• Instagram
  • Facebook
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
✕
  • Start
  • Archiv
  • Fotos
  • Heft liefern lassen
  • Werbung schalten
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Start
  • Archiv
  • Kontakt
RUETHENextrastark-Logo
  • Fotos
  • Liefern
  • Werben
✕
✕
  • Start
  • Archiv
  • Fotos
  • Heft liefern lassen
  • Werbung schalten
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Start
  • Archiv
  • Kontakt
RUETHENextrastark-Logo
  • Fotos
  • Liefern
  • Werben
✕

Ausgabe 203

Moment mal,

Das ist Doch …

 Unser heutiges Ratebild ist vielleicht gar nicht so alt, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Entstanden ist es im vergangenen Monat auf dem Kreisschützenfest in Effeln, wo das Königspaar des gastgebenden Schützenvereins im Umzug von einigen Freunden begrüßt wurde. Da sieht man, mit wie viel Freude in unserer Region Schützenfest gefeiert wird und wie die Tradition Menschen verbindet. Vielleicht haben Sie ja auch fröhlich mitgefeiert, Freunde und Bekannte getroffen und einige gesellige Stunden verbracht. Wenn Sie davon ein schönes Foto gemacht haben, können Sie uns das gerne für unsere nächste Ausgabe senden, wenn ein bebildeter Rückblick auf das Kreisschützenfest folgt. Aber auch in diesem Heft kommen Schützen und Schützenfestfreunde auf ihre Kosten. Viel Freude bei der Lektüre.

Wir freuen uns aber auch über andere schöne Bilder aus vergangenen Zeiten, die Sie uns gerne an redaktion@ruethen-extrastark.de senden können.

 Oestereiden. 65 Jahre Gärtnermeister, das ist eine stramme Leistung, für die Gärtnermeister Franz-Josef Luig aus Oestereiden aus den Händen von Kreisgärtnermeister Uwe Müller den eisernen Meisterbrief überreicht bekam. Sie ist die erste und einzige Auszeichnung dieser Art im gesamten Kreisgebiet, betonte Müller in der feierlichen Stunde bei seinem Besuch in Oestereiden. Franz -Josef Luig wurde am 8. März 1933 geboren und begann seine Ausbildung im Jahre 1948. 1956 absolvierte er den Meistertitel, war lange im Prüfungsausschuss der LWK tätig und bildete zahlreiche Gärtner aus. Den heimischen Betrieb in Oestereiden führt nun seine Tochter Rita Luig-Bücker.

Eiserner Meisterbrief für Franz-Josef Luig

 Rüthen. Doppelten Grund zur Freude gab es bei zwei Vereinen in Rüthen, die Spenden von der Sparkasse Hellweg-Lippe entgegennahmen. Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Josef Conredel überreichte an den TTV Kneblinghausen 500 Euro, die Bergstadtmusikanten erhielten für ihre musikalische Jugendausbildung 1.500 Euro. Die Freude war den Vereinsvertretern bei einem Termin in der Filiale Rüthen anzusehen.

Der TTV Kneblinghausen feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum. „Uns ist die Jugendarbeit im Verein sehr wichtig. Daher investieren wir die Spende komplett in den Jugendbereich, um dem Nachwuchs auch weiterhin eine sportliche Perspektive im Verein bieten zu können“, so TTV-Vorsitzender Christian Witthaut.

„Wir verwenden die Spende ebenfalls für die Jugendausbildung, denn unsere jungen Musiker sind schließlich die Zukunft unseres Vereins“, sagte Stefan Morgenroth, Vorsitzender der Bergstadt-Musikanten. Geschäftsführerin Katrin Schmidt ergänzte: „Eine gute Förderung der Jugend ist uns extrem wichtig. Denn dadurch können wir den Betrieb und Fortbestand unseres Vereins sichern“. Angesichts Kosten für Ausbilder und Instrumente ist die Spende der Sparkasse für das Orchester eine willkommene Unterstützung.

Doppelspende:

2.000 Euro für zwei Rüthener Vereine

 Rüthen. Influencer, Youtuber … Zum Glück sind diese Berufe nicht für alle ein Traumberuf. Umso mehr freute der Geschäftsführer der HaRo-Gruppe, Christoph Hackländer, sich, zum Ausbildungsstart im August gleich vier neue Nachwuchskräfte begrüßen zu dürfen. So wird die HaRo-Belegschaft zukünftig Lena Cramer in die vielseitigen Inhalte der Verwaltung und Organisation einführen. Sie wird im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung zur Industriekauffrau die Abteilungen Vertrieb, Einkauf, Personal, Buchhaltung, Assistenz der Geschäftsleitung und Arbeitsvorbereitung durchlaufen. Die Elektroabteilung hat gleich doppelt Grund zur Freude. Ab sofort werden Luca Henke und Emre Topcu die Kollegen unterstützen. In ihrer Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik wird neben der Bauteilprüfung, der Verlegung von Energieleitungen und Anschlussarbeiten auch der Umgang mit komplexen Schaltplänen ein wesentlicher Bestandteil sein. Die HaRo-Lehrwerkstatt bietet hierzu hervorragende Möglichkeiten. Tim Henze wird das Produktions-Team verstärken. In der 3,5-jährigen Ausbildung zum Industriemechaniker wird er viele Tätigkeiten erlernen, wie z.B. das Schweißen, das Drehen und nicht zuletzt das Montieren der Bauteile.

Die gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulen hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt. Sowohl Luca Henke, als auch Tim Henze lernten die Firma bereits im Rahmen eines Schülerpraktikums kennen.

Erstmals fand in diesem Jahr auch ein „Azubi-Kennenlerntag“ statt. Hierbei hatten die neuen Auszubildenden die Möglichkeit, sich in lockerer Runde mit den anderen Lehrjahren auszutauschen. Bei einer Wanderung war das Eis schnell gebrochen, so dass die kleinen Aufgaben zum Teambuilding spielerisch und im Handumdrehen gelöst wurden.

Vier HaRo-Azubis sind in ordentlichen Berufen gestartet



Ich durfte immer wieder auch Paare an ihrem großen Tag musikalisch begleiten, standesamtliche und kirchliche Trauungen habe ich dadurch erlebt. Manches Mal habe ich gemerkt, dass es den Paaren an etwas fehlt und sie eingeengt in den Vorgaben der Kirche oder des zeitlichen Drucks im Standesamt wirkten. Auch habe ich bisher nie „offiziell“ gebucht werden können, was mich selbst nicht vollständig zufriedenstellte. Also begann ich darüber nachzudenken, was ich an der Situation ändern will und kann. Ich kam zu folgendem Ergebnis:

Ich möchte Menschen die Unterstützung sein, ihre Emotionalen Momente so zu gestalten, wie sie es sich für sich wünschen. Dazu gehört für mich neben dem Gesang auch die Möglichkeit, eine freie Rede anzubieten. In der Folge absolvierte ich ein Coaching dafür. Das war die Geburtsstunde von „Harmonie in Wort & Melodie.“

Da ich oft gefragt werde, was eine freie Trauung ist, möchte ich das hier beantworten. Die Freie Trauung ist eine Ergänzung zur standesamtlichen Trauung, die die gesetzliche Grundvoraussetzung ist. Die Freie Trauung bietet einfach die Chance, eine einzigartige Zeremonie zu feiern. Die Zeremonie ist dann potentiell deutlich emotionaler und persönlicher, als beim Gang zum Standesamt.

 Meiste. Ich bin gelernte Krankenschwester und meine große Leidenschaft ist die Musik. Ich singe seit vielen Jahren, auch in unserem Betriebschor des Dreifaltigkeitshospitals in Lippstadt, den Hospital Singers, seit dessen Gründung vor fast 15 Jahren. Dort bietet sich immer Raum und Gelegenheit für mich, auch solistisch zu singen.

Ich durfte immer wieder auch Paare an ihrem großen Tag musikalisch begleiten, standesamtliche und kirchliche Trauungen habe ich dadurch erlebt. Manches Mal habe ich gemerkt, dass es den Paaren an etwas fehlt und sie eingeengt in den Vorgaben der Kirche oder des zeitlichen Drucks im Standesamt wirkten. Auch habe ich bisher nie „offiziell“ gebucht werden können, was mich selbst nicht vollständig zufriedenstellte. Also begann ich darüber nachzudenken, was ich an der Situation ändern will und kann. Ich kam zu folgendem Ergebnis:

Von Nicole Eckebracht-Hoffmann

Die richtigen Worte für den besonderen Moment

Harmonie in Wort & Melodie



Da ich oft gefragt werde, was eine freie Trauung ist, möchte ich das hier beantworten. Die Freie Trauung ist eine Ergänzung zur standesamtlichen Trauung, die die gesetzliche Grundvoraussetzung ist. Die Freie Trauung bietet einfach die Chance, eine einzigartige Zeremonie zu feiern. Die Zeremonie ist dann potentiell deutlich emotionaler und persönlicher, als beim Gang zum Standesamt.

Meine Big 5 sind:

1. Individualität

Die persönlichen Geschichten, Erlebnisse, Wünsche und Zitate werden angepasst und auch das Trauungsritual wird den Wünschen entsprechend durchgeführt. Da gibt es unzählige Möglichkeiten und die Kreativität darf sich hier frei entfalten. Dafür treffe ich mich mehrfach mit meinen Paaren, um sie kennenzulernen und ihre Geschichte zu erfahren. Das ist eine Intensive Vorbereitung für eine absolut einzigartige Zeremonie.

2. Örtliche Unabhängigkeit

Es ist völlig egal ob mitten im Wald, auf einem Boot, in einem Schloss, am Strand oder auch im eigenen Garten das „Ja“ zelebriert werden soll.

3. Zeitliche Unabhängigkeit

Egal an welchem Wochentag und egal ob nachmittags, zum Sonnenaufgang oder um Mitternacht – eine freie Trauung kann immer stattfinden. Ich muss nur den Termin früh genug wissen, um das möglich zu machen.

4. Überraschung

Ich beziehe gerne auch Freunde und Familie mit ein. Wenn es gewünscht ist, übernehmen sie auch eine kleine Rolle bei der Zeremonie, oder sie tragen Anekdoten und weitere Einblicke für meine Rede bei.

5. Unterhaltung

Standesamtliche Trauungen werden oft sehr zügig durchgeführt und kirchliche Trauungen ziehen sich hingegen etwas in die Länge. Beides ist für das Paar und seine Gäste oft nicht spannend. Das passiert bei einer „Freien Rede“ nicht. Sie zeichnet sich dadurch aus, locker zu sein, Platz für Freudetränen, Witze und herzliches Lachen zu bieten.

So individuell die Wünsche sind, biete ich auch meine Leistungen an. Von begleitenden Liedern zur Trauung (auch kirchlich/ standesamtlich), über die musikalische Begleitung zum anschließenden Sektempfang bis hin zum Komplettpaket, welches aus der Freien Trauung und meinem Gesang besteht, ist alles möglich. Das Konzept lässt sich auch auf z. B. KiWi‘s = Kinderwillkommensfeste (Pendant zur Taufe) oder auch Trauerfeiern anwenden.

„Harmonie in Wort & Melodie“ steht für viel Herz, Romantik, Wertschätzung und lockeren Humor. Kontaktieren kann man mich gerne jederzeit über das Kontaktformular meiner Webseite www.harmonie-wortmelodie.de oder per Mail an harmonie-wortmelodie@mail.de.

Erste Informationen wie Namen, Datum, Uhrzeit und Ort (Wohnort sowie Ort der Location) sollten idealerweise angegeben werden. Wenn die Chemie zwischen uns stimmt, wird alles vertraglich festgehalten und die weiteren Termine vereinbart.

Ich freue mich schon sehr auf die Begegnungen und die Geschichten, die ich erzählen darf.

Eure Nicole Eckemann-Hoffbracht

 Es war einmal eine Gasheizung. Die hatte über drei Jahrzehnte treu und redlich im Haus des „Haarmännchens“ ihren Dienst getan, bis die Elektronik den Dienst versagte. Da aber zur gleichen Zeit der Gashahn in Russland zugedreht wurde und die Preise und Gasleitungen explodierten, reifte der Entschluss, eine neue Anlage anzuschaffen. Ein Energieberater der Verbraucherzentrale wurde kontaktiert und erste Gespräche zeigten den Weg auf. Ein Heizungsbauer aus dem Norden des Stadtgebiets wurde zum Gespräch geladen, aber der Plan eine Brennwertheizung einzubauen, verworfen. Wenn schon, dann richtig. Autark werden war angesagt. Eine Wärmepumpe mit Erdwärme auf Solebasis sollte es werden, denn einen großen Kasten mit Ventilatoren im Garten stehend, wollte die Dame des Hauses nicht. Aber eine Wärmepumpe braucht auch Strom. Eine Elektrofirma gab ein Angebot für eine Photovoltaikanlage ab und der Auftrag wurde erteilt. Zwischenzeitlich lagen auch die Angebote für die Wärmepumpe und die erforderlichen Bohrungen vor. Beim Ortstermin kam die Frage auf, wie tief denn gebohrt wird. Zweimal 80 Meter tief. Oha. Nach der Frage, wann gebohrt werden könnte, Oho! Erst im nächsten Frühjahr, denn sonst nehmen die Vorgärten bei nassem Wetter zu großen Schaden. Im März konnte endlich die PV-Anlage montiert werden und liefert seitdem Strom für den Haushalt, den Speicher und das öffentliche Netz. Nach Drängen beim Bohrunternehmen dann die erlösende Nachricht. Im Juni wird gebohrt. Schweres Gerät wurde aufgefahren und drei Tage lang wurde gebohrt und gebaggert, bis die Anschlüsse im Keller eingerichtet werden konnten. Wie schon bei der Vorgängerheizung vertraute das „Haarmännchen“ wieder auf ein Produkt eines Remscheider Herstellers. Vier Tage dauerte es, bis die Heizungsmonteure alles installiert hatten. Ein Puzzle aus Leitungen und Geräten füllte den Heizungsraum. Ein Schichtspeicher mit 300 Litern Fassungsvermögen sorgt nun für die erforderliche Warmwassermenge. Die Wärmepumpe, die ähnlich wie eine Klimaanlage im Auto funktioniert, produziert die dazu benötige Energie. Da Wärmepumpen mit einer niedrigen Vorlauftemperatur arbeiten, wurden zwei größere Heizkörper montiert. Die Fußbodenheizung begnügt sich mit den niedrigen Temperaturen. Da es nicht ausgeschlossen ist, dass die Sommermonate immer wärmer werden, reifte der Entschluss, auch ein Kühlmodul zu installieren. Somit kann nicht nur geheizt, sondern auch gekühlt werden. Da das „Haarmännchen“ den verborgenen Schatz immer noch nicht gefunden hatte, wurde ein Geldinstitut beauftragt, sich um Fördergelder und Finanzierung zu kümmern. Und während sich in Berlin die Parteien noch streiten und ein Gericht die Verabschiedung des „Heizungsgesetzes“ im Schweinsgalopp verhinderte, liefert die neue Heizung eine wohlige Wärme im ganzen Haus. Ob es die richtige Entscheidung war, wird die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall kann das „Haarmännchen“ guten Gewissens sagen: Ich habe für das Klima getan, was immer mir möglich war. Noch Fragen? Das „Haarmännchen“ und der Heizungsbauer aus dem Norden der Stadt geben gerne Auskunft.

Haarmännchen Theo Fromme hatte sich mit dem Thema Heizung und Energie beschäftigt und gibt in seiner besonderen Art einen Erfahrungsbericht

Das „Haarmännchen“ und der Klimawandel

 Rüthen. Die Europawahl stand im Mittelpunkt der Delegiertenkonferenz der Kreis SPD. Für den Ortsverein der SPD Rüthen nahmen die Delegierten Fritz Henneböhl, Bernd Cordes und Johannes Erling teil, für den Ortsverein der SPD Kallenhardt Matthias Aust. Jens Behrens, Vorsitzender des SPD Unterbezirks Soest, stellte zunächst die enorme Wichtigkeit der Europawahl vor. Birgit Sippel, Europaabgeordnete der SPD für Südwestfalen, berichtete über ihre Schwerpunktarbeit im EU-Parlament. Man habe viele gemeinsame Ziele im Blick, unter anderem Klimawandel, Zuwanderung, Bildung, Pflege, Energiesicherheit und Fachkräftemangel. „Die Menschen, die die Europäische Union tragen, müssen mitgenommen werden“, so Behrens. Dabei muss die soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Alle Menschen sollten eine gute Ausbildung erhalten, unabhängig ihres sozialen Hintergrundes. „Früher reichte es, Europa mitzudenken. Heute können wir nur gemeinsam mit einem geeinten Europa den Herausforderungen der heutigen Zeit entgegenwirken“, so der Vorsitzende der Kreis-SPD.

Birgit Sippel erneut für EU-Parlament vorgeschlagen

Kleeschulte ist Spezialist für ökologisch

wertvolle Erden und Substrate

Seit über 35 Jahren entwickelt, produziert und vermarktet Kleeschulte Erden torfreduzierte und torffreie Erden, Substrate, Substratrohstoffe und Dekormulche sowie Fallschutzbelag. Der Gartenfachhandel, der Profigartenbau und Erdenwerke gehören ebenso zum Kundenstamm wie Kommunen und öffentliche Träger. So etablierte sich Kleeschulte Erden als mittelständisches Unternehmen im Marktsegment der nachhaltigen Erden und ist Innovationsführer im Bereich Torfersatzstoffe mit Kunden in ganz Europa. Der renommierte M&A-Berater Dr. Matthias Schwierz hat Kleeschulte in dem Prozess erfolgreich begleitet. Rückwirkend zum 01.01.2023 gehört das Erdenwerk zu RETERRA WEST, dem Spezialisten für organische Rohstoffe.

Stabilität in der Zukunft mit RETERRA West

RETERRA West betreibt seit über 30 Jahren Vergärungs- und Kompostierungsanlagen in Nordrhein-Westfalen und mit Schwestergesellschaften bundesweit. Die hochwertigen Produkte sind gütegesicherte Komposte und Substratmischungen, die in Erdenwerke, von Gewerbekunden und dem GaLa-Bau eingesetzt werden. Im Vergärungsprozess gewonnenes nachhaltiges Biogas ist regenerative Energie. Diese wird zur Eigenversorgung genutzt und auch in das Strom- und Gasnetz eingespeist. Zum weiteren Produktportfolio gehören nachwachsende holzige Brennstoffe wie Hackschnitzel und Pyrohack. Sie dienen der nachhaltigen Energieerzeugung in Biomasse- und Holzkraftwerken.

Die Qualitäten und die Marktstellung des Südwestfälischen Erdenwerkes haben RETERRA West überzeugt, so dass Kleeschulte Erden in Zukunft ein Teil der Unternehmensgruppe sein wird. „Der Erfolgsweg des Erdenwerks soll ebenso weitergeführt werden wie es bis dato der Fall ist.“ sagt Paul Raring, Geschäftsführer von RETERRA West. „Es gibt sehr viele Schnittstellen, an denen wir von Kleeschulte lernen können und wo das Erdenwerk von unseren Strukturen profitieren wird“ ergänzt er seine Ausführungen. Durch die konsequente Arbeit in den letzten drei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen Kleeschulte Erden in der Erdenbranche, einen Namen erarbeitet, der für Qualität, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit steht. Das Unternehmen wird in bewährter Form mit dem bestehenden Team am Standort Rüthen weitergeführt und in die Zukunft weiterentwickelt. „Wir freuen uns, mit RETARRA einen starken Partner für das Erdenwerk gefunden zu haben. Wir sind uns sicher, dass die Zusammenarbeit Früchte trägt und das Unternehmen positiv in die Zukunft entwickelt wird.“ sagt Kleeschulte Erden Geschäftsführerin Mariel Kleeschulte. Die zukünftige Geschäftsführung werden Mariel Kleeschulte, Dr. Wilfred Vrochte und Marc Heckelt übernehmen.

So sind Kleeschulte und RETERRA West überzeugt: Der Markt für nachhaltige Erden und Substrate ist ein Wachstumsmarkt. Gleichzeitig gibt es viele Herausforderungen. Sei es der gezielte Einsatz regionaler Rohstoffe zur Reduktion des CO2-Fußabdruckes, oder die Entwicklung neuer Produkte und Verpackungslösungen. Selbst die langfristige Sicherstellung der im Erdenwerk genutzten Rohstoffe wie z. B. hochwertige Komposte, Holzhackschnitzel, Rohrinde oder mineralische Zuschlagstoffe sind Themen, bei denen RETERRA West eigene als auch externe Bezugsquellen für Kleeschulte bietet.

Innovationen machen Kleeschulte stark

So liegen die Vorteile für die zukünftige Marktposition für Kleeschulte und RETERRA West klar auf der Hand. Darüber hinaus stellt das Erdenwerk Kleeschulte mit dem wasserspeichernden zu 100 % nachhaltigen und regionalen Torfersatzstoff topora® aqua einen wesentlichen Grundstoff für torffreie Erden. Die Substratfaser topora® aus dem eigenen Hause wird in sechs Qualitäten produziert für die verschiedenen Anwendungsgebiete.

Erst jüngst stellte Kleeschulte den Nature Bag vor, den weltweit ersten Papiersack für Blumenerden. Der für das Papier-Recycling zertifizierte Sack trifft auf reges Interesse im Markt. „Wir wollen mit unseren Ideen wachrütteln, verändern und Wege zu mehr Nachhaltigkeit öffnen. So ist der Nature Bag für den Markt verfügbar, um einen größeren Hebel zu mehr Nachhaltigkeit ziehen zu können.“ sagt Mariel Kleeschulte. „Wir sind uns sicher, dass auch hier die Zusammenarbeit mit RETERRA beflügelt, in dem das Know-how beider Unternehmen verbunden wird.“

Kleeschulte Erden und RETERRA West freuen sich auf die Fortführung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit allen Geschäftspartnern.

 Rüthen. Das Erdenwerk Kleeschulte aus Rüthen vertreibt erfolgreich hochwertige Erden und Substrate in überwiegend torffreier Qualität. Als eines der ersten Erdenwerke in Deutschland lag der Fokus schon vor über 30 Jahren auf der konsequenten Entwicklung und Produktion der nachhaltigen Erden. Eine neue Ära begeht das innovative Unternehmen nun mit RETERRA West an seiner Seite.

Die Qualitäten und die Marktstellung des Südwestfälischen Erdenwerkes haben RETERRA West überzeugt, so dass Kleeschulte Erden in Zukunft ein Teil der Unternehmensgruppe sein wird. „Der Erfolgsweg des Erdenwerks soll ebenso weitergeführt werden wie es bis dato der Fall ist.“ sagt Paul Raring, Geschäftsführer von RETERRA West. „Es gibt sehr viele Schnittstellen, an denen wir von Kleeschulte lernen können und wo das Erdenwerk von unseren Strukturen profitieren wird“ ergänzt er seine Ausführungen. Durch die konsequente Arbeit in den letzten drei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen Kleeschulte Erden in der Erdenbranche, einen Namen erarbeitet, der für Qualität, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit steht. Das Unternehmen wird in bewährter Form mit dem bestehenden Team am Standort Rüthen weitergeführt und in die Zukunft weiterentwickelt. „Wir freuen uns, mit RETARRA einen starken Partner für das Erdenwerk gefunden zu haben. Wir sind uns sicher, dass die Zusammenarbeit Früchte trägt und das Unternehmen positiv in die Zukunft entwickelt wird.“ sagt Kleeschulte Erden Geschäftsführerin Mariel Kleeschulte. Die zukünftige Geschäftsführung werden Mariel Kleeschulte, Dr. Wilfred Vrochte und Marc Heckelt übernehmen.

Erdenwerk Kleeschulte mit RETERRA West stark für den nachhaltigen Erdenmarkt

 Rüthen. Action! Die erlebten die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Rüthener Ferienspiele, als sie sich mit Adrenalintours ins Bibertal aufmachten. Mit der Slackline gingen sie einzeln oder auch zu zweit auf einen Ninja Parcours und überquerten die Biber. Mit dabei waren Kinder aus der Stadt Rüthen, den angrenzenden Dörfern sowie eine Gruppe Jugendlicher der evangelischen Kirchenfreizeit aus Dortmund.

Mit der Slackline über die Biber

 Rüthen. Im Lindental feierten die Betriebe Sanitär Pieper, Insektenschutz Alferink und Gala Bau Buchholz gemeinsam die Eröffnung ihrer neuen Firmenhallen. In guter Nachbarschaft nebeneinander gelegen, hatten die drei Betriebe in den vergangenen Monaten die Hallen errichtet und fanden nach der Fertigstellung nun den Zeitpunkt für gekommen, mit Freunden, Helfern und Geschäftspartnern die Eröffnung zu feiern.

Theke und Grill waren schon in Betrieb, als die drei Firmeninhaber in einer gemeinsamen Begrüßungsansprache humorig auf die Bauzeit zurückblickten, als Unternehmer zuversichtlich in die Zukunft schauten und die Gäste zu einigen geselligen Stunden willkommen hießen. Natürlich waren auch die Türen und Tore der Hallen für einen Rundgang geöffnet und die Besucher konnten ihre interessierten Fragen stellen.

Die Firmen Insektenschutz Alferink, Sanitär Pieper und Gala Bau Buchholz haben ihre neuen Hallen fertiggestellt und feierten die Eröffnung mit Geschäftspartnern, Helfern und Freunden

Halleneröffnung im Lindental gefeiert

Theke und Grill waren schon in Betrieb, als die drei Firmeninhaber in einer gemeinsamen Begrüßungsansprache humorig auf die Bauzeit zurückblickten, als Unternehmer zuversichtlich in die Zukunft schauten und die Gäste zu einigen geselligen Stunden willkommen hießen. Natürlich waren auch die Türen und Tore der Hallen für einen Rundgang geöffnet und die Besucher konnten ihre interessierten Fragen stellen.

Daneben standen aber auch Frohsinn und lockere Gespräche bei Musik und guter Verpflegung im Vordergrund, den Gästen schien es zu gefallen, dauerte für viele der Tag im Lindental doch bis tief in die Nacht.

Nordic-Walker des SuS auf den vorderen Plätzen

Pavillons dienen als Sicht- und Wetterschutz für die Feuerwehr

 Oestereiden. Einige Mitglieder des neu gegründeten Nordic Walkings Treffs vom SuS Oestereiden traten beim Wöhler Lauf „Rund um die Aabachtalsperre“ auf der 10km-Distanz an. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Die Nordic Walker erreichten in den unterschiedlichen Altersgruppen zwei 1. Plätze, zwei 2. Plätze und zwei 3. Plätze. Der Treff findet jeden Montag von 17.00 bis 19.30 Uhr bei wirklich jedem Wetter statt. Treffpunkt ist die Turnhalle in Oestereiden. Die Gruppe steht sowohl Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern (gegen Gebühr) offen. Anmeldung per Email unter

nordic_walking@gmx.de.

 Rüthen. Vor Regen, Wind, Sonne und Schnee geschützt ist nun das Einsatzequipment der Feuerwehr Rüthen. Ermöglicht hat dies die Rüthener Firma E.S.B, die zwei hochwertige Faltpavillons mit der Aufschrift Feuerwehr Rüthen sponserte. Die offizielle Übergabe erfolgte an den Stadtfeuerwehrverband Rüthen, der sich bei dem Geschäftsführer E.S.B. Christian Oel bedankte. Stadtbrandinspektor Philipp Büngeler nahm die Pavillons dankend entgegen. Sie werden nun bei der Löschgruppe Drewer stationiert und kommen immer dann zum Einsatz, wenn das empfindliche Einsatzequipment, darunter auch Drohnen, Wetterschutz benötigen. Zudem kommen sie bei der Einsatzstellenhygiene zum Einsatz. Da die Pavillons mit Boden, Seitenwänden, Licht und Heizung ausgestattet sind, dienen sie den Kameraden, die nach ihrem Einsatz unter Atemschutz bis auf die Unterwäsche entkleidet werden, auch als Sicht- und Witterungsschutz.



Am Samstag waren die Schützenbrüder zum Ständchenbringen angetreten.

 Rüthen. Das Schützenfest in Rüthen war wieder ein echtes Volksfest, bei dem die Stadt wieder auf den Beinen war – das kann man angesichts des bunten Treibens, der vielen Schützen und unzähligen Besucher wohl sagen. Die beiden Rüthener Schützenvereine hatten wieder gemeinsam zu ihrem Hochfest eingeladen und sichtlich die Massen mobilisiert. Auf den Sonderseiten in Rüthen extrastark lesen Sie, was an den Tragen los war und von Kranzbinden bis Bananenfest um das Schützenfest herum sonst noch passierte.

Schützenfest in Rüthen

Seite an Seite



Rüthen. Vor einem halben Jahrhundert waren Franz Hölscher und Eva Stemann das Königspaar der Jungschützen. Ihr Thronjubiläum feierten die beiden mit einem fröhlichen Beisammensein in der Gaststätte Konrad Knickenberg, zu dem sie Freunde und Bekannte eingeladen hatten. Oberst Stefan Neumann ehrte das Jubelpaar in seiner Ansprache, anschließend nahm der Abend seinen geselligen Verlauf, an dem auch manche Erinnerung an vergangene Schützenfeste wach wurden.

Franz Hölscher und Eva Stemann hatten in die Gaststätte Konrad Knickenberg eingeladen

Jubilare regierten vor 50 Jahren



Festumzug am Sonntag



GAST SEIN IN RÜTHEN

Am Montag wurde es nach dem Schützenfrühstück unter der Vogelstange spannend, als die neuen Regenten der beiden Vereine ermittelt wurden. Unter dem Jubel der Schützen wurde Jörg Sendler in die Höhe gehoben, der mit seiner Frau Birgit das Königspaar der Bürgerschützen wurde. Falk Herbst und Vanessa Biene regieren bei den Jungschützen.

Vogelschießen

Festumzug am Montag





Im Anschluss an den Waldbegang hatte Bürgermeister Peter Weiken zu einem lockeren Austausch und einem kleinen Imbiss in dem Biberbad eingeladen.

Werden Bäume entnommen, entstehen Löcher im Kronendach, was neue Herausforderungen und Chancen für die Natur bedeutet. Der Preis, der für Holz erzielt wird, hängt neben dem Markt auch von der Verwendung ab, Brennholz, Bauholz und Furnierholz bringen als unterschiedliche Qualitäten auch entsprechend variierende Erträge.

Den Wald als Wasserspeicher stellte Stadtwerkeleiter Horst Dreschers vor. Er hatte eindrucksvolle Zahlen zu der Wasserspeicherfähigkeit des Waldbodens, vor einigen Jahren wurde im Rüthener Forst auch nach Quellen gebohrt, die wenn nötig die heimische Wasserversorgung unterstützen können.

Im Anschluss an den Waldbegang hatte Bürgermeister Peter Weiken zu einem lockeren Austausch und einem kleinen Imbiss in dem Biberbad eingeladen.

Die Stadtvertreter unternahmen einen Waldbegang im Bibertal

Fortstwirtschaft über Generationen und der Wald als Wasserspeicher

 Rüthen. Die Stadtverwaltung hatte den Magistrat wieder zu einem Waldbegang eingeladen, in diesem Jahr nahmen die Ratsvertreter besonders Eichen- und Buchenbestände im Bibertal in Augenschein, die Förster Peter Bootz und Max Gottschalk hatten interessantes hintergründiges Wissen zu den unterschiedlichen Flächen, die mit ihren teils alten Baumbeständen über Generationen bewirtschaftet werden.

Werden Flächen der Natur überlassen, wachsen auf ihnen bald verschiedene Baumarten, die sich möglicherweise aber weniger als Nutzholz eignen, erklärte Bootz. Im Blickpunkt der Förster stehen eher Eichen und Buchen, die originär in unseren Breiten vorkommenden Baumarten spielen auch vor dem Hintergrund des Klimawandels eine Rolle in den Beständen und beim Aufforsten. Besonders die Eiche kommt mit ihren tiefen Wurzeln gut mit wärmeren Temperaturen zurecht, während die Buche Trockenheit nicht mag. Sie kann aber als Unterbau von Eichen wachsen und mit ihrem Blätterdach Sonne abhalten und die Feuchtigkeit im Boden belassen.



Kallenhardt

Stefan und CarMen Thiele

29. Mai 2023 – 137 Schuss

Kaiserpaar Ludwig Linnhoff und Pamela Grüne

22.04.2023 – 98 Schuss

Altenrüthen

Mario Ising und Lara Bartmann

19.05.2022 – 126 Schuss

Menzel

Andreas Oel und Stefanie Bödger-Oel

01.05.2023 – 77 Schuss

Im Glanz der Krone



Nettelstädt- Hoinkhausen-Weickede

Christian und Christine Mertens

03.07.2023 – 217 Schuss

Effeln

Christoph und Carina GöCkede

26.06.2023

Drewer

Bastian und Andrea Schiermeister

09.06.2023 – 156 Schuss



Westereiden

Hendrik Klein und Marie Hönike

21.08.2023 – 118 Schuss

Langenstraße-Heddinghausen-Eickhoff

Marius und Sarah Nüse

30.06.2023 – 121 Schuss

Kneblinghausen

Joachim und Johanna Thomas

02.06.2023 – 90 Schuss

Langenstraße-Heddinghausen-Eickhoff

Marius und Sarah Nüse

30.06.2023 – 121 Schuss

Oestereiden

Maik Wehner und Franziska Biermann

19.06.2023 – 202 Schuss



Kaiserpaar Hans-Theo und Barbara Kellerhoff

29.07.2023 – 154 Schuss

Kaiserpaar Franz Meschede und Sina Thomas-Meschede

111 Schuss

Jungschützen Rüthen

Falk Herbst und Vanessa Biene 07.08.2023 – 33 Schuss

Bürgerschützen Rüthen

Jörg und Birgit Sendler

07.08.2023 – 162 Schuss

Meiste

Dirk und Andrea Oesterhoff

18.05.2023 – 157 Schuss

Hemmern

Max-Gregor Gerhardt und Jana Wiegers 17.06.2022 – 232 Schuss

 Rüthen. Die Majestäten aus dem Sauerland lassen grüßen: Nach dem 194. Schuss stand das neue Königspaar in Nordenau fest. Dort regiert nun die Rüthenerin Elke Herbst mit ihrem König Stefan Schütte das Schützenvolk. Nach einem spannenden Vogelschießen zwischen den Brüdern Stefan und Frank ging Stefan als Sieger hervor. Die Regentschaft bleibt somit in der Familie. Horido nach Nordenau – schallt es von Rüthen in die Berge.

 Kallenhardt. Rund zwei Dutzend Frauen aus Kallenhardt wanderten gut gelaunt und tatenfreudig zu dem Frauenschießen zum Esshoff.

Bei dem Vogelschießen zeigten sich die Damen treffsicher. Carina Brandschwede schoß den linken Flügel ab, die Königin 2022/ 2023 Alicia Risse später einen Splitter und dann war die Mutter, Susan Risse, an der Reihe. Mit einem gezielten Treffer holte sie den Vogel aus dem Kugelfang. Der Jubel war grenzenlos, weil es das noch nicht in der zehnjährigen Geschichte des Frauenschießen gegeben hat, dass die Mutter des Königspaares die Königin der Frauen wird.

Königspaar Frederic und Alicia Risse krönte seine Regentschaft auf dem Eßhoff beim Kaiserschießen, wo Frederic Risse sich erneut zielsicher zeigte und auch den Kaisertitel errang.

Ein Horido nach Nordenau

Susan Risse gewinnt Frauenschießen

Einen Bericht über das Kreisschützenfest und zahlreiche bebilderte Impressionen zum dem dreitägigen Schützentreffen in Effeln lesen Sie in der nächsten Ausgabe von Rüthen extrastark.



Kreisschützenkönigspaar

Sascha Düsing und Maren Greschniok (Ehringhausen) 14.09.2023 – 210 Schuss

Esshoff Kaiserschießen

frederic und Alicia Risse 15.07.2023 – 124 Schuss

 Drewer. Der Doppelkopfclub „Blau-Weiße Asse“ richtet am 31. Oktober sein 4. Doppelkopfturnier in der Gänsewirtschaft in Drewer aus. Das Orga-Team freut sich auf viele Mitspieler und Mitspielerinnen aus der hiesigen Umgebung. Gespielt wird nach den Regeln der „Blau-Weißen Asse“, die vor dem Spielbeginn erläutert werden. Anmeldungen nehmen Andreas Dahlhoff (0160/98714117) und Christian Oel (0151/54714698) bis zum 30. Oktober telefonisch oder per WhatsApp entgegen. Das Startgeld beträgt fünf Euro, als Gewinne winken 50 Euro (Platz 1), 30 Euro (Platz 2) und 20 Euro (Platz 3). Der „Schwarz-Gelbe“ Präsident Willi Köhne, der schon vor 40 Jahren Gründungsmitglied der Blau-Weißen Asse war, und seine acht Mitspieler freuen sich auf einen spannenden Abend, wobei der letztjährige Sieger Christian Oel den Titel natürlich verteidigen möchte.

Die "Blau-Weißen Asse“ freuen sich auf zahlreiche Spieler

Musikkapelle ruft zur Geselligkeit

 Drewer. Die Musikkapelle Drewer hält am Freitag, 20. Oktober, um 19.00 Uhr eine offene Probe in der gemütlichen Atmosphäre der Gänsewirtschaft Drewer ab. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich mit den Musikerinnen und Musikern der Kapelle sowie den engagierten Wirtsleuten im Ehrenamt und kühlen Getränken einen unterhaltsamen Abend zu bereiten und gemeinsam frohe Stunden zu verbringen.

Erntedankfest lockt mit besonderen Gewinnen

 Drewer. Die Vorfreude auf das diesjährige Erntedankfest in der St. Hubertus Kirche Drewer steigt, während Bauern, Gärtner und Gemeindemitglieder gleichermaßen auf die Ernte 2023 blicken. Am Sonntag, 22. Oktober, lädt der landwirtschaftliche Ortsverein herzlich zu einem Tag voller Dankbarkeit und Gemeinschaft ein. Die Festlichkeiten beginnen um 11.00 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst und einer begleitenden Kinderkirche in St. Hubertus. Im Anschluss zieht die festliche Gemeinschaft in die Gänsewirtschaft um, wo die Landjugend kulinarische Köstlichkeiten vom Grill sowie ein reichhaltiges Salatbuffet serviert. Ein besonderes Highlight ist ein unterhaltsames Dorf- und Landwirtschaftsquiz, das allen Teilnehmern die Möglichkeit bietet, ihr Wissen auf die Probe zu stellen. Für die Teilnahme ist ein Smartphone erforderlich. Als Anreiz locken attraktive Preise, die von den Organisatoren bereitgestellt werden. Der Hauptpreis ist die Gelegenheit, eigenständig ein Feld mit einem Mähdrescher abzuernten – eine Erfahrung, die jedem Landwirtschaftsbegeisterten in Erinnerung bleiben wird. Der zweite Preis umfasst die Möglichkeit, eine Windkraftanlage zu besteigen, und der dritte Preis beinhaltet einen Kinogutschein für zwei Personen. Neben den spannenden Aktivitäten und Gewinnmöglichkeiten wird es ein kreatives Mal- und Bastelangebot geben, insbesondere für die jüngeren Besucher. Der Ortsverein verspricht einen Tag voller Freude, Gemeinschaft und Dankbarkeit für die diesjährige Ernte und die Schätze der Natur.

 Rüthen. Was man an einem halben Tag alles erleben kann: Die Teilnehmer des AWO-Ausflugs für den Ortsverband Rüthen hatten bei idealem Reisewetter den Bürener Raum erobert. Erster Halt: Schloss Alme, wo AWO-Vorsitzender Johannes Erling die Reiseschar begrüßte. Seine Enkelin Franziska hatte sich kundig gemacht und berichtete sodann Historisches zum Schloss. Die Geschichte der Ortschaft Alme – so erfuhren die Teilnehmer – ist eng verknüpft mit der Geschichte der adeligen Familien in Alme. Seit 1912 bis heute befindet sich Schloss Alme im Eigentum der Grafen von Spee. Im Schloßgraben findet sich mit ein wenig Glück das zarte Hornkraut, das nur selten vorkommt. Nach der Schlossbesichtigung ging es zum Eulenhof, wo das Buffet angerichtet war mit paniertem Schnitzel, Hähnchenbrust, frischem Gemüse, Salaten der Saison, Kartoffelgratin und Salzkartoffeln. Zum Nachtisch: Herrencreme und Himbeerquark. Wer konnte dazu schon Nein sagen? Gestärkt ging es zu den Almequellen. Hier am Nordhang des Briloner Massenkalks treten im Almequellteich 104 Karstquellen zutage. Übrigens entspringt dort auch die Möhne. Zurück in Rüthen wurde noch einmal geschlemmt, aber diesmal bescheidener bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen. Ein herrlicher Tag, so fanden alle.

 Rüthen. Was man an einem halben Tag alles erleben kann: Die Teilnehmer des AWO-Ausflugs für den Ortsverband Rüthen hatten bei idealem Reisewetter den Bürener Raum erobert. Erster Halt: Schloss Alme, wo AWO-Vorsitzender Johannes Erling die Reiseschar begrüßte. Seine Enkelin Franziska hatte sich kundig gemacht und berichtete sodann Historisches zum Schloss. Die Geschichte der Ortschaft Alme – so erfuhren die Teilnehmer – ist eng verknüpft mit der Geschichte der adeligen Familien in Alme. Seit 1912 bis heute befindet sich Schloss Alme im Eigentum der Grafen von Spee. Im Schloßgraben findet sich mit ein wenig Glück das zarte Hornkraut, das nur selten vorkommt. Nach der Schlossbesichtigung ging es zum Eulenhof, wo das Buffet angerichtet war mit paniertem Schnitzel, Hähnchenbrust, frischem Gemüse, Salaten der Saison, Kartoffelgratin und Salzkartoffeln. Zum Nachtisch: Herrencreme und Himbeerquark. Wer konnte dazu schon Nein sagen? Gestärkt ging es zu den Almequellen. Hier am Nordhang des Briloner Massenkalks treten im Almequellteich 104 Karstquellen zutage. Übrigens entspringt dort auch die Möhne. Zurück in Rüthen wurde noch einmal geschlemmt, aber diesmal bescheidener bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen. Ein herrlicher Tag, so fanden alle.

Von Herrencreme und Hornklee geschwärmt

Hans-Theo und Bärbel Kellerhoff wurden als Kaiserpaar gefeiert

 Meiste. Knisternde Spannung, ein gut gelauntes Schützenvolk, bestes Wetter – allesamt ideale Bedingungen für ein zünftiges Kaiserschießen, das alle zehn Jahre in Meiste stattfindet. 31 Könige, davon drei Doppelkönige, benötigten exakt zwei Stunden, um einen Nachfolger für den amtierenden Kaiser Leo Schulte zu finden. Der sicherte sich gleich mit dem 1. Schuss die Krone. Das Zepter holte Martin Hustermeier mit dem 13. Schuss und der Apfel fiel mit dem 15.Schuss durch Tobias Fernim. Der von Hermann Markmann gebaute hölzerne Aar zeigte sich lange Zeit völlig unbeeindruckt von dem heftigen Dauerfeuer der Könige. Ferdi Markmann, mit 85 Jahren der älteste teilnehmende König, zeigte in allen neun Durchgängen, dass er nichts verlernt hat. Nach dem 8. Durchgang wurde die heiße Phase eingeläutet. Hubertus Bünker und Dirk Oesterhoff zerfledderten den Schwanz des schon arg gerupften Vogels mit satten Volltreffern. Mit dem 215. Schuss im 9. Durchgang holte Herrmann Diemel den rechten Flügel runter. Ein Raunen ging durch die Menge. Nun galt es, einen kleinen, aber zähen Rest des Korpus zu Fall zu bringen. Genau das schaffte Doppelkönig Hans-Theo Kellerhoff mit dem 224. Schuss nach exakt zwei Stunden.

 Meiste. Knisternde Spannung, ein gut gelauntes Schützenvolk, bestes Wetter – allesamt ideale Bedingungen für ein zünftiges Kaiserschießen, das alle zehn Jahre in Meiste stattfindet. 31 Könige, davon drei Doppelkönige, benötigten exakt zwei Stunden, um einen Nachfolger für den amtierenden Kaiser Leo Schulte zu finden. Der sicherte sich gleich mit dem 1. Schuss die Krone. Das Zepter holte Martin Hustermeier mit dem 13. Schuss und der Apfel fiel mit dem 15.Schuss durch Tobias Fernim. Der von Hermann Markmann gebaute hölzerne Aar zeigte sich lange Zeit völlig unbeeindruckt von dem heftigen Dauerfeuer der Könige. Ferdi Markmann, mit 85 Jahren der älteste teilnehmende König, zeigte in allen neun Durchgängen, dass er nichts verlernt hat. Nach dem 8. Durchgang wurde die heiße Phase eingeläutet. Hubertus Bünker und Dirk Oesterhoff zerfledderten den Schwanz des schon arg gerupften Vogels mit satten Volltreffern. Mit dem 215. Schuss im 9. Durchgang holte Herrmann Diemel den rechten Flügel runter. Ein Raunen ging durch die Menge. Nun galt es, einen kleinen, aber zähen Rest des Korpus zu Fall zu bringen. Genau das schaffte Doppelkönig Hans-Theo Kellerhoff mit dem 224. Schuss nach exakt zwei Stunden.

Unter dem Jubel des Schützenvolkes riss der Vollblutschütze nach dem finalen Schuss die Arme hoch und lies sich sichtlich bewegt von den unzähligen Gratulanten hochleben: Meiste hatte einen neuen Kaiser und mit seiner Ehefrau Bärbel auch eine neue Kaiserin. Kaum einer ist mit dem Schützenwesen so verwurzelt wie Hans-Theo Kellerhoff, König der Jahre 1986/1987 und 2011/2012, Mitglied im Vorstand des Kreisschützenbundes Lippstadt und Ritter der Europäischen Schützengemeinschaft ESG. Und nun Kaiser. Kein Drehbuchautor könnte eine schönere Geschichte schreiben, meinte ein Schützenbruder. Bis tief in die Nacht feierten die Schützen ein gelungenes und gut organisiertes Kaiserschießen, das wohl in die Geschichte der Schützenbruderschaft eingehen wird.



 Rüthen. An dem Dienstag nach Schützenfest hängten die Jungschützen traditionell Bananen an der kleinen Vogelstange bei Vereinswirt Konrad Knickenberg auf.

Die wurden anschließend mit allerlei Utensilien abgeworfen, ehe nach einem spannenden Wettbewerb Max Kellermann als neuer Bananenkönig feststand, Königin an seiner Seite ist Leon Löseke.

Max Kellermanmn und Leon Löseke wurden als Bananenkönigspaar proklamiert



Nach einem kurzen Umzug, den Bananenoberst Tom Fahle anführte, und dem Königstanz an der Fahnenstange feierten die Jung-schützen noch einige Stunden fröhlich weiter.



 Hemmern. Die Idee, ein gemeinsames Kinderschützenfest mit den Kindern aus Hemmern, Meiste und Kneblinghausen zu feiern, wurde einmal mehr erfolgreich in die Tat umgesetzt. „Kinder sind unsere Zukunft und wir freuen uns, ihnen den Spaß an dem Schützenwesen und die Tradition näher zu bringen“, so der Tenor der Vorstände der drei Schützenvereine.

Gute Stimmung herrschte am Vereinshaus in Hemmern: Speisen und Getränkestände, eine Hüpfburg, eine Cafeteria und zahlreiche Festgäste, kurzum ein Familienfest vom allerfeinsten. Und das Wichtigste überhaupt brachte Stephan Deimel, Vorsitzender des ausrichtenden Schützenvereins Hemmern, bei der Begrüßung auf den Punkt: „Wir haben hier überaus zufriedene und hoch motivierte Kinder“.

Drei Dörfer, drei Vereine, ein Fest



Gute Stimmung herrschte am Vereinshaus in Hemmern: Speisen und Getränkestände, eine Hüpfburg, eine Cafeteria und zahlreiche Festgäste, kurzum ein Familienfest vom allerfeinsten. Und das Wichtigste überhaupt brachte Stephan Deimel, Vorsitzender des ausrichtenden Schützenvereins Hemmern, bei der Begrüßung auf den Punkt: „Wir haben hier überaus zufriedene und hoch motivierte Kinder“.

Los ging es mit dem Abholen des amtierenden Königspaares Lennard Schlüter und Frauke Witthaut mitsamt Hofstaat. Richtig spannend wurde es dann beim Kinderkönigsschießen. Mit dem 213. Schuss gelang Anton Thomas (10) aus Kneblinghausen der glückliche Treffer. Zu seiner Königin erwählte er Pauline Markmann (11) aus Meiste. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer zeigte sich das neue Kinderkönigspaar Anton und Pauline mitsamt dem Hofstaat beim Festumzug durchs Dorf den zahlreichen Zuschauern. Riesenfreude natürlich auch bei den Königseltern, ist doch Anton, der neue Kinderschützenkönig, der Sohn von Joachim und Johanna Thomas, dem amtierenden Schützenkönig in Kneblinghausen. „Schützenherz was willst du mehr?“.

Drei Dörfer, drei Schützenvereine, ein gemeinsames Kinderschützenfest, das war wieder einmal die passende Formel für ein gelungenes Fest, das seit 2017 im jährlichen Wechsel in diesem Jahr in Hemmern stattfand. „Der gesellschaftlich so wichtige Stellenwert intakter nachbarschaftlicher Beziehungen wird mit solchen dorfübergreifenden Festen einmal mehr gefestigt“, brachte es ein Schützenbruder auf den Punkt.



Stattliche 25 Meter Girlandengrün wollten gebunden werden, doch Gärtner Alexander Ballhorn wusste Rat. „Viele Hände, schnelles Ende“, war sein auf Erfahrung basierendes Motto und Helfer waren wirklich reichlich da. Mit den Girlanden wurden die Häuser von Jung- und Bürgerschützenkönigspaar und die Lokalität zum Abholen der Königspaare zu dem Festzug am Sonntag geschmückt.

Für das Kranzbinden hatten die flei0igen Helfer noch einen besonderen Trumpf in der Scheune aufgebaut: eine schon einige Jahrzehnte alte, aber immer noch gut funktionierende Kranzbindemaschine. Die hatte einst Gärtnermeister Josef Dahlhoff der Karnevalsgesellschaft geschenkt und in deren Schuppen lagerte das ausgetüftelte Gerät, ehe es nun zu einem neuen Einsatz kam. Wie die Maschine funktioniert, erklärte Alexander Ballhorn den Kranzbindern. Die Girlande wird danach an einem Seil entlang gebunden, das durch ein Metallrad gezogen wird, um das sich ein Nylonband dreht.

An das Seil wird das in Büschel geschnittene Tannengrün angelegt, mit Band umwickelt und festgezogen. Bald ging die Arbeit schnell von der Hand. Wenn eine halbe Girlande fertig war, hieß es anhalten und das Seil umdrehen, damit später über dem Hauseingang die Tannenzweige nach beiden Seiten in eine Richtung zu Boden zeigen.

Für Getränke war auch reichlich gesorgt, zur Stärkung gab es Bratwurst und bei der Arbeit wurde auch schon mal ein Schnäpschen gereicht.

 Rüthen. Zu der Vorbereitung auf das Schützenfest gehört für die Königspaare auch das Kranzbinden. Zu der schönen Tradition trafen sich zwei Tage vor dem Antreten zum Ständchenbringen zahlreiche Freunde und Bekannte bei Bürgerschützenkönigspaar Josef und Sandra Pieper. Auch Jungschützenkönigspaar Lukas Schulte-Kroll und Michelle Trüten war mit seinen Hofdamen dabei.

Stattliche 25 Meter Girlandengrün wollten gebunden werden, doch Gärtner Alexander Ballhorn wusste Rat. „Viele Hände, schnelles Ende“, war sein auf Erfahrung basierendes Motto und Helfer waren wirklich reichlich da. Mit den Girlanden wurden die Häuser von Jung- und Bürgerschützenkönigspaar und die Lokalität zum Abholen der Königspaare zu dem Festzug am Sonntag geschmückt.

Beim Kranzbinden kam eine urige Maschine zum Einsatz



Für Getränke war auch reichlich gesorgt, zur Stärkung gab es Bratwurst und bei der Arbeit wurde auch schon mal ein Schnäpschen gereicht.

„Wenn man König wird, weiss man noch gar nicht, welche Aufgaben man in dem Regentenjahr hat“, erzählte Josef Pieper. 25 Meter Girlanden gehörten eben auch dazu, um so mehr freuten er und Königin Sandra sich über die Unterstützung. So war alles bereit für das Kränzen am nächsten Tag und bei dem geselligen Miteinander kam auch schon einige Vorfreude auf das dreitägige Schützenfest auf.

„Wenn man König wird, weiss man noch gar nicht, welche Aufgaben man in dem Regentenjahr hat“, erzählte Josef Pieper. 25 Meter Girlanden gehörten eben auch dazu, um so mehr freuten er und Königin Sandra sich über die Unterstützung. So war alles bereit für das Kränzen am nächsten Tag und bei dem geselligen Miteinander kam auch schon einige Vorfreude auf das dreitägige Schützenfest auf.



 Rüthen. Einkaufen und den besonderen Flair an den Ständen der fliegenden Händler erleben konnte man wieder auf dem Marienmarkt, der traditionell zu dem Namenstag der Gottesmutter wieder in Rüthen öffnete.

Lebensmittel, Haushaltsartikel oder Kleidung gab es da zu erstehen, an den Ständen warteten auch manche Angebote und Schnäppchen. Da machte das Stöbern Spaß.

490.

Marienmarkt







Auch für die Bewirtung und Geselligkeit war gesorgt.



Passend zum Wetterwechsel ging es nach Berlin. Viele besuchten den Berliner Zoo. Eine andere Gruppe fuhr ins Olympiastadion, wieder andere zum Naturkundemuseum und zu einer Stadtführung. Die übrige Zeit wurde am Brandenburger Tor, beim Bummeln und auf einem schönen Spielplatz verbracht. Beim abendlichen Lagerfeuer kam dann die Frage auf, ob man etwas mit der in den Medien präsenten mutmaßlichen entlaufenen Löwin zu tun haben kann. Ob Löwin, Wildschwein oder anderes Tier: die Rüthener Pfadfinder hatten keine entsprechende Begegnung.

Die Zeit auf dem Zeltplatz bot auch die Möglichkeit, Workshops zu besuchen. Es wurden Erdöfen gebaut, um pizzaähnliches Gebäck herzustellen und die Kinder konnten auch zeigen, was sie beim Bogenschiessen draufhaben.

 Rüthen. Der Bundeszeltplatz des Verbandes der christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Norden Brandenburgs war im 75. Jahr des Bestehens der DPSG Rüthen für 60 Teilnehmer eine Woche lang das Domizil des diesjährigen Stammessommerlagers. Mit einer direkten Steganbindung auf einer Wasserstraße ist der Pälitzsee ein attraktives Urlaubsziel, das viele mit ihren Booten nutzten. Besonders ist, dass der Steg in Mecklenburg-Vorpommern, der Zeltplatz jedoch in Brandenburg liegt. Abkühlen im See war ein beinahe tägliches Muss. Während die Jüngeren den Tag zum Baden nutzten, suchten die Älteren die Badestelle auch gerne nachts auf. Zu den Programmhöhepunkten gehörten der Stufentag, an dem die Jungpfadfinder- und Pfadfinderstufen eine Kanu-Tour unternahmen, wobei es durch eine Schleuse zu einem Fischereihaus ging. Die Wölflinge verbrachten den Tag mit einer Wasserolympiade und Baden im See, die Rover machten einen Ausflug in einen Tierpark.

In Berlin machte jeder, was er wollte

Passend zum Wetterwechsel ging es nach Berlin. Viele besuchten den Berliner Zoo. Eine andere Gruppe fuhr ins Olympiastadion, wieder andere zum Naturkundemuseum und zu einer Stadtführung. Die übrige Zeit wurde am Brandenburger Tor, beim Bummeln und auf einem schönen Spielplatz verbracht. Beim abendlichen Lagerfeuer kam dann die Frage auf, ob man etwas mit der in den Medien präsenten mutmaßlichen entlaufenen Löwin zu tun haben kann. Ob Löwin, Wildschwein oder anderes Tier: die Rüthener Pfadfinder hatten keine entsprechende Begegnung.

Ein Traum von Sommerlager



Die Zeit auf dem Zeltplatz bot auch die Möglichkeit, Workshops zu besuchen. Es wurden Erdöfen gebaut, um pizzaähnliches Gebäck herzustellen und die Kinder konnten auch zeigen, was sie beim Bogenschiessen draufhaben.

Feuer machen ohne Feuerzeug wurde über das ganze Lager hinweg auch abseits der Workshops geübt. Außerdem wurden Kerzen bemalt, Specksteine geschnitzt und Jutebeutel bestickt. Eine weitere Möglichkeit, sich eine Erinnerung zu entwerfen, bot das T-Shirt-Bemalen. Große Abenteurer konnten ein Floß bauen und damit auf große Fahrt gehen. Auch die ersten Schritte des Gitarrespielens konnten erlernt werden und beim abendlichen Gesang am Lagerfeuer weiter ausgebaut werden.



Kreativ und aktiv gewesen

Die lange Busfahrt nach Hause bot noch einmal die Möglichkeit, das Lager Revue passieren zu lassen. Jutebeutel wurden zu Ende bestickt, andere erholten sich von der ereignisreichen Woche und wieder andere nutzten die letzten gemeinsamen Stunden für Gespräche, Gesang und Tanz. Es war eine Woche voller Erinnerungen und Erlebnissen, „die ohne die Caritas Konferenz Rüthen und den Windpark Rüthen so nicht umsetzbar gewesen wären“, bedanken sich die Pfadfinder für Unterstützung und freuen sich aufs nächste Sommerlager.



Die Grillsportfreunde Nordhang unterstützten den Bau einer neuen Holzbrücke

 Kallenhardt. Es ist ein herrliches Fleckchen Erde: Gelegen zu Füßen des Kallenhardter Nordhanges schlängelt sich die Glenne durch das Tal Richtung Schloss Körtlinghausen. Seit Jahrzehnten führt auf Höhe des Regenrückhaltebeckens eine Holzbrücke über den kleinen Bach und verbindet somit das ursprüngliche Siedlungsgebiet von Ostervelde mit dem Biesenberg in Richtung Rü-then. Dieser Platz wird von Jung und Alt, Einheimischen, Gästen und Pilgern genutzt. Der Zahn der Zeit nagte immer mal wieder an der Brücke und sie wurde wiederholt notdürftig repariert. Die Brücke wieder in einen neuwertigen Zustand zu versetzen, war den Mitgliedern des Grillsportvereins Nordhang aus Kallenhardt schon seit einiger Zeit ein Anliegen, da das Bauwerk ja quasi ihre Haus- und Hofbrücke ist. Anlässlich des 950 jährigen Dorfjubiläums kam der Gedanke auf, die marode Brücke auszutauschen. Unter Federführung und Anleitung der Stadt Rü- then wurde nach langen Planungen das Projekt realisiert. Die Mitglieder des Grillsportvereins Nordhang ersetzten die alte Brücke durch eine nagelneue aus heimischem Eichenholz. Unterstützt wurde die Gruppe durch einen heimischen Holzbaubetrieb. Seit Mitte Juni ist nun wieder eine sichere Passage über die Glenne möglich und nicht nur die Bewohner des Nordhanges freuen sich sehr darüber. Die Engagierten sind sich einig: Es ist für alle gut, wenn Stadt und Bürger gemeinsam Projekte realisieren.





 Auf den Spuren von Gerhard Richter wandelten die Teilnehmerinnen an den Kallenhardter Kreativtagen um Dozentin Ute Pluntke. Entstanden sind farbenfrohe Werke, die die zehn Künstlerinnen jetzt in den Räumlichkeiten von Haus Buuck präsentieren. Schnelle Bewegungen und Richtungswechsel mit einem Abstreifholz verleihen ihren abstrakten Kunstwerken faszinierende Effekte. Nicht weniger faszinierend sind die Ergebnisse, die die Künstlerinnen mit der Acryl-Fließtechnik „Pouring“ erzielten. Die Bilder haben die Damen bereits in den Fluren und Veranstaltungsräumen des 400 Jahren alten Denkmals platziert. Zur Midissage am Donnerstag, 19. Oktober, laden „The Arts Girls“ ab 19 Uhr alle Interessierten herzlich ins Haus Buuck ein.

 An jedem ersten Donnerstag im Monat trifft sich das „Erzählcafé“ im Haus Buuck. Unter der Anleitung von Annette Dusny werden zu jedem Treffen Themen aufgegriffen, um eine lockere Erzählrunde mit Geschichten von früher und heute auszutauschen. Wie haben sich bestimmte Dinge im Laufe der Jahrzehnte verändert? Wie war es früher bei Euch? Welche Erfahrungen haben die anderen Gesprächsteilnehmer gemacht? Jeder ist aufgefordert anderen zuzuhören, sich zu erinnern und neue Eindrücke zu erfahren. Die mündliche Erzähltradition soll so gepflegt werden. Das Erzählen ist dabei selbstverständlich freiwillig – das Zuhören gehört stets dazu.

Und weil die Idee der Kursleiterin, in der Gesprächsrunde themenbezogen zu basteln, besonders gut ankam bei den Teilnehmern, sind die Teilnehmer mittlerweile bei fast jedem Treffen kreativ. Die Runden sind jedes Mal äußerst kurzweilig. Über neue Mitstreiter würden sich die Teilnehmer freuen. Das nächste Erzählcafé findet am Donnerstag, 5. Oktober, um 10 Uhr in Haus Buuck statt.

Rakeln und Acrylic-pouring

Erzähltradition pflegen und dabei kreativ sein

Neues aus Haus Buuck





Altrover erkundeten auf ihrer Sommerfahrt die Mittelmeerinsel Mallorca

 Rüthen. Tolle Strände und eine elegante Hafenpromenade, eine Tour über die Insel und das bunte Nachtleben von Mallorca erlebten die Rüthener Altrover, die in diesem Jahr die spanische Mittelmeerinsel besuchten.

Cala Ratjada hatte mit seinem mediterranen Hafen, dem großen Wochenendmarkt sowie vielen Geschäften und Angeboten einiges zu bieten und ließ schnell echtes Urlaubsgefühl aufkommen. Mit einem Bulli fuhr die Gruppe über die Insel und bekam dabei einen Eindruck von dem, was Mallorca alles zu bieten hat.

Zum Mittagessen kehrten sie in einem malerischen Dorf ein und genossen zu den mediterranen Speisen auch einen atemberaubenden Ausblick in die Berge und hinunter in das Tal. Neben einem Stop in einer idyllischen Badebucht war auch ein Besuch in den Drachenhöhlen ein besonderes Erlebnis.

Die Tropfsteinhöhle entführte unter die Erde und ließ die Gedanken in frühere Zeiten schweifen, ehe zum Abschluss Boote über den Höhlensee fuhren und mit klassischer Musik eine besondere Atmosphäre schufen.

Zum Abschluss der Inselexkursion besuchte die Gruppe auch die Promenade von El Arenal, zurück in Cala Ratjada warteten noch zwei schöne Strandtage auf die Altrover.

Hafenpromenade und Tropfsteinhöhle auf der spanischen Sonneninsel erlebt



Die Organisation war von der Turnierleitung über die Moderation und die hervorragenden Rahmenbedingungen mit dem Rasenplatz und den räumlichen Möglichkeiten des TSV-Sportlerheims bis hin zu dem Catering vollauf gelungen. Neun Mannschaften waren am Start, in Abwesenheit des Vorjahressiegers rechneten sich verschiedene Formationen Siegchancen aus, daneben standen aber auch Spaß und ein lockeres Beisammensein auf dem Programm.

Nach spannenden und engagierten Vorrundenspielen wurden die Halbfinals und das Endspiel ausgetragen. Den Turniersieg holte sich Jürgens Fußballschule, den Meterpokal als trinkfreudigste Mannschaft sicherten sich die Haarstrangkegler. Anschließend wurde der Ausklang des Juxturniers noch lange und ausgiebig gefeiert.

 Rüthen. Die Jungs von dem Stammtisch „Die Chlorophanten“ sind wohl im besten Sinne etwas fußballverrückt und hatten auch in diesem Jahr wieder zu einem Juxturnier an den Sportplatz Schneringer Berg eingeladen.

Die Organisation war von der Turnierleitung über die Moderation und die hervorragenden Rahmenbedingungen mit dem Rasenplatz und den räumlichen Möglichkeiten des TSV-Sportlerheims bis hin zu dem Catering vollauf gelungen. Neun Mannschaften waren am Start, in Abwesenheit des Vorjahressiegers rechneten sich verschiedene Formationen Siegchancen aus, daneben standen aber auch Spaß und ein lockeres Beisammensein auf dem Programm.

Der Stammtisch „Die Chlorophanten“ hatte wieder ein Fußballturnier für Vereine und Thekenmannschaften ausgerichtet

am Schneringer Berg

Sport und Spaß

Bürgermeister Peter Weiken betonte, dass alle politisch Verantwortlichen in Rat und Verwaltung Nägel mit Köpfen gemacht haben und für die Sicherheit der Bürger finanzielle Mittel für das neue Feuerwehrhaus zur Verfügung gestellt wurden. Es habe alles reibungslos geklappt, ging sein Dank an alle, die ihr Können und Fachwissen eingebracht haben. Kreisbrandmeister Thomas Wienecke richtete seine Glückwünsche aus zu dem „herausragenden neuen Stützpunkt, der die Einsatzfähigkeit erheblich erhöht. Dieses Modell hat Vorbildcharakter“, so Wienecke. Für die Ortsvorsteher gratulierte Robert Oesterhoff aus Kneblinghausen und lobte die große Eigenleistung. Von der befreundeten Wehr aus Lubesch im Vorarlberg gratulierte Kommandant Matthias Burtscher. Pastor Stefan Gosmann segnete das Haus und das neue Löschfahrzeug LF 20.

Löschgruppenführer Rolf Langer dankte allen am Bau Beteiligten und hob die drei Säulen der Feuerwehr hervor: Die Technik, das Haus und die Kameradschaft. Er lobte die Gemeinschaft auf Führungsebene mit Martin Hustermeier, Alfons Oesterhoff, Marco Schlüter und Norbert Happe.

„Nach sieben Jahren Überlegen können wir heute sagen, dass die Fusion der beiden Feuerwehren der richtige Weg war“, so die Meinung von Philipp Büngeler, Leiter der Feuerwehr Rüthen. „Wir freuen uns, dass wir heute ein neues Feuerwehrhaus einweihen, das allen Anforderungen gerecht wird und dass alle Aktiven an Bord geblieben sind“, so Büngeler. Seinen besonderen Dank richtete er an die Firma Bremer als Generalunternehmer.

Bürgermeister Peter Weiken betonte, dass alle politisch Verantwortlichen in Rat und Verwaltung Nägel mit Köpfen gemacht haben und für die Sicherheit der Bürger finanzielle Mittel für das neue Feuerwehrhaus zur Verfügung gestellt wurden. Es habe alles reibungslos geklappt, ging sein Dank an alle, die ihr Können und Fachwissen eingebracht haben. Kreisbrandmeister Thomas Wienecke richtete seine Glückwünsche aus zu dem „herausragenden neuen Stützpunkt, der die Einsatzfähigkeit erheblich erhöht. Dieses Modell hat Vorbildcharakter“, so Wienecke. Für die Ortsvorsteher gratulierte Robert Oesterhoff aus Kneblinghausen und lobte die große Eigenleistung. Von der befreundeten Wehr aus Lubesch im Vorarlberg gratulierte Kommandant Matthias Burtscher. Pastor Stefan Gosmann segnete das Haus und das neue Löschfahrzeug LF 20.

„Dieses Feuerwehrhaus hat Vorbildcharakter“

Die Löschgruppe Meiste/ Kneblinghausen findet sich zusammen und feierte die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses



 Meiste. Zur Einweihung und Inbetriebnahme des hochmodernen Feuerwehrhauses der Löschgruppe Meiste-Kneblinghausen gratulierten hunderte interessierter Bürger, Abordnungen der Vereine, Kameraden befreundeter Wehren sowie Vertreter aus Politik, Kirche und Kommunen.

Den ganzen Tag über herrschte rund um das neue Feuerwehrhaus ein fröhlicher Trubel und buntes Treiben so ganz nach dem Geschmack der Organisatoren.

Im Vorfeld der Einweihung galt es, die durch die Fusion der beiden Löschgruppen Meiste und Kneblinghausen entstandene neue Löschgruppe auch formell auf den Weg zu bringen. Dies geschah am Tag zuvor. Philipp Büngeler ernannte Rolf Langer zum neuen Chef der Löschgruppe sowie Martin Hustermeier und Alfons Oesterhoff zu seinen Vertretern. Marco Schlüter und Norbert Happe komplettieren die Führungsebene. Zum Kassierer wurde Christoph Tillmanns und zum Schriftführer Stefan Dünnebacke gewählt. Die neue Löschgruppe Meiste/ Kneblinghausen in Zahlen: Die Einsatzabteilung setzt sich aus 44 Kameraden zusammen, die Ehrenabteilung aus 19 und die Jugendfeuerwehr aus acht Kameraden.



Neue Mitgleider sind in der Runde willkommen

 Kallenhardt. Klönen, Kaffeetrinken und ein buntes Programm erwartet die Teilnehmer des Seniorentreffs in Kallenhardt an jedem ersten Donnerstag im Monat. In fröhlicher Runde werden so einige gesellige Stunden verbracht. Nachmittags um 14.30 Uhr geht es los. Geleitet wird die Gruppe von Fränzi Nölle, Beate Burg und Karin Müller. Die drei Damen kümmern sich nicht nur um die Bewirtung, sondern lassen sich auch immer wieder besondere Programmpunkte für den Donnerstags-Treff einfallen. Besuch von einem Gitarrenspieler oder Vorträge von einem Imker, der Polizei oder über den heimischen Wald waren da ebenso zu nennen, wie fröhliche Spielenachmittage, gemeinsames Singen oder ein Gastauftritt einer Kindergruppe.

Entstanden ist der Donnerstags-Seniorentreff übrigens schon in den 1980er Jahren aus einem Projekt von Firmlingen Das hatte wohl allen so gut gefallen, dass der Treff regelmäßig fortgesetzt wurde. Die Runde ist ausdrücklich für alle interessierten offen. „Wir hatten auch schon mal einen Männertisch dabei“, betont Fränzi Nölle. Über einige neue Teilnehmer und Teilnehmerinnen in der Runde würde sich die Gruppe freuen, wer Lust hat, kann einfach am ersten Donnerstag im Monat im Pfarrheim in Kallenhardt vorbeischauen.

Der Donnerstagstreff lädt ein

 Kallenhardt. Klönen, Kaffeetrinken und ein buntes Programm erwartet die Teilnehmer des Seniorentreffs in Kallenhardt an jedem ersten Donnerstag im Monat. In fröhlicher Runde werden so einige gesellige Stunden verbracht. Nachmittags um 14.30 Uhr geht es los. Geleitet wird die Gruppe von Fränzi Nölle, Beate Burg und Karin Müller. Die drei Damen kümmern sich nicht nur um die Bewirtung, sondern lassen sich auch immer wieder besondere Programmpunkte für den Donnerstags-Treff einfallen. Besuch von einem Gitarrenspieler oder Vorträge von einem Imker, der Polizei oder über den heimischen Wald waren da ebenso zu nennen, wie fröhliche Spielenachmittage, gemeinsames Singen oder ein Gastauftritt einer Kindergruppe.

Nistkästen für die Artenvielfalt gebastelt

 Rüthen. Den Abschluss der Kinderferienspiele der Stadt Rüthen bildete eine Aktion des Hegeringes Rüthen. Hegeringleiter Heinrich Grotenhöfer begrüßte die zahlreich erschienenen Kinder zu einer Bastel- und Informationsveranstaltung. Mit Begeisterung schraubten die Kinder die von Hegeringmitglied Wolfgang Albert vorgefertigten Bausätze der Vogelnistkästen zusammen. Hierzu standen mehrere Hegeringmitglieder mit Rat und Tat zur Verfügung und halfen beim Werken. Im Anschluss wurde den Kindern Sinn und Zweck erklärt, warum es notwendig ist, den verschiedenen Vogelarten solche Nisthilfen zur Verfügung zu stellen und welche Anforderungen die Nistkästen erfüllen müssen. Ferner wurde ihnen die Pflege und Handhabung erläutert. Groß war die Begeisterung der Kinder, dass sie den selbst zusammengebauten Nistkasten mit nach Hause nehmen durften. Damit stehen der Vogelwelt im Raum Rü-then mehr als 20 weitere Nisthilfen zur Verfügung. Diese Maßnahme fügt sich hervorragend im Rahmen der Aktionen zum Jahr der Artenvielfalt ein.



Schnadgänger kontrollierten die nördlichen Stadtgrenzen

 Rüthen. In diesem Jahr hatten die St. Sebastianus Jungschützen und die St. Hubertus Bruderschaft der Bürgerschützen in Absprache mit der Stadt gemeinsam zum Schnatgang eingeladen. Weite Strecken durch die Feldflur führte der Weg, als die nördlichen Grenzen der Kernstadt kontrolliert wurden. Was früher wichtig war, um Nahrungsgrundlage und Besitz zu schützen, und bisweilen zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Grenznachbarn führte, ist heute eine liebe Tradition zur Pflege freundschaftlicher und gutnachbarschaftlicher Kontakte. So wollten es die Schnatgänger auch in diesem Jahr wieder halten.

Am Alten Rathaus übergab Bürgermeister Peter Weiken die Standarte an Bürgerschützenoberst Christoph Helle und Jungschützenoberst Stefan Neumann sowie Standartenträger Tom Fahle, der den Zug den Borgberg hinunter zu dem Treffen mit den ersten Grenznachbarn aus Altenrüthen anführte.

Die Delegation des Nachbardorfes wurde von Ortsvorsteherin Cindy Friedrich und Schützenoberst Ralf Schulte-Steffens angeführt, eine Station weiter wollte Menzels Ortsvorsteherin Ute Oel eigentlich gar keine Grenze zu Rüthen finden, so gut sei die Freundschaft, befand sie.



Genau hingeschaut hatte indessen Antonius Bertels, der an der Grenze zu Kellinghausen darauf hinwies, dass der Grenzstein wohl nicht an der richtigen Stelle stehe.

Wie dem auch sei, machte der Schnadezug anschließend Station auf der Spitzen Warte, wo zur Mittagsrast Bratwurst und Frikadellen im Brötchen sowie kühle Getränke angeboten wurden.

Das Tambourcorps Rüthen, das den Schnadezug mit seinen Instrumenten begleitete, spielte auch dort zur musikalischen Unterhaltung auf. Und auch Freunde aus der Nachbargemeinde Scharfenberg stießen an dem Rastpunkt zu der Gruppe. Die Scharfenberger Grenze wurde auf dem begangenen Abschnitt der Schnade in diesem Jahr gar nicht kontrolliert, doch wollten sie einfach die gute Freundschaft zu Rüthen bekunden und ein Stück Weg mitgehen.

Gut gestärkt brauchte der Zug in dem Sinne dann aber zunächst nur wenige Meter gehen, ehe Hemmern mit Ortsvorsteher Thomas Stehrenberg und Stephan Deimel von dem Schützenverein Grußworte und Gastgeschenke mit den Rüthenern austauschte.

Wenn man die alten Grenzen kontrollieren möchte, gilt es bisweilen auch manche natürliche oder von Menschen gemachte Barriere zu überwinden. Dazu zählte wohl auch die Hauptstraße, zu der erst hinabgestiegen und dann wieder einen Hang hochgeklettert wurde, ehe der Weg bei herrlichem Wetter weiter durch die Feldflur führte.

Als nächstes wurden auch die Nachbarn aus Meiste auf den Grenzstein gestubst, nach dem Pohläsen gab es an jeder Station für die Absolventen eine waschechte Urkunde.

Kneblinghausen wurde von Ortsvorsteher Robert Oesterhoff angeführt, Verstärkung hatte die Delegation auch von Maximilian Untiedt vom Ettinger Hof, den Bürgermeister Peter Weiken ebenfalls als Grenznachbarn aufführte.

Danach war es ein eher kurzes Wegstück, ehe der Schnadezug an seinem Endpunkt auf dem Möncher Berg eintraf. Für Verpflegung war dort gut gesorgt und die Bergstadtmusikanten spielten für einige geselligen Stunden mit Märschen und Polkas aus dem Egerland auf.

Waren schon zu Beginn der Schnat am Vormittag zahlreiche Teilnehmer mit zu dem Grenzbegang aufgebrochen, stießen zu der Mittagsrast weitere Wanderer hinzu. Gut besucht war auch der Abschluss, wo mancher Gast von einem tollen Waldfest schwärmte.

Und der Schnadgang hat auch noch ein erfreuliches Nachspiel, für jede ausgegebene Pohläsen-Urkunde wird ein Baum in dem Rüthener Wald gepflanzt, rund 200 Setzlinge kamen so zusammen, berichten die Schützen.

Eine Spinne aus Metall, ein Trecker aus einer alten Nähmaschine, filigrane Betonkunst, wiederverwendetes Glas und Porzellan, Malerei von abstrakt bis rote Lippen und manches mehr gab es beispielsweise zu entdecken. 63 Teilnehmer hatten vier Tage lang in neun Kursen kreativ geschaffen.

„Man braucht viel Phantasie“, schmunzelte Gertrud Kersting und meinte damit neben dem Betrachten der Werke wohl auch den kreativen Schaffensprozess, den die Teilnehmer erfolgreich in sehenswerten Kunstobjekten umgesetzt hatten. Sie war als Dozentin für Upcycling dabei, das Angebot gab es in Kallenhardt erstmalig: aus altem Glas und Porzellan – gerne auch mit Goldrand – wurden schmucke Gartenstelen oder dekorative Etageren gebastelt. Da hatte die Nachhaltigkeit auch in der Kunst Einzug gehalten.

 Kallenhardt. Das eigene künstlerische Schaffen stand bei den Kunsttagen des Kunstkreises Kallenraben wieder im Vordergrund, bei der Abschlussveranstaltung genossen aber auch viele interessierte Besucher die gezeigten Werke, kamen mit den Künstlern ins Gespräch und genossen die gelöste Atmosphäre an dem Pfarrheim in Kallenhardt.

 Kallenhardt. Das eigene künstlerische Schaffen stand bei den Kunsttagen des Kunstkreises Kallenraben wieder im Vordergrund, bei der Abschlussveranstaltung genossen aber auch viele interessierte Besucher die gezeigten Werke, kamen mit den Künstlern ins Gespräch und genossen die gelöste Atmosphäre an dem Pfarrheim in Kallenhardt.

Der Kunstkreis Kallenraben hatte wieder zum Kreativen Gestalten eingeladen. In verschiedenen Kursen wurde mit unterschiedlichen Werkstoffen gearbeitet

Beton im Garten & filigraner Silberschmuck



Aber auch in anderen Kunstrichtungen gab es kreative Angebote. Malerei boten Leni Gehlen und Ute Pluntke in unterschiedlichen Techniken an. Neben Holzbildhauerei mit Hubert Romeyke gab es erstmalig auch Holzhandwerk mit Gregor Meschede. Betonkunst bot Joachim Schulz an, während nebenan mit Ursula Becke Silberschmuck aus Blechen und Drähten gefertigt wurde. Ein Urgestein bei den Kunsttagen in Kallenhardt ist Rudi Henneböhl, der 86jährige leitete in der Steinbildhauerei an, während Günter Berkenbusch mit der Metallkunst in den Hallen der Spedition Finger-Wördehoff zu Gast war.



Die Besucher konnten noch mehr bestaunen. Barbara Kellerhoff und Thea Herting erklärten, wie sie einen Styroporblock bearbeiteten und in mehreren Schichten mit Beton ummantelten, die wetterfesten Skulpturen sollen bald in den heimischen Gärten in Meiste stehen.



Petra Deuke war von dem Rakeln begeistert und verriet, wie es geht. Mit einem Spachtel wird Farbe locker auf die Leinwand aufgetragen und bildet so unterschiedliche Muster. Noch nass oder schon trocken kann darüber die nächste Farbschicht aufgetragen werden, Perlmuttfarbe gibt zusätzlichen Glanz.



Zur Stärkung hatte der Kindergarten-Förderverein eine Cafeteria geöffnet, außerdem gab es Grillwurst. Organisiert hatten die Kreativtage Sandra Müller-Steinhauer, Petra Gerstenköper und Birgitt Aust aus dem Kunstkreis Kallenraben, ihnen galt ein Dank der Teilnehmer für die gute Planung und Verpflegung. Die nächsten Kunsttage in Kallenhardt finden vom 8. bis 11. August 2024 statt. www.kallenraben.de



Die Berufsunfähigkeitsversicherung und Alternativen für die Absicherung Ihrer Arbeitskraft

Bernd Lehmann Versicherungs- und Finanzmakler GmbH

Hachtorstr. 32

59602 Rüthen

Telefon: 02952 587

E-Mail: info@lehmann-versicherungsmakler.de

www.lehmann-versicherungsmakler.de

Anzeige

Extrastarke Versicherungstipps

Fast jeder Bundesbürger ist zur Finanzierung seines Lebensalltages auf sein monatliches Arbeitseinkommen angewiesen. Aber was passiert eigentlich, wenn man langfristig arbeitsunfähig wird?

Als gesetzlich Rentenversicherter besteht für alle ab 1961 Geborenen nur eine Absicherung der Erwerbsfähigkeit, d. h. eine Leistung gibt es nur dann, wenn man weniger als sechs Stunden täglich tatsächlich keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Einen Bezug zum vorher ausgeübten Beruf sowie zur Ausbildung gibt es nicht! D. h. man kann auf jede Berufsausübung verwiesen werden, Hauptsache man kann eben noch irgendeiner Erwerbstätigkeit nachgehen.

Deshalb gehört die Absicherung der Arbeitskraft zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt!

Das bekannteste Produkt hierzu ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Sie bietet einen umfangreichen Schutz und hat einen direkten Bezug zum Beruf, denn die vereinbarte monatliche Rente wird ausbezahlt, wenn dem zuletzt ausgeübte Beruf zu mindestens 50% nicht mehr nachgegangen werden kann. Die Beiträge der Berufsunfähigkeitsversicherung sind stark berufsgruppenabhängig und leider gerade für körperlich Tätige vergleichsweise teuer. Daher können oder wollen sich aus unserer Erfahrung bestimmte Berufsgruppen eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht leisten.

Auch die umfangreiche Gesundheitsprüfung ist in vielen Fällen eine weitere Hürde. Sind bereits Erkrankungen oder Verletzungen aufgetreten, führt das oft zu einem Beitragszuschlag und/oder dem Ausschluss einzelner Leistungsbausteine.

Gerade für Schüler/Auszubildende/ Studierende sei hier an unseren entsprechenden Versicherungstipp erinnert. Nutzen Sie die Möglichkeit der Sondereinstufung ohne späteren Berufsgruppenwechsel bei z.B. körperlicher Tätigkeit.

Was aber tun, wenn man keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr bekommt?

Eine generelle Alternative zur BU kann die Grundfähigkeitsversicherung sein. Sie leistet eine monatliche Rente, wenn eine der versicherten Grundfähigkeiten verloren geht. Grundfähigkeiten sind vor allem körperliche Fähigkeiten (z.B. Sehen, Knien/ Bücken oder Gebrauch der Hände), aber auch beispielsweise Autofahren oder die geistige Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus sind bei einigen Versicherern optionale Einschlüsse möglich (z.B. Leistung bei schwerer Depression und Schizophrenie). Die Gesundheitsprüfung ist weniger umfangreich, da nur Erkrankungen/ Verletzungen interessieren, die mit den versicherten Fähigkeiten in Zusammenhang stehen. Da kein direkter Bezug zum Beruf besteht, ist der Beitrag regelmäßig wesentlich geringer.

Eine weitere Ergänzung zur Arbeitskraftabsicherung stellt gerade für Führungskräfte oder akademische Berufe die Dread-Disease-Versicherung dar. Hier wird eine einmalige Leistung bei Eintritt einer klar definierten, schweren Erkrankung (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Krebs oder Multiple Sklerose) fällig. Der Katalog der versicherten Erkrankungen variiert produktabhängig. Bis zu 66 Krankheitsbilder sind versicherbar. Leistungsauslöser ist hier die Diagnosestellung, völlig losgelöst von weiteren beruflichen/ privaten Gegebenheiten. Die Höhe der Versicherungssumme kann selbstverständlich individuell festgelegt werden, ist also in keiner Weise an das aktuelle Einkommen gekoppelt. Mit der Kapitalleistung können dann die Folgen der Erkrankung ausgeglichen werden. Beispielweise für den behindertengerechten Umbau einer Immobilie, die Rückzahlung einer Immobilienfinanzierung oder einen längeren Urlaub nach einem stressbedingten Herzinfarkt.

Firmen nutzen diese Absicherungsform gerne für wichtige Mitarbeiter oder die gegenseitige Versicherung der Geschäftsführer. Die Dread-Disease-Versicherung – hier dann in Form einer „Key- Person- Versicherung“ ermöglicht dann z.B. für den Ausgleich der finanziellen Folgen eines längerfristigen Ausfalls des Geschäftsführers bzw. Führungskraft oder die Kosten für Rekrutierung und kostenintensive Einarbeitung eines Nachfolgers.

Sowohl bei der Grundfähigkeitsversicherung als auch bei der Dread-Disease-Versicherung empfiehlt es sich, einen unabhängigen Experten zu Rate zu ziehen. Auch hier liegt der Unterschied im Detail, gerade was die Definition der Leistungsauslöser angeht.

„Leider sind unsere häufig vorkommenden Tierarten durch einen enormen Rückgang bedroht. Da sind z. B. die Bodenbrüter wie Rebhuhn, Fasan, Kiebitz, Lerche, Brachvogel, Schnepfe, Wiesenweihe und etliche andere mehr zu verzeichnen. Auch Hase und Kaninchen haben einen starken Rückgang erlebt. Gründe hierfür sind vielfältig, so zum Beispiel der Verlust von Landschaftselementen wie Hecken, Baumreihen, Feldraine und Gebüschgruppen. Sie sind häufig durch Wegfall der kleinbäuerlichen Landwirtschaft verloren gegangen. Ferner fehlt häufig die erforderliche Nahrungsgrundlage in Form von Insekten bei der Aufzucht des Nachwuchses. Des weiteren treten immer wieder „Neubürger“ (Neozoen) wie Waschbär, Marderhund, Goldschakal, Nilgans, Kanadagans oder Nutria auf, die sich negativ auf das Brutgeschäft der Vogelwelt, der Aufzucht vieler Tierarten oder Zerstörung von Lebensräumen sowie durch Fraß der Tiere auswirken. Diese eingewanderten Tiere haben hier in aller Regel keine natürlichen Feinde und breiten sich ungehindert und massiv aus, mit den vielen zuvor beschriebenen Auswirkungen.

Prädatoren bekämpfen

Die Bekämpfung dieser Frassfeinde, der sogenannten Prädatoren durch die Jagd, geschieht im Wesentlichen für die Bevölkerung unbemerkt durch Fallen. Aber sie ist eine enorme Unterstützung bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Hierzu gehören auch Fuchs, Dachs, Steinmarder, Iltis und Wiesel. Alle Schutz- und Stützungsmaßnahmen, die jährlich hunderttausende Euro Kosten verursachen, können nicht zum Erfolg führen, wenn nicht eine intensive Bejagung der Prädatoren erfolgt. Diese ernähren sich nämlich im großen Umfang von den Gelegen der Bodenbrüter oder den Jungtieren sowie auch der Elterntiere.

In einem Pilotprojekt in Hessen, das geprägt war von intensivster Raubwildbejagung und Anlegung von Blüh- und Äsungsstreifen und Hecken mit angepasster Bewirtschaftung, hat sich der Bestand beim Hasen innerhalb weniger Jahre vervierfacht und beim Rebhuhn fast verdoppelt. Ähnliche Erfolge waren bei den anderen Bodenbrütern zu verzeichnen.

Stabiler Aufbau von Mischwäldern

Durch Hitze, Trockenheit und damit Borkenkäfermassenvermehrung sind riesige Waldflächen verloren gegangen. Der Wald ist eine der bedeutendsten Vegetationsformen, die langfristig die höchste Kohlenstoffspeicherung erbringen kann. Eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft ist der Aufbau eines klimastabilen Waldes, der auch den nachwachsenden Rohstoff Holz liefern kann. Die ärgsten Probleme bereiten lange Hitze- und Dürreperioden und zu hohe Wildbestände bei Rot-, Sika- und Rehwild. Die negativen Wetterbedingungen bringen die Bäume zum Absterben. Das Wild verbeißt die jungen Bäume, was zu erheblichen Wachstumsstörungen und Wachstumsbehinderungen führt. Dadurch werden häufig die gewünschten Baumarten durch selektiven Verbiss ausgemerzt. Das Wild hat auch wie wir Menschen Vorlieben für bestimmte, insbesondere seltene Baumarten. Dadurch ist der stabile Aufbau von Mischwäldern häufig gefährdet. Der Aufbau eines klimastabilen Mischwaldes ist ohne Jagd häufig nicht möglich“, so die Jäger in ihrer Pressemitteilung.

Rüthener Jäger klären auf: Zu viele Nutria und Marder zerstören die Artenvielfalt

 Rüthen. Die Jäger stehen immer wieder in der Kritik. Zu Unrecht, wie die Ortsverbände der Rüthener Jägerschaft verdeutlichen wollen. Gerade im Rüthener Revier, das flächenmäßig sehr groß ist, gehen sie einer wichtigen Aufgabe nach. Ihr Handeln wirke sich überwiegend positiv auf die Artenvielfalt aus, klären die Rüthener Jäger in einer Mitteilung auf. Und weiter:

„Leider sind unsere häufig vorkommenden Tierarten durch einen enormen Rückgang bedroht. Da sind z. B. die Bodenbrüter wie Rebhuhn, Fasan, Kiebitz, Lerche, Brachvogel, Schnepfe, Wiesenweihe und etliche andere mehr zu verzeichnen. Auch Hase und Kaninchen haben einen starken Rückgang erlebt. Gründe hierfür sind vielfältig, so zum Beispiel der Verlust von Landschaftselementen wie Hecken, Baumreihen, Feldraine und Gebüschgruppen. Sie sind häufig durch Wegfall der kleinbäuerlichen Landwirtschaft verloren gegangen. Ferner fehlt häufig die erforderliche Nahrungsgrundlage in Form von Insekten bei der Aufzucht des Nachwuchses. Des weiteren treten immer wieder „Neubürger“ (Neozoen) wie Waschbär, Marderhund, Goldschakal, Nilgans, Kanadagans oder Nutria auf, die sich negativ auf das Brutgeschäft der Vogelwelt, der Aufzucht vieler Tierarten oder Zerstörung von Lebensräumen sowie durch Fraß der Tiere auswirken. Diese eingewanderten Tiere haben hier in aller Regel keine natürlichen Feinde und breiten sich ungehindert und massiv aus, mit den vielen zuvor beschriebenen Auswirkungen.



Die Pflanztermine für diesen Herbst sind folgendermaßen:

Pflegetage: 14.10. Rüthen (samstags), 20.10. After-Work-Pflege (Freitagnachmittags)

Pflanztage: 28.10. Meiste, 4.11. Kallenhardt, 5.11. Familienpflanzung, 17.11. After-Work-

Pflanzen (2 Stunden nach der Arbeit, vielleicht eine Aktion für Firmen), 18.11. Rüthen

Bei Planwagenfahrt tief in den Wald hineingeschaut

 Rüthen. Der Wiederaufbau des Waldes, seinen derzeitigen Zustand, aber auch mögliche Standorte für Windkraftanlagen und der Klimawandel waren Themen, zu denen 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Rüthen und Lippstadt bei einer Planwagentour des Fördervereins Zukunftswald aus erster Hand etwas erfuhren. Mit Förster Peter Bootz und Andreas Göbel ging es durch den Rüthener Wald. Was den Wiederaufbau angeht, wird etwa die Roterle als Pionierbaum gepflanzt, da sie eine hohe ökologische Wertigkeit aufweist. Sie wächst schnell und ist für spätere Bäume ein guter Schattenspender. Weitere Baumarten, die aufgrund des Klimawandels nun angepflanzt werden, sind südeuropäische Baumarten wie die Stiel- und Roteiche, Hemlocktanne, Douglasie oder die Atlaszeder. Naturverjüngungen durch die Fichte würden ebenfalls weiterhin begrüßt. Zu der Frage nach zukünftigem Bauholz waren sich die Förster einig, dass sich die Wirtschaft an das zukünftige Angebot anpassen müsse. Über die großen Regenmengen diesen Jahres „freuen“ sich die jungen Setzlinge, die in den vergangenen Jahren gepflanzt wurden. Bei den alten Buchen sind jedoch aufgrund der Trockenheit in den Vorjahren manche Feinwurzeln gerissen. Es werde lange dauern und weiterhin viel Regen benötigt, damit sich diese wieder regenerieren können. Und nicht alle werden überstehen, meinten die Fachleute. Zum Thema Windräder klärten sie auf, dass bei neu zu errichteten Anlagen die Befeuerung, womit das Blinken bei Dunkelheit gemeint ist, durch Transponderlösungen abgelöst wird. Nur dann, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug in entsprechender Höhe nähert, leuchten die Windkraftanlage kurz. Weiterhin wurde erläutert, dass vor dem Bau umfangreiche Untersuchungen zu Geräuschimmissionen, Schattenschlag, aber auch naturschutzfachliche Untersuchungen durchgeführt werden und auf ökologische Ausgleiche geachtet wird. Einig waren sich alle darüber, dass für die Energiewende weitere Anlagen benötigt werden.



 Rüthen. Im Bibertal fühlte sich die Seniorenunion Rüthen wohl, als sie sich für ihr Sommerfest das Waldschiff ausgesucht hatte. Bei Kaffee und Kuchen freuten sich die Teilnehmer auch auf das bunte Programm. Vorsitzender Klaus Happe begrüßte Stadtführer Theo Fromme, der einen aufschlussreichen Bericht über den heimischen Wald mitgebracht hatte. Neben den Schäden, die Borkenkäfer und Hitze in den Fichtenbeständen angerichtet hatten, ging Fromme auch auf die finanziellen Folgen und den Haushalt der Stadt ein.

Käthe Luigs trug einen Text über die drei letzten Biber im Bibertal von Franz Kersting vor, den Johanna Ohrmann in das Plattdeutsche übersetzt hatte. In der alten Sprache reisten die Zuhörer zurück in die Zeit Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Tiere auch als Nahrungskonkurrenten nicht überall willkommen waren.

Außerdem wies Klaus Happe auf die nächsten Veranstaltungen der Seniorenunion hin. Auch zu den monatlichen Treffen in der Gaststätte Konrad Knickenberg sind alle Mitglieder und Interessierten herzlich eingeladen, jeden dritten Dienstag im Monat werden dort aktuelle gesellschaftliche und politische Themen besprochen, um 17.00 Uhr geht es los. Ein Vortrag zum Thema Umwelt ist dann beispielsweise geplant.

So feierte die Seniorenunion ihr Sommerfest fröhlich und gut informiert bis in den Abend, als deftigen Imbiss gab es noch eine Bockwurst, die sich die Teilnehmer an der frischen Luft schmecken ließen.

Biber auf Plattdeutsch, Ausflüge und der heimische Wald

 Rüthen. Im Bibertal fühlte sich die Seniorenunion Rüthen wohl, als sie sich für ihr Sommerfest das Waldschiff ausgesucht hatte. Bei Kaffee und Kuchen freuten sich die Teilnehmer auch auf das bunte Programm. Vorsitzender Klaus Happe begrüßte Stadtführer Theo Fromme, der einen aufschlussreichen Bericht über den heimischen Wald mitgebracht hatte. Neben den Schäden, die Borkenkäfer und Hitze in den Fichtenbeständen angerichtet hatten, ging Fromme auch auf die finanziellen Folgen und den Haushalt der Stadt ein.



Wiedersehen nach 30 Jahren

 Rüthen. Ehemalige Schülerinnen und Schüler der Maximilian-Kolbe Schule trafen sich kürzlich an ihrer Ex-Penne in Rüthen. Mit dem Planwagen ging es in den Bikepark am Rabennest nach Kallenhardt, um dort einen gemeinsamen Tag mit vielen Erinnerungen an alte Zeiten zu verbringen und fröhlich miteinander zu feiern.



Quietschfidele Landjugend ist gut unterwegs

 Rüthen. Von wegen Daddeln in der verbunkerten Bude: Die Rü-thener Landjugend ist quietschfidel und machte sich in diesem Jahr bereits zu zahlreichen Aktivitäten auf, das Leben in der Natur und in der Gemeinschaft zu erleben. Dazu gehörten eine Kanufahrt auf der Lippe, die Mai-Ausfahrt durch die Feldflur von Meiste bis zum Schützenfest nach Menzel im Karnevalswagen, das Tractor-Pulling in Füchtorf, ein Bowlingabend in Lippstadt, die Präsentation bei der RüFa , Kartfahren in Arnsberg und ein Treffen mit den Landjugenden aus Neuengeseke, Unna, Schmerlecke und Lohne mit einem gemeinsamen feierlichen Abend in Neuengeseke.



Ab acht Jahren geht es dann in dem Jugendorchester mit der Instrumentenausbildung los. Neben Kindern aus der vorangegangenen musikalischen Früherziehung können auch Quereinsteiger noch dazustoßen. Momentan beginnt eine neue Gruppe in der Instrumentenausbildung, zu der bisher zehn Kinder und Jugendliche zählen. Neben Kallenhardt kommen sie auch aus Warstein, Rüthen und Menzel, ist das Jugendorchester auch für junge Musikinteressierte aus anderen Orten offen. Wer noch mitmachen möchte, kann sich bei Matthias Aust unter Telefon 0160/ 7226594 oder Email matth.aust123@gmail.com melden. Den Theorieunterricht leitet Stefan Schlenke, der außerdem übrigens auch an der Privaten Sekundarschule Rüthen als Musikschullehrer unterrichtet, den praktischen Teil übernehmen Musiker aus dem Blas- und Tanzorchester Kallenhardt. Neben der inhaltlich guten Ausbildung bieten sich dem Jugendorchester auch sonst gute Rahmenbedingungen in Kallenhardt. In dem Unterrichtsraum wurde renoviert, gespachtelt, gestrichen, Akustikelemente eingebaut und ein Flachbildschirmfernseher aufgehängt. So wird der musikalische Nachwuchs in Theorie und Praxis auf die D1- und D2-Prüfung vorbereitet und kann dann schon bald auf ersten musikalischen Auftritten wie dem Egerländer Frühschoppen oder Prozessionen im Ort mitspielen.

Ab acht Jahren geht es dann in dem Jugendorchester mit der Instrumentenausbildung los. Neben Kindern aus der vorangegangenen musikalischen Früherziehung können auch Quereinsteiger noch dazustoßen. Momentan beginnt eine neue Gruppe in der Instrumentenausbildung, zu der bisher zehn Kinder und Jugendliche zählen. Neben Kallenhardt kommen sie auch aus Warstein, Rüthen und Menzel, ist das Jugendorchester auch für junge Musikinteressierte aus anderen Orten offen. Wer noch mitmachen möchte, kann sich bei Matthias Aust unter Telefon 0160/ 7226594 oder Email matth.aust123@gmail.com melden. Den Theorieunterricht leitet Stefan Schlenke, der außerdem übrigens auch an der Privaten Sekundarschule Rüthen als Musikschullehrer unterrichtet, den praktischen Teil übernehmen Musiker aus dem Blas- und Tanzorchester Kallenhardt. Neben der inhaltlich guten Ausbildung bieten sich dem Jugendorchester auch sonst gute Rahmenbedingungen in Kallenhardt. In dem Unterrichtsraum wurde renoviert, gespachtelt, gestrichen, Akustikelemente eingebaut und ein Flachbildschirmfernseher aufgehängt. So wird der musikalische Nachwuchs in Theorie und Praxis auf die D1- und D2-Prüfung vorbereitet und kann dann schon bald auf ersten musikalischen Auftritten wie dem Egerländer Frühschoppen oder Prozessionen im Ort mitspielen.

Das Blas- und Tanzorchester Kallenhardt bietet eine fundierte musikalische Ausbildung

 Kallenhardt. Das Blas- und Tanz-orchester Kallenhardt bietet eine umfangreiche musikalische Jugendausbildung an, und die kann schon im Alter von drei Jahren beginnen. Dabei setzt der Musikverein auf eine Kooperation mit Musikschullehrer Stefan Schlenke aus Meiste.

In jungen Jahren geht es freilich noch nicht mit dem Erlernen eines Instrumentes los, musikalische Früherziehung steht für Kinder von drei bis sechs Jahren auf dem Programm. Rhythmus und Stimmbildung werden dort gefördert, neben Singen kommen auch sogenannte Orff-Instrumente aus dem Schlagwerk-Register wie Handtrommel, Glockenspiel, Rasseln und Klanghölzer zum Einsatz.

In der Blockflötengruppe lernen Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren spielerisch Noten. Über das Gehör soll sich das Musikverständnis auf die Instrumente übertragen, erklärt Stefan Schlenke, der auch eigens lizensierter Musikschullehrer für Flötenkinder nach einer Methode von Edwin Gordon ist.

Ab acht Jahren geht es dann in dem Jugendorchester mit der Instrumentenausbildung los. Neben Kindern aus der vorangegangenen musikalischen Früherziehung können auch Quereinsteiger noch dazustoßen. Momentan beginnt eine neue Gruppe in der Instrumentenausbildung, zu der bisher zehn Kinder und Jugendliche zählen. Neben Kallenhardt kommen sie auch aus Warstein, Rüthen und Menzel, ist das Jugendorchester auch für junge Musikinteressierte aus anderen Orten offen. Wer noch mitmachen möchte, kann sich bei Matthias Aust unter Telefon 0160/ 7226594 oder Email matth.aust123@gmail.com melden. Den Theorieunterricht leitet Stefan Schlenke, der außerdem übrigens auch an der Privaten Sekundarschule Rüthen als Musikschullehrer unterrichtet, den praktischen Teil übernehmen Musiker aus dem Blas- und Tanzorchester Kallenhardt. Neben der inhaltlich guten Ausbildung bieten sich dem Jugendorchester auch sonst gute Rahmenbedingungen in Kallenhardt. In dem Unterrichtsraum wurde renoviert, gespachtelt, gestrichen, Akustikelemente eingebaut und ein Flachbildschirmfernseher aufgehängt. So wird der musikalische Nachwuchs in Theorie und Praxis auf die D1- und D2-Prüfung vorbereitet und kann dann schon bald auf ersten musikalischen Auftritten wie dem Egerländer Frühschoppen oder Prozessionen im Ort mitspielen.



Schmetterlinge

Wanderer

 Rüthen. Man sieht sie oft auf Blumen oder über die Wiese flattern – Schmetterlinge sind mit ihren farbenfrohen Flügeln ein schöner Anblick und machen den Menschen Freude. Doch gibt es über die anmutigen Insekten auch manch interessante Dinge zu erfahren. Die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling oder verschiedene Anpassungen und Spezialisierungen der verschiedenen Arten. Dem Leben der Schmetterlinge waren die Teilnehmer einer Wanderung des SGV auf der Spur, als sie mit den Wanderführern und Schmetterlingsfreunden Beate und Daniel Berghoff viel Interessantes über die Tiere erfuhren. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahres der Artenvielfalt in Rüthen statt.

Ob man die flatternden Insekten nun auf Anhieb auch wirklich sehen würde, hing aber auch noch von dem Wetter und ein bisschen vom Zufall ab, schließlich kann man so ein Event nicht einfach bei Mutter Natur buchen. Doch die beiden Wanderführer waren bestens vorbereitet, seit Jahren sind die Schmetterlinge ihr besonderes Hobby.

Der SGV Rüthen hatte zum Jahr der Artenvielfalt eine Schmetterlings-Wanderung angeboten. Von Frostschutzmittel bis Afrika-Reisen gab es viel zu erfahren

lernten viel über

 Rüthen. Man sieht sie oft auf Blumen oder über die Wiese flattern – Schmetterlinge sind mit ihren farbenfrohen Flügeln ein schöner Anblick und machen den Menschen Freude. Doch gibt es über die anmutigen Insekten auch manch interessante Dinge zu erfahren. Die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling oder verschiedene Anpassungen und Spezialisierungen der verschiedenen Arten. Dem Leben der Schmetterlinge waren die Teilnehmer einer Wanderung des SGV auf der Spur, als sie mit den Wanderführern und Schmetterlingsfreunden Beate und Daniel Berghoff viel Interessantes über die Tiere erfuhren. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahres der Artenvielfalt in Rüthen statt.



Ob man die flatternden Insekten nun auf Anhieb auch wirklich sehen würde, hing aber auch noch von dem Wetter und ein bisschen vom Zufall ab, schließlich kann man so ein Event nicht einfach bei Mutter Natur buchen. Doch die beiden Wanderführer waren bestens vorbereitet, seit Jahren sind die Schmetterlinge ihr besonderes Hobby.

Angelesenes Wissen verbinden sie mit Beobachtungen in der Natur, machen selber Bilder und zur Bestimmung von seltener gesehenen Arten gibt es auch eine recht treffsichere App, erzählt Daniel Berghoff.

Rund 3.700 Schmetterlingsarten leben in Deutschland, davon sind etwa 3.500 Nachtfalter und 200 Tagfalterarten, hatte Beater Berghoff schon eingangs beeindruckende Zahlen und zur Begrüßung auch ein kleines Spiel mitgebracht. Mit Kärtchen, auf den einmal ein Schmetterlingsname und auf einem anderen ein Bild von dem Insekt abgebildet waren, sollten die Teilnehmer die richtigen Paare zuordnen.

Das klappte gut – ein paar Arten kannte man und andere verrieten sich durch ihr Aussehen wie in Farbe oder Größe, nebenbei lernten sich die Naturfreunde untereinander schon einmal etwas kennen und kamen miteinander ins Gespräch.

Da war die Stimmung gelöst, als die Exkursion in Richtung Eulenspiegel startete. Auf gerodeten Fichtenflächen wachsen nun verschiedene Blumen und andere Pflanzen nach, das ist gut für einige Arten, die dort als Raupen oder Schmetterlinge Nahrung finden. Für das Tagpfauenauge sind Brennnesseln wichtig. Eine Besonderheit ist, dass das Tier als ausgeschlüpfter Schmetterling überwintert, im Frühling freut er sich über Frühblüher im Garten und in der Natur. 50 bis 100 Eier legt das Tagpfauenauge auf die Unterseite von Brennnesselblättern. Das machen nicht alle Arten so, der Schachbrettfalter wirft seine Eier im Flug ab, lernten die Teilnehmer später. Gegenüber des im Neubau befindlichen DPSG-Diözesanzentrums gingen sie auf Raupensuche und bestimmten verschiedene Arten, auch einige Schmetterlinge gaben sich ein Stelldichein und wurden fotografiert. Auf der Fläche wächst auch das gelbblühende Jakobskreuzkraut, auf dessen Blätter der Blutbär seine Eier legt.



Die Raupen des Schmetterlings fressen sie und nehmen Gift der Pflanzen auf, das für sie selbst problemlos ist, aber Fressfeinde abhält. Und es gab noch manche besondere Anpassung mehr zu berichten. Das Grünwidderchen ist der Schmetterling des Jahres 2023 und hat ebenfalls eine enge Abhängigkeit an eine Pflanzenart entwickelt, es benötigt Ampfer als Nahrungsgrundlage. Auch Symbiosen mit anderen Tieren wie Ameisen kommen in der Natur vor. Der Zitronenfalter wird mit zehn Monaten recht alt, zum Überwintern bildet er Glycerin als natürliches Frostschutzmittel, nach der kalten Jahreszeit braucht er ebenfalls Frühblüher. Der Kaisermantel ist einer der größten heimischen Schmetterlinge, während der Distelfalter 15.000 Kilometer aus Afrika von weit her kommt. Die Distanz überwindet nicht ein einzelnes Tier, vier Generationen folgen aufeinander, bis die Art im Sommer in Deutschland ankommt. Ab Ende August wird der Rückflug angetreten, dann in zwei Generationen bis Afrika, berichtete Beate Berghoff. Auch der Admiral kam früher aus dem Süden in unsere gemäßigten Zonen geflogen, mit den wärmeren Temperaturen überwintert er nun auch in Deutschland.



Beate Berghoff und ihr Sohn Daniel hatten eine Menge Wissen für die Gruppe mitgebracht, das sie an passenden Stellen in die Wanderung einbauten. Mal eine Futterpflanze zeigen, an einer anderen Stelle hatten sie tags zuvor Raupen gesehen und auch bei der Exkursion hatten die Teilnehmer Glück und konnten manchen Schmetterling beobachten. Das bewusste Wahrnehmen der Natur hatte den Blick und die Sensibilität geschärft. Zum Abschluss gab es einen besonderen Applaus für die beiden Wanderführer, die noch ein Geschenk dabei hatten, wer wollte, konnte nämlich ein Faltblatt für einen insektenfreundlich gestalteten Garten mit nach Hause nehmen.

Bereits am Vormittag hatte eine weitere Wanderung im Rahmen des Jahres der Artenvielfalt stattgefunden. „Sommerblumen im Glennetal“ hatte man da mit Klaus Peter Lange entdeckt, berichtete eine begeisterte Teilnehmerin, die an dem Sommertag gleich zwei Ausflüge mitgemacht hatte.

 Rüthen. In den Sommerferien machten sich rund 100 inselwütige Jugendliche und Betreuer auf den Weg zur Ferienfreizeit des TSV Rüthen nach Langeoog. Nach Bus, Fähre und einem Fußmarsch enterten sie die weißen Zelte, um dann mit einem vielfältigen Programm das Inselleben zu genießen. Mit allem, was dazugehört: Schwimmen im Meer, Strand, Poker und Tischtennis spielen und dem abendlichen Grummeln. Damit baten sie den ostfriesischen Wettergott, für gutes Wetter zu sorgen. Highlights waren das Fußballturnier und die Wattwanderung, die Kutterfahrt, die Betreuertage, das Dünensingen, die Flirtdisco und der Karnevalstag. Karneval im Sommer und das auf Langeoog? Das sollte die nordische Insel doch einmal kennenlernen und so schallten schon am frühen Morgen des großen Tages die Karnevalshits durch die Flure. Der Essenssaal verwandelte sich durch selbstgemalte Plakate, Luftschlangen und bunte Ballons zu einer richtigen Karnevalslocation. Einige Mädchen organisierten Kinderschminken und übten zwei Gardetänze ein. Nach der Mittagspause erschienen alle bunt geschminkt und kostümiert, um sich ihre Berliner abzuholen. Abends startete die große Karnevalsparty. Nach der legendären Flirtdisco war auch diese Fete ein voller Erfolg. Das Holi-Festival musste dieses Jahr leider einem Sturmtief weichen. Aufgrund des Orkans wurde dann ein bunter Tag im Speisesaal des Zeltlagers daraus.

Eindrücke von der Langeoog-Fahrt zeigen auch die Fotos im Tagebuch auf der Homepage des TSV Rüthen oder auf Instagram unter tsv_ruethen_langeoog.





Reiter und Pferd genossen Spaß und Spiele

 Rüthen. Die Ferienaktionen beim Reitverein Rüthen sind längst zu einer beliebten Tradition geworden. Die Reitlehrerinnen Lara Hölscher, Amy Linnhoff, Sarah Jäger, Christine Weber, Julia Bertels und Sonja Picht stellen jedes Jahr in der zweiten Hälfte der Sommerferien ein gehaltvolles Programm für Jedermann zusammen. Im vergangenen Sommer gab es eine Reitstunde für Erwachsene, egal ob Jung ob alt, Reitanfänger oder Wiedereinsteiger. Dabei wurden die Pferde in zwei Stunden für die Halle fit gemacht, wo sie von den Teilnehmern durch einen kleinen Parcour gelenkt wurden. Wer sich schnell einfühlen konnte, unternahm schon einen Trab oder sogar einen Galopp. Der Spaziergang durch das umliegende Gelände der Anlage ist ein weiters Highlight. Die Kinder genossen den Ausritt auf den drei Pferden sichtlich.

Bei den Ponyspielen gab es richtig Action. An mehreren Stationen mussten die Kinder mit und ohne Pferd richtig sportlich sein. So gab es einen Eierlauf zu Pferd, einen kleinen Parcour in dem Slalom geritten werden musste und auf dem sie geschickt Ringe tauschen und Seidentücher mitnehmen mussten. Eine weitere Aufgabe war es, zunächst zu traben und dann die Halle zu umrunden.

Beim Ratespiel wurde getestet, wie gut Reiter und Pferd einander kennen. Mag es Apfel, Möhre oder Leckerchen? Ein großer Spaß, der gut ankam. Bei „Fit mit Pferd“ wurden verschiedene Spiele rund um das longierte Pony angeboten.

Und es hieß auch wieder Übernachtungsparty an der Spitzen Warte. Reitschüler und Voltigierschüler konnten am Stall übernachten und die Nacht durchquatschen. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es wieder nach Hause – und für einige vermutlich früh ins Bett.



 Rüthen. Neben Autos und Karts drehen nun seit einiger Zeit auch Fahrräder auf der Verkehrsübungsanlage Kaiserkuhle ihre Runden. Dabei handelt es sich in der Regel um E-Bikes. Die Zahl der Menschen, die auf motorunterstützten Fahrrädern oder den noch etwas antriebsstärkeren Pedelecs unterwegs ist, nimmt momentan ständig zu. Die Fahrräder mit elektrischer Trittunterstützung sind gerade auf kurzen Strecken auch eine gute Alternative zum Auto. Mit zunehmender Nutzung steigen allerdings ebenfalls die Unfallzahlen. Der ADAC in NRW empfiehlt deswegen, den sicheren Umgang mit dem Pedelec regelmäßig zu üben, und bietet an verschiedenen Orten entsprechende Kurse an. Diese richten sich vor allem an Anfänger, Wiedereinsteiger und an alle, die durch das Training zusätzliche Routine gewinnen wollen. Auch der MSC Bergstadt Rüthen möchte Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich unterstützen und so zur individuellen wie allgemeinen Sicherheit im Straßenverkehr beitragen. Michael und Alexandra Kura haben sich für das ADAC Pedelec-Training fortgebildet und leiten an der Kaiserkuhle entsprechende Kurse, die als etwa zweistündige Einzelveranstaltungen angeboten werden. Neben festen Terminen, zu denen sich alle Interessierten anmelden können, werden nach Absprache auch Sonderveranstaltungen beispielsweise für Firmen und Vereine angeboten.

Die Firma CTR nahm auf der Kaiserkuhle an einem ADAC Pedelec-Training von dem MSC Bergstadt Rüthen teil

Gleichgewichtssinn und Koordination





So war kürzlich auch die Rüthener Firma CTR zu Besuch auf der Kaiserkuhle, Stefan und Andreas Thiesbrummel und einige ihrer Mitarbeiter erlebten da ein durchaus beeindruckendes Training mit manchem persönlichen Erfolgserlebnis und auch sichtlich viel Spaß. Da wurde das Fahrrad auf einer Pedale stehend wie ein Roller genutzt und der Gleichgewichtssinn geschult, Bremsen geübt oder die Koordination mit in der Fahrt an einer Leine angebrachten Wäscheklammern geübt. Daneben gab es etwas theoretisches Wissen und zum Abschluss eine gemütliche Einkehr in der Rüthener Gastronomie.







Einladung!

50+ Jahrgang:

Runter vom Sofa,

hin zum Treffen

Bei den königsblauen

Fußballfans aus Effeln geht es näch-stes Jahr in die Vollen

 Rüthen. Fünf Jahre sind vorbei, jetzt aber in die Puschen: Das Orga-Team des Jahrgangs 1969/70 mit Bärbel Teipel, Knut Lohkemper, Ralf Steinmetz, Ralf Sander und Christa Cordes lädt für Samstag, 25. November, zum Jahrgangstreffen der Jahrgänge Juli 69/ Juni 70 ein. Start ist um 16.30 Uhr am Alten Rathaus in Rüthen. Es ist eine Besichtigung vom historischem Haus Buuck geplant sowie ein Besuch im Rüthener Heimatmuseum. Anschließend soll der Tag in geselliger Runde in der Gaststätte Knickenberg-Köster ausklingen. „Da nun alle in diesem Jahrgang den 50. Geburtstag hinter sich haben, gibt es sicherlich viel Neues zu erzählen“, freuen sich die Organisatoren auf ihre ehemaligen Schulkameradinnen und Schulkameraden.

In Planung ist eine Unterstützung/ Teilnahme des Jahrgangs zur Wiederaufforstung des Rüthener Waldes (www.foerderverein- zukunftswald.de) sowie die Pflanzung eines „Jahrgangsbaumes“ an einer historischen Stelle in der Kernstadt. Anmeldung und Anfragen sind möglich unter der Email: ruethen69-70@t-online.de.

Anmeldeschluss ist der 1. November 2023.

 Effeln. Die Schalke-Fans haben gewählt: Bei der Generalversammlung des Fanclubs Blauer Beton im Gasthof Grofe wurden Thorsten Bachmurra als 1. Vorsitzender und Tim Arens als 1. Geschäftsführer in ihren Ämtern einstimmig wiedergewählt. In dieser Saison sind die Fanclubfahrten zu den Heimspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV und den SC Paderborn geplant. Außerdem fahren die Mitglieder im November zu einer Besichtigung der Potts Brauerei in Oelde. 2024 besteht der Fanclub seit 25 Jahren, eine große Jubiläumsfeier ist in Planung.

Der Schalke-Fanclub „Blauer Beton Effeln“ feiert seinen 25. Geburtstag mit einem ordentlichen Jubiläumsprogramm

 Rüthen. Die Kirchengemeinde Rüthen freut sich über zwei neue Ministranten. Vor einigen Wochen wurden Hannes Helle und Hana Roderfeld in der Sonntagsmesse in die Messdienergemeinschaft der katholischen Kirchen in Rüthen eingeführt.

Neue Messdiener ins Amt eingeführt

 Rüthen. Ein Kreuz ist für Christen ein Symbol für Hoffnung und Gemeinschaft – als solches ist es nun auch von außen an dem Apostel-Gemeindehaus zu sehen, über der Eingangstür aufgehängt zeigt es die Bestimmung des Gebäudes und lädt die Menschen zu Gemeinde und Gemeinschaft ein. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hatte die Evangelische Gemeinde das Kreuz aus Eichenholz angebracht, das Holz hatte die Tischlerwerkstatt Jochen Schreiber gespendet, gebaut hat das Kreuz Presbyter Dr. Olaf Hohlfeld.

Als ein eben sichtbares Zeichen, das Blicke auf sich zieht, bezeichnete Pfarrer Uwe Müller das Kreuz und nannte zu seiner Symbolik als Zeichen der Hoffnung auch Bibelstellen. Der Apostel Paulus schreibt „Das Wort vom Kreuz ist Gottes Kraft“, an anderer Stelle heisst es, durch das Kreuz versöhne man sich mit Gott.

An der Feierstunde, zu der die Gemeindemitglieder eingeladen waren, nahmen auch Vertreter aus dem Pfarrteam, dem Presbyterium und dem Pfarrbüro teil. Nachdem Dr. Olaf Hohlfeld das Kreuz mit Leiter und Wasserwaage ordentlich an seinem Platz befestigt hatte, wurde gemeinsam gebetet und Fürbitten gehalten. Nun begrüßt das christliche Symbol die Menschen beim Eintreten in das Gemeindehaus und kann Passanten Kraft und Zuversicht geben, so Pfarrer Müllers Intention.

Ein Holzkreuz über dem Eingang zu dem Apostelgemeindehaus lädt die Menschen zu Gemeinde und Gemeinschaft ein

Das Kreuz als Zeichen der Hoffnung

 Rüthen. Ein Kreuz ist für Christen ein Symbol für Hoffnung und Gemeinschaft – als solches ist es nun auch von außen an dem Apostel-Gemeindehaus zu sehen, über der Eingangstür aufgehängt zeigt es die Bestimmung des Gebäudes und lädt die Menschen zu Gemeinde und Gemeinschaft ein. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hatte die Evangelische Gemeinde das Kreuz aus Eichenholz angebracht, das Holz hatte die Tischlerwerkstatt Jochen Schreiber gespendet, gebaut hat das Kreuz Presbyter Dr. Olaf Hohlfeld.

Teilen
stadt-ruethen

Unser Service

  • In Rüthen Extrastark werben
  • Lieferservice
  • Fotos nachbestellen
  • Heftarchiv

Informationen

  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz

Kontakt

Mail: 
redaktion@ruethen-extrastark.de

Sie haben Fragen oder Vorschläge? Senden Sie uns doch eine Nachricht über unser Kontaktformular.

© 2026 Werbegemeinschaft Rüthen e.V. | Design: cb medien+design