ihrem Vater Willi Höttecke. Der Baum wurde im Bibertal von den Initiatoren und zahlreichen Familienmitgliedern aus dem Hause Höttecke nahe der Abzweigung "Hötteckes Kreuz" gepflanzt. Den zweiten Platz belegte bei dem Schätzspiel übrigens Hermann Krämer, der sich über Brennholz freute. Dritter wurde Reinhold Theine, der einen Apfelbaum bekam.
 Rüthen. Auf dem Stadtjubiläum hatte die Stadt Rüthen einen Eichenstamm sowie weiteres Eichenholz zur Verfügung gestellt. In einem Schätzspiel, das Heinrich Herbst mit Unterstützung einiger Freunde aus dem Club der ehemaligen Jungschützenvorstände "Alte Säcke" durchführte, galt es, das Volumen des Holzes von 4,82 Festmetern zu tippen.
Aus dem Erlös des Schätzspiels wurden nun zwei Bäume gepflanzt. Gewinnerin Veronika Brinkhaus benannte den einen, eine Eiche, nach ihrem Vater Willi Höttecke. Der Baum wurde im Bibertal von den Initiatoren und zahlreichen Familienmitgliedern aus dem Hause Höttecke nahe der Abzweigung "Hötteckes Kreuz" gepflanzt. Den zweiten Platz belegte bei dem Schätzspiel übrigens Hermann Krämer, der sich über Brennholz freute. Dritter wurde Reinhold Theine, der einen Apfelbaum bekam.
Jubiläumseiche wurde an Hötteckes Kreuz gepflanzt, eine Rotbuche an der Grenze zu Altenrüthen erinnert an den Schutzpatron der bürgerschützen
Baumnamen symbolisieren Tradition und Heimatbezug
 Rüthen. Das Friedrich-Spee-Gymnasium Rüthen feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Über das gesamte Schuljahr verteilt finden zahlreiche Veranstaltungen rund um das Jubiläum statt. Den sportlichen Auftakt bildete ein großer Sponsorenlauf, an dem rund 600 Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrkräfte und Schulmitarbeiter teilnahmen.
Bewegung für den guten Zweck
Eine Stunde lang drehten die Teilnehmer auf einem Parcours um das Schulgelände ihre Runden. Egal ob Jogging oder Walking spendeten die im Vorfeld gewonnenen Sponsoren für jeweils fünf Minuten Bewegung einen Euro. So kam eine beachtliche Summe zusammen, die das Engagement der Schulgemeinschaft eindrucksvoll widerspiegelt.
Spende an das Kinder- und Jugendzentrum „treff“
Aus dem Erlös übergibt das Friedrich-Spee-Gymnasium nun jeweils 1.000 Euro an das Kinder- und Jugendzentrum "treff" in Rüthen sowie an eine Naturschutzorganisation, die noch bekanntgegeben wird. Die symbolische Scheckübergabe im "treff" fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde statt. Schulleiter Heinfried Lichte, Schulsozialarbeiter Jan Laube sowie einige Schüler überreichten den Betrag an Einrichtungsleiterin Sylvia Schomacher und ihr Team. Lichte berichtete von dem Schulgeburtstag und dem Sponsorenlauf, "bei dem wir uns gegenseitig motiviert haben und Spaß hatten", wie Schülerin Ida Jacobs lebhaft erzählte.
Aus dem Erlös übergibt das Friedrich-Spee-Gymnasium nun jeweils 1.000 Euro an das Kinder- und Jugendzentrum "treff" in Rüthen sowie an eine Naturschutzorganisation, die noch bekanntgegeben wird. Die symbolische Scheckübergabe im "treff" fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde statt. Schulleiter Heinfried Lichte, Schulsozialarbeiter Jan Laube sowie einige Schüler überreichten den Betrag an Einrichtungsleiterin Sylvia Schomacher und ihr Team. Lichte berichtete von dem Schulgeburtstag und dem Sponsorenlauf, "bei dem wir uns gegenseitig motiviert haben und Spaß hatten", wie Schülerin Ida Jacobs lebhaft erzählte.
„Das Geld wird für die laufende Arbeit im Treff verwendet“, erklärte Silvia Schomacher und bedankte sich herzlich für die Unterstützung. Auch Schulsozialarbeiter Jan Laube betonte die gute Verbindung zwischen Schule und Jugendzentrum, zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzen regelmäßig die Angebote des Hauses – umso schöner sei es, etwas zurückgeben zu können.
Blick auf das Jubiläumsjahr
Neben dem Sponsorenlauf stehen noch zahlreiche weitere Aktionen zu dem Schulgeburtstag auf dem Programm, wie Schulleiter Heinfried Lichte am Rande der Veranstaltung erklärte. Geplant sind unter anderem ein Mitternachts-Volleyballturnier, ein Auftritt eines Ehemaligen-Schulorchesters, das Lehrerbararett "Die Daktiker" kommt nach Rüthen, ebenso eine Physikshow und es gibt eine Veranstaltung unter dem Motto „Ehemalige erzählen“, bei der frühere Schülerinnen und Schüler aus ihrem Leben berichten.
Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird die große Jubiläumswoche vom 15. bis 19. Juni 2026 sein. In den ersten drei Tagen finden Projekttage unter dem Thema „100“ statt, gefolgt von einer Präsentation der Ergebnisse. Am Freitag schließt ein großes Schulfest mit Ständen und Bands auf dem Schulhof und im Schulpark die Festwoche ab – dazu sind auch alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Zum Ausklang des Jubiläumsjahres lädt der Förderverein des Gymnasiums am 26. September 2026 zu einem Ehemaligentreffen in der Stadthalle ein. Eine Online-Anmeldung wird im Vorfeld möglich sein
100 Jahre Friedrich-Spee-Gymnasium unterstützt den "treff" mit einer Spende aus dem Sponsorenlauf
Neben entspannten Tagen am Meer stand auch einiges an Abenteuer auf dem Programm.
Ein Ausflug ins albanische Hinterland bot atemberaubende Blicke in einen Canyon. An einer anderen Stelle legte die Gruppe eine Rast ein und konnte von Klippen ins klare Wasser springen. Außerdem wurde eine historische Burg besichtigt und ein erfrischendes Bad in einem Wasserfall genommen.
Die Altrover verbrachten eine unbeschwerte Zeit, erinnerten sich an frühere Pfadfinderlager und knüpften neue Freund-schaften. Auch in Zukunft bleibt die Gruppe neugierig darauf, neue Länder zu entdecken und interessante Menschen kennenzulernen.
 Rüthen. Eine Altrover-Gruppe aus Rüthen, die sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei den Pfadfindern heraus gebildet hat, hat auch in diesem Jahr wieder eine Sommerfahrt unternommen. Ziel war diesmal die albanische Küsten- stadt Durrës an der Adria.
Bei herrlichem Sommerwetter genossen die Teilnehmer Sonne, Strand und Meer. Untergebracht war die Gruppe in einem gemütlichen Apartment mit großer Dachterrasse und Jacuzzi – dort konnte sie in entspannter Atmosphäre Zeit miteinander verbringen und die Abende ausklingen lassen.
Neben entspannten Tagen am Meer stand auch einiges an Abenteuer auf dem Programm.
Altrover-Gruppe auf Sommerfahrt in Albanien
„Mädels“ lassen das Alte-Aula-Kino im Friedrich-Spee-Gymnasium wieder aufleben
 Rüthen. Nach mehreren Jahren Pause wurde im Friedrich-Spee-Gymnasium wieder ein Filmabend in der Alten Aula veranstaltet – organisiert von der Gruppe „M.I.R. – Mädels in Rüthen“. Mit dem Film Wunderschön sorgten die Initiatorinnen nicht nur für emotionale Momente, sondern auch für ein Stück Nostalgie.
Das Kinoerlebnis richtete sich an die Mitglieder der Gruppe sowie an interessierte Frauen aus Rüthen und Umgebung. Die Besucherinnen kamen aus unterschiedlichen Altersgruppen – von jung bis jung geblieben war alles vertreten. Das breite Interesse zeigte, wie sehr ein solches Angebot gefehlt hatte.
Der gezeigte Film Wunderschön erzählt auf einfühlsame und zugleich unterhaltsame Weise von fünf Frauen in verschiedenen Lebensphasen, die sich mit Selbstzweifeln, Schönheitsidealen und gesellschaftlichen Erwartungen auseinanderset-zen. Der Film regt zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken – und zeigt, wie wichtig Selbstakzeptanz, Mut und gegenseitige Unterstützung sind.
Auch das Rahmenprogramm trug zur gelungenen Atmosphäre bei: Es gab Popcorn und Getränke, das Lichtkonzept war stimmig auf die Farben der Gruppe abgestimmt, und es herrschte eine rundum angenehme Stimmung. In lockerer Run-de entstanden viele Gespräche – mit bekannten Gesichtern ebenso wie mit neuen Kontakten.
Mit der Wiederbelebung des alten Aula-Kinos haben die „Mädels in Rüthen“ einen tollen Rahmen für Begegnung, Aus-tausch und gemeinsames Lachen geschaffen – und gezeigt, wie schön Kino abseits der großen Säle sein kann. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.
Die Umsetzung ließ nicht lange auf sich warten: Mit Unterstützung der Stadt Rüthen wurde ein städtischer Bulli organisiert, den die Dorfgemeinschaft gegen eine Kilometerpauschale nutzen kann. Für die Seniorinnen und Senioren kostet eine Fahrt lediglich einen Euro – ein Betrag, der hilft, die laufenden Kosten zu decken.
Die Organisation läuft inzwischen routiniert: Zu Monatsbeginn verschickt Nicole Greifenhagen einen Fahrplan per WhatsApp, wer wann am Steuer sitzt. Die Nachfrage ist groß: „Keine halbe Stunde, dann ist das Ding voll“, erzählt sie mit einem Lächeln. Inzwischen nutzen regelmäßig acht ältere Menschen das Angebot, um nach Rüthen zum Einkaufen zu fahren – wobei das Einkaufen selbst bisweilen zur Nebensache wird. „Es geht vor allem um die Begegnung, den Austausch“, so Greifenhagen.
Das bestätigt auch Gisela Trubig, 88 Jahre alt und seit Anfang an dabei: „Für mich ist es lebensnotwendig, weil ich nicht mehr Bus fahren kann.“ Ihr Sohn lebt 100 Kilometer entfernt – der Seniorenbus ist für sie daher ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags.
Der Erfolg des Projekts wäre ohne die engagierten Fahrer nicht möglich. Einer von ihnen ist Bernd Henne, 67 Jahre alt. Kurz nach seinem Renteneintritt stieg er ins Team ein. Ältester Fahrer ist Volker Dumschat mit 81 Jahren. Auch er gehört seit dem Start dazu: „Ich habe davon gelesen und wusste sofort – da mache ich mit. Vielleicht brauchen wir das später selbst mal.“
Neben der treuen Fahrerschaft ist Nicole Greifenhagen besonders dankbar für die Unterstützung durch Gisela Schulte, die sie bei der Organisation tatkräftig unterstützt.
Was vor fünf Jahren klein begann, ist heute ein fester Bestandteil des dörflichen Miteinanders. Der Seniorenbus Altenrüthen zeigt, wie mit Engagement, Teamgeist und einer guten Idee Lebensqualität erhalten und Gemeinschaft gestärkt werden kann.
Fünf Jahre Seniorenbus Alten- rüthen – Ein Erfolgsmodell mit Herz und Teamgeist
 Altenrüthen. Was vor fünf Jahren mit einer Idee und viel Engagement begann, ist heute aus dem Dorfleben kaum noch wegzudenken: Der Seniorenbus der Dorfgemeinschaft Altenrüthen feierte sein fünfjähriges Bestehen – und das wurde bei Kaffee und Kuchen im EDEKA Frischemarkt Rüthen gebührend gefeiert.
Nicole Greifenhagen, Initiatorin des Projekts, blickt mit einem Schmunzeln auf die Anfänge zurück: „Zuerst waren mehr Fahrer als Senioren da.“ Doch die Sache wurde bald zu einem Erfolg. Die Idee kannte sie aus Oestereiden, wo es mit „Kaufen und Klönen“ bereits einen Einkaufsservice für ältere Menschen gab. Ihr Vorschlag stieß bei der Dorfgemeinschaft Altenrüthen auf offene Ohren.
Die Umsetzung ließ nicht lange auf sich warten: Mit Unterstützung der Stadt Rüthen wurde ein städtischer Bulli organisiert, den die Dorfgemeinschaft gegen eine Kilometerpauschale nutzen kann. Für die Seniorinnen und Senioren kostet eine Fahrt lediglich einen Euro – ein Betrag, der hilft, die laufenden Kosten zu decken.
Natur im Bibertal lud zu Entspannung und Gesprächen
 Rüthen. Der Arbeitskreis für Behinderte Vergissmeinnicht hat die Natur im Biebertal auf einer kleinen Herbstwanderung genos-sen. Der Ausflug machte den Teilnehmern sichtlich Freude. Bei sonnigem Wetter wurde auch ein kleines Fotoshooting angeboten, welches von den Mitgliedern begeistert angenommen wurde und für viel Spaß sorgte.
Nach der Wanderung machte die Gruppe im Waldschiff eine Rast, wo sich nach dem Ausflug in die Natur bei Kaffee und Kuchen weitere angeregte Gespräche entwickelten, ehe der Nachmittag gut gestärkt seinen Ausklang fand.
Unter den Gästen begrüßte Sprecher Alfons Knop, Gründungsmitglied der Ortsgruppe, unter anderem Bürgermeister Dr. Thomas Schöne (Warstein), Peter Bootz, Betriebsleiter Forst der Stadt Rü- then, sowie Holger Hellemeier, Geschäftsführer der Lörmecke Wasserwerke GmbH. Den Festvortrag hielt Dr. Peter Liese, Mitglied des Europäischen Parlaments.
Rückblick auf 25 Jahre Umweltarbeit
Alfons Knop erinnerte an die Anfänge der Gruppe: Aus einer Bürgerversammlung gegen die geplante Erweiterung eines Steinbruchs entstand 2000 die BUND-Ortsgruppe Lörmecketal. Ein wichtiger Meilenstein war später die Ausweisung des Lörmecketals als Naturschutzgebiet.
25 Jahre Einsatz für Natur, Wasser und Heimat
Die BUND-Ortsgruppe Lörmecketal feierte Jubiläum in Rüthen
 Rüthen. Seit 25 Jahren engagiert sich die BUND-Ortsgruppe Lörmecketal Warstein–Rüthen für den Schutz von Natur, Land-schaft und vor allem für sauberes Trinkwasser in der Region. Dieses Jubiläum feierten Mitglieder, Unterstützer und Gäste nun in der Rüthener Stadthalle – mit Rückblicken, Anerkennung und Plänen für die Zukunft.
Eröffnet wurde die Feier von Dr. Christa Bücker von der BUND-Kreisgruppe Soest. Sie würdigte das freiwillige Engagement der Mitglieder, die mit großem Einsatz dafür sorgen, dass Umwelt- und Naturschutz vor Ort lebendig bleiben.
Eröffnet wurde die Feier von Dr. Christa Bücker von der BUND-Kreisgruppe Soest. Sie würdigte das freiwillige Engagement der Mitglieder, die mit großem Einsatz dafür sorgen, dass Umwelt- und Naturschutz vor Ort lebendig bleiben.
Unter den Gästen begrüßte Sprecher Alfons Knop, Gründungsmitglied der Ortsgruppe, unter anderem Bürgermeister Dr. Thomas Schöne (Warstein), Peter Bootz, Betriebsleiter Forst der Stadt Rü- then, sowie Holger Hellemeier, Geschäftsführer der Lörmecke Wasserwerke GmbH. Den Festvortrag hielt Dr. Peter Liese, Mitglied des Europäischen Parlaments.
Lob und Anerkennung
Bürgermeister Dr. Thomas Schöne betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit im Umwelt- und Naturschutz. Er nannte das Folgenutzungskonzept für den Steinabbau, nach kontroversem Streit zwischen Steinabbau und Umweltschutz in der Vergangenheit sah er nach seiner Aussage nun ein Miteinander auf einer anderen Ebene. Solches Engagement sei ein wichtiger Beitrag für die Region und künftiges Handeln.
Peter Bootz erinnerte an die lange Tradition des Naturschutzes in Rüthen und warb für ein Denken über Generationen hinweg im Umgang mit Wald und Landschaft.
Holger Hellemeier hob den Schutz des Trinkwassers als gemeinsame Aufgabe hervor. Der Klimawandel stelle neue Herausforderungen für die Wasserversorgung dar, die nur im Schulterschluss bewältigt werden könnten.
Alfons Knop erinnerte an die Anfänge der Gruppe: Aus einer Bürgerversammlung gegen die geplante Erweiterung eines Steinbruchs entstand 2000 die BUND-Ortsgruppe Lörmecketal. Ein wichtiger Meilenstein war später die Ausweisung des Lörmecketals als Naturschutzgebiet.
Zu den zentralen Themen zählen seither der Schutz des Felsquellwassers und die Pflege der regionalen Natur- und Kulturlandschaft. Mit zahlreichen Veranstaltungen – von Kräuter- und Fledermauswanderungen über Bienenkunde bis hin zu Ferienspielen – hat die Gruppe viele Menschen für Umweltthemen begeistert.
Besonders stolz ist man auf die Pflege des Kattensteins, eines rund 5.500 Quadratmeter großen Areals, das von Müll befreit, renaturiert und heute auch durch Schafbeweidung gepflegt wird. Auch die Kartierung des Warsteiner Hügellandes und das Folgenutzungskonzept für den Kalksteinabbau zählen zu den Erfolgen der vergangenen Jahre.
Liese verwies darauf, dass auch Friedrich Merz das Thema Klimawandel regelmäßig aufgreife, was seiner Ansicht nach in der öffentlichen Wahrnehmung zu selten Beachtung finde. Zugleich erinnerte er daran, dass selbst der Bundeskanzler den Klimawandel – neben Fragen von Krieg und Frieden – als größte globale Herausforderung bezeichnet habe.
Sein christliches Weltbild sieht Liese als Verpflichtung, Verantwortung für die Zukunft und den Erhalt der Lebensgrundlagen zu übernehmen. Er warb dafür, in politischen Entscheidungsprozessen unterschiedliche Positionen anzuhören und sachlich abzuwägen.
Blick nach vorn
Zum Abschluss ermutigte Vita Nolte, ebenfalls Gründungsmitglied, dazu, weiterhin Bewusstsein für Natur- und Umweltthemen zu schaffen und neue Mitstreiter zu gewinnen.
Bei einem Imbiss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und Rückblick. Eine kleine Ausstellung mit Kinderbildern zum Thema Trinkwasser sowie Infotafeln zu regionalen Naturschutzthemen rundeten das Jubiläum ab.
Ein Abend, der zeigte: Naturschutz lebt vom Mitmachen – und von Menschen, die sich mit Herz und Ausdauer für ihre Heimat einsetzen.
Europäischer Blick auf den Klimaschutz
Festredner Dr. Peter Liese würdigte den Einsatz der Ortsgruppe und sprach über die Rolle bürgerschaftlichen Engagements im europäischen Klimaschutz. Er betonte die Bedeutung internationaler Vereinbarungen wie des Pariser Abkommens und rief dazu auf, Klimaschutz mit Augenmaß und ohne pauschale Verbote zu gestalten.
Geduldig beantwortete Stefan Cramer zahlreiche Fragen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Zum Abschluss gab es eine besondere Überraschung: Alle ohne Höhenangst konnten mit der Drehleiter 30 Meter in die Höhe fahren und anschließend den Umgang mit einem echten Feuerlöscher ausprobieren. Dieses Erlebnis blieb allen in guter Erinnerung.
Im Anschluss ging es für die Gruppe in die Paderborner Schwimmoper. Dort konnten die Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Energie an Wasserrutschen auslassen oder mutig vom Dreimeter-Turm ins Becken springen. Nach diesem abwechslungsreichen Tag starteten die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken in die weitere DLRG-Arbeit.
ruethen.dlrg.de/galerie.
Doppelaktion mit spannenden Einblicken und viel Spaß
Ein besonderer Erfolg: Zwei neue Rettungsschwimmer konnten nach einem intensiven Lehrgang ihre Silberprüfung bestehen. Ole Herbst und Matheo Siedhoff meisterten alle Anforderungen souverän. Zudem nutzten mehrere Ausbilder und erfahrene Rettungsschwimmer die Gelegenheit, ihre Kenntnisse aufzufrischen. Insgesamt wurden zehn Rettungs-schwimmabzeichen in Bronze und Silber vergeben – ein Zeichen für die Einsatzbereitschaft und Fitness der Rüthener Wasserretter.
Zum Abschluss der Saison präsentierte sich die Ortsgruppe beim Stadtfest anlässlich der 825-Jahrfeier von Rüthen. An einem Informationsstand berichteten die Mitglieder über ihre Arbeit und gaben wertvolle Tipps zur Sicherheit am und im Wasser. Ein Quiz für Groß und Klein sorgte für zusätzlichen Spaß und Wissensvermittlung.
Auch über die Wintermonate bleibt die DLRG Rüthen aktiv. Im Lehrschwimmbecken wird weiter trainiert, damit alle gut vorbereitet in die nächste Saison starten können.
ruethen.dlrg.de
DLRG Rüthen besuchte Rettungswache und erlebt Wasserspaß in Paderborn
Rüthener DLRG zieht erfolgreiche Sommerbilanz
 Rüthen. Die DLRG Ortsgruppe Rüthen e. V. organisierte für ihre Mitglieder eine besondere Aktion. Zunächst stand ein Besuch der Rettungswache Süd der Paderborner Feuerwehr auf dem Programm. Stefan Cramer, selbst DLRG-Mitglied und beruflich Feuerwehrmann, Rettungssanitäter sowie Feuerwehrtaucher, führte die Gruppe durch seine Arbeitsstätte.
Anschaulich erklärte Cramer, wie ein Notruf in der Wache eingeht und wie die Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeuge für den Einsatz vorbereitet werden. Die Teilnehmer erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen, durften verschiedene Fahrzeuge besichtigen – darunter auch das spezielle Einsatzfahrzeug zur Wasserrettung, das bei den DLRG-Mitgliedern auf großes Interesse stieß.
Geduldig beantwortete Stefan Cramer zahlreiche Fragen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Zum Abschluss gab es eine besondere Überraschung: Alle ohne Höhenangst konnten mit der Drehleiter 30 Meter in die Höhe fahren und anschließend den Umgang mit einem echten Feuerlöscher ausprobieren. Dieses Erlebnis blieb allen in guter Erinnerung.
 Rüthen. Die DLRG-Ortsgruppe Rüthen blickt auf eine gelungene Sommersaison 2025 zurück. Mit viel Engagement und Freude standen die ehrenamtlich Aktiven im Biberbad bereit, um Schwimmabzeichen für alle Altersgruppen abzunehmen. Jeden Sonntag konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Schwimmfähigkeiten unter Beweis stellen – vom Seepferdchen bis hin zum Deutschen Schwimmabzeichen in Gold. Rund 30 Abzeichen wurden dabei nach bestandener Prüfung verliehen.
Auch bei der beliebten Piratenparty der Stadt Rüthen war die DLRG im Einsatz. Das Wachteam unterstützte die Schwimmmeister vor Ort, während parallel weitere Abzeichen abgenommen wurden.
Ein besonderer Erfolg: Zwei neue Rettungsschwimmer konnten nach einem intensiven Lehrgang ihre Silberprüfung bestehen. Ole Herbst und Matheo Siedhoff meisterten alle Anforderungen souverän. Zudem nutzten mehrere Ausbilder und erfahrene Rettungsschwimmer die Gelegenheit, ihre Kenntnisse aufzufrischen. Insgesamt wurden zehn Rettungs-schwimmabzeichen in Bronze und Silber vergeben – ein Zeichen für die Einsatzbereitschaft und Fitness der Rüthener Wasserretter.
Organisiert wurde das Ganze von Marc Wiesner, der nicht nur als Veranstalter fungierte, sondern auch selbst als DJ in deutschen und internationalen Clubs – unter anderem in Spanien und Kroatien – bekannt ist.
Unterstützt wurde er von Malte Jung (Technik) und Marc de Buhr (Gastronomie). Die Planung und Umsetzung in nur acht Wochen zeigt, wie viel Herzblut und Engagement hinter dem Projekt stecken. Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Rüthen und die Bereitstellung der Wiese nahe des Biberbades machten die Premiere überhaupt erst möglich.
 Rüthen. Elektronische Beats am Rand der Natur boten den Rahmen für das Waldklang Festival, welches seine Premiere im idyllischen Bibertal gefeiert hat. Hunderte Musikfans ließen sich von elektronischen Klängen verzaubern und tanzten in einem eigens aufgebauten Zelt, umgeben von Wiesen und Wald. Für ordentlich Power sorgte die Soundanlage mit kräftigen Beats, die von entspanntem House bis zu treibendem Techno reichten.
Herausragendes Line-Up
Aufgelegt haben bekannte Club-DJs, die in der Szene als „Residents“ gelten und für den passenden Soundteppich sorgten.
Besonders zum Abschluss wurde noch einmal Vollgas gegeben: DJ Evans und Max Fail heizten dem Publikum ordentlich ein. Max Fail ist vor allem über Streaming-Plattformen wie Spotify bekannt und erreicht dort monatlich rund eine halbe Million Hörer.
Ein Highlight für die Gäste waren neben der Musik auch die Drinks an den Theken – darunter auch Szenedrinks, die perfekt zum Festivalflair passten.
Für das leibliche Wohl war außerdem mit einem Imbissstand gesorgt, und ein separater Raucherbereich rundete das Angebot ab.
Das Herzstück des Festivals war ein rund 600 Quadratmeter großes Zelt, das mit professioneller Licht- und Tontechnik ausgestattet war.
Organisiert wurde das Ganze von Marc Wiesner, der nicht nur als Veranstalter fungierte, sondern auch selbst als DJ in deutschen und internationalen Clubs – unter anderem in Spanien und Kroatien – bekannt ist.
Hunderte Gäste tanzten bis spät in die Nacht
Waldklang Festival feierte Premiere im Bibertal
Nach dem gelungenen Auftakt ist die Fortsetzung bereits in Planung: Für 2026 denken die Veranstalter über ein Zwei-Bühnen-Konzept nach – mit elektronischer Musik auf der einen und Mallorcamusik auf der anderen Seite. Man darf gespannt sein, wie das Waldklang Festival im nächsten Jahr aufdreht.
Unterstützt wurde er von Malte Jung (Technik) und Marc de Buhr (Gastronomie). Die Planung und Umsetzung in nur acht Wochen zeigt, wie viel Herzblut und Engagement hinter dem Projekt stecken. Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Rüthen und die Bereitstellung der Wiese nahe des Biberbades machten die Premiere überhaupt erst möglich.
In drei spannenden Runden, bei denen die Tische jeweils neu zugelost wurden, stand nicht nur das Spiel im Mittelpunkt, sondern auch der gesellige Austausch. Zwischen den Partien wurde gefachsimpelt, gelacht und angeregt diskutiert.
Das Thekenteam sorgte für die Getränke und hatte außerdem das Essensangebot mit Bockwurst, Frikadellen und Kartoffelsalat vorbereitet.
Bei der Siegerehrung durfte sich Josef Griese mit 122 Punkten über den ersten Platz freuen. Ludger Schalk belegte mit 93 Punkten den zweiten Rang, dicht gefolgt von Willi Köhne, dem Präsidenten der Blau-Weißen Asse, der mit 94 Punkten Dritter wurde. Auf den weiteren Plätzen landeten Gregor Schulte-Angels (90 Punkte), Peter Brexel (89 Punkte) und Bernd Lukas (69 Punkte), der das Turnier in den vergangenen beiden Jahren gewonnen hatte. Neben den Pokalen für die drei Erstplatzierten gab es für die Sieger außerdem Präsente.
Ein gelungener Abend, bei dem die Karten, die Stimmung und das Miteinander gut zusammenpassten.
Gute Karten und beste Stimmung beim Doppelkopfturnier in Drewer
 Drewer. Beim Doppelkopfturnier der Blau-Weißen Asse Drewer herrschte wieder beste Laune. Insgesamt 45 Spieler trafen sich in der „Gänsewirtschaft“, um an neun Tischen ihr Können am Kartentisch zu zeigen.
Christian Oel begrüßte die Teilnehmer (Foto unten) und moderierte den Abend. Er lobte die angenehme Atmosphäre und das gute Niveau der Spieler. Turnierleiter Volker Köhne sorgte für einen reibungslosen Ablauf.
Das Motorrad heißt Ronja und war bei Start in Island ordentlich beladen. Die Stollen wurden vor Ort eingeschraubt, das soll bei den auf der Reise herrschenden Temperaturen gemacht werden, und auch eine neue Batterie sollte noch besorgt werden. Dann konnte es losgehen. Ob sie verrückt oder unvernünftig ist – „Are you crazy or are you stupid?“, wurde sie unterwegs gefragt mehrfach gefragt. Der erste Wagemut wurde mit Nordlichtern belohnt, die zu sehen nach einigen Tagen zur Gewohnheit wurde. Die kalten Temperaturen ließen nicht nur den Tank schnell leer gehen, sondern auch den Akku vom Laptop. Ein zugefrorenes Tankschloss musste erst wieder aufgetaut werden. Schlechtes Wetter abwarten konnte fünf Minuten dauern oder fünf Tage, machte Irene Seidler die Erfahrung und lernte, auch in einfachen Verhältnissen mit einer Matratze zu übernachten – oder eben beim Schneesturm im Zelt. Dann wieder beeindruckende Natur, ein gezeigtes Landschaftsfoto war kein schwarz-weiß-Bild, das musste dazugesagt werden. Die Formel „Geschwindigkeit gibt Sicherheit“ konnte bei den Straßenverhältnissen trotz Spikes nur bedingt umgesetzt werden. Unerwartet auftretende Schneegestöber ließen Hindernisse auf der Straße übersehen und führten zu einem kleinen Unfall, doch beim Aufheben des Motorrades halfen die Menschen gerne. Manchmal fiel das abgestellte Motorrad auch einfach vom Wind um, Windstärken bis 140 km/h waren nicht selten. Reparaturen wie an einer Kette erforderten Improvisationstalent, irgendwann fand sich auf der Insel auch ein Händler mit passendem Werkzeug.
Nach einer Pause ging in dem Vortrag die Reise weiter nach Norwegen. Die Vorbereitung auf die Reise war Kältetraining. Im Vergleich zu Island sei Norwegen windstill, die hohe Luftfeuchtigkeit lässt den Sattel einfrieren, aber das Land ist nach den Schilderungen auch unglaublich schön. Spikes wären neben den Reifen auch für die Schuhe gut gewesen, war eine Erfahrung, die beim nächsten Mal Rutschen nach dem Absteigen vom Motorrad vermeiden kann. Wenn die Außentemperatur -25°C beträgt, hilft das norwegische Tempolimit von 60 km/h gegen das Frieren. Unterschiede hat Irene Seidler in der Mentalität zwischen den hilfsbereiten Isländern und den touristengewöhnten Norwegern ausgemacht. In den dunklen Wintertagen kann man sich in Skandinavien mit teurem Alkohol oder Süßigkeiten, aber auch mit Beleuchtung das Gemüt aufhellen. Wie die Technik des Motorrades bei den kalten Temperaturen funktioniert und was bei dem Gepäck zu beachten ist, Begegnungen mit Menschen und Naturerlebnisse waren weitere Schilderungen, die Irene Seidler mit ihrem Wortwitz und einer herzhaften Ehrlichkeit rüberbrachte. Unbeschwert ehrlich ging sie auch immer wieder mit dem Thema Depressionen um, zu dem sie mehrfach den Bogen schlug und zu dem sie gerne Hilfe anbietet – „auch wenn man sich noch nicht kennt“.
www.motorradtraining-mental.de
 Rüthen. Durch Island und Norwegen bei Eis und Schnee auf zwei Rädern – Motorradfahren ist eine Leidenschaft von Irene Seidler, die sie beruflich als Trainerin, privat und für den guten Zweck nutzt. Was sie auf zwei Reisen in Nordeuropa erlebt hat und was ihr dabei besonders am Herzen liegt, erfuhren die faszinierten Besucher bei einem Vortrag, zu dem der Kulturring Rüthen wieder in der Bibertalgastronomie HenrichS eingeladen hatte.
Kulturringvorsitzender Klaus Herting freute sich auf einen spannenden Vortrag, er hatte Irene Seidler in ihren Reiseberichten auch schon auf Motorradfahrten im Irak verfolgt und freute sich mit den Gästen in der ausverkauften Gaststätte nun auf Reiseerlebnisse von zwei Touren durch Eis und Schnee.
Warum reist man durch Island und warum macht man das im Winter? Irene Seidler möchte auf Depressionen und Hochsensibilität aufmerksam machen und ist selbst davon betroffen. In Island ist die Krankheit verbreitet, entsprechend hatte Irene Seidler sich das Land für ihre Wohltätigkeitsfahrt ausgesucht. Und natürlich reizte sie auch das Abenteuer. In ihrem Charity-Projekt „Heels on Wheels“ kann man auf Ereignisse in ihren Fahrten für den guten Zweck wetten. Der Erlös ist wie die Einnahmen des Vortrages für die Kinderhilfe Loop.
In der Vorbereitung hat sie sich um Stollenreifen bemüht, in die sie Spikes schrauben wollte. Auch auf die Kälte wollte sie vorbereitet sein und „braucht man eine Visierheizung?“ Gegen kalte Füße hilft Alufolie zwischen Sohle und Innensohle, war auch für den kommenden Winter ein Tipp.
Das Motorrad heißt Ronja und war bei Start in Island ordentlich beladen. Die Stollen wurden vor Ort eingeschraubt, das soll bei den auf der Reise herrschenden Temperaturen gemacht werden, und auch eine neue Batterie sollte noch besorgt werden. Dann konnte es losgehen. Ob sie verrückt oder unvernünftig ist – „Are you crazy or are you stupid?“, wurde sie unterwegs gefragt mehrfach gefragt. Der erste Wagemut wurde mit Nordlichtern belohnt, die zu sehen nach einigen Tagen zur Gewohnheit wurde. Die kalten Temperaturen ließen nicht nur den Tank schnell leer gehen, sondern auch den Akku vom Laptop. Ein zugefrorenes Tankschloss musste erst wieder aufgetaut werden. Schlechtes Wetter abwarten konnte fünf Minuten dauern oder fünf Tage, machte Irene Seidler die Erfahrung und lernte, auch in einfachen Verhältnissen mit einer Matratze zu übernachten – oder eben beim Schneesturm im Zelt. Dann wieder beeindruckende Natur, ein gezeigtes Landschaftsfoto war kein schwarz-weiß-Bild, das musste dazugesagt werden. Die Formel „Geschwindigkeit gibt Sicherheit“ konnte bei den Straßenverhältnissen trotz Spikes nur bedingt umgesetzt werden. Unerwartet auftretende Schneegestöber ließen Hindernisse auf der Straße übersehen und führten zu einem kleinen Unfall, doch beim Aufheben des Motorrades halfen die Menschen gerne. Manchmal fiel das abgestellte Motorrad auch einfach vom Wind um, Windstärken bis 140 km/h waren nicht selten. Reparaturen wie an einer Kette erforderten Improvisationstalent, irgendwann fand sich auf der Insel auch ein Händler mit passendem Werkzeug.
Der Kulturring Rüthen begrüßte Irene Seidler zu einem Vortrag in dem vollbesetzten Bibertalcafe HenrichS
Herausfordernde und malerische Natur erlebt und hilfsbereitschafte Menschen getroffen
Der Heimatverein Westereiden machte ein Stück alter Dorfidentität sichtbar
Alte Hausnamen erzählen Geschichten
 Westereiden. Hausnamen sind mehr als bloße Bezeichnungen: Sie sind Fenster in die Vergangenheit, erzählen von Familien, Berufen und den Menschen, die ein Dorf geprägt haben. In Westereiden bringt der Heimatverein diese Tradition jetzt zurück ins Bewusstsein – sichtbar an den Häusern des Ortes.
52 Schilder mit alten Hof- und Hausnamen wurden im Dorf angebracht. Selbst das ehemalige Spritzenhaus in der Dorfstraße 31 erhielt eine eigene Tafel. Die Initiative zeigt, wie eng Geschichte und Alltag hier miteinander verbunden sind: Jeder Name ist ein kleiner Zeitzeuge, der Erinnerungen an frühere Generationen wachhält.
Die Grundlage für das Projekt bildete das Buch "Die Geschichte des Kirchspiels Hoinkhausen" von Heinrich Schlootkötter und Wilhelm Hültenschmidt, ergänzt durch mündliche Überlieferungen aus Westereiden. Namen wie „Suerländers“, „Müllers“, „Schelshöfers“ oder „Kluiners“ wurden zusammengetragen und nachvollzogen. Der Name „Suerländers“ zum Beispiel entwickelte sich aus dem Plattdeutschen, ist heute als „Sauerlanders“ bekannt und seit 1919 offiziell „Rüther“. Die Schilder wurden von Dorfbewohnern in Eigenleistung gefertigt. Dabei konnten die Hausbesitzer Material und Größe individuell wählen. Unterstützt wurde die Aktion durch einen Heimatscheck des Landes Nordrhein-Westfalen. Ortsvorsteher Bernhard Meyer hob die Bedeutung des Projekts hervor: „Die alten Namen dürfen nicht in Vergessenheit geraten – sie sind Teil unserer Identität.“
Die Grundlage für das Projekt bildete das Buch "Die Geschichte des Kirchspiels Hoinkhausen" von Heinrich Schlootkötter und Wilhelm Hültenschmidt, ergänzt durch mündliche Überlieferungen aus Westereiden. Namen wie „Suerländers“, „Müllers“, „Schelshöfers“ oder „Kluiners“ wurden zusammengetragen und nachvollzogen. Der Name „Suerländers“ zum Beispiel entwickelte sich aus dem Plattdeutschen, ist heute als „Sauerlanders“ bekannt und seit 1919 offiziell „Rüther“. Die Schilder wurden von Dorfbewohnern in Eigenleistung gefertigt. Dabei konnten die Hausbesitzer Material und Größe individuell wählen. Unterstützt wurde die Aktion durch einen Heimatscheck des Landes Nordrhein-Westfalen. Ortsvorsteher Bernhard Meyer hob die Bedeutung des Projekts hervor: „Die alten Namen dürfen nicht in Vergessenheit geraten – sie sind Teil unserer Identität.“
Koordiniert wurde die Umsetzung von Maria Dickhut. Antonius Krane, Vorsitzender des Heimatvereins, freut sich über die gelungene Realisierung: „Die Idee lag schon lange in der Schublade, jetzt ist sie Wirklichkeit geworden.“ Neben den Schildern erstellte Maria Dickhut auch eine Übersicht aller Hofnamen als Plakat, das im Dorftreff „Netzwerkstatt“ ausgestellt wird und beim Verein erhältlich ist.
Mit den Tafeln wird nicht nur Geschichte sichtbar: Sie verbinden die Dorfgemeinschaft, lassen Erinnerungen lebendig werden und machen die Heimat in Westereiden greifbar – Name für Name, Haus für Haus.
Die AWO erlebte einen tollen Ausflug mit Natur und geselligen Stunden
Der AWO Projekt Chor trat im DRK Haus Maria vom Stein auf
 Rüthen. Ein Ausflug des AWO Ortsvereins Rüthen führte nach Belecke in Haus Welschenbeck. Franziska Erling berichtete über die Historie des historische Gebäudes, das am Ortsrand inmitten einer ruhigen, grünen Umgebung mit alten Bäumen, Teichen und Wiesen liegt. Das Haus wurde schon im 13. Jahrhundert erwähnt und war früher ein Adelssitz mit Wassergraben und kleiner Burganlage, erfuhren die Besucher. Ein Besuch in Haus Welschenbeck verbindet Geschichte, Natur und Gemütlichkeit. Wer gerne spazieren geht, kann rund um das Haus die Natur erkunden. Die Umgebung und das Restaurant laden ein zum Verweilen, Plaudern und Genießen.
In den gemütlichen Räumlichkeiten haben sich die AWO-Mitglieder danach in gemütlicher Runde auf Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gefreut und den schönen Ort für ein paar gemeinsame Stunden und eine kleine Auszeit vom Alltag genossen.
 Rüthen. Mit seinem ersten Auftritt im DRK „Haus Maria vom Stein“ überraschte der AWO Projekt Chor die Bewohner. Gemeinsam wurden Volks-, Heimat- und Seemanslieder gesungen.
Die Zuhörer hatten viel Spaß und Freude und sangen begeistert mit.
Der Chor wird von Elisabeth Happe geleitet, die musikalische Begleitung gestaltete Susanne Erling auf ihrem Akkordeon. In den Singpausen trug AWO Vorsitzender Johannes Erling herbstliche Geschichten vor.
"Uns hat es viel Freude bereitet, dass wir alle mit unserem Gesang erfreuen konnten", sagte Johannes Erling und bedankte sich herzlich bei den Betreuerinnen des Hauses, besonders nannte er Silvia Steinmetz. Die AWO wünscht sich bald einen weiteren Auftritt für die Senioren.
Haus Welschenbeck lud zu Historie, Kaffee und Kuchen ein
Volkslieder wurden mitgesungen
Bei den Wahlen wurden mehrere Ämter bestätigt und neu besetzt. Niklas Henze bleibt erster Vorsitzender, unterstützt von Jan Frederik Diemel als zweitem Vorsitzenden. Fabian Henze übernimmt das Amt des ersten Kassierers, Leoni Gockel rückt als zweite Kassiererin nach. Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Katrin Schmidt und Maike Herbst, während Pia Cordes und Andre Mertins für die Notenwartung zuständig sind.
Gemeinschaft, die verbindet
Neben den musikalischen Terminen betonte der Vorstand das gute Vereinsklima. Ideen wie das gemeinsame Probewochenende und andere Vorhaben – etwa neue Sonnenbrillen im Vereinsdesign – kamen bei den Mitgliedern gut an.
Mit viel Vorfreude blicken die Bergstadt Musikanten nun auf die bevorstehende Adventszeit – und auf ein neues Jahr voller Musik, Gemeinschaft und guter Stimmung.
Vorfreude auf Adventszeit und neue Projekte wurden auf der Jahreshauptversammlung besprochen
 Rüthen. Zahlreiche Auftritte, erfolgreiche Konzerte und ein starkes Miteinander prägten das Vereinsjahr der Bergstadt Musikanten Rüthen 1888 e.V. Bei der Jahreshauptversammlung zog der Verein eine zufriedenstellende Bilanz – und blickte zugleich mit Schwung auf die kommenden Monate.
Ausblick auf ein musikalisches Jahr
Schon jetzt laufen die Planungen für die nächsten Auftritte auf Hochtouren. Neben dem traditionellen Weihnachtskonzert am 13. Dezember um 18.00 Uhr stehen auch der Nikolausumzug und der Adventsrundgang auf dem Programm. Im neuen Jahr folgen wieder zahlreiche musikalische Einsätze bei Schützenfesten und kirchlichen Veranstaltungen. Ein gemeinsames Probewochenende soll die Vorbereitung auf das nächste Weihnachtskonzert intensivieren und den musikalischen Zusammenhalt stärken.
Ein Rückblick mit vielen Höhepunkten
Das vergangene Jahr war für die Musikerinnen und Musiker geprägt von Engagement und Gemeinschaft. Ob beim Weihnachtskonzert, dem Stadtjubiläum Rüthens oder den zahlreichen Schützenfesten in der Region – die Bergstadt Musikanten waren musikalisch fast das ganze Jahr im Einsatz. Auch die Fahrt nach Leipzig im Frühjahr blieb als besonderes Erlebnis in Erinnerung.
Neue Gesichter und geehrte Jubilare
Musikalischen Zuwachs gab es mit der Neuaufnahme von Julia Diemel, die von der Versammlung herzlich aufgenommen wurde. Besonders geehrt wurden die langjährigen Mitglieder Martin Thöne und Robert Knickenberg für stolze 50 Jahre sowie Andrea Ising und Nadja Markmann für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit (Foto rechts).
Bewährter Vorstand, neue Aufgaben
Bei den Wahlen wurden mehrere Ämter bestätigt und neu besetzt. Niklas Henze bleibt erster Vorsitzender, unterstützt von Jan Frederik Diemel als zweitem Vorsitzenden. Fabian Henze übernimmt das Amt des ersten Kassierers, Leoni Gockel rückt als zweite Kassiererin nach. Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Katrin Schmidt und Maike Herbst, während Pia Cordes und Andre Mertins für die Notenwartung zuständig sind.
Bergstadt Musikanten Rüthen blicken auf ereignisreiches Jahr zurück
Auf dem Stadtjubiläum wurden Quizfragen zur Natur mit Bravour beantwortet
Über 100 Personen nahmen am Hegering-Quiz teil
 Rüthen. Im Rahmen der 825-Jahrfeier der Stadt hatte der Hegering Rüthen ein Quiz veranstaltet – mit großem Erfolg. Über 100 Teilnehmer aus der Region und darüber hinaus stellten sich den teils kniffligen Fragen zu heimischen Baum- und Straucharten, Wildtieren sowie Trophäen aus dem Rüthener Stadtwald.
Besonderes Interesse weckten dabei die Rollende Waldschule und die Informationen zur Kitzrettung mit Drohnentechnik. Die Resonanz auf das Quiz übertraf die Erwartung. Umso erfreulicher war es, dass gleich 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Fragen richtig beantworten konnten.
Hegeringleiter Bernd Rüther und Öffentlichkeitsobmann Hubert Schümmer ehrten nun die drei per Los ermittelten Gewinner im Bibertal. Über ein reich bebildertes Bestimmungsbuch und ein Futterhäuschen durften sich Viktoria Markmann-Döpp aus Rüthen, Hannes Nagel (11) aus Hövelhof-Espeln sowie Theresa Hage (11) aus Hemmern freuen. Letztere konnte an der Preisverleihung leider nicht teilnehmen – ihr Gewinn wurde nachgereicht.
Mit der Aktion wollte der Hegering Rüthen nicht nur zur Feier des Stadtjubiläums beitragen, sondern auch das Wissen um die heimische Natur fördern – was offenbar gut gelungen ist.
Ein besonderer Meilenstein war die Teilnahme an der Prüfung zum Bläserhutabzeichen, einer offiziellen Qualifikationsprüfung im Jagdhornblasen. Jeder Teilnehmer musste dabei fünf aus insgesamt vierzehn Jagdsignalen fehlerfrei vor einer Fachjury vortragen – die Auswahl erfolgte per Los.
Die Kallenhardter Gruppe bereitete sich monatelang intensiv auf diesen Moment vor. Als der große Tag gekommen war, wurde die Prüfung – da der Großteil der Prüflinge aus Kallenhardt stammte – in der örtlichen Schützenhalle ausgerichtet. Insgesamt 22 Anwärterinnen und Anwärter aus dem Kreis Soest stellten sich der Prüfungskommission, bestehend aus Gunnar Quincke (Obmann für Brauchtum der Kreisjägerschaft Soest), Christian Pietz (Obmann für Brauchtum der KJS Hochsauerland) und Heiner Grotenhöfer (Vertreter der Jägerschaft und Mitglied des Bläsercorps vom Hegering Rüthen).
Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Alle Teilnehmer bestanden die Prüfung und erhielten im Anschluss feierlich ihre Urkunde sowie das Bläserhutabzeichen in Form einer Anstecknadel.
Zum Abschluss erklangen alle Hörner vereint im großen Zusammenspiel – ein kraftvoller und emotionaler Moment, der von einem gemütlichen Beisammensein abgerundet wurde. Dabei wurden bereits Ideen für künftige musikalische Treffen und Kooperationen der Bläsercorps im Kreisgebiet geschmiedet.
Die Jagdhorn Interessengemeinschaft Kallenhardt blickt stolz auf das Erreichte – und nach vorn: Die wöchentlichen Übungstreffen werden selbstverständlich fortgeführt, ob mit oder ohne Abzeichen. Denn längst ist aus dem Anfängerkurs eine engagierte Gemeinschaft gewachsen, die das jagdliche Brauchtum lebt, fördert und weitergibt.
Von der Neugründung zur Auszeichnung – Jagdhorn Interessengemeinschaft Kallenhardt besteht Bläserprüfung mit Bravour
Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung haben die Teilnehmer das Bläserhutabzeichen geschafft
 Kallenhardt. Was vor gut einem Jahr als mutiges Neuprojekt begann, wurde nun mit einer besonderen Auszeichnung belohnt: Die Jagdhorn Interessengemeinschaft Kallenhardt hat erfolgreich die Prüfung zum Bläserhutabzeichen des Landesjagdverbands Nordrhein Westfalen abgelegt – und das mit bemerkenswertem Erfolg.
Die Gruppe wurde im vergangenen Jahr mit dem Ziel ins Leben gerufen, jagdliche Signale für das Verblasen des Streckenbilds bei Drückjagden zu erlernen. 17 motivierte Neulinge – ohne jegliche Notenkenntnisse oder instrumentale Vorerfahrung – wagten sich an das Jagdhorn. Unter der Anleitung des erfahrenen Musikers Markus Ising aus Hemmern wurden sie Schritt für Schritt an das Zusammenspiel, die Technik und die Signalgebung herangeführt.
Bereits nach kurzer Zeit zeigten sich erste Erfolge: Die Interessengemeinschaft trat bei verschiedenen Veranstaltungen auf, etwa beim Schnadgang, bei Hegering Treffen oder während Bewegungsjagden. Die Begeisterung für das gemeinsame Musizieren sprach sich schnell herum – in diesem Jahr kamen fünf weitere Interessierte hinzu. Die Altersspanne reicht dabei von zehn bis über siebzig Jahre.
Neben dem kleinen Fürst Pless Horn, das als Einstiegsinstrument dient, wurden mittlerweile auch Parforcehörner in B Stimmung in die Gruppe integriert. Das Repertoire umfasst inzwischen rund 25 Musikstücke – darunter traditionelle Jagdsignale ebenso wie Märsche, etwa den „Hubertusmarsch“ oder die „Hegewaldfanfare“. Auch mehrstimmige Arrangements gehören zum festen Programm.
Ein besonderer Meilenstein war die Teilnahme an der Prüfung zum Bläserhutabzeichen, einer offiziellen Qualifikationsprüfung im Jagdhornblasen. Jeder Teilnehmer musste dabei fünf aus insgesamt vierzehn Jagdsignalen fehlerfrei vor einer Fachjury vortragen – die Auswahl erfolgte per Los.
Männer an den Herd!
 Rüthen. Der Männerkochkurs der Kolpingsfamilie findet bereits seit Jahren statt und stand nun zum vierten Mal unter der Leitung von Jens Dumschat. Die Teilnehmer wurden zu Beginn des Kurses von Franz-Josef Ebert, Kochkurs-Koordinator, und Andreas Plenge aus dem Kolping-Vorstandsteam in der Küche der Privaten Sekundarschule Hugo Stern begrüßt.
Die Teilnehmer lernten an mehreren Abenden neue Tricks am Herd, tauschten sich aus und hatten dabei sichtlich Spaß. Kühle Getränke standen den Hobbyköchen bereits während des Kochens zur Verfügung, und das gemeinsame Verspeisen der selbst zubereiteten Gerichte bildete den geselligen Abschluss eines jeden Abends.
Der erste Kochabend führte die Gruppe kulinarisch nach Griechenland. Auf dem Menü standen ein frischer Tomatensalat mit Oliven und Lauchzwiebeln sowie ein herzhaft gewürzter griechischer Eintopf. Dieser enthielt unter anderem Rinderhackbällchen, in die Pankomehl eingearbeitet wurde, wodurch sie besonders locker und saftig blieben. Kapern, Petersilie und Olivenöl verliehen dem Gericht eine besondere Note, abgerundet durch eine aromatische Rinderbrühe. Zum Nachtisch gab es eine erfrischende Limetten-Joghurt-Creme mit Vanille – leicht, frisch und perfekt für den mediterranen Abend.
In der zweiten Woche reisten die Männer nach Italien, wo sie mit einem fruchtigen Bruschetta begannen. Es wurde „Pollo Caprese“ zubereitet – überbackenes Hähnchen mit Tomaten und Mozzarella, begleitet von Ofenkartoffeln und einem knackigen Rucolasalat. Zum süßen Abschluss wartete ein Zitronen-Tiramisu mit Limoncello und Himbeeren.
Der dritte Abend stand schließlich ganz im Zeichen der festlichen Küche. Nach einem einer aromatischen französische Zwiebelsuppe als Vorspeise folgte ein zartes Rindersteak als Hauptgericht. Den krönenden Abschluss bildete ein weihnachtlicher Spekulatius-Nachtisch – würzig, cremig und ein gelungener Ausklang des Kurses.
Der Männerkochkurs der Kolpingsfamilie Rüthen zeigt einmal mehr: Kochen verbindet – und macht gemeinsam einfach mehr Spaß. In den kommenden Wochen treffen sich die Teilnehmer zudem zu einem gemütlichen Grillabend in einer Holzkota, um die gesellige Runde fortzusetzen.
Der beliebte Männerkochkurs der Kolpingsfamilie Rüthen lud wieder zu drei kulinarischen Abenden ein
Auch auf überregionaler Ebene waren die Karnevalisten aktiv, besuchten befreundete Vereine und nahmen an Versammlungen der Dachverbände teil.
Frischer Wind durch neue Prinzengarde
Eine erfreuliche Neuigkeit: In Rü-then wurde eine Prinzengarde gegründet. Als bei einer Veranstaltung eine Garde aus dem Umland krankheitsbedingt absagen musste, entschieden sich einige Rü-thener kurzerhand zur Selbsthilfe: „Dann machen wir es eben selbst.“ So war die Idee geboren, schnell fanden sich weitere Mitstreiter und ein Trainerteam.
Der erste Auftritt ist für die kommende Prunksitzung geplant – der Applaus bei der Versammlung war ihnen bereits sicher.
Garden sind auf Erfolgskurs
Auch bei den bestehenden Garden läuft es rund: Die Kindergarde holte bei einem Tanzturnier den ersten Platz und ist mit 30 Tänzerinnen voll besetzt. Die Jugendgarde zeigte vergangene Session einen Garde- und einen Showtanz, die Damengarde wuchs auf 21 Mitglieder an. Für neue Kostüme wird noch finanzielle Unterstützung gesucht – die Fahrschule Lohkemper stellte spontan 600 Euro zur Verfügung.
Der Rückblick auf die vergangene Session fiel umfangreich aus: Der Beginn der fünften Jahreszeit vor dem Alten Rathaus, die Teilnahme am Advent im Handwerkerdorf, die Prunk- und Galasitzung samt Proklamation des Prinzenpaares, der Kinderkarneval mit voller Stadthalle, die Besuche in Schulen und Kindergärten an Weiberfastnacht, der ausgelassene Mädelsabend, der gemeinsam mit den Jungschützen veranstaltete Narrentanz und der Rosenmontagsumzug – all das zeigte: Der Karneval wird in Rüthen lebendig gefeiert.
Auch auf überregionaler Ebene waren die Karnevalisten aktiv, besuchten befreundete Vereine und nahmen an Versammlungen der Dachverbände teil.
Neue Prinzengarde, Ehrungen und ein „Rüthen Helau“ trotz hoher Kosten
Die Karnevalsgesellschaft Rüthen hatte auf ihrer Jahreshauptversammlung Einiges zu berichten
 Rüthen. Die Karnevalsgesellschaft Rüthen machte auf ihrer Jahreshauptversammlung deutlich: Das närrische Brauchtum lebt weiter, getragen von großem Engagement, treuen Mitgliedern und frischem Schwung – etwa durch die neu gegründete Prinzengarde. Zudem standen Senatorenernennungen, Ehrungen und ein Rückblick auf das 66jährige Jubiläum auf dem Programm.
Präsident Benedikt Becker stellte fest: „Wir haben es geschafft, das Brauchtum Karneval in unsere Heimatstadt zu tragen.“ Ein besonderer Gruß galt dem Prinzenpaar Stefan Neumann und Wibke Frenzel, dem Kinderprinzenpaar Hannes Helle und Neele Sendler, dem Elferrat, den Garden, den Senatoren und Abordnungen befreundeter Vereine.
Ein ereignisreiches Jubiläumsjahr
Der Rückblick auf die vergangene Session fiel umfangreich aus: Der Beginn der fünften Jahreszeit vor dem Alten Rathaus, die Teilnahme am Advent im Handwerkerdorf, die Prunk- und Galasitzung samt Proklamation des Prinzenpaares, der Kinderkarneval mit voller Stadthalle, die Besuche in Schulen und Kindergärten an Weiberfastnacht, der ausgelassene Mädelsabend, der gemeinsam mit den Jungschützen veranstaltete Narrentanz und der Rosenmontagsumzug – all das zeigte: Der Karneval wird in Rüthen lebendig gefeiert.
Jürgen Müller erhielt den BWK-Verdienstorden. Ebenso wie Uwe Kaps, Thorsten Will und Bernd Fahle wurde er mit dem Ausscheiden aus dem Elferrat zum Senator der Karnevalsgesellschaft ernannt, aus dem Elferrat verabschiedeten sich außerdem Steffen Weide und Ingo Hoppe.
Für langjährige Vereinstreue wurden Jochen Rieger (33 Jahre), Susanne Henze (22) sowie Nadine Farke, Miriam Helle, Michael Mertens, Brigitte Rüntker und Yvonne Schumacher für jeweils elf Jahre ausgezeichnet.
Ausblick auf die Session 2025/2026
Die nächsten Termine stehen schon fest: Am 11.11.2025 startete die Session vor dem Alten Rathaus. Es folgen die Prunk- und Galasitzung (24.01.2026), der Kinderkarneval (01.02.), Weiberfastnacht und Mädelsabend (12.02.), der Narrentanz (14.02.) sowie der Rosenmontagsumzug am 16.02.2026.
Auch bei den bestehenden Garden läuft es rund: Die Kindergarde holte bei einem Tanzturnier den ersten Platz und ist mit 30 Tänzerinnen voll besetzt. Die Jugendgarde zeigte vergangene Session einen Garde- und einen Showtanz, die Damengarde wuchs auf 21 Mitglieder an. Für neue Kostüme wird noch finanzielle Unterstützung gesucht – die Fahrschule Lohkemper stellte spontan 600 Euro zur Verfügung.
Auch der Kinderelferrat trat mehrmals auf und war mit viel Freude im närrischen Treiben dabei.
Zahlen, Wahlen, Ehrungen
Schriftführer Julian Ebert und Kassierer Christian Kroll gaben Einblicke in Organisation und Finanzen. Trotz hoher Umsätze in der Jubiläumssession belasteten steigende Kosten die Kasse. Das Ergebnis fiel leicht defizitär aus – ein Trend, dem nur schwer zu begegnen sei, so Benedikt Becker.
Bei den Wahlen wurden Benedikt Becker als Präsident und Julian Ebert als Schriftführer bestätigt. Florian Dworak-Donner wurde als Nachfolger von Steffen Weide zum stellvertretenden Kassierer gewählt, das Amt des Gardebeauftragten übernahm Michael Trostmann von dem mit Dank verabschiedeten Ingo Hoppe.
Jürgen Müller erhielt den BWK-Verdienstorden. Ebenso wie Uwe Kaps, Thorsten Will und Bernd Fahle wurde er mit dem Ausscheiden aus dem Elferrat zum Senator der Karnevalsgesellschaft ernannt, aus dem Elferrat verabschiedeten sich außerdem Steffen Weide und Ingo Hoppe.
Es folgten die jüngsten Musiker des Abends: die „Bongo-Kinder", die mit einem rhythmischen Trommelstück für Begeisterung sorgten.
Den Auftakt machte das Blockflötenensemble Flaut’anima mit einem mehrstimmigen Arrangement von „Take Five“ sowie klangmalerischen Stücken aus Italien und Schottland.
40 Jahre Musikschule „Das Klingende Haus“
Ein Jubiläum jugendlicher Spielfreude und abwechslungsreichen Melodien
 Rüthen. Mit einem festlichen Konzert im Alten Rathaus feierte die Musikschule „Das Klingende Haus“ ihr 40-jähriges Bestehen – und blickte dabei auch auf 30 Jahre erfolgreiche Arbeit in Rüthen zurück. Das Konzert war das zweite seiner Art im Jubiläumsjahr und lockte zahlreiche Gäste an: Kinder, Eltern, Geschwister und Musikliebhaber füllten den Saal im Alten Rathaus.
Der Künstlerische Leiter Wilhelm-Schimmel Geveler begrüßte das Publikum herzlich und führte durch das Programm, in dem viel Musik von den jungen und jugendlichen Schülern zu hören war.
Auch die stellvertretende Bürgermeisterin Beatrix Krüper ließ es sich nicht nehmen, der Musikschule persönlich zu gratulieren. In ihrer Ansprache betonte sie die Begeisterung, die im Musikunterricht spürbar sei, und sprach den Wunsch aus, noch viele weitere Konzerte in Rüthen erleben zu dürfen.
Das Konzert stand unter dem Motto: Was motiviert junge Menschen heute, ein Instrument zu lernen und sich auf einer Bühne zu präsentieren? Die Antwort darauf gaben die Schülerinnen und Schüler selbst – mit einer beeindruckenden Bandbreite musikalischer Darbietungen.
Den Auftakt machte das Blockflötenensemble Flaut’anima mit einem mehrstimmigen Arrangement von „Take Five“ sowie klangmalerischen Stücken aus Italien und Schottland.
Das Jubiläumskonzert zeigte eindrucksvoll: Musik verbindet Generationen, weckt Emotionen und bringt junge Talente zum Leuchten. Ein gelungener Nachmittag, der in Erinnerung bleiben wird – und Lust auf mehr macht.
Ein weiterer Höhepunkt war die Eigenkomposition von Hannah Hartmann, die sie am Klavier selbst vortrug – ein eindrucksvolles Beispiel für die kreative Entwicklung junger Musiker.
In der Pause gab es Kaffee, kalte Getränke und Kuchen. Das Konzert wurde von einem engagierten Team aus Lehrkräften vorbereitet, darunter Holger Voigt (Gitarre, Keyboard, E-Bass), Tonia Jütte (Blockflöten-Ensemble), Michael James Couly (Schlagzeug, Komposition), Herbert Mackowiak (Klavier, Harmonielehre), Julian Koch (Violine) und Angelika Sprick (Bongos). Die Gesamtleitung und Moderation übernahm Wilhelm-Schimmel Geveler.
Das Jubiläumskonzert zeigte eindrucksvoll: Musik verbindet Generationen, weckt Emotionen und bringt junge Talente zum Leuchten. Ein gelungener Nachmittag, der in Erinnerung bleiben wird – und Lust auf mehr macht.
Im Anschluss traten Schülerinnen und Schüler mit der Konzertgitarre, am Keyboard und am Klavier auf – teils begleitet von ihren Lehrkräften. Einprägsam beispielsweise Beethovens „Ode an die Freude“ am Klavier, aber auch moderne Stücke aus Pop und Filmmusik fanden ihren Platz. Monika Pehar wurde bei „Pianostar“ vierhändig von Herbert Mackowiak begleitet, während Hoijin Wu mit Musik von Bach ausdrucksstark brillierte.
An der Violine zeigten Anja Buschkühle, Annabella Pust und Michelle Meschede im Zusammenspiel mit Julian Koch ihr Können.
Später folgte Fabian Winkler im Duett mit dem Pädagogen.
Für Aufmerksamkeit sorgte auch Johann Volmer, der das Xylofon als Konzertinstrument vorstellte – mit viel Tempo und spürbarer Freude, was vom Publikum mit großem Applaus belohnt wurde.
Wer spielt gerne Doppelkopf?
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Unser Café hat von Donnerstag bis Sonntag am Nachmittag geöffnet. An Freitagen bieten wir zusätzlich Frühstück an und öffnen abends zum „Feierabend im Café“ mit einem kleinen Snack und leckeren Getränken.
Bei Interesse freuen wir uns auf Deinen Anruf unter 0151-50636697.
Allerdings ist es häufiger der Fall, dass genau sieben Doppelkopf-Liebhaber zum Spieletreff kommen. „Das ist eigentlich der ungünstigste Fall“, schmunzeln die Teilnehmer. Zu viel für einen Tisch und zu wenig für zwei. „Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn wir noch ein paar Doppelkopf-Spieler dazu bekommen würden.“ Sollten es deutlich mehr werden, kein Problem: „Wir haben Platz für viele Spielerinnen und Spieler“ betont Koordinatorin Monika Nolte. „Wir bereiten auch gerne noch einen dritten Tisch vor!“
Wer Interesse hat am wöchentlichen Spieletreff teilzunehmen, ist herzlich eingeladen, mittwochs um 14.30 Uhr ins Haus Buuck zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen gibt es unter 02952-9027560.
 Ob Doppelkopf, Skat, Rummikub oder Rommé – beim „Spieletreff“ im Haus Buuck wird regelmäßig „gezockt“! Jeden Mittwochnachmittag treffen sich spielbegeisterte Menschen im Speicherstock des Mehrgenerationenhauses und gehen ihrer Leidenschaft nach. Ob Brett- oder Kartenspiele für die Teilnehmer des „Spieletreffs“ steht neben dem Spielfieber auch das gesellige Miteinander im Vordergrund.
Bei einer Tasse Kaffee und ein paar Keksen wird auch gerne über Gott und die Welt geplaudert, lernen sich Besucher besser kennen und entstehen neue Kontakte und manchmal auch Freundschaften.
Aber selbstverständlich können Spiele auch zur Entwicklung und Erhalt von Denkfähigkeit, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Konfliktfähigkeit beitragen.
Das wissen die regelmäßigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr zu schätzen und würden sich deshalb über weitere Mitstreiter freuen. Besonders am Tisch der Doppelkopf-Runde fehlen oft noch weitere Spielbegeisterte. Mit vier Personen optimal, aber auch mit fünf oder sechs Spielern ist eine lebhafte Doppelkopf-Runde noch möglich. Sind es mehr als sieben, wird an zwei Tischen gespielt.
Allerdings ist es häufiger der Fall, dass genau sieben Doppelkopf-Liebhaber zum Spieletreff kommen. „Das ist eigentlich der ungünstigste Fall“, schmunzeln die Teilnehmer. Zu viel für einen Tisch und zu wenig für zwei. „Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn wir noch ein paar Doppelkopf-Spieler dazu bekommen würden.“ Sollten es deutlich mehr werden, kein Problem: „Wir haben Platz für viele Spielerinnen und Spieler“ betont Koordinatorin Monika Nolte. „Wir bereiten auch gerne noch einen dritten Tisch vor!“
Neues aus Haus Buuck
Nach dem Sport stand Geselligkeit auf dem Programm
Dominik Farke ist neuer Tischtennis- Vereinsmeister
 Kneblinghausen. Hochspannung und starke Ballwechsel prägten die vereinsinternen Meisterschaften des Tischtennisvereins Kneblinghausen – Meiste in der Dorfhalle. Am Ende setzte sich Dominik Farke (Foto rechts, Mitte) in einem packenden Finale gegen den Titelverteidiger Daniel Kellerhoff (l.) durch und sicherte sich den Vereinsmeistertitel. Platz drei belegte Daniel Weber (r.).
Nach dem sportlichen Wettkampf ging es nahtlos in den geselligen Teil über. Gemeinsam mit den Gästen des Kneipenabends wurden die Sieger im Gesellschaftsraum gefeiert.
Darüber hinaus bot der Abend eine gute Gelegenheit, in lockerer Runde zusammenzukommen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Oestereiden feierte silbernes Meister- Jubiläum
 Oestereiden. Oestereiden blickte auf ein besonderes Ereignis zurück: Im Jahr 2000 schrieben einige Fußballspieler Vereinsgeschichte. Mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Kreisliga A Lippstadt sicherte sich das Team damals den Aufstieg in die Bezirksliga. Ein Vierteljahrhundert später wurde nun das silberne Jubiläum dieses Erfolgs gefeiert.
Ehemalige Spieler, Trainer, Betreuer, Fans und Wegbegleiter der Meistermannschaft von 2000 um Trainer Paul Stücke kamen zu einem großen Wiedersehen zusammen. In gemütlicher Runde beim Frühschoppen wurden Erinnerungen an das Meisterjahr geteilt.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Zur Mittagszeit wurde gegrillt, bevor die Gäste am Nachmittag die aktuellen Seniorenmannschaften bei ihren Heimspielen anfeuerten. Anschließend ging es im Sportheim weiter mit Fachgesprächen und geselligem Austausch.
Ein besonderer Hingucker waren die alten Aufstiegsshirts von 2000, die einige Teilnehmer mitgebracht hatten.
Mit mehr als zweihundert Mitgliedern ins Jubiläumsjahr
Die Heimatfreunde Oestereiden begrüßten Laura und Jonathan Lennert als neue Mitglieder
Herbstfrühstück für Senioren im Pfarrheim Oestereiden
 Oestereiden. Zum zweiten Mal lud die Caritaskonferenz Hoinkhausen-Oestereiden zu einem Herbstfrühstück für Senioren in das Pfarrheim ein. Rund 30 Gäste folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen geselligen Vormittag.
Bei einem liebevoll vorbereiteten Frühstück kamen die Besucher schnell miteinander ins Gespräch. In gemütlicher Atmosphäre wurde nicht nur geschlemmt, sondern auch viel erzählt und gelacht. Die gute Resonanz zeigt, dass das Herbstfrühstück längst zu einer beliebten Gelegenheit geworden ist, um sich zu treffen und auszutauschen.
Die Caritaskonferenz bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern für das schöne Beisammensein.
 Oestereiden. Ein Grund zum Feiern für die Heimatfreunde Oestereiden war kürzlich, als schon vor dem 25jährigen Jubiläum im Jahr 2026 das selbst gesteckte Ziel erreicht wurde und nun mehr als 200 Mitglieder zu dem Verein zählen. Kürzlich konnte Vorsitzender Georg Eickhoff mit Laura Lennert und ihrem Sohn Jonathan das 200. und 201. Mitglied begrüßen.
Die beiden Neumitglieder wurden vom Vorstand herzlich empfangen und im Kreise der Gemeinschaft willkommen geheißen. Als Präsent erhielten sie Blumen und einen Gutschein. Die Heimatfreunde setzen damit weiter auf eine lebendige Gemeinschaft, die sich für die Pflege und Erhaltung der regionalen Geschichte und Kultur engagiert.
Tanzen und gute Laune
Auf der „Kolping-Disco“ wurde ordentlich gefeiert
Ein besonderer Abend war es für Bernd und Gaby Storck, die sich vor 50 Jahren auf einer Kolping-Disco kennengelernt haben und seitdem ein Paar sind. Nun kamen sie wieder und feierten mit Freunden zu den Liedern von damals und heute.
Auch viele weitere Gäste nutzten die Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen und zu der Musik ihrer Jugend das Tanzbein zu schwingen. Wer früh da war, konnte sich über ein Getränkespecial freuen, und unter den Vorverkaufskarten wurden im Laufe des Abends Preise verlost, die die Kolpingsfamilie und die AusZeit gesponsert hatten.
Für Stimmung sorgte DJ KaBa, der mit einer gelungenen Mischung aus Klassikern der 70er-, 80er- und 90er-Jahre sowie aktuellen Charts das Publikum anfeuerte. Auf der Tanzfläche ging es ordentlich ab, während auf einer Videowand Fotos und Clips für echtes Disco-Feeling sorgten.
 Rüthen. Die Stadthalle Rüthen verwandelte sich wieder in eine große Tanzfläche voller Musik und guter Laune. Die Kolpingsfamilie Rüthen hatte zur „Kolping-Disco“ eingeladen – und viele Gäste kamen, um gemeinsam einen fröhlichen Abend zu verbringen.
Am Eingang, an dem Wertmarkenstand und hinter der Theke wurden die Gäste freudig von der Kolpingsfamilie begrüßt.
Den Hauptpreis gewann Agnes Canak, weitere Gewinne gingen an Barbara Czerwinski und Bärbel Teipel.
Mit guter Musik, bester Stimmung und vielen fröhlichen Gesichtern gelang der Kolpingsfamilie Rüthen insgesamt ein gelungener Abend, der sicher noch lange in Erinnerung bleibt und eine Fortsetzung verlangt, die für den 21. November 2026 geplant ist.
Vorsitzender Tobias Kruse begrüßte die zahlreichen Gäste, Gastvereine und Fördermitglieder und wünschte allen einen angenehmen Vormittag voller Musik und Geselligkeit. In einer Pause des Konzerts ehrte der Verein die jungen Musiker, die den D1-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen hatten. Urkunden erhielten Anton und Jannes Aust, Levin Geise, Char-lotte Gilbert, Felia Gottfriedt, Simon Hesse und Lotta Thiele.
Zu Beginn des Frühschoppens gab es ein kleines Konzertprogramm, das mit dem melodischen Stück „Weiß-Blau“ startete. Danach folgte die „Archivistenpolka“, eine schwungvolle Polka mit einem musikalischen Spannungsbogen. Auch in den folgenden Stücken kamen die verschiedenen Register gut zur Geltung, wie beispielsweise „Goldene Tenorhörner“ zeigte.
 Kallenhardt. Volle Halle, schwungvolle Musik und gute Laune, so präsentierte sich der traditionelle Egerländer Frühschoppen des Blas- und Tanzorchesters Kallenhardt in der Schützenhalle.
Unter der Leitung von Holger Aust bot das Orchester ein abwechslungsreiches Programm aus volkstümlicher und konzertanter Unterhaltungsmusik, darunter Märsche, Polkas und Walzer.
Vorsitzender Tobias Kruse begrüßte die zahlreichen Gäste, Gastvereine und Fördermitglieder und wünschte allen einen angenehmen Vormittag voller Musik und Geselligkeit. In einer Pause des Konzerts ehrte der Verein die jungen Musiker, die den D1-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen hatten. Urkunden erhielten Anton und Jannes Aust, Levin Geise, Char-lotte Gilbert, Felia Gottfriedt, Simon Hesse und Lotta Thiele.
Fröhlicher Frühschoppen des Blas- und Tanzorchesters Kallenhardt
In einer weiteren Pause ehrte das Orchester langjährige Fördermitglieder. Seit 40 Jahren unterstützen Michael Arnst, Bernhard Brandschwede und Dietmar Donner das Orchester, 25 Jahre gehören Claudia Cramer, Olaf Fritzsche und Michael Voigt zu den Förderern.
Der musikalische Nachwuchs aus dem Stadtgebiet spielt gemeinsam in einem Starterorchester, das unter der Leitung von Franz Blecke einen Konzertmarsch und zwei Polkas präsentierte, belohnt wurde der Auftritt in Kallenhardt mit viel Applaus. Im hinteren Teil des Konzerts sang das Pub-likum bei einigen Stücken spontan mit, und zwischendurch durften auch mal Gäste das Orchester dirigieren.
Für die Bewirtung sorgte ein Kellnerteam, draußen stand ein Imbisswagen und nachmittags öffnete die Cafeteria.
Die böhmische Polka „Wir Musikanten“ ging besonders gut ins Ohr, ehe das Orchester mit einem Marsch den ersten Teil beendete und zu den Nachwuchsmusikern überleitete.
Der musikalische Nachwuchs aus dem Stadtgebiet spielt gemeinsam in einem Starterorchester, das unter der Leitung von Franz Blecke einen Konzertmarsch und zwei Polkas präsentierte, belohnt wurde der Auftritt in Kallenhardt mit viel Applaus. Im hinteren Teil des Konzerts sang das Pub-likum bei einigen Stücken spontan mit, und zwischendurch durften auch mal Gäste das Orchester dirigieren.
Herbstlicher Ausflug der Donnerstag- Seniorengruppe zum DPSG-Diözesanzentrum Eulenspiegel
 Kallenhardt. Die Donnerstag-Seniorengruppe aus Kallenhardt hat bei sonnigem Herbstwetter einen geselligen Ausflug zu dem Diözesanzentrum Eulenspiegel der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) unternommen. Das Zentrum liegt landschaftlich reizvoll zwischen Kallenhardt und Rüthen.
Bei einer kurzen Führung konnten die Teilnehmer unter anderem die Kapelle, die Gruppenräume sowie das weitläufige Außengelände besichtigen. Im Anschluss ließen sie den Tag bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen. Das schöne Wetter und die angenehme Atmosphäre sorgten für gute Stimmung und angeregte Gespräche.
Ein gelungener Ausflug, der allen Beteiligten Freude bereitete.
Der Rüthener Kammerchor besuchte den Partnerchor Egeln zum Tag der Deutschen Einheit
 Rüthen. Eine 15köpfige Abordnung des Rüthener Kammerchors hat zum Tag der Deutschen Einheit ihren befreundeten Partnerchor im sachsen-anhaltischen Egeln besucht. Drei Tage lang stand die Begegnung im Zeichen der Musik, der Freundschaft und der Erinnerung an die Wiedervereinigung.
Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war eine gemeinsame Stadtführung durch Halberstadt mit anschließender Besichtigung des Doms. Dort wurde nicht nur gesungen, sondern auch viel über die Geschichte der Stadt vermittelt. Der neue Vorsitzende des Gemischten Chors Egeln, Rainer Schinkel, und sein Chorkollege Günter Stock führten durch die Kreisstadt und beeindruckten mit ihren Schilderungen über den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt. Spontan schloss sich auch der Egelner Bürgermeister Reinhard Luckner der Führung an und richtete herzliche Grüße nach Rüthen aus – ein Zeichen dafür, wie präsent die Städtefreundschaft auch nach fast 35 Jahren noch ist.
Am Abend kamen Gastgeber und Gäste bei einem gemeinsamen Essen zusammen. Bei regionalen Spezialitäten wurde angeregt über Musik sowie über das Leben in Ost und West gesprochen – und natürlich auch wieder gesungen.
Der Besuch endete mit der Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen in Rüthen.
Meiste feierte Geburtstag mit Karneval und guter LAUNE Laune
33 Jahre MFC
 Rüthen. Der Meister Faschings-Club (MFC) feierte seinen 33. Geburtstag – und das mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt. Schon am Nachmittag kamen die Dorfbewohner und befreundete Vereine zu einem Karnevalsnachmittag zusammen, der anlässlich des Jubiläums in der Schützenhalle veranstaltet wurde. Besonders herzlich begrüßt wurden die Gründungsmitglieder und Senatoren des Vereins.
Auf der Bühne wurde viel gelacht: Sketche sorgten für beste Stimmung, darunter auch ein Stück, in dem ein wenig vertrauenswürdiger Arzt für humorvolle Szenen im Wartezimmer sorgte. Max Untiedt trat als Zauberer auf und führte Kunststücke vor. Außerdem hielten Paul Langer und Mike Arens eine unterhaltsame Büttenrede über das Dorfleben, die für viele Schmunzler sorgte.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft – von Anfang 20 bis über 80 waren die Generationen vertreten. „Uns ist wichtig, dass der MFC Menschen jeden Alters zusammenbringt“, betonte Schriftführer Marwin Langer.
Am Abend folgte die große Geburtstagsparty in der festlich geschmückten Halle.
Präsident Marco Schlüter eröffnete den Abend und begrüßte die Gäste, darunter viele Freunde des Meister Karnevals und Vertreter befreundeter Karnevalsvereine. In seiner Rede blickte er auf 33 erfolgreiche Jahre Vereinsgeschichte zurück: „Früher hatten wir eine kleine Bühne, heute sind es rund 100 Quadratmeter – der Karneval in Meiste hat sich etabliert.“
Dann war Party angesagt und es wurde kräftig gefeiert: Mit Livemusik von der Band Goodbests und DJ Käpt’n Käse dauerte die Party bis spät in die Nacht.
Präsident Marco Schlüter eröffnete den Abend und begrüßte die Gäste, darunter viele Freunde des Meister Karnevals und Vertreter befreundeter Karnevalsvereine. In seiner Rede blickte er auf 33 erfolgreiche Jahre Vereinsgeschichte zurück: „Früher hatten wir eine kleine Bühne, heute sind es rund 100 Quadratmeter – der Karneval in Meiste hat sich etabliert.“
Ein besonderer Höhepunkt war der Rückblick auf einen Wagenbau-Wettbewerb der Warsteiner Brauerei, bei dem der MFC mit dem Sessionsmotto "Eiszeit" und einem Mammut und einem Eisblock als Motiv den Sieg errungen hatte und als Preis einen Wagenbau-Workshop mit dem bekannten Wagenbauer Jacques Tilly gewonnen hatte.
Heute zählt der MFC 17 Ratsmitglieder im schwarzen Frack mit weißem Schal und 15 verdiente Senatoren, die den Verein über die Jahre geprägt haben. Präsident Marco Schlüter bedankte sich bei allen Unterstützern, Gönnern und Sponsoren.
Im Namen des Stadtverbandes gratulierte die GWK Warstein, Thomas Münstermann überreichte ein Geschenk des Stadtverbandes an die Meister Karnevalisten.
Im Anschluss an den Umzug wurde in der Schützenhalle weitergefeiert. Dort standen nicht nur Musik und Geselligkeit im Mittelpunkt, sondern auch die Menschen, die das Tambourcorps über viele Jahre hinweg geprägt haben. Zahlreiche aktive Mitglieder wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt – ein Höhepunkt des Abends, der von viel Applaus begleitet wurde.
Der Volksmusikerbund NRW, vertreten durch Sixten Theuner und Kai Steffens vom Kreisverband Soest, überreichte Ehrennadeln und Urkunden an verdiente Mitglieder. Martin Linnhoff erhielt die goldene Ehrennadel für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft, Manuel und Christian Fromme wurden für 30 Jahre im Verein ebenfalls mit Gold ausgezeichnet. Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre ging an Heiko Halberschmidt und Sebastian Scheithauer. Miro Stelter, Tim Linnhoff, Max Ebers und Jannik Mendelin wurden für zehnjährige Mitgliedschaft mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet.
Ein besonderer Moment galt Alfred Rose, der seit 64 Jahren aktiv im Tambourcorps mitwirkt. Der 79-Jährige wurde für seine außergewöhnlichen Verdienste mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Mit diesem Ehrentitel verabschiedet er sich nun aus dem aktiven Spielbetrieb und wechselt in den musikalischen Ruhestand – würdevoll und mit viel Respekt seitens des Vereins.
 Menzel. Mit einem fröhlichen Blick in die Vergangenheit und einem musikalischen Fest voller Freude hat das Tambourcorps Einigkeit Menzel seinen 100. Geburtstag gefeiert. Am Tag der Deutschen Einheit verwandelte sich das Dorf in ein klingendes Festgelände – begleitet von Trommeln, Flöten und Blasinstrumenten wurde das runde Jubiläum gebührend gefeiert.
Mehr als 400 Teilnehmer aus insgesamt neun Spielmannszügen, drei Blaskapellen und sieben Schützenvereinen sorgten für ein eindrucksvolles Bild. Der große Festumzug schlängelte sich durch die Straßen und füllte Menzel mit festlicher Atmosphäre. Musikgruppen aus der Region gratulierten dem Jubilar musikalisch – ein lautstarker und stimmungsvoller Auftakt zu einem unvergesslichen Festtag.
Im Anschluss an den Umzug wurde in der Schützenhalle weitergefeiert. Dort standen nicht nur Musik und Geselligkeit im Mittelpunkt, sondern auch die Menschen, die das Tambourcorps über viele Jahre hinweg geprägt haben. Zahlreiche aktive Mitglieder wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt – ein Höhepunkt des Abends, der von viel Applaus begleitet wurde.
Ein beachtliches Jubiläum mit viel Musik und Gemeinschaft
100 Jahre
Tambourcorps Einigkeit Menzel
Ein besonderer Moment galt Alfred Rose, der seit 64 Jahren aktiv im Tambourcorps mitwirkt. Der 79-Jährige wurde für seine außergewöhnlichen Verdienste mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Mit diesem Ehrentitel verabschiedet er sich nun aus dem aktiven Spielbetrieb und wechselt in den musikalischen Ruhestand – würdevoll und mit viel Respekt seitens des Vereins.
Der Vorsitzende des Tambourcorps, Ludger Geise, dankte in seiner Rede allen Mitgliedern, die über Jahrzehnte hinweg den Verein mit Leben gefüllt haben: „Generationen von Musikerinnen und Musikern haben mit ihrem Engagement, ihrem Fleiß und ihrem Herzblut dafür gesorgt, dass unser Verein lebendig geblieben ist.“
Das Jubiläum war nicht nur ein musikalischer Festtag, sondern auch ein herzliches Dankeschön an alle, die das Tambourcorps Einigkeit Menzel zu dem gemacht haben, was es heute ist – ein fester Bestandteil des Dorflebens mit großer Tradition und starkem Zusammenhalt.
 Drewer. Der Sportverein Drewer feiert sein 50jähriges Bestehen – und blickt auf fünf Jahrzehnte zurück, in denen er sich stets den Bedürfnissen der Zeit angepasst hat. Was 1975 mit Leichtathletik, Gymnastik und später Fußball begann, hat sich zu einem vielseitigen Angebot entwickelt, das heute Generationen verbindet. Ob Kinderturnen, Linedance, Damensport oder die enge Zusammenarbeit mit den Karnevalsgarden – der SV Drewer ist weit mehr als ein Sportverein: Er ist ein fester Bestandteil des Dorflebens.
Zur Jubiläumsfeier begrüßte Vorsitzende Marina Zuppa zahlreiche Gäste – darunter Bürgermeister Peter Weiken, Orts-vorsteher Bernd Cordes, Lena Lehmann vom Kreissportbund und Hans-Josef Wessel vom Stadtsportverband.
Ein halbes Jahrhundert Bewegung, Gemeinschaft und Wandel
 Drewer. Der Sportverein Drewer feiert sein 50jähriges Bestehen – und blickt auf fünf Jahrzehnte zurück, in denen er sich stets den Bedürfnissen der Zeit angepasst hat. Was 1975 mit Leichtathletik, Gymnastik und später Fußball begann, hat sich zu einem vielseitigen Angebot entwickelt, das heute Generationen verbindet. Ob Kinderturnen, Linedance, Damensport oder die enge Zusammenarbeit mit den Karnevalsgarden – der SV Drewer ist weit mehr als ein Sportverein: Er ist ein fester Bestandteil des Dorflebens.
Zauberer Carsten Risse verblüffte das Publikum mit originellen Tricks – auch Ortsvorsteher Cordes stellte sich mutig als Assistent zur Verfügung. Durch das Programm führten die Jugendvertreterinnen Pia Fredebeul und Lena Pilkmann.
Sie kündigten unter anderem die Linedance-Gruppe Drewer „Goose Boots“ an, die mit schwungvollen und rhythmischen Westerntänzen begeisterte.
In ihrer Rede erinnerte Marina Zuppa an Manfred Kraft, der am 23. Oktober 1975 als Gründungsmitglied zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Damals fanden sich rund 80 Sportbegeisterte zusammen, um ein gemeinsames Vereinsleben im Ort aufzubauen – von der Jugend bis zu den Senioren. Neben klassischen Sportarten wurden bald auch die neu gegründeten Tanzgarden des Karnevals unterstützt.
Zum Gründungsvorstand gehörten außerdem Josef Cordes als zweiter Vorsitzender und Friedrich Speckenheuer als Geschäftsführer. Heute zählt der Verein 333 Mitglieder und bietet ein breites Programm: Kinderturnen, Eltern-Kind-Turnen, Kinderfußball, Damensport, zwei Linedance-Gruppen – darunter eine für Anfänger – sowie die Unterstützung der Karnevalsgarden und des Solomariechens. Besonders hob Marina Zuppa auch die engagierte Arbeit der Jugendvertreter Lena Pilkmann und Pia Fredebeul hervor, die mit viel Einsatz das Vereinsleben mitgestalten.
Ortsvorsteher Bernd Cordes erinnerte daran, dass ein Jahr vor der Vereinsgründung die Schützenhalle fertiggestellt wurde – eine glückliche Fügung, denn bis heute ist sie auch sportlicher Treffpunkt im Ort. Er überbrachte die Grüße der Dorf-bevölkerung und örtlicher Vereine und würdigte das Engagement des Sportvereins. Bürgermeister Peter Weiken betonte die Bedeutung des SV Drewer für die Dorfgemeinschaft und nannte den Bau des Sportplatzes sowie die Nutzung der Halle als wichtige Meilensteine. Der Verein biete stets das, was gebraucht werde – und bleibe so lebendig und relevant.
Lena Lehmann vom Kreissportbund lobte das vielfältige Angebot, das seit einiger Zeit auch die Seniorenarbeit umfasst. Hans-Josef Wessel, früherer Schulleiter in Drewer, blickte zurück auf die sportliche Tradition des Ortes – lange vor der Vereinsgründung engagierten sich Dreweraner in umliegenden Vereinen oder spielten in Thekenmannschaften. Mit dem Einbau eines Sportbodens in der Schützenhalle konnte der Schulsport weiterhin im Dorf unterrichtet werden.
Das Jubiläum wurde nicht nur feierlich, sondern auch unterhaltsam begangen.
Für Bewegung im Publikum sorgte der anschließende Flashmob: Zuerst tanzten die Kinder gemeinsam mit der Garde, später waren dann die Erwachsenen an der Reihe – eine schwungvolle Aktion, bei der es kaum jemanden lange auf den Stühlen hielt.
Nach einem weiteren Auftritt des Zauberers und der Linedance-Gruppe wartete noch ein besonderer Höhepunkt auf die Gäste: Bei einer Tombola gab es viele Preise zu gewinnen – als Hauptpreis winkte ein Fernseher. Der Abend klang schließlich gutgelaunt bei einer fröhlichen Party mit DJ Maik aus.
Ein Jubiläum, das nicht nur auf eine stolze Vergangenheit zurückblickte, sondern auch zeigte, wie lebendig und zu-kunftsfähig Vereinsleben heute sein kann.
Für einen weiteren Höhepunkt sorgte Solomariechen Marlen Schiermeister mit einem temperamentvollen Auftritt.
Beeindruckend wurde es bei der Prinzengarde: Seit 2004 ein fester Bestandteil des Dreweraner Karnevals, überzeugten die jungen Tänzer mit akrobatischen Darbietungen – ihre Menschenpyramiden reichten dabei fast bis unter die Hallende-cke und wurden mit kräftigem Applaus belohnt.
Danach zeigte die Damengarde der DKG mit viel Rhythmusgefühl und Synchronität ihren beeindruckenden Gardetanz auf hohem Niveau.

