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Ausgabe 182

Moment mal,

Das ist Doch …

Den Kegelclub „Böse Buben“ gibt es in Rüthen schon seit Jahrzehnten, ob durch Zufall oder geplant gründeten später einige junge Kegelfreunde vor nunmehr auch schon 30 Jahren „Mamas Lieblinge“ und lassen seither ebenfalls regelmäßig die Kugel rollen. Neben Sport und Geselligkeit auf der Kegelbahn nehmen die Männer auch sonst rege an dem gesellschaftlichen Leben in der Stadt teil und bauten auch einige Jahre einen Wagen für den Rüthener Rosenmontagsumzug, wie unser heutiges historisches Ratebild zeigt. Wer alles bei „Mamas Lieblingen“ mitmacht und was die Herren in 30 Jahren gemeinsam erlebt haben, das können Sie uns vielleicht sagen, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie einen Kegelbruder auf dem Bild erkannt haben oder uns sonst etwas zu dem Foto mitteilen möchten, schreiben Sie bitte an Rüthen extrastark. z.Hd. Marcus Kloer, Hukensiel 8, 59602 Rüthen oder per Email an redaktion@ruethen-extrastark.de.



Seit 1986 produziert das Unternehmen in Rüthen Blumenerden für den Hobbygartenmarkt und Substrate für den Erwerbsgartenbau für Kunden in Deutschland und dem europäischen Ausland. Schon früh hat sich das Team auf die Herstellung von hochwertigen torffreien Erden und Substraten spezialisiert. Das Sauerland mit seinen Wäldern als Rohstofflieferant bietet hierfür gute Voraussetzungen.

Das Engagement und die ökologische Ausrichtung des Rüthener Betriebes ist auch schon an anderer Stelle honoriert worden. Erst vor wenigen Wochen konnte Geschäftsführerin Mariel Kleeschulte-Vrochte den Firmensonderpreis für „herausragende Nachhaltigkeit“ des Soester Umweltpreises entgegennehmen. Damit werden Personen, Organisationen und Unternehmen ausgezeichnet, welche sich im Besonderen für lokale und regionale Beiträge zu Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz einsetzen.

Das Engagement und die ökologische Ausrichtung des Rüthener Betriebes ist auch schon an anderer Stelle honoriert worden. Erst vor wenigen Wochen konnte Geschäftsführerin Mariel Kleeschulte-Vrochte den Firmensonderpreis für „herausragende Nachhaltigkeit“ des Soester Umweltpreises entgegennehmen. Damit werden Personen, Organisationen und Unternehmen ausgezeichnet, welche sich im Besonderen für lokale und regionale Beiträge zu Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz einsetzen.

 Rüthen. Das Unternehmen Kleeschulte Erden mit Sitz im Rüthener Möhnetal hat sich in den vergangenen Jahren zum Spitzenreiter für ökologische Blumenerden und Substrate in Deutschland entwickelt. Der erfolgreiche Weg wird nun durch die Nominierung für den renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design geschmückt.

Kürzlich hat es Bundesumweltministerin Julia Klöckner laut DPA-Bericht auf den Punkt gebracht. Bis Ende 2026 sollen torfhaltige Erden ganz aus dem Verkauf verschwinden. Das ist Teil des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung. Allein der Verzicht auf Torf würde 2% der gesetzten Klimaziele erfüllen. Kleeschulte Erden ist da in der Entwicklung Vorreiter und nach eigenen Angaben weiter als jedes andere Erdenwerk. „Während die Branche aktuell noch 80% Torf verarbeitet, sind es in unserem Betrieb in Rüthen nur noch 5%.“ sagt Geschäftsführerin Mariel Kleeschulte-Vrochte.

Kleeschulte Erden entspricht damit dem Megatrend zu mehr Regionalität, Bio und Nachhaltigkeit sowie zu mehr Ehrlichkeit der Produkte. Die ökologische Ausrichtung des Unternehmens kommt aus einer tiefen Überzeugung. „Es macht sehr viel Freude zu beweisen, dass unternehmerischer Erfolg im Einklang mit Ökologie und Ökonomie möglich ist“, sagt Mariel Kleeschulte-Vrochte. „Gute Ideen aus unserem Team werden dabei schnell und unbürokratisch zu marktreifen Produkten geformt. Das geht … im familiengeführten Mittelstand in dieser Geschwindigkeit“. Ein so entwickelter Meilenstein ist die topora aqua®. Die weltweit erste Substratfaser, welche aufgrund ihrer hohen Wasserspeicherkraft Kokosmaterial aus Indien oder Sri Lanka ersetzt. Ebenso wegweisend ist die Entwicklung des ersten CO2-Fußabdrucks für Blumenerden in Deutschland.

Neueste Innovation der Rüthener ist der weltweit erste Papiersack für eine Bio-Blumenerde. Die Branche hielt es für unmöglich, doch das Kleeschulte-Entwicklerteam hat es geschafft. Blumenerde in einem Papierbeutel und damit zu 100% ohne Plastik. „Unser Paper Bag hat enorme Aufmerksamkeit im Markt erzeugt. Wir gehen davon aus, dass unser Paper Bag zur nächsten Saison schon in diversen Geschäften deutschlandweit zu bekommen ist. Online ist das jetzt schon der Fall“, freut sich Mariel Kleeschulte-Vrochte. Für sie ist es nur konsequent, dass eine nachhaltige Blumenerde auch in einer Verpackung ohne Plastik landet. Natürlich arbeite man weiter daran, die Range der Produkte in der Papierverpackung und die Verpackungsgrößen zu erweitern.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis – eine wirksame Bestätigung

Es ist nicht das einzelne Produkt, welches Kleeschulte zur Bewerbung um den begehrten Umweltpreis bewogen hat. Es ist die gesamte Story, die innovativ und einzigartig ist und welche die Jury in ihrer Auswahl für die Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design bewertet hat. Weit über 1.000 namenhafte Firmen waren unter den Kandidaten, nur wenige wurden wie Kleeschulte Erden nominiert. Dabei ist der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Europas größte Auszeichnung ihrer Art. 2020 wird sie in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen zum 13. Mal vergeben.

Auszeichnung mit dem Umweltpreis der Region Soest

Das Engagement und die ökologische Ausrichtung des Rüthener Betriebes ist auch schon an anderer Stelle honoriert worden. Erst vor wenigen Wochen konnte Geschäftsführerin Mariel Kleeschulte-Vrochte den Firmensonderpreis für „herausragende Nachhaltigkeit“ des Soester Umweltpreises entgegennehmen. Damit werden Personen, Organisationen und Unternehmen ausgezeichnet, welche sich im Besonderen für lokale und regionale Beiträge zu Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz einsetzen.

Ökologisch wertvolle Erden sind Megatrend zu mehr Regionalität, Bio und Nachhaltigkeit

Kleeschulte Erden nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design

Als einer der größten Arbeitgeber in der Region hat sich die HaRo-Gruppe die Aus- und Weiterbildung der Nachwuchskräfte von morgen jedoch auch in schwierigen Zeiten zur Aufgabe gemacht und startet gleich mit sechs neuen Auszubildenden in das Ausbildungsjahr 2020. Alina Gunt, Alexandra Meiwald und Inga Henneböhl haben ihre dreijährige Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen. Katharina Maumetzen steigt ebenfalls als Auszubildende im dritten Lehrjahr in die selbe kaufmännische Ausbildung ein. Und auch in den gewerblich-technischen Berufen freut sich die HaRo-Familie über Zuwachs: Jannis Betten begann am 1. September seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik und Jan Mate Tappe verstärkt als neues Gesicht die Auszubildenden zum Industriemechaniker.

„Das Thema Nachwuchs-Sicherung wird bei HaRo auch in Zeiten von Corona groß geschrieben, wir setzen weiterhin auf Fachkräfte, die wir am liebsten selber ausbilden“, so Geschäftsführer Christoph Hackländer. Mit insgesamt 15 Auszubildenden und 100 Mitarbeitern vergrößert sich der Fördertechnik-Hersteller damit nach der Erweiterung zweier Hallen im vergangenen Frühjahr auch in Sachen Belegschaft stetig weiter.

 Rüthen. Neue Mitarbeiter und Auszubildende in Zeiten der noch immer anhaltenden Corona-Pandemie einstellen? Das ist für eine Vielzahl der Industrie- und Ausbildungsunternehmen aktuell eine schwierige Frage.

Als einer der größten Arbeitgeber in der Region hat sich die HaRo-Gruppe die Aus- und Weiterbildung der Nachwuchskräfte von morgen jedoch auch in schwierigen Zeiten zur Aufgabe gemacht und startet gleich mit sechs neuen Auszubildenden in das Ausbildungsjahr 2020. Alina Gunt, Alexandra Meiwald und Inga Henneböhl haben ihre dreijährige Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen. Katharina Maumetzen steigt ebenfalls als Auszubildende im dritten Lehrjahr in die selbe kaufmännische Ausbildung ein. Und auch in den gewerblich-technischen Berufen freut sich die HaRo-Familie über Zuwachs: Jannis Betten begann am 1. September seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik und Jan Mate Tappe verstärkt als neues Gesicht die Auszubildenden zum Industriemechaniker.

HaRo setzt auch in Zeiten von Corona auf Nachwuchskräfte

Neue Auszubildende am Standort Rüthen begrüßt

 Rüthen. Die Praxis für Physiotherapie Sabine Sunderwerth feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Neben einem herzlichen Dank an die beiden Mitarbeiterinnen, Tochter Solvig Arens und Andrea Ising, bedankt sich die Inhaberin auch bei den treuen Patienten und den Teilnehmern der Rückenschulkurse für das teils schon langjährige Vertrauen, aber auch für herzliche Momente und aufmunternde Worte. "Es gibt Dinge, die sind unbezahlbar. Liebe, Gesundheit und Glücksmomente gehören in jedem Fall dazu. Dieses und noch viel mehr wünscht Ihnen das Praxisteam Sabine Sunderwerth", blicken die drei Frauen dankbar zurück.

25 Jahre Praxis für Physiotherapie Sabine Sunderwerth sind eben ein Grund zur Freude und ebenfalls ein Zeichen von Konstanz. Vielen Rüthenern und auswärtigen Kunden ist die Praxis vermutlich noch unter dem Namen Mothes bekannt. Kürzlich hat die Firmengründerin geheiratet und heißt nun Sabine Sunderwerth, die Praxis hat entsprechend umfirmiert. 1995 hat die staatlich geprüfte Physiotherapeutin in der Heroldstraße 53 in Rüthen ihre Geschäftsräume eröffnet. Schnell hatte sie sich einen treuen und stetig größer werdenden Kundenkreis aufgebaut, so dass sie bereits 1997 einen Anbau an das Wohn- und Geschäftshaus machte und damit die Kapazitäten deutlich erweiterte. Seitdem stehen dort zwei Massageräume, ein multifunktionaler großer Gymnastikraum, ein kleiner Gymnastikraum, ein Vorbereitungsraum für Fangopackungen und Personalräume zur Verfügung.

Dabei ist das Leistungsspektrum sehr vielseitig. Manuelle Therapie, Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage, Massage, Rückenschul-Kurse, Atlastherapie, Elektrotherapie, Ultraschall, orthopädisches Turnen für Kinder und Erwachsene, Fußreflexzonentherapie, Schröpftherapie, Kinesiotape, Hausbesuche und beispielsweise Beckenbodengymnastik sind Schwerpunkte in dem noch umfangreicheren Programm. Zudem ist Sabine Sunderwerth Lymphdrainage- und Ödemtherapeutin und Sportphysiotherapeutin und bildet sich regelmäßig fort. Ihr dreijähriges Studium zur Physiotherapeutin in Nordhausen hat sie bereits 1981 begonnen und 1984 mit der staatlichen Prüfung beendet, danach sammelte sie Berufserfahrung und war zuletzt sechs Jahre im Krankenhaus Maria Hilf in Warstein beschäftigt, ehe sie 1995 ihre Praxis in Rüthen eröffnete.

Zu dem Team der Physiotherapiepraxis Sabine Sunderwerth gehören bereits seit Jahren auch Physiotherapeutin Solvig Arens, die auch die Tochter von Sabine Sunderwerth ist, und Andrea Ising. Die beiden sind bekannte Gesichter in Rüthen wie in der Praxis und genießen ebenfalls das Vertrauen der Patienten. Neben ihrer fachlichen Kompetenz lobt Sabine Sunderwerth auch Loyalität und Flexibilität der Mitarbeiterinnen.

Neben Einzelbehandlungen werden auch Gruppenkurse für Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik und Pilates angeboten. Nach den Sommerferien begannen beispielsweise die neuen Rückenschulkurse, bis zu fünf Gruppen mit jeweils zehn bis zwölf Teilnehmern können gebildet werden. Die Kosten der Rückenschulkurse werden zu 80% bis 100% ein- bis zweimal im Jahr von den Krankenkassen zurückerstattet.

Gerne unterstützt Sabine Sunderwerth auch Vereine und Institutionen in der Stadt. In den 25 Jahren ihrer Selbständigkeit hat sie beispielsweise schon den TSV und den Tennisclub gesponsert, für die Grundschule Oestereiden hat sie bei der Aktion "Tore für Deutschland" mitgemacht und auch ein großes Spielgerät für den Spielplatz in der Röingstraße mitfinanziert. Im vergangenen Jahr beteiligte sie sich an dem Bewegungsparcours auf dem Sportplatz Schlangenpfad.



 Rüthen. Die Praxis für Physiotherapie Sabine Sunderwerth feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Neben einem herzlichen Dank an die beiden Mitarbeiterinnen, Tochter Solvig Arens und Andrea Ising, bedankt sich die Inhaberin auch bei den treuen Patienten und den Teilnehmern der Rückenschulkurse für das teils schon langjährige Vertrauen, aber auch für herzliche Momente und aufmunternde Worte. "Es gibt Dinge, die sind unbezahlbar. Liebe, Gesundheit und Glücksmomente gehören in jedem Fall dazu. Dieses und noch viel mehr wünscht Ihnen das Praxisteam Sabine Sunderwerth", blicken die drei Frauen dankbar zurück.

Sabine Sunderwerth und ihr Team stellen ihr Angebot vor und bedanken sich bei den Patienten und Kursteilnehmern. Nach der Hochzeit wurde der Praxisname von Mothes in Sunderwerth umfirmiert

Praxis für Physiotherapie Sabine Sunderwerth



Gerne unterstützt Sabine Sunderwerth auch Vereine und Institutionen in der Stadt. In den 25 Jahren ihrer Selbständigkeit hat sie beispielsweise schon den TSV und den Tennisclub gesponsert, für die Grundschule Oestereiden hat sie bei der Aktion "Tore für Deutschland" mitgemacht und auch ein großes Spielgerät für den Spielplatz in der Röingstraße mitfinanziert. Im vergangenen Jahr beteiligte sie sich an dem Bewegungsparcours auf dem Sportplatz Schlangenpfad.

Immer freundlich und patientenorientiert blicken Sabine Sunderwerth und ihr Team auch zuversichtlich in die Zukunft und freuen sich auf die kommenden Jahre mit ihren Patienten, Kursteilnehmern und Privatkunden. Interessierte sind in der Praxis in der Heroldstraße 53 ebenfalls immer für eine unverbindliche Beratung willkommen.

Termine können unter Telefon 02952/ 454 vereinbart werden.

 Westereiden. „Nachbarn in Not“ gibt es gerade in Corona- Zeiten, auch wenn diese des Öfteren in Vergessenheit geraten. Da zu helfen, hat sich der Schützenverein St. Georg Westereiden e.V. zur Aufgabe gemacht und im Vorfeld des heimischen Schützenfest-Wochenendes eine Spendenaktion durchgeführt, um gerade diesen „Nachbarn in Not“ zu helfen. Mit Unterstützung der Warsteiner Brauerei konnten durch den Schützenverein Spenden in Höhe von 500,-€ gesammelt werden. Mit großer Freude nahm der 1. Vorsitzende des Hilfevereins, Karl Heinz Benteler, den symbolischen Spendenscheck entgegen. „Gerade in diesen Zeiten, in denen Vereine in allen Regionen selbst finanziellen Engpässen entgegensehen, sind diese Spendenaktionen alles andere als selbstverständlich und demnach freuen wir uns umso mehr, wenn man weiterhin an uns denkt und unsere Tätigkeiten unterstützt“, freute sich Benteler. Informationen zum Hilfeverein „Nachbarn in Not“ gibt es auch im Internet unter www.nachbarninnot-lippstadt.de.

In Westereiden sammelten die Schützen an dem Wochenende des wegen der allgemeinen Gesundheitslage ausgefallenen Schützenfestes für bedürftige Menschen

Der Schützenverein St. Georg Westereiden und die Warsteiner Brauerei unterstützen „Nachbarn in Not“

 Rüthen. Durch eine Spende der Sparkasse Lippstadt konnte der Tennisclub Rüthen nun vier neue Spielerbänke auf seiner Anlage am Möncherberg aufstellen. Josef Conredel, Leiter der Sparkassen-Filiale in Rüthen, überreichte die Bänke an den Vereinsvorsitzenden Christoph Helle. Begleitet wurde er von Stefanie Arens, Kassiererin des TC Rüthen, und Sportwart Christian Wulf. Der Vorsitzende bedankte sich im Namen der Mitglieder des Tennisclubs für das Engagement der Sparkasse: „Ich freue mich, in der Sparkasse Lippstadt immer einen verlässlichen Partner zu haben, der jederzeit ein offenes Ohr für unsere Anliegen hat“. Stefanie Arens ergänzte: „Die Spende wurde uns schnell und unbürokratisch bewilligt, so dass wir für unsere Spieler schnell die neuen Bänke kaufen und aufstellen konnten“.

Mit einer Spende der Sparkasse Lippstadt wurde auf der Tennisanlage am Möncherberg investiert

Der TC Rüthen freut sich über vier neue Spielerbänke

In diesem Jahr war die Summe auf dem Scheck aber noch deutlich höher. Angesichts der allgemeinen Gesundheitslage und der Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bei verschiedenen Anlässen wurden auch in der Hachtorapotheke genähte Masken verkauft. Geschneidert hatten sie Julia Schaffstein und eine weitere ehrenamtliche Näherin, selbst das Material hatten sie größtenteils gespendet. Zum Dank überreichte Gunnar Witthaut den beiden einen Blumenstrauß, er und besonders auch viele dankbare Kunden freuten sich über das Engagement. Zu dem Verkaufspreis von drei Euro spendeten zahlreiche Käufer noch einen Betrag, bis zu der Spendenübergabe waren so 1.234 Euro zusammengekommen. Den Gesamtbetrag aus Hachtortaler-Spenden und Maskenverkauf rundete Gunnar Witthaut auf 1.500 Euro auf und überreichte den Spendenscheck kürzlich an Reinhard Mehn von der Caritas-Sozialstation Rüthen. „Das Geld bleibt in Rüthen“, freut sich Gunnar Witthaut, dass ortsnah bedürftige Menschen unterstützt werden. „Das Geld wird in die Caritas-Stiftung für Rüthen eingezahlt“, erklärt Reinhard Mehn die Verwendung. Aus den Ausschüttungen der Stiftung werden Menschen in verschiedenen Notlagen unterstützt. Bereits in der Vergangenheit konnte damit vor Ort viel Gutes getan werden, nennt der Sozialstation-Leiter beispielsweise einen Zuschuss bei Essen auf Rädern, die wohnlichen Verhältnisse verbessern oder Hilfe bei Schwangerschaft und in persönlichen Notlagen. Mit der überreichten Spende ist da weitere Unterstützung möglich.

In diesem Jahr war die Summe auf dem Scheck aber noch deutlich höher. Angesichts der allgemeinen Gesundheitslage und der Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bei verschiedenen Anlässen wurden auch in der Hachtorapotheke genähte Masken verkauft. Geschneidert hatten sie Julia Schaffstein und eine weitere ehrenamtliche Näherin, selbst das Material hatten sie größtenteils gespendet. Zum Dank überreichte Gunnar Witthaut den beiden einen Blumenstrauß, er und besonders auch viele dankbare Kunden freuten sich über das Engagement. Zu dem Verkaufspreis von drei Euro spendeten zahlreiche Käufer noch einen Betrag, bis zu der Spendenübergabe waren so 1.234 Euro zusammengekommen. Den Gesamtbetrag aus Hachtortaler-Spenden und Maskenverkauf rundete Gunnar Witthaut auf 1.500 Euro auf und überreichte den Spendenscheck kürzlich an Reinhard Mehn von der Caritas-Sozialstation Rüthen. „Das Geld bleibt in Rüthen“, freut sich Gunnar Witthaut, dass ortsnah bedürftige Menschen unterstützt werden. „Das Geld wird in die Caritas-Stiftung für Rüthen eingezahlt“, erklärt Reinhard Mehn die Verwendung. Aus den Ausschüttungen der Stiftung werden Menschen in verschiedenen Notlagen unterstützt. Bereits in der Vergangenheit konnte damit vor Ort viel Gutes getan werden, nennt der Sozialstation-Leiter beispielsweise einen Zuschuss bei Essen auf Rädern, die wohnlichen Verhältnisse verbessern oder Hilfe bei Schwangerschaft und in persönlichen Notlagen. Mit der überreichten Spende ist da weitere Unterstützung möglich.

In diesem Jahr war die Summe auf dem Scheck aber noch deutlich höher. Angesichts der allgemeinen Gesundheitslage und der Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bei verschiedenen Anlässen wurden auch in der Hachtorapotheke genähte Masken verkauft. Geschneidert hatten sie Julia Schaffstein und eine weitere ehrenamtliche Näherin, selbst das Material hatten sie größtenteils gespendet. Zum Dank überreichte Gunnar Witthaut den beiden einen Blumenstrauß, er und besonders auch viele dankbare Kunden freuten sich über das Engagement. Zu dem Verkaufspreis von drei Euro spendeten zahlreiche Käufer noch einen Betrag, bis zu der Spendenübergabe waren so 1.234 Euro zusammengekommen. Den Gesamtbetrag aus Hachtortaler-Spenden und Maskenverkauf rundete Gunnar Witthaut auf 1.500 Euro auf und überreichte den Spendenscheck kürzlich an Reinhard Mehn von der Caritas-Sozialstation Rüthen. „Das Geld bleibt in Rüthen“, freut sich Gunnar Witthaut, dass ortsnah bedürftige Menschen unterstützt werden. „Das Geld wird in die Caritas-Stiftung für Rüthen eingezahlt“, erklärt Reinhard Mehn die Verwendung. Aus den Ausschüttungen der Stiftung werden Menschen in verschiedenen Notlagen unterstützt. Bereits in der Vergangenheit konnte damit vor Ort viel Gutes getan werden, nennt der Sozialstation-Leiter beispielsweise einen Zuschuss bei Essen auf Rädern, die wohnlichen Verhältnisse verbessern oder Hilfe bei Schwangerschaft und in persönlichen Notlagen. Mit der überreichten Spende ist da weitere Unterstützung möglich.

1.500 Euro für die Caritas-Stiftung

Apotheker Gunnar Witthaut überreichte den Erlös aus dem Maskenverkauf und den Hachtortaler-Spenden an Reinhard Mehn von der Caritas-Sozialstation Rüthen

 Rüthen. Alljährlich unterstützt die Hachtorapotheke in Rüthen eine wohltätige Einrichtung. Die Kunden bekommen bei einem Einkauf aus dem freien Sortiment nicht apothekenpflichtiger Produkte Hachtortaler, die sie gegen Prämien eintauschen oder für den guten Zweck spenden können. 718 Taler kamen so zusammen, was einer Spendensumme von 215,40 Euro entspricht.

 Rüthen. Die Pizzeria da Franco feierte den 30. Geburtstag. Am 13. September 1990 eröffnete Francesco Dainotti die Pizzeria in der Schneringer Straße, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut und bei vielen Stammkunden einen gewissen Kultstatus genießt. An dem Geburtstag der Pizzeria gehörte der Firmengründer zu den ersten Gratulanten, worüber sich seine Nachfolgerin Karin Großmann sehr freute. Bis heute haben die beiden nicht nur ein gutes Verhältnis, Fracesco Dainotti kommt auch noch regelmäßig in die Pizzeria. „Aber vor der Theke“, schmunzeln die beiden, da kann er sich nun mit den leckeren Speisen und Getränken bedienen lassen, was er auch verdient hat, sagt Karin Großmann dankbar. Zu dem Geburtstag der Pizzeria hatte sie aber noch viele Hände mehr zu schütteln, darunter von zahlreichen Stammkunden, bei denen sich das Datum herumgesprochen hatte. Die italienischen Speisen wie Pizza, Pasta und Salate, aber auch Schnitzel, Currywurst und Gyros schmecken den Gästen, die immer wieder kommen. Wohl auch, weil sie den freundlichen Service, die immer gleiche Qualität der Speisen und – auch in der Corona-Zeit sehr beliebt – das Pizza-Taxi zu schätzen wissen.

So kann es gerne weitergehen, blickt Karin Großmann zuversichtlich in die Zukunft und erntet dabei die Zustimmung von Francesco Dainotti. Eine Pizzeria über drei Jahrzehnte erfolgreich zu betreiben ist etwas, worauf die beiden in der Branche wohl zu Recht stolz sein können. Auch durch die Corona-Zeit ist die Pizzeria da Franco bisher gut gekommen, die Kunden halten der Pizzeria die Treue und das Pizza-Taxi wurde um ein zweites Fahrzeug aufgestockt, wofür sich das Team herzlich bedankt.

 Rüthen. Die Pizzeria da Franco feierte den 30. Geburtstag. Am 13. September 1990 eröffnete Francesco Dainotti die Pizzeria in der Schneringer Straße, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut und bei vielen Stammkunden einen gewissen Kultstatus genießt. An dem Geburtstag der Pizzeria gehörte der Firmengründer zu den ersten Gratulanten, worüber sich seine Nachfolgerin Karin Großmann sehr freute. Bis heute haben die beiden nicht nur ein gutes Verhältnis, Fracesco Dainotti kommt auch noch regelmäßig in die Pizzeria. „Aber vor der Theke“, schmunzeln die beiden, da kann er sich nun mit den leckeren Speisen und Getränken bedienen lassen, was er auch verdient hat, sagt Karin Großmann dankbar. Zu dem Geburtstag der Pizzeria hatte sie aber noch viele Hände mehr zu schütteln, darunter von zahlreichen Stammkunden, bei denen sich das Datum herumgesprochen hatte. Die italienischen Speisen wie Pizza, Pasta und Salate, aber auch Schnitzel, Currywurst und Gyros schmecken den Gästen, die immer wieder kommen. Wohl auch, weil sie den freundlichen Service, die immer gleiche Qualität der Speisen und – auch in der Corona-Zeit sehr beliebt – das Pizza-Taxi zu schätzen wissen.

 Rüthen. Die Pizzeria da Franco feierte den 30. Geburtstag. Am 13. September 1990 eröffnete Francesco Dainotti die Pizzeria in der Schneringer Straße, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut und bei vielen Stammkunden einen gewissen Kultstatus genießt. An dem Geburtstag der Pizzeria gehörte der Firmengründer zu den ersten Gratulanten, worüber sich seine Nachfolgerin Karin Großmann sehr freute. Bis heute haben die beiden nicht nur ein gutes Verhältnis, Fracesco Dainotti kommt auch noch regelmäßig in die Pizzeria. „Aber vor der Theke“, schmunzeln die beiden, da kann er sich nun mit den leckeren Speisen und Getränken bedienen lassen, was er auch verdient hat, sagt Karin Großmann dankbar. Zu dem Geburtstag der Pizzeria hatte sie aber noch viele Hände mehr zu schütteln, darunter von zahlreichen Stammkunden, bei denen sich das Datum herumgesprochen hatte. Die italienischen Speisen wie Pizza, Pasta und Salate, aber auch Schnitzel, Currywurst und Gyros schmecken den Gästen, die immer wieder kommen. Wohl auch, weil sie den freundlichen Service, die immer gleiche Qualität der Speisen und – auch in der Corona-Zeit sehr beliebt – das Pizza-Taxi zu schätzen wissen.

Am 13. September 1990 gründete Francesco Dainotti die Pizzeria und freute sich mit Karin Großmann, dem Pizzeria-Team und vielen Kunden über die erfolgreiche Zeit

30 Jahre Pizzeria da Franco

Mika Hundetraining bietet regelmäßig Welpenkurse an

Schon früh die Grundlagen für später legen…

 Rüthen. Frei nach dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr…“ sollte die Ausbildung und Erziehung der Hunde bereits im Welpenalter begonnen werden, berichtet Hundetrainerin Saskia Latta. Bereits im Welpenalter sollte der Hund mit sanfter und freundlicher, aber konsequenter Erziehung die ersten Grundregeln erlernen und seine Grenzen gesteckt bekommen.

Doch sollte man überhaupt mit seinem Welpen eine Welpengruppe besuchen? Eine Frage, die sich wohl mancher (zukünftige) Hundehalter stellt. Gerade in den ersten Wochen des jungen Hundelebens ist es wichtig, dass der Hund Kontakt zu anderen Hunden hat, um den Umgang mit Artgenossen zu erlernen und seine kommunikativen Fähigkeiten auszuprobieren und somit auszubauen. Gerade die sogenannte Sozialisierungsphase (4. bis 16. Lebenswoche) ist hier besonders wichtig. Der Welpe lernt in dieser Phase seines Lebens sehr schnell und Erfahrungen sind prägend für das gesamte Hundeleben. Der Besuch einer Welpengruppe ist daher sehr zu empfehlen, allerdings sollte gut darauf geachtet werden, wie die Gruppen gestaltet und durchgeführt werden, berichtet Saskia Latta.

Auch Mika Hundetraining bietet regelmäßig Welpengruppen an. Die Welpengruppen sind keine reinen Spielstunden, sondern es werden in jeder Gruppenstunde schon erste kleinere Übungen eingebracht, wie z.b. Sitz, Platz, Aus, Komm und Bleib. Die Gruppentrainings finden immer in Kleingruppen statt.

Ein Welpenkurs begann vergangene Woche und findet immer Samstag vormittags statt. In der Regel startet jeden Monat ein neuer Kurs mit ca. 6-7 Welpen. Voranmeldungen sind ausdrücklich erwünscht, da die Teilnehmerzahl stark beschränkt ist. Teilnehmen können Welpen ab der 9. bis 14. Lebenswoche.

Außer den Welpenkursen bietet Mika Hundetraining noch Einzeltraining, Gruppentraining für Hunde jeder Altersstufe, themenbasierte Workshops sowie Seminare, wie z.b. Erste Hilfe beim Hund, an.

Anmeldungen und Fragen zu den Trainingsangeboten beantwortet Saskia Latta unter Telefon 0160/96598322 oder per E-Mail an mail@mika-hundetraining.de.

Mehr Informationen zur Hundeschule Mika Hundetraining sind auch im Internet zu finden.

www.mika-hundetraining.de

Auch Mika Hundetraining bietet regelmäßig Welpengruppen an. Die Welpengruppen sind keine reinen Spielstunden, sondern es werden in jeder Gruppenstunde schon erste kleinere Übungen eingebracht, wie z.b. Sitz, Platz, Aus, Komm und Bleib. Die Gruppentrainings finden immer in Kleingruppen statt.

Ein Welpenkurs begann vergangene Woche und findet immer Samstag vormittags statt. In der Regel startet jeden Monat ein neuer Kurs mit ca. 6-7 Welpen. Voranmeldungen sind ausdrücklich erwünscht, da die Teilnehmerzahl stark beschränkt ist. Teilnehmen können Welpen ab der 9. bis 14. Lebenswoche.

Um das aktuelle Angebot noch zu erweitern und der stetig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden ist Saskia Latta mit Mika Hundetraining auf der Suche nach einem passenden Grundstück, vornehmlich Wiesenfläche, für einen Hundeplatz im Rüthener Stadtgebiet. Das Grundstück sollte in etwa 500 bis 1000qm groß sein, im besten Falle eingezäunt bzw. es muss erlaubt sein, einen Zaun von mindestens 1,50m zu ziehen. Eine Verkehrsanbindung sollte ebenfalls vorhanden sein sowie die Möglichkeit zur Stromversorgung. Sehr gerne auch mit Halle oder Hütte, damit man auch bei schlechten Witterungsverhältnissen trocken trainieren kann, dies ist aber kein Muss. Die gewerbliche Nutzung muss erlaubt sein. Falls jemand etwas derartiges anzubieten oder einen Tipp hat, kann er sich gerne unter 0160/96598322 oder per E-Mail an mail@mika-hundetraining.de melden.

Für Annette Herbst-Köller hatte die Wahl dagegen mehr statistische Bedeutung, die Fraktionsvorsitzende zog auf Listenplatz eins in den Rat ein, die BG stellt dort mit 22,79% künftig sieben Mitglieder und gewann zwei Sitze hinzu. Darin sehen die Lokalpolitiker ihre engagierte und bürgernahe Arbeit von dem Wähler honoriert. Die BG löste damit die SPD als zweitstärkste Fraktion im Stadtrat ab, die Sozialdemokraten kamen mit 19,03 % auf vier Sitze und entsenden künftig einen Vertreter weniger in den Stadtrat. Sie verloren auch ihre bisherige Hochburg Kallenhardt, wo die CDU beide Wahlbezirke gewann und den Vorschlag für den Ortsvorsteher machen kann. In Drewer gewann Bernd Cordes aber für die SPD, die 70,80 % für den beliebten Ortsvorsteher galten auch als Personenwahl. Noch mehr Prozent holte Antonius Krane (CDU) in Westereiden, wo der Fraktiosvorsitzende 84,40% der Wähler hinter sich vereinigte und den höchsten Einzelwert in einer Ortschaft erreichte. Mit ihrem Ergebnis zufrieden sein konnte auch die FDP. Die Liberalen bekamen 11,00 % der Stimmen und gewannen mit drei Mandaten einen Sitz hinzu.

Das Wahlrecht sieht in solchen Fällen einen Losentscheid vor, wobei Wahlleiter Hubert Betten in einer Sitzung einige Tage später den CDU-Kandidaten zog, der damit im Stadtrat ist. Über die Reserveliste wäre Rudolf Fromme nicht abgesichert gewesen, statt dessen wäre Ulrich Heimann von der CDU-Reserveliste in den Rat eingezogen.

Für Annette Herbst-Köller hatte die Wahl dagegen mehr statistische Bedeutung, die Fraktionsvorsitzende zog auf Listenplatz eins in den Rat ein, die BG stellt dort mit 22,79% künftig sieben Mitglieder und gewann zwei Sitze hinzu. Darin sehen die Lokalpolitiker ihre engagierte und bürgernahe Arbeit von dem Wähler honoriert. Die BG löste damit die SPD als zweitstärkste Fraktion im Stadtrat ab, die Sozialdemokraten kamen mit 19,03 % auf vier Sitze und entsenden künftig einen Vertreter weniger in den Stadtrat. Sie verloren auch ihre bisherige Hochburg Kallenhardt, wo die CDU beide Wahlbezirke gewann und den Vorschlag für den Ortsvorsteher machen kann. In Drewer gewann Bernd Cordes aber für die SPD, die 70,80 % für den beliebten Ortsvorsteher galten auch als Personenwahl. Noch mehr Prozent holte Antonius Krane (CDU) in Westereiden, wo der Fraktiosvorsitzende 84,40% der Wähler hinter sich vereinigte und den höchsten Einzelwert in einer Ortschaft erreichte. Mit ihrem Ergebnis zufrieden sein konnte auch die FDP. Die Liberalen bekamen 11,00 % der Stimmen und gewannen mit drei Mandaten einen Sitz hinzu.

 Rüthen. Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen wählten auch die Bürger in Rüthen einen neuen Stadtrat, außerdem stand Bürgermeister Peter Weiken zur Wahl und die Wähler konnten ihre Stimme für den Kreistag und die Landratswahl abgeben.

Auch in Rüthen stand im Wahlkampf das Thema Wald und Klima im Vordergrund. Die Stadt ist von dem Borkenkäferbefall und kranken Fichtenbeständen besonders betroffen, entsprechend hatten sich die Parteien von einem Spendenaufruf über die Unterstützung für den Förderverein Zukunftswald bis hin zu Windkraft positioniert, was von dem Wähler zusammen mit den weiteren Positionen und Rechenschaftsberichten der Parteien mit der Stimmenabgabe bewertet wurde. In absoluten Werten war die CDU mit 47,19 % wieder der Gewinner im Stadtgebiet, auch wenn die Partei ihre bisherige Mehrheit im Stadtrat verlor und zwei Sitze einbüßte. Künftig stellen die Christdemokraten 13 der 28 Sitze. Besonders spannend war es in Wahlbezirk Rüthen 5, wo der CDU-Kandidat Rudolf Fromme und Annette Herbst-Köller von der Bürgergemeinschaft mit 116 Stimmen gleich viele Wähler hinter sich vereinten.

Das Wahlrecht sieht in solchen Fällen einen Losentscheid vor, wobei Wahlleiter Hubert Betten in einer Sitzung einige Tage später den CDU-Kandidaten zog, der damit im Stadtrat ist. Über die Reserveliste wäre Rudolf Fromme nicht abgesichert gewesen, statt dessen wäre Ulrich Heimann von der CDU-Reserveliste in den Rat eingezogen.

Bei der Kommunalwahl bleibt die CDU stärkste Partei und verliert ihre absolute Mehrheit. Die Bürgergemeinschaft und die FDP freuen sich über Gewinne bei den Sitzen. Rudolf Fromme (CDU) gewinnt Wahlbezirk nach Losentscheid und zieht in den Stadtrat ein

Bürgermeister Peter Weiken erhält

Vertrauensbeweis der Wähler

Für Annette Herbst-Köller hatte die Wahl dagegen mehr statistische Bedeutung, die Fraktionsvorsitzende zog auf Listenplatz eins in den Rat ein, die BG stellt dort mit 22,79% künftig sieben Mitglieder und gewann zwei Sitze hinzu. Darin sehen die Lokalpolitiker ihre engagierte und bürgernahe Arbeit von dem Wähler honoriert. Die BG löste damit die SPD als zweitstärkste Fraktion im Stadtrat ab, die Sozialdemokraten kamen mit 19,03 % auf vier Sitze und entsenden künftig einen Vertreter weniger in den Stadtrat. Sie verloren auch ihre bisherige Hochburg Kallenhardt, wo die CDU beide Wahlbezirke gewann und den Vorschlag für den Ortsvorsteher machen kann. In Drewer gewann Bernd Cordes aber für die SPD, die 70,80 % für den beliebten Ortsvorsteher galten auch als Personenwahl. Noch mehr Prozent holte Antonius Krane (CDU) in Westereiden, wo der Fraktiosvorsitzende 84,40% der Wähler hinter sich vereinigte und den höchsten Einzelwert in einer Ortschaft erreichte. Mit ihrem Ergebnis zufrieden sein konnte auch die FDP. Die Liberalen bekamen 11,00 % der Stimmen und gewannen mit drei Mandaten einen Sitz hinzu.

Bürgermeister Peter Weiken wurde von den Wählern im Amt bestätigt. Der Verwaltungschef war der einzige Kandidat, freute sich aber über ein besonders gutes Ergebnis. Mit 91,84 % konnte er sein Traumergebnis von der vorherigen Kommunalwahl noch einmal bestätigen und um einige Zehntel Prozentpunkte steigern. Über den Vertrauensbeweis der Wähler freute sich Peter Weiken, im Vergleich mit seinen Amtskollegen aus den anderen Städten im Kreis Soest erreichte er damit die höchste Zustimmung.

Bei der Wahl für den Landrat und den Kreistag zeigte sich Rüthen wertkonservativ und unterstützte mit 45,36 % die CDU und Kandidat Timo Zimmermann, 17,37 % die SPD, 14,10 % die BG, 9,50 % die FDP. Landrätin Eva Irrgang (CDU) erhielt bei ihrer Wiederwahl in Rüthen 64,45 %.

In der neuen Zusammensetzung wartet auch weiterhin viel Arbeit auf die gewählten Volksvertreter. Freude machten da Bilder bei der öffentlichen Wahlpräsentation im Sitzungssaal der Stadtverwaltung, als sich nach Feststehen der Wahlergebnisse Vertreter einiger Parteien gegenseitig beglückwünschten. Eine gute Zusammenarbeit mit fairen Diskussionen und einer an der Sache und nicht Parteidenken ausgerichteten Politik sollte auch weiterhin die Maxime im Stadtrat sein.

 Rüthen. In der Aus:Zeit war wieder Kneipenquizz angesagt. Wirtin Martina Straßburg freute sich, für die Moderation Mechthild und Marcus Helle gewonnen zu haben, nachdem sich Alexa Krause nach zahlreichen Runden verabschiedet hatte.

An vier Tischen wurde diesmal gerätselt. Da traten die „Eselfüchse“ gegen „The hateful eight“, „Die Meister“ und die „Jannibunnies“ an. Die Fragen waren wieder knifflig. Wer wusste, in welchem Dorf Asterix wohnt, wie Old Shatterhand mit Vornamen heisst oder in welchem Ort das älteste Rathaus im Stadtgebiet steht, hatte schon gute Karten. Es gab auch wieder Schätzaufgaben und ein kleines Rätsel zu lösen, in den Pausen gab es die Antworten auf die zuvor eingesammelten Fragen und Wirtin Martina kümmerte sich mit ihrem Team darum, dass die Gäste mit Nachos und Getränken gut versorgt waren.

In der Aus:Zeit hatten diesmal Wirtin Martina Straßburg und die neuen Moderatoren Mechthild und Marcus Helle zum Kneipenquizz eingeladen

Wo wohnt Asterix und wie heisst Old Shatterhand mit Vornamen



An vier Tischen wurde diesmal gerätselt. Da traten die „Eselfüchse“ gegen „The hateful eight“, „Die Meister“ und die „Jannibunnies“ an. Die Fragen waren wieder knifflig. Wer wusste, in welchem Dorf Asterix wohnt, wie Old Shatterhand mit Vornamen heisst oder in welchem Ort das älteste Rathaus im Stadtgebiet steht, hatte schon gute Karten. Es gab auch wieder Schätzaufgaben und ein kleines Rätsel zu lösen, in den Pausen gab es die Antworten auf die zuvor eingesammelten Fragen und Wirtin Martina kümmerte sich mit ihrem Team darum, dass die Gäste mit Nachos und Getränken gut versorgt waren.

Am Ende hatten die „Jannibunnies“ die meisten Punkte gesammelt und freuten sich über den Tagessieg und einen Verzehrgutschein in der Aus:Zeit. Der schöne Sommerabend klang dann noch in geselliger Runde in der gemütlichen Gastronomie am Rüthener Marktplatz aus.

 Rüthen. Heinz-Werner und Eva Stemann hatten kürzlich nochmal die Tore ihres ehemaligen Textilhauses geöffnet, aber zu einem privaten Zweck: die beiden hatten zu einem Hauströdel eingeladen. Der Grund ist einfach, die beiden haben das geräumige Geschäftshaus verkauft und möchten sich als Privatiers nun räumlich verkleinern. Da gab es manche Haushaltsgegenstände und andere Utensilien, die einen neuen Besitzer suchten.

Neben hochwertigen Gläsern, Büchern und Bildern, Spiegeln, Möbeln, Dekoartikeln, Textilien und beispielsweise einem Wandteppich fanden sich auch Partyaccessoires und Karnevalskostüme – in der närrischen Zeit ist Familie Stemann bis heute mit Begeisterung unter den Jecken.

Bei einem Hauströdel von Heinz-Werner und Eva Stemann stöberten die Besucher zwischen vielen Schnäppchen. In dem ehemaligen Textilhaus Stemann öffnet nach einer Renovierung ein neues Modegeschäft

Oma Miezes Geschirr mit Goldrand und Karnevalskostüme



Überhaupt kam bei dem Hauströdel wohl für manchen langjährigen treuen Kunden des Modehauses Stemann ein bisschen Nostalgie auf und auch ein Blick in die Zukunft war angeraten. Denn der Zeitpunkt der Haushaltsauflösung war nicht zufällig, einen Tag zuvor hatten Heinz-Werner und Eva Stemann den Verkaufvertrag des Hauses unterschrieben und da nun alles in trockenen Tüchern ist, verrieten die beiden auch, wie es mit dem Haus weitergeht. Zu ihrer Freude und wohl auch der Freude vieler Kunden mit einer gewerblichen Nutzung und dazu wohl auch in der Textilbranche mit Qualität und Stil. Bevor es in der Hach-torstraße aber wieder Textilien zu kaufen gibt, wird das Gebäude erst einmal von Grund auf renoviert, erklärt Heinz-Werner Stemann. Die Arbeiten können bald beginnen, das Ehepaar Stemann hat seinen Umzug bereits bewerkstelligt. Rüthen bleiben die beiden aber erhalten, „wir ziehen nur ein paar Häuser weiter“, schmunzelt Heinz-Werner Stemann.

Neben hochwertigen Gläsern, Büchern und Bildern, Spiegeln, Möbeln, Dekoartikeln, Textilien und beispielsweise einem Wandteppich fanden sich auch Partyaccessoires und Karnevalskostüme – in der närrischen Zeit ist Familie Stemann bis heute mit Begeisterung unter den Jecken.

Ein Höhepunkt für Trödler und Schnäppchenjäger zeigte Heinz-Werner Stemann an einem Regal, in dem das Essgeschirr und Kaffeeservice mit Goldrand von Oma Mieze (+) angeboten wurde, vielen Rüthenern ist die rüstige Seniorchefin wohl noch in guter Erinnerung.

Überhaupt kam bei dem Hauströdel wohl für manchen langjährigen treuen Kunden des Modehauses Stemann ein bisschen Nostalgie auf und auch ein Blick in die Zukunft war angeraten. Denn der Zeitpunkt der Haushaltsauflösung war nicht zufällig, einen Tag zuvor hatten Heinz-Werner und Eva Stemann den Verkaufvertrag des Hauses unterschrieben und da nun alles in trockenen Tüchern ist, verrieten die beiden auch, wie es mit dem Haus weitergeht. Zu ihrer Freude und wohl auch der Freude vieler Kunden mit einer gewerblichen Nutzung und dazu wohl auch in der Textilbranche mit Qualität und Stil. Bevor es in der Hach-torstraße aber wieder Textilien zu kaufen gibt, wird das Gebäude erst einmal von Grund auf renoviert, erklärt Heinz-Werner Stemann. Die Arbeiten können bald beginnen, das Ehepaar Stemann hat seinen Umzug bereits bewerkstelligt. Rüthen bleiben die beiden aber erhalten, „wir ziehen nur ein paar Häuser weiter“, schmunzelt Heinz-Werner Stemann.



 Rüthen. Viele wertvolle Informationen und manchen Tipp vom Fachmann gab es bei einer Informationsveranstaltung der Bürgergemeinschaft Rüthen zu dem Thema „Erneuerbare Energien“. Annette Herbst-Köller begrüßte auffallend viele Besucher, die den Weg in die Stadthalle gefunden hatten, darunter auch zahlreiche auswärtige Teilnehmer, Bauherren und Altimmobilienbesitzer.

Sie selber sei früh in Kontakt mit „Strom selbermachen“ gekommen, erzählte Annette Herbst-Köller, die auf einem Bauernhof im Feld aufgewachsen ist, wo eigener Strom erzeugt und mit einem Ofen geheizt wurde. 1996 machte sie an dem Projektieren eines Windrades mit, 2004 wurde eine Photovoltaikanlage gebaut.

Neben der Begeisterung für das Thema gelte es aber auch Anforderungen zu beachten. Wie wichtig Erneuerbare Energien als Baustein des Klimaschutzes aber sind und welche technischen Möglichkeiten beispielhaft zur Verfügung stehen, verdeutlichten drei Dozenten im Podium. Michael von Bonin ist auf Körtlinghausen aufgewachsen und arbeitet heute bei dem Frauenhoferinstitut in Kassel. Sein Thema war der Stellenwert der Erneuerbaren Energie im Zusammenhang mit dem Klimawandel, dabei verdeutlichte er auch, an welcher Stelle der Entwicklung wir stehen, wieviel „CO2-Budget“ wir noch haben und wie es weitergehen kann. Sven Kersten von der Energieagentur NRW stellte Techniken für Neubauten und Umbauten vor, aus der Praxis berichtete auch Tobias Lüke von einem Planungsingenieurbüro aus Büren, sein Thema waren Altanlagen, die noch funktionstüchtig aus der EEG-Förderung herausfallen und bei denen sich nun die Frage nach einer möglichen weiteren sinnvollen Verwendung stellt.

„Was sollten wir machen, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen?“, stellte Michael von Bonin eine Frage, auf die er in dem folgenden Vortrag Antworten gab.

 Rüthen. Viele wertvolle Informationen und manchen Tipp vom Fachmann gab es bei einer Informationsveranstaltung der Bürgergemeinschaft Rüthen zu dem Thema „Erneuerbare Energien“. Annette Herbst-Köller begrüßte auffallend viele Besucher, die den Weg in die Stadthalle gefunden hatten, darunter auch zahlreiche auswärtige Teilnehmer, Bauherren und Altimmobilienbesitzer.

Die Bürgergemeinschaft Rüthen hatte zu einer Informationsveranstaltung, bei dem umweltfreundliche Energien beispielsweise unter den Aspekten Klimawandel, Heiztechniken und Eigenverbrauch betrachtet wurden

Erneuerbare Energien bieten Chancen für Umwelt und Hausbesitzer

„Was sollten wir machen, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen?“, stellte Michael von Bonin eine Frage, auf die er in dem folgenden Vortrag Antworten gab.

Die Durchschnittstemperatur sei gestiegen, nach dem Pariser Klimavertrag sei das Ziel, den Anstieg auf 1,5% Anstieg zu begrenzen, 2% wurde als Oberlinie definiert. Das einzuhalten, haben wir eine 50% Chance, bezog sich der Referent auf Berechnungen. Eine wichtige davon ist, wieviel CO2 noch emittiert werden darf, damit die Erde das klimatisch verkraftet. Das freigesetzte CO2 wird zu einem Teil von der Natur aufgenommen, ein Teil bleibt in der Atmosphäre. Je langsamer gehandelt wird, je steiler werden später die Anforderungen und es stellt sich die Frage, ob das dann geschafft werden kann.

Welche Technologien notwendig sind

Um in Deutschland klimaneutral zu werden, nannte Michael von Bonin Photovoltaik und Windkraftanlagen, mit Gaskraftwerken kann in Spitzenzeiten ausgeglichen werden. Kohlekraftwerke haben hingegen viel CO2 Ausstoß, es gelte schnell zu reduzieren. Ein weiteres Thema ist der Atomausstieg, auch dort gelte es zu kompensieren und Erneuerbare Energien auszubauen, alte Anlagen gegen technisch erfolgreichere zu ersetzen. Ein weiterer Tipp war, den Strom möglichst direkt zu nutzen und Speicherverluste zu reduzieren.

Grundsätzlich sollte auch Öl aus dem Ausland ersetzt werden, im Flugverkehr, Schiffsverkehr und in energieintensiver Industrie wird aber Energie mit hoher Dichte benötigt, bleibt Raum für technische Entwicklungen. Ebenfalls sei eine Verkehrswende notwendig, weniger Autos sollten angestrebt werden. Und Michael von Bonin sprach sich im wohnlichen Bereich für mehr Sanierung aus, wozu die folgenden Redner mögliche Investitionen zeigten. Auch mit der Preissteuerung kann Einfluss genommen werden, beispielsweise bei einer Senkung oder Abschaffung der EEG-Umlage oder mit der Stromsteuer. Interessant war auch ein Bericht von Projekten in Marokko, wo Erneuerbare Energien zahlreich verfügbar sind. Es gibt auch Techniken, CO2 aus der Luft herauszuholen und als Energiequelle zu nutzen. Das Verfahren sei aber aufwendig, besser solle CO2 nicht erst emittiert werden, hatte Michael von Bonin noch mehr Informationen aus Forschung und Technik.

Sven Kersten stellte die Arbeit der Energieagentur NRW vor und ging in seinem Vortrag besonders auf regenerative Heiztechniken ein. In NRW würden schon Technologien eingesetzt, die den Umweltschutz unterstützen. So gebe es Autos mit weniger Verbrauch und effizienteres Heizen, wodurch CO2-Emissionen reduziert werden. Bei einem Neubau kommt die neue Technik auch aufgrund vieler Vorgaben in Teilen automatisch zum Tragen, aber auch für Bestandsimmobilien sind Erneuerbare Energien ein Thema, sagte der Dozent und sprach aus der Praxis: das Heizsystem funktioniert dort oft noch, hat aber häufig eine uneffiziente Energienutzung von der Wärmeerzeugung im Keller über die Rohrleitungen bis zu den Heizkörpern. Wer bei letzteren sanieren möchte, kann manchmal auch ohne viel Dreck auf Trockenbausysteme zurückgreifen.

Geringe Vorlauftemperatur spart Energie

Eine geringe Vorlauftemperatur ist ein Tipp des Fachmannes. Er empfahl, die Heizkurve entsprechend des Hauses anzupassen, auch bei älteren Häusern können statt 75° nicht selten 50°C Vorlauf reichen. Ein beispielhafter Haushalt könne so rund 500 Liter Öl im Jahr sparen. Sven Kersten empfahl auch einen hydraulischen Abgleich der Heizkörper, eine Optimierung der Vor- und Rücklauftemperaturen an allen Heizkörpern und wenn nötig einen Austausch der Thermostatventile.

Weitere Empfehlungen zum Energiesparen waren Solarthermische Anlagen, die aus Sonne warmes Wasser produzieren, und Holzpelletheizungen.

Eine Lösung kann Eigenverbrauch sein, machte Tobias Lüke deutlich. Für die Größe eines Stromspeichers ist nicht der Stromverbrauch, sondern das Lastprofil ausschlaggebend, um auch Spitzen in Eigenverbrauch und Erzeugung zu berücksichtigen. Physikalisch haben Stromeinspeiser schon bisher eigenen Strom verbraucht, für die Abrechnung wurde aber separat gemessen. Bei Eigenverbrauch muss an den Sicherungskästen vom Fachmann umgebaut werden, bei neueren Anlagen geht das in wenigen Stunden und ist entsprechend preisgünstig. Generell sei der Eigenstromverbrauch einfach und günstig, aber manchmal habe man zuviel und manchmal zu wenig davon.

Entsprechend können Speicherlösungen sinnvoll sein. Wechselstrom und Gleichstrom, Wärmespeicher und Nachtspeicher, für das zeitversetzte Abrufen von Strom gibt es verschiedene Möglichkeiten, erfuhren die Zuhörer. Unterschiedliche Funktionsweisen, unterschiedliche Wirkungsgrade und unterschiedliche Kosten gelte es abzugleichen, ebenso der Aufwand für ein technisches Nachrüsten. Die Autarkie der Stromversorgung eines Haushaltes steigt mit der Größe des Speichers, erreicht in der Regel aber nicht 100%. Stellt man die Kosten für den Speicher der Ersparnis für den selbstgenutzten Strom gegenüber, ist eine Speicherlösung bisweilen eher ökologisch als wirtschaftlich sinnvoll und auch in der Ökobilanz gilt es die Umweltbelastung durch die Produktion des Speichers zu berücksichtigen, stellte Tobias Lüke ehrlich vor.

Direktvermarktung bisher eher nicht für den kleinen Mann

Während bei der EEG Förderung per Gesetz festgeschrieben war, an den Netzbetreiber zu verkaufen, gilt es nun neu zu verhandeln, wenn man weiter Strom in das Netz einspeisen möchte. Auch Unternehmen können Strom aus Erneuerbaren Energien kaufen, um zum Beispiel ihre Energiebilanz aufzubessern. Dafür kann ein privater Erzeuger den Strom an einen Direktvermarkter verkaufen, der ihn weiterverkauft. Der Ertrag für den privaten Erzeuger ist im Vergleich zu der EEG-Förderung geringer, zudem entstehen durch die Unterhaltung der Anlage Kosten. Außerdem haben zahlreiche Direktvermarkter Mindestabnahmemengen, die alte Anlagen oft nicht erreichen. Die Wirtschaft in Deutschland entwickele Lösungen stellte Tobias Lüke einen derzeit noch unbefriedigenden Zustand vor.

Auf Grund des guten Besucherzuspruchs soll bald eine weitere Veranstaltung zu Erneuerbaren Energien in Rüthen stattfinden.

Weitere Empfehlungen zum Energiesparen waren Solarthermische Anlagen, die aus Sonne warmes Wasser produzieren, und Holzpelletheizungen.

Wärmepumpen haben ebenfalls eine Zukunft, so der Fachmann. Die Geothermie kann aus Erdwärme, Grundwasser oder der Luft Wärme gewinnen. Ein schon bei niedrigen Temperaturen verdunstendes Kältemittel nimmt Wärme auf, wenn es sich vom flüssigen zum gasförmigen Zustand verändert. Ein Kompressor komprimiert das Gas und wird dabei heißer. Die Wärme kann genutzt werden. In einem Neubau können Wärmepumpen besonders gut eingebaut werden. Aber auch in Altbauten haben die Energieberater Einsatzmöglichkeiten bei einem vernünftigen Wirkungsgrad. Eine empfehlenswerte Kombination sind Wärmepumpen mit einer Photovoltaikanlage, auch mit einer Speicherlösung. Eine große PV-Anlage kann auch eine Grundlage für eine Ladestation für ein Elektroauto sein. Auskunft über den sinnvollen Einsatz von alternativen Energien gibt ein Solarkataster.

Hohe Förderung wird angenommen

Die Förderung sei derzeit gut, em-pfahl Kersten, nicht zu lange mit einer energiesparenden Investition zu warten. Für den Austausch einer Ölheizung sind beispielsweise bis 45% Förderung möglich. Besteht bei Anlagen, die älter als 30 Jahre sind, eine Austauschpflicht, sinkt die Förderung auf Null. Das Land NRW fördert zudem exemplarisch auch Pelletheizungen und Erdwärmebohrungen.

Die Zeit nach EEG

Tobias Lüke hatte als Thema die Anschlussnutzung von funktionstüchtigen Photovoltaikanlagen, die nach Ablauf der EEG-Förderung nach derzeitiger Gesetzeslage nicht mehr Strom in das Netz der Energieversorger einspeisen dürfen. Als Elektrotechniker sprach er aus der Praxis und hatte in seinem Vortrag durchaus auch humoristische Elemente. Heute betreibt er ein Planungs- und Sachverständigenbüro.

Tobias Lüke verdeutlichte die zeitliche Relevanz, da erste Photovoltaikanlagen nun bereits betroffen seien. Die damalige Rot-Grüne-Regierung hatte das Gesetz im Jahr 2000 verabschiedet. Die Anlagen waren seinerzeit kleiner und vergleichsweise teuer. Während zunächst wenige, kleine Anlagen aus der Förderung fallen, wird das in den folgenden Jahren mehr und damit in zunehmendem Maße auch interessanter für die Wirtschaft. Doch wer heute eine auslaufende EEG Förderung hat, braucht nicht auf Zukunftstechnologien warten, sprach Lüke aus der Praxis. Gefragt ist, was einem in nächster Zeit hilft, später kann man neue wirtschaftliche Investitionen machen.

Eine Lösung kann Eigenverbrauch sein, machte Tobias Lüke deutlich. Für die Größe eines Stromspeichers ist nicht der Stromverbrauch, sondern das Lastprofil ausschlaggebend, um auch Spitzen in Eigenverbrauch und Erzeugung zu berücksichtigen. Physikalisch haben Stromeinspeiser schon bisher eigenen Strom verbraucht, für die Abrechnung wurde aber separat gemessen. Bei Eigenverbrauch muss an den Sicherungskästen vom Fachmann umgebaut werden, bei neueren Anlagen geht das in wenigen Stunden und ist entsprechend preisgünstig. Generell sei der Eigenstromverbrauch einfach und günstig, aber manchmal habe man zuviel und manchmal zu wenig davon.



Wir freuen uns, Sie in unserer Gastronomie zu begrüßen.

Achten Sie auch auf unsere Angebote und besonderen Öffnungszeiten.

Das Rüthener Wirteforum lädt Sie herzlich ein!

GAST SEIN IN RÜTHEN

 Rüthen. Von der Zeit mit wenigen Veranstaltungen, in der auch das Schützenfest ausgefallen ist, ließen sich die Rüthener Vereine nicht entmutigen. Sie versuchten, in gewisser Weise aus der Not auch eine Tugend zu machen und hatte einen Arbeitseinsatz an der Stadthalle geplant. Im vergangenen Jahr frisch renoviert, wollten die Vereine nun noch den Vorplatz neu pflastern. Das Baumaterial hatte die Stadt zur Verfügung gestellt, die Arbeiten führten die Vereine einmal mehr ehrenamtlich in Eigenleistung aus.

Das wurde eine ordentlich große Baustelle, bei der einige Kubikmeter Sand, Kies und Pflastersteine zu bewegen waren. Mit vereinten Kräften von Jungschützen, Bürgerschützen und der Karnevalsgesellschaft gingen die Arbeiten aber schnell von der Hand und zum Feierabend hatten sich die ehrenamtlichen Helfer ein Bierchen verdient.

Insgesamt kamen 400 Arbeitsstunden zusammen, bilanzierte Jung-schützenoberst Sebastian Lips und freute sich mit den Schützen, Karnevalisten und wohl allen Bürgern über das gelungene Gesamtwerk. Nachdem die Renovierung der Stadthalle allseits als gelungen bezeichnet wurde, lässt nun auch der schöne Vorplatz das schmucke Innere erahnen.

Vereine packten beim Pflastern des Stadthallenvorplatzes an



Erkalten die ,,Rölleckes", behalten sie ihre Struktur und schmecken frisch mit Sahne gefüllt besonders gut. Carolin Becker und Margret Krüper ließen sie sich gut schmecken und stießen auf das gelungene Backen mit einem Schnäpschen an.

 Rüthen. Im Haus Krüper gab es ein royales ,,Rölleckes"-Backen. Dazu hatte sich die passionierte Bäckerin Margret Krüper, die vor wenigen Wochen ihren 90. Geburtstag feierte, Karnevalsprinzessin Carolin Becker eingeladen. Die schwingt nicht nur mit ihrem Mann Benedikt das Narrenzepter der Rüthener Karnevalisten, sondern ist auch eine Nachbarin von Margret Krüper. Die beiden Damen verbindet aber noch etwas, denn auch Margret Krüper ist eine amtierende Karnevals-prinzessin, wurde sie doch bei einer Karnevalsfeier der Besucher des gemeinsamen Mittagessens „Mahl+Zeit“ in Haus Buuck als erste Prinzessin dort proklamiert.

Gutgelaunt hatten sich die beiden Prinzessinnen in Krüpers Küche an die Arbeit gemacht, um reichlich der guten ,,Rölleckes" zu backen. Schnell war der Teig gerührt, gebacken und warm zu Hörnchen geformt.

Erkalten die ,,Rölleckes", behalten sie ihre Struktur und schmecken frisch mit Sahne gefüllt besonders gut. Carolin Becker und Margret Krüper ließen sie sich gut schmecken und stießen auf das gelungene Backen mit einem Schnäpschen an.

Margret Krüper und Carolin Becker hatten beim Backen royalen Spaß und ließen sich ihre Hörnchen mit Sahne gefüllt schmecken

Zwei Karnevalsprinzessinnen backten leckere „Rölleckes“

Fritz Henneböhl betonte die gemeinsame Verantwortung zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserquellen Lörmecke. Der Neubau der Qualitätssicherungsanlage in Kallenhardt stelle einen wichtigen Baustein dar.

Ortsvorsteher Bernd Cordes stellte seine Visionen zur klimagerechten heimischen Energieversorgung „Von der Haar bis ins Sauerland“ unter Nutzung der Windkraft vor, der Dreweraner kennt sich in dem Thema aus und war ein kompetenter Referent.

Erwin Koch stellte seine weitreichenden Pläne zur Trassierung neuer Fahrradwege zwischen Suttrop-Kallenhardt und dem Möhnetal über das Glennetal vor. Besonders betonte er, dass seiner Meinung nach nur durch interkommunale Zusammenarbeit einschließlich der Bereitschaft von privaten Grundstückseigentümern eine Vernetzung schnell möglich sei. Konkret stellte er seine bisherigen Ergebnisse zwischen dem „Kattensiepen“ und dem Möhnetalradweg vor.

Fritz Henneböhl betonte die gemeinsame Verantwortung zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserquellen Lörmecke. Der Neubau der Qualitätssicherungsanlage in Kallenhardt stelle einen wichtigen Baustein dar.

 Drewer. Auf Einladung der Kreistagskandidaten Erwin Koch (Suttrop), Fritz Henneböhl (Rüthen) und von Ortvorsteher Bernd Cordes diskutierten Rüthener und Warsteiner Sozialdemokraten am früheren „Dreweraner Bahnhof“ über attraktive gemeinsame Projekte beider Städte.

Erwin Koch stellte seine weitreichenden Pläne zur Trassierung neuer Fahrradwege zwischen Suttrop-Kallenhardt und dem Möhnetal über das Glennetal vor. Besonders betonte er, dass seiner Meinung nach nur durch interkommunale Zusammenarbeit einschließlich der Bereitschaft von privaten Grundstückseigentümern eine Vernetzung schnell möglich sei. Konkret stellte er seine bisherigen Ergebnisse zwischen dem „Kattensiepen“ und dem Möhnetalradweg vor.

Trinkwasser, Fahrradwege und Windkraft, die SPD Rüthen besprach mit den Freunden aus der Nachbargemeinde Warstein Themen interkommunaler Zusammenarbeit

# Zusammen mehr erreichen



Um einen Ausgleich für den Verlust der Fichte zu finden, haben Dr. Norbert Asche und Lisa Stange in ihren Versuchen besonderen Fokus auf Nadelhölzer gelegt. Ein Hingucker ist unter anderem die Araukarie (auch Schlangenbaum genannt). Ihre Herkunft liegt in den Anden, weshalb sie für extreme Wetterlagen ausgezeichnet ist. Dr. Asche betonte, dass die Verantwortlichen beim Pflanzen von neuen Baumarten in unseren Wäldern mutiger sein sollten. „Die Fichte ist tot, die Araukarie würde leben“, gab er ein Beispiel.

Andere Nadelbäume wie die Sicheltanne oder Atlaszeder haben allerdings mit späten Frösten nach einem heißen Frühjahr zu kämpfen gehabt. Doch anhand der Wachstumsschübe der zweijährigen Pflanzen lässt sich in den Versuchsflächen gut erkennen, dass sich die kleinen Bäume den Umständen anpassen.

Sie zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie auf trockenem Boden zurechtkommen.

Die Küstentanne hat Eigenschaften der Fichte

Ein vielversprechender Baum für unsere Region ist auch die Küstentanne. Den Name hat sie erhalten, da sie oft an der kalifornischen Küste wächst. Ursprünglich heißt sie Riesentanne, weil sie über 80 Meter hoch werden kann. Allerdings würde sie aufgrund der klimatischen Bedingungen in unserer Region wohl nicht ganz so groß werden. Ihre Fähigkeiten sind vergleichbar mit denen der Fichte – optimale Holzfestigkeit und besonders starke Wachstumsleistung. Der angenehm intensive Tannengeruch ist noch ein weiterer, kleiner Vorteil. Auch die beiden Baumarten Gebirgs- und Küstenmammutbaum beginnen im wahrsten Sinne des Wortes tiefe Wurzeln zu schlagen. Ersterer kann in warmen Klimazonen ebenfalls 80 Meter groß werden.

Um einen Ausgleich für den Verlust der Fichte zu finden, haben Dr. Norbert Asche und Lisa Stange in ihren Versuchen besonderen Fokus auf Nadelhölzer gelegt. Ein Hingucker ist unter anderem die Araukarie (auch Schlangenbaum genannt). Ihre Herkunft liegt in den Anden, weshalb sie für extreme Wetterlagen ausgezeichnet ist. Dr. Asche betonte, dass die Verantwortlichen beim Pflanzen von neuen Baumarten in unseren Wäldern mutiger sein sollten. „Die Fichte ist tot, die Araukarie würde leben“, gab er ein Beispiel.

 Rüthen. Der Förderverein Zukunftswald hat sich bei einer Exkursion über eine sinnvolle Neuaufforstung in unseren Breiten informiert und die Versuchsflächen von Dr. Norbert Asche und Lisa Stange von „Wald und Holz NRW“ in Sundern-Stemel besucht. Dort wurden im Jahr 2017 ausgewählte Waldstücke für das Erforschen von sogenannten Zukunftsbäumen bereitgestellt. Sorgfältig ausgesuchte Pflanzen fanden unter einem enormen Arbeitsaufwand einen neuen Platz, um zu beweisen, dass sie auch in unseren heimischen Wäldern wachsen und gedeihen können.

“Die Fichte ist tot, die Araukarie würde leben.“

Um einen Ausgleich für den Verlust der Fichte zu finden, haben Dr. Norbert Asche und Lisa Stange in ihren Versuchen besonderen Fokus auf Nadelhölzer gelegt. Ein Hingucker ist unter anderem die Araukarie (auch Schlangenbaum genannt). Ihre Herkunft liegt in den Anden, weshalb sie für extreme Wetterlagen ausgezeichnet ist. Dr. Asche betonte, dass die Verantwortlichen beim Pflanzen von neuen Baumarten in unseren Wäldern mutiger sein sollten. „Die Fichte ist tot, die Araukarie würde leben“, gab er ein Beispiel.

 Rüthen. Der Förderverein Zukunftswald hat sich bei einer Exkursion über eine sinnvolle Neuaufforstung in unseren Breiten informiert und die Versuchsflächen von Dr. Norbert Asche und Lisa Stange von „Wald und Holz NRW“ in Sundern-Stemel besucht. Dort wurden im Jahr 2017 ausgewählte Waldstücke für das Erforschen von sogenannten Zukunftsbäumen bereitgestellt. Sorgfältig ausgesuchte Pflanzen fanden unter einem enormen Arbeitsaufwand einen neuen Platz, um zu beweisen, dass sie auch in unseren heimischen Wäldern wachsen und gedeihen können.

Bei dem Besuch einer Versuchsfläche in Sundern wurde den Mitgliedern des Fördervereins Zukunftswald klar: „Wir haben es in der Hand“

Zukunftsbäume für den heimischen Wald



Aufgrund des Klimawandels wurden Bäume ausgesucht, die mit dem erwarteten zukünftigen Klima zurechtkommen. Neben Douglasie, Bergahorn und Küstentanne brachte ein Teilnehmer aus Geseke sogar zehn selbstgezogene Flatterulmen mit.

Da konnte es tatenfreudig losgehen. Mit Bohrstöcken, Spaten und Pflanzen ging es zu der gerodeten Fläche und die Mitglieder pflanzten an jedem Glasfaserstab einen Baum. Das Besondere bei der Pflanzaktion war, dass jeder Pflanze eine Wassertablette ins Bohrloch gegeben wurde. Diese Tablette inklusiv eines Bewässerungssystems mit speziellen Beuteln und einer Kokosmatte sollen dafür sorgen, dass die Pflanzen in möglichen Trockenzeiten nach dem Pflanzen angehen, ausreichend Wurzeln entwickeln und nicht vertrocknen.

Das ausgeklügelte Bewässerungssystem hat der Patentinhaber Rainer Strunz, ein Waldpfleger aus Passau, den Freiwilligen persönlich demonstriert, sie eingewiesen und alle aufkommenden Fragen umfassend beantwortet.

Der Abschluss der Pflanzaktion fand im Cafe Sternstunde statt. Neben dem gelungenen Arbeitseinsatz freute sich der Verein dabei auch, seine Gemeinnützigkeit vom Finanzamt Lippstadt erhalten zu haben und nun auch finanzielle Unterstützungen mit einer Spendenquittung belegen zu können.

 Rüthen. Vor einigen Wochen hat der Förderverein Zukunftswald die ersten Bäume am Radweg Richtung Brilon gepflanzt. Über 20 Freiwillige fanden sich ein, um die Containerpflanzen in die Erde zu bringen.

Aufgrund des Klimawandels wurden Bäume ausgesucht, die mit dem erwarteten zukünftigen Klima zurechtkommen. Neben Douglasie, Bergahorn und Küstentanne brachte ein Teilnehmer aus Geseke sogar zehn selbstgezogene Flatterulmen mit.

Der Förderverein Zukunftswald pflanzt die ersten 110 Zukunftsbäume. Kokosmatten helfen, Wurzeln zu schlagen. Gemeinnütziger Verein kann auch Spendenqittungen ausstellen

Douglasie, Bergahorn und Küstentanne können Wurzeln schlagen

Ein vielversprechender Baum für unsere Region ist auch die Küstentanne. Den Name hat sie erhalten, da sie oft an der kalifornischen Küste wächst. Ursprünglich heißt sie Riesentanne, weil sie über 80 Meter hoch werden kann. Allerdings würde sie aufgrund der klimatischen Bedingungen in unserer Region wohl nicht ganz so groß werden. Ihre Fähigkeiten sind vergleichbar mit denen der Fichte – optimale Holzfestigkeit und besonders starke Wachstumsleistung. Der angenehm intensive Tannengeruch ist noch ein weiterer, kleiner Vorteil. Auch die beiden Baumarten Gebirgs- und Küstenmammutbaum beginnen im wahrsten Sinne des Wortes tiefe Wurzeln zu schlagen. Ersterer kann in warmen Klimazonen ebenfalls 80 Meter groß werden.

Die Edelkastanie ist eine Bienenweide

Auch Laubbäume fehlen nicht in dem Experiment in Sundern: Die Edelkastanie steht nach zwei Jahren bereits schon in erster Blüte. Ihr Holz ist wunderbar geeignet für den Bau von Pfählen oder Kinderspielzeug. Anziehend ist sie nicht nur für Menschen, sondern auch für Bienen.

Ein weiterer Zukunftsbaum, der unserer heimischen Rotbuche ähnelt und im Gegensatz zu ihr besser mit heißeren Temperaturen umgehen kann, ist die Orientbuche. Aber auch bei ihr sorgen Spätfröste für Probleme im Wachstum.

Dennoch sind die Experten zuversichtlich, dass all diese Baumarten eine Zukunft in unseren Wäldern haben, da sie für heiße klimatische Bedingungen ausgelegt sind. „Jetzt sind wir also an der Reihe, diese Zukunft auch in unsere Hand zu nehmen!“, fordern die Mitglieder des Fördervereins Zukunftswald zum Handeln auf.

Das Gelände um die Höhle am Kattenstein hat der BUND eingezäunt und darauf eine Gartenhütte und Sitzgelegenheiten errichtet. Auch eine Infotafel und ein Insektenhotel hat die Ortsgruppe aufgestellt und einen Schaugarten mit Obst und Gemüse angelegt. Um auf den Wiesenflächen das Gras kurz zu halten, wurden Ziegen gehalten. Im Vordergrund der Beweidung steht der Naturschutz, durch die Pflege auf extensive Weise können sich magere Standorte entwickeln. Zudem ist die Ziege bekannter Weise das inoffizielle Wappentier von Kallenhardt, welches beim Weiden aber auch Schäden an den Bäumen verursachte. Eine Lösung konnte die Haltung von Schafen sein, besonders das Hellweg-Steinschaf eignete sich beispielsweise für die Wiesen am Kattenstein. Durch die Mitgliedschaft in dem Naturschutzbeirat des Kreises Soest bestanden Kontakte zu einem Züchter, von dem vier Tiere gekauft wurden. Nachdem sich die Schafe auf dem Gelände eingelebt hatten, sollten sie auch Namen bekommen, wofür die BUND Ortsgruppe den örtlichen Kindergarten St. Clemens eingeladen hatte.

Die Kinder freuten sich auf die Schafe und konnten auf dem Gelände noch einiges mehr entdecken.

Der Kindergarten St. Clemens besuchte die Schafe an der Höhle am Kattenstein

 Kallenhardt. Die Höhle am Kattenstein und das umliegende Gelände wurden von dem BUND NRW erworben, die Ortsgruppe Lörmecketal kümmert sich um die Pflege der Fläche und bietet zweimal im Jahr Höhlenführungen an. Auch nach Absprache können Höhlenbegehungen stattfinden, ansonsten ist der Eingang zu den bisher bekannten 200 Metern unterirdischen Gängen aus Sicherheitsgründen verschlossen.

Das Gelände um die Höhle am Kattenstein hat der BUND eingezäunt und darauf eine Gartenhütte und Sitzgelegenheiten errichtet. Auch eine Infotafel und ein Insektenhotel hat die Ortsgruppe aufgestellt und einen Schaugarten mit Obst und Gemüse angelegt. Um auf den Wiesenflächen das Gras kurz zu halten, wurden Ziegen gehalten. Im Vordergrund der Beweidung steht der Naturschutz, durch die Pflege auf extensive Weise können sich magere Standorte entwickeln. Zudem ist die Ziege bekannter Weise das inoffizielle Wappentier von Kallenhardt, welches beim Weiden aber auch Schäden an den Bäumen verursachte. Eine Lösung konnte die Haltung von Schafen sein, besonders das Hellweg-Steinschaf eignete sich beispielsweise für die Wiesen am Kattenstein. Durch die Mitgliedschaft in dem Naturschutzbeirat des Kreises Soest bestanden Kontakte zu einem Züchter, von dem vier Tiere gekauft wurden. Nachdem sich die Schafe auf dem Gelände eingelebt hatten, sollten sie auch Namen bekommen, wofür die BUND Ortsgruppe den örtlichen Kindergarten St. Clemens eingeladen hatte.

Die BUND-ortsgruppe Lörmecketal begrüßte die jungen Naturentdecker zu einem erlebnisreichen Tag. Auf dem Gelände gab es viel zu entdecken

In dem offenen Stall konnten sie an dem Heu schnuppern und sich ansehen, wie das Regenwasser aufgefangen wird.

Auch ein Blick in den mehrere Meter tiefen Höhleneingang war spannend. Die Schafe waren bei so vielen Gästen auf dem Gelände etwas aufgeregt und ließen sich nur aus der Entfernung blicken. Da war es gut, dass die BUND Ortsgruppe Lörmecketal im Vorfeld Bilder von den Tieren gemacht hatte, die für die Kinder an einer Tafel hingen. Daran klebten die jungen Besucher die Namen, die sie im Kindergarten im Vorfeld für die Schafe ausgesucht hatten. Bocki, Molly, Blacky und Wolli grasen fortan am Kattenstein und haltern den Bewuchs auf der Fläche an der Höhle kurz.

Ein Dank der BUND Ortsgruppe galt dem Jahrgang 1968/ 1969, der 250 Euro gespendet hatte und so die Anschaffung der Schafe unterstützte. Das auf dem Gelände aufgestellte Insektenhotel wurde von dem SGV bezahlt.

Der erlebnisreiche Besuch war mit der Schaftaufe für die Kindergartenkinder aber noch nicht beendet. Nach einer Stärkung mit Brötchen und Apfelsaft gingen die Kinder auf Schatzsuche nach verstecktem Müll.

Das Hellweg-Steinschaf

Das Hellweg-Steinschaf ist eine Kreuzung aus dem Tiroler Steinschaf, der gehörnten Heidschnucke und dem Kamerunschaf. Die Tiere erfüllen die Anforderungen des Naturschutzes an die Pflege von Kalkmagerrasen, beispielsweise in stillgelegten und bewirtschafteten Steinbrüchen. Die Hellweg-Steinschafe sind gute Kletterer, sehr genügsam und können ganzjährig draußen leben. Der VerBund e.V. Geseke erhielt für die Züchtung dieser eigenständigen Schafrasse 2012 den zweiten Platz des weltweit ausgeschriebenen Quarry Life Award der HeidelbergCement AG. Es wird auch zur Pflege des Kalk-Magerrasens in stillgelegten und bewirtschafteten Steinbrüchen eingesetzt.

Die Fellfarbe des Hellweg-Steinschafes variiert von braun bis grau. Im Sommer hat es eine Kurzhaardecke und ein kurzes dichtes Fell im Winter. Das Winterfell wird im Frühjahr abgeworfen, wodurch eine aufwändige Schafschur entfällt. Vorwiegend die männlichen Schafe haben Hörner, aber auch weibliche Tiere können gehörnt sein.

Aufmerksam waren sie auch in dem Nutzgarten, wo Kartoffeln, Grünkohl, Erdbeeren, Buschbohnen, Feldsalat, Kohlrabi, Stangenbohnen, Möhren, Zwiebeln und mehr wachsen. In einer Fragerunde konnten sie anschließend viele Gemüse und Obstsorten aufzählen.

In Haus Buuck Gemeinschaft erfahren

 Rüthen. Das Mehrgenerationenhaus Haus Buuck ist beliebter Treffpunkt für alle Altersklassen mitten im Ortskern von Rüthen. Bis zum „Lockdown“ Mitte März kamen hier täglich Dutzende Menschen zusammen, um gemeinsam zu essen, zu spielen, zu diskutieren, zu lernen und zu feiern. Auch dank der Hilfe zahlreicher Ehrenamtlicher konnte das Team von Haus Buuck über viele Jahre ein geselliges Miteinander bieten.

Die Corona-Pandemie zwang die Verantwortlichen zu einer monatelangen Pause. Seit Anfang Juli jedoch sind einige der regelmäßigen wöchentlichen Angebote wieder aufgenommen worden – selbstverständlich unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts. „Wir sind sehr froh, dass unsere Gäste wieder ins Haus kommen können“, betont Koordinatorin Monika Nolte. „An die Veränderungen und Auflagen haben sich alle schnell gewöhnt.“ So gehören das Tragen eines Nasen-/Mundschutzes bis zum festen Sitzplatz, die regelmäßige Händedesinfektion und auch das Einhalten von Abständen mittlerweile zum gewohnten Ablauf im Haus Buuck.

Damit möglichst viele Seniorinnen und Senioren am Mittagstisch teilnehmen können, wurde der Sitzplan im Speicherstock geändert. „Die Gäste sitzen jetzt nicht mehr an langen Tischreihen, sondern an einzelnen Vierertischen mit festen Sitzplätzen“, erklärt Nolte. „So können wir analog zur Gastronomie die erforderlichen Abstände zwischen den Gästen einhalten.“ Klar, dass auch die Helferinnen strenge Hygieneregeln einhalten, wenn sie den Besuchern das Essen am Tisch servieren.

Kleine Einschränkungen gibt es beim Feiern von Festen oder Geburtstagen. „Wir verzichten darauf, gemeinsam zu singen, aber Gratulationen auf Abstand sind natürlich möglich. Und auch gegen kleine Leckereien außer der Reihe ist nichts einzuwenden“, legt das Team großen Wert darauf, dass die Gäste sich wohlfühlen und gerne wiederkommen.

Ähnlich verhält es sich beim Spieletreff am Mittwoch. Wenn die Teilnehmerzahl größer ist, besteht die Möglichkeit, auch auf andere Räume auszuweichen. So wird kurzerhand die Deele zum „Rommé-Treff“ oder auch der Küchenbereich mit einbezogen.

„Wir freuen uns sehr, dass das Haus wieder regelmäßig mit Leben gefüllt ist“, betont die Koordinatorin. „Derzeit prüfen wir, ob und wann die KulturZeit wieder stattfinden kann“. Hier treffen sich Rüthener Bürgerinnen und Bürger mit Neubürgern, Zugereisten und Menschen mit Migrationshintergrund zu einem geselligen Austausch. In Kooperation mit der Caritas lernen die Besucher viel über die Kultur der jeweiligen Herkunftsländer. Die Rüthener Neubürger freuen sich über den Austausch, das Kennenlernen von Einheimischen und die Praxis der erlernten deutschen Sprache.

Ebenfalls sind für den Herbst neue Angebote in Planung, die unter Einhaltung der Hygieneauflagen möglich sind.

„Das Interesse an geselligen Treffen und auch Kursen ist definitiv da“, berichtet Nolte. „Wir setzen alles daran, vorsichtig zu sein und alle Hygienevorschriften einzuhalten, um unsere Gäste bestmöglich zu schützen, damit wir auch in den Wintermonaten der beliebte Treffpunkt bleiben können.“

Neues aus Haus Buuck



 Rüthen. Sehr beeindruckend, aber auch traurig sei es, durch derartig geschädigte Wälder zu fahren, zog CDU-MdB Hans-Jürgen Thies Bilanz nach seiner Informationsfahrt durch den Rüthener Wald. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Weiken und einigen CDU-Ratsvertretern hatte er sich in der Natur ein Bild von dem Wald und den beschriebenen Schäden durch Borkenkäfer und Hitze gemacht.

Umfassende Informationen hatte Förster Mario Schulte für die Teilnehmer, als er die Ausmaße der „Borkenkäfer-Katastrophe“ anschaulich demonstrierte. Riesige bereits abgeholzte Flächen, großflächig befallener Baumbestand, aber auch kleinere bereits neu aufgeforstete Stellen lagen auf der Informationsroute, die den Teilnehmern einen exemplarischen Eindruck von der ökologischen und auch ökonomischen Katastrophe im Rüthener Wald nahe brachten. „Dieser Mengenbefall ist nicht mehr händelbar“, erläuterte Mario Schulte, an vielen Stellen sei die Holzqualität so schlecht, dass man nur noch Verkehrssicherung betreibe und den Rest der Flächen stehen lasse. Umso wichtiger seien nun umfassende Aufforstungsmaßnahmen, um in Rüthen wieder einen klimaverträglichen, naturnahen Wirtschaftswald entstehen zu lassen. Um diese Mammutaufgabe finanzieren zu können, erhoffen sich die Vertreter aus Politik und Verwaltung nun Unterstützung von MdB Hans-Jürgen Thies, um entsprechende Fördergelder für die Aufforstung von 1.500 ha Kahlfläche zu bekommen.

Bei einem Besuch in Rüthen machte sich Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Thies ein Bild von den Schäden im Wald und berichtete von einem geplanten Förderprogramm

Neue Gelder für den heimischen Wald



 Rüthen. Die CDU Ortsunion Rüthen setzt sich für den Bau eines Kreisverkehres an der Kreuzung Bahnhofstraße/ Kallenhardter Straße ein. Verkehrssicherheit, Unfallvermeidung und ein besserer Verkehrsfluss sind die vorrangigen Ziele, die nach Meinung der CDU mit dem Bau eines Kreisverkehres an der immer mehr frequentierten Kreuzung erreicht werden sollen. Unterstützung erhält die Ortsunion von Landtagsabgeordnetem Jörg Blöming (CDU), der sich bei einem Ortstermin persönlich ein Bild von der Verkehrssituation machte. Blöming ist Mitglied des Verkehrsausschusses im Landtag und besichtigte gemeinsam mit Bürgermeister Peter Weiken und Mitgliedern der Ortsunion die Kreuzung, an der aufgrund des deutlich gestiegenen Verkehrsaufkommens zunehmend Verkehrsprobleme, lange Rückstaus und damit verbundene Wartezeiten für die Autofahrer sowie vermehrt auch Verkehrsunfälle zu beobachten seien. Die Lokalpolitiker möchten dieses Projekt in der nächsten Zeit konsequent verfolgen und sich für eine zeitnahe Verwirklichung einer Baumaßnahme einsetzen.

Die Ortsunion Rüthen besprach bei einem Ortstermin ihren Vorschlag mit Landtagsabgeordnetem Jörg Blöming

Umfassende Informationen hatte Förster Mario Schulte für die Teilnehmer, als er die Ausmaße der „Borkenkäfer-Katastrophe“ anschaulich demonstrierte. Riesige bereits abgeholzte Flächen, großflächig befallener Baumbestand, aber auch kleinere bereits neu aufgeforstete Stellen lagen auf der Informationsroute, die den Teilnehmern einen exemplarischen Eindruck von der ökologischen und auch ökonomischen Katastrophe im Rüthener Wald nahe brachten. „Dieser Mengenbefall ist nicht mehr händelbar“, erläuterte Mario Schulte, an vielen Stellen sei die Holzqualität so schlecht, dass man nur noch Verkehrssicherung betreibe und den Rest der Flächen stehen lasse. Umso wichtiger seien nun umfassende Aufforstungsmaßnahmen, um in Rüthen wieder einen klimaverträglichen, naturnahen Wirtschaftswald entstehen zu lassen. Um diese Mammutaufgabe finanzieren zu können, erhoffen sich die Vertreter aus Politik und Verwaltung nun Unterstützung von MdB Hans-Jürgen Thies, um entsprechende Fördergelder für die Aufforstung von 1.500 ha Kahlfläche zu bekommen.

Obwohl bereits eine Spendenaktion seitens der Stadt initiiert und durch die CDU die Zurverfügungstellung von Haushaltsmitteln von einer Million Euro beantragt wurde, könne dies bei der Größe der Kahlflächen nur einen Teil der erforderlichen Aufforstungsmaßnahmen finanzieren, erklärt die CDU in einer Pressemitteilung. Um bereits zeitnah mit entsprechenden Maßnahmen starten zu können, seien öffentliche Fördermaßnahmen unabdingbar.

Thies konnte den Anwesenden ein neues Förderprogramm in Aussicht stellen, bei dem eine Milliarde Euro bis spätestens 2021 an betroffene Kommunen verteilt werden sollen. Die Verteilung erfolge über die Landesbehörden, die auch die Kriterien hierfür festlegen werden. Er sicherte zu, die Verantwortlichen zeitnah mit Informationen zu den laufenden Fördermaßnahmen zu versorgen. Der Besuch habe ihm noch einmal verdeutlicht, welche besondere Bedeutung der Wald für Rüthen habe, resümierte Thies nach den Eindrücken in der Natur.

Kreisverkehr am Bahnhofsberg soll Vorteile für den Verkehr bringen

Ganz nebenbei entstanden mit viel Kreativität auch mehr Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit im Kindergarten, Rollenspielen und multikulturelle Kommunikation werden so gefördert, wie Kita-Leiterin Stefanie Schmidt erklärte. „Die Kinder sind gerne draußen“, berichtete sie. Beim Spielen in der Matschküche können sie den Umgang mit natürlichen Materialien entdecken und als Cowboy und Indianer Rollenspiele ausprobieren, in denen Sprache und Kommunikation stattfinden.

plusKita unterstützt Integration

Den besonderen Wert der Rollenspiele erklärte Stefanie Schmidt umgehend: der Kindergarten St. Josef ist seit einiger Zeit plusKita, in der ein hoher Migrationsanteil vertreten ist. Derzeit liege er bei 33%, weshalb eine zusätzliche pädagogische Kraft zur Begleitung der Eltern eingestellt werden kann. Die Kinder erleben im Kita-Alltag unterschiedliche Kulturen. „Es ist wichtig, Möglichkeiten zu schaffen, in denen alle Kinder sich im Spiel begegnen und miteinander kommunizieren. Durch vielfältige Angebote regt man Staunen und Phantasie an. Kinder sollen mitbestimmen, auch die sprachliche Entwicklung wird so auf spielerische Art unterstützt“, betont Stefanie Schmidt und freut sich umso mehr über das Engagement des Fördervereins und der Erwachsenen.

Kinder lernen als Cowboys und Indianer in Rollenspielen

In der Katholischen Kita St. Josef bauten die Väter aus Holzpaletten Indianerzelte und eine Matschküche für den Outdoor-Bereich

Ganz nebenbei entstanden mit viel Kreativität auch mehr Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit im Kindergarten, Rollenspielen und multikulturelle Kommunikation werden so gefördert, wie Kita-Leiterin Stefanie Schmidt erklärte. „Die Kinder sind gerne draußen“, berichtete sie. Beim Spielen in der Matschküche können sie den Umgang mit natürlichen Materialien entdecken und als Cowboy und Indianer Rollenspiele ausprobieren, in denen Sprache und Kommunikation stattfinden.

 Rüthen. In der Katholischen Kindertagesstätte St. Josef packten die Väter mit an und bauten aus alten Holzpaletten Indianerzelte und eine Matschküche für die Kindergartenkinder. Da war in dem Garten der Kita ordentlich was los und die Papas hatten neben dem ehrenamtlichen Zweck auch sichtlich viel Spaß, als sie mit Zollstock, Säge und Bohrmaschine an dem Holz hantierten.

Da konnte es ja losgehen. Das Baumaterial, ausrangierte Holzpaletten, hatte Landschaftsgärtner Markus Dahlhoff gespendet. Dominik Ohrmann hatte sich mit den Bastelanleitungen vertraut gemacht und koordinierte die Bastelaktion, bei der gerne auch mal von den Plänen abgewichen werden durfte. Auch um die Abstandsregeln zu wahren, wurden die Väter wie sonst die Kinder in drei Gruppen aufgeteilt. Hase, Igel und Eule waren da am Werk. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und mit vereinten Kräften wurde gemessen, Ideen besprochen, gesägt, genagelt, geschraubt und einfach gemacht. Gemeinsam ging die Arbeit gut von der Hand und schnell sah man etwas entstehen.

Mit den Indianerzelten und in der Matschküche konnten die Kinder schon fröhlich spielen und dabei das warme Spätsommerwetter genießen.

Den besonderen Wert der Rollenspiele erklärte Stefanie Schmidt umgehend: der Kindergarten St. Josef ist seit einiger Zeit plusKita, in der ein hoher Migrationsanteil vertreten ist. Derzeit liege er bei 33%, weshalb eine zusätzliche pädagogische Kraft zur Begleitung der Eltern eingestellt werden kann. Die Kinder erleben im Kita-Alltag unterschiedliche Kulturen. „Es ist wichtig, Möglichkeiten zu schaffen, in denen alle Kinder sich im Spiel begegnen und miteinander kommunizieren. Durch vielfältige Angebote regt man Staunen und Phantasie an. Kinder sollen mitbestimmen, auch die sprachliche Entwicklung wird so auf spielerische Art unterstützt“, betont Stefanie Schmidt und freut sich umso mehr über das Engagement des Fördervereins und der Erwachsenen.

„Väter in Aktion“ hatte die Kindertagesstätte die Holzbau-Veranstaltung überschrieben, als 17 Väter mit Werkzeug, guter Laune und jeder Menge Holzpaletten anrückten. Die Idee hatte der Förderverein, Vorsitzende Simone Busch freute sich, dass die Veranstaltung gut angenommen wurde und versorgte die fleißigen Helfer mit kleinen Stärkungen. Sie hatte den Vätern auch Bauanleitungen mitgebracht. In den Vorjahren haben die Väter gemeinsam mit den Kindern zu Muttertag etwas für die Mama gebastelt. Nachdem das wegen der allgemeinen Gesundheitslage in diesem Jahr ausgefallen war und auch ein geplanter Waldbegang nicht stattfinden konnte, freuten sich die Väter, nun handwerklich mit anpacken zu können.

Da konnte es ja losgehen. Das Baumaterial, ausrangierte Holzpaletten, hatte Landschaftsgärtner Markus Dahlhoff gespendet. Dominik Ohrmann hatte sich mit den Bastelanleitungen vertraut gemacht und koordinierte die Bastelaktion, bei der gerne auch mal von den Plänen abgewichen werden durfte. Auch um die Abstandsregeln zu wahren, wurden die Väter wie sonst die Kinder in drei Gruppen aufgeteilt. Hase, Igel und Eule waren da am Werk. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und mit vereinten Kräften wurde gemessen, Ideen besprochen, gesägt, genagelt, geschraubt und einfach gemacht. Gemeinsam ging die Arbeit gut von der Hand und schnell sah man etwas entstehen.

Das Fahrabzeichen ist eine Prüfung der Reitverbände, doch was da abgefragt wird, hat auch mit den Regelungen der Straßenverkehrsordnung zu tun. Denn auch, wenn das Pferd als Lebewesen seinen eigenen Willen hat, ist die Kutsche auf der Straße ein Verkehrsteilnehmer.

Werkmüller ist als „Trainer A Fahren“, so die offizielle Bezeichnung, für den Reitverein Werl tätig und freute sich, in Kallenhardt eine Wiese für das Training und die Prüfungen zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Ein Dank der Reitfreunde geht an Landwirt Holger Rüther, der sie auf diese Weise unterstützte. Ein Teil der Prüfungen wurde auch im Rabennest auf dem Hof Dittmann abgelegt, wo die Reiter ebenfalls freundlich empfangen wurden.

Wenn die Kutsche blinkt und

einen Kreis fährt

In Kallenhardt hatten sich zehn Teilnehmer auf das Fahrabzeichen der Klasse 5 als Grundlagenprüfung für Kutschenfahrer vorbereitet. Maren Hirschberg hatte dem Reitverein Werl bei Organisation und Planung geholfen

 Kallenhardt. Die Kutsche ist ein Fahrzeug für besondere Gelegenheiten. Manchem ein lieber Sport oder Hobby, genießen andere als Fahrgast das besondere Ambiente – sei es bei einer Stadtrundfahrt durch Wien oder als Brautpaar zum Standesamt oder zur Kirche. Bei aller Eleganz und nostalgischem Flair gibt es aber auch Regeln zu beachten im Umgang mit den Tieren und als Fahrzeug im Straßenverkehr. Um da gut aufgestellt zu sein, können Kutschenfahrer Lehrgänge besuchen und Prüfungen machen. In den vergangenen Wochen fand ein Kurs in Kallenhardt statt.

Die Gespanne aus Reiter, Pferd und Kutsche sind schon ein stolzer und ästhetischer Anblick, wenn sie auf dem Dressurplatz ihre Runden drehen. Für das Fahrabzeichen der Klasse 5 (FA5) standen nach mehrwöchiger Ausbildung die Prüfungen in Theorie und Praxis an, nachdem sich zehn Teilnehmer mit Fahrausbilder Jochen Werkmüller (Foto rechts, 2.v.l.) darauf vorbereitet hatten.

Werkmüller ist als „Trainer A Fahren“, so die offizielle Bezeichnung, für den Reitverein Werl tätig und freute sich, in Kallenhardt eine Wiese für das Training und die Prüfungen zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Ein Dank der Reitfreunde geht an Landwirt Holger Rüther, der sie auf diese Weise unterstützte. Ein Teil der Prüfungen wurde auch im Rabennest auf dem Hof Dittmann abgelegt, wo die Reiter ebenfalls freundlich empfangen wurden.

Später eine Kehrtwendung und auf der Diagonalen die Tritte verlängern und damit das Tempo schneller oder langsamer machen, scheinbar nichts entgeht den aufmerksamen Augen der Richter.

Am Ende gibt es jedoch kein knallhartes Urteil, gemeinsam wird die gezeigte Prüfung besprochen, gelobt und die Fahrer bekommen Anregungen, was sie verbessern können. So ist das Fahrabzeichen FA5 auch gedacht, erklärt Jochen Werkmüller. Es ist eine Grundlagenprüfung, mit der die Fahrer zeigen, eine Kutsche selbständig und eigenverantwortlich fahren zu können und über das notwendige Hintergrundwissen zu verfügen. Die Prüfung möchte aber auch Lust auf mehr machen, beispielsweise auf eine A-Dressur, ein Stilhindernisfahren und auch mal einen Vierspänner mit vier Pferden vor der Kutsche – dann kann man später auch das „große Fahrabzeichen“ ablegen. Die Teilnehmer und auch die zahlreichen Zuschauer können durchaus Lust auf mehr Kutsche fahren bekommen haben, es war ein freundliches Miteinander und die Faszination Pferd hatte ihre fesselnde Wirkung auf den Menschen.

Später eine Kehrtwendung und auf der Diagonalen die Tritte verlängern und damit das Tempo schneller oder langsamer machen, scheinbar nichts entgeht den aufmerksamen Augen der Richter.

Auch für den theoretischen Teil ist die Straßenverkehrsordnung von Bedeutung, ebenso Sicherheitsvorschriften und reiterspezifische Dinge wie Geschirrkunde, Fütterung, Haltung der Pferde, das natürliche Verhalten der Fluchttiere oder auf was bei der Einrichtung einer Pferdebox zu achten ist.

Die Richter sind für die Prüfungen entsprechend qualifiziert und neutral von der Dt. Reiterlichen Vereinigung bestellt. In Kallenhardt waren Martina Fahnemann (Selm) und Josef Schwermann (Everswinkel) vor Ort.

Und der muss beispielsweise ein Fahrrichtungszeichen geben, wenn er Abbiegen möchte. Einige Kutschen haben dafür einen Blinker, andere können ähnlich wie ein Fahrradfahrer den Arm heraushalten. Während das rechts der Kutscher machen kann, ist für linke Abzweigungen eine Absprache mit dem Beifahrer notwendig. Der Abbiegewunsch kann mit einer herausgehaltenen Kelle noch deutlicher gemacht werden, wichtig ist aber auf jeden Fall, die Kontrolle über die Leine, Pferd und Kutsche dabei zu behalten. Das gilt besonders auch, wenn ein Gespann von Autos, Fahrradfahrern oder Treckern überholt wird und sich die Tiere erschrecken können.

Auch für den theoretischen Teil ist die Straßenverkehrsordnung von Bedeutung, ebenso Sicherheitsvorschriften und reiterspezifische Dinge wie Geschirrkunde, Fütterung, Haltung der Pferde, das natürliche Verhalten der Fluchttiere oder auf was bei der Einrichtung einer Pferdebox zu achten ist.

Dort wurden sie von Maximilian Untiedt empfangen, der an der Anlage RU42 (das 42. Windrad im Stadtgebiet Rüthen) viele Zahlen und Fakten für die Besucher bereit hatte. Der Turm ragte schon imposant in die Höhe, die genannten 199 Meter vom Boden bis zur Flügelspitze beeindruckten dann aber nochmal. Bis zur Rotorspitze sind es 141 Meter, die Flügel sind über 50 Meter lang und neben 1.000 Tonnen Beton und 1.000 Tonnen Material im Turm sind oben weitere hunderte Tonnen Technik zur Stromerzeugung verbaut. Betrieben wird das Rad von der Windenergie Ettingerhof GmbH&CoKG als eine von mehreren Anlagen, von denen jede acht Millionen KWh leistet und gut 2.000 Haushalte versorgen kann. Im Vergleich zu den ersten Windrädern haben moderne Anlagen die sechsfache Leistung und erzeugen die zehnfache Energie, machte Maximilian Untiedt den technischen Fortschritt deutlich. Der Aufbau des Windrades habe rund eine Woche gedauert, aber auch die Planung und Genehmigung war aufwendig. Während die Unterlagen für die Anlage 2016 vorlagen, machen Ausschreibungen heute das Aufstellen von Windkraftanlagen noch schwieriger, was angesichts des gewünschten Wandels zu Erneuerbaren Energien verwunderte. Für einen Standort gelte grundsätzlich je höher, desto besser, erklärte Untiedt. Die Speicherung sei angesichts der erzeugten Strommengen bei Windrädern noch schwierig. In Zeiten geringer Stromnachfrage – bespielsweise Sonntagmorgens – werden Windräder auch aufgrund dann möglicherweise negativer Strompreise abgestellt, erfuhren die Teilnehmer, weshalb manchmal die Windräder stehen, obwohl der Wind weht. Maximilian Untiedt sieht eine Lösung in intelligenten Netzen, in denen beispielsweise Kühlungen vorwiegend abends laufen und Elektroautos über Nacht aufgeladen werden.

Nach dem Start in Rüthen war ein Windrad in der Meister Feldflur nämlich die erste Station der Klimaradler.

Dort wurden sie von Maximilian Untiedt empfangen, der an der Anlage RU42 (das 42. Windrad im Stadtgebiet Rüthen) viele Zahlen und Fakten für die Besucher bereit hatte. Der Turm ragte schon imposant in die Höhe, die genannten 199 Meter vom Boden bis zur Flügelspitze beeindruckten dann aber nochmal. Bis zur Rotorspitze sind es 141 Meter, die Flügel sind über 50 Meter lang und neben 1.000 Tonnen Beton und 1.000 Tonnen Material im Turm sind oben weitere hunderte Tonnen Technik zur Stromerzeugung verbaut. Betrieben wird das Rad von der Windenergie Ettingerhof GmbH&CoKG als eine von mehreren Anlagen, von denen jede acht Millionen KWh leistet und gut 2.000 Haushalte versorgen kann. Im Vergleich zu den ersten Windrädern haben moderne Anlagen die sechsfache Leistung und erzeugen die zehnfache Energie, machte Maximilian Untiedt den technischen Fortschritt deutlich. Der Aufbau des Windrades habe rund eine Woche gedauert, aber auch die Planung und Genehmigung war aufwendig. Während die Unterlagen für die Anlage 2016 vorlagen, machen Ausschreibungen heute das Aufstellen von Windkraftanlagen noch schwieriger, was angesichts des gewünschten Wandels zu Erneuerbaren Energien verwunderte. Für einen Standort gelte grundsätzlich je höher, desto besser, erklärte Untiedt. Die Speicherung sei angesichts der erzeugten Strommengen bei Windrädern noch schwierig. In Zeiten geringer Stromnachfrage – bespielsweise Sonntagmorgens – werden Windräder auch aufgrund dann möglicherweise negativer Strompreise abgestellt, erfuhren die Teilnehmer, weshalb manchmal die Windräder stehen, obwohl der Wind weht. Maximilian Untiedt sieht eine Lösung in intelligenten Netzen, in denen beispielsweise Kühlungen vorwiegend abends laufen und Elektroautos über Nacht aufgeladen werden.

 Rüthen. Von Windkraft und Photovoltaik bis Holzrahmenbau gab es beim „Radeln fürs Klima“ viel Wissenswertes zu erfahren, gleichzeitig konnten die 20 Teilnehmer unterwegs auf dem Drahtesel die Natur genießen.

Zu der Ausfahrt hatte die Klimagruppe Rüthen eingeladen und zeigte sich damit solidarisch mit einer bundesweiten Aktion, an der sich Städte und Kommunen beteiligen konnten. Fahrradfahren liegt im Trend, umweltfreundlich und mit Abstand kann man die nahe und auch fernere Umgebung erkunden und immer wieder Neues entdecken. Beim „Radeln fürs Klima“ hatten die Organisatoren eine Tour um Rüthen ausgesucht. An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmer interessante Dinge um das Thema Klima und Umweltschutz erfahren und auch manchen Blick hinter die Kulissen oder beispielsweise auch in einen Windradturm werfen.

Nach dem Start in Rüthen war ein Windrad in der Meister Feldflur nämlich die erste Station der Klimaradler.

Die Klimagruppe Rüthen hatte zu einer Fahrradtour eingeladen, bei der erneuerbare energien und nachhaltige Projekte besichtigt wurden

Beim Klimaradeln wurden interessante Stationen gemacht

Interessant war es nach einer Etappe den Eulenspiegel hinauf auch in dem DPSG Diözesanzentrum, wo Gisela Hölscher die Radler in der Kapelle St. Georg empfing.

Neben den Informationen beeindruckte auch ein Blick in das Innere des Windrades. Von dort sieht es beim Blick hoch in den Turm für manchen noch größer aus. Mit einem Aufzug können zwei Personen zu der Technik und den Flügeln hochfahren, die Besuchergruppe blieb aber am Boden und ließ sich weitere praktische Dinge von dem Fachmann erklären.

Ihr Thema war die ökologische und nachhaltige Bewirtschaftung des Hauses. 46 Betten und mindestens 800 Personen auf dem Zeltplatz stehen dort als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung, für die Gäste gibt es Hinweise zum Wasserverbrauch und zum Lüften. Besonders wird die ökologische Bewirtschaftung beim Essen deutlich. Es wird selber gekocht, der Gulasch selber geschnitten und das selbstgebackene Brot sei ein Höhepunkt beim Abendessen, berichtete Gisela Hölscher. Nahrungsmittel von mutmaßlich ausbeuterischen Konzernen sind auf dem Eulenspiegel tabu. Auch Marmelade wird selber gekocht, aus frischen Früchten und Gelierzucker, wie Oma es schon gemacht hat. Da bei manchen guten Nahrungsmitteln aber die strengen Auflagen der Biozertifizierung nicht erfüllt werden, weil man sie beispielsweise aus bekanntem, aber nicht zertifiziertem Anbau vor Ort bekommt, kapitulierte die Hausleitung vor der Bürokratie und verzichtete auf das Siegel. „Das Essen ist aber das gleiche wie vorher“, denkt Gisela Hölscher praktisch und hatte noch ein Beispiel: „Wir haben keine Fritteuse, bei uns gibt es Braten, Rotkohl und Kartoffeln.“

Das machte dann auch Hunger auf einen kleinen Imbiss, mit dem sich die Gruppe stärkte, ehe Zimmermeister Franz-Josef Hüske von dem Bau der Kapelle St. Georg berichtete. Nach dem Sturm Kyrill war die zuvor bewaldete Fläche am Diözesanzentrum frei. Nach der Entscheidung für die Gestaltung der Kapelle in Form drei ineinandergreifender Würfel konnte dies in Holzrahmenbauweise gut umgesetzt werden. Die Technik bringt die notwendige Statik und ist durch Verwendung des Rohstoffes Holz nachhaltig.

Neben massiven Balken können auch Späne und Cellulose für Platten und als Füllmaterial verwendet werden. Die Zimmerei Hüske ist im Holzrahmenbau ein Spezialist und konnte bei dem Bau der Kapelle als ortsnaher Handwerksbetrieb auch anspruchsvolle Geometrie umsetzen. Dafür wurde der Betrieb mit einem deutschlandweit ausgeschriebenen Preis ausgezeichnet, die Kapelle dient auch aus statischer Sicht für Bauherren als Musterobjekt und wird von ihnen besichtigt. Ein Kubikmeter Holz bindet eine Tonne CO2, erklärte Franz-Josef Hüske den nachhaltigen Effekt der gewählten Bauweise. Für die Kapelle St. Georg wurden 100 Kubikmeter verwendet, was der Tagesleistung eines Harvesters und dem halben Tageswerk des Sägewerkes Fisch entspreche. Als nachwachsender Rohstoff entsteht die Menge in den Deutschen Wäldern gleichwohl in 22 Sekunden, rechnete Hüske vor. Er hatte anschauliche Bilder von dem Bau der Kapelle mitgebracht und beantwortete viele Fragen der Klimaradler. Von dem Borkenkäfer und dem Klimawandel ist der Wald bei uns besonders betroffen, Holz werde aber auch künftig verfügbar sein, sieht Hüske eine Zukunft und wachsende Bedeutung für den Holzrahmenbau. Auf Nachfrage aus der Gruppe bedauerte er, dass dies bei öffentlichen Ausschreibungen wie für Kindergärten und Feuerwehrhäuser noch zu selten berücksichtigt werde. Die Zeit laufe aber für nachhaltige Bauweise, die qualitativ mit herkömmlichen Methoden wie Stein auf Stein oder Beton nachweislich mithalten könne.

Ihr Thema war die ökologische und nachhaltige Bewirtschaftung des Hauses. 46 Betten und mindestens 800 Personen auf dem Zeltplatz stehen dort als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung, für die Gäste gibt es Hinweise zum Wasserverbrauch und zum Lüften. Besonders wird die ökologische Bewirtschaftung beim Essen deutlich. Es wird selber gekocht, der Gulasch selber geschnitten und das selbstgebackene Brot sei ein Höhepunkt beim Abendessen, berichtete Gisela Hölscher. Nahrungsmittel von mutmaßlich ausbeuterischen Konzernen sind auf dem Eulenspiegel tabu. Auch Marmelade wird selber gekocht, aus frischen Früchten und Gelierzucker, wie Oma es schon gemacht hat. Da bei manchen guten Nahrungsmitteln aber die strengen Auflagen der Biozertifizierung nicht erfüllt werden, weil man sie beispielsweise aus bekanntem, aber nicht zertifiziertem Anbau vor Ort bekommt, kapitulierte die Hausleitung vor der Bürokratie und verzichtete auf das Siegel. „Das Essen ist aber das gleiche wie vorher“, denkt Gisela Hölscher praktisch und hatte noch ein Beispiel: „Wir haben keine Fritteuse, bei uns gibt es Braten, Rotkohl und Kartoffeln.“

Das machte dann auch Hunger auf einen kleinen Imbiss, mit dem sich die Gruppe stärkte, ehe Zimmermeister Franz-Josef Hüske von dem Bau der Kapelle St. Georg berichtete. Nach dem Sturm Kyrill war die zuvor bewaldete Fläche am Diözesanzentrum frei. Nach der Entscheidung für die Gestaltung der Kapelle in Form drei ineinandergreifender Würfel konnte dies in Holzrahmenbauweise gut umgesetzt werden. Die Technik bringt die notwendige Statik und ist durch Verwendung des Rohstoffes Holz nachhaltig.

Sebastian und Thomas Pflug und Hans-Peter Oesterhoff von der betreibenden Bürgerenergie-Genossenschaft empfingen die Besucher und öffneten gerne die Tore der Anlage, von der sie viele Zahlen zu berichten hatten. Die installierten 1.500 kwp produzieren 1,5 Millionen Kilowattstunden und können rund 400 Haushalte versorgen. Die Verkabelung der Module, Wechselrichter und die Einspeisestation wurden erklärt und interessant: die Fläche auf einer ehemaligen Deponie ist landwirtschaftlich nicht nutzbar, weshalb Stadt und Politik die Errichtung einer Bürgerenergieanlage als sinnvolle Nutzung unterstützten und Thomas und Sebastian Pflug um die Projektierung baten, 2013 ging die Anlage in Betrieb.

Vom Eulenspiegel hinunter ins Bibertal besichtigte die Gruppe eine Waldfläche, die nach Rodung eines Fichtenbestandes von dem Förderverein Zukunftswald wieder aufgeforstet werden soll.

Neben massiven Balken können auch Späne und Cellulose für Platten und als Füllmaterial verwendet werden. Die Zimmerei Hüske ist im Holzrahmenbau ein Spezialist und konnte bei dem Bau der Kapelle als ortsnaher Handwerksbetrieb auch anspruchsvolle Geometrie umsetzen. Dafür wurde der Betrieb mit einem deutschlandweit ausgeschriebenen Preis ausgezeichnet, die Kapelle dient auch aus statischer Sicht für Bauherren als Musterobjekt und wird von ihnen besichtigt. Ein Kubikmeter Holz bindet eine Tonne CO2, erklärte Franz-Josef Hüske den nachhaltigen Effekt der gewählten Bauweise. Für die Kapelle St. Georg wurden 100 Kubikmeter verwendet, was der Tagesleistung eines Harvesters und dem halben Tageswerk des Sägewerkes Fisch entspreche. Als nachwachsender Rohstoff entsteht die Menge in den Deutschen Wäldern gleichwohl in 22 Sekunden, rechnete Hüske vor. Er hatte anschauliche Bilder von dem Bau der Kapelle mitgebracht und beantwortete viele Fragen der Klimaradler. Von dem Borkenkäfer und dem Klimawandel ist der Wald bei uns besonders betroffen, Holz werde aber auch künftig verfügbar sein, sieht Hüske eine Zukunft und wachsende Bedeutung für den Holzrahmenbau. Auf Nachfrage aus der Gruppe bedauerte er, dass dies bei öffentlichen Ausschreibungen wie für Kindergärten und Feuerwehrhäuser noch zu selten berücksichtigt werde. Die Zeit laufe aber für nachhaltige Bauweise, die qualitativ mit herkömmlichen Methoden wie Stein auf Stein oder Beton nachweislich mithalten könne.

Vom Eulenspiegel hinunter ins Bibertal besichtigte die Gruppe eine Waldfläche, die nach Rodung eines Fichtenbestandes von dem Förderverein Zukunftswald wieder aufgeforstet werden soll.

Von der abwechslungsreichen Fahrradtour waren die Teilnehmer beeindruckt. Mit vielen Informationen und einigen geradelten Kilometern auf dem Tacho ging es zurück in die Bergstadt.

Sebastian und Thomas Pflug und Hans-Peter Oesterhoff von der betreibenden Bürgerenergie-Genossenschaft empfingen die Besucher und öffneten gerne die Tore der Anlage, von der sie viele Zahlen zu berichten hatten. Die installierten 1.500 kwp produzieren 1,5 Millionen Kilowattstunden und können rund 400 Haushalte versorgen. Die Verkabelung der Module, Wechselrichter und die Einspeisestation wurden erklärt und interessant: die Fläche auf einer ehemaligen Deponie ist landwirtschaftlich nicht nutzbar, weshalb Stadt und Politik die Errichtung einer Bürgerenergieanlage als sinnvolle Nutzung unterstützten und Thomas und Sebastian Pflug um die Projektierung baten, 2013 ging die Anlage in Betrieb.

Auf 4 ha möchte der Verein 3.000 Bäume pflanzen. Um den jungen Setzlingen zu helfen, sollen sie im Schatten von Baumstammresten in den Boden gebracht werden, besonders in den ersten Jahren sind Pflege und ein Freischneiden wichtig. Der Förderverein Zukunftswald lädt zu Pflanztagen am 7. und 21. November ein, zu dem sich Interessierte anmelden können.

Zum Abschluss der Fahrradtour wurde die Bürgersolaranlage im Möhnetal besichtigt.

„Macht Frieden möglich“ stand auf einem Schild unter dem Kreuz, an dem die Teilnehmer ihre Gedanken aussprachen und sich die Schrecken von Krieg und Gewalt bewusst machten. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage hatten sie sich mit dem gebotenen Abstand versammelt, um sich an den historischen Hintergrund zu erinnern und die Friedensbotschaft zu unterstützen. Die Kirchengemeinde hatte zu der Veranstaltung eingeladen, Gisela Klaus aus dem Pfarrgemeinderat hatte eine klare Botschaft: Wenn Waffen Schutz versprechen, vergessen sie die grausamen und unmenschlichen Folgen. „Wir wissen, wie Menschen leiden“, rief sie Bilder vom Krieg in Erinnerung und wünschte sich ein Zusammen der Menschen, Religionen und Völker, ein Ablegen von Missverständnissen, inneren Frieden und dass sich die Geschichte nicht wiederhole – der Mensch zähle. Zwischen ihren besinnlichen Worten sangen die Versammelten gemeinsam Kirchenlieder mit einer Friedensbotschaft.

 Altenrüthen. In Altenrüthen erinnern drei Steine in der Stefanusstraße an das Schicksal der Ostvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg und möchten auch Mahnung vor den Schrecken von Krieg und Gewalt sein. Die Namen der Regionen Pommern, Ostpreußen und Schlesien stehen auf Steinen. Dort war die Heimat vieler Vertriebenen, die auch in Altenrüthen ein neues Zuhause fanden. Alljährlich findet an der Gedenkstätte am Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs eine Mahnfeier statt, auch in dem Pandemiejahr hatten sich am ersten September zahlreiche Dorfbewohner an den Steinen versammelt.

„Macht Frieden möglich“ stand auf einem Schild unter dem Kreuz, an dem die Teilnehmer ihre Gedanken aussprachen und sich die Schrecken von Krieg und Gewalt bewusst machten. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage hatten sie sich mit dem gebotenen Abstand versammelt, um sich an den historischen Hintergrund zu erinnern und die Friedensbotschaft zu unterstützen. Die Kirchengemeinde hatte zu der Veranstaltung eingeladen, Gisela Klaus aus dem Pfarrgemeinderat hatte eine klare Botschaft: Wenn Waffen Schutz versprechen, vergessen sie die grausamen und unmenschlichen Folgen. „Wir wissen, wie Menschen leiden“, rief sie Bilder vom Krieg in Erinnerung und wünschte sich ein Zusammen der Menschen, Religionen und Völker, ein Ablegen von Missverständnissen, inneren Frieden und dass sich die Geschichte nicht wiederhole – der Mensch zähle. Zwischen ihren besinnlichen Worten sangen die Versammelten gemeinsam Kirchenlieder mit einer Friedensbotschaft.

 Altenrüthen. In Altenrüthen erinnern drei Steine in der Stefanusstraße an das Schicksal der Ostvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg und möchten auch Mahnung vor den Schrecken von Krieg und Gewalt sein. Die Namen der Regionen Pommern, Ostpreußen und Schlesien stehen auf Steinen. Dort war die Heimat vieler Vertriebenen, die auch in Altenrüthen ein neues Zuhause fanden. Alljährlich findet an der Gedenkstätte am Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs eine Mahnfeier statt, auch in dem Pandemiejahr hatten sich am ersten September zahlreiche Dorfbewohner an den Steinen versammelt.

 Altenrüthen. In Altenrüthen erinnern drei Steine in der Stefanusstraße an das Schicksal der Ostvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg und möchten auch Mahnung vor den Schrecken von Krieg und Gewalt sein. Die Namen der Regionen Pommern, Ostpreußen und Schlesien stehen auf Steinen. Dort war die Heimat vieler Vertriebenen, die auch in Altenrüthen ein neues Zuhause fanden. Alljährlich findet an der Gedenkstätte am Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs eine Mahnfeier statt, auch in dem Pandemiejahr hatten sich am ersten September zahlreiche Dorfbewohner an den Steinen versammelt.

Am Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges fand in Altenrüthen eine Gedenkfeier statt, die auch an das Schicksal der Ostvertriebenen erinnert

Wenn Waffen Schutz versprechen, vergessen sie die grausamen und unmenschlichen Folgen

 Rüthen. Der Duft von Kräutern war im Altarraum zu vernehmen, als an Maria Himmelfahrt die St. Johanneskirche mit Kräutern geschmückt war und die Gottesdienstbesucher gesegnete Bunde mit nach Hause nehmen konnten. Das hat einen Hintergrund in den christlichen Überlieferungen, nach denen aus dem leeren Grab von Maria Wohlgerüche nach Rosen und Kräutern entstiegen sind, woran die Bunde erinnern sollen.

Eigentlich sollte der Gottesdienst auf dem Marktplatz gefeiert werden, wegen der unbeständigen Wettervorhersage hatte sich der Pfarrgemeinderat aber für die einfache und sichere Lösung entschieden und in die St. Johanneskirche eingeladen.

34 Kräuter mit heilender und wohltuender Wirkung gehören alten Aufzeichnungen nach in Rüthen in ein Kräuterbund, in der Mitte soll eine Königskerze in die Höhe ragen. Knapp die Hälfte der Kräuter hatte der Pfarrgemeinderat in diesem Jahr gefunden und für die Bunde gepflückt. „Es duftet wie auf einer Kräuterwiese“, freute sich Pastor Stefan Gosmann im Altarraum.

In dem Gottesdienst wurden viele Marienlieder gesungen, zum Ende segnete der Pastor die Kräuterbunde, ehe der Pfarrgemeinderat sie an die Gemeindemitglieder verteilte.

In einem Gottesdienst an Maria Himmelfahrt erinnerten gesammelte Heilkräuter und Marienlieder an den christlichen Feiertag

Im Altarraum duftete es wie auf einer Kräuterwiese

Ein echtes Abenteuer erlebten die Kinder bei einer Schatzsuche. Die Teile für eine Schatzkarte mussten sie sich erst in verschiedenen Wasserspielen verdienen. Als die Karte komplett war, ging es auf die Suche nach dem schon lange verschollenen Schatz. Zwar war die Karte komplett, dennoch gestaltete sich die Wanderung etwas abenteuerlicher, als gedacht. Einige Wege, die auf der Schatzkarte eingezeichnet waren, gab es heute schon gar nicht mehr. Außerdem mussten die Wöflinge eine Strickleiter bauen und damit einen Baum hochklettern, um an das letzte Teil der Schatzkarte zu kommen. Der große Schatz bestand unter anderem aus einer Tüte Popcornmais, der abends über die Flammen gehalten und gierig am Feuer verspeist wurde.

Da es zum Abschluss des Lagers besonders heiß war, wurde dieser komplett an einem Badesee verbracht. Wie an den anderen Abenden wurde eine lange Runde Zombieball gespielt. Anschließend durfte jeder noch ein Stockbrot zubereiten und die Nacht unter den Sternen schlafen.

Trotz einiger Regeln aufgrund der Coronasitution konnten alle Teilnehmenden eine schöne Woche miteinander verbringen. Vielen Dank sagen die Pfadfinder an die Firma Gebäudereinigung Herfurth aus Rüthen, welche ihnen Desinfektionsmittel für das Lager zur Verfügung gestellt hat.

 Rüthen. Gut ein Dutzend Wölflinge verbrachte zusammen mit 4 Gruppenleitern in den Sommerferien ein paar interessante Tage auf dem Zeltplatz Abenteuerland in Warburg.

Los ging es mit dem Aufbauen der Zelte, später wurde der Lagerplatz ausgiebig erkundet. Am nächsten Tag standen traditionelle Pfadfinderthemen auf dem Programm. Nach einem ausführlichen Schnitzkurs bekamen alle ihren heißersehnten Messerführerschein. Die Kreativität kam allerdings auch nicht zu kurz – jeder durfte sein eigenes Halstuch bemalen. Den Nachmittag verbrachten die Wölflinge auf einem Barfusspfad und einem Wasserspielplatz.

Während des Sommerlagers unternahmen die jungen Pfadfinder auch einen Ausflug in den Tierpark Sababurg, wo die Greifvogelfütterung ein Höhepunkt war.

Ein echtes Abenteuer erlebten die Kinder bei einer Schatzsuche. Die Teile für eine Schatzkarte mussten sie sich erst in verschiedenen Wasserspielen verdienen. Als die Karte komplett war, ging es auf die Suche nach dem schon lange verschollenen Schatz. Zwar war die Karte komplett, dennoch gestaltete sich die Wanderung etwas abenteuerlicher, als gedacht. Einige Wege, die auf der Schatzkarte eingezeichnet waren, gab es heute schon gar nicht mehr. Außerdem mussten die Wöflinge eine Strickleiter bauen und damit einen Baum hochklettern, um an das letzte Teil der Schatzkarte zu kommen. Der große Schatz bestand unter anderem aus einer Tüte Popcornmais, der abends über die Flammen gehalten und gierig am Feuer verspeist wurde.

In einem Zeltlager erlebten die jungen Pfadfinder Natur, Gemeinschaft und manches kleine Abenteuer

Wölflinge gingen auf Schatzsuche

dpsg rüthen

Los ging es in Richtung Höxter, wo die Pfadfinder zwei schöne sonnige Tage mit Kanus auf der Weser verbrachten. Die Teilnehmer übernachteten jeder für sich in einem Zelt, eine neue Erfahrung, weil bei anderen Zeltlagern mit mehreren Personen in einem Zelt geschlafen wird. Nach einem Tag Pause ging es in dem Sommerferien-Ersatzprogramm zu einem zweitägigen Hike in die Natur. Von Willingen wanderten sie über die Hochheide und den Langenberg zu den Bruchhauser Steinen. Nach einer Übernachtung ging es im strömenden Regen weiter in Richtung Brilon, wo die Gruppe nach 30 Kilometern ihr Ziel erreichte. Dann konnten alle erst wieder einen Tag durchschnaufen, ehe sie gemeinsam in die Trampolinhalle nach Hagen fuhren und einen schönen Nachmittag mit viel Bewegung erlebten. Der ein oder andere spürte mit einem kleinen Muskelkater noch die Folgen der Wandertour. Zum Abschluss der Woche trafen sich die Pfadfinder zum gemeinsamen Grillen inklusive Lagerfeuer und Übernachtung. Bei verschiedenen Veranstaltungen war die Zeit schnell vergangen und alle hatten viel Spaß, Freude und ein bisschen Abenteuer erlebt, waren sich die Teilnehmer einig. „Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr unser Reiseziel Österreich nachholen können“, blicken sie schon tatenfreudig auf die kommende Zeit.

 Rüthen. In den Sommerferien wollte die Pfadfinderstufe des Rüthener Pfadfinderstammes ein Sommerlager auf dem Zellhof in Österreich verbringen. Aufgrund der allgemeinen Gesundheitslage hat die Stufe das Lager vorsorglich abgesagt und ein Ersatzprogramm in Deutschland geplant.

Los ging es in Richtung Höxter, wo die Pfadfinder zwei schöne sonnige Tage mit Kanus auf der Weser verbrachten. Die Teilnehmer übernachteten jeder für sich in einem Zelt, eine neue Erfahrung, weil bei anderen Zeltlagern mit mehreren Personen in einem Zelt geschlafen wird. Nach einem Tag Pause ging es in dem Sommerferien-Ersatzprogramm zu einem zweitägigen Hike in die Natur. Von Willingen wanderten sie über die Hochheide und den Langenberg zu den Bruchhauser Steinen. Nach einer Übernachtung ging es im strömenden Regen weiter in Richtung Brilon, wo die Gruppe nach 30 Kilometern ihr Ziel erreichte. Dann konnten alle erst wieder einen Tag durchschnaufen, ehe sie gemeinsam in die Trampolinhalle nach Hagen fuhren und einen schönen Nachmittag mit viel Bewegung erlebten. Der ein oder andere spürte mit einem kleinen Muskelkater noch die Folgen der Wandertour. Zum Abschluss der Woche trafen sich die Pfadfinder zum gemeinsamen Grillen inklusive Lagerfeuer und Übernachtung. Bei verschiedenen Veranstaltungen war die Zeit schnell vergangen und alle hatten viel Spaß, Freude und ein bisschen Abenteuer erlebt, waren sich die Teilnehmer einig. „Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr unser Reiseziel Österreich nachholen können“, blicken sie schon tatenfreudig auf die kommende Zeit.

Statt einer Fahrt nach Österreich veranstaltete die Pfadfinderstufe eine erlebnisreiche Woche mit kanus, Wandern, Klettern und Trampolin springen

Pfadi-Sommerlager2.0

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Graf Folke Bernadotte Rüthen

 Rüthen. Der geplante Ausflug nach Schweden musste für die Rover-Runde der DPSG Rüthen hintenanstehen, als dies die Gesundheitslage in dem skandinavischen Land erforderlich machte. Trotzdem haben die erfahrenen Pfadfinder ein schönes Sommerlager 2020 erlebt, als sie mit einem Hike von Detmold zurück nach Rüthen wanderten.

120 Kilometer standen auf dem Plan, als die Rover den Hermannsweg, den Eggeweg und die Sauerlandwaldroute mit ihren Rucksäcken erwanderten. Die ersten Meter waren noch gut zu bewältigen, von Tag zu Tag wurde es anstrengender, berichteten die Teilnehmer. 20 Kilometer hatte sich die Gruppe für einen Tag vorgenommen. Auf der Strecke lagen schon in den ersten Tagen zahlreiche Sehenswürdigkeiten von dem Hermannsdenkmal über die Externsteine bis zum Eggeturm.

Die Roverrunde der DPSG Rüthen hatte in diesem Sommer ein Hike organisiert und sah dabei zahlreiche Segenswürdigkeiten in der Region

120 Kilometer von Detmold nach Rüthen gewandert

dpsg rüthen

Das Wetter war während der sechs Tage sehr warm und die Rover nutzten die Gelegenheiten, ihren Trinkvorrat aufzufüllen.

Als zum Ende die Beine schwerer wurden, sahen sie Rüthen immer näher kommen, was zusätzliche Kräfte freisetzte. So schafften sie auch die letzte Etappe mit 30 Kilometern von Bleiwäsche nach Rüthen.

Am Morgen mit Regen und tagsüber mit Sonne wanderten die Pfadfinder durch Wald und Tal bis sie nach Stunden in Rüthen angekommen sind. Als Belohnung wurde die Gruppe von ihren Gruppenleitern zum Pizza essen eingeladen, dabei konnten sie stolz auf das sein, was sie in den vergangenen Tagen geschafft haben.

120 Kilometer standen auf dem Plan, als die Rover den Hermannsweg, den Eggeweg und die Sauerlandwaldroute mit ihren Rucksäcken erwanderten. Die ersten Meter waren noch gut zu bewältigen, von Tag zu Tag wurde es anstrengender, berichteten die Teilnehmer. 20 Kilometer hatte sich die Gruppe für einen Tag vorgenommen. Auf der Strecke lagen schon in den ersten Tagen zahlreiche Sehenswürdigkeiten von dem Hermannsdenkmal über die Externsteine bis zum Eggeturm.

Ein besonderes Erlebnis war auch die Übernachtung. Zelte hatte die Gruppe nicht dabei, weil die zuviel Gewicht in Anspruch genommen hätten. Als Alternative hatten die Pfadfinder Planen mitgenommen, die sie im Wald spannen wollten, wenn sie kein anderes Quartier fanden. Einmal schlugen sie ihr Lager auf diese Weise auf, an den anderen Tagen wurden sie herzlich von netten Bauern aus der Gegend aufgenommen.

Das Wetter war während der sechs Tage sehr warm und die Rover nutzten die Gelegenheiten, ihren Trinkvorrat aufzufüllen.

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Graf Folke Bernadotte Rüthen



Bertram Dohle freute sich über knapp 100 Teilnehmer. „Wir können das auch selber in Kallenhardt“, nahm er die Aufbruchstimmung im Dorf in seinen Grußworten auf. Mancher könne sich die Ausmaße der Situation im Wald noch nicht richtig vorstellen, wollte die Veranstaltung informieren und um Unterstützung werben.

Zukunftswald-Fördervereinvorsitzender Ralf Sander stellte die Kriterien vor, nach denen der gemeinnützige Verein Wald und Aufforstungsprojekte fördern kann. Er zeichnete ein Bild von dem Wald der Zukunft, der aus – zumindest in unseren Breiten – bisher seltener kultivierten Baumarten besteht. Bei einer Exkursion nach Sundern informierte sich der Verein über die Erfahrungen in einer Probepflanzung. Ein weiterer Punkt der Vereinsaufgaben ist die Saatgutgewinnung aus heimischen Beständen. Dieses kann Tieren in der Natur zur Verfügung gestellt werden, die die Samen natürlich verbreiten. Auch die Bildung durch Angebote für junge Menschen hat sich der Förderverein auf die Fahnen geschrieben.

 Kallenhardt. In Kallenhardt engagieren sich die Menschen besonders zahlreich und tatenfreudig für den von Borkenkäfer und Hitze geschädigten Wald. Nachdem sich auf der Gründungsversammlung des Fördervereins Zukunftswald bereits eine Ortsgruppe Kallenhardt gegründet hatte, hat diese noch weitere Unterstützer gewonnen und nun eine Informationsveranstaltung in der Schützenhalle des Ortes vorbereitet. Neben der guten Teilnehmerzahl beeindruckte dabei besonders auch das vielseitige Konzept mit Pflanzgarten, Testfläche und Mischwald, das die Ortsgruppe mit Förster Mario Schulte in Abstimmung mit der Stadt erarbeitet hat.

Bertram Dohle freute sich über knapp 100 Teilnehmer. „Wir können das auch selber in Kallenhardt“, nahm er die Aufbruchstimmung im Dorf in seinen Grußworten auf. Mancher könne sich die Ausmaße der Situation im Wald noch nicht richtig vorstellen, wollte die Veranstaltung informieren und um Unterstützung werben.

In Kallenhardt entsteht ein vielseitiger Zukunftswald

 Kallenhardt. In Kallenhardt engagieren sich die Menschen besonders zahlreich und tatenfreudig für den von Borkenkäfer und Hitze geschädigten Wald. Nachdem sich auf der Gründungsversammlung des Fördervereins Zukunftswald bereits eine Ortsgruppe Kallenhardt gegründet hatte, hat diese noch weitere Unterstützer gewonnen und nun eine Informationsveranstaltung in der Schützenhalle des Ortes vorbereitet. Neben der guten Teilnehmerzahl beeindruckte dabei besonders auch das vielseitige Konzept mit Pflanzgarten, Testfläche und Mischwald, das die Ortsgruppe mit Förster Mario Schulte in Abstimmung mit der Stadt erarbeitet hat.

Bei einer Veranstaltung des Fördervereins Zukunftswald wurde der Vorstand der Ortsgruppe Kallenhardt gewählt. Pflanzgarten, Testfläche und Mischwald, jeder kann sich finanziell, mit Muskelkraft oder beidem einbringen

Auf einer weiteren Fläche von ungefähr 4,2 ha soll eine Neuanpflanzung mit rund zwölf klimaresistenten Baumarten entstehen. Dort können auch Erfahrungen gesammelt werden, welche der ausgewählten Baumarten im Rüthener Wald besonders gut zurecht kommen. Dabei haben auch seltenere Sorten eine Chance, es kann ausprobiert werden, erklärte Bertram Dohle. 400 Pflanzen von jeder Baumart sollen mit drei Metern Abstand voraussichtlich In Blöcken gepflanzt werden. Die Verfügbarkeit der Setzlinge sei derzeit gut. Baumpflegepaten können sich für eine Baumart melden und sie in den ersten fünf Jahren pflegen. Dazu gehört beispielsweise, die kleinen Bäume freizuschneiden. In der Versammelung meldeten sich die „Bürgerholzberechtigten“, die "Pfarrheimjugend“ und der Karnevalsclub Kallenhardt schon für erste Patenschaften, weitere sollen folgen.

Klimaresistente Baumarten

Auf einer weiteren Fläche von ungefähr 4,2 ha soll eine Neuanpflanzung mit rund zwölf klimaresistenten Baumarten entstehen. Dort können auch Erfahrungen gesammelt werden, welche der ausgewählten Baumarten im Rüthener Wald besonders gut zurecht kommen. Dabei haben auch seltenere Sorten eine Chance, es kann ausprobiert werden, erklärte Bertram Dohle. 400 Pflanzen von jeder Baumart sollen mit drei Metern Abstand voraussichtlich In Blöcken gepflanzt werden. Die Verfügbarkeit der Setzlinge sei derzeit gut. Baumpflegepaten können sich für eine Baumart melden und sie in den ersten fünf Jahren pflegen. Dazu gehört beispielsweise, die kleinen Bäume freizuschneiden. In der Versammelung meldeten sich die „Bürgerholzberechtigten“, die "Pfarrheimjugend“ und der Karnevalsclub Kallenhardt schon für erste Patenschaften, weitere sollen folgen.

„Wer sind wir“, stellte Bertram Dohle die bisherigen Mitglieder in der Förderverein-Ortsgruppe Kallenhardt vor. Gut ein Dutzend Namen kamen da zusammen. Ihn selber treibt die Bedeutung des Waldes für verschiedene Lebensbereiche an, als Holzlieferant, Naherholungsgebiet, Klimafaktor oder Forstrevier. Mit dem Projekt in Kallenhardt möchte der Verein etwas für den Ort erreichen. Als einen Aufgabenschwerpunkt nannte Dohle die Wiederbewaldung, wofür stattliche 18 ha geplant sind. Der Förderverein möchte aber auch Kindern und Jugendlichen pädagogisch den Wald erklären und das Thema Naherholung erleben und gestalten.

Pflanzgarten mit Bäumen aus Naturverjüngung

In einer Übersichtskarte zeigte Bertram Dohle hinter dem Parkplatz Eichenkamp die vorgesehene Fläche.

Dort soll ein Pflanzgarten angelegt werden, den der Förderverein einzäunen möchte. Dort können sich Pflanzen durch von Tieren und der Natur verbreiteten Samen selber säen, um später für die Aufforstung zu dienen. Betreut wird die Fläche von dem SGV. Baumsamen wie Bucheckern und Eicheln können schon von Spaziergängern und Kinder mit ihren Eltern oder dem Kindergarten gesammelt und in die Sammelkiste im Bibertal am Waldschiff gelegt werden.

Zukunftswald-Fördervereinvorsitzender Ralf Sander stellte die Kriterien vor, nach denen der gemeinnützige Verein Wald und Aufforstungsprojekte fördern kann. Er zeichnete ein Bild von dem Wald der Zukunft, der aus – zumindest in unseren Breiten – bisher seltener kultivierten Baumarten besteht. Bei einer Exkursion nach Sundern informierte sich der Verein über die Erfahrungen in einer Probepflanzung. Ein weiterer Punkt der Vereinsaufgaben ist die Saatgutgewinnung aus heimischen Beständen. Dieses kann Tieren in der Natur zur Verfügung gestellt werden, die die Samen natürlich verbreiten. Auch die Bildung durch Angebote für junge Menschen hat sich der Förderverein auf die Fahnen geschrieben.

Förster Mario Schulte ging in seinem Vortrag über den Rüthener Wald besonders auch auf die Situation in Kallenhardt ein und führte die Situation und Handlungsmöglichkeiten vor Augen. Die Aufforstung in dem städtischen Wald würde 12 Millionen Euro kosten, hat Schulte hochgerechnet. Da sind die jährlich 30.000 Euro erwarteten Fördergelder von öffentlicher Seite vergleichswiese wenig. Nadel- und Laubhölzer kommen für die Wiederbewaldung gerodeter Fichtenflächen in Frage, setzt man auf einen klimagerechten Mischwald, erläuterte der Förster. Die Rotbuche, die vor der Kultivierung der Fichte in den heimischen Wäldern weit verbreitet war, soll wieder mehr Platz einnehmen. Mit Monokulturen soll Schluss sein.

Aufgaben des Fördervereins Zukunftswald

„Wer sind wir“, stellte Bertram Dohle die bisherigen Mitglieder in der Förderverein-Ortsgruppe Kallenhardt vor. Gut ein Dutzend Namen kamen da zusammen. Ihn selber treibt die Bedeutung des Waldes für verschiedene Lebensbereiche an, als Holzlieferant, Naherholungsgebiet, Klimafaktor oder Forstrevier. Mit dem Projekt in Kallenhardt möchte der Verein etwas für den Ort erreichen. Als einen Aufgabenschwerpunkt nannte Dohle die Wiederbewaldung, wofür stattliche 18 ha geplant sind. Der Förderverein möchte aber auch Kindern und Jugendlichen pädagogisch den Wald erklären und das Thema Naherholung erleben und gestalten.



Auch Wahlen standen bei dem Zukunftswald-Treffen in Kallenhardt auf der Tagesordnung. Als Ortsgruppenleiter wurde Bertram Dohle gewählt, Beisitzerin ist Manuela Meschede.

Konstantin von Fürstenberg beleuchtete die Situation im Wald aus Sicht eines Privatforstbetriebes. Auch dort könne man nicht kostendeckend Forstwirtschaft betreiben, sprach er von einer frustrierenden Situation. Eine Lanze brach er für die Fichte, die jahrzehntelang ihre Berechtigung gehabt hätte. Er nannte Reparationszahlungen nach dem Zweiten Weltkrieg, der Markt und die Wirtschaft hätten nach Bauholz verlangt. Angesichts der heutigen Situation ermunterte er zu Engagement.

Auch Ranger Lukas Göddecke aus Schmallenberg stellte sich vor. Er ist Forstwirt sowie Natur- und Landschaftspfleger. Nachdem Jörg Pahl in den Ruhestand gegangen ist, ist Lukas Göddecke nun als Ranger für die Sauerland-Waldroute zuständig.

Auch Platz für Naturkundeunterricht soll in der Anlage vorhanden sein. Manuela Meschede hatte dazu ein Konzept zusammengestellt. „Die Kinder müssen mit einem anderen Wald leben“, spricht sie von einem Versuch, der aber mit einem Umdenkprozess verbunden sei. Auf der Fläche können Schautafeln aufgestellt werden. Die Kinder können spielerisch lernen, was für ein neuer Wald entsteht. Für Führungen gebe es kompetente Leute im Ort wie Ranger Jörg Pahl, der nun im Ruhestand ist und sich privat engagieren möchte, oder Andreas Wilmes vom SGV.

Von dem Standort nahe des Eichenkamps habe man auch einen guten Blick auf Kallenhardt, fügte Bertram Dohle an. Ein Besuch lohnt sich für Naturfreunde demnach in doppelter Hinsicht.

Ortsgruppe wählt Vorstand

Auch Wahlen standen bei dem Zukunftswald-Treffen in Kallenhardt auf der Tagesordnung. Als Ortsgruppenleiter wurde Bertram Dohle gewählt, Beisitzerin ist Manuela Meschede.

Wildverbiss kann ein Problem sein. Einzelschutz der Bäume sei bei dem Wildvorkommen in dem heimischen Wald schwer möglich, um die Pflanzen zu schützen. Deshalb soll die gesamte Fläche eingezäunt werden. Das soll geschehen, ehe am 14. und 28. November in Kallenhardt die ersten Pflanztage der Ortsgruppe stattfinden. Den Termin konnten sich die Anwesenden schon vormerken. Alleine die Kosten für den Zaun werden auf 3.000 Euro geschätzt, hinzu kommen rund drei Euro je Baum. Eine Kokosmatte unter den Pflanzen hält den Boden feucht und reduziert Wuchs neben den Pflanzen. Die gesamten Kosten für die Testfläche belaufen sich auf rund 15.000 Euro in der Neuanpflanzung, vermutet Dohle. Daneben ist auch Muskelkraft gefragt, jede Hand kann helfen, ermuntert er zum Mitmachen und Anpacken. Die Stadt Rüthen hatte zu Spenden für den Wald aufgerufen, aus den eingesammelten Geldern kann auch das Projekt der Förderverein-Ortsgruppe Kallenhardt unterstützt werden.

Fichten als Zeitzeugen

Auf einem weiteren Teil der 18 ha Fläche soll ein alter Fichtenbestand der Natur überlassen werden und gleichzeitig mahnen wie neue Erkenntnisse über derartig belassene Wälder bringen. Aber es wird auch aufgeforstet. Auf einem Areal soll nach der erfolgten Fichtenrodung bald ein Mischwald angepflanzt werden, mahnte Bertram Dohle zur Eile, ehe die Fläche mit Büschen zuwächst.

Auf einer weiteren Fläche von ungefähr 4,2 ha soll eine Neuanpflanzung mit rund zwölf klimaresistenten Baumarten entstehen. Dort können auch Erfahrungen gesammelt werden, welche der ausgewählten Baumarten im Rüthener Wald besonders gut zurecht kommen. Dabei haben auch seltenere Sorten eine Chance, es kann ausprobiert werden, erklärte Bertram Dohle. 400 Pflanzen von jeder Baumart sollen mit drei Metern Abstand voraussichtlich In Blöcken gepflanzt werden. Die Verfügbarkeit der Setzlinge sei derzeit gut. Baumpflegepaten können sich für eine Baumart melden und sie in den ersten fünf Jahren pflegen. Dazu gehört beispielsweise, die kleinen Bäume freizuschneiden. In der Versammelung meldeten sich die „Bürgerholzberechtigten“, die "Pfarrheimjugend“ und der Karnevalsclub Kallenhardt schon für erste Patenschaften, weitere sollen folgen.

Wildverbiss kann ein Problem sein. Einzelschutz der Bäume sei bei dem Wildvorkommen in dem heimischen Wald schwer möglich, um die Pflanzen zu schützen. Deshalb soll die gesamte Fläche eingezäunt werden. Das soll geschehen, ehe am 14. und 28. November in Kallenhardt die ersten Pflanztage der Ortsgruppe stattfinden. Den Termin konnten sich die Anwesenden schon vormerken. Alleine die Kosten für den Zaun werden auf 3.000 Euro geschätzt, hinzu kommen rund drei Euro je Baum. Eine Kokosmatte unter den Pflanzen hält den Boden feucht und reduziert Wuchs neben den Pflanzen. Die gesamten Kosten für die Testfläche belaufen sich auf rund 15.000 Euro in der Neuanpflanzung, vermutet Dohle. Daneben ist auch Muskelkraft gefragt, jede Hand kann helfen, ermuntert er zum Mitmachen und Anpacken. Die Stadt Rüthen hatte zu Spenden für den Wald aufgerufen, aus den eingesammelten Geldern kann auch das Projekt der Förderverein-Ortsgruppe Kallenhardt unterstützt werden.



 Kellinghausen. Wer in den vergangenen Wochen von Rüthen nach Kellinghausen fuhr, konnte am Straßenrand diese hübsch dekorierten Figuren aus Strohballen sehen. Die Landjugend Rüthen hat sie dort aufgebaut und in der Erntezeit ein schönes Zeichen der Dankbarkeit für die Früchte der Felder gesetzt. Aber die jungen Leute hatten auch noch eine andere Botschaft. Da lohnte es sich, einen Blick auf das angebrachte Plakat zu werfen. „Wir denken in Generationen und nicht in Wahlperioden“, schrieb die Landjugend da und setzte vor der Kommunalwahl ein Ausrufezeichen für nachhaltiges Handeln und den Wunsch nach ehrlicher Politik.

Die Landjugend Rüthen hatTE mit ihren Strohfiguren auch eine Botschaft für den betrachter

Früchte der Felder mahnen auch zu ehrlicher Politik

Die erste Etappe war rund 70 Kilometer lang und führte entlang der Ruhr vorbei am Hengsteysee, wo man mit der Ruhrfähre den Fluss kreuzte.

Weiter ging es vorbei am Harkotsee zum Kemnadersee nach Essen, wo die Radfahrer zur Nacht ein Quartier bezogen. Am nächsten Morgen wurde unter der Führung von Strecken-Scout Stephan Spanke die letzte Etappe angegangen. 55 Kilometer lagen vor den Rüthenern, vorbei am Erholungszentrum des Ruhrgebiets, dem Baldenaysee, erreichten sie ihr Ziel, die Rheinorange im Duisburger Hafen.

 Rüthen. Sein Hobby gemeinsam auszuüben, kann viel Spaß machen. In Rüthen haben einige Fahrradfreunde die „Bergstadt Biker“ gegründet und sind im vergangenen Jahr als erste große Tour auf zwei Etappen des Ruhrtalradweges gestartet. Am ersten Tag ging es von der Ruhrquelle in Winterberg bis Arnsberg und am nächsten Tag weiter nach Schwerte. In diesem Jahr standen nun die Etappen 3 und 4 von Schwerte nach Essen und weiter zum Ziel zur Rheinorange in Duisburg auf dem Programm.

Mit ihren Fahrrädern und gut ausgestattet starteten die vier "Bergstadt Biker" Stephan Spanke, Hans Georg Diekfelder, Matthias Möller und Günter Betten auf ihre Tour. Zunächst ging es aber mit Auto und Anhänger zu dem diesjährigen Startpunkt in Schwerte.

Die erste Etappe war rund 70 Kilometer lang und führte entlang der Ruhr vorbei am Hengsteysee, wo man mit der Ruhrfähre den Fluss kreuzte.

Die "Bergstadt Biker" radelten zwei weitere Etappen des Ruhrtalradweges

Land, Leute und zahlreiche Sehenswürdikeiten an der Ruhr kennengelernt

Als nächstes Ziel steht für die vier "Bergstadt Biker" der Weser-Radweg ab 2021 an. Von Hann-Münden nach Cuxhaven mit einer Streckenlänge von 520 km soll dann geradelt werden. Die Planungen sind schon im Gange, war der Gruppe die Vorfreude anzumerken.

Für alle vier war es wieder eine tolle Tour, zogen die „Bergstadt Biker“ ein zufriedenes Fazit. An zwei Tagen wurden rund 125 km zurückgelegt, als reine Fahrzeit standen etwa neun Stunden zu Buche. Zurück ging es dann per Zug nach Schwerte und mit dem Auto wieder in die Heimat.

Als nächstes Ziel steht für die vier "Bergstadt Biker" der Weser-Radweg ab 2021 an. Von Hann-Münden nach Cuxhaven mit einer Streckenlänge von 520 km soll dann geradelt werden. Die Planungen sind schon im Gange, war der Gruppe die Vorfreude anzumerken.



Der Förderverein sammelt auch weiterhin Spenden und engagiert sich vielfältig. So finden in Kallenhardt regelmäßig Kinonachmittage für die Kinder statt, in diesem Jahr sind sie leider coronabedingt ausgefallen. Auch das Projekt der musikalischen Früherziehung konnte mit Hilfe des Fördervereins umgesetzt werden. Ein aktuelles Projekt ist Shuuz. Der Förderverein sammelt gut erhaltene Schuhe und erzielt so Erlöse. Damit wird die Umwelt durch nachhaltiges Handeln unterstützt und bedürftige Menschen, die sich sonst keine Schuhe leisten können, profitieren davon. Der Förderverein sammelt weiterhin gut erhaltene Schuhe für Kinder und Erwachsene zu diesem Zweck, sie können im Kindergarten abgegeben werden.

 Kallenhardt. An dem Kindergarten St. Clemens Kallenhardt wurde ein neues Sonnensegel installiert, über das sich Kinder, Erzieherinnen und die Eltern freuen. Die Anschaffung hatten die Kita Hellweg GmbH und der Kindergartenförderverein gemeinsam zu Beginn des neuen Kindergartenjahres möglich gemacht. „Sonnenschutz ist in heutiger Zeit das A und O“, erklärte die 2. Vorsitzende des Fördervereins Dr. Dörte Wolfkühler. „Von daher freuen wir uns, wenn wir an dieser Stelle die Kindertagesstätte St. Clemens Kallenhardt sinnvoll unterstützen können“, ergänzt Vorsitzende Daniela Franken. Die Beteiligung an der Anschaffung des Sonnensegels war für den Förderverein auch deshalb möglich, weil er eine Spende des Jahrgangs 1934/1935 erhalten hat. Marlies Brandschwede hat dem Förderverein nach dem Tod ihres Gatten Johannes den gesammelten Betrag von knapp 600 Euro übergeben. Der Förderverein hat die Summe aufgestockt und in die Anschaffung des Sonnensegels fließen lassen. „Welches den Kindern in den nächsten Jahren viel Schatten spenden wird“, freute sich auch Mechthild Köller-Schulz, Leiterin des Kindergartens.

Der Förderverein sammelt auch weiterhin Spenden und engagiert sich vielfältig. So finden in Kallenhardt regelmäßig Kinonachmittage für die Kinder statt, in diesem Jahr sind sie leider coronabedingt ausgefallen. Auch das Projekt der musikalischen Früherziehung konnte mit Hilfe des Fördervereins umgesetzt werden. Ein aktuelles Projekt ist Shuuz. Der Förderverein sammelt gut erhaltene Schuhe und erzielt so Erlöse. Damit wird die Umwelt durch nachhaltiges Handeln unterstützt und bedürftige Menschen, die sich sonst keine Schuhe leisten können, profitieren davon. Der Förderverein sammelt weiterhin gut erhaltene Schuhe für Kinder und Erwachsene zu diesem Zweck, sie können im Kindergarten abgegeben werden.

Der Förderverein DES Kindergartens und der Jahrgang 1934/1935 unterstützten die Anschaffung gemeinsam mit der Kita Hellweg GmbH

Ein neues Sonnensegel für den Kindergarten St. Clemens Kallenhardt



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Ruthen

Menzel

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Wegen der allgemeinen Gesundheitslage gingen die Kommunionkinder in diesem Jahr in Gruppen zu dem Sakrament. Rüthen extrastark gratuliert den Jungen und Mädchen zu der Erstkommunion.

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2020



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Vor einem Jahr hatte ein Team mit den Planungen begonnen und sich Gedanken zu der Gestaltung und der Finanzierung gemacht. Waren zunächst nach Kontakten zu dem 5verbund, in dem auch die LEADER-Mittel für den Bau der Netzwerkstatt beantragt wurden, Fördergelder aus dem Regionalbudget geplant, konnten schließlich aus einem anderen Topf nach den Förderrichtlinien für die Strukturentwicklung des ländlichen Raumes 52.000 Euro finanzielle Mittel beantragt werden. Eine Herausforderung war es, die Fördervoraussetzungen zu erfüllen, berichten Bernhard Meyer, Christoph Mendelin und Carsten Schmidt im Gespräch mit Rüthen extrastark. Die Fläche musste im städteplanerischen Außenbereich liegen und rund 1.600 Arbeitsstunden waren in Eigenleistung zu erbringen. Nachdem die Dorfbewohner schon beim Bau der Netzwerkstatt fleißig mit angepackt hatten, war das nochmal eine herausragende Leistung im Ehrenamt und für das Dorf.

Zuversichtlich wurden auch die baulichen Planungen angegangen und Spielgerätehersteller zu einem Ortstermin eingeladen. Nach ausführlicher Beratung hatte sich das Planungsteam für einen Spielturm aus Holz mit Wellenrutsche, eine Kletterpyramide, Schaukeln, eine Nestschaukel, eine Wippe, Slagline, Bouleplatz, Spielhaus und ein Reck entschieden.

1.600 ehrenamtliche Arbeitsstunden

Die Freifläche ist wie die Netzwerkstatt für Jung und Alt konzipiert. Mit rund 1.000 m² erinnert sie auf 25 x 40 Metern schon fast an einen kleinen Dorfpark.

Vor einem Jahr hatte ein Team mit den Planungen begonnen und sich Gedanken zu der Gestaltung und der Finanzierung gemacht. Waren zunächst nach Kontakten zu dem 5verbund, in dem auch die LEADER-Mittel für den Bau der Netzwerkstatt beantragt wurden, Fördergelder aus dem Regionalbudget geplant, konnten schließlich aus einem anderen Topf nach den Förderrichtlinien für die Strukturentwicklung des ländlichen Raumes 52.000 Euro finanzielle Mittel beantragt werden. Eine Herausforderung war es, die Fördervoraussetzungen zu erfüllen, berichten Bernhard Meyer, Christoph Mendelin und Carsten Schmidt im Gespräch mit Rüthen extrastark. Die Fläche musste im städteplanerischen Außenbereich liegen und rund 1.600 Arbeitsstunden waren in Eigenleistung zu erbringen. Nachdem die Dorfbewohner schon beim Bau der Netzwerkstatt fleißig mit angepackt hatten, war das nochmal eine herausragende Leistung im Ehrenamt und für das Dorf.

Die Netzwerkstatt feiert die Eröffnung der neuen Freizeitfläche

Spielgeräte, Sitzgelegenheiten und Begrünung laden die Dorfbevölkerung nun im Außenbereich des Begegnungszentrums ein. Die Netzwerkstatt in Westereiden wurde im vergangenen Jahr eröffnet und wird während der regelmäßigen Öffnungszeiten und bei besonderen Veranstaltungen von vielen Gästen besucht

 Westereiden. Mit der Nerzwerkstatt haben die Dorfbewohner in Westereiden einen tollen Treffpunkt für Jung und Alt geschaffen, in dem über die Grenzen des Ortes hinaus Menschen zusammenkommen und neben den Öffnungszeiten an vier Tagen in der Woche auch bei Sonderveranstaltungen und Feiern immer wieder Geselligkeit und Gemeinschaft finden. Nun freut sich die Netzwerkstatt über die Eröffnung der ebenfalls in Eigenleistung gestalteten Freizeitfläche hinter dem Gebäude, wo neben einem Spielplatz auch Sitzgelegenheiten und ein Boule Feld entstanden sind. Wenn es die Gesundheitslage erlaubt, soll bald die Freizeitfläche mit einer Feierstunde und einem Frühschoppen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.



Mit der Freizeitfläche sind die Möglichkeiten in der Netzwerkstatt nochmal um einen Baustein erweitert worden. Das Gebäude wurde bereits im vergangenen Jahr eröffnet und erfreute sich generationenübergreifend großer Beliebtheit. Die Idee entstand bei einer Weihnachtsfeier des Schützenvereins im Jahr 2014, erinnert sich Carsten Schmidt. Von der Gaststätte im Dorf war der Fortbestand wegen Ruhestandsplanungen nicht gegeben, die Dorfbevölkerung wünschte sich weiter einen Treffpunkt im Ort. Auf einem Blatt Papier wurden einfache Zeichnungen gemacht und auch am nächsten Morgen war die Euphorie nicht verflogen – im Gegenteil. Nach weiteren Planungen wurde 2016 ein LEADER Projektantrag gestellt, im Mai 2017 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Nach den Erdarbeiten fand am 6.11.2017 die Grundsteinlegung statt, knapp 16 Monate später wurde am 24.02.2019 die Eröffnung der Netzwerkstatt gefeiert. Am 6.12.2019 wurde die Netzwerkstatt mit dem Heimatpreis der Stadt Rüthen ausgezeichnet. Gelobt wurde dabei beispielsweise der innovative Gedanke als Begegnungsstätte für Jung und Alt, in der die Generationen auch digital unterwegs sind. Das spiegelt sich auch in dem Namen: in der Netzwerkstatt sind die Menschen persönlich und elektronisch vernetzt. Ein Herzstück in dem Gastraum ist ein digitales Schwarzes Brett mit Internetanschluss, an dem auch Computerkurse für Senioren stattfinden können. Jeder, der möchte, kann an dem Schwarzen Brett einen Eintrag hinterlassen, das reicht von Flohmarkt-Käufen und –Verkäufen bis zu Veranstaltungen.

Mit der Freizeitfläche sind die Möglichkeiten in der Netzwerkstatt nochmal um einen Baustein erweitert worden. Das Gebäude wurde bereits im vergangenen Jahr eröffnet und erfreute sich generationenübergreifend großer Beliebtheit. Die Idee entstand bei einer Weihnachtsfeier des Schützenvereins im Jahr 2014, erinnert sich Carsten Schmidt. Von der Gaststätte im Dorf war der Fortbestand wegen Ruhestandsplanungen nicht gegeben, die Dorfbevölkerung wünschte sich weiter einen Treffpunkt im Ort. Auf einem Blatt Papier wurden einfache Zeichnungen gemacht und auch am nächsten Morgen war die Euphorie nicht verflogen – im Gegenteil. Nach weiteren Planungen wurde 2016 ein LEADER Projektantrag gestellt, im Mai 2017 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Nach den Erdarbeiten fand am 6.11.2017 die Grundsteinlegung statt, knapp 16 Monate später wurde am 24.02.2019 die Eröffnung der Netzwerkstatt gefeiert. Am 6.12.2019 wurde die Netzwerkstatt mit dem Heimatpreis der Stadt Rüthen ausgezeichnet. Gelobt wurde dabei beispielsweise der innovative Gedanke als Begegnungsstätte für Jung und Alt, in der die Generationen auch digital unterwegs sind. Das spiegelt sich auch in dem Namen: in der Netzwerkstatt sind die Menschen persönlich und elektronisch vernetzt. Ein Herzstück in dem Gastraum ist ein digitales Schwarzes Brett mit Internetanschluss, an dem auch Computerkurse für Senioren stattfinden können. Jeder, der möchte, kann an dem Schwarzen Brett einen Eintrag hinterlassen, das reicht von Flohmarkt-Käufen und –Verkäufen bis zu Veranstaltungen.

Zuversichtlich wurden auch die baulichen Planungen angegangen und Spielgerätehersteller zu einem Ortstermin eingeladen. Nach ausführlicher Beratung hatte sich das Planungsteam für einen Spielturm aus Holz mit Wellenrutsche, eine Kletterpyramide, Schaukeln, eine Nestschaukel, eine Wippe, Slagline, Bouleplatz, Spielhaus und ein Reck entschieden.

Das bietet reichlich Auswahl für die Kinder zum Spielen. Nachdem die Förderung zu Jahresanfang beantragt wurde und die Zusage vorlag, wurde Mitte Juni mit den Arbeiten begonnen. Die Organisatoren freuten sich darüber, dass wieder viele Helfer mit anpackten. Auch das Aufstellen der Geräte geschah in Eigenleistung, dazu wurden Sitzgelegenheiten geschaffen, die Außenanlage begrünt und Wege angelegt.

Netzwerkstatt ist ein Ort der digitalen und persönlichen Begegnung

Mit der Freizeitfläche sind die Möglichkeiten in der Netzwerkstatt nochmal um einen Baustein erweitert worden. Das Gebäude wurde bereits im vergangenen Jahr eröffnet und erfreute sich generationenübergreifend großer Beliebtheit. Die Idee entstand bei einer Weihnachtsfeier des Schützenvereins im Jahr 2014, erinnert sich Carsten Schmidt. Von der Gaststätte im Dorf war der Fortbestand wegen Ruhestandsplanungen nicht gegeben, die Dorfbevölkerung wünschte sich weiter einen Treffpunkt im Ort. Auf einem Blatt Papier wurden einfache Zeichnungen gemacht und auch am nächsten Morgen war die Euphorie nicht verflogen – im Gegenteil. Nach weiteren Planungen wurde 2016 ein LEADER Projektantrag gestellt, im Mai 2017 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Nach den Erdarbeiten fand am 6.11.2017 die Grundsteinlegung statt, knapp 16 Monate später wurde am 24.02.2019 die Eröffnung der Netzwerkstatt gefeiert. Am 6.12.2019 wurde die Netzwerkstatt mit dem Heimatpreis der Stadt Rüthen ausgezeichnet. Gelobt wurde dabei beispielsweise der innovative Gedanke als Begegnungsstätte für Jung und Alt, in der die Generationen auch digital unterwegs sind. Das spiegelt sich auch in dem Namen: in der Netzwerkstatt sind die Menschen persönlich und elektronisch vernetzt. Ein Herzstück in dem Gastraum ist ein digitales Schwarzes Brett mit Internetanschluss, an dem auch Computerkurse für Senioren stattfinden können. Jeder, der möchte, kann an dem Schwarzen Brett einen Eintrag hinterlassen, das reicht von Flohmarkt-Käufen und –Verkäufen bis zu Veranstaltungen.

Thekenabende, Veranstaltungen und private Nutzung

Aber die Netzwerkstatt ist eben auch ein Raum für persönliche Kontakte und Geselligkeit. Dafür bietet sich beispielsweise der gemütliche Gastraum mit 35 Plätzen, einer geselligen Theke und einer Stammtischecke an. Bei gutem Wetter ist vor dem Haus der Biergarten geöffnet.

An den Gastraum schließt sich ein Saal für Feierlichkeiten und andere Veranstaltungen an. Voll bestuhlt bietet er Platz für 100 Personen, Gastraum und Saal können auch gemeinsam genutzt werden.

Die Netzwerkstatt ist viermal in der Woche geöffnet, am Mittwoch, Freitag und Samstag ab 19.00 Uhr, am Sonntag geht es bereits ab 18.00 Uhr los. Die Netzwerkstatt kann aber auch nach Absprache genutzt werden. Immer wieder finden besondere Veranstaltungen statt, bisher gab es beispielsweise Waffeln backen, Spielenachmittage, einen Seniorennachmittag, Grünkohl- essen oder ein Oktoberfest. Der Spielmannszug macht Satzproben in der Netzwerkstatt, Vereine aus Westereiden und den Nachbarorten nutzen sie für Versammlungen und auch als Wahllokal oder für Firmen- und Familienfeiern ist die Netzwerkstatt prima geeignet und im Zeichen der Inklusion behindertengerecht eingerichtet. Den Thekendienst leisten 70 ehrenamtliche Wirte in Eigenleistung. Vermietungen können auf der Internetseite der Netzwerkstatt im Buchungskalender online reserviert werden, Ansprechpartner ist Carsten Schmidt von dem Schützenverein. Aber auch wenn Veranstaltungen für die ehrenamtlich betriebene Einrichtung lukrativ sind, sollen Gäste während der regelmäßigen Öffnungszeiten nicht vor verschlossenen Türen stehen. Deshalb kann die Netzwerkstatt nur am ersten Wochenende im Monat mit Gastraum und Saal für geschlossene Gesellschaften gebucht werden. So sind sie eben, die sympathischen Menschen in Westereiden, keiner bleibt außen vor und alle sind willkommen.



Die Netzwerkstatt ist viermal in der Woche geöffnet, am Mittwoch, Freitag und Samstag ab 19.00 Uhr, am Sonntag geht es bereits ab 18.00 Uhr los. Die Netzwerkstatt kann aber auch nach Absprache genutzt werden. Immer wieder finden besondere Veranstaltungen statt, bisher gab es beispielsweise Waffeln backen, Spielenachmittage, einen Seniorennachmittag, Grünkohl- essen oder ein Oktoberfest. Der Spielmannszug macht Satzproben in der Netzwerkstatt, Vereine aus Westereiden und den Nachbarorten nutzen sie für Versammlungen und auch als Wahllokal oder für Firmen- und Familienfeiern ist die Netzwerkstatt prima geeignet und im Zeichen der Inklusion behindertengerecht eingerichtet. Den Thekendienst leisten 70 ehrenamtliche Wirte in Eigenleistung. Vermietungen können auf der Internetseite der Netzwerkstatt im Buchungskalender online reserviert werden, Ansprechpartner ist Carsten Schmidt von dem Schützenverein. Aber auch wenn Veranstaltungen für die ehrenamtlich betriebene Einrichtung lukrativ sind, sollen Gäste während der regelmäßigen Öffnungszeiten nicht vor verschlossenen Türen stehen. Deshalb kann die Netzwerkstatt nur am ersten Wochenende im Monat mit Gastraum und Saal für geschlossene Gesellschaften gebucht werden. So sind sie eben, die sympathischen Menschen in Westereiden, keiner bleibt außen vor und alle sind willkommen.

www.netzwerkstatt-westereiden.de



So nahmen rund 130 Kinder und Jugendliche an den verschiedenen Programmpunkten wie Fort Fun, Safaripark und Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen teil.

Andere Aktionen wie eine Schifffahrt auf dem Möhnesee, Adventure-Golf und eine Fahrt ins Freibad nach Gudenhagen in Brilon rundeten das Programm ab.

Andere Aktionen wie eine Schifffahrt auf dem Möhnesee, Adventure-Golf und eine Fahrt ins Freibad nach Gudenhagen in Brilon rundeten das Programm ab.

 Rüthen. Das Sommerferienprogramm von dem Kinder- und Jugendzentrum Rüthen „treff“ ist in diesem Jahr besonders gut angenommen worden. „Man merkte, die Kids und Teens wollten unbedingt wieder etwas erleben in den Ferien und die Pandemie mal in den Hintergrund rücken lassen“, zog das Mitarbeiterteam Bilanz.

So nahmen rund 130 Kinder und Jugendliche an den verschiedenen Programmpunkten wie Fort Fun, Safaripark und Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen teil.

Das Kinder- und Jugendzentrum Rüthen „treff“ hat mit Unterstützung des Kreisjugendamtes Soest ein abwechslungsreiches Ferienangebot zusammengestellt. Unterstützung für sozial schwache Familien

Große Fahrten und Ferienprogramm in Rüthen

Andere Aktionen wie eine Schifffahrt auf dem Möhnesee, Adventure-Golf und eine Fahrt ins Freibad nach Gudenhagen in Brilon rundeten das Programm ab.

Daneben wurde auch in Rüthen und der nahen Umgebung etwas unternommen, gemeinsam wurde Pizza und Eis gegessen, das Biberbad besucht und ein Ausflug in den Tierpark nach Warstein unternommen.

Wegen der allgemeinen Gesundheitslage und den damit verbundenen Einschränkungen für die Kinder und Jugendlichen wurde das Ferienprogramm in diesem Jahr vom Kreisjugendamt Soest mitfinanziert, sodass auch sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche bei allen Aktionen kostengünstig teilnehmen konnten. „Wir wollen keinen zurücklassen…“ heißt es so schön in einem Slogan der Regierung, worüber sich das Team vom „treff“ gefreut hat. Mit einem Grillfest im Garten des Kinder- und Jugendzentrums wurde das Ferienprogramm abgerundet.



 Meiste. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage wurde die geplante Ferienfreizeit der Ortschaften Meiste, Kneblinghausen und Hemmern im Sauerland leider frühzeitig abgesagt. Den Kindern in den drei Orten sollte aber trotzdem Spiel und Spaß geboten werden. Der Pfarrgemeinderat organisierte kurzerhand Ferienspiele, wobei die geplante Aktion des TTC Meiste aufgrund der Wetterlage abgesagt wurde. So starteten die Löschgruppen aus Meiste und Kneblinghausen am Dorfbrunnen in Kneblinghausen die erste Aktion. Die Kinder wurden in Gruppen eingeteilt und hatten einige Disziplinen zu erfüllen, um bei den Spielen zu gewinnen. Da die Feuerwehr als Fachmänner für Wasserförderung bekannt ist, blieb auch an diesem Tag erst kein Auge und dann auch nicht die Kleidung trocken. Zum Abschluss wurden alle Gewinner mit Preisen und Getränken belohnt.

An einem anderen Ferientag ging es zum AdventureGolf nach Winterberg. Organisiert von den Karnevalisten aus Kneblinghausen versuchten die Kinder bei gutem Wetter auf 18 Bahnen den Ball ins Loch zu schlagen. Das war bei Bahnen wie dem Rothaarsteig, der Bobbahn, dem Bergwerk oder der St.-Georg Schanze gar nicht so leicht.

Viel Spaß hatten alle auch bei einer Flußüberquerung mit dem Floß, das per Hand und Seil zum anderen Ufer gezogen werden musste. Zum Schluss konnte jede Gruppe ihren Sieger bejubeln und es gab Eis für alle.

In Kneblinghausen fand eine weitere Ferienaktion für die Kinder aus Hemmern, Meiste und Kneblinghausen statt. Der Schützenverein bot einen Schnupperkurs im Bogenschießen an, wobei einige Talente zum Vorschein kamen. Aber auch bei den Geschicklichkeitsspielen wie Entenangeln oder Torwandschießen hatten die Kinder sichtlich Spaß.

Mit der KFD ging es an die Grillhütte in Kneblinghausen. Beim Basteln mit der Laubsäge entstanden viele schöne bunte Trecker, Dinos, Geister, Fische oder Igel. Zur Abwechselung durften bei dem warmen Wetter natürlich auch Wasserspiele nicht fehlen.

 Meiste. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage wurde die geplante Ferienfreizeit der Ortschaften Meiste, Kneblinghausen und Hemmern im Sauerland leider frühzeitig abgesagt. Den Kindern in den drei Orten sollte aber trotzdem Spiel und Spaß geboten werden. Der Pfarrgemeinderat organisierte kurzerhand Ferienspiele, wobei die geplante Aktion des TTC Meiste aufgrund der Wetterlage abgesagt wurde. So starteten die Löschgruppen aus Meiste und Kneblinghausen am Dorfbrunnen in Kneblinghausen die erste Aktion. Die Kinder wurden in Gruppen eingeteilt und hatten einige Disziplinen zu erfüllen, um bei den Spielen zu gewinnen. Da die Feuerwehr als Fachmänner für Wasserförderung bekannt ist, blieb auch an diesem Tag erst kein Auge und dann auch nicht die Kleidung trocken. Zum Abschluss wurden alle Gewinner mit Preisen und Getränken belohnt.

In Meiste, Kneblinghausen und Hemmern konnten die Kinder in den Ferien viel erleben. Die Vereine in den Orten gestalteten ein abwechslungsreiches Programm

Bei den Ferienspielen ging es rund

Einen Tag bei den Indianern erlebten die Kinder mit dem Dorf- und Schützenverein Hemmern. An dem Vereinshaus in dem Ort verbrachten die jüngeren Kinder einen Nachmittag mit Spiel-, Rätsel- und Bastelaktionen, der Tag endete mit einem großen Lagerfeuer. Die größeren Kinder bastelten Indianerschmuck, lernten Tipi bauen und Bogenschießen. Mit einer Nachtwanderung endete dann die Ferienaktion in dem Jahr 2020.

Mit der KFD ging es an die Grillhütte in Kneblinghausen. Beim Basteln mit der Laubsäge entstanden viele schöne bunte Trecker, Dinos, Geister, Fische oder Igel. Zur Abwechselung durften bei dem warmen Wetter natürlich auch Wasserspiele nicht fehlen.

Einen Tag bei den Indianern erlebten die Kinder mit dem Dorf- und Schützenverein Hemmern. An dem Vereinshaus in dem Ort verbrachten die jüngeren Kinder einen Nachmittag mit Spiel-, Rätsel- und Bastelaktionen, der Tag endete mit einem großen Lagerfeuer. Die größeren Kinder bastelten Indianerschmuck, lernten Tipi bauen und Bogenschießen. Mit einer Nachtwanderung endete dann die Ferienaktion in dem Jahr 2020.

 Rüthen. Der Reitverein Rüthen war auch in diesem Jahr kreativ und hat sich für die Sommerferien tolle Freizeitangebote für Kinder und – ein Novum – auch für Erwachsene überlegt.

Unter der Leitung von Lara Hölscher wurden Reitstunden für Erwachsene angeboten. Die Teilnehmer genossen sichtlich den Umgang mit den Pferden. Da nicht nur das Reiten im Mittelpunkt stand, sondern auch die Pflege und der Umgang, wurde die Tiere zunächst ordentlich geputzt und dann die Pferde gesattelt. Bei schönem Wetter fanden die Reitstunden auf dem Dressurplatz statt.

Die Ferienaktionen von dem Reitverein Rüthen begeisterten große und kleine Teilnehmer

Spiel und Spaß für Pferd und Mensch

Unter der Leitung von Lara Hölscher wurden Reitstunden für Erwachsene angeboten. Die Teilnehmer genossen sichtlich den Umgang mit den Pferden. Da nicht nur das Reiten im Mittelpunkt stand, sondern auch die Pflege und der Umgang, wurde die Tiere zunächst ordentlich geputzt und dann die Pferde gesattelt. Bei schönem Wetter fanden die Reitstunden auf dem Dressurplatz statt.

An zwei weiteren Tagen startete die Aktion „ Fit mit Pferd“, Julia Bertels und Sonja Picht wurden unterstützt von Amy Linnhoff, Maja Weiken und Sarah Jaeger. Bei der Veranstaltung stand nicht das klassische Reiten auf dem Programm, sondern Spiel und Spaß am Pferd. Mit Hilfsmitteln wie Bällen und Reifen konnten sich die zahlreichen Kinder auspowern und ihren Lieblingen sehr nah sein.

Nadine Linnhoff bot die Aktion „Ausritt“ an. Der Tag startete mit dem Putzen der Pferde. Anschließend ging es mit den vereinseigenen Schulpferden ins Gelände und zum Abschluß auf den Dressurplatz.

Alle drei Ferienaktionen wurden gut angenommen und alle Beteiligten hatten viel Spaß und Freude. Die ein oder andere Aktion wird sicherlich im nächsten Jahr wieder ein Bestandteil der Sommerferienaktion des Reiterverein Rüthen, planen die Verantwortlichen schon für die kommende Zeit.

In einer anderen Woche waren die Voltis (die Mitglieder der Voltigiergruppe) an der Reihe, die Ausbilder Carmen Becher und Sonja Picht bauten einen tollen Geschicklichkeitsparcour auf dem Dressurplatz auf, es musste um Hütchen geritten werden, Ringe balanciert und Pferde geführt werden. Auch diese Aktion war ein voller Erfolg und begeisterte die Kinder.

Nicht nur wegen der gelungenen Veranstaltung und der glücklichen Kindergesichter zogen die Veranstalter ein erfolgreiches Fazit. „Die Coronazeit hat uns als Verein noch mehr zusammengeschweißt, uns ist bewußt gemacht worden, was für eine tolle Gemeinschaft wir sind. Wir haben gemerkt, … dass wir uns auf den Anderen verlassen können und was für eine buntgemischte Truppe wir sind. Jeder macht das, was er am besten kann, dann läuft es einwandfrei mit ganz viel Spaß, trotz vieler Arbeit“, schreibt Sonja Picht in einer Pressemitteilung.

Nicht nur wegen der gelungenen Veranstaltung und der glücklichen Kindergesichter zogen die Veranstalter ein erfolgreiches Fazit. „Die Coronazeit hat uns als Verein noch mehr zusammengeschweißt, uns ist bewußt gemacht worden, was für eine tolle Gemeinschaft wir sind. Wir haben gemerkt, … dass wir uns auf den Anderen verlassen können und was für eine buntgemischte Truppe wir sind. Jeder macht das, was er am besten kann, dann läuft es einwandfrei mit ganz viel Spaß, trotz vieler Arbeit“, schreibt Sonja Picht in einer Pressemitteilung.

Nicht nur wegen der gelungenen Veranstaltung und der glücklichen Kindergesichter zogen die Veranstalter ein erfolgreiches Fazit. „Die Coronazeit hat uns als Verein noch mehr zusammengeschweißt, uns ist bewußt gemacht worden, was für eine tolle Gemeinschaft wir sind. Wir haben gemerkt, … dass wir uns auf den Anderen verlassen können und was für eine buntgemischte Truppe wir sind. Jeder macht das, was er am besten kann, dann läuft es einwandfrei mit ganz viel Spaß, trotz vieler Arbeit“, schreibt Sonja Picht in einer Pressemitteilung.

Tolle Spiele mit den Pferden begeisterten die Reitlehrer die Kinder. Anschließend wurde ein kleiner Geschicklichkeitsparcour aufgebaut und die Kinder mussten auf Zeit, die Hindernisse bewältigen.

In einer anderen Woche waren die Voltis (die Mitglieder der Voltigiergruppe) an der Reihe, die Ausbilder Carmen Becher und Sonja Picht bauten einen tollen Geschicklichkeitsparcour auf dem Dressurplatz auf, es musste um Hütchen geritten werden, Ringe balanciert und Pferde geführt werden. Auch diese Aktion war ein voller Erfolg und begeisterte die Kinder.

 Rüthen. Mit einer Reitveranstaltung bedankten sich die Reitlehrer und Voltiausbilder Maren Hirschberg, Lara Hölscher, Nadine Linnhoff, Julia Bertels, Carmen Becher und Sonja Picht bei den Kindern und Eltern des Reitvereins für die Unterstützung in der vergangenen Zeit. Die allgemeine Gesundheitslage ist auch für den Reitverein eine Herausforderung, neben ausgefallenen Trainings- und Reitstunden auch in finanzieller Hinsicht.

Denn auch in den vergangenen Monaten wollten die Pferde weiterhin gefüttert, versorgt und gemistet werden. Da packten alle gemeinsam mit an und hielten zusammen, aber was fehlte waren die Einnahmen aus dem Schulbetrieb. Doch unterstützten auch da die Eltern den Verein. Seit einigen Wochen läuft nun der Schulbetrieb wieder, unter gewissen hygienischen Auflagen.

Als kleines Dankeschön hatte der Verein da zu einer besonderen Reitveranstaltung eingeladen. Bei schönem Wetter ging es in kleinen Gruppen auf den außenliegenden Dressurplatz der Anlage. Dort hieß es dann „Fit mit Pferd“.

Tolle Spiele mit den Pferden begeisterten die Reitlehrer die Kinder. Anschließend wurde ein kleiner Geschicklichkeitsparcour aufgebaut und die Kinder mussten auf Zeit, die Hindernisse bewältigen.

Der Reitverein Rüthen hält zusammen und veranstaltete zum Dank eine besondere Reitveranstaltung für Reitschüler und Voltigierer

„Fit mit Pferd“ und Voltis auf dem Geschicklichkeitsparcour

Das Tambourcorps Kallenhardt marschierte vor der Fleischerei Finger auf. Im nächsten Jahr feiert der Verein seinen 100. Geburtstag, ein Konzert des Heeresmusikkorps Kassel und ein Freundschaftstreffen sind geplant

Ehrenmitglied Anton Finger wurde mit einem Ständchen gratuliert

 Kallenhardt. Das Tambourcorps Kallenhardt wird im nächsten Jahr 100 Jahre alt und plant bereits für die Geburstagsfeierlichkeiten. Danach macht am 14. April ein Benefizkonzert des Hereresmusikkorps Kassel um 19.30 Uhr in der Schützenhalle den Auftakt, der Erlös der Veranstaltung ist für die Jugendarbeit des Tambourcorps und die Dorfjugend bestimmt.

Am 24. April geht es dann mit dem offiziellen Jubiläumsfestakt und einem Freundschaftstreffen in Kallenhardt weiter. 50 Blaskapellen, Tambourcorps, Spielmannszüge sowie befreundete Schützenvereine und die Vereine aus dem Ort sind dann eingeladen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Geplant ist ein Festumzug der Vereine durch das Dorf und ein anschließendes Gemeinschaftsspiel der Musiker auf dem Schulhof. Nach den Festansprachen ist ein geselliges Beisammen geplant, abends findet eine Party mit DJ statt. Die Jubiläumsveranstaltungen werden in Abhängigkeit von der allgemeinen Gesundheitslage gefeiert, darüber soll Anfang März 2021 entschieden werden, erklärt Vorsitzende Isabell Söhl. Bei den Planungen hat der Vorstand Unterstützung von einem Organisationsteam, das Hartwig Thiele koordiniert.

Auch sonst sieht sich das Tambourcorps Kallenhardt gut aufgestellt. Mit rund 50 aktiven Musikern und einer jungen Altersstruktur im Verein wie im Vorstand gehen die Spielleute zuversichtlich in die Zukunft. Die musikalische Leitung hat Tambourmajor Lars Geesmann. Fünf Jugendliche sind an den Instrumenten Flöte und Trommel in der Ausbildung.

Freude herrschte in dem Verein auch, als nach einigen Wochen Pause wegen der allgemeinen Gesundheitslage die Proben wieder stattfinden konnten. Aus dem Probenraum wurden sie in den warmen Monaten nach draußen auf den Sportplatz verlegt. Die Oldie-Party fällt in diesem Jahr aus, im nächsten Jahr kann nach Möglichkeit wieder zu den Hits vergangener Jahrzehnte in der Schützenhalle gerockt werden.

 Kallenhardt. Das Tambourcorps Kallenhardt wird im nächsten Jahr 100 Jahre alt und plant bereits für die Geburstagsfeierlichkeiten. Danach macht am 14. April ein Benefizkonzert des Hereresmusikkorps Kassel um 19.30 Uhr in der Schützenhalle den Auftakt, der Erlös der Veranstaltung ist für die Jugendarbeit des Tambourcorps und die Dorfjugend bestimmt.

 Kallenhardt. Das Tambourcorps Kallenhardt wird im nächsten Jahr 100 Jahre alt und plant bereits für die Geburstagsfeierlichkeiten. Danach macht am 14. April ein Benefizkonzert des Hereresmusikkorps Kassel um 19.30 Uhr in der Schützenhalle den Auftakt, der Erlös der Veranstaltung ist für die Jugendarbeit des Tambourcorps und die Dorfjugend bestimmt.

 Kallenhardt. Das Tambourcorps Kallenhardt wird im nächsten Jahr 100 Jahre alt und plant bereits für die Geburstagsfeierlichkeiten. Danach macht am 14. April ein Benefizkonzert des Hereresmusikkorps Kassel um 19.30 Uhr in der Schützenhalle den Auftakt, der Erlös der Veranstaltung ist für die Jugendarbeit des Tambourcorps und die Dorfjugend bestimmt.

Bis zu dem 100. Vereinsgeburtstag dauert es noch bis zum nächsten Jahr, einen Grund zum Feiern hatte das Tambourcorps Kallenhardt aber auch schon kürzlich, als Ehrenmitglied Anton Finger seinen 90. Geburtstag feierte. Am 22.08.1930 geboren, erlebte er die musikalischen Jahre in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg mit und war bis in die 1980er Jahre in dem Verein aktiv. In der Zeit nahm der Verein eine erfreuliche Entwicklung, bis 1969 trat das Tambourcorps mit zwölf Mitgliedern auf. Anton Finger war Ausbilder an der Flöte, seinerzeit wurde noch vermehrt mit Grifftabellen gearbeitet. Bekannt und geschätzt war er neben seinem Humor auch für die geleisteten Fahrdienste, hatte er doch als einer der ersten im Ort ein Auto. Außerdem versorgte der selbständige Metzgermeister die Vereinskameraden bei Auftritten auf Schützenfesten in Altenrüthen oder auf dem Esshoff mit leckerer Fleischwurst. Auch seine beiden Kinder Andreas und Helma spielten in dem Tambourcorps Flöte, bis heute ist die Familie dem Verein verbunden.

Bis zu dem 100. Vereinsgeburtstag dauert es noch bis zum nächsten Jahr, einen Grund zum Feiern hatte das Tambourcorps Kallenhardt aber auch schon kürzlich, als Ehrenmitglied Anton Finger seinen 90. Geburtstag feierte. Am 22.08.1930 geboren, erlebte er die musikalischen Jahre in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg mit und war bis in die 1980er Jahre in dem Verein aktiv. In der Zeit nahm der Verein eine erfreuliche Entwicklung, bis 1969 trat das Tambourcorps mit zwölf Mitgliedern auf. Anton Finger war Ausbilder an der Flöte, seinerzeit wurde noch vermehrt mit Grifftabellen gearbeitet. Bekannt und geschätzt war er neben seinem Humor auch für die geleisteten Fahrdienste, hatte er doch als einer der ersten im Ort ein Auto. Außerdem versorgte der selbständige Metzgermeister die Vereinskameraden bei Auftritten auf Schützenfesten in Altenrüthen oder auf dem Esshoff mit leckerer Fleischwurst. Auch seine beiden Kinder Andreas und Helma spielten in dem Tambourcorps Flöte, bis heute ist die Familie dem Verein verbunden.

Freude herrschte in dem Verein auch, als nach einigen Wochen Pause wegen der allgemeinen Gesundheitslage die Proben wieder stattfinden konnten. Aus dem Probenraum wurden sie in den warmen Monaten nach draußen auf den Sportplatz verlegt. Die Oldie-Party fällt in diesem Jahr aus, im nächsten Jahr kann nach Möglichkeit wieder zu den Hits vergangener Jahrzehnte in der Schützenhalle gerockt werden.

Bis zu dem 100. Vereinsgeburtstag dauert es noch bis zum nächsten Jahr, einen Grund zum Feiern hatte das Tambourcorps Kallenhardt aber auch schon kürzlich, als Ehrenmitglied Anton Finger seinen 90. Geburtstag feierte. Am 22.08.1930 geboren, erlebte er die musikalischen Jahre in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg mit und war bis in die 1980er Jahre in dem Verein aktiv. In der Zeit nahm der Verein eine erfreuliche Entwicklung, bis 1969 trat das Tambourcorps mit zwölf Mitgliedern auf. Anton Finger war Ausbilder an der Flöte, seinerzeit wurde noch vermehrt mit Grifftabellen gearbeitet. Bekannt und geschätzt war er neben seinem Humor auch für die geleisteten Fahrdienste, hatte er doch als einer der ersten im Ort ein Auto. Außerdem versorgte der selbständige Metzgermeister die Vereinskameraden bei Auftritten auf Schützenfesten in Altenrüthen oder auf dem Esshoff mit leckerer Fleischwurst. Auch seine beiden Kinder Andreas und Helma spielten in dem Tambourcorps Flöte, bis heute ist die Familie dem Verein verbunden.

Eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten und eine zeitlich komprimierter Rennserie waren in diesem Jahr besondere Rahmenumstände. Neele Linnhof, Jan Kühle, Jan Tappe und Nico Schnitger hatten viele Jahre zusammen mit ihrem Trainerteam vom MSC Rüthen auf diesen Augenblick hingearbeitet, dann konnte es losgehen. Helm auf, anschnallen, volle Konzentration und sich der Konkurrenz stellen. Nico Schnitger fuhr schnell, fehlerfrei und konnte gleich im ersten Rennen seiner noch jungen Motorsportkarriere den Klassensieg für sich verbuchen. In einem 22-köpfigen Teilnehmerfeld fuhr Neele Linnhoff in der Klasse der Einsteiger schnell und unbekümmert durch den Parcour. Mit Platz 14 und der Auszeichnung als schnellste Dame in der Klasse waren sie und das Team sehr zufrieden. Nico Kühle setzte bereits im Trainingslauf alles auf eine Karte und signalisierte Podiumsansprüche. Zu Recht, denn seine Zeiten waren dem Spitzentrio ebenbürtig. Leider wurde er mit einem Pylonenfehler und drei Strafsekunden belegt und rutschte von Platz drei auf sieben zurück. Jan Tappe erreichte einen guten 13. Platz.

In der Klasse der Junioren starteten Chayenne Avenato, Simon Conredel, Felix Kura, Samantha Lellek und Leon Bergmeier. In dem stark besetztem Starterfeld der Klasse konnten alle Fahrer ihr Können zeigen. Leon Bergmeier blieb mit Platz acht hinter seinen Erwartungen, Samantha Lellek freute sich nach zwei schnellen, aber nicht fehlerfreien Wertungsläufen über Platz 14. Auch Felix Kura verlor in einigen Passagen mächtig Zeit und kam auf Platz 19, Simon Conredel erreichte Platz 21, Chayenne Avenato fuhr auf Platz 23.

In der Klasse der Young Driver war es in dem mit vielen guten Fahrern besetzten Starterfeld spannend. Jan Enthof konnte sein Potential zeigen und kam nach einem Fahrfehler auf Platz fünf. Marvin Holtey wollte unbedingt mit dem Spitzenfeld mithalten. Mit nur 1,5 Sekunden Rückstand fuhr er in die Pokalränge auf Platz zehn. Auch Larissa Conredel landete auf Platz 21, Nico Bergmeier belegte Rang 23. Lob gab es für alle Fahrer von den Verantwortlichen des MSC, die mit den Startern des Vereins zufrieden waren.

 Rüthen. Nach einer Pause wegen der allgemeinen Gesundheitslage wurde die Nachwuchsserie im ADAC Youngster Cup gestartet. Aus Rüthener Sicht gab es dabei einige erfreuliche Ergebnisse. Gerade die neuen im MSC Youngster Team überzeugten in ihrem ersten Rennen, Samantha Lellek und Neele Linnhof wurden als schnellste Damen in ihren Wertungsgruppen geehrt und Nico Schnitger holte sich grandios den Gruppensieg in der Klasse der Einsteiger. In der Mannschaft erzielte das Team aus Rüthen den zweiten Platz.

Eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten und eine zeitlich komprimierter Rennserie waren in diesem Jahr besondere Rahmenumstände. Neele Linnhof, Jan Kühle, Jan Tappe und Nico Schnitger hatten viele Jahre zusammen mit ihrem Trainerteam vom MSC Rüthen auf diesen Augenblick hingearbeitet, dann konnte es losgehen. Helm auf, anschnallen, volle Konzentration und sich der Konkurrenz stellen. Nico Schnitger fuhr schnell, fehlerfrei und konnte gleich im ersten Rennen seiner noch jungen Motorsportkarriere den Klassensieg für sich verbuchen. In einem 22-köpfigen Teilnehmerfeld fuhr Neele Linnhoff in der Klasse der Einsteiger schnell und unbekümmert durch den Parcour. Mit Platz 14 und der Auszeichnung als schnellste Dame in der Klasse waren sie und das Team sehr zufrieden. Nico Kühle setzte bereits im Trainingslauf alles auf eine Karte und signalisierte Podiumsansprüche. Zu Recht, denn seine Zeiten waren dem Spitzentrio ebenbürtig. Leider wurde er mit einem Pylonenfehler und drei Strafsekunden belegt und rutschte von Platz drei auf sieben zurück. Jan Tappe erreichte einen guten 13. Platz.

MSC Youngster Fahrer mit guten Leistungen

Die vorläufigen Öffnungszeiten der Katholischen Öffentlichen Bücherei Rüthen

Sonntags von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Donnerstags: 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Neue Medien für die Ausleihe

Ein Besuch in der Katholischen Öffentlichen Bücherei lohnt sich, verspricht das Team. In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche brandaktuelle Medien für die Ausleihe angeschafft.

Neue Mitarbeiter gesucht

Das Büchereiteam ist auf der Suche nach Nachwuchs. Insbesondere junge Leute sind laut Annette Dusny und Carina Bocklitz gefragt, neue Ideen für die Bücherei mitzubringen und bei der Medienauswahl für die Neuanschaffungen mitzuhelfen. Die Arbeit ist ehrenamtlich und kann vom Pfarrbüro für Lebenslauf und Bewerbung mit einem Zeugnis bestätigt werden. Interessenten können sich gerne zu den Öffnungszeiten in der Bücherei oder bei Annette Dusny, Telefon 02952/769, melden.

 Rüthen. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage hatte die Katholische Öffentliche Bücherei Rüthen einige Monate geschlossen und danach Bücher auf Vorbestellung zur Abholung bereitgestellt. Seit einigen Wochen geht das Büchereiteam nun einen weiteren Schritt in Richtung Normalität und öffnet donnerstags und sonntags wieder zum Stöbern in den Regalen und für eine persönliche Ausleihe. Die Besucherzahl ist dabei allerdings vorläufig auf zwei Personen oder eine Familie gleichzeitig beschränkt und die Leser ab dem 6. Lebensjahr sind aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Weitere Sicherheitsmaßnahmen: am Eingang müssen die Hände desinfiziert und ein Anwesenheitsnachweis ausgefüllt werden. Danach kann die Bücherei zur zügigen Ausleihe betreten werden. In der Bücherei wird das "Einbahnstraßensystem" gelebt, außerdem sind nur zwei Mitarbeiter von dem Team anwesend, um die Ausleihe am Computer zu bearbeiten und den Kundenverkehr zu koordinieren.

Wer nicht nur Bücher und andere Medien ausleihen möchte, sondern auch welche zurückgibt, macht das nach Aufforderung der Bücherei bitte weiter in einer Tüte, die mit Namen und Lesenummer versehen ist und in einen Korb gelegt wird. Werden die Medien nicht rechtzeitig zurückgegeben, entstehen mit der Wiedereröffnung auch wieder Mahngebühren. Vor dem Büchereibesuch können Medien auch weiterhin aus dem Online-Katalog vorgemerkt und vor Ort abgeholt werden. Wenn gerade Kunden in der Bücherei sind und man draußen warten muss, stehen vor der Tür mit Abstand aufgestellte Stühle bereit.

Die Katholische öffentliche Bücherei Rüthen erklärt, wie in Zeiten von gesundheitlichen Beschränkungen die Ausleihe abläuft. Nachwuchs in dem Büchereiteam gesucht

Bücher und Medien können nun wieder persönlich ausgeliehen werden

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