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Ausgabe 185



Moment mal,

Das ist Doch …

 Der TSV Rüthen feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. In einem Jahrhundert hat der Verein viel erlebt, gute und schlechte Zeiten. Die momentane Situation und damit auch die Geburtstagsfeierlichkeiten sind geprägt von der allgemeinen Gesundheitslage, und doch blickt der TSV Rüthen zuversichtlich in die Zukunft. Der Verein ist gut aufgestellt, mit vier Abteilungen und 1.300 Mitgliedern ist er der größte im Stadtgebiet und bietet ein breites sportliches Angebot. Damit sich das so gut entwickeln konnte, waren immer auch die richtigen Leute als ehrenamtliche Helfer notwendig. Als Trainer und Übungsleiter, Funktionäre im Hintergrund oder auch mal als Sponsor für einen Satz Trikots oder andere Dinge. Fleißig mit angepackt wurde auch auf unserem heutigen historischen Ratebild, das bei Arbeiten am Sportplatz Schneringer Berg entstand. Einen Kunstrasenplatz und den Neubau des Sportlerheims hat der TSV dort in den vergangenen beiden Jahrzehnten mit viel Eigenleistung geschaffen. Wer die Herren sind, die auf unserem Bild mit anpacken, das können Sie uns vielleicht sagen, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie jemanden auf dem Foto erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Bild mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark. z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark-de.

Bücherei investierte Gewinn in neue Hörmedien

 Rüthen. Die Katholische Öffentliche Bücherei Rüthen hat an einer Gewinn-Aktion des Instituts für Religionspädagogik und Medienarbeit (Irum) teilgenommen. Das Thema lautete: "Jetzt gibt`s was auf die Ohren".

Dabei wurden Hörbücher aus dem Bestand der Bücherei sowie zur Unterstützung eine Medienkiste mit Hörbüchern für Erwachsene und Kinder präsentiert. Die Medien wurden von den Besuchern der Bücherei gut angenommen. Nachdem Rüthen am Ende der Veranstaltung zu den Gewinnern gehörte, hat das Büchereiteam das Preisgeld in neue Tonie-Hörmedien umgesetzt. Das war offenbar eine gute Wahl, denn die neuen Medien haben eine gute Ausleihquote.

 Oestereiden. Der 27. Januar ist seit 1996 der Holocaust – Gedenktag, seit 2005 auch Internationalder Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismusses. Erstmals gedachte der Vorstand der Heimatfreunde Oestereiden in einer kleinen Feierstunde der Opfer der NS – Ideologie. Mit dabei war auch Ortsvorsteher Alfons Levenig (links im Bild).

"Nachdem wir vor gut einem Jahr die Gedenktafel hier angebracht haben, wollen wir erstmals der jüdischen Opfer aus Oestereiden gedenken“, führte Vorsitzender Georg Eickhoff (Mitte) in seiner Rede aus. Er nannte die Namen der sechs bekannten in Oestereiden geborenen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die durch den NS – Rassenwahn ums Leben kamen.

Das waren

Alina Emma Meyerson, 68 Jahre

Louis Freund, 64 Jahre

Jenny Metzger, 65 Jahre

Lina Goldschmidt, 63 Jahre

Abraham Freund, 60 Jahre

Emma Grünberg, 72 Jahre

Diese sechs Verstorbenen reihen sich ein in die sechs Millionen Opfer des Naziterrors europaweit. „Durch unser Gedenken an diesen Tag wollen wir unseren bescheidenen Beitrag dazu leisten, dass diese entsetzlichen Taten nicht in Vergessenheit geraten. Jeder Mitbürger, jede Mitbürgerin ist dringend dazu aufgefordert, dem Wiederaufleben von Rassismus und Verschwörungstheorien offensiv energisch entgegen zu treten", forderte Georg Eickhoff eindringlich auf.

An dem Holocaust – Gedenktag fand erstmals auch in Oestereiden eine Veranstaltung zur Erinnerung an die Opfer und zur Mahnung für die Zukunft statt

Heimatfreunde warnen vor Rassenwahn

Die Sparkasse Lippstadt erhält auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung „BESTE BANK vor Ort“ in Lippstadt

Kunden profitieren von der Auszeichnung für Mitarbeiter

 Rüthen. Fünf Auszubildende der Sparkasse Lippstadt haben bei der Abschlussprüfung vor der IHK Arnsberg ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann mit sehr guten Ergebnissen beendet. Peter Königkamp (3.v.l.), Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Lippstadt, Personalleiter Klaus Barkey (l.) und Ausbildungsleiterin Anika Reich (r.) schauten in gutgelaunte Gesichter und gratulierten Elwin Becker, Jasmin Aden, Lena Sellemerten, Jonas Bäumker und MaxFelix Bierschenk (v.l.n.r.) zur bestandenen Prüfung. Die Sparkasse freut sich, dass die fünf auch nach Ihrer Ausbildung bei der Sparkasse Lippstadt bleiben wollen und nun alle in ein Angestelltenverhältnis übernommen wurden. Ab sofort sind Sie in der Abteilung Unternehmenssteuerung, in den Filialen sowie im medialen Beratungscenter „Smart-Banking“ der Sparkasse Lippstadt tätig. Für den Ausbildungsstart im September 2021 stellt die Sparkasse Lippstadt wieder fünf Auszubildende ein. Eine Bewerbung ist online unter www.sparkasse-lippstadt.de/karriere möglich. Mit dann 15 in der Ausbildung befindlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigt die Sparkasse ihr hohes Ausbildungsengagement in der Region und macht deutlich, welchen Stellenwert die Ausbildung in der Sparkassenorganisation hat.

 Rüthen. Fünf Auszubildende der Sparkasse Lippstadt haben bei der Abschlussprüfung vor der IHK Arnsberg ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann mit sehr guten Ergebnissen beendet. Peter Königkamp (3.v.l.), Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Lippstadt, Personalleiter Klaus Barkey (l.) und Ausbildungsleiterin Anika Reich (r.) schauten in gutgelaunte Gesichter und gratulierten Elwin Becker, Jasmin Aden, Lena Sellemerten, Jonas Bäumker und MaxFelix Bierschenk (v.l.n.r.) zur bestandenen Prüfung. Die Sparkasse freut sich, dass die fünf auch nach Ihrer Ausbildung bei der Sparkasse Lippstadt bleiben wollen und nun alle in ein Angestelltenverhältnis übernommen wurden. Ab sofort sind Sie in der Abteilung Unternehmenssteuerung, in den Filialen sowie im medialen Beratungscenter „Smart-Banking“ der Sparkasse Lippstadt tätig. Für den Ausbildungsstart im September 2021 stellt die Sparkasse Lippstadt wieder fünf Auszubildende ein. Eine Bewerbung ist online unter www.sparkasse-lippstadt.de/karriere möglich. Mit dann 15 in der Ausbildung befindlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigt die Sparkasse ihr hohes Ausbildungsengagement in der Region und macht deutlich, welchen Stellenwert die Ausbildung in der Sparkassenorganisation hat.

Glückwünsche an fünf ehemalige Sparkassen-Azubis

 Rüthen/Lippstadt. Qualität und Kompetenz in der Beratung von Privatkunden haben in der Region eine Top-Adresse: Die Sparkasse Lippstadt hat beim Bankentest „BESTE BANK vor Ort“, durchgeführt durch die Gesellschaft für Qualitätsprüfung (GfQ), hervorragend abgeschnitten und sich wie auch bereits im letzten Jahr den Sieg in der Privatkundenberatung gesichert. Durchgesetzt hat sich die Sparkasse mit der Gesamtnote 1,33 gegen fünf Mitbewerber und kann sich nun auch in diesem Jahr wieder über die Auszeichnung „BESTE BANK vor Ort in Lippstadt“ freuen. „Damit wird von wirklich unabhängiger Seite eine Beratungsqualität bestätigt, die alle unsere Kundinnen und Kunden das ganze Jahr hindurch zuverlässig und individuell abrufen können. Dies ist die Hauptbotschaft hinter dieser Qualitäts-Auszeichnung, die sich in erster Linie an unsere treuen Kundinnen und Kunden richtet – und auch an die, die es noch werden wollen. Insbesondere ist es eine Auszeichnung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich mit Engagement, Kompetenz und Freundlichkeit für ihre Kunden da sind“, so Jürgen Riepe, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Lippstadt. „In diesem Jahr standen wir erstmalig vor der Herausforderung, die Analyse und Prüfung der digitalen Angebote mit der erlebten Beratungsqualität in Einklang zu bringen. Den bisherigen Fragebogen, der sich für die qualitative Beurteilung an der DIN-Norm 77230 orientiert hat, haben wir um diese Fragestellungen ergänzt“, erläutert Kai Fürderer, Mitglied der Geschäftsleitung der GfQ. „Unsere Auswertung auf Basis der detaillierten Analyse zeigt, dass die Sparkasse Lippstadt sowohl beim digitalen Angebot für den ratsuchenden Interessenten, als auch in der Erstberatung eines Neukunden das beste und umfassendste Angebot vor Ort hat, und das bestätigt sehr eindrucksvoll der Titel „BESTE BANK vor Ort“!, lobt Kai Fürderer anerkennend.

Weitere Informationen und Testergebnisse in den jeweiligen Einzelkategorien finden Sie unter www.gepruefte-beratungsqualitaet.de/bankentest.

 Rüthen. Die Firma Wilhelm Dahlhoff Garten- und Landschaftsgestaltung feierte ihren 55. Unternehmensgeburtstag. In dem Bereich der Garten- und Landschaftsgestaltung ist der Betrieb für Firmen und Privatleute ein zuverlässiger und kompetenter Ansprechpartner für schöne und durchdachte Gärten und Außenanlagen. Von der Planung über die Gestaltung und Umsetzung bis zur Pflege können die Kunden alle Arbeiten aus einer Hand bekommen. „Wir beraten Sie und planen Ihren Wunschgarten zusammen mit Ihnen“, erklärt Markus Dahlhoff. Er ist der Sohn von Firmengründer Wilhelm Dahlhoff und der heutige Firmeninhaber.

In 55 Jahren hat der Betrieb einige Wandlungen erlebt, der Zeitgeist hat sich geändert und die Technik neue Möglichkeiten geschaffen. Die Anlagen können nun mit CAD-Programmen geplant werden, dann kann der Kunde schon vor Beginn der Arbeiten virtuell durch die Anlage gehen und sich maßstabsgetreu ansehen, wie sein Garten aussehen soll. Verschiedene Materialien aus Stein und Holz für Bodenbeläge und Wände kommen dabei zum Einsatz, bei der Auswahl passender Grünpflanzen berät Firma Dahlhoff natürlich ebenfalls. „Für Leben im Garten sorgen Pflanzen und Wasser“, sagt Michael Vahle. Er ist in dem Betrieb leitender Mitarbeiter und erklärt, worauf man achten sollte. Beispielsweise kann eine pflegeleichte Bepflanzung wichtig sein.

Ein Bachlauf, ein Teich oder ein Wasserspiel setzen Akzente, Wege, Wind- und Sichtschutzelemente, Bänke und Sitzgruppen sind weitere gestalterische Möglichkeiten, die die Anlage aufwerten. Über die Planung wird am besten bei dem Kunden vor Ort gesprochen. Vorhandene Gebäude, Pflanzen und Bauten im Garten werden in der Vorlage eingeplant, neben den Wünschen des Kunden wird bei den Vorschlägen auch das Budget berücksichtigt. Auch während der Arbeiten kann noch flexibel auf Wünsche der Kunden reagiert werden.

Zu ihrem Unternehmensgeburtstag stellt sich die Firma Wilhelm Dahlhoff Garten- und Landschaftsgestaltung vor und blickt auch auf die Anfänge des Rüthener Traditionsbetriebes

Seit über 55 Jahren ein verlässlicher Partner im Bereich der Garten- und Landschaftsgestaltung

Ein Bachlauf, ein Teich oder ein Wasserspiel setzen Akzente, Wege, Wind- und Sichtschutzelemente, Bänke und Sitzgruppen sind weitere gestalterische Möglichkeiten, die die Anlage aufwerten. Über die Planung wird am besten bei dem Kunden vor Ort gesprochen. Vorhandene Gebäude, Pflanzen und Bauten im Garten werden in der Vorlage eingeplant, neben den Wünschen des Kunden wird bei den Vorschlägen auch das Budget berücksichtigt. Auch während der Arbeiten kann noch flexibel auf Wünsche der Kunden reagiert werden.

Im Laufe der Zeit sind Entwicklungen und neue Trends zu beo-bachten. Das Angebot wird mit den anspruchsvolleren Wünschen der Kunden vielseitiger. Bei Materialien und Pflanzen steht eine große Auswahl zur Verfügung, dafür hat Firma Dahlhoff ihre eigene Baumschule zurückgefahren und kann Gewächse aus einem großen Sortiment zukaufen. Die Pflanzen werden in Containern kultiviert und können so auch zum Anschauen bei den Planungen mit zu dem Kunden genommen werden. Auch die Gestaltung von engen Bebauungen, Gestaltungsvorschriften, barrierefreie Anlagen, Sand- und Spielflächen, ökologische Gemüsebeete oder Hochbeete sind Beispiele für Herausforderungen, die der Rüthener Garten- und Landschaftsbau-Meisterbetrieb gerne und kompetent löst.

Einen wichtigen Teil in der Arbeit von Firma Dahlhoff nimmt auch die Pflege ein, etwa ein Drittel der Arbeit entfällt darauf. Ob vom Fachmann gestaltet oder der alte Nutzgarten, gehört der Form- und Erhaltungsschnitt an Hecken, Bäumen und Sträuchern dazu. Auch bei Obstbäumen ist das wichtig, der richtige Schnitt fördert das Wachstum und die Erhaltung des lebendigen Grüns. Weitere Leistungsangebote sind die Beetpflege, Schädlingsbekämpfung im Garten und Rasenpflege wie Vertikutieren, Düngen und Wässern. Auf die Pflege hat sich bei Firma Dahlhoff ein Fachteam spezialisiert. Die Arbeiten können in Voll- oder Teilleistung angeboten werden, bei letzteren übernimmt der Gartenbesitzer selber einen Teil des erarbeiteten Pflegeplanes. Im Wandel der Zeit bildet der Betrieb seine Mitarbeiter nicht nur regelmäßig weiter, sondern achtet auch auf deren Gesundheit und die Umwelt. Wegen der hohen CO2-Belastung wurden die motorisierten Hand- und Pflegegeräte durch akkubetriebene Arbeitsgeräte ersetzt. Für die biologische Unkrautvernichtung wird ein Heißwassergerät eingesetzt. Auch die Installation und Pflege von Gartenrobotern, automatische Bewässerungssysteme und keramische Bodenbeläge gehören zu dem Angebot des Fachbetriebes.

Drei Gärtnermeister, drei Gesellen, zwei weitere Fachkräfte, zwei Auszubildende und eine Bürokraft gehören zu dem Team von Firma Wilhelm Dahlhoff Garten- und Landschaftsgestaltung. Markus Dahlhoff erzählt von den Anfängen der Firma, das Elternhaus seines Vaters Wilhelm war die Gärtnerei Dahlhoff in der Schneringer Straße. Er machte eine Ausbildung zum Gemüsegärtner, während Markus Dahlhoffs Mutter Agnes Dahlhoff, geb. Höttecke, Hauswirtschafterin war. Nach den Gesellenjahren in Runkel an der Lahn gründete Wilhelm Dahlhoff am 01.04.1965 den Garten- und Landschaftsbaubetrieb in Rüthen. Der erste Firmensitz war am Hachtor, wo Räumlichkeiten von Familie Gottbrath angemietet wurden.

Im Laufe der Zeit sind Entwicklungen und neue Trends zu beo-bachten. Das Angebot wird mit den anspruchsvolleren Wünschen der Kunden vielseitiger. Bei Materialien und Pflanzen steht eine große Auswahl zur Verfügung, dafür hat Firma Dahlhoff ihre eigene Baumschule zurückgefahren und kann Gewächse aus einem großen Sortiment zukaufen. Die Pflanzen werden in Containern kultiviert und können so auch zum Anschauen bei den Planungen mit zu dem Kunden genommen werden. Auch die Gestaltung von engen Bebauungen, Gestaltungsvorschriften, barrierefreie Anlagen, Sand- und Spielflächen, ökologische Gemüsebeete oder Hochbeete sind Beispiele für Herausforderungen, die der Rüthener Garten- und Landschaftsbau-Meisterbetrieb gerne und kompetent löst.

Ein Leistungspunkt ist auch die Gestaltung von gewerblichen Flächen. Für Firmen ist die zweckmäßige und exklusive Gestaltung der Außenfläche eine Visitenkarte des Betriebes. Außerdem hat Firma Dahlhoff auch viel Erfahrung in dem durchdachten Bau von Spielplätzen und Kindergarten-Außenbereichen.

Einen wichtigen Teil in der Arbeit von Firma Dahlhoff nimmt auch die Pflege ein, etwa ein Drittel der Arbeit entfällt darauf. Ob vom Fachmann gestaltet oder der alte Nutzgarten, gehört der Form- und Erhaltungsschnitt an Hecken, Bäumen und Sträuchern dazu. Auch bei Obstbäumen ist das wichtig, der richtige Schnitt fördert das Wachstum und die Erhaltung des lebendigen Grüns. Weitere Leistungsangebote sind die Beetpflege, Schädlingsbekämpfung im Garten und Rasenpflege wie Vertikutieren, Düngen und Wässern. Auf die Pflege hat sich bei Firma Dahlhoff ein Fachteam spezialisiert. Die Arbeiten können in Voll- oder Teilleistung angeboten werden, bei letzteren übernimmt der Gartenbesitzer selber einen Teil des erarbeiteten Pflegeplanes. Im Wandel der Zeit bildet der Betrieb seine Mitarbeiter nicht nur regelmäßig weiter, sondern achtet auch auf deren Gesundheit und die Umwelt. Wegen der hohen CO2-Belastung wurden die motorisierten Hand- und Pflegegeräte durch akkubetriebene Arbeitsgeräte ersetzt. Für die biologische Unkrautvernichtung wird ein Heißwassergerät eingesetzt. Auch die Installation und Pflege von Gartenrobotern, automatische Bewässerungssysteme und keramische Bodenbeläge gehören zu dem Angebot des Fachbetriebes.

Drei Gärtnermeister, drei Gesellen, zwei weitere Fachkräfte, zwei Auszubildende und eine Bürokraft gehören zu dem Team von Firma Wilhelm Dahlhoff Garten- und Landschaftsgestaltung. Markus Dahlhoff erzählt von den Anfängen der Firma, das Elternhaus seines Vaters Wilhelm war die Gärtnerei Dahlhoff in der Schneringer Straße. Er machte eine Ausbildung zum Gemüsegärtner, während Markus Dahlhoffs Mutter Agnes Dahlhoff, geb. Höttecke, Hauswirtschafterin war. Nach den Gesellenjahren in Runkel an der Lahn gründete Wilhelm Dahlhoff am 01.04.1965 den Garten- und Landschaftsbaubetrieb in Rüthen. Der erste Firmensitz war am Hachtor, wo Räumlichkeiten von Familie Gottbrath angemietet wurden.

Anfang der 1970er Jahre wurde ein Wohnhaus mit großem Grundstück in der Brunwardinger Straße gekauft. Zu den Schwerpunkten gehörten anfangs Pflegearbeiten an den englischen Kasernen in Lippstadt, Lohne und Körbecke. Markus Dahlhoff erinnert sich: „Damals wurden Holzzäune selber gebaut, das Holz im Rüthener Wald geschlagen und im Betrieb bearbeitet.“ Von Angang an war Firma Dahlhoff auch Ausbildungsbetrieb, erster Auszubildender war Hansi Hillebrand. Das Angebot wurde nach und nach erweitert, auch große Projekte wie die Gestaltung der Außenanlagen des Rüthener Seniorenheimes gehörten dazu. Der Betrieb vergrößerte sich und zog nach einem Schicksalsschlag in der Familie 1989 ein Jahr später auf ein 14.000 m2 großes Gelände im Lindental um, wo auch heute der Firmensitz ist. 1996 stellte der Betrieb eine Planerin ein, wodurch den steigenden Ansprüchen der Kunden flexibel begegnet werden konnte. Im Jahr 1998 wurde im Lindental zusätzlich ein Bürogebäude errichtet, wonach auch die Verwaltung aus der Brunwardinger Straße dorthin umzog.

Markus Dahlhoff machte eine Ausbildung zum Baumschüler und machte seine Gesellenjahre in Reutlingen bei Stuttgart. Damals bestanden Hausgärten noch oft aus Rasen, Waschbetonplatten und der Rosensorte Lilly Marlen, schmunzelt Markus Dahlhoff. Seither hat sich einiges geändert. 1991 besuchte Markus Dahlhoff die Meisterschule in Kassel, die elterliche Firma leitet er als Geschäftsführer seit 2001. Gerne erzählt er auch noch die eine oder andere Anekdote aus der Firmengeschichte, beispielsweise als der Betrieb anfangs nur einen PKW im Fuhrpark hatte. Der musste ordentlich was transportieren und Anhänger ziehen. Da gab es bisweilen Probleme mit der Kupplung. Nach einer Lösung wurde ein Fachmann gefragt. „Willi, kauf Dir ein Mercedes“, hatte der Chef im Autohaus Helle geraten und dabei ist Firma Dahlhoff bis heute geblieben.

Markus Dahlhoff machte eine Ausbildung zum Baumschüler und machte seine Gesellenjahre in Reutlingen bei Stuttgart. Damals bestanden Hausgärten noch oft aus Rasen, Waschbetonplatten und der Rosensorte Lilly Marlen, schmunzelt Markus Dahlhoff. Seither hat sich einiges geändert. 1991 besuchte Markus Dahlhoff die Meisterschule in Kassel, die elterliche Firma leitet er als Geschäftsführer seit 2001. Gerne erzählt er auch noch die eine oder andere Anekdote aus der Firmengeschichte, beispielsweise als der Betrieb anfangs nur einen PKW im Fuhrpark hatte. Der musste ordentlich was transportieren und Anhänger ziehen. Da gab es bisweilen Probleme mit der Kupplung. Nach einer Lösung wurde ein Fachmann gefragt. „Willi, kauf Dir ein Mercedes“, hatte der Chef im Autohaus Helle geraten und dabei ist Firma Dahlhoff bis heute geblieben.

Auch der sonstige Fahrzeugpark und die Maschinenausstattung sind auf einem hohen Stand. Kleine Aufträge und große Gärten können damit professionell und effizient ausgeführt werden. Viele Kunden von Firma Dahlhoff wohnen in Rüthen und einem Umkreis von etwa 30 Kilometern, beispielsweise auch im Möhnetal oder Büren. Im Lindental werden neben Pflanzen auch Bau- und Werkstoffe vorgehalten, was bei der täglichen Arbeit einen Zeitvorteil und damit für Betrieb und Kunden eine deutliche Kostenersparnis bedeutet.

Der Betrieb ist unter Telefon 02952/ 3690 oder per Email an info@dahlhoff-galabau.de erreichbar und auch auf Instagram vertreten.

www. dahlhoff-galabau.de

 Rüthen. Wir bringen Urlaub in den Garten: Mit diesem Claim startet Finnhaus Wolff ins Jahr 2021. Denn der für Gartenhäuser bekannte Großhändler aus Warstein entwickelte seine Marke neu. Warum dieser Schritt? Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen zwischen Gartenhaus und Grillkota.

„Gartenhäuser verkaufen wir in Deutschland seit Mitte der 1980er-Jahre. Unseren Musterhauspark in Rüthen gibt es seit 1996. 1996 hatte der Katalog 12 Seiten, im Jahr 2021 ist er auf 196 Seiten gewachsen“, erklärte Michael Wolff. Inzwischen liefert Finnhaus Wolff auch nach Österreich und in die Schweiz, oder sogar per Container nach Südkorea.

Bedürfnisse verändern sich

Doch die Marke brauchte frischen Wind. „Wir wollten uns weiterentwickeln, um für die Zukunft noch besser aufgestellt zu sein.“, beschrieb Michael Wolff die Situation. Denn nur mit modernen Strukturen könnte er sein Unternehmen sinnvoll in die Zukunft führen. Kunden suchen hilfreichen Service, Inspiration, bequemes Einkaufen, schnelle Abwicklung und alles am besten jetzt und sofort.

Marke modernisieren

„Relativ schnell fanden wir heraus, wohin die Reise gehen musste.“, so Michael Wolff. Die Marke sollte eindeutig positioniert und Mitarbeiter, Händler und Kunden begeistert werden. Das sorgt für Sichtbarkeit und sichert letztlich den wirtschaftlichen Erfolg. „Auch für unsere Händler! Denn mit der Marke Finnhaus Wolff entrinnen sie der Vergleichbarkeit.“

Mutig denken

Der Veränderungsprozess begann mit einem gemeinsamen Workshop in der großen Lagerhalle in Warstein. Selbstverständlich mit ausreichend Sicherheitsabstand wegen Corona. Die Geschäftsleitung, Führungskräfte und einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelten dabei das Fundament für die Neuausrichtung.

Mit neuer Marke die Zukunft im Handel sichern



Diese Eckpfeiler sollen nicht nur nach außen überzeugen. Mindestens genauso wichtig ist deren Strahlkraft im Unternehmen. Denn sie geben hilfreiche Orientierung: Wofür der Betrieb steht (Mission), was er erreichen möchte (Vision), welche Werte die tägliche Arbeit prägen und vieles mehr.

Neu positionieren

Auf Grundlage des Workshops entstand das neue Corporate Design für Finnhaus Wolff: Farben, Formen, Schriftart, Bildsprache, Logo – alles neu. Aber stets mit der Vergangenheit im Blick. Nicht, um auf Biegen und Brechen alles zu verändern. Sondern immer mit dem Ziel, die Marke visuell wiedererkennbar zu positionieren.

Auch in Sachen Botschaften und Text kehrte frischer Wind ein. Prominentes Beispiel ist der neue Claim „Wir bringen Urlaub in den Garten“. Er bringt auf den Punkt, worum es bei Finnhaus Wolff tatsächlich geht: Um das gute Gefühl, im Garten abschalten zu können. Entspannung zu finden und den Alltag zu vergessen. Nach diesem Urlaubsgefühl sehnen sich die Menschen – und finden es bei Finnhaus Wolff.

Der Veränderungsprozess begann mit einem gemeinsamen Workshop in der großen Lagerhalle in Warstein. Selbstverständlich mit ausreichend Sicherheitsabstand wegen Corona. Die Geschäftsleitung, Führungskräfte und einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelten dabei das Fundament für die Neuausrichtung.

Innerhalb von 2 Tagen erarbeiteten die Teilnehmer Mission, Vision, Werte, Leitbild und Spielregeln fürs interne Zusammenspiel. Ebenso klar definierte Zielgruppen für die Vermarktung.

Diese Eckpfeiler sollen nicht nur nach außen überzeugen. Mindestens genauso wichtig ist deren Strahlkraft im Unternehmen. Denn sie geben hilfreiche Orientierung: Wofür der Betrieb steht (Mission), was er erreichen möchte (Vision), welche Werte die tägliche Arbeit prägen und vieles mehr.

Auch in Sachen Botschaften und Text kehrte frischer Wind ein. Prominentes Beispiel ist der neue Claim „Wir bringen Urlaub in den Garten“. Er bringt auf den Punkt, worum es bei Finnhaus Wolff tatsächlich geht: Um das gute Gefühl, im Garten abschalten zu können. Entspannung zu finden und den Alltag zu vergessen. Nach diesem Urlaubsgefühl sehnen sich die Menschen – und finden es bei Finnhaus Wolff.

Prozesse optimieren

Michael Wolff und sein Team strafften auch Strukturen und Strategien im Unternehmen. Ob Organigramm, Stellenbeschreibungen, Arbeitsverträge, Zielvereinbarungen, Kernsortiment, Vereinbarungen mit Lieferanten und Händlern, Arbeitsabläufe und Informationssysteme: Sie nahmen alles unter die Lupe. Und stellten Unternehmen, Sortiment und Vertrieb neu auf.

Das erwartet die Besucher des Musterhausparks

Der frische Wind zieht auch in den Musterhauspark in Rüthen ein. Er zeigt sich auf der nochmals erweiterten über 7.000 m² großen Ausstellungsfläche. Damit das Erlebnis Musterhauspark für den Besucher noch spannender wird.

Drei Kundenberater stehen, sobald wieder persönlich möglich, mit kompetenter Beratung interessierten Besuchern aus nah und fern bei Fragen zur Seite. Zwei der Berater sind im großen Verkaufshaus anzutreffen, ein weiterer auf der Fläche im neu gestalteten Garden-Office. Wie ein Home-Office Tag zuhause im eigenen Garten aussehen könnte, wird hier eindrucksvoll präsentiert.

Denn eines hat sich deutlich in Zeiten der Pandemie herausgestellt. Der Garten ist wichtiger denn je. Er ist Rückzugsort, oder der Ort an dem wir draußen die Sonne genießen. Er ist der Ort, an dem wir uns mit Freunden und der Familie zum Grillen, Lachen, Feiern treffen. Er ist der Ort, der zum Träumen einlädt, und wo Pläne für die Zukunft geschmiedet werden.

Michael Wolff abschließend: „Auch unser neu strukturierter Service wird unsere Kunden überzeugen. Denn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen nicht nur die Bedürfnisse der Kunden. Wir gehen nun noch besser auf Feedback ein. Die neue Marke macht Finnhaus Wolff einzigartig.

Das Unternehmen startet 2021 in die Zukunft. Die Veränderung wird auffallen und sich auszahlen. Für das Unternehmen und seine alten und neuen Kunden.

 Rüthen. Die beiden Auszeichnungen „Deutscher Nachhaltigkeitspreis“ und „TOP 100 Innovator" sind begehrte Trophäen in der Wirtschaft, um die sich unzählige Unternehmen Jahr für Jahr bewerben. „Wir konnten es kaum glauben, dass wir im kurzen Abstand gleich beide Preise für uns gewinnen konnten. Eine sehr schöne Anerkennung für die Entwicklung unseres Unternehmens und das Engagement unseres Teams“, sagt die geschäftsführende Gesellschafterin Mariel Kleeschulte-Vrochte.

Mit dem TOP 100 – Siegel 2021 werden besonders innovative mittelständische Unternehmen geehrt – und das nunmehr bereits zum 28. Mal.

Zuvor hatte Kleeschulte Erden in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team untersuchten die Innovationskraft aller Bewerber. Die Forscher legten rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien zugrunde. Vom innovationsfördernden Management über das Innovationsklima bis zum Innovationserfolg beleuchteten die Wissenschaftler das Unternehmen. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 25 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der bekannte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.

… und mit erstem Paper Bag Finalist beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design

Kleeschulte Erden – TOP 100 Innovator 2021

Anerkennung aus der Wissenschaft

Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter von TOP 100, ist von den ausgezeichneten mittelständischen Unternehmen beeindruckt. „Die TOP 100-Unternehmen haben sich konsequent danach ausgerichtet, möglichst innovativ zu sein“, stellt er fest. Am 26. November diesen Jahres gibt es noch einmal einen Anlass zum Feiern: Dann kommen alle Preisträger des aktuellen TOP 100-Jahrgangs zusammen, um auf dem 7. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg die Glückwünsche von Ranga Yogeshwar entgegenzunehmen. Der Wissenschaftsjournalist begleitet seit zehn Jahren den Innovationswettbewerb als Mentor.

Seit bereits über 30 Jahren spezialisiert sich Kleeschulte Erden auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung derartiger Erden und Substrate. „Vor 30 Jahren hatte niemand erwartet, dass Nachhaltigkeit einmal so eine Bedeutung haben wird. Wir agieren aus tiefer Überzeugung und bringen so immer wieder neue Ideen in den Markt. Dazu gehört unser tolles Mitarbeiterteam, ohne dass diese Entwicklung undenkbar wäre“, sagt Mariel Kleeschulte-Vrochte.

Dieses Engagement und ganz besonders die Entwicklung der weltweit ersten Bio-Blumenerde in einem Papiersack (zu 100 % ohne Plastik), brachte das Unternehmen an die Spitze der Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. „Nur die Besten kommen ins Finale“ ist ein Leitsatz, der immer wieder im Umfeld des Preises zu vernehmen ist. Schaut man sich die Riege der Finalisten an, so entdeckt man hoch innovative Startups ebenso wie namhafte Marktführer aus allen Branchen. Schirmherren waren in den vergangenen Jahren Dr. Angela Merkel, Prof. Horst Köhler und auch Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier.

Zuvor hatte Kleeschulte Erden in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team untersuchten die Innovationskraft aller Bewerber. Die Forscher legten rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien zugrunde. Vom innovationsfördernden Management über das Innovationsklima bis zum Innovationserfolg beleuchteten die Wissenschaftler das Unternehmen. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 25 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der bekannte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.

Einen Namen machte sich Kleeschulte Erden als Innovationsführer für nachhaltige, torffreie und torfreduzierte Erden und Substrate in der grünen Branche. Prägend ist der Rohstoffeinsatz: Während Kleeschulte bereits 95% nachwachsende Rohstoffe verarbeitet, sind es in der Branche durchschnittlich lediglich 20%. Torf ist in zahlreichen Erdenbetrieben weiterhin Hauptbestandteil vieler Erden und Substrate. Kleeschulte verarbeitet nahezu keinen Torf mehr, sodass natürliche Moorlandschaften erhalten bleiben. Das spielt sich positiv im CO2-Fußabdruck der Kleeschulte-Produkte wieder. So ermittelt das Erden-Team mit Sitz im Rüthener Möhnetal als erstes Deutsches Unternehmen die CO2-Bilanz der Erdenprodukte und weist diese auf den Produkten aus.

Torffreie Erden sind Megatrend

Seit bereits über 30 Jahren spezialisiert sich Kleeschulte Erden auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung derartiger Erden und Substrate. „Vor 30 Jahren hatte niemand erwartet, dass Nachhaltigkeit einmal so eine Bedeutung haben wird. Wir agieren aus tiefer Überzeugung und bringen so immer wieder neue Ideen in den Markt. Dazu gehört unser tolles Mitarbeiterteam, ohne dass diese Entwicklung undenkbar wäre“, sagt Mariel Kleeschulte-Vrochte.

Die Zeit des Distanzunterrichtes sollte da genutzt werden, in Sachen Digitalisierung in den Schulen aufzuholen. Einmal aus der momentanen Situation getrieben, aber auch zukunftsweisend. Erfreulicherweise stehen momentan für die Digitalisierung an den Schulen gute Fördermöglichkeiten bereit, von den Geldern möchte auch Rüthen profitieren und rüstet digital auf. Bei einem Ortstermin in dem Friedrich-Spee-Gymnasium informierten Wirtschaftsförderer Hubert Betten und Marcel Altstädt aus der Stadtverwaltung, Schulleiter Heinfried Lichte und Lehrer Henrik Dohmann sowie der mit der Projektierung beauftragte Unternehmer Ulrich Pieper über die Planungen und die momentanen Arbeiten in den Rüthener Schulen. Das Ergebnis soll eine hochmoderne Ausstattung und Infrastruktur in allen Schulen der Stadt Rüthen sein, und das noch in diesem Jahr.

Der neue EDV-Raum der Schule ist nicht nur an 18 Arbeitsplätzen technisch gut ausgestattet, er schafft mit seiner Einrichtung auch optisch eine angenehme Arbeitsatmosphäre für den Umgang mit den digitalen Bits und Bytes. In dem Friedrich-Spee-Gymnasium sowie den Grundschulgebäuden in Rüthen, Oestereiden und Kallenhardt wurden insgesamt etwa 35 Kilometer EDV-Leitungen verlegt, hinzu kommen rund 400 EDV-Datendosen und vermutete 100 Access Points, die die Computer mit dem Internet verbinden. Für die Verkabelung fließen etwa 300.000 Euro aus dem Förderprogramm Digitalpakt nach Rüthen, insgesamt stehen 380.000 Euro für die Stadt zur Verfügung.

Ulrich Pieper berichtete von den umfangreichen Planungen und den teils kniffligen Arbeiten in den alten Schulgebäuden. Besonders das Gymnasium hat die Arbeiten vor Herausforderungen gestellt, die aber alle klug und unter Beachtung der baulichen Vorschriften wie dem Brandschutz gelöst wurden.

 Rüthen. In der Digitalisierung machte die allgemeine Gesundheitslage im vergangenen Jahr merkliche Schwachstellen deutlich. Erkennbar wurde das beispielsweise im Bereich der Schulen. Digitaler Unterricht von zuhause scheiterte teils schon an technischen Voraussetzungen oder bisweilen auch dem EDV-Verständnis der Lehrer. Und auch in den Schulen war die technische Ausstattung oft nicht überragend, was die Anzahl der Computer oder auch den WLAN Empfang in der Schule betraf.

Die Zeit des Distanzunterrichtes sollte da genutzt werden, in Sachen Digitalisierung in den Schulen aufzuholen. Einmal aus der momentanen Situation getrieben, aber auch zukunftsweisend. Erfreulicherweise stehen momentan für die Digitalisierung an den Schulen gute Fördermöglichkeiten bereit, von den Geldern möchte auch Rüthen profitieren und rüstet digital auf. Bei einem Ortstermin in dem Friedrich-Spee-Gymnasium informierten Wirtschaftsförderer Hubert Betten und Marcel Altstädt aus der Stadtverwaltung, Schulleiter Heinfried Lichte und Lehrer Henrik Dohmann sowie der mit der Projektierung beauftragte Unternehmer Ulrich Pieper über die Planungen und die momentanen Arbeiten in den Rüthener Schulen. Das Ergebnis soll eine hochmoderne Ausstattung und Infrastruktur in allen Schulen der Stadt Rüthen sein, und das noch in diesem Jahr.

Während der Präsenzunterricht wegen der allgemeinen Gesundheitslage verboten ist, versuchen die Schulen die Zeit zu nutzen und zeitgemäße Voraussetzungen für digitalen Unterricht in der Schule und zu Hause zu schaffen

Die Rüthener Schulen rüsten digital auf

Ulrich Pieper berichtete von den umfangreichen Planungen und den teils kniffligen Arbeiten in den alten Schulgebäuden. Besonders das Gymnasium hat die Arbeiten vor Herausforderungen gestellt, die aber alle klug und unter Beachtung der baulichen Vorschriften wie dem Brandschutz gelöst wurden.

Die Arbeiten gingen gut voran, damit viel erledigt ist, wenn die Schulen wieder Präsenzunterricht anbieten können. Bis Ende des Schuljahres soll die Baumaßnahme ebenso wie der Glasfaser-anschluss des Friedrich-Spee-Gymnasiums und der Privaten Sekundarschule abgeschlossen sein. Die Luziaschule Oestereiden ist bereits an dem schnellen Netz angeschlossen, für die Grundschulen ın Kallenhardt und Rüthen ist das ebenfalls zeitnah geplant.

Schüler arbeiten mit Tablets

Recht gut ist an dem Gymnasıum schon die Ausstattung mit Tablets. Für Lehrer, den Unterricht und als dauerhafte Leihgabe für bedürftige Schüler stehen etwa 400 der handlichen Computer bereit. Die Unterstützung von sozial schwachen Familien geschieht ausgesprochen unbürokratisch, betonte die Schule. So werde besonders auch im Lockdown mehr Chancengleichheit und ein Arbeiten von zu Hause aus ermöglicht. In dem nächsten Schuljahr soll die gesamte Jahrgangsstufe EF, die Eingangsklasse der Oberstufe, komplett mıt Tabletcomputern ausgestattet sein, langfristig sollen weitere Jahrgangsstufen durchgängig entsprechend bestückt sein. Auf dem Weg dahin hat das Friedrich-Spee-Gym- nasium auch private Sammelbestellungen zu vergünstigten Preisen angeboten.

Eine Ausstattung ganzer Klassen ist aus Sicht der Lehrer wünschenswert. Sie können den Unterricht entsprechend planen und die Möglichkeiten besser ausnutzen. Die Schüler können ihre Arbeiten beispielsweise in einer Cloud speichern und in der Schule oder zu Hause ortsunabhängig weiterarbeiten. Für online-Treffen wird das Office Programm „Teams” genutzt. Das soll auch schon in Klasse 5 beginnen und noch davor, freut sich das Gymnasium, dass auch die Grundschulen mit dem Programm arbeiten wollen und den Schülern Wissen und Methodenkenntnis in dem Bereich vermitteln.



Wir freuen uns, Sie bald wieder in unserer Gastronomie zu begrüßen.

Beachten Sie unsere angepassten Angebote und Öffnungszeiten in dieser besonderen Zeit.

Das Rüthener Wirteforum lädt Sie herzlich ein!

GAST SEIN IN RÜTHEN



 Rüthen. Unter dem Motto „Europa und die Welt“ stand ein Vorlesetag, der jährlich bundesweit im November durchgeführt wird. Da auch in Rüthen angesichts der Corona-Pandemie alles etwas anders ist, hat sich das Friedrich-Spee-Gymnasium einen besonderen Weg überlegt, wie die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis Q2 in den Genuss des Vorlesens kommen konnten.

Während sich die Zuhörer in früheren Jahren an besondere Orte im Schulgebäude begeben haben, um dort gespannt den Vorlesern zu lauschen, sind diese nun zu den Schülern in die Kurs- und Klassenräume gekommen – allerdings digital. Schon Tage vorher wurden über 19 Romanauszüge als Audio-Datei eingesprochen; neben dem Lehrerkollegium beteiligten sich auch Schülerinnen aus der Q2 sowie die Klasse 9c und die Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs 2019, Sinja Fröhlich, an der Aktion.

Die Dateien wurden der gesamten Schülerschaft, die an diesem Vorlesetag mit Kopfhörern und Handys oder anderen Endgeräten ausgestattet erschienen, dann per QR-Codes zur Verfügung gestellt. Auch an den darauffolgenden Tagen konnten noch spannende Auszüge aus verschiedenen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenromanen gehört werden. Auch wenn beim Vorlesen und Zuhören auf ein direktes Gegenüberstehen, einen Austausch sowie Gestik und Mimik kaum zu verzichten ist, bot diese Art des digitalen Vorlesetags an dem Friedrich-Spee-Gymnasium dennoch einen kurzweiligen Ausflug in die literarische Welt.

 Rüthen. Im vergangenen Monat waren wieder die Anmeldungen für zukünftige Fünftklässler sowie Schulwechsler in die gymnasiale Oberstufe am Friedrich-Spee-Gymnasium. Zahlreiche weitere Informationen rund um die Schule und beispielsweise ein virtueller Schulrundgang, der digitale Tag der offenen Tür oder auch Wissenswertes für zukünftige Oberstufenschüler sind auf der Schulhomepage unter www.fsg-ruethen.de zu finden.

 Rüthen. Zum dritten Mal in Folge heißt es für das Friedrich-Spee-Gymnasium: „Beste Schule“. Auch im Dezember 2020 haben Schülerinnen und Schüler des Rüthener Gymnasiums an dem Mathematikwettbewerb „Mathe im Advent“ teilgenommen – und Preise abgeräumt. Jeden Tag lösten sie herausfordernde und spannende Mathematikaufgaben, bei denen die Klassen zum Teil lange knobeln mussten. Die Aufgaben rund um eine Bande einfallsreicher Weihnachtswichtel haben die Schülerinnen und Schüler dabei nicht einmal im Unterricht gelöst, sondern in ihrer Freizeit. Auch die Anmeldung zu dem Wettbewerb selbst war ein Wunsch der Klassen. Ihr Enthusiasmus war so groß, dass sie die Aufgaben und ihre Lösungswege teilweise schon morgens auf dem Schulflur diskutierten. Auch vom Knobeln am Frühstückstisch wurde von einigen Schülern zur Zeit des Präsenzunterrichts in der ersten Dezemberhälfte berichtet.

Als Klassengemeinschaft können die Klassen 7a, 8b, 8c und 9c zurecht stolz auf sich sein. Sie haben sich immer wieder gegenseitig motiviert und angespornt, die tägliche Herausforderung durchzuhalten. Nur gemeinsam konnten diese Klassen den Titel „Beste Schule“ ans FSG nach Rüthen holen – und das bereits zum dritten Mal in Folge.

Aber nicht nur das: Die Schülerinnen und Schüler der 8b unter der Leitung von Julia Wiese haben den dritten Platz im Klassenspiel erknobelt und die Klasse 9c unter der Leitung ihrer Mathematiklehrerin Vera Kossack freut sich über den ersten Platz im Klassenspiel ihrer Jahrgangsstufe. Auch eine Einzelleistung möchte das Rüthener Gymnasium besonders hervorheben: Die Schülerin Felica Mollerus (9c) gewann zusätzlich den „Mathe-Wichtel-Preis“ im Einzelspiel. Damit gehört sie zu den besten Teilnehmern des gesamten Wettbewerbs.

Neues vom Friedrich-Spee-Gymnasium

Die Schüler hörten digital Texte aus spannenden Kinder-, Jugend- und Erwachsenenromanen

Bei einem Mathematikwettbewerb wurde der Titel erneut verteidigt

Vorlesetag am Friedrich-Spee-Gymnasium

Das Friedrich-Spee-Gymnasium stellt sich auch digital vor

Friedrich-Spee-Gymnasium wiederholt "Beste Schule" Deutschlands



 Kallenhardt. Lydia Henneböhl hat den elterlichen Betrieb für Heizung und Sanitärtechnik als Geschäftsführerin übernommen, nachdem sie im vergangenen Jahr ihren Meister in dem Handwerk gemacht hat. Gegründet wurde die Firma im Jahr 1978 von ihrem Vater Burkhard Henneböhl (l.), auch heute arbeitet der Seniorchef noch in dem Betrieb mit. Seine Erfahrung weiß Tochter Lydia zu schätzen, als Gas- und Wasserinstallateurmeister, Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister und Klempnermeister bringt er zusammen mit vielen Berufsjahren eine Menge Fachwissen ein. Über 40 Jahre hat er die Firma mit Ehefrau Margarete geführt.

„Papa hat sich immer gewünscht, dass eine von uns beiden den Betrieb übernimmt“, berichtet Lydia Henneböhl. Der Wunsch ist ihm in doppelter Weise erfüllt worden, Inhaberin der Firma ist die Tochter nun gemeinsam mit ihrer Schwester Isabel Söhl. Dafür wurde die Einzelfirma in die Henneböhl GmbH umfirmiert.

Barrierefreie Bäder, Lüftungstechnik und Regenerative Energien sind einige Trends, in denen sich der Kallenhardter Meisterbetrieb hervorragend auskennt

Lydia Henneböhl führt den Familienbetrieb für Heizung und Sanitärtechnik in zweiter Generation

Die Kunden haben in dem Bereich die Wahl zwischen Scheitholz-, Pellet- und Hackschnitzelanlagen. Aber auch der fossile Energieträger Gas ist weiterhin stark am Markt vertreten. Dies liegt zum einen daran, dass regenerative Energien in manchen Bauwerken schwer einbaubar sind, zum Beispiel bei Platzmangel, und nicht jedes Heizsystem ist für jedes Gebäude geeignet. Häufig werden auch Gasanlagen in Kombination mit regenerativen Energiesystemen als Hybridanlage installiert. Zum anderen gehört für den vorhandenen Altbestand der Kundendienst mit Reparatur und Wartung zu den nachgefragten Leistungen.

„Papa hat sich immer gewünscht, dass eine von uns beiden den Betrieb übernimmt“, berichtet Lydia Henneböhl. Der Wunsch ist ihm in doppelter Weise erfüllt worden, Inhaberin der Firma ist die Tochter nun gemeinsam mit ihrer Schwester Isabel Söhl. Dafür wurde die Einzelfirma in die Henneböhl GmbH umfirmiert.

Während Isabel Söhl als gelernte Bankbetriebswirtin das Büro führt, ist Lydia Henneböhl für den handwerklichen Teil zuständig. Und da gibt es viel zu tun.

Während Lydia Henneböhl aktuell ihre Bachelorarbeit für das Studium Wirtschaftsingenieurwesen und Gebäudesystemtechnologie schreibt, ist ihr neben Fachwissen auch die Nähe zum Kunden wichtig.

Neben Neuinstallationen gehören auch Kundendienst und Wartung zu dem Leistungsspektrum des Meisterbetriebes. Gute Beratung gehört bei dem Familienbetrieb von Anfang an dazu, ebenso wie fachmännische Arbeit und faire Preise. Die Kunden wissen das zu schätzen und sind auch besonders für den Service dankbar. „In Notfällen sind wir für die Kunden rund um die Uhr erreichbar“, sagt Lydia Henneböhl pflichtbewusst.

Und solche Notfälle können in der Branche immer mal vorkommen, eine kaputte Heizung oder ein Wasserschaden wollen nicht ein Wochenende lang warten.

Regenerative Energien sind gefragt

Bei Neuinstallationen von Heizungsanlagen sind regenerative Energien gefragt, sieht Lydia Henneböhl als einen Grund für den Trend neben einem größeren Umweltbewusstsein auch hohe staatliche Förderungen.

In Neubauten sind oft Wärmepumpen Stand der Technik. Neben Neubauten sind staatliche Förderungen auch für Neuinstallationen im Gebäudebestand möglich. Ein besonderer Schwerpunkt der Henneböhl GmbH sind Anlagen mit Biomasse, was Burkhard Henneböhl schon frühzeitig erkannt hat.

Die Kunden haben in dem Bereich die Wahl zwischen Scheitholz-, Pellet- und Hackschnitzelanlagen. Aber auch der fossile Energieträger Gas ist weiterhin stark am Markt vertreten. Dies liegt zum einen daran, dass regenerative Energien in manchen Bauwerken schwer einbaubar sind, zum Beispiel bei Platzmangel, und nicht jedes Heizsystem ist für jedes Gebäude geeignet. Häufig werden auch Gasanlagen in Kombination mit regenerativen Energiesystemen als Hybridanlage installiert. Zum anderen gehört für den vorhandenen Altbestand der Kundendienst mit Reparatur und Wartung zu den nachgefragten Leistungen.

Die Kunden haben in dem Bereich die Wahl zwischen Scheitholz-, Pellet- und Hackschnitzelanlagen. Aber auch der fossile Energieträger Gas ist weiterhin stark am Markt vertreten. Dies liegt zum einen daran, dass regenerative Energien in manchen Bauwerken schwer einbaubar sind, zum Beispiel bei Platzmangel, und nicht jedes Heizsystem ist für jedes Gebäude geeignet. Häufig werden auch Gasanlagen in Kombination mit regenerativen Energiesystemen als Hybridanlage installiert. Zum anderen gehört für den vorhandenen Altbestand der Kundendienst mit Reparatur und Wartung zu den nachgefragten Leistungen.

Barrierefreie Bäder und Lüftungstechnik

Auch im Bereich Sanitär ist der Betrieb gut aufgestellt. Bei der Badgestaltung haben die Kunden steigende Ansprüche, bei denen Lydia Henneböhl von einer fachkundigen und lösungsorientierten Beratung bis zu einer professionellen Ausführung einen kompletten Service anbietet. Gemeinsam werden die Kundenwünsche besprochen, manchmal muss man dabei auch abwägen, ob die Vorstellungen realisierbar sind, ist Lydia Henneböhl ein ehrliches Wort wichtig. Im Trend sind barrierefreie Bäder und altersgerechtes Wohnen. Neben guten und schönen Lösungen gibt es auch dafür Bezuschussungen. Bei der Umgestaltung von Bädern werden vermehrt Wannen zugunsten einer größeren, begehbaren Dusche herausgenommen, berichtet die Handwerksmeisterin aus der Praxis.

Vermehrt werden auch Lüftungsanlagen eingebaut. „Die Luftqualität ist wichtig“, nennt Lydia Henneböhl als Gründe Wohlbefinden und Konzentrationsfähigkeit. Auch aus ökologischen Gründen werden Gebäudehüllen dichter, weil der Energiebedarf sinken soll. Entsprechend gewinnen Lüftungsanlagen an Bedeutung.

Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Trinkwasserhygiene. „Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins“, beschreibt Lydia Henneböhl die Bedeutung. Wenn stehendes Wasser im Gebäude nicht ausgetauscht wird, kann es zu einem Legionellenbefall kommen. Dies ist besonders in größeren Gebäuden wie Kindergärten, Schulen und Turnhallen wichtig. Aber auch Privathaushalte sollten sich damit sorgfältig auseinandersetzen.

Der Firmensitz ist weiterhin in Kallenhardt, Am Gericht 27, hinter dem elterlichen Wohngebäude wurde ein neues Büro angemietet, welches auch von der dahinter liegenden Straße erreichbar ist. Neben einem Büroarbeitsplatz wird dort zukünftig ein multimedialer Besprechungsraum für Treffen mit Kunden und Lieferanten sowie Fortbildungen eingerichtet. Außerdem sollen ein Aufenthaltsraum und eine Küche eingerichtet werden. In der unteren Etage stehen ein Lager und Garagen zur Verfügung.

Neben den drei Familienmitgliedern gehört zu dem Team von der Henneböhl GmbH auch ein angestellter Meister.

Ausbildungsplatz zu vergeben

In der Vergangenheit hat Burkhard Henneböhl regelmäßig ausgebildet. Dies möchte die Henneböhl GmbH fortführen und wird in diesem Jahr wieder ein Ausbildungsplatz als Anlagenmechaniker/in (m/w/d) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zum 1. August 2021 anbieten. Der Betrieb möchte sich zudem weiter vergrößern, daher sind auch Bewerbungen von Fachkräften willkommen. Der Betrieb ist telefonisch erreichbar unter Telefon 02902/ 1565 oder per E-mail an lydia.henneboehl@t-online.de.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Trinkwasserhygiene. „Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins“, beschreibt Lydia Henneböhl die Bedeutung. Wenn stehendes Wasser im Gebäude nicht ausgetauscht wird, kann es zu einem Legionellenbefall kommen. Dies ist besonders in größeren Gebäuden wie Kindergärten, Schulen und Turnhallen wichtig. Aber auch Privathaushalte sollten sich damit sorgfältig auseinandersetzen.

Ob das klassische Handwerk oder Zukunftsthemen sind die Kunden bei der Henneböhl GmbH in guten Händen. Eine Frau im Heizung- und Sanitärtechnik-Handwerk, das passt für Lydia Henneböhl prima zusammen. Sie hat ihrem Vater schon früh bei der Arbeit geholfen und hatte schon in jungen Jahren Interesse, den Betrieb fortzuführen. Während ihr Vater auch noch viele Klempnerarbeiten wie das Anbringen von Dachrinnen ausführte, liegt ihr Schwerpunkt heute im Bereich Heizung und Sanitär. Die GmbH arbeitet mit namhaften Herstellern wie den Heizungsherstellern Buderus und Viessmann zusammen. Neben hochwertigen Produkten liegt ein Vorteil darin, dass Ersatzteile schnell beschafft werden können. Neben der Belieferung von Großhändlern in der Region hat die Henneböhl GmbH auch einen großen Lagerbestand vieler gängiger Artikel und auch manches Ersatzteil für alte Anlagen, schmunzelt Lydia Henneböhl.

Im Bereich Biomasse arbeitet sie mit der Firma HDG BAVARIA aus Massing zusammen. Für den Teil Sanitär steht ein großes Sortiment zur Verfügung, bei dem der Kallenhardter Meisterbetrieb mit Großhändlern kooperiert, in deren Ausstellungen sich die Kunden auch Anregungen holen und Produkte aussuchen können.

Der Firmensitz ist weiterhin in Kallenhardt, Am Gericht 27, hinter dem elterlichen Wohngebäude wurde ein neues Büro angemietet, welches auch von der dahinter liegenden Straße erreichbar ist. Neben einem Büroarbeitsplatz wird dort zukünftig ein multimedialer Besprechungsraum für Treffen mit Kunden und Lieferanten sowie Fortbildungen eingerichtet. Außerdem sollen ein Aufenthaltsraum und eine Küche eingerichtet werden. In der unteren Etage stehen ein Lager und Garagen zur Verfügung.

 Rüthen. Nach fast 18 Jahren Steuerbüro Teutenberg & Falkenstein GbR hat die Kanzlei in der Burgstraße umfirmiert und wird nun von Steuerberater Andreas Falkenstein als Einzelunternehmer geleitet.

Ein Blick in die Geschichte

Gegründet wurde das Steuerbüro von Gerhard Teutenberg. Im Jahr 2003 übernahmen seine Nichte Marita Teutenberg-Thiel und Andreas Falkenstein die Kanzlei, es folgte der Umzug in die zentrale Innenstadtlage in der Burgstraße 8, wo auch heute noch der Firmensitz ist. Neben dem Büro in Rüthen wurde eine Zweigstelle in Lippstadt eröffnet und der Mandantenkreis erweitert. Nun haben die beiden Steuerberater das Büro aufgeteilt. Marita Teutenberg-Thiel leitet nun die eigenständige Kanzlei in Lippstadt, während Andreas Falkenstein den Stammsitz in Rüthen führt.

Das Steuerbüro Teutenberg & Falkenstein hat seine Standorte in Rüthen und Lippstadt getrennt. Steuerberater Andreas Falkenstein führt nun den Stammsitz in Rüthen

Steuerberater Andreas Falkenstein hat ein

vertrautes Team und ein breites Leistungsspektrum

Gegründet wurde das Steuerbüro von Gerhard Teutenberg. Im Jahr 2003 übernahmen seine Nichte Marita Teutenberg-Thiel und Andreas Falkenstein die Kanzlei, es folgte der Umzug in die zentrale Innenstadtlage in der Burgstraße 8, wo auch heute noch der Firmensitz ist. Neben dem Büro in Rüthen wurde eine Zweigstelle in Lippstadt eröffnet und der Mandantenkreis erweitert. Nun haben die beiden Steuerberater das Büro aufgeteilt. Marita Teutenberg-Thiel leitet nun die eigenständige Kanzlei in Lippstadt, während Andreas Falkenstein den Stammsitz in Rüthen führt.

Bekannte Gesichter und breites Leistungsspektrum

Neben Andreas Falkenstein gehören auch weitere bekannte Gesichter weiterhin zu dem Team. „Frau Weiß war schon bei meinem Vorgänger Gerhard Teutenberg für die Buchhaltung zuständig“, sagt Andreas Falkenstein. Monika Weiß hat auch heute einen Aufgabenschwerpunkt in der Lohnberechnung und Buchhaltung.

Auch Margarita Mena Foggia arbeitet schon viele Jahre in dem Rüthener Steuerbüro und kümmert sich hauptsächlich um die Buchhaltung und Einkommensteuerberechnungen.

Maike Hunecke gehört ebenfalls schon einige Jahre zu dem Team des Steuerbüros. Sie hat eine Fortbildung zur Finanzbuchhalterin, ihr Fachgebiet sind Buchhaltung sowie die Erstellung von Bilanzen und Einnahmen-Überschuss-Rechnungen. So ist die Kanzlei gut für das breite Leistungsspektrum eines modernen Steuerbüros aufgestellt. Dazu gehören beispielsweise die Betriebliche Buchhaltung, Lohnabrechnungen, die Erstellung von Bilanzen und Einnahmen-Überschuss-Rechnungen, private und betriebliche Steuererklärungen sowie Existenzgründungen.

Die allgemeine Gesundheitslage dominiert auch die Arbeit der Steuerberater

Existenzgründung

Auch für die Existenzgründung ist der Steuerberater ein wichtiger Ansprechpartner. Neben einer Beratung zu der Rechtsform kann er bei der Anmeldung beim Finanzamt helfen, mögliche Planrechnungen für eine realistische Einschätzung des Vorhabens aufstellen oder auch bei Finanzierungsanfragen helfen. Dazu gibt es hilfreiche Hinweise beispielsweise zu benötigten Anträgen und Genehmigungen.

Private Steuererklärung

Aber auch für Privatleute ist der Steuerberater ein kompetenter Ansprechpartner bei der Steuererklärung. Besonders empfiehlt sich dies auch bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, Photovoltaikanlagen oder Renteneinkünften, denn immer mehr Rentner werden steuerpflichtig. Der Trend begründet sich in der langjährigen Entwicklung aufgrund der Steuergesetzgebung.

Besonders momentan ist auch ein Hinweis zu Kurzarbeitergeld wichtig: Wenn es in einer Höhe von mindestens 410 Euro im Jahr bezogen wird, muss der Empfänger verpflichtend eine Steuererklärung machen.

Betriebliche Steuererklärungen

Die Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung führt zu einer betrieblichen Steuererklärung mit der Ermittlung beispielsweise von Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und der Einkommensteuer bei Einzelfirmen.

Bilanzen und Einnahmen-Überschuss-Rechnungen

Der Steuerberater erstellt auch den Jahresabschluss als handelsrechtliche und steuerrechtliche Ermittlung des Geschäftsjahres für das Finanzamt und eventuell benötigte Auswertungen für Banken.

Lohnabrechnungen

Für Firmenkunden werden die Lohn- und Gehaltsabrechnungen der Mitarbeiter erstellt. Auch dort ist die Digitalisierung verstärkt zu merken, ist Steuerberater Andreas Falkenstein erfreut über den technischen Fortschritt.

Betriebliche Buchhaltung

Für Gewerbekunden übernimmt das Steuerbüro die Buchung der monatlichen Geschäftsvorfälle zur Ermittlung einer unterjährigen betriebswirtschaftlichen Auswertung und zur Berechnung der Umsatzsteuervoranmeldung gegenüber dem Finanzamt.

Die Leistungen von Steuerberater Andreas Falkenstein

Die allgemeine Gesundheitslage dominiert auch die Arbeit der Steuerberater

„Momentan ist Pandemie auch das bestimmende Thema in dem Arbeitsalltag der Steuerberater“, berichtet Andreas Falkenstein. Genauer gesagt, geht es um die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns. Bei der Beantragung der staatlichen Hilfen für die Betriebe ist der Steuerberater der „prüfende Dritte“, erklärt er. Im Jahr 2020 bekamen die Mandanten Hilfestellung bei der Beantragung der Corona-Soforthilfe gleich zu Beginn der Pandemie. Über die Steuerberater als prüfende Dritte lief danach die Beantragung der Überbrückungshilfe I und II für die Unternehmen. In diesem Jahr werden nun die Anträge auf Überbrückungshilfe III gestellt. Wenn man gelegentlich in den Medien hört, das sei kompliziert und dauere lange, kann Andreas Falkenstein das bestätigen. In nächster Zeit steht dann auch die Prüfungsrechnung der Soforthilfe und Überbrückungshilfen aus 2020 gegenüber der Zahlstelle für die Mandanten an.

Aber auch in der besonderen Zeit ist das Steuerbüro Falkenstein mit vollem Einsatz kompetent und freundlich für seine Mandanten da. Geöffnet ist die Kanzlei in der Burgstraße 8 von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr und am Freitag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Telefonisch erreichbar ist das Büro unter 02952 79997 80 oder per Email an info@steuerberater-falkenstein.de.

Dies zeigt auch Zimmerei Hüske, der Betrieb ist eine ZimmerMeisterHaus-Manufaktur. Juniorchef Christian Hüske ist von der neuen Bauweise mit alten Baustoffen überzeugt und geht dem Trend eindrücklich mit dem Neubau seines Privathauses voran. Zielsetzung dabei war, ein möglichst emissionsarmes und wohngesundes Zuhause für die Familie zu schaffen. Das Zuhause soll gleichzeitig als repräsentatives Musterhaus für die wachsende Zahl der Bauinteressenten dienen, deren Anspruch auf echtes Wohlfühlklima, Wohngesundheit und damit einhergehend Behaglichkeit und Raumlufthygiene gut erfüllt wird. Christian Hüske hat damit eine neue Phase des ökologischen Hausbaus in dem Rüthener Familienbetrieb eingeläutet. Das Projekt war auf Grund der konsequenten ökologischen Ausrichtung für alle Beteiligten eine Herausforderung, die aber hervorragend und zukunftsweisend bewältigt wurde. Das Thema ökologisch-biologischer Anspruch wurde dabei ganzheitlich gedacht und umgesetzt. Dabei wurden im Wandaufbau neben dem Konstruktionsvollholz (Massivholz) die Zwischenräume mit Einblasdämmung geflockt und gedämmt. Als statisch aussteifende und raumseitige Beplankung kam mit einer Biofaser ein zertifizierter Holzwerkstoff zum Einsatz. Er trägt zu der Statik bei und funktioniert auch bauphysikalisch als Dampfbremse und luftdichte Ebene, zusätzliche Folie oder Papierwerkstoffe sind deshalb nicht notwendig.

 Rüthen. Alte biologische Baustoffe erfahren seit einiger Zeit eine Renaissance. Modifiziert auf die heutigen Bedürfnisse des modernen Holzbaus erfüllen sie die baubiologischen Ansprüche des Bauherrn. Dabei sind die Themen „Wohngesundheit, Raumlufthygiene und Lebensraumqualität” im Fokus der Bauherren, aber auch im Holzbaubetrieb angelangt.

Dies zeigt auch Zimmerei Hüske, der Betrieb ist eine ZimmerMeisterHaus-Manufaktur. Juniorchef Christian Hüske ist von der neuen Bauweise mit alten Baustoffen überzeugt und geht dem Trend eindrücklich mit dem Neubau seines Privathauses voran. Zielsetzung dabei war, ein möglichst emissionsarmes und wohngesundes Zuhause für die Familie zu schaffen. Das Zuhause soll gleichzeitig als repräsentatives Musterhaus für die wachsende Zahl der Bauinteressenten dienen, deren Anspruch auf echtes Wohlfühlklima, Wohngesundheit und damit einhergehend Behaglichkeit und Raumlufthygiene gut erfüllt wird. Christian Hüske hat damit eine neue Phase des ökologischen Hausbaus in dem Rüthener Familienbetrieb eingeläutet. Das Projekt war auf Grund der konsequenten ökologischen Ausrichtung für alle Beteiligten eine Herausforderung, die aber hervorragend und zukunftsweisend bewältigt wurde. Das Thema ökologisch-biologischer Anspruch wurde dabei ganzheitlich gedacht und umgesetzt. Dabei wurden im Wandaufbau neben dem Konstruktionsvollholz (Massivholz) die Zwischenräume mit Einblasdämmung geflockt und gedämmt. Als statisch aussteifende und raumseitige Beplankung kam mit einer Biofaser ein zertifizierter Holzwerkstoff zum Einsatz. Er trägt zu der Statik bei und funktioniert auch bauphysikalisch als Dampfbremse und luftdichte Ebene, zusätzliche Folie oder Papierwerkstoffe sind deshalb nicht notwendig.

Holzhausbau – „Der Traum vom gesunden Wohnen”. Christian Hüske hat es bei seinem privaten Wohnhaus vorgemacht.

Die Zimmerei Hüske ist ein Spezialist für ökologische Bauweise

Dies zeigt auch Zimmerei Hüske, der Betrieb ist eine ZimmerMeisterHaus-Manufaktur. Juniorchef Christian Hüske ist von der neuen Bauweise mit alten Baustoffen überzeugt und geht dem Trend eindrücklich mit dem Neubau seines Privathauses voran. Zielsetzung dabei war, ein möglichst emissionsarmes und wohngesundes Zuhause für die Familie zu schaffen. Das Zuhause soll gleichzeitig als repräsentatives Musterhaus für die wachsende Zahl der Bauinteressenten dienen, deren Anspruch auf echtes Wohlfühlklima, Wohngesundheit und damit einhergehend Behaglichkeit und Raumlufthygiene gut erfüllt wird. Christian Hüske hat damit eine neue Phase des ökologischen Hausbaus in dem Rüthener Familienbetrieb eingeläutet. Das Projekt war auf Grund der konsequenten ökologischen Ausrichtung für alle Beteiligten eine Herausforderung, die aber hervorragend und zukunftsweisend bewältigt wurde. Das Thema ökologisch-biologischer Anspruch wurde dabei ganzheitlich gedacht und umgesetzt. Dabei wurden im Wandaufbau neben dem Konstruktionsvollholz (Massivholz) die Zwischenräume mit Einblasdämmung geflockt und gedämmt. Als statisch aussteifende und raumseitige Beplankung kam mit einer Biofaser ein zertifizierter Holzwerkstoff zum Einsatz. Er trägt zu der Statik bei und funktioniert auch bauphysikalisch als Dampfbremse und luftdichte Ebene, zusätzliche Folie oder Papierwerkstoffe sind deshalb nicht notwendig.

Dies zeigt auch Zimmerei Hüske, der Betrieb ist eine ZimmerMeisterHaus-Manufaktur. Juniorchef Christian Hüske ist von der neuen Bauweise mit alten Baustoffen überzeugt und geht dem Trend eindrücklich mit dem Neubau seines Privathauses voran. Zielsetzung dabei war, ein möglichst emissionsarmes und wohngesundes Zuhause für die Familie zu schaffen. Das Zuhause soll gleichzeitig als repräsentatives Musterhaus für die wachsende Zahl der Bauinteressenten dienen, deren Anspruch auf echtes Wohlfühlklima, Wohngesundheit und damit einhergehend Behaglichkeit und Raumlufthygiene gut erfüllt wird. Christian Hüske hat damit eine neue Phase des ökologischen Hausbaus in dem Rüthener Familienbetrieb eingeläutet. Das Projekt war auf Grund der konsequenten ökologischen Ausrichtung für alle Beteiligten eine Herausforderung, die aber hervorragend und zukunftsweisend bewältigt wurde. Das Thema ökologisch-biologischer Anspruch wurde dabei ganzheitlich gedacht und umgesetzt. Dabei wurden im Wandaufbau neben dem Konstruktionsvollholz (Massivholz) die Zwischenräume mit Einblasdämmung geflockt und gedämmt. Als statisch aussteifende und raumseitige Beplankung kam mit einer Biofaser ein zertifizierter Holzwerkstoff zum Einsatz. Er trägt zu der Statik bei und funktioniert auch bauphysikalisch als Dampfbremse und luftdichte Ebene, zusätzliche Folie oder Papierwerkstoffe sind deshalb nicht notwendig.

Leitungen können einfach verlegt werden

Für die Gebäudetechnik dient zur Leitungsführung eine Installationsebene, die ebenfalls wieder mit der Biofaser beplankt wurde.

Als eine der ältesten Bautechniken zählt der Lehmputz. Dieser lässt sich mit Hilfe einer Schilfrohrmatte als zusätzliches Trägermaterial direkt auf die Biofaserplatte aufbringen. Christian Hüske entschied sich für diesen natürlichen Baustoff wegen seiner hervorragenden Eigenschaften. „Lehm ist ein Baustoff mit vielen Vorteilen – vor allem im Hinblick auf das Raumklima und das Feuchtigkeitsmanagement im Haus. Kein anderer Baustoff kann Feuchtigkeit in der Raumluft so gut kompensieren. Lehm reguliert selbstständig den Luftfeuchtegehalt im Raum. Dies verringert die Gefahr von Schimmel enorm.“ Die Lehmoberflächen sind antistatisch und nicht nur für Allergiker eine Wohltat. Der natürliche und regionale Baustoff ist zudem frei von chemischen Zusatzstoffen. Für Planer und Handwerker spielte ein, im wahrsten Sinne des Wortes, gewichtiger Aspekt zusätzlich eine Rolle. Lehm bringt Masse in den Holzbau und erfüllt damit auch eine wichtige Aufgabe im Hinblick auf den Schallschutz. Bei dem Bau der lehmverputzten, dampfdiffusionsoffenen Wände wurden auf die Holzfaserplatten flächig Schilfrohrmatten aufgebracht, im nächsten Schritt folgte eine rund 25 Millimeter dicke Schicht aus Lehm-Unterputz.

Dieser wurde mit einer Putzmaschine aufgespritzt, mit der sich der Lehmputz wie herkömmliche Putze verarbeiten lässt. Zum Abschluss wurde der Unterputz abgezogen und egalisiert. Nach einigen Tagen der Trocknung folgte schon die dekorative Lehmschicht. Bauherr Christian Hüske entschied sich aus den vielfältigen Möglichkeiten für den Lehm-Edelputz in den Farbtönen Ardesia, Lehm-Ocker hell und Edelweiß. Bei dem ambitionierten Neubauprojekt war neben handwerklichem Können vor allem auch die Koordination der Gewerke mit den Herstellern und Fachhändlern gefragt, was ebenfalls prima funktionierte. Im Zuge der Verarbeitung konnten sich die beteiligten Handwerker davon überzeugen, dass die traditionellen und zugleich innovativen Baustoffe auch bei der Verarbeitung den konventionellen Materialien das Wasser reichen können. Handwerksmeister Christian Hüske ist mit dem Ergebnis vollauf zufrieden und blickt mit Freude auf die Bauzeit zurück. Das Haus können sich auch interessierte Bauherren gerne ansehen, Christian Hüske und seine Frau Ricarda laden Interessenten gerne zu einer Besichtigung des nachhaltigen Holzhauses ein.

optimale Feuchtigkeitsregulierung

guter Schallschutz durch Erhöhung von Masse

natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte

antistatische Oberfläche

emissionsfreie Raumluft (keine Allergene)

Langlebigkeit und Haltbarkeit

leichte Verarbeitung, Renovierung und Instandhaltung

ressourcenschonende Gewinnung

Rückbau und umweltschonende Entsorgung (cradle-to-cradle-Prinzip)

aussteifende raumseitige Beplankung im Holzriegelbau für Außen- und Zwischenwände

dampfbremsende luftdichte Ebene

auf Wohngesundheit geprüft

frei von Terpenen

frei von unnatürlichen Emissionen

Natureplus-zertifiziert (ökologischer Fußabdruck)

Der natürliche Baustoff Lehm

Holzfaserplatten die ökologische und biologische Alternative im Holzbau

Als eine der ältesten Bautechniken zählt der Lehmputz. Dieser lässt sich mit Hilfe einer Schilfrohrmatte als zusätzliches Trägermaterial direkt auf die Biofaserplatte aufbringen. Christian Hüske entschied sich für diesen natürlichen Baustoff wegen seiner hervorragenden Eigenschaften. „Lehm ist ein Baustoff mit vielen Vorteilen – vor allem im Hinblick auf das Raumklima und das Feuchtigkeitsmanagement im Haus. Kein anderer Baustoff kann Feuchtigkeit in der Raumluft so gut kompensieren. Lehm reguliert selbstständig den Luftfeuchtegehalt im Raum. Dies verringert die Gefahr von Schimmel enorm.“ Die Lehmoberflächen sind antistatisch und nicht nur für Allergiker eine Wohltat. Der natürliche und regionale Baustoff ist zudem frei von chemischen Zusatzstoffen. Für Planer und Handwerker spielte ein, im wahrsten Sinne des Wortes, gewichtiger Aspekt zusätzlich eine Rolle. Lehm bringt Masse in den Holzbau und erfüllt damit auch eine wichtige Aufgabe im Hinblick auf den Schallschutz. Bei dem Bau der lehmverputzten, dampfdiffusionsoffenen Wände wurden auf die Holzfaserplatten flächig Schilfrohrmatten aufgebracht, im nächsten Schritt folgte eine rund 25 Millimeter dicke Schicht aus Lehm-Unterputz.

Dieser wurde mit einer Putzmaschine aufgespritzt, mit der sich der Lehmputz wie herkömmliche Putze verarbeiten lässt. Zum Abschluss wurde der Unterputz abgezogen und egalisiert. Nach einigen Tagen der Trocknung folgte schon die dekorative Lehmschicht. Bauherr Christian Hüske entschied sich aus den vielfältigen Möglichkeiten für den Lehm-Edelputz in den Farbtönen Ardesia, Lehm-Ocker hell und Edelweiß. Bei dem ambitionierten Neubauprojekt war neben handwerklichem Können vor allem auch die Koordination der Gewerke mit den Herstellern und Fachhändlern gefragt, was ebenfalls prima funktionierte. Im Zuge der Verarbeitung konnten sich die beteiligten Handwerker davon überzeugen, dass die traditionellen und zugleich innovativen Baustoffe auch bei der Verarbeitung den konventionellen Materialien das Wasser reichen können. Handwerksmeister Christian Hüske ist mit dem Ergebnis vollauf zufrieden und blickt mit Freude auf die Bauzeit zurück. Das Haus können sich auch interessierte Bauherren gerne ansehen, Christian Hüske und seine Frau Ricarda laden Interessenten gerne zu einer Besichtigung des nachhaltigen Holzhauses ein.

 Rüthen. Eine weitere Möglichkeit in der ökologischen Bauweise ist der Strohhausbau. Der nachwachsende Rohstoff Stroh wird dabei als Bau- und Dämmmaterial in der Holzrahmenbauweise verwendet. Wichtig ist dabei, das richtige Stroh zu verwenden. Es kommt auf die Dichte der Pressung, den Feuchtigkeitsgehalt und schadstofffreie Rohstoffe an. Firma Hüske ist mit ihrem selbstproduzierten Stroh entsprechend zertifiziert und damit in einem weiteren Bereich der ökologischen Bauweise Vorreiter in Sachen Technik und Umweltschutz.

Die tragende Konstruktion der Wände bei dem Strohhausbau muss nach der Landesbauordnung aus Holz erstellt werden. Die Gefache in dem Holzrahmenbau werden mit Strohbunden ausgefüllt. An das Stroh gibt es besondere Anforderungen. „Weizenstroh kann gut verdichtet werden“, erklärt Franz-Josef Hüske eine Anforderung für die Zertifizierung. Ein weiteres Kriterium ist die Feuchtigkeit, die unter 10% liegen muss, außerdem muss es reines Stroh ohne Kräutereinschluss und nach Möglichkeit ungespritzt sein. Und das ist ein Vorteil bei Firma Hüske, die das Stroh selber anbaut und erntet.

Die so vorbereiteten Wände werden von außen mit Kalk-Zement-Putz verputzt. Jedes Bauteil bekommt einen Stempel von dem Institut HFB, das regelmäßig die Qualität geschlossener Bauteile und das Einhalten der Statik überprüft. Durch die Zertifizierung kann Firma Hüske schnell produzieren und ein Haus innerhalb von zwei Tagen aufstellen. Dabei bietet der Rüthener Spezialist im Holzrahmenbau das gesamte Programm bis zu einem schlüsselfertigen Haus. Die Zimmerei arbeitet dabei mit heimischen Handwerkern zusammen, auf Kundenwünsche wird flexibel eingegangen.

Das zertifizierte Stroh von Firma Hüske kann übrigens natürlich auch bei einem Holzrahmenbau mit herkömmlicher Putzfassade als Dämmstoff verwendet werden.

Zertifiziertes Stroh weist für die Verarbeitung im ökologischen Holzrahmenbau besondere Eigenschaften auf

Strohhausbau

Lena Klocke und einige ihrer Mitarbeiterinnen zeigen die XTENSI-Bungeeschaukel. Das Gerät ermöglicht dem Kind eine intensive Schwerkrafterfahrung aus praktisch allen Raumrichtungen. Darüber hinaus bewirkt das intensive Springen mit der Bungeeschaukel eine deutliche Selbstregulierung.

In der Praxis arbeiten vier Logopädinnen und vier Ergotherapeutinnen.

Lena Klocke ist staatlich anerkannte Logopädin und zertifizierte LRS/Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin. Auch Katrin Strobel, Corinna Kutscher und Stephanie Neesen sind staatlich anerkannte Logopädinnen, Stephanie Neesen macht zusätzlich eine Ausbildung zur Lerntherapeutin. In dem Bereich Ergotherapie hat Lena Berghoff die fachliche Leitung, sie ist ebenso wie die Mitarbeiterinnen Frauke Drabick, Katja Guilleaume und Julia Schrewe staatlich anerkannte Ergotherapeutin.

Moderne Praxisräume auf drei Etagen

Bei der Raumanzahl und -gestaltung blieben wohl keine Träume von Lena Klocke offen. Alle Therapieräume sind farblich gestaltet.

In dem Erdgeschoss werden die Kunden und Patienten von einem großzügigen Wartebereich empfangen.

 Rüthen. Lena Klocke feierte im vergangenen Jahr mit ihrer Praxis für Logopädie zehnjähriges Jubiläum. In 2019 hatte sie das Angebot interdiziplinär um den ergänzenden Baustein Ergotherapie erweitert. Passend wurden die Räumlichkeiten der Praxis kontinuierlich vergrößert. Nun waren die Möglichkeiten des angemieteten Objektes ausgeschöpft und die Praxis ist nach über zehn Jahren an dem Standort in der Windpothstraße in eine eigene Immobilie in der Hochstraße umgezogen. Dort wurde das ehemalige Schuhaus Marx in einer sechsmonatigen Umbauphase nach den Zwecken der Praxis für Logopädie und Ergotherapie gestaltet.

In dieser Woche zogen Lena Klocke und ihr Team in die neuen Räumlichkeiten um. Die Eröffnung war planmäßig am 1. März aber ohne eine große Feier. Die kann vielleicht bald nachgeholt werden, wenn es die allgemeine Gesundheitslage zulässt, blickt die junge Unternehmerin nach vorne.

Den Umbau hat sie mit ihrem Vater Theo Henneböhl und Ehemann David weitgehend in Eigenleistung durchgeführt und dabei das geschichtsträchtige Gebäude ordentlich modernisiert. Auch heimische Unternehmen wurden in die Arbeiten eingebunden.

Nach dem Umzug steht Lena Klocke und ihren Mitarbeiterinnen für die Arbeit mit den Patienten nun eine topmoderne interdisziplinäre therapeutische Praxis zur Verfügung. Entsprechend werden Patienten jeden Alters und mit alle bekannten Störungsbilder behandelt. Auch Hausbesuche sind nach ärztlicher Verordnung möglich. Stolz ist Lena Klocke auf ihr kompetentes und freundliches Team, das auch Dank regelmäßiger Fortbildungen qualitativ hochwertige Behandlungen anbietet.

Das Team der Praxis von Lena Klocke

In der Praxis arbeiten vier Logopädinnen und vier Ergotherapeutinnen.

Nach dem Umbau des ehemaligen Schuhhauses Marx stehen in der eigenen Immobilie nun neun Fachräume für die Behandlungen zur Verfügung

Die Praxis für Logopädie und Ergotherapie Lena Klocke ist in die Hochstraße umgezogen

In dem Erdgeschoss werden die Kunden und Patienten von einem großzügigen Wartebereich empfangen.

Herzstück der Etage ist ein 40m² großer Motorikraum mit einer großen Kletterwand, die sich beispielsweise für therapeutisches Klettern eignet. Ebenso gibt es dort eine große Sprossenwand, eine Rollenrutsche, eine Bungeeschaukel und manches mehr.

In dem Erdgeschoss gibt es weiterhin einen großen Behandlungsraum, der in einem frischen, hellen lindgrün eine nach Einschätzung von Lena Klocke perfekte Wohlfühlatmosphäre bietet und mit einer Bobath-Therapieliege ausgestattet ist. Außerdem wurde ebenerdig ein neues Patienten-WC mit Wickelmöglichkeit für die ganz kleinen Patienten eingerichtet und auch ein großer Personalraum ist dort untergebracht.

In dem Obergeschoss bietet ein weiterer Wartebereich Diskretion. Dahinter schließen sich vier großzügige Behandlungsräume an.

In dem „Blauen Raum“ mit Behandlungsliege kann die Ergotherapie speziell die Handrehabilitation behandeln.

Auch der gelbe Raum ist für die Ergotherapie und als Werkraum mit kompletter Ausstattung wie Bastelmaterialien, Malen, Korbflechten und mehr eingerichtet.

Der graue Raum hat ebenfalls eine Behandlungsliege und dient in der Logopädie speziell für Patienten mit Stimmstörungen oder Schluckstörungen.

In dem roten Raum können die Logopädinnen Kindertherapien mit Handpuppen, einem Puppenhaus, Kaufladen, Parkgarage und mehr machen. Neben einem weiteren Personalraum wurde auf der Ebene auch ein Büro eingerichtet.

Hochstraße 2 59602 Rüthen

Telefon: 0 29 52 – 9 75 93 76

Fax: 0 29 52 – 9 75 93 77

E-Mail: info@logopaedie-ruethen.de

www.logopaedie-ruethen.de

www.ergotherapie-ruethen.de

Praxis für Logopädie & Ergotherapie

Auch das Dachgeschoss wurde in das Raumkonzept eingebunden. Dort dient ein Snoozelen-Raum zu entspannenden Behandlungen, ein weiterer Raum ist für LRS/ Legasthenie- und Dyskalkulietraining und Lerntherapie eingerichtet. Neue Möglichkeiten bietet auch der Konferenzraum für Gruppenbehandlungen, Elternabende, Beratungen, Schulungen oder In-House-Fortbildungen. Und auch ein weiterer Wartebereich, eine Küche und ein Personalraum sind dort untergebracht.

In dem roten Raum können die Logopädinnen Kindertherapien mit Handpuppen, einem Puppenhaus, Kaufladen, Parkgarage und mehr machen. Neben einem weiteren Personalraum wurde auf der Ebene auch ein Büro eingerichtet.

Auch das Dachgeschoss wurde in das Raumkonzept eingebunden. Dort dient ein Snoozelen-Raum zu entspannenden Behandlungen, ein weiterer Raum ist für LRS/ Legasthenie- und Dyskalkulietraining und Lerntherapie eingerichtet. Neue Möglichkeiten bietet auch der Konferenzraum für Gruppenbehandlungen, Elternabende, Beratungen, Schulungen oder In-House-Fortbildungen. Und auch ein weiterer Wartebereich, eine Küche und ein Personalraum sind dort untergebracht.



Die Karnevalsgesellschaft Rüthen gratulierte ihren Jubelprinzenpaaren Heinz Sander (+) und Resi Frisse, die vor 55 Jahren mit regierten, Walter und Ursula (+) Mertens (44 Jahre), Hans (+) und Monika Lindenau (33 Jahre), Hubert und Christa Mertens (22 Jahre) und den elfjährigen Jubelregenten Richard und Claudia Sellerberg. Ebenso wurde den Kinder- Jubelprinzenpaaren Jens Münzel und Desiree Biene (33 Jahre), Christoph Pieper und Veronika Eickhoff (22 Jahre) sowie Dominik Gockel und Janina Weide (elf Jahre) gratuliert.

Präsident Uwe Kaps und Vizepräsident Thorsten Will waren unterwegs, um ihren Jubelregenten angesichts der vorerst verschobenen Ehrung ein jeckes Karnevalsgeschenk vor die Haustür zu stellen. Das Präsent und die Idee kamen sichtlich gut an. An einer Flasche Sekt mit eigenem Karnevalsetikett hing auch eine persönliche Widmung für die Jubelmajestäten. Dazu gab es eine Tüte mit Konfetti und Luftschlangen, etwas zum Naschen und eine CD mit den Megahits der KG Rüthen. Für das amtierende Kinderprinzenpaar Constantin Henze und Maya Alferink gab es die Flasche in der alkoholfreien Variante.

Angesichts der ausgefallenen Prunk- und Galasitzung erfreute die Karnevalsgesellschaft alle Jecken mit einer Fotoshow über die Höhepunkte der Sitzung 2020 in den Sozialen Medien auf facebook, instagram und dem neuen youtube-Kanal der Karnevalsgesellschaft.

Was die Karnevalsgersellschaft von der Situation hält und wie sie damit umgehen möchte, hat sie schon mit ihrem Sessionsmotto deutlich gemacht. „Wir möchten der Eintönigkeit etwas entgegensetzen und den Menschen Frohsinn bringen“, meinten Präsident Uwe Kaps und Vizepräsident Thorsten Will. Sie wollten das Beste daraus machen, wie gut ihnen und anderen Karnevalsvereinen im Stadtgebiet das gelungen ist, lesen Sie auf den Sonderseiten in diesem Heft.

Präsident Uwe Kaps und Vizepräsident Thorsten Will waren unterwegs, um ihren Jubelregenten angesichts der vorerst verschobenen Ehrung ein jeckes Karnevalsgeschenk vor die Haustür zu stellen. Das Präsent und die Idee kamen sichtlich gut an. An einer Flasche Sekt mit eigenem Karnevalsetikett hing auch eine persönliche Widmung für die Jubelmajestäten. Dazu gab es eine Tüte mit Konfetti und Luftschlangen, etwas zum Naschen und eine CD mit den Megahits der KG Rüthen. Für das amtierende Kinderprinzenpaar Constantin Henze und Maya Alferink gab es die Flasche in der alkoholfreien Variante.

Was die Karnevalsgersellschaft von der Situation hält und wie sie damit umgehen möchte, hat sie schon mit ihrem Sessionsmotto deutlich gemacht. „Wir möchten der Eintönigkeit etwas entgegensetzen und den Menschen Frohsinn bringen“, meinten Präsident Uwe Kaps und Vizepräsident Thorsten Will. Sie wollten das Beste daraus machen, wie gut ihnen und anderen Karnevalsvereinen im Stadtgebiet das gelungen ist, lesen Sie auf den Sonderseiten in diesem Heft.

 Rüthen. Die fünfte Jahreszeit wurde in der vergangenen Session gefeiert, auch wenn die Narren es wegen der allgemeinen Gesundheitslage nicht so treiben durften, wie sie wollten. Doch zu der Sessionmseröffnung und den karnevalistischen Höhepunkten hatte die Karnevalsgesellschaft Rüthen sich einiges einfallen lassen. Bildershows, Videos, eine Karnevalskiste oder ein Autokorso waren einige der Ideen. Als Prinzenpaar regieren Benedikt und Caroline Becker ein Jahr weiter.

Was die Karnevalsgersellschaft von der Situation hält und wie sie damit umgehen möchte, hat sie schon mit ihrem Sessionsmotto deutlich gemacht. „Wir möchten der Eintönigkeit etwas entgegensetzen und den Menschen Frohsinn bringen“, meinten Präsident Uwe Kaps und Vizepräsident Thorsten Will. Sie wollten das Beste daraus machen, wie gut ihnen und anderen Karnevalsvereinen im Stadtgebiet das gelungen ist, lesen Sie auf den Sonderseiten in diesem Heft.

Die Karnevalisten

feierten die fünfte Jahreszeit

Karnevalisten

besuchten Kindergärten und Grundschule

Narren knobelten

mit Bürgermeister Peter Weiken um den Stadtschlüssel

 Rüthen. Die Karnevalsgesellschaft Rüthen hat auch in diesem Jahr an Weiberfastnacht an den Nachwuchs gedacht. Weil der traditionelle Besuch in den Kindergärten und Schulen wegen der Gesundheitsvorschriften ausfallen musste, haben die Karnevalisten im Vorfeld in den Einrichtungen vorbeigeschaut – natürlich nicht ohne ein paar Süßigkeiten für die Kinder.

Im Kindergarten St. Marien trafen sie auch einige Kinder an, die sich natürlich sehr über die Geschenke freuten. Mit ihren Erzieherin hatten sie schon Karnevalstüten gebastelt und gingen so an dem Tag doppelt beschenkt nach Hause.

Die Kinder, die wegen der staatlichen Coronaregeln nicht im Kindergarten waren, bekamen ihre Geschenke von einer Erzieherin kontaktlos nach Hause gebracht.

Neben Süßigkeiten überreichten Marian Krüper und Thorsten Will von der Karnevalsgesellschaft auch eine CD mit jecken Hits, die auch und gerade in diesem Jahr Frohsinn und Stimmung in die fünfte Jahreszeit bringen sollten.

 Rüthen. Rüthen war wieder fest in Narrenhand. An Weiberfastnacht wird die Schlüsselübergabe an der Stadtverwaltung gefeiert, in diesem Jahr knobelte Bürgermeister Peter Weiken mit dem Prinzenpaar Carolin und Benedikt Becker um den Schlüssel. Weil Politiker manchmal mogeln, habe er vielleicht eine Chance, beim Knobeln den Stadtschlüssel zu behalten, schmunzelte Weiken. Da hatte er aber nicht mit Tamme Becker gerechnet, der dreijährige Sohn des Prinzenpaares gewann beim Würfeln und die Narren nahmen den Schlüssel für die folgenden närrischen Tage in Besitz.



Kinderkarneval

at home

 Rüthen. Der Kinderkarneval brauchte in diesem Jahr nicht auszufallen. Statt einer jecken Sitzung in der Stadthalle hatte Kinder´-Sitzungspräsident Marian Krüper zu einer Videositzung at home eingeladen, die die Kinder bunt kostümiert zu Hause verfolgen konnten. Dabei blieb nicht nur sprichwörtlich kein Auge trocken, sondern auch kein Fuß auf dem Boden, denn die jungen Narren konnten mit Marian Krüper ordentlich mittoben.



An Weiberfastnacht gab es eine digitale Fotoshow zu dem Mädelsabend 2020. Auf dem hatte auch Elferrat Wolfgang Henze als Tischkellner gearbeitet. Der Job mit dem Getränkewagen hat ihn wohl so sehr beeindruckt, dass er die Figur des Tischkellners auch als Alter Ego für seinen ersten Auftritt in der Bütt ausgesucht hat. Als „Tischkellner“ sinnierte er scharfsinnig, hintergründig und vielleicht gar nicht so betrunken, wie auf den ersten Blick zu vermuten, über lokale Geschehnisse mit Sinn und Unsinn.

Fotoshow Mädelsabend

Der Tischkellner ging in die Bütt



Senatoren spendeten für die Tafel

 Rüthen. An Weiberfastnacht trafen sich die Senatoren der Karnevalsgesellschaft Rüthen an dem Edeka-Markt Buschkühle, wo sie eine Spende an die Rüthener Tafel überreichten. Die Karnevalisten hatten für den guten Zweck zusammengelegt und zwei Einkaufswagen voller haltbarer Lebensmittel im Wert von ungefähr 200 Euro gepackt. Für die willkommene Unterstützung bedankte sich Günther Keuthen herzlich bei den Senatoren. Die Rüthener Tafel sucht für ihre regelmäßige Arbeit noch Mitarbeiter für das Fahren des Autos zum Abholen von Lebensmitteln, die Supermärkte in der Region aussortiert haben.

 Rüthen. Am Rosenmontag hat der Edeka-Markt Buschkühle in Zusammenarbeit mit der Karnevalsgesellschaft Rüthen eine Karnevalstüte angeboten, in der neben allerlei Getränken und Verpflegung für den Jecken auch Luftschlangen nicht fehlten. Von jeder verkauften Tüte ging eine Spende von 5 Euro an den karnevalistischen Nachwuchs in Rüthen. Zusammen mit einer Spende aus dem Berliner-Verkauf der Bäckerei Hosselmann rundete der Edeka-Markt die Spendensumme auf närrische 1.111 Euro auf.

Rosenmontagstüte im Edeka-Markt Buschkühle



feierte Karneval

Der Kinder- schutzbund

Närrischer Autokonvoi

vor dem Haus der Prinzenpaares

 Rüthen. Bunte Bilder von sich im Karnevalskostüm hatten die Kinder gemalt und sie mit zum Kinderschutzbund gebracht. Dort wurden sie aufgehängt und die Kinder konnten sich über kleine Karnevalstüten freuen. Neben Süßigkeiten hatten die Mitarbeiter auch Stifte für die Schule hineingepackt. Jedes Kind bekam eine geschenkt, auch als Zeichen, dass beim Kinderschutzbund in Rüthen alle zusammenhalten und sich gegenseitig Hilfe geben, wie Amira Araz erklärte. Wenn die Schule wieder zum Präsenzunterricht öffnet, möchte der Kinderschutzbund auch wieder seinen offenen Treff anbieten, neben Betreuung und Spielen gibt es dann auch wieder Sprachunterricht für Kinder mit entsprechendem Förderbedarf.

 Rüthen. Mit einem Autokonvoi besuchte die Karnevalsgesellschaft Rüthen ihr Prinzenpaar Benedikt und Caroline Becker. Laut hupend und mit einem kräftigen „Rüthen Helau“ durch das geöffnete Autofenster ging es da an dem Haus Becker vorbei.

Den finalen Höhepunkt in der fünften Jahreszeit setzt der Rosenmontagsumzug. Den gab es in diesem Jahr als Video mit einem Zusammenschnitt eingereichter Szenen mit Umzugswagen, die alle Wagenbauer und Interessierten mit Playmobil, Lego oder anderen Figuren nachstellen konnten. Von dem Erfolg waren die Karnevalisten begeistert, über 100 Wagen und Fußgruppen hatten viel Phantasie bewiesen und Material für einen mehr als einstündigen Film eingereicht.

Zusätzlich stellte die Karnevalsgesellschaft ein Video von den Rosenmontagsumzügen der vergangenen zehn Jahre online.



bedankt sich für die Unterstützung in einer närrischen Session

Die Karnevalsgesellschaft Rüthen

Rosenmontagsaumzug

mit mehr als 100 Wagen



Da konnten die Narren nochmal die Höhepunkte der vergangenen Session nachlesen oder über manch Humoriges schmunzeln. Die Tüten konnten zu dem jecken Preis von elf Euro vorbestellt werden, 200 davon brachte der KCK unter das Volk.

An die Kinder hatten die Kallenhardter Karnevalisten natürlich ebenfalls gedacht und für sie auch Tüten gepackt, in denen neben Süßigkeiten und Chips auch Spielzeug, eine Trillerpfeife und ein Kallenhardter Karnevalsarmband waren. 100 Kinder-Tüten wurden kostenlos an den örtlichen Kindergarten und die Grundschule verteilt.

hatte eine Videobotschaft

Kallenhardter zeigen närrisch Flagge

Der KCK

Kallenhardter Karnevalstüte mit Spezialitäten aus dem Ort

In der fünften Jahreszeit war Kallenhardt trotz der besonderen Umstände fest in Jeckenhand. Das zeigte auch eine große Figur aus Strohballen, die Präsident Bertram Dohle und einige Helfer im Ort aufgebaut hatten.

 Kallenhardt. Ein Karnevals-Video hatte der Elferrat des KCK als Botschaft für seine Mitglieder und alle Närrinnen und Narren gedreht. Wie Prinzenpaar Sven und Marina Teutenberg im vollen Ornat dahergeritten kommt und was die Kallenhardter Jecken dem Narrenvolk sonst noch zu sagen hatten, können Sie unter der folgenden Internetadresse lesen

 Kallenhardt. Auch in Kallenhardt sollte die Karnevalssession nicht ausfallen. Der Karnevalsclub Kallenhardt hat Tüten gepackt, in denen alles drin war, damit ein Jeck auch zu Hause ein bisschen feiern konnte und auf seine Kosten kam. Neben Luftschlangen, Konfetti und einder roten Karnevalsnase war auch an Verpflegung gedacht. Eine Mettwurst von Fleischerei Finger und zwei Schnäpse von der Sauerländer Edelbrennerei waren leckere Produkte aus dem Ort, daneben gab es Bier mit einem exklusiven Kallenhardter Karnevalsetikett, Chips und ein Gläschen. Und natürlich war auch die neue Ausgabe der Kallenhardter Karnevalszeitung „Bockschuss“ in der Tüte.

Da konnten die Narren nochmal die Höhepunkte der vergangenen Session nachlesen oder über manch Humoriges schmunzeln. Die Tüten konnten zu dem jecken Preis von elf Euro vorbestellt werden, 200 davon brachte der KCK unter das Volk.

„Wir wollten unseren Mitgliedern auch in der wegen der Pandemie anderen Session etwas bieten“, sagt Marco Schlüter. Eine Karnevalszeitung rundet nach Meinung des MFC das närrische Treiben ab und da kam eins zum anderen. Die Idee zu der Herausgabe hatte der Verein schon seit Jahren, doch fehlte bisher in dem karnevalistischen Trubel mit Faschingsball und Wagenbau die Zeit. In so fern machte der MFC aus der momentanen Lage ein Stück weit eine Tugend und konnte nun sein Erstlingswerk präsentieren – für die folgenden Jahre möchte der Vorstand die „Redakteursstelle“ mit einem engagierten Mitarbeiter/in (m/w/d) aus der schreibenden Zunft besetzen, wie er es auch in einer Stellenanzeige in dem LaBärBlatt schreibt. Das ist vollkommen ernst gemeint. Interessierte können sich bei Präsident Marco Schlüter melden.

der meister faschingsclub hat für seine mitglieder erstmals eine karnevalszeitung herausgebracht.

das meister labärblatt legt den finger in die wunde

 Meiste. Der MFC Meiste legt bei seiner ersten Ausgabe des „Meister LaBärBlattes“ den Finger in die Wunde. So steht es auf dem Titelbild und ist eben typisch für die Karnevalisten, die der Welt gerne mit Humor und auch mal ein bisschen überspitzter Ironie begegnen. Von alledem gibt es in dem LaBärBlatt etwas zu lesen, aber auch eine Vorstellung der Meister Narren und Bilder von den vergangenen Faschingsbällen im Ort sorgen bei dem Leser für Heiterkeit. Die kann man in dieser Session besonders gebrauchen, meinen der Präsident des Meister Faschingsclubs Marco Schlüter und Daniel Kellerhoff aus dem Siebenerrat des MFC im Gespräch mit Rüthen extrastark.

„Wir wollten unseren Mitgliedern auch in der wegen der Pandemie anderen Session etwas bieten“, sagt Marco Schlüter. Eine Karnevalszeitung rundet nach Meinung des MFC das närrische Treiben ab und da kam eins zum anderen. Die Idee zu der Herausgabe hatte der Verein schon seit Jahren, doch fehlte bisher in dem karnevalistischen Trubel mit Faschingsball und Wagenbau die Zeit. In so fern machte der MFC aus der momentanen Lage ein Stück weit eine Tugend und konnte nun sein Erstlingswerk präsentieren – für die folgenden Jahre möchte der Vorstand die „Redakteursstelle“ mit einem engagierten Mitarbeiter/in (m/w/d) aus der schreibenden Zunft besetzen, wie er es auch in einer Stellenanzeige in dem LaBärBlatt schreibt. Das ist vollkommen ernst gemeint. Interessierte können sich bei Präsident Marco Schlüter melden.



Das Meister LaBärBlatt

Die Gestaltung des Meister LaBärBlattes geschah übrigens in Zusammenarbeit mit dem Grafikteam von Rüthen extrastark. Gerne übernehmen wir mit unserer Werbeagentur „christoph blecke medien+design“ auch für Firmen, andere Vereine und Privatleute Aufträge zur redaktionellen und graphischen Gestaltung von Druckwerken, Werbeartikeln und Produktpräsentationen. Anfragen sind gerne jederzeit möglich unter werbung@cb-md.de.

Ansonsten empfiehlt es sich, beim Lesen und Schmökern in dem LaBärBlatt auch die humorige Brille aufzuhaben.

Zur Begrüßung stellt sich auf Seite 3 der legendäre Siebenerrat, der Vorstand des MFC Meiste, vor – und lässt auch da schon den Humor nicht zu kurz kommen. Von dem Kfd Karneval, der in dem Dorf traditionell mit einer eigenen Sitzung am Freitag nach dem Meister Faschingsball gefeiert wird, gibt es eine Comicgeschichte. Und auch von den anderen Gruppen und Vereinen, die bei dem Faschingsball in Meiste regelmäßig auf der Bühne stehen, gibt es eine kleine Vorstellungsrunde. Daneben dürfen auch Geschichten mit manchen bemerkenswerten Anekdoten aus dem Dorf nicht fehlen. Da war doch einiges geschehen, das dem MFC lohnenswert erschien, für die Nachwelt aufgeschrieben zu werden. Die tolle Stimmung auf den Faschingsbällen der vergangenen Jahre wird auf Bilderseiten gezeigt. Die Nachbarn aus Kneblinghausen, mit denen der MFC bei aller jecken Neckerei auch gerne mal gemeinsam an der Theke steht, haben es ebenfalls zu einem Artikel gebracht. Und auch eine Witzeecke, ein Karnevalshoroskop und besondere Kleinanzeigen aus der Ortschaft Meiste gibt in dem LaBärBlatt zu lesen.

Der Meister Bär

In der Traditionsecke erfährt man auch, wie das LaBärBlatt zu seinem Namen kam. Das war nämlich eigentlich ganz einfach. Schließlich ist der Meister Bär das Wappentier und Maskottchen des MFC. In dem Dorf gibt es schon seit vielen Jahren den alten Brauch, als Heubär verkleidet durch das Dorf zu laufen und Würste zu sammeln. Ebenfalls, so ist in dem Artikel erklärt, gibt es im Sauerland mancherorts die Tradition „Zehen beißen statt Kamelle schmeißen“. Während die Kinder Süßigkeiten sammeln, treiben es an Weiberfastnacht erst die Frauen bunt, am Veilchendienstag revanchieren sich die Männer und beißen den Frauen in den Zeh. Wen das erwischt, braucht sich aber nicht grämen, da diese Form der Auswahl durchaus auch als Kompliment gelte. In Meiste haben sich beide Traditionen miteinander vermischt und so kann es einer Dame in der fünften Jahreszeit durchaus passieren, von dem Heubär in den Zeh gebissen zu werden. Da lag es nahe, das Wappentier des MFC mit einem kleinen Wortspiel auch zum Namensgeber des Karnevalsheftes zu machen.

Pünktlich zu dem Rosenmontagswochenende war das Meister LaBärBlatt bei allen Mitgliedern im Briefkasten, kostenlos als kleines Geschenk ihres Faschingsclubs. Einige Hefte gingen dabei auch weiter auf die Reise, eine Ausgabe wurd beispielsweise nach London gesendet, wo ein Mitglied der ehemaligen Meister Karnevalsgruppe „Fliegende Zucchinis“ wohnt, aber auch nach Bonn, Würzburg und Hannover wurde Post aus dem Dorf gesendet.



 Rüthen. Es sind schwierige Zeiten, auch für alle musikalisch Aktiven. Darauf weist der Kammerchor Rüthen nochmal in einer Pressemitteilung hin und stellt ein neues Projekt vor.

Ein gemeinsames Musizieren ist bis auf wenige Ausnahmen nicht möglich, Konzerte dürfen nicht stattfinden, geplante Aufführungen erarbeiteter Werke fallen aus. Nachdem der Kammerchor Rüthen im Januar 2020 noch eine Aufführung von Werken Anton Bruckners in großem Rahmen gemacht hat, liegt das für Ende vergangenen Jahres geplante Mozart-Requiem nun auf Eis. Für die Rüthener Sänger jedoch kein Grund, das Singen einzustellen. Schließlich hebe das Musizieren doch bekanntlich gerade in schwierigen Zeiten die Stimmung und setze Glückshormone frei. Nach ersten positiven Erfahrungen mit Online-Proben startete daher im vergangenen Monat die neueste Produktion des Kammerchors.

Carl Orffs "Carmina Burana" sind vielen Rüthenern noch aus der spektakulären Aufführung gemeinsam mit Mindener Chören anlässlich des Hansetags 2013 in Erinnerung, als auch unsere Fotos entstanden. Mit diesem Werk soll die in jüngster Zeit etwas inaktive Glückgöttin angerufen ("O Fortuna!") und ein positiver Ausblick auf kommende Zeiten gemeinsamer Feiern und ersehnter menschlicher Nähe ersungen werden. Neben dem bekannten opulenten Eingangschor hat Orff in seiner Vertonung weltlicher mittelalterlicher Gesänge ein buntes Kaleidoskop lateinischer und mittelhochdeutscher Texte zu einem mitreißenden Werk mit eingängigen Melodien, aber auch vertrackten, tänzerischen Rhythmen zusammengestellt.

Die Proben finden wöchentlich über Zoom-Konferenzen statt, was den positiven Nebeneffekt habe, dass die Sängerinnen und Sänger sich zumindest online sehen können. Auch kann dies mit jedem internetfähigen Endgerät umgesetzt werden: Smartphone, Tablet, Notebook, PC – benötigt werden neben einem Internetzugang nur Lautsprecher oder Kopfhörer, um die Klavierbegleitung und die Anmerkungen des Dirigenten Harduin Boeven verfolgen zu können. Geräte mit Kamera können darüber hinaus den Teilnehmer im Gruppenbild am Bildschirm darstellen. Wie schon bei vergangenen Projekten, bietet sich auch bei diesem Probenziel für interessierte Neu- und Wiedereinsteiger die Möglichkeit der Projektteilnahme. Hierzu steht der Vorstand des Kammerchors gerne für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kammerchors Rüthen.

www.kammerchor-ruethen.de

Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich zum Mitmachen eingeladen

Der Kammerchor Rüthen probt online für die "Carmina Burana"

Der TSV blickt im Laufe seiner langen Vereinshistorie auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Gegründet im Jahre 1921 in einer Zeit, in der sich viele Vereine teils unter schwierigen Rahmenbedingungen begründet haben, fanden sich auch in Rüthen 18 sportbegeisterte Fußballer zusammen, um damals um den 1. Vereinsvorsitzenden Josef Henze den Fußballsport aus der Taufe zu heben. Schnell wuchs die Anzahl auf 35 Mitglieder an. Aus dem ursprünglichen Vereinsnahmen Union Rüthen wurde schnell VfR Rüthen.

Anfänglich ohne festen Standort wurde in Absprache mit den heimischen Landwirten auf einigen Wiesen im nördlichen Stadtgebiet dem runden Leder nachgejagt. Schnell wurde dann aber in 1922/1923 – auch mit Unterstützung der Stadt Rüthen – die Sportstätte am Schneringerberg zur Verfügung gestellt, die noch heute als Zentrum für die Fußballabteilung dient.

Während der TSV Rüthen schon vor dem zweiten Weltkrieg auch über die Kreisgrenzen hinaus bekannt war und beispielsweise in der „Bundesliga des Sauerlandes“ auch manche Meisterschaft einfuhr, musste der Spielbetrieb während des Krieges eingestellt werden. Der Sportverein ruhte in dieser Zeit.

 Rüthen. Der TSV Rüthen feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. In den vier Abteilungen Fußball, Leichtathletik, Volleyball und Judo bietet er ein breites sportliches Angebot. Verschiedene Untergruppen wie ein Lauftreff, Badminton, Kinderturnen oder Alte Herren – Fußball sprechen weitere Sportinteressierte an. Mit rund 1.300 Mitgliedern ist der Verein zahlenmäßig der größte im Stadtgebiet und ein wichtiger Aktivposten in dem städtischen Leben und bei dem Freizeitangebot in Rüthen. Große Veranstaltungen wie der Volkslauf und Bergstadtmarathon im Bibertal, Abendsportfeste oder der Sportabzeichenwettbewerb sprechen weitere Sportlerinnen und Sportler an. Was in den verschiedenen Abteilungen und Gruppen los ist, welche Trainingszeiten angeboten werden, welche Trainer und Übungsleiter in Reihen des TSV ehrenamtlich arbeiten und welche Pläne der Verein in seinem Jubiläumsjahr hat, verrät er in einer kleinen Vorstellung in Rüthen extrastark.

Die Geschichte des TSV Rüthen

Der TSV blickt im Laufe seiner langen Vereinshistorie auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Gegründet im Jahre 1921 in einer Zeit, in der sich viele Vereine teils unter schwierigen Rahmenbedingungen begründet haben, fanden sich auch in Rüthen 18 sportbegeisterte Fußballer zusammen, um damals um den 1. Vereinsvorsitzenden Josef Henze den Fußballsport aus der Taufe zu heben. Schnell wuchs die Anzahl auf 35 Mitglieder an. Aus dem ursprünglichen Vereinsnahmen Union Rüthen wurde schnell VfR Rüthen.

 Rüthen. Der TSV Rüthen feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. In den vier Abteilungen Fußball, Leichtathletik, Volleyball und Judo bietet er ein breites sportliches Angebot. Verschiedene Untergruppen wie ein Lauftreff, Badminton, Kinderturnen oder Alte Herren – Fußball sprechen weitere Sportinteressierte an. Mit rund 1.300 Mitgliedern ist der Verein zahlenmäßig der größte im Stadtgebiet und ein wichtiger Aktivposten in dem städtischen Leben und bei dem Freizeitangebot in Rüthen. Große Veranstaltungen wie der Volkslauf und Bergstadtmarathon im Bibertal, Abendsportfeste oder der Sportabzeichenwettbewerb sprechen weitere Sportlerinnen und Sportler an. Was in den verschiedenen Abteilungen und Gruppen los ist, welche Trainingszeiten angeboten werden, welche Trainer und Übungsleiter in Reihen des TSV ehrenamtlich arbeiten und welche Pläne der Verein in seinem Jubiläumsjahr hat, verrät er in einer kleinen Vorstellung in Rüthen extrastark.





Der Vorstand bedankt sich anläßlich des Jubiläums einmal mehr bei den vielen Funktionären, Übungsleitern, Trainern, Helfern und sonstigen Unterstützern, die sich – teilweise auch schon jahrzehntelang – unermüdlich im Sinne des Vereins einsetzen und ehrenamtlich mitarbeiten.

Der Verein wird geleitet von dem Vorstand des Gesamtvereins, aktuell bestehend aus Peter Brexel (1. Vorsitzender), Ralf Hähnel (2. Vorsitzender), Lothar Klette (Geschäftsführer) und Joachim Stahlberg (Kassierer). Zu dem erweiterten Vorstand gehören die Abteilungsleiter der vier operativ autarken Abteilungen sowie jeweils ein Beisitzer aus jeder Abteilung.

Zusätzlich gibt es im Hintergrund auch einen gewählten Ehrenrat, der den Vorstand und den Verein mit Rat und bisweilen auch noch Tat unterstützt. Derzeit gehören als erfahrene und verdiente Mitglieder Willi Henze, Hans Rudat, Friedhelm Oelke, Karl-Heinz Dreikauß, Gerd Thiesbrummel und Wolfgang Macdonald zu dem Ehrenrat.

Der Vorstand bedankt sich anläßlich des Jubiläums einmal mehr bei den vielen Funktionären, Übungsleitern, Trainern, Helfern und sonstigen Unterstützern, die sich – teilweise auch schon jahrzehntelang – unermüdlich im Sinne des Vereins einsetzen und ehrenamtlich mitarbeiten.

Nach den Anfängen mit dem Fußball entstanden weitere Abteilungen: Leichtathletik (1960), die Alte Herren -Fußballer (1965) und Judo (1966). Zwischenzeitlich gab es in dem Verein auch Turnaktivitäten unter Herbert Voss und Damen-Fussball von 1982 bis 1988 sowie Handball in den 1980er Jahren. Zuletzt gründete sich ab 1990 die Volleyballabteilung.

Statistiken

In den vergangenen 100 Jahren wuchs der TSV Rüthen zum mittlerweile größten Verein im Stadtgebiet mit rund 1.300 Mitgliedern an. Die aktiven und passiven Mitglieder teilen sich aktuell in den vier Abteilungen zu gut der Hälfte auf die Leichtathletik mit ca. 740 Mitgliedern sowie Fußball (380), Volleyball (130) und Judo (50) auf. Neben den aktiven Sportlern dankt der Vorstand insbesondere auch den vielen passiven Mitgliedern, die dem Verein – auch in diesen besonderen „Corona-Zeiten“ – unverändert die Treue halten.

Strukturen

Der Verein wird geleitet von dem Vorstand des Gesamtvereins, aktuell bestehend aus Peter Brexel (1. Vorsitzender), Ralf Hähnel (2. Vorsitzender), Lothar Klette (Geschäftsführer) und Joachim Stahlberg (Kassierer). Zu dem erweiterten Vorstand gehören die Abteilungsleiter der vier operativ autarken Abteilungen sowie jeweils ein Beisitzer aus jeder Abteilung.

Während der TSV Rüthen schon vor dem zweiten Weltkrieg auch über die Kreisgrenzen hinaus bekannt war und beispielsweise in der „Bundesliga des Sauerlandes“ auch manche Meisterschaft einfuhr, musste der Spielbetrieb während des Krieges eingestellt werden. Der Sportverein ruhte in dieser Zeit.

Nach dem Krieg fanden sich 1945 unter Führung von Friedel Frisse einige Aktive zusammen, die die losen Strukturen des Vereins wieder zusammenführten. Der Verein firmierte nunmehr als TSV Rüthen.

Dieser Vorstand und anschließend die Nachfolger führten den Verein über die ganzen Jahre mit Höhen und Tiefen bis in die heutige Zeit.

Nach den Anfängen mit dem Fußball entstanden weitere Abteilungen: Leichtathletik (1960), die Alte Herren -Fußballer (1965) und Judo (1966). Zwischenzeitlich gab es in dem Verein auch Turnaktivitäten unter Herbert Voss und Damen-Fussball von 1982 bis 1988 sowie Handball in den 1980er Jahren. Zuletzt gründete sich ab 1990 die Volleyballabteilung.

Das Angebot beginnt mit den "Pampersrockern" ( Vater/Mutter/Kind-Turnen), über Kinderleichtathletik, Gymnastik für Erwachsene, Badminton, Leistungssport für Schüler und Jugendliche, den überregional bekannten Lauftreff, die berüchtigte „Muckibude“ bis hin zum Seniorensport Ü 70/80.

Als Veranstalter von diversen Sportfesten ist die Abteilung überregional bekannt worden und hat bei den Sportereignissen regen Zulauf. Neben Veranstaltunegn auf der Sportanlage im Schlangenpfad ist besonders auch der Volkslauf und Bergstadtmarathon hervorzuheben, der jährlich viele Laufbegeisterte in das schöne Bibertal lockt.

Eine Terminplanung für 2021 ist zur Zeit (Stand Februar 2021) noch nicht möglich. Vielleicht kann der TSV als besonderes Event im Jubiläumsjahr die für den Herbst beantragten Westfälischen Crosslaufmeisterschaften "Rund um den Schneringer Berg" in Rüthen ausrichten, hoffen die Verantwortlichen.

Leichtathletik wird im Abteilungsvorstand von Franz Grawe (Abteilungsleiter), Jürgen Kaps (Stellvertreter) und Gisela Ring (Kassiererin) geführt. Den Jugendbereich leitet Marc Rieger.

Im vergangenen Jahr wurde die Leichtathletikabteilung 60 Jahre alt. Gegründet wurde sie 1960 durch Benno Brings und einige engagierte Mitstreiter. In den Anfangsjahren wurde ausschließlich Leistungssport betrieben. Die Teilnahme an Kreis-, Bezirks- und Westfalenmeisterschaften war für die ambitionierten Sportler obligatorisch. Aus den Rüthener Reihen wurden zahlreiche Bezirks- und Landesmeister gestellt. Auch Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften konnten verzeichnet werden.

Ab den 1970/ `80er Jahren wurde sukzessive immer mehr Breitensport angeboten. Dieses war im Nachhinein betrachtet der richtige Weg, sagt der TSV heute, denn mittlerweile sind die Leichtathleten aktuell die größte Abteilung innerhalb des Vereins.

Die einzelnen Abteilungen sind innerhalb des Vereins in ihrer sportlichen Sparte selbständig tätig und stellen sich vor.



Die Fußballabteilung wird aktuell geleitet von Jürgen Heppe (Abteilungsvorstand), Raimund Drummer (Stellvertreter), Rainer Schonlau (Stellvertreter), Michaela Drummer (Geschäftsführerin) und Christian Cramer (Kassierer). Der Jugendvorstand besteht aus Sascha Ziemke und Thorsten Zühlke.

hat – historisch bedingt – ihr Domizil am Schneringerberg errichtet. Nachdem dort 2000/ 2001 in Eigenleistung der heutigen Kunstrasenplatz erstellt wurde, der in 2017/2018 bereits seine zweite Oberfläche erhalten hat, wurde in 2003/ 2004 ebenfalls in bemerkenswerter Eigenleistung das neue Sportlerheim gebaut. Beide Maßnahmen wurden finanziell maßgeblich von der Stadt Rüthen unterstützt.



Neben den beiden Seniorenmannschaften und den aktuell neun Jugendteams ist in leicht abgespecktem Umfang auch die Altherrenmannschaft im Spielbetrieb aktiv.

Mittlerweile wird der Spielbetrieb bei den älteren Jugendmannschaften durch eine Kooperation mit den Nachbarschaftsvereinen optimiert. Während in den 2000er Jahren mit dem TV Kallenhardt erfolgreich zusammen gearbeitet wurde („SG Bergstadt“), wird seit einigen Jahre sehr harmonisch und mit viel Erfolg mit den Ortsteilen Oestereiden/ Menzel/ Effeln kooperiert.

Im Rahmen der Jugendausbildung war auch die Klaus Fischer – Fußballschule am Schneringer Berg zu Gast.

Neben dem Spielbetrieb hält auch eine „alte AltHerren-Truppe“ dem TSV die Treue, die sich nach eigenem Bekunden allerdings mehr an einem leichten Wanderbetrieb mit hochgeistigen Diskussionen erfreut, aber die Fußballabteilung bei Bedarf auch passend unterstützt.



Leider ist – wie in anderen Vereinen auch – seit Mitte der 1990er Jahre ein kontinuierlicher Rückgang in dieser Sportart zu verzeichnen. Aktuell wird in der Abteilung der Judosport noch in kleineren Gruppen betrieben. Federführend sind die als Übungsleiter und in der Abteilungsführung tätigen Jörg Schrewe und Carsten Schrewe. Leiterin der Abteilung Judo ist Edeltraud Schrewe.

Judo ist die kleinste Abteilung innerhalb des TSV-Rüthen. 1966 durch Wolfgang Schrewe und Heribert Biene gegründet, wuchs die Abteilung in den 1970er Jahren zu einer beachtlichen Größe. Die Anzahl der Teilnahmen an Wettkämpfen war vielfältig, unter anderem nahmen die TSV-Judosportler auch an den Deutschen Jugendmeisterschaften teil, bei denen Anfang der 1970er Jahre beispielsweise Hubert Busch den 3. Platz auf nationalem Parkett belegte.

Nach anfänglichem Spielbetrieb unter dem Dach der Abteilung Leichtathletik gründete sich schließlich die eigenständige Abteilung Volleyball im Jahr 1990.

Der Volleyballsport erfreut sich seitdem immer größerer Beliebtheit und es sind nach und nach verschiedene Damen-, Jugend-, Mixed- sowie auch Herren-Mannschaften entstanden. Einige dieser Mannschaften nahmen auch am Ligaspielbetrieb teil.

Heute gliedert sich die Abteilung in vier Mannschaften (Damen, U20, U16 und U13) sowie zwei Mixed Trainingsgruppen.

Der Vorstand besteht aus Ralf Sander(Abteilungsleiter), Raffaela Drees (Stellvertreterin), Thorsten Will (Kassierer) und Martin Lammert (Jugendkoordinator).





Selbst im Corona-Jahr 2020 wurde soweit es möglich war, die Abnahme in den warmen Monaten immer montags am Sportplatz am Schlangenpfad durchgeführt. Obwohl die genaue Anzahl der abgelegten Abzeichen noch nicht endgültig feststeht, ist das Orga-Team mit dem Erfolg durchaus zufrieden.

Diese herausragenden Ergebnisse führten in dem jährlich stattfindenden Landeswettbewerb regelmäßig zu sehr guten Platzierungen. In 2008 wurde sogar der 1. Platz auf Landesebene erreicht.

Rekordteilnehmer bei den Sportabzeichen war Bernd Kersting (+) mit rund 50 Auszeichnungen, gefolgt von Christel Albring und Marlies Aust (beide rund 45) und Günther Bachmurra.

Dank zahlreicher Übungsleiter und Helfer, die zum Teil schon jahrzehntelang mit hoher Intensität bei dem Angebot unterstützen, wird die Abnahme mit hoher Qualität und in einem sehr angenehmen Umfeld durchgeführt. Es gibt sogar bei Bedarf „Auswärtstermine“ in anderen Ortschaften.

Unter Einbeziehung der Schulen vor Ort kann Rüthen seit vielen Jahren eine hohe Anzahl von abgelegten Sportabzeichen vorweisen. Der Spitzenwert lag bei rund 950 Sportabzeichen in einem Jahr, in den vergangenen Wettbewerben hat sich der Wert auf 800-850 Sportabzeichen eingespielt.

Selbst im Corona-Jahr 2020 wurde soweit es möglich war, die Abnahme in den warmen Monaten immer montags am Sportplatz am Schlangenpfad durchgeführt. Obwohl die genaue Anzahl der abgelegten Abzeichen noch nicht endgültig feststeht, ist das Orga-Team mit dem Erfolg durchaus zufrieden.

Ungefähr seit 1970 führt der TSV Rüthen für den Stadtsportverband die Abnahme des Sportabzeichens durch. Implementiert durch Johannes Schulte und weitergeführt in den 1980er Jahren durch Clemens Dahlhoff übernahm im Jahr 2013 Wilfried Arens den Staffelstab zur Leitung und Durchführung dieses Teilbereiches.

Dank zahlreicher Übungsleiter und Helfer, die zum Teil schon jahrzehntelang mit hoher Intensität bei dem Angebot unterstützen, wird die Abnahme mit hoher Qualität und in einem sehr angenehmen Umfeld durchgeführt. Es gibt sogar bei Bedarf „Auswärtstermine“ in anderen Ortschaften.



Nachdem im vergangenen Jahr die Freizeit wegen der allgemeinen Gesundheitslage ausgefallen ist, hofft das Betreuerteam für dieses Jahr wieder eine Sommerfahrt in der Zeit vom 09. bis zum 22. Juli 2021 anbieten zu können. Ob dies umsetzbar ist, wird sich zeigen. Der TSV plant jedenfalls in Zusammenarbeit mit der Sportjugend und erstellt derzeit ein entsprechendes Konzept. Anmeldungen können voraussichtlich ab diesem Monat erfolgen. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des TSV Rüthen. Freizeitleiterin Lena Lütkenhaus freut sich mit ihrem kompetenten Betreuerteam, wenn es in diesem Jahr wieder nach Langeoog ins Zeltlager geht.

Der TSV dankt allen Organisatoren, Übungsleitern und Helfern für die tolle Arbeit bei den bisherigen Fahrten, auf denen insgesamt über 2.000 Jugendliche eine super Sommerfahrt genießen konnten.

Seit 1978 wird für Jugendliche als besonderes Angebot des TSV Rüthen – unter der Betreuung durch die LA-Abteilung – eine Ferienfreizeit auf der Nordseeinsel Langeoog durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Sportbund Niedersachsen geht die Reise in den Sommerferien für zwei Wochen auf die wunderschöne Nordseeidylle. Hier können dann – autofrei – bei einem spannenden Ferienprogramm Sonne, Wind und die wilde Nordsee genossen werden. Zahlreiche Rüthener Kinder haben ihren ersten Urlaub ohne Eltern dort verbracht, den Sommer genossen und bei Sport und Spiel in lockerer Athmosphäre neue Freunde gefunden und sich erholt. Viele der ehemaligen Teilnehmer haben die Liebe zur Insel Langeoog entdeckt und haben diese auch später wieder als Urlauber besucht.

Während in den ersten Jahren die Organisation unter Federführung von Wolfgang Macdonald und seinem Helfer- und Betreuerteam durchgeführt wurde, haben diesen Part in 2005 Frauke und Philipp Jörger übernommen, Philipp Jörger organisiert die Fahrt bis heute.

Nachdem im vergangenen Jahr die Freizeit wegen der allgemeinen Gesundheitslage ausgefallen ist, hofft das Betreuerteam für dieses Jahr wieder eine Sommerfahrt in der Zeit vom 09. bis zum 22. Juli 2021 anbieten zu können. Ob dies umsetzbar ist, wird sich zeigen. Der TSV plant jedenfalls in Zusammenarbeit mit der Sportjugend und erstellt derzeit ein entsprechendes Konzept. Anmeldungen können voraussichtlich ab diesem Monat erfolgen. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des TSV Rüthen. Freizeitleiterin Lena Lütkenhaus freut sich mit ihrem kompetenten Betreuerteam, wenn es in diesem Jahr wieder nach Langeoog ins Zeltlager geht.

Seit 1978 wird für Jugendliche als besonderes Angebot des TSV Rüthen – unter der Betreuung durch die LA-Abteilung – eine Ferienfreizeit auf der Nordseeinsel Langeoog durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Sportbund Niedersachsen geht die Reise in den Sommerferien für zwei Wochen auf die wunderschöne Nordseeidylle. Hier können dann – autofrei – bei einem spannenden Ferienprogramm Sonne, Wind und die wilde Nordsee genossen werden. Zahlreiche Rüthener Kinder haben ihren ersten Urlaub ohne Eltern dort verbracht, den Sommer genossen und bei Sport und Spiel in lockerer Athmosphäre neue Freunde gefunden und sich erholt. Viele der ehemaligen Teilnehmer haben die Liebe zur Insel Langeoog entdeckt und haben diese auch später wieder als Urlauber besucht.



In 2021 wird der TSV Rüthen 100 Jahre alt – ein runder Geburtstag.

Wohl nicht nur der Vorstand und die Mitglieder sehen darin viele Gründe, zu Recht stolz zu sein, und einen guten Grund zum Feiern. Ob und was da möglich ist, bleibt abzuwarten, sagt der Vorstand. Seit etwa eineinhalb Jahren hat sich ein Planungsteam rund um den Vorstand in diversen Sitzungen und Treffen vielfältige Gedanken gemacht, Pläne geschmiedet und Projekte ins Leben gerufen. So wird eine Festschrift erstellt, deren graphische Gestaltung übrigens das Team von Rüthen extrastark übernimmt. Der Geburtstag soll an einem Jubiläumswochenende mit offiziellen Festansprachen und einer tollen Feier im gebührenden Rahmen zelebriert werden. Sportliche Events, teilweise mit überregionaler Beteiligung und möglicherweise prominenten Gästen sind in Planung. „Leider ist überhaupt nicht absehbar, was von den vielen Ideen in diesem Corona-Jahr am Ende übrig bleibt und umsetzbar sein wird. Wir sind sehr guter Dinge, das eine und das andere hin zu bekommen; aber einiges wird wohl auch corona-bedingt auf der Strecke bleiben (müssen) “, sagt Vorsitzender Peter Brexel.

Trotz der aktuell eingeschränkten Aktivitäten, die auch den Sportbereich intensiv betreffen, ist der TSV hoffnungsvoll, dass es kurzfristig wieder aufwärts geht und der Verein wieder voll durchstarten kann. Dazu zitiert Brexel aus unserem Vereinslied: „Aber eins, aber eins ……das bleibt bestehen……, der TSV wird niemals untergehen.“



Im Jahr 2005 begann der Verein damit, ein altes Ladenlokal nahe des Hachtores zu einem Heimatmuseum umzubauen. Der Verein hatte schon zahlreiche Objekte aus dem Alltag und dem Leben der Menschen in früheren Zeiten gesammelt, beispielsweise auch nach Aufrufen in der Zeitung. Die archäologischen Fundstücke aus der Sammlung von Eberhard Henneböle lagerten bis dahin in der Stadtverwaltung, von ihm gesammelte Alltagsgegenstände wurden in der Nikolausschule aufbewahrt. Dazu kam eine Ausstellung alter Elektrogeräte, die Theo Mertens zusammengetragen hatte und dem Verein überlassen wollte.

Material war also reichlich vorhanden. Der Heimatverein baute zunächst die untere Etage für die Zwecke des Museums aus. Finanziert wurde das Vorhaben aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und viel Eigenleistung. Bald konnte die Eröffnung mit Böllerschüssen und einem kleinen Festakt gefeiert werden und das Museum, das anfangs noch „Rüthener Heimatstuben“ hieß, stand den Besuchern offen. Besichtigungen waren im Rahmen von Stadtführungen und regelmäßigen Öffnungen am Sonntag möglich, so ist es auch heute noch.

Das Eberhard Henneböle – Museum – die Rüthener Heimatstuben laden zu einer Reise in die Geschichte ein

Der Heimatverein Rüthen

stellt das Eberhard Henneböle Museum, das Backhaus und zahlreiche weitere Projekte vor

Das Eberhard Henneböle Museum ist immer wieder einen Besuch wert. Von archäologischen Funden und alten Handwerks- und Arbeitsgeräten, Haushaltsgegenständen und Möbeln bis hin zu einer Fotosammlung und einer sakralen Ausstellung gibt es viel zu entdecken. Der Heimatverein Rüthen hat das Museum im vergangenen Jahr nach seinem Vereinsgründer Eberhard Henneböle umbenannt.

Im Jahr 2005 begann der Verein damit, ein altes Ladenlokal nahe des Hachtores zu einem Heimatmuseum umzubauen. Der Verein hatte schon zahlreiche Objekte aus dem Alltag und dem Leben der Menschen in früheren Zeiten gesammelt, beispielsweise auch nach Aufrufen in der Zeitung. Die archäologischen Fundstücke aus der Sammlung von Eberhard Henneböle lagerten bis dahin in der Stadtverwaltung, von ihm gesammelte Alltagsgegenstände wurden in der Nikolausschule aufbewahrt. Dazu kam eine Ausstellung alter Elektrogeräte, die Theo Mertens zusammengetragen hatte und dem Verein überlassen wollte.

 Rüthen. Der Heimatverein Rüthen hat schon mit zahlreichen Veranstaltungen und Projekten die Geschichte in Rüthen lebendig und Heimat erfahrbar werden lassen. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1946 von Eberhard Henne-böle, der Volksschulrektor und Heimatforscher war. Bei Grabungen sammelte er zahlreiche archäologische Funde, von denen heute eine Ausstellung in dem von dem Heimatverein betriebenen Museum zu finden ist.

Nachdem es zwischenzeitlich einige Zeit ruhiger um den Heimatverein Rüthen wurde, lebte er 1999 neu auf. Die Bemühungen dazu verdankte der Verein besonders Hermann J. Krämer und Friedhelm Gockel. Krämer übernahm seinerzeit den Vorsitz und engagiert sich bis heute in diesem Amt, Gockel war einige Jahre zweiter Vorsitzender. In unserem Vereinsportrait auf den Sonderseiten in diesem Heft blickt Rüthen extrastark auf die Projekte der vergangenen 20 Jahre, das Heimatmuseum stellt sich vor und wir werfen einen Blick auf die momentanen Themen des Heimatvereins.

Zu den ersten Projekten der Heimatfreunde gehörten vor gut 20 Jahren beispielsweise die Beschilderung der Stadtmauer und das Aufstellen eines Steinkreuzes im Bibertal. Im Hachtor, das auch eine Verfahrensstation bei den Hexenprozessen war, wurde ein weiteres Kreuz angebracht. Außerdem erstellte der Verein einen kleinen Stadtführer, stellte Bänke im Trappenwald auf und restaurierte eine Sandsteinlore, die vor dem Hachtor steht.



Das Eberhard Henneböle Museum kann an jedem ersten Sonntag im Monat von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr ohne Anmeldung besucht werden, Sonderöffnungen sind nach Absprache mit einem Vorstandsmitglied des Heimatvereins zu vereinbaren.

Während die Archäologischen Funde in der unteren Etage blieben, wo auch die sakrale Ausstellung und die Fotowand gezeigt werden, zog die Sammlung alter Handwerkzeuge und Haushaltsgeräte in die zweite Etage.

Dort ist auch ein Versammlungsraum für Besprechungen und die Sichtung von Ausstellungsobjekten eingerichtet worden.

Alle Objekte, die der Heimatverein gesammelt hat, passen aber auch auf zwei Etagen immer noch nicht in das Museum. Deshalb unterhält der Verein eine Außenstelle des Museums in einer Scheune, wo alte Landwirtschaftliche Geräte gelagert sind und zu besonderen Anlässen präsentiert werden.

In dem Eingangsbereich des Museums und in dem Schaufenster zeigt der Heimatverein wechselnde Ausstellungen. Themen waren dort beispielsweise schon die Geschichte der Schützenvereine, die Feuerwehr, eine Ausstellung von Malermeister Bernd Kersting oder eine Krippenausstellung.

Augenmerk verdienen in dem Heimatmuseum auch einige besondere Exponate wie ein Tisch mit hebräischer Inschrift, der vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammt und aus dem Sauerland nach Rüthen kam. Er hat einen geschnitzten Hochzeitsspruch in hebräischer Sprache. Der Verein möchte dazu weitere Nachforschungen anstellen und bittet auch die Bevölkerung um Mitarbeit und Hinweise. Beachtung verdient auch ein Fachwerkbalken aus der Sammlung von Eberhard Henneböle. Der Balken stammt aus dem ehemaligen Haus Altstädt im Krummen Hagen und wurde eingelagert, als der damalige Vorgängerbau abgerissenen wurde.

Das Eberhard Henneböle Museum kann an jedem ersten Sonntag im Monat von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr ohne Anmeldung besucht werden, Sonderöffnungen sind nach Absprache mit einem Vorstandsmitglied des Heimatvereins zu vereinbaren.

Material war also reichlich vorhanden. Der Heimatverein baute zunächst die untere Etage für die Zwecke des Museums aus. Finanziert wurde das Vorhaben aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und viel Eigenleistung. Bald konnte die Eröffnung mit Böllerschüssen und einem kleinen Festakt gefeiert werden und das Museum, das anfangs noch „Rüthener Heimatstuben“ hieß, stand den Besuchern offen. Besichtigungen waren im Rahmen von Stadtführungen und regelmäßigen Öffnungen am Sonntag möglich, so ist es auch heute noch.

Die Zahl der Exponate wuchs weiter und bald begann der Heimatverein, die zweite Etage auszubauen. Wohlwollende Unterstützung hatte der Verein von Hauseigentümer Konrad Knickenberg. Die neuen räumlichen Möglichkeiten boten auch Platz für einen eigenen Raum mit einer sakralen Ausstellung und einer Bilderwand mit alten Fotos von Land und Leuten in Rüthen. Darunter sind Aufnahmen vor dem ersten Weltkrieg bis in die jüngeren Jahrzehnte.

In der sakralen Ausstellung werden Gegenstände und Objekte gezeigt, die in den 1970er Jahren im Zuge kirchlicher Strömungen nach einer Besinnung auf das Wort und weniger materiellen Glanz aus Rüthener Kirchen herausgenommen wurden und bis dahin in dem Keller des Pfarrhauses lagerten.

Aus dem Fundus hat der Heimatverein auch acht Heiligenfiguren aus eigenen Mitteln von den Fachleuten Walter Klemme und Christian Schrewe restaurieren lassen.

Während die Archäologischen Funde in der unteren Etage blieben, wo auch die sakrale Ausstellung und die Fotowand gezeigt werden, zog die Sammlung alter Handwerkzeuge und Haushaltsgeräte in die zweite Etage.



Das Rohr ist vermutlich original und hat eine Länge von etwa 60cm. Der Geschossdurchmesser beträgt dreieinhalb Zentimeter. Der hölzerne Unterbau ist weniger beständig gegen die Spuren der Zeit und wurde nach Einschätzung des Heimatvereins nachgearbeitet. Der Phantasie des Betrachters bleibt es überlassen sich vorzustellen, ob und wie das Geschütz eingesetzt wurde. Ob es vielleicht schon zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges bei einer Belagerung mitgeführt wurde oder oben auf der Mauer half, die Angreifer abzuwehren?

Das Alter der Kanone soll noch genauer recherchiert werden. Der Heimatverein möchte dafür auch mit dem LWL Museumsamt Kontakt aufnehmen und vielleicht noch weitere Details über das Objekt erfahren. Später soll die Kanone in Rüthen ausgestellt werden, für den Standort möchte der Heimatverein aus verschiedenen Ideen noch einen geeigneten Platz auswählen.

Altes Geschütz wird untersucht und bekommt einen neuen Standort

 Rüthen. Der Heimatverein Rüthen hat eine Kanone erworben, die zur Zeit in dem Schaufenster des Eberhard Henneböle Museums ausgestellt wird. Das alte Geschütz stammt ersten Einschätzungen nach aus dem Mittelalter und kam aus dem Sauerland nach Rüthen.

Das Rohr ist vermutlich original und hat eine Länge von etwa 60cm. Der Geschossdurchmesser beträgt dreieinhalb Zentimeter. Der hölzerne Unterbau ist weniger beständig gegen die Spuren der Zeit und wurde nach Einschätzung des Heimatvereins nachgearbeitet. Der Phantasie des Betrachters bleibt es überlassen sich vorzustellen, ob und wie das Geschütz eingesetzt wurde. Ob es vielleicht schon zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges bei einer Belagerung mitgeführt wurde oder oben auf der Mauer half, die Angreifer abzuwehren?

 Rüthen. Der Heimatverein Rüthen freut sich über eine alte Urkunde, die er für seinen Fundus überlassen bekommen hat. Das Dokument aus dem Jahr 1926 ist auch ein Zeitzeuge jüdischen Lebens in Rüthen.

Die Urkunde wurde von dem jüdischen Viehhändler Alexander an Franz Liedmeier überreicht und hing in dessen ehemaligem Haus an der Stadtmauer. Ehe das Gebäude abgerissen wurde, übergaben die Angehörigen die Urkunde an Hermann Krämer, der ebenfalls ein entfernter Verwandter ist, Franz Liedmeier war sein Großonkel.

Die Familie Ale-xander wohnte in der Hachtorstraße an der Stelle, wo zuletzt die Eisdiele Salvatico war. Der Vater war ein großer Viehhändler im Kreis Lippstadt und handelte vornehmlich mit Pferden. Die Stallungen waren auf dem Gelände des heutigen Nettomarktes vor dem Hachtor. Franz Liedmeier war ein langjähriger Mitarbeiter der Familie Alexander. Seinerzeit wurden verdiente Mitarbeiter für „Treue, Zuverlässigkeit und sittliche Führung“ von der Wilhelm-Augusta-Stiftung geehrt. Diese war nach Kaiser Wilhelm I. und Königin Augusta benannt. Auf der vorgedruckten Urkunde ist die Auszeichnung mit einer Prämie verbunden. Die wurde aber bei der Ehrung von Franz Liedmeier durchgestrichen und in ein „Diplom“ ohne Geldbetrag umgewandelt. Das kann im Zeichen der Weltwirtschaftskrise geschehen sein, in der auch die Stiftung in finanzielle Engpässe geraten sein kann.

Die Geschichte der Familie Alexander ging mit der Entwicklung der Weltgeschichte weiter. Der Pferdehändler Alexander starb 1929, in dem Jahr ging das Unternehmen als Folge der Weltwirtschaftskrise in Konkurs. Die beiden Söhne Leo und Willy wurden während des zweiten Weltkrieges in ein Konzentrationslager deportiert, wo sie starben. Die Tochter Rosa zog nach Lippstadt und heiratete einen Herrn Ostheimer, das Ehepaar emigrierte in die USA. Der Sohn Werner hat Rüthen mehrfach besucht, zu Bekannten in der Bergstadt den Kontakt gehalten und auch bei dem Schützenfest in Lippstadt gerne mitgefeiert.

Urkunde ist auch

Zeugnis jüdischen Lebens



Weitere Projekte des Heimatvereins



Ein alter Erntewagen wurde restauriert und vor dem Ortseingang am Hachtor aufgestellt.

An dem Panoramaweg unterhalb der Stadtmauer hat der Heimatverein eine Obstbaumallee angepflanzt.

Vor dem Hachtor wurde eine geschnitzte Figur des früheren Stadtschreiers aufgestellt.

Am Hachtor wurde eine Tafel zu dem Turm aus der alten Stadtbefestigung aufgestellt, er war auch eine Verfahrensstation bei Hexenprozessen.

Für die Restaurierung des Dachstuhls der Johanneskirche hat der Heimatverein eine Spende überreicht.

Ein Sandsteinkreuz mit einer vollplastischen Jesusfigur wurde von Steinmetz Martin Kirsch restauriert. Früher stand es in der Nähe eines Steinbruchs, der Heimatverein hat es nach der Restaurierung am Friedhof nahe des Osterfeuerplatzes aufgestellt.

Sandsteinkreuz wurde unterhalb des Friedhofes aufgestellt

Wie in alten Zeiten kann in dem Backhaus das duftende Brot aus einem doppelstöckigen Steinofen gezogen werden. Das Backhaus hat der Heimatverein ebenfalls aus eigenen Mitteln, mit Spenden u.a. von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Warstein-Rüthen und Eigenleistung vor dem Hachtor gebaut, den Platz nennt der Verein „Am Alten Rondell“. Im Jahr 2012 wurde mit dem Bau des Backhauses begonnen, die Eröffnung wurde ein Jahr später gefeiert. Seither finden „Am Alten Rondell“ regelmäßig Backtage statt, neben Brot gelingen auch Kuchen und Weihnachtsplätzchen in dem Steinofen.

In dem Backhaus wird im Steinofen gebacken



In nächster Zeit hat der Heimatverein Rüthen weitere Projekte geplant, beispielsweise ein Kartoffelfest und ein Schlachtefest. Über Opfer der Weltkriege und gesammelte Totenbilder von gefallenen Soldaten aus Rüthen soll ein Buch herausgegeben werden.

Zu dem Lobetag soll die Ritterstraße wie in früheren Zeiten geschmückt werden, Erlebnisberichte werden bei einem Treffen mit Heimatvertriebenen gesammelt.

Fahrten fanden beispielsweise 2003 zu dem Industriemuseum Hagen und 2017 Ausflug in das Freilichtmuseum Detmold statt.

Weitere Projekte des Heimatvereins

2000 zu dem Stadtfest wurde das Burgtor aus Holz wieder aufgebaut

2001 Caracavanisches Kreuz in der Rüthener Feldflur

2007 Spektakel am Hexenturm

2008 Entziffern hebräischer Inschriften auf den Grabsteinen des jüdischen Friedhofes

2010 Schlachtefest

2011 Kartoffelfest

2016 und 2017 Rüthener Heimattage

2019 Gedenktafel am Ehrenmal für Vertriebene aus den Ostgebieten aufgestellt

Auch die Rüthener Heimattage fanden an dem Backhaus und rund um das Hachtor statt.

Rüthener Heimattage



In den 1980er Jahren gab es von Montag bis Freitag jeden Morgen um 8.00 Uhr eine Heilige Messe, die Kirchengemeinde wurde von Pfarrer Johannes Nokelski geleitet. Organist von Schumann war gestorben und die Gottesdienstbesucher stimmten die Lieder werktags ohne Orgel an. „Das machte keinen Spaß“, erinnert sich Leni Hermes und erzählt, dass sie dann selber versuchte, für Hilfe zu sorgen. Sie konnte Klavier spielen, das hatte sie als Kind bei Hermann Kauke gelernt, der auch Organist war und den Chor Caecilia in Rüthen geleitet hat, noch bevor später Ferdinand Koch den Kammerchor gründete. Der Besuch bei Leni Hermes wurde da zu einer herrlichen Zeitreise, die noch ein Stück weiter ging, als sie nach ihrem Elternhaus gefragt, erzählt, dass Vater und Mutter ihre zehn Kinder auch musikalisch förderten. Ihr Vater war Eberhard Henneböle, der als Schüler die Präparandie in Rüthen und das Lehrerseminar in Büren besucht hat.

Musikalisches Elternhaus

Danach war er in Ahaus im Münsterland Lehrer und kam 1924 wieder nach Rüthen, wo er Volksschullehrer war und nach dem zweiten Weltkrieg Rektor an der Schule wurde. Er machte sich auch als Heimatforscher einen Namen und wurde Ehrenbürger von Rüthen. Als Lehrer musste er nach den damaligen Regelungen auch Instrumente beherrschen und spielte Klavier, Orgel, Geige und Gitarre. Das musikalische Talent hatte auch Leni Hermes in die Wiege gelegt bekommen, sie gab beispielsweise Flötenunterricht und leitete die Zithergruppe des Arbeitskreises für Menschen mit Behinderung.

Pfarrer Johannes Nokelski gab roten Faden

Was das Orgelspiel angeht, kann man nun aber nicht einfach so vom Klavier an die Orgel wechseln. Das Kircheninstrument ist nicht nur deutlich größer, sondern beispielsweise mit Klangfarben und Registern auch vielseitiger und der Organist hört sein Spiel auch anders, als am Klavier. Doch all das konnte man ja lernen, dachte sich Leni Hermes und fragte kurzerhand Pfarrer Nokelski, ob sie sich im Orgelspiel probieren dürfe. Der war offen für das Vorhaben. Überhaupt erinnert sich Leni Hermes an zahlreiche gute Gespräche mit Rüthens ehemaligem Pastor, über die Orgel und auch religiös habe er ihr einen roter Faden gegeben.

Leni Hermes begann dann, fleißig zu üben. Hubert Mertens hat ihr die Orgel gezeigt, sie in Klangfarben und Registern unterwiesen. So hat sie langsam begonnen und freute sich bald darauf, die Gemeinde an der Orgel zu begleiten. Die Lieder durfte sich Leni Hermes bei Pfarrer Nokelski in den Werktagsgottesdiensten selber aussuchen, trotzdem war sie erst aufgeregt. „Man muss sich freispielen“, vergleicht sie das Orgelspielen mit dem freien Reden. Das ist dann aber auch sichtlich gelungen. Bei Pastor Becker wurde es mit der Liederauswahl etwas anders, der gab Stücke für den Gottesdienst vor. So machte es Pfarrer Bernd Götze dann auch. Mit Waldemar Kolotzek hat sie nun vier Pfarrer erlebt und ist nach eigenem Bekunden mit allen gut klargekommen.

In den 1980er Jahren gab es von Montag bis Freitag jeden Morgen um 8.00 Uhr eine Heilige Messe, die Kirchengemeinde wurde von Pfarrer Johannes Nokelski geleitet. Organist von Schumann war gestorben und die Gottesdienstbesucher stimmten die Lieder werktags ohne Orgel an. „Das machte keinen Spaß“, erinnert sich Leni Hermes und erzählt, dass sie dann selber versuchte, für Hilfe zu sorgen. Sie konnte Klavier spielen, das hatte sie als Kind bei Hermann Kauke gelernt, der auch Organist war und den Chor Caecilia in Rüthen geleitet hat, noch bevor später Ferdinand Koch den Kammerchor gründete. Der Besuch bei Leni Hermes wurde da zu einer herrlichen Zeitreise, die noch ein Stück weiter ging, als sie nach ihrem Elternhaus gefragt, erzählt, dass Vater und Mutter ihre zehn Kinder auch musikalisch förderten. Ihr Vater war Eberhard Henneböle, der als Schüler die Präparandie in Rüthen und das Lehrerseminar in Büren besucht hat.

Leni Hermes geht in den

Organisten-Ruhestand

In vier Jahrzehnten hat die musikalische Rüthenerin die Gottesdienste an der Orgel mitgestaltet

 Rüthen. Rund 40 Jahre hat Helene Hermes in den Rüthener Kirchen die Orgel gespielt, besonders lagen ihr dabei die Werktagsgottesdienste am Herzen. Nun wurde die engagierte Organistin von der Katholischen Kirchengemeinde in den Organisten-Ruhestand verabschiedet. Mit fast 86 Jahren hat sich die rüstige Rüthenerin, die die meisten Bekannten eher unter ihrem Rufnamen Leni kennen, das auch redlich verdient. Durch die Werktagsgottesdienste ist sie zum Orgelspielen gekommen, wie sie im Gespräch mit Rüthen extrastark erzählt. Aber auch sonntags hat sie bei der Heiligen Messe an der Orgel ausgeholfen.

Einfach selber Orgelspielen gelernt

In den 1980er Jahren gab es von Montag bis Freitag jeden Morgen um 8.00 Uhr eine Heilige Messe, die Kirchengemeinde wurde von Pfarrer Johannes Nokelski geleitet. Organist von Schumann war gestorben und die Gottesdienstbesucher stimmten die Lieder werktags ohne Orgel an. „Das machte keinen Spaß“, erinnert sich Leni Hermes und erzählt, dass sie dann selber versuchte, für Hilfe zu sorgen. Sie konnte Klavier spielen, das hatte sie als Kind bei Hermann Kauke gelernt, der auch Organist war und den Chor Caecilia in Rüthen geleitet hat, noch bevor später Ferdinand Koch den Kammerchor gründete. Der Besuch bei Leni Hermes wurde da zu einer herrlichen Zeitreise, die noch ein Stück weiter ging, als sie nach ihrem Elternhaus gefragt, erzählt, dass Vater und Mutter ihre zehn Kinder auch musikalisch förderten. Ihr Vater war Eberhard Henneböle, der als Schüler die Präparandie in Rüthen und das Lehrerseminar in Büren besucht hat.



Das Orgelspiel hat ihr immer Freude gemacht. Die Musik war auch „etwas für Kopf und Geist“, sagt sie. Doch nun soll Schluss sein, mit fast 86 Jahren ein verständlicher Schritt und auch aus gesundheitlich Gründen. Die Treppen die Orgelbühne in der St. Nikolauskirche hinauf fallen ihr schwer. Dort hat Leni Hermes besonders gerne gespielt. Sie findet, dass die Orgel in St. Nikolaus weicher klingt.

„Ich möchte so gehen, wie ich gekommen bin“, wünscht sich Leni Hermes keinen großen Abschied. Ein Dank der Kirchengemeinde in den Pfarrnachrichten durfte es aber schon sein, dem schließt sich unsere Zeitung natürlich gerne an.

Leni Hermes begann dann, fleißig zu üben. Hubert Mertens hat ihr die Orgel gezeigt, sie in Klangfarben und Registern unterwiesen. So hat sie langsam begonnen und freute sich bald darauf, die Gemeinde an der Orgel zu begleiten. Die Lieder durfte sich Leni Hermes bei Pfarrer Nokelski in den Werktagsgottesdiensten selber aussuchen, trotzdem war sie erst aufgeregt. „Man muss sich freispielen“, vergleicht sie das Orgelspielen mit dem freien Reden. Das ist dann aber auch sichtlich gelungen. Bei Pastor Becker wurde es mit der Liederauswahl etwas anders, der gab Stücke für den Gottesdienst vor. So machte es Pfarrer Bernd Götze dann auch. Mit Waldemar Kolotzek hat sie nun vier Pfarrer erlebt und ist nach eigenem Bekunden mit allen gut klargekommen.

In den Jahren als Organistin ist Leni Hermes den Werktagsgottesdiensten treu geblieben, die nun an zwei Tagen in der Woche stattfinden. Die Kirche ist dann nicht so voll, die Besucherzahl überschaubar, um so wichtiger findet Leni Hermes es, durch die Orgel den Gottesdienst feierlich zu gestaltet. Das soll auch künftig so sein, freute sich Leni Hermes, dass eine Nachfolge in Aussicht war. Die Sonntagsgottesdienste waren ohnehin besetzt, dort hat Leni Hermes allerdings gelegentlich vertreten.

Orgelspiel hielt Musikerin fit

Das Orgelspiel hat ihr immer Freude gemacht. Die Musik war auch „etwas für Kopf und Geist“, sagt sie. Doch nun soll Schluss sein, mit fast 86 Jahren ein verständlicher Schritt und auch aus gesundheitlich Gründen. Die Treppen die Orgelbühne in der St. Nikolauskirche hinauf fallen ihr schwer. Dort hat Leni Hermes besonders gerne gespielt. Sie findet, dass die Orgel in St. Nikolaus weicher klingt.



„Kirche, Wege, Inspirationen“ bilden die drei Worte den 3KLANG, unter dem man in Kallenhardt besondere spirituelle Erfahrungen machen kann.

Kirche

Unter den Kirchen kann man neben der katholischen Pfarrkirche St. Clemens auch die evangelische Erlöserkirche und die Kapelle St. Georg auf dem Pfadfinderdiözesanzentrum Eulenspiegel entdecken. Die St. Clemenskirche wurde dafür zu einer Lichterkirche ausgestaltet. Das Gotteshaus ist täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr für eine Einkehr geöffnet, auf einem interaktiven Bildschirm können die Besucher Texte und Gebete aufrufen, die dann abgespielt werden, während der Altarraum farbig erleuchtet wird und das spirituelle Erlebnis abrundet. Die Erlöserkirche wird zu wechselnden Themen gestaltet. An ihr treffen sich die drei Pilgerwege, die durch und um Kallenhardt führen. An dem längsten von ihnen liegt auch die Kapelle St. Georg.

 Rüthen. Pilgern liegt im Trend. Wer auf Schusters Rappen eine derartige Auszeit vom Alltag nehmen möchte, muss dafür nicht in die Ferne schweifen. Denn zum einen verläuft beispielsweise auch der Jakobsweg als Teil eines europaweiten Wegenetzes quasi vor der eigenen Haustür her über Rüthener Stadtgebiet, zum anderen hat sich auch Kallenhardt mit dem Projekt 3KLANG der Zukunftskirche zu einem Pilgerort entwickelt.

„Kirche, Wege, Inspirationen“ bilden die drei Worte den 3KLANG, unter dem man in Kallenhardt besondere spirituelle Erfahrungen machen kann.

3KLANG – ein Pilgerprojekt der Zukunftskirche



Wege

Der Segensweg (2,6 km), der Lebensweg (9 km) und der Auszeitweg (16 km) laden auf unterschiedlicher Länge zum Pilgern ein. Da kann jeder nach seiner Kondition und seinen Wünschen auswählen, wie lange und wie weit er sich auf den Weg machen möchte. Unterwegs sind hölzerne Stelen aufgestellt, auf denen sich passend zu den Orten meditative Texte und Gebete finden.

Auch weitere Elemente wie Bänke, Heiligenhäuschen, metallische Pilgerfiguren, ein hölzerner Landschaftsrahmen, ein Fernrohr oder ein Zwitscherkasten finden sich auf den Wegen.



Immer wieder neue Impulse

Die Zukunftskirche bietet mit dem 3KLANG immer wieder neue Angebote. In dem Format 2021 heisst es „Am Dritten ist Dreiklang“. Nach dem Jahreseinstieg „Auf ein Neues mit Gott“ fand im vergangenen Monat eine spirituelle Andacht „Jakobsweg – Pilgern mit den Augen“ statt (siehe unser Bericht auf den folgenden Seiten). Nach einer Spätschicht in der Fastenzeit in der Pfarrkirche St. Clemens mit den Dreiklang-Wegbegleitern Martina Hüske und Veronika Föllmer in diesem Monat findet bereits am 2. April auf Karfreitag ein Gang über einen Teil des Auszeit-Weges von der Sichenkapelle über den Kreuzweg auf dem Kalvarienberg statt. Als weitere Angebote sind geplant:

3. Mai um 17.00 Uhr, Wanderung über den Lebensweg

3. Juni um 13.00 Uhr, Auszeit-Weg.

Eine Woche später findet am 12.06.2021 der zweite Dreiklang-Pilgertag statt. Zu unterschiedlichen Zeiten beginnen Pilger auf den drei Wegen, gemeinsam treffen sie sich an der Erlöserkirche, von der sie zu der Clemenskirche gehen.

3. Juli morgens um 5.00 Uhr heisst es „Der Sonne entgegen“ bei einem Sonnenaufgangspilgern mit anschließendem gemeinsamen Frühstück in der Kirche mobil.

In Zeiten der Pandemie bieten die 3KLANG Wegbegleiter auch 1+1 Pilgern an, was auch nach den strengen Kontaktbeschränkungen erlaubt ist. Zu zweit können Menschen dann auf einen Pilgerweg gehen, ein Termin kann von Interessierten auf der homepage angefragt werden.

Neben den Wegbegleitern gibt es auch ein 3KLANG Wegeteam, das sich um die Pflege der Pilgerwege kümmert. Für die Gestaltung der Stelen war ein Textteam zuständig, das Technik-Team kümmert sich um die Illumination in der St. Clemenskirche.

www.3klang-kallenhardt.de

Inspiration

Wer sich in den Kirchen und auf den Wegen auf das Pilgererlebnis einlässt, merkt die Wirkung des Erlebten. So findet wohl jeder seine eigenen Inspirationen, die sich in Teilen gleichen mögen und doch so unterschiedlich wie die Menschen selbst sind. Bei der Auszeit vom Alltag können die Gedanken schweifen und der Mensch Frieden finden.





Am sechsten Mai 2018 konnte die Zukunftskirche den 3KLANG mit einem Eröffnungsfest einweihen. Die Resonanz aus der Bevölkerung, aber auch von zahlreichen auswärtigen Pilgern war von Anfang an gut. Das 3KLANG-Team ist weiterhin offen für neue Ideen, auf dem Tablet in der St. Clemenskirche werden regelmäßig neue Texte auch passend zur Jahreszeit und besonderen Themen angeboten und auch besondere Veranstaltungen sollen weiterhin stattfinden.

Wie es zu der Entstehung des 3KLANGes kam, erzählten die Gemeindereferentinnen Christa Mertens und Hildegard Langer im Gespräch mit Rüthen extrastark.

Den nötigen Hintergrund schaffte die Zukunftskirche, innerhalb der im Bistum Paderborn nach einem Zukunftsbild der Kirche gesucht wird. Gefragt wird dabei danach, wie die Christen die Kirche zukunftsfähig machen. Alle sind eingeladen, dabei mitzuarbeiten, sich einzubringen und neue Wege zu gehen.

Der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand Kallenhardt besuchten bei einem Ausflug die Lichterkirche in Ratlar und Schwalefeld, wo auch ein Tablet angebracht ist. Das konnte als Vorlage für Kallenhardt dienen. Es galt Überzeugungs- und Motivationsarbeit zu leisten. Nachdem die Organisatoren eine Förderung mit Geldern aus LEADER-Mitteln für zu schwierig empfanden, ergab sich eine Finanzierung durch einen Fonds der Zukunftskirche. Auch personelle Kapazitäten stellte das Erzbistum zur Verfügung, so dass die Planungen vorangebracht werden konnten. Als gemeinsames Projekt der katholischen und evangelischen Kirche galt es in der Ökumene zu koordinieren und zu kooperieren. Neben den Inhalten und deren Umsetzung wie in Texten für das Tablet in der Kirche und den Stelen auf den Wegen, galt es auch praktische Arbeiten wie das Bearbeiten der Baumstämme zu Stelen in Eigenleistung oder das Beauftragen von Handwerkern zu erledigen.

Am sechsten Mai 2018 konnte die Zukunftskirche den 3KLANG mit einem Eröffnungsfest einweihen. Die Resonanz aus der Bevölkerung, aber auch von zahlreichen auswärtigen Pilgern war von Anfang an gut. Das 3KLANG-Team ist weiterhin offen für neue Ideen, auf dem Tablet in der St. Clemenskirche werden regelmäßig neue Texte auch passend zur Jahreszeit und besonderen Themen angeboten und auch besondere Veranstaltungen sollen weiterhin stattfinden.

 Kallenhardt. Mit Hartwig Bertram konnten die Besucher einer spirituellen Andacht in der St. Clemenskirche auf Pilgerreise gehen. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Projektes 3KLANG der Zukunftskirche waren sie eingeladen, unter dem Thema „Momente auf dem Jakobsweg“ mit ihm Stationen und Empfindungen seiner Pilgerreise nachzuerleben. Hartwig Betram hat von 2011 bis 2016 in vier Etappen den Jakobsweg von Rüthen bis Santiago de Compostela gewandert und auf rund 3.200 Kilometern viele Erfahrungen gemacht.

In der Pfarrkirche St. Clemens wurden die Besucher von entspannender Musik empfangen, in der Andacht nahm Hartwig Bertram sie mit seinen meditativen Texten, Lichtbildern und Musik mit auf die dritte Etappe von Trier nach Puente la Reina. Während die Besucher in der (nach Coronaregeln) vollbesetzten Kirche neben dem Verlauf des Weges, Land und Leuten auch die Gedanken und Empfindungen des Pilgers miterlebten, gingen sie unweigerlich auch auf eine gedankliche Reise, dachten an Erlebnisse, Wünsche oder das Miteinander der Menschen.

Wann er selber den Entschluss gefasst hat, den Jakobsweg zu gehen, weiß Hartwig Bertram nicht mehr genau, schon in seiner Jugend hatte er daran gedacht. Als er dann in den beruflichen Ruhestand ging, sollte es losgehen. Ob es alte Träume waren oder das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit, wollte Hartwig Bertram nicht entscheiden, er wollte sich aufmachen. „Der Weg beginnt vor Deiner Haustür“, war er wortwörtlich in Rüthen gestartet. Denn auch die Bergstadt liegt an dem Jakobsweg, Pilgerwege ziehen sich auch entlang alter Handelsstraßen oder Flussläufe durch Europa. So alt die Wege sind, so viel gibt es dort geschichtlich, aber auch von überliefertem Glauben zu entdecken. „Die alte Kultur scheint heute verloren zu gehen“, bedauerte Hartwig Bertram einen Trend, den er meint ausgemacht zu haben.

Bei den Vorbereitungen hat er Wege, Gepäck und Tage geplant, angetrieben hat ihn auch die Neugier, was der Weg zeigt. „Der Pilger macht Frieden mit der Welt“, nannte er eine Grundüberzeugung. Von Trier führte ihn der Weg Richtung Frankreich. Entlang Kühltürmen wurde ein Bild von denen in der Kirche kontrastvoll von der Melodie von Greensleeves untermalt. Dann Altbauten am Fluss, Hartwig Bertram war in Metz angekommen. Auf der Suche nach einer Unterkunft im Regen wird eine einfache Herberge gefunden. Das erinnert manchen vielleicht an die Weihnachtsgeschichte. Dann sieht Hartwig Bertram eine Marienstatue. „O Maria hilf“, wurde das Wetter besser, berichtet er. Auf dem Pilgerweg begegnen ihm auch handfeste Zeugnisse der Geschichte und des Glaubens, ein Bild zeigt einen Jahrhunderte alten Taufstein, dann geht es mit einem Sonnenuntergang weiter auf dem Römerweg und in dem Dunkel des Waldes. In Städten auf dem Pilgerweg sind biblische Geschichten in Stein gehauen, so wurde seinerzeit die Botschaft berichtet. Sie sind an zahlreichen Bauwerken zu finden. Hartwig Bertram erzählte von Unterkünften in Mehrbettzimmern, ein Schlafsaal war für 50 Personen, eine andere Herberge bestand aus Bauwagen. Nach St. Jean Pied de Port stand die Pyrenäenüberquerung an. In Spanien angekommen, verband Hartwig Bertram mit Pamplona nicht nur die Festspiele mit waghalsigen Wettrennen mit dem Stier, er wandelte dort auf den Spuren von Hemingway und seinen Romanen. Dann war es nicht mehr weit zu dem Zielpunkt der dritten Etappe.

Hartwig Bertram zeigte im Rahmen einer spirituellen Andacht Impressionen von seiner Pilgerreise auf dem Jacobsweg

Der Pilgerweg begann vor der eigenen Haustür



Zum Abschluss seines Vortrages zeigte Hartwig Bertram noch ein Video aus Santiago de Compostela, wo er das bekannte Weihrauchfass beim Schwingen durch das Gotteshaus gefilmt hat. Nicht nur das und die gezeigten Bilder hatten die Besucher begeistert, die selbstgeschriebenen Texte und meditativen Impulse machten die Andacht zu einem eindrucksvollen Erlebnis, das mit viel Applaus belohnt wurde.

Bei den Vorbereitungen hat er Wege, Gepäck und Tage geplant, angetrieben hat ihn auch die Neugier, was der Weg zeigt. „Der Pilger macht Frieden mit der Welt“, nannte er eine Grundüberzeugung. Von Trier führte ihn der Weg Richtung Frankreich. Entlang Kühltürmen wurde ein Bild von denen in der Kirche kontrastvoll von der Melodie von Greensleeves untermalt. Dann Altbauten am Fluss, Hartwig Bertram war in Metz angekommen. Auf der Suche nach einer Unterkunft im Regen wird eine einfache Herberge gefunden. Das erinnert manchen vielleicht an die Weihnachtsgeschichte. Dann sieht Hartwig Bertram eine Marienstatue. „O Maria hilf“, wurde das Wetter besser, berichtet er. Auf dem Pilgerweg begegnen ihm auch handfeste Zeugnisse der Geschichte und des Glaubens, ein Bild zeigt einen Jahrhunderte alten Taufstein, dann geht es mit einem Sonnenuntergang weiter auf dem Römerweg und in dem Dunkel des Waldes. In Städten auf dem Pilgerweg sind biblische Geschichten in Stein gehauen, so wurde seinerzeit die Botschaft berichtet. Sie sind an zahlreichen Bauwerken zu finden. Hartwig Bertram erzählte von Unterkünften in Mehrbettzimmern, ein Schlafsaal war für 50 Personen, eine andere Herberge bestand aus Bauwagen. Nach St. Jean Pied de Port stand die Pyrenäenüberquerung an. In Spanien angekommen, verband Hartwig Bertram mit Pamplona nicht nur die Festspiele mit waghalsigen Wettrennen mit dem Stier, er wandelte dort auf den Spuren von Hemingway und seinen Romanen. Dann war es nicht mehr weit zu dem Zielpunkt der dritten Etappe.

Der Pastorale Raum Anröchte-Rüthen stellt sein neues Logo vor, das Pia Fechner entworfen hat

Stein – der zur Runden Sache wird



 Rüthen. Der Pastorale Raum Anröchte-Rüthen hat ein neues Logo, das die Rüthener Graphikdesignerin Pia Fechner gestaltet hat. Das neue Erkennungsbild zeigt ein Kreuz, welches aus 25 Kreisen besteht. In dem Logo ist viel Symbolik und Inhalt zu entdecken, den es lohnt, sich zu erschließen. Das Kreuz erinnert dabei in seiner Symbolik generell an die Erlösung der Welt durch Christus, die Kreise stehen bildhaft für die 25 Gemeinden in dem Pastoralen Raum. Die Farbe ist wechselweise grün und blau, angelehnt an die Farben der typischen Steine in den beiden Pastoralverbünden, dem Rüthener Grünsandstein und dem Anröchter Blaustein. Ein Öffentlichkeitsausschuss hat mit Hilfe von Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand und einer Steuerungsgruppe das Logo ausgewählt und es in den Pfarrnachrichten der Gemeinde vorgestellt.

In einer Präsentation erklärt Pia Fechner den gedanklichen Hintergrund und zeigt den gestalterischen Prozess, als dessen Ergebnis das neue Logo entstanden ist. Sie fängt an bei den beiden bisherigen Pastoralverbünden, bestehend aus zehn Gemeinden in dem Bereich Anröchte und 15 in Rüthen. Entsprechend handele es sich teils um gewachsene Gemeinschaften, manche Erfahrungen und Begegnungen werden neu gewonnen. Ein Element, das beide Gemeindeverbünde prägt, ist der Naturwerkstoff Stein. Während es in Anrochte der Blaustein ist, wird Rüthen von dem Grünsandstein charakterisiert. „Steine tauchen auch im Glauben auf“, sagt Pia Fechner und erinnert an die Steintafeln von Moses, einen Taufstein, Kirchen aus Stein, Zitate wie „Wer ohne Schuld ist, werfe …“ oder den Stein vor der Grabhöhle.

In einer Präsentation erklärt Pia Fechner den gedanklichen Hintergrund und zeigt den gestalterischen Prozess, als dessen Ergebnis das neue Logo entstanden ist. Sie fängt an bei den beiden bisherigen Pastoralverbünden, bestehend aus zehn Gemeinden in dem Bereich Anröchte und 15 in Rüthen. Entsprechend handele es sich teils um gewachsene Gemeinschaften, manche Erfahrungen und Begegnungen werden neu gewonnen. Ein Element, das beide Gemeindeverbünde prägt, ist der Naturwerkstoff Stein. Während es in Anrochte der Blaustein ist, wird Rüthen von dem Grünsandstein charakterisiert. „Steine tauchen auch im Glauben auf“, sagt Pia Fechner und erinnert an die Steintafeln von Moses, einen Taufstein, Kirchen aus Stein, Zitate wie „Wer ohne Schuld ist, werfe …“ oder den Stein vor der Grabhöhle.

„Steine sind das Material, das Gott uns gegeben hat, um uns zu schützen, zu wehren und zu festigen. Steine, die sich verbinden, die sich bearbeiten, werden zu einer „Runden Sache“. Rund wird auch als eine vollkommene Form bezeichnet, sie hat keinen Anfang und kein Ende, ebenso wie Gottes Liebe“, hat sich Pia Fechner von dem Kreis inspirieren lassen. Runde Elemente finden sich im Glauben beispielsweise in der Form von Hostien, Kerzen und Kirchenfenstern.

Als ein wichtiges Symbol der Christen gilt zudem das Kreuz, das Zeichen „+“ steht zudem auch für Verbindung. So entwickelte Pia Fechner den gestalterischen Ansatz von dem Stein, der zur Runden Sache wird. Als Farben wählte sie blau und grün in gedämpften Naturfarben, wie sie auch als Stein in den beiden Pastoralverbünden vorkommen. Ausgehend von einem einzelnen Kreis als Reduktion des Steins verband sie viele Steine zu dem Symbol eines Kreuzes. Der „Anröchter Stein“ verbindet sich mit dem „Rüthener Stein“ zu einer Einheit. 15 grüne Rüthener Kreise (Gemeinden) und zehn blaue für die Gemeinden aus Anröchte bilden das Kreuz, in dem sich die Steine gegenseitig Halt geben und sich stützen. Pfarrer Waldemar Kolotzek schreibt dazu: „Wir gehören trotz der äußeren Verschiedenheit zusammen und alle sind wichtig. Wenn ein Stein fehlen würde, verliert das Kreuz an seiner Schönheit und Harmonie.“ Das Kreuz beschreibt er als ebenso einfach wie ausdrucksvoll. Für den durchdachten und gelungenen Entwurf bedankt sich der Pastorale Raum Anröchte-Rüthen herzlich bei Pia Fechner.



 Rüthen. Viele Rüthener kennen Pater Sebastian aus Indien. Bei zahlreichen Besuchen in der Bergstadt vertrat er die katholischen Pastöre in der Gemeinde und sammelte Spenden für seine Schul- und Ausbildungsprojekte in Indien. Im Januar feierte Pater Dr. Sebastian Karambai seinen 70. Geburtstag.

In Südost-Indien begann er vor vielen Jahren als Direktor der St. Antony´s Schule in Nagapattinam mit der Förderung von Kindern und Jugendlichen. Während seiner Besuche in Rüthen lernte er Land und Leute kennen, aus manchen Bekanntschaften wurden Freundschaften und Pater Sebastian freute sich über Spenden und Unterstützer für seine Arbeit in Indien. So lernte er auch Rolf und Mechthild Gockel kennen, die sich zu seinem runden Geburtstag im Gespräch mit Rüthen extrastark an den engagierten Geistlichen, Lehrer und Menschen erinnern.

Entstanden ist der Kontakt von Pater Sebastian zu Rüthen besonders auch durch den ehemaligen Pfarrer Klemens Becker, der Pater Sebastian schon von seiner vorherigen Pfarrstelle in Irmgardeichen kannte. In Rüthen war Sebastian Karambai zum ersten Mal 1987 zu Gast, seither besuchte er die Bergstadt bis 2017 alle zwei oder drei Jahre. Er wohnte im Pfarrhaus, während der Pfarrer im Urlaub war. Bei der in der Regel dreiwöchigen Vertretung der Geistlichkeit in den Gottesdiensten hatte Pater Sebastian Unterstützung von der Gemeinde und zog auch manchen Vergleich zu seiner Heimat, wo viele Rahmenbedingungen anders sind. Er bewundert die schönen Kirchen und Kapellen in Deutschland, vermisst aber die Jugend in den Gottesdiensten. Er lobt das Einhalten von Gesetzen, den Umweltschutz und uns manchmal schon selbstverständlich erscheinende Werte wie die Gleichbehandlung von Jungen und Mädchen. In Indien engagiert er sich in besonderer Weise für die Bildung. Als Direktor der St. Antony´s Schule in Nagapattinam sorgte er schon vor Jahren dafür, dass rund 1.400 Schüler guten Unterricht vermittelt bekommen. Nach dem großen Tsunami, der in der Region die Küste traf und mit seinen Fluten bis vor die Schule kam, nahm Pater Sebastian dort etwa 150 Waisen und Halbwaisen auf, denen er ebenfalls einen Schulbesuch ermöglichte und ihnen auf dem Schulgelände ein Zuhause gab. Daneben leitete er eine Berufsschule. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist sein Motto, erinnert sich Rolf Gockel. Die Region Alangudi ist auch im Vergleich indischer Verhältnisse recht arm, zahlreiche Menschen sozial benachteiligt. Für sie ist der Besuch der Berufsschule manchmal die einzige Chance, eine Ausbildung zu erhalten und so eine wirtschaftlich bessere Grundlage und soziale Aufstiegschancen zu bekommen. Schweißer, Schlosser, Mechaniker, Elektroniker oder Schneider können dort beispielsweise einen Beruf erlernen. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, auch Frauen eine Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben zu geben. Das Bildungsangebot wird auch mit Spenden aus Rüthen gefördert. Um Unterstützung warb Pater Sebastian bei seinen Besuchen in der Bergstadt beispielsweise mit Lichtbildvorträgen. Gerne erzählte er von seiner Arbeit, bei der er neben der Rolle des Paters besonders auch als Schulleiter in Erscheinung tritt. „Er ist ein wahrer Manager“, hat Mechthild Gockel die Berichte von Pater Sebastian lebhaft in Erinnerung. Mit der Schule und der Ausbildungsförderung leistet er in dem Schwellenland da Hilfe, wo sie gebraucht wird und Zukunftschancen eröffnet. In Indien fehle es an materieller Unterstützung für die Schulen. Da werden auch Fähigkeiten benötigt, die man weder im Theologiestudium, noch in der Lehrerausbildung vermittelt bekommt, wenn es beispielsweise um den Umgang mit der Regierung und der Beantragung von öffentlichen Geldern geht. Alleine damit könnte die Arbeit aber wohl nicht in dem Umfang angeboten werden. Da ist die Hilfe aus Deutschland wichtig und die steht in Rüthen auf vielfältigen und kreativen Beinen. Das Ehepaar Gockel hatte auf einer Familienreise die Not in Indien erlebt und engagiert sich für die Spendensammlung. Da sind zahlreiche Benefizkonzerte, die Rolf Gockel beispielsweise zu seinem 80. Geburtstag (da kamen über 5.000 Euro Spenden zusammen), als Vorsitzender des Kulturringes Rüthen oder Mitglied des Lions-Clubs organisierte. Neben weiteren hilfsbereiten Musikern wirkte er dabei auch selber mit. Zu Rolf Gockels 65jährigen Orgeljubiläum in 2020 waren zwei Benefizkonzerte in Altenrüthen und Leipzig geplant, die leider verschoben werden mussten. Weitere Unterstützung kam aus dem Nusseckenverkauf, den Mechthild Gockel mit einem hilfsbereiten Frauenkreis viele Jahre auf dem Weihnachtsmarkt anbot. Jede Helferin backte nach ihrem eigenen Rezept und die Frauen freuten sich über einen treuen Kundenkreis, der die Nussecken auch an Freunde verschickte und den guten Zweck unterstützte. Auch das Hilfswerk „Neue Bildpost“ aus Lippstadt spendete und ein nichtgenannter Unterstützer stellte 60.000 Euro bereit. Ein wichtiger Vorteil ist, dass die Spender wissen, wo das Geld hinkommt. Pater Sebastian gibt Rechenschaft, davon konnte sich vor einigen Jahren auch der Rüthener Felix Becker überzeugen, der nach seinem Abitur den Pater auf einer Indienreise besuchte. Die Gratulation zu dem 70. Geburtstag von Pater Sebastian verbinden die Freunde aus Rüthen mit einem weiteren Spendenaufruf, die Sammlung läuft über den Kulturring Rüthen, Spendenkonto DE53416500011806559876.

Mit Spenden aus Rüthen unterstützt der Geistliche und Pädagoge Schul- und Ausbildungsprojekte in Indien

Pater Sebastian feierte seinen 70. Geburtstag

Entstanden ist der Kontakt von Pater Sebastian zu Rüthen besonders auch durch den ehemaligen Pfarrer Klemens Becker, der Pater Sebastian schon von seiner vorherigen Pfarrstelle in Irmgardeichen kannte. In Rüthen war Sebastian Karambai zum ersten Mal 1987 zu Gast, seither besuchte er die Bergstadt bis 2017 alle zwei oder drei Jahre. Er wohnte im Pfarrhaus, während der Pfarrer im Urlaub war. Bei der in der Regel dreiwöchigen Vertretung der Geistlichkeit in den Gottesdiensten hatte Pater Sebastian Unterstützung von der Gemeinde und zog auch manchen Vergleich zu seiner Heimat, wo viele Rahmenbedingungen anders sind. Er bewundert die schönen Kirchen und Kapellen in Deutschland, vermisst aber die Jugend in den Gottesdiensten. Er lobt das Einhalten von Gesetzen, den Umweltschutz und uns manchmal schon selbstverständlich erscheinende Werte wie die Gleichbehandlung von Jungen und Mädchen. In Indien engagiert er sich in besonderer Weise für die Bildung. Als Direktor der St. Antony´s Schule in Nagapattinam sorgte er schon vor Jahren dafür, dass rund 1.400 Schüler guten Unterricht vermittelt bekommen. Nach dem großen Tsunami, der in der Region die Küste traf und mit seinen Fluten bis vor die Schule kam, nahm Pater Sebastian dort etwa 150 Waisen und Halbwaisen auf, denen er ebenfalls einen Schulbesuch ermöglichte und ihnen auf dem Schulgelände ein Zuhause gab. Daneben leitete er eine Berufsschule. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist sein Motto, erinnert sich Rolf Gockel. Die Region Alangudi ist auch im Vergleich indischer Verhältnisse recht arm, zahlreiche Menschen sozial benachteiligt. Für sie ist der Besuch der Berufsschule manchmal die einzige Chance, eine Ausbildung zu erhalten und so eine wirtschaftlich bessere Grundlage und soziale Aufstiegschancen zu bekommen. Schweißer, Schlosser, Mechaniker, Elektroniker oder Schneider können dort beispielsweise einen Beruf erlernen. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, auch Frauen eine Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben zu geben. Das Bildungsangebot wird auch mit Spenden aus Rüthen gefördert. Um Unterstützung warb Pater Sebastian bei seinen Besuchen in der Bergstadt beispielsweise mit Lichtbildvorträgen. Gerne erzählte er von seiner Arbeit, bei der er neben der Rolle des Paters besonders auch als Schulleiter in Erscheinung tritt. „Er ist ein wahrer Manager“, hat Mechthild Gockel die Berichte von Pater Sebastian lebhaft in Erinnerung. Mit der Schule und der Ausbildungsförderung leistet er in dem Schwellenland da Hilfe, wo sie gebraucht wird und Zukunftschancen eröffnet. In Indien fehle es an materieller Unterstützung für die Schulen. Da werden auch Fähigkeiten benötigt, die man weder im Theologiestudium, noch in der Lehrerausbildung vermittelt bekommt, wenn es beispielsweise um den Umgang mit der Regierung und der Beantragung von öffentlichen Geldern geht. Alleine damit könnte die Arbeit aber wohl nicht in dem Umfang angeboten werden. Da ist die Hilfe aus Deutschland wichtig und die steht in Rüthen auf vielfältigen und kreativen Beinen. Das Ehepaar Gockel hatte auf einer Familienreise die Not in Indien erlebt und engagiert sich für die Spendensammlung. Da sind zahlreiche Benefizkonzerte, die Rolf Gockel beispielsweise zu seinem 80. Geburtstag (da kamen über 5.000 Euro Spenden zusammen), als Vorsitzender des Kulturringes Rüthen oder Mitglied des Lions-Clubs organisierte. Neben weiteren hilfsbereiten Musikern wirkte er dabei auch selber mit. Zu Rolf Gockels 65jährigen Orgeljubiläum in 2020 waren zwei Benefizkonzerte in Altenrüthen und Leipzig geplant, die leider verschoben werden mussten. Weitere Unterstützung kam aus dem Nusseckenverkauf, den Mechthild Gockel mit einem hilfsbereiten Frauenkreis viele Jahre auf dem Weihnachtsmarkt anbot. Jede Helferin backte nach ihrem eigenen Rezept und die Frauen freuten sich über einen treuen Kundenkreis, der die Nussecken auch an Freunde verschickte und den guten Zweck unterstützte. Auch das Hilfswerk „Neue Bildpost“ aus Lippstadt spendete und ein nichtgenannter Unterstützer stellte 60.000 Euro bereit. Ein wichtiger Vorteil ist, dass die Spender wissen, wo das Geld hinkommt. Pater Sebastian gibt Rechenschaft, davon konnte sich vor einigen Jahren auch der Rüthener Felix Becker überzeugen, der nach seinem Abitur den Pater auf einer Indienreise besuchte. Die Gratulation zu dem 70. Geburtstag von Pater Sebastian verbinden die Freunde aus Rüthen mit einem weiteren Spendenaufruf, die Sammlung läuft über den Kulturring Rüthen, Spendenkonto DE53416500011806559876.

Entstanden ist der Kontakt von Pater Sebastian zu Rüthen besonders auch durch den ehemaligen Pfarrer Klemens Becker, der Pater Sebastian schon von seiner vorherigen Pfarrstelle in Irmgardeichen kannte. In Rüthen war Sebastian Karambai zum ersten Mal 1987 zu Gast, seither besuchte er die Bergstadt bis 2017 alle zwei oder drei Jahre. Er wohnte im Pfarrhaus, während der Pfarrer im Urlaub war. Bei der in der Regel dreiwöchigen Vertretung der Geistlichkeit in den Gottesdiensten hatte Pater Sebastian Unterstützung von der Gemeinde und zog auch manchen Vergleich zu seiner Heimat, wo viele Rahmenbedingungen anders sind. Er bewundert die schönen Kirchen und Kapellen in Deutschland, vermisst aber die Jugend in den Gottesdiensten. Er lobt das Einhalten von Gesetzen, den Umweltschutz und uns manchmal schon selbstverständlich erscheinende Werte wie die Gleichbehandlung von Jungen und Mädchen. In Indien engagiert er sich in besonderer Weise für die Bildung. Als Direktor der St. Antony´s Schule in Nagapattinam sorgte er schon vor Jahren dafür, dass rund 1.400 Schüler guten Unterricht vermittelt bekommen. Nach dem großen Tsunami, der in der Region die Küste traf und mit seinen Fluten bis vor die Schule kam, nahm Pater Sebastian dort etwa 150 Waisen und Halbwaisen auf, denen er ebenfalls einen Schulbesuch ermöglichte und ihnen auf dem Schulgelände ein Zuhause gab. Daneben leitete er eine Berufsschule. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist sein Motto, erinnert sich Rolf Gockel. Die Region Alangudi ist auch im Vergleich indischer Verhältnisse recht arm, zahlreiche Menschen sozial benachteiligt. Für sie ist der Besuch der Berufsschule manchmal die einzige Chance, eine Ausbildung zu erhalten und so eine wirtschaftlich bessere Grundlage und soziale Aufstiegschancen zu bekommen. Schweißer, Schlosser, Mechaniker, Elektroniker oder Schneider können dort beispielsweise einen Beruf erlernen. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, auch Frauen eine Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben zu geben. Das Bildungsangebot wird auch mit Spenden aus Rüthen gefördert. Um Unterstützung warb Pater Sebastian bei seinen Besuchen in der Bergstadt beispielsweise mit Lichtbildvorträgen. Gerne erzählte er von seiner Arbeit, bei der er neben der Rolle des Paters besonders auch als Schulleiter in Erscheinung tritt. „Er ist ein wahrer Manager“, hat Mechthild Gockel die Berichte von Pater Sebastian lebhaft in Erinnerung. Mit der Schule und der Ausbildungsförderung leistet er in dem Schwellenland da Hilfe, wo sie gebraucht wird und Zukunftschancen eröffnet. In Indien fehle es an materieller Unterstützung für die Schulen. Da werden auch Fähigkeiten benötigt, die man weder im Theologiestudium, noch in der Lehrerausbildung vermittelt bekommt, wenn es beispielsweise um den Umgang mit der Regierung und der Beantragung von öffentlichen Geldern geht. Alleine damit könnte die Arbeit aber wohl nicht in dem Umfang angeboten werden. Da ist die Hilfe aus Deutschland wichtig und die steht in Rüthen auf vielfältigen und kreativen Beinen. Das Ehepaar Gockel hatte auf einer Familienreise die Not in Indien erlebt und engagiert sich für die Spendensammlung. Da sind zahlreiche Benefizkonzerte, die Rolf Gockel beispielsweise zu seinem 80. Geburtstag (da kamen über 5.000 Euro Spenden zusammen), als Vorsitzender des Kulturringes Rüthen oder Mitglied des Lions-Clubs organisierte. Neben weiteren hilfsbereiten Musikern wirkte er dabei auch selber mit. Zu Rolf Gockels 65jährigen Orgeljubiläum in 2020 waren zwei Benefizkonzerte in Altenrüthen und Leipzig geplant, die leider verschoben werden mussten. Weitere Unterstützung kam aus dem Nusseckenverkauf, den Mechthild Gockel mit einem hilfsbereiten Frauenkreis viele Jahre auf dem Weihnachtsmarkt anbot. Jede Helferin backte nach ihrem eigenen Rezept und die Frauen freuten sich über einen treuen Kundenkreis, der die Nussecken auch an Freunde verschickte und den guten Zweck unterstützte. Auch das Hilfswerk „Neue Bildpost“ aus Lippstadt spendete und ein nichtgenannter Unterstützer stellte 60.000 Euro bereit. Ein wichtiger Vorteil ist, dass die Spender wissen, wo das Geld hinkommt. Pater Sebastian gibt Rechenschaft, davon konnte sich vor einigen Jahren auch der Rüthener Felix Becker überzeugen, der nach seinem Abitur den Pater auf einer Indienreise besuchte. Die Gratulation zu dem 70. Geburtstag von Pater Sebastian verbinden die Freunde aus Rüthen mit einem weiteren Spendenaufruf, die Sammlung läuft über den Kulturring Rüthen, Spendenkonto DE53416500011806559876.



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