Moment mal,
Das ist Doch …
 Kennen Sie das Haus auf unserem historischen Foto? Vielleicht kommt es Ihnen bekannt vor und mancher hat möglicherweise richtig vermutet, es steht in Menzel. Nicht nur die alte Fotografie macht deutlich, dass es viel aus der Dorfgeschichte zu erzählen hat. Da lohnt es, mal innezuhalten und in die Historie einzutauchen. Die Menzeler machen das derzeit besonders gerne und intensiv, das Dorf feiert im nächsten Jahr sein 800jähriges Jubiläum. Die Vorbereitungen laufen in verschiedenen Arbeitsgruppen, neben Feierlichkeiten wird auch eine umfangreiche Dorfchronik erstellt, lesen Sie mehr dazu auch in unserem Bericht auf den Seiten 60 und 61. Da hält ein Dorf zusammen und möchte gemeinsam feiern, gemeinsam daran zu arbeiten und die Vorfreude darauf helfen sicherlich auch besonders in der heutigen Zeit, in der das alltägliche Leben noch von der allgemeinen Gesundheitslage beschränkt ist. Wohl nicht nur die Menzeler hoffen, dass bald wieder Normalität einkehrt und sie wie geplant feiern können. Ob das zu den geplanten Terminen möglich ist, wird die Zeit zeigen, zuversichtlich zu sein und für künftige Dinge zu planen, kann aber helfen, auch wenn Sicherheit vorgeht. In dem Sinne wünscht Ihnen auch Rüthen extrastark „Bleiben sie gesund“.
Auch die Waldkindergruppen kommen sehr gut. Derzeit sind allerdings nur noch in der Gruppe der 12-15 jährigen Plätze frei. Die Gruppen heißen "Mini-Kids-Adventure-Club". "Die wilden Kinder" und "Waldkinder". In den Gruppen steht die freie Entfaltung inmitten der Natur im Fokus. So gibt es neben spielerischer Wissensvermittlung auch immer genug Zeit für freies Spielen.
Es werden selbstständige, gestellte Aufgaben wie z.B. Hüttenbau, Dammbau und andere gelöst. Frei nach dem Motto "Dreck ist nur ein anderes Wort für Spaß“.
In den unterschiedlichen Ausbildungsblöcken lernen die Teilnehmer, wie ein Feuer mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien entzündet wird, sie lernen essbare Pflanzen kennen und erfahren, wie man Wasser findet und aufbereitet und welche tierische Notnahrung man findet. Gegen Ende des Tages wird am Lagefeuer gemeinsam ein Essen zubereitet. Der Trainer hat aus der zivilisierten Welt ein paar schmackhafte Grundzutaten mitgebracht, die mit dem Gefundenen aus der Natur aufgepeppt werden. „Lerne bei Deinem Survival-/ Wildniskurs das Überleben in freier Natur und tauche ein in ein unvergessliches Abenteuer", lädt Jens Habich zum Mitmachen ein.
Auch die Waldkindergruppen kommen sehr gut. Derzeit sind allerdings nur noch in der Gruppe der 12-15 jährigen Plätze frei. Die Gruppen heißen "Mini-Kids-Adventure-Club". "Die wilden Kinder" und "Waldkinder". In den Gruppen steht die freie Entfaltung inmitten der Natur im Fokus. So gibt es neben spielerischer Wissensvermittlung auch immer genug Zeit für freies Spielen.
 Rüthen. Das Leben und Überleben in der unberührten Wildnis ist ein echtes Abenteuer und verspricht unvergessliche Momente und Augenblicke. Der Rüthener Jens Habich lädt mit seiner Firma Adrenalin-tours alle Abenteuerlustigen ein, in ein Erlebnis unter freiem Himmel einzutauchen und zu lernen, welche Grundlagen für das Überleben bei den Survival-/ Wildniskursen wichtig sind. Die Kurse finden ortsnah in der Natur rund um Rüthen statt. Unter professioneller Anleitung geprüfter Trainer bekommen die Teilnehmer bei einem ein-oder zweitägigen Survival-Wildniskurs alles für das Überleben wichtigen Wildnis Basics und Survival Skills vermittelt.
In den unterschiedlichen Ausbildungsblöcken lernen die Teilnehmer, wie ein Feuer mit unterschiedlichen Werkzeugen und Materialien entzündet wird, sie lernen essbare Pflanzen kennen und erfahren, wie man Wasser findet und aufbereitet und welche tierische Notnahrung man findet. Gegen Ende des Tages wird am Lagefeuer gemeinsam ein Essen zubereitet. Der Trainer hat aus der zivilisierten Welt ein paar schmackhafte Grundzutaten mitgebracht, die mit dem Gefundenen aus der Natur aufgepeppt werden. „Lerne bei Deinem Survival-/ Wildniskurs das Überleben in freier Natur und tauche ein in ein unvergessliches Abenteuer", lädt Jens Habich zum Mitmachen ein.
 Rüthen. Das Leben und Überleben in der unberührten Wildnis ist ein echtes Abenteuer und verspricht unvergessliche Momente und Augenblicke. Der Rüthener Jens Habich lädt mit seiner Firma Adrenalin-tours alle Abenteuerlustigen ein, in ein Erlebnis unter freiem Himmel einzutauchen und zu lernen, welche Grundlagen für das Überleben bei den Survival-/ Wildniskursen wichtig sind. Die Kurse finden ortsnah in der Natur rund um Rüthen statt. Unter professioneller Anleitung geprüfter Trainer bekommen die Teilnehmer bei einem ein-oder zweitägigen Survival-Wildniskurs alles für das Überleben wichtigen Wildnis Basics und Survival Skills vermittelt.
Jens Habich bietet mit seiner Firma Adrenalintours wieder Kurse in der Natur an
Survivalkurse für Erwachsene und Kinder entdecken die Natur
 Rüthen. Mit ihrem Kfz-Zulassungsdienst bietet Angelina Henneböhle den Kunden in Rüthen und der Umgebung einen hilfreichen Service, wenn es darum geht, für das neue Auto die Formalitäten auf dem Straßenverkehrsamt zu erledigen. Die Rüthener Jungunternehmerin übernimmt für sie das Ab- und Anmelden des Fahrzeuges, egal ob PKW, Motorräder, Anhänger oder LKW. Keine langen Wartezeiten auf der Behörde, keinen Urlaubstag dafür investieren, sondern einfach und stressfrei die fertigen Unterlagen erhalten, das hat sich mancher Fahrzeugbesitzer wohl schon lange gewünscht. Angelina Henneböhle kennt dieses Angebot bereits aus anderen Orten und macht den Service zu einem günstigen Preis nun auch in Rüthen möglich. Kundenfreundlichkeit und guter Service sind für sie ein selbstverständliches Qualitätskriterium. Ein weiterer Vorteil des Kfz-Zulassungsservices: während Privatleute bisweilen zwei bis drei Wochen auf einen Termin beim Straßenverkehrsamt warten, bekommen die Kunden von Angelina Henneböhle bereits am nächsten Tag die Unterlagen der erledigten Anmeldung. Um für die Kunden den Weg zur der Kfz-Zulassungsstelle zu übernehmen und alle notwendigen Formalitäten zu erledigen, benötigt sie von ihnen neben dem Fahrzeugschein und dem Fahrzeugbrief eine unterzeichnete Vollmacht, ein SEPA Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer, eine Kopie des Personalausweises und die elektronische Versicherungsbestätigung mit der EVB-Nummer, bei Gebrauchtwagen zusätzlich einen TÜV-Bericht.
Der Autoanmeldeservice von Angelina Henneböhle kostet für ein Fahrzeug 18 Euro, wenn mehrere KFZ an einem Tag angemeldet werden sollen, berechnet sie für jeden weiteren Vorgang acht Euro.
Das Angebot können übrigens Privatleute wie Autohäuser in Anspruch nehmen. Für zahlreiche KFZ-Händler in der Region ist Angelina Henneböhle bereits ein zuverlässiger Partner und übernimmt auch für sie beziehungsweise deren Kunden den Gang zum Straßenverkehrsamt in Soest oder Lippstadt. Angelina Henneböhle hat ihr Büro in Rüthen in der Johannesstraße 8, telefonisch erreichbar ist sie unter 0176/ 55 20 92 45 oder per Email an kfz-zulassungsservice@web.de. Informationen gibt es auch auf der Internetseite zuse-ah.de.
 Rüthen. Mit ihrem Kfz-Zulassungsdienst bietet Angelina Henneböhle den Kunden in Rüthen und der Umgebung einen hilfreichen Service, wenn es darum geht, für das neue Auto die Formalitäten auf dem Straßenverkehrsamt zu erledigen. Die Rüthener Jungunternehmerin übernimmt für sie das Ab- und Anmelden des Fahrzeuges, egal ob PKW, Motorräder, Anhänger oder LKW. Keine langen Wartezeiten auf der Behörde, keinen Urlaubstag dafür investieren, sondern einfach und stressfrei die fertigen Unterlagen erhalten, das hat sich mancher Fahrzeugbesitzer wohl schon lange gewünscht. Angelina Henneböhle kennt dieses Angebot bereits aus anderen Orten und macht den Service zu einem günstigen Preis nun auch in Rüthen möglich. Kundenfreundlichkeit und guter Service sind für sie ein selbstverständliches Qualitätskriterium. Ein weiterer Vorteil des Kfz-Zulassungsservices: während Privatleute bisweilen zwei bis drei Wochen auf einen Termin beim Straßenverkehrsamt warten, bekommen die Kunden von Angelina Henneböhle bereits am nächsten Tag die Unterlagen der erledigten Anmeldung. Um für die Kunden den Weg zur der Kfz-Zulassungsstelle zu übernehmen und alle notwendigen Formalitäten zu erledigen, benötigt sie von ihnen neben dem Fahrzeugschein und dem Fahrzeugbrief eine unterzeichnete Vollmacht, ein SEPA Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer, eine Kopie des Personalausweises und die elektronische Versicherungsbestätigung mit der EVB-Nummer, bei Gebrauchtwagen zusätzlich einen TÜV-Bericht.
Angelina Henneböhle bietet einen Kfz-Zulassungsservice in Rüthen an. Fahrzeuge aller Art werden in Lippstadt und Soest angemeldet, schnell, unkompliziert und kostengünstig
Den Gang zum Straßenverkehrsamt und einen Urlaubstag sparen
Niklas rullmann bleibt nach seiner Ausbildung in der Agentur von stefan PAck
Der Geseker bleibt in dem Team in Rüthen und kümmert sich nun im Innen- und Außendienst um die Kunden. Seine besonderen Schwerpunkte sind die jungen Kunden, außerdem macht er eine Weiterqualifizierung für die Beratung in der Land- und Forstwirtschaft und belegt damit ein originäres Geschäftsfeld des Landwirtschaftlichen Versicherungsvereins. Der junge Mitarbeiter kann Agenturinhaber Stefan Pack damit nun wertvoll unterstützen.
Auch im kommenden Jahr möchte die LVM in Rüthen wieder ausbilden, ein Schwerpunkt soll perspektivisch auf den Innendienst gelegt werden. Bewerbungen sind herzlich willkommen.
In den vergangenen Monaten hat die Agentur zudem kräftig in die Technik investiert, über eine App können Geschäftsvorfälle abgebildet und Verträge abgeschlossen werden.
 Rüthen. Stefan Pack und Ilona Stach freuen sich und sind stolz auf ihren ehemaligen Auszubildenden Niklas Rullmann, der nach dreijähriger Ausbildung seine Prüfung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen vor der IHK mit einem besonders gutem Ergebnis bestanden hat.
Der Geseker bleibt in dem Team in Rüthen und kümmert sich nun im Innen- und Außendienst um die Kunden. Seine besonderen Schwerpunkte sind die jungen Kunden, außerdem macht er eine Weiterqualifizierung für die Beratung in der Land- und Forstwirtschaft und belegt damit ein originäres Geschäftsfeld des Landwirtschaftlichen Versicherungsvereins. Der junge Mitarbeiter kann Agenturinhaber Stefan Pack damit nun wertvoll unterstützen.
Verstärkung für das team der LVM in Rüthen
An einigen der eingesäten Feldern stellte die Landjugend auch Boxen mit „Blühwiesen- Saatgut to go“ auf, an dem sich jeder bedienen konnte. Die kleinen Tütchen enthalten jeweils 2 g Saatgut, was für ein bis zwei Quadratmeter reicht. Außerdem hat die Landjugend die Tütchen auch an alle Kindergärten im Stadtgebiet verteilt. So konnten die Kinder entweder im Kindergarten oder auch zu Hause die Blühmischung aussäen und den Blumen Tag für Tag beim Wachsen zusehen. Rund 1000 Tütchen konnten so im Sinne des Umweltschutzes verteilt werden, besonders helfen die Blumen wohl den Bienen und anderen Insekten, aber auch der Mensch kann sich an der bunten Pracht erfreuen.
„Das war während der Corona Zeit sicherlich eine sinnvolle Beschäftigung und damit verbunden sollte es auch eine lehrreiche Sache für die Kinder sein“, zieht Simone Köller aus dem Landjugendvorstand ein erfolgreiches Fazit des Projektes.
An einigen der eingesäten Feldern stellte die Landjugend auch Boxen mit „Blühwiesen- Saatgut to go“ auf, an dem sich jeder bedienen konnte. Die kleinen Tütchen enthalten jeweils 2 g Saatgut, was für ein bis zwei Quadratmeter reicht. Außerdem hat die Landjugend die Tütchen auch an alle Kindergärten im Stadtgebiet verteilt. So konnten die Kinder entweder im Kindergarten oder auch zu Hause die Blühmischung aussäen und den Blumen Tag für Tag beim Wachsen zusehen. Rund 1000 Tütchen konnten so im Sinne des Umweltschutzes verteilt werden, besonders helfen die Blumen wohl den Bienen und anderen Insekten, aber auch der Mensch kann sich an der bunten Pracht erfreuen.
 Rüthen. Die Natur und der Umweltschutz liegen der Landjugend Rüthen am Herzen. Die jungen Leute nutzten die Zeit der Kontaktbeschränkungen zu ihrer Blühwiesen-Aktion und säte im gesamten Stadtgebiet Flächen mit bunt blühenden Sommerblumen ein. Insgesamt wurden so über 12.000 m² begrünt.
Die Flächen reichen von Büren über Kallenhardt bis hin nach Effeln, Oestereiden, Drewer und natürlich blüht es Dank der Landjugend nun auch vermehrt in der Kernstadt. Die Stadt Rüthen hat dankenswerterweise beispielsweise eine Fläche am Schlangenpfad zur Verfügung gestellt.
Die Landjugend Rüthen lässt bunte Wiesen im Stadtgebiet blühen
In dem Fahrzeug- und Maschinenpark von Firma Cramer Garten- und Landschaftsgestaltung finden sich die richtigen Einsatzgeräte für unterschiedliche Aufträge.
 Rüthen. Die Firma Cramer Garten- und Landschaftsgestaltung feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Im Juni 2010 hat Jan Cramer das Gewerbe angemeldet und ist als Einzelunternehmer gestartet. Nach einem halben Jahr hat er den ersten Mitarbeiter eingestellt und hatte sich für einen ausgebildeten Gärtner entschieden. Auf Fachwissen und Qualität legte der Rüthener Jungunternehmer von Anfang an viel Wert. Seitdem ist sein Betrieb kontinuierlich gewachsen, bald wurde die angemietete Halle zu klein und Jan Cramer suchte neue räumliche Möglichkeiten. Er wurde im Gewerbegebiet Lindental fündig und kaufte dort 2015 ein 4.500 m2 großes Grundstück, auf dem er eine Halle und ein 90 m2 großes Bürogebäude errichtete. Neben dem Fuhrpark sind in der Halle die Maschinen und ein Lager für das benötigte Material wie Schotter, Splitt, Sand, Zement und Steine untergebracht. Ein Vorteil ist, dass sich die Kunden die Materialien und Pflanzen ansehen und ein Bild davon machen können, ehe sie sich für eine der zahlreichen Möglichkeiten entscheiden. Besondere Materialien und Pflanzen kann Firma Cramer natürlich auch baustellenbezogen bestellen und auch besondere Kundenwünsche erfüllen.
Gartenbau und Pflegearbeiten
Zu dem Leistungsspektrum des Rüthener Meisterbetriebes gehören der Gartenbau und Pflegearbeiten. Im Gartenbau sind neben Aufträgen der öffentlichen Hand auch viele private Gärten unter den Kunden von Firma Cramer Garten- und Landschaftsgestaltung. Neben Außenflächen und Gärten von Neubauten gehört dazu ebenso die Neugestaltung bestehender Gärten. In beiden Fällen arbeiten Jan Cramer und seine Gartenarchitekten mit einem 3D-Planverfahren, so dass der Kunde schon am Bildschirm durch seinen neuen Garten gehen kann, ehe der erste Spatenstich gemacht ist. Fachkundig und in guter Qualität führt Firma Cramer für die Auftraggeber Pflasterarbeiten, die Gestaltung von Terrassen, Natursteinarbeiten, das Anlegen von Rasenflächen und Bepflanzungen sowie Mauerbau, Treppenanlagen und Baggerarbeiten aus. Ein neuer Trend ist automatisierte Gartenbewässerung mit Beregnungsanlagen.
Jungunternehmer Jan Cramer hat seinen Betrieb kontinuierlich erweitert und hat sich mit zwölf Mitarbeitern in der Region ALS Landschaftsgärtner-Meisterbetrieb etabliert
Firma Cramer Garten- und Landschaftsgestaltung macht seit zehn Jahren Träume wahr
Auf seinen gut ausgestatteten Maschinenpark ist Jan Cramer wohl zu Recht stolz, über die modernen und gepflegten Maschinen freuen sich nicht nur die Mitarbeiten, die Qualität kommt auch den Kunden zu Gute und es finden sich stets die passenden Maschinen für kleine Aufträge und große Projekte.
Auf seinen gut ausgestatteten Maschinenpark ist Jan Cramer wohl zu Recht stolz, über die modernen und gepflegten Maschinen freuen sich nicht nur die Mitarbeiten, die Qualität kommt auch den Kunden zu Gute und es finden sich stets die passenden Maschinen für kleine Aufträge und große Projekte.
Die gute Arbeit und das umfangreiche Leistungsspektrum sind weithin bekannt, neben vielen Stammkunden kommen immer wieder neue Auftraggeber hinzu. So ist Firma Cramer in Rüthen und der weiteren Region bis Paderborn tätig. Da wundert es auch nicht, dass bald die nächsten Erweiterungen des Betriebes notwendig wurden. 2018 kaufte Jan Cramer ein weiteres 3.000 m2 großes Grundstück neben seinem Firmensitz gelegen dazu. Auf dem Gelände betreibt er einen Bodenumschlagplatz. Guter Mutterboden wird dort abgekippt und läuft durch eine Siebanlage. So ist für Baustellen sauberer, nährstoffreicher Oberboden verfügbar, was zu deutlicher Zeitersparnis führt.
2019 wurde auf dem Hauptgelände eine weitere 240 m2 große Halle gebaut, wo weitere Fahrzeuge und Maschinen untergebracht sind.
Auf seinen gut ausgestatteten Maschinenpark ist Jan Cramer wohl zu Recht stolz, über die modernen und gepflegten Maschinen freuen sich nicht nur die Mitarbeiten, die Qualität kommt auch den Kunden zu Gute und es finden sich stets die passenden Maschinen für kleine Aufträge und große Projekte.
Zu dem Leistungsspektrum des Rüthener Meisterbetriebes gehören der Gartenbau und Pflegearbeiten. Im Gartenbau sind neben Aufträgen der öffentlichen Hand auch viele private Gärten unter den Kunden von Firma Cramer Garten- und Landschaftsgestaltung. Neben Außenflächen und Gärten von Neubauten gehört dazu ebenso die Neugestaltung bestehender Gärten. In beiden Fällen arbeiten Jan Cramer und seine Gartenarchitekten mit einem 3D-Planverfahren, so dass der Kunde schon am Bildschirm durch seinen neuen Garten gehen kann, ehe der erste Spatenstich gemacht ist. Fachkundig und in guter Qualität führt Firma Cramer für die Auftraggeber Pflasterarbeiten, die Gestaltung von Terrassen, Natursteinarbeiten, das Anlegen von Rasenflächen und Bepflanzungen sowie Mauerbau, Treppenanlagen und Baggerarbeiten aus. Ein neuer Trend ist automatisierte Gartenbewässerung mit Beregnungsanlagen.
Eine häufig nachgefragte Dienstleistung des Garten- und Landschaftsbaubetriebes sind auch
Pflegearbeiten. „Wir halten die Gärten in Schuss“, bringt es Jan Cramer auf den Punkt und zählt beispielsweise Heckenschnitt, Baumschnitt, Rückschnitt und Baumfällung auf.
Weitere Erweiterung in 2018
Die gute Arbeit und das umfangreiche Leistungsspektrum sind weithin bekannt, neben vielen Stammkunden kommen immer wieder neue Auftraggeber hinzu. So ist Firma Cramer in Rüthen und der weiteren Region bis Paderborn tätig. Da wundert es auch nicht, dass bald die nächsten Erweiterungen des Betriebes notwendig wurden. 2018 kaufte Jan Cramer ein weiteres 3.000 m2 großes Grundstück neben seinem Firmensitz gelegen dazu. Auf dem Gelände betreibt er einen Bodenumschlagplatz. Guter Mutterboden wird dort abgekippt und läuft durch eine Siebanlage. So ist für Baustellen sauberer, nährstoffreicher Oberboden verfügbar, was zu deutlicher Zeitersparnis führt.
Zehn erfolgreiche Firmenjahre möchte Jan Cramer auch mit Kunden, Mitarbeitern, Freunden, Bekannten und der Familie feiern. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage wurde die Jubiläumsveranstaltung auf den 03.07.2021 verschoben. Für eine Besichtigung, Fragen und Beratungsgespräche sind die Kunden aber natürlich auch schon vorher an der Firmenanschrift im Rüthener Gewerbegebiet Lindental, Elmespöten 23 herzlich willkommen. Der Betrieb ist telefonisch erreichbar unter 02952/ 9020111 oder per Email an info@jancramer.de, dort können auch Termine vereinbart werden.
Zehn erfolgreiche Firmenjahre möchte Jan Cramer auch mit Kunden, Mitarbeitern, Freunden, Bekannten und der Familie feiern. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage wurde die Jubiläumsveranstaltung auf den 03.07.2021 verschoben. Für eine Besichtigung, Fragen und Beratungsgespräche sind die Kunden aber natürlich auch schon vorher an der Firmenanschrift im Rüthener Gewerbegebiet Lindental, Elmespöten 23 herzlich willkommen. Der Betrieb ist telefonisch erreichbar unter 02952/ 9020111 oder per Email an info@jancramer.de, dort können auch Termine vereinbart werden.
Auf seinen gut ausgestatteten Maschinenpark ist Jan Cramer wohl zu Recht stolz, über die modernen und gepflegten Maschinen freuen sich nicht nur die Mitarbeiten, die Qualität kommt auch den Kunden zu Gute und es finden sich stets die passenden Maschinen für kleine Aufträge und große Projekte.
„Wir machen Träume wahr“ lautet das Motto von Firma Cramer Garten- und Landschaftsgestaltung. Ein Traum ist aber auch für den Rüthener Jungunternehmer Jan Cramer wahrgeworden. „Die zehn Jahre sind erfolgreich gelaufen, auch wenn es manchmal anstrengend war“, zieht er eine zufriedene Bilanz und blickt zuversichtlich in die Zukunft, für die er den Betrieb mit Fachwissen und Kundennähe gut aufgestellt sieht. Heute arbeiten sieben festangestellte Mitarbeiter und vier Minijobber in dem Betrieb, Ehefrau Dana hilft im Büro mit.
Zehn erfolgreiche Firmenjahre möchte Jan Cramer auch mit Kunden, Mitarbeitern, Freunden, Bekannten und der Familie feiern. Wegen der allgemeinen Gesundheitslage wurde die Jubiläumsveranstaltung auf den 03.07.2021 verschoben. Für eine Besichtigung, Fragen und Beratungsgespräche sind die Kunden aber natürlich auch schon vorher an der Firmenanschrift im Rüthener Gewerbegebiet Lindental, Elmespöten 23 herzlich willkommen. Der Betrieb ist telefonisch erreichbar unter 02952/ 9020111 oder per Email an info@jancramer.de, dort können auch Termine vereinbart werden.
 Rüthen. Die Sparkasse Lippstadt freute sich über eine besondere Auszeichnung. Bereits zum fünften Mal in Folge wurde das heimische Kreditinstitut von der Wirtschaftsförderung des Kreises Soest als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Trotz Corona wollte das Team der Wirtschaftsförderung es sich nicht nehmen lassen, das Zertifikat persönlich zu überreichen. Eine mehrfache „Re-Zertifizierung“ ist bisher nur ganz wenigen Unternehmen gelungen.
Aspekte wie Work-Life-Balance, Homeoffice und eine authentische Unternehmenskultur zeichnen familienfreundliche Unternehmen aus und werden im Beruf aber auch bei der Berufswahl heutzutage immer wichtiger. Der Sparkasse Lippstadt liegt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie der Mitarbeitenden ganz besonders am Herzen. „Wir werden auch zukünftig weiter an mitarbeiter- und familienfreundlichen Maßnahmen arbeiten, um hoffentlich dann noch viele weitere „Re-Zertifizierungen“ entgegennehmen zu dürfen“, so Personalleiter Klaus Barkey.
Familienfreundliches Unternehmen – eine besondere Auszeichnung für die Sparkasse Lippstadt
Auf dem Grundstück betreibt Familie Weber auch bis heute eine Landwirtschaft im Nebenerwerb, in den Ställen wachsen rund 80 Schweine auf. Das Besondere daran ist einmal die Haltung auf Stroh.
Außerdem werden Tiere unterschiedlichen Alters gemeinsam aufgezogen. Vom Spanferkel bis zu rund 120 Kilogramm schweren Tieren zieht Markus Weber die Schweine groß. Zehn bis elf Monate dauert das, die Schweine werden in Meiste damit etwas älter und schwerer, als es dem Durchschnitt entspricht. Das passt nicht in das Raster der großen Schlachtbetriebe und das braucht es auch gar nicht. „Das Fett bekommt eine andere Qualität“, berichtet Markus Weber und erzählt, dass auch der Koch der Benediktiner das reifere Fleisch zu schätzen weiß. In Meschede betreiben die Ordensbrüder auch eine Gastronomie auf dem Klostergelände. Der Kontakt zu der Abtei Königsmünster ist im Herbst 2015 eher durch Zufall entstanden, erinnern sich Markus und Sandra Weber. Die Mönche kamen zu einem Ortstermin und waren schnell von den Strohschweinen in Meiste begeistert. Genau so einen Lieferanten hatten sie für ihre Fleisch- und Wurstwaren gesucht. Markus und Sandra Weber setzen auf eine Kreuzung aus einem Duroc Eber, einer alten amerikanischen Außenlandrasse, und einer dänischen Landrasse als Muttertier. So erreichen sie eine hohe Fleischqualität, ähnlich den spanischen Ibericoschweinen. Die Tiere sind robust und stressbeständig und kommen in der Regel ohne Antibiotikaeinsatz aus. Für das Futter wird Korn selber angebaut und mit Erbsen und Rapsextraktionsschrot als heimischem Eiweißträger gemischt. So ist eine gentechnikfreie Fütterung garantiert. Wöchentlich werden drei bis vier Tiere zur Schlachtung gegeben. Montags werden sie morgens von dem Metzgerbetrieb Scharfenbaum aus Madfeld in einem PKW-Trailer abgeholt und können sich den Tag über wieder ausruhen, ehe in der Nacht geschlachtet wird. Am Dienstagmorgen wird das Fleisch in dem Kloster angeliefert, wo Bruder Antonius und ein Metzger die Tiere weiter zerlegen und nach alten Klosterrezepten wursten.
 Meiste. Naturnahe Produkte frisch vom Erzeuger liegen im Trend von Umweltbewusstsein und gesunder Ernährung. Ein hervorragendes solches Angebot finden die Kunden in dem Abteiladen in Meiste. Dort gibt es Fleisch und Wurstwaren von Strohschweinen, die nebenan glücklich und mit genügend Platz aufwachsen konnten. Außerdem finden sich in den Regalen weitere naturnah und nach alten Rezepten hergestellte Lebensmittel aus der Klosterbäckerei, Saft von den eigenen Streuobstwiesen und von ausgewählten Lieferanten.
Geführt wird der Laden in der Langen Straße 33 in Meiste von Markus und Sandra Weber und auch der Sohn und die Tochter sind mit Begeisterung dabei und packen mit an. Neben dem Angebot gesunder und leckerer Lebensmittel möchten die beiden mit dem Abteiladen einen Treffpunkt im Ort schaffen, in dem man über den Einkauf hinaus auch mal ein Pläuschchen hält und für die Kinder gibt es eine kleine Süßigkeit geschenkt. Daran hätte wohl auch Oma Maria Weber (+) ihre Freude gehabt, die in den Räumlichkeiten bis zu dem Jahr 2000 einen Tante Emma Laden im Ort geführt hat.
Auf dem Grundstück betreibt Familie Weber auch bis heute eine Landwirtschaft im Nebenerwerb, in den Ställen wachsen rund 80 Schweine auf. Das Besondere daran ist einmal die Haltung auf Stroh.
 Meiste. Naturnahe Produkte frisch vom Erzeuger liegen im Trend von Umweltbewusstsein und gesunder Ernährung. Ein hervorragendes solches Angebot finden die Kunden in dem Abteiladen in Meiste. Dort gibt es Fleisch und Wurstwaren von Strohschweinen, die nebenan glücklich und mit genügend Platz aufwachsen konnten. Außerdem finden sich in den Regalen weitere naturnah und nach alten Rezepten hergestellte Lebensmittel aus der Klosterbäckerei, Saft von den eigenen Streuobstwiesen und von ausgewählten Lieferanten.
 Meiste. Naturnahe Produkte frisch vom Erzeuger liegen im Trend von Umweltbewusstsein und gesunder Ernährung. Ein hervorragendes solches Angebot finden die Kunden in dem Abteiladen in Meiste. Dort gibt es Fleisch und Wurstwaren von Strohschweinen, die nebenan glücklich und mit genügend Platz aufwachsen konnten. Außerdem finden sich in den Regalen weitere naturnah und nach alten Rezepten hergestellte Lebensmittel aus der Klosterbäckerei, Saft von den eigenen Streuobstwiesen und von ausgewählten Lieferanten.
Markus und Sandra Weber betreiben in Meiste einen Laden der Benediktinerabtei Königsmünster. Freitagnachmittags ist geöffnet
Meister Strohschweine und andere natürlich verarbeitete Lebensmittel aus dem Abteiladen
Außerdem werden Tiere unterschiedlichen Alters gemeinsam aufgezogen. Vom Spanferkel bis zu rund 120 Kilogramm schweren Tieren zieht Markus Weber die Schweine groß. Zehn bis elf Monate dauert das, die Schweine werden in Meiste damit etwas älter und schwerer, als es dem Durchschnitt entspricht. Das passt nicht in das Raster der großen Schlachtbetriebe und das braucht es auch gar nicht. „Das Fett bekommt eine andere Qualität“, berichtet Markus Weber und erzählt, dass auch der Koch der Benediktiner das reifere Fleisch zu schätzen weiß. In Meschede betreiben die Ordensbrüder auch eine Gastronomie auf dem Klostergelände. Der Kontakt zu der Abtei Königsmünster ist im Herbst 2015 eher durch Zufall entstanden, erinnern sich Markus und Sandra Weber. Die Mönche kamen zu einem Ortstermin und waren schnell von den Strohschweinen in Meiste begeistert. Genau so einen Lieferanten hatten sie für ihre Fleisch- und Wurstwaren gesucht. Markus und Sandra Weber setzen auf eine Kreuzung aus einem Duroc Eber, einer alten amerikanischen Außenlandrasse, und einer dänischen Landrasse als Muttertier. So erreichen sie eine hohe Fleischqualität, ähnlich den spanischen Ibericoschweinen. Die Tiere sind robust und stressbeständig und kommen in der Regel ohne Antibiotikaeinsatz aus. Für das Futter wird Korn selber angebaut und mit Erbsen und Rapsextraktionsschrot als heimischem Eiweißträger gemischt. So ist eine gentechnikfreie Fütterung garantiert. Wöchentlich werden drei bis vier Tiere zur Schlachtung gegeben. Montags werden sie morgens von dem Metzgerbetrieb Scharfenbaum aus Madfeld in einem PKW-Trailer abgeholt und können sich den Tag über wieder ausruhen, ehe in der Nacht geschlachtet wird. Am Dienstagmorgen wird das Fleisch in dem Kloster angeliefert, wo Bruder Antonius und ein Metzger die Tiere weiter zerlegen und nach alten Klosterrezepten wursten.
Außerdem werden Tiere unterschiedlichen Alters gemeinsam aufgezogen. Vom Spanferkel bis zu rund 120 Kilogramm schweren Tieren zieht Markus Weber die Schweine groß. Zehn bis elf Monate dauert das, die Schweine werden in Meiste damit etwas älter und schwerer, als es dem Durchschnitt entspricht. Das passt nicht in das Raster der großen Schlachtbetriebe und das braucht es auch gar nicht. „Das Fett bekommt eine andere Qualität“, berichtet Markus Weber und erzählt, dass auch der Koch der Benediktiner das reifere Fleisch zu schätzen weiß. In Meschede betreiben die Ordensbrüder auch eine Gastronomie auf dem Klostergelände. Der Kontakt zu der Abtei Königsmünster ist im Herbst 2015 eher durch Zufall entstanden, erinnern sich Markus und Sandra Weber. Die Mönche kamen zu einem Ortstermin und waren schnell von den Strohschweinen in Meiste begeistert. Genau so einen Lieferanten hatten sie für ihre Fleisch- und Wurstwaren gesucht. Markus und Sandra Weber setzen auf eine Kreuzung aus einem Duroc Eber, einer alten amerikanischen Außenlandrasse, und einer dänischen Landrasse als Muttertier. So erreichen sie eine hohe Fleischqualität, ähnlich den spanischen Ibericoschweinen. Die Tiere sind robust und stressbeständig und kommen in der Regel ohne Antibiotikaeinsatz aus. Für das Futter wird Korn selber angebaut und mit Erbsen und Rapsextraktionsschrot als heimischem Eiweißträger gemischt. So ist eine gentechnikfreie Fütterung garantiert. Wöchentlich werden drei bis vier Tiere zur Schlachtung gegeben. Montags werden sie morgens von dem Metzgerbetrieb Scharfenbaum aus Madfeld in einem PKW-Trailer abgeholt und können sich den Tag über wieder ausruhen, ehe in der Nacht geschlachtet wird. Am Dienstagmorgen wird das Fleisch in dem Kloster angeliefert, wo Bruder Antonius und ein Metzger die Tiere weiter zerlegen und nach alten Klosterrezepten wursten.
Außerdem werden Tiere unterschiedlichen Alters gemeinsam aufgezogen. Vom Spanferkel bis zu rund 120 Kilogramm schweren Tieren zieht Markus Weber die Schweine groß. Zehn bis elf Monate dauert das, die Schweine werden in Meiste damit etwas älter und schwerer, als es dem Durchschnitt entspricht. Das passt nicht in das Raster der großen Schlachtbetriebe und das braucht es auch gar nicht. „Das Fett bekommt eine andere Qualität“, berichtet Markus Weber und erzählt, dass auch der Koch der Benediktiner das reifere Fleisch zu schätzen weiß. In Meschede betreiben die Ordensbrüder auch eine Gastronomie auf dem Klostergelände. Der Kontakt zu der Abtei Königsmünster ist im Herbst 2015 eher durch Zufall entstanden, erinnern sich Markus und Sandra Weber. Die Mönche kamen zu einem Ortstermin und waren schnell von den Strohschweinen in Meiste begeistert. Genau so einen Lieferanten hatten sie für ihre Fleisch- und Wurstwaren gesucht. Markus und Sandra Weber setzen auf eine Kreuzung aus einem Duroc Eber, einer alten amerikanischen Außenlandrasse, und einer dänischen Landrasse als Muttertier. So erreichen sie eine hohe Fleischqualität, ähnlich den spanischen Ibericoschweinen. Die Tiere sind robust und stressbeständig und kommen in der Regel ohne Antibiotikaeinsatz aus. Für das Futter wird Korn selber angebaut und mit Erbsen und Rapsextraktionsschrot als heimischem Eiweißträger gemischt. So ist eine gentechnikfreie Fütterung garantiert. Wöchentlich werden drei bis vier Tiere zur Schlachtung gegeben. Montags werden sie morgens von dem Metzgerbetrieb Scharfenbaum aus Madfeld in einem PKW-Trailer abgeholt und können sich den Tag über wieder ausruhen, ehe in der Nacht geschlachtet wird. Am Dienstagmorgen wird das Fleisch in dem Kloster angeliefert, wo Bruder Antonius und ein Metzger die Tiere weiter zerlegen und nach alten Klosterrezepten wursten.
Als Steaks, Braten, Grillfleisch und Wurstwaren ist es dann auch in dem Abteiladen in Meiste erhältlich. Aus der Klosterbäckerei wird außerdem das gute Klosterbrot angeliefert, die Kunden haben die Wahl aus verschiedenen Sorten, gerne nimmt Sandra Weber dafür Vorbestellungen entgegen. außerdem werden Kekse, Plätzchen und Nussecken gebacken und die Mönche produzieren auch ihren eigenen Honig, der ebenfalls zum Verkauf angeboten wird. Der Wein in dem Abteiladen kommt von einem Kloster in der Pfalz, das besondere Pater Linus Bier wird in Flaschengärung gebraut. Es ist in einer 0,7 Liter Flasche für besondere Momente oder den besonderen Genuss erhältlich und kommt aus Belgien.
Geöffnet hat der Abteiladen Meiste Freitagnachmittag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Vorbestellungen nimmt Sandra Weber gerne auch telefonisch oder per WhatsApp unter 0175/ 1174573 entgegen.
Markus und Sandra Weber freuen sich, dass ihr Angebot schon gut angenommen wird. Immer wieder kommen neue Kunden, die interessiert sind und sich informieren. Dazu laden sie auch alle Leser von Rüthen extrastark herzlich zu einem Besuch in ihrem Abteiladen in Meiste ein.
Wir freuen uns, Sie in unserer Gastronomie zu begrüßen.
Achten Sie auch auf unsere Angebote und besonderen Öffnungszeiten.
Das Rüthener Wirteforum lädt Sie herzlich ein!
GAST SEIN IN RÜTHEN
 Rüthen. Der Abbau und die Verarbeitung des Rüthener Grünsandsteins ist mit dem Namen der Familie Kirsch verbunden. Mit Philipp Kirsch geht die Firmentradition bereits in die vierte Generation. Nachdem der 26jährige zunächst seine Ausbildung in Erwitte gemacht und die Meisterschule zum Steinmetz und Steinbildhauer in Mainz erfolgreich absolviert hat, ist er in den elterlichen Betrieb eingestiegen.
Begonnen hat die inzwischen 110jährige Firmengeschichte 1911, als Coelestin Kirsch in Hoinkhausen als Steinmetz ansässig war und Grabmale herstellte.
Der Betrieb in Rüthen wurde 1934 gekauft, die Söhne Erich und Alfons Kirsch führten den Betrieb weiter, ehe Martin Kirsch in dritter Generation die Leitung übernahm. Das Besondere an dem Grünsandsteinbetrieb ist, dass von dem Abbau des Rüthener Grünsandsteins als Rohprodukt bis zu der Verarbeitung als Steine für Mauerwerk und Wandverkleidungen, Profilarbeiten, Grabsteine, Urnengräber und individuelle Kundenwünsche die gesamte Wertschöpfung aus einer Hand geschieht. Das Werk hat in Rüthen und dem Mildental drei Steinbrüche in Betrieb., insgesamt hat Firma Kirsch Abbaurechte für 70 Millionen Quadratmeter Fläche. Der Steinabbau in Rüthen geht indessen bis auf das Jahr 1310 zurück. Der Stein ist beliebt, weil er an der Luft weiter aushärtet. Er besteht im wesentlichen aus mit Kieselsäure gebundenem Quarzsand, seine grünliche Färbung erhält er durch das Meeresmineral Glaukonit. Für den Steinabbau werden mit Pressluft 42 mm große Löcher in die Felswände gebohrt, mit Ölhydraulik werden die Blöcke dann aus der Wand gedrückt und mit dem Radlader zur Weiterverarbeitung in die Sägehalle gefahren.
Neben den klassischen Produkten für Bau, Wand- und Gartengestaltung oder Brunnensteinen wird dem Stein auch für besondere Auftragsarbeiten eine neue Form und Funktion gegeben, von Tischen und Bänken bis hin zu Wohnaccessoires und Dekorationsartikeln.
Der Steinmetz- und Bildhauermeisterbetrieb fördert den Rüthener Grünsandstein und verarbeitet ihn zu hochwertigen Naturprodukten. Wandverkleidungen, Grabsteine und individuelle Kundenwünsche
Philipp Kirsch setzt die Familientradition des Rüthener Grünsandsteinwerkes in vierter Generation fort
 Rüthen. Der Abbau und die Verarbeitung des Rüthener Grünsandsteins ist mit dem Namen der Familie Kirsch verbunden. Mit Philipp Kirsch geht die Firmentradition bereits in die vierte Generation. Nachdem der 26jährige zunächst seine Ausbildung in Erwitte gemacht und die Meisterschule zum Steinmetz und Steinbildhauer in Mainz erfolgreich absolviert hat, ist er in den elterlichen Betrieb eingestiegen.
Für die Steinbearbeitung stehen in der Werkhalle professionelle Arbeitsgeräte wie ein Steinspaltgerät für die Herstellung von Steinen bis hin zu Handeisen für Steinmetzarbeiten zur Verfügung. Ob man neben aller technischen Ausstattung dafür nicht auch ein besonderes künstlerisches Händchen braucht, lächelt Martin Kirsch bescheiden: „Ich skizziere auf den Steinblock, was übrig ist, haue ich weg.“. Inschriften auf Tafeln und Grabsteinen können eingemeißelt oder für ein feines und modernes Schriftbild mit einem Sandstrahlgerät gearbeitet werden.
Für die Steinbearbeitung stehen in der Werkhalle professionelle Arbeitsgeräte wie ein Steinspaltgerät für die Herstellung von Steinen bis hin zu Handeisen für Steinmetzarbeiten zur Verfügung. Ob man neben aller technischen Ausstattung dafür nicht auch ein besonderes künstlerisches Händchen braucht, lächelt Martin Kirsch bescheiden: „Ich skizziere auf den Steinblock, was übrig ist, haue ich weg.“. Inschriften auf Tafeln und Grabsteinen können eingemeißelt oder für ein feines und modernes Schriftbild mit einem Sandstrahlgerät gearbeitet werden.
Für die Steinbearbeitung stehen in der Werkhalle professionelle Arbeitsgeräte wie ein Steinspaltgerät für die Herstellung von Steinen bis hin zu Handeisen für Steinmetzarbeiten zur Verfügung. Ob man neben aller technischen Ausstattung dafür nicht auch ein besonderes künstlerisches Händchen braucht, lächelt Martin Kirsch bescheiden: „Ich skizziere auf den Steinblock, was übrig ist, haue ich weg.“. Inschriften auf Tafeln und Grabsteinen können eingemeißelt oder für ein feines und modernes Schriftbild mit einem Sandstrahlgerät gearbeitet werden.
Neben den klassischen Produkten für Bau, Wand- und Gartengestaltung oder Brunnensteinen wird dem Stein auch für besondere Auftragsarbeiten eine neue Form und Funktion gegeben, von Tischen und Bänken bis hin zu Wohnaccessoires und Dekorationsartikeln.
Martin und Philipp Kirsch können aber auch besonders fein und künstlerisch, machen auch Kirchenrestaurierungen und Heiligenhäuschen oder zeigen als Steinbildhauermeister ihr Können bei der Restaurierung von Figuren und Skulpturen, so beispielsweise an dem Kreuz nahe der Osterfeuerstelle, wo fehlende Gliedmaßen der Jesusfigur ergänzt wurden.
Die Kunden kommen vielfach aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Nach Martin Kirsch ist auch etwas an den Erzählungen, Rüthener Grünsandstein sei an dem Amsterdamer Rathaus verbaut, nach seinem Kenntnisstand an der alten Waffenkammer und dem heutigen Zeughaus. Der Handel mit Grabsteinen und Urnengräbern ist nach wie vor ebenfalls ein Geschäftsfeld von Firma Kirsch. Neben Produkten aus dem eigenen Rüthener Grünsandstein liefern sie auch Grabsteine und -platten aus Granit. Eine Ausstellung zur Grabgestaltung findet sich an der Büroadresse in der Sauerdrift 9, 59602 Rüthen. Für Fragen, eine unverbindliche Beratung und Aufträge ist das Grünsandsteinwerk auch unter Telefon 02952/ 1661 oder mobil 0171/ 2715003 erreichbar.
Die Kunden kommen vielfach aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Nach Martin Kirsch ist auch etwas an den Erzählungen, Rüthener Grünsandstein sei an dem Amsterdamer Rathaus verbaut, nach seinem Kenntnisstand an der alten Waffenkammer und dem heutigen Zeughaus. Der Handel mit Grabsteinen und Urnengräbern ist nach wie vor ebenfalls ein Geschäftsfeld von Firma Kirsch. Neben Produkten aus dem eigenen Rüthener Grünsandstein liefern sie auch Grabsteine und -platten aus Granit. Eine Ausstellung zur Grabgestaltung findet sich an der Büroadresse in der Sauerdrift 9, 59602 Rüthen. Für Fragen, eine unverbindliche Beratung und Aufträge ist das Grünsandsteinwerk auch unter Telefon 02952/ 1661 oder mobil 0171/ 2715003 erreichbar.
Für die Steinbearbeitung stehen in der Werkhalle professionelle Arbeitsgeräte wie ein Steinspaltgerät für die Herstellung von Steinen bis hin zu Handeisen für Steinmetzarbeiten zur Verfügung. Ob man neben aller technischen Ausstattung dafür nicht auch ein besonderes künstlerisches Händchen braucht, lächelt Martin Kirsch bescheiden: „Ich skizziere auf den Steinblock, was übrig ist, haue ich weg.“. Inschriften auf Tafeln und Grabsteinen können eingemeißelt oder für ein feines und modernes Schriftbild mit einem Sandstrahlgerät gearbeitet werden.
Die Kunden kommen vielfach aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Nach Martin Kirsch ist auch etwas an den Erzählungen, Rüthener Grünsandstein sei an dem Amsterdamer Rathaus verbaut, nach seinem Kenntnisstand an der alten Waffenkammer und dem heutigen Zeughaus. Der Handel mit Grabsteinen und Urnengräbern ist nach wie vor ebenfalls ein Geschäftsfeld von Firma Kirsch. Neben Produkten aus dem eigenen Rüthener Grünsandstein liefern sie auch Grabsteine und -platten aus Granit. Eine Ausstellung zur Grabgestaltung findet sich an der Büroadresse in der Sauerdrift 9, 59602 Rüthen. Für Fragen, eine unverbindliche Beratung und Aufträge ist das Grünsandsteinwerk auch unter Telefon 02952/ 1661 oder mobil 0171/ 2715003 erreichbar.
Für die Steinbearbeitung stehen in der Werkhalle professionelle Arbeitsgeräte wie ein Steinspaltgerät für die Herstellung von Steinen bis hin zu Handeisen für Steinmetzarbeiten zur Verfügung. Ob man neben aller technischen Ausstattung dafür nicht auch ein besonderes künstlerisches Händchen braucht, lächelt Martin Kirsch bescheiden: „Ich skizziere auf den Steinblock, was übrig ist, haue ich weg.“. Inschriften auf Tafeln und Grabsteinen können eingemeißelt oder für ein feines und modernes Schriftbild mit einem Sandstrahlgerät gearbeitet werden.
 Rüthen. Auf dem Friedhof möchten viele Besucher Möglichkeiten für ein würdevolles Gedenken haben. Ruhe, Pietät und ein angemessenes Umfeld gehören dazu. Unterschiedlich ist die Art der Bestattungen, bei Erd- und Urnenbeisetzungen gibt es unterschiedliche Bestattungsarten. Auf dem Rüthener Friedhof können Urnen auch in pflegefreien Reihengräbern auf einer Rasenfläche bestattet werden. Zu dem Platz führt ein Laubengang, der der Anlage zusätzlich Ruhe und Würde gibt. Obwohl es sich um Gemeinschaftsgräber handelt und die einzelne Grabstelle nicht individuell gestaltbar ist, haben Angehörige auch das Bedürfnis, an der Stelle, wo ihre lieben Angehörigen bestattet sind, Blumen niederzulegen oder Kerzen anzuzünden. Um dafür eine pietäte Möglichkeit zu schaffen, wurde nun eine Anlage aus Rüthener Grünsandstein aufgestellt, in der Nischen für sechs Kerzen und Einsätze für drei Blumenvasen vorgesehen sind. Den Entwurf hat das Grünsandsteinwerk Kirsch in Abstimmung mit Bürgermeister Peter Weiken gemacht und ausgeführt. Bei dem Aufstellen hatten Martin und Philipp Kirsch Unterstützung von Marcus Buchholz und dem Bauhof der Stadt Rüthen.
An den Urnen-Reihengräbern auf dem Rüthener Friedhof wurde ein Stein aufgestellt, der Nischen für Kerzen und Halterungen für Vasen hat
Kerzen und Blumen können aufgestellt werden
Fichte: 1.970 ha (51%)
Buche: 1.015 ha (26%)
Eiche: 431 ha (11%)
Lärche: 67 ha (1,7%)
Douglasie: 71 ha (1,8%)
Kiefer: 55 ha (1,4%)
Sonstige Laubhölzer: 251 ha (6,5%)
AKTUELLE SITUATION
Stürme, Dürre und Borkenkäfer haben dem heimischen Wald besonders in den Jahren 2018 und 2019 stark zugesetzt. Nie waren Schäden des Klimawandels sichtbarer, sagen die Fachleute. Ganze Höhenzüge sind entwaldet, Fichten, Buchen und andere Laubbaumarten leiden in bisher unbekanntem Ausmaß. Das Ökosystem Wald mit seiner vielfältigen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen sei bedroht.
Die Entwicklung setzt sich nach Auskunft der Förster weiter fort. Der Borkenkäfer fliegt seit Anfang April und hat die letzten gesunden Fichten im Süden befallen. In der Folge wird vermutet, dass im Stadtwald Rüthen die Fichte im Alter von 20 bis 140 Jahren verloren gehen wird. Das betrifft rund 1.500 der 2.000 ha Fichtenbestand, die restlichen 500 ha sind jüngere Pflanzungen, mit denen beispielsweise nach Kyrill aufgeforstet wurde.
Der Stadtwald Rüthen
Der Stadtwald Rüthen hat eine Gesamtfläche von 3.928 ha, wovon auf die Kernstadt Rüthen 1.590 ha, auf Kallenhardt 1.408 ha und auf das Revier Meiste-Kneblinghausen 930 ha entfallen. Die Baum- artenverteilung betrug nach den vorliegenden Zahlen:
 Rüthen. Das Thema Klimaschutz ist besonders in den Blickpunkt gerückt. Neben Demons-trationen in zahlreichen Städten in Deutschland und anderen Ländern machen das auch die kahlen Flächen im Wald vor unserer Haustür deutlich, wo der Borkenkäfer besonders den Fichten zugesetzt hat. Auch die Politik hat den Klimaschutz und den heimischen Wald als Thema aufgegriffen und versucht mit ehrlichem Bemühen vor der Kommunalwahl damit zu punkten. Bei den Veranstaltungen zu dem Aufstellen ihrer Kandidaten und an anderer Stelle bezogen die Parteien dazu Stellung und hatten für Vorträge auch die städtischen Förster Andreas Goebel und Mario Schulte eingeladen.
Wichtige Inhalte aus dem Vortrag hat Rüthen extrastark für Sie aufbereitet. Auf den folgenden Seiten lesen Sie anknüpfend, welche Positionen die Parteien zu dem Thema Wald und Klimaschutz beziehen und welche Lokalpolitiker bereits vom Reden ins Handeln gekommen sind.
Klimaschutz, politische und private Initiativen für den heimischen Wald
Der Stadtwald Rüthen
Die Entwicklung setzt sich nach Auskunft der Förster weiter fort. Der Borkenkäfer fliegt seit Anfang April und hat die letzten gesunden Fichten im Süden befallen. In der Folge wird vermutet, dass im Stadtwald Rüthen die Fichte im Alter von 20 bis 140 Jahren verloren gehen wird. Das betrifft rund 1.500 der 2.000 ha Fichtenbestand, die restlichen 500 ha sind jüngere Pflanzungen, mit denen beispielsweise nach Kyrill aufgeforstet wurde.
Die Ausmaße der Flächen mit kranken Bäumen sind für heimische Verhältnisse enorm. Länger abgestorbene Bestände werden aufgrund sinkender Holzqualität vorerst nicht aufgearbeitet. Der Holzmarkt verlangt nach frisch befallenem Käferholz. Die regionale Holzindustrie kann das Angebot nur sehr begrenzt aufnehmen, größere Mengen gehen zur Zeit überwiegend in den Export nach China oder Korea. Die Holzpreise sind in dem Käufermarkt unter Druck und decken aktuell gerade die Aufarbeitungskosten. Stehen abgestorbene Bäume länger als zwei Jahre, lässt die Holzqualität weiter merklich nach, die Aufarbeitung solcher Flächen wird sich in Zukunft auf Verkehrssicherungsmaßnahmen beschränken, kommt die Forstwirtschaft zur Zeit an Kapazitätsgrenzen, die sich zu wirschaftlichen Grenzen entwickeln. In der Folge fallen den Erwartungen nach 80 % der Einnahmen aus dem Holzverkauf weg, was zu einer Belastung des städtischen Haushaltes führt. Damit fehlt auch Geld, um die Schadflächen wieder aufzuforsten, die Kosten beliefen sich Schätzungen zur Folge auf rund 12 Millionen Euro. Die Fördergelder der öffentlichen Kassen sind für die Stadt auf 30.000 Euro pro Jahr begrenzt, ein vergleichsweise geringer Betrag.
Wünschenswert sei dagegen eine Wiederbewaldung mit klimarobusten Baumarten in Form von Mischwäldern, was aber ohne massive Unterstützung kaum möglich sei.
Wünschenswert sei dagegen eine Wiederbewaldung mit klimarobusten Baumarten in Form von Mischwäldern, was aber ohne massive Unterstützung kaum möglich sei.
Spendenaktion und Zukunftswald
Da kommt Hilfe gerade recht. Der Bevölkerung ist der Wald wichtig, wie sich an ersten Reaktionen zeigt. „Wir helfen unserem Wald“ lautete der Aufruf zu einer Spendenaktion, die die Stadt Rüthen auf Antrag der CDU gestartet hat.
Bürgermeister Peter Weiken begrüßte viele interessierte Teilnehmer bei der Spendenveranstaltung für den Rüthener Wald.
Aber auch die Initiative zur Gründung eines Zukunftwald-Fördervereins (siehe folgende Seiten) und beispielsweise der Vorschlag der SPD zu Windkraftanlagen im Wald basieren auf den Veränderungen im Wald und dem Versuch, darauf in verschiedener Weise intelligent zu reagieren.
Goebel und Schulte riefen dafür noch einmal in Erinnerung, wie vielfältig die Menschen mit dem Wald verbunden sind und zählten die Sauerstoffproduktion, Erholungsraum, die Verringerung des Treibhauseffektes und die Holzlieferung auf. Waldbauliche Planungen in der Zukunft basierten den Fachleuten zur Folge auf dem aktuellen Waldbaukonzept NRW mit den Zielen der Begründung von Mischbeständen unter Berücksichtigung der klimatischen Veränderungen, dem Erhalt der Vitalität und Stabilität der Wälder, der Wertentwicklung der Bestände, der Risikominimierung im Klimawandel und des Klimaschutzes.
Bankverbindungen
Sparkasse Lippstadt
BLZ: 416 500 01
Konto: 1 806 000 103
IBAN: DE63 4165 0001 1806 0001 03
BIC: WELADED1LIP
Volksbank Anröchte eG
BLZ: 416 612 06
Konto: 101 210 000
IBAN: DE60 4166 1206 0101 2100 00
BIC: GENODEM1ANR
Verwendungszweck:
Wir helfen unserem Wald
10 Euro für 10 Quadratmeter Waldboden
(Die Spendenhöhe bleibt Ihnen überlassen)
Goebel und Schulte riefen dafür noch einmal in Erinnerung, wie vielfältig die Menschen mit dem Wald verbunden sind und zählten die Sauerstoffproduktion, Erholungsraum, die Verringerung des Treibhauseffektes und die Holzlieferung auf. Waldbauliche Planungen in der Zukunft basierten den Fachleuten zur Folge auf dem aktuellen Waldbaukonzept NRW mit den Zielen der Begründung von Mischbeständen unter Berücksichtigung der klimatischen Veränderungen, dem Erhalt der Vitalität und Stabilität der Wälder, der Wertentwicklung der Bestände, der Risikominimierung im Klimawandel und des Klimaschutzes.
Goebel und Schulte riefen dafür noch einmal in Erinnerung, wie vielfältig die Menschen mit dem Wald verbunden sind und zählten die Sauerstoffproduktion, Erholungsraum, die Verringerung des Treibhauseffektes und die Holzlieferung auf. Waldbauliche Planungen in der Zukunft basierten den Fachleuten zur Folge auf dem aktuellen Waldbaukonzept NRW mit den Zielen der Begründung von Mischbeständen unter Berücksichtigung der klimatischen Veränderungen, dem Erhalt der Vitalität und Stabilität der Wälder, der Wertentwicklung der Bestände, der Risikominimierung im Klimawandel und des Klimaschutzes.
SPENDEN SIE:
Welche Bäume werden gepflanzt
Rotbuche
(Fagus sylvatica)
• Herzwurzel • In ganz Mitteleuropa heimisch • Geringe Standort- ansprüche • Enorme Wuchskraft
Edelkastanie
(Castanea Sativa)
• Baum des Jahres 2018 • Pfahlwurzel • wärmeliebend
Robinie
(Robinia pseudoacacia)
• Baum des Jahres 2020 • Pfahlwurzel auf lockeren Böden • Schnelles Wachstum • Zähes Holz • Bienenfreundlich
Amerikanische Roteiche
(Quercus rubra)
• Erst Pfahlwurzel, später Herzwurzel • Sturmfest • Geringe Standort- ansprüche
Sommerlinde
(Tilia platyphyllos)
• Tiefe Herzwurzel
Traubeneiche
(Quercus petraea)
• Pfahlwurzel • Auf trockenen und nährstoffarmen Böden
Nach dem informativen Vortrag der Förster kamen aus dem Publikum interessierte und fachkundige Fragen. „Welche Auswirkungen hat das Baumsterben auf das Grundwasser?“, wollte Susanne Dönnecke wissen. „Keine Auswirkungen“, war erstmal die Antwort, das Wasser versickere, der Boden könne durch Erosion aber eher austrocknen. Ob die neuen Baumarten verwertbar seien, war eine weitere Frage. Die Industrie müsse sich darauf einstellen, hieß es als Antwort darauf. Die Fichte habe bisher gute Dienste getan und Geld gebracht, nun gelte es in verschiedenen Bereichen umzudenken. Den Schutz vor Wildtieren sprach Herbert Oel an und hatte damit ein durchaus bedeutendes Thema getroffen. Neben Verbissschutzmitteln gelte es besonders auch mit den Pächtern zu sprechen und die Flächen zu bejagen, liegt auch dort eine Verantwortung. Ob die Neubepflanzung mit Monokulturen geschehe, fragte Martin Thannheiser und erhielt eine klare Antwort: der Abschied von Monkultur hat begonnen. Eine andere klare Antwort gab Bürgermeister Peter Weiken, als gefragt wurde, ob die Stadt Waldflächen verkaufen wolle. Ein deutliches Nein des Verwaltungschefs brachte viel Applaus. Die Stadt und die Ratsparteien wollen sich für den Wald einsetzen, freuen sich aber auch über Unterstützung aus der Bevölkerung, sei es durch Spenden oder auch tatkräftige Hilfe. Ein Zukunftswald-Verein könne das Ehrenamt bündeln und Manpower verfügbar machen, lobte Weiken.
Die Klimadaten der vergangenen Jahre hatte Ralf Sander aufbereitet. Früher seien Niederschlag und Verdunstung ausgeglichen gewesen. Mit steigenden Temperaturen sei die Bilanz bisher schon negativ, bei den erwarteten Änderungen des Klimas können die Auswirkungen dramatisch sein. Dementsprechend komme der Baumartenwahl eine besondere Bedeutung zu. Sander nannte auch Douglasie und Küstentanne, ein interessanter Baum könne die Atlaszeder sein, die aber in der Anschaffung teurer sei. Mit Blick auf die geplante Vereinsgründung wolle der Förderverein in verschiedenen Bereichen arbeiten, so Sander. Zuerst nannte er die Wiedebewaldung. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden können Mittel gesammelt werden, Setzlinge können an organisierten Pflanztagen eingebracht werden. Zunächst sollen so zwei Hektar links des Bibersees bewaldet werden. Für die rund 1.800 benötigten Pflanzen werden 8.000 Euro benötigt, dabei sind noch keine Pflanz- und Schutzkosten berücksichtigt, rechnete Sander vor und bezeichnete die Finanzierung und die Waldbildung als weitere Aufgaben.
 Rüthen. Schon über 100 Mitglieder hat der Zukunftswald-Förderverein. Bei der Gründungsversammlung in der Stadthalle waren viele interessierte Teilnehmer gekommen, denen der Wald sichtlich ein Anliegen ist und von denen einige auch tatkräftig mit anpacken möchten.
Über ein volles Haus und großes Interesse freute sich Ralf Sander bei der Begrüßung.
Er dankte dem Team, das dem Projekt in wenigen Wochen einen Namen und ein Gesicht gegeben hat. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Peter Weiken, Mitgliedern aus dem Stadtrat und einigen Vereinsvertretern. Mit der geplanten Vereinsgründung wolle man Wege finden, den Wald wieder aufzuforsten, stellte er das originäre Anliegen der Initiatoren in den Vordergrund. Vor den Formalien gab es Informationen für die Anwesenden, neben einem Zustandsbericht des Waldes wurden bisherige Projektideen des Vereins vorgestellt.
Mario Schulte ist Revierleiter in dem städtischen Forstbetrieb. Er hatte Zahlen und Informationen zu dem Stadtwald Rüthen, der eine Fläche von knapp 4.000 ha hat, über die Hälfte davon war mit Fichte aufgeforstet, ehe durch die Borkenkäferschäden in großem Umfang gefällt werden musste (siehe unser Bericht auf den vorherigen Seiten).
Nach dem informativen Vortrag der Förster kamen aus dem Publikum interessierte und fachkundige Fragen. „Welche Auswirkungen hat das Baumsterben auf das Grundwasser?“, wollte Susanne Dönnecke wissen. „Keine Auswirkungen“, war erstmal die Antwort, das Wasser versickere, der Boden könne durch Erosion aber eher austrocknen. Ob die neuen Baumarten verwertbar seien, war eine weitere Frage. Die Industrie müsse sich darauf einstellen, hieß es als Antwort darauf. Die Fichte habe bisher gute Dienste getan und Geld gebracht, nun gelte es in verschiedenen Bereichen umzudenken. Den Schutz vor Wildtieren sprach Herbert Oel an und hatte damit ein durchaus bedeutendes Thema getroffen. Neben Verbissschutzmitteln gelte es besonders auch mit den Pächtern zu sprechen und die Flächen zu bejagen, liegt auch dort eine Verantwortung. Ob die Neubepflanzung mit Monokulturen geschehe, fragte Martin Thannheiser und erhielt eine klare Antwort: der Abschied von Monkultur hat begonnen. Eine andere klare Antwort gab Bürgermeister Peter Weiken, als gefragt wurde, ob die Stadt Waldflächen verkaufen wolle. Ein deutliches Nein des Verwaltungschefs brachte viel Applaus. Die Stadt und die Ratsparteien wollen sich für den Wald einsetzen, freuen sich aber auch über Unterstützung aus der Bevölkerung, sei es durch Spenden oder auch tatkräftige Hilfe. Ein Zukunftswald-Verein könne das Ehrenamt bündeln und Manpower verfügbar machen, lobte Weiken.
Mit der Gründung eines Fördervereins möchten sich Menschen für den Wald einsetzen. Finanzen und Pflanztage sind Aufgaben, zu dem thema Wald soll auch Bildung vermittelt werden
Zukunftswald als bürgerliches Ehrenamt
Die Klimadaten der vergangenen Jahre hatte Ralf Sander aufbereitet. Früher seien Niederschlag und Verdunstung ausgeglichen gewesen. Mit steigenden Temperaturen sei die Bilanz bisher schon negativ, bei den erwarteten Änderungen des Klimas können die Auswirkungen dramatisch sein. Dementsprechend komme der Baumartenwahl eine besondere Bedeutung zu. Sander nannte auch Douglasie und Küstentanne, ein interessanter Baum könne die Atlaszeder sein, die aber in der Anschaffung teurer sei. Mit Blick auf die geplante Vereinsgründung wolle der Förderverein in verschiedenen Bereichen arbeiten, so Sander. Zuerst nannte er die Wiedebewaldung. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden können Mittel gesammelt werden, Setzlinge können an organisierten Pflanztagen eingebracht werden. Zunächst sollen so zwei Hektar links des Bibersees bewaldet werden. Für die rund 1.800 benötigten Pflanzen werden 8.000 Euro benötigt, dabei sind noch keine Pflanz- und Schutzkosten berücksichtigt, rechnete Sander vor und bezeichnete die Finanzierung und die Waldbildung als weitere Aufgaben.
Antje Hopp ist dem Wald schon in ihrer Kindheit verbunden gewesen. Sie ermahnte, bei dem Thema auch die nächste Generation mitzunehmen. Angst lähme auf Dauer, sie ermunterte, hoffnungsvoll in die Zukunft zu sehen. Geplant sind Kooperationen mit Kindertagesstätten und Schulen. Aufräumen auf den Pflanzflächen, Saatgut sammeln, Jungpflanzen ausgraben und auf Kahlflächen pflanzen, eine Kindergarten-Baumschule, Exkursionen, im Wald forschen oder ein Wald- und Pflanzfest im Bibertal waren erste Ideen, die mit den Erzieherinnen entwickelt wurden.
Vor der Gründung des Fördervereins Zukunftswald stellte Hanna Höttecke die geplante Satzung vor, die auch die Bildung von Ortsgruppen vorsieht. Bürgermeister Peter Weiken leitete die anschließende Wahl, bei der Ralf Sander einstimmig zum Vorsitzenden gewählt wurde. Die Kasse führt Hanna Höttecke, Schriftführerin ist Anna Köller und zur Medienbeauftragten wurde Julia Schaffstein gewählt. Pädagogische Beauftragte ist Antje Hopp, für die Fachberatung Wald benannte der Vorstand Andreas Goebel. In der Gründungsversammlung wurde neben der Ortsgruppe Rüthen mit Uta Falkenstein und Andreas Beck an der Spitze auch schon eine Ortsgruppe Kallenhardt um Bertram Dohle, Dietmar Kruse und Ranger Jörg Pahl gebildet.
Die Kandidaten für die 14 Wahlbezirke sind:
1 Andreas Plenge
2 Jürgen Göke
3 Ralf Sander
4 Sofia Koslowski und Ernst Müller
5 Annette Herbst-Köller und Jürgen Steinweg
6 Susanne Dönnecke und Elke Herbst
7 Stefan von Bonin und Sandra Schmidt
8 Franz-Josef Dohle und Gisela Lattrich
9 Herbert Oel
10 Mathias Horstschäfer
11 Thomas Rüther
12 Antonius Kirse und Wiebke Horstschäfer
13 Michael Sauerland
14 Karl-Josef Schiller
Auf der Reserveliste für den Stadtrat und damit als potentielle Ratsvertreter, wenn kein Wahlbezirk mit einem Kandidaten gewonnen wird, nominiert die BG in der Reihenfolge Annette Herbst-Köller, Michael Sauerland, Susanne Dönnecke, Franz-Josef Dohle, Antonius Kirse, Ralf Sander, Elke Herbst, Jürgen Göke und Stefan von Bonin.
Noch mehr politische Duftmarken nannte Fraktionsvorsitzende Annette Herbst-Köller. Vor einigen Jahren habe man die Initiative ergriffen, in das Energiegeschäft einzusteigen, was nun geklappt habe und dem städtischen Haushalt Einnahmen bringe. Bezüglich Plänen von Windkraftanlagen in einem Trinkwasserschutzgebiet hat die BG aber Stellung bezogen und sich dafür ausgesprochen, die Anlagen in den Bereichen herauszuhalten. Als weitere Punkte nannte sie die Ehrenamtskarte, Seniorengerechtes Wohnen auf der Fläche der früheren Paul-Gerhard-Schule, eine Elektroladestation im Bibertal, Baugebiete für privaten Wohnraum, eine Waldspielgruppe, Babywald und den Radverkehr. Ein Senioren- und Jugendbeirat im Stadtrat wurde zunächst mit Stimmen der anderen Ratsparteien abgelehnt, durch Initiative der Jugendlichen haben sie aber nun doch eine Stimme im Rat, blickte Annette Herbst-Köller zurück. Früh habe sich die BG für ein Wirtschaftswegekonzept ausgesprochen, was sich als vorteilhaft erwiesen habe und Rüthen nun Zugang zu Fördertöpfen biete. Im vergangenen Jahr hat eine interessante Veranstaltung mit dem Meeresbiologen Dr. Udo Engelhard stattgefunden, in der Folge hat sich in Rüthen eine Klimagruppe gegründet, stellte sie ein wichtiges Thema der Zeit heraus. Die Fraktionsvorsitzende unterstützte den Ratsbeschluss, den Marktplatz nicht mehr zuparken. Weitere Vorschläge der BG sind Tempo 30 auf der Hachtorstraße und ein Antrag auf Barrierefreiheit für das Alte Rathaus. Ein alternativer Kindergarten soll auf Schloss Körtlinghausen in Form einer Bauernhof-Kindergartengruppe entstehen.
Aktuell wurde die Verwaltung von der BG beauftragt zu prüfen, ob auch mit den Zuschüssen aus dem Konjunkturpaket Elektrofahrzeuge für die Stadt und den Bauhof angeschafft werden.
Nach einem Blick auf die politische Arbeit standen die Wahlen der Ratskandidaten an. Für den Kreistag wünschte sich Franz-Josef Dohle bekannte Gesichter und schlug Annette Herbst-Köller und als ihren Stellvertreter Michael Sauerland vor.
Weiterhin wurde beschlossen, den Mitgliedsbeitrag auf 24 Euro zu erhöhen.
Franz-Josef Dohle begrüßte erfreulich viele Teilnehmer zu der Mitgliederversammlung. Ein Schwerpunkt lag neben der Aussage zu dem Bürgermeisterkandidaten auch auf der Benennung der Kandidaten für die Kommunalwahl und den Kreistag. Bei der Wahl 2014 wurde die Zahl der Ratsmitglieder von 32 auf 28 reduziert, sah Dohle eine langjährige Forderung der BG in Teilen umgesetzt, er möchte die Zahl auf 24 gesenkt sehen. „Wofür stehen wir?“, erinnerte er an die Gründung der Stadtwerke, die die BG maßgeblich mit vorangebracht habe. Weiter setze sie sich für die Energiewirtschaft und insbesondere regenerative Energien von einer Holzhackschnitzelanlage bis zu Windkraft ein. Die BG stehe außerdem für einen soliden Haushalt, betonte Dohle und nannte als weitere Schwerpunkte Schulen und Kindergärten, zudem habe man immer ein offenes Ohr für die Bürger.
Noch mehr politische Duftmarken nannte Fraktionsvorsitzende Annette Herbst-Köller. Vor einigen Jahren habe man die Initiative ergriffen, in das Energiegeschäft einzusteigen, was nun geklappt habe und dem städtischen Haushalt Einnahmen bringe. Bezüglich Plänen von Windkraftanlagen in einem Trinkwasserschutzgebiet hat die BG aber Stellung bezogen und sich dafür ausgesprochen, die Anlagen in den Bereichen herauszuhalten. Als weitere Punkte nannte sie die Ehrenamtskarte, Seniorengerechtes Wohnen auf der Fläche der früheren Paul-Gerhard-Schule, eine Elektroladestation im Bibertal, Baugebiete für privaten Wohnraum, eine Waldspielgruppe, Babywald und den Radverkehr. Ein Senioren- und Jugendbeirat im Stadtrat wurde zunächst mit Stimmen der anderen Ratsparteien abgelehnt, durch Initiative der Jugendlichen haben sie aber nun doch eine Stimme im Rat, blickte Annette Herbst-Köller zurück. Früh habe sich die BG für ein Wirtschaftswegekonzept ausgesprochen, was sich als vorteilhaft erwiesen habe und Rüthen nun Zugang zu Fördertöpfen biete. Im vergangenen Jahr hat eine interessante Veranstaltung mit dem Meeresbiologen Dr. Udo Engelhard stattgefunden, in der Folge hat sich in Rüthen eine Klimagruppe gegründet, stellte sie ein wichtiges Thema der Zeit heraus. Die Fraktionsvorsitzende unterstützte den Ratsbeschluss, den Marktplatz nicht mehr zuparken. Weitere Vorschläge der BG sind Tempo 30 auf der Hachtorstraße und ein Antrag auf Barrierefreiheit für das Alte Rathaus. Ein alternativer Kindergarten soll auf Schloss Körtlinghausen in Form einer Bauernhof-Kindergartengruppe entstehen.
 Rüthen. Die Bürgergemeinschaft Rüthen hat sich bei einer Mitgliederversammlung für die Kommunalwahl in diesem Monat aufgestellt. „Wer die Wahl hat, hat die Qual. In Rüthen ist das anders“, meinte BG-Vorsitzender Franz-Josef Dohle mit Blick auf die Bürgermeisterwahl. Es habe sich kein anderer Kandidat als der Amtsinhaber ergeben, mit Peter Weiken habe sich gleichwohl in der Vergangenheit eine gute Zusammenarbeit entwickelt, betonte Dohle. Seine Partei gebe keine Wahlempfehlung für den Bürgermeister ab, nannte er eine strategische Position. Er bedauerte im Sinne der Demokratie, dem Wähler keine Auswahl zu lassen. Besonders die Mehrheitspartei sollte den Anspruch haben, einen Bürgermeisterkandidaten zu stellen, meinte Dohle und folgerte, nun könnten die Bürgerinnen und Bürger durch die Wahl einer Partei für ein politisches Gleichgewicht sorgen.
Franz-Josef Dohle begrüßte erfreulich viele Teilnehmer zu der Mitgliederversammlung. Ein Schwerpunkt lag neben der Aussage zu dem Bürgermeisterkandidaten auch auf der Benennung der Kandidaten für die Kommunalwahl und den Kreistag. Bei der Wahl 2014 wurde die Zahl der Ratsmitglieder von 32 auf 28 reduziert, sah Dohle eine langjährige Forderung der BG in Teilen umgesetzt, er möchte die Zahl auf 24 gesenkt sehen. „Wofür stehen wir?“, erinnerte er an die Gründung der Stadtwerke, die die BG maßgeblich mit vorangebracht habe. Weiter setze sie sich für die Energiewirtschaft und insbesondere regenerative Energien von einer Holzhackschnitzelanlage bis zu Windkraft ein. Die BG stehe außerdem für einen soliden Haushalt, betonte Dohle und nannte als weitere Schwerpunkte Schulen und Kindergärten, zudem habe man immer ein offenes Ohr für die Bürger.
Die Bürgergemeinschaft Rüthen möchte auch zukünftig mit innovativer Politik ihre Handschrift auf lokaler Ebene hinterlassen und nominierte ihre Kandidaten für die Kommunalwahl und den Kreistag
Themen und projekte in der Lokalpolitik umgesetzt
 Rüthen. „Wer soll die Politik der CDU in den nächsten Jahren gestalten und umsetzen?“, fragte Stadtverbandsvorsitzender Timo Zimmermann zur Begrüßung des Nominierungsparteitages des CDU-Stadtverbandes Rüthen.
Neben vielen Mitgliedern begrüßte er dazu besonders auch Bürgermeister Peter Weiken, Landtagsabgeordneten Jörg Blöming und Fraktionsvorsitzenden Antonius Krane, dem er für seine besonnene Arbeit dankte.
Den Beginn des Kommunalwahljahres hatte sich die CDU Rüthen anders vorgestellt, blickte Zimmermann auf die besondere Gesundheitslage. Die CDU hat für die Wahl keinen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Mangelndes Demokratieverständnis sieht der Stadtverbandsvorsitzende darin nicht und wünscht sich, auch wenn man nicht immer einer Meinung sein müsse, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister fortzusetzen. Auch zu dem Kandidaten für den CDU-Vorsitz im Bund hat die Partei in Rüthen eine Meinung. Friedrich Merz habe einen guten Blick auf die Aufgaben und Themen der Partei, wird der Kandidat aus der Nachbarstadt Brilon favorisiert.
Unserer Heimat Zukunft geben
In dem Wahlkampf hat sich die CDU Rüthen das Motto „Unserer Heimat Zukunft geben“ auf die Fahnen geschrieben. „Was haben wir uns dabei gedacht?“, beantwortete Zimmermann die Frage selbst und nannte als Überschriften der CDU-Kommunalpolitik Herausforderungen wie das Waldsterben, die Finanzen der Stadt, Baugebiete und den Glasfasernetzausbau. Aber auch kleine Dinge, die in der Kernstadt und den Ortschaften umgesetzt werden, geben der Heimat Zukunft, betonte der Vorsitzende.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Wahl der Kandidaten für die Kommunalwahl. In den Wahlbezirken treten Beatrix Krüper, Jürgen Augustinowitz, Jürgen Steinmetz, Hubert Mertens, Rudolf Fromme, Ewald Wenge, Frank Burg, Hartwig Thiele, Burkhard Rüther, Ulrich Heimann, Hans-Peter Oesterhoff, Janis Erdmann, Alfons Levenig und Antonius Krane an. Die Reserveliste führt Fraktionsvorsitzender Antonius Krane vor Beatrix Krüper, Jürgen Steinmetz, Frank Burg, Jürgen Augustinowitz, Ulrich Heimann, Hans-Peter Oesterhoff, Hartwig Thiele, Ewald Wenge und Alfons Levenig an.
In den Wahlpausen gab es Berichte. Antonius Krane freute sich, in den Ortsunionen wieder Kandidaten und in der Summe eine schlagkräftige Truppe gefunden zu haben. Seine politische Handschrift beschrieb er, nicht wilden Aktionismus betrieben zu haben. Damit hebe man sich von anderen Parteien ab, blickte er auf politische Mitbewerber.
Die Anträge der CDU haben Substanz, meinte Krane und nannte die Bemühungen um ein Solarkonzept. Eine Stärke der CDU im Stadtgebiet sei es, in allen Ortschaften einen Vertreter zu haben und präsent zu sein. „Man weiß, wo der Schuh drückt“, bilanzierte er eine ausgewogene Politik und ging weiter ins Detail. Die Finanzen seien stabil, ohne unter dem Strich die Abgaben zu erhöhen. Durch die Probleme des Waldes fehlen künftig Einnahmen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft bleiben ebenfalls abzuwarten, warnte Krane und erinnerte an eine auf Antrag der CDU von der Stadt initiierte Spendenaktion für den Rüthener Wald. Der Fraktionsvorsitzende freute sich über einige Baugebiete, man sei weiter dabei, Bauland auszuweisen, aber auch Baulücken sollten geschlossen werden. Man könne beobachten, dass Familien nach Rüthen zurückkommen, zog der Fraktionsvorsitzende da auch die Ortschaften mit ein und nannte als einen wichtigen Standortfaktor die Schulen. Ein Luxusproblem seien die Kindergartenplätze, da sei die Kommunalpolitik von der Entwicklung überrascht worden. Im Nachhinein bedauerte Krane, den Kindergarten in Langenstraße geschlossen zu haben, die Statistiken und Voraussagen hatten dort seinerzeit keine Perspektive gezeigt, nun gelte es, die Situation zu lösen.
Die CDU Rüthen setzt für die Kommunalwahl auf populäre Themen und stellte ihre Kandidaten vor
Wald, Finanzen, Baugebiete und das Internet
Ähnlich wie Kranes Blick in die Zukunft fiel auch die Vorausschau von Bürgermeister Peter Weiken aus. Er wünschte sich, in Rüthen gut vernetzt zu sein. Gemeinsam habe man zahlreiche konstruktive Lösungen gefunden, stellte er der Rüthener Kommunalpolitik auch im interkommunalen Vergleich ein gutes Zeugnis aus. Daran habe auch die Mehrheitsfraktion mitgewirkt, bedankte sich Weiken und berichtete, dass auch von Touristen Lob für die Stadt und ihre Ortschaften komme. Mit Jörg Blöming habe man in Düsseldorf eine gute Stimme, dankte der Bürgermeister dem Erwitter Landtagsabgeordneten und nannte dabei auch eine erfreulich große Zahl von Förderbescheiden, die das Land der Stadt ausgestellt habe.
Jörg Blöming berichtete von der Landtagsarbeit in Corona-Zeiten, durch die das Land bisher gut gekommen sei. Er erinnerte nochmal an die Heimatförderprogramme und stellte die Strukturentwicklung ländlicher Raum vor. In Rüthen werde daraus die Dreifachturnhalle saniert, der Sportplatz daneben muss noch auf freiwerdende Mittel hoffen. Aus dem Förderprogramm Moderne Sportstätten 2022 seien 300.000 Euro nach Rüthen geflossen, weitere Landesgelder kommen in dem kommunalen Straßenbau in die Bergstadt.
Die Anträge der CDU haben Substanz, meinte Krane und nannte die Bemühungen um ein Solarkonzept. Eine Stärke der CDU im Stadtgebiet sei es, in allen Ortschaften einen Vertreter zu haben und präsent zu sein. „Man weiß, wo der Schuh drückt“, bilanzierte er eine ausgewogene Politik und ging weiter ins Detail. Die Finanzen seien stabil, ohne unter dem Strich die Abgaben zu erhöhen. Durch die Probleme des Waldes fehlen künftig Einnahmen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft bleiben ebenfalls abzuwarten, warnte Krane und erinnerte an eine auf Antrag der CDU von der Stadt initiierte Spendenaktion für den Rüthener Wald. Der Fraktionsvorsitzende freute sich über einige Baugebiete, man sei weiter dabei, Bauland auszuweisen, aber auch Baulücken sollten geschlossen werden. Man könne beobachten, dass Familien nach Rüthen zurückkommen, zog der Fraktionsvorsitzende da auch die Ortschaften mit ein und nannte als einen wichtigen Standortfaktor die Schulen. Ein Luxusproblem seien die Kindergartenplätze, da sei die Kommunalpolitik von der Entwicklung überrascht worden. Im Nachhinein bedauerte Krane, den Kindergarten in Langenstraße geschlossen zu haben, die Statistiken und Voraussagen hatten dort seinerzeit keine Perspektive gezeigt, nun gelte es, die Situation zu lösen.
Die Renovierung der Stadthalle bezeichnete Antonius Krane als gelungen, das Wirtschaftswegekonzept und die Stadt als Miteigentümer des Gasnetzes in Rüthen nannte er als weitere Punkte. Mit Blick auf die Kommunalwahl wünschte er sich ein gutes Abschneiden der Partei, es sei angenehm gewesen, mit einer Mehrheit zu regieren. Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Peter Weiken und auch mit Beigeordnetem Hubert Betten lobte Krane mit ähnlichen Worten wie Timo Zimmermann.
Ähnlich wie Kranes Blick in die Zukunft fiel auch die Vorausschau von Bürgermeister Peter Weiken aus. Er wünschte sich, in Rüthen gut vernetzt zu sein. Gemeinsam habe man zahlreiche konstruktive Lösungen gefunden, stellte er der Rüthener Kommunalpolitik auch im interkommunalen Vergleich ein gutes Zeugnis aus. Daran habe auch die Mehrheitsfraktion mitgewirkt, bedankte sich Weiken und berichtete, dass auch von Touristen Lob für die Stadt und ihre Ortschaften komme. Mit Jörg Blöming habe man in Düsseldorf eine gute Stimme, dankte der Bürgermeister dem Erwitter Landtagsabgeordneten und nannte dabei auch eine erfreulich große Zahl von Förderbescheiden, die das Land der Stadt ausgestellt habe.
In Altenrüthen stand der bisherige Vorsitzende Hartmut Modes nicht zur Wiederwahl. Zu seinem Nachfolger wurde Claus Wiegelmann-Marx gewählt. Hartmut Modes ist nun sein Stellvertreter, Klaus Müller arbeitet als Beisitzer im Vorstand.
In den Nominierungsversammlungen wurden auch die Vorstände der CDU Ortsunionen gewählt. In Menzel wurde Ludger Rüther-Grobe (r.) erneut zum Vorsitzenden berufen. Ihm zur Seite stehen die Beisitzer Josef Schmücker und Josef Oel sowie als Mitgliederbeauftragter Dominik Sterenberg (Mitte). Dieser ist zugleich bei einem Wahlerfolg auch Ortsvorsteherkandidat der Ortsunion Menzel.
„Mein Steckenpferd waren immer die Finanzen. Hier habe ich mich mit Besonnenheit und auch mit Erfahrung eingebracht“, macht Hans-Peter Oesterhoff für sich Werbung. Als Vorsitzender im Wahlprüfungs- und Rechnungsausschuss, als stellvertretender Vorsitzender im Bauausschuss und im Betriebsausschuss der Stadt Rüthen konnte er Erfahrung aus der Ratsarbeit einbringen. „Auch im Verwaltungsrat der Sparkasse Lippstadt bin ich tätig“, so Hans-Peter Oesterhoff. „Besonders am Herzen liegt mir die Wiederaufforstung unseres durch Stürme und Borkenkäfer vernichteten heimischen Waldes, zudem ist es mir ein großes Anliegen, in der neuen Legislaturperiode die Beibehaltung und die Verbesserung der dörflichen Infrastruktur voran zu treiben, getreu unseren Mottos „Unserer Heimat Zukunft geben“. Hans-Peter Oesterhoff erntete für seine politischen Ziele die Zustimmung der Versammlungsteilnehmer.
 Meiste/ Kneblinghausen. Mit Hans-Peter Oesterhoff geht die CDU als Direktkandidat für den Wahlbezirk 11 Meiste/Kneblinghausen in die Kommunalwahl am 13.September. Hans-Peter Oesterhoff war bereits von 2004 – 2009 im Rat der Stadt Rüthen und ist dort nun seit 2014 gewählt. Als Ortsvorsteherkandidaten treten die bisherigen Amtsinhaber Rolf Langer für Meiste und Robert Oesterhoff für Kneblinghausen an. Die politische Verantwortung in Meiste auf mehrere Schultern zu verteilen habe sich bewährt, so die Lokalpolitiker.
Zum neuen Vorsitzenden der CDU-Ortsunion wurde der bisherige Stellvertreter Matthias Herting gewählt, zu seinem Vertreter Robert Oesterhoff. Schriftführerin Maria Oesterhoff wurde in ihrer Funktion bestätigt. Zu neuen Beisitzern wurden Hans-Theo Kellerhoff und Friedhelm Thomas gewählt. Rolf Langer zeigte sich erfreut über die neue Ortsdurchfahrt. Im Zuge des Ausbaus habe man mit Geldern aus mehreren Fördertöpfen auch den Platz rund um das Ehrenmal erneuert.
Erfreuliches gab es von dem Kindergarten zu berichten: Entgegen der Prognose von 2013 auf Schließung des Kindergartens diskutiert man im politischen Raum aktuell die Erweiterung durch Nutzungsänderung anderer Räume. „Auch die gewünschte Verbesserung der Wasserzapfstelle auf dem Friedhof haben wir realisiert“, so ein zufriedener Ortsvorsteher.
„Die Neugestaltung des Dorfplatzes an der Südseite der Schützenhalle hat in den letzten Wochen und Monaten unsere Arbeit geprägt“, berichtete Ortsvorsteher Robert Oesterhoff aus Kneblinghausen von Investitionen und erbrachter Eigenleistung. Da aus einem Sportfördertopf weitere 67.000,- € in einen Anbau an der Schützenhalle fließen, um die dringend erforderlichen Umkleide- und Duschräume für die acht Mannschaften des Tischtennisvereins zu errichten, wird nun an der Westseite der Schützenhalle die Baumaßnahme realisiert.
„Mein Steckenpferd waren immer die Finanzen. Hier habe ich mich mit Besonnenheit und auch mit Erfahrung eingebracht“, macht Hans-Peter Oesterhoff für sich Werbung. Als Vorsitzender im Wahlprüfungs- und Rechnungsausschuss, als stellvertretender Vorsitzender im Bauausschuss und im Betriebsausschuss der Stadt Rüthen konnte er Erfahrung aus der Ratsarbeit einbringen. „Auch im Verwaltungsrat der Sparkasse Lippstadt bin ich tätig“, so Hans-Peter Oesterhoff. „Besonders am Herzen liegt mir die Wiederaufforstung unseres durch Stürme und Borkenkäfer vernichteten heimischen Waldes, zudem ist es mir ein großes Anliegen, in der neuen Legislaturperiode die Beibehaltung und die Verbesserung der dörflichen Infrastruktur voran zu treiben, getreu unseren Mottos „Unserer Heimat Zukunft geben“. Hans-Peter Oesterhoff erntete für seine politischen Ziele die Zustimmung der Versammlungsteilnehmer.
 Altenrüthen/ Menzel. Burkhard Rüther-Arens (Foto links, l.) aus Menzel ist der gemeinsame Kandidat der Ortsunionen aus Altenrüthen und Menzel für die Kommunalwahl in diesem Monat. In getrennten Mitgliederversammlungen wurde er jeweils einstimmig nominiert. Der bisherige Vertreter im Stadtrat, Hartmut Modes, stellte sich nicht zur Wahl. Persönlicher Vertreter wird Claus Wiegelmann-Marx aus Altenrüthen.
Hans-Peter Oesterhoff erneut Direkt- kandidat für Meiste und Kneblinghausen
Burkhard Rüther-Arens ist der Kandidat der CDU Ortsunionen Altenrüthen und Menzel
Aktuelle Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: täglich 10 – 16 Uhr oder nach vorheriger telefonischer Absprache (02952-9027560)
 Rüthen. Mit einer Auswahl ihrer aktuellen Werke bereichert die Briloner Künstlerin Laura Codes die mehr als 400 Jahre alten Räume des Haus Buuck. Am 18. August begann die Ausstellung der Malerin, die in den kommenden Monaten während der Öffnungszeiten zu sehen ist. „Wir sind sehr glücklich, dass nach der langen Pause nun wieder Kunst in unsere Räume eingezogen ist“, betont Koordinatorin Monika Nolte, die sich mit der Künstlerin über die „art Ausstellung Laura Codes“ freut.
„Die meisten Bilder hat die Künstlerin eigens für die Ausstellung in Rüthen geschaffen“, so Nolte. Groß- und kleinformatige Acrylgemälde, mal in kräftigen Farben, mal gedeckt oder sogar monoton in schwarz-weiß gehalten, mal auf großen Leinwänden, mal als Komposition aus vielen kleinen Malgründen, sorgen für eine abwechslungsreiche Ausstellung, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Räumen bildet. Während im Eingangsbereich und im Treppenhaus abstrahierte Tier- und Blumenmotive mit intensiver Farbigkeit bestechen, fügen sich zwischen den schwarzen Holzbalken in der alten Deele Kompositionen von Farbflächen und Collagen harmonisch in die Farbgebung ein.
Schon seit Kindertagen hat die Künstlerin ein Faible für die Malerei, besuchte bereits als Zwölfjährige in ihrem Heimatland Spanien zwei Mal wöchentlich eine Malakademie. Ohne ihr Wissen meldete ihre Mutter sie mit einem von ihr gemalten Bild bei einem Malwettbewerb an, den sie zur eigenen großen Überraschung gewann. Trotz des frühen Erfolgs gab es immer wieder Phasen, in denen sie sich intensiv mit der Malerei beschäftigte, aber auch, in denen sie mal Pausen vom Malen einlegte, beispielsweise in den ersten zwei Jahren ihres Studiums oder als junge berufstätige Mutter.
Seit zehn Jahren lebt die studierte Grafikerin nun in Deutschland und hat hier ihre Malerei intensiviert: „Die leeren Wände in meiner Wohnung haben mich dazu inspiriert“, lacht sie. Neben den eigenen vier Wänden sind es auch wieder häufiger Ausstellungsräume, die mit Laura Codes Werken bestückt werden. Parallel zur Ausstellung im Haus Buuck stellt die Künstlerin auch in Wiesbaden aus, eine weitere Ausstellung in Trier steht zum Jahresende an.
War es bis vor wenigen Jahren noch die Aquarellmalerei, der sie sich widmete, hat sie seit einiger Zeit Acrylfarben, große Leinwände und Karton für sich entdeckte. Dabei greift sie neben Pinsel, Spachtel oder Rolle auch immer wieder gerne auf die eigenen Hände zum Malen zurück. „Ich liebe es“, betont Laura Codes, „mit den Fingern hat man ein unglaublich gutes Gefühl für das Auftragen der Farben. So kann man viele tolle Sachen machen.“
„Wegen der aktuellen Situation haben wir auf eine Eröffnungsveranstaltung verzichtet“, erklärt die Koordinatorin. „Alle Kunstinteressierten sind aber herzlich eingeladen, zu den Öffnungszeiten die spannende Ausstellung von Laura Codes zu besuchen – die Künstlerin würde sich ebenfalls sehr freuen.“
In seinen Grußworten freute Peter Weiken sich über die vertrauensvolle Zusammenarbeit in Rüthen, wozu auch die SPD-Fraktion beitrage. Anstehende Entscheidungen und das Wirtschaften mit dem wenigen zur Verfügung stehenden Geld sei gut gelungen. Die politische Diskussion verlaufe in Rüthen mit Anstand, Weiken nannte exemplarisch einige Meilensteine der vergangenen Jahre. Für das politische Ehrenamt dankte der Bürgermeister den versammelten Genossen. Peter Weiken wünschte sich, in den nächsten fünf Jahren an das Erreichte anzuknüpfen und erfolgreich in der liebenswerten Stadt Rüthen weiter zusammenzuarbeiten. Besonders wenn es darauf ankomme, halte man zusammen, stimmte Johannes Erling ihm zu.
Landratskandidat Christian Klespe freute sich, in Rüthen zu Gast zu sein. Dort sehe man im Wald mit den abgestorbenen Fichten Folgen des Klimawandels. Politik und Verwaltung reagierten mancherorts seiner Meinung nach lethargisch auf das Geschehen, um so mehr lobte Christian Klespe den in Rüthen vollzogenen Umdenkprozess. Neben dem Zukunftswald solle man auch überlegen, wo man im Wald Windräder hinstellen könne, auch wenn man den Naturpark Arnsberger Wald nicht vollstellen wolle. „Ohne Windkraft werden wir den Klimawandel nicht schaffen“, formulierte Klespe und wünschte sich auch in anderen Bereichen mehr entschlossenes Handeln für den Klimaschutz. Er nannte Solaranlagen auf öffentlichen Dächern, alternative Fahrzeugantriebe und erneuerbare Energien. Solaranlagen auf Dächern unterstütze auch die SPD, blickte Erling auf die Lokalpolitik, einen Antrag der BG auf eine verpflichtende Regelung wolle die Partei aber nicht.
Kreistagskandidaten stellten sich vor
Erwin Koch kandidiert in dem Wahlbezirk Drewer, Belecke, Suttrop für den Kreistag.
 Rüthen. Mit Windkraft im Wald hat die SPD Rüthen ein Thema gefunden, das zu einem kommunalpolitischen Volltreffer werden kann. Auch sonst zeigten sich die Genossen bei einer offenen Fraktionssitzung gut aufgestellt für die Kommunalwahl. „Zuhause überzeugen“ möchte die SPD Rüthen laut ihrem selbstgegebenen Slogan und lieferte einige Inhalte, mit denen sie die Worte in die Tat umsetzen möchte.
Kommunalwahl und Kreistag
Für die Kommunalwahl hat die SPD alle Wahlkreise besetzt, eine Mischung aus erfahrenen Lokalpolitikern und neuen Kandidaten unterschiedlichen Alters sollen das Erfolgsrezept sein.
Johannes Erling bekannte, er wolle gerne Fraktionsvorsitzender bleiben. Einen Bürgermeisterkandidaten möchte die SPD nicht aufstellen, Amtsinhaber Peter Weiken unterstütze die Partei gleichwohl nicht offiziell, auch wenn sie mit seiner Arbeit zufrieden sei. Als lokalpolitische Themen nannte Erling den dringend notwendigen Bau eines neuen Kindergartens und wünschte sich die Gründung eines Jugendparlamentes. Er freute sich über die Nachwuchspolitiker, die für die SPD in Kallenhardt kandidieren. Generell sprach sich Erling für bürgernahes Handeln aus.
In seinen Grußworten freute Peter Weiken sich über die vertrauensvolle Zusammenarbeit in Rüthen, wozu auch die SPD-Fraktion beitrage. Anstehende Entscheidungen und das Wirtschaften mit dem wenigen zur Verfügung stehenden Geld sei gut gelungen. Die politische Diskussion verlaufe in Rüthen mit Anstand, Weiken nannte exemplarisch einige Meilensteine der vergangenen Jahre. Für das politische Ehrenamt dankte der Bürgermeister den versammelten Genossen. Peter Weiken wünschte sich, in den nächsten fünf Jahren an das Erreichte anzuknüpfen und erfolgreich in der liebenswerten Stadt Rüthen weiter zusammenzuarbeiten. Besonders wenn es darauf ankomme, halte man zusammen, stimmte Johannes Erling ihm zu.
Bei einer offenen Fraktionssitzung der SPD stellten sich vor der Kommunalwahl auch der Landratskandidat und die Kreistagskandidaten vor
Windkraft und die Arbeit im Kreistag
Erwin Koch kandidiert in dem Wahlbezirk Drewer, Belecke, Suttrop für den Kreistag.
Er beobachte die Rüthener Kommunalpolitik und wisse, worüber gesprochen wird, meinte der Politiker aus der Nachbargemeinde. Ein Thema war die interkommunale Zusammenarbeit, seine Arbeit im Kreistag stellte er anhand der Tätigkeit in manchem Ausschuss vor.
Rüthens Kreistagskandidat Fritz Henneböhl fühlte sich von dem vorausgegangenen Lob und den Erwartungen für die Zukunft angespornt. Sein Schwerpunkt in der Kreistagsarbeit liegt in den Bereichen Soziales, Schule und besonders in der Jugendhilfe. Die Ortsdurchfahrt Meiste, das Lörmecke-Wasserwerk und die Gestaltung des Bibertales fanden seine lokalpolitische Beachtung.
Hilfe für den Wald
Förster Mario Schulte stellte die Situation im Rüthener Stadtwald vor.
Der Anteil der Fichtenbestände sei in den vergangenen Jahrzehnten schon von geschätzt 70% auf 51% gesenkt worden, immer noch die Hälfte der Fläche, die nun von dem Klima und dem Borkenkäfer geschädigt wurden. Der Borkenkäfer sei bis in Höhen von 750 Metern vorgedrungen und habe weitere Bestände befallen.
Ein Tropfen auf den heissen Stein
Die Unterstützung von 30.000 Euro für jeden Waldbesitzer helfe nicht fiel, wünschte sich Schulte schnelle und unbürokratische Hilfe. Wenn Bäume gepflanzt werden, gilt es sie auch vor Wildverbiss zu schützen, nannte er einen nächsten Schritt. Die Rotwildbestände seien deutlich bejagt worden, aber noch nicht soweit, wie es gewünscht ist.
Windkraftanlagen im Wald: die SPD bleibt beharrlich
Die Gründungsversammlung des Zukunftswaldes habe der SPD gut gefallen, im Laufe der Versammlung trat die Partei in den Förderverein ein. Das Thema passe zu einem Antrag, den die SPD Fraktion gestellt hat, sah Erling seine Partei bei dem Thema im Boot. „Es sieht nicht schön aus, aber wir… brauchen auch einen Wirtschaftswald“, blieb er bei dem Antrag der SPD-Fraktion für Windräder im Wald beharrlich. Als 2012 das Waldkonzept erstellt wurde, sei die Welt noch in Ordnung gewesen, das habe sich nun geändert, bilanzierte Bernd Cordes.
Keine Windkraftanlagen im Wald, habe man beschlossen. „Nun haben wir auf einigen Flächen keinen Wald mehr“, nannte er den Status quo. Bei Windrädern im Wald sollen die Zügel vor Ort in der Hand behalten werden, auch Bürger sollen sich daran beteiligen können. Für den Bau eines Windrades werden 0,7 ha je Anlage benötigt, etwas weniger, als ein Fußballfeld. Für das Fundament bleiben 0,2 ha für den Wald nicht nutzbar, vergleichsweise wenig Fläche, der ein Stromertrag von rund 420.000 € pro Jahr gegenübersteht. Daraus lässt sich auch bei Berücksichtigung der Investitionskosten eine Rechnung aufmachen, die Zukunft und Infrastruktur in Rüthen sichern kann, nannte Bernd Cordes Perspektiven. Erste Gespräche der Parteien zu dem SPD-Antrag seien gut gelaufen, Lob gab es für die Moderation des Bürgermeisters. Es gebe Beispiele für einen Einklang von Windkraft und Wald, beantwortete Bernd Cordes eine Frage aus der Versammlung.
Ralf Sander stellte als Vorsitzender des Zukunftswaldvereins die Arbeit der initiative vor. Dabei geht es um die Anerkennung des Fördervereins als gemeinnützig, die man hofft erteilt zu bekommen. Über die Mitgliedschaft der SPD in dem Förderverein freute er sich.
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Weitere Informationen unter www.huk.de
Kommt es durch Zeckenbiss zur Dauerschädigung, hilft eine Unfallversicherung
 Eine Zecke ist klein, lautlos und gefährlich. Als Überträger von FSME – einer gefährlichen Form der Hirnhautentzündung – und Borreliose stellt sie ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Gesundheit dar. Alle, die sich viel in der freien Natur aufhalten, müssen mit Zeckenbissen rechnen. Wohl fühlen sich die Plagegeister vor allem im Gebüsch, in lichtem Unterholz, an Waldrändern und im hohen Gras.
Gebissen und dann …
Wie kann man sich schützen?
Wolfgang Henze, Vorsitzender des Ortsverbandes Rüthen, unterstrich in seiner Rede noch einmal deutlich, dass die FDP auch zukünftig Themen in den Blick nehmen werde, die in Rüthen auch eine hohe Relevanz haben. Henze wörtlich: „Die Schwerpunkte unserer Themensetzung orientieren sich nach sachpolitischer Relevanz und nicht daran, ob sich ein Thema gut bei den Wählerinnen und Wählern verkaufen lässt. Radfahren, zum Beispiel, ist auch bei uns ein Aspekt im Themenbereich Tourismus – aber kein Hauptthema, weil es eben für Rüthen nicht zu den wichtigsten Themen gehört. Wir haben kein diesbezügliches Verkehrsproblem.“
Auch der Vorsitzende des FDP Kreisverbandes Soest, Fabian Griewel, wies darauf hin, dass die Politik in der heutigen Zeit von den Politikern ein hohes Sachwissen erfordert. „Die Herausforderungen sind derzeit so hoch, dass für politischen Aktionismus und Symbolpolitik kein Platz mehr bleibt“, so Griewel. “Grundlegendes Fachwissen, insbesondere auch im Bereich Finanzen und Haushalt, ist ein wesentlicher Baustein erfolgreicher Kommunalpolitik – dies gilt besonders auch für Rüthen“, nannte er eine kommunalpolitische Herausforderung, die wichtiger als Schilder und Beleuchtung an der Stadtmauer sind.
 Rüthen. Trotz besonderer Bedingungen laufen die Vorbereitungen für die anstehende Kommunalwahl bei der FDP nach Plan. Im Zuge der Wahlversammlung im Sitzungssaal des Rathauses wurden alle Wahlkreise mit Kandidatinnen und Kandidaten besetzt. Darüber hinaus wurden die Bewerber für die Reserveliste gewählt. Diese wird, wie schon bei der Kommunalwahl 2014, von Wolfgang Henze angeführt. Eine Änderung ergibt sich bei Listenplatz zwei. Dieser wird nun von Ricarda Kroll besetzt, die sich nach eigenen Angaben stärker in der Kommunalpolitik engagieren möchte. Die FDP-Rüthen zeigte sich darüber sehr erfreut.
Wolfgang Henze, Vorsitzender des Ortsverbandes Rüthen, unterstrich in seiner Rede noch einmal deutlich, dass die FDP auch zukünftig Themen in den Blick nehmen werde, die in Rüthen auch eine hohe Relevanz haben. Henze wörtlich: „Die Schwerpunkte unserer Themensetzung orientieren sich nach sachpolitischer Relevanz und nicht daran, ob sich ein Thema gut bei den Wählerinnen und Wählern verkaufen lässt. Radfahren, zum Beispiel, ist auch bei uns ein Aspekt im Themenbereich Tourismus – aber kein Hauptthema, weil es eben für Rüthen nicht zu den wichtigsten Themen gehört. Wir haben kein diesbezügliches Verkehrsproblem.“
DIE FDP wähltE Kandidaten und legt die politischen Themen und einen Wahlkampf-slogan fest. Politische Ideenvielfalt statt Mehrheitspartei
Wichtige kommunalpolitische Themen in den Fokus rücken
Reserveliste Kommunalwahl 2020
Wahlkreisbesetzung Kommunalwahl 2020
Auch der Vorsitzende des FDP Kreisverbandes Soest, Fabian Griewel, wies darauf hin, dass die Politik in der heutigen Zeit von den Politikern ein hohes Sachwissen erfordert. „Die Herausforderungen sind derzeit so hoch, dass für politischen Aktionismus und Symbolpolitik kein Platz mehr bleibt“, so Griewel. “Grundlegendes Fachwissen, insbesondere auch im Bereich Finanzen und Haushalt, ist ein wesentlicher Baustein erfolgreicher Kommunalpolitik – dies gilt besonders auch für Rüthen“, nannte er eine kommunalpolitische Herausforderung, die wichtiger als Schilder und Beleuchtung an der Stadtmauer sind.
Der Wahlkampfslogan der FDP zielt wohl auf die politischen Mehrheitsverhältnisse in Rüthen ab. „BEWEGUNG DURCH NEUE MEHRHEITEN! RÜTHEN BRAUCHT VIELFALT!“ möchte politisches Einerlei durch die Vorherrschaft einer alleinregierenden Mehrheitspartei durchbrechen.
Die Positionen der FDP zu den Themenbereichen „Rüthener Wald“, Finanzpolitik, Bildung, Baugebiete, Digitalisierung, Wirtschaftspolitik, Gesundheit und Tourismus können auf der Homepage der Partei (fdp-ruethen.de) und auf der Facebook-Seite der FDP nachgelesen werden.
1: Wolfgang Henze
2: Ricarda Kroll
3: Elmar Teipel
4: Werner Kroll
5. Bernd Fahle
6. Richard Sellerberg
7. Bernd Lehmann
8. Bernd Schulte Kroll
9. Mareike Ising
10. Hermann-Josef Schrewe
Wahlkreis 1: Rüthen 1 Wolfgang Henze
Wahlkreis 2: Rüthen 2 Werner Kroll
Wahlkreis 3: Rüthen 3 Bernd Lehmann
Wahlkreis 4: Rüthen 4 Elmar Teipel
Wahlkreis 5: Rüthen 5 Clemens Rieger
Wahlkreis 6: Rüthen 6 Bernd Fahle
Wahlkreis 7: Kallenhardt 1 Ricarda Kroll
Wahlkreis 8: Kallenhardt 2 Richard Sellerberg
Wahlkreis 9: Menzel Gerd Grotenhöfer
Wahlkreis 10: Drewer Hermann-Josef Schrewe
Wahlkreis 11: Meiste, Kneblinghausen Bernd Schulte Kroll
Wahlkreis 12: Hemmern, Langenstraße, Heddinghausen, Kellinghausen Mareike Ising
Wahlkreis 13: Oestereiden Birgit Rabe
Wahlkreis 14: Westereiden, Weickede, Hoinkhausen, Nettelstädt Karl Becker
Bei einem Klimatreffen in Lippstadt des örtlichen Klimanetzwerkes nahmen die Rüthener als Gäste teil, auch verschiedene Parteien waren dort anwesend. Inhaltlich möchten die Lippstädter das Thema Klimaschutz besonders vor der Wahl in den Vordergrund stellen und die Öffentlichkeit nutzen. Besondere Informationen gab es zu dem Thema Biogas. Neben neuen Impulsen und dem Austauschen über Schnittmengen freuten sich die Rüthener auch über das Kennenlernen von Menschen, die weitgehend gleichgesinnt an ähnlichen Themen arbeiten. In Soest gibt es das Beispiel eines Informationsstandes auf dem Markt, wurde von einer weiteren Aktivität in der Region berichtet.
Am 26. September findet die Aktion „Radeln fürs Klima“ statt, siehe nebenstehender Kasten. Während bundesweit zu dem Stadtradeln und einem autofreien Sonntag eingeladen wurde, wozu aber bei einem umfangreichen Rahmenprogramm auch eine Anmeldung und eine Anmeldegebühr notwendig waren, kann in Rüthen in diesem Jahr auf diesem Weg gemeinsam geradelt und Flagge gezeigt werden. Im nächsten Jahr möchte die Klimagruppe gerne an der bundesweiten Aktion teilnehmen und plant bereits für die notwendigen Rahmenbedingungen.
Mitfahrerbänke
machen mobil
Ein Heimatscheck wurde der Rüthener Klimagruppe für das Aufstellen von Mitfahrbänken genehmigt. Die Idee hatte die BG, die Klimagruppe kümmerte sich um den Antrag und nun um die praktische Ausführung. In Rüthen sollen zwei Bänke an der Ortsausfahrt Richtung Lippstadt, Paderborn an dem Kreisverkehr mit dem Esel und am Schneringer Tor an der Ortsausfahrt in Richtung Warstein aufgestellt werden. Die Idee der Mitfahrerbänke wird auf Schildern in deutscher und englischer Sprache erklärt. Wenn die Bänke gut angenommen werden, können bei Bedarf weitere geplant werden.
 Rüthen. Wandern und Radeln im Zeichen des Klimaschutzes, hilfreiche Informationen und weitere Termine gab es bei den Treffen der Klimagruppe Rüthen.
Klimabündnis möchte Antworten von der Politik
Die Klimagruppe hat verschiedene Themen angefasst, Informationen gesammelt und Ideen entwickelt. Das wünscht sie sich auch von anderen und hat klare Erwartungen an die Lokalpolitik. An die Ratsfraktionen wurden Fragen, bezogen auf zukunftsweisende Politik, unter Berücksichtigung des Klimaproblems und der Umsetzung von Lösungen in Rüthen gestellt. Auch eine vorausschauende Planung von kurz- bis langfristigen Themen fragt die Klimagruppe nach. In einem Schreiben an die Ratsfraktionen heißt es genau: „Welche konkreten Maßnahmen wollen sie als Fraktion in der nächsten Legislaturperiode tatsächlich umsetzen, um auf lokaler Ebene den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen? Welche mittel- und langfristigen Ziele setzen Sie sich und wie wollen Sie diese erreichen? Wie beabsichtigen Sie, die Bürger in die städtische Klimapolitik einzubinden? Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Unterstützung mit übergeordneten Instanzen, privaten Vereinigungen/ Initiativen und städtischen Einrichtungen wird von Ihnen angestrebt?“.
Die Antworten der Parteien sind inzwischen eingegangen und auf der Homepage der Klimagruppe unter www.klimaschutz-hier-und-jetzt.de nebeneinandergestellt.
Bei einem Klimatreffen in Lippstadt des örtlichen Klimanetzwerkes nahmen die Rüthener als Gäste teil, auch verschiedene Parteien waren dort anwesend. Inhaltlich möchten die Lippstädter das Thema Klimaschutz besonders vor der Wahl in den Vordergrund stellen und die Öffentlichkeit nutzen. Besondere Informationen gab es zu dem Thema Biogas. Neben neuen Impulsen und dem Austauschen über Schnittmengen freuten sich die Rüthener auch über das Kennenlernen von Menschen, die weitgehend gleichgesinnt an ähnlichen Themen arbeiten. In Soest gibt es das Beispiel eines Informationsstandes auf dem Markt, wurde von einer weiteren Aktivität in der Region berichtet.
Die Gruppe "Klimaschutz Hier und Jetzt“ hat auch das Wasser und Anrufsammeltaxi auf der Agenda. Informationen und Erfahrungen in Netzwerken austauschen
Radeln auf den Spuren des Klimaschutzes, Mitfahrerbänke und der Wald
Einladung zur Tour Radeln fürs Klima am 26.09.2020
Die Gruppe „Klimaschutz Hier und Jetzt“ lädt herzlich ein zum „Radeln fürs Klima“ am 26.09.2020 . Die ca. 20 km lange Tour führt zu verschiedene Stationen mit klimaschutzrelevanten Themen. Um 10.00 Uhr treffen sich die Radler am Parkplatz der Maximilan Kolbe Schule. Von dort geht es weiter zu einer der 199 m hohen Windkraftanlagen beim Ettinger Hof in Meiste. Nach der Besichtigung geht´s Richtung Bibertal, um sich dort die Waldflächen anzusehen, die zuerst wieder aufgeforstet werden sollen. Zu Mittag ist eine Einkehr an dem Pfadfinderzentrum Eulenspiegel geplant. Dort wird auch das Konzept der Nachhaltigkeit des Pfadfinderzentrums näher erläutert. Anschließend geht die Fahrt weiter zur Freiflächenphotovoltaikanlage im Hankerfeld, bevor es zurück in die Bergstadt geht. An allen Stationen werden Fachleute die Projekte vorstellen und stehen zur Diskussion bereit. Die Teilnahme an der Fahrt ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bittet die Gruppe um Anmeldungen unter www.klimaschutz-hier-und-jetzt.de
In den Dörfern um Soest gibt es nun im viertelstündlichen Takt ein Anrufsammeltaxi, das kann auch in Rüthen ein Vorbild sein, berichtete Johannes Lehmann. Die Fahrtaktung kann entsprechend der Auslastung gewählt werden, ein Vorteil ist, dass das Sammeltaxi nur fährt, wenn auch Nachfrage besteht.
Das nächste Treffen der Rüthener Klimagruppe findet am 7. September um 18.00 Uhr in der Aus:Zeit statt.
Ein Heimatscheck wurde der Rüthener Klimagruppe für das Aufstellen von Mitfahrbänken genehmigt. Die Idee hatte die BG, die Klimagruppe kümmerte sich um den Antrag und nun um die praktische Ausführung. In Rüthen sollen zwei Bänke an der Ortsausfahrt Richtung Lippstadt, Paderborn an dem Kreisverkehr mit dem Esel und am Schneringer Tor an der Ortsausfahrt in Richtung Warstein aufgestellt werden. Die Idee der Mitfahrerbänke wird auf Schildern in deutscher und englischer Sprache erklärt. Wenn die Bänke gut angenommen werden, können bei Bedarf weitere geplant werden.
Zukunftswald unterstützen
Auch von der erfolgreichen Gründung des Zukunftswald Fördervereins wurde berichtet, worüber sich die Klimagruppe freute. Viele Besucher auf der Gründungsversammlung, auf der zahlreiche Mitglieder eintraten, die Unterstützung von Firmen und geplante Pflanztage waren erste Eckdaten. Eine Zusammenarbeit beider Gruppen soll stattfinden, zeigen sich die Klimaschützer offen.
Wasser auf der Agenda
Im Oktober kann in Zusammenarbeit mit der BUND Ortsgruppe Lörmecketal eine Veranstaltung zur Verdeutlichung der Problematik Trinkwasser versus Steinabbau stattfinden. Nach einem Treffen in Kallenhardt können der Steinbruch, das alte und das neue Lörmeckewasserwerk besichtigt werden. Der genaue Termin wird noch abgestimmt.
Anrufsammeltaxi kann Vorbild sein
In den Dörfern um Soest gibt es nun im viertelstündlichen Takt ein Anrufsammeltaxi, das kann auch in Rüthen ein Vorbild sein, berichtete Johannes Lehmann. Die Fahrtaktung kann entsprechend der Auslastung gewählt werden, ein Vorteil ist, dass das Sammeltaxi nur fährt, wenn auch Nachfrage besteht.
Wie bundesweit in mehreren tausend Städten beteiligten sich auch in Rüthen zwei Teilnehmer an der Aktion. Eventveranstalter Karsten Krebsbach, alias Käpt´n Käse, zeigte sich mit seinen Kollegen solidarisch und ließ die Stadthalle rot erstrahlen. Unterstützung hatte er dabei von seinem Kollegen Hubertus Schaeffer. Wie wichtig der Hilferuf an die Politik ist, zeigte auch seine eigene Eventplanung. Weil die Absage aller Großveranstaltungen nun bis Ende Oktober gilt, sagte er das Konzert am 23. Oktober 2020 mit den Stimmungsgaranten „Druckluft“ ab, auch ein geplantes Schokoladenkonzert im Dezember findet nicht statt und der Music-Walk, der im zweijährigen Rhythmus eigentlich 2021 stattgefunden hätte, wurde auf 2022 verschoben. Der Eventveranstalter freute sich über das Interesse der Bevölkerung, mit der er während der Beleuchtungsaktion ins Gespräch kam.
Auch die „Aus:Zeit“ am Marktplatz zeigt sich solidarisch mit der Kunst- und Kulturszene. Wirtin Martina Straßburg und ihr Mann Martin haben beobachtet, dass die Kunden teilweise verunsichert sind. Unter ihren Kollegen und Bekannten sind auch einige Künstler, die von der Situation besonders betroffen sind. Entsprechend unterstützten sie die „Night of light“ und hatten einige Freunde eingeladen, als ihr Lokal in den Abendstunden in rotes Licht gehüllt wurde.
 Rüthen. In der Zeit der wirtschaftlichen Beschränkungen durch die Pandemie benötigen einige Branchen besondere Unterstützung, bei ihnen geht es um die wirtschaftliche Existenz, aber auch darum, dass die Gesellschaft mit entsprechenden Produkten und Dienstleistungen für die Zeit nach den Kontaktbeschränkungen gut aufgestellt ist und wieder nach vorne starten kann. Zu den betroffenen Berufsgruppen gehört zweifelsohne auch die Veranstaltungswirtschaft. Mit der „Night of light“ richtete die Branche einen Hilferuf an die Politik. In der Nacht von dem 22. auf den 23. Juni sollten Veranstaltungshäuser wie Konzerthallen und Theater oder auch bekannte Bauwerke in der Stadt rot erstrahlen und damit auf die finanzielle Not vieler Künstler und von der Veranstaltungsbranche abhängiger Handwerker und Dienstleister aufmerksam machen.
Wie bundesweit in mehreren tausend Städten beteiligten sich auch in Rüthen zwei Teilnehmer an der Aktion. Eventveranstalter Karsten Krebsbach, alias Käpt´n Käse, zeigte sich mit seinen Kollegen solidarisch und ließ die Stadthalle rot erstrahlen. Unterstützung hatte er dabei von seinem Kollegen Hubertus Schaeffer. Wie wichtig der Hilferuf an die Politik ist, zeigte auch seine eigene Eventplanung. Weil die Absage aller Großveranstaltungen nun bis Ende Oktober gilt, sagte er das Konzert am 23. Oktober 2020 mit den Stimmungsgaranten „Druckluft“ ab, auch ein geplantes Schokoladenkonzert im Dezember findet nicht statt und der Music-Walk, der im zweijährigen Rhythmus eigentlich 2021 stattgefunden hätte, wurde auf 2022 verschoben. Der Eventveranstalter freute sich über das Interesse der Bevölkerung, mit der er während der Beleuchtungsaktion ins Gespräch kam.
Night of Light
Eben noch rechtzeitig vor der coronabedingten Schließung der Einrichtung konnte im März die Re-Zertifizierung der Arche als Familienzentrum erfolgen. Die für den Abschluss des Verfahrens notwendige Begehung erfolgte dabei buchstäblich am letzten Tag vor dem Einsetzen des Betretungsverbots.
In den Reihen des Vorstandes, dessen Mitglieder sich nach einer langen Zeit der Videokonferenzen erstmalig wieder persönlich sahen, standen gleich drei Positionen zur Wahl. "Wir sind ein gutes Team!", fasste Sandra Reiter die aktuelle Arbeit zusammen; und so wurden Sabrina Mertens (2. Vorsitzende), Sabine Gödde (1. Kassiererin) und Anja Steinmeier (Beisitzerin) in ihren Ämtern bestätigt. Darüber hinaus wird der Vorstand vorübergehend um zwei weitere Beisitzerinnen ergänzt, um das absehbare Ausscheiden zweier Mitglieder übergangslos auffangen zu können. Marion Helle-Laumann und Peggy Blechschmidt wurden in die Beisitzer-Position gewählt.
Nachdem während der Corona-Pandemie zunächst nur eine Notbetreuung weniger Kinder möglich war, sind nun wieder alle Kinder im "eingeschränkten Regelbetrieb" an Bord der Arche. Die Freude über das Zusammensein als Gemeinschaft ist bei den Kindern und den Erzieherinnen deutlich spürbar, wurde berichtet. Auch nach den Sommerferien werden nun wieder 38 Kinder betreut. Mit einem Team aus insgesamt 9 Vollzeitkräften und einer Erzieherin im Anerkennungsjahr ist die Einrichtung auch für das kommende Jahr gut aufgestellt. Weitere Informationen beispielsweise zu Praktikumsstellen können in der Arche telefonisch unter 02952/ 653 erfragt werden.
Erfreulicherweise konnten wieder zahlreiche Neuanschaffungen für die Ausstattung der Gruppen und auch einige bauliche Veränderungen ermöglicht werden. So ist im Rahmen des Brandschutzkonzepts die Bauabnahme erfolgt, zwei neue Schallschutztüren unterstützen ungestörte Mittagsruhe in den Schlafräumen und der Dachboden wurde mit einer neuen Isolierung versehen. Auf dem Spielplatz der Arche freuen sich Kinder und Erzieherinnen unter anderem über eine neue Hütte und über ein besonderes Geschenk der diesjährigen Schulkinder: ein dreiteiliges Hochbeet, das dem Arche-Gedanken entsprechend in Form eines Schiffes gestaltet ist.
Eben noch rechtzeitig vor der coronabedingten Schließung der Einrichtung konnte im März die Re-Zertifizierung der Arche als Familienzentrum erfolgen. Die für den Abschluss des Verfahrens notwendige Begehung erfolgte dabei buchstäblich am letzten Tag vor dem Einsetzen des Betretungsverbots.
 Rüthen. Seine Mitgliederversammlung hielt der Elternverein Arche Kinderland e.V. in diesem Jahr unter Einhaltung der Abstandsregeln in der Stadthalle ab. Das Interesse an der Arbeit des Vereins war erfreulich groß, Vorsitzende Sandra Reiter und Einrichtungsleiterin Bernadett Peters begrüßten zahlreiche Mitglieder zur Besprechung der Regularien.
Im Rückblick auf das bald endende Kindergartenjahr war das 25jährige Jubiläum der Arche ein besonderer Höhepunkt, der mit einem Tag der offenen Tür bei schönem Herbstwetter mit Kindern, Eltern, Mitarbeitern und zahlreichen Besuchern gefeiert wurde. Zeitgleich ging auch die neue Homepage im neuen Design an den Start. Für die gelungene und übersichtliche Gestaltung ist Christian Kloer verantwortlich, der für sein besonderes und zeitintensives Engagement als kleines Dankeschön vom Vorstand ein Geschenk überreicht bekam.
Erfreulicherweise konnten wieder zahlreiche Neuanschaffungen für die Ausstattung der Gruppen und auch einige bauliche Veränderungen ermöglicht werden. So ist im Rahmen des Brandschutzkonzepts die Bauabnahme erfolgt, zwei neue Schallschutztüren unterstützen ungestörte Mittagsruhe in den Schlafräumen und der Dachboden wurde mit einer neuen Isolierung versehen. Auf dem Spielplatz der Arche freuen sich Kinder und Erzieherinnen unter anderem über eine neue Hütte und über ein besonderes Geschenk der diesjährigen Schulkinder: ein dreiteiliges Hochbeet, das dem Arche-Gedanken entsprechend in Form eines Schiffes gestaltet ist.
Die Arche Kinderland ist weiter gut aufgestellt
Bei der Mitgliederversammlung des Elternvereins wurden zwei neue Mitglieder im Vorstand begrüßt. Arche-Jubiläum war ein Höhepunkt im Jahr
 Rüthen. Die Übernachtungsparty der Schulanfänger konnte in der Arche Kinderland „unter Corona-Bedingungen“ stattfinden. Die Erzieherinnen entführten die Kinder in eine Unterwasserwelt und auf einer Nachtwanderung gab es viel Spannendes zu erleben. Zum Essen blieben die Kinder unter sich, und zum Abschlusskreis am Samstagmorgen verteilten sich die Eltern auf Picknickdecken rund um den Sandkasten, sodass die Abstände eingehalten werden konnten. Als ganz besonderes Abschiedsgeschenk der Kinder wurde von den Eltern ein Hochbeet in Arche-Form auf dem Spielplatz aufgebaut. Eine tolle Idee. „Herzlichen Dank dafür!“, sagen die Erzieherinnen und verraten: die Planungen für die Bepflanzung laufen schon.
Abschiede in der Arche unter Corona-Bedingungen
Zum Ende des Kindergartenjahres wurde auch der Abschied von Celina vom Lehn gefeiert, die ihr Jahrespraktikum zur Vorbereitung auf die Erzieherinnenausbildung in der Arche beendete. Im Namen des Vorstands, der Elternschaft und des pädagogischen Teams überreichte Bernadett Peters Blumen und einen Gutschein. Alle bedanken sich herzlich bei Celina für ihren engagierten Einsatz für die Arche und wünschen ihr viel Glück für ihre Ausbildung.
Glückwünsche von kleinen und großen Arche-Leuten zur bestandenen Prüfung. Luisa Schmidt hat das Jahrespraktikum in der Arche sehr erfolgreich absolviert und wurde in das Team übernommen.
Hummel – Niklas Belda
Leo Bless 6b
Maren Worm 6a
Wie sieht das Leben eines Marsianers aus? Wie passt er oder sie sich den starken Temperaturschwankungen an? Die Klasse 5b entwickelte eigene Vorstellungen, wie Lebewesen auf dem Mars aussehen könnten und ließen diese Wesen entweder Kälte oder Wärme speichern. Dabei griffen sie auf ihr Wissen zum Kalt-Warm Kontrast aus dem Bereich der Farblehre zurück.
 Rüthen. Visionen – unter diesem Motto hatte die Fachschaft Kunst des Friedrich-Spee-Gymnsasiums schon seit längerer Zeit die diesjährige Kunstausstellung in der Sparkassengeschäftsstelle in Rüthen geplant. Die Corona-Krise hat dem Titel noch eine besondere Bedeutung gegeben. Zahlreiche halbfertige Arbeiten liegen in den Fächern der Kunsträume und in einigen Spee@home Lernen – Bildern zeigen sich interessante Interpretationen zu Corona.
Aber auch andere Themen wurden in dem Schuljahr im Unterricht kreativ von den Schülern umgesetzt. Entsprechend vielseitig und lohnenswert wäre die Ausstellung gewesen, doch wegen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen fiel sie aus.
Statt dessen präsentiert die Fachschaft Kunst diesmal Fertiges und Unvollendetes auf der Homepage des Rüthener Gymnasiums. Trotz der in den letzten Wochen fehlenden Begleitung der Schülerinnen und Schüler vor Ort geben die gezeigten Arbeiten einen lohnenswerten Einblick in ihre Kreativität und überzeugen inhaltlich wie handwerklich mit dem künstlerischen Schaffen.
Für die grafische Gestaltung neuer Fantasiewesen in der Jahrgangsstufe 5 war sowohl Maurice Sendaks Buch ‚Wo die wilden Kerle wohnen‘, als auch Dürers Rhinozeros der Ausgangspunkt. Hierbei spielte insbesondere die Vielfalt der Strukturen eine wesentliche Rolle.
Neue Spielzeuge aus Verpackungs- und Abfallmaterial entwickelte die Klasse 5a mit viel Fantasie und Engagement. Es wurde gesägt, geklebt und gebohrt, um den neuen Ideen Gestalt zu geben. Leider wurde die Fertigstellung durch Corona unterbrochen.
Die Arbeiten des Kunstunterrichtes an dem Friedrich-Spee-Gymnasium zeigen einen abwechslungsreichen Einblick aus dem kreativen Schaffen des vergangenen Schuljahres
Künstlerischer Blick schafft Visionen
Libelle – Justus Arens
Die Fachschaft Kunst:
Britta Wiegand-Claes
Meike Rochna
Stephan Wiedemann
Alina Woytena
Martin Brock
Interessante und fantasievolle Insekten, gestaltet aus Draht und anderen Materialien entstanden ebenfalls in der Jahrgangsstufe 7
Ausgehend von geometrischen Grundformen schufen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b in ihren Bildern neue Wirklichkeiten. In ihren Zeichnungen ließen sie Figurengruppen neue Welten entdecken, auf Gebäuden turnen oder sich des ausgedienten Weihnachtsbaumbehangs entledigen.
Innovationen für Kopf und Fuß entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9. Unter Einbeziehung neuer Materialien und Techniken entwarfen sie zukunftsweisende und extravagante Schuh- und Hutmodelle.
Der Wahlpflichtkurs Kunst und Gesellschaft stellte im Rahmen einer kleinen ästhetischen Forschung eine Verbindung zwischen einem ausgewählten Künstler oder Kunstwerk mit dem Thema Corona her. So wird das Virus z.B. in die Bilderwelt von Hundertwasser oder Paul Klee integriert und gibt dem Werk eine neue Deutung.
In Anlehnung an die Nanas der Künstlerin Niki de Saint Phalle und ihren visionären Frauenbildern schuf dieser Kurs ebenfalls farbenfrohe und ausdrucksstarke Skulpturen aus Pappmaché.
Schülerinnen und Schüler der Q1 beschäftigten sich mit verschiedenen fotografischen Zugängen und Gestaltungsmitteln der Fotografie. Besonders experimentierfreudig war die Lerngruppe im Bereich der Abstrakten Fotografie und mit ganz einfachen Motiven wie Tasse oder Gabeln, aber ungewöhnlichen Blickwinkeln und Kameraeinstellungen entstanden interessante Ergebnisse.
„Launen“ unserer Zeit! – Zwischen Traum, Tagtraum, Albtraum und Realität Eine irreale Situation verbildlichten Schülerinnen und Schüler der Q1 ausdrucksstark in großformatigen Grafiken im Mixed-Media Verfahren, verschiedene grafische Mittel wurden dabei kombiniert. Sowohl eine individuelle psychische Befindlichkeit, als auch eine „Laune“ unserer gegenwärtigen Gesellschaft konnten der Ausgangspunkt dieser Szene sein. So entstanden fabelhafte Mischwesen, irreale Handlungen in undefinierten Räumen oder auch Raumrätsel für das Auge, denn der Grad an Abbildhaftigkeit wurde variiert.
Unerforschte Handlandschaften entstanden in den Klassen 5 und 6. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten fantasievolle Landschaften aus der eigenen Handfläche. Verschiedene Ansichten waren möglich und sowohl Natur- als auch Kulturlandschaften wurden fiktiv erforscht und die Erlebnisse in Expeditionsberichten der Klasse vorgestellt.
Ebenso machte sich die Jahrgangsstufe 6 auf eine fiktive Reise, unbekannte versteinerte Tierwesen zu entdecken. Diese gestaltete sie mit interessanten Formen und Strukturen aus Ton.
Maren Worm 6a
Kleine Totempfähle, aus Straßenmalkreide gestaltet, geben einen Einblick in die Welt der Indianer und lassen sie durch persönliche Motive zu individuellen Wappenpfählen werden.
Einen visionären Blick in die Zukunft wagten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 mit ihren Linolschnittarbeiten. Neuartige Veränderungen zeigen sich hier nicht nur in der technischen Welt, sondern auch in der Vielfalt der Natur. So entstanden z.B. Blumen mit digitalen Elementen, fliegende Autos oder Müll entsorgende Fische.
Nach umfangreichen Arbeitsphasen zum korrekten perspektivischen Zeichnen versuchten die Schülerinnen und Schüler der 7c, bewusst falsche Perspektiven zu erschaffen, um ihren persönlichen Visionen Ausdruck zu verleihen.
 Kneblinghausen. Der Musikverein Kneblinghausen bedankte sich auf seiner Jahreshauptversammlung in der Schützenhalle bei dem langjährigen musikalischen Leiter Thomas Feldmann. Nach 15jähriger Tätigkeit gab er den Taktstock an Michel Nitsch weiter, der künftig die musikalische Arbeit der Kneblinghauser leitet. Ebenfalls wurde Andre Schrewe nach acht Jahren als 1. Vorsitzender aus dem Vorstand verabschiedet, auch seine Arbeit wurde von den Vereinskollegen gewürdigt. An der Spitze des Vereins steht künftig Jutta Dünschede. Wiederwahl gab es für Geschäftsführer Franz Thomas sowie die Vorstandsmitglieder Sophia Schulenberg und Madeleine Nitsch. Der Verein probt wieder. Ob alle für die zweite Jahreshälfte geplanten Auftritte stattfinden können, wird jeweils kurzfristig entschieden.
Generationswechsel in musikalischer Leitung und Vereinsführung
In Kneblinghausen probt der örtliche Musikverein wieder. Dank an Thomas Feldmann und Andre Schrewe
Die klimatischen, wie auch kulturellen Herausforderungen in meinem Job haben mich schon immer gereizt. Durch langjährige Projekte in Israel, Palästina und anderen Städten und Ländern in der arabischen Golfregion habe ich zu einem gewissen Maß mein Herz an diese doch so spannenden und auch widersprüchlichen Regionen verloren. Doch dieses Mal sollte alles anders laufen.
 Menzel. Mein Name ist Thomas Dicke, ich komme gebürtig aus dem beschaulichen Menzel und ich erzähle in diesem kleinen Arikel meine Reise, die ich während der Corona-Pandemie von meiner Arbeit in Medina (Saudi Arabien) zurück nach Menzel erlebt habe.
Ich habe in meinen jetzt bereits 34 Jahren schon in einigen Ländern und Städten gelebt. Mein Leben ist seit zehn Jahren dadurch geprägt, dass ich durch Arbeitsaufträge meine Komfortzone verlasse und mich immer wieder auf neue Abenteuer in aller Welt begebe. Meinen bisher letzten Einsatz als Landschaftsarchitekt im Ausland hatte ich für ein Projekt in Medina, Saudi Arabien. Ich hatte dort, in der zweitwichtigsten Stadt des Islams, ein spannendes Bauprojekt, welches ich betreut habe.
Landschaftsarchitekt Thomas Dicke erzählt von seiner Arbeit in verschiedenen Ländern und der Rückreise aus einem in Corona-Zeiten abgeschotteten Land
Vom Wadi in Medina zurück nach Menzel
Zunächst wurde ich auf die offizielle Evakuierungsliste für die Bundesrepublik Deutschland gesetzt. Das Problem war nur, dass ich in meiner Provinz, in der ich mich aufgehalten habe, der einzige Deutsche war und ich die Provinz nur in einer Gruppe verlassen durfte, mit all den notwendigen Papieren und Genehmigungen.
Kurz, ich war zunächst gefangen in meinem Haus in einer Stadt, in einem Land, welches sich komplett abgeschottet hat.
Aber wie es immer so ist, kam dann die Wende. Eines Abends rief mich der deutsche Botschafter höchst persönlich an und verkündete mir, dass ich, wenn ich will, mit einem Bus mit verschiedenen Europäern in die Hafenstadt Jeddah fahren kann und von dort über Paris und Frankfurt wieder nach Hause fahre.
Ich habe diesem Vorschlag direkt zugestimmt. Danach wurde es zunächst richtig stressig. Telefonate mit Botschaften aus Schweden, Norwegen, Frankreich und der Schweiz verhalfen mir letzten Endes zu meinem Flugticket, der Busmitfahrgelegenheit, meinen Reisegenehmigungen für Frankreich und manchem mehr.
Zudem hatte das Land bereits 2015 und 2016 mit der „Middle Eastern influenza“ zu kämpfen.
Dieses Mal wollte Saudi Arabien Nägeln mit Köpfen machen und seine Bevölkerung vor dem Schlimmsten bewahren. Das hieß als ersten Schritt, dass alle internationalen Flüge gestrichen wurde. Wer im Land war, war drin, wer noch außerhalb war, war draußen. Also hieß es für mich auch erstmal in Medina bleiben. Mir hat dies zunächst nicht viel ausgemacht. Meinen nächsten Urlaub in Europa wollte ich ohnehin erst im Mai zu Ramadan starten und bis dahin bin ich davon ausgegangen, dass das Schlimmste vorüber ist.
Fehlanzeige.
Die Zahlen in Saudi Arabien schnellten hoch, wie in vielen anderen Ländern. Der nächste Schritt war dann die Abriegelung der einzelnen Provinzen bis hin zu einer 24stündigen Ausgangssperre, ohne einen Termin, der diesen Zustand in einer absehbaren Zeit ändern würde.
Zu diesem Zeitpunkt war auch mein Grundoptimismus verflogen und ich habe mich bei der deutschen Botschaft in Riyadh gemeldet.
Zunächst wurde ich auf die offizielle Evakuierungsliste für die Bundesrepublik Deutschland gesetzt. Das Problem war nur, dass ich in meiner Provinz, in der ich mich aufgehalten habe, der einzige Deutsche war und ich die Provinz nur in einer Gruppe verlassen durfte, mit all den notwendigen Papieren und Genehmigungen.
Alles begann nach meinem Weihnachtsurlaub in Menzel. Da hiess es auf einmal CORONA in Deutschland. Saudi Arabien war zu diesem Zeitpunkt noch komplett von der Pandemie verschont. Meine Reise zurück ins Königreich war bereits schwieriger als sonst. Köln-Istanbul und dann Medina. In jedem Flughafen gab es bereits Sicherheits- und bestimmte Hygienemaßnahmen. Mein Rückreisetag war geprägt von einem mulmigen Gefühl und dem Mantra, welches ich mir immer wieder geistig einbläute, dass es alles nicht so schlimm ist und „die Leute doch alle nur Panik machen“.
Zurück in Medina war das Thema der Pandemie omnipräsent. Ich, der aus dem zu dem Zeitpunkt (kurz nach Karneval) „verseuchten“ Deutschland kam, wurde bei jeder Gelegenheit gesondert behandelt.
Nach und nach habe ich mich aber auch mit dieser Situation angefreundet und der Mund- und Nasenschutz, den ich fortan immer tragen musste, wurde mein ständiger Begleiter.
Der Februar verging wie im Flug, bis es im März dann hieß: Erste Coronafälle in Saudi Arabien.
Das Land ist, was die Ausbreitung von Krankheiten betrifft, bereits ein gebranntes Kind. Die jährlichen Pilgerfahren der Moslime nach Mekka und Medina, welche Millionen von Menschen in wenigen Wochen nach Saudi Arabien ziehen, sind immer große Herausfoderungen für das Saudische Gesundheitssystem.
Zudem hatte das Land bereits 2015 und 2016 mit der „Middle Eastern influenza“ zu kämpfen.
Ich war während der kompletten Projektzeit der einzige Europäer in der Stadt (wie ich zu der Zeit immer dachte). Meine Kenntnisse in Arabisch waren nur mangelhaft ausgeprägt und mit der englischen Sprache bin ich in vielen Situationen nicht weiter gekommen.
Nach rund sechs Monaten hatte ich mich aber komplett an die neue Situation gewöhnt und fand das hinterher eher immer befremdlich, wenn sich die Einheimischen im Positiven geäußert haben, weil mein arabischer Dialekt für einen Europäer ja so „niedlich“ ist.
Im Januar 2020 kam dann die dramatische Wendung. Das Leben, das ich mir über ein Jahr in der neuen Umgebung aufgebaut hatte, hat sich in einem Tempo verschlechtert, dass einem förmlich schwindelig wurde.
Alles begann nach meinem Weihnachtsurlaub in Menzel. Da hiess es auf einmal CORONA in Deutschland. Saudi Arabien war zu diesem Zeitpunkt noch komplett von der Pandemie verschont. Meine Reise zurück ins Königreich war bereits schwieriger als sonst. Köln-Istanbul und dann Medina. In jedem Flughafen gab es bereits Sicherheits- und bestimmte Hygienemaßnahmen. Mein Rückreisetag war geprägt von einem mulmigen Gefühl und dem Mantra, welches ich mir immer wieder geistig einbläute, dass es alles nicht so schlimm ist und „die Leute doch alle nur Panik machen“.
Am nächsten Morgen ging es dann zum Flughafen. Es war wie im Geisterfilm Ein riesiger, sonst hoch frequentierter Flughafen wirkte tot. Nur ein Flug war ausgeschrieben, „Paris“. Ich war froh, als ich mein Gepäck abgeben durfte und mit dem Herrn der deutschen Botschaft gesprochen hatte, um mich von der Evakuierungsliste streichen zu lassen. Da fiel es mir auch nicht so schwer, dass ich schon eineinhalb Tage nur von Datteln gelebt hatte.
Der fünfstündige Flug nach Paris war ruhig. Die Passierscheine für Frankreich habe ich bereits in Jeddah bekommen, was die Einreise vereinfachte. Nach der Ankunft in Frankreich hatte ich jedoch das nächste Problem. Ich musste ir-gendwo übernachten, es hatten jedoch alle Hotels geschlossen und die allgemeine Ausgangssperre in Frankreich hat es mir nicht ermöglicht, bei Freunden unterzukommen. Ich habe eine winzige uralte Pension gefunden, die als ein-zige geöffnet hatte. Die nächsten 14 Stunden war ich damit beschäftigt, mich in der besagten Pension aufzuhalten und einigermaßen zu erholen.
Am dritten Tag meines Abenteuers ging es letzten Endes von Paris nach Frankfurt, wo ich dann von meiner Schwester empfangen wurde und von dort dann weiter in die zweiwöchige Heimisolation nach Menzel. Das war ein Abenteuer.
Rückblickend bin ich dennoch sehr positiv eingestellt. Ich habe bemerkt, wie eine globale Ausnahmesituation Menschen verschiedener Kulturen und Natio-nen zusammenarbeiten lässt, um das Beste für jedes Individuum zu erreichen.
Ich bin nun dankbar, vorerst wieder in Deutschland zu sein und meine Datteldiät abgeschlossen zu haben.
Bleiben Sie gesund.
Ich habe diesem Vorschlag direkt zugestimmt. Danach wurde es zunächst richtig stressig. Telefonate mit Botschaften aus Schweden, Norwegen, Frankreich und der Schweiz verhalfen mir letzten Endes zu meinem Flugticket, der Busmitfahrgelegenheit, meinen Reisegenehmigungen für Frankreich und manchem mehr.
Doch das war noch nicht alles. Ich hatte lediglich sieben Stunden Zeit, meinen Job zu kündigen und meinen kompletten Haushalt aufzulösen. In diesem Moment merkt man erstmal, wie wenig einem materielle Dinge überhaupt bedeuten.
Morgens kam mein ehemaliger Arbeitskollege, um mich zum vereinbarten Treffpunkt zu bringen. Die Straßen waren voll mit Polizei. Nach dem Passieren von fünf innerstädtischen Kontrollpunkten mit Militär und Polizei hatte ich es geschafft. Der Bus nach Jeddah.
Der erste Schritt war geschafft. Nun hieß es sieben Stunden Busfahren. Ich wusste, dass es schwierig wurde mit der Ernährung. Meine Taschen waren voll mit zwei Kilogramm Datteln und Wasser, was meine einzige Nahrung für drei Tage werden sollte.
Die Ankunft in Jeddah war relativ komplikationsfrei. Der Bus mit den Europäern wurde in der Nähe des Flughafens untergebracht und wir haben alle kleine Zimmer in einem typischen Hotel bekommen.
Am nächsten Morgen ging es dann zum Flughafen. Es war wie im Geisterfilm Ein riesiger, sonst hoch frequentierter Flughafen wirkte tot. Nur ein Flug war ausgeschrieben, „Paris“. Ich war froh, als ich mein Gepäck abgeben durfte und mit dem Herrn der deutschen Botschaft gesprochen hatte, um mich von der Evakuierungsliste streichen zu lassen. Da fiel es mir auch nicht so schwer, dass ich schon eineinhalb Tage nur von Datteln gelebt hatte.
Weiter ging es mit dem Psalm 35 aus dem Gotteslob. Im Wechsel wurde gebetet, verschiedene Impulse über den Glauben und die Macht des Herrn, danach folgte eine Lesung aus dem Römerbrief, Nr. 630, Abschnitt drei: „Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen“, las Ottilie Krenz vor. Es folgten weitere Gebete, die die Teilnehmer in dem Vater Unser zusammenfassten. Zum Abschluss folgte eine Lobpreisung der Gottesmutter Maria.
Dann waren auch schon 15 Minuten vorüber. Acht Teilnehmer hatten sich in das telefonische Gebet eingewählt und dabei Kraft und Gemeinschaft erfahren. Neu erfunden wurde das Beten dabei eher nicht, es war ein neuer Kommunikationsweg. Was es dem Menschen gibt, hängt dabei wohl von jedem einzelnen, seinem persönlichen Glauben und seiner Offenheit für Neues ab. In jedem Fall war es aber eine Möglichkeit, den Herausforderungen der Zeit zu begegnen, und für manchen ein neuer Weg, der Türen öffnen und gute Erfahrungen geben kann. Sicherlich lohnt es, das auch für sich auszuprobieren.
Wer auch einmal ein Gebet am Telefon erleben möchte und sich auf die Möglichkeiten der digitalen Welt einlassen möchte, hat dazu fortan jeden Mittwoch um 19.30 Uhr die Gelegenheit. Informationen dazu und die Zugangsdaten bekommen Interessierte unter Telefon 02952/ 1643.
Los ging es wie bei einer gewöhnlichen Telefonkonferenz. Die angegebene Nummer wählen, dann die Konferenznummer und eine Pin eingeben. Pastor Stefan Gosmann hatte das Gebet vorbereitet, was da wohl am Telefon rüberkommt? Die Nummer 381 aus dem Gotteslob war das erste Gebet. Maria Steinwachs las die erste Strophe vor, dann wechselweise andere Teilnehmer. Die Natur und des Schöpfers Macht zu zeigen, Erlösung durch Gottes Gnade waren da Themen. Weiter moderierte Pastor Gosmann, dass der Weg der Menschen nicht immer gerade und problemlos ist, um so wichtiger betonte er die Gemeinschaft mit anderen Christen. Mit Vertrauen den Weg weitergehen und heilen, was krank und nicht heil ist, war eine weitere Botschaft, die auch besonders gut den Bogen zu der heutigen Zeit schlug und Kraft geben wollte.
Weiter ging es mit dem Psalm 35 aus dem Gotteslob. Im Wechsel wurde gebetet, verschiedene Impulse über den Glauben und die Macht des Herrn, danach folgte eine Lesung aus dem Römerbrief, Nr. 630, Abschnitt drei: „Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen“, las Ottilie Krenz vor. Es folgten weitere Gebete, die die Teilnehmer in dem Vater Unser zusammenfassten. Zum Abschluss folgte eine Lobpreisung der Gottesmutter Maria.
Ein digitales Gebet war für die teilnehmenden Gläubigen eine neue Möglichkeit, in Zeiten von Abstandsbeschränkungen ihren Glauben zu leben und Gemeinsamkeit zu erfahren
 Rüthen. Beten am Telefon – geht das, bringt das was und was gibt es einem? In Zeiten von Corona geht die Digitalisierung mancherorts schneller voran, manch einer sieht darin einen Vorteil, anderen fehlt die persönliche Nähe. Wie auch immer, kommt es dabei vielleicht auch immer auf den Anlass, die Umstände und die Menschen an, die da digital kommunizieren. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele, auf der Arbeit, mit Freunden, Bekannten und der Familie in Kontakt bleiben – aber gehört auch Beten dazu? Wir haben es ausprobiert und an einem telefonischen Gebet teilgenommen, das die Katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus und St. Johannes Rüthen angeboten hat.
Naja, als allererstes denkt man bei der Digitalisierung wohl nicht an telefonisches Beten und man kann sich naheliegendere Einsatzmöglichkeiten vorstellen. Aber es geht auch nicht darum, voll im Trend zu sein. Die Idee ist zunächst einmal den Umständen geschuldet. „In Zeiten der Pandemie ziehen sich Menschen zurück, meiden soziale Kontakte und besuchen auch nicht mehr den sonntäglichen Gottesdienst“, schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Die Idee zu einem telefonischen Gebet hatte Maria Steinwachs, sie hatte die Idee von einem Besuch bei ihrer Tochter in Stuttgart mitgebracht und dabei wohl einen Treffer gelandet. Denn als sich die Gemeindemitglieder bei unserem Test zu dem telefonischen Gebet einloggen konnten, machten einige von ihnen das nicht zum ersten Mal. Bereits vor einigen Wochen hatten sie es mit Erfolg ausprobiert und freuten sich nun auf eine Fortsetzung.
Los ging es wie bei einer gewöhnlichen Telefonkonferenz. Die angegebene Nummer wählen, dann die Konferenznummer und eine Pin eingeben. Pastor Stefan Gosmann hatte das Gebet vorbereitet, was da wohl am Telefon rüberkommt? Die Nummer 381 aus dem Gotteslob war das erste Gebet. Maria Steinwachs las die erste Strophe vor, dann wechselweise andere Teilnehmer. Die Natur und des Schöpfers Macht zu zeigen, Erlösung durch Gottes Gnade waren da Themen. Weiter moderierte Pastor Gosmann, dass der Weg der Menschen nicht immer gerade und problemlos ist, um so wichtiger betonte er die Gemeinschaft mit anderen Christen. Mit Vertrauen den Weg weitergehen und heilen, was krank und nicht heil ist, war eine weitere Botschaft, die auch besonders gut den Bogen zu der heutigen Zeit schlug und Kraft geben wollte.
Mit Abstand eine gute Möglichkeit
Der Festausschuss plante, das Jubiläumsjahr mit einer gemeinsamen Silvesterfeier zu beginnen. Ob das wegen der allgemeinen Gesundheitslage möglich ist, ist noch nicht entschieden. Möglicherweise wird die Feier auf das Jahresende 2021 verschoben. Am 6. Juni heisst es „Menzel rockt“, wenn in der Schützenhalle eine Live-Band und ein DJ für Stimmung sorgen. Die Menzeler hoffen dabei auch auf den Besuch von vielen Freunden und Gästen aus der Region. Der große Jubiläumsfestakt ist dann am 4. September geplant. Nach der Eröffnung mit einem Gottesdienst und dem offiziellen Festakt mit Ansprachen und Reden soll eine Wiedersehensfeier der Dorfbevölkerung mit ehemaligen Menzelern stattfinden. Soweit der heutige Wohnort bekannt ist, sollen dafür auch Einladungen versandt werden. Gesucht werden noch weitere Adressen, um eine Einladung zu versenden. Herzlich Willkommen sind aber natürlich alle Interessierten.
Am 31. Oktober findet dann der Menzeler Budenzauber in Form eines Herbstmarktes statt. Bei dem Fest präsentieren sich die Vereine des Ortes mit einem Stand und auch Privatleute können die Buden bestücken und Waren oder Kulinarisches anbieten. Für historischen Flair können Uniformen und Gewandungen sorgen, die dann tragen kann, wer hat und mag.
Bilder für die Chronik gesucht
Umfangreich und vielschichtig wird die Dorfchronik, die von einem zweiten Ausschuss erstellt wird. Auf rund 500 Seiten finden sich beispielsweise Artikel von Stadtarchivar Friedhelm Sommer über die Entwicklung des Hauses Menzel und des Dorfes seit 1221 sowie ein Beitrag über Menzel in den 1940er und 1950er Jahren. Dr. Hans-Günther Bracht schreibt über „Menzel zwischen den Weltkriegen“ und Heimatforscher Karl-Friedrich Hillesheim trägt mit der Geschichte Menzeler Flurnamen zu der Dorfchronik bei. Friederika Meinhardt schreibt über die Entwicklung und Lebensweise auf einem Menzeler Hof im 19. Jahrhundert und taucht damit in die Geschichte ihrer eigenen Familie ein. Sie beschreibt, wie sie ein altes Schulheft von ihrem Vater geschenkt bekommt und sich fragt, wer wohl der Autor des dort Aufgeschriebenen ist. Dabei führt die Spur zu Ludwig Prinz, der Hof trägt im Ort den Beinamen Hövelmann. Der Leser erfährt, welche Sorgen sich die Bewohner seinerzeit machten, wie sie einen kalten Winter erlebten und wie es ein Zugezogener schwer hatte, auf dem Hof Fußzufassen. Auch die Rolle der Frau wirft einen interessanten Blick auf die Zeit und beschreibt seinerzeit emanzipatorische Ansätze. Ein besonderer Blick wird auch auf das Leben von Dr. Maria Fisch geworfen, die seit den 1950er Jahren als Missionsärztin in Namibia arbeitet.
Festausschuss plant vier Jubiläumsveranstaltungen
Der Festausschuss plante, das Jubiläumsjahr mit einer gemeinsamen Silvesterfeier zu beginnen. Ob das wegen der allgemeinen Gesundheitslage möglich ist, ist noch nicht entschieden. Möglicherweise wird die Feier auf das Jahresende 2021 verschoben. Am 6. Juni heisst es „Menzel rockt“, wenn in der Schützenhalle eine Live-Band und ein DJ für Stimmung sorgen. Die Menzeler hoffen dabei auch auf den Besuch von vielen Freunden und Gästen aus der Region. Der große Jubiläumsfestakt ist dann am 4. September geplant. Nach der Eröffnung mit einem Gottesdienst und dem offiziellen Festakt mit Ansprachen und Reden soll eine Wiedersehensfeier der Dorfbevölkerung mit ehemaligen Menzelern stattfinden. Soweit der heutige Wohnort bekannt ist, sollen dafür auch Einladungen versandt werden. Gesucht werden noch weitere Adressen, um eine Einladung zu versenden. Herzlich Willkommen sind aber natürlich alle Interessierten.
Um die Festveranstaltungen rechtzeitig zu planen, wurde im Jahr 2017 der Verein „Unser Menzel e.V.“ gegründet. Mit verschiedenen Veranstaltungen wie einem Kneipenquiz, Aktionsnachmittagen für die Kinder im Dorf oder einem Kartoffelfest hat er bereits zu dem Leben im Ort beigetragen.
 Menzel. Im nächsten Jahr feiert Menzel sein 800jähriges Dorfjubiläum. In dem Ort sind dafür mehrere Jubiläumsveranstaltungen geplant, bei denen von einem Festakt und einem Blick in die Geschichte über Feiern und einen Budenzauber bis hin zu Musik an verschiedene Interessen und Altersgruppen gedacht ist. Natürlich sind neben der Dorfbevölkerung und allen Interessierten besonders auch ehemalige Menzeler in ihre Heimat eingeladen, um mitzufeiern und miteinander ins Gespräch zu kommen. Und auch eine Dorfchronik wird zu dem Jubiläum erstellt.
Um die Festveranstaltungen rechtzeitig zu planen, wurde im Jahr 2017 der Verein „Unser Menzel e.V.“ gegründet. Mit verschiedenen Veranstaltungen wie einem Kneipenquiz, Aktionsnachmittagen für die Kinder im Dorf oder einem Kartoffelfest hat er bereits zu dem Leben im Ort beigetragen.
Alte Urkunden gehen bis 1221 zurück. Der Verein „Unser Menzel e.V.“ plant die Feierlichkeiten und erstellt eine Dorfchronik. Gesucht werden Bilder aus der Ortsgeschichte und Adressen ehemaliger Menzeler
Als dritter Ausschuss beschäftigt sich die Dorfpflege vor allem mit dem Dorfpark, in dem die Vereine den Spielplatz neu gestaltet und ein Insektenhotel aufgestellt haben.
Auf Bänken kann man sich dort nun ausruhen, mit Geldern aus Bundes- und Landesmitteln soll in diesem Jahr noch ein Unterstand gebaut werden.
Ansprechpartner rund um das Dorfjubiläum ist Stephan Rüther. Er freut sich auch über Adressen ehemaliger Menzeler und weitere Bilder für die Dorfchronik. Diese können an die Adresse im Scheunenweg 10, 59602 Rüthen zugesandt werden, Kontakt ist auch telefonisch unter 02952/ 970096 oder per Email an ortsheimatpfleger@unser- menzel.de möglich.
Umfangreich und vielschichtig wird die Dorfchronik, die von einem zweiten Ausschuss erstellt wird. Auf rund 500 Seiten finden sich beispielsweise Artikel von Stadtarchivar Friedhelm Sommer über die Entwicklung des Hauses Menzel und des Dorfes seit 1221 sowie ein Beitrag über Menzel in den 1940er und 1950er Jahren. Dr. Hans-Günther Bracht schreibt über „Menzel zwischen den Weltkriegen“ und Heimatforscher Karl-Friedrich Hillesheim trägt mit der Geschichte Menzeler Flurnamen zu der Dorfchronik bei. Friederika Meinhardt schreibt über die Entwicklung und Lebensweise auf einem Menzeler Hof im 19. Jahrhundert und taucht damit in die Geschichte ihrer eigenen Familie ein. Sie beschreibt, wie sie ein altes Schulheft von ihrem Vater geschenkt bekommt und sich fragt, wer wohl der Autor des dort Aufgeschriebenen ist. Dabei führt die Spur zu Ludwig Prinz, der Hof trägt im Ort den Beinamen Hövelmann. Der Leser erfährt, welche Sorgen sich die Bewohner seinerzeit machten, wie sie einen kalten Winter erlebten und wie es ein Zugezogener schwer hatte, auf dem Hof Fußzufassen. Auch die Rolle der Frau wirft einen interessanten Blick auf die Zeit und beschreibt seinerzeit emanzipatorische Ansätze. Ein besonderer Blick wird auch auf das Leben von Dr. Maria Fisch geworfen, die seit den 1950er Jahren als Missionsärztin in Namibia arbeitet.
Bernd Rüther und Stephan Rüther arbeiten mit Unterstützung der Mitglieder des Chronikausschusses an der Erstellung der Chronik mit und schreiben auch selber einen Beitrag über die Höfe- und Häusergeschichte. Dabei sollen Bilder der alten Häuser und Höfe aus früheren Zeiten heutigen Aufnahmen gegenübergestellt werden. Für die Dorfchronik wurden bereits tausende Fotos gesichtet, um das Werk möglichst vollständig zu machen, werden noch weitere Aufnahmen von Gebäuden, aber auch dem Alltags- und Vereinsleben in Menzel gesucht.
Als dritter Ausschuss beschäftigt sich die Dorfpflege vor allem mit dem Dorfpark, in dem die Vereine den Spielplatz neu gestaltet und ein Insektenhotel aufgestellt haben.
Umfangreich und vielschichtig wird die Dorfchronik, die von einem zweiten Ausschuss erstellt wird. Auf rund 500 Seiten finden sich beispielsweise Artikel von Stadtarchivar Friedhelm Sommer über die Entwicklung des Hauses Menzel und des Dorfes seit 1221 sowie ein Beitrag über Menzel in den 1940er und 1950er Jahren. Dr. Hans-Günther Bracht schreibt über „Menzel zwischen den Weltkriegen“ und Heimatforscher Karl-Friedrich Hillesheim trägt mit der Geschichte Menzeler Flurnamen zu der Dorfchronik bei. Friederika Meinhardt schreibt über die Entwicklung und Lebensweise auf einem Menzeler Hof im 19. Jahrhundert und taucht damit in die Geschichte ihrer eigenen Familie ein. Sie beschreibt, wie sie ein altes Schulheft von ihrem Vater geschenkt bekommt und sich fragt, wer wohl der Autor des dort Aufgeschriebenen ist. Dabei führt die Spur zu Ludwig Prinz, der Hof trägt im Ort den Beinamen Hövelmann. Der Leser erfährt, welche Sorgen sich die Bewohner seinerzeit machten, wie sie einen kalten Winter erlebten und wie es ein Zugezogener schwer hatte, auf dem Hof Fußzufassen. Auch die Rolle der Frau wirft einen interessanten Blick auf die Zeit und beschreibt seinerzeit emanzipatorische Ansätze. Ein besonderer Blick wird auch auf das Leben von Dr. Maria Fisch geworfen, die seit den 1950er Jahren als Missionsärztin in Namibia arbeitet.
Lobeprozession 2020
„In diesem Jahr ist alles anders“, meinte Pfarrer Waldemar Kolotzek, als er die Prozessionsteilnehmer an der St. Nikolauskirche begrüßte. Wegen der Kontaktbeschränkungen war die Teilnahme neben Bürgermeister, Pfarrer und wenigen Messdienern auf kleine Fahnenabordnungen der Vereine beschränkt und auch die Bergstadtmusikanten spielten in kleiner Besetzung.Privatleute sollten diesmal nicht mitgehen, doch spätestens an dem letzten Wegstück von St. Johannes zum Marktplatz zeigte sich, wie wichtig den Rüthenern ihr Lobetag ist und einige Dutzend Männer und Frauen zogen mit durch die Straßen. Das mag man gut oder schlecht finden, auf den gebotenen Abstand wurde jedenfalls sorgfältig geachtet und ein starkes Bekenntnis der Bevölkerung zu Geschichte und Tradition war es allemal.
Pfarrer Kolotzek wurde beim Tragen der Monstranz von Diakon Marcel Fischer begleitet. „Er kann nicht zum Pastor geweiht werden, wenn er den Rüthener Lobetag nicht kennt“, schmunzelte der Pfarrer. Er selbst nahm ebenfalls zum ersten Mal an dem Lobetag teil. Dass er ihn nun in Pandemiezeiten zum ersten Mal miterlebte, machte ihn für ihn nochmal zu etwas Besonderem, ebenso wie das Wetter. War es zu Prozessionsbeginn fast trocken, wurde der Niederschlag doch wieder mehr und nach dem ersten Wegstück vorbei an St. Johannes, den Borgberg hinunter und die Sauerdrift hinauf.
 Rüthen. Der Lobetag ist in Rüthen ein besonderer Tag. Nach einem fast 400 Jahre alten Gelübde erfüllen die Stadt, ihre Bürger, Ehemalige und Gäste mit der Lobeprozession das, was die Vorfahren zum Dank für die Überwindung von Pest, Krieg und Hunger versprochen haben. In diesem Jahr machten Corona und auch das Wetter die Prozession zu einer anderen – und doch erlebten die, die trotz der Beschränkungen dabei waren, Rüthener Geschichte, Tradition und lebendigen Glauben.
„In diesem Jahr ist alles anders“, meinte Pfarrer Waldemar Kolotzek, als er die Prozessionsteilnehmer an der St. Nikolauskirche begrüßte. Wegen der Kontaktbeschränkungen war die Teilnahme neben Bürgermeister, Pfarrer und wenigen Messdienern auf kleine Fahnenabordnungen der Vereine beschränkt und auch die Bergstadtmusikanten spielten in kleiner Besetzung.Privatleute sollten diesmal nicht mitgehen, doch spätestens an dem letzten Wegstück von St. Johannes zum Marktplatz zeigte sich, wie wichtig den Rüthenern ihr Lobetag ist und einige Dutzend Männer und Frauen zogen mit durch die Straßen. Das mag man gut oder schlecht finden, auf den gebotenen Abstand wurde jedenfalls sorgfältig geachtet und ein starkes Bekenntnis der Bevölkerung zu Geschichte und Tradition war es allemal.
Dann war der offizielle Teil vorüber, der sonst anschließende Frühschoppen fiel aus. Im nächsten Jahr soll es dann wieder frohen Mutes und mit neuen Impulsen eines Arbeitskreises (wir berichteten) am Lobetag weitergehen.
In der Predigt fragte Diakon Fischer, ob Religion noch wichtig sei oder nicht jeder seine eigene Spiritualität haben könne. Seine Antwort war eindeutig, der Glaube frage nach Wahrheit, die den Menschen einen Lebensweg gibt. Die Prozession ziehe hinaus, um den Glauben zu bringen – ein zeitgemäßes Zeichen, um Freude und Liebe zu teilen, so Fischer.
Seine Worte in die Tat umgesetzt konnte man bei dem anschließenden Prozessionsstück zu dem Schlusssegen auf dem Marktplatz erleben.
Er selber habe eine warme Dusche genommen, meinte Kolotzek, als er die Gläubigen anschließend zu dem Festhochamt in der St. Johanneskirche begrüßte.
waren die Teilnehmer an der ersten Station am Hachtor so nass, dass nach dem Beten dort die Prozession unterbrochen wurde.
Fahnenabordnungen der Jungschützen und Bürgerschützen sowie Rüthener Vereine und der Zunft der Schreiner und Zimmerer begleiteten auch in diesem Jahr die Lobeprozession.
Mit dem Fahrzeug will sich die Feuerwehr der Stadt Rüthen vor allem auf Klimaveränderungen einstellen. Aber der Pickup kann noch mehr: Das Löschmodul ist nämlich relativ leicht abnehmbar. So bleibt genug Platz auch für Personenrettung – etwa von verletzten Wanderern, die sich in Waldgebieten befinden. „Auch für Transportfahrten und die Jugendfeuerwehr ist das Fahrzeug eingeplant“, freut sich der Kallenhardter Löschgruppenführer Stefan Zeppenfeld.
Das Fahrzeug ist ein weiterer Baustein der Rüthener Wehr in Sachen Aufstellung gegen den Klimawandel. Schon in den vergangenen Monaten wurde speziell gegen Waldbrände aufgerüstet. Temporäre Speicherbecken, weitere Tragkraftspritzen oder Löschrucksäcke sind da nur einige Beispiele für viele Neuanschaffungen. Klar, dass sich vieles davon auch in der Ausstattung des neuen Fahrzeuges wiederfindet. Aktuell erstellt der Kreis Soest nach Aussage der Rüthener Feuerwehr ein Waldbrandkonzept für alle Kommunen. Vorgesehen ist etwa auch eine kreiseinheitliche Beschaffungsstelle einzurichten, berichtete die Rüthener Ordnungsamtsleiterin Stefanie Luse. Aber auch die Stadt selbst will am Ball bleiben.
„Wir sind aktuell ausreichend aufgestellt und rutschen nun in Richtung befriedigend“, benotet Philipp Büngeler die Ausrüstung gegen Waldbrände nach seiner Einschätzung. Was den Kameraden besonders fehlt, sei leichte Einsatzkleidung. In dem Zuge habe man bereits Overalls getestet – ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Zudem müsse man über zusätzliche Löschteiche nachdenken, so Büngeler. Ausgerechnet, wenn es trocken und damit die Waldbrandgefahr besonders hoch ist, führen die hiesigen Gewässer wie Möhne, Glenne oder Schlagwasser wenig Wasser. So ist das vielseitige Mehrzweckfahrzeug ein Schritt von mehreren für die Rüthener Feuerwehr, um Natur, Tierwelt und vor allem die Menschen vor Ort zu schützen. Dabei sollten aber sicherlich Notwendigkeit und Kosten in einem vernünftigen Verhältnis abgewogen werden.
Angeschafft wurde der Pickup als Gebrauchtwagen für 14.500 Euro. Für etwa dieselbe Summe wurde er aufwendig auf die Belange der Feuerwehr umgerüstet: Neben dem Löschmodul verfügt der Wagen über einen Wassertank, D-Schlauchmaterial und eine Gerätebox auf der Ladefläche. Darin verstecken sich spezielle Geräte wie das Gorgui-Tool, eine Hacke mit mehreren Schneiden. „Gerade durch den humosen Boden im Wald kann es schnell zu unterirdischen Bränden kommen“, erklärte die Wehrleitung. Solche Erdfeuer lassen sich mit dem Gerät leichter bekämpfen. Ebenfalls an Bord ist zum Beispiel eine Wiedehopfhacke, mit der sich eine Schneise ins Unterholz schlagen lässt, um das Feuer am Übergreifen zu hindern.
Durch entsprechende Beklebung ist der 180 PS starke Wagen direkt als Feuerwehrfahrzeug zu erkennen, wichtige Ausrüstung wie Funkgeräte runden die Ausstattung ab. Besonders in trockenen Gebieten wie Spanien oder Griechenland hat sich das Fahrzeugmodell im Feuerwehrdienst bereits bewährt.
Mit dem Fahrzeug will sich die Feuerwehr der Stadt Rüthen vor allem auf Klimaveränderungen einstellen. Aber der Pickup kann noch mehr: Das Löschmodul ist nämlich relativ leicht abnehmbar. So bleibt genug Platz auch für Personenrettung – etwa von verletzten Wanderern, die sich in Waldgebieten befinden. „Auch für Transportfahrten und die Jugendfeuerwehr ist das Fahrzeug eingeplant“, freut sich der Kallenhardter Löschgruppenführer Stefan Zeppenfeld.
 Rüthen. Dürre, Hitze – schon in den vergangenen Jahren flammten auch in dem Rüthener Wald nach Angaben der Feuerwehr gerade im Sommer immer wieder Waldbrände auf. Die ehrenamtlichen Brandlöscher konnte rechtzeitig eingreifen. Damit das auch zukünftig gelingt, hilft nun ein neues Fahrzeug.
Die Feuerwehr nennt den VW-Amarok ein Vorauslöschfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung. Denn er ist klein, schnell, wendig und geländegängig – und kann sich auch durch unwegsame Waldgebiete hin zum Brandherd kämpfen. Genau darin wird die Hauptaufgabe des neuen Fahrzeugs liegen: Bei einem entstehenden Waldbrand die Gegend auszukundschaften, als erstes vor Ort zu sein – bemannt mit bis zu fünf Kameraden – und den Brand mit 450 Litern Löschwasser an Bord schon soweit zu bekämpfen, dass er sich möglichst erst gar nicht groß ausdehnen kann. Möglich sind bei hoher Waldbrandgefahr auch Streifenfahrten etwa zur Kontrolle der Löschteiche. Aufgrund der Nähe zu großen Waldgebieten bezieht das Fahrzeug in der Garage am Feuerwehrhaus Kallenhardt Stellung.
Angeschafft wurde der Pickup als Gebrauchtwagen für 14.500 Euro. Für etwa dieselbe Summe wurde er aufwendig auf die Belange der Feuerwehr umgerüstet: Neben dem Löschmodul verfügt der Wagen über einen Wassertank, D-Schlauchmaterial und eine Gerätebox auf der Ladefläche. Darin verstecken sich spezielle Geräte wie das Gorgui-Tool, eine Hacke mit mehreren Schneiden. „Gerade durch den humosen Boden im Wald kann es schnell zu unterirdischen Bränden kommen“, erklärte die Wehrleitung. Solche Erdfeuer lassen sich mit dem Gerät leichter bekämpfen. Ebenfalls an Bord ist zum Beispiel eine Wiedehopfhacke, mit der sich eine Schneise ins Unterholz schlagen lässt, um das Feuer am Übergreifen zu hindern.
Die Feuerwehr stellt sich mit einem neuen Fahrzeug auf klimatische Veränderungen ein und hat weitere Forderungen an die Ausstattung
Schnelle Hilfe bei Waldbränden auch in unwegsamem Gelände
 Rüthen. Die beiden 10. Klassen der Privaten Sekundarschule Rüthen feierten ihren Abschluss in der Rüthener Stadthalle, wegen der allgemeinen Gesundheitslage unter entsprechenden Schutzvorkehrungen. Die Schülerinnen und Schüler bleiben angesichts der Umstände, aber auch aus einem anderen Grund ein besonderer Jahrgang, da sie als erstes die 2014 neu gegründete Private Sekundarschule durchlaufen haben und nun ihren Abschluss feiern konnten.
Im Namen des Schulträgervereins richtete die ehemalige Schulleiterin Brigitte Werner zunächst Grüße des Schulträgerverein-Vorsitzenden Dr. Hans-Günter Bracht aus und erinnerte, dass dieser Tag das Ende einer Abenteuerreise markiert. Das Ende eines Abenteuers für die Schüler, aber auch für die Lehrerschaft und die Eltern. Besonderen Dank richtete sie auch an die Eltern, da sie durch ihre Fördervereinstätigkeit und ihre Unterstützung bei zahlreichen Schulveranstaltungen das Schulleben ebenfalls bereicherten. Eine neue Schule, ein neues Konzept, man habe sich in den vergangenen Jahren vielen Fragen gestellt und sich immer wieder auf neue Bedingungen einstellen müssen. „Aber wir haben jede … Herausforderung angenommen und kreativ bewältigt", betonte Werner.
Schulleiterin Eva Tappe war die Erleichterung nach der langen Zeit der Ungewissheit, ob eine Abschlussfeier überhaupt stattfinden könne, anzumerken. „Somit ist es uns trotz aller Schwierigkeiten gelungen, die Zeugnisübergabe in einem feierlichen Rahmen durchzuführen. Die Stadthalle bietet die entsprechende Größe, um Abstandsregeln einhalten zu können“, erklärte sie die Umstände. Zu einer eindrucksvollen Stimmung trug sie auch mit ihrem Klavierspiel bei und eröffnete die Feier mit dem 1. Satz der Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven. Ihre Worte an die Entlassschüler untermalte sie mit hoffnungsvollen Versen von Mark Forster: „Egal was kommt, es wird gut, sowieso…“. Musiklehrer Stefan Schlenke sorgt durch ein Solostück am E-Bass für besinnliche Minuten.
 Rüthen. Die beiden 10. Klassen der Privaten Sekundarschule Rüthen feierten ihren Abschluss in der Rüthener Stadthalle, wegen der allgemeinen Gesundheitslage unter entsprechenden Schutzvorkehrungen. Die Schülerinnen und Schüler bleiben angesichts der Umstände, aber auch aus einem anderen Grund ein besonderer Jahrgang, da sie als erstes die 2014 neu gegründete Private Sekundarschule durchlaufen haben und nun ihren Abschluss feiern konnten.
Die Private Sekundarschule in Rüthen verabschiedete ihren ersten Abschlussjahrgang
Mit Abstand – Zieleinlauf der Ersten
Verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedeten die Klassenleitungen mit Sandra Mennemeier und Bernd Witthaut ihre Entlassklassen und fanden rührende Worte.
Abgerundet wurde die feierliche Zeugnisübergabe durch einen filmischen Beitrag der Schulsozialarbeiterin Pia Pannenbäcker. In mehreren Videosequenzen mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen wurde an spannende, lustige, peinliche, aber allesamt unvergessliche Momente der gemeinsamen Schulzeit erinnert und in die Zukunft geblickt.
Auch wenn man vielleicht gerne in einem anderen Rahmen gefeiert hätte, so waren doch alle merklich beeindruckt. Der erste Schuljahrgang konnte würdig in das zukünftige Leben entlassen werden, so das erlebbare Fazit der Feier nach sechs Schuljahren in Rüthen.
Peter Knecht, der Vorsitzende der Schulpflegschaft, richtete dankende Worte an die Schulleiterin, Entlassschüler, das Kollegium und die Eltern. Die „Generation Z“ wurde für ihre mediale Fitness in einer interaktiven Präsentation gelobt, so wird die Generation der heutigen Jugendlichen in einigen Klassifizierungen bezeichnet.
Einen besonderen Platz im Festakt nahm der Beitrag der Schülerinnen und Schüler ein. Humorvoll erzählten sie Anekdoten aus dem Schulalltag, dankten den Lehrern sowie den Eltern für ihre Geduld und ständige Unterstützung.
Verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedeten die Klassenleitungen mit Sandra Mennemeier und Bernd Witthaut ihre Entlassklassen und fanden rührende Worte.
Schulleiterin Eva Tappe war die Erleichterung nach der langen Zeit der Ungewissheit, ob eine Abschlussfeier überhaupt stattfinden könne, anzumerken. „Somit ist es uns trotz aller Schwierigkeiten gelungen, die Zeugnisübergabe in einem feierlichen Rahmen durchzuführen. Die Stadthalle bietet die entsprechende Größe, um Abstandsregeln einhalten zu können“, erklärte sie die Umstände. Zu einer eindrucksvollen Stimmung trug sie auch mit ihrem Klavierspiel bei und eröffnete die Feier mit dem 1. Satz der Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven. Ihre Worte an die Entlassschüler untermalte sie mit hoffnungsvollen Versen von Mark Forster: „Egal was kommt, es wird gut, sowieso…“. Musiklehrer Stefan Schlenke sorgt durch ein Solostück am E-Bass für besinnliche Minuten.
Worte der Bewunderung und der Dankbarkeit richtete Bürgermeister Peter Weiken an den Trägerverein der Schule und hob den Mut, die Kraft und das Durchsetzungsvermögen hervor, unerlässliche Eigenschaften, um den Kraftakt einer Schulgründung zu meistern. Er erinnerte sich, wie er mit Brigitte Werner und anderen Mitgliedern des Schulträgervereins 2013 in Düsseldorf an einem Crashkurs: „Wie gründe ich eine Schule?“ teilgenommen hat. Den Eltern dankte er, dass sie den Pionieren der Sekundarschule die Bildung ihrer Kinder anvertraut haben. Als Rechtsanwalt kommentierte Weiken das Abschlussmotto „Unschuldig und doch 10 Jahre gesessen“, dass es den meisten seiner Klienten nicht schadete, gesessen zu haben. Danach wurden viele auf einen guten Weg gebracht.
Peter Knecht, der Vorsitzende der Schulpflegschaft, richtete dankende Worte an die Schulleiterin, Entlassschüler, das Kollegium und die Eltern. Die „Generation Z“ wurde für ihre mediale Fitness in einer interaktiven Präsentation gelobt, so wird die Generation der heutigen Jugendlichen in einigen Klassifizierungen bezeichnet.
Jeden Tag gab es besondere Angebote und kleine Überraschungen. Schon beim Ankommen bekam man gute Laune. Zu den Dance-Rhythmen fingen die Autos im Takt an zu hupen, als es in dem Drive-In nach der Mittagszeit wieder voll wurde. Das war schon ein bisschen wie am Autoscooter, nur mit dem eigenen Fahrzeug und Abstandsregeln eingehalten inclusive. Dann ging es auf den Parcours der Verkehrsübungsanlage. Am Eingang gab es Instruktionen: um Wartezeiten zu vermeiden, kann man auch schon mal an der Schlange vorbei zu einem freien Stand fahren, und wer erst seinen heißen Burger – aus eigener Herstellung – oder ein frisch gegrilltes Würstchen auf dem ausgewiesenen Parkgelände essen wollte, konnte später zu einer zweiten Runde zum Cocktails holen fahren oder eines der Mitnahme-Specials wie ein eisgekühltes 10-Liter-Fass Bier nebst Schützenfestwürstchen oder ein Hofdamenpaket mit Sekt und Eiskühler erwerben, da konnte die Party zu Hause im Garten weitergehen.
Jeden Tag gab es besondere Angebote und kleine Überraschungen. Schon beim Ankommen bekam man gute Laune. Zu den Dance-Rhythmen fingen die Autos im Takt an zu hupen, als es in dem Drive-In nach der Mittagszeit wieder voll wurde. Das war schon ein bisschen wie am Autoscooter, nur mit dem eigenen Fahrzeug und Abstandsregeln eingehalten inclusive. Dann ging es auf den Parcours der Verkehrsübungsanlage. Am Eingang gab es Instruktionen: um Wartezeiten zu vermeiden, kann man auch schon mal an der Schlange vorbei zu einem freien Stand fahren, und wer erst seinen heißen Burger – aus eigener Herstellung – oder ein frisch gegrilltes Würstchen auf dem ausgewiesenen Parkgelände essen wollte, konnte später zu einer zweiten Runde zum Cocktails holen fahren oder eines der Mitnahme-Specials wie ein eisgekühltes 10-Liter-Fass Bier nebst Schützenfestwürstchen oder ein Hofdamenpaket mit Sekt und Eiskühler erwerben, da konnte die Party zu Hause im Garten weitergehen.
Aus der Verkehrsübungsanlage wurde ein Wochenende lang eine kulinarische Meile mit Grill, Cocktails und Jahrmarktbuden to go. Eigentlich wäre an dem Wochenende in Rüthen Schützenfest gewesen, so konnte man aber immerhin einen kleinen Ausflug „auf ein Würstchen“ machen. „Von Rüthen für Rüthen“ war es dem Eventveranstalter wieder wichtig, den Menschen in Rüthen und der Region etwas zu bieten. Unterstützung hatte er dabei auch von dem MSC Bergstadt Rüthen, der die Verkehrsübungsanlage betreibt.
Jeden Tag gab es besondere Angebote und kleine Überraschungen. Schon beim Ankommen bekam man gute Laune. Zu den Dance-Rhythmen fingen die Autos im Takt an zu hupen, als es in dem Drive-In nach der Mittagszeit wieder voll wurde. Das war schon ein bisschen wie am Autoscooter, nur mit dem eigenen Fahrzeug und Abstandsregeln eingehalten inclusive. Dann ging es auf den Parcours der Verkehrsübungsanlage. Am Eingang gab es Instruktionen: um Wartezeiten zu vermeiden, kann man auch schon mal an der Schlange vorbei zu einem freien Stand fahren, und wer erst seinen heißen Burger – aus eigener Herstellung – oder ein frisch gegrilltes Würstchen auf dem ausgewiesenen Parkgelände essen wollte, konnte später zu einer zweiten Runde zum Cocktails holen fahren oder eines der Mitnahme-Specials wie ein eisgekühltes 10-Liter-Fass Bier nebst Schützenfestwürstchen oder ein Hofdamenpaket mit Sekt und Eiskühler erwerben, da konnte die Party zu Hause im Garten weitergehen.
Drive-In mit Erlebnischarakter
 Rüthen. Deftige Burger oder süße Leckereien gab es in dem Drive-In auf der Kaiserkuhle und den besonderen Eventcharakter in einer Zeit, wenn sonst wenige Veranstaltungen stattfinden, gab es gratis dazu. Da hatten Organisator Karsten Krebsbach, alias Käpt´n Käse, und seine Cateringpartner sich ordentlich etwas einfallen lassen.
Aus der Verkehrsübungsanlage wurde ein Wochenende lang eine kulinarische Meile mit Grill, Cocktails und Jahrmarktbuden to go. Eigentlich wäre an dem Wochenende in Rüthen Schützenfest gewesen, so konnte man aber immerhin einen kleinen Ausflug „auf ein Würstchen“ machen. „Von Rüthen für Rüthen“ war es dem Eventveranstalter wieder wichtig, den Menschen in Rüthen und der Region etwas zu bieten. Unterstützung hatte er dabei auch von dem MSC Bergstadt Rüthen, der die Verkehrsübungsanlage betreibt.
Auf der Verkehrsübungsanlage Kaiserkuhle war eine kulinarische Meile eingerichtet und viele Besucher kamen an dem Schützenfestwochenende auf ein Würstchen vorbei
Jeden Tag gab es besondere Angebote und kleine Überraschungen. Schon beim Ankommen bekam man gute Laune. Zu den Dance-Rhythmen fingen die Autos im Takt an zu hupen, als es in dem Drive-In nach der Mittagszeit wieder voll wurde. Das war schon ein bisschen wie am Autoscooter, nur mit dem eigenen Fahrzeug und Abstandsregeln eingehalten inclusive. Dann ging es auf den Parcours der Verkehrsübungsanlage. Am Eingang gab es Instruktionen: um Wartezeiten zu vermeiden, kann man auch schon mal an der Schlange vorbei zu einem freien Stand fahren, und wer erst seinen heißen Burger – aus eigener Herstellung – oder ein frisch gegrilltes Würstchen auf dem ausgewiesenen Parkgelände essen wollte, konnte später zu einer zweiten Runde zum Cocktails holen fahren oder eines der Mitnahme-Specials wie ein eisgekühltes 10-Liter-Fass Bier nebst Schützenfestwürstchen oder ein Hofdamenpaket mit Sekt und Eiskühler erwerben, da konnte die Party zu Hause im Garten weitergehen.
Für süße Schleckermäulchen gab es auch reichlich Auswahl. Schokofrüchte und Waffeln, Eis und Frozen Joghurt oder gebrannte Mandeln ließen kulinarisch Jahrmarktstimmung aufkommen.
Und auch die Besucher waren kreativ, befuhren den Drive-In nicht nur mit Autos, sondern auch Fahrrädern, Motorrädern und selbst einem Planwagen.
Die Mitglieder des MSC Bergstadt Rüthen halfen auf der Strecke und waren den Besuchern gerne behilflich, sich problemlos zu orientieren. Und natürlich gab es auch kleine Überraschungen wie einen übermannsgroßen Transformer, in dem Robotman Oliver Kessler auf Stelzen steckte und der gerne zwischen den Autos die Gäste begrüßte und mit seiner Robotgestik verblüffte.
Jungschützenoberst Sebastaian Lips wie Bürgerschützenkönig Reinhold Höttecke fanden in kurzen Ansprachen viel Lob für die Veranstaltung und die gute Organisation – damit sprachen sie wohl vielen Besuchern aus dem Herzen.
Vor der offiziellen Öffnung am Samstag hatten sich die beiden Rüthener Schützenvereine mit einer Autokolonne angekündigt und wurden mit zackiger Marschmusik vom Band empfangen.
Mit einer kleinen Fahnenabordnung zogen die St. Sebastianus Jung-schützen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen sowie Bürgermeister Peter Weiken zu dem Ehrenmal, wo sie zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt, aber auch zur Mahnung für heutiges und zukünftiges Handeln einen Kranz niederlegten.
Mit einer kleinen Fahnenabordnung zogen die St. Sebastianus Jung-schützen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen sowie Bürgermeister Peter Weiken zu dem Ehrenmal, wo sie zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt, aber auch zur Mahnung für heutiges und zukünftiges Handeln einen Kranz niederlegten.
An dem Datum des ausgefallenen Schützenfestes setzten die Jungschützen und Bürgerschützen Zeichen ihrer Tradition und gedachten ihrer Werte
 Rüthen. In diesem Jahr fiel auch in Rüthen das Schützenfest wegen der allgemeinen Gesundheitslage aus. Doch die beiden Rüthener Schützenvereine zeigten sich traditionsbewusst und hatten an dem Datum des Schützenfestes zu einer Kranzniederlegung am Ehrenmal und einem anschließenden Schützen-Gottesdienst eingeladen.
Zu der anschließenden Schützenmesse hatten sich zahlreiche Gläubige und Schützen an dem Friedrich-Spee-Gymnasium versammelt. Pastor Stefan Gosmann zelebrierte den Gottesdienst, in dem Jungschützenoberst Sebastian Lips auch im Namen seines Amtskollegen Christoph Helle von den Bürgerschützen an Tradition und Inhalt der Schützenvereine erinnerte. „In Rüthen stehen unsere Werte auf einem festen Fundament“, sieht er die Vereine auch in einer sich weiterhin verändernden Gesellschaft für die Zukunft aufgestellt.
Gesagt, getan, hatte Heiner Fahle alle Deputierten über eine Meldung in unserer Tageszeitung zu einem Treffen eingeladen. Ein Dutzend der Honoren hatte sich so in der Gaststätte Konrad Knickenberg versammelt und sich viel zu erzählen. Kein Wunder, bei soviel Schützenfachwissen, vielen versammelten Jahren im Vorstand und auch sonst nehmen die Herren interessiert an dem Leben und den Geschehnissen in der Bergstadt teil. Da gab es manche Anekdote, von Rüthener Originalen und den alten Schießmeistern bis zu der Vorbereitung des Kreisschützenfestes, aber auch Karneval, die allgemeine Gesundheitslage und Windräder waren Themen.
Der Kreis der Deputierten des Bürgerschützenvereins ist übrigens überschaubar. Insgesamt gehören 18 Schützenbrüder zu dem Ehrenrat, der Dienstälteste ist der ehemalige Hauptmann Georg Henze, er ritt früher im Festumzug noch hoch zu Pferde. Als Ehrenoberst hat Helmut Mangels das höchste Amt inne, aber verdiente Schützenbrüder sind sie alle und jedes Wort hat Gewicht. Mit zwölf Anwesenden war der Kreis bei dem Treffen folglich durchaus gut besetzt und beschlussfähig. Da wurde dann auch überlegt, sich künftig häufiger zu treffen. "Bloß kein Verein", sollen die Strukturen einfach und unkompliziert gehalten werden, war man sich einig. In lockerer Runde möchten sich die Deputierten künftig jeden ersten Freitag im Quartal treffen, beschlossen sie schließlich, am zweiten Oktober um 19.00 Uhr in der Gaststätte Konrad Knickenberg ist es das nächste Mal so weit. Auch sonst kann gemeinsam die Geselligkeit gepflegt werden, an den Dienstagen nach Karneval und Schützenfest waren Überlegungen. In dem Festumzug am Schützenfest-Sonntag könnte man zusammen marschieren und sich anschließend an einem Tisch in der Stadthalle zusammensetzen.
Und weil den Deputierten eben auch ihre Heimat lieb ist, überlegen sie, mit dem Pflanzen eines Baumes ein Zeichen zu setzen. Aber nicht ein beliebiger Baum im Zeichen der Aufforstung und des Klimaschutzes: Vielen Rüthenern sind die beiden legendären Buchen Hermann und Tusnelda bekannt, die auf Mählers Ländern gegenüber des Eulenspiegels standen. Nachdem die beiden alten Bäume nacheinander umgefallen waren, wurden sie später neu gesetzt. In der Tradition überlegen die Deputierten nun, ebenfalls einen Baum an dem traditionellen Standort zu pflanzen.
"Wir wollten nicht einfach so ausein- andergehen", erzählte auch Heiner Fahle, als er mit den anderen Deputierten des Bürgerschützenvereins in fröhlicher Runde zusammensaß. Bei der Generalversammlung der Bürgerschützen war er bekanntlich als Oberst zusammen mit vier anderen langjährigen Vorstandsmitgliedern verabschiedet und in den Kreis der Deputierten aufgenommen worden. Im Jahreskalender des Ehrenrates steht eine Einladung zu der letzten Vorstandssitzung vor der Generalversammlung, bei der es immer wieder wichtige Dinge zu besprechen gibt, und zu dem alljährlichen Wandertag des Vorstandes. Außerdem gibt es ein Dankeschöngrillen an der Vogelstange. So ist es schon lange und nach vielen Jahren im Vorstand können sich die treuen Schützenbrüder wohl auch verdienter Maßen darauf freuen. Und so war es auch bei den fünf in diesem Jahr ernannten Deputierten, einfach so auseinandergehen brauchten sie also schonmal nicht. Aber sie hatten noch neue Pläne und überlegten, ob sich der Kreis nicht neben den genannten festen Terminen im Jahr auch sonst mal treffen und vielleicht etwas zusammen unternehmen könnte.
Gesagt, getan, hatte Heiner Fahle alle Deputierten über eine Meldung in unserer Tageszeitung zu einem Treffen eingeladen. Ein Dutzend der Honoren hatte sich so in der Gaststätte Konrad Knickenberg versammelt und sich viel zu erzählen. Kein Wunder, bei soviel Schützenfachwissen, vielen versammelten Jahren im Vorstand und auch sonst nehmen die Herren interessiert an dem Leben und den Geschehnissen in der Bergstadt teil. Da gab es manche Anekdote, von Rüthener Originalen und den alten Schießmeistern bis zu der Vorbereitung des Kreisschützenfestes, aber auch Karneval, die allgemeine Gesundheitslage und Windräder waren Themen.
 Rüthen. Wer einige Zeit im Vorstand eines Schützenvereins mitarbeitet, hat manche schöne Erinnerungen an die Zeit im Ehrenamt. Freundschaften bleiben auch danach bestehen und bei den Rüthener Bürgerschützen werden verdiente Vorstandsmitglieder zu Deputierten ernannt, das Gremium ist eine Art Ehrenrat des Vereins. Die Deputierten stehen dem Vorstand mit beratender Wirkung zur Seite und nehmen auch gerne und rege an dem Vereinsleben teil.
"Wir wollten nicht einfach so ausein- andergehen", erzählte auch Heiner Fahle, als er mit den anderen Deputierten des Bürgerschützenvereins in fröhlicher Runde zusammensaß. Bei der Generalversammlung der Bürgerschützen war er bekanntlich als Oberst zusammen mit vier anderen langjährigen Vorstandsmitgliedern verabschiedet und in den Kreis der Deputierten aufgenommen worden. Im Jahreskalender des Ehrenrates steht eine Einladung zu der letzten Vorstandssitzung vor der Generalversammlung, bei der es immer wieder wichtige Dinge zu besprechen gibt, und zu dem alljährlichen Wandertag des Vorstandes. Außerdem gibt es ein Dankeschöngrillen an der Vogelstange. So ist es schon lange und nach vielen Jahren im Vorstand können sich die treuen Schützenbrüder wohl auch verdienter Maßen darauf freuen. Und so war es auch bei den fünf in diesem Jahr ernannten Deputierten, einfach so auseinandergehen brauchten sie also schonmal nicht. Aber sie hatten noch neue Pläne und überlegten, ob sich der Kreis nicht neben den genannten festen Terminen im Jahr auch sonst mal treffen und vielleicht etwas zusammen unternehmen könnte.
Die Deputierten stehen dem Bürgerschützenverein zur Seite und treffen sich auch zu geselligen Veranstaltungen
Auch das Kinder- königspaar freut sich auf das neue Schützenjahr
 Rüthen. Mit dem ausgefallenen Schützenfest gab es in diesem Jahr auch kein Buschaufsetzen an der Vogelstange, bei dem neben dem Geckkönigspaar auch die Kinderregenten ermittelt werden. So verlängerte sich auch die Amtszeit von Tim Henze und Vanessa Biene um ein Jahr. Kürzlich bekamen die beiden Besuch von Jungschützenhauptmann Michael Hüske und Ralf Steinmetz aus dem Vorstand der Bürgerschützen. In fröhlicher Runde verriet das Kinderkönigspaar, dass sie angesichts der Umstände gerne ein Jahr dranhängen und im nächsten Jahr wieder mit allen kleinen und großen Schützen feiern möchten.
Erinnerung an Jubelkönigspaare
 Rüthen. Die Schützen besuchen ihre Jubelmajestäten, um mit ihnen in das Schützenjahr und auf manche Anekdote zu blicken. In Erinnerung geblieben sind den Schützen aber auch die bereits verstorbenen Königspaare. Auch ihnen gilt Dankbarkeit für schöne Stunden und das Leben der Schützentradition. Vor 50 Jahren regierten Hubert Mertens und Luise Oppmann die Bürgerschützen, von denen uns Fotos eingereicht wurden, mit denen wir an das sympathische Jubelpaar erinnern möchten.
In dem Historischen Handwerkerdorf wurde locker gesungen
Backtag bei dem Heimatverein
 Rüthen. Der Pfarrgemeinderat Rüthen hatte zu einem offenen Singen in das Historische Handwerkerdorf eingeladen. Ein Vorbild für die Veranstaltung waren die Anwohner in der Niederen Straße, die zu Zeiten der strengen Ausgangsbeschränkungen wöchentlich mit Abstand in der Nachbarschaft musizierten. Davon hatte Hubert Mertens auch noch das Liederbuch zusammengestellt, aus dem die Teilnehmer nun locker weltliche und geistliche Lieder sangen.
Ein Dank galt dem Förderverein Heimatpflege und traditionelles Brauchtum, der spontan von dem Vorhaben begeistert war, die Lokalität zur Verfügung stellte und die Bewirtung übernahm.
Marion von der Pütten hatte ihren ersten Auftritt mit der Drehorgel und sammelte Spenden für das Hospiz in Soest. Sie freute sich, den Besuchern bei dem Backtag mit ihrer Musik eine Freude zu machen.
 Rüthen. An dem Backhaus vor dem Hachtor hatte der Heimatverein Rüthen zu einem Backtag eingeladen. Schon am Vormittag duftete frisch gebackenes Steinofenbrot, das die Heimatfreunde in dem holzgeheizten doppelstöckigen Steinofen nach alter Tradition gebacken hatten.
Während das Brot mit nach Hause genommen wurde, durften auch schon vor Ort belegte Schnittchen probiert werden und wer mochte, konnte an den aufgestellten Tischen zu ein wenig Geselligkeit einkehren.
Wegen der allgemeinen Gesundheitslage ist die Versammlung von April auf den Juni verschoben worden. In dem Bericht des Vorstandes nannte Hans-Peter Oesterhoff die Zahlen der Bürgerenergie eG. Die Mitgliederzahl ist mit 130 unverändert geblieben. Er freute sich über einen stabilen Betriebslauf, ein verschmorter Antriebskasten im Wert von einigen hundert Euro wurde ersetzt, hielten sich Reparaturkosten im überschaubaren Bereich. Erfreulich war die Einnahmenseite. Oesterhoff bilanzierte eine gute Ertragslage, auch wenn das Ergebnis unter dem außergewöhnlichen Jahr 2018 lag. In Zahlen sieht das so aus: der Plan sah einen Jahresumsatz von rund 162 TE vor, nach 201 TE in 2018 wurden in dem zurückliegenden Geschäftsjahr 187 TE erlöst. Die spezifische Leistung lag bei 979 KWp und der Jahresertrag von 1.590.317 kWh entsprach in der Umweltbilanz 162.212 Litern Heizöl, 397.579 kg Holz oder 795.158 kg CO². Der Jahresgewinn betrug 40.219 Euro, wovon 23.500 Euro als Bilanzgewinn ausgeschüttet werden sollen, wie die Versammlung beschloss. Das entspricht einer Dividende von 5% auf die Geschäftsanteile der Mitglieder. Die Verbindlichkeiten der Genossenschaft gegenüber Kreditinstituten sind im vergangenen Jahr von 682 TE auf 570 TE gesunken, was die finanzielle Basis weiter stabil und besser als in den Planzahlen macht. Auch in dem laufenden Jahr 2020 seien die Zahlen bisher erfreulich.
Nachdem auch der Prüfungsbericht des Genossenschaftsverbandes gut ausgefallen war, verlief auch die weitere Versammlung harmonisch. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Heinrich Giebeler und Thomas Pflug im Amt bestätigt.
Sonnenenergie brachte auch in durchschnittlichem Jahr Werte über den Planzahlen
Die Rüthener Bürgerenergie eG freute sich bei der Jahresversammlung über ein weiteres erfolgreiches Jahr und bestätigte Mitglieder im Aufsichtsrat
 Kneblinghausen. Die Rüthener Bürgerenergie ist sich weiterhin sicher, mit der von ihr betriebenen Photovoltaikanlage im Rüthener Möhnetal ökologisch wie wirtschaftlich auf das richtige Pferd gesetzt zu haben. „Sonnenenergie ist das Öl des Jahrtausends“, zitierte Aufsichtsratsvorsitzender Friedhelm Thomas zur Begrüßung der Jahreshauptversammlung und freute sich, dass die Anlage bei weiterhin stabilem Betrieb und einer guten Ertragslage einen kleinen Teil dazu beigetragen hat. Der Anteil von Sonne, Wind und regenerativen Energien steige, führte Thomas weiter aus. 2018 seien es noch 38% gewesen, in 2019 immerhin schon 43%. Dabei stehe die Sonne allen kostenlos zur Verfügung, ermunterte er, weiter auf die umweltfreundliche Energiequelle zu setzen.
Wegen der allgemeinen Gesundheitslage ist die Versammlung von April auf den Juni verschoben worden. In dem Bericht des Vorstandes nannte Hans-Peter Oesterhoff die Zahlen der Bürgerenergie eG. Die Mitgliederzahl ist mit 130 unverändert geblieben. Er freute sich über einen stabilen Betriebslauf, ein verschmorter Antriebskasten im Wert von einigen hundert Euro wurde ersetzt, hielten sich Reparaturkosten im überschaubaren Bereich. Erfreulich war die Einnahmenseite. Oesterhoff bilanzierte eine gute Ertragslage, auch wenn das Ergebnis unter dem außergewöhnlichen Jahr 2018 lag. In Zahlen sieht das so aus: der Plan sah einen Jahresumsatz von rund 162 TE vor, nach 201 TE in 2018 wurden in dem zurückliegenden Geschäftsjahr 187 TE erlöst. Die spezifische Leistung lag bei 979 KWp und der Jahresertrag von 1.590.317 kWh entsprach in der Umweltbilanz 162.212 Litern Heizöl, 397.579 kg Holz oder 795.158 kg CO². Der Jahresgewinn betrug 40.219 Euro, wovon 23.500 Euro als Bilanzgewinn ausgeschüttet werden sollen, wie die Versammlung beschloss. Das entspricht einer Dividende von 5% auf die Geschäftsanteile der Mitglieder. Die Verbindlichkeiten der Genossenschaft gegenüber Kreditinstituten sind im vergangenen Jahr von 682 TE auf 570 TE gesunken, was die finanzielle Basis weiter stabil und besser als in den Planzahlen macht. Auch in dem laufenden Jahr 2020 seien die Zahlen bisher erfreulich.
Der Parcours war abwechslungsreich gestaltet und für Reiter und Pferd waren besondere Herausforderungen dabei. Die Teilnehmer wurden im Vorfeld durch Organisatorin Beate Gante eingeteilt. Je nach Leistungsstand von Reiter und Pferd wurde ihnen eine Gruppe zugewiesen. Klaus Gräve machte sich vor Beginn jeder Reitgruppe ein Bild von Mensch und Tier, um das Optimale aus beiden herauszuholen. Das zahlte sich aus, der Dozent schätzte die Reiter gut ein und fand ein abgestimmtes Maß entsprechend des Leistungsvermögens. Am ersten Tag ging es um die Optimierung des Pferdegehorsams auf die Hilfen des Reiters, die Rittigkeit, die Grundlagenarbeit und das präzise Anreiten an den Sprüngen. Mit deutlicher Stimme und einem Knopf im Ohr gab Klaus Gräve immer wieder Tipps und wichtige Hinweise an die Reiter. Ob die Zügel nicht aufgenommen oder das Bein nicht genug dran, der Reittrainer sah alles, war selber erfolgreicher Springreiter und weiß, wovon er spricht. Er begleitete jedes Team von Beginn an, bis der Parcours oder das Hindernis gesprungen war, und hatte auch stets einen lustigen Spruch auf den Lippen, was nicht nur den Reiter, sondern auch die Zuschauer erheiterten.
Die Reiter konnten das Erlernte am Folgetag vertiefen, dann standen zusätzlich das Erarbeiten eines guten Parcoursreitens, Distanzen und Einzelsprünge auf dem Trainingsplan.
An dem gesamten Wochenende war es Lehrgangleiter Klaus Gräve wichtig, dass der Spaß und die Freude nicht zu kurz kamen. Er motivierte und lobte die Reiter immer wieder und sorgte für eine gute Atmosphäre. Das Resultat des Wochenendes war nicht nur deshalb durchweg positiv von allen Beteiligten.
Zügel, Beinhaltung und das richtige Anreiten
Bei einem Springlehrgang auf der Spitzen Warte ging Klaus Gräve auf Reiter und Tier ein
 Rüthen. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen startete ein Springlehrgang mit Reitlehrer Klaus Gräve auf der Anlage des Reitervereins Rüthen.
Die Mitglieder hatten alles schön hergerichtet, um für das passende Ambiente zu sorgen. Der Lehrgang fand unter Turnierbedingungen statt. Auf dem Programm standen unterschiedliche Sprünge, um Reiter und Pferd möglichst viel zu bieten.
Der Parcours war abwechslungsreich gestaltet und für Reiter und Pferd waren besondere Herausforderungen dabei. Die Teilnehmer wurden im Vorfeld durch Organisatorin Beate Gante eingeteilt. Je nach Leistungsstand von Reiter und Pferd wurde ihnen eine Gruppe zugewiesen. Klaus Gräve machte sich vor Beginn jeder Reitgruppe ein Bild von Mensch und Tier, um das Optimale aus beiden herauszuholen. Das zahlte sich aus, der Dozent schätzte die Reiter gut ein und fand ein abgestimmtes Maß entsprechend des Leistungsvermögens. Am ersten Tag ging es um die Optimierung des Pferdegehorsams auf die Hilfen des Reiters, die Rittigkeit, die Grundlagenarbeit und das präzise Anreiten an den Sprüngen. Mit deutlicher Stimme und einem Knopf im Ohr gab Klaus Gräve immer wieder Tipps und wichtige Hinweise an die Reiter. Ob die Zügel nicht aufgenommen oder das Bein nicht genug dran, der Reittrainer sah alles, war selber erfolgreicher Springreiter und weiß, wovon er spricht. Er begleitete jedes Team von Beginn an, bis der Parcours oder das Hindernis gesprungen war, und hatte auch stets einen lustigen Spruch auf den Lippen, was nicht nur den Reiter, sondern auch die Zuschauer erheiterten.
 Langenstraße. Über ein Dutzend Wochen hat es gedauert, ehe die Musiker des Spielmannszuges Langenstraße-Heddinghausen nach einer langen Pause wieder gemeinsam proben konnten. Mit genügend Abstand und Hygienekonzept trafen sich die knapp 30 Spieler in der Schützenhalle in Langenstraße, um ihren Instrumenten nach einer Zeit der Abstinenz endlich mal wieder etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Zuvor holte jeder mit Mundschutz per eingeteilter Einbahnstraße seine Instrumente und Noten aus dem Probenraum. Etwas ungewohnt war der zwei Meter große Abstand zwischen den Stühlen anfangs schon, aber nach den ersten zwei Stücken fühlte sich die Probe schon fast wieder an, wie vor der Pandemie. Zwar gibt es bisher noch keine Auftritte in naher Zukunft, für die eine Probe notwendig wäre, dennoch fanden die Musiker es schön, sich nach so langer Zeit wieder zu sehen und gemeinsam zu musizieren – hoffentlich auch bald wieder für Publikum und Fans.
Sommerblumen blühen im Birkenweg
der Spielmannszug Langenstraße-
Heddinghausen probte nach Coronapause zum ersten Mal wieder
 Rüthen. Auch am Straßenrand im Birkenweg blüht es in bunten Farben. An den Blumen erfreute sich auch Nachbarin Elisabeth Hövelbrings, die unserer Zeitung den Tipp für dieses Sommerblumenbild gab.
 Langenstraße. Über ein Dutzend Wochen hat es gedauert, ehe die Musiker des Spielmannszuges Langenstraße-Heddinghausen nach einer langen Pause wieder gemeinsam proben konnten. Mit genügend Abstand und Hygienekonzept trafen sich die knapp 30 Spieler in der Schützenhalle in Langenstraße, um ihren Instrumenten nach einer Zeit der Abstinenz endlich mal wieder etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Zuvor holte jeder mit Mundschutz per eingeteilter Einbahnstraße seine Instrumente und Noten aus dem Probenraum. Etwas ungewohnt war der zwei Meter große Abstand zwischen den Stühlen anfangs schon, aber nach den ersten zwei Stücken fühlte sich die Probe schon fast wieder an, wie vor der Pandemie. Zwar gibt es bisher noch keine Auftritte in naher Zukunft, für die eine Probe notwendig wäre, dennoch fanden die Musiker es schön, sich nach so langer Zeit wieder zu sehen und gemeinsam zu musizieren – hoffentlich auch bald wieder für Publikum und Fans.
Für die Dachsanierung in der St. Johanneskirche wurde um Unterstützung geworben
 Rüthen. An der St. Johanneskirche sind Restaurierungsarbeiten am Mauerwerk und in dem Dachstuhl notwendig. Bekannt ist der Reparaturstau schon seit einigen Jahren, je länger die Arbeiten aufgeschoben werden, umso größer können die Schäden werden. Für die Fachfirmen ist die alte Handwerkskunst stellenweise eine echte Herausforderung, doch ist die Kirchengemeinde da wohl in guten Händen. Eine andere Herausforderung sind die Finanzen. Auf rund 1,6 Millionen Finanzierungsvolumen wird die Renovierung nach aktuellen Schätzungen beziffert. Ein Teil davon kann von der Diözese aus Paderborn kommen. In Rüthen gibt es die Besonderheit, dass eine katholische Pfarrgemeinde zwei Kirchen unterhält. Während die St. Johanneskirche zur Zeit im Vordergrund steht, kann in der St. Nikolauskirche bald eine Innenraumsanierung anstehen. Nach Auskunft von Harald Schlömer, Bautechniker bei dem Gemeindeverband Hellweg, bekennt sich Paderborn grundsätzlich zu beiden Kirchen – alleine von dort kommen die notwendigen Mittel aber nicht. Den Rest sollte grundsätzlich die Kirchengemeinde tragen, was sie aber angesichts der Kassenlage nur schwer kann. Deshalb wünschen sich die Verantwortlichen in der Kirchengemeinde Zuschüsse, die in Form von Denkmalmitteln bereitgestellt werden könnten. Doch ganz so einfach ist das nicht. Bundesweit gibt es dafür einen Fördertopf, in dem bisher jährlich 30 Millionen Euro bereitgestellt wurden, berichtete der heimische Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Thies (CDU). Auch wenn die Summe weiter in der Höhe zur Verfügung stehen würde, können nur einige Projekte gefördert werden und möglicherweise auch nur bis zu einem bestimmten Betrag, statt in der gewünschten Höhe. Der Bundestagsabgeordnete hat bei der Vergabe in seinem Wahlkreis ein gewichtiges Wort mitzureden. Da stimmte es zuversichtlich, dass Hans-Jürgen Thies einer Einladung nach Rüthen zu einem Ortstermin gefolgt war.
Ewald Wenge kannte sich aus, zeigte, wo Turmfalken gebrütet und ihre Jungen aufgezogen hatten, und er hatte seine Taschenlampe dabei. Mit der leuchtete er auf die Stellen, wo er besonderen Handlungsbedarf sah. Weniger konkret war er aber bei der Frage, wie sich die Renovierungskosten von 1,6 Millionen denn nun aufteilen. Paderborn, die Kirchengemeinde und das Hoffen auf den Denkmalschutz, sind die bisher bekannten Kassen. In Rüthen sei ein Anteil von mehreren hunderttausend Euro zu tragen, ob mit oder ohne Denkmalschutz, blieb offen, ebenso fehlte eine genaue Aussage, wie es um die Finanzen der Kirchengemeinde bestellt ist. Eng, aber möglich, scheint das Projekt zu sein, konnte nach den Gesprächen vermutet werden. Dann bleibt nun erstmal auf die Entscheidung des Denkmalschutzes zu warten, danach könnten Angebote der Handwerker und verlässlichere Kostenvoranschläge eingeholt werden, in denen sich dann die bisher geschätzte Summe festigen oder korrigieren kann.
Von der Sache an sich zeigte sich Hans-Jürgen Thies voll überzeugt. „Was unsere Vorfahren in vergangenen Jahrhunderten unter oft schwierigeren Umständen geschaffen haben, gilt es heute zu erhalten“, sieht er in dem Denkmalschutz auch eine Aufgabe unserer Wohlstandsgesellschaft. Identitätsstiftend und eine historische Besonderheit sind Kriterien, die für eine Förderwürdigkeit eine Rolle spielen. Eben diese Voraussetzungen habe auch Dr. Kretzschmar vom LWL in Münster dem Vorhaben in Rüthen bestätigt, pflichtete Wenge bei. Den Rüthenern konnte der Bundestagsabgeordnete keine Versprechen machen, doch zeigte er sich von dem Vorhaben durchaus überzeugt und bestätigte die Notwendigkeit eines baldigen Handelns. „Wir können nicht immer schieben“, schlug Harald Schlömer in die gleiche Kerbe und unterstrich die Eile, dem Zahn der Zeit vorerst Einhalt zu gebieten, sonst würden die Schäden größer und die Renovierung teurer.
Davon reden ist das eine, anfassen das andere. Und weil man sich am besten mit dem Identifizieren kann, was man hautnah erlebt hat, waren alle Anwesenden zu einer Besteigung des Turmes eingeladen. Nach den ersten Höhenmetern auf Steinstufen knarschte und knarrte es ordentlich im Gebälk, als einige Mutige bis zu den Glocken hinaufgingen.
In der St. Johanneskirche konnten sich die Anwesenden an einer Fotowand mit Bildern aus dem Dachstuhl einen ersten Eindruck verschaffen, Ewald Wenge berichtete von dem erkannten Renovierungsbedarf.
Von der Sache an sich zeigte sich Hans-Jürgen Thies voll überzeugt. „Was unsere Vorfahren in vergangenen Jahrhunderten unter oft schwierigeren Umständen geschaffen haben, gilt es heute zu erhalten“, sieht er in dem Denkmalschutz auch eine Aufgabe unserer Wohlstandsgesellschaft. Identitätsstiftend und eine historische Besonderheit sind Kriterien, die für eine Förderwürdigkeit eine Rolle spielen. Eben diese Voraussetzungen habe auch Dr. Kretzschmar vom LWL in Münster dem Vorhaben in Rüthen bestätigt, pflichtete Wenge bei. Den Rüthenern konnte der Bundestagsabgeordnete keine Versprechen machen, doch zeigte er sich von dem Vorhaben durchaus überzeugt und bestätigte die Notwendigkeit eines baldigen Handelns. „Wir können nicht immer schieben“, schlug Harald Schlömer in die gleiche Kerbe und unterstrich die Eile, dem Zahn der Zeit vorerst Einhalt zu gebieten, sonst würden die Schäden größer und die Renovierung teurer.
Auch sonst wurde mancherorts improvisiert, um die Verkehrssicherheit notdürftig herzustellen, was aber keine Lösung für lange Zeit sein solle. Ein Schieferdach hält nach Angaben von Harald Schlömer rund 80 Jahre, der Zeitraum ist bei der St. Johanneskirche um Jahrzehnte überzogen, die Dacheindeckung wird dann porös und weitere Schäden durch die Witterung sind vorprogrammiert. Ähnlich ist es bei den Fugen, die teilweise aus dem Mauerwerk herausfallen, dort gilt es ebenfalls austauschen.
 Rüthen. An der St. Johanneskirche sind Restaurierungsarbeiten am Mauerwerk und in dem Dachstuhl notwendig. Bekannt ist der Reparaturstau schon seit einigen Jahren, je länger die Arbeiten aufgeschoben werden, umso größer können die Schäden werden. Für die Fachfirmen ist die alte Handwerkskunst stellenweise eine echte Herausforderung, doch ist die Kirchengemeinde da wohl in guten Händen. Eine andere Herausforderung sind die Finanzen. Auf rund 1,6 Millionen Finanzierungsvolumen wird die Renovierung nach aktuellen Schätzungen beziffert. Ein Teil davon kann von der Diözese aus Paderborn kommen. In Rüthen gibt es die Besonderheit, dass eine katholische Pfarrgemeinde zwei Kirchen unterhält. Während die St. Johanneskirche zur Zeit im Vordergrund steht, kann in der St. Nikolauskirche bald eine Innenraumsanierung anstehen. Nach Auskunft von Harald Schlömer, Bautechniker bei dem Gemeindeverband Hellweg, bekennt sich Paderborn grundsätzlich zu beiden Kirchen – alleine von dort kommen die notwendigen Mittel aber nicht. Den Rest sollte grundsätzlich die Kirchengemeinde tragen, was sie aber angesichts der Kassenlage nur schwer kann. Deshalb wünschen sich die Verantwortlichen in der Kirchengemeinde Zuschüsse, die in Form von Denkmalmitteln bereitgestellt werden könnten. Doch ganz so einfach ist das nicht. Bundesweit gibt es dafür einen Fördertopf, in dem bisher jährlich 30 Millionen Euro bereitgestellt wurden, berichtete der heimische Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Thies (CDU). Auch wenn die Summe weiter in der Höhe zur Verfügung stehen würde, können nur einige Projekte gefördert werden und möglicherweise auch nur bis zu einem bestimmten Betrag, statt in der gewünschten Höhe. Der Bundestagsabgeordnete hat bei der Vergabe in seinem Wahlkreis ein gewichtiges Wort mitzureden. Da stimmte es zuversichtlich, dass Hans-Jürgen Thies einer Einladung nach Rüthen zu einem Ortstermin gefolgt war.
Der Notwendigkeit von schneller und hinreichender Hilfe waren sich die Anwesenden bewusst, als sich Vertreter aus dem Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, Sabine Spielfeld-Raupach von der Verwaltungsleitung des pastoralen Raumes Anröchte-Rüthen und Harald Schlömer mit Hans-Jürgen Thies, Bürgermeister Peter Weiken und einigen CDU-Ratsvertretern an der St. Johanneskirche getroffen hatten. Gemeinsam wollten sie sich ein Bild von der Situation machen. Den Rüthenern war es dabei wichtig, bei der heimischen Stimme in Berlin um Unterstützung für das Renovierungsprojekt zu werben.
Seit rund zehn Jahren ist nach Auskunft von Ewald Wenge eine Sanierung Thema, immer wieder sind neue Schäden und notwendige Arbeiten bekannt geworden. In Kürze geht es darum, morsche Balken in dem Dachstuhl auszutauschen, das Dach neu einzudecken und die Fugen zwischen den Steinen zu erneuern. Das Wetter und besonders Nässe haben den alten Holzbalken zugesetzt, bei einer Besteigung des Turmes zeigte Ewald Wenge beispielsweise auch einen Balken, der aus seiner Aussparung im Mauerwerk herausgerutscht ist und mit Eisenträgern notdürftig gesichert wurde.
Das Fahnenaufhängen kann für manchen ein Ritual oder eine Herausforderung sein. Was der Privatmann mit Fahnenmast und vielleicht der Hilfe des Nachbarn verhältnismäßig einfach schaffen und nebenher die Gelegenheit zu einem nachbarschaftlichen Plausch mit einer Flasche Bier nutzen kann, ist bei manchen öffentlichen Gebäuden nicht so einfach. Die Fahnen vor der Stadtverwaltung und dem Alten Rathaus sind wohl ebenfalls schnell aufgehangen, aber wie ist das bei dem Hachtor, Wasserturm und den Kirchen. Dort ist der Fahnenschmuck weit oben besonders gut zu sehen und kommt weithin zur Geltung. Aber wie kommt die Beflaggung hoch in das Gebälk?
Die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten Rüthen hat das Aufhängen der Fahnen 2003 von den Dachdeckern in Rüthen übernommen und hatte von Anfang an die Unterstützung von einigen Freunden. Nun plant der Verein den nächsten Generationswechsel und möchte das Ehrenamt an die Landjugend Rüthen u.U. abgeben. „Wir werden nicht jünger und nicht dünner“, schmunzelte Oberst Thomas Rüther hintergründig und denkt da an die Aufstiege über steile Leitern und enge Türme.
Traditionell treffen sich die Helfer am Mittwoch vor Fronleichnam um 17.00 Uhr am Wasserturm, wo in dem Dachstuhl die erste Fahne aufgehangen wird. Dort hängt die größte Fahne, fünf Meter lang und 1,50 Meter breit, auf ihr ist das Stadtwappen abgebildet. Besonders ist auch der Ausblick an einer der höchsten Stellen der Stadt.
Das Aufhängen der Fahnen an den beiden Rüthener Kirchen, Hachtor und Wasserturm vor den Prozessionen hat die Kameradschaft Ehemaliger soldaten Rüthen jahrzehntelang übernommen und die Aufgabe nun an die Landjugend Rüthen übergeben
Wenn die Fahnen hoch auf den Kirchen und Wahrzeichen wehen
 Rüthen. Wenn Rüthen sich für besondere Festtage rüstet, wehen auch Fahnen auf und vor den öffentlichen Gebäuden. Vor Fronleichnam und zu dem Lobetag in Rüthen und zu besonderen Anlässen wie Stadtjubiläum und Kreisschützenfest wird geflaggt, so ist die Regelung. Auch viele Privatleute machen dabei mit, neben den öffentlichen Anlässen häufig auch zu Schützenfest.
Das Fahnenaufhängen kann für manchen ein Ritual oder eine Herausforderung sein. Was der Privatmann mit Fahnenmast und vielleicht der Hilfe des Nachbarn verhältnismäßig einfach schaffen und nebenher die Gelegenheit zu einem nachbarschaftlichen Plausch mit einer Flasche Bier nutzen kann, ist bei manchen öffentlichen Gebäuden nicht so einfach. Die Fahnen vor der Stadtverwaltung und dem Alten Rathaus sind wohl ebenfalls schnell aufgehangen, aber wie ist das bei dem Hachtor, Wasserturm und den Kirchen. Dort ist der Fahnenschmuck weit oben besonders gut zu sehen und kommt weithin zur Geltung. Aber wie kommt die Beflaggung hoch in das Gebälk?
Von da geht es weiter zur Nikolauskirche. An ihr wird wie an St. Johannes eine alte Kirchenfahne aufgehangen, solange Thomas Rüther denken kann, ist die Fahne blau-weiß. Das hängt mit der Tradition als Kaufmannskirche zusammen, meinen er und Kameradschaftskollege Thomas Kettler. An der Stelle lohnt sich vielleicht ein tieferer Einstieg in die Stadtgeschichte.
Aber wieder zu dem Aufhängen der Fahnen. Hoch geht es durch einen Turm im Nordflügel, der sehr eng ist. „Je höher man kommt, desto schmaler wird es“, meinte Manuel Höttecke, der als Land- jugendvorsitzender zum ersten Mal dabei war.
Die Treppen hoch, geht man an dem Uhrwerk im Kirchturm vorbei, ab dann weiter über schmale und steile Leitern bis über das Zifferblatt. Dann gibt es keine Leitern mehr und die letzten Meter geht es über Balken bis zu dem Dachfenster, an dem die Fahne an einem vorhandenen Mast angebracht und nach draußen geschoben wird.
Am Hachtor ist der Eingang in der Mauer an der östlichen Seite zum Judenfriedhof. Der Innenraum zeichnet sich besonders durch Taubendreck aus, der in einigen Jahren schonmal einen Meter hochstand. Die Außenhöhe wird mit einer Leiter von Nachbar Werner Gottbrath überwunden, innen sind Leitern fest angebracht. Auf halber Höhe sind in einer Schießscharte junge Turmfalken zu beobachten, die die unerwarteten Besucher überrascht, aber unaufgergt anschauten. Nach einer Pause zum Vögelgucken ging es mit der Fahne weiter. Von einer Zwischendecke führt eine Leiter in das Gebälk, wo zum Öffnen des Fensters lange Arme hilfreich sind.
Das geschafft, wird noch die gelb weiße Fahne an der St. Johanneskirche aufgehängt. Links neben dem Seiteneingang geht es auch einen Turm hinauf, vorbei an den Glocken und einem weiteren Nest mit Turmfalkenjungen. In diesem Jahr waren dort sechs junge Greifvögel, die auch gut genährt aussahen.
Mehrere Leitern geht es hoch, aber der Turm ist geräumiger, befanden die Kameraden und die Landjugend. Bis die Fahne durch das Dachfenster hängt, sind rund 20 Minuten vergangen.
Nach getaner Arbeit haben sich die Helfer einen gemütlichen Abschluss verdient, für die Verpflegung in der Pizzeria Da Franco sorgt die Stadt. Die Kameradschaft Ehemaliger Soldaten Rüthen freut sich, in der Landjugend enagierte Nachfolger gefunden zu haben. Damit möchten die jungen Leute einen Beitrag zu der Tradition und besonders auch zu dem Lobetag in Rüthen leisten und freuen sich schon auf das nächste Jahr, wenn sie die Aufgabe federführend übernehmen wollen. Die Unterstützung der Soldatenkameradschaft ist ihnen dabei sicher.
Mike Lellek eröffnete den Reigen aus Sicht des MSC. Schnell war klar, dass Auto ist konkurrenzfähig und die gefahrenen Zeiten waren in Ordnung. Auch Fabian Frisse kam mit der Strecke und dem Auto gut zurecht, die beiden belegten die Plätze sieben und elf in dem gut besetzten Starterfeld. Am folgenden Tag bestätigten sich die Leistungen mit den Rängen zwölf und sechs. Für Marvin Schnitger war es mit seinem Auto eine Premiere. Neben seinem Teamkollegen Lucas Figge (MFC Auf dem Schnee Herdecke) trat er mit Slickbereifung an. Das Auto wurde von beiden Fahrern eigenständig vorbereitet, aber Marvin Schnitger hatte noch keine Gelegenheit, mit dem Auto zu trainieren. Aber der Rüthener hat Talent und kam mit dem Auto gut zurecht. Nach einer überzeugenden Leistung konnte er einen fantastischen vierten Platz einfahren. Am Sonntag erreichte er das gleiche Ergebnis, sein Teamkollege kam auf Platz fünf.
Auch Teamchef Ralph Noelle selbst ging mit dem BMW 320 IS mit fast 280 PS ins Rennen. Er holte am Samstag einen Klassensieg und am Sonntag den zweiten Platz. Zufrieden mit seinen Schützlingen und der herzlichen Aufnahme beim MSC Rüthen wurde er in seiner Entscheidung bestätigt, die richtige Fahrerauswahl getroffen zu haben.
MSC Projektverantwortlicher Fabian Frisse „Wir sind am Anfang und hatten kaum Referenzwerte, aber die monatelangen Vorbereitungen geben uns Recht, dass der MSC Rüthen den richtigen Weg geht“.
Mike Lellek eröffnete den Reigen aus Sicht des MSC. Schnell war klar, dass Auto ist konkurrenzfähig und die gefahrenen Zeiten waren in Ordnung. Auch Fabian Frisse kam mit der Strecke und dem Auto gut zurecht, die beiden belegten die Plätze sieben und elf in dem gut besetzten Starterfeld. Am folgenden Tag bestätigten sich die Leistungen mit den Rängen zwölf und sechs. Für Marvin Schnitger war es mit seinem Auto eine Premiere. Neben seinem Teamkollegen Lucas Figge (MFC Auf dem Schnee Herdecke) trat er mit Slickbereifung an. Das Auto wurde von beiden Fahrern eigenständig vorbereitet, aber Marvin Schnitger hatte noch keine Gelegenheit, mit dem Auto zu trainieren. Aber der Rüthener hat Talent und kam mit dem Auto gut zurecht. Nach einer überzeugenden Leistung konnte er einen fantastischen vierten Platz einfahren. Am Sonntag erreichte er das gleiche Ergebnis, sein Teamkollege kam auf Platz fünf.
Mike Lellek eröffnete den Reigen aus Sicht des MSC. Schnell war klar, dass Auto ist konkurrenzfähig und die gefahrenen Zeiten waren in Ordnung. Auch Fabian Frisse kam mit der Strecke und dem Auto gut zurecht, die beiden belegten die Plätze sieben und elf in dem gut besetzten Starterfeld. Am folgenden Tag bestätigten sich die Leistungen mit den Rängen zwölf und sechs. Für Marvin Schnitger war es mit seinem Auto eine Premiere. Neben seinem Teamkollegen Lucas Figge (MFC Auf dem Schnee Herdecke) trat er mit Slickbereifung an. Das Auto wurde von beiden Fahrern eigenständig vorbereitet, aber Marvin Schnitger hatte noch keine Gelegenheit, mit dem Auto zu trainieren. Aber der Rüthener hat Talent und kam mit dem Auto gut zurecht. Nach einer überzeugenden Leistung konnte er einen fantastischen vierten Platz einfahren. Am Sonntag erreichte er das gleiche Ergebnis, sein Teamkollege kam auf Platz fünf.
Mit dem Projekt Automobilslalom starteten die MSC Fahrer Fabian Frisse und Mike Lellek auf dem liebevoll aufgebauten Clubauto Golf 3 bei dem DMSB Rennslalom und der ehemalige ADAC Youngster Cup Fahrer Marvin Schnitger ging für das aus Bad Honnef ansässigen „Team Noelle Motorsport“ auf einem BMW 318 IS an den Start. Die Temperaturen führten weit über 30 Grad Mensch und Technik an Grenzen, die drei MSC Fahrer überzeugten mit beeindruckenden Leistungen.
 Rüthen. Freude, Respekt, Gemeinschaft und Schockmomente sorgten für ein kurzweiliges Rennwochenende, als das neu gegründete MSC Slalomteam bei dem ersten Rennen in Oschersleben antrat.
Mit dem Projekt Automobilslalom starteten die MSC Fahrer Fabian Frisse und Mike Lellek auf dem liebevoll aufgebauten Clubauto Golf 3 bei dem DMSB Rennslalom und der ehemalige ADAC Youngster Cup Fahrer Marvin Schnitger ging für das aus Bad Honnef ansässigen „Team Noelle Motorsport“ auf einem BMW 318 IS an den Start. Die Temperaturen führten weit über 30 Grad Mensch und Technik an Grenzen, die drei MSC Fahrer überzeugten mit beeindruckenden Leistungen.
MSC Fahrertrio überzeugte in Oschersleben
Der Osterfeuerplatz ist für das nächste Jahr hergerichtet
 Rüthen. An dem Osterfeuerplatz waren die Tannenbäume und der Strauchschnitt schon aufgeschichtet, doch dann fiel der traditionelle Brauch wegen der allgemeinen Gesundheitslage aus. Was blieb, war ein Berg aus Zweigen und Holz, der entsorgt werden sollte.
Das Einsammeln der Weihnachtsbäume hatte in Rüthen erstmalig der Stammtisch "Runkelkeller" organisiert, sie hatten die Aufgabe von dem Stammtisch "Die Eisheiligen" übernommen. Die jungen Männer hatten die Bäume auch über den Winter eingelagert, für das Osterfeuer angefahren und kümmerten sich nun in Absprache mit der Stadt auch um den Abtransport, bei dem übrigen Strauchschnitt half der Bauhof mit. Damit aber noch nicht genug, wollten die Jungs den Platz auch für das nächste Jahr vorbereiten und fein herrichten. Schließlich hatte sich Asche von mehreren Jahren auf der Fläche übereinandergeschichtet. Die wurde nun mit einem Bagger abgetragen und mehrere Wagenladungen abgefahren. Anschließend wurde der Platz gemulcht, damit Gras auf der Fläche wachsen kann. Im nächsten Jahr hofft der Stammtisch "Runkelkeller" dann darauf, dass die Tradition des Weihnachtsbäume Einsammelns und hoffentlich auch das Osterfeuer wieder stattfinden können.
Der Stammtisch „runkelkeller“ kümmert sich um das Einsammeln der Weihnachtsbäume und organisiert das Osterfeuer
Mit einer Spende von 700 Euro wurden neue Medien für die Ausleihe angeschafft
Windparkbetreiber unterstützen die Katholische Öffentliche Bücherei Rüthen
 Rüthen. Die Katholische Öffentliche Bücherei Rüthen freute sich über eine Spende der heimischen Windparkbetreiber in Höhe von 700 Euro. Annette Dusny von dem Büchereiteam bedankte sich bei der Übergabe für die willkommene Unterstützung, mit der neue Bücher und andere Medien für die Ausleihe angeschafft werden. Zu einem Großteil wurde in Kinderbücher wie Bilderbücher, Erstlesealter und kindgerechte Sachliteratur investiert, aber auch Erwachsenenliteratur wurde angeschafft. „Wir sind immer top aktuell“, legt die Bücherei Wert auf neue Erscheinungen in den Ausleiheregalen. Angeboten wird, was die Leute nachfragen. Auch sonst macht die Katholische Öffentliche Bücherei Rüthen das Jahr über von sich reden und veranstaltet für die Kinder Aktionen wie das Vorlesen mit dem Leseheld oder den Bibliotheksführerschein Bib fit. Bei der alljährlichen Bücher- und Medienausstellung oder dem Bücherflohmarkt kommen Jung und Alt auf ihre Kosten. Das gute Angebot hat sich herumgesprochen, Annette Dusny freute sich, dass die Zahl der Ausleihungen im vergangenen Jahr um rund 2.600 Titel auf über 11.000 Medien deutlich angestiegen ist. Das fand bei der Spendenübergabe auch die Beachtung von Maximilian Untiedt (Windpark Ettingerhof), Friedrich Kaup (Heddinghäuser Bürgerwind) und Joachim Heidrich von der Stadtverwaltung. Die Stadt hat mit den Windparkbetreiber in dem Nutzungsvertrag für Leitungsrechte über städtische Flächen ein Entgelt vereinbart, das für gemeinnützige Zwecke gespendet wird. Nach Zuwendungen an die kfd Langenstraße, die Hausarztpraxis Rüthen und für den Bildstock Meiste hat der Haupt- und Finanzausschuss nun einer Spende an die Bücherei zugestimmt, die regelmäßigen Ausleiher und auch neue Büchereibesucher wird es freuen.
